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Sonntag, 15. August: Mythos Habsburg - Ein Thementag in 3sat
Programmwoche 33/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Wiener Hofburg - Größte Residenz Europas

Film von Bernhard Hain

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Die Wiener Hofburg war Jahrhundertelang die wichtigste Residenz der Habsburger und bis 1918 Mittelpunkt europäischer Politik und Kultur. Heute ist sie Objekt eines der größten Forschungsprojekte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie zählt zu den ...
(ORF)

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Die Wiener Hofburg war Jahrhundertelang die wichtigste Residenz der Habsburger und bis 1918 Mittelpunkt europäischer Politik und Kultur. Heute ist sie Objekt eines der größten Forschungsprojekte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie zählt zu den historisch und künstlerisch bedeutendsten Profanbaukomplexen Europas. Das spiegelt sich in ihrer Baugeschichte und den Gebäuden - von der mittelalterlichen Kastellburg über Palastbauten der Renaissance bis zur weltberühmten Hofbibliothek und Winterreitschule -wider. Im 19. Jahrhundert versuchten Architekten die Hofburg in einen urbanen Kontext mit der Ringstraße zu stellen.
Der Film "Die Wiener Hofburg - Größte Residenz Europas" blickt auf Bau- und Funktionsgeschichte der ehemaligen Habsburgerresidenz zurück.

3sat beschäftig sich am Sonntag, 15. August, unter dem Motto "Mythos Habsburg" 24 Stunden lang mit dem großen europäischen Herrscherhaus und präsentiert ab 6.00 Uhr zahlreiche Reportagen, Dokumentationen und Spielfilme, die die Bedeutung der Donaumonarchie für Europa beleuchten.
(ORF)


6:45

Flucht in die Größe - 700 Jahre Habsburg

Film von Brigitte Vacha

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Sie kamen vom Rhein an die Donau und fanden dort ideale Bedingungen für ein Vielvölkerreich. Aus einem Länderbesitz formten sie ein Imperium, das die Grenzen des Heiligen Römischen Reichs weit überschritt. Als Kaiser und Könige regierten die Habsburger rund sieben ...
(ORF)

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Sie kamen vom Rhein an die Donau und fanden dort ideale Bedingungen für ein Vielvölkerreich. Aus einem Länderbesitz formten sie ein Imperium, das die Grenzen des Heiligen Römischen Reichs weit überschritt. Als Kaiser und Könige regierten die Habsburger rund sieben Jahrhunderte - länger als alle anderen Dynastien Europas. Ihre Herrschaft reicht vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. In dieser Zeit entstand ein Mythos, der heute noch nachwirkt. Man begegnet ihren Spuren an vielen Orten - im spanischen Escorial ebenso wie auf der Prager Burg und vor allem in Wien, der kaiserlichen Haupt- und Residenzstadt. Das "Haus Österreich" wurde Inbegriff der Habsburger Monarchie. Jahrhunderte lang bot es vielen Völkern Platz, zeitweise gehörten Spanien und die Niederlande ebenso dazu wie Böhmen und Ungarn, Teile des Balkans und Italiens. Keine Dynastie war so europäisch, so vielfach verbunden mit anderen Ländern und Kulturen. In Krieg und Frieden haben die Habsburger mit geschrieben an der Geschichte des Kontinents. Im Westen trugen sie einen permanenten Machtkampf mit Frankreich aus - im Osten wehrten die katholischen Habsburger den Angriff der Türken ab, verteidigten das christliche Abendland gegen den anstürmenden Islam.
Der Film "Flucht in die Größe - 700 Jahre Habsburg" bietet einen Einblick in die Geschichte des Hauses Habsburg: von den mittelalterlichen Ursprüngen in der Schweiz, über die spanische Linie, bis hin zur ungarisch-österreichischen Doppelmonarchie und deren Ende.
(ORF)


7:30
Stereo-Ton

Zur Weltherrschaft berufen

Kaiser Karl V.

Film von Franz Wagner und Otto Schwarz

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Kaiser Karl V. wird wegen der Ausdehnung seines Reiches als der mächtigste Herrscher der Geschichte gehandelt. Auf die Epoche Karls V. geht mehr zurück, als gemeinhin bekannt ist: Die Versklavung von Schwarzen aus Afrika und ihre Verschiffung nach Amerika setzte unter ...
(ORF)

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Kaiser Karl V. wird wegen der Ausdehnung seines Reiches als der mächtigste Herrscher der Geschichte gehandelt. Auf die Epoche Karls V. geht mehr zurück, als gemeinhin bekannt ist: Die Versklavung von Schwarzen aus Afrika und ihre Verschiffung nach Amerika setzte unter Karl V. ein. Auch die christliche Glaubensspaltung in Katholiken und Protestanten sowie der deutsch-französische Konflikt gehen auf seine Regierungszeit zurück.
Der Film "Zur Weltherrschaft berufen" rekonstruiert das Leben und Aussehen des Herrschers und führt zu den wichtigsten Stationen im Leben Karls V.: unter anderem an seinen Geburtsort, in die burgundische Handelsstadt Gent im heutigen Belgien, in die Metropole Toledo, wo der Kaiser residierte, wenn er sich in Spanien aufhielt, und zu seinen Alterssitz San Hieronymo de Yuste in der spanischen Estremadura, wo er seine letzten Lebensjahre in Zurückgezogenheit verbrachte - als einziger Kaiser der europäischen Geschichte, der von seinem Amt zurückgetreten war. In Interviews erläutern der Wiener Frühneuzeit-Historiker Alfred Kohler und der Münchner Mediävist Ferdinand Seibt das Leben des Herrschers. Außerdem nimmt der Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums, Wilfried Seipel, zu kunsthistorischen Fragen Stellung.
(ORF)


8:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

El Escorial - Traum eines Weltherrschers

Traum eines Weltherrschers

Film von Martin Weinhart

(aus der ARD-Reihe "Schauplätze der Weltkulturen")

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Ein Bollwerk des Glaubens, ein Symbol der Größe und Macht des spanischen Weltreichs - wie kaum ein zweites Bauwerk repräsentiert die Schloss- und Klosteranlage Escorial im Nordwesten von Madrid das 16. Jahrhundert und seinen Auftraggeber Philipp II., spanischer König ...
(ARD/BR)

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Ein Bollwerk des Glaubens, ein Symbol der Größe und Macht des spanischen Weltreichs - wie kaum ein zweites Bauwerk repräsentiert die Schloss- und Klosteranlage Escorial im Nordwesten von Madrid das 16. Jahrhundert und seinen Auftraggeber Philipp II., spanischer König aus dem Haus Habsburg, wider. Dieser war eine der schillerndsten Gestalten seiner Zeit: macht- und pflichtbewusst, getrieben von einem unbeirrbaren Glauben an die eine katholische Kirche und dem Bestreben, seinem Vater Karl V. nachzueifern. Er ließ den Escorial in einer unwirtlichen, menschenleeren Landschaft errichten, um von dort aus die Welt zu regieren. Gewissenhaft versah er sein Amt, saß täglich stundenlang über den Akten. Die Architektur spiegelt diesen Geist perfekt wider: Es ist ein äußerlich karges Bauwerk, kaum Zierrat, riesige Proportionen. Darüber hinaus erinnert der Bau nicht von ungefähr an ein Kloster und beherbergt bis heute Mönche. Von dieser Klosterburg aus versuchte Philipp auch eine Lösung für eines der drängendsten Probleme seiner Zeit zu finden: der Kirchenspaltung. Er griff dabei zu dem Mittel der Inquisition. Wer nicht dem vorgeschriebenen Glauben anhing, wurde vorgeladen, gefoltert, verbrannt. Der Bau und seine Ausstattung atmen die Unerbittlichkeit wider, mit der Philipp seine Macht ausübte.
Martin Weinhardt verfolgt in seinem Film "El Escorial - Traum eines Weltherrschers" die Geschichte des beeindruckenden Bauwerks aus dem 16. Jahrhundert.
(ARD/BR)


9:10
schwarz-weiss monochrom

Landammann Stauffacher

Spielfilm, Schweiz 1941

Darsteller:
Werner StauffacherHeinrich Gretler
Margret StauffacherAnne-Marie Blanc
Werner von AttinghusenJohannes Steiner
BalzEmil Hegetschweiler
BüelerZarli Carigiet
u.a.
Regie: Leopold Lindtberg
Länge: 102 Minuten

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1315: Die Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden geraten in die Spannungen zwischen dem Thronanwärter Ludwig von Bayern, dem sie Treue geschworen haben, und dem mächtigen Friedrich von Habsburg. Dass die Habsburger sehr einflussreich sind, beeindruckt insbesondere die ...

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1315: Die Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden geraten in die Spannungen zwischen dem Thronanwärter Ludwig von Bayern, dem sie Treue geschworen haben, und dem mächtigen Friedrich von Habsburg. Dass die Habsburger sehr einflussreich sind, beeindruckt insbesondere die Urner und Unterwaldner. Der Schwyzer Landammann Werner Stauffacher aber setzt sich mit seinen freiheitlichen Ideen durch. Es kommt zum Kampf und zum Sieg bei Morgarten.
Leopold Lindtberg hat den Historien- und Widerstandsfilm "Landammann Stauffacher" 1941 nach einem Drehbuch von Kurt Guggenheim und Richard Schweizer gedreht. Wohl kein anderer Schweizer Spielfilm hat die Stimmung der "geistigen Landesverteidigung" während der Zeit des Zweiten Weltkriegs so treffend abgebildet.


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10:55
Stereo-Ton16:9 Format

Der Tag X

12. September 1683 - Die Türken vor Wien

Film von Judith Voelker, Christian Twente

und Christian Feyerabend

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1683 hallt ein Schreckensruf durch Europa: "Die Türken stehen vor Wien!" Seit 60 Tagen ist die Kaiserstadt im Würgegriff osmanischer Truppen. Fast 200.000 Mann lagern vor Wien. Kara Mustafa, der Feldherr der Osmanen, droht den Wienern: "Weigert ihr euch, Wien zu ...

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1683 hallt ein Schreckensruf durch Europa: "Die Türken stehen vor Wien!" Seit 60 Tagen ist die Kaiserstadt im Würgegriff osmanischer Truppen. Fast 200.000 Mann lagern vor Wien. Kara Mustafa, der Feldherr der Osmanen, droht den Wienern: "Weigert ihr euch, Wien zu übergeben, so werden wir euch erstürmen und alle, vom Kleinsten bis zum Größten, über die Klinge springen lassen." Die Lage ist verzweifelt. Die Wiener hungern, ihre Brunnen sind verseucht, und die rote Ruhr wütet. Nur noch 4.000 Verteidiger stehen auf den Mauern. Doch kapitulieren wollen sie nicht. Am 12. September 1683 ist alles nur noch eine Frage von Stunden. Für Österreich und seine Verbündeten, die Heilige Liga, gibt es an diesem Tag nur noch eine Möglichkeit: Angriff! Sonst ist Wien verloren. Mit 75.000 Mann wollen sie von den Wiener Höhen den Belagerungsring der Türken sprengen. Doch am Morgen ist die Kavallerie des polnischen Königs Jan Sobieski noch immer im Anmarsch durch den Wiener Wald. Niemand weiß, ob sie noch rechtzeitig kommt, um die Schlacht am Kahlen Berg zugunsten der Verbündeten zu wenden. Aber auch für Kara Mustafa heißt es: "Heute oder nie!" Am 12. September 1683 setzt er alles auf seine Minenleger. Wenn es ihnen gelingt, nur eine weitere Mine unter der Löbel-Bastei zu zünden, ist Wien sturmreif. Und fällt Wien, dann steht den Osmanen das Tor zum christlichen Abendland offen. Aber den Wienern gelingt es, die Mine zu entschärfen, und die polnische Reiterei kommt noch zur rechten Zeit. Nach der verlorenen "Schlacht am Kahlen Berg" behalten die Türken mit Istanbul nur noch einen Fuß auf dem europäischen Kontinent. Habsburg aber wird zu einer der größten Landmächte Europas und Österreich ein Vielvölkerstaat, zweieinhalb Jahrhunderte lang bis 1914.
"Der Tag X. 12. September 1683 - die Türken vor Wien" erzählt von der "Schlacht am Kahlen Berg", die den Lauf der Geschichte änderte.


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tod im Morgengrauen

Das letzte Schlachtschiff des Kaisers

Film von Maria Magdalena Koller

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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10. Juni 1918: Die "Szent István" versinkt im Meer. Das modernste Schlachtschiff der k.-u.-k.-Flotte ist auf seiner ersten Ausfahrt, als es von zwei Torpedos getroffen wird. Die SMS "Szent István" ist ein Kriegsschiff der "Dreadnought"-Klasse - eine Riesenwaffe, ...
(ORF)

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10. Juni 1918: Die "Szent István" versinkt im Meer. Das modernste Schlachtschiff der k.-u.-k.-Flotte ist auf seiner ersten Ausfahrt, als es von zwei Torpedos getroffen wird. Die SMS "Szent István" ist ein Kriegsschiff der "Dreadnought"-Klasse - eine Riesenwaffe, ausgestattet mit Drillingstürmen, errichtet im ungarischen Kriegshafen Fiume mit einer Bausumme von einer halben Milliarde Kronen. Der erfolgreiche Schütze heißt Luigi Rizzo und ist seither in Italien ein Nationalheld. Auf dem sinkenden Schiff wird ein anderer Mann zum Helden: Franz Dueller. Dem Unteroffizier und seiner Maschinenmannschaft im Kesselraum gelingt es, das Schiff fast drei Stunden über Wasser zu halten, sodass sich der Großteil der Besatzung retten kann.
Der Film "Tod im Morgengrauen" dokumentiert minutiös den Untergang der "Szent István", den Höhepunkt und gleichzeitig dramatischen Schlusspunkt im Kampf zwischen den einstigen Verbündeten Italien und Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg.
(ORF)


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12:35
Stereo-Ton

Kaiser Franz Joseph

Film von Andreas Novak

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Von der Revolution 1848 bis zum Ersten Weltkrieg - das Leben von Kaiser Franz Joseph (1830 - 1916) ist untrennbar mit dem Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie verbunden. Der Kaiser selbst verkörperte alle Stärken und Schwächen des Vielvölkerstaates und ...
(ORF)

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Von der Revolution 1848 bis zum Ersten Weltkrieg - das Leben von Kaiser Franz Joseph (1830 - 1916) ist untrennbar mit dem Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie verbunden. Der Kaiser selbst verkörperte alle Stärken und Schwächen des Vielvölkerstaates und blieb auch nach seinem Tod ein Symbol für die "gute, alte Zeit".
Der Film beschreibt das Leben von "Kaiser Franz Joseph" und bewertet seinen Einfluss auf die Geschichte Österreichs auch nach dem Ende der Monarchie.
(ORF)


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13:20
Stereo-Ton

Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin

Film von Tom Matzek

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Schön, romantisch, tragisch - das Bild von Kaiserin Elisabeth war bereits zu Lebzeiten von mythischen Attributen geprägt. Ihre seltenen öffentlichen Auftritte, ihre geheimnisvolle Aura, ihre Fluchten vom Wiener Hof machten Elisabeth zur idealen Projektionsfläche von ...
(ORF)

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Schön, romantisch, tragisch - das Bild von Kaiserin Elisabeth war bereits zu Lebzeiten von mythischen Attributen geprägt. Ihre seltenen öffentlichen Auftritte, ihre geheimnisvolle Aura, ihre Fluchten vom Wiener Hof machten Elisabeth zur idealen Projektionsfläche von Fantasien. Heute ist sie längst Kult- und Kunstfigur. Dabei zeigen neueste Forschungen, dass die historische Wirklichkeit spannender ist als alle Klischees und Mythen. Kaiserin wider Willen, Opfer des Wiener Hofs, willensstarke Egoistin, Spitzensportlerin, besessene Poetin, Reisesüchtige, chronisch Kranke - die Geschichte von Kaiserin Elisabeth lässt sich von vielen Seiten betrachten.
Der Film "Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin" ist eine Zeitreise in die Lebenswelt der Kaiserin: Fünf Experten begeben sich in die Vergangenheit und helfen mit wissenschaftlichen Methoden und ganz speziellen Kenntnissen, das Bild einer komplexen Persönlichkeit zu entwerfen. Ein Kriminalist, ein Psychotherapeut, eine Historikerin, ein Nachfahre der Kaiserin und ein Nachfahre eines ihrer Vertrauten nähern sich von unterschiedlichen Seiten an und geben neue Einblicke auf die Fakten hinter den Klischees.
(ORF)


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14:05
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Kronprinz Rudolf (1/2)

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland/Italien 2006

Der Rebell

Darsteller:
Kaiser Franz JosephKlaus Maria Brandauer
Kronprinz RudolfMax von Thun
Mary VetseraVittoria Puccini
Kaiserin Elisabeth, "Sisi"Sandra Ceccarelli
Marie LarischJulia Cencig
Hans CanonOmar Sharif
u.a.
Regie: Robert Dornhelm
Länge: 89 Minuten

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1878 plant der österreichische Kronprinz Rudolf ein Studium an der Universität Wien. Seine Affäre mit der verheirateten Baronesse Helene Vetsera passt bestens zu seinem Leben zwischen Kunst, Wissenschaft, Bordellen und Politik. Doch sein Vater Kaiser Franz Joseph ...
(ORF/ARD)

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1878 plant der österreichische Kronprinz Rudolf ein Studium an der Universität Wien. Seine Affäre mit der verheirateten Baronesse Helene Vetsera passt bestens zu seinem Leben zwischen Kunst, Wissenschaft, Bordellen und Politik. Doch sein Vater Kaiser Franz Joseph entsendet ihn in den Militärdienst nach Prag. Rudolfs Freund, der Maler und Freigeist Hans Canon, zeigt dem Prinzen dort das Leben der einfachen Leute. Verkleidet als Student mischt Rudolf sich unter sein Volk und verliebt sich in die jüdische Bäckerstochter Sarah. Als Rudolfs Feind und engster Berater des Kaisers Graf Taaffe zum Premierminister ernannt wird, setzen Rudolf und sein Cousin Erzherzog Johann alles daran, den Kronprinzen nach Wien zurückkehren zu lassen, um dem absehbaren politischen Rechtsruck des Reichs entgegenzuwirken. Eine Heirat scheint das probate Mittel zur Erwirkung der kaiserlichen Erlaubnis für eine Rückreise zu sein. Der Preis, den Rudolf dafür zahlen muss, ist die Aufgabe seines Doppellebens und damit das Ende seiner Liebe zu Sarah. Stéphanie von Belgien soll seine Zukünftige sein, für Rudolf eine Fahrkarte zurück an die Macht. Obwohl Taaffe sein Möglichstes tut, um den Kronprinzen vom Kaiser fernzuhalten, erringt Rudolf erste politische Lorbeeren. Fünf Jahre später beschränkt sich Rudolfs politische Tätigkeit jedoch auf das Verfassen regimekritischer Zeitungsartikel, seine Ehe ist zerrüttet, er wird mit Morphium behandelt. Bei einem Hofball begegnet Rudolf der Baronesse Mary Vetsera, Tochter seiner ehemaligen Geliebten Helene. Mary ist unsterblich in Rudolf verliebt. Doch Rudolf hat Zweifel, ob er diese Liebe zulassen soll.
Der zweiteilige Historienfilm "Kronprinz Rudolf" glänzt mit einer hervorragenden Schauspielerriege, darunter in der Titelrolle Max von Thun und Klaus Maria Brandauer als Kaiser Franz Joseph.

Den zweiten Teil von "Kronprinz Rudolf" sendet 3sat im Anschluss, um 15.30 Uhr.
(ORF/ARD)


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15:30
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Kronprinz Rudolf (2/2)

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland/Italien 2006

Mayerling

Darsteller:
Kaiser Franz JosephKlaus Maria Brandauer
Kronprinz RudolfMax von Thun
Mary VetseraVittoria Puccini
Kaiserin Elisabeth, "Sisi"Sandra Ceccarelli
Marie LarischJulia Cencig
Hans CanonOmar Sharif
u.a.
Regie: Robert Dornhelm
Länge: 93 Minuten

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Im Herbst 1888 steht der österreichische Thronfolger Rudolf am Scheideweg. Unter dem Einfluss von Premierminister Graf Taaffe und der katholischen Kirche führt Kaiser Franz Joseph das österreichisch-ungarische Kaiserreich immer näher an den Zerfall. Der Kronprinz, der ...
(ORF/ARD)

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Im Herbst 1888 steht der österreichische Thronfolger Rudolf am Scheideweg. Unter dem Einfluss von Premierminister Graf Taaffe und der katholischen Kirche führt Kaiser Franz Joseph das österreichisch-ungarische Kaiserreich immer näher an den Zerfall. Der Kronprinz, der wiederholte Angebote ungarischer Nationalisten ausschlägt, sich in Budapest krönen zu lassen, sucht vergeblich die Nähe seines Vaters. Noch immer sieht er im geliebten, schlecht beratenen Kaiser das Vorbild für einen guten Monarchen. Sein Cousin Erzherzog Johann drängt ihn dazu, Partei gegen den Vater zu ergreifen. Rudolfs Ablehnung ist vehement, obwohl auch seine Mutter, Kaiserin Sisi, ihn auffordert, über Ungarn nachzudenken. Die Ehe mit Stéphanie ist längst zu einer Tortur wiederkehrender Konflikte und Vorwürfe verkommen. Rudolfs Gesundheit ist angegriffen. Seine geheime politische Tätigkeit und sein Einsatz für die Armee übersteigen seine körperlichen Kräfte. Rudolfs bevorzugte Arzneien sind Morphium und Alkohol. Rudolfs Cousine Marie Larisch organisiert einen heimlichen Besuch von Mary Vetsera in der Hofburg, und eine Liebesaffäre zwischen dem Kronprinzen und der Baronesse beginnt. Als Helene Vetsera von der Affäre ihrer Tochter mit Rudolf erfährt, bringt sie Mary unverzüglich nach England. Mary stimmt einer Heirat mit dem Prinzen Braganza zu, um zurückkehren zu können. Bei einer Aussprache mit seinem Vater teilt Franz Joseph Rudolf mit, dass er niemals den Thron besteigen werde. Kurz darauf lässt Premierminister Taaffe den Kronprinzen wissen, dass er ausreichend Material für einen Hochverratsprozess gegen ihn in den Händen habe. Rudolf sieht seinen einzigen Ausweg in der Zustimmung zu Erzherzog Johanns umstürzlerischen Plänen. Als der Plan scheitert, gehen Rudolf und Mary gemeinsam in den Tod.
Der zweiteilige Historienfilm "Kronprinz Rudolf" glänzt mit einer hervorragenden Schauspielerriege, darunter in der Titelrolle Max von Thun und Klaus Maria Brandauer als Kaiser Franz Joseph.
(ORF/ARD)


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17:05
Stereo-Ton

Der vergessene Kaiser

Kaiser Karl I. - Der letzte Kaiser von Österreich

Film von Gerhard Jelinek und Kurt Schmutzer

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Karl I. übernahm nach dem Tod von Kaiser Franz Joseph mitten im Ersten Weltkrieg die Doppelmonarchie. Als Oberkommandierender der Armee hatte Karl die blutigen Schrecken des Krieges persönlich gesehen. Er versuchte den Vielvölkerstaat durch einen raschen Frieden vor dem ...
(ORF)

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Karl I. übernahm nach dem Tod von Kaiser Franz Joseph mitten im Ersten Weltkrieg die Doppelmonarchie. Als Oberkommandierender der Armee hatte Karl die blutigen Schrecken des Krieges persönlich gesehen. Er versuchte den Vielvölkerstaat durch einen raschen Frieden vor dem Zerfall zu bewahren. Die daraus entstehende Sixtus-Affäre diskreditierte den Kaiser und machte ihn praktisch zur Geisel des Deutschen Reichs. Karl hat nie formell abgedankt. Nach zwei vergeblichen Versuchen, die Monarchie in Ungarn wieder herzustellen, wurde er nach Madeira verbannt. Kaiser Karl I. starb am ersten April 1922 in Funchal auf der Insel im Exil.
Der Film "Der vergessene Kaiser" folgt den Spuren des Habsburgermonarchen Karl I., der nach dem Tode Franz Josephs 1916 den Thron bestieg.
(ORF)


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17:50
Stereo-Ton16:9 Format

Kinderjahre in der Monarchie

Film von Robert Gokl

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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Schwarz-Weiß-Grau sind sie meistens, die Fotos von der vorletzten Jahrhundertwende - von der Zeit, als das heutige Österreich Teil einer Großmacht war und in Wien ein Kaiser regierte. Doch wenn seltene Farbfotografien die Erinnerungen von Zeitzeugen zum Leben erwecken, ...
(ORF)

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Schwarz-Weiß-Grau sind sie meistens, die Fotos von der vorletzten Jahrhundertwende - von der Zeit, als das heutige Österreich Teil einer Großmacht war und in Wien ein Kaiser regierte. Doch wenn seltene Farbfotografien die Erinnerungen von Zeitzeugen zum Leben erwecken, entsteht ein beeindruckend buntes Bild vom Alltag in der Monarchie. Heute leben nur noch wenige, die erzählen können, wie es war, damals aufzuwachsen.
Robert Gokl sprach für seinen Film "Kinderjahre in der Monarchie" mit vier der letzten noch lebenden Zeitzeugen und fand in österreichischen Archiven seltene Farbfotografien. Zusammen mit Filmdokumenten und Tonaufnahmen geben sie einen faszinierenden Einblick in den Alltag der Menschen der Jahrhundertwende und lassen in einer filmischen Collage noch einmal die Stimmung dieser Zeit erstehen.
(ORF)


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18:35
Stereo-Ton16:9 Format

Otto Habsburg im Gespräch mit Gerhard Jelinek

Erstausstrahlung

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Otto von Habsburg wurde 1912 als Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl I. geboren. Er lebte heute am Starnberger See.
Im Interview mit Gerhard Jelinek spricht Otto von Habsburg über seine Mutter Kaiserin Zita und über sein - in politischen Fragen - nicht ...
(ORF/3sat)

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Otto von Habsburg wurde 1912 als Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl I. geboren. Er lebte heute am Starnberger See.
Im Interview mit Gerhard Jelinek spricht Otto von Habsburg über seine Mutter Kaiserin Zita und über sein - in politischen Fragen - nicht immer konfliktfreies Verhältnis zur letzten gekrönten Königin von Ungarn. Er zieht Bilanz über sein bewegtes Leben, seine Ambitionen und seine gescheiterten Hoffnungen. Otto von Habsburg erklärt, dass er 1938 vor Hitlers Einmarsch in Österreich auf die Übertragung der Regierungsgeschäfte gehofft hatte, um - wenn auch aussichtslos - Widerstand gegen den sogenannten "Anschluss" Österreichs an NS-Deutschland zu leisten. Der Habsburger geht auch auf die Diskussionen um seine Wiedereinreise nach Österreich ein und betont, niemals eine "Verzichtserklärung" abgegeben zu haben.
(ORF/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Eine (fast) normale Familie - Die Habsburger

Film von Eva Maria Kaiser und Gerhard Jelinek

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Mehr als 90 Jahre nach Ende der Monarchie in Österreich sind die Habsburger eine weiterhin einflussreiche und über die ganze Welt verstreute Familie. Und noch immer sorgen Habsburger für politische Aufregung: Wenn etwa der Kaisersohn Otto beim Gedenken an den ...
(ORF)

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Mehr als 90 Jahre nach Ende der Monarchie in Österreich sind die Habsburger eine weiterhin einflussreiche und über die ganze Welt verstreute Familie. Und noch immer sorgen Habsburger für politische Aufregung: Wenn etwa der Kaisersohn Otto beim Gedenken an den "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland Österreich als größtes Opfer der Nazis bezeichnet. Oder wenn Teile der Familie unter Verweis auf die Enteignung des Familienvermögens durch das NS-Regime Restitutionsansprüche stellen. An die 400 Mitglieder zählt das Adelsgeschlecht heute, und das ist nur der enge Kreis. Unternehmer, Banker und Forstwirte gehören ebenso dazu wie Kunstsammler und Politiker.
Der Film "Eine (fast) normale Familie - Die Habsburger" zeigt ein facettenreiches Familienporträt, das einige Mitglieder des einst mächtigsten europäischen Adelshauses vorstellt.
(ORF)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Geliebter Johann, Geliebte Anna

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2009

Darsteller:
Erzherzog JohannTobias Moretti
Anna PlochlAnna Maria Mühe
Kaiser FranzFranz Morak
MetternichRoland Koch
Vater PlochlPeter Simonischek
CarolineJulia Stemberger
u.a.
Drehbuch: Knut Boeser
Regie: Julian Roman Pölsler
Länge: 98 Minuten

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Ihre Liebesgeschichte wurde zur Legende: Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz, und Anna Plochl, das lebenslustige Mädchen aus dem Volk. Als der Kaiser die bereits erteilte Heiratserlaubnis für ungültig erklärt, holt Johann seine "Hausfrau" auf seine ...
(ORF)

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Ihre Liebesgeschichte wurde zur Legende: Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz, und Anna Plochl, das lebenslustige Mädchen aus dem Volk. Als der Kaiser die bereits erteilte Heiratserlaubnis für ungültig erklärt, holt Johann seine "Hausfrau" auf seine Ländereien und in sein Unternehmen, um der ganzen Welt vor Augen zu führen, wie ungerecht und unbarmherzig der Kaiser ist. Gleichzeitig engagiert er sich politisch für sein Land, die Steiermark. Es sind die langen Trennungen, die dem Liebespaar fast zum Verhängnis werden. Erst als Johann seinem kaiserlichen Bruder ein Ultimatum stellt und Fürst von Metternich die Zeichen der Zeit für die Heirat mit einer Bürgerlichen für günstig erachtet, dürfen sich Anna und Johann heimlich, zu nächtlicher Stunde, das Jawort geben.
"Geliebter Johann, Geliebte Anna" ist ein romantischer Fernsehfilm mit Tobias Moretti und Anna Maria Mühe von Erfolgsregisseur Julian Roman Pölsler.
(ORF)


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21:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Schönbrunn - Quelle der Schönheit

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Moderation: Sir Peter Ustinov

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Schloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs. Es ist feudales Spiegelbild seiner einstigen Bewohner, ein Zaubergarten mit botanischen Schätzen und zugleich gezähmter ...
(ORF)

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Schloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs. Es ist feudales Spiegelbild seiner einstigen Bewohner, ein Zaubergarten mit botanischen Schätzen und zugleich gezähmter Wildnis, die dem Herrschaftsanspruch der Habsburger über Mensch und Natur entsprach. Die kühne Vision der Architekten geriet zum glanzvollen Zeugnis eines glanzlosen Niedergangs des habsburgischen Weltreichs. Kein anderes Bauwerk repräsentiert so eindrucksvoll die wechselhafte österreichische Geschichte.
Sir Peter Ustinov spaziert für den Film "Schönbrunn - Quelle der Schönheit" durch Gebäude, Park und Tiergarten des Schlosses.
(ORF)


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22:45

Wie der Mond über Feuer und Blut

Das erste Regierungsjahr Maria Theresias

Fernsehfilm, Österreich 1981

Darsteller:
Maria TheresiaElisabeth Augustin
Franz StephanFriedrich von Thun
Kaiser KarlGeorg Marischka
Kaiserin ElisabethJudith Holzmeister
Johann ChristophBuddy Elias
u.a.
Regie: Axel Corti
Länge: 112 Minuten

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Als ihr Vater, Kaiser Karl VI., stirbt, ist Maria Theresia (1717-1780) eine lebenslustige junge Frau, die sich hauptsächlich ihrer Liebe zu ihrem Gatten Franz Stefan von Lothringen widmet. Die Regierungs-Verantwortung, die nun auf ihr lastet, ist für sie zuerst ...
(ORF)

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Als ihr Vater, Kaiser Karl VI., stirbt, ist Maria Theresia (1717-1780) eine lebenslustige junge Frau, die sich hauptsächlich ihrer Liebe zu ihrem Gatten Franz Stefan von Lothringen widmet. Die Regierungs-Verantwortung, die nun auf ihr lastet, ist für sie zuerst unbegreiflich, auch stößt sie auf große Widerstände. Albrecht von Bayern sieht sich als rechtmäßigen Erben Österreichs und geht ein Bündnis mit den Franzosen zur Einnahme Österreichs ein. Friedrich von Preußen bietet Maria Theresia zwar Finanzhilfe an, fordert aber als Gegenleistung Gebietsabtritte. Eine Entscheidung wartet er erst gar nicht ab und zieht mit seinen Truppen in Schlesien ein. Ein Gegenangriff Maria Theresias scheitert, da Österreichs Heere schlecht ausgerüstet und unausgebildet sind. Auch das Volk will einen starken Mann auf dem österreichischen Thron sehen. Erst als Maria Theresia einen Sohn zur Welt bringt, wendet sich das Blatt. Albrecht von Bayern fällt mit Unterstützung der Franzosen in Oberösterreich ein und zieht weiter bis nach Böhmen. Als er auf Wien zustößt, flieht Maria Theresia nach Ungarn. Dort versichert sie sich - nicht ohne Zugeständnisse machen zu müssen - der Hilfe der ungarischen Magnaten. Maria Theresia hat politisch denken gelernt und beginnt sich in ihren Rechten durchzusetzen.
Der Film "Wie der Mond über Feuer und Blut" erzählt vom ersten Regierungsjahr Maria Theresias.
(ORF)


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0:35
Stereo-Ton16:9 Format

Marie Antoinette

Spieldokumentation, Kanada/Großbritannien 2005

Darsteller:
Marie AntoinetteCaroline Bernard
Louis XVI., Cardinal de RohanPhillippe Altier
Marie-ThereseMarie-Agnes Brigot
u.a.
Regie: David Grubin

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Marie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten. Dies soll die angespannte Beziehung zwischen Österreich und Frankreich beruhigen ...
(ORF)

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Marie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten. Dies soll die angespannte Beziehung zwischen Österreich und Frankreich beruhigen und den Frieden festigen. Ihrer Familie, ihrem Land und ihrer Kultur entrissen, sucht Marie Antoinette, die mit 19 Jahren Königin wird, nach Zerstreuung. Sie verspielt riesige Summen und verschuldet sich bei Vergnügungen, ungeachtet der politischen Lage im Land. Während Marie Antoinette ein Leben im Müßiggang führt, gärt es längst im Volk. Auf die Ratschläge ihrer Mutter, sich zu mäßigen, reagiert Marie Antoinette nicht. Erst, als die ersten Aufstände wahrnehmbar werden und die Lage ernst wird, erkennt sie die Lage, in der sie und der König sich befinden. Der Sturm auf die Bastille, ihre Inhaftierung, die Schreckensherrschaft der Jakobiner, ihre in Varènnes vereitelte Flucht, der Krieg gegen Österreich und die Hinrichtung des Königs sind nur weitere Etappen ihres Schicksals. "Erst im Leid erfährt man sein wahres Ich", schreibt Marie Antoinette, die sich erst im Angesicht des Todes ihrer eigentlichen Existenz bewusst wird. Die letzte Königin Frankreichs wird 1793 im Alter von 38 Jahren enthauptet.
Der Film "Marie Antoinette" zeichnet den tragischen Lebensweg der Regentin nach und schildert die Entwicklung eines unbedarften und lebensfrohen Mädchens bis zum gewaltvollen Tod.
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2:15
schwarz-weiss monochrom

Landammann Stauffacher

Spielfilm, Schweiz 1941

(Wh.)

Länge: 102 Minuten


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3:55

Metternich - ein System

Eine europäische Familiengeschichte

Film von Brigitte Vacha und Alois Hawlik

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1804, als Napoleon Bonaparte sich zum Kaiser der Franzosen krönt, wird der Habsburger Erzherzog Franz von Österreich gezwungen, die Donaumonarchie aufzuwerten: Er nimmt den Titel eines österreichischen Kaisers an und proklamiert zwei Jahre später die Auflösung des ...
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1804, als Napoleon Bonaparte sich zum Kaiser der Franzosen krönt, wird der Habsburger Erzherzog Franz von Österreich gezwungen, die Donaumonarchie aufzuwerten: Er nimmt den Titel eines österreichischen Kaisers an und proklamiert zwei Jahre später die Auflösung des Heiligen Römischen Reichs. Napoleons gefährlichster Gegner ist der österreichische Außenminister Klemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich. 1815, beim Wiener Kongress, nutzt er alle diplomatischen Möglichkeiten, um die alte Ordnung in Europa wiederherzustellen. Im "System Metternich" herrscht nach außen hin ein Gleichgewicht der Kräfte - keine Nation soll die andere dominieren -, im Inneren herrscht Ruhe statt Freiheit - an der Befehlsgewalt der Herrschenden darf kein Zweifel bestehen. Fürsten und Monarchen bestimmen wieder das Schicksal ihrer Völker. Liberal Denkende werden im nunmehr reaktionären Österreich politisch verfolgt. Die Zensurbehörden greifen immer häufiger ein - und der Dichter Franz Grillparzer spricht "von unsichtbaren Ketten, die an Hand und Fuß klirren". Kaiser Franz I. gibt sich volksnah - und duldet dennoch keine demokratische Regung. Es möge alles beim Alten bleiben, empfiehlt er seinem Sohn. Aber Kaiser Ferdinand ist nur noch ein "regierendes Symbol", und Metternich muss immer größere Anstrengungen unternehmen, um das morsche Staatsgebäude zu stützen. Am 13. März 1848 bricht in Wien die Revolution aus. Arbeiter, Studenten und Bürger sammeln sich im Sturm auf das verhasste System. Sie verlangen die Abschaffung der Zensur, die Pressefreiheit - und den Rücktritt Metternichs. Eine Ära geht zu Ende.
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4:40
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Tore zur Welt

Österreichs Häfen an der Adria

Film von Gabi Reuther

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Während der österreichischen Monarchie waren die Häfen der Adria die Tore zur Welt, die den Weg zu Macht und Reichtum öffneten. Sie waren Zentren des Handels, der Kultur, der Wissenschaft und neuer Technologien.
Der Film "Die Tore zur Welt" folgt den Spuren der ...
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Während der österreichischen Monarchie waren die Häfen der Adria die Tore zur Welt, die den Weg zu Macht und Reichtum öffneten. Sie waren Zentren des Handels, der Kultur, der Wissenschaft und neuer Technologien.
Der Film "Die Tore zur Welt" folgt den Spuren der österreichischen Monarchie in den Häfen an der Adria. Die Reise führt unter anderem ins kroatische Pula, ins slowenische Koper und ins italienische Triest.
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5:05

Flucht in die Größe - 700 Jahre Habsburg

(Wh.)


(ORF)

Sendeende: 5:55 Uhr