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Freitag, 4. Juni
Programmwoche 22/2010
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6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Die Abenteuer einer Kröte

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Diesmal stellt Tierfilmer Felix Heidinger einen Vertreter einer bei uns heimischen Tierart vor: Er hat sich ein ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Diesmal stellt Tierfilmer Felix Heidinger einen Vertreter einer bei uns heimischen Tierart vor: Er hat sich ein junges Krötenmännchen als Hauptdarsteller ausgesucht und ihm den Namen Willi gegeben. Gemeinsam überwinden sie auf dem langen, nächtlichen Weg zu Willis Ziel, einer Kiesgrube, gefährliches Terrain. Wenn im Frühjahr ein kräftiger Gewitterregen kleine Mulden überschwemmt und sich Pfützen bilden, beginnt für Willi ein Wettlauf mit der Zeit: Die Weibchen legen nämlich ihre Laichschnüre nur in flachen Pfützen ab. Diese trocknen meist binnen weniger Wochen aus. Bevor die Pfütze gänzlich verschwindet, müssen sich aus den Laichschnüren Kaulquappen entwickelt haben, die sich dann in kleine Wechselkröten verwandeln. Nur wenn das Wasser in der Pfütze so lange vorhält, kann Willi mit lebendem Nachwuchs rechnen. Er muss sich also beeilen, um beim ersten heftigen Regen zur Stelle zu sein und ein Weibchen zu finden, dessen Eier er befruchten kann.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Willi wills wissen

Wer war der letzte deutsche Kaiser? Wilhelm II.

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Diesmal will Willi wissen, wer der letzte ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Diesmal will Willi wissen, wer der letzte Deutsche Kaiser war. Extra für ihn hat sich Willi sogar ein bisschen schick gemacht. Wenn Wilhelm II. von seinem Gemälde auf den neugierigen Reporter hinabschaut, ist er bestimmt beeindruckt. Um dem letzten Kaiser Deutschlands leibhaftig die Hand zu schütteln, ist Willi allerdings mehr als ein halbes Jahrhundert zu spät dran. Wilhelm II. hatte die Regierung im Deutschen Reich am 15. Juni 1888 übernommen, hatte nach dem Ersten Weltkrieg 1918 abgedankt und war 1941 gestorben. Dafür nimmt Willi aber ein echter Prinz, Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, der älteste Urenkel des verstorbenen Monarchen, mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Einen Eindruck von der Kindheit eines Kaisers bekommt Willi im Geheimen Staatsarchiv in Berlin. Dort werden Malbücher, Stundenpläne und Briefe des kleinen Prinzen, der als 29-Jähriger Kaiser wurde, aufbewahrt. Im Neuen Palais in Potsdam erfährt Willi bei einem Rundgang durch die prächtigen Räume, wie Wilhelm II. mit seiner Frau Auguste Victoria und den sieben Kindern gelebt hat, inklusive stillem Örtchen. Auch dem Kaiserlichen Bahnhof direkt neben dem Schloss statten die beiden einen Besuch ab. Wilhelm II. war vernarrt in alles Technische und liebte es, zu reisen. Mit tollen Bauwerken wie dem Berliner Dom wollte er der Welt zeigen, wie großartig sein Kaiserreich gedieh. Doch es kam anders, wie Willi lernt: 1914 begann der Erste Weltkrieg, und damit nahm das Schicksal der Deutschen und das des Kaisers eine entscheidende Wende. Deutschland verlor den Krieg, 1918 musste der letzte Deutsche Kaiser abdanken.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Notizen aus dem Ausland

Ägypten: Der Schlangenfänger von Gizeh


9:15

Weite Welten: Südsee

Wo der Tag beginnt

Film von Petra Schulz

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Die Fidschi- und Tongainseln besitzen alles für stimmungsvolle Südseeträume: Palmen, weiße Strände und eine reiche Kultur. Doch längst ist die Südsee kein Paradies mehr. Kaum eine Insel besitzt Süßwasser. Illegale Dynamitfischerei, Riffverschmutzung durch ...

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Die Fidschi- und Tongainseln besitzen alles für stimmungsvolle Südseeträume: Palmen, weiße Strände und eine reiche Kultur. Doch längst ist die Südsee kein Paradies mehr. Kaum eine Insel besitzt Süßwasser. Illegale Dynamitfischerei, Riffverschmutzung durch unkontrollierte Abnutzung und Erosion, wachsender Müll und mangelnde Abwasserentsorgung zählen zu den Hauptproblemen der Inseln. Die Versorgung mit Süßwasser und die Schulung der Bevölkerung im sinnvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen stehen an erster Stelle der Entwicklungshilfeprojekte.
Der Film "Weite Welten: Südsee" stellt die Inseln und ihre Probleme vor.


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Tatort Regenwald -

Bedrohter Quell des Lebens

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Aus anderer Sicht

Film von Michael Bernstein

"Will werden wie ich war - Anjas Aphasie"

Erstausstrahlung

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Im Dezember 2005 ist es passiert: Etwas sei "im Kopf geplatzt", sagt Anja. Damals war sie ein zwölf Jahre altes, fröhliches Mädchen. Die halbseitige Lähmung durch den Schlaganfall ist heute weitgehend zurückgegangen. Laufen kann sie wieder fast wie früher. Die rechte ...

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Im Dezember 2005 ist es passiert: Etwas sei "im Kopf geplatzt", sagt Anja. Damals war sie ein zwölf Jahre altes, fröhliches Mädchen. Die halbseitige Lähmung durch den Schlaganfall ist heute weitgehend zurückgegangen. Laufen kann sie wieder fast wie früher. Die rechte Hand gehorcht ihr zwar noch nicht richtig, aber auch das wird allmählich besser. Es ist vor allem die Aphasie - der Verlust des Sprechvermögens - die ihr das Leben schwer macht. Dennoch haben es Anja und ihre Eltern geschafft, dass sie eine Regelschule besuchen kann. Eine Integrationshelferin unterstützt sie. Aktiv haben sie an einem Projekt mitgearbeitet, das die Therapie und Beschulung aphasischer Kinder erforscht hat. In der Freizeit hat Anja viel zu tun: Lernen, Krankengymnastik, Reiten. Die Mutter erinnert sich an den ersten Satz, den Anja nach dem Koma sagte: "Will werden, wie ich war". Wenn Anja im Mai 17 Jahre alt wird, ist sie diesem Ziel schon ein ganzes Stück nähergekommen.
Der Film "Will werden wie ich war - Anjas Aphasie" porträtiert das aphasische Mädchen in seinem Alltag.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Achtzehn

Drei Männer werden erwachsen

Film von Marco Giacopuzzi

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Pascal will an seinem 18. Geburtstag für seine Knastkumpel einen Kuchen backen. Er sitzt wegen räuberischer Erpressung für dreieinhalb Jahre im Jugendgefängnis. Nachdem er im letzten Jahr von dort getürmt war und sich bei seiner Freundin versteckt hatte, kam kurze ...
(ARD/HR)

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Pascal will an seinem 18. Geburtstag für seine Knastkumpel einen Kuchen backen. Er sitzt wegen räuberischer Erpressung für dreieinhalb Jahre im Jugendgefängnis. Nachdem er im letzten Jahr von dort getürmt war und sich bei seiner Freundin versteckt hatte, kam kurze Zeit danach die Überraschung: Seine Freundin ist schwanger. Nun will Pascal endlich ein besserer Mensch werden. Semih will an seinem 18. mit dem Auto seiner Mutter zum ersten Mal allein eine Spritztour unternehmen. Nach dem Abitur möchte er am liebsten in die Türkei auswandern, obwohl er in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Semih ist Hoffnungstalent bei der A-Jugend der Offenbach Kickers, der gläubige Muslim betet vor jedem Spiel. Doch im Moment hat er andere Probleme: Seine Freundin hat mit ihm Schluss gemacht - angeblich, weil er sie betrogen hat. Shannon hat noch keine Ahnung, was er an seinem Geburtstag anstellt. Vielleicht wird er zu Hause, vielleicht aber auch in dem Elite-Internat, das er am Bodensee besucht, mit Freunden etwas trinken und ein bisschen feiern. Nach seiner Schulzeit will Shannon nach England zum Studieren gehen. Er will vorwärtskommen, hat für die nächsten Jahre viele Pläne. Doch die Erwartungen an ihn, später einmal in das Unternehmen seines Vaters einzusteigen, sind groß und manchmal belastend.
Der Film "Achtzehn" begleitet die drei 17-jährigen Pascal, Semih und Shannon beim Schritt zum Erwachsenwerden und fragt, was für sie der Schritt zur Volljährigkeit bedeutet, wie sie über sich, über Gott und die Welt denken.
(ARD/HR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Absturz ins Leben

Ein Banker auf Sinnsuche

Film von Ilyas Meç

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Es ist ein Leben auf der Überholspur, das Rudolf Wötzel als Investmentbanker bei Lehman Brothers führt. In Spitzenzeiten verdient Wötzel bis zu einer Million Euro im Jahr. Doch es ist ein harter Job, bei dem nur der voran kommt, der ausschließlich die Karriere im ...
(ARD/HR)

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Es ist ein Leben auf der Überholspur, das Rudolf Wötzel als Investmentbanker bei Lehman Brothers führt. In Spitzenzeiten verdient Wötzel bis zu einer Million Euro im Jahr. Doch es ist ein harter Job, bei dem nur der voran kommt, der ausschließlich die Karriere im Blick hat: Bis zu 20 Stunden am Tag und 15 Flugreisen pro Woche sind normal. Emotionen sind nicht gefragt und längere Beziehungen oder gar Familienplanung ein Hindernis. Auf dem Zenit seiner Karriere packen Rudolf Wötzel jedoch Skrupel. Er kommt sich vor, wie jemand, der seine Seele verkauft hat, und will nur noch raus. Für seine Kollegen völlig überraschend hängt er deshalb im Frühjahr 2007 seinen hoch dotierten Job an den Nagel und beginnt eine Pilgerfahrt über die Alpen, um sich selbst zu finden. Es ist eine Reise, von der er nicht weiß, wohin sie ihn führen wird. Er lernt unterwegs, sich an kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen: Gelenke, die irgendwann nicht mehr wehtun, der Wind, der ihm ins Gesicht bläst, und ein warmer Schlafsaal, den sich der Investmentbanker mit zehn anderen Wanderern teilen muss. Am Ende steht für Rudolf Wötzel fest, dass er nie wieder zurück in die Bankenwelt gehen will. Obwohl er inzwischen durch die Lehman-Pleite einen Großteil seiner Rücklagen verloren hat, kann er den Verlockungen der Headhunter widerstehen. Zurückgezogen in den Schweizer Bergen will er lernen, seinem Leben einen neuen Sinn zu geben.
Der Film "Absturz ins Leben" erzählt die Geschichte eines Topmanagers, der zu den Großen der Finanzbranche zählte und seinen Job von einem Tag auf den anderen hinschmiss, um sich auf Sinnsuche zu begeben.
(ARD/HR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Inka Schneider

Themen:
- Köhler und die kritischen Journalisten
- Israel und der Krieg der Bilder
- Stefan Raab und sein Lena-Kalkül
- Afrikas Kampf gegen die Klischees


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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13:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schicksal Wirtschaftskrise

Angst um den Job

Film von Burkhard Kunst, Helmuth Frauendorfer, Inga Klees,

Andreas Menschel und Sylvia Peuker

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Am 1. April 2009 eröffnete das Münchner Amtsgericht das Insolvenzverfahren für Qimonda. Der Speicherchiphersteller beschäftigte bis 31. März 2009 2.700 Menschen in Dresden. Gert Bothmann aus Lohmen hat seit 1996 bei Qimonda gearbeitet. Für ihn bedeutet die Insolvenz, ...
(ARD/MDR)

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Am 1. April 2009 eröffnete das Münchner Amtsgericht das Insolvenzverfahren für Qimonda. Der Speicherchiphersteller beschäftigte bis 31. März 2009 2.700 Menschen in Dresden. Gert Bothmann aus Lohmen hat seit 1996 bei Qimonda gearbeitet. Für ihn bedeutet die Insolvenz, dass er ab 1. April als Arbeitskraft in einer schnell gegründeten Transfergesellschaft "geparkt" ist. Er hofft, dass der Insolvenzverwalter bis Ende Mai doch noch eine Lösung finden wird, dass es weiter geht. Doch was, wenn nicht? Die Frage, was passiert, wenn die Lichter ausgehen, beschäftigt auch viele Familien in Eisenach. Jens Köhring schiebt zwar dank Abwrackprämie gerade Sonderschichten bei Opel. Doch er erinnert sich noch gut an den Schock, als es vor Wochen hieß, Opel sei nicht zu retten. Auch in Kurzarbeit war er schon. Zwar brummt es jetzt wieder an den Montagebändern. Doch wie lange? Seine Frau Susann hat schon im letzten Herbst den Job als Leiharbeiterin bei Opel verloren.
Der Film "Schicksal Wirtschaftskrise" stellt Menschen in Dresden und Eisenach vor, deren berufliche Existenz von einem Tag auf den anderen ohne eigene Schuld infrage gestellt worden ist.
(ARD/MDR)


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14:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilderbuch: Ludwigsburg

Film von Christina Brecht-Benze

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Ludwigsburg ist das Ergebnis eines herzoglichen Befehls. Und so schnörkellos wie ein Befehl sieht die junge Stadt auch aus: Im Gegensatz zur windschiefen Architektur des Mittelalters dominiert dort der rechte Winkel, die uniforme Fassadenfront. Erst ab 1703 ist die Stadt ...
(ARD/SWR)

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Ludwigsburg ist das Ergebnis eines herzoglichen Befehls. Und so schnörkellos wie ein Befehl sieht die junge Stadt auch aus: Im Gegensatz zur windschiefen Architektur des Mittelalters dominiert dort der rechte Winkel, die uniforme Fassadenfront. Erst ab 1703 ist die Stadt entstanden, als der großflächige barocke Baustil in Mode war. So ist aus dem geplanten kleinen Jagdschloss nach absolutistischer Manier eine gewaltige Schlossanlage geworden, die Herzog Eberhard Ludwig zum Zentrum der noch zu bauenden Stadt Ludwigsburg machte. Heute ist das Schloss Museum und gehört der Öffentlichkeit. Rund eine halbe Million Besucher strömen jährlich nach Ludwigsburg, um sich im Schloss und dem Großgarten "Blühendes Barock" zu tummeln. Doch die Stadt hat nicht nur Rosen und Rasen zu bieten, sondern auch Bausünden. Auf dem Marktplatz stört ein Hochhaus den Blick, am Residenzschloss ein Krankenhaus-Betonklotz. Ein echtes Markenzeichen der Stadt ist dagegen inzwischen die Filmakademie Baden Württemberg geworden, die aus Ludwigsburg eine auch international anerkannte kleine Filmmetropole gemacht hat. Seit ihrer Gründung hat die Filmtalentschmiede jede Menge Arbeitsplätze im Medienbereich geschaffen.
Der Film "Bilderbuch: Ludwigsburg" stellt die Stadt vor.
(ARD/SWR)


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15:00

Siebenmal in der Woche

Spielfilm, BRD 1957

Darsteller:
Roberto RicciVico Torriani
MondscheinAlfred Balthoff
GertieGermaine Damar
PraxlJosef Egger
LorettaEthel Reschke
u.a.
Regie: Harald Philipp
Länge: 86 Minuten

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Der Sänger Roberto Ricci ist ein Sklave seines Ruhms: Ob in London, Paris oder New York, überall wird er von seinen Verehrerinnen verfolgt. Mit einer Scheinehe will er sich endlich Luft verschaffen und verliebt sich dabei wirklich. Durch ein Heiratsinstitut findet ...

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Der Sänger Roberto Ricci ist ein Sklave seines Ruhms: Ob in London, Paris oder New York, überall wird er von seinen Verehrerinnen verfolgt. Mit einer Scheinehe will er sich endlich Luft verschaffen und verliebt sich dabei wirklich. Durch ein Heiratsinstitut findet Roberto eine passende Frau - nicht hübsch, nicht vom Theater, aber energisch genug, um ihre Rolle gut zu spielen. Und so meldet schon bald die internationale Presse, dass der Star glücklich verheiratet sei. Dabei fangen die Probleme nun erst an: Denn hinter der unscheinbaren Ehefrau Gertie verbirgt sich die bildhübsche Enkelin von Herrn Praxl, die mit der Scheinehe ihre Gesangs- und Tanzkarriere finanzieren will. Roberto, der die Maskerade durchschaut, verliebt sich in seine Scheinehefrau. Das wiederum entfacht die Eifersucht von Robertos Bühnenpartnerin Loretta.
Die Filmkomödie "Siebenmal in der Woche" von Harald Philipp enthält eine Vielzahl an Schlagern und Liedern der 1950er Jahre. Die Hauptrolle spielt Vico Torriani, der mit volkstümlich-romantischen Liedern eine internationale Karriere als Sänger machte, bevor er Ende der 1950er Jahre fürs Fernsehen entdeckt wurde.


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16:30

Faszination südliches Afrika - eine Safari von Botswana

in die Kalahari

Film von Otto Deppe und Martin Brinkmann

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Großwild in freier Wildbahn zu erleben, gehört zu den absoluten Höhepunkten einer Afrikareise. Neben Raubkatzen haben Elefanten dabei ihren besondern Reiz. Botswana und Zimbabwe sind die Länder mit der höchsten Dichte an freilebenden Dickhäutern. Vor Ort spricht man ...
(ARD/SR)

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Großwild in freier Wildbahn zu erleben, gehört zu den absoluten Höhepunkten einer Afrikareise. Neben Raubkatzen haben Elefanten dabei ihren besondern Reiz. Botswana und Zimbabwe sind die Länder mit der höchsten Dichte an freilebenden Dickhäutern. Vor Ort spricht man bereits von einer Elefantenplage. Besonders gut zu beobachten sind die Tiere in der Trockenzeit, wenn sie gleich dutzendweise an den verbleibenden Wasserlöchern zusammenkommen. Dass sie dort nur von wenigen Touristen beobachtet werden, liegt am relativ hohen Preis, den man dort für eine Safari bezahlen muss. Dafür bekommt der Besucher aber viel für sein Geld geboten: Luxus in den Camps und faszinierende Naturerlebnisse in den Nationalparks. Einfacher, aber auch abenteuerlicher geht es dann im Kalahari-Nationalpark in Südafrika zu. Höhepunkt der Tour ist eine nächtliche Pirsch auf Löwen, die in der Kalahari relativ häufig anzutreffen sind.
Der Film "Faszination südliches Afrika - eine Safari von Botswana in die Kalahari" zeigt die Landschaften und Tiere des südlichen Afrikas.
(ARD/SR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze entdecken


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten anschließend die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

ZDF-History

Die sieben Geheimnisse des deutschen Fußballs


Die Sendung greift zeitgeschichtliche Themen auf - vom "Stammbaum Adolf Hitlers" über den "Mordfall John Lennon" bis zu den "Sieben größten Lügen der Geschichte".


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

- Flug zum Mars
In Moskau startet die simulierte 500-Tage-Reise
zum Roten Planeten
- Kampf ums Wasser
In Kalifornien kämpfen Umweltschützer gegen einen
Schweizer Konzern
- Rohstoff Kohlendioxid
Aus dem Treibhausgas Nummer eins sollen neue Kunststoffe
werden


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Carlos und die RAF - Terrorismus mit System


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Krupp - Mythos und Wahrheit

Die Dokumentation

Von Sebastian Dehnhardt und Manfred Oldenburg

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Der Name ist ein Mythos. Ihr Stahl galt als der härteste der Welt: Die Krupps waren über 100 Jahre Deutschlands mächtigste und erfolgreichste Industriellendynastie. Sie herrschten über das größte Rüstungsunternehmen des Deutschen Reichs und schmiedeten die Waffen ...

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Der Name ist ein Mythos. Ihr Stahl galt als der härteste der Welt: Die Krupps waren über 100 Jahre Deutschlands mächtigste und erfolgreichste Industriellendynastie. Sie herrschten über das größte Rüstungsunternehmen des Deutschen Reichs und schmiedeten die Waffen für Preußens Könige, Kaiser und den Diktator Adolf Hitler. In der Familiengeschichte der Krupps spiegelt sich die deutsche Geschichte des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts wider. Die Familienmitglieder selbst galten als scheu und zurückhaltend. Der Erfolg verlangte einen hohen Preis von ihnen. Immer wieder musste das persönliche Glück hinter den Erfordernissen des Unternehmens zurücktreten. Viele Firmeninhaber starben, obwohl reich und angesehen, einsam und verlassen, bis der letzte Krupp 1967 das Unternehmen von der Familie löste.
Für den Film "Krupp - Mythos und Wahrheit" blicken Sebastian Dehnhardt und Manfred Oldenburg hinter die Kulissen dieser außergewöhnlichen Familie. Sie decken bislang unbekannte Fakten auf und zeigen, welche Tragik hinter dem unaufhaltsamen Aufstieg der Familie steckte. Nachkommen der Krupps äußern sich in überraschender Offenheit über ihre Familiengeschichte und gewähren intime Einblicke in die Welt ihrer Vorfahren.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Katrin Eigendorf

- Russland
Zweiklassengesellschaft auf Moskaus Straßen
- Großbritannien
Arm und Reich im Königreich
- Südafrika
Afrikas waghalsigster Buschpilot
- USA
Lebenslang für Jugendliche

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Kenia - Safari-Land im Aufbruch

Moderation: Dorette Segschneider

Erstausstrahlung

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Kenia ist eines der Vorzeigeländer Afrikas. Der ostafrikanische Staat ist trotz aller Armut das wirtschaftlich stärkste Land der Region. Die Metropole Nairobi zieht viele internationale Unternehmen an. Mobilfunk und Internet boomen. Blumenfarmen schicken ihre schnell ...

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Kenia ist eines der Vorzeigeländer Afrikas. Der ostafrikanische Staat ist trotz aller Armut das wirtschaftlich stärkste Land der Region. Die Metropole Nairobi zieht viele internationale Unternehmen an. Mobilfunk und Internet boomen. Blumenfarmen schicken ihre schnell verwelkende Fracht per Flugzeug zu Kunden in aller Welt, Kenias Tee- und Kaffeefarmen sind berühmt. Doch das Safari-Land leidet unter katastrophalen Dürren, die zu einer modernen Umweltpolitik zwingen. Bis 2020 will Kenia sieben Milliarden Bäume pflanzen, um die Waldfläche auf zehn Prozent des Landes zu erhöhen. Das Land setzt auf Wasserkraft und nutzt seit mehr als 20 Jahren Erdwärme. In den kommenden zehn Jahren könnte Kenia zu einem Paradebeispiel für eine moderne Klima- und Entwicklungspolitik werden.
"3satbörse" berichtet über Kenias Wirtschaft zwischen Safari-Romantik und Solar-Technik.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25

Mord an einem chinesischen Buchmacher

(The Killing of a Chinese Bookie)

Spielfilm, USA 1976

Darsteller:
Cosmo VitelliBen Gazzara
RachelAzizi Johari
BettyVirginia Carrington
Mr. SophisticationMeade Roberts
SherryAlice Friedland
u.a.
Regie: John Cassavetes
Länge: 129 Minuten

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Nach sieben Jahren hat Cosmo Vitelli die letzte Rate beglichen, der schummrige Nachtclub "Crazy Horse West" am Sun Set Strip in Los Angeles gehört nun endlich ihm. Das ist ein Grund zum Feiern. Er besucht den privaten Spielclub "Chip Ahoy", wo man, wie Mort Weil ihm ...
(ARD)

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Nach sieben Jahren hat Cosmo Vitelli die letzte Rate beglichen, der schummrige Nachtclub "Crazy Horse West" am Sun Set Strip in Los Angeles gehört nun endlich ihm. Das ist ein Grund zum Feiern. Er besucht den privaten Spielclub "Chip Ahoy", wo man, wie Mort Weil ihm versicherte, unbegrenzten Kredit hat. Vitelli ahnt er nicht, dass der etwas zu freundliche Mort ein ausgekochter Gangster ist, der den protzig auftretenden, geltungssüchtigen kleinen Barbesitzer geködert hat. Ehe er sich versieht, hat Vitelli am Spieltisch eine Stange Geld verloren - aber was macht das schon? Schließlich wähnt Vitelli sich noch immer unter Ehrenmännern, denen er bereitwillig Schuldscheine über 23.000 Dollar unterzeichnet. Weil er erwartungsgemäß nicht zahlen kann, zwingen die Gangster ihn, seine Spielschulden durch die Ermordung eines chinesischen Buchmachers zu begleichen, der ihrer Organisation im Weg steht. Der Anschlag gelingt, Vitelli richtet ein Blutbad an und kann mit knapper Not entkommen. Doch da der Getötete in Wahrheit der Boss eines mächtigen Syndikats war, soll Vitelli nun selbst aus dem Weg geräumt werden.
"Mord an einem chinesischen Buchmacher" ist ein etwas anderer Gangsterfilm, der mit den erzählerischen Konventionen des Genres radikal bricht. Statt Action und Gewalt hat Regisseur und Schauspieler John Cassavetes das Innenleben seiner Figuren und ihr Milieu im Blick.
(ARD)


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0:35
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:05
Stereo-Ton16:9 Format

PUSCHEL TV mit Alfons (4/6)

Comedy-Show

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Alfons, "Frankreichs strahlendster Export seit den Castor-Transporten", geht mit seinem großen Puschelmikrofon auf Entdeckungsreise quer durch die Republik. Ein Jahr lang hat der Mann mit der orangefarbenen Jacke neue Filme und Umfragen gedreht. Mit seinem ausgefransten ...
(ARD/SR/WDR)

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Alfons, "Frankreichs strahlendster Export seit den Castor-Transporten", geht mit seinem großen Puschelmikrofon auf Entdeckungsreise quer durch die Republik. Ein Jahr lang hat der Mann mit der orangefarbenen Jacke neue Filme und Umfragen gedreht. Mit seinem ausgefransten Notizblock bewaffnet, machte er sich auf zu den Menschen auf der Straße und zu deren Lieblingsplätzen. Er sammelte Volkes Meinung und zeigt, wie es wirklich denkt und tickt. Mit seiner modernen Art interaktiven Kabaretts bündelt er zum Teil krasse Befindlichkeiten und entlarvt gefährliches Halbwissen. Kurz: Alfons hält den Deutschen auf charmante Weise den Spiegel vor. Dabei ist Alfons aber immer höflich, witzig und sensibel. Er spricht grundlegende Themen des Alltags an - vom Verhältnis der Deutschen zur Natur bis hin zum Massentourismus, von der Liebe im Alter bis zur Hektik im Alltag.
Vierte Folge der sechsteiligen Comedy-Show "PUSCHEL TV mit Alfons", in der Alfons nicht nur seine Reporterqualitäten, sondern vor allem eins beweist: Er ist ein Entertainer der Extraklasse.
(ARD/SR/WDR)


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1:35
Stereo-Ton16:9 Format

Krauses Wunderbare Welt (4/4)

mit Pierre M. Krause

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Als 1957 die russische Mischlingshündin Leika als erstes Lebewesen ins All flog, hätte niemand gedacht, dass schon zwölf Jahre später ein Mensch den Mond betreten würde. Ebenso hat vor 40 Jahren niemand geglaubt, dass irgendwann ein Comedian und Fernsehmoderator live ...
(ARD/SWR)

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Als 1957 die russische Mischlingshündin Leika als erstes Lebewesen ins All flog, hätte niemand gedacht, dass schon zwölf Jahre später ein Mensch den Mond betreten würde. Ebenso hat vor 40 Jahren niemand geglaubt, dass irgendwann ein Comedian und Fernsehmoderator live aus der Erdumlaufbahn berichten könnte. Pierre M. Krause ist dieses Kunststück gelungen: Für seine vierteilige Comedy-Sendung "Krauses Wunderbare Welt" hat er sich in die Erdumlaufbahn katapultiert, um mit gebührendem Abstand seinen schrägen, aber wunderbaren Kosmos zu blicken. Unterhaltsam ist allerdings, dass er dabei immer nur sich selbst sieht, als "Praktikant Pierre", als "Pierre-Report" oder als leicht verwirrten Ermittler in der Tatort-Parodie "Laschewski und Paul".
Letzte Folge der vierteiligen Comedy-Sendung "Krauses Wunderbare Welt".
(ARD/SWR)


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2:05
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:10
16:9 Format

Es sollen rote Tulpen blühen

Dokumentarfilm von Ingeborg Jacobs und Hartmut Seifert,

Deutschland 2006

Länge: 94 Minuten

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Die Stadt Karabasch im südöstlichen Ural an der Grenze zwischen Europa und Asien galt für die UNO zu Sowjetzeiten als schmutzigste Stadt der Welt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts sorgt das dortige Kupferschmelzwerk mit seinen rauchenden Schloten für Arbeit, aber auch ...

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Die Stadt Karabasch im südöstlichen Ural an der Grenze zwischen Europa und Asien galt für die UNO zu Sowjetzeiten als schmutzigste Stadt der Welt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts sorgt das dortige Kupferschmelzwerk mit seinen rauchenden Schloten für Arbeit, aber auch für Millionen Tonnen Kupferschlacke, die sich zu schwarzen Abraumbergen türmt und vom Wind im gesamten Tal verteilt wird. Beißende Nebel aus Schwefelgasen und feiner Zinkstaub sorgen im idyllisch gelegenen Ural-Tal dafür, dass die Bäume bereits im Sommer ihre Blätter verlieren und die Menschen mit Ende 40 schon sterben. Doch trotz der allgemein niedrigen Lebenserwartung verlassen die Karabasch-Bewohner nicht ihre Heimat. Sie haben die Hoffung nicht verloren, dass Auslandsinvestoren das Kupferwerk eines Tages auf westlichen Standard bringen, was auch den Einbau von Filteranlagen bedeuten würde. Ein leitender Angestellter des Kupferwerks spricht bei der Kaffeepause mit seinen Leuten gelassen aus, was alle wünschen: Im jetzt noch grauen Tal "sollen wieder rote Tulpen blühen".
Den Optimismus und die Lebenskraft der Einheimischen halten die Autoren Ingeborg Jacobs und Hartmut Seifert in ihrem Dokumentarfilm "Es sollen rote Tulpen blühen" fest. Ohne Kommentar und erklärenden Text gelingen den Filmemachern Einblicke in das Leben in Karabasch.


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Krupp - Mythos und Wahrheit

(Wh.)



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