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Sonntag, 20. Juni
Programmwoche 25/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Christian Romanowski

Bremen: Rathaus und Roland, Deutschland

Tresor bürgerlicher Freiheit

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Sie sind gleich alt und behaupten ihren Platz im Zentrum der Stadt seit genau 600 Jahren: das Rathaus und der Roland von Bremen. Der steinerne Riese ist die wohl älteste freistehende Monumentalfigur in Deutschland. Ob es dem Schutz seines Schildes zu danken ist, dass ...
(ARD/SWR)

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Sie sind gleich alt und behaupten ihren Platz im Zentrum der Stadt seit genau 600 Jahren: das Rathaus und der Roland von Bremen. Der steinerne Riese ist die wohl älteste freistehende Monumentalfigur in Deutschland. Ob es dem Schutz seines Schildes zu danken ist, dass Bremens Rathaus mit der herrlichen Renaissancefassade bis heute der Zerstörung entgangen ist? Auf jeden Fall war die Rolandsfigur ein Zeichen der Marktfreiheit im Mittelalter und Sinnbild der Unabhängigkeit. Und auf die war Bremen jederzeit bedacht und stolz. Durch geschickte Diplomatie verstanden es Ratsherren und Bürgermeister, die Interessen der freien Stadt, die durch Seefahrt und Handel zu Wohlstand gekommen war, wahrzunehmen. Ihre Versammlungen hielten sie im prächtigen oberen Rathaussaal ab. Von dort aus hatten sie den Dom, den Schütting - das Haus der Kaufmannschaft - und die Bürgerhäuser der Hauptstraße vor Augen. Die schmalen, hohen Fenster an Ost- und Westseite des Gebäudes deuten noch auf den ursprünglichen, gotischen, Hallenbau hin. 1612 erhielt die Schauseite des wehrhaften Hauses des Rats eine neue Fassade im Stil der Zeit. Dieser Umbau war auch eine Reaktion auf den gegenüberliegenden, großartigen Neubau der selbstbewussten Kaufmannschaft: Architektur als Spiegelbild der Machtverhältnisse in einem Gemeinwesen. Das Bremer Rathaus ist nicht nur ein Denkmal der Baukunst, sondern der Tresor der Bürgerfreiheit seit sechs Jahrhunderten. Es ist untrennbar mit seiner Funktion als Amtsitz des Rats, der heute im kleinsten deutschen Bundesland Senat heißt, verbunden. So wurde es auch als ein Bauzeugnis des städtischen Autonomiegedankens ins Welterbe aufgenommen.
"Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt Rathaus und Roland von Bremen vor.
(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann: Der neue Mann?

Befunde und Desiderate aus sozialwissenschaftlicher Sicht

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Alle modernen Gesellschaften sind durch soziale Ungleichheit gekennzeichnet. In den letzen 20 Jahren hat die Verteilung von ökonomischen und finanziellen Ressourcen eine immer stärkere Schieflage bekommen. In der soziologischen Forschung sind solche Prozesse bekannt. Die ...
(ARD/SWR)

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Alle modernen Gesellschaften sind durch soziale Ungleichheit gekennzeichnet. In den letzen 20 Jahren hat die Verteilung von ökonomischen und finanziellen Ressourcen eine immer stärkere Schieflage bekommen. In der soziologischen Forschung sind solche Prozesse bekannt. Die meisten Gesellschaften neigen dazu, einmal bestehende Hierarchien von sozialen Gruppen immer weiter zu verfestigen. Umso überraschender ist ein aktuelles Ergebnis aus der Bildungsforschung: Die Geschlechterhierarchie scheint sich umzudrehen. Junge Frauen sammeln immer mehr Bildungsressourcen und schneiden bei fast allen Prüfungen im Schul- und Hochschulsystem besser ab als die jungen Männer. Im Prestigefach Medizin besetzen Frauen heute schon fast zwei Drittel aller Studienplätze.
Professor Dr. Klaus Hurrelmann erläutert in seinem Vortrag anhand der letzten Shell-Jugendstudien, was hinter diesen Entwicklungen steckt und wie den jungen Männern ein besseres Rüstzeug zur Bewältigung der veränderten Lebensbedingungen gegeben werden könnte. Hurrelmann, einer der bekanntesten deutschen Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler, lehrt Public Health and Education an der Hertie School of Governance in Berlin.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Otto Dix: Flandern


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Zweikanal-Ton16:9 Format

Raymond Kurzweil: Künstliche Intelligenz macht unsterblich

Der US-amerikanische Futurist Raymond Kurzweil

im Gespräch mit Norbert Bischofberger

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Die künstliche Intelligenz wird das menschliche Denkvermögen überflügeln, davon ist der US-amerikanische Computerwissenschaftler, Erfinder und Futurist Raymond Kurzweil überzeugt. Bereits in den 1990er Jahren hat er die rasante Entwicklung von Computer und Internet ...

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Die künstliche Intelligenz wird das menschliche Denkvermögen überflügeln, davon ist der US-amerikanische Computerwissenschaftler, Erfinder und Futurist Raymond Kurzweil überzeugt. Bereits in den 1990er Jahren hat er die rasante Entwicklung von Computer und Internet vorausgesagt. Der einflussreiche Erfinder, der in den USA ein Star ist, hat unter anderem den Synthesizer, eine Lesemaschine für Blinde und Spracherkennungsprogramme, entwickelt. Ist Nanotechnologie ethisch unbedenklich? Wird künstliche Intelligenz den menschlichen Wunsch nach Unsterblichkeit erfüllen?
In einer Ausgabe von "Sternstunde Philosophie" gewährt Raymond Kurzweil einen Einblick in sein Erfinderkabinett und zeigt, was die Zukunft der Spezies Mensch bringen wird.


10:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Festspielsommer

Mariss Jansons dirigiert Arnold Schönberg: Gurre-Lieder

Philharmonie am Gasteig, München, Oktober 2009

Darsteller:
Solisten:Tove (Sopran)
Deborah VoigtWaldtaube (Mezzosopran)
Mihoko FujimuraWaldemar (Tenor)
Stig AndersenNarr (Tenor)
Herwig PecoraroBauer und Sprecher (Bariton)
Michael Volle
Chor: NDR Chor
Chor: MDR Rundfunkchor
Chor: Chor des BR
Orchester: Symphonieorchester des BR
Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Erstausstrahlung

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Die "Gurre-Lieder" von Arnold Schönberg sind eine Kantate auf einen Gedichtzyklus des dänischen Dichters Jens Peter Jacobsen, der mittelalterliche Sagen seiner Heimat zusammenfasste. Schönberg vertonte diese mit Orchesterklängen, die in ihrem Reichtum an Richard Wagner ...
(ARD/BR/3sat)

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Die "Gurre-Lieder" von Arnold Schönberg sind eine Kantate auf einen Gedichtzyklus des dänischen Dichters Jens Peter Jacobsen, der mittelalterliche Sagen seiner Heimat zusammenfasste. Schönberg vertonte diese mit Orchesterklängen, die in ihrem Reichtum an Richard Wagner und in ihrer Durchsichtigkeit an Claude Debussy denken lassen, und komponierte damit einen der letzten Höhepunkte der romantischen Musik. Der Name Arnold Schönberg steht gewöhnlich für Zwölf-Ton-Musik und Werke mit kleiner Besetzung, doch mit den "Gurre-Liedern" hat Schönberg auch eine der am größten besetzten romantischen Kompositionen der klassischen Musik überhaupt geschaffen. Seine 1913 uraufgeführten "Gurre-Lieder" verlangen nach einem Orchester mit 150 Musikern, nach drei vierstimmigen Männerchören und einem achtstimmigen gemischten Chor mit zusammen bis zu 450 Sängerinnen und Sänger. Dazu kommen fünf Gesangssolisten und ein Sprecher. Solch ein gigantisches Werk kann nur selten aufgeführt werden. Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks nahmen das Jubiläum ihres 60-jährigen Bestehens zum Anlass, den gigantischen Liederzyklus in drei Teilen seinem Publikum in der Philharmonie im Gasteig in München unter der Leitung des Chefdirigenten Mariss Jansons zu präsentieren.
3sat zeigt eine Aufzeichnung des Konzerts vom 22. und 23. Oktober 2009.

Am Samstag, 26. Juni, 20.15 Uhr, zeigt 3sat im Rahmen des Festspielsommers "Sommernachtsgala Grafenegg 2010".
(ARD/BR/3sat)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Strauss, Sushi und ganz große Gefühle

Das BR-Symphonieorchester auf Japantournee

Film von Sabine Reeh

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Wie Popstars werden Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in Japan gefeiert: ausverkaufte Häuser, Standing Ovations, jubelnde Autogrammjäger, euphorische Kritiken. Die sonst so reservierten Japaner flippen bei Strauss und Mahler richtig aus. ...
(ARD/BR)

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Wie Popstars werden Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in Japan gefeiert: ausverkaufte Häuser, Standing Ovations, jubelnde Autogrammjäger, euphorische Kritiken. Die sonst so reservierten Japaner flippen bei Strauss und Mahler richtig aus. Wie beispielsweise Kazanori. Der gesetzte, seriöse Mann mittleren Alters wartet am Bühneneingang der Concert Hall in Kawasaki darauf, dass Dirigent Mariss Jansons endlich herauskommt und ihm ein Autogramm gibt. Er ist Medizinprofessor und extra aus Tokio angereist, um das Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks zu hören. Kazanori und seine Freunde haben auch für alle drei Tokio-Konzerte Karten. Backstage herrscht professioneller Arbeitsbetrieb. Keine Spur von Star-Allüren beim bescheidenen Maestro und seinen Musikern. Die Proben verlaufen in disziplinierter Konzentration. Trotzdem haben die Musiker zwischen Strauss, Sushi, Sake und Shinkansen jede Menge Spaß.
Der Film "Strauss, Sushi und ganz große Gefühle" hat das BR-Symphonieorchester auf Japantournee begleitet.
(ARD/BR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-TonVideotext Untertitel

Spritzkrapfen und Kronenbaum

Die Tradition der Heimatvertriebenen

Film von Klaus Huber

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Nach Ende des Zweiten Weltkriegs zog ein gewaltiger Strom volksdeutscher Flüchtlinge nach Österreich. 350.000 fanden hier ihr neues Zuhause, 120.000 von ihnen in Oberösterreich: Sudetendeutsche, Böhmerwäldler, Donauschwaben, Karpatendeutsche, Siebenbürger: Sie alle ...
(ORF)

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Nach Ende des Zweiten Weltkriegs zog ein gewaltiger Strom volksdeutscher Flüchtlinge nach Österreich. 350.000 fanden hier ihr neues Zuhause, 120.000 von ihnen in Oberösterreich: Sudetendeutsche, Böhmerwäldler, Donauschwaben, Karpatendeutsche, Siebenbürger: Sie alle haben ihre Kultur und ihr Brauchtum aus der alten Heimat mitgebracht und bewahrt. Beim internationalen Donauschwabentreffen in Traun zum Beispiel kommen hunderte Siebenbürger in Originaltracht zusammen und tanzen gemeinsam beim großen Traditionsball. Zwischen Reifezeit und Ernte feiern sie das Kronenfest: Am Tag der Heiligen Peter und Paul klettert der "Jungknecht" auf den geschmückten Kronenbaum und beschenkt von oben die Kinder der örtlichen Gemeinschaft. Geschätzt werden nach wie vor kulinarische Spezialitäten aus den ehemaligen Heimatländern: Spritzkrapfen, Patzlkuchen, Zuckerkipferl, Krautwickler und saure Griwapogatschla sowie süße Baumstriezel.
"Spritzkrapfen und Kronenbaum" ist ein Film über das Bewahren von Traditionen.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Traumschiff ins indische Niemandsland

Film von Petra Schulz

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"Incredible India", unglaubliches Indien - selten war ein Werbeslogan so wahr. Wie kaum ein anderes Land der Erde vereint der indische Subkontinent die verschiedensten Extreme: bittere Armut und märchenhaften Reichtum, moderne Städte und mittelalterliche Kulturstätten, ...

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"Incredible India", unglaubliches Indien - selten war ein Werbeslogan so wahr. Wie kaum ein anderes Land der Erde vereint der indische Subkontinent die verschiedensten Extreme: bittere Armut und märchenhaften Reichtum, moderne Städte und mittelalterliche Kulturstätten, prachtvolle Paläste und dörfliche Idyllen. Außerdem leben auf dem Subkontinent nahezu alle Religionen friedlich zusammen.
Petra Schulz reist in den Bundesstaat Madhya Pradesh, mitten ins Herz Indiens. In Mandu, der Stadt der Freude, erzählen uralte Palast- und Tempelruinen Geschichten von Liebe und Leid. In Ujjain, einer der heiligsten Stätten Indiens, baden die Gläubigen im heiligen Fluss Shipra und beten zu Krishna, Shiva und Ganesh. In Omkareshwar, der Insel des heiligen Om, suchen Pilger die ewige Seligkeit. Dort trifft die Autorin Hans-Jürgen Tögel. Der Regisseur zeigt in Erfolgsserien wie "Das Traumschiff" und Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen das Leben von reichen, schönen Menschen vor traumhaften Kulissen. In Jhabua, wo die Ureinwohner vom Stamm der Bhil in bitterer Armut leben, fand Tögel vor zwölf Jahren seinen Lebenssinn. Bei einer Motivsuche für "Das Traumschiff" erlebte er dort Kinderelend und Diskriminierung und entschied sich, zu helfen. Spontan baute er "sein" indisches Projekt auf - eine Schule für die Kinder der Bhil. Seitdem steckt der Regisseur jede freie Minute in sein Hilfsprojekt und in ein Schulzentrum, in dem die Kinder nicht nur ihre uralte Sprache, ihre traditionellen Lieder und Tänze lernen, sondern auch alles, was ihnen eine bessere Zukunft eröffnen kann.


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Flüsse der Genüsse (9/17)

Film von Ulrike Bartels

Die Elbe - Von Aalfischern und Ziegenkäse

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Zu den interessantesten Menschen an der Mittelelbe, vom Norden Magdeburgs über Stendal bis kurz vor Hamburg, zählt der Fischer Gernot Quaschny. Bereits zu DDR-Zeiten hat er sein Handwerk ausgeübt und seither die wechselvolle Geschichte der Fischer an der Elbe miterlebt. ...
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)

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Zu den interessantesten Menschen an der Mittelelbe, vom Norden Magdeburgs über Stendal bis kurz vor Hamburg, zählt der Fischer Gernot Quaschny. Bereits zu DDR-Zeiten hat er sein Handwerk ausgeübt und seither die wechselvolle Geschichte der Fischer an der Elbe miterlebt. Heute hat er einen eigenen Betrieb und fängt in seinen Reusen täglich frische Fische. Die Agrarwissenschaftlerin und Neubäuerin Dr. Jutta Brettschneider, die auf ihrem Hof Ziegen, Gänse und Kühe hält, stellt den besten Ziegenkäse weit und breit her und bietet die frischen Produkte auf den Märkten der Region an. Tangermünde und Stendal, alte Hansestädte der Altmark mit den typischen Backsteingebäuden, sind frisch restauriert. Ein typisches Gericht der Altmark ist Bötel, Lehm und Stroh. Die Köchin Petra Schleusser bereitet die Schweinshaxe mit Erbsenpüree und Sauerkraut in ihrem urigen Lehmofen zu. Ihr Restaurant "Alte Schmiede" liegt unmittelbar an der mittelalterlichen Stadtmauer von Stendal und ist selbst ein kleines Museum. Der Elbradweg ist eine der beliebtesten Radstrecken in Deutschland: Rund 980 Kilometer zieht er sich entlang der Elbe - von Prag bis zur Mündung.
Neunte Folge der 17-teiligen Reihe über "Flüsse der Genüsse".
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)


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14:30

Aus heiterem Himmel (3/15)

Fernsehserie, Deutschland 1995

Volltreffer

Darsteller:
Tobias SandmannDaniel Friedrich
Christoph DenglerMichael Fitz
Alicia SandmannJule Ronstedt
Henrik SandmannFlorian Fischer
CarlosJulio Brinkmann
u.a.
Buch: Hannah Hollinger
Regie: Gloria Behrens

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Großvater Strohmeyer will sich das Sorgerecht für seine Enkel nicht entreißen lassen und hat deshalb einen Privatdetektiv engagiert. Anwältin Julia warnt Tobias vor dieser Aktion ihres Mandanten, der Tobias' regen Wechsel von Frauenbekanntschaften beim Jugendamt ...
(ARD/BR)

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Großvater Strohmeyer will sich das Sorgerecht für seine Enkel nicht entreißen lassen und hat deshalb einen Privatdetektiv engagiert. Anwältin Julia warnt Tobias vor dieser Aktion ihres Mandanten, der Tobias' regen Wechsel von Frauenbekanntschaften beim Jugendamt geltend machen will. Doch Julias außergewöhnliches Vertrauen in Tobias erlischt abrupt, als sie Marlene, eine Stewardess, in eindeutiger Aufmachung bei Tobias entdeckt. Sie besinnt sich wieder ihrer Pflicht als Vertreterin der Gegenpartei und Tobias setzt seinen gesamten Charme ein, um Julia von seiner Unschuld zu überzeugen - fast mit Erfolg. Doch dann führt ein unangemeldeter Besuch in der Villa Sandmann zu einem fatalen Missverständnis.
Dritte Folge der 15-teiligen Fernsehserie "Aus heiterem Himmel".
(ARD/BR)


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15:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ein Fanclub für Orang-Utans (3/5)

Film von Eberhard Meyer

Schlammschlacht

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Die Gäste aus Europa stoßen an die Grenzen des Artenschutzes. Auf der Suche nach illegalen Holzfällern, die den Lebensraum der Orang-Utans vernichten, erkennen sie ein Schlüsselproblem: Der Regenwald bedeutet auch eine überlebenswichtige Einnahmequelle für die ...
(ARD/BR)

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Die Gäste aus Europa stoßen an die Grenzen des Artenschutzes. Auf der Suche nach illegalen Holzfällern, die den Lebensraum der Orang-Utans vernichten, erkennen sie ein Schlüsselproblem: Der Regenwald bedeutet auch eine überlebenswichtige Einnahmequelle für die kleinen Leute, nicht nur für die Holzbarone. Und sie sind bereit, diese auch zu verteidigen - bis aufs Messer wenn es sein muss, wie den Naturschützern bald klar wird. Aber als sie unvermittelt auf wilde Orang-Utans treffen, erfahren sie einmal mehr, was auf dem Spiel steht. Diese faszinierenden Geschöpfe dürfen nicht ausgerottet werden.
Der fünfteilige Film "Ein Fanclub für Orang-Utans" begleitet die drei Deutschen bei ihrer Arbeit im Sumpfregenwald Borneos.
(ARD/BR)


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15:55
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Die Ostsee-Pipeline

Neue Risiken in einem bedrohten Meer

Film von Bernd Reufels und Klaus Kastenholz

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Keine Meeresregion ist so sensibel wie die Ostsee. Sie ist ein nahezu geschlossenes Bassin, dem nur aus der Nordsee ein wenig Frischwasser zufließt. Und dennoch wird dort ein ebenso spektakuläres wie umstrittenes Bauvorhaben geplant: eine Pipeline von Russland nach ...

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Keine Meeresregion ist so sensibel wie die Ostsee. Sie ist ein nahezu geschlossenes Bassin, dem nur aus der Nordsee ein wenig Frischwasser zufließt. Und dennoch wird dort ein ebenso spektakuläres wie umstrittenes Bauvorhaben geplant: eine Pipeline von Russland nach Deutschland, die Ostsee-Pipeline. 1.200 Kilometer Rohrleitungen müssen auf dem Meeresgrund verlegt werden, durch die der russische Gazprom-Konzern eines Tages 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr Richtung Deutschland schicken möchte. Doch das Großprojekt stößt auf viele Hindernisse: politische Einwände der Anrainerstaaten, ökologische Bedenken, und dann sind da noch die versunkenen Altlasten des Zweiten Weltkriegs: 60.000 Seeminen und 30.000 Tonnen chemischer Kampfstoffe liegen bis heute auf dem Grund der Ostsee. Eine tickende Zeitbombe. Aber nicht nur daraus erwachsen Gefahren. Vor allem der dichte Schiffsverkehr und die weiter steigende Zahl der Tankerfahrten erhöhen das Risiko von Havarien und damit einhergehenden verheerenden Katastrophen. Das empfindliche Ökosystem Ostsee ist ein Naturparadies, in dem sich eine Vielzahl von Tierarten eingerichtet hat. Ihr Schicksal ist untrennbar mit dem Zustand der Ostsee verbunden - und der wird durch Umwelteinflüsse und den Eingriff des Menschen immer wieder starken Schwankungen unterworfen.
Die 3sat-Wissenschaftsreihe "hitec" berichtet über die komplizierten Vorbereitungen zum Bau der gigantischen Unterseepipeline. Längst ist mit der Produktion der Röhren begonnen worden, während Roboter unter Wasser immer noch mit Minensuche beschäftigt sind. "hitec" begleitet Experten bei der Kampfmittelsuche, erläutert Havariekonzepte und zeigt, was auf dem Spiel steht: Denn im Ernstfall ist die Ostsee bedroht.


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16:25
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Orakel digital u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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In die Zukunft schauen zu können, ist ein alter, aber unerfüllter Menschheitstraum. Dabei können wir es - und tun es täglich anhand von Computersimulationen und Prognosen. Wie wird das Wetter in der kommenden Woche? Wie das Klima in 50 Jahren sein? Welche Wirkung hat ...

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In die Zukunft schauen zu können, ist ein alter, aber unerfüllter Menschheitstraum. Dabei können wir es - und tun es täglich anhand von Computersimulationen und Prognosen. Wie wird das Wetter in der kommenden Woche? Wie das Klima in 50 Jahren sein? Welche Wirkung hat ein weit entfernter Vulkan? Für diese Fragen gibt es relativ zuverlässige Simulationen. Als nahezu perfekt erwies sich jüngst die Simulation zur Position der isländischen Aschewolke. Ein Forschungsflug konnte belegen, dass die Simulation korrekt war. Bei komplexeren Fragen ist so etwas schwieriger, zum Beispiel wenn es um das Weltklima geht.
Das 3sat-Magazin "neues" blickt hinter die Kulissen heutiger Simulationsmodelle und computergestützter Prognosemethoden.


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16:55
Stereo-Ton16:9 Format

Quer durch Afrika (2/4)

Film von Stefan Schaaf

Von Kairo nach Kapstadt

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Reporter Stefan Schaaf ist über 10.000 Kilometer von Kairo nach Kapstadt gereist, hat Taxis genommen oder klapprige Busse benutzt, alte Fähren und abenteuerliche Züge. Dabei ist er mit Fahrern und Passagieren in Kontakt gekommen und hat mit ihnen über ihren Alltag, ...
(ARD/SWR)

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Reporter Stefan Schaaf ist über 10.000 Kilometer von Kairo nach Kapstadt gereist, hat Taxis genommen oder klapprige Busse benutzt, alte Fähren und abenteuerliche Züge. Dabei ist er mit Fahrern und Passagieren in Kontakt gekommen und hat mit ihnen über ihren Alltag, über Vorurteile, ihre Träume gesprochen. So verschieden sie und ihre Heimatländer auch sein mögen, in einem waren sich alle einig: "Wir sind stolz darauf, Afrikaner zu sein".
Stefan Schaafs vierteilige Reisereportage "Quer durch Afrika" zeigt den Kontinent abseits der meist negativen Schlagzeilen. Im zweiten Teil durchquert Stefan Schaaf Äthiopien und Somalia. "Zeigt doch einmal, welche Hochkultur wir hervorgebracht haben und wie fruchtbar unser Land ist", sagt in Äthiopien etwa der koptische Priester Haile Taye. "Nicht umsonst nennen wir Äthiopien den Wasserturm Afrikas." Denn bei Äthiopien denkt man eigentlich nur an wiederkehrende Hungersnöte. Im Norden Somalias erlebt Stefan Schaaf eine Überraschung: Er isst dort hervorragenden Spaghetti, die sich als Grundnahrungsmittel noch aus der italienischen Kolonialzeit gehalten haben.
(ARD/SWR)


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17:20
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Pferde, Ponys & Co.

Moderation: Anke Neuzerling

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In Deutschland leben etwa eine Million Pferde. Sie alle stammen von den Wildpferden ab. Heute gibt es nur noch eine einzige wilde Herde in der Nähe von Münster: die Dülmener Wildpferde. Zwei Exemplare leben auch im Allwetterzoo Münster im Westfälischen Pferdemuseum. ...

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In Deutschland leben etwa eine Million Pferde. Sie alle stammen von den Wildpferden ab. Heute gibt es nur noch eine einzige wilde Herde in der Nähe von Münster: die Dülmener Wildpferde. Zwei Exemplare leben auch im Allwetterzoo Münster im Westfälischen Pferdemuseum. Der Allwetterzoo Münster ist der einzige Zoo, der ein Pferdemuseum beherbergt. Dort sind nicht nur unzählige Exponate über die treuen Huftiere zu finden. Dort leben auch seltene und fast ausgestorbene Pferdearten wie Mongolische Wildpferde und Poitou-Riesenesel. In der Arena des Pferdemuseums wird deutlich, wie unterschiedlich die Gangarten bei den Pferden sind. Besonders am Herzen liegt der Direktorin des Pferdemuseums, Sybill Ebers, das Präparat von Polydor, dem erfolgreichsten Zuchthengst der Welt.
Anke Neuzerling besucht das Pferdemuseum des Allwetterzoos Münster, tritt dort gemeinsam mit Tierpfleger Ferdinand Heinemann zum Stalldienst an, versorgt ein Islandpony und sattelt die Przewalski-Pferde auf.


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17:50
Stereo-Ton16:9 Format

Tomaten zum Rotwerden

Film von Beat Rauch

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Um bei der Tomatenzucht ein intensives Aroma zu bekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Im österreichischen Burgenland wachsen 3.000 verschiedene Sorten bunter "Paradeiser", wie Tomaten dort genannt werden, im Freiland. Im größten holländischen Gewächshaus sorgt ein ...

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Um bei der Tomatenzucht ein intensives Aroma zu bekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Im österreichischen Burgenland wachsen 3.000 verschiedene Sorten bunter "Paradeiser", wie Tomaten dort genannt werden, im Freiland. Im größten holländischen Gewächshaus sorgt ein raffiniertes Konzept für aromatische Tomaten, und bei Neapel wird die älteste Dosentomate "San Marzano" wieder kultiviert.
Der Film "Tomanten zum Rotwerden" stellt die verschiedenen Wege zur aromatischen Tomate vor und zeigt, dass die Entscheidung für die richtige Tomate auch immer eine Entscheidung zwischen Geschmack, Preis, Reife und Transportfähigkeit ist.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alexander der Große - Grenzgänger der Geschichte

Film von Günter Schilhan

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Mit 20 Jahren folgte Alexander der Große seinem Vater, Philipp II., als König von Makedonien nach. Innerhalb von zwölf Jahren schuf er ein Weltreich, das von Griechenland bis ins heutige Pakistan reichte. Mit der Unterwerfung des Persischen Reiches begann auch die ...
(ORF)

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Mit 20 Jahren folgte Alexander der Große seinem Vater, Philipp II., als König von Makedonien nach. Innerhalb von zwölf Jahren schuf er ein Weltreich, das von Griechenland bis ins heutige Pakistan reichte. Mit der Unterwerfung des Persischen Reiches begann auch die Epoche des Hellenismus, weite Teile des Orients wurden dadurch von der griechischen Kultur geprägt. Alexander III. von Makedonien (356 - 323 v. Chr.) gilt bis heute als einer der größten Feldherren der Geschichte.
Mit Alexander dem Großen steht eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Geschichte im Mittelpunkt der Großausstellung in der Kunsthalle Leoben, die noch bis 1. November 2010 zu sehen ist. Der Film zeigt die Höhepunkte der Ausstellung "Alexander der Große" und begibt sich auf die Spuren dieser großen historischen Persönlichkeit.
(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Charlotte Roche unter Jägern

Film von Eric Pfeil und Jochen Schmitz

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An einem sonnigen Wintertag trifft Charlotte Roche auf Revieroberjäger Christoph Hildebrandt und seine Hündin Asja. Vom Hochsitz aus blicken sie in der Dämmerung des ausklingenden Tages auf das Gehölz bei Osthofen in Rheinhessen und hoffen auf Wildschweine. "Sie machen ...

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An einem sonnigen Wintertag trifft Charlotte Roche auf Revieroberjäger Christoph Hildebrandt und seine Hündin Asja. Vom Hochsitz aus blicken sie in der Dämmerung des ausklingenden Tages auf das Gehölz bei Osthofen in Rheinhessen und hoffen auf Wildschweine. "Sie machen beruflich nichts als schießen?", fragt Charlotte Roche und wird eines Besseren belehrt. Gemeinsam mit Christoph Hildebrandt besichtigt sie eine Wiese, die von Wildschweinen "umgedreht" wurde, die "Rotte" hat die Wiese auf ihren Pfaden zertrampelt. Auf Beschwerde des Landwirts muss der Jäger dafür sorgen, dass der Schaden behoben wird: Er ist verantwortlich für seine Wildschweine. Charlotte Roche und Christoph Hildebrandt steigen im Morgengrauen des nächsten Tages wieder auf den Hochsitz und beobachten in der klirrenden Kälte das Wild, verteilen Rüben und veranstalten eine "Volkszählung" der Feldhasen für den Artenschutz. Sie errichten eine Schutzhütte für Rebhühner und kontrollieren Fuchsfallen. In der Wildkammer treffen sie auf Kollegen, die Jagdglück hatten. Beim Ausweiden der Tiere zeigt Charlotte Roche, dass sie nicht zimperlich ist. Sie schaut zu, wie ein Reh "aus der Decke geschlagen" wird - ihm wird im wahrsten Sinne des Wortes das Fell über die Ohren gezogen. Auch das Entfernen der Innereien schreckt sie nicht. "Jagen ist nichts anderes als Nutzen der freilebenden Ressourcen", erklärt Christoph Hildebrandt. "Was macht denn der Bauer mit seinen Schweinen? Er zieht auf, füttert und schlachtet - genau wie wir." Nur, dass die Wildschweine in Christoph Hildebrandts Revier vorher viel Freiheit genießen.
Jäger, Bestatter und Trucker: Improvisationstalent Charlotte Roche lernt in der Reihe "Charlotte Roche unter ..." ganz unterschiedliche Menschen und ihre Berufe kennen. Alles ist spontan, nichts inszeniert.

Die nächste Folge "Charlotte Roche unter ..." zeigt 3sat am kommenden Sonntag, 27. Juni, um 19.10 Uhr. Dann ist Charlotte Roche mit Müllmännern unterwegs.


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Faranak und Rüdiger Lorenz

Tsodilo, Botswana

Die flüsternden Felsen der Kalahari

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Vier Hügel dominieren eine riesige Ebene am nordwestlichen Rand der Kalahariwüste in Botswana. Im Umkreis von 150 Kilometern gibt es nichts außer einer endlosen, flachen Buschsavanne. Fast wie eine verwitterte, 400 Meter hohe Pyramide überragt der höchste Felsgipfel ...
(ARD/SWR)

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Vier Hügel dominieren eine riesige Ebene am nordwestlichen Rand der Kalahariwüste in Botswana. Im Umkreis von 150 Kilometern gibt es nichts außer einer endlosen, flachen Buschsavanne. Fast wie eine verwitterte, 400 Meter hohe Pyramide überragt der höchste Felsgipfel seine Umgebung. Noch heute ist er für die Buschleute ein heiliger Ort: Tsodilo - der Fels, der flüstert. Auf und um den Tsodilo gibt es über 4.000 Felszeichnungen, die 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Auf diesen zum Teil über 20.000 Jahre alten Zeichnungen stehen Menschen, vor allem aber Tiere wie Giraffen, Elefanten und Antilopen im Mittelpunkt. Manchmal sind auch geometrische Muster zu finden. Ein Reisender bezeichnete Tsodilo Mitte des vorigen Jahrhunderts als einen "mit Schätzen angefüllten Louvre der Wüste". Immer noch ist dort vieles unerforscht. Kaum ein Gebiet der Archäologie kennt mehr offene Fragen. Nicht nur die nach dem Ursprung der Malereien. Waren es einfach Bilder, die den Betrachter erfreuen sollten? Waren es Symbole einer unbekannten Glaubenswelt oder Träume von einem verlorenen Paradies, in dem es reichlich Jagdtiere und Wasser gab? Oder waren es verschlüsselte Botschaften an andere Jäger? Archäologen halten den Tsodilo für eine der ältesten Kultstätten der Menschheit überhaupt. Die Tiere der Kalahari bieten heute noch die Möglichkeit, den Motiven der frühen Künstler nachzuspüren. Auch wenn die Ureinwohner längst keine Felsen mehr bemalen, so sind die Tiere nach wie vor Teil ihres Alltags.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" dokumentiert das jahrtausendealte Miteinander und stellt das UNESCO-Welterbe aus Stein und Farbe vor.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Arsène Lupin

Spielfilm, Frankreich/Großbritannien/Italien 2004

Darsteller:
Arsène LupinRomain Duris
Joséphine, Comtesse de CagliostroKristin Scott Thomas
Clarisse de Dreux-SoubiseEva Green
BeaumagnanPascal Greggory
Duc de Dreux-SoubiseRobin Renucci
Duc d'OrléansMathieu Carrière
u.a.
Regie: Jean-Paul Salomé
Länge: 122 Minuten

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Frankreich, Ende des 19. Jahrhunderts: Arsène Lupin vereint alle Eigenschaften, die einen Mann attraktiv und einen Meisterdieb erfolgreich machen. Schon als Kind wurde er von seinem Vater in verschiedenste Kampfkünste eingeführt. Außerdem spricht er zahlreiche ...

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Frankreich, Ende des 19. Jahrhunderts: Arsène Lupin vereint alle Eigenschaften, die einen Mann attraktiv und einen Meisterdieb erfolgreich machen. Schon als Kind wurde er von seinem Vater in verschiedenste Kampfkünste eingeführt. Außerdem spricht er zahlreiche Sprachen, ist ein Meister der Verkleidung und besitzt einen erlesenen Kunstgeschmack. Besonders wichtig für seine Arbeit ist jedoch Lupins raffinierter Umgang mit Frauen. Ohne dass es die bezauberten Damen bemerken, hat sich der charmante Gentleman ihres wertvollen Schmucks bemächtigt und verschwindet über alle Berge. Doch Arsène wird nicht mit dem frühen Verlust seines Vaters fertig. Auch er war ein grandioser Dieb und starb auf der Flucht vor dem Gesetz, als sein Sohn gerade neun Jahre alt war. Schon damals schwor Arsène Rache und macht sich als Erwachsener schließlich auf die Suche nach den Mördern. Am Sterbebett seiner todkranken Mutter trifft der junge Mann auf seine schöne Cousine Clarisse, die seinem Charme erliegt und ihm auf dem väterlichen Gut eine Unterkunft gewährt. Dort wird er während eines nächtlichen Streifzugs Zeuge eines adeligen Verschwörerkreises. Er rettet die ewig junge Gräfin Joséphine Cagliostro vor dem Tod und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihr. Völlig von Joséphines Reizen hingerissen, will er in ihrem Auftrag die Kronjuwelen rauben. Bald schon wird dem verliebten Lupin allerdings klar, dass er sich mit einer mörderischen Dame eingelassen hat, die neben ihm im wahnsinnigen Beaumagnan einen weiteren Handlanger gefunden hat, der ein schreckliches Geheimnis hütet.
Romantik und Action: "Arsène Lupin" hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Der rasante Abenteuerfilm ist mit Kristin Scott Thomas, Eva Green und Romain Duris prominent besetzt.


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22:15
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Stay in Line

Dokumentarfilm über die Old Order Amish von Dieter Rucht,

Schweiz 2008

Länge: 58 Minuten

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Die in den USA lebenden Old Order Amish wirken wie Menschen aus einer anderen Welt. Die religiöse Gemeinschaft der Amish ist eine Gruppe der Mennoniten, benannt nach dem Emmentaler Jakob Ammann, Jahrgang 1644. Sie leben streng nach der Bibel, besuchen keine ...

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Die in den USA lebenden Old Order Amish wirken wie Menschen aus einer anderen Welt. Die religiöse Gemeinschaft der Amish ist eine Gruppe der Mennoniten, benannt nach dem Emmentaler Jakob Ammann, Jahrgang 1644. Sie leben streng nach der Bibel, besuchen keine weiterführenden Schulen, nutzen keinen elektrischen Strom, besitzen keine Autos. In manchen Gemeinschaften sind sogar Fahrräder verboten. Ihr wichtigstes Transportmittel ist die Pferdekutsche. Aber die Amish sind zugleich in Kontakt mit dem American Way of Life, werden herausgefordert, geraten unter einen Anpassungsdruck, der sich auf ihre Lebensweise auswirkt.
Obwohl es den Amish verboten ist, vor einer Kamera zu posieren, ist es dem Soziologen und Filmemacher Dieter Rucht gelungen, eine Familie der Old Order Amish in Pennsylvania zu porträtieren. "Stay in Line" ist ein seltenes Dokument über die Lebens- und Gedankenwelt dieser Glaubensgemeinschaft mit Schweizer Wurzeln.


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23:15
schwarz-weiss monochromVideotext Untertitel

Polizeiruf 110: Die Rechnung geht nicht auf

Fernsehfilm, DDR 1975

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Wachtmeister SubrasAlfred Rücker
Roman SchneiderHans-Gerd Sonnenburg
Irene SchneiderTraudl Kulikowski
u.a.
Buch: Joachim Plötner
Regie: Thomas Jacob
Länge: 69 Minuten

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Roman Schneider, charmanter Barkeeper, guter Ehemann und Familienvater, versucht durch Betrug, seine ehrgeizigen Pläne zu finanzieren. Er verspricht seinen gutgläubigen Opfern Autos ohne die sonst übliche lange Wartezeit zu beschaffen. Mit dem dafür vorausgezahlten ...
(ARD/MDR)

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Roman Schneider, charmanter Barkeeper, guter Ehemann und Familienvater, versucht durch Betrug, seine ehrgeizigen Pläne zu finanzieren. Er verspricht seinen gutgläubigen Opfern Autos ohne die sonst übliche lange Wartezeit zu beschaffen. Mit dem dafür vorausgezahlten Geld lässt er an einem See Bungalows errichten. Wenn seine Feriensiedlung erst einmal fertig ist, will er das Geld "natürlich" zurückzahlen. Doch die Bauarbeiten ziehen sich in die Länge, kosten mehr, als Schneider geplant hatte, und die von ihm Geprellten lassen sich nicht länger vertrösten. Sie fordern ihr Geld zurück, da er die versprochenen Autos nicht liefert. Um seine Gläubiger wenigstens durch Teilrückzahlung beruhigen zu können, muss er neue Opfer finden. In minutiöser Kleinarbeit gelingt es Oberleutnant Fuchs und seinem Team, hinter die betrügerischen Manipulationen von Roman Schneider zu kommen.
Traditionsreiche Krimireihe.
(ARD/MDR)


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0:25
16:9 Format

Gefährliche Züge

(La diagonale du fou)

Spielfilm, Frankreich/Schweiz 1983

Darsteller:
Akiva LiebskindMichel Piccoli
Pavius FrommAlexandre Arbatt
Marina FrommLiv Ullmann
Henia LiebskindLeslie Caron
Tac-TacDaniel Olbrychski
u.a.
Regie: Richard Dembo
Länge: 93 Minuten

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Der Russe Akiva Liebskind ist unangefochtener Weltmeister im Schachspiel. Nun aber steht ihm sein wohl schwierigstes Duell bevor: Sein Landsmann, Großmeister Pavius Fromm, dem die Flucht nach Westeuropa geglückt ist, fordert ihn zu einem Titelkampf heraus. Trotz eines ...
(ARD)

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Der Russe Akiva Liebskind ist unangefochtener Weltmeister im Schachspiel. Nun aber steht ihm sein wohl schwierigstes Duell bevor: Sein Landsmann, Großmeister Pavius Fromm, dem die Flucht nach Westeuropa geglückt ist, fordert ihn zu einem Titelkampf heraus. Trotz eines kürzlich erlittenen Herzinfarkts nimmt Liebskind die Herausforderung an. Für die russische Seite hat das Duell auch große politische Bedeutung: Beim Schach, dem symbolischen Kriegsspiel der Könige, soll der russische Meister den Dissidenten in die Schranken weisen. Die Regeln des Matchs sind einfach: Wer als Erster sechs Partien gewonnen hat, geht als Weltmeister aus dem Titelkampf hervor. Sowohl Fromm als auch Liebskind bereiten sich akribisch auf die Begegnung vor. Mit ausgeklügelten Taktiken, aber auch mit psychologischen Tricks versuchen sie, den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Während der introvertierte Liebskind sich keinerlei Schwäche oder Unsicherheit anmerken lässt, gibt der temperamentvolle Fromm sich betont jovial und rebellisch. Als Fromm nach einer Reihe aufreibender Partien mit fünf zu drei Punkten in Führung geht, geraten Liebskinds Hintermänner in Panik. Um die Selbstsicherheit und Konzentration des Herausforderers zu brechen, lassen sie seine Frau, die er bei seiner Flucht zurücklassen musste, aus Russland einfliegen. Aber noch bevor das Turnier in die entscheidende Runde geht, bricht der angeschlagene Liebskind zusammen. Das Duell wird abgebrochen, Fromm bekommt den Weltmeister-Titel zugesprochen. Aber mit einem solch würdelosen Sieg will er sich nicht zufriedengeben. Heimlich sucht er Liebskind im Krankenhaus auf - für ein letztes Turnier.
Inspiriert von dem legendären Weltmeisterschafts-Duell zwischen Anatoli Karpow und Viktor Kortschnoi, erzählt der Film "Gefährliche Züge" ein fesselndes psychologisches Drama um Sport, Ehre und Politik. In den Hauptrollen brillieren Michel Piccoli, Alexandre Arbatt und Liv Ullmann.
(ARD)


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2:00
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Werther

Lyrisches Drama in vier Akten von Jules Massenet

Wiener Staatsoper, 2005

Darsteller:
WertherMarcelo Álvarez
CharlotteElina Garanca
AlbertAdrian Eröd
Le BailliAlfred Sramek
SophieIleana Tonca
u.a.
Literarische Vorlage: Johann Wolfgang von Goethe
Libretto: Edouard Blau
Libretto: Paul Millet
Libretto: Georges Hartmann
Chor: Wiener Staatsoper
Orchester: Wiener Staatsoper
Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Andrei Serban

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Mitten im Hochsommer probt der verwitwete Amtmann mit seinen noch minderjährigen Kindern Weihnachtslieder. Werther, der zu Besuch kommt, gerät über die wunderbare Natur ins Schwärmen. Als er die Liebe sieht, die die Kinder ihrer Schwester Charlotte, der einzigen ...
(ORF)

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Mitten im Hochsommer probt der verwitwete Amtmann mit seinen noch minderjährigen Kindern Weihnachtslieder. Werther, der zu Besuch kommt, gerät über die wunderbare Natur ins Schwärmen. Als er die Liebe sieht, die die Kinder ihrer Schwester Charlotte, der einzigen erwachsenen Tochter des Amtmannes, entgegenbringen, ist er tief beeindruckt. Mit Charlotte alleingeblieben, gesteht er ihr seine Liebe. Doch Charlotte weicht ihm aus und weist ihn auf einen Schwur hin, den sie ihrer sterbenden Mutter geleistet hatte: Albert, ihren Verlobten, zu heiraten. Da trifft die Nachricht ein, dass Albert zurückgekehrt ist. Werther ist verzweifelt.
Eines der Glanzlichter der Saison 2004/2005 der Wiener Staatsoper war Jules Massenets lyrisches Drama "Werther", das auf Johann Wolfgang von Goethes Roman "Die Leiden des jungen Werther" beruht. Das Werk wurde am 16. Februar 1892 an der Wiener Hofoper uraufgeführt. Die französischsprachige Erstaufführung folgte noch im selben Jahr in Genf. Im Haus am Ring sollte es allerdings bis 1986 dauern, ehe der "Werther" auch hier im Original erklang. Die Neuinszenierung stammt von Andrei Serban und ist nach "Hoffmanns Erzählungen" und "Die lustigen Witwe" seine dritte Regiearbeit in Wien. Die musikalische Leitung hatte der Schweizer Dirigent Philippe Jordan inne. Der Argentinier Marcelo Álvarez, der 1998 sein Staatsoperndebüt feierte, ist in der Titelpartie zu sehen und zu hören. Die viel gerühmte lettische Mezzosopranistin Elina Garanca gibt die Charlotte.
(ORF)


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4:10
Stereo-TonVideotext Untertitel

Spritzkrapfen und Kronenbaum

(Wh.)


(ORF)


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4:35
Stereo-Ton16:9 Format

Alexander der Große - Grenzgänger der Geschichte

(Wh.)


(ORF)


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5:05
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

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