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Sonntag, 13. Juni
Programmwoche 24/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Raimund Ulbrich

Der Dom zu Aachen, Deutschland

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1.200 Jahre ist es her, dass Karl der Große Aachen zum Mittelpunkt seines Reiches wählte. Über den Ruinen einer römischen Therme errichtete er seine Residenz. Für sie ließ er seine berühmte Pfalzkapelle erbauen, einen achtseitigen Zentralbau mit 16-seitigem Umgang. ...
(ARD/SWR)

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1.200 Jahre ist es her, dass Karl der Große Aachen zum Mittelpunkt seines Reiches wählte. Über den Ruinen einer römischen Therme errichtete er seine Residenz. Für sie ließ er seine berühmte Pfalzkapelle erbauen, einen achtseitigen Zentralbau mit 16-seitigem Umgang. Dieses Oktogon bildet den Kernbau des heutigen Aachener Doms. Mit 31 Metern Höhe war die Pfalzkapelle damals das kühnste Bauwerk nördlich der Alpen. Karls Zeitgenossen waren hingerissen von ihrer majestätischen Schönheit und ihren vollendeten Maßen, die sie zu einem Abbild des Himmlischen Jerusalem machten. Zugleich war diese Kirche ein Symbol für den Machtanspruch Karls, Erbe des Römischen Reiches zu sein. Die antiken Säulen, die Karl eigens aus Rom und Ravenna herbeischaffen ließ, unterstrichen seinen Anspruch: In Aachen ist der neue Mittelpunkt des Abendlandes, befindet sich das neue Rom. Nach dem Tode Karls wurde die Pfalzkapelle sein Begräbnisort. Ihre geistige Strahlkraft für das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen blieb erhalten. 600 Jahre lang war sie die Krönungskirche der Deutschen Könige. Von Anfang an pilgerten die Menschen nach Aachen. Der Schrein Karls des Großen war ihr Ziel, ebenso die vier großen Aachener Heiligtümer - Reliquien, die wahrscheinlich schon unter Karl nach Aachen gekommen waren: Windeln und Lendentuch Jesu, das Kleid, das Maria bei der Geburt Jesu trug, und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers. Der Andrang der Pilger führte dazu, dass Ende des 14. Jahrhunderts damit begonnen wurde, der Ostseite des Oktogons einen gotischen Chor vorzulagern, der noch heute durch seine bauliche Kühnheit besticht. Karl der Große wollte Antike und Frankenreich, geistliche und weltliche Macht zu einer neuen, im christlichen Glauben gegründeten Einheit verbinden. In der Pfalzkapelle ist seine Vision Stein geworden, auf eine Art und Weise, die die Menschen noch heute in Ihren Bann zieht.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" führt durch den Aachener Dom und seine Geschichte.
(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Matthias Franz: Der vaterlose Mann

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Dass die Beziehung zum Vater wichtig für die kindliche Entwicklung ist, kann heute niemand mehr infrage stellen. Sie stärkt das Selbstverständnis und die Beziehungsfähigkeit. Jungen brauchen den Vater für den Aufbau einer männlichen Identität und sind von einem ...
(ARD/SWR)

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Dass die Beziehung zum Vater wichtig für die kindliche Entwicklung ist, kann heute niemand mehr infrage stellen. Sie stärkt das Selbstverständnis und die Beziehungsfähigkeit. Jungen brauchen den Vater für den Aufbau einer männlichen Identität und sind von einem Verlust des Vaters besonders stark betroffen. Die 1975 begonnene Mannheimer Kohortenstudie untersuchte Kriegskinder der Geburtsjahrgänge 1935 und 1945 über einen langen Zeitraum hinweg. Dabei zeigten sich bis heute bestehende gravierende Langzeitfolgen der kriegsbedingten Vaterlosigkeit.
Vor dem Hintergrund dieser Studie und aktueller entwicklungspsychologischer Konzepte analysiert Matthias Franz die Situation der heutigen Vaterlosigkeit vieler Jungen mit immer mehr Scheidungen und Trennungen unverheirateter Paare. Professor Dr. Matthias Franz ist stellvertretender Direktor des Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Düsseldorf. Er entwickelte ein Präventionsprogramm für psychisch belastete alleinerziehende Mütter und ihre Kinder.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Adolph von Menzel: Das Flötenkonzert


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Europas Krisen, Europas seltsame Kraft

NZZ Auslandredaktor Eric Gujer im Gespräch

mit Roger de Weck

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Der Sturm um den Euro ist nur die jüngste Krise in einer langen Reihe von Europakrisen, die seit 60 Jahren mit einer gewissen Regelmäßigkeit auftreten. Weshalb ist die europäische Integration, trotz aller Fehlentwicklungen und Rückschläge, nie zum Stillstand ...

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Der Sturm um den Euro ist nur die jüngste Krise in einer langen Reihe von Europakrisen, die seit 60 Jahren mit einer gewissen Regelmäßigkeit auftreten. Weshalb ist die europäische Integration, trotz aller Fehlentwicklungen und Rückschläge, nie zum Stillstand gekommen? Was bedeutet Europas Anfälligkeit für das Gewicht unseres Kontinents in der Globalisierung? Und: Wie wirken sich europäische Einigung und europäische Uneinigkeit auf die Schweiz aus?
Roger de Weck spricht darüber mit Eric Gujer, Auslandsredakteur der Neuen Zürcher Zeitung und Europakenner.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Dietmar Dath,

Gerhard Henschel, Kathrin Röggla und Armin Nassehi

"Lust am Untergang"

Hysteriestandort Deutschland?

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Wirtschaftskrise, Klimakatastrophe, Staatsverschuldung, Überalterung: Die Welt steht aus vielen Gründen am Rand des Abgrunds. Das steht zumindest jeden Tag in der Zeitung. Katastrophen sind in Deutschland schwer in Mode. Aber kann man ein Problem wirklich nur ernst ...
(ARD/SWR)

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Wirtschaftskrise, Klimakatastrophe, Staatsverschuldung, Überalterung: Die Welt steht aus vielen Gründen am Rand des Abgrunds. Das steht zumindest jeden Tag in der Zeitung. Katastrophen sind in Deutschland schwer in Mode. Aber kann man ein Problem wirklich nur ernst nehmen, wenn man es als lebensgefährlich einstuft?
In "Literatur im Foyer" diskutieren die Schriftsteller Dietmar Dath ("Deutschland macht dicht"), Gerhard Henschel ("Menetekel. 3000 Jahre Untergang des Abendlandes") , Kathrin Röggla ("die alarmbereiten") und der Soziologe Armin Nassehi ("Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys") mit Felicitas von Lovenberg über diese und andere Fragen.
(ARD/SWR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Nicolas G. Hayek

Unternehmer und Querdenker

(aus der Reihe "NZZ Standpunkte")

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Er hat aus seiner Kritik an Bankern und Managern nie einen Hehl gemacht, und das nicht erst seit gestern: Nicolas G. Hayek. Als Retter der Schweizer Uhrenindustrie ist er einer der ganz Großen der Schweizer Unternehmerszene, für viele sogar so etwas wie der ...

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Er hat aus seiner Kritik an Bankern und Managern nie einen Hehl gemacht, und das nicht erst seit gestern: Nicolas G. Hayek. Als Retter der Schweizer Uhrenindustrie ist er einer der ganz Großen der Schweizer Unternehmerszene, für viele sogar so etwas wie der Vorzeige-Manager des Landes.
Mit Nicolas G. Hayek unterhalten sich "NZZ"-Chefredakteur Markus Spillmann und der ehemalige Chefredakteur beim Schweizer Radio DRS, Marco Färber, über seine Kritik am Managertum, was ihm an den Schweizer Großbanken missfällt, warum er weiterhin an den Werkplatz Schweiz glaubt - und warum er auch mit 80 Jahren noch so viele Pläne hat.


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Otto Schenk - Der zweite Blick

Porträt zum 80. Geburtstag von Otto Schenk am 12.6.2010

Film von Otto Schwarz

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Er ist ein Stück Wiener Theatergeschichte, ein Theatermacher, der sich neben Emanuel Schikaneder, Alexander Girardi und Hans Moser mit viel Humor in die Herzen der Menschen gespielt hat: Otto Schenk. Doch damit begnügte sich der Darsteller nicht. Er suchte hinter dem ...
(ORF)

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Er ist ein Stück Wiener Theatergeschichte, ein Theatermacher, der sich neben Emanuel Schikaneder, Alexander Girardi und Hans Moser mit viel Humor in die Herzen der Menschen gespielt hat: Otto Schenk. Doch damit begnügte sich der Darsteller nicht. Er suchte hinter dem Lachen immer das Hintergründige und Abgründige.
In "Otto Schenk - Ein Porträt" gibt der österreichische Schauspieler Einblicke in seinen Leben und Wirken. Ausschnitte aus Komödien wie "Sternstunde des Josef Bieder" und "Othello darf nicht platzen" lassen Schenks Karriere Revue passieren.

"Otto Schenk - Ein Porträt" ist der letzte von vier Beiträgen, die 3sat anlässlich des 80. Geburtstags von Otto Schenk sendet.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilder am Himmel

Pyrotechnik von der Volksfestgaudi zur Kunstform

Film von Reinhard Grabher

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Feuerwerke zieren in Österreich viele kleine und größere Volksfeste. Die Arbeit von Christian Czech zeigt, dass Pyrotechnik auch international längst als Kunst angesehen wird. Czech hat auf tausenden Jahrmärkten gearbeitet und erledigt heute auch große Aufträge in ...
(ORF)

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Feuerwerke zieren in Österreich viele kleine und größere Volksfeste. Die Arbeit von Christian Czech zeigt, dass Pyrotechnik auch international längst als Kunst angesehen wird. Czech hat auf tausenden Jahrmärkten gearbeitet und erledigt heute auch große Aufträge in ganz Europa, in Asien und Nordamerika. Planung, die Choreografie von Musik und Pyro-Effekten, Organisation und Aufbau müssen präzise funktionieren, damit das Feuerwerk zu einem einzigartigen Erlebnis wird.
Der Film "Bilder am Himmel" stellt den Pyrotechniker Christian Czech und seine Arbeit vor.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Abschied vom ewigen Eis

Unterwegs durch die Nord-West-Passage

Film von Klaus-Peter Siegloch

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Schon vor 150 Jahren träumten Entdecker vom Seeweg durch die Arktis, der die Fahrt von Europa nach Asien um rund 6.000 Seemeilen verkürzt. Diesen Traum von der "Nord-West-Passage" haben hunderte Menschen mit ihrem Leben bezahlt. Doch nun taut das "ewige Eis" in ...

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Schon vor 150 Jahren träumten Entdecker vom Seeweg durch die Arktis, der die Fahrt von Europa nach Asien um rund 6.000 Seemeilen verkürzt. Diesen Traum von der "Nord-West-Passage" haben hunderte Menschen mit ihrem Leben bezahlt. Doch nun taut das "ewige Eis" in Rekordtempo. 2009 war die drittgrößte Eisschmelze in den vergangenen 30 Jahren. Viele früher zugefrorene Wasserwege in der Arktis waren in diesem Sommer fast eisfrei. Während den Eisbären ihre Lebensgrundlage unter den Tatzen wegtaut, stellen sich die menschlichen Bewohner der Arktis auf einen kommenden Boom ein: Der Klimawandel macht es möglich, die kostbaren Bodenschätze von Diamanten über Uran bis zu Öl und Gas zu nutzen. Denn in nicht allzu ferner Zukunft könnte die Nord-West-Passage mehrere Monate im Jahr schiffbar sein.
Klaus-Peter Siegloch hatte die Gelegenheit, auf dem größten kanadischen Eisbrecher, der "Louis S. St. Laurent", durch die sagenumwobene Passage zu fahren - zusammen mit führenden Polarforschern aus den USA und Kanada. Die dabei entstandene Reportage "Abschied vom ewigen Eis" zeigt die Hoffnungen und Gefahren, die der Klimawandel in der Arktis mit sich bringt.


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Flüsse der Genüsse (8/17)

Film von Matthias Göpfert

Die Elbe - Weißes Gold und zartes Lamm

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Die Elbe und ihre kulinarischen Reize sind vielfältig auf der Strecke von Dresden bis nach Magdeburg. Käsespezialitäten einer kleinen Hofmolkerei begeistern Genießer weit über die Landesgrenzen hinaus. Ein Porzellanmeister erzählt vom "Weißen Gold" aus Meißen. Auf ...
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)

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Die Elbe und ihre kulinarischen Reize sind vielfältig auf der Strecke von Dresden bis nach Magdeburg. Käsespezialitäten einer kleinen Hofmolkerei begeistern Genießer weit über die Landesgrenzen hinaus. Ein Porzellanmeister erzählt vom "Weißen Gold" aus Meißen. Auf halber Strecke präsentiert sich das vermutlich schönste Restaurant des Landes, und ein Biberfänger zeigt, wie das größte Nagetier Europas am Flusslauf lebt. Mit Wartburgmotor und Mahagoniholz geht es in Richtung Magdeburg, wo das Elbwiesenlamm zuhause ist.
"Die Elbe - Weißes Gold und zartes Lamm" ist die achte Folge der 17-teiligen Reihe über "Flüsse der Genüsse".
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)


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14:30

Aus heiterem Himmel (2/15)

Fernsehserie, Deutschland 1995

Nicht ohne Carlos

Darsteller:
Tobias SandmannDaniel Friedrich
Christoph DenglerMichael Fitz
Alicia SandmannJule Ronstedt
Henrik SandmannFlorian Fischer
CarlosJulio Brinkmann
u.a.
Buch: Peter Gramlich
Buch: Helga Krauss
Regie: Hans Liechti

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Nichtsahnend, welche Pläne die wohlhabenden Strohmeyers für ihre Zukunft geschmiedet haben, reisen Alicia, Henrik und Carlos zu ihren Großeltern, wo sie in Zukunft leben sollen. Doch das vermeintlich geborgene Zuhause entpuppt sich schnell als Gefängnis. Henrik wird ...
(ARD/BR)

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Nichtsahnend, welche Pläne die wohlhabenden Strohmeyers für ihre Zukunft geschmiedet haben, reisen Alicia, Henrik und Carlos zu ihren Großeltern, wo sie in Zukunft leben sollen. Doch das vermeintlich geborgene Zuhause entpuppt sich schnell als Gefängnis. Henrik wird jetzt schon auf die Übernahme von Großvaters Firma vorbereitet, Alicia soll ab sofort "adrett gekleidet" zum Klavierunterricht gehen, und Adoptivkind Carlos soll ins Kinderheim abgeschoben werden. Da bleibt den Kindern nur noch eins: Die Flucht zurück in ihre Heimat, nach São Paolo. Im letzten Moment kann Julia Janowski, die attraktive Anwältin der Großeltern, Tobias alarmieren. Gemeinsam versuchen sie, die Kinder zurückzuhalten.
Zweite Folge der 15-teiligen Fernsehserie "Aus heiterem Himmel".
(ARD/BR)


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15:15

Malediven - Inselträume unter Palmen

Film von Julia Leiendecker

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Die Malediven sind etwa 1.200 Koralleninseln, unterteilt in 19 Atollgruppen. Sie sind nicht sehr groß und ragen maximal ein bis zwei Meter über den Meeresspiegel. Reiner Korallensand, Kokospalmen und eine teils üppige Vegetation sind typisch für dieses tropische ...
(ARD/SR)

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Die Malediven sind etwa 1.200 Koralleninseln, unterteilt in 19 Atollgruppen. Sie sind nicht sehr groß und ragen maximal ein bis zwei Meter über den Meeresspiegel. Reiner Korallensand, Kokospalmen und eine teils üppige Vegetation sind typisch für dieses tropische Inselparadies.
Von der Einheimischeninsel über die Fabrikinsel bis hin zum Urlaubsort der Spitzenkategorie zeigt der Film "Malediven - Inselträume unter Palmen" ein facettenreiches Porträt der vielseitigen Inselrepublik.
(ARD/SR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ein Fanclub für Orang-Utans (2/5)

Film von Eberhard Meyer

Die Orang Utans kontern

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Trotz Überlastung und Krankheit - der Einsatz für die Orang-Utans duldet keine Pause. Der Lebensraum der Menschenaffen muss auch vor den Holzfällern geschützt werden. Willie Smits, legendärer Orang-Utan-Retter, arbeitet inzwischen mit Satellitentechnik, um ...
(ARD/BR)

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Trotz Überlastung und Krankheit - der Einsatz für die Orang-Utans duldet keine Pause. Der Lebensraum der Menschenaffen muss auch vor den Holzfällern geschützt werden. Willie Smits, legendärer Orang-Utan-Retter, arbeitet inzwischen mit Satellitentechnik, um Waldvernichtung bereits im Anfangsstadium zu erkennen. So will er den Übeltätern möglichst früh das Handwerk legen. Zusammen mit einem Stoßtrupp der Polizei dringen Elisabeth und Barbara in ein abgelegenes Sumpfgebiet vor. Die Orientierung im Labyrinth der Urwaldflüsse ist schwierig - und die Holzfäller haben einen gewaltigen Heimvorteil. Entscheidende Hilfe muss nun das winzige Aufklärungsflugzeug von BOS, der Organisation "Borneo Orang Utan Survival Organisation", leisten.
Zweite Folge des fünfteiligen Films "Ein Fanclub für Orang-Utans", die drei Deutsche bei ihrer Arbeit im Sumpfregenwald Borneos begleitet.
(ARD/BR)



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues spezial: Afrika connect -

Ein Kontinent sucht Anschluss

Film von Michael Grotenhoff

Erstausstrahlung

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Der afrikanische Mobilfunksektor ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt. Mobilfunk dient in Afrika nicht nur als Sprachübertragungsmedium, er gewinnt auch immer mehr Bedeutung für das mobile Internet. Doch das ist nicht unproblematisch: 80 Prozent des ...

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Der afrikanische Mobilfunksektor ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt. Mobilfunk dient in Afrika nicht nur als Sprachübertragungsmedium, er gewinnt auch immer mehr Bedeutung für das mobile Internet. Doch das ist nicht unproblematisch: 80 Prozent des nationalen Telefonie- und Internet-Datenstroms Afrikas läuft über Satelliten, ebenso der internationale Datenverkehr. Satelliten-Systeme sind jedoch langsam und teuer. Daher setzt man auf den Ausbau von Unterwasser-Seekabeln, um Anschluss an den globalen Datenstrom zu bekommen. Die technischen und logistischen Probleme, eine flächendeckend funktionierende und zukunftsträchtige IT-Infrastruktur auszubauen, sind gewaltig. 80 Prozent der Afrikaner leben in ländlichen Gegenden, in denen es keine Telekommunikations-Infrastruktur gibt. Ein großes Problem ist dabei, dass es in vielen Teilen Afrikas kein ausgebautes Stromnetz gibt, was den Ausbau noch schwieriger macht. In Uganda zum Beispiel gibt es das Projekt "UConnect", eine gemeinnützige Organisation für E-Learning. Der Schweizer Daniel Stern fährt in einem Truck über die Dörfer und versorgt kleinere Schulen mit selbstrestaurierten Computern und Internet-Zugang. Die Nebbi-Region im Norden des Landes ist besonders betroffen vom Terror der Rebellentruppe LRA, chronisch unterversorgt mit Strom und Wasser und erst recht mit Informations- und Kommunikationstechnik.
Die "neues spezial"-Dokumentation "Afrika connect - Ein Kontinent sucht Anschluss" stellt die aktuelle Entwicklung Afrikas in Sachen Informations- und Kommunikationstechnik am Beispiel von Uganda, Ruanda und Kenia vor. Die drei Länder gelten als aufstrebende Nationen, die verstärkt den digitalen Aufbruch wagen.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Quer durch Afrika (1/4)

Film von Stefan Schaaf

Von Kairo nach Kapstadt

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Reporter Stefan Schaaf ist über 10.000 Kilometer von Kairo nach Kapstadt gereist, hat Taxis genommen oder klapprige Busse benutzt, alte Fähren und abenteuerliche Züge. Dabei ist er mit Fahrern und Passagieren in Kontakt gekommen und hat mit ihnen über ihren Alltag, ...
(ARD/SWR)

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Reporter Stefan Schaaf ist über 10.000 Kilometer von Kairo nach Kapstadt gereist, hat Taxis genommen oder klapprige Busse benutzt, alte Fähren und abenteuerliche Züge. Dabei ist er mit Fahrern und Passagieren in Kontakt gekommen und hat mit ihnen über ihren Alltag, über Vorurteile, ihre Träume gesprochen. So verschieden sie und ihre Heimatländer auch sein mögen, in einem waren sich alle einig: "Wir sind stolz darauf, Afrikaner zu sein".
Stefan Schaafs vierteilige Reisereportage "Quer durch Afrika" zeigt den Kontinent abseits der meist negativen Schlagzeilen. Im ersten Teil durchquert Stefan Schaaf Ägypten und den Sudan. Nach einer abenteuerlichen Fahrt über den Nasser-Stausee trifft er im sudanesischen Grenzort Wadi Halfa den Reiseunternehmer Midhat Mahir. Trotz des Bürgerkriegs in seinem Land ist der begeisterte Mountainbike-Fahrer voller Optimismus. Er glaubt, dass der Sudan ungeahntes touristisches Potenzial besitzt.

3sat zeigt die weiteren drei Folgen der vierteiligen Reisereportage "Quer durch Afrika" an den kommenden Sonntagen um 16.55 oder um 17.00 Uhr.
(ARD/SWR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Tierarzt Hannover

Moderation: Anke Neuzerling

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Zu den Aufgaben von Andreas Knieriem im Zoo Hannover gehört die Routinekontrolle bei den Erdmännchen ebenso wie die Ultraschalluntersuchung beim Tapir und die akute Behandlung bei einem Schafsbock. Als leitender Zoo-Tierarzt ist Knieriem für die Gesundheit von über ...

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Zu den Aufgaben von Andreas Knieriem im Zoo Hannover gehört die Routinekontrolle bei den Erdmännchen ebenso wie die Ultraschalluntersuchung beim Tapir und die akute Behandlung bei einem Schafsbock. Als leitender Zoo-Tierarzt ist Knieriem für die Gesundheit von über 2.000 Tieren aus aller Welt verantwortlich. Spektakulär ist der Einsatz bei der Elefantenkuh Manari. Da der Zyklus bei Elefanten bis zu sieben Monate dauert, kann nur eine Blutprobe nachweisen, ob Manari empfängnisbereit ist. Das Problem: Die Blutentnahme muss aufgrund der sprichwörtlich dicken Elefantenhaut am Ohr stattfinden. Um da heranzukommen, muss Andreas Knieriem die Elefantendame mit Hilfe der Tierpfleger dazu bringen, mehrere Minuten lang ruhig zu liegen. Nicht einfach, aber Teil des Alltags eines Zoo-Tierarztes. Genauso wie der Kampf mit einem Schafsbock, der dringend eine Zahnbehandlung benötigt.
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling geht im Zoo Hannover auf Visite.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Flying in Time

Dokumentarfilm von Britta von Wolff, Deutschland 2010

Länge: 29 Minuten

Erstausstrahlung

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Ein Jahr lang schrieb die 17-jähige Kunststudentin Thandi aus Johannesburg an "Voices", einem Stück über ihr eigenes Leben. Nun lässt sie ihre besten Freunde in die Rolle ihrer Familienmitglieder schlüpfen und das Drama auf die Bühne bringen. Sie sind alle Schüler ...

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Ein Jahr lang schrieb die 17-jähige Kunststudentin Thandi aus Johannesburg an "Voices", einem Stück über ihr eigenes Leben. Nun lässt sie ihre besten Freunde in die Rolle ihrer Familienmitglieder schlüpfen und das Drama auf die Bühne bringen. Sie sind alle Schüler der "National School of the Arts" in Johannesburg, einem Gymnasium mit künstlerischem Schwerpunkt. Thandis Vater wurde vor einigen Jahren auf offener Straße erschossen. Ihre Familie weicht diesem Thema bis heute aus. Sie möchten an ihren Schmerz nicht erinnert werden, und Thandi fühlt sich von ihnen allein gelassen. Das Schreiben war das Einzige, was ihr geholfen hat, ihre innere Einsamkeit zu überwinden. Nun konfrontiert sie ihre Familie mit ihrer Perspektive der Geschichte und lädt sie zur Premiere ein. Thandi und ihre Familie stammen aus dem Norden Südafrikas. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter fanden sie, ihr Vater und ihre jüngere Schwester Unterschlupf bei einer Tante in Johannesburg. Diese Stadt großer sozialer und kultureller Gegensätze ist Thandis Heimat geworden. In der Schule lernt sie Ibsen, und jedes Wochenende fährt sie zu ihrer Familie ins ärmste Slum Johannesburgs. Den Spagat zwischen so unterschiedlichen Lebenswelten kennen viele Südafrikaner, und auch das Schicksal, beide Eltern verloren zu haben, teilt Thandi mit vielen anderen. Doch was Thandi so stark macht, ist der Weg, den sie gefunden hat, um sich von ihrem Schmerz zu befreien. Sie bringt ihn durch die Rückkehr in die Vergangenheit auf die Bühne: "Flying in Time".
Der Dokumentarfilm "Mädchengeschichten: Flying in Time" von Britta von Wolff begleitet Thandi in ihrem Alltag. Britta von Wolff begann 2003 ein Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg. Nach einer Babypause zog sie 2006 mit ihrer Familie nach Südafrika. Sie lebt heute in Johannesburg, wo sie auch Thandi kennenlernte. Der Film über Thandi ist ihr Abschlussfilm an der Filmhochschule.

"Flying in Time" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt. Regie führen ausschließlich Frauen, von denen die meisten aus den Herkunftsländern der Mädchen stammen. So repräsentieren die "Mädchengeschichten" nicht nur verschiedene Lebensentwürfe junger Frauen, sondern auch unterschiedliche dokumentarische Erzählweisen internationaler Regisseurinnen.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Jeder ist anders - Diversity auf dem Prix Jeunesse 2010

Film von Michael Mildner

Erstausstrahlung

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Der "Prix Jeunesse International" ist das wichtigste Kinderfernsehfestival weltweit. 400 Kinderfernsehexperten aus aller Welt sichten, diskutieren und bewerten die besten Programme. Alle zwei Jahre wird das Festival beim Bayerischen Rundfunk in München ausgerichtet. ...
(ARD/BR/3sat)

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Der "Prix Jeunesse International" ist das wichtigste Kinderfernsehfestival weltweit. 400 Kinderfernsehexperten aus aller Welt sichten, diskutieren und bewerten die besten Programme. Alle zwei Jahre wird das Festival beim Bayerischen Rundfunk in München ausgerichtet. "Diversität - Verschieden und doch ähnlich" ist 2010 das Thema des Festivals. Weltweit wachsen Kinder zunehmend in multikulturellen Kontexten auf. In Deutschland hat mittlerweile jedes dritte Kind unter sechs Jahren mindestens einen Elternteil, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist. Das Fernsehen kann durch seinen Einfluss wichtige Perspektiven eröffnen, genauso aber auch Stereotypen erschaffen und Fremdenfeindlichkeit schüren. Da gilt es, genaue Konzepte zu erstellen, auch scheinbar nebensächliche Details als Botschaften zu erkennen. Insbesondere für das Kinderfernsehen sind höchste Maßstäbe anzusetzen, was Reflektion und Qualitätsanspruch anbelangt. Wie kann man Kinder mit und ohne Migrationshintergrund für ihre Zukunft in einer globalisierten Welt mit multikulturellen Gesellschaften stärken? Welche sind die Bilder und Geschichten, die sie brauchen, um eigene Wurzeln wertzuschätzen und gleichzeitig offen für die Vielfalt der Welt zu sein? Was bedeutet dies auch in Bezug auf Akzeptanz anderer Unterschiedlichkeiten wie Leben mit Behinderung, Genderproblematiken und Homosexualität?
Der Film "Jeder ist anders - Diversity auf dem Prix Jeunesse 2010" greift die wichtige Frage nach Qualitätskriterien von Kinderfernsehproduktionen auf und zieht dazu herausragende Beispiele aus aller Welt heran.
(ARD/BR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Charlotte Roche unter Bestattern

Film von Eric Pfeil und Jochen Schmitz

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Sehr verhalten tritt Charlotte Roche ihr "Praktikum" im Bestattungsunternehmen von Ferdinand Pfahl an. Dass dieser Tag für sie kein Spaß ist, ist ihr anzusehen. "Ich bin ja hart im Nehmen, aber mehr verbal. Natürlich gibt es für jeden Menschen eine Grenze", erklärt ...

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Sehr verhalten tritt Charlotte Roche ihr "Praktikum" im Bestattungsunternehmen von Ferdinand Pfahl an. Dass dieser Tag für sie kein Spaß ist, ist ihr anzusehen. "Ich bin ja hart im Nehmen, aber mehr verbal. Natürlich gibt es für jeden Menschen eine Grenze", erklärt sie. Ferdinand Pfahl hat den Betrieb in Rheinbach bei Bonn von seinem Vater übernommen, seit Generationen sind die Pfahls Bestatter. "So viele Mitarbeiter - und die sehen alle so fröhlich aus", stellt Charlotte Roche fest, als sie ihre Kollegen trifft. Im Verlauf des Tages lernt sie alle Aspekte dieses Berufs kennen, der letztendlich eine Serviceleistung erbringt, wie Ferdinand Pfahl erklärt. Bei der Besichtigung der Särge und Urnen ist Charlotte überrascht über die große Auswahl. Ferdinand Pfahl bietet eine ganze Palette von Fußballurnen an, es gibt Urnen in Herzform und Särge vom Pappsarg bis zum Luxusmodell in changierendem Grün. Beim Anbringen der Sarggriffe beweist Charlotte handwerkliches Geschick, und auch das Ausschlagen des Sargs geht ihr leicht von der Hand. Trotzdem ist sie beunruhigt, als sie einen Sarg mit einem Toten zu seiner Beerdigung bringen. Auf ihr Geständnis "Ich bin aufgeregt, und ich habe Angst", beruhigt Herr Pfahl sie: "Der Tote tut doch keinem was." In der Kapelle schmücken sie den Sarg, anschließend inspizieren sie die Grabstelle. Schließlich soll die Beerdigung ohne Pannen vonstatten gehen. Dann kommt Charlottes schwerster Gang: Es geht in die Kühlkammer, um einen Verstorbenen für seine Beerdigung herzurichten. "Das ist echt beeindruckend", sagt sie. "Ich habe das Gefühl, dass der gleich die Augen aufmacht." Sie fragt, ob es für Ferdinand Pfahl einen Unterschied macht, wenn er den Verstorbenen kannte. Dann sei es eine Ehre für ihn, antwortet er.
Jäger, Bestatter und Trucker: Improvisationstalent Charlotte Roche lernt in der fünfteiligen Reihe "Charlotte Roche unter ..." ganz unterschiedliche Menschen und ihre Berufe kennen. Alles ist spontan, nichts inszeniert.

Die weiteren vier Folgen der fünfteiligen Reihe "Charlotte Roche unter ..." zeigt 3sat an den kommenden Sonntagen jeweils um 19.10 Uhr.


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Faranak Djalali und Rüdiger Lorenz

Drakensberge - uKhahlamba, Südafrika

Drachen, Regenmacher und die Macht der Götter

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Die Drakensberge haben viele Namen. Die ersten Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. "uKhahlamba", eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen Felsmauer. Das "Dach Südafrikas", zwischen ...
(ARD/SWR)

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Die Drakensberge haben viele Namen. Die ersten Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. "uKhahlamba", eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen Felsmauer. Das "Dach Südafrikas", zwischen Johannesburg und Durban gelegen, ist so hoch, dass die Regenwolken vom Indischen Ozean an ihm hängen bleiben. Gewaltige Wassermassen regnen dort jedes Jahr ab und lassen eine fruchtbare Landschaft erblühen. Auf dem Sani Pass, in 3.000 Metern Höhe, liegt der höchste Pub Afrikas. Im Kamberg Naturreservat, 1.000 Meter tiefer, befindet sich ein heiliger Ort - eine Höhle, über die ein Wasserfall stürzt. Seit Jahrtausenden haben Menschen diese "nie versiegende Quelle" verehrt. Noch einmal 500 Meter höher öffnet sich ein mächtiger Bergüberhang in eine weite Landschaft. Dort findet man die vielleicht schönsten Felszeichnungen der Buschleute in den Drakensbergen. Das wichtigste Jagdtier der Ureinwohner war die Elenantilope. Diese größte Antilopenart ist beinahe ausgestorben. Im "Giants Castle" Naturpark leben die letzten Exemplare. Genau wie auf den Felsbildern ziehen sie in der Sonne den Berg hoch. Dass die Drakensberge früher anders ausgesehen haben, wird im "Cathedral Peak State Forest" deutlich: Im Mikroklima unter dem dichten Blätterdach hoher Bäume haben viele seltene Tiere und Pflanzen überlebt. Heute ist das UNESCO-Naturerbe der Drakensberge nicht mehr bedroht. Die südafrikanische Regierung hat erkannt, dass aus einer intakten Natur mehr Nutzen zu ziehen ist, als aus einer zerstörten. Einerseits dient das Gebiet als unentbehrlicher Trinkwasserspeicher für die wachsenden Metropolen, andererseits sieht man auch das touristische Potenzial der Region.
Der Film von Faranak Djalali und Rüdiger Lorenz folgt einer Reiseroute durch das UNESCO-Weltnaturerbe Drakensberge.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Musical-Filme

Ein Amerikaner in Paris

(An American in Paris)

Spielfilm, USA 1951

Darsteller:
Jerry MulliganGene Kelly
Lise BourvierLeslie Caron
Adam CookOscar Levant
Henri BaurelGeorges Guetary
Milo RobertsNina Foch
u.a.
Regie: Vincente Minnelli
Länge: 109 Minuten

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Der Amerikaner Jerry Mulligan ist kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Paris gekommen, um in der Stadt von Henri de Toulouse-Lautrec und Maurice Utrillo ein berühmter Maler zu werden. Obwohl der Erfolg bisher noch auf sich warten lässt, ist Jerry nicht ...
(ARD)

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Der Amerikaner Jerry Mulligan ist kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Paris gekommen, um in der Stadt von Henri de Toulouse-Lautrec und Maurice Utrillo ein berühmter Maler zu werden. Obwohl der Erfolg bisher noch auf sich warten lässt, ist Jerry nicht entmutigt. Im Gegenteil, er ist immer gut gelaunt, beliebt im ganzen Viertel, singt und tanzt mit den Kindern der Nachbarn und träumt mit seinem Landsmann Adam Cook vom künftigen Ruhm. Eines Tages begegnet Jerry der hübschen und reichen Milo Roberts, deren Leidenschaft es ist, Künstler zu "sammeln", um sie berühmt zu machen. Von Jerry kauft sie gleich zwei Bilder zu einem beachtlichen Preis mit dem Hintergedanken, damit eine Anzahlung auf den Künstler geleistet zu haben. Als Jerry seine Mäzenin ausführt, begegnet er Lise und verliebt sich Hals über Kopf in die stupsnasige Pariserin. Doch Lise ist bereits an einen Freund Jerrys, einen älteren Revuestar, vergeben. Sie liebt ihn zwar nicht, fühlt sich ihm jedoch verpflichtet, weil er sie im Krieg unter Lebensgefahr aus einer gefährlichen Situation gerettet hat. Daher gibt sie seinem Drängen auf Heirat nach, obwohl ihr Jerry viel mehr bedeutet. Jerry flüchtet sich in die Arme seiner Dollarprinzessin. Zufällig besuchen die beiden Paare eines Abends dasselbe Kostümfest, und dort passiert etwas, das weder Jerry noch Lise zu erhoffen wagten.
Vincente Minnellis Musical wurde 1951 für acht Oscars nominiert und in sechs Kategorien, darunter die Kategorien "Bester Film", "Bestes Kostümdesign" und "Beste Filmmusik", ausgezeichnet. Berühmt ist das 17-minütige Schlussballett, in dem Minnelli wechselnde Dekorationen, Szenenübergänge und eine bewegte Kamera einsetzt. Außergewöhnlich ist die Farbdramaturgie: Jede Szene hat ihren eigenen Farbcharakter im Stil der großen französischen Maler Auguste Renoir, Raoul Dufy, Maurice Utrillo und Henri de Toulouse-Lautrec.

Als nächsten Beitrag der zehnteiligen Musicalfilm-Reihe zeigt 3sat am Montag, 14. Juni, um 15.25 Uhr "Broadway Melody 1938".

(ARD)


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22:05
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Keine Angst vor Kindern - Die Großfamilie Wellenhof

Dokumentarfilm von Helmut Manninger, Österreich 2009

Länge: 90 Minuten

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Familien mit vielen Kindern sind selten geworden - und doch gibt es sie. Eine von ihnen ist die Großfamilie Wellenhof aus Graz. Ihr Alltag funktioniert wie ein Mittelbetrieb. Schon, dass alle bei Zeiten ihr Frühstück bekommen und pünktlich in die Schule unterwegs sind, ...
(ORF)

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Familien mit vielen Kindern sind selten geworden - und doch gibt es sie. Eine von ihnen ist die Großfamilie Wellenhof aus Graz. Ihr Alltag funktioniert wie ein Mittelbetrieb. Schon, dass alle bei Zeiten ihr Frühstück bekommen und pünktlich in die Schule unterwegs sind, erfordert einiges an Organisation. Gemeinsam in Urlaub zu fahren ist ein regelrechtes Abenteuer. Astrid Wellenhof muss zugeben, dass sie versäumt hat, ihre acht Kinder zum Mithelfen zu erziehen. In ihrer 16 Jahre dauernden Babypause hat die Lehrerin zuviel selbst gemacht, Zeit hatte sie ja. In das Zimmer des Zweitältesten ist sie schon jahrelang nicht mehr hineingegangen. "Wenn er einmal ausgezogen sein wird, werde ich einen Fluss durchleiten", kündigt sie an. Gottfried Hofmann-Wellenhof ist ebenfalls Lehrer. In seiner Freizeit schreibt er für eine Tageszeitung kleine Geschichten über seine große Familie, die auch schon in Buchform erschienen sind. "Der Stoff wird nie ausgehen", davon ist er überzeugt. In fast der Hälfte aller Geschichten kommt der Erstgeborene Dominik vor, denn Dominik ist immer für Überraschungen gut. Er war es auch, der eines Tages den afrikanischen Flüchtling Donatien mit nach Hause brachte. Seither lebt "Doni" bei den Wellenhofs. Er beherrscht die Landesprache, hat Abitur gemacht und studiert - trotzdem ist nicht klar, ob er bleiben darf, denn seit er von Kamerun nach Österreich geflüchtet ist, wartet er auf Asyl. Eine Adoption, die ihn vor der Abschiebung schützen könnte, ist schwierig.
Im Dokumentarfilm "Keine Angst vor Kindern - Die Großfamilie Wellenhof" stellt Gottfried Hofmann-Wellenhof den Alltag seiner Familie vor.
(ORF)


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23:35
schwarz-weiss monochromVideotext Untertitel

Polizeiruf 110: Ein Fall ohne Zeugen

Fernsehfilm, DDR 1975

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Wachtmeister SubrasAlfred Rücker
Maria SanderUrsula Werner
Wolfgang PesslerEdwin Marian
u.a.
Buch: Edwin Marian
Regie: Roland Oehme
Länge: 68 Minuten

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In einer belebten Berliner Geschäftsstraße wird ein erst zehn Tage alter Säugling entführt. Die Mutter glaubt zunächst an einen Scherz, da niemand der Umstehenden etwas bemerkt haben will. Doch das Kind bleibt unauffindbar. Schon wenige Minuten nach Verständigung der ...
(ARD/MDR)

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In einer belebten Berliner Geschäftsstraße wird ein erst zehn Tage alter Säugling entführt. Die Mutter glaubt zunächst an einen Scherz, da niemand der Umstehenden etwas bemerkt haben will. Doch das Kind bleibt unauffindbar. Schon wenige Minuten nach Verständigung der Volkspolizei läuft die Ermittlung auf Hochtouren. Aber die sofort eingeleitete Suchaktion bleibt ohne Ergebnis. Der Fahndungskreis wird vergrößert, die Kontrollen auf Bahnhöfe und in Zügen werden erweitert. Durch Lautsprecheransagen und Pressemeldungen wird die Bevölkerung um Mithilfe gebeten. Endlich erhält Oberleutnant Hübner zwei wichtige Hinweise, die das Schlimmste befürchten lassen: Der gestohlene Kinderwagen wird in der Nähe einer Spreebrücke gefunden, und kurz darauf wird ein Babyjäckchen im Wasser entdeckt.
Traditionsreiche Krimireihe.
(ARD/MDR)


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0:40

Killer kennen keine Gnade

(L'Insolent)

Spielfilm, Frankreich 1972

Darsteller:
Emmanuel RistackHenry Silva
MilanAndré Pousse
MarcoGeorges Géret
DargnacPhilippe Clay
TurquandRobert Dalban
Klein-RenéYves Alfonso
u.a.
Regie: Jean-Claude Roy
Länge: 90 Minuten

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Kaum ist der Gangster Emmanuel Ristack, genannt "Outsider", aus dem Gefängnis ausgebrochen, plant er schon wieder einen neuen Coup. Mit einigen Komplizen will er einen Goldtransport ausrauben und die Beute anschließend an den Unterweltboss Milan verkaufen, mit dem er ...

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Kaum ist der Gangster Emmanuel Ristack, genannt "Outsider", aus dem Gefängnis ausgebrochen, plant er schon wieder einen neuen Coup. Mit einigen Komplizen will er einen Goldtransport ausrauben und die Beute anschließend an den Unterweltboss Milan verkaufen, mit dem er noch eine Rechnung offen hat. Der Überfall funktioniert reibungslos, was nicht verwunderlich ist: Ristack hat ihn nur fingiert, um Milan zu täuschen. Anstatt Gold übergibt er ihm mit Farbe überzogene Bleibarren. Doch Milan spielt ebenfalls mit gezinkten Karten. Das Geld, mit dem er den "Outsider" bezahlt, stammt aus einem Banküberfall, ist von der Polizei markiert und somit für Ristack wertlos. Dieser schwört Rache. Unerbittlich tötet er Milans Komplizen, bis er seinem Widersacher allein gegenübersteht. Doch bevor der "Outsider" mit Milan abrechnen kann, trifft die Polizei ein. Die Situation eskaliert.
Regisseur Jean-Claude Roy zeichnet ein düsteres Porträt des Unterwelt-Milieus, in dem kein Platz ist für einen moralischen Ehrenkodex. Henry Silva überzeugt in der Rolle des "Outsiders", der mit eiskalter Logik und Konsequenz seine Ziele verfolgt, bis ihm seine Rachegelüste zum Verhängnis werden.


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2:10

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:40
Stereo-Ton16:9 Format

Jeder ist anders - Diversity auf dem Prix Jeunesse 2010

(Wh.)


(ARD/BR/3sat)


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3:10

Killer kennen keine Gnade

(Wh.)

Länge: 90 Minuten


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4:40
Stereo-Ton16:9 Format

Abschied vom ewigen Eis

(Wh.)


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5:10
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)

Sendeende: 5:55 Uhr