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Dezember 2017
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Pfingstmontag - Montag, 24. Mai
Programmwoche 21/2010
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6:10

Das Dorf und der Einsiedler

Film von Jens Arndt

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Ein Einsiedler des elften Jahrhunderts war Namenspatron von St. Englmar im Landkreis Straubing-Bogen. Um den frommen Mann rankten sich in den folgenden Jahrhunderten Legenden, die zahlreiche örtliche Bräuche inspirierten. Neuerdings lebt in den Bergen und Wäldern des ...
(ARD/BR)

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Ein Einsiedler des elften Jahrhunderts war Namenspatron von St. Englmar im Landkreis Straubing-Bogen. Um den frommen Mann rankten sich in den folgenden Jahrhunderten Legenden, die zahlreiche örtliche Bräuche inspirierten. Neuerdings lebt in den Bergen und Wäldern des Kurorts auch wieder ein Einsiedler: Toni. Er zog vor etlichen Jahren in die Wälder oberhalb von St. Englmar und haust dort in völliger Autarkie. Das zentrale Ereignis in St. Englmar ist jedes Jahr das "Englmarisuchen" an Pfingsten, bei dem der alte Einsiedler eine Rolle spielt. Was für Kurgäste und Touristen nur ein großes Spektakel ist, nehmen die Einheimischen sehr ernst: Höhepunkte sind das "Finden" des von Räubern schändlich erschlagenen Namenspatrons sowie die Prozession mit festlich geschmückten Ochsenkarren. Alle werden eingespannt und mit Rollen und Aufgaben in die Pflicht genommen, vom Bürgermeister bis zum Bäckerlehrling.
Der Film "Das Dorf und der Einsiedler" stellt St. Englmar und seinen Eremiten vor.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

Die phantastische Reise auf der Briefmarke

(Tommy Tricker and the Stamp Traveller)

Spielfilm, Kanada 1988

Darsteller:
RalphLucas Evens
TommyAnthony Rogers
NancyJill Stanley
AlbertAndrew Whitehead
CassPaul Popowich
u.a.
Regie: Michael Rubbo
Länge: 101 Minuten

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Der dreiste Schwindler Tommy Tricker, halbwüchsiger Schüler einer Provinz-Highschool, hat sich auf den Tausch von Briefmarken mit angeblichem Fehldruck spezialisiert. Auch seinen Klassenkameraden Ralph hat er mit einem derartigen Trick hereingelegt und ihn um einige ...

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Der dreiste Schwindler Tommy Tricker, halbwüchsiger Schüler einer Provinz-Highschool, hat sich auf den Tausch von Briefmarken mit angeblichem Fehldruck spezialisiert. Auch seinen Klassenkameraden Ralph hat er mit einem derartigen Trick hereingelegt und ihn um einige wertvolle Marken betrogen, die Ralphs Vater gehören. Durch Zufall gerät Ralph eines Tages in den Besitz eines alten Briefmarkenalbums, in dem zwei geheimnisvolle Briefe von einer wertvollen Markensammlung in Australien berichten. Und es wird auch verraten, mit welchem Zaubertrick man in den Besitz der Marken gelangt: Man muss so klein werden, dass man auf eine Briefmarke passt. Ralph gelingt die Verwandlung, und er lässt sich per Brief nach Australien schicken. Tommy Tricker hat mittlerweile von der Sache erfahren und verfolgt seinen Klassenkameraden in einer abenteuerlichen Jagd.
Der von jungen, unbekannten Darstellern gespielte Film "Die phantastische Reise auf der Briefmarke" erzählt eine spannende Geschichte mit abenteuerlichen und fantastischen Elementen. Regisseur und Drehbuchautor Michael Rubbo, geboren in Melbourne, Australien, drehte zahlreiche Kinder- und Dokumentarfilme.


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Buenos Aires - Gesichter einer Stadt

Film von Carsten Thurau

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Buenos Aires - eine Stadt voller spannender Widersprüche. Sie ist unglaublich reich und entsetzlich arm. Laut und dreckig und doch anheimelnd und bezaubernd zugleich.
Carsten Thurau zeichnet ein lebendiges Portrait der "Porteños", wie sich die Einwohner der ...

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Buenos Aires - eine Stadt voller spannender Widersprüche. Sie ist unglaublich reich und entsetzlich arm. Laut und dreckig und doch anheimelnd und bezaubernd zugleich.
Carsten Thurau zeichnet ein lebendiges Portrait der "Porteños", wie sich die Einwohner der zweitgrößten Metropole Südamerikas nennen.


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11:05
Stereo-Ton16:9 Format

Mozart und da Ponte

Musikalisch - Kulinarisch

Film von Georg Madeja

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Die drei berühmten Opern "Le Nozze di Figaro", "Don Giovanni" und "Così fan tutte" sind das Ergebnis der einzigartigen künstlerischen Verbindung von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) und Lorenzo da Ponte (1749 - 1838), die die Liebe zu den kulinarischen Genüssen ...
(ORF)

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Die drei berühmten Opern "Le Nozze di Figaro", "Don Giovanni" und "Così fan tutte" sind das Ergebnis der einzigartigen künstlerischen Verbindung von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) und Lorenzo da Ponte (1749 - 1838), die die Liebe zu den kulinarischen Genüssen ihrer Zeit in ihrem gemeinsamen Werk verewigt haben. Neben den Küchen einfacher Schenken und Wirtshäuser lernte Mozart auch die gehobene Kochkunst hinter mancher Palastfassade kennen. Selbst zum Gastgeber wurde er erst in Wien, als er - gegen den Willen des Vaters - mit seiner Frau Konstanze einen gemeinsamen Hausstand gründete. Auch da Ponte war kein Kostverächter.
Die lukullische Reiseroute auf den Spuren Mozarts und da Pontes führt von Venedig über Görz und Salzburg nach Wien und endet schließlich in Prag. Thomas Hampson und Sophie Koch setzen hochkarätige musikalische Höhepunkte.
(ORF)


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11:55
Stereo-Ton

Phänomen Karajan

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Nr. 15 B-Dur,

KV 287

Osaka, Japan, 1984 - Karajan-Nachlass

Orchester: Berliner Philharmoniker

Musikalische Leitung: Herbert von Karajan


(ORF)


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12:30
Stereo-Ton

Wolfgang Amadeus Mozart: "Prager" Symphonie Nr. 38

D-Dur, KV 504

Rosenhügel-Studios in Wien, 1979

1. Satz: Adagio allegro
2. Satz: Andante
3. Satz: Presto

Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Karl Böhm


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10
schwarz-weiss monochromVideotext Untertitel

Max, der Taschendieb

Spielfilm, BRD 1961

Darsteller:
Max SchillingHeinz Rühmann
Inspektor FriedrichArno Assmann
FredHans Clarin
PaulineElfie Pertramer
ArthurHans Hessling
DesireeRuth Stephan
u.a.
Regie: Imo Moszkowicz
Länge: 88 Minuten

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Max Schilling lebt davon, dass er anderen Leuten unauffällig die Brieftasche aus dem Jackett zieht. Der pfiffige kleine Ganove folgt damit einer Familientradition, doch sein Sohn Egon soll auf keinen Fall in die väterlichen Fußstapfen treten - zumal das "Geschäft" von ...
(ARD)

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Max Schilling lebt davon, dass er anderen Leuten unauffällig die Brieftasche aus dem Jackett zieht. Der pfiffige kleine Ganove folgt damit einer Familientradition, doch sein Sohn Egon soll auf keinen Fall in die väterlichen Fußstapfen treten - zumal das "Geschäft" von Jahr zu Jahr mühseliger wird. Mitunter hat Max seine liebe Not, seiner Frau Pauline das Geld für den Friseur zu beschaffen. Probleme hat Max auch mit seinem Schwager Fred, Paulines missratenem Bruder. Fred ist ein Tunichtgut und stets in Geldverlegenheiten. Was er anpackt, geht schief. Als sich Fred mit dem Gangster Charly Gibbons einlässt und bei einem Raubüberfall 600.000 Mark Lohngelder verschwinden, wird er bald darauf erschossen aufgefunden. Nun kann Max nicht mehr so tun, als gehe ihn das alles nichts an: Während die Polizei noch vergeblich nach dem Mörder sucht, heftet sich Max an Gibbons Fersen und schafft es tatsächlich, den skrupellosen Verbrecher der Polizei in die Hände zu spielen. Die fällige Belohnung ist zwar verlockend, aber Max möchte sie lieber doch nicht annehmen. Inspektor Friedrich versteht das durchaus, und er sorgt schließlich dafür, dass Max fremdes Gut in Zukunft nicht mehr stiehlt, sondern stattdessen behütet.
In dem Spielfilm "Max, der Taschendieb" aus dem Jahr 1961 spielt Heinz Rühmann einen kleinen Gauner mit Herz.
(ARD)


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14:40
Stereo-Ton16:9 Format

Leguane und Lederrücken - Die exotische Tierwelt Tobagos

Die exotische Tierwelt Tobagos

Film von Hans Giffhorn

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Die kleine Karibikinsel Tobago ist bekannt für ihren ungewöhnlichen Naturreichtum: mächtige Lederrückenschildkröten, leuchtend grüne Insel-Leguane, riesige Manta-Rochen und reich besiedelte Korallenriffe. Doch die Tierwelt Tobagos ist bedroht.
Ein Film von Hans ...

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Die kleine Karibikinsel Tobago ist bekannt für ihren ungewöhnlichen Naturreichtum: mächtige Lederrückenschildkröten, leuchtend grüne Insel-Leguane, riesige Manta-Rochen und reich besiedelte Korallenriffe. Doch die Tierwelt Tobagos ist bedroht.
Ein Film von Hans Giffhorn über die exotische Tierwelt Tobagos.


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14:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kreml, Kaviar und Milliarden (1/2)

Russlands neue Zaren

Film von Gero von Boehm

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Die "Hure Babylon" hat Quartier an der Moskwa bezogen: Moskau bleibt selbst in Krisenzeiten das niemals schlafende, schillernde Mekka der neuen Zaren. Russlands Milliardäre haben sich in exklusiven, schwer bewachten Wohnparks eingerichtet und lassen Nacht für Nacht in ...

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Die "Hure Babylon" hat Quartier an der Moskwa bezogen: Moskau bleibt selbst in Krisenzeiten das niemals schlafende, schillernde Mekka der neuen Zaren. Russlands Milliardäre haben sich in exklusiven, schwer bewachten Wohnparks eingerichtet und lassen Nacht für Nacht in Privatklubs die Puppen tanzen. Die Bälle, die sie veranstalten, erinnern an den dekadenten Prunk der Zarenzeit. Die Zentralen ihrer Imperien gleichen Festungen. Wer sind die scheuen Herren in ihren Maybach-Limousinen? Sind es nur Größenwahn und Gier, die sie treiben? Welche Vision haben sie für sich selbst und für ihr Land? Das Schicksal der neuen Zaren und ihrer oft weit verzweigten Clans ist so eng wie in keinem anderen Land mit der Politik verknüpft - gerade macht sich das besonders bemerkbar. Die Macht wird zwischen Kreml und Milliardären neu verteilt.
Wo ansonsten strengstes Kameraverbot herrscht, gelangen Gero von Boehm intime Einblicke in das geheimnisvolle Universum der reichen Russen. Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation.

Den zweiten Teil von "Kreml, Kaviar und Milliarden" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.35 Uhr.


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15:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kreml, Kaviar und Milliarden (2/2)

Russlands neue Zaren

Film von Gero von Boehm

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Keine Krise ohne Kaviar - Russlands neue Zaren lieben das Feiern, ihr Land und vor allem Moskau. Aber längst haben sie auch andere europäische Metropolen für sich entdeckt und spielen in der Weltliga der Superreichen und des Jetset eine Hauptrolle. Britische ...

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Keine Krise ohne Kaviar - Russlands neue Zaren lieben das Feiern, ihr Land und vor allem Moskau. Aber längst haben sie auch andere europäische Metropolen für sich entdeckt und spielen in der Weltliga der Superreichen und des Jetset eine Hauptrolle. Britische Fußballclubs und Schlösser stehen ebenso auf der Einkaufsliste der russischen Tycoone wie mitteleuropäische Traditionsunternehmen. Die Zeit der großen, geheimnisumwitterten Oligarchen, die das Erbe des Kommunismus unter sich aufteilten, scheint zu Ende zu gehen. Eine neue Generation der Superreichen, weltläufig und entscheidungsfreudig, ist aus den internationalen Machtspielen um Firmen und Finanzen nicht mehr wegzudenken. Oft sind es Bergarbeitersöhne aus Sibirien, die binnen kurzer Zeit beeindruckende Imperien aufgebaut haben und nun zu "Global Playern" werden wollen. Westeuropa, das mit einer solchen Dynamik kaum mithalten kann, sieht zu, wie Zeitungsverlage und ganze Straßenzüge des historischen London und Paris fest in russische Hand geraten.
Im zweiten Teil von "Kreml, Kaviar und Milliarden" zeigt Gero von Boehm, wie die neue Elite lebt und wie sie ihre Zukunft in einer Welt sieht, in der alles in Bewegung geraten ist.


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16:20

Der sechste Kontinent

(At the Earth's Core)

Spielfilm, Großbritannien 1976

Darsteller:
Dr. Abner PerryPeter Cushing
David InnesDoug McClure
Prinzessin DiaCaroline Munro
RaCy Grant
Der schlaue HoojahSean Lynch
GhakGodfrey James
u.a.
Regie: Kevin Connor
Länge: 87 Minuten

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Eine skurrile Wette im England des 19. Jahrhunderts: Wer überwindet schneller einen Berg: ein Reiter, der diesen umrundet, oder die Bohrrakete "Iron Mole", die sich einfach durch ihn "hindurchfrisst"? Unter dem großen Jubel der neugierigen Öffentlichkeit steigt der ...

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Eine skurrile Wette im England des 19. Jahrhunderts: Wer überwindet schneller einen Berg: ein Reiter, der diesen umrundet, oder die Bohrrakete "Iron Mole", die sich einfach durch ihn "hindurchfrisst"? Unter dem großen Jubel der neugierigen Öffentlichkeit steigt der exzentrische Erfinder Dr. Abner Perry mit seinem wagemutigen Assistenten David Innes in die riesige stählerne Maschine. Doch die Bohrrakete kommt vom Kurs ab und dringt unkontrolliert ins Innere der Erde ein. Mit einer defekten Rakete stranden sie auf dem sechsten Kontinent, in dem geheimnisvollen Land Pellucidar: einer seltsamen Welt der frühen Erdgeschichte aus bizarrem Fels, riesigen Bäumen, Farnen und fleischfressenden Pflanzen. Herrscher über alle Geschöpfe sind dort die Mahars, bedrohliche Riesenvögel, die ihre Macht mit Gedankenlesen und Hypnose verteidigen. Die Menschen dagegen leben in Sklaverei und werden von den Sagoths, einer primitiven, halb menschlichen, halb tierischen Rasse, brutal unterjocht. Auch David und Dr. Perry geraten in die Gewalt der Sagoths und werden in das Innere einer Zitadelle verschleppt.
Ein Science-Fiction-Roman aus dem "Pellucidar"-Zyklus des "Tarzan"-Erfinders Edgar Rice Burroughs bildete die Vorlage zu Kevin Connors Abenteuerfilm "Der sechste Kontinent". Die fremdartige Urwelt und ihre Landschaft, Pflanzen und Ungeheuer wurden mit einer einfachen Pappmaschee-Tricktechnik imaginiert, ähnlich der, der auch die japanischen Monsterfilme ihren Charme und Kult-Charakter verdanken.


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17:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Weggefährten wider Willen

Papst Benedikt XVI. und Hans Küng

Film von Jürgen Erbacher, Jan Frerichs und Maria Trübswetter

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Wie wird die katholische Kirche zukunftsfähig? Papst Benedikt XVI. und Hans Küng stehen für zwei entgegengesetzte Lösungsansätze: Der Papst kämpft zeitlebens für eine Rückbesinnung auf traditionelle Formen des Katholischen, Hans Küng fordert Reformen in Theologie ...

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Wie wird die katholische Kirche zukunftsfähig? Papst Benedikt XVI. und Hans Küng stehen für zwei entgegengesetzte Lösungsansätze: Der Papst kämpft zeitlebens für eine Rückbesinnung auf traditionelle Formen des Katholischen, Hans Küng fordert Reformen in Theologie und Kirche. Die beiden großen Theologen verbindet ein lebenslanger Kampf um die Wahrheit. Das Ringen der beiden steht stellvertretend für die Suche der Kirche nach dem richtigen Weg in die Zukunft. Ihr unterschiedlicher Umgang mit den Anfragen der Moderne hat Auswirkungen auf Ökumene, interreligiösen Dialog, das Verhältnis von Kirche und Gesellschaft sowie Glaube und Wissenschaft. Dennoch sind die beiden wider Willen Weggefährten. Ausgangspunkt des gemeinsamen Wegs ist das Zweite Vatikanische Konzil, an dem beide als Berater mitgewirkt haben. Die 1968er Jahre werden zum Wendepunkt: Der Bewahrer und Hierarch Joseph Ratzinger steht gegen den Reformer und Basisdemokraten Küng. Nach dem Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis 1979 wird Küng zum größten Kritiker Ratzingers. Nach der Wahl Ratzingers zum Papst bahnt sich scheinbar eine Wende an: Im Herbst 2005 kommt es zum Treffen der beiden Antipoden. Doch eine Aussöhnung findet nicht statt. Bisher letzter Höhepunkt im Ringen um den richtigen Kurs der Kirche ist die Annäherung Benedikts XVI. an die Piusbrüder, die von Küng scharf kritisiert wurde. Er sieht darin eine Rückkehr vor die Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Der Film zeigt Joseph Ratzinger und Hans Küng als "Weggefährten wider Willen".


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18:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Geheimakte Jesus

Die Evangelien der Ketzer

Film von Jens-Peter Behrend

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Als vor 20 Jahren ein ägyptischer Händler dem internationalen Kunsthandel eine jahrtausendealte Schriftensammlung anbietet, ahnen Experten, dass sich dahinter eine Sensation verbirgt. Eines der Manuskripte trägt nämlich den Titel: "Das Judas-Evangelium". Zehn Millionen ...

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Als vor 20 Jahren ein ägyptischer Händler dem internationalen Kunsthandel eine jahrtausendealte Schriftensammlung anbietet, ahnen Experten, dass sich dahinter eine Sensation verbirgt. Eines der Manuskripte trägt nämlich den Titel: "Das Judas-Evangelium". Zehn Millionen Dollar verlangt der Ägypter - eine Summe, die keiner aufbringen kann. Die Verkaufsgeschäfte, die zwischen Kairo, der Schweiz und den USA hin und her gehen, scheinen dem Szenario eines Krimis entnommen zu sein: Betrug, Zahlungen von Schmiergeldern und Raub. Am Ende erwirbt eine wohlhabende Stiftung das mittlerweile in Tausende von Fragmenten zerfallene Manuskript. Heute wird es in der Schweiz in mühseliger Detailarbeit rekonstruiert.
Der Film "Geheimakte Jesus" wirft anhand der sensationellen Funde in Ägypten Licht auf die Frühzeit des Christentums und stellt unser Wissen über den "historischen" Jesus infrage.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Bagdad-Bahn (2/2)

Film von Roland May und Chiara Sambuchi

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1903 fällt im Orient der Startschuss für ein technisch wie politisch waghalsiges Unternehmen: Es beginnen die Bauarbeiten zur Bagdad-Bahn, einer Eisenbahnstrecke, die die beiden Metropolen Konstantinopel und Bagdad verbinden soll. Die Idee dazu stammt von Sultan ...
(ARD/SWR)

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1903 fällt im Orient der Startschuss für ein technisch wie politisch waghalsiges Unternehmen: Es beginnen die Bauarbeiten zur Bagdad-Bahn, einer Eisenbahnstrecke, die die beiden Metropolen Konstantinopel und Bagdad verbinden soll. Die Idee dazu stammt von Sultan Abdulhamid II., dem Herrscher über das riesige Osmanische Reich. Im Sommer 1914 hatte es so ausgesehen, als ob die Fertigstellung der Bagdad-Bahn nur noch eine Frage der Zeit sei. Doch durch den Beginn des Ersten Weltkriegs ändert sich alles: Die deutschen Ingenieure werden zurückgerufen und sollen in der Heimat Kriegsdienst leisten. Die Arbeiten an der Bahn ruhen. Aber dann treten die Osmanen auf die Seite der Mittelmächte in den Krieg ein. Jetzt wird die Bahn kriegswichtig. Die deutschen Ingenieure kehren an die Baustellen zurück. Mit Hochdruck wird an der Fertigstellung der Bagdad-Bahn gebaut. Auf ihr werden Truppen, Waffen und Munition in den Süden des Osmanischen Reichs gebracht. Die Briten erkennen die Gefahr, die von der Bahn ausgeht, und versuchen deren Fertigstellung zu verhindern. Sie erobern Basra und blockieren den Nachschub für die Bahn vom Persischen Golf her. Als die Briten bei Alexandrette auch den zweiten wichtigen Zulieferhafen für die Bagdad-Bahn zerstören, wird das Baumaterial knapp. Mit Hilfe der Beduinen und unter Führung von Thomas Edward Lawrence unterbrechen sie an strategisch wichtigen Stellen die Bahntrasse. Die Versorgung der türkischen Garnisonen im Süden des Osmanischen Reichs wird immer schwieriger und fällt schließlich ganz aus. Tausende Soldaten sterben. Es gelingt den deutschen Ingenieuren noch, die Trasse über das Taurusgebirge fertigzustellen, doch es ist zu spät: Im Oktober 1918 unterzeichnen die Osmanen die Kapitulation. Die deutschen Ingenieure müssen das Land verlassen. Ihr kühner Traum von einer Eisenbahnstrecke zwischen Konstantinopel und Bagdad wird erst in den 1940er Jahren wahr.
Letzte Folge der zweiteiligen Dokumentation über "Die Bagdad-Bahn".
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Wölfe (2/3)

Doku-Drama

Zerbrochene Stadt

Darsteller:
Bernd LehmannFlorian Lukas
Jakob LehnFlorian Stetter
Kurt RipanskiAlijoscha Stadelmann
LotteAnnett Renneberg
SilkeStefanie Stappenbeck
RalfConstantin von Jascheroff
u.a.
Buch: Friedemann Fromm
Buch: Christoph Fromm
Regie: Friedemann Fromm

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Sommer 1961: Während sich die Flüchtlingsströme von Ost nach West ausweiten, feiern die "Wölfe" ihre Gründung vor 13 Jahren. Nach langer Zeit sehen sie sich zu diesem Anlass wieder und müssen erkennen, wie unterschiedlich sie sich entwickelt haben: Silke strebt als ...

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Sommer 1961: Während sich die Flüchtlingsströme von Ost nach West ausweiten, feiern die "Wölfe" ihre Gründung vor 13 Jahren. Nach langer Zeit sehen sie sich zu diesem Anlass wieder und müssen erkennen, wie unterschiedlich sie sich entwickelt haben: Silke strebt als überzeugtes SED-Mitglied eine Karriere im DDR-Fernsehen an, Jakob lehrt Mathematik an der Ostberliner Humboldt-Universität. Kurt macht Karriere bei der Westberliner CDU, während Lotte vor allem ihre Gesangsausbildung im Sinn hat. Sie ist inzwischen mit Bernd liiert, der zusammen mit Lottes Bruder Ralf einen Ost-West-Schmuggel betreibt. Doch Lotte und Jakob hegen immer noch starke Gefühle für einander und treffen sich heimlich. Als Jakob Bernd seine Liebe zu Lotte gesteht, kriegen die beiden Rivalen sich in die Haare. Lotte bringt Jakob nach Hause in den Osten. Just an jenem Abend wird die Grenze geschlossen. Jakob, Lotte und Ralf haben es nicht mehr in den Westen geschafft, und die Mauer zieht einen schmerzhaften Trennungsstrich durch die Gemeinschaft. Aus Liebe zu Lotte beschließt Bernd widerwillig, den dreien zur Flucht zu verhelfen und erarbeitet gemeinsam mit Kurt einen Rettungsplan. Doch die Flucht verläuft tragisch. Während Lotte Bernd endlich wieder in die Arme schließen kann, wird ihr Bruder Ralf erschossen, Jakob wird verhaftet. Angesichts der drohenden Gefängnisstrafe nimmt er das Angebot an, für die Stasi an der Entwicklung von Computern zu arbeiten. Silke begleitet ihn. Lotte lebt fortan in dem Glauben, dass Jakob ums Leben gekommen sei. Der wiederum glaubt, dass der Fluchtplan von einem seiner Freunde verraten wurde.
Zweite Folge des Dreiteilers "Die Wölfe", der vor historischem Hintergrund eine Geschichte von Freundschaft, Liebe und Verrat erzählt, die zugleich den deutsch-deutschen Werdegang spiegelt. Hochkarätige Darsteller wie Barbara Auer, Axel Prahl, Felix Vörtler, Matthias Brandt, Annett Renneberg, Stefanie Stappenbeck und Florian David Fitz heben das Fernsehdrama auf Spielfilmniveau.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Kennwort Kino: Filmfestival Cannes 2010

Bericht von Peter Paul Huth und Maik Platzen,

Deutschland 2010

Erstausstrahlung

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Cannes, das ist der Olymp der internationalen Filmkunst. Zwölf Tage großes Kino an der Côte d'Azur zwischen cineastischer Avantgarde und glamourösem Staraufgebot. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen 2010 vor allem Filme, die sich direkt oder indirekt als Kommentar zur ...

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Cannes, das ist der Olymp der internationalen Filmkunst. Zwölf Tage großes Kino an der Côte d'Azur zwischen cineastischer Avantgarde und glamourösem Staraufgebot. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen 2010 vor allem Filme, die sich direkt oder indirekt als Kommentar zur Finanzkrise verstehen lassen - Filme, die von Macht, Gier und dem Kampf um Gerechtigkeit erzählen. Zur Eröffnung des Festivals zeigt Regisseur Ridley Scott seine Version von "Robin Hood" mit Russel Crowe in der Titelrolle. 23 Jahre nach "Wall Street" hat Regisseur Oliver Stone aus aktuellem Anlass die Geschichte von Gordon Gekko alias Michael Douglas wieder aufgegriffen und eine Fortsetzung seines Banker-Dramas gedreht: "Wall Street: Geld schläft nicht". Beide Filme laufen außer Konkurrenz. Ebenso "You Will Meet a Tall Dark Stranger" von Woody Allen mit Antonio Banderas, Naomi Watts und Sir Anthony Hopkins in den Hauptrollen. Zu erwarten ist eine Familiengeschichte als ironisches Sittenbild und ein weiterer Film, den Woody Allen in seiner neuen künstlerischen Wahlheimat London angesiedelt hat. Den Wettbewerb um die Goldene Palme dominieren in diesem Jahr Autorenfilme mit eigenwilliger cineastischer Handschrift: Altmeister wie Bertrand Tavernier, Mike Leigh und Abbas Kiarostami treffen dabei auf Jung-Regisseure wie den Mexikaner Alejandro Gonzales Inarritu, der seinen neuen Film "Biutiful" vorstellt. Javier Bardem spielt darin einen Drogendealer, der seinen Jugendfreund wiedersieht - allerdings ist aus diesem inzwischen ein Polizist geworden. Als deutscher Beitrag wurde Christoph Hochhäuslers Film "Unter dir die Stadt" in die Nebenreihe "Un Certain Regard" eingeladen. Der Film spielt in Frankfurt am Main und erzählt von einer Dreiecksgeschichte im Banker-Milieu. "Kennwort Kino: Filmfestival Cannes 2010" zeigt die Stars und Höhepunkte des Festivals, stellt die wichtigsten Filme, Schauspieler und Regisseure vor.


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22:30
Stereo-Ton16:9 Format

Das Geheimnis der Pyramide (2/2)

(Agatha's Double)

Fernsehfilm, Frankreich 2007

Darsteller:
Agathe VerdierCécile Bois
Yann le KervalecFrancois Vincentelli
Emma MorettiConstance Dollé
Elisabeth VerdierBéatrice Agenin
AntoineThomas Jouannet
u.a.
Buch: Emmanuelle Michaux
Buch: Claire Lemaréchal
Regie: Thierry Binisti
Länge: 91 Minuten

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Als Yann Agathe den toten Antoine zeigen will, ist die Leiche verschwunden. Agathe findet heraus, dass ihr Verlobter Mitglied eines Geheimbundes ist. Dann macht Agathe noch eine weitere interessante Entdeckung: Von ihrer Mutter erfährt sie, dass diese ihre tote ...
(ARD/BR)

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Als Yann Agathe den toten Antoine zeigen will, ist die Leiche verschwunden. Agathe findet heraus, dass ihr Verlobter Mitglied eines Geheimbundes ist. Dann macht Agathe noch eine weitere interessante Entdeckung: Von ihrer Mutter erfährt sie, dass diese ihre tote Doppelgängerin Agathe Bird von früher kennt, und vermutet, dass sie diejenige war, die bei dem Unfall, bei dem Agathes Freund starb und sie selbst ins Koma gefallen war, am Steuer des anderen Wagens saß. Außerdem erfährt sie, dass diese Frau identisch mit einer Freundin ist, die sie im Alter von sieben Jahren kennengelernt hatte. Zusammen mit Yann macht sie sich an den Ort ihrer Kindheit auf die Suche.
Zweiter Teil des spannenden Fernsehfilms "Das Geheimnis der Pyramide".
(ARD/BR)


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0:00

Hai

(Shark)

Spielfilm, USA 1969

Darsteller:
CaineBurt Reynolds
MallareBarry Sullivan
DocArthur Kennedy
AnnaSilvia Pinal
BarokEnrique Lucero
SmokyCharles Berriochoa
u.a.
Regie: Samuel Fuller
Länge: 89 Minuten

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Suabar ist ein verlassenes Nest am Roten Meer, in das sich so leicht kein Fremder verirrt. Dennoch hält sich der Amerikaner Mallare mit seiner Begleiterin Anna seit Wochen dort auf. Mallare nennt sich Professor, angeblich betreibt er von Bord seiner Motorjacht aus ...
(ARD)

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Suabar ist ein verlassenes Nest am Roten Meer, in das sich so leicht kein Fremder verirrt. Dennoch hält sich der Amerikaner Mallare mit seiner Begleiterin Anna seit Wochen dort auf. Mallare nennt sich Professor, angeblich betreibt er von Bord seiner Motorjacht aus Forschungen über Fischvorkommen im Roten Meer. Eines Tages wird sein arabischer Assistent beim Tauchen von einem Hai angefallen und getötet. Einige Wochen danach taucht ein gewisser Caine in Suabar auf. Der Waffenschmuggler konnte mit Mühe der einheimischen Polizei entkommen. Caine sieht eine Chance, heimlich mit Mallares Boot entkommen zu können. Doch Mallare braucht einen neuen Assistenten, und so kommt man zusammen, obwohl man sich gegenseitig misstraut. Bald entdeckt Caine, dass die angeblichen Forschungen einem alten Schiffswrack am Grunde des Hagara-Riffs gelten, aus dem eine Kiste mit Goldbarren zu holen ist. Gewaltsam zwingt er Mallare und Anna, ihn als Partner zu akzeptieren. Als die beiden Männer schließlich in gemeinsamer Taucharbeit den Goldschatz heben, wird auch Mallare das Opfer eines Hais, den irgendjemand mit blutigen Fleischstücken angelockt und aggressiv gemacht hat. Caine entkommt dem Raubfisch, aber an Bord der Jacht sieht er sich plötzlich von dem korrupten Polizeichef Barok überwältigt, der ebenfalls auf das Gold aus ist. Seine Absicht, Caine und Anna mit einem vorgetäuschten Unfall als unbequeme Zeugen verschwinden zu lassen, schlägt jedoch fehl, denn Barok wird selbst Opfer des Hais. Daraufhin will Caine mit Anna und dem Gold verschwinden. Die Frau zwingt ihn jedoch, das Boot zu verlassen, weil sie ihm nicht traut. Allein fährt sie mit dem Gold davon, nicht ahnend, dass es eine Fahrt in den Tod wird.
Herausragender Abenteuerfilm von Samuel Fuller, der dramatische Action mit einer eindringlichen Darstellung menschlichen Abgleitens bis zur Stufe des Raubtiers mit all seinen tödlichen Konsequenzen verbindet.
(ARD)


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1:30
schwarz-weiss monochrom

Der Herr der sieben Meere

(The Sea Hawk)

Spielfilm, USA 1940

Darsteller:
Geoffrey ThorpeErrol Flynn
Don Jose Alvarez de CordobaClaude Rains
Dona MariaBrenda Marshall
Sir John BurlesonDonald Crisp
Königin ElisabethFlora Robson
Carl PittAlan Hale
u.a.
Regie: Michael Curtiz
Länge: 103 Minuten

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Im inoffiziellen Auftrag der englischen Königin Elisabeth I. kapert Kapitän Thorpe spanische Schiffe, um die Staatskasse aufzufüllen. Doch durch eine Intrige am Hof der Königin fällt Thorpe in die Hände der Spanier und wird dazu verurteilt, den Rest seines Lebens als ...
(ARD)

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Im inoffiziellen Auftrag der englischen Königin Elisabeth I. kapert Kapitän Thorpe spanische Schiffe, um die Staatskasse aufzufüllen. Doch durch eine Intrige am Hof der Königin fällt Thorpe in die Hände der Spanier und wird dazu verurteilt, den Rest seines Lebens als Galeerensklave zu fristen. Als er von einem Mitgefangenen erfährt, dass die spanische Armada gegen England in den Krieg ziehen wird, gelingt es Thorpe und seinen Männern, sich nach Monaten der Qualen und Entbehrungen zu befreien. Thorpe will der Königin Dokumente überbringen, die den bevorstehenden Angriff der Armada beweisen.
Michael Curtiz' "Der Herr der sieben Meere" ist ein aufwendig ausgestatteter, schwungvoll und aktionsreich inszenierter Klassiker des Piratenfilm-Genres, der im Zusammenspiel zwischen Errol Flynn als unwiderstehlichem Gentleman-Piraten und Flora Robson als Königin Elisabeth humorvolle Akzente setzt.
(ARD)


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3:10
schwarz-weiss monochrom

Der Seewolf

(The Sea Wolf)

Spielfilm, USA 1941

Nach dem gleichnamigen Roman von Jack London

Darsteller:
"Wolf" LarsenEdward G. Robinson
Ruth BrewsterIda Lupino
George LeachJohn Garfield
Humphrey van WeydenAlexander Knox
Dr. PrescottGene Lockhardt
u.a.
Regie: Michael Curtiz
Länge: 84 Minuten

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Auf der Flucht vor der Polizei gerät die junge Ruth Brewster zusammen mit dem Schriftsteller Humphrey van Weyden als Schiffbrüchige an Bord des verrufenen Segelschiffs "Ghost". Dort treffen sie auf den Abenteurer George Leach, der ebenfalls mit dem Gesetz in Konflikt ...
(ARD)

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Auf der Flucht vor der Polizei gerät die junge Ruth Brewster zusammen mit dem Schriftsteller Humphrey van Weyden als Schiffbrüchige an Bord des verrufenen Segelschiffs "Ghost". Dort treffen sie auf den Abenteurer George Leach, der ebenfalls mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Der grausame und menschenverachtende Kapitän Larsen lässt seine unfreiwilligen Passagiere nicht mehr von Bord und zwingt sie zur Arbeit. Als Ruth schwer erkrankt, bringt Leach den versoffenen Schiffsarzt Dr. Prescott dazu, die Frau durch eine Bluttransfusion zu retten. Prescott gewinnt dadurch seine Selbstachtung zurück. Als der zynische Larsen den Arzt vor der grölenden Mannschaft wie üblich erniedrigt, setzt Prescott mit seinem Freitod ein Zeichen. Leach kann darauf einige Besatzungsmitglieder auf seine Seite bringen, doch ihr Mordanschlag auf Larsen schlägt fehl. Als Larsen die scharfsinnigen Aufzeichnungen des Schriftstellers über ihn entdeckt, reagiert der "Seewolf" amüsiert. Larsen akzeptiert van Weyden als Herausforderer und macht sich einen Spaß daraus, dem Schriftsteller die vermeintliche Verlogenheit seiner humanen Weltsicht vor Augen zu führen. Dabei entdeckt van Weyden, dass Larsen zeitweise erblindet, und nutzt zusammen mit Ruth und Leach die Gelegenheit zur Flucht im Rettungsboot. Tage später treffen die Flüchtigen ohne Wasser und Proviant erneut auf die "Ghost", die nach einer Meuterei verlassen ist und sinkt. Als Leach an Bord nach Proviant sucht, gerät er in die Gewalt Larsens, der als letzter Passagier zurückgeblieben ist.
"Der Seewolf" ist ein spannender Abenteuerfilm von Michael Curtiz nach dem oft verfilmten gleichnamigen Roman von Jack London. Dank hervorragender schauspielerischer Leistungen von Edward G. Robinson, John Garfield und Ida Lupino und einer glänzenden Kameraarbeit verdichtet sich die spannende Geschichte zu einem Drama von beklemmender Intensität.
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4:35
schwarz-weiss monochrom

Die Teufelsinsel

(Devil's Island)

Spielfilm, USA 1940

Darsteller:
Dr. Charles GaudetBoris Karloff
Madame LucienNedda Harrigan
Colonel Armand LucienJames Stephenson
Pierre LarueAdia Kuznetzoff
ColetteRolla Gourvitch
BoboWill Stanton
u.a.
Regie: William Clemens
Länge: 60 Minuten

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Der angesehene Chirurg Dr. Charles Gaudet wird wegen ärztlicher Hilfe für einen entlaufenen Sträfling vor Gericht gestellt und zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Er wird auf eine Gefangeneninsel der Strafkolonie in Französisch-Guyana gebracht und leidet dort ...
(ARD)

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Der angesehene Chirurg Dr. Charles Gaudet wird wegen ärztlicher Hilfe für einen entlaufenen Sträfling vor Gericht gestellt und zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Er wird auf eine Gefangeneninsel der Strafkolonie in Französisch-Guyana gebracht und leidet dort unter den extremen Haftbedingungen. Der sadistische Colonel Armand Lucien lässt die Sträflinge hart arbeiten und wirtschaftet dabei in die eigene Tasche. Gaudet rebelliert gegen die unmenschlichen Bedingungen und wird zum Tode verurteilt. Als Luciens Tochter Colette bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt wird, gelingt es Gaudet, sie durch einen chirurgischen Eingriff zu retten. Lucien schenkt Gaudet daraufhin das Leben, doch entgegen seines Versprechens lässt er die anderen Häftlinge, die an dem Aufruhr beteiligt waren, exekutieren. Luciens Frau ist erschüttert von der Herzlosigkeit ihres Mannes. Sie verhilft Gaudet zur Flucht in einem Motorboot, doch wegen Treibstoffmangels kommt er nicht weit. Ausgerechnet von einem Gefangenentransporter wird Gaudet aufgelesen und wieder zurückgebracht. Lucien verurteilt ihn erneut zum Tode, doch die Exekution kann im letzten Moment durch ein Gnadengesuch verhindert werden.
"Die Teufelsinsel" von William Clemens ist ein spannendes Sträflingsdrama mit Boris Karloff in der Hauptrolle. Gegen die realistische, harte Schilderung der Zustände in der Strafkolonie auf der Inselgruppe vor der Küste von Französisch-Guyana protestierten nach der Uraufführung des Films Vertreter der französischen Regierung.
(ARD)


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