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Sonntag, 27. Juni
Programmwoche 26/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Sarah Palmer

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz, Deutschland

Das Nützliche im Schönen

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Das Gartenreich Dessau-Wörlitz liegt eingebettet in die Auenlandschaft der Elbe und umfasst sieben Schloss- und Parkanlagen auf einer Gesamtfläche von 145 Quadratkilometern. Die Parkanlagen von Wörlitz, Herzstück des Gartenreichs, sind als erster Landschaftsgarten nach ...
(ARD/SWR)

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Das Gartenreich Dessau-Wörlitz liegt eingebettet in die Auenlandschaft der Elbe und umfasst sieben Schloss- und Parkanlagen auf einer Gesamtfläche von 145 Quadratkilometern. Die Parkanlagen von Wörlitz, Herzstück des Gartenreichs, sind als erster Landschaftsgarten nach englischem Vorbild auf dem Kontinent entstanden. Die Wörlitzer Anlagen sind um ein klassizistisches Landhaus angelegt, das der Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorf für den Landesherrn Leopold III. Friedrich Franz, Fürst und Herzog von Anhalt-Dessau, baute. Beide hatten sich dem Bildungsideal der Aufklärung verschrieben, so standen Park und Landhaus allen Besuchern offen und boten ihnen Eindrücke aus fremden Ländern, zum Beispiel Italien und England. Fürst Franz wollte sein Land in einen Garten verwandeln, das Schöne mit dem Nützlichen verbinden. Davon zeugen zahllose kunstvolle Bauten an Deichen und Wegen, die die weit auseinander liegenden ländlichen Refugien der fürstlichen Familie noch heute verbinden.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt das Gartenreich Dessau-Wörlitz vor.
(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Martin Dinges: Hoffnungen für den neuen Mann? -

Alternativen aus der Geschichte

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Die heute gängigen Leitbilder für Männer sind nach wie vor stark geprägt durch Entwicklungen des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Damals betonte man einseitig bestimmte Aspekte des Mannseins, die durchaus problematisch sein können: Risikobereitschaft, ...
(ARD/SWR)

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Die heute gängigen Leitbilder für Männer sind nach wie vor stark geprägt durch Entwicklungen des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Damals betonte man einseitig bestimmte Aspekte des Mannseins, die durchaus problematisch sein können: Risikobereitschaft, Härte, Heldentum und strikte Abgrenzung vom "Weiblichen". Mit der zunehmenden formalen Qualifikation und Berufstätigkeit von Frauen hat sich insbesondere während der letzten Generation das Anforderungsprofil an Männer gewandelt. Heute werden diejenigen Aspekte von Mannsein wieder wichtig, die zwischenzeitlich aus dem Blick der Männlichkeitsbilder geraten waren. Der Weg in die Zukunft wird allerdings wahrscheinlich nicht von einem homogenen Männlichkeitsleitbild zu einem einzigen neuen führen.
Professor Dr. Martin Dinges erläutert in seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" die "Hoffnungen für den neuen Mann". Dinges lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim und ist stellvertretender Institutsleiter und Archivar des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Hannah Höch: Schnitt mit dem Küchenmesser durch die

letzte Weimarer Bierbauchkulturepoche Deutschlands


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturelle Revolution gegen Umweltkrisen?

Der Sozialpsychologe Harald Welzer im Gespräch

mit Judith Hardegger

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Vor dem Hintergrund der aktuellen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko den Küsten Amerikas werden die großen Fragen nach der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen immer drängender. Der Streit um die Verteilung der endlichen Ressourcen dieser Welt verschärft sich, die ...

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Vor dem Hintergrund der aktuellen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko den Küsten Amerikas werden die großen Fragen nach der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen immer drängender. Der Streit um die Verteilung der endlichen Ressourcen dieser Welt verschärft sich, die Lösungsvorschläge aus der Politik, der Wirtschaft und den Naturwissenschaften muten wenig hoffnungsvoll an. Die Kulturwissenschaften haben dazu bisher weitgehend geschwiegen. Der Sozialpsychologe und Kulturwissenschaftler Harald Welzer wagt sich in seinen Büchern ("Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird", "Das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie") an diese drängenden Themen heran. Sein Ansatz: eine kulturelle Revolution und eine globale Neudefinition gesellschaftlicher Werte.
Was er damit meint, erklärt er Judith Hardegger in der "Sternstunde Philosophie".


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bachmann gegen Frisch

Vier fatale Jahre

Film von Peter Beringer

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In den vier Jahren, die ihre Beziehung dauerte, waren Ingeborg Bachmann und Max Frisch eines der interessantesten Künstlerpaare der deutschsprachigen Literatur. Vor allem für Bachmann war es eine Zeit großen inneren Glücks und auch großer literarischer Produktivität. ...
(ORF)

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In den vier Jahren, die ihre Beziehung dauerte, waren Ingeborg Bachmann und Max Frisch eines der interessantesten Künstlerpaare der deutschsprachigen Literatur. Vor allem für Bachmann war es eine Zeit großen inneren Glücks und auch großer literarischer Produktivität. Doch als das Verhältnis zu Frisch zerbrach, begann für die sensible Schriftstellerin eine Phase der Selbstzerstörung. Zehn Jahre lang war sie morphin- und medikamentenabhängig. Die genauen Umstände von Bachmanns Feuertod in Rom sind nie ganz aufgeklärt worden. Ob Selbstmord oder Unfall, das grauenhafte Ende erscheint als Schlusspunkt einer langen persönlichen Krise. Frisch beschrieb seine Liebe zu Bachmann als "Hörigkeit": "In Ihrer Nähe beginnt der Wahn." Am Ende rettete sich Frisch in eine traditionelle Ehe. So wie Bachmann selbst die Beziehung zu Frisch in ihrem Roman "Malina" verarbeitete, so war davor Frischs Betrachtungsweise in "Mein Name sei Gantenbein" eingeflossen, einem böse überspitzten Porträt der Bachmann. Frisch zeichnete die "Lila" in seinem Roman als Femme fatale, Betrügerin und egozentrische Diva, als verantwortungslos und unschuldig, berechnend und chaotisch zugleich. Bachmann hat Frisch diesen Verrat nie verziehen.
Der Film "Bachmann gegen Frisch" von Peter Beringer lässt die Beziehung zwischen den beiden Literaten aus ihren Texten und aus ihren Briefen wieder lebendig werden und zeichnet das Doppelporträt von zwei faszinierenden Figuren des 20. Jahrhunderts.
(ORF)


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11:10
Stereo-Ton16:9 Format

Live aus Klagenfurt

34. Tage der deutschsprachigen Literatur

Ingeborg Bachmann-Preis 2010

Preisverleihung

Moderation: Clarissa Stadler

Moderation: Andreas Isenschmid

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Es gibt viele literarische Veranstaltungen nach ähnlichem Muster, aber das Original bleibt unerreicht und einzigartig. Das jährliche Wettlesen um den mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis im Rahmen der Klagenfurter "Tage der deutschsprachigen Literatur" ...
(ORF/3sat)

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Es gibt viele literarische Veranstaltungen nach ähnlichem Muster, aber das Original bleibt unerreicht und einzigartig. Das jährliche Wettlesen um den mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis im Rahmen der Klagenfurter "Tage der deutschsprachigen Literatur" dokumentiert zum 34. Mal eine Leistungsschau der deutschen, österreichischen und schweizerischen Literatur und Literaturkritik. Seit 1989 überträgt 3sat den gesamten Wettbewerb live und in voller Länge. Unter dem Vorsitz des Jurysprechers und Schriftstellers Burkhard Spinnen werden in diesem Jahr Meike Feßmann, Hubert Winkels, Karin Fleischanderl, Paul Jandl, Hildegard Elisabeth Keller und Alain Claude Sulzer über die 14 eingereichten Texte debattieren. Zwei Kandidatinnen oder Kandidaten durfte jedes Jury-Mitglied vorschlagen. Wie jedes Jahr wird es spannend sein, wie die Kritik auf die Vorschläge reagiert, wie die Vorlieben der Kollegen goutiert oder abgelehnt, wie die eigenen Präferenzen verteidigt werden und wie mit den Einwänden umgegangen wird. Das ist der Charme und Sinn dieser Veranstaltung: Literatur und Kritik live vorzuführen und einen Blick in die Werkstatt der jüngeren deutschsprachigen Literatur zu werfen.
3sat überträgt die Lesungen und Diskussionen in voller Länge live und vergibt in Klagenfurt den mit 7.500 Euro dotierten 3sat-Preis, der an ein vielversprechendes Talent aus dem Kreis der Eingeladenen geht. Moderatorin Clarissa Stadler und Literaturkritiker Andreas Isenschmid kommentieren den Wettbewerb.
(ORF/3sat)


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12:30
Stereo-Ton

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier Nr. 23,

A-Dur KV 488

Mit Maurizio Pollini (Klavier)

Orchester: Wiener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Karl Böhm


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Der Sonnentanz

Hitze, Schmerzen & Glaube

Film von Roswitha und Ronald P. Vaughan

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Häuptling Morris Crow im "Kainai Tribe Reserve" südlich von Calgary in Alberta, Kanada, gestattete erstmals einem Filmteam, sein Lebenswerk, den Sonnentanz, zu dokumentieren. Morris Crow hat, indem er diesen alten Ritus wieder einführte, ein neues Bewusstsein für die ...
(ORF)

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Häuptling Morris Crow im "Kainai Tribe Reserve" südlich von Calgary in Alberta, Kanada, gestattete erstmals einem Filmteam, sein Lebenswerk, den Sonnentanz, zu dokumentieren. Morris Crow hat, indem er diesen alten Ritus wieder einführte, ein neues Bewusstsein für die alten Traditionen seines Volkes geschaffen. Als das Team vor Ort eintrifft, ist der Häuptling schwer krank und verstirbt noch während der Zeremonie.
Ein Film über Morris Crow und den Sonnentanz.
(ORF)


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13:50
Stereo-Ton16:9 Format

Russische Leidenschaft - Wodka, Tanz und Kaviar



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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Flüsse der Genüsse (10/17)

Film von Ulrike Bartels

Die Elbe - Von Pferderennen und Tee-Genüssen

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Die Hansestadt Hamburg ist für viele die schönste und interessanteste Stadt Deutschlands. Das Herz der Stadt ist der Hamburger Hafen, der zweitgrößte Seehafen Europas, und die Speicherstadt. Dort lebt Rainer Schmidt, seines Zeichens professioneller Teeverkoster. Er ...
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)

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Die Hansestadt Hamburg ist für viele die schönste und interessanteste Stadt Deutschlands. Das Herz der Stadt ist der Hamburger Hafen, der zweitgrößte Seehafen Europas, und die Speicherstadt. Dort lebt Rainer Schmidt, seines Zeichens professioneller Teeverkoster. Er weiht Besucher gern in das Ritual einer Teeprobe ein. Von Hamburg aus fließt die Elbe weiter durchs Alte Land entlang Niedersachsens Obstwiesen. Mehr als zehn Millionen Obstbäume liefern Früchte für die Region, in der verlockende Obstrezepte bekannt sind, wie das der Bäuerin Annegret Beckmann. Sie backt einen köstlichen Kirschmandelkuchen. Über Stade fließt die Elbe bis ins Kehdinger Land. Dort treffen sich jedes Jahr im Sommer international erfolgreiche Trabrennfahrer zum Krautsander Elbstrandrennen. Die letzte Station der Flussfahrt ist Cuxhaven.
"Die Elbe - Von Pferderennen und Tee-Genüssen" ist die zehnte Folge der 17-teiligen Fernsehreihe "Flüsse der Genüsse" und führt mit der Elbe durch die Hansestadt Hamburg.
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)


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14:30

Aus heiterem Himmel (4/15)

Fernsehserie, Deutschland 1995

Die Entscheidung

Darsteller:
Tobias SandmannDaniel Friedrich
Christoph DenglerMichael Fitz
Alicia SandmannJule Ronstedt
Henrik SandmannFlorian Fischer
CarlosJulio Brinkmann
u.a.
Buch: Hannah Hollinger
Regie: Hans Liechti

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Tobias kämpft verzweifelt um seine Kinder. Die Situation wird immer aussichtsloser, denn Großvater Strohmeyer will sich das Sorgerecht für seine Enkel nicht entreißen lassen. Julia, Tobias' letzte Hoffnung, wirft den mittlerweile überzeugten Vater aus ihrem Büro. Zu ...
(ARD/BR)

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Tobias kämpft verzweifelt um seine Kinder. Die Situation wird immer aussichtsloser, denn Großvater Strohmeyer will sich das Sorgerecht für seine Enkel nicht entreißen lassen. Julia, Tobias' letzte Hoffnung, wirft den mittlerweile überzeugten Vater aus ihrem Büro. Zu allem Unglück wird Sylvesters geklauter Walkman in Henriks Tasche gefunden. Die neue Freundschaft der beiden Jungs wird auf eine harte Probe gestellt. Als auch noch Tobias an Henriks Unschuld zweifelt, bricht für Henrik eine Welt zusammen. Er weigert sich, vor Gericht zu erscheinen, um für das Sorgerecht von Tobias zu plädieren.
Vierte Folge der 15-teiligen Fernsehserie "Aus heiterem Himmel".
(ARD/BR)


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15:20

Kontrastprogramm Karibik - Relaxen auf Barbados

Film von Martin Brinkmann

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Barbados gehört zur Inselkette der Kleinen Antillen und ist die östlichste Karibikinsel. Hauptanziehungspunkt für Touristen sind die endlosen Palmenstrände. Badeurlauber bevorzugen vor allem die ruhigere karibische Seite, dort stehen auch die meisten Hotels. Am raueren ...
(ARD/SR)

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Barbados gehört zur Inselkette der Kleinen Antillen und ist die östlichste Karibikinsel. Hauptanziehungspunkt für Touristen sind die endlosen Palmenstrände. Badeurlauber bevorzugen vor allem die ruhigere karibische Seite, dort stehen auch die meisten Hotels. Am raueren Atlantik kommen Wellenreiter und Surfer auf ihre Kosten. Barbados hat über 150 Hotels und Appartementanlagen in allen Preiskategorien. Zentrum der Hauptstadt Bridgetown ist der zum Jachthafen ausgebaute Meeresarm Careenage mit Geschäften und Restaurants. Noch heute ist der englische Einfluss auf der Insel zu sehen, über 300 Jahre war sie eine britische Kolonie.
Der Film "Kontrastprogramm Karibik - Relaxen auf Barbados" stellt die touristischen Höhepunkte der Insel vor.
(ARD/SR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ein Fanclub für Orang-Utans (4/5)

Film von Eberhard Meyer

Fans für alle Felle

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Trotz Überlastung und Krankheit - der Einsatz für die Orang-Utans duldet keine Pause. Der Lebensraum der Menschenaffen muss auch vor den Holzfällern geschützt werden. Willie Smits, legendärer Orang-Utan-Retter, arbeitet inzwischen mit Satellitentechnik, um ...
(ARD/BR)

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Trotz Überlastung und Krankheit - der Einsatz für die Orang-Utans duldet keine Pause. Der Lebensraum der Menschenaffen muss auch vor den Holzfällern geschützt werden. Willie Smits, legendärer Orang-Utan-Retter, arbeitet inzwischen mit Satellitentechnik, um Waldvernichtung bereits im Anfangsstadium zu erkennen. So will er den Übeltätern möglichst früh das Handwerk legen. Zusammen mit einem Stoßtrupp der Polizei dringen Elisabeth und Barbara in ein abgelegenes Sumpfgebiet vor. Die Orientierung im Labyrinth der Urwaldflüsse ist schwierig - und die Holzfäller haben einen gewaltigen Heimvorteil. Entscheidende Hilfe muss nun das winzige Aufklärungsflugzeug von BOS, der Organisation "Borneo Orang Utan Survival Organisation", leisten.
Vierte Folge des fünfteiligen Films "Ein Fanclub für Orang-Utans", die drei Deutsche bei ihrer Arbeit im Sumpfregenwald Borneos begleitet.
(ARD/BR)



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues spezial: Geek Cruise - Wenn Nerds verreisen

Film von Friedemann Hottenbacher

Erstausstrahlung

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Wer im Online-Lexikon "Wikipedia" das Wort "Geek" nachschlägt, erfährt, dass es die Bezeichnung für einen Fan von elektronischem Spielzeug und digitalen Lebenswelten ist. Das 21. Jahrhundert ist also voller Geeks. Im Frühjahr 2010 startet in New York ein ...

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Wer im Online-Lexikon "Wikipedia" das Wort "Geek" nachschlägt, erfährt, dass es die Bezeichnung für einen Fan von elektronischem Spielzeug und digitalen Lebenswelten ist. Das 21. Jahrhundert ist also voller Geeks. Im Frühjahr 2010 startet in New York ein Kreuzfahrtschiff zu einer Geek Cruise , einer Kreuzfahrt für Elektronikfans. Es ist eine Kreuzfahrt der etwas anderen Art: Zehn renommierte IT-Ikonen sollen an Bord des Schiffs über Trends, Tipps und Tricks zu neuer Hard- und Software informieren. Zum Beispiel der Technik-Kolumnist der "New York Times", David Pogue. Als Geek-Tourist ist der Aachener Jochen Wolters dabei, ein bekennender Technik-Fan. Auf die Abende in der Schiffsbibliothek freut er sich besonders, denn dort treffen sich die Geeks, die allem anderen an Bord einen zünftigen Austausch über Scripte, Apps und Tools vorziehen.
Die neues spezial -Dokumentation Geek Cruise - Wenn Nerds verreisen begleitet eine ganz besondere Kreuzfahrt.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Quer durch Afrika (3/4)

Film von Stefan Schaaf

Von Kairo nach Kapstadt

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Reporter Stefan Schaaf ist über 10.000 Kilometer von Kairo nach Kapstadt gereist, hat Taxis genommen und klapprige Busse benutzt, alte Fähren und abenteuerliche Züge. Dabei ist er mit Fahrern und Passagieren in Kontakt gekommen und hat mit ihnen über ihren Alltag, ...
(ARD/SWR)

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Reporter Stefan Schaaf ist über 10.000 Kilometer von Kairo nach Kapstadt gereist, hat Taxis genommen und klapprige Busse benutzt, alte Fähren und abenteuerliche Züge. Dabei ist er mit Fahrern und Passagieren in Kontakt gekommen und hat mit ihnen über ihren Alltag, über ihre Vorurteile und ihre Träume gesprochen. So verschieden sie und ihre Heimatländer auch sein mögen, in einem waren sich alle einig: "Wir sind stolz darauf, Afrikaner zu sein".
Stefan Schaafs vierteilige Reisereportage "Quer durch Afrika" zeigt den Kontinent abseits der meist negativen Schlagzeilen. Im dritten Teil bereist der Reporter das Herz des Kontinents - Kenia und Tansania. "Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden", erklärt in Nairobi der Massai Philipp Muli, der in seinem rot karierten Umhang so ganz dem Bild eines stolzen Stammeskriegers zu entsprechen scheint. Aber in Wirklichkeit verkauft Philipp Telefonkarten an seine Landsleute in den entlegenen Dörfern - die Massai von heute sind nämlich begeisterte Handy-Benutzer.
(ARD/SWR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Ein Tag Serengeti

Moderation: Anke Neuzerling

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Im Serengeti-Park in Hodenhagen leben in großen Gehegen Tiere aus allen Kontinenten, nicht nur aus der Serengeti. Die Besucher können mit ihrem eigenen Auto durch die Gehege fahren und dabei Löwen, Tiger und Affen aus nächster Nähe erleben. Zoodirektor Fabrizio Sepe ...

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Im Serengeti-Park in Hodenhagen leben in großen Gehegen Tiere aus allen Kontinenten, nicht nur aus der Serengeti. Die Besucher können mit ihrem eigenen Auto durch die Gehege fahren und dabei Löwen, Tiger und Affen aus nächster Nähe erleben. Zoodirektor Fabrizio Sepe nimmt sich höchstpersönlich eines Findelkinds an: Flippi, ein junges Känguru, wurde von seiner Mutter verstoßen.
Anke Neuzerling springt als Tagesmutter für Flippi ein. Sie begegnet unter anderem einer Schwarzbärenfamilie, findet heraus, wie Paviane ein Straußenei aufbekommen, und geht mit Dr. Michael Boehr auf Visite zu den weißen Tigern.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

Gerichtsreporter berichten

Themen: "Abzocke im Urlaub -  Wenn die Traumreise

zum Alptraum wird" u.a.

Moderation: Bernd-Ulrich Haagen

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Die Deutschen sind nach wie vor "Reise-Weltmeister". Wenn der Traumurlaub zum Alptraum wird, hat das oft konkrete Gründe: von schlechtem Service, schmuddeligen Zimmern bis hin zu völlig überteuerten Preisen im Hotel. Doch auch außerhalb der Anlagen werden Touristen ...

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Die Deutschen sind nach wie vor "Reise-Weltmeister". Wenn der Traumurlaub zum Alptraum wird, hat das oft konkrete Gründe: von schlechtem Service, schmuddeligen Zimmern bis hin zu völlig überteuerten Preisen im Hotel. Doch auch außerhalb der Anlagen werden Touristen vielerorts als "wandelnde Geldbörsen" gesehen, die man ausnehmen kann.
"Recht brisant" ist in typischen Urlaubsregionen der Türkei und Italiens unterwegs. Mit versteckten Kameras testen die Reporter, wo und wie Touristen abgezockt werden. Verbraucherschützer und Juristen geben Tipps, welche Rechte man hat und wie sich geschädigte Urlauber zur Wehr setzen können.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check

mit Markus Brock

Albertina Wien

Erstausstrahlung

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Von wegen verstaubt: Museen sind heute sinnliche Erlebnisorte für die ganze Familie. In der Reihe "Museums-Check" stellt Moderator Markus Brock einzigartige Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. So eröffnet er spannende Einblicke hinter die Kulissen und ...
(ARD/SWR/3sat)

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Von wegen verstaubt: Museen sind heute sinnliche Erlebnisorte für die ganze Familie. In der Reihe "Museums-Check" stellt Moderator Markus Brock einzigartige Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. So eröffnet er spannende Einblicke hinter die Kulissen und trifft in jeder Folge einen prominenten Überraschungsgast. "Ich möchte Lust machen auf Museen und Schwellenangst nehmen", sagt er.
In der zweiten Folge nimmt Markus Brock ein Museum mit Tradition unter die Lupe: die Albertina in Wien. Sie ist eine wahre Schatzkammer und enthält eine der großartigsten grafischen Sammlungen der Welt. Die Geschichte der Albertina reicht mehr als 200 Jahre zurück. Herzog Albert von Sachsen-Teschen hat sie bereits im 18. Jahrhundert begründet. Seit ihrer Wiedereröffnung 2003, nach fast zehnjähriger Renovierung, ist die Albertina ein Besuchermagnet. Drei wechselnde Ausstellungen können seit dem Umbau gleichzeitig gezeigt werden. Markus Brock sieht sich Andy Warhols "Cars", die Sammlung "Batliner" mit Meisterwerken der Klassischen Moderne von Renoir bis Picasso an und natürlich das Schmuckstück der Albertina: den berühmten Hasen von Albrecht Dürer. Allerdings nicht im Original, das ist viel zu kostbar und lagert mit vielen anderen Blättern im Tiefenspeicher - einem hoch technisierten Archiv, das mittels Roboter bedient wird. Markus Brock wirft einen Blick hinein und erfährt, warum Zeichnungen so lichtempfindlich sind. In Sachen Zeichnung ist sein Gast, der preisgekrönte Wiener Kabarettist Alf Poier, "Experte". Für seine Auftritte zaubert der zappelige Querkopf kindlich-komische Strichzeichnungen. Markus Brock erholt sich von den vielen Eindrücken im stilvollen Museumscafé, einer Hommage an Egon Schiele, dessen Bilder die Wände schmücken.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Charlotte Roche unter Müllmännern

Film von Eric Pfeil und Jochen Schmitz

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Duisburg im Ruhrgebiet: Um 5.55 Uhr meldet sich Charlotte Roche zum Dienststart bei Michael Wolski, kurz Michi genannt, von der Müllabfuhr. Ausgestattet mit einem orangenen Overall, Arbeitsschuhen und dicken Handschuhen steigt sie auf den Müllwagen, um die Tonnen in ...

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Duisburg im Ruhrgebiet: Um 5.55 Uhr meldet sich Charlotte Roche zum Dienststart bei Michael Wolski, kurz Michi genannt, von der Müllabfuhr. Ausgestattet mit einem orangenen Overall, Arbeitsschuhen und dicken Handschuhen steigt sie auf den Müllwagen, um die Tonnen in Duisburgs Innenstadt zu leeren. Für die zierliche Charlotte Roche eine anstrengende Arbeit. Der Ton unter den Müllmännern ist hart, aber herzlich. Ohne Pause geht es bis 9.00 Uhr von Haus zu Haus, von Hinterhof zu Hinterhof. Bei den Häusern, die "Vollservice" gebucht haben, müssen sie die schweren Mülltonnen aus dem Keller schleppen. Da trifft man auch schon mal eine Ratte, was Michi nur ein cooles "na, sicher!" entlockt. Nach jedem Keller heißt es: "Licht ausmachen, Türe zu und wech!" Das macht Krach. Aber, wie Michi lakonisch sagt: "Man kann's nicht leiser machen." Ihn bringen auch ungeduldige Autofahrer nicht aus der Ruhe. "Da können die hupen und schreien, es geht ja doch nicht schneller." Die Stimmung unter den Leuten bei der Müllabfuhr ist familiär. Für die Kaffeepause geht es in die Kantine zu Doris, die macht die besten Brötchen. Charlotte Roche braucht zwei davon, denn sie ist fix und fertig. Um 11.00 Uhr geht es nach Oberhausen, dort gibt es eine Müllverbrennungsanlage. "Das ist ein ganz schöner Gestank, alter Schwede!", entfährt es Charlotte Roche, als "die Tour leer gemacht" wird. In der Mülltrockenhalle türmen sich die Müllberge die Wände hoch. Mit einem Greifkran wird der Müll bewegt, bevor er verbrannt werden kann. Charlotte Roche ist beeindruckt. Andächtig sagt sie: "Hier ist wirklich Hardcore. Wie in einer Fantasy-Welt." Am Schichtende ist Charlotte Roche geschafft und so müde wie noch nie nach einem Dreh.
Jäger, Bestatter und Trucker: Improvisationstalent Charlotte Roche lernt in der Reihe "Charlotte Roche unter ..." ganz unterschiedliche Menschen und ihre Berufe kennen. Alles ist spontan, nichts inszeniert.


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Elke Werry

Accra, Ghana

Wo Gold und Menschen verschifft werden

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In einer geschützten Bucht errichteten die Portugiesen 1482 den ersten Stützpunkt der Europäer an der Küste Westafrikas: Die stattliche Festung Elmina in Accra wurde zur Handelsdrehscheibe für Gold und Sklaven, die gegen europäische Waren profitabel getauscht wurden. ...
(ARD/SWR)

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In einer geschützten Bucht errichteten die Portugiesen 1482 den ersten Stützpunkt der Europäer an der Küste Westafrikas: Die stattliche Festung Elmina in Accra wurde zur Handelsdrehscheibe für Gold und Sklaven, die gegen europäische Waren profitabel getauscht wurden. Holländer, Engländer, Franzosen, Schweden, Dänen und sogar Preußen wollten am lukrativen Westafrikahandel teilhaben. Auch sie ließen Festungen bauen, brachten Soldaten, Handwerker und Personal nach Afrika und beluden ihre Flotten im Schutz der Forts. Hart, personalintensiv und kostspielig war der Konkurrenzkampf an der Goldküste. Durch exklusive Verträge mit lokalen Stammesfürsten, die Pachtgenehmigungen erteilten und am Handel profitierten, sicherten sich die europäischen Mächte dort ihre Stützpunkte. Niemand kennt die genauen Zahlen, aber wahrscheinlich wurden rund zwei Millionen Schwarzafrikaner von Küstenforts der Europäer nach Übersee verschifft.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt die Festung im heutigen Ghana vor.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Festspielsommer live

Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2010

Nacht der Liebe

Kompositionen von Modest Mussorgsky, Antonin Dvorak,
Bedrich Smetana, Aram Khachaturian, Richard Strauss,
Richard Wagner, Erich Wolfgang Korngold, Edward Elgar,
Giacomo Puccini, Ruggero Leoncavallo und
Peter Tschaikowsky
Mit Renée Fleming (Sopran)

Musikalische Leitung: Ion Marin

Erstausstrahlung

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Es ist jedes Jahr wieder ein Highlight der Klassikszene: Ihr letztes Konzert der Saison geben die Berliner Philharmoniker im Grünen unter freiem Himmel vor 20.000 Zuhörern in der Berliner Waldbühne. Diesmal lautet das Motto "Nacht der Liebe", die von der amerikanischen ...
(ARD/RBB/3sat)

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Es ist jedes Jahr wieder ein Highlight der Klassikszene: Ihr letztes Konzert der Saison geben die Berliner Philharmoniker im Grünen unter freiem Himmel vor 20.000 Zuhörern in der Berliner Waldbühne. Diesmal lautet das Motto "Nacht der Liebe", die von der amerikanischen Sopranistin Renée Fleming mit den schönsten Arien der Opernliteratur besungen wird. Die Berliner Philharmoniker begleiten die Sängerin und spielen außerdem stimmungsvolle Instrumentalstücke, in deren Mittelpunkt die Liebe steht. Dirigent ist Ion Marin, österreichischer Staatsbürger rumänischer Herkunft und weltweit ein begehrter Gast in den renommiertesten Opernhäusern und Konzertsälen.
Liveübertragung des Konzerts aus der Berliner Waldbühne im 3sat-Festspielsommer.

Am Samstag, 3. Juli, 20.15 Uhr, zeigt 3sat im Rahmen des Festspielsommers das "Eröffnungskonzert Rheingau Musik Festival 2010".
(ARD/RBB/3sat)


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22:30
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Standesgemäß

Dokumentarfilm von Julia von Heinz und John Quester,

Deutschland 2008

Länge: 87 Minuten

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Wenn eine adelige Frau unter Stand heiratet, etwa einen Friseur ehelicht, dann ist sie nicht nur ihren Titel los, sondern auch ihren guten Namen und ihren adeligen Bekanntenkreis. Wenn ein adeliger Mann dasselbe macht, ist das anders, denn innerhalb des Adels gilt das ...
(ARD/BR)

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Wenn eine adelige Frau unter Stand heiratet, etwa einen Friseur ehelicht, dann ist sie nicht nur ihren Titel los, sondern auch ihren guten Namen und ihren adeligen Bekanntenkreis. Wenn ein adeliger Mann dasselbe macht, ist das anders, denn innerhalb des Adels gilt das "Mannesstammprinzip". Die Friseurin wird zur Frau mit Titel, und alles ist in Butter. Für drei adelige Frauen, die zwischen traditionellem Anspruch und bürgerlichem Alltag, zwischen Schloss und Plattenbau leben, zerrissen von den Erwartungen der Eltern, die sie nicht erfüllen können, und den tief verinnerlichten eigenen Ansprüchen, ist das ein Problem: Wollen sie weiter zum Adel gehören, müssen sie einen adeligen Mann heiraten oder allein bleiben. Gräfin Alexandra von Bredow lebte ein wildes Leben mit rauschenden Bällen. Heute bewohnt sie ein Einzimmer-Appartement und lebt davon, Perlenketten herzustellen. Im Alter von 48 Jahren fand sie nach Depressionen und Rückschlägen endlich die große Liebe. Baronesse Alexandra von Beaulieu Marconnay, Oboistin und Lehrerin, hat nach dem Tod des Vaters eine enge Beziehung zu ihrer Mutter. Beim Umzug in eine neue Stadt nützen ihr ihre adeligen Verbindungen, um dort Fuß zu fassen. Verena von Zerboni di Sposetti genoss mit Mädcheninternat und Jurastudium eine elitäre Erziehung. Mit der Entscheidung, ihren Beruf als Rechtsanwältin aufzugeben und etwas völlig anderes zu tun, katapultierte sie sich aus der adeligen Gesellschaft heraus.
Der Dokumentarfilm "Standesgemäß" ist mehr als ein augenzwinkernder Blick auf drei adelige Singlefrauen, die ihren Traumprinzen suchen: Einfühlsam erzählt er vom Leben der drei Protagonistinnen. Er fächert deren Gefühlswelten auf und stimmt zugleich einen Abgesang auf eine aussterbende Parallelgesellschaft an.
(ARD/BR)


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Polizeiruf 110: Zwischen den Gleisen

Fernsehfilm, DDR 1975

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Wachtmeister SubrasAlfred Rücker
Oberleutnant AmbroßLothar Schellhorn
PetzoldLeon Niemczyk
ManfredMichael Christian
u.a.
Buch: Günter Mehnert
Regie: Werner Röwekamp
Länge: 61 Minuten

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Auf einem großen Güterbahnhof werden von unbekannten Tätern hochwertige Waren aus den Waggons geraubt. Oberleutnant Hübner überprüft die Situation gemeinsam mit einem Kollegen von der Transportpolizei und stellt fest, dass die Täter sich offenbar gut auf dem ...
(ARD/MDR)

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Auf einem großen Güterbahnhof werden von unbekannten Tätern hochwertige Waren aus den Waggons geraubt. Oberleutnant Hübner überprüft die Situation gemeinsam mit einem Kollegen von der Transportpolizei und stellt fest, dass die Täter sich offenbar gut auf dem Gelände auskennen und unter den Mitarbeitern zu suchen sein müssen. Wachtmeister Subras erhält den Auftrag, verdeckt zu ermitteln. In der Feierabendkneipe stößt er auf Manfred Petzold, der gerade von der Armee zurückgekehrt ist und seinen Einstand feiert. Manfred hat Streit mit seinem Vater, der den Bahnhof leitet und nicht möchte, dass sein Sohn dort weiter arbeitet. Manfreds Freund Spinner und dessen Freundin Susanne hätten schlechten Einfluss auf ihn. Doch Manfred möchte sich von seinem Vater nicht reinreden lassen, denn mit dessen Lebenswandel ist er auch nicht einverstanden. Er hat eine viel jüngere Frau geheiratet und mit ihr von einer angeblichen Erbschaft ein altes Haus gekauft, das er nun in jeder freien Minute restauriert. Eines Tages entdeckt Manfred seinen Freund Spinner beim Aufbrechen eines Waggons. Als er ihn zur Rede stellt, deutet Spinner an, dass Manfreds Vater selbst in die Einbrüche verwickelt ist. Manfred will das nicht glauben, bleibt aber misstrauisch und lauert seinem Vater im Büro auf. Dort hört er, wie sein Vater Informationen über den Inhalt der Waggons an Spinner weitergibt.
"Zwischen den Gleisen" ist ein Film aus der traditionsreiche Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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1:00
16:9 Format

Kansas

Spielfilm, USA 1987

Darsteller:
Doyle KennedyMatt Dillon
Wade CoreyAndrew McCarthy
Lori BaylesLeslie Hope
NordquistAlan Toy
FleenerAndy Romano
u.a.
Regie: David Stevens
Länge: 107 Minuten

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Wade Corey will als blinder Passagier in einem Güterzug nach New York. Unterwegs begegnet er dem gleichaltrigen Doyle Kennedy. Er lässt sich von ihm überreden, in dem Städtchen Cherokee Station zu machen. Dort feiert man ein Fest, zu dem sogar der Gouverneur des ...
(ARD)

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Wade Corey will als blinder Passagier in einem Güterzug nach New York. Unterwegs begegnet er dem gleichaltrigen Doyle Kennedy. Er lässt sich von ihm überreden, in dem Städtchen Cherokee Station zu machen. Dort feiert man ein Fest, zu dem sogar der Gouverneur des Staates Kansas mit seiner Familie angereist ist. Für den jungen Corey ist es ein Schock, als Kennedy plötzlich in eine Bank abseits des Festtrubels eindringt und ihn zum unfreiwilligen Komplizen eines Bankraubs macht. Auf der Flucht müssen sich die beiden trennen. Corey versteckt die Beute und sucht Zuflucht unter einer Brücke. Als dort ein Auto mit einem kleinen Mädchen in den Fluss stürzt, rettet er das Kind und sieht sich plötzlich von Reportern und Hilfskräften umringt, denn das Kind ist die Tochter des Gouverneurs. Corey kann sich absetzen und findet Unterschlupf auf einer Farm, wo er als Erntehelfer anheuert. Die hübsche Farmerstochter Lori begegnet ihm zunächst zurückhaltend, erliegt aber bald seinem jugendlichen Charme. Dennoch fühlt Corey sich ziemlich unbehaglich, denn Doyle Kennedy hat ihn wiedergefunden und setzt ihn massiv unter Druck, um das Versteck der Beute zu erfahren. Kaum weniger unangenehm ist Corey, dass der Gouverneur den verschwundenen Retter seiner Tochter suchen lässt, um ihn auszeichnen zu können.
Regisseur David Stevens hat Liebesgeschichte und Kriminalhandlung in diesem Melodram eng miteinander verflochten. Die von Matt Dillon ("L.A. Crash") eindringlich verkörperte Gestalt des "verlorenen Sohns" aus gutem Hause bildet einen düsteren Kontrast zum jungen Helden, der nach mancherlei Bedrängnis die schöne Farmerstochter gewinnt.
(ARD)


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2:45
Stereo-Ton

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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3:15
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check

(Wh.)


(ARD/SWR/3sat)


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3:45
Stereo-Ton

Die wirklichere Wirklichkeit

Der Künstler Franz Gertsch

Film von Peter K. Wehrli

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Franz Gertsch, 1930 im Kanton Bern geboren, ist einer der prominentesten Schweizer Künstler und ein Hauptvertreter des Foto- und Hyperrealismus. Berühmt geworden ist er mit riesigen Gemälden der Rockpoetin Patti Smith. Seine künstlerische Entwicklung führte ihn vom ...

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Franz Gertsch, 1930 im Kanton Bern geboren, ist einer der prominentesten Schweizer Künstler und ein Hauptvertreter des Foto- und Hyperrealismus. Berühmt geworden ist er mit riesigen Gemälden der Rockpoetin Patti Smith. Seine künstlerische Entwicklung führte ihn vom Zelebrieren des Glamours der Jugendlichkeit hin zur Feier der Natur: Heute malt er in großformatigen Bildern vor allem Pflanzen.
"Die wirkliche Wirklichkeit" ist ein Porträt des Künstlers Franz Gertsch zur ersten umfassenden Retrospektive seines Werks 2002 im Museum Franz Gertsch in Burgdorf und im Kunstmuseum Bern.


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4:40
Stereo-Ton16:9 Format

Die Lagune

Projekt der Künstlerin Ursula Stalder

Film von Toni Zwyssig

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Die Schweizer Künstlerin Ursula Stalder hat sich international einen Namen gemacht. In ihrem Werk verwendet sie ausschließlich Strandgut, das sie seit Jahren an den Küsten dieser Welt gesammelt hat. Für die Ausstellung in einem Kultur- und Skulpturenpark bei Luzern hat ...

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Die Schweizer Künstlerin Ursula Stalder hat sich international einen Namen gemacht. In ihrem Werk verwendet sie ausschließlich Strandgut, das sie seit Jahren an den Küsten dieser Welt gesammelt hat. Für die Ausstellung in einem Kultur- und Skulpturenpark bei Luzern hat Ursula Stalder neben Hunderten von Petflaschen, Plastikkörben und Strandspielzeugen auch ein Dutzend verrottete Boote aus der Lagune bei Venedig geborgen und über die Alpen gebracht.
Der Film "Die Lagune" dokumentiert das ungewöhnliche Projekt der Künstlerin Ursula Stalder.


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5:10
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)

Sendeende: 5:55 Uhr