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November 2017
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Freitag, 13. August
Programmwoche 32/2010
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6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Stadt, Land, Fluss ...

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
In dieser Folge zeigt Felix Heidinger wilde Tierarten, die sich an das Leben in der Großstadt angepasst haben. Sie ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
In dieser Folge zeigt Felix Heidinger wilde Tierarten, die sich an das Leben in der Großstadt angepasst haben. Sie benutzen allerlei Einrichtungen der Menschen, wie zum Beispiel Balkone und Gärten. Am leichtesten tun sich die Vögel. Für die Bewohner des Wassers ist es schwieriger: Sauerstoffreiches Wasser gibt es nur im Oberlauf der Flüsse und dort müssen die Fische, zum Laichen hinwandern. Wie aber sollen sie zum Oberlauf schwimmen, wenn ihnen ein Wehr den Weg versperrt?
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Willis VIPs

Wer war schlauer als die Mauerbauer? - Jörg Berger

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"Willis VIPs" sind Menschen, die Geschichten erzählen und selbst Geschichte machen. In den Reportagen geht es um Prominente aus Politik, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft, Kultur, Sport und Unterhaltung. Reporter Willi Weitzel interviewt sie in ihrem Umfeld.
In ...
(ARD/BR/RBB)

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"Willis VIPs" sind Menschen, die Geschichten erzählen und selbst Geschichte machen. In den Reportagen geht es um Prominente aus Politik, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft, Kultur, Sport und Unterhaltung. Reporter Willi Weitzel interviewt sie in ihrem Umfeld.
In dieser Sendung geht es um Menschen, die den Machthabern der DDR eins ausgewischt haben. Ihnen gelang die Flucht in den Westen - und das oft auf spektakuläre Art und Weise: Sie buddelten beispielsweise heimlich Tunnel, versteckten sich hinter Geheimklappen in Autos oder bastelten Heißluftballons. Einer von ihnen war der Fußballtrainer Jörg Berger, der in Leipzig aufwuchs. Mit einem gefälschten Pass gelang ihm 1979 die Flucht in den Westen. Willi trifft Jörg Berger in Berlin, wo bis 1989 die Mauer mitten durch die Stadt verlief. An den Resten dieser Mauer erzählt Jörg Berger von der DDR und der Stasi, von abgehörten Telefongesprächen und geheimen Berichten. Vor dieser ständigen Kontrolle ist Jörg Berger geflohen. Im Westen wurde er ein erfolgreicher Bundesliga-Trainer. Mit Peter Strelczyk geht Willi in die Luft - mit einem Heißluftballon. Hoch über dem Erdboden erfährt Willi, wie die Strelcyzks monatelang kleine Stoffstücke in der ganzen DDR kauften, um daraus den Ballon zu nähen, mit dem sie 1979 über die Grenze in den Westen flohen.
(ARD/BR/RBB)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)



9:15
VPS 09:14

Stereo-Ton16:9 Format

Zwischen Humor und Verzweiflung

(Wh.)


(ORF)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

Expedition Wissen

(Wh.)

Deutsches Museum backstage - Forschung zum Anfassen


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann - Best of

Mit den Gästen: Tina Turner, Hubert Burda,
Maria Furtwängler, Karl Lagerfeld und Reinhold Messner

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Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben. ...
(ARD/NDR)

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Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben. Ein "Best of" der Sendung.
(ARD/NDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

selbstbestimmt!

Leben mit Behinderung

Moderation: Mathes Dues

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Betty Schätzchen ist schwerhörig. Trotzdem hat sie den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und es geschafft, sich zu spezialisieren. Heute führt sie in ihrer eigenen Praxis hörende und hörgeschädigte Menschen gleichermaßen in die Kunst des Yogas ein.
Der ...
(ARD/MDR)

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Betty Schätzchen ist schwerhörig. Trotzdem hat sie den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und es geschafft, sich zu spezialisieren. Heute führt sie in ihrer eigenen Praxis hörende und hörgeschädigte Menschen gleichermaßen in die Kunst des Yogas ein.
Der Film aus der Reihe "selbstbestimmt!" stellt Betty Schätzchen vor. Außerdem begleitet die Sendung Rollstuhlfahrerin Daniela Richter bei ihrem besonderen Weg bei der Kindererziehung und zeigt, wie an der TU Berlin eine Forschergruppe daran arbeitet, dass schwerstgelähmte Patienten durch ihr Denken Computer bedienen, kommunizieren und selbstbestimmter leben können.
(ARD/MDR)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Glaube.Liebe.Fernweh

Im Altenheim für Missionare

Film von Norman Striegel und Jörg-Peter Bierach

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Er ist 79 Jahre alt und arbeitete fast ein halbes Jahrhundert als Missionar in Papua Neuguinea. Heute ist Pater Johannes Dapper wieder in Deutschland, im ordenseigenen Seniorenheim der Steyler Mission in Sankt Wendel. Es ist das größte deutsche Altenheim dieser Art. ...
(ARD/SR)

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Er ist 79 Jahre alt und arbeitete fast ein halbes Jahrhundert als Missionar in Papua Neuguinea. Heute ist Pater Johannes Dapper wieder in Deutschland, im ordenseigenen Seniorenheim der Steyler Mission in Sankt Wendel. Es ist das größte deutsche Altenheim dieser Art. Neben Pater Dapper werden dort 60 ehemalige Missionare betreut und gepflegt. Jeder von ihnen ist hoch gebildet und weit gereist. Der heute 80-jährige Pater Alois Schön hat 40 Jahre im Kongo missioniert und Entwicklungshilfe geleistet, bis ihn eine Krebserkrankung und ein Schlaganfall ins Heim nach Sankt Wendel brachten - und damit zurück nach Deutschland. Wie die meisten ehemaligen Missionare fühlt auch er sich in Deutschland fremd.
Der Film "Glaube.Liebe.Fernweh" zeigt das Leben von Ordensbrüdern im Seniorenheim in Sankt Wendel und erzählt von ihren Erfahrungen und Träumen.
(ARD/SR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

"Wenn ich nächste Woche abkratze ..."

Bekenntnisse einer Klosterdame

Film von Wilfried Hauke

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"Ich habe alles erledigt", sagt Henny von Schiller und gestikuliert dabei wild mit Rosenschere und Fliederstrauch. "Grabstein, Testament und meine Nachfolge. Wenn ich nächste Woche abkratze, muss der Laden hier doch weiterlaufen." Der "Laden" der 90-jährigen Klosterdame ...
(ARD/NDR)

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"Ich habe alles erledigt", sagt Henny von Schiller und gestikuliert dabei wild mit Rosenschere und Fliederstrauch. "Grabstein, Testament und meine Nachfolge. Wenn ich nächste Woche abkratze, muss der Laden hier doch weiterlaufen." Der "Laden" der 90-jährigen Klosterdame ist das St. Johanniskloster in Schleswig, das direkt an der malerischen Schlei gelegen ist. Henny von Schiller ist dort die Chefin oder "Priorin", wie sie sich offiziell nennt. Nonnen leben in dem Kloster schon lange nicht mehr, es ist ein Stift für unverheiratet gebliebene Adelsdamen. Aber auch die sind im St. Johanniskloster Mangelware. Zurzeit ist nur "Tante Henny", wie sie von vielen genannt wird, dort adelig. Die 26 Wohnungen des Klosters sind von jungen Leuten mit Kindern und älteren Menschen belegt. Es ist eine Mustersiedlung für modernes Mehrgenerationenleben hinter alten Mauern. Wenn plötzlich wieder eine unangemeldete Gruppe vor ihrem Küchenfenster steht und eine Klosterführung wünscht, schnappt sich Tante Henny das Körbchen mit den 1.000 Schlüsseln und führt durch Kreuzgang, Remter und Kirche. Sie freut sich sehr, noch immer als Expertin für die Geschichte "ihres" Klosters gefragt zu sein.
Der Film "Wenn ich nächste Woche abkratze ..." begleitet den Alltag Henny von Schillers über mehrere Monate hinweg. Entstanden ist ein höchst unterhaltsames Lebensporträt.
(ARD/NDR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Inka Schneider

Themen:
- Verschwiegene Konzerne: Recherchen bei Aldi, Kik und Co.
- Umstrittenes Rückkehrrecht: Steffen Seibert als
Regierungssprecher
- Brutales Titelbild: Kriegspropaganda mit einer Afghanin
- Unveröffentlichte Szenen: Wallraff undercover bei BILD


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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13:45
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv: Mit 80.000 Fragen um die Welt

Dennis down under

Film von Dennis Gastmann


"ARD-exclusiv" bietet spannende Geschichten aus den Themenbereichen Gesellschaft, Wissenschaft, Medizin, Technologie, Kriminalität oder Auto und Verkehr. Die Reportagen geben neue Einblicke und behandeln ein Thema mit einem außergewöhnlichen Zugang.
(ARD/NDR)


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14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilderbuch: Hessischer Westerwald

Film von Stefanie Appel

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Der hessische Teil des Westerwaldes ist ein "Außenposten" des Mittelgebirges, das sich über drei Bundesländer erstreckt. Es ist ein rauer Landstrich, dessen Bewohner als stur und wortkarg gelten. Doch diese Region hat Außergewöhnliches zu bieten. Die nassauische ...
(ARD/HR)

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Der hessische Teil des Westerwaldes ist ein "Außenposten" des Mittelgebirges, das sich über drei Bundesländer erstreckt. Es ist ein rauer Landstrich, dessen Bewohner als stur und wortkarg gelten. Doch diese Region hat Außergewöhnliches zu bieten. Die nassauische Residenzstadt Dillenburg zum Beispiel gehört zu den ersten Adressen des europäischen Adels. Fast jedem Niederländer ist Dillenburg ein Begriff, denn dort wurde Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg geboren - bekannt als niederländischer "Vater des Vaterlandes". Außerdem ist die Stadt berühmt für ihre Pferdezucht. Der hessische Westerwald ist in großen Teilen aber immer noch archaisches Land geblieben. Seine Landschaft ist geprägt von Hügeln, den sogenannten "Knoten", und bewaldeten Basaltkuppen. In manchen Landstrichen gibt es sogar nur in jedem dritten Dorf einen Laden. Ohne Menschen wie Dietrich Marx mit seinem rollenden Tante-Emma-Laden hätten vor allem die älteren Dorfbewohner große Probleme, ihre Lebensmittel zu kaufen. Seit über 30 Jahren beliefern die acht Lebensmittelwagen des "Geflügel-Frischdienstes" die Dörfer im Umkreis von 120 Kilometern rund um Hadamar.
Der Film aus der Reihe "Bilderbuch" stellt Land und Leute im Hessischen Westerwald vor.
(ARD/HR)


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15:00
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Pink

Spielfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
PinkHannah Herzsprung
CarloGuntram Brattia
GeorgFlorian Panzner
BalthazarCornelius Schwalm
SilverRadhe Schiff
u.a.
Regie: Rudolf Thome
Länge: 80 Minuten

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Eine Frau zwischen drei Männern: In dieser Situation ist die junge Punk-Dichterin Pink, als sie beschließt, endlich zu heiraten. So erfolgreich und souverän sie auf beruflicher und künstlerischer Ebene ist, so unsicher ist sie, wenn es um die Wahl des "richtigen" ...
(ARD)

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Eine Frau zwischen drei Männern: In dieser Situation ist die junge Punk-Dichterin Pink, als sie beschließt, endlich zu heiraten. So erfolgreich und souverän sie auf beruflicher und künstlerischer Ebene ist, so unsicher ist sie, wenn es um die Wahl des "richtigen" Mannes geht. Carlo, Georg und Balthazar sind alle gleichermaßen in sie verliebt, und jeder von ihnen hat seine Vorzüge. Deshalb versucht Pink, mithilfe eines Punktesystems herauszufinden, wer von den Dreien der "Richtige" ist. Bei dieser rationalen Auswertung landet Carlo auf Platz eins. Also heiratet Pink ihn. Bald stellt sich jedoch heraus, dass Carlo nicht der erhoffte Traumprinz ist. Der karriereorientierte Geschäftsmann ist stets auf Achse und lässt Pink immer öfter alleine. Drei Monate macht sie dieses Spiel mit, dann trennt sie sich von Carlo - der sich daraufhin das Leben nimmt. Nach einem sexuellen Zwischenspiel mit der Therapeutin Lilli versucht Pink mit dem Verleger Georg ihr Glück. Immerhin landete er auf ihrer Punkteliste auf dem zweiten Platz. Leider erweist auch er sich als Reinfall. Nach den fröhlichen Flitterwochen in Florida hat Georg noch geschäftlich in den USA zu tun. Bei seiner Heimkehr bringt er eine Geschlechtskrankheit mit, die er sich bei einem Bordellbesuch eingefangen hat. Rasend vor Wut vertreibt Pink den treulosen Frauenheld mit vorgehaltener Pistole aus der Wohnung und reicht die Scheidung ein. Nun bleibt nur noch Balthazar, die Nummer drei auf Pinks Liste, übrig: Ganz entspannt kommen die beiden sich näher. Sie heiraten und ziehen sich auf einen idyllischen Hof auf dem Land zurück. Sollte die nun auch schwangere Pink endlich den Mann fürs Leben gefunden haben?
Hannah Herzsprung gibt in Rudolf Thomes humorvollem Liebesmärchen "Pink" eine wunderbare Vorstellung als Dichterin auf der Suche nach der Liebe fürs Leben.
(ARD)


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16:20

Der Riese und die Rose

Geschichten aus Estland und Lettland

Film von Peter M. Kruchten

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Vor langer Zeit, sagt man, habe sich südlich von Vöru ein Riese zur Ruhe gebettet. Die Erde, die er zu einem Kopfkissen aufgehäuft hat, ist heute nach einer Legende der Suur Munamägi, der höchste Berg des Baltikums.
Der Suur Munamägi ist der Ausgangspunkt einer ...
(ARD/SR)

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Vor langer Zeit, sagt man, habe sich südlich von Vöru ein Riese zur Ruhe gebettet. Die Erde, die er zu einem Kopfkissen aufgehäuft hat, ist heute nach einer Legende der Suur Munamägi, der höchste Berg des Baltikums.
Der Suur Munamägi ist der Ausgangspunkt einer Reise durch das estnisch-lettische Grenzgebiet: Von der alten Ordensburg Frowenborch geht es in die estnische Universitätsstadt Tartu. Auf lettischer Seite führt der Weg durch den Gauja-Nationalpark, zur Burg von Turaida und nach Cesis.
(ARD/SR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege: Belgien

Leinen - Stoff fürs Leben

Film von Marlinde Krebs

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Lein, auch Flachs genannt, wurde bereits in der Antike von den Altägyptern, den Griechen und den Römern angebaut. Das feine Leinengewebe wurde von Pharaonen wie von Urchristen getragen. Kaum eine andere Kulturpflanze lässt sich so vielfältig nutzen. Flachsanbau ...
(ARD/SR)

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Lein, auch Flachs genannt, wurde bereits in der Antike von den Altägyptern, den Griechen und den Römern angebaut. Das feine Leinengewebe wurde von Pharaonen wie von Urchristen getragen. Kaum eine andere Kulturpflanze lässt sich so vielfältig nutzen. Flachsanbau ernährte bis ins 20. Jahrhundert weite Landstriche Europas. Eines der Zentren war und ist Belgien. Ungefähr 100.000 Tonnen der wertvollen Fasern werden jährlich geerntet, wenn das Wetter mitspielt. Nach der Ernte durchläuft die Flachsfaser einen aufwendigen Bearbeitungsprozess, bis sie als silbrig glänzendes, haarfeines Produkt zum Leinengarn versponnen wird und sogar edlen Stoff für die legendären Brüsseler Spitzen liefert. Von den hochwertigen Textilprodukten abgesehen, liefern die Kapseln der Flachspflanze ein hochwertiges Öl, das nun eine Renaissance im Gesundheitswesen erlebt. Selbst der "Abfall", das Leinenstroh, wird zum Polstern und Ausstopfen von Möbeln verwendet. So ist Flachs eine der ökologisch wertvollsten Pflanzen.
Der Film "Reisewege: Belgien" zeigt Anbau, Ernte und Verarbeitung der Flachsfaser in Belgien.
(ARD/SR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze entdecken


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten anschließend die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


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17:45
VPS 17:43

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Kennedy-Mord

Mythos und Wahrheit

Film von Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Expedition Wissen

Film von Michael Wech

Anti-Aging - Cremes gegen das Alter

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Seit Jahren boomt in der Lifestyle-Industrie das Geschäft mit Anti-Aging-Produkten. Kosmetikkonzerne liefern sich einen Wettbewerb um neue Wirkstoffe und investieren Millionenbeträge in Forschung und Entwicklung. Im Gegensatz zu Medikamenten müssen kosmetische Produkte ...

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Seit Jahren boomt in der Lifestyle-Industrie das Geschäft mit Anti-Aging-Produkten. Kosmetikkonzerne liefern sich einen Wettbewerb um neue Wirkstoffe und investieren Millionenbeträge in Forschung und Entwicklung. Im Gegensatz zu Medikamenten müssen kosmetische Produkte nicht zugelassen werden. Dennoch sind die Hersteller laut Kosmetikgesetz verpflichtet, ihre Werbeversprechen mit wissenschaftlichen Studien zu untermauern. In Hamburg unterhält Beiersdorf Deutschlands größtes Zentrum zur Erforschung der Hautalterung. Mit High-Tech-Methoden arbeiten die Wissenschaftler des Konzerns an der Bekämpfung von Falten. Dabei betreiben sie auch zell-biologische Forschung: Sie züchten für ihre Experimente Haut, untersuchen Proben im Hochvakuum und vermessen mit Lasersensoren die Faltentiefe von Probanden. Die Suche nach dem molekularen Jungbrunnen spielt sich außerhalb der geregelten Märkte ab. Die Grenzen zwischen Medizin und Kosmetik beginnen zu verschwimmen. Manche Anti-Aging-Produkte kosten über 500 Euro, andere sind für 20 Euro zu haben. Aber welche sind tatsächlich wirksam?
Autor Michael Wech unternimmt eine Reise zu den führenden deutschen Anti-Aging-Laboren und stellt neue Ansätze der Forschung vor. Mediziner und Forscher geben Auskunft zu den Möglichkeiten und Chancen, aber auch zu den Risiken verschiedener Behandlungswege.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit extra: Salzburger Spaziergänge

Moderation: Ernst A. Grandits

Erstausstrahlung

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Der Residenzplatz als Bühne des "Jedermann", die Getreidegasse als Flaniermeile des Publikums: Es gibt viele Orte, die die Salzburger Festspiele geprägt haben.
In "Kulturzeit extra: Salzburger Spaziergänge" sucht Ernst A. Grandits die schönsten und wichtigsten ...
(ORF/3sat)

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Der Residenzplatz als Bühne des "Jedermann", die Getreidegasse als Flaniermeile des Publikums: Es gibt viele Orte, die die Salzburger Festspiele geprägt haben.
In "Kulturzeit extra: Salzburger Spaziergänge" sucht Ernst A. Grandits die schönsten und wichtigsten Schauplätze des Festivals auf. Zusammen mit Sängern, Schauspielern und Kulturschaffenden lässt er 90 Jahre Salzburger Festspiele Revue passieren. Nach drei Wochen Festspielleben zeigt "Kulturzeit extra" natürlich auch die diesjährigen Highlights: Anna Netrebko in "Roméo et Juliette", "Orfeo et Euridice" unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti und die Uraufführung von "Dionysos" von Wolfgang Rihm. Zusätzlich zu den herausragenden Produktionen des Musik- und Schauspielprogramms blickt "Kulturzeit extra" auf interessante Ausstellungen zur Festspielzeit, fragt, wie ein so traditionsreiches Festival in die Zukunft blickt, und befragt prominente Gäste darüber, wieviel vom Gründergeist und den ursprünglichen Idealen heute noch spürbar ist.
(ORF/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Hunger, Zorn und leere Teller

Irrtümer und Chancen der Welternährung

Film von Gustav W. Trampitsch

(aus der Reihe "Helden, Kult und Küche")

Erstausstrahlung

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Durch falschen Umgang mit Pflanzen können Mangelzustände und Hungerkatastrophen ausgelöst wurden. Monokulturen, aus Unvernunft und Profitgier betrieben, brachten und bringen Hunger. Ganze Regionen wurden und werden dadurch in eine fatale wirtschaftliche Abhängigkeit ...
(ORF/3sat)

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Durch falschen Umgang mit Pflanzen können Mangelzustände und Hungerkatastrophen ausgelöst wurden. Monokulturen, aus Unvernunft und Profitgier betrieben, brachten und bringen Hunger. Ganze Regionen wurden und werden dadurch in eine fatale wirtschaftliche Abhängigkeit und weiter ins Elend gestürzt. Ein Beispiel dafür ist die "Große Hungersnot" Mitte des 19. Jahrhunderts in Irland, die durch mehrere Kartoffelmissernten in Folge verursacht wurde. Rund eine Million Menschen kamen dabei um, etwa noch einmal so viele mussten ihre Heimat verlassen, um überleben zu können. Heute vernichten die immer größer werdenden Rinderherden durch ihren maßlosen Futterbedarf kostbares Grünland. Die Folge davon ist ein Kreislauf von ökologischer Verwüstung, Hunger und Elend. Dabei wird klar: Weder Wirtschaft noch Politik haben aus den Hungerkatastrophen der Vergangenheit etwas gelernt.
Der Film "Hunger, Zorn und leere Teller" zeigt, wie ganze Regionen durch Monokulturen Menschen ins Elend stürzen.
(ORF/3sat)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Katrin Eigendorf

Themen:
Italien
Knöllchenflut gegen klamme Gemeindekassen
Japan
Verkehrs-Schutzengel auf Tokios Straßen
Argentinien
Homosexuelle Tango-Paare
Bangladesch
Aufstand der Textilarbeiter

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Finanzkrise 2.0

Das Zocken geht weiter

Film von Frank Bethmann und Martin Leutke

Erstausstrahlung

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Finanzkrise? Wirtschaftskrise? Wer sich bei Mitmenschen, Unternehmern oder Bankern umhört, könnte tatsächlich den Eindruck gewinnen, das Schlimmste sei längst vorbei. Als vor zwei Jahren die Lehman-Bank pleite ging, stand die internationale Finanzwelt massiv in der ...

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Finanzkrise? Wirtschaftskrise? Wer sich bei Mitmenschen, Unternehmern oder Bankern umhört, könnte tatsächlich den Eindruck gewinnen, das Schlimmste sei längst vorbei. Als vor zwei Jahren die Lehman-Bank pleite ging, stand die internationale Finanzwelt massiv in der Kritik. Die Wut vieler Menschen auf jene war groß, die mit dem Geld zehntausender Kleinanleger gezockt - und verloren haben. So eine Krise sollte sich nicht wiederholen, war der allgemeine Tenor. Doch ist die Gefahr am Finanzmarkt wirklich gebannt?
Frank Bethmann und Martin Leutke bekamen für ihren Film "Finanzkrise 2.0" Einblick in die Arbeit der Rating-Agenturen, die viele als Mitschuldige der Finanzkrise ausgemacht haben. In Zürich sprachen die beiden Autoren mit führenden Bankern bei einem Schweizer Bankengipfel. Aussteiger aus der Finanzwelt erzählen, warum ihnen der Sinn bei der Arbeit abhanden gekommen ist, und wie es um die Moral beim Geschäft mit dem großen Geld steht. Und schließlich berichten Insider, dass die alten Finanzprodukte, sogenannte Schrottpapiere, die die Krise mit ausgelöst haben, längst in neuer Verpackung wieder verkauft werden. "Finanzkrise 2.0" kommt zu dem Schluss, dass die weltumspannende Finanzindustrie längst wieder auf Hochtouren arbeitet - allerdings genauso wie zuvor. Dann aber wäre nach dem Risiko immer vor dem Risiko. Und der nächste Crash wäre nur noch eine Frage der Zeit.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
16:9 Format

Sandrine Bonnaire

Einige Tage mit mir

(Quelques jours avec moi)

Spielfilm, Frankreich 1988

Darsteller:
Martial PasquierDaniel Auteuil
FrancineSandrine Bonnaire
Monsieur FonfrinJean-Pierre Marielle
Madame FonfrinDominique Lavanant
FernandVincent Lindon
u.a.
Regie: Claude Sautet
Länge: 123 Minuten

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Martial Pasquier, der reiche Erbe einer Supermarktkette, irritiert seine Umgebung mit seinem unverhohlenen Desinteresse. Die Geschäfte sind ihm egal, und er bestärkt seine junge Frau sogar noch in ihrer Liaison mit ihrem Liebhaber. Nach seiner Entlassung aus einem ...
(ARD)

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Martial Pasquier, der reiche Erbe einer Supermarktkette, irritiert seine Umgebung mit seinem unverhohlenen Desinteresse. Die Geschäfte sind ihm egal, und er bestärkt seine junge Frau sogar noch in ihrer Liaison mit ihrem Liebhaber. Nach seiner Entlassung aus einem Sanatorium schickt ihn seine Mutter auf eine Inspektionsreise in die Provinz. Sie hofft, ihn damit aus seiner Gleichgültigkeit zu reißen. Schon auf der ersten Station in Limoges entdeckt Martial, dass Monsieur Fonfrin als Filialleiter heimlich in seine eigene Tasche gewirtschaftet hat, aber das interessiert ihn viel weniger als dessen hübsches Dienstmädchen Francine. Er mietet kurz entschlossen eine Wohnung und überrascht Francine mit der Bitte, sich ihm zu widmen, anstatt für die Fonfrins zu arbeiten. Neugierig und amüsiert zugleich akzeptiert die selbstbewusste junge Frau. Martial findet wachsenden Gefallen an Francines Bekanntenkreis aus der Vorstadt und auch an ihrem Freund Fernand. Für Auflockerung sorgen Monsieur Fonfrin und dessen gutbürgerlicher Anhang, die Martial auf seine Weise in den neuen Freundeskreis hineinzieht, bis ihn seine besorgte Mama mit einer vorgetäuschten Erkrankung nach Paris zurückholt. Dort hält es Martial allerdings nicht lange, denn der Gedanke an Francine zieht ihn unwiderstehlich nach Limoges zurück.
Claude Sautet inszenierte in "Einige Tage mit mir" mit viel Witz und melancholischen Untertönen die Geschichte einer verrückten Liebe zwischen einem Konzern-Erben und einem Dienstmädchen. In der Hauptrolle der Femme fatale brilliert Sandrine Bonnaire.

"Einige Tage mit mir" ist der letzte Spielfilm der Sandrine-Bonnaire-Filmreihe in 3sat.
(ARD)


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0:25
Stereo-Ton16:9 Format

Weiße Ameisen

Kurzfilm, Deutschland 2005

Mit Oliver Akwe, Eric Boakye, Ivonne Schönherr,
Sven Thiemann und Andreas Windhuis

Buch: Johanna Stuttmann

Regie: Renate Gosiewski
Länge: 37 Minuten

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Grace kam vor 15 Jahren aus Tansania nach Deutschland. Als sie stirbt, beginnt für ihre Söhne Isae und Samson ein anderes Leben. Der stattliche Samson, der sich den deutschen Gewohnheiten angepasst hat, arbeitet in einem Elektroladen und übernimmt die Verantwortung für ...
(ARD/WDR)

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Grace kam vor 15 Jahren aus Tansania nach Deutschland. Als sie stirbt, beginnt für ihre Söhne Isae und Samson ein anderes Leben. Der stattliche Samson, der sich den deutschen Gewohnheiten angepasst hat, arbeitet in einem Elektroladen und übernimmt die Verantwortung für seinen jüngeren Bruder. Doch Isae kann ohne seine Mutter nicht in dieser Welt leben. Er fühlt sich ausgestoßen, und es zieht ihn zurück nach Afrika, zu seinen Wurzeln. Er träumt vom traditionellen Leben in Tansania und rebelliert gegen den älteren Bruder und die Gesellschaft, in der er lebt. Als er in den Besitz einer Waffe kommt, plant er einen Überfall, um sich Geld für den Rückflug zu besorgen.
"Weiße Ameisen" ist ein Kurzfilm mit ungewöhnlich audiovisuellem Gestaltungsreichtum, für den Renate Gosiewski 2005 den Young CIVIS Media Prize erhielt.
(ARD/WDR)


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1:05
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:35
Stereo-Ton16:9 Format

Müller & Friends (3/8)


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SWR 3-Comedy-Chef Andreas Müller hat Freunde und Kollegen aus der Kabarett- und Comedy-Szene eingeladen - unter anderem, um zu beweisen, dass Prominente aus Politik, Sport und Unterhaltung erst dann wirklich prominent sind, wenn sie es geschafft haben, ihren Besuch bei ...
(ARD/SWR)

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SWR 3-Comedy-Chef Andreas Müller hat Freunde und Kollegen aus der Kabarett- und Comedy-Szene eingeladen - unter anderem, um zu beweisen, dass Prominente aus Politik, Sport und Unterhaltung erst dann wirklich prominent sind, wenn sie es geschafft haben, ihren Besuch bei "Müller & Friends" abzusagen. Außerdem will Andreas Müller beweisen, dass Bundesmutter Angela Merkel und Bundesvater Jogi Löw mit ein- und derselben Zunge sprechen, genauso wie Johann Lafer, Herbert Grönemeyer, Peter Maffay, Dieter Bohlen und viele andere - nämlich mit seiner.
In der dritten Folge der achtteiligen Kabarett-Reihe "Müller & Friends" sind Horst Fyrguth, Onkel Fisch, Marek Fis und Daniel Helfrich zu Gast.
(ARD/SWR)


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2:20
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:25
Stereo-Ton16:9 Format

Toronto - Vancouver, einfache Fahrt bitte!

Mit dem Zug quer durch Kanada

Film von Uwe Kröger

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Riesige Wälder, Seengebiete und Gebirge: Die Zugreise quer durch Kanada von Toronto nach Vancouver im "The Canadian" ist auch eine Reise durch zwei Jahreszeiten: vom herbstlichen Flammenmeer des Indian Summer in Ontario zu den Gipfeln der winterlichen Rocky Mountains. ...

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Riesige Wälder, Seengebiete und Gebirge: Die Zugreise quer durch Kanada von Toronto nach Vancouver im "The Canadian" ist auch eine Reise durch zwei Jahreszeiten: vom herbstlichen Flammenmeer des Indian Summer in Ontario zu den Gipfeln der winterlichen Rocky Mountains. "The Canadian" ist keine rollende Luxusherberge wie der "Orient Express", sondern ein solider Aluminium-Lindwurm. Drei schwere Diesellokomotiven ziehen ihn über 5.000 Kilometer, 72 Stunden dauert die Reise. Manche Passagiere steigen nur kurz zu, Bruce Hyer etwa: "Dieser Zug ist eine Zeitmaschine", sagt er, "du steigst in Armstrong im 21. Jahrhundert ein, und ein paar Stunden später steigst du in Allan Bridge im 18. Jahrhundert aus, mitten in der Wildnis, wo sich seit 200 Jahren nichts verändert hat." Bruce benutzt den "Canadian", weil nur die Schienen durch den "Wabakimi Wilderness Provincial Park" führen, der über eine Million Hektar groß ist. Entlang der Strecke trifft man Menschen, die das große Abenteuer suchen oder die Einsamkeit. Da ist die "Seseganaga Lodge", die früher als Lager für deutsche Kriegsgefangene diente. In Humboldt ist das Denkmal des gleichnamigen deutschen Naturforschers bis zum Hals eingeschneit. Wenn abends im Wirtshaus die letzten rustikal-deutschen Trinklieder verklingen, rüsten die Mönche im Kloster bald schon zur Frühmesse. Unter ihnen Bruder Wolfgang, der trotz seiner 80 Jahre Ski läuft und im Internet regelmäßig die VfB-Stuttgart-Spiele verfolgt, und Bruder Kurt, der früher mit einer Rockband durch Kanada zog und heute frisches Brot für seine Klosterbrüder backt. Nirgendwo ist der Schnee unberührter als ganz oben in den Rockys, wo nur die Privilegierten hinkommen - per Helikopter. Rocco aus Österreich fliegt mit seinen Gästen auf die Gipfel - traumhafte Abfahrten warten auf sie, ohne eine einzige Skispur im frischen Schnee.
Der Film "Toronto - Vancouver, einfache Fahrt bitte!" porträtiert die Passagiere des "Canadian", die Landschaft zwischen Vancouver und Toronto und die Menschen am Wegesrand.


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3:25
Stereo-Ton16:9 Format

Mademoiselle

Spielfilm, Frankreich 2000

(Wh.)

Länge: 73 Minuten


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4:40
Stereo-Ton16:9 Format

Expedition Wissen

(Wh.)

Anti-Aging - Cremes gegen das Alter



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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

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