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Oktober 2017
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Samstag, 29. Mai
Programmwoche 22/2010
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6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Ich, der Euro

(Wh.)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Extra en français (9/13)

Sitcom in französischer Sprache

Du boulot pour Sam et Nico!

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Nico möchte Schauspieler werden und probt für eine Rolle in Shakespeares Hamlet. Sacha ist Redaktionsassistentin bei France 9 und hat viel mit Prominenten zu tun, was sie sichtlich genießt. Da ihr Sender einen neuen Reporter sucht, schlägt Sacha Sam für den Job vor, ...
(ARD/SWR/WDR)

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Nico möchte Schauspieler werden und probt für eine Rolle in Shakespeares Hamlet. Sacha ist Redaktionsassistentin bei France 9 und hat viel mit Prominenten zu tun, was sie sichtlich genießt. Da ihr Sender einen neuen Reporter sucht, schlägt Sacha Sam für den Job vor, natürlich auch in ihrem eigenen Interesse. Sam ist skeptisch, ob sein Französisch und seine Fähigkeiten ausreichen werden. Er lässt sich von Nico Tipps geben. Selbstbewusst erscheint Sam am nächsten Tag in Sachas Büro. Doch sie ist gar nicht begeistert von Sams lächerlicher Vorstellung. Trotzdem bleibt ihr nichts anderes übrig als das Video von Sam ihrer neuen Chefin, der Redakteurin Barbarella, zu zeigen. Barbarella ist beeindruckt von Sam, und er bekommt den Job. Auch Nico findet Arbeit. Er verkauft im Hamlet-Kostüm Burger für eine Fast-Food-Kette.
Neunte Folge eines 13-teiligen französischen Sprachkurses in Form einer Sitcom.
(ARD/SWR/WDR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

kulturplatz

Das Magazin für Kultur des Schweizer Fernsehens

Moderation: Nicole Salathé

Themen:
- Wie der Kult um "Star Wars" die Generationen verbindet
- Lokaltermin beim nackten Papst in Konstanz
- Ugo Rondinones bleierne Nacht im Aargauer Kunsthaus
- Krimi-Autor Petros Markaris über Griechenlands Kultur
der Korruption
- Chinesische Expo-Künstler hinterfragen die rasante
Urbanisierung

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

Nachbarn in Europa - Die Grenzstadt Sopron-Ödenburg

Film von Erich Schneller

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In der ungarischen Grenzstadt Sopron, zehn Autominuten vom burgenländischen Eisenstadt entfernt, herrscht Aufbruchsstimmung. Stadtväter, Wirtschaftstreibende und Kulturaktivisten sind entschlossen, die neuen Chancen in Europa zu nützen: die sanfte Vermarktung des ...
(ORF)

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In der ungarischen Grenzstadt Sopron, zehn Autominuten vom burgenländischen Eisenstadt entfernt, herrscht Aufbruchsstimmung. Stadtväter, Wirtschaftstreibende und Kulturaktivisten sind entschlossen, die neuen Chancen in Europa zu nützen: die sanfte Vermarktung des UNESCO-Weltkulturerbes Neusiedler See zum Beispiel. Hausgemachte Ideen und Fördergelder aus Brüssel sollen die "Stadt der Treue", wie sie von den Ungarn gern genannt wird, zu einer neuen Blüte führen. Mit dem Blick in die Zukunft entwerfen Soproner Bürger ein Bild ihrer Stadt.
Der Film "Nachbarn in Europa - Die Grenzstadt Sopron-Ödenburg" beleuchtet die Situation in der Region.
(ORF)


10:05
Stereo-Ton16:9 Format

Wohnen beim Nachbarn - Österreicher in Ungarn

Film von Dorottya Kelemen

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Hunderte Österreicher haben in den vergangenen Jahren in Ungarn eine neue Heimat gefunden. Die meisten von ihnen lassen sich in Grenznähe nieder. So sind sie zwar in der Fremde, aber doch auch nahe der Heimat. Ein Tankstellenpächter aus Nickelsdorf hat die Liebe zu ...
(ORF)

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Hunderte Österreicher haben in den vergangenen Jahren in Ungarn eine neue Heimat gefunden. Die meisten von ihnen lassen sich in Grenznähe nieder. So sind sie zwar in der Fremde, aber doch auch nahe der Heimat. Ein Tankstellenpächter aus Nickelsdorf hat die Liebe zu einer Ungarin zum Umzug ins Nachbarland bewogen. Eine Familie aus Wien wollte am ungarischen Ufer des Neusiedler Sees ein neues Leben beginnen und bewirtschaft jetzt eine Frühstückspension. Wieder andere wieder wollen ihren Lebensabend in dem immer noch günstigeren Nachbarland verbringen.
Der Film "Wohnen beim Nachbarn - Österreicher in Ungarn" zeigt, wie diese ausgewanderten Österreicherinnen und Österreicher das Leben zum Teil sogar ohne ungarische Sprachkenntnisse meistern und wie sie von den Einheimischen aufgenommen werden.
(ORF)


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10:25
schwarz-weiss monochrom

Die unentschuldigte Stunde

Spielfilm, Österreich 1957

Darsteller:
Dr. Hans WeiringkAdrian Hoven
Biggi JägerErika Remberg
Prof. Dr. WeiringkRudolf Forster
FabianJosef Meinrad
Schuldiener AichingerHans Moser
u.a.
Regie: Willi Forst
Länge: 91 Minuten

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Biggi Jäger ist Schülerin der Abitursklasse in einem Wiener Mädchengymnasium. Da sie sich wieder einmal nicht auf den Chemieunterricht vorbereitet hat, schwindelt sie ihrem Lehrer Unwohlsein vor. Sie wird heimgeschickt, um die rätselhafte Krankheit auszukurieren. Weil ...
(ORF)

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Biggi Jäger ist Schülerin der Abitursklasse in einem Wiener Mädchengymnasium. Da sie sich wieder einmal nicht auf den Chemieunterricht vorbereitet hat, schwindelt sie ihrem Lehrer Unwohlsein vor. Sie wird heimgeschickt, um die rätselhafte Krankheit auszukurieren. Weil sie auch vor ihren Eltern die Kranke spielen muss, holen diese aus der benachbarten Klinik Dr. Hans Weiringk. Prompt verliebt sie sich in den attraktiven Arzt. Es entwickelt sich eine Bekanntschaft, die schließlich zur Heiratsurkunde führt. Als junge Ehefrau eines vielbeschäftigten Arztes fühlt sich Biggi jedoch bald verlassen, zumal ihr berühmter Schwiegervater, Professor Dr. Weiringk, so gar kein Verständnis für eine Schwiegertochter hat, die den begabten Sohn nur von seinen wissenschaftlichen Aufgaben abhält. Das ist nur einer der Gründe für Biggi, nun doch das Abitur nachzuholen. Heimlich geht sie wieder zur Schule. Doch das Doppelleben als Ehefrau und Schülerin erweist sich als sehr anstrengend.
Heiterer Spielfilm von Willi Forst.
(ORF)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Südtirol



Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Thadeusz

Gesprächssendung mit Jörg Thadeusz

Mit dem Gast Moritz Rinke

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"Thadeusz" ist eine klassische Gesprächssendung: Moderator Jörg Thadeusz trifft in jeder Sendung einen Gast und unterhält sich mit diesem über Dinge, die ihn bewegen oder ärgern. Der jeweilige Gast spricht über Sachverhalte, zu denen er eine Meinung und auch wirklich ...
(ARD/RBB)

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"Thadeusz" ist eine klassische Gesprächssendung: Moderator Jörg Thadeusz trifft in jeder Sendung einen Gast und unterhält sich mit diesem über Dinge, die ihn bewegen oder ärgern. Der jeweilige Gast spricht über Sachverhalte, zu denen er eine Meinung und auch wirklich etwas zu sagen hat. Ein meinungsfreudiger Dialog, der dem Zuschauer neue Erkenntnisse auch über prominente Gäste bringt.
(ARD/RBB)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

quer

... durch die Woche mit Christoph Süß


Die Magazinsendung mit Christoph Süß - von Querköpfen für Querdenker, die in spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen auf besondere Weise den Ereignissen der Woche auf den Grund geht.
(ARD/BR)


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14:00

Schottland: Highlands & Islands

Film von Ute Werner

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Seit dem 19. Jahrhundert, als viele Bildungsreisende Schottland entdeckten, hat die Begeisterung für die Region im Norden von Großbritannien nicht nachgelassen. Die Landschaft mit ihrer grandiosen Bergwelt und den verwunschenen Seen gehört dabei ebenso zum ...

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Seit dem 19. Jahrhundert, als viele Bildungsreisende Schottland entdeckten, hat die Begeisterung für die Region im Norden von Großbritannien nicht nachgelassen. Die Landschaft mit ihrer grandiosen Bergwelt und den verwunschenen Seen gehört dabei ebenso zum Schottlandbild wie Dudelsack, Schottenrock, Whisky, einsame Schlösser, wuschelige Hochlandrinder und baumstammwerfende Männer.
Der Film "Schottland: Highlands & Islands" beginnt in Glasgow, der Stadt des Jugendstilkünstlers Charles Rennie Mackintosh, führt am Caledonian Canal entlang und über die "Road to the Isles" durch die Northwest Highlands. Von dort geht es zu den Hebrideninseln Skye, Harris und Lewis.


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14:35
Stereo-Ton16:9 Format

laVita

Film von Andrea Koeppler, Steffi Illinger, Nicole

Hillgruber und Isabella Schuppke

Heimat auf dem Teller: Spargel & Co.

Moderation: Janina Nottensteiner


Gesellschaftspolitik, Alltagspraxis und Lifestyle sind die Themen von "laVita". Bunt, bewegend, lebensnah berichtet das Gesellschaftsmagazin monothematisch über Menschen und ihr Leben.
(ARD/BR)


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15:20

Ein Bandit zum Küssen

(The Kissing Bandit)

Spielfilm, USA 1947

Darsteller:
RicardoFrank Sinatra
TeresaKathryn Grayson
ChicoJ. Carrol Naish
IsabellaMildred Natwick
Don JoseMikhail Rasumny
u.a.
Regie: Laszlo Benedek
Länge: 97 Minuten

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Als der junge Ricardo vom Tod seines Vaters erfährt, bricht er sein Studium ab und kehrt von Boston zurück nach Kalifornien. Ricardo will den Gasthof seines Vaters weiterführen und glaubt, durch sein Studium der Betriebswirtschaft für diese Aufgabe bestens geeignet zu ...
(ARD)

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Als der junge Ricardo vom Tod seines Vaters erfährt, bricht er sein Studium ab und kehrt von Boston zurück nach Kalifornien. Ricardo will den Gasthof seines Vaters weiterführen und glaubt, durch sein Studium der Betriebswirtschaft für diese Aufgabe bestens geeignet zu sein. Bei seiner Rückkehr muss er jedoch erfahren, dass sein Vater in Wahrheit gar kein Gastwirt war, sondern der berüchtigte "küssende Bandit", der bei jedem Raubüberfall die anwesenden Damen ohnmächtig küsste. Chico, ein treuer Freund und Weggefährte des Vaters, überredet Ricardo, die Rolle des Anführers zu übernehmen, damit die gefürchtete Bande wieder auflebt. Zögernd stimmt Ricardo zu, doch schon bald findet er Geschmack an seinem neuen Beruf. Gleich bei seinem ersten Überfall rauben Chicos Banditen die Kutsche mit der Tochter des Gouverneurs von Kalifornien aus. Ricardo versucht, dem Namen seines Vaters gerecht zu werden, aber er ist von der schönen Teresa so eingeschüchtert, dass er sich nicht traut, sie zu küssen. Ricardo verliebt sich in Teresa und gibt sich als Graf Belmonte aus, um sich Zutritt zur Hazienda des Gouverneurs Don Jose zu verschaffen. Teresa erkennt Ricardo wieder und ist beeindruckt von seinem Wagemut. Doch als sie erfährt, dass der "küssende Bandit" nach seinen Raubüberfällen bislang alle Frauen geküsst hat, nur sie nicht, hat Ricardo einige Mühen, das Herz der Gouverneurstochter zu erobern.
In der unterhaltsamen Westernkomödie "Ein Bandit zum Küssen" ist der junge Frank Sinatra in einem seiner ersten Leinwandauftritte zu sehen.
(ARD)


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

vivo-Reportage: "... und morgen hole ich mir dein Kind"

Erziehung in Westafrika

Erstausstrahlung

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Bei verschiedenen Ethnien im Norden des westafrikanischen Staats Benin werden Kinder traditionell nicht von ihren leiblichen Eltern aufgezogen, sondern weggegeben. Mädchen mit zwei bis drei Jahren, Jungen mit fünf bis sechs Jahren. Sie wachsen in einer Pflegefamilie auf ...

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Bei verschiedenen Ethnien im Norden des westafrikanischen Staats Benin werden Kinder traditionell nicht von ihren leiblichen Eltern aufgezogen, sondern weggegeben. Mädchen mit zwei bis drei Jahren, Jungen mit fünf bis sechs Jahren. Sie wachsen in einer Pflegefamilie auf und haben oft keinen Bezug zu ihrer Herkunftsfamilie. Kinder gehören nach dortigen Vorstellungen der Allgemeinheit, nicht den Eltern. Nur wenn Kinder nicht verwöhnt werden, so glaubt diese Volksgruppe, können sie später auf eigenen Beinen stehen. Zu viel Nähe empfinden die Dorfbewohner als unanständig und der Erziehung abträglich. Biologische Elternschaft spielt keine Rolle, sie wird sogar verschwiegen. Und doch gibt es immer wieder Kinder, die den Weg zurück zur leiblichen Mutter finden. Der Kodex verlangt, dass diese das Kind dann abweist.
In der letzten Folge des vierteiligen Schwerpunkts zum Thema "Erziehung heute" wirft "vivo" in einer Reportage einen Blick über den kultursoziologischen Tellerrand hinaus auf eine Region der Welt, in der es völlig andere Vorstellungen von Erziehung und familiären Werten gibt. "vivo" begleitet Dr. Jeannett Martin, eine Ethnologin der Universität Bayreuth, in das Dorf Angarabedou im Norden Benins. Sie kennt die Menschen dort seit Jahren und erforscht deren uns so fremde Wertvorstellungen und Normen.


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

SCHWEIZWEIT

Moderation: Wasiliki Goutziomitros

Erstausstrahlung


Das wöchentliche Magazin "SCHWEIZWEIT" erzählt große und kleine Geschichten aus der Schweiz, hinterfragt Alltägliches und beschäftigt sich mit der immer wieder überraschenden Eidgenossenschaft.


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18:00
Stereo-Ton

Hessenreporter: Fahndung aus der Luft

Im Einsatz mit der Bundespolizei

Film von Andreas Graf

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Rainer Philipp springt als letzter in die EC 1505, einen der modernsten Hubschrauber der Welt. Ohne den Kopiloten von der Bundespolizei kann die Maschine nicht abheben. Er bedient die Fahndungsgeräte und leitet den Einsatz. Heute muss sein Team ein Fußballspiel mit ...
(ARD/HR)

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Rainer Philipp springt als letzter in die EC 1505, einen der modernsten Hubschrauber der Welt. Ohne den Kopiloten von der Bundespolizei kann die Maschine nicht abheben. Er bedient die Fahndungsgeräte und leitet den Einsatz. Heute muss sein Team ein Fußballspiel mit gewaltbereiten Hooligans von der Luft aus kontrollieren. Rainer Philipp gehört zur "Fliegerstaffel Mitte" der Bundespolizei im nordhessischen Fuldatal. Die Piloten jagen Terroristen, fliegen Bundespolitiker und die Antiterrorgruppe GSG 9. Außerdem kontrollieren sie das gesamte Schienennetz der Deutschen Bahn aus der Luft und retten Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen. Wer hier arbeitet, muss belastbar sein. Nerven wie Drahtseile sind die Voraussetzung für einen Job am Limit, physisch wie psychisch. Aus 500 Metern Höhe können die Piloten und Fahnder mit High-Tech- und Wärmebildkameras alles sehen, was am Boden passiert, Tag und Nacht. Ihr Einsatzgebiet ist vorwiegend Hessen. Doch wenn irgendwo in Europa die Wälder brennen, dann werden auch die Spezial-Lösch-Hubschrauber aus dem Fuldatal alarmiert. Die Retter der Fliegerstaffel waren bereits 2001 bei den verheerenden Waldbränden in Portugal im Einsatz.
Der Film "Hessenreporter: Fahndung aus der Luft" begleitet den Polizeipiloten Rainer Philipp mehrere Tage lang bei seinen Einsätzen.
(ARD/HR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

August und die Wanderarbeiter

Eine chinesische Skizze

Reportage von Christoph Müller

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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August Keller war der Bauführer des Schweizer Pavillons auf der Expo 2010, die Anfang Mai in Schanghai die Tore öffnete. Er schlug sich mehr als ein halbes Jahr mit den vielen Missverständnissen, Irrtümern und Fehlleistungen herum, die den Versuch begleiteten, in China ...

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August Keller war der Bauführer des Schweizer Pavillons auf der Expo 2010, die Anfang Mai in Schanghai die Tore öffnete. Er schlug sich mehr als ein halbes Jahr mit den vielen Missverständnissen, Irrtümern und Fehlleistungen herum, die den Versuch begleiteten, in China ein Gebäude nach Schweizer Normen zu bauen. Keller arbeitet seit mehreren Jahren auf Baustellen in China und hat inzwischen gelernt, dass dort alles etwas anders funktioniert als in der Schweiz. Er ist zu einem Grenzgänger zwischen den Kulturen geworden. Die Arbeiter am Schweizer Pavillon kamen aus den entlegenen und armen Dörfern Chinas. Es sind Wanderarbeiter, die während mehr als elf Monaten im Jahr weit weg von zu Hause leben, auf einer der Baustellen in Chinas wachsenden Großstädten.
Reporter Christoph Müller hat den Bauführer des Schweizer Pavillons August Keller und die chinesischen Wanderarbeiter vor Ort besucht.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Box Office

Das Film-Magazin aus der Schweiz

Moderation: Monika Schärer


Einmal wöchentlich zeigt "Box Office", welche aktuellen Filme man gesehen haben muss, welche DVDs man nicht verpassen darf und was man sonst noch wissen sollte aus der Welt des Films.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Starke Stücke

Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie

Ein Projekt von Christoph Marthaler und Anna Viebrock,

Berlin 2010

Inszenierung für die Wiener Festwochen

Fernsehregie: Andreas Morell
Erstausstrahlung

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"Riesenbutzbach" ist Christoph Marthalers und Anna Viebrocks Reaktion auf die Wirtschaftskrise. Der Schweizer Regisseur und seine Bühnenbildnerin haben ein Szenario entworfen, in dem 15 Figuren mit dem krisenbedingten sozialen Abstieg konfrontiert werden: Sie reden ...

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"Riesenbutzbach" ist Christoph Marthalers und Anna Viebrocks Reaktion auf die Wirtschaftskrise. Der Schweizer Regisseur und seine Bühnenbildnerin haben ein Szenario entworfen, in dem 15 Figuren mit dem krisenbedingten sozialen Abstieg konfrontiert werden: Sie reden aneinander vorbei, gehen scheinbar sinnlosen Tätigkeiten nach. Arbeitslose und Bankrotteure in Trainingshosen und schäbigen Pullovern sitzen in den leeren Garagen, die einst ihre Autos beherbergten. Leise singen sie den Gefangenenchor aus Beethovens Oper Fidelio, nur statt "o welche Lust" heißt es hier "o welche Not". Ein Familienvater beobachtet durch eine Kamera seine Frau beim Aufräumen. Und da niemand so genau weiß, was zu schützen oder zu bewachen ist, beobachten und bespitzeln sich eben alle Bewohner gegenseitig. Hierarchien sind ausgeprägt und werden durch Intrigen stabilisiert. Geschützt werden materieller Reichtum und Privilegien. In ihren Albträumen haben die Riesenbutzbacher schon alles verloren.
Die Theatertreffen-Jury hat die Inszenierung von Christoph Marthaler, die bei den Wiener Festwochen uraufgeführt wurde, unter die zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Inszenierungen der vergangenen Saison gewählt und zum diesjährigen Theatertreffen Berlin geladen.

"Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie" ist das letzte der drei "Starken Stücke", die 3sat vom Theatertreffen Berlin 2010 zeigt.


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22:20
Stereo-Ton16:9 Format

Steinzeithöhlen im Süden Frankreichs



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22:30
Zweikanal-Ton

Colville

Dokumentarfilm von Andreas Schultz, Deutschland 2009

Länge: 66 Minuten

Erstausstrahlung

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Alex Colville wurde durch sein Credo "Als guter Realist muss ich die Welt neu erfinden" berühmt. Seine Arbeiten - vorwiegend Momentaufnahmen aus seinem persönlichen Alltag in den kanadischen Atlantikprovinzen - befinden sich in vielen bedeutenden Museen und ...
(ARD/WDR/3sat)

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Alex Colville wurde durch sein Credo "Als guter Realist muss ich die Welt neu erfinden" berühmt. Seine Arbeiten - vorwiegend Momentaufnahmen aus seinem persönlichen Alltag in den kanadischen Atlantikprovinzen - befinden sich in vielen bedeutenden Museen und Privatsammlungen weltweit sowie auf kanadischen Briefmarken und Münzen. Colville hat sich bewusst gegen Kunstmetropolen wie London und New York als Wohnort entschieden und stattdessen für die Abgeschiedenheit der kleinen Universitätsstadt Wolfville, Nova Scotia. Fremdheit, Scheitern und Leere sind überall gleich, weshalb Colville sie dort ebenso gut formulieren kann wie anderswo.
Das Porträt des 1920 geborenen Künstlers, der als größter noch lebender Maler Kanadas und stilistischer Nachfahre Edward Hoppers gilt, ist von intimer Nähe und einem kontemplativen Erzählrhythmus geprägt. Der Dokumentarfilm von Andreas Schultz nähert sich Alex Colville nicht anhand biografischer Daten, sondern begibt sich auf eine Spurensuche innerhalb seines Werks, das nicht zuletzt durch das Zusammenleben mit seiner Frau Rhoda inspiriert ist, die er seit 60 Jahren immer wieder in seinen Gemälden darstellt.
(ARD/WDR/3sat)


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23:35
Stereo-Ton16:9 Format

Menschen bei Maischberger

"Der Krankenhaus-Kollaps: Patient in Gefahr?"

Mit den Gästen Ute Schneider (Ehemann starb nach
Operation), Dr. Michael Imhof (Arzt und Medizingut-
achter), Renate Hartwig (Patienenvertreterin),
Dr. Theodor Windhorst (Chirurg und Ärztekammer-
Präsident), Joachaim Bovelet (Klinik-Geschäftsführer)
und Birgit Fischer (Barmer GEK-Vorstandsvorsitzende)


Sandra Maischberger diskutiert mit Top-Gästen aus Politik, Gesellschaft, Boulevard und Sport über das Thema der Woche - journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend.
(ARD/WDR)


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0:55
VPS 00:54

Stereo-Ton

So What? - Friedrich Gulda und seine Musik

Porträt von Benedict Mirow und Friedemann Leipold


(ORF)


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1:50
VPS 01:45

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Metropolis - Die Macht der Städte (1/4)

Film von Hannes Schuler und Manfred Baur

Rom: Das Herz des Imperiums

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Rom - die ewige Stadt, aber auch das ewige Chaos. Schon vor über 2.000 Jahren klagten die Römer über Lärm und Verkehrsstaus. Gesetze verbannten Ochsenkarren tagsüber aus der Metropole, dafür raubten sie nachts den Anwohnern ihren Schlaf. Im 2. Jahrhundert nach ...

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Rom - die ewige Stadt, aber auch das ewige Chaos. Schon vor über 2.000 Jahren klagten die Römer über Lärm und Verkehrsstaus. Gesetze verbannten Ochsenkarren tagsüber aus der Metropole, dafür raubten sie nachts den Anwohnern ihren Schlaf. Im 2. Jahrhundert nach Christus war das Römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht und Rom die erste Millionenstadt der Geschichte. Noch nie zuvor haben so viele Menschen an einem Ort gelebt. Die Macht des Imperiums spiegelte sich in den Monumentalbauten der Metropole. Reichtum und Luxus gab es allerdings nur für einige wenige. Die Massen der Armen wurden durch "Brot und Spiele" bei Laune gehalten. Das Kolosseum war zugleich Richtstätte und Unterhaltungszentrum. 50.000 Zuschauer fanden in dieser größten Arena ihrer Zeit Platz. 100 Tage dauerten allein die Einweihungsfeierlichkeiten im Jahr 80 nach Christus, bei der 2.000 Gladiatoren und unzählige Verurteilte ihr Leben verloren. Und Verurteilte gab es genug: Rom, die Hauptstadt des Reiches, war auch die Hauptstadt der Gauner und Verbrecher. Zuständig für die Verbrechensbekämpfung war die Stadtkohorte, eine Art Polizei mit vielfältigem Aufgabenbereich. Die Einheiten dieser Eingreiftruppe wurden jeweils von einem Zenturio angeführt.
Bis heute prägen Kultur und Lebensart, aber auch Wissen und Technik der antiken Stadtkultur das moderne Leben. Die vierteilige Reihe "Metropolis - Die Macht der Städte" stellt die urbanen Zentren der Antike rund ums Mittelmeer vor und kombiniert aufwendige Spielszenen mit modernsten Computeranimationen. In der ersten Folge geht es um Rom.

Die weiteren drei Folgen der vierteiligen Reihe "Metropolis - Die Macht der Städte" zeigt 3sat im Anschluss, ab 2.30 Uhr.


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2:35
VPS 02:30

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Metropolis - Die Macht der Städte (2/4)

Film von Hannes Schuler und Manfred Baur

Karthago: Die Stadt der Seefahrer

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Rund 800 Jahre vor Christus wurde Karthago im heutigen Tunesien von den Phöniziern als Handelsstützpunkt gegründet und entwickelte sich schnell zu einem kommerziellen Zentrum, wo Waren aus der gesamten antiken Welt gehandelt wurden. 146 vor Christus machten die Römer ...

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Rund 800 Jahre vor Christus wurde Karthago im heutigen Tunesien von den Phöniziern als Handelsstützpunkt gegründet und entwickelte sich schnell zu einem kommerziellen Zentrum, wo Waren aus der gesamten antiken Welt gehandelt wurden. 146 vor Christus machten die Römer Karthago dem Erdboden gleich. Nach diesem Ereignis geriet eine der glanzvollsten Metropolen der Antike in Vergessenheit. Nur wenige Funde gaben Auskunft über Kleidung und Kultur, Lebensweise und Glauben der Karthager. Die karthagischen Schriftzeichen sind zwar die direkten Vorbilder der griechischen und römischen Buchstaben und damit des modernen Alphabets, aber nur wenige Textfragmente jener Urschrift sind erhalten. Heute weiß man, dass die Karthager über großes Wissen und überragende Techniken verfügten. So weisen Fundstücke darauf hin, dass sie offenbar ein mehrstufiges Veredelungsverfahren für Eisen kannten. Die Karthager waren aber vor allem Seefahrer und Händler. Über mehrere Jahrhunderte hinweg beherrschten sie den Seehandel auf dem Mittelmeer und segelten sogar bis nach Westafrika, um Geschäfte zu machen und Bodenschätze abzubauen.
Bis heute prägen Kultur und Lebensart, aber auch Wissen und Technik der antiken Stadtkultur das moderne Leben. Die vierteilige Reihe "Metropolis - Die Macht der Städte" stellt die urbanen Zentren der Antike rund ums Mittelmeer vor und kombiniert aufwendige Spielszenen mit modernsten Computeranimationen. In der zweiten Folge geht es um Karthago.


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3:20
VPS 03:15

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Metropolis - Die Macht der Städte (3/4)

Film von Hannes Schuler und Manfred Baur

Alexandria: Das Zentrum des Wissens

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Für die antike Welt war Alexandria eine Stadt voller Wunder und Geheimnisse. Direkt an der Einfahrt zum Handelshafen der an der Mittelmeerküste Ägyptens gelegenen Metropole erhob sich eines der Sieben Weltwunder, der gigantische Leuchtturm Pharos. Mit seinen 140 Metern ...

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Für die antike Welt war Alexandria eine Stadt voller Wunder und Geheimnisse. Direkt an der Einfahrt zum Handelshafen der an der Mittelmeerküste Ägyptens gelegenen Metropole erhob sich eines der Sieben Weltwunder, der gigantische Leuchtturm Pharos. Mit seinen 140 Metern Höhe war er das höchste Gebäude der Antike und praktisch der erste Wolkenkratzer überhaupt. Unvorstellbare Schätze barg die sagenhafte Bibliothek Alexandrias: 700.000 Schriftrollen in allen damals bekannten Sprachen sollen sich in den Regalen befunden haben. Dort forschten und unterrichteten die berühmtesten Gelehrten ihrer Zeit: Archimedes, Euklid und Erathostenes. Die griechische Siedlung auf ägyptischem Boden war komplett auf dem Reißbrett entstanden: 331 vor Christus gab Alexander den Bau in Auftrag, und schon wenige Jahrzehnte später lebten rund eine halbe Million Menschen in der aufstrebenden Metropole. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Die großen Verkehrsadern waren mit 30 Metern Breite so großzügig ausgelegt, dass noch heute der Verkehr an gleicher Stelle ungehindert fließen kann. Bevor die Gebäude errichtet und die Straßen gebaut werden konnten, wurde ein Wasserleitungssystem in den felsigen Untergrund geschlagen - eine baugeschichtliche Meisterleistung. Vermutlich planten und überwachten die Architekten dieser frühen "Megacity" die Bautätigkeit von einer kleinen vorgelagerten Insel aus: Nelson Island. Der italienische Archäologe Professor Gratiniano Nieto Gallo durfte die Insel, die lange Zeit militärisches Sperrgebiet war, als erster Forscher seit Jahrzehnten untersuchen.
Bis heute prägen Kultur und Lebensart, aber auch Wissen und Technik der antiken Stadtkultur das moderne Leben. Die vierteilige Reihe "Metropolis - Die Macht der Städte" stellt die urbanen Zentren jener Epoche rund ums Mittelmeer vor und kombiniert aufwendige Spielszenen mit modernsten Computeranimationen. In der dritten Folge geht es um Alexandria.


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4:05
VPS 04:00

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Metropolis - Die Macht der Städte (4/4)

Film von Hannes Schuler und Manfred Baur

Athen: Die Herrschaft des Volkes

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Als erste der großen antiken Städte griff Athen nach der Herrschaft über das Mittelmeer. Rund 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung begann für den griechischen Stadtstaat ein beispielloser Aufstieg. Die Seemacht erstritt militärische Erfolge, Künste und Wissenschaften ...

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Als erste der großen antiken Städte griff Athen nach der Herrschaft über das Mittelmeer. Rund 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung begann für den griechischen Stadtstaat ein beispielloser Aufstieg. Die Seemacht erstritt militärische Erfolge, Künste und Wissenschaften erblühten, der Handel florierte. Über 300.000 Menschen lebten damals in der jungen Metropole - eine Zahl, die die Stadt nach langem Niedergang erst wieder im 20. Jahrhundert erreichte. Zwar verlor Athen noch im Altertum seine herausragende Stellung, aber die Bedeutung der Stadt für die Geschichte der Menschheit bleibt unbestritten: In Athen stand die Wiege der Demokratie.
Bis heute prägen Kultur und Lebensart, aber auch Wissen und Technik der antiken Stadtkultur das moderne Leben. Die vierteilige Reihe "Metropolis - Die Macht der Städte" stellt die urbanen Zentren der Antike rund ums Mittelmeer vor und kombiniert aufwendige Spielszenen mit modernsten Computeranimationen. In der vierten Folge geht es um Athen.


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4:50
VPS 04:45

16:9 Format

Jaffa - Geschichten aus der ältesten Hafenstadt der Welt

Film von Gerd Helbig

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Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Wo er einmal lag, versuchen Archäologen herauszufinden. Auf jeden Fall nicht dort, wo heute ein ...

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Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Wo er einmal lag, versuchen Archäologen herauszufinden. Auf jeden Fall nicht dort, wo heute ein munterer, etwas heruntergekommener Segel- und Fischerhafen hinter einer Mole liegt. Oberhalb steht der alte Leuchtturm. Vor seiner Zeit diente das Minarett der Muhammadiya-Moschee den Schiffen als Wegweiser. Denn Jaffa war eine arabische Stadt und ist es zum Teil noch immer. So hört man mehrmals am Tag lautstark den Muezzin zum Gebet rufen, am Wochenende ertönen aber auch die Glocken der vielen Kirchen. Jaffa wurde gern als "Hafen Jerusalems" bezeichnet, weil dort die Pilger ankamen. Deren Herbergen sind noch erhalten - prächtige, heute restaurierte Steinbauten, die wie eine Burg aufragen. Aus dieser Altstadt allerdings sind alle Araber vertrieben, sie ist eine Ansammlung israelischer Ateliers und Restaurants. Die Geschichte der Vertreibung ist bitter und von den Arabern nicht vergessen. Sie leben jetzt rund um die Altstadt in ihren kleinen Läden und Wohnungen. Von ihren einst herrschaftlichen Villen sind nur noch wenige übrig. Trotzdem ist Jaffa eine sehr lebendige Stadt: Vor der von Familie Abulafia betriebenen Bäckerei, angeblich der besten Israels, stauen sich noch um Mitternacht die Autos. Gleich nebenan ist ein täglicher Floh- und Antikmarkt, dessen ursprüngliche Architektur aus der osmanischen Zeit sich langsam wieder aus den hässlichen Buden der Händler herausschält. In der Jaffa-Bar, in einer Seitengasse versteckt, gibt es Donnerstag nachts wilden Bauchtanz, und in einer restaurierten Zollhalle aus der britischen Mandatszeit hat das erste Taubblinden-Theater der Welt eröffnet.
Der Film "Jaffa - Geschichten aus der ältesten Hafenstadt der Welt" stellt die Stadt und einige Bewohner vor, die versuchen, die christlichen, jüdischen und moslemischen Elemente zu bewahren.


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