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Fronleichnam - Donnerstag, 3. Juni
Programmwoche 22/2010
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6:00

Indianer - Die Shuar

Kopfjäger im Regenwald

Film von Gernot Schley

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Die Shuar-Indianer leben im Grenzgebiet zwischen Ecuador und Peru. Bekannt wurden sie durch den Brauch, ihren Feinden die Schädel abzuschlagen und zu Schrumpfköpfen zu verkleinern, deshalb wurden sie auch als "Kopfjäger" bezeichnet. Sie leiden darunter, dass ihre ...
(ARD/BR)

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Die Shuar-Indianer leben im Grenzgebiet zwischen Ecuador und Peru. Bekannt wurden sie durch den Brauch, ihren Feinden die Schädel abzuschlagen und zu Schrumpfköpfen zu verkleinern, deshalb wurden sie auch als "Kopfjäger" bezeichnet. Sie leiden darunter, dass ihre reichhaltige Kultur fast ausschließlich darauf reduziert wird, denn dieses Ritual ist längst verboten. In ihrem Alltag jagen die Shuar noch mit Blasrohren, stellen Giftpfeile her oder lassen sich an hohen Wasserfällen von ihren Krankheiten heilen. Außerdem haben die Shuar gelernt, gegen Ölkonzerne und auch gegen die regierende Oberschicht von Ecuador zu kämpfen. Im Jahr 2000 kam es sogar zu einem Massenaufstand. Nicht nur die Shuar, sondern auch Indianer aller anderen Volksgruppen belagerten die Hauptstadt Quito und zwangen den Präsidenten zum Rücktritt. Die Ureinwohner haben sich zurückgemeldet, und die Shuar gelten als Speerspitze dieses wiedergewonnenen indianischen Selbstbewusstseins.
Der Film "Indianer - Die Shuar" zeigt eine andere Seite der Shuar-Kultur. Er dokumentiert das Alltagsleben der Shuar und ihre jahrhundertealten Traditionen und Bräuche.

Bis zu 10.000 Millimeter pro Quadratmeter regnet es jährlich in Kolumbiens Regenwäldern. Damit sind sie der nasse Spitzenreiter unter den Wäldern, die in
Mittel- und Südamerika, Asien und Afrika zu finden sind. Ihre üppige Vegetation und die buntschillernde Tierwelt lassen sie wie Paradiese erscheinen, Paradiese, die jedoch in Gefahr sind. 3sat entführt am Thementag "Geheimnis Regenwald" einen Tag lang in die Regenwälder unserer Erde.

(ARD/BR)


7:00
16:9 Format

Magische Blätter für den Einbaum

In den Wäldern von Siberut

Film von Klaus Fuhrmann

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Auf der Insel Siberut im indonesischen Mentawai-Archipel haben sich, trotz Missionierung und dem Einfluss des indonesischen Staats, Teile der Urbevölkerung ihre alte Kultur bewahrt. Sie sind in Rindenbastschurze gekleidet, von Kopf bis Fuß tätowiert, mit Pfeil und Bogen ...
(ARD/SWR)

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Auf der Insel Siberut im indonesischen Mentawai-Archipel haben sich, trotz Missionierung und dem Einfluss des indonesischen Staats, Teile der Urbevölkerung ihre alte Kultur bewahrt. Sie sind in Rindenbastschurze gekleidet, von Kopf bis Fuß tätowiert, mit Pfeil und Bogen bewaffnet und leben in Sippen, deren Mitglieder alle die gleichen Rechte haben.
Der Film "Magische Blätter für den Einbaum" zeigt den Alltag des Medizinmanns Aman Taulejat und seiner Familie in einer dieser Sippen.
(ARD/SWR)


7:45

Tong Tana

Eine Reise ins Innere Borneos

Film von Frederik von Krusenstjerna

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Bis in die 1970er Jahre war das Landesinnere von Borneo, einer der großen Sunda-Inseln im Malaiischen Archipel, völlig von einem der ältesten Regenwälder der Erdgeschichte bedeckt. Bin Ende der 1980er wurde mehr als die Hälfte dieses Waldes gerodet, Holzfäller und ...
(ARD/BR)

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Bis in die 1970er Jahre war das Landesinnere von Borneo, einer der großen Sunda-Inseln im Malaiischen Archipel, völlig von einem der ältesten Regenwälder der Erdgeschichte bedeckt. Bin Ende der 1980er wurde mehr als die Hälfte dieses Waldes gerodet, Holzfäller und Bulldozer drangen immer weiter vor. Das gefährdet den Lebensraum der Punan, ein dort lebender Nomadenstamm. Der Schweizer Ethnologe Bruno Manser, der mit den Punan lebte, versucht, das große Abholzen wenigstens zu verzögern.
Der Film "Tong Tana" dokumentiert das Leben der Punan mit all seinen romantischen und weniger romantischen Aspekten.
(ARD/BR)


9:10
Stereo-Ton16:9 Format

Christine und der Urwald

Eine Schweizerin kämpft gegen das Abholzen

Film von Beat Wieser

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Christine und Hans Hostettler wanderten 1978 aus der Schweiz in den Urwald von Paraguay aus und begannen zu roden. Sie holzten 100 Hektar Dschungel ab und pflanzten Sojabohnen an - wie viele andere Siedler aus allen Teilen der Welt. So wurden mehr als 90 Prozent der ...

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Christine und Hans Hostettler wanderten 1978 aus der Schweiz in den Urwald von Paraguay aus und begannen zu roden. Sie holzten 100 Hektar Dschungel ab und pflanzten Sojabohnen an - wie viele andere Siedler aus allen Teilen der Welt. So wurden mehr als 90 Prozent der Urwaldfläche dieser Region in Ackerland umgewandelt, mit katastrophalen Folgen für das Klima: Extreme Trockenperioden reduzieren heute die Ernten. Die einstigen Abholzer begannen umzudenken und wurden zu engagierten Urwaldschützern. Heute kämpft Christine Hostettler mit allen Mitteln für die Erhaltung ihres bedrohten Paradieses, ein artenreiches Reststück des Atlantischen Regenwaldes von 70.000 Hektar. Sie hat eine Organisation gegründet, die sechs Parkwächter beschäftigt. Per Flugzeug kontrolliert sie, ob nicht irgendwo illegal für die Sojafelder gerodet wird. Zudem versucht die Schweizerin, privaten Landbesitzern Parzellen abzukaufen, um diese vor dem Abholzen zu retten. Die Organisation der Urwaldschützerin arbeitet mit lokalen Gruppen zusammen und wird von Umweltorganisationen in aller Welt unterstützt - zum Beispiel vom WWF und der Schweizer Stiftung Avina.
Der Film "Christine und der Urwald" stellt die Schweizer Umweltschützerin Christine Hostettler und ihren Kampf für die Erhaltung des Urwaldes in Paraguay vor.


10:05
Stereo-Ton16:9 Format

Die Tropenholz-Mafia

Kriminelle Geschäfte mit dem Regenwald

Film von Thomas Reutter und Manfred Ladwig

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Im Norden Kambodschas ist man bereit zu kämpfen: Aus einem Dorf am Mekong brechen zwölf Männer in den tropischen Regenwald auf. Sie jagen Holzfäller. Das Unternehmen "Dschungel-Patrouille" ist gefährlich, denn die kriminellen Holzdiebe sind bewaffnet. Die Ausrüstung ...
(ARD/SWR)

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Im Norden Kambodschas ist man bereit zu kämpfen: Aus einem Dorf am Mekong brechen zwölf Männer in den tropischen Regenwald auf. Sie jagen Holzfäller. Das Unternehmen "Dschungel-Patrouille" ist gefährlich, denn die kriminellen Holzdiebe sind bewaffnet. Die Ausrüstung der "Dschungel-Patrouille" hingegen besteht aus zehn Mopeds, einem Plastikkanister Sprit, einem Kochtopf und einem Sack Reis. Nach einer Nacht im Dschungel hört die Truppe schon im Morgengrauen das Kreischen der Motorsägen tief im Wald. Die Jagd beginnt - Motocross mit Mopeds durch Matsch und Flüsse. Schließlich stößt die Patrouille mitten im Urwald auf ein illegales Sägewerk. Offiziell steht der Urwald in Kambodscha und Laos unter Naturschutz. Das Fällen der Bäume ist verboten. Trotzdem stoppt niemand die mächtigen Konzerne. Denn die Firmen bestechen Polizisten. Militärpolizei und Militärs werden ebenfalls geschmiert oder beteiligen sich gleich selbst am Ausverkauf des Urwaldes. In Vietnam wird das Raubholz zu legaler Ware. Dort gibt es kein Gesetz zum Schutz des Tropenwaldes, kein Importverbot, keine Handelsrestriktionen und keine Kontrollen. Die Fabriken in der Hafenstadt Quinon produzieren Gartengarnituren und Hollywoodschaukeln für den Export, auch für den deutschen Markt. Die vietnamesischen Hersteller verkaufen ihre Tropenholzware unter anderem auf der internationalen Gartenmöbelmesse in Köln. Denn auch in Deutschland gibt es bis heute kein Urwaldschutzgesetz.
Für ihren Film "Die Tropenholz-Mafia" waren Thomas Reutter und Manfred Ladwig drei Wochen lang im südostasiatischen Regenwald, in Kambodscha, Laos und Vietnam, auf den Spuren der Holzmafia unterwegs. Als Touristen getarnt haben sie mit kleinen Kameras den Raubbau in den artenreichsten Regenwäldern des Globus dokumentiert.
(ARD/SWR)


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10:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fronteira Brasil - Der Kampf um Land in Mato Grosso

Film von Thomas Marschall und Nikolaus Braunshör

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Bereits 1973, unter der Herrschaft der damaligen Militärregierung, begann der Bau der BR 163, einer 1.770 Kilometer langen Autostraße quer durch das Herz des brasilianischen Amazonasgebiets. Doch die Bauarbeiten wurden wegen Geldmangels frühzeitig abgebrochen. ...
(ORF/3sat)

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Bereits 1973, unter der Herrschaft der damaligen Militärregierung, begann der Bau der BR 163, einer 1.770 Kilometer langen Autostraße quer durch das Herz des brasilianischen Amazonasgebiets. Doch die Bauarbeiten wurden wegen Geldmangels frühzeitig abgebrochen. Jahrzehnte später - infolge des aktuellen Soja-Booms in den Bundesstaaten Mato Grosso und Para - wird sie nun endlich fertiggestellt. Doch nun machen sich Großgrundbesitzer aus dem Süden im zum größten Teil unberührten Norden des Landes breit. Sie wollen der dort lebenden indigenen Bevölkerung und den schutzlosen Kleinbauern das Land abspenstig machen, um es industriell mit Soja zu bebauen. Während die Sojabarone von wirtschaftlichem Aufschwung und technischem Fortschritt sprechen, findet die indigene Bevölkerung sich zunehmend von deren Plantagen eingekesselt und sieht ihre traditionelle Lebensweise durch Abholzung und den Einsatz von Pestiziden bedroht. Kleinbauern, ohne rechtmäßige Landtitel, warten entlang der Lkw-Pisten Mato Grossos auf die Einlösung von Präsident Inácio "Lula" da Silvas Versprechen, eine längst überfällige Landreform durchzusetzen. Doch ohne Schutz der Behörden sind sie dem Expansionsdrang der Sojaproduzenten wehrlos ausgesetzt und müssen mit Mord, Vergewaltigung und gewaltsamer Vertreibung kämpfen. Viele dieser sogenannten Landlosen bewaffnen und gruppieren sich in kleinen Siedlungen, um gemeinsam den übermächtigen Invasoren zu trotzen. Die Spirale der Gewalt dreht sich unaufhaltsam weiter.
Der Film "Fronteira Brasil - Der Kampf um Land in Mato Grosso" dokumentiert diesen Kampf in einer der agrarökonomisch bedeutendsten Regionen Südamerikas und zeigt den sozialen und ökologischen Wandel, der mit der Nutzung des vormals unberührten Waldes einhergeht. Zu Wort kommen sowohl Großgrundbesitzer als auch Indigene und Kleinbauern.
(ORF/3sat)


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11:20
Stereo-Ton16:9 Format

Der Palmölkrieg

Ölpalmplantagen vertreiben Kolumbiens Kleinbauern

Film von Frank Garbely

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Pater Josef Schönenberger stammt aus dem ostschweizerischen Toggenburg. Doch Kolumbien ist längst seine zweite Heimat geworden. 20 Jahre lang war er im Süden des Landes tätig, seit 2006 steht er in der Provinz Chocó im Einsatz. Die meiste Zeit verbringt er im ...

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Pater Josef Schönenberger stammt aus dem ostschweizerischen Toggenburg. Doch Kolumbien ist längst seine zweite Heimat geworden. 20 Jahre lang war er im Süden des Landes tätig, seit 2006 steht er in der Provinz Chocó im Einsatz. Die meiste Zeit verbringt er im Regenwald. Dort arbeitet er als lebendiges Schutzschild in Dörfern, die von Paramilitärs oder der Guerilla bedroht werden. Denn in dieser Provinz wird der Anbau der Ölpalme besonders radikal und rücksichtslos vorangetrieben. Seit zehn Jahren ist dort ein wahrer Plünderungskrieg im Gange. Von der Armee unterstützte Paramilitärs vertreiben gewaltsam die Bevölkerung, ebnen ihre Dörfer ein und eignen sich ihr Land an, das sie an Palmölproduzenten weiterverkaufen. Dabei gehen sie mit unbeschreiblicher Grausamkeit vor: mit Lynchmorden, Massakern, Folter und Entführungen. Auf den Terror folgen die Bulldozer. Wo früher Urwald stand, breiten sich heute Ölpalmplantagen aus, die zunehmend von internationalen Unternehmen und Finanzgesellschaften aufgekauft werden. Das Palmöl wird nach Europa und in die USA ausgeführt, dort weiterverarbeitet zu Agrosprit, aber auch zu Produkten der Nahrungsmittelindustrie oder zur Herstellung von Seifen, Kosmetika und Farbstoffen. Was sich heute in Chocó abspielt, dürfte sich in absehbarer Zukunft auch andernorts wiederholen: in der Karibik und im Amazonasgebiet, in Nigeria, Kamerun und auch in Südostasien. Denn je knapper Erdöl wird, umso mehr und radikaler wird die Produktion von Agroenergie vorangetrieben. Das Einzige, was die Paramilitärs und Guerillas in der Provinz Chocó abschrecken kann, sind neutrale Zeugen und internationale Publizität. Aber dieser Schutz wirkt nicht immer. Beobachter wie Pater Schönenberger leben gefährlich. In den letzten Jahren wurden in Chocó fünf Missionare ermordet.
Der Film "Der Palmölkrieg" begleitet Pater Josef Schönenberger in den kolumbianischen Regenwald und zeigt die Hintergründe der Vertreibungstaktik auf.


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12:10
16:9 Format

Terra Preta

Das schwarze Gold des Amazonas

Film von Peter Adler

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War der Amazonas vor über 500 Jahren, vor der Ankunft der Europäer, Heimat hochentwickelter Kulturen? Seit einigen Jahren entdecken Forscher bei Ausgrabungen im Regenwald Spuren einer untergegangenen Welt. Sie finden nicht nur prachtvolle Keramiken, sondern auch Hinweise ...
(ARD/MDR)

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War der Amazonas vor über 500 Jahren, vor der Ankunft der Europäer, Heimat hochentwickelter Kulturen? Seit einigen Jahren entdecken Forscher bei Ausgrabungen im Regenwald Spuren einer untergegangenen Welt. Sie finden nicht nur prachtvolle Keramiken, sondern auch Hinweise auf eine hochentwickelte Landwirtschaft. Noch heute ist die "Terra Preta", der schwarze Boden der verschwundenen Indianer-Reiche, einer der fruchtbarsten Böden der Erde. Wissenschaftler aus aller Welt versuchen, das Geheimnis seiner Entstehung zu entschlüsseln.
Der Film zeigt die Wissenschaftler bei der Erforschung der "Terra Preta".
(ARD/MDR)


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12:55
Stereo-Ton16:9 Format

Mutter der Bäume - Wangari Maathai

Film von Lisa Merton und Alan Dater

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Wangari Maathai erlangte Weltruhm als Gründerin der panafrikanischen Bewegung "Greenbelt Movement", als Widerstandskämpferin und jahrzehntelangen Streiterin für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Als "Mutter der Bäume" ist sie für die Aufforstung von ...
(ARD/WDR)

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Wangari Maathai erlangte Weltruhm als Gründerin der panafrikanischen Bewegung "Greenbelt Movement", als Widerstandskämpferin und jahrzehntelangen Streiterin für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Als "Mutter der Bäume" ist sie für die Aufforstung von über 35 Millionen Bäumen in Kenia und in 13 anderen afrikanischen Ländern verantwortlich. Im Dezember 2004 wurde sie als erste afrikanische Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Wangari Maathais Biografie spiegelt das Schicksal Kenias wieder. Ihre Kindheit war zerrissen zwischen der traditionellen Kultur ihres Volkes und den aufgezwungenen "besseren" Werten der Kolonialisierung. Als Jugendliche begann sie mit dem erbitterten Kampf gegen die Kolonialisierung in der Mau-Mau-Bewegung, der kenianischen Unabhängigkeitsbewegung. Ihre Arbeit schien ein scheinbar endloser Kampf gegen die politische und private Unterdrückung der diktatorischen Moi-Regierung. Mit anfänglich sieben Bäumen schuf Wangari am 5. Juni 1977 nicht nur eine neue Grundlage für die Wälder Kenias, sondern pflanzte auch ein neues Selbstverständnis in den Köpfen. Von Kommune zu Kommune und später von Land zu Land halten sie und ihre starken Mitstreiter Aufklärungs- und Weiterbildungsseminare. Mit viel Humor diskutieren die Seminarteilnehmer die schwerwiegenden Probleme Afrikas und die Ausbeutung der Natur. Wangari brachte ihre Landsleute dazu, die Zügel wieder selbst in die Hand zu nehmen, denn sie ist der Meinung: "Nur, wenn wir auf unsere Umwelt achten, können wir überleben".
Der Film "Mutter der Bäume - Wangari Maathai" begleitet diese außergewöhnliche Persönlichkeit an die entscheidenden Stationen ihres Lebens und zeigt den spannenden Weg einer Frau, die beweist, dass man mit dem eigenen Kopf und gemeinsamer Tatkraft nicht nur "Bäume versetzen kann".
(ARD/WDR)


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13:40
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Hannes Jaenicke: Einsatz für Orang Utans

Film von Judith Adlhoch

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Der Schauspieler Hannes Jaenicke ermittelt im "Fall Orang Utan": Die rothaarigen Menschenaffen sind vom Aussterben bedroht. Seine Reise führt ihn zunächst nach Borneo, wo er mit dem niederländischen Tierschützer Willie Smits zusammentrifft. Smits gilt als einer der ...

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Der Schauspieler Hannes Jaenicke ermittelt im "Fall Orang Utan": Die rothaarigen Menschenaffen sind vom Aussterben bedroht. Seine Reise führt ihn zunächst nach Borneo, wo er mit dem niederländischen Tierschützer Willie Smits zusammentrifft. Smits gilt als einer der besten Orang-Utan-Kenner, der mit der von ihm gegründeten weltweit größten Orang-Utan-Rettungsorganisation "Borneo Orangutan Survival Foundation" (BOS) bereits über 1.300 Menschenaffen vor dem Tod bewahrt hat. Jaenicke erlebt hautnah das Drama unzähliger Orang-Utan-Waisen, deren Mütter aus Profitgier abgeschossen wurden, erfährt von Tieren, die als Kind-Ersatz, Kickboxer und Pausenclowns missbraucht werden und sogar in Bordellen anschaffen müssen. Er nimmt Teil an einer spektakulären Konfiszierungsaktion in Sulawesi, deckt die Zusammenhänge zwischen illegalem Holzhandel, Vernichtung der Regenwälder und dem Sterben der Waldmenschen auf und versucht auf dem Schwarzmarkt in Jakarta mit versteckter Kamera die brutalen Machenschaften der Tiermafia nachzuweisen. Unter riskantem, persönlichem Einsatz hilft Jaenicke in Thailand mit, einen der größten Skandale im internationalen Orang-Utan-Schmuggel aufzuklären.
Mit eindringlichen Bildern zeigt der Film "Hannes Jaenicke: Einsatz für Orang Utans" das Drama um die bedrohten Menschenaffen. Aber er vermittelt auch Hoffnung: Jaenicke trifft Menschen, die unermüdlich dafür kämpfen, den Orang Utans ihre Freiheit, ihren Lebensraum und ihre Würde zurückzugeben.


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14:25
schwarz-weiss monochrom

Tarzan, der Affenmensch

(Tarzan, the Ape Man)

Spielfilm, USA 1932

Darsteller:
TarzanJohnny Weissmüller
Harry HoltNeil Hamilton
Jane ParkerMaureen O'Sullivan
James ParkerC. Aubrey Smith
Mrs. CuttenDoris Lloyd
RianoIvory Williams
u.a.
Regie: W. S. van Dyke
Länge: 95 Minuten

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Die junge Jane Parker reist in den afrikanischen Dschungel, um ihren Vater James zu begleiten, der zusammen mit dem Jäger Harry Holt nach Elfenbein sucht. James Parker ist fest davon überzeugt, dass irgendwo tief in der Wildnis auf einem Elefantenfriedhof eine riesige ...
(ARD)

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Die junge Jane Parker reist in den afrikanischen Dschungel, um ihren Vater James zu begleiten, der zusammen mit dem Jäger Harry Holt nach Elfenbein sucht. James Parker ist fest davon überzeugt, dass irgendwo tief in der Wildnis auf einem Elefantenfriedhof eine riesige Menge Elfenbein versteckt ist. Nach monatelanger ergebnisloser Suche gelangt die Expedition an den geheimnisvollen "Berg des Schweigens", der von den Eingeborenen aus abergläubischer Angst gemieden wird. Auf einer urzeitlich anmutenden Hochebene, die offenbar noch kein menschliches Wesen zuvor betreten hat, stößt die Expedition tatsächlich auf eine schier unendliche Anzahl von Elefantenskeletten. Zur Überraschung der Forscher gibt es in dieser entlegenen Wildnis aber doch eine Form von menschlichem Leben: Jane wird von Tarzan, dem sagenumwobenen Urwaldmenschen, entführt. Zunächst fürchtet sie sich vor dem "Wilden", doch bald schon ist sie dankbar für seinen Schutz in der ungewohnten Umgebung, und schließlich verliebt sie sich sogar in den zärtlichen Affenmenschen. Janes Vater und der Jäger Holt ahnen nichts von der Friedfertigkeit des Urwaldbewohners. Sie befreien Jane und schlagen Tarzan mit Waffengewalt in die Flucht. Als die Expedition von blutrünstigen Pygmäen entführt wird, ruft Jane Tarzan zu Hilfe, der die Elfenbeinjäger mit Unterstützung der Elefanten aus den Fängen der Zwergmenschen befreit.
"Tarzan, der Affenmensch" ist die erste Tonverfilmung des 1912 erschienenen, populären Romans von Edgar Rice Burroughs mit dem mehrfachen Schwimm-Olympiasieger Johnny Weissmüller in der Titelrolle.
(ARD)


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16:00

Gorillas im Regenwald

Im Grenzland zwischen Mensch und Menschenaffe

Film von Claus Schenk

(aus der ZDF-Reihe "37 Grad")

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Cantsbee und Pablo mustern die Forscherin Liz Wiliamson entspannt aus wenigen Metern Entfernung. Die zwei ranghöchsten Silberrücken einer Berggorillagruppe sind die Gegenwart der Engländerin gewohnt. Die Notizen, die sich Liz Wiliamson macht, während sie die Gorillas ...

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Cantsbee und Pablo mustern die Forscherin Liz Wiliamson entspannt aus wenigen Metern Entfernung. Die zwei ranghöchsten Silberrücken einer Berggorillagruppe sind die Gegenwart der Engländerin gewohnt. Die Notizen, die sich Liz Wiliamson macht, während sie die Gorillas beobachtet, sind kleine Mosaiksteine, die vielleicht eines Tages das Bild des Lebens der letzten Berggorillas vervollständigen werden. Die Primatologin ist seit 1996 Direktorin des "Karisoke Research Center" in Ruhengeri. Seit Dian Fossey 1968 dort mit ihren Forschungen begann und zur wohl berühmtesten "Affenfrau" der Welt wurde, hat sich jedoch Vieles verändert. Doch trotz der schwierigen politischen Lage und der zerrütteten sozialen Verhältnisse ist Ruanda die Heimat Liz Wiliamsons geworden. In den schwer zugänglichen Wäldern im Nordwesten des Landes erforscht sie die letzten 650 vom Aussterben bedrohten Berggorillas.
Der Film "Gorillas im Regenwald" porträtiert die Forscherin Liz Williamson.


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16:30
Stereo-Ton

Grünes Gold - Medizin aus dem Urwald

Film von Thomas Rilk

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1959 reiste der Österreicher Klaus Keplinger erstmals als Teilnehmer einer Tiroler Expedition nach Peru. Die Reiseroute führte die Gruppe nach der Erstbesteigung von vier Sechstausendern schließlich in das Gebiet der Asháninka im zentralperuanischen Regenwald. Als ...
(ORF/3sat)

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1959 reiste der Österreicher Klaus Keplinger erstmals als Teilnehmer einer Tiroler Expedition nach Peru. Die Reiseroute führte die Gruppe nach der Erstbesteigung von vier Sechstausendern schließlich in das Gebiet der Asháninka im zentralperuanischen Regenwald. Als Sanitäter der Expedition mit westlichen Medikamenten ausgestattet, schloss Klaus Keplinger Freundschaft mit einem der Curanderos, der Heiler, der ihm Einblicke in die Heilkunst der Asháninka erlaubte. Ein umfangreicher Wissensaustausch begann. So verwenden die Asháninka-Indianer seit Jahrhunderten beispielsweise Uncaria tomentosa, Katzenkralle, um Entzündungen, Magengeschwüre, Arthritis, Rheuma und sogar Krebs zu behandeln. Nach seiner Rückkehr nach Europa verifizierte Keplinger die Kenntnisse der Asháninka in Kooperation mit den Universitäten München, Graz, Wien und Innsbruck. Die Studienergebnisse zeigten so vielversprechende Ergebnisse, dass Keplinger mit umfangreicheren Studien begann. Heute wird das Phyto-Parmaka "Krallendorn" als rezeptpflichtiges Medikament auch in der Schulmedizin - vor allem in der Rheumatologie - verwendet. Doch der Urwald ist nun durch den unkontrollierten Raubbau großer Pharmakonzerne bedroht. Durch ungeprüfte Heilaussagen vor allem US-amerikanischer Firmen gepuscht, stieg die Nachfrage nach Heilpflanzen aus dem Urwald in der ersten Hälfte der 1990er Jahre derart stark an, dass die Pflanzen vor allem im Amazonasraum mehr "geplündert" als nachhaltig genutzt wurden - mit der Folge einer zum Teil völligen Ausrottung der Pflanzenbestände.
Der Film "Grünes gold - Medizin aus dem Urwald" begleitet Klaus Keplinger in den zentralperuanischen Regenwald und gewährt einen Einblick in die Heilkunst der Asháninka.
(ORF/3sat)


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Einsatz im Dschungel

Film von Marion Pöllmann

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Hoch oben in den Baumkronen im Regenwald Guyanas in Südamerika existiert eine unbekannte Welt voller Licht und fremdartiger Lebewesen, eine einzigartige Flora und Fauna. Die komplexen Zusammenhänge im Kronendach sind kaum entschlüsselt, die Bündnisse und Konkurrenzen ...

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Hoch oben in den Baumkronen im Regenwald Guyanas in Südamerika existiert eine unbekannte Welt voller Licht und fremdartiger Lebewesen, eine einzigartige Flora und Fauna. Die komplexen Zusammenhänge im Kronendach sind kaum entschlüsselt, die Bündnisse und Konkurrenzen zwischen den Arten oft unbekannt. Eins jedoch ist sicher: Dieser Lebensraum steht vor ungeahnten Veränderungen. Denn eine Pflanzengruppe scheint den Kampf ums Licht zu gewinnen: Lianen übernehmen im Regenwald mehr und mehr die Herrschaft. Der Einfluss dieser Veränderung auf das Weltklima kann bisher nur erahnt werden. Der Naturwissenschaftler Dr. Jörg Salzer von der Universität Ulm ist dem Phänomen auf der Spur. Auslöser des verstärkten Lianenwachstums, so vermuten Salzer und seine Kollegen, sind die Klimaerwärmung und der ansteigende Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre. Seit mehr als sieben Jahren lebt der junge Wissenschaftler auf einer kleinen, offenen Plattform - gerade groß genug für eine Hängematte, einen Minitisch und einen Kocher mit ein paar Vorräten inmitten der Urwaldriesen. Sein Arbeitsplatz ist in Schwindel erregender Höhe, fast 50 Meter über dem Boden. Für die wissenschaftliche Erforschung des vermehrten Lianen-Wachstums muss er Blätter von Lianen und Bäumen im Dach des Dschungels sammeln. Der Wettbewerb um Licht, Wasser und Nährstoffe hat sich im Regenwald bereits deutlich verschärft. Eine Tatsache, die Jörg Salzer vor allem dann bemerkt, wenn er die nachwachsenden Pflanzen betrachtet. Unter dem Gewicht der Schlingpflanzen brechen die Äste der Bäume, und die Lianen sperren das Sonnenlicht aus. Dadurch sterben die Urwaldriesen langsam ab. Nachwachsende junge Triebe können nicht die gleichen Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid aufnehmen, sodass der positive Einfluss des Regenwaldes auf das Weltklima gestört wird.
Der Film "Einsatz im Dschungel" beobachtet den Wissenschaftler Dr. Jörg Salzer im Regenwald Guyanas bei der Arbeit.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Costa Rica

Aufbruch im Paradies

Film von Willy Meyer

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Costa Rica liegt zwischen Nicaragua und Panama auf der zentralamerikanischen Landenge. Das kleine Land lockt mit traumhaften Stränden und einer grandiosen Natur, in der mehr Tier- und Pflanzenarten zu Hause sind als in ganz Europa. Heute steht fast ein Drittel der ...
(ARD/SWR)

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Costa Rica liegt zwischen Nicaragua und Panama auf der zentralamerikanischen Landenge. Das kleine Land lockt mit traumhaften Stränden und einer grandiosen Natur, in der mehr Tier- und Pflanzenarten zu Hause sind als in ganz Europa. Heute steht fast ein Drittel der Gesamtfläche von Costa Rica unter Naturschutz, und der Erhalt der Artenvielfalt ist Regierungsprogramm. Auch der Tourismus, mittlerweile der wichtigste Wirtschaftszweig im Lande, soll dazu einen Beitrag leisten. Dabei sah es lange so aus, als würden Waldrodung, Goldschürfen und Wilderei den natürlichen Reichtum Costa Ricas unwiderruflich zerstören. Doch Initiativen Einzelner setzten ein Umdenken in Gang: Biologen und Naturschützer aus Nordamerika und Europa kauften vor vielen Jahren große Gebiete des Regenwaldes auf und erklärten sie zu Naturreservaten. "Lapa Rios Ecolodge" gilt als Vorzeigeprojekt des sanften, nachhaltigen, umweltgerechten Tourismus. Sie liegt sehr versteckt und ist nur über holprige Pisten zu erreichen. Dort herrscht der absolute Gegenentwurf zu "all-inclusive" und Massentourismus. Die zahlenden Gäste der Lodge brauchen keinerlei Musikberieselung zu ertragen, denn ihr Tag beginnt mit dem laut tönenden Konzert des Urwaldorchesters. Costa Rica gilt mittlerweile als Musterland des Öko-Tourismus.
Für seinen Film "Costa Rica" besuchte Willy Meyer die in der Nähe des Corcovado-Nationalparks gelegene Dschungel-Lodge "Lapa Rios", um an ihrem Beispiel zu zeigen, wie Öko-Tourismus funktionieren kann.
(ARD/SWR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Tatort Regenwald -

Bedrohter Quell des Lebens

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Tropische Klimaküche
Regenwälder sind für den Klimaschutz unverzichtbar
Heilsame Pflanzen
In den Tropen schlummert ein riesiges
Reservoir an medizinischen Wirkstoffen
und Substanzen
Gefährliche Bodenschätze
Mächtige Erdölfelder im Amazonasgebiet bedrohen
den Erhalt von Naturschutzgebieten

Erstausstrahlung

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Die Auswirkungen der Regenwaldzerstörung auf den Klimawandel sind heute schon spürbar und werden in Zukunft für jeden Menschen noch spürbarer werden.
Aus diesem Grund berichtet "nano spezial: Regenwald - Bedrohte Quelle des Lebens" am 3sat-Thementag "Paradies ...
(ARD/SWR/3sat)

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Die Auswirkungen der Regenwaldzerstörung auf den Klimawandel sind heute schon spürbar und werden in Zukunft für jeden Menschen noch spürbarer werden.
Aus diesem Grund berichtet "nano spezial: Regenwald - Bedrohte Quelle des Lebens" am 3sat-Thementag "Paradies Regenwald" über die Bedrohung der weitgehend unerforschten Ressourcen des Regenwaldes. Hauptursachen der Zerstörung weltweit sind: Brandrodung zur Schaffung landwirtschaftlicher Flächen, Umwandlung von Wäldern in Ölpalm-, Bananen- oder Kaffeeplantagen, Verkauf edler Tropenhölzer, Ausbeutung von Bodenschätzen wie Eisenerz, Gold, Öl oder Gas, der Bau von Großstaudämmen zur Energiegewinnung und Holzeinschlag. Die allerwenigsten Tier- und Pflanzenarten des Tropenwaldes sind bislang überhaupt entdeckt. Nur etwa ein Prozent ist bislang wissenschaftlich erforscht. Trotzdem entstammt diesem kleinen Anteil untersuchter Arten bereits ein Viertel unserer rezeptpflichtigen Medikamente. Bei der Erforschung weiterer Arten können also wahrscheinlich noch ungeahnte Heilmittel gegen Krankheiten gefunden werden.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wagnis im Dschungel -

Mary Kingsley unter Kannibalen

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

(aus der ZDF-Reihe "Tropenfieber")

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1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch ...

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1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch Chancen zu haben, beschließt sie, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Allein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt sei, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als Pionierin der Frauenbefreiung verehrt. Die Aufzeichnungen von ihren Besuchen beim Stamm der Fang gehören zu den besten der Reise- und Abenteuerliteratur, und die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt.
Der Film "Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen" stellt das Lebenswerk von Lady Mary Kingsley vor.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wildes Afrika - Waldwelten

Film von Patrick Morris und Andrew Murray

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Der tropische Regenwald ist ein 5.500 Kilometer langer grüner Gürtel, der den afrikanischen Kontinent von Uganda im Osten bis Sierra Leone im Westen umspannt. Das Klima dort wechselt ständing zwischen trockenen und feuchten Perioden, und mit diesen Schwankungen ...
(ORF)

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Der tropische Regenwald ist ein 5.500 Kilometer langer grüner Gürtel, der den afrikanischen Kontinent von Uganda im Osten bis Sierra Leone im Westen umspannt. Das Klima dort wechselt ständing zwischen trockenen und feuchten Perioden, und mit diesen Schwankungen verändert sich auch der Wald. Zurzeit schreibt Afrika ein regenreiches Kapitel. Der Wald hat beinahe seine bisherige Maximalausdehnung erreicht. Es regnet nahezu täglich. An manchen Stellen fallen zehn Meter Niederschlag pro Jahr. Der Regen, der den Wald seit Jahrtausenden immer wieder aufs Neue formt, bringt auch tagtäglich kleine Veränderungen. Und jede noch so kleine Veränderung bietet neue Chancen für die Tier- und Pflanzenwelt. Der Antrieb des gesamten Ökosystems befindet sich in 40 bis 50 Metern Höhe, im Kronendach. Dort saugen die Blätter die Sonnenenergie auf und verwandeln sie in pflanzliche Nahrung. Die oberste Etage des Regenwaldes ist eine Welt für sich, die nur manchen Tieren zugänglich ist. Im "Erdgeschoss" dagegen ist es dunkel, immer feucht und verhältnismäßig kühl. Die Bodenbewohner des Waldes müssen sich in einem verwirrenden Pflanzendickicht zurechtfinden und mit wenigen Sonnenstrahlen pro Tag auskommen. An die Früchte der Baumriesen kommen sie erst, wenn diese überreif abfallen. Besonders beliebt ist die Sapotefrucht. Wenn diese zwei Kilo schweren Früchte zu Boden donnern, hallt der Aufprall durch den Wald und lockt Elefanten an. Deren Fußabdrücke spielen im Regenwald eine wichtige Rolle: Sie füllen sich in der Regenzeit mit Wasser und bilden einen kleinen Pool, in dem sich, geschützt vor größeren Fressfeinden, Killyfische entwickeln.
Der Film "Wildes Afrika - Waldwelten" ist im afrikanischen Regenwald unterwegs und stellt Flora und Fauna vor.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Manu - Schatztruhe der Natur

Manupark - Fülle des Lebens

Film von Reinhard Radke

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Mit seiner überwältigenden Artenvielfalt ist der Manu-Nationalpark in Peru ein einzigartiger Lebensraum. Er gehört zu den 25 biologisch wertvollsten Regionen der Erde, den sogenannten Hotspots. Nach Schätzungen von Wissenschaftlern beherbergen sie über 60 Prozent ...

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Mit seiner überwältigenden Artenvielfalt ist der Manu-Nationalpark in Peru ein einzigartiger Lebensraum. Er gehört zu den 25 biologisch wertvollsten Regionen der Erde, den sogenannten Hotspots. Nach Schätzungen von Wissenschaftlern beherbergen sie über 60 Prozent aller Arten.
Der Tierfilmer Reinhard Radke hat für seinen Film "Manu - Schatztruhe der Natur" zwei Wissenschaftler begleitet, die im Manu-Nationalpark die selten gewordenen Riesenotter erforschen und sich gleichzeitig für den Schutz dieses einmaligen Gebietes einsetzen.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

In den Tiefen des Amazonas

Flussdelfine und Piranhas

Film von Andy Byatt und Steve Greenwood

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Der Amazonas durchquert mit seinen 6.000 Kilometern Länge den südamerikanischen Kontinent. Noch heute birgt der längste Strom der Erde viele Geheimnisse. Was lebt in der kaum erforschten Unterwasserwelt des riesigen Flusssystems - und in den erst vor Kurzem entdeckten, ...
(ARD/NDR)

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Der Amazonas durchquert mit seinen 6.000 Kilometern Länge den südamerikanischen Kontinent. Noch heute birgt der längste Strom der Erde viele Geheimnisse. Was lebt in der kaum erforschten Unterwasserwelt des riesigen Flusssystems - und in den erst vor Kurzem entdeckten, bis zu 120 Meter abfallenden Untiefen? Ein Spezial-Team der BBC bricht zu einer abenteuerlichen Expedition auf. Mit dabei ist der deutsche Unterwasser-Kameramann und Biologe Florian Graner. Das Forschungsziel der Reise: die Erkundung der Tierwelt der weiten Wasserwildnis des Amazonas. Für die Taucher und Wissenschaftler im Team werden drei Amazonasschiffe für viele Wochen zum Ausgangspunkt ihrer Exkursionen. Die Bedingungen könnten schwieriger nicht sein. Bereits nach einem Meter Tiefe wird die Sicht im schlickigen Wasser des Amazonas undurchdringlich. Eine braune Brühe, in der sich die Taucher nur Stück für Stück vorantasten können. Dennoch gelingen dem Team faszinierende Aufnahmen von merkwürdigen Messerfischen, lebensgefährlichen Zitteraalen und riesigen Anakondas. In abgelegenen Seitenarmen des Flusses entdecken sie sogar neue Fischarten. Doch die Expedition ist auch nicht ganz ungefährlich: Piranhas greifen die Taucher an, und auch die Suche nach dem Riesenwels, dem Jaú, ist voller Risiken. Der Fisch, so erzählen die Einheimischen, reißt mit seinem riesigen Maul Menschen in die Tiefe.
Für den Film "In den Tiefen des Amazonas" haben Filmemacher Andy Byatt und Steve Greenwood die Forscher bei ihrer abenteuerlichen und gefährlichen Expedition in die Unterwasserwalt des Amazonas begleitet.
(ARD/NDR)


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22:30
Stereo-Ton

Reisen ins Land der Yanomami-Indianer

Geboren in der Steinzeit - gestorben in der Gegenwart

Reportage von Heinz Kindlimann

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Der Kameramann Heinz Kindlimann lebte 1965 als erster Weißer mit den Yanomami-Indianern in den Urwäldern der Nebelberge an der Grenze von Brasilien zu Venezuela. Die Ureinwohner, die damals zum ersten Mal eine Filmkamera sahen, nannten ihn "Shori Siorï", Schwager aus ...

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Der Kameramann Heinz Kindlimann lebte 1965 als erster Weißer mit den Yanomami-Indianern in den Urwäldern der Nebelberge an der Grenze von Brasilien zu Venezuela. Die Ureinwohner, die damals zum ersten Mal eine Filmkamera sahen, nannten ihn "Shori Siorï", Schwager aus dem Affenland, da ihm - im Gegensatz zu ihnen - Haare nicht nur auf dem Kopf wuchsen. 40 Jahre später besucht Kindlimann die Yanomami erneut. Er trifft auf die Töchter und Söhne seiner ehemaligen Gastgeber. Doch ihre einst egalitäre Gemeinschaft existiert nicht mehr. Auch die letzten noch isoliert lebenden Ureinwohner Amazoniens haben gelernt, was Eigentum bedeutet, und wissen heute um die Gleichstellung von Macht und Besitz. Die Kultur der Yanomami hat keine Chance gegen die "Waffen" des Industriezeitalters. Es gibt aber noch immer Yanomami-Gemeinschaften, die mit allen Mitteln darum kämpfen, ihr traditionelles Leben in die Zukunft zu retten.
Die Reportage "Reisen ins Land der Yanomami-Indianer" erzählt von der nur wenige Jahrzehnte dauernden Entwicklung der Ureinwohner von der "Steinzeit" zum Raketenzeitalter und zeigt den beschwerlichen Weg der Yanomami zwischen Isolation und Integration.


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23:25

Jaguar und Regen

Eine Fahrt auf dem Rio Negro

Dokumentarfilm von Herbert Brödl, Deutschland 1994

Länge: 80 Minuten

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Der deutsche Forschungsreisende Theodor Koch-Grünberg reist Anfang des 20. Jahrhunderts nach Brasilien und verbringt viele Jahre unter den Indianern Amazoniens. Er sucht Begegnungen, zeichnet mit leidenschaftlichem Interesse Mythen und Legenden auf und fotografiert. 1903 ...
(ARD/WDR/BR/HR/ORF)

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Der deutsche Forschungsreisende Theodor Koch-Grünberg reist Anfang des 20. Jahrhunderts nach Brasilien und verbringt viele Jahre unter den Indianern Amazoniens. Er sucht Begegnungen, zeichnet mit leidenschaftlichem Interesse Mythen und Legenden auf und fotografiert. 1903 beginnt er seine Reise in Manaus. Von dort fährt er auf dem gewaltigen Fluss Rio Negro, Zustrom des Amazonas, bis zu dessen Oberlauf am Äquator. Das Gebiet, in dem er drei Jahre bleibt, sieht auf der Landkarte wie ein Hundekopf aus. Es ist so groß wie Deutschland und besteht nur aus Wasser und Wald.
Der Dokumentarfilm "Jaguar und Regen" von Herbert Brödl reist auf Theodor Koch-Grünbergs Spuren in das Innerste Amazoniens.
(ARD/WDR/BR/HR/ORF)


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0:50
Stereo-Ton16:9 Format

Perlen des Regenwaldes (1/2)

Ein Friedenspark in der Mitte Amerikas

Film von Cornelia Volk und Frank Eckert

Nicaragua-See und der Rio San Juan

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Das Naturreservat "Los Guatuzos Wildlife Reuge" im Grenzgebiet von Nicaragua zu Costa Rica ist ein Feuchtgebiet voller Leben: Dreizehenfaultiere, Zischnattern, Sackflügelfledermäuse und eine riesige Vogelwelt sind dort zu finden. Seit 1990, dem letzten Jahr der ...
(ARD/MDR)

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Das Naturreservat "Los Guatuzos Wildlife Reuge" im Grenzgebiet von Nicaragua zu Costa Rica ist ein Feuchtgebiet voller Leben: Dreizehenfaultiere, Zischnattern, Sackflügelfledermäuse und eine riesige Vogelwelt sind dort zu finden. Seit 1990, dem letzten Jahr der sandinistischen Regierung, steht es unter Naturschutz. Nach dem achtjährigen Bürgerkrieg hat eine nicaraguanische Naturschutzorganisation dort zahlreiche Projekte gestartet, damit die Menschen wieder von den Schätzen der Flüsse und des Regenwaldes südlich des Nicaragua-Sees leben können, ohne sie zu zerstören. 36 vulkanische Inseln bilden den Solentiname-Archipel im Südosten dieses größten mittelamerikanischen Sees. Auf der einen verbringen Olivenscharben die Nacht, eine andere haben sich die äußerst seltenen Gelbnackenamazonen als Heimat gewählt. Und von fast allen Inseln schallt der Gesang der Montezuma-Stirnvögel. Für die Künstler von Solentiname sind die Inseln auch Quelle der Inspiration. Sie bannen die Naturparadiese mit Ölfarbe auf Leinwand, seit sie von Ernesto Cardenal, dem berühmten Priester, Dichter und Revolutionär, dazu ermuntert wurden. Mit den farbenfrohen Bildern haben sie die Schätze ihrer Heimat in der ganzen Welt bekannt gemacht.
Cornelia Volk und Frank Eckert zeigen im ersten Teil ihres Films "Perlen des Regenwaldes" das Leben von Menschen und Tieren im "Los Guatuzos"-Naturreservat.

Den zweiten Teil von "Perlen des Regenwaldes" zeigt 3sat im Anschluss, um 1.30 Uhr.
(ARD/MDR)


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1:30
Stereo-Ton16:9 Format

Perlen des Regenwaldes (2/2)

Ein Friedenspark in der Mitte Amerikas

Film von Cornelia Volk und Frank Eckert

Das Schutzgebiet Indio-Maiz und die Karibikküste

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Der Soldatenara steht im Norden Costa Ricas kurz vor der Ausrottung. Im Grenzgebiet von Costa Rica und Nicaragua, seinem bedeutendsten Lebensraum, ist er zum Symboltier für den Kampf um die Erhaltung des Ökosystems geworden. Costa Rica will den Soldatenara retten, indem ...
(ARD/MDR)

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Der Soldatenara steht im Norden Costa Ricas kurz vor der Ausrottung. Im Grenzgebiet von Costa Rica und Nicaragua, seinem bedeutendsten Lebensraum, ist er zum Symboltier für den Kampf um die Erhaltung des Ökosystems geworden. Costa Rica will den Soldatenara retten, indem es den "Maquenque National Park" genau in jener Region errichtet, in der die Vögel traditionell ihre Jungen aufziehen. Auf der anderen Seite des Grenzflusses Rio San Juan liegt das nicaraguanische Biosphärenreservat "Indio-Maiz". Das riesige Reservat, das sich entlang des Rio San Juan bis an die Karibikküste erstreckt, gilt als Herzstück des grenzübergreifenden Peace-Parks "Si-a-Paz" - "Ja zum Frieden". Auf wenigen Hektar sind dort mehr Tier- und Pflanzenarten zu finden als in ganz Europa: Erdbeerfrösche, Goldbaumsteiger, Tukane, Amazonen, Mantelbrüllaffen, Klammeraffen und der Soldatenara.
Im zweiten Teil ihres Films "Perlen des Regenwaldes" stellen Cornelia Volk und Frank Eckert das Biosphärenreservat "Indio-Maiz" und die Karibikküste vor.
(ARD/MDR)


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2:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Almendro - Baum des Lebens

Film von Barbara Puskás und Ina Knobloch

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Costa Rica ist ein Bindeglied zwischen Nord- und Südamerika auf einer schmalen Landzunge, die den Pazifischen Ozean von der Karibischen See trennt. Costa Rica steht auf der Liste der an Artenvielfalt reichsten Länder ganz oben, denn seine Landschaften sind ein Hort ...
(ORF)

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Costa Rica ist ein Bindeglied zwischen Nord- und Südamerika auf einer schmalen Landzunge, die den Pazifischen Ozean von der Karibischen See trennt. Costa Rica steht auf der Liste der an Artenvielfalt reichsten Länder ganz oben, denn seine Landschaften sind ein Hort genetischer Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Am Beispiel des Almendro-Baums wird das ausgetüftelte Nischenprogramm der Bewohner eines Tieflandregenwaldes deutlich: Von der Wurzel bis zur Krone bietet er unzähligen Wesen Lebensraum, Schutz und Nahrung. Fällt der Almendro, gehen die meisten Tiere, die auf und mit ihm leben, zugrunde. Das ist die zerbrechliche Seite der Biodiversität. Artenvielfalt auf engem Raum bedeutet gleichzeitig eine ausgeprägte Spezialisierung jeder einzelnen Art. Ein drastisches Beispiel für dieses Phänomen zeigt der Rückgang des Bestandes der Grünen Aras. Der Almendro und der Grüne Ara gehören untrennbar zusammen, und wo dieser Baum nicht mehr vorkommt, verschwindet auch der grüne Papagei.
Der Film "Almendro - Baum des Lebens" zeigt am Beispiel des Regenwaldes in Costa Rica, wie zerbrechlich die Biodiversität ist.
(ORF)


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3:00

In 1.000 Minuten um die Welt - Borneo

Film von Bernd Strobel und Jörg M. Schmid

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Das Dorf Lempunah liegt tief im Urwald von Borneo und ist nur zu Fuß zu erreichen. Von der nächsten menschlichen Besiedlung aus liegt es zwei Tagesmärsche entfernt. Dort lebt Familie Teng, die täglich ums Überleben kämpfen muss. Ihr Alltag besteht vor allem aus Jagd, ...
(ARD/MDR)

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Das Dorf Lempunah liegt tief im Urwald von Borneo und ist nur zu Fuß zu erreichen. Von der nächsten menschlichen Besiedlung aus liegt es zwei Tagesmärsche entfernt. Dort lebt Familie Teng, die täglich ums Überleben kämpfen muss. Ihr Alltag besteht vor allem aus Jagd, Fischfang, Schule und Ausbildung. Besonders auffällig ist der hohe Stellenwert der Kinder, der "Könige von Lempunah".
Die Filmemacher Bernd Strobel und Jörg M. Schmid haben das Urwalddorf für ihren Film "In 1.000 Minuten um die Welt - Borneo" besucht und mehrere Wochen lang mit den Menschen zusammengelebt.
(ARD/MDR)


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3:30

Der Rio San Juan

Die Urwald-Connection

Film von Ina Knobloch und Manfred Praxl

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Der Rio San Juan windet sich durch den Dschungel Nicaraguas und Costa Ricas zum Atlantischen Ozean. Vor über 100 Jahren war der Fluss die wichtigste Verbindung zwischen Ost- und Westküste Zentralamerikas. Zur Zeit des Goldrausches in Kalifornien nutzten Hunderttausende ...
(ARD/MDR)

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Der Rio San Juan windet sich durch den Dschungel Nicaraguas und Costa Ricas zum Atlantischen Ozean. Vor über 100 Jahren war der Fluss die wichtigste Verbindung zwischen Ost- und Westküste Zentralamerikas. Zur Zeit des Goldrausches in Kalifornien nutzten Hunderttausende Glücksritter auf ihrem Weg von New York nach San Francisco die Route über den Rio San Juan und den Nicaragua-See. Heute erinnern wenige Relikte an die einstige Rolle dieser natürlichen Wasserstraße, die mit dem Bau des Panama-Kanals ein jähes Ende fand. Schon lange gibt es keinen durchgehenden Schiffsverkehr mehr, und es werden keine Waren aus oder nach Europa über Fluss und See transportiert.
Für den Film "Der Rio San Juan" begeben sich Ina Knobloch und Manfred Praxl per Anhalter auf eine abenteuerliche Flussreise entlang des Flusses.
(ARD/MDR)


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Geheimnisse des Regenwaldes

Film von Eberhard Weiß und Adam Prochatzka

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Der äquatoriale Regenwald gibt dem Besucher seine Artenvielfalt nur bei genauem Hinsehen preis. Gerade die kleinen Tiere entgehen oft der Aufmerksamkeit. Die Kinder, die in Amazonien zu Hause sind, kennen sie jedoch. Für sie ist der Regenwald keine grüne Hölle - sie ...
(ARD/SWR)

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Der äquatoriale Regenwald gibt dem Besucher seine Artenvielfalt nur bei genauem Hinsehen preis. Gerade die kleinen Tiere entgehen oft der Aufmerksamkeit. Die Kinder, die in Amazonien zu Hause sind, kennen sie jedoch. Für sie ist der Regenwald keine grüne Hölle - sie wissen, wie man sich zwischen Kaimanen ungefährdet bewegt. Wie andere Tiere auch leiden die Alligatoren darunter, dass immer mehr Urwaldfläche durch Viehhaltung zerstört wird. Kaimane sind vom Aussterben bedroht.
Eberhard Weiß und Adam Prochatzka zeigen in ihrem Film die "Geheimnisse des Regenwaldes". Sie begleiten unter anderem einen einheimischen Jungen in den Urwald und lassen sich von einem Mann im ecuadorianischen Fatima berichten, wie er der Zerstörung des Urwaldes durch die Viehhaltung begegnen will.
(ARD/SWR)


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5:00
Stereo-Ton16:9 Format

Panoramajagd im Regenwald

Wie der Amazonas nach Leipzig kommt

Film von Daniel Vogelsberg

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Einmal am Fuße des Mount Everest stehen, ins alte Rom reisen oder nach Dresden ins Jahr 1756: Der Berliner Panoramakünstler Yadegar Asisi entführt mit seinen über 100 Meter breiten Panoramen an Orte, die nur schwer erreichbar sind oder so gar nicht mehr existieren. ...
(ARD/MDR)

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Einmal am Fuße des Mount Everest stehen, ins alte Rom reisen oder nach Dresden ins Jahr 1756: Der Berliner Panoramakünstler Yadegar Asisi entführt mit seinen über 100 Meter breiten Panoramen an Orte, die nur schwer erreichbar sind oder so gar nicht mehr existieren. Unter anderem holte der Künstler den brasilianischen Urwald in den Leipziger Gasometer. Im Sommer 2008 brach der Künstler gemeinsam mit dem Leipziger Botaniker Dr. Dietmar Sattler nach Brasilien auf, um im Regenwald auf Panoramajagd zu gehen - ausgerüstet mit Fotokameras, Pinseln und Farbe, einem Moskitonetz und einer Hängematte. Auf der Jagd nach einmaligen Perspektiven war Asisi und Sattler kein Risiko zu groß. "Wenn die Faszination, die ich empfinde, nur ansatzweise rüberkommt, wenn man im Panometer steht und nur ein bisschen von dem Gefühl kriegt, von der Gänsehaut, dann hat sich meine Reise gelohnt", so Asisi.
Der Film "Panoramajagd im Regenwald" begleitet den Künstler Yadegar Asisi auf seiner spannenden Expedition in den brasilianischen Regenwald.

Das Panoramaprojekt "AMAZONIEN - Yadegar Asisis Zauberbild der Natur" ist bis Anfang Januar 2011 im Gasometer (Panometer) Leipzig zu sehen.

(ARD/MDR)


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5:30
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Baumriesen zum Bildriesen

3.000 Quadratmeter Regenwald für Leipzig

Film von Daniel Vogelsberg

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Der Berliner Panoramakünstler Yadegar Asisi will ein gut 3.000 Quadratmeter großes Stück Regenwald in den Leipziger Gasometer holen. Es soll das größte Rundbild der Welt werden und eine perfekte Illusion schaffen: Farbe, Licht, Geräusche, ja sogar Düfte sollen den ...
(ARD/MDR)

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Der Berliner Panoramakünstler Yadegar Asisi will ein gut 3.000 Quadratmeter großes Stück Regenwald in den Leipziger Gasometer holen. Es soll das größte Rundbild der Welt werden und eine perfekte Illusion schaffen: Farbe, Licht, Geräusche, ja sogar Düfte sollen den Betrachter im Gasometer mitten in die geheimnisvolle Welt Amazoniens versetzen. Zwei Jahre lang arbeiten der Künstler und sein Team mit modernsten Retusche- und Drucktechniken an dem gigantischen Bild. Doch erst, wenn das fußballfeldgroße Panorama wirklich im Leipziger Gasometer hängt, wird Yadegar Asisi sehen, ob seine Idee vom Zauberbild Amazoniens tatsächlich funktioniert.
Der Film "Vom Baumriesen zum Bildriesen" erzählt die abenteuerliche und spannende Entstehungsgeschichte des größten Panoramas der Welt: von der Expedition in die geheimnisvolle grüne Hölle nahe des Äquators bis zur Hängung des riesigen Bildes durch Alpinkletterer im Leipziger Gasometer.
(ARD/MDR)

Sendeende: 6:00 Uhr