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Sonntag, 25. Juli
Programmwoche 30/2010
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6:05

Die 80er von A bis Z

Ein Rückblick auf 10 Jahre Popmusik mit Interviews und

Videoclips

Film von Hannes Rossacher und Rudolf Dolezal
(aus der ORF-Reihe "X-large spezial")

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Die 1980er Jahre standen für soziales Engagement in der Popmusik: Erstmals seit der "Love & Peace"-Generation der 1960er besannen sich Popmusiker in den 1980er Jahren auf ihre Stellung in der Gesellschaft. Bob Geldof organisierte für die Hungernden in Afrika das ...
(ORF)

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Die 1980er Jahre standen für soziales Engagement in der Popmusik: Erstmals seit der "Love & Peace"-Generation der 1960er besannen sich Popmusiker in den 1980er Jahren auf ihre Stellung in der Gesellschaft. Bob Geldof organisierte für die Hungernden in Afrika das größte Satelliten-Konzert, das es jemals gab. Sting versuchte mit seinen Aktionen, die Rodung des brasilianischen Regenwalds zu verhindern, schwarze Künstler setzten sich für die Freilassung des südafrikanischen Freiheitskämpfer Nelson Mandela ein, Popstars aller Stilrichtungen engagierten sich für Amnesty International oder Greenpeace. In diesem Zusammenhang brachen Ethnopop-Künstler erstmals in die anglo-amerikanische Musikszene. Die 1980er waren aber auch das Jahrzehnt der schwarzen Superstars, wie zum Beispiel Michael Jackson, Prince, und schwarzen radikalen Rhythmus-Bands wie "Run DMC" oder "Public Enemy". Immer wichtiger wurde auch der Techno-Sound, der neue Computer-Technologien nutzte, und Musikvideos eroberten die Fernsehkanäle.
Ende Dezember 1989 zogen Rudolf Dolezal und Hannes Rossacher in der Sendung "Die 80er von A bis Z" Bilanz über zehn Jahre Popmusik. Für ihre unterhaltsame Musikdokumentation interviewte das dynamische Duo viele internationale Superstars. Die extravagante Sängerin Grace Jones führt als Gast-Moderatorin durch das Programm.
(ORF)


6:50

Am Wannsee ist der Teufel los

Film von Caspar Harlan, Rudolf Bergmann und Rudolf Schwarz

Länge: 44 Minuten

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Popper, Teds, Rocker, Punks und ein Liebespaar wollen jeweils auf ihre Art einen schönen Sommertag am Wannsee verbringen, richten dabei aber unter den "normalen" Badegästen ein erhebliches Chaos an.
Der Film "Am Wannsee ist der Teufel los" ist eine ...
(ARD/RBB)

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Popper, Teds, Rocker, Punks und ein Liebespaar wollen jeweils auf ihre Art einen schönen Sommertag am Wannsee verbringen, richten dabei aber unter den "normalen" Badegästen ein erhebliches Chaos an.
Der Film "Am Wannsee ist der Teufel los" ist eine Slapstick-Komödie, die sich nicht an die Realität gebunden fühlt.
(ARD/RBB)


7:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1980

Film von Christian Klemke

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1980 - das war das Jahr, in dem in der Bundesrepublik Deutschland erstmals vom Waldsterben die Rede war und sich "Die Grünen" als bundesweite Partei gründeten. Wolf-Dieter Hasenclever war beim Gründungstag der Grünen in Karlsruhe dabei. Er erinnert sich an seine ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1980 - das war das Jahr, in dem in der Bundesrepublik Deutschland erstmals vom Waldsterben die Rede war und sich "Die Grünen" als bundesweite Partei gründeten. Wolf-Dieter Hasenclever war beim Gründungstag der Grünen in Karlsruhe dabei. Er erinnert sich an seine Euphorie, aber auch an des Chaos der basisdemokratischen Anfänge. 1980 war auch das Jahr, in dem Waldemar Cierpinski aus Halle Olympiasieger im Marathon wurde und Sportreporter Heinz-Florian Oertel im DDR-Fernsehen ausrief: "Liebe junge Väter, haben Sie Mut! Nennen Sie Ihre Neuankömmlinge des heutigen Tages ruhig Waldemar! Waldemar ist da!" Der Westen hatte aus Protest gegen den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan die Olympischen Spiele in Moskau boykottiert.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1980.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


7:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1981

Film von Christoph Hölscher

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1981 - das war das Jahr, in dem in Brokdorf nordöstlich von Hamburg der Kampf um den Bau eines Atomkraftwerkes eskalierte, Marianne Bachmeier den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss und die unabhängige Gewerkschaft "Solidarnosc" in Polen auch vielen ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1981 - das war das Jahr, in dem in Brokdorf nordöstlich von Hamburg der Kampf um den Bau eines Atomkraftwerkes eskalierte, Marianne Bachmeier den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss und die unabhängige Gewerkschaft "Solidarnosc" in Polen auch vielen DDR-Bürgern Hoffnungen auf Reformen im Sozialismus machte. Theologiestudent Eckart Hübener aus Mecklenburg wurde bei der Rückkehr von einer Polen-Reise verhaftet, weil er "Solidarnosc"-Flugblätter im Gepäck hatte.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1981.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


8:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1982

Film von Christoph Hölscher

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1982 - das war das Jahr, in dem Helmut Kohl durch ein konstruktives Misstrauensvotum zum Bundeskanzler gewählt wurde und "die geistig-moralische Wende" verkündete, in dem die Neue Deutsche Welle die Charts bestimmte und die Arbeitslosenzahl in der Bundesrepublik ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1982 - das war das Jahr, in dem Helmut Kohl durch ein konstruktives Misstrauensvotum zum Bundeskanzler gewählt wurde und "die geistig-moralische Wende" verkündete, in dem die Neue Deutsche Welle die Charts bestimmte und die Arbeitslosenzahl in der Bundesrepublik Deutschland erstmals über die Zwei-Millionen-Marke kletterte. In der DDR wurde ein neues Wehrgesetz verabschiedet: Es regelte, dass im Verteidigungsfall nun auch Frauen eingezogen werden konnten. Der Pfarrer Ehrhart Neubert aus der Nähe von Weimar erinnert sich, wie die Militarisierung der Gesellschaft immer mehr Menschen dazu brachte, sich in der Friedensbewegung zu engagieren. Die damalige FDP-Politikerin Helga Schuchardt erzählt, wie sie sich nach dem Bruch der sozial-liberalen Koalition und der Wahl Helmut Kohls entschied, die eigene Partei zu verlassen.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1982.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


8:20

Der junge Blonde mit dem harten Schlag

Boris Becker: Das deutsche Tennis-Talent

Film von Rudolf Werner

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Boris Becker, 17 Jahre alt, ist erst seit wenigen Monaten Tennisprofi. Das Gymnasium in Heidelberg hat er vorzeitig nach der mittleren Reife verlassen. Der frühere Bundestrainer Günter Bosch und der ehemalige Profi Ion Tiriac betreuen ihn.
In dem Film "Der junge ...
(ARD/SWR)

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Boris Becker, 17 Jahre alt, ist erst seit wenigen Monaten Tennisprofi. Das Gymnasium in Heidelberg hat er vorzeitig nach der mittleren Reife verlassen. Der frühere Bundestrainer Günter Bosch und der ehemalige Profi Ion Tiriac betreuen ihn.
In dem Film "Der junge Blonde mit dem harten Schlag", der im Juni 1985 noch vor Beckers erstem Sieg in Wimbledon ausgestrahlt wurde, hat Rudolf Werner den Alltag des Jung-Profis beobachtet und zeigt, was auf den 17-jährigen einstürmt und wie Elternhaus sowie Trainer dem gegenüberstehen. Werner hat unter anderem mit dem Vater von Boris, Karl-Heinz Becker, seinem Trainer Günter Bosch und dem Sportpsychologen Ulrich Kuhl gesprochen.
(ARD/SWR)


9:05
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

Bibi Blocksberg

Spielfilm, Deutschland 2002

Darsteller:
Bibi BlocksbergSidonie von Krosigk
FlorianMaximilian Befort
Barbara BlocksbergKatja Riemann
RabiaCorinna Harfouch
WalpurgiaMonica Bleibtreu
Bernhard BlocksbergUlrich Noethen
u.a.
Regie: Hermine Huntgeburth
(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)
Länge: 99 Minuten

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In Neustadt wird gefeiert, denn Bibi Blocksberg, das pfiffige kleine Hexenmädchen, hat mit einer herbeigehexten Regenwolke ein brennendes Haus löschen können und so zwei Kindern das Leben gerettet. Mutter Barbara, selbst eine waschechte gute Hexe, ist mächtig stolz auf ...
(ARD/BR)

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In Neustadt wird gefeiert, denn Bibi Blocksberg, das pfiffige kleine Hexenmädchen, hat mit einer herbeigehexten Regenwolke ein brennendes Haus löschen können und so zwei Kindern das Leben gerettet. Mutter Barbara, selbst eine waschechte gute Hexe, ist mächtig stolz auf ihre Tochter. Der beruflich gestresste Papa Bernhard hält wenig von den übersinnlichen Eskapaden seiner Tochter. Schließlich ist er selbst ein ganz normaler Mensch, und eine Hexe im Haus ist mehr als genug. Da erhält Bibi von der Oberhexe Walpurgia eine tolle Nachricht: Aufgrund besonderer Verdienste soll ihr vorzeitig die "Kristallkugel" verliehen werden, die man normalerweise erst im Alter von 15 Jahren bekommt. Erst diese Kugel, mit der man in Vergangenheit und Zukunft blicken kann, macht ihre Besitzerin zur richtigen Hexe. Die Feier dazu soll auf dem Blocksberg stattfinden. Voller Vorfreude schwingt sich Bibi auf ihren Besen namens Kartoffelbrei, um in Begleitung ihrer Mutter dorthin zu fliegen. Bei der feierlichen Zeremonie auf dem Versammlungsplatz kommt es allerdings zum Eklat: Rabia von Katzenstein, eifersüchtig und abgrundtief böse, gönnt der Junghexe die hohe Auszeichnung nicht. Sie lässt Bibis kostbare Kugel scheinbar unabsichtlich auf den steinigen Boden fallen. Die Kugel zerspringt.
"Bibi Blocksberg" hat 2002 mehr als 2,2 Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt. Der Film nach der erfolgreichen Hörspielreihe, die 1980 startete, wurde unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis 2003 und dem Prädikat "Besonders wertvoll" ausgezeichnet.
(ARD/BR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1983

Film von Christian Klemke

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1983 - das war das Jahr, in dem Udo Lindenberg vom "Sonderzug nach Pankow" sang, der Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher die deutsche Presselandschaft erschütterte und die Angst vor dem atomaren Wettrüsten Hunderttausende Bundesbürger auf die Straße trieb. ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1983 - das war das Jahr, in dem Udo Lindenberg vom "Sonderzug nach Pankow" sang, der Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher die deutsche Presselandschaft erschütterte und die Angst vor dem atomaren Wettrüsten Hunderttausende Bundesbürger auf die Straße trieb. Aus Protest gegen das Wettrüsten der Supermächte wurde in der DDR am Rande des Evangelischen Kirchentages in Wittenberg ein Schwert zur Pflugschar umgeschmiedet. Mathias Wolf erinnert sich an die aufsehenerregende Aktion. Er versteckte das dafür vorgesehene Schwert tagelang in seinem Kleiderschrank, damit es die Stasi nicht finden konnte. Der Lehramtskandidat Volker Nick aus Ulm erzählt, wie er aus Angst vor dem Atomkrieg mit anderen Aktivisten "Atomwaffenfreie Zonen" ausrief.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1983.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


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10:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1984

Film von Christian Klemke

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1984 - das war das Jahr, in dem die privaten Fernsehsender in Deutschland starteten, mehr als 50 DDR-Bürger in die "Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland" in Ost-Berlin flüchteten, um so ihre Ausreise zu erzwingen, und die Nachricht vom HI-Virus als Ursache ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1984 - das war das Jahr, in dem die privaten Fernsehsender in Deutschland starteten, mehr als 50 DDR-Bürger in die "Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland" in Ost-Berlin flüchteten, um so ihre Ausreise zu erzwingen, und die Nachricht vom HI-Virus als Ursache von Aids die bundesdeutsche Öffentlichkeit schockte. Die Ärztin Eilke Brigitte Helm aus Frankfurt am Main erinnert sich an damals kursierende Vorschläge, Aidskranke zu "quarantänisieren". Sylvia Abel aus Leipzig erzählt von ihrem Aufenthalt in der bundesdeutschen Vertretung in Ost-Berlin und dem Wunsch, auf diesem Wege in den Westen zu gelangen.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1984.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


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11:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1985

Film von Peter Scholl

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1985 - das war das Jahr, in dem in Dresden die wieder aufgebaute Semperoper mit einer Aufführung des "Freischütz" eröffnet wurde, Boris Becker als erster Deutscher das Tennisturnier in Wimbeldon gewann und die "Lindenstraße" auf Sendung ging. Regisseur Hans W. ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1985 - das war das Jahr, in dem in Dresden die wieder aufgebaute Semperoper mit einer Aufführung des "Freischütz" eröffnet wurde, Boris Becker als erster Deutscher das Tennisturnier in Wimbeldon gewann und die "Lindenstraße" auf Sendung ging. Regisseur Hans W. Geißendörfer erinnert sich an die miserablen Kritiken, die die neue Fernsehserie zu Beginn bekam. Der Kammersänger Rolf Wollrad erzählt von dem Gefühl, im prächtigen Saal der Semperoper erstmals auftreten zu können.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1985.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


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11:25

Für mich soll's rote Rosen regnen

Ein Aids-Kranker erobert die Medien

Film von Michael Steinbrecher

(aus der ZDF-Reihe "Die Reportage")

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Als bei dem 30-jährigen Bäckermeister Markus Commercon Aids diagnostiziert wird, entscheidet er sich für ein Auftreten in den Medien.
Der Film "Für mich soll's rote Rosen regnen" begleitet Markus Commercon mehrere Wochen lang durch sein öffentliches und privates ...

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Als bei dem 30-jährigen Bäckermeister Markus Commercon Aids diagnostiziert wird, entscheidet er sich für ein Auftreten in den Medien.
Der Film "Für mich soll's rote Rosen regnen" begleitet Markus Commercon mehrere Wochen lang durch sein öffentliches und privates Leben. In zahlreichen Gesprächen erzählt Markus von seiner Entscheidung und den damit verbundenen Hoffnungen für eine bessere Aufklärung der Öffentlichkeit.


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11:55

Reisen ins Landesinnere

Menschen und ihre Welt im helvetischen Alltag

Dokumentarfilm von Matthias von Gunten, Schweiz 1988

Länge: 96 Minuten

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Zwei Jahre lang hat der Filmemacher Matthias von Gunten sechs Schweizer und ihre Welt im helvetischen Alltag von heute besucht und beobachtet. Dabei hat er weniger ein Bild der Eidgenossenschaft gezeichnet als vielmehr das Herz und den Puls des Landes zu erfühlen ...

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Zwei Jahre lang hat der Filmemacher Matthias von Gunten sechs Schweizer und ihre Welt im helvetischen Alltag von heute besucht und beobachtet. Dabei hat er weniger ein Bild der Eidgenossenschaft gezeichnet als vielmehr das Herz und den Puls des Landes zu erfühlen versucht.
"Reisen ins Landesinnere" ist eine Annäherung an sechs verschiedene Schweizer und ihren Alltag in den 1980er Jahren.


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13:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1986

Film von Peter Scholl

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1986 - das war das Jahr, in dem Eisenhüttenstadt und Saarlouis die erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft eingingen, in Hannover die erste CEBIT eröffnet wurde und es in Tschernobyl zu einem Reaktorunglück kam. Eine radioaktive Wolke zog nach Westen. Cornelia ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1986 - das war das Jahr, in dem Eisenhüttenstadt und Saarlouis die erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft eingingen, in Hannover die erste CEBIT eröffnet wurde und es in Tschernobyl zu einem Reaktorunglück kam. Eine radioaktive Wolke zog nach Westen. Cornelia Stadler aus München erinnert sich an die Angst, dass ihr kleines Baby durch radioaktiv verseuchtes Essen verstrahlt werden könnte. Der SED-Funktionär Werner Viertel aus Eisenhüttenstadt erzählt von den Hoffnungen, die er mit der Städtepartnerschaft verband.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1986.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


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13:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1987

Film von Lutz Rentner und Otto Sperlich

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1987 - das war das Jahr, in dem in der Bundesrepublik Deutschland trotz großer Proteste die Volkszählung durchgeführt wurde, Erich Honecker erstmals zu einem offiziellen Besuch nach Westdeutschland reiste und der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Uwe ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1987 - das war das Jahr, in dem in der Bundesrepublik Deutschland trotz großer Proteste die Volkszählung durchgeführt wurde, Erich Honecker erstmals zu einem offiziellen Besuch nach Westdeutschland reiste und der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Uwe Barschel, ein fragwürdiges Ehrenwort gab und kurze Zeit später tot in einem Genfer Hotel aufgefunden wurde. Der "Stern"-Reporter Sebastian Knauer schildert, wie er den leblos in der Hotelbadewanne liegenden Uwe Barschel fand - und fotografierte. Karl Seidel, Abteilungsleiter im DDR-Außenministerium, war bei Honeckers Besuch in der Bundesrepublik dabei und schildert Honeckers Euphorie bei der Stippvisite in seiner alten Heimat im Saarland.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1987.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1988

Film von Lutz Rentner und Otto Sperlich

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1988 - das war das Jahr, in dem bei einer Flugschau auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein drei Jets einer italienischen Kunstflugstaffel in die Zuschauermenge stürzten, Loriots erster Spielfilm "Ödipussi" in Ost und West Premiere feierte und DDR-Oppositionelle bei ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1988 - das war das Jahr, in dem bei einer Flugschau auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein drei Jets einer italienischen Kunstflugstaffel in die Zuschauermenge stürzten, Loriots erster Spielfilm "Ödipussi" in Ost und West Premiere feierte und DDR-Oppositionelle bei der alljährlichen Gedenkfeier zum Tod von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg Meinungsfreiheit einforderten. Vera Lengsfeld aus Berlin erzählt, wie sie daraufhin von der Stasi verhaftet wurde.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1988.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


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14:15
16:9 Format

Sport Import Eis: Katarina Carmen

Porträt Katarina Witt

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Sie zählte über Jahre hin zu den besten Eiskunstläuferinnen der Welt - und galt als "schönstes Gesicht des Sozialismus": Katarina Witt, die aus Karl-Marx-Stadt stammende mehrfache Olympiasiegerin, Europa- und Weltmeisterin.
Der Film "Sport Import Eis: Katarina ...
(ARD/SWR)

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Sie zählte über Jahre hin zu den besten Eiskunstläuferinnen der Welt - und galt als "schönstes Gesicht des Sozialismus": Katarina Witt, die aus Karl-Marx-Stadt stammende mehrfache Olympiasiegerin, Europa- und Weltmeisterin.
Der Film "Sport Import Eis: Katarina Carmen" des DDR-Fernsehens, der im Frühjahr 1989 produziert wurde, zeichnet die Karriere von Katarina Witt mit seltenen Fotos aus Kindheit und Jugend, Interviews und den wichtigsten Eislauf-Küren nach. Höhepunkt war ihr Olympiasieg als "Carmen" bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary. Der Film ist ein Zeitdokument über Katarina Witt und zugleich eines über die Art und Weise, wie die DDR "ihre" Stars medial in Szene gesetzt hat.
(ARD/SWR)


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14:45

Sketchup

Lachen mit Beatrice Richter und Diether Krebs


(ARD/BR)


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15:15
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Männer

Fensehfilm, Deutschland 1985

Darsteller:
JuliusHeiner Lauterbach
StefanUwe Ochsenknecht
PaulaUlrike Kriener
AngelikaJana Marangosoff
Marita StrassMarie-Charlott Schüler
LotharDietmar Bär
Frau LennertEdith Volkmann
u.a.
Regie: Doris Dörrie
(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)
Länge: 95 Minuten

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Julius Armbrust, Mitte 30, Verpackungsdesigner, verheiratet, zwei Kinder, hat alles, was er will: Geld, Erfolg, Familie, Affären. Bis er an seinem zwölften Hochzeitstag erfährt, dass seine Frau einen Liebhaber hat: Stefan, so alt wie er, arbeitsloser Grafiker, ein ...

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Julius Armbrust, Mitte 30, Verpackungsdesigner, verheiratet, zwei Kinder, hat alles, was er will: Geld, Erfolg, Familie, Affären. Bis er an seinem zwölften Hochzeitstag erfährt, dass seine Frau einen Liebhaber hat: Stefan, so alt wie er, arbeitsloser Grafiker, ein Hippie in Julius' Augen, ein Verlierer. Für Julius bricht eine Welt zusammen. Er gibt vor, auf einen Kongress zu fahren, und nistet sich stattdessen unerkannt in Stefans chaotischer Wohngemeinschaft ein. Er will seinen Feind kennenlernen, seine Schwachstellen aufspüren und ihn vernichten. Als ihm Stefan eines Nachts im Suff gesteht, dass er vielleicht gar nichts gegen Geld, Karriere und Macht einzuwenden hätte, weiß Julius, wie er vorzugehen hat. Julius steckt den Rivalen in einen Anzug und schickt ihn auf die Karriereleiter. Hinderlich ist nur, dass ihm Stefan mit der Zeit immer sympathischer wird.
"Männer" von Doris Dörrie war 1985 ein großer Kinohit. Er erzielte mit über sechs Millionen Zuschauern nicht nur in Deutschland Besucherrekorde, sondern lief auch in den USA als erfolgreichster europäischer Film der vergangenen Jahre.


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16:55
Stereo-Ton16:9 Format

Halbwertszeiten

Dokumentarfilm von Irina Kosean, Deutschland 2006

Länge: 80 Minuten

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Die 25-jährige Irina Kosean stößt auf dem Dachboden ihrer Eltern auf alte Plakate, verstaubte CS-Gasschutzbrillen und einen Aktenordner voll mit Zeitungsartikeln und Flugblättern. Sie stammen aus den Jahren 1982 bis 1989, als fast 900.000 Menschen gegen die im ...

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Die 25-jährige Irina Kosean stößt auf dem Dachboden ihrer Eltern auf alte Plakate, verstaubte CS-Gasschutzbrillen und einen Aktenordner voll mit Zeitungsartikeln und Flugblättern. Sie stammen aus den Jahren 1982 bis 1989, als fast 900.000 Menschen gegen die im oberpfälzischen Wackersdorf geplante atomare Wiederaufbereitungsanlage protestierten - ein Protest, der fast zum Sinnbild einer Zeit wurde. Sie selbst hat nur noch verschwommene Erinnerungen daran, wie ihr Vater an den Wochenenden "zum Bäume festhalten" fuhr oder sie als Vierjährige nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl selbst auf Demos mitgenommen wurde.
Die Filmemacherin Irina Kosean nahm ihren Fund zum Anlass nachzufragen: Wie sehen die einstigen Widerständler ihr damaliges Engagement? Gab und gibt es Unterschiede zwischen den seinerzeit direkt betroffenen Oberpfälzern und den hinzugereisten Protestlern? Wie leben beide Gruppen heute, und was ist aus der Zeit des Widerstandes geblieben? Sie richtet ihren Blick aber auch auf ihre eigene, als unpolitisch geltende Generation und auf die damals politisch verantwortlichen Befürworter der WAA. Ihr Film "Halbwertszeiten" widmet sich unter anderem der Frage: Gibt es eine Halbwertzeit für politisches Engagement?


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Planspiel Atomkrieg

Raketenpoker um die Nachrüstung

Film von Gabriele Trost

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Für viele war es ein Schock, als Mitte 2008 durch die Zeitungen ging, dass rund 20 Jahre nach Ende des Kalten Kriegs noch immer US-Atomwaffen in Westdeutschland lagern. Alte Ängste kamen hoch und die Erinnerung an jene Zeit, in der sich die Supermächte waffenstarrend ...
(ARD/SWR)

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Für viele war es ein Schock, als Mitte 2008 durch die Zeitungen ging, dass rund 20 Jahre nach Ende des Kalten Kriegs noch immer US-Atomwaffen in Westdeutschland lagern. Alte Ängste kamen hoch und die Erinnerung an jene Zeit, in der sich die Supermächte waffenstarrend und feindselig gegenüberstanden und ein Krieg mit Atomwaffen drohte. Die zweiteilige Dokumentation "Planspiel Atomkrieg" führt in diese fast vergessene Zeit zurück. Sie erzählt die Geschichte der Abschreckungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg - von den 1950er bis in die 1990er Jahre, von Adenauers Kampf um die Bombe zum Nato-Doppelbeschluss und der Stationierung amerikanischer Pershing-II-Raketen im Westen.
Der zweite Teil zeigt, wie es Anfang der 1980er Jahre zu einer neuen Eiszeit zwischen den beiden Supermächten kommt. Eine der Ursachen ist die Stationierung neuer SS-20-Mittelstreckenraketen im europäischen Teil der Sowjetunion. Dar damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt sieht darin eine Bedrohung der Bundesrepublik und fordert eine Nachrüstung des Westens, falls die Sowjetunion die SS-20 nicht zurückzieht. Aber der von Schmidt angeregte Nato-Doppelbeschluss verselbständigt sich und wird unter Präsident Ronald Reagan Teil eines neuen US-Konzepts der Stärke - mit brisanten Folgen.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jahr 1989

Film von Christoph Hölscher

(aus der ARD-Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau")

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1989 - das war das Jahr des unerwarteten und großen Wiedersehens. Immer mehr Menschen in der DDR verlangten nach politischen Veränderungen, Tausende flohen im Sommer über Ungarn in die Bundesrepublik. Und schließlich fiel am 9. November nach 28 Jahren die Mauer in ...
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)

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1989 - das war das Jahr des unerwarteten und großen Wiedersehens. Immer mehr Menschen in der DDR verlangten nach politischen Veränderungen, Tausende flohen im Sommer über Ungarn in die Bundesrepublik. Und schließlich fiel am 9. November nach 28 Jahren die Mauer in Berlin. Die Erzieherin Petra Fischer aus Ost-Berlin erzählt, welche unglaublichen Glücksgefühle die ersten Schritte über die nun offene Grenze in ihr ausgelöst haben.
Der Film aus der Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" erzählt von den Höhepunkten des Jahres 1989.
(ARD/RBB/NDR/WDR/MDR/)


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19:30

Rudis Tagesshow

Von und mit Rudi Carrell

Mit Beatrice Richter, Diether Krebs
und Klaus Havenstein

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In Anlehnung an die Tagesschau parodierte Rudi Carrell in "Rudis Tagesshow" von 1981 bis 1987 Nachrichten aus aller Welt, präsentierte Sketche zu aktuellen Themen und synchronisierte sowie kommentierte internationales Bildmaterial "neu".
Eine Folge von "Rudis ...
(ARD/WDR/RB)

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In Anlehnung an die Tagesschau parodierte Rudi Carrell in "Rudis Tagesshow" von 1981 bis 1987 Nachrichten aus aller Welt, präsentierte Sketche zu aktuellen Themen und synchronisierte sowie kommentierte internationales Bildmaterial "neu".
Eine Folge von "Rudis Tagesshow", der legendären Comedy-Show aus den 1980er Jahren.
(ARD/WDR/RB)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Michael Jackson

Film von Michael Wech

(aus der ARD-Reihe "Legenden")

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Ein Notruf alarmiert am 25. Juni 2009 die Rettungsleitstelle in Los Angeles. Michael Jackson ist ohne Atmung in seinem Haus aufgefunden worden. Er stirbt noch am selben Tag. Todesursache ist eine Vergiftung durch das Narkosemittel Propofol. So endet vor etwa einem Jahr das ...
(ARD/SWR)

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Ein Notruf alarmiert am 25. Juni 2009 die Rettungsleitstelle in Los Angeles. Michael Jackson ist ohne Atmung in seinem Haus aufgefunden worden. Er stirbt noch am selben Tag. Todesursache ist eine Vergiftung durch das Narkosemittel Propofol. So endet vor etwa einem Jahr das turbulente Leben des Superstars Michael Jackson, ein Leben, das nach außen hin faszinierend, bunt und kitschig inszeniert wurde, in Wirklichkeit aber von der verzweifelten Suche nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe geprägt war.
Der Film "Michael Jackson" von Michael Wech blickt hinter die Kunstfigur Michael Jackson und erzählt mithilfe von Menschen, die dem Popstar besonders nahe standen, wie aus dem kleinen schwarzen Kinderstar der "King of Pop" und schließlich der kranke, medikamentenabhängige Künstler werden konnte, der an seinen eigenen Ansprüchen zerbrach. Interviewpartner, die zum Teil noch nie vor der Kamera standen, kommen zu Wort, darunter Michael Jacksons erste Freundin, Theresa Gonsalves, Dieter Wiesner und Stuart Backerman, die ihn als Manager betreuten, der Rabbiner Shmuley Boteach, dem er in langen Gesprächen seine Ängste, Hoffnungen und Probleme anvertraute, und seine Schwester La Toya Jackson. Die Dokumentation zeigt, dass die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs und finanzielle Nöte der eigentliche Grund für die geplante "This is it"-Tour waren. Mit ihr wollte sich Michael Jackson noch einmal in die Herzen seiner Fans singen.
(ARD/SWR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Queen: Rock Montreal

Forum de Montreal, Montreal, Kanada 1981

Regie: Saul Swimmer

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Queen, das waren von 1971 bis 1991 20 Jahre Pop- und Rockgeschichte. Mit über 150 Millionen verkauften Tonträgern sind Queen bis heute eine der kommerziell erfolgreichsten Bands weltweit. Nach der Single "The Seven Seas of Rhye" (1974) erscheint mit "Killer Queen" der ...

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Queen, das waren von 1971 bis 1991 20 Jahre Pop- und Rockgeschichte. Mit über 150 Millionen verkauften Tonträgern sind Queen bis heute eine der kommerziell erfolgreichsten Bands weltweit. Nach der Single "The Seven Seas of Rhye" (1974) erscheint mit "Killer Queen" der zweite Top-10-Hit in einem Jahr. Der Durchbruch gelingt der Band 1975 mit der Mini-Rockoper "Bohemian Rhapsody". Das dazugehörige Video legte den Grundstein für das Musikclip-Zeitalter. Queens bekannteste Stücke, "We are the Champions" und "We Will Rock You", werden 1977 veröffentlicht. 1979 schafft Queen mit der Single "Crazy Little Thing Called Love" den Sprung an die Spitze der US-Single-Charts. 1980 folgt der Imagewechsel: Bis auf Gitarrist Brian May schneiden sich alle Bandmitglieder die Haare und tragen Lederklamotten. Mit "Another One Bites the Dust" präsentieren Queen ihren ersten Funk-Rock-Song, der die US-Hitparaden stürmt, 1984 folgt "Radio Ga Ga". Der Höhepunkt der Karriere von Queen ist für viele Fans der Auftritt im Juli 1985 bei dem von Bob Geldof initiierten Live-Aid-Konzert. Im Sommer darauf gehen Queen auf "Magic Tour". Es wird die letzte Tour mit Freddy Mercury. Nach der Veröffentlichung des Studioalbums "Innuendo" verkündet der Sänger im November 1991, dass er an Aids leide. Bereits am folgenden Tag stirbt er an den Folgen der Krankheit. Die letzte Single "The Show Must Go On" wird zu Freddys Vermächtnis. Ihm zu Ehren wird 1992 das "Freddie Mercury Tribute Concert" im Wembley Stadion veranstaltet. Das Konzert wird live im Fernsehen übertragen, über 600 Millionen Menschen in der ganzen Welt sehen zu.
3sat präsentiert eine Aufzeichnung des legendären Konzerts mit Queen in der Originalbesetzung, die im November 1981 im Montreal Forum vor 18.000 Zuschauern gedreht wurde. Erschienen ist die Aufzeichnung auch als Konzertfilm "We Will Rock You".


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21:45
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Subway

Spielfilm, Frankreich 1985

Darsteller:
FredChristopher Lambert
HelenaIsabelle Adjani
Kommissar GesbergMichel Galabru
BlumenverkäuferRichard Bohringer
Roller-SkaterJean-Hugues Anglade
u.a.
Regie: Luc Besson
Länge: 96 Minuten

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Edel-Punker Fred, ein draufgängerischer Lebenskünstler, will eine Musik-Band auf die Beine stellen und groß herausbringen. Doch dazu braucht man eine Stange Geld. Während einer Szene-Party bei Helena, der gelangweilten Gattin eines reichen Geschäftsmanns, sprengt der ...
(ARD)

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Edel-Punker Fred, ein draufgängerischer Lebenskünstler, will eine Musik-Band auf die Beine stellen und groß herausbringen. Doch dazu braucht man eine Stange Geld. Während einer Szene-Party bei Helena, der gelangweilten Gattin eines reichen Geschäftsmanns, sprengt der Desperado kurzerhand den Safe. Mit einem Bündel von Dokumenten, in denen Helenas Mafioso-Gatte seine "Geschäfte" verzeichnet hat, flüchtet Fred in die Pariser Metro. Im verzweigten unterirdischen Labyrinth aus Versorgungs- und Luftschächten trifft er eine Reihe skurriler Outlaws: Dazu gehören ein wieselflinker Rollschuhfahrer, ein grimmiger Bodybuilder - Experte im Handschellen-Entfernen -, ein wortkarger Wunderschlagzeuger und ein schlitzohriger Florist, der nicht nur mit Blumen handelt. Fred ist zwar hauptsächlich damit beschäftigt, mit seinen neuen Freunden eine Band zu gründen, versucht aber nebenher noch, die Dokumente zu Geld zu machen. Bei dem Versuch einer Übergabe verliebt Fred sich in Helena und behält die Papiere, denn nur so kann er sie wiedersehen. Doch mit der Mafia ist nicht zu spaßen, und so setzt Helenas Ehemann einen Killer auf Fred an. Auch Kommissar Gesberg und seine beiden tollpatschigen Gehilfen "Batman" und "Robin" sind dem blonden Punker auf den Fersen.
"Subway" ist eine ästhetisch eindrucksvolle, moderne Version des klassischen Film noir, mit Christopher Lambert ("Highlander - Es kann nur einen geben") und Isabelle Adjani ("Die Bartholomäusnacht") in den Hauptrollen. Mit sicherem Blick für stilvolle Dekors fängt Luc Besson ("Im Rausch der Tiefe", "Leon, der Profi") in seinem zweiten Spielfilm die besondere Stimmung in der Pariser U-Bahn ein.
(ARD)


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23:20

Atemlos

(Breathless)

Spielfilm, USA 1982

Darsteller:
Jesse LujackRichard Gere
Monica PoiccardValerie Kaprisky
BirnbaumArt Metrano
Lieutenant ParmentalJohn P. Ryan
Prof. Paul SilversteinWilliam Tepper
u.a.
Regie: Jim McBride
Länge: 95 Minuten

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Jesse Lujack ist nachts in einem gestohlenen Sportwagen unterwegs von Las Vegas nach Los Angeles. Als ihn nach einem waghalsigen Überholmanöver ein Polizist stellt, schießt er diesen, ohne zu überlegen, mit einer Pistole nieder, die er im Handschuhfach gefunden hat. ...
(ARD)

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Jesse Lujack ist nachts in einem gestohlenen Sportwagen unterwegs von Las Vegas nach Los Angeles. Als ihn nach einem waghalsigen Überholmanöver ein Polizist stellt, schießt er diesen, ohne zu überlegen, mit einer Pistole nieder, die er im Handschuhfach gefunden hat. Erst beim Lesen eines Zeitungsberichts am nächsten Morgen wird ihm klar, dass man ihn nun als Polizistenmörder sucht. Darum will er in Mexiko untertauchen, aber nicht ohne die junge Französin Monica Poiccard, mit der er in Las Vegas ein paar unvergessliche Nächte erlebt hat. Ihretwegen ist Jesse, der unbekümmert in den Tag hinein lebt, nach Los Angeles gekommen, wo Monica Architektur studiert. Auch die junge Französin ist erneut von ihm beeindruckt. Jesse ist ganz anders als die glatten, angepassten Streber, die sie sonst kennt, und das fasziniert Monica. Bei allen Eskapaden mit dem jungen Tunichtgut verliert sie jedoch ihre Karrierepläne nicht aus den Augen und handelt entsprechend, als sich das Netz der Polizei um Jesse immer enger zusammenzieht.
In dieser üppigen Neuauflage von "Außer Atem" im südkalifornischen Ambiente mit neonfarbenen Sonnenuntergängen und gestohlenen Traumautos verkörpert Richard Gere ("Pretty Woman") den jungen Autodieb greller und ausgelassener als einst Belmondo. Dafür ist Valerie Kaprisky ("Im Zug der Leidenschaft") als französische Studentin kühler als seinerzeit die Amerikanerin Jean Seberg in Paris, auch wenn sie sich von der fiebrigen Leidenschaft Jesses anstecken lässt. Regisseur Jim McBride ("The Big Easy - Der große Leichtsinn") strebte nach seinen Worten mit dem Remake des berühmten Godard-Films, dessen Drehbuch Francois Truffaut geschrieben hat, "die Umsetzung eines aufregenden Themas ins Zeitgefühl der 1980er Jahre" an.
(ARD)


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0:55

Falco Live am Rathausplatz

Von den Wiener Festwochen 1985

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Johann "Hans" Hölzel, besser bekannt als Falco, ist bis heute der einzige Österreicher, der den Sprung an die Spitze der US-Charts geschafft hat. Der Sänger der Gruppe "Drahdiwaberl" landete mit seiner Solo-Nummer "Ganz Wien" einen Kulthit. Ab 1980 begann Falcos ...
(ORF)

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Johann "Hans" Hölzel, besser bekannt als Falco, ist bis heute der einzige Österreicher, der den Sprung an die Spitze der US-Charts geschafft hat. Der Sänger der Gruppe "Drahdiwaberl" landete mit seiner Solo-Nummer "Ganz Wien" einen Kulthit. Ab 1980 begann Falcos Höhenflug mit Aufnahmen wie "Der Kommissar", "Junge Römer" und schließlich "Rock Me Amadeus", der bis heute der einzige deutschsprachige Song ist, der es an die Spitze der US-Hitparade geschafft hat. Im Mai 1985 eröffnete der Wiener Popstar auf dem Rathausplatz die Wiener Festwochen vor 50.000 begeisterten Fans. Zu hören sind seine großen Hits.
"Falco Live am Rathausplatz" ist eine Aufzeichnung von Falcos Konzert in Wien.
(ORF)


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1:45
Stereo-Ton16:9 Format

George Michael: Live in London - 25 Live Tour

Earls Court Exhibition Centre, London, Großbritannien 2008

Regie: Andy Morahan

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Nach einer mehrjährigen Karriere mit Wham! und dem Riesenerfolg des Weihnachts-Pop-Songs "Last Christmas", kümmert sich Georgios Kyriacos Panayiotou alias George Michael um seine Solokarriere. Sie beginnt mit einem Paukenschlag: Bis zum Jahr 2000 verkauft sich sein ...

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Nach einer mehrjährigen Karriere mit Wham! und dem Riesenerfolg des Weihnachts-Pop-Songs "Last Christmas", kümmert sich Georgios Kyriacos Panayiotou alias George Michael um seine Solokarriere. Sie beginnt mit einem Paukenschlag: Bis zum Jahr 2000 verkauft sich sein erstes Album "Faith", 1987 erschienen, allein in den USA über zehn Millionen Mal. Im September 1990 erscheint sein Album "Listen Without Prejudice", das von den Kritikern gelobt wird, aber nicht mehr die Verkaufszahlen des Vorgängers erreicht. Zusammen mit Brian May, John Deacon und Roger Taylor von Queen sowie mit Lisa Stansfield veröffentlicht George Michael drei Jahre später das Album "Five Live", dessen Erlös einer Aids-Hilfsorganisation zugute kommt. 1994 ist ein Schicksalsjahr für den Sänger: Seine Mutter und sein Lebensgefährte sterben, er gerät in einen Rechtsstreit mit Sony Music, und die Medien verfolgen den Superstar auf Schritt und Tritt. Im Frühjahr 2004 bekommen die Fans endlich wieder ein musikalisches Lebenszeichen von George Michael: "Patience" heißt das Album, das er als sein letztes bezeichnet. Anfang November 2006 erscheint unter dem Titel "Twenty Five" eine Zusammenstellung der größten Erfolge seiner Karriere.
3sat präsentiert George Michael in einem Konzert aus dem Jahr 2008 im Rahmen seiner triumphalen "25 Live Tour" im Londoner Earls Court Exhibition Centre mit seinen großen Hits.


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2:45
16:9 Format

Sei zärtlich, Pinguin

Spielfilm, BRD/Österreich 1982

Darsteller:
NinaMarie Colbin
MickHeinz Hoenig
TommyRainer Hunold
DebbieDebbie Neon
EvaHelga Uhlig
u.a.
Regie: Peter Hajek
Länge: 89 Minuten

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Nina betreibt erfolgreich ein Partnervermittlungsinstitut in Berlin. Mit ihrem eigenen Partner hat sie jedoch offenbar einen Missgriff getan. Mick, von Beruf Sportlehrer, nimmt auf Ninas erotischen Bedürfnisse wenig Rücksicht. Das Liebesleben der beiden gleicht eher ...
(ARD)

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Nina betreibt erfolgreich ein Partnervermittlungsinstitut in Berlin. Mit ihrem eigenen Partner hat sie jedoch offenbar einen Missgriff getan. Mick, von Beruf Sportlehrer, nimmt auf Ninas erotischen Bedürfnisse wenig Rücksicht. Das Liebesleben der beiden gleicht eher einer gymnastischen Pflichtübung. Eines Tages hat Nina die Nase voll. Zusammen mit ihrer Freundin Debbie, die gleichfalls mit einem chauvinistischen Lebensgefährten namens Tommy gestraft ist, sucht sie das Weite. Während Nina und Debbie in ihrer Frauenfreundschaft die lange vermisste Zärtlichkeit erfahren, geraten die geknickten Machos Mick und Tommy in eine tiefe Krise. Doch dann dämmert Mick die Erkenntnis: Liebe ohne Zärtlichkeit und menschliche Wärme ist "wie ein Sportwagen ohne Zündschlüssel". Mick macht sich auf, die verlorene Geliebte zurückzugewinnen.
"Sei zärtlich, Pinguin" ist eine deutsch-österreichische Erotik-Komödie über Männlichkeitswahn und Frauenfrust. Regisseur Peter Hajek und seine Autoren geben einen ironischen Kommentar zu den Sex-Diskussionen der "postmodernen" 1980er Jahre.
(ARD)


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Hits der 80er - International

Videomusik - Musikvideos

Gestaltung: Anita Dollmanits

(aus der ORF/3sat-Reihe "clip")

Erstausstrahlung

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Die Musikszene der 1980er Jahre entdeckte den Synthesizer für ihre Songs. Bands wie Depeche Mode, Genesis, Eurythmics und Visage waren Pioniere auf dem Gebiet des Elektropop. Aber auch etablierte Musiker wie Queen, Genesis und David Bowie benutzten den "Synthie". ...
(ORF/3sat)

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Die Musikszene der 1980er Jahre entdeckte den Synthesizer für ihre Songs. Bands wie Depeche Mode, Genesis, Eurythmics und Visage waren Pioniere auf dem Gebiet des Elektropop. Aber auch etablierte Musiker wie Queen, Genesis und David Bowie benutzten den "Synthie". Pop-Ikone Madonna gelang der internationale Durchbruch 1984 mit "Like A Virgin". Michael Jacksons Video zu "Thriller" 1983 war ein Meilenstein der Musikvideogeschichte. In den 1980er Jahren engagierten sich viele Popmusiker politisch: Im britischen Raum setzten U2, Bob Geldorf, The Police, Sinead O'Connor, Pink Floyd und Peter Gabriel neue Standards. Bruce Springsteens Hit "Born in the U.S.A." war als Kritik an der Rolle Amerikas im Vietnam-Krieg intendiert und wurde dennoch von Reagan-Fans zu einer amerikanischen Hymne hochstilisiert. Suzanne Vega machte in ihrem Song "Luca" Kindesmisshandlung und deren gesellschaftliche Verdrängung zum Thema. Im Rahmen des politischen Engagements der Künstler waren die legendären Benefizkonzerte der 1980er Jahre ein logischer Schritt, darunter Bob Geldofs "Life Aid"-Konzert und das Charity-Projekt "USA for Africa" gegen die Hungersnot in Äthiopien. Der Song "We Are The World" wurde von Michael Jackson und Lionel Richie geschrieben. Bei dem Anti-Apartheit-Konzert "A Tribute To Nelson Mandela" wurde die Ballade "Brothers in Arms" von den Dire Straits zum Symbol politischen Widerstands.
"Internationale Hits der 80er" zeigt die größten Hits des Jahrzehnts, unter anderem U2s "With or Without You", Tina Turners "What's love got to do with it", Michael Jacksons "Thriller", Wham!s "Wake Me Up Before You Go-Go ", Whitney Houstons "How Will I Know" und Bobby McFerrins "Don't worry, be happy".
(ORF/3sat)

Sendeende: 6:00 Uhr