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November 2017
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Pfingstsonntag - Sonntag, 23. Mai
Programmwoche 21/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

(Wh.)

Ilulisssat Eisfjord, Grönland


(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

vivo

(Wh.)


6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Günther Bien: Sehnsucht, Gedanken und Gedichte

zu einer menschlichen Grundbefindlichkeit

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Sehnsucht ist eine menschliche Grundbefindlichkeit. Nicht nur Philosophen, Psychologen und Theologen haben sich mit diesem Phänomen auseinandergesetzt, sondern auch zahlreiche Dichter.
Professor Dr. Günther Bien, Direktor des Instituts für Philosophie, Pädagogik ...
(ARD/SWR)

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Sehnsucht ist eine menschliche Grundbefindlichkeit. Nicht nur Philosophen, Psychologen und Theologen haben sich mit diesem Phänomen auseinandergesetzt, sondern auch zahlreiche Dichter.
Professor Dr. Günther Bien, Direktor des Instituts für Philosophie, Pädagogik und Psychologie der Universität Stuttgart, entwickelt anhand ausgewählter Gedichtbeispiele eine "Phänomenologie der Sehnsucht".
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Stanley Spencer: Die Auferstehung, Cookham


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Neues aus der Alten Welt

Was bedeutet uns die griechisch-römische Antike noch?

Manuel Baumbach und Ulrich Eigler mit Michael Pfister

im Gespräch
(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Es gab eine Zeit, in der man beim Stichwort "Griechenland" nicht an Staatsbankrott dachte, sondern an Marmortempel, große Denker und die Wiege der Demokratie. Zeus, Apollo und Venus, Achill, Odysseus und Antigone, Homer und Platon, Sappho und Cleopatra, Cicero und Cäsar: ...

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Es gab eine Zeit, in der man beim Stichwort "Griechenland" nicht an Staatsbankrott dachte, sondern an Marmortempel, große Denker und die Wiege der Demokratie. Zeus, Apollo und Venus, Achill, Odysseus und Antigone, Homer und Platon, Sappho und Cleopatra, Cicero und Cäsar: Die Götter und Heroen, die Dichter, Philosophen, Redner und Feldherren der griechischen und römischen Antike gelten als Pfeiler der abendländischen Kultur. Aber haben wir nicht eine inzwischen ganz verfälschte Vorstellung von der Antike?
Griechisch-Professor Manuel Baumbach und Latein-Professor Ulrich Eigler, beide an der Universität Zürich lehrend, kennen sich aus mit den bekannten und unbekannten kulturellen Reichtümern der Antike. Ihr besonderes Interesse gehört der Wirkungsgeschichte der Antike, zum Beispiel der Darstellung der Alten Welt im Spielfilm. Über die neuen Korrekturen am traditionellen Antike-Bild unterhält sich Michael Pfister mit ihnen in der "Sternstunde Philosophie".


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Begegnungen mit dem Cello

Junge Musiker und große Stars bei den Festspielen

Mecklenburg-Vorpommern 2005

Film von Peter Schönhofer

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Seit 1990 reüssiert Mecklenburg-Vorpommern mit einer einzigartigen Festspiel-Idee: An mittlerweile 60 Spielorten geben sich Konzert-Elite und internationale Musikwelt Sommer für Sommer ein Stelldichein. Jagdschlösser, Seebrücken, Klöster, Scheunen, Galopprennbahn und ...

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Seit 1990 reüssiert Mecklenburg-Vorpommern mit einer einzigartigen Festspiel-Idee: An mittlerweile 60 Spielorten geben sich Konzert-Elite und internationale Musikwelt Sommer für Sommer ein Stelldichein. Jagdschlösser, Seebrücken, Klöster, Scheunen, Galopprennbahn und auch mal grüner Rasen dienen als Bühne für ein hochkarätiges musikalisches Spektakel. Neben dem Auftreten großer Stars liegt dem Festival besonders die Nachwuchsförderung junger Künstler am Herzen. So können sich herausragende Musiker des internationalen Spitzennachwuchses jährlich den Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern erspielen.
Peter Schönhofer dokumentiert in seinem Film "Begegnungen mit dem Cello" die Entstehung der Festspiele und blickt hinter die Kulissen. Begleitet wird er dabei von dem Cellisten Sebastian Klinger. Der Solistenpreisträger 2004 musiziert gemeinsam mit den Preisträgern der letzten Jahre, ist in Crossover-Konzerten mit Bobby McFerrin und Chic Corea zu sehen, aber auch mit Stars wie Emmy Kirkby und Krystof von Penderecki.


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11:05
Stereo-Ton

Der Künstler Jean Tinguely

Es bewegt sich alles

Film von Peter K. Wehrli

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Verschmitzt und spielerisch hat er die Kunst in Bewegung versetzt, das Rattern und Klappern seiner Maschinen ist fast jedermann im Ohr. Durch ihn ist die Avantgarde zum Volksgut geworden. Es gibt wohl keinen zweiten Künstler, der wie Jean Tinguely (1925 - 1991) in der ...

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Verschmitzt und spielerisch hat er die Kunst in Bewegung versetzt, das Rattern und Klappern seiner Maschinen ist fast jedermann im Ohr. Durch ihn ist die Avantgarde zum Volksgut geworden. Es gibt wohl keinen zweiten Künstler, der wie Jean Tinguely (1925 - 1991) in der Schweiz höchste künstlerische Achtung und gleichzeitig allergrößte Popularität gewonnen hat.
Der Film "Der Künstler Jean Tinguely" verfolgt Tinguelys Weg über fast vier Jahrzehnte und zeigt, wie der Kunstrebell zum Prominenten wurde.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Sinfonie der Jungfrau

50 Jahre Interlaken Classics

Eine Inszenierung von Arthur Spirk, Interlaken 2010

Erstausstrahlung

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Vladimir Ashkenazy dirigierte an Ostern 2010 das European Union Youth Orchestra London mit einem Werk, das ideal nach Interlaken passt: Es ist die Sinfonie "Manfred" von Peter Iljitsch Tschaikowsky. Sie beruht auf dem gleichnamigen Versdrama von Lord Byron. Die Handlung ...

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Vladimir Ashkenazy dirigierte an Ostern 2010 das European Union Youth Orchestra London mit einem Werk, das ideal nach Interlaken passt: Es ist die Sinfonie "Manfred" von Peter Iljitsch Tschaikowsky. Sie beruht auf dem gleichnamigen Versdrama von Lord Byron. Die Handlung spielt im Gebiet der Jungfrau. Byron kannte seine Schauplätze. Er hatte die Gegend im September 1816 vom Genfersee her kommend in einer kräftezehrenden zehntägigen Wanderung erkundet. Mit einer Video-Großprojektion wird die in der Musik "versteckte" Geschichte von Lord Byron inszeniert. Die Bilder erzählen, was die Musik ausmalt, und bietet dem Konzertbesucher so einen neuen, erweiterten Erlebniszugang. Zu sehen sind die Schauplätze, wo Byron sein Epos spielen lässt: auf dem Gipfel der Jungfrau, am Wasserfall in einem tiefen Alpental, bei einer Hütte in den Berner Alpen.
3sat zeigt eine Aufzeichnung der multimedialen Inszenierung, die anlässlich "50 Jahre Interlaken Classics" aufgeführt wurde.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Haus voll Glorie

350 Jahre Basilika Maria Taferl

Film von Alois Hawlik

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Imposant über der Donau gelegen, ist das niederösterreichische Marienheiligtum seit Jahrhunderten Anziehungspunkt für Pilger: Maria Taferl, neben Mariazell der wichtigste Marien-Wallfahrtsort in Österreich. Am 19. März 2010 war es genau 350 Jahre her, seit auf dem ...
(ORF)

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Imposant über der Donau gelegen, ist das niederösterreichische Marienheiligtum seit Jahrhunderten Anziehungspunkt für Pilger: Maria Taferl, neben Mariazell der wichtigste Marien-Wallfahrtsort in Österreich. Am 19. März 2010 war es genau 350 Jahre her, seit auf dem über dem Nibelungengau aufragenden "Taferlberg" zum ersten Mal ein Gottesdienst gefeiert wurde. Am 25. April 1660 erfolgte die Grundsteinlegung für einen Kirchenbau an diesem Ort. Vorangegangen waren zahlreiche Gebetserhörungen, wundersame Heilungen sowie Stern- und Lichterscheinungen bei einer Eiche, die mit dem Bildnis der Muttergottes geschmückt war. Diese Wunderberichte waren allesamt durch eine kirchliche Kommission strengen Prüfungen unterzogen worden - erst danach wurde die Erlaubnis zur Marienverehrung an diesem Ort erteilt. Der Kirchenbau dauerte mehr als 60 Jahre - finanzielle Schwierigkeiten nach dem Dreißigjährigen Krieg und notwendige bauliche Änderungen waren dafür verantwortlich. So musste wegen der hohen Brandgefahr die ursprünglich aus Holz gefertigte Kuppel durch eine gemauerte ersetzt werden. Die Einweihung der Kirche erfolgte im Jahr 1724 - und sehr rasch wurde Maria Taferl weit über die Region hinaus zum beliebten Wallfahrtsort. 1947 schließlich wurde das Gotteshaus zur Basilika erhoben. In den vergangenen Jahren mussten umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, um die wertvolle Bausubstanz zu bewahren. Im Jubiläumsjahr 2010 finden diese Arbeiten ihren Abschluss - und die Basilika erstrahlt in neuem Glanz.
Der Film "Ein Haus voll Glorie" zeigt die Schönheit der renovierten Kirche und gibt Einblicke in die Geschichte von Maria Taferl.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt: Die Hanse

Film von Goggo Gensch

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Das Wort "Hanse" stammt aus dem Althochdeutschen und heißt soviel wie Gruppe, Gefolge oder auch Schar. Es entwickelte sich im Lauf der Zeit als Bezeichnung für eine Vereinigung von Kaufleuten, die das Ziel hatten, für mehr Sicherheit auf See zu sorgen und gemeinsame ...
(ARD/SWR)

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Das Wort "Hanse" stammt aus dem Althochdeutschen und heißt soviel wie Gruppe, Gefolge oder auch Schar. Es entwickelte sich im Lauf der Zeit als Bezeichnung für eine Vereinigung von Kaufleuten, die das Ziel hatten, für mehr Sicherheit auf See zu sorgen und gemeinsame wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Den harten Kern der Hanse bildeten etwa 72 Städte, dazu kamen weitere 130 locker Assoziierte. Der Einflussbereich der Hanse erstreckte sich über ein Gebiet von Flandern bis nach Reval, wobei das norwegische Bergen der wichtigste Umschlaghafen der Hanse und ihr nördlichster Stützpunkt war. Dort hatte die Hanse ihr eigenes Wohn- und Arbeitsviertel und die deutsche Brücke, heute Bryggen genannt. Mehr als 300 Häuser besaß der norddeutsche Handelsbund. Die Hanse verdankte einen wesentlichen Teil ihrer Überlegenheit einem damals neuartigen Schiffstyp: der Kogge. Sie wurde zu einem Symbol der Hanse. Gegen diese Ozeanriesen des 13. Jahrhunderts waren alle anderen Schiffe nur Nussschalen.
Dieter Moor geht in "Schätze der Welt" der Geschichte der Hanse auf den Grund.
(ARD/SWR)


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14:15
schwarz-weiss monochrom

Buddenbrooks

Spielfilm, BRD 1959

Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann

Darsteller:
TonyLiselotte Pulver
GerdaNadja Tiller
ThomasHansjörg Felmy
KonsulinLil Dagover
KonsulWerner Hinz
ChristianHanns Lothar
Herr WenzelRudolf Platte
u.a.
Regie: Alfred Weidenmann
Länge: 146 Minuten

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Seit Generationen schon behaupten sich die Buddenbrooks als erfolgreiche Kaufmannsfamilie in Lübeck. Konsul Johann Buddenbrook, Sohn des verstorbenen Firmengründers, lenkt die Geschicke der Familie im autoritären Stil. So zwingt er seine hübsche, 18-jährige Tochter ...
(ARD)

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Seit Generationen schon behaupten sich die Buddenbrooks als erfolgreiche Kaufmannsfamilie in Lübeck. Konsul Johann Buddenbrook, Sohn des verstorbenen Firmengründers, lenkt die Geschicke der Familie im autoritären Stil. So zwingt er seine hübsche, 18-jährige Tochter Tony mit sanftem Druck in eine Vernunftehe mit dem scheinbar wohlhabenden Hamburger Kaufmann Bendix Grünlich. Nach dem überraschenden Tod des Patriarchen übernimmt sein ältester Sohn Thomas die Geschäfte, zunächst mit Erfolg. Als er herausfindet, dass Grünlich seinen betrügerischen Bankrott mit Tonys üppiger Mitgift zu vertuschen suchte, holt Thomas die unglückliche Schwester zurück nach Lübeck. Ihre Ehe wird geschieden. Thomas heiratet derweil die anmutige wie musikalische Gerda Arnoldsen, Tochter eines Geschäftspartners, die ihm bald einen Sohn und Stammhalter gebiert. Thomas' Glück wird jedoch überschattet von familiären und finanziellen Problemen. Sein labiler Bruder Christian verschleudert Geld und will die zwielichtige Lebedame Aline Puvogel heiraten. Nach dem Tod seiner Schwester Clara überträgt Thomas' frömmelnde Mutter dem Witwer, einem Pastor, deren Erbteil und entzieht so der bereits angeschlagenen Firma lebenswichtiges Kapital. Weitere Verluste entstehen durch Tonys zweite unglückliche Ehe mit dem Münchner Hopfenhändler Alois Permaneder, der sich ebenfalls als Mitgiftjäger entpuppt und Tony zudem betrügt. Thomas' Versuch, die Firma durch ein spekulatives Geschäft zu sanieren, scheitert. Die geglückte Wahl zum Senator soll die Wende bringen, doch infolge einer Zahnbehandlung stirbt er, noch bevor er den Amtseid ablegen kann. Der Niedergang der Buddenbrooks ist nicht mehr aufzuhalten.
Die Verfilmung des gleichnamigen Meisterwerks von Thomas Mann ist mit Liselotte Pulver, Nadja Tiller, Hansjörg Felmy, Lil Dagover sowie einer ganzen Reihe weiterer Stars des deutschen Nachkriegskinos glänzend besetzt.
(ARD)


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16:40
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Time Bandits

Spielfilm, Großbritannien 1981

Darsteller:
Robin HoodJohn Cleese
König AgamemnonSean Connery
PansyShelley Duvall
NapoleonIan Holm
VincentMichael Palin
KevinCraig Warnock
RandallDavid Rappaport
u.a.
Regie: Terry Gilliam
Länge: 112 Minuten

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Der elfjährige Kevin träumt, dass ein Ritter samt Pferd aus seinem Kleiderschrank gesprungen kommt. In der folgenden Nacht erscheinen sechs Zwerge, denen er sich anschließt. Die Zwerge haben dem Obersten Wesen eine Karte gestohlen, auf der alle Löcher im Universum ...

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Der elfjährige Kevin träumt, dass ein Ritter samt Pferd aus seinem Kleiderschrank gesprungen kommt. In der folgenden Nacht erscheinen sechs Zwerge, denen er sich anschließt. Die Zwerge haben dem Obersten Wesen eine Karte gestohlen, auf der alle Löcher im Universum verzeichnet sind. Durch diese Löcher ist es möglich, in verschiedene Zeitalter zu reisen. Die Zwerge wollen das ausnutzen, um auf Beutezüge zu gehen. Das erste Zeitloch führt sie in eine französische Schlacht. Napoleon, der es mag, wenn kleine Leute sich auf der Bühne gegenseitig schlagen, ernennt die Zwerge nach einer Theateraufführung zu Generälen. Die zweite Reise führt sie ins Mittelalter, wo sie auf Robin Hood treffen. Verfolgt vom Obersten Wesen, das seine Karte zurückhaben möchte, flüchtet Kevin in ein Zeitloch, das ihn ins antike Griechenland führt. Dort trifft er auf König Agamemnon und rettet ihm in einem Zweikampf das Leben. Als Gegenleistung nimmt Agamemnon den Jungen als seinen Sohn auf. Kurze Zeit später tauchen die Zwerge wieder auf und nehmen Kevin auf weitere Reisen mit. Schließlich taucht das Oberste Wesen auf, bereitet dem Spuk ein Ende und erklärt, dass alles nur ein Test gewesen sei, um seine Schöpfung zu prüfen. Da erwacht der Junge in seinem Bett, inmitten des brennenden Hauses seiner Eltern.
Nach "Jabberwocky" war "Time Bandits" die zweite Regiearbeit des "Monty Python"-Mitglieds Terry Gilliam. Der Fantasyfilm gilt heute als Klassiker sowohl des fantastischen Kinos als auch des New British Cinema. Mit überbordender Fantasie und Detailreichtum inszeniert, macht er sich vor allem einen Spaß aus der Dekonstruktion historischer und mythologischer Figuren. "Time Bandits" ist einer der ersten großen Erfolge der britischen Produktionsfirma HandMade Films des Ex-Beatles George Harrison, die zuvor auch schon in Zusammenarbeit mit Monty Python den Film "Das Leben des Brian" produziert hatte.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Wie uns der Computer über den Kopf wuchs

Film von Werner Jambor

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

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Noch nie hat sich ein Instrument so rasant entwickelt: Waren Computer für private Nutzer zunächst eher ein Spielzeug, stehen sie heute an der Schwelle zur künstlichen Intelligenz und sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags geworden. In den wenigen Jahrzehnten ...
(ORF)

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Noch nie hat sich ein Instrument so rasant entwickelt: Waren Computer für private Nutzer zunächst eher ein Spielzeug, stehen sie heute an der Schwelle zur künstlichen Intelligenz und sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags geworden. In den wenigen Jahrzehnten seit seiner Erfindung hat sich der digitale Rechner beinahe schon zur Konkurrenz für den Menschen aufgeschwungen. Auch Internet und Handy haben das Alltagsleben massiv verändert. Der beeindruckende Leistungszuwachs ist in Zahlen kaum zu fassen: Ein modernes Handy hat mehr Rechenleistung als die gesamte NASA bei der ersten Mondlandung. Um die Leistung eines heutigen Laptops zu erzielen, hätte man vor einigen Jahrzehnten ein ganzes Hochhaus mit Platinen füllen müssen. Gekostet hätte das mehrere Millionen Euro. Als 1996 erstmals der Computer "Deep Blue" den amtierenden Schachweltmeister Garry Kasparov schlug, war klar: Die Bereiche, die bislang der menschlichen Intelligenz vorbehalten waren, werden weniger. Immer wieder scheint der Rechner das letzte Wort zu haben, auch in der Luftfahrt. Bei Airbus ist der Flugcomputer der wichtigste Pilot an Bord. In die Euphorie der Technikfans mischen sich allmählich Skepsis und Angst: Wie weit sind wir von Stanley Kubricks Vision vom meuternden Supercomputer noch entfernt?
"Wie uns der Computer über den Kopf wuchs" ist ein Film über Gefahren und Nutzen der Computertechnik.
(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Die Bagdad-Bahn (1/2)

Film von Roland May und Chiara Sambuchi

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1903 fällt im Orient der Startschuss für ein technisch wie politisch waghalsiges Unternehmen: Es beginnen die Bauarbeiten zur Bagdad-Bahn, einer Eisenbahnstrecke, die die beiden Metropolen Konstantinopel und Bagdad verbinden soll. Die Idee dazu stammt von Sultan ...
(ARD/SWR)

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1903 fällt im Orient der Startschuss für ein technisch wie politisch waghalsiges Unternehmen: Es beginnen die Bauarbeiten zur Bagdad-Bahn, einer Eisenbahnstrecke, die die beiden Metropolen Konstantinopel und Bagdad verbinden soll. Die Idee dazu stammt von Sultan Abdulhamid II., dem Herrscher über das riesige Osmanische Reich. Um sein Herrschaftsgebiet wirtschaftlich zu erschließen und die weit auseinanderliegenden Provinzen enger aneinander zu binden, will er ein modernes Verkehrssystem schaffen. Aber allein ist das Osmanische Reich zu schwach, um einen solchen Plan in die Tat umzusetzen. Der Sultan braucht Partner. Der deutsche Botschafter in Konstantinopel, Adolf Freiherr Marschall von Biberstein, schafft es mit diplomatischem Geschick, dass die Konzession zum Bau der Bahn an die Deutschen geht. Deutsche Banken finanzieren die Bahn, deutsche Unternehmen stellen die Ingenieure und leiten den Bau. Es ist ein lukratives Geschäft für die deutsche Wirtschaft, aber auch ein Risiko, denn die Bahn führt über weite Strecken durch abgelegene, menschenleere Gebiete und unwegsames Gelände. Keiner hat bisher gewagt, unter solchen Bedingungen eine Eisenbahnstrecke zu bauen. Trotz aller Schwierigkeiten gehen die Arbeiten zunächst gut voran, doch dann machen Probleme bei der Finanzierung des Millionenprojekts und politische Unruhen den Ingenieuren zu schaffen. Sechs Jahre ruhen die Arbeiten an der Bahn. Lange ist ungewiss, ob sie je wieder aufgenommen werden können. Erst 1910 hat sich die politische Lage beruhigt, die deutschen Banken haben das Geld bereitgestellt, der Bau kann weitergehen. Doch vier Jahre später ändert sich durch den Beginn des Ersten Weltkriegs alles.
Erste Folge der zweiteiligen Dokumentation über "Die Bagdad-Bahn".

Den zweiten Teil von "Die Bagdad-Bahn" sendet 3sat am Pfingstmontag, 24. Mai, um 19.15 Uhr.

(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Wölfe (1/3)

Doku-Drama

Nichts kann uns trennen

Darsteller:
Bernd LehmannVincent Redetzki
Jakob LehnNeel Fehler
Kurt RipanskiPhilip Wiegratz
LotteHenriette Confurius
SilkeNina Gummich
RalfMaximilian Werner
u.a.
Buch: Friedemann Fromm
Buch: Christoph Fromm
Regie: Friedemann Fromm

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Silvester 1989: Während sich ganz Berlin am Traum von der Wiedervereinigung berauscht, will sich ein junges Paar, sie aus Westberlin, er aus dem Ostteil der Stadt, das Jawort geben. Doch erst vor dem Traualtar wird offenbar, dass die Eltern der Brautleute und deren ...

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Silvester 1989: Während sich ganz Berlin am Traum von der Wiedervereinigung berauscht, will sich ein junges Paar, sie aus Westberlin, er aus dem Ostteil der Stadt, das Jawort geben. Doch erst vor dem Traualtar wird offenbar, dass die Eltern der Brautleute und deren Freunde durch eine tragische Vorgeschichte miteinander verwoben sind, die Jahrzehnte zurückreicht. Die Geschichte beginnt im Spätsommer 1948: Nach der Einführung der D-Mark im Westsektor Berlins sind die Zufahrtsstraßen zum Westteil der Stadt durch sowjetische Truppen gesperrt. Zwischen Trümmern, Stromausfällen, Ausgangssperren und Rosinenbombern lernt sich eine Gruppe Jugendlicher kennen. Unter dem Leitspruch "Nichts kann uns trennen, nicht mal der Tod" gründen sie die Jugendbande "Die Wölfe". Doch wie West und Ost, so sind auch die Berliner Trümmerkinder aufgeteilt auf die beiden Hälften der Stadt. "Die Wölfe" könnten unterschiedlicher nicht sein: Kurt, der Sohn eines Nazi-Mitläufers, Lotte, die in einem Bunker für ihren Traumberuf als Sängerin übt, Jakob, der die Vernichtungslager der Nazis als einziger aus seiner jüdischen Familie überlebt hat, Silke, ebenso lebenstüchtig wie lebenslustig, die in der ostdeutschen FDJ eine neue Heimat findet, und der vaterlos aufgewachsene Bernd, der mit Jakob um Lottes Gunst buhlt. Sie alle müssen erkennen, dass sie untrennbar miteinander verbunden sind durch gemeinsame Erlebnisse im Nachkriegsalltag zwischen Trümmerfrauen und Schwarzmarkt, durch die geteilte Erfahrung des Erwachsenwerdens, durch Schwärmerei und Eifersucht, Loyalität und Missgunst.
Erste Folge des Dreiteilers "Die Wölfe", der vor historischem Hintergrund eine Geschichte von Freundschaft, Liebe und Verrat erzählt, die zugleich den deutsch-deutschen Werdegang spiegelt. Hochkarätige Darsteller wie Barbara Auer, Axel Prahl, Felix Vörtler, Matthias Brandt, Annett Renneberg, Stefanie Stappenbeck und Florian David Fitz heben das Fernsehdrama auf Spielfilmniveau.

Die beiden weiteren Folgen des dreiteiligen Fernsehdramas "Die Wölfe" sendet 3sat an den beiden kommenden Abenden ebenfalls um 20.15 Uhr.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

ZDF-History

mit Guido Knopp

Die Deutschen im 20. Jahrhundert - Die Zeit der Wunder

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1945, die "Stunde Null": Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg stehen die Deutschen vor einer ungewissen Zukunft. Die Verbrechen der Nazis, die mit dem Kriegsende in ihrem ganzen monströsen Umfang zutage treten, lassen die Hoffnung auf eine milde Behandlung durch die ...

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1945, die "Stunde Null": Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg stehen die Deutschen vor einer ungewissen Zukunft. Die Verbrechen der Nazis, die mit dem Kriegsende in ihrem ganzen monströsen Umfang zutage treten, lassen die Hoffnung auf eine milde Behandlung durch die Sieger schwinden. Aus den USA werden Pläne bekannt, Deutschland als Strafe in ein reines Agrarland zu verwandeln. Nicht nur die Millionen Ausgebombten und Flüchtlinge haben Angst vor der Zukunft. Nur zehn Jahre später gehören die Bundesrepublik und die DDR zu den führenden Industrienationen der Welt. Beide deutsche Staaten sind eingebunden in machtpolitische Blöcke, die NATO und den Warschauer Pakt. Der Lebensstandard übertrifft das Vorkriegsniveau. "Wir sind wieder wer" heißt das Motto der Stunde. Vielen kommt die rasche Erholung wie ein Wunder vor. Vom deutschen "Wirtschaftswunder" ist die Rede, der Sieg bei der Fußball-WM 1954 wird als "Wunder von Bern" gefeiert.
Der Film aus der Reihe "ZDF-History" untersucht die auch im Rückblick verblüffende Dynamik der unmittelbaren Nachkriegszeit. Was waren die Ursachen für das "Wirtschaftswunder" in Ost und West? Wer profitierte von der "wundersamen" wirtschaftlichen Erholung - und wer nicht? Gab es politische Alternativen zur deutschen Teilung?


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22:30
Stereo-Ton16:9 Format

Das Geheimnis der Pyramide (1/2)

(Agatha's Double)

Fernsehfilm, Frankreich 2007

Darsteller:
Agathe VerdierCécile Bois
Yann Le KervalecFrancois Vincentelli
Emma MorettiConstance Dollé
Elisabeth VerdierBéatrice Agenin
AntoineThomas Jouannet
u.a.
Buch: Emmanuelle Michaux
Buch: Claire Lemaréchal
Regie: Thierry Binisti
Länge: 90 Minuten

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Für Agathe Verdier ist die Welt in Ordnung: Ihren 30. Geburtstag feiert sie zusammen mit ihrer Mutter Elisabeth, ihrem Stiefvater Pierre, ihrer 16-jährigen Schwester Margaux und mit ihrem Verlobten Antoine. In wenigen Wochen wird sie ihre Doktorarbeit über "Geheime ...
(ARD/BR)

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Für Agathe Verdier ist die Welt in Ordnung: Ihren 30. Geburtstag feiert sie zusammen mit ihrer Mutter Elisabeth, ihrem Stiefvater Pierre, ihrer 16-jährigen Schwester Margaux und mit ihrem Verlobten Antoine. In wenigen Wochen wird sie ihre Doktorarbeit über "Geheime Gesellschaften" vorstellen. Doch ihr idyllisches Leben wird jäh gestört, als die Leiche einer jungen Frau aus der Seine gefischt wird. Die Tote heißt Agathe Bird und ist ihre absolute Doppelgängerin. Sie trägt die gleichen Kleider und sogar den gleichen ausgefallenen Ring. Kommissar Monnier setzt den Polizisten Yann Le Karvalec auf den Fall an und stellt ihm Emma Moretti zur Seite, die frisch von der Polizeischule kommt. Über den Ring finden die beiden schnell zu Agathe Verdier. Es stellt sich heraus, dass die Übereinstimmungen noch weiter gehen: In der Wohnung der Toten liegt die identische Dissertation auf den Namen Agathe Bird, und in einem Tagebuch erwähnt sie, dass sie sich von Agathe Verdier verfolgt fühle. Grund genug für Yann, Agathe des Mordes an ihrer Doppelgängerin zu verdächtigen und sie zu verhaften. Als allerdings Agathes einflussreicher Stiefvater beim Polizeidirektor Monnier interveniert, muss Agathe freigelassen werden. In der Dissertation der Toten entdeckt Agathe die Abbildung eines alten Pergamentes mit geheimnisvollen Hieroglyphen. Sie zeigt sie Professor Marcenac, ihrem Doktorvater, der das Pergament kennt. Es liegt in seinem Safe. Sein Sohn hat es ihm gegeben, kurz bevor er sich umgebracht hat. Zusammen mit ihrer Schwester Margaux bricht Agathe in die Wohnung der Toten ein und findet dort einen Stapel Liebesbriefe ihres Verlobten Antoine an ihre Doppelgängerin. Als sie Antoine zur Rede stellt, will der die Briefe unbedingt an sich reißen, dabei landen sie alle in der Seine, ohne dass Agathe sie wirklich lesen konnte. Wenig später findet Yann die Leiche Antoines.
Erster Teil des spannenden Fernsehfilms "Das Geheimnis der Pyramide".

Den zweiten Teil von "Das Geheimnis der Pyramide" zeigt 3sat am Pfingstmontag, 24. Mai, ebenfalls um 22.30 Uhr.

(ARD/BR)


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

15. Karneval der Kulturen 2010

Berlin-Kreuzberg, 23. Mai 2010

Zusammenfassung


Zum 15. Mal findet am Pfingstsonntag 2010 in Berlin der "Karneval der Kulturen" statt. Er ist ein farbenfrohes Spektakel mit internationalen Mitwirkenden und Gästen.
3sat zeigt die schönsten Bilder dieses großen multikulturellen Straßenumzugs in Berlin-Kreuzberg.
(ARD/RBB)


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1:00
Stereo-Ton16:9 Format

Jan Delay & Disko No. 1: Wir Kinder vom Bahnhof Soul

Phoenix-Halle, Mainz, Deutschland 2009

Erstausstrahlung

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Geboren 1976 in Hamburg-Eppendorf, gründet Jan-Philipp Eißfeldt 1991 mit anderen Musikern die Absoluten Beginner. Es folgen Schallplatten voll ungestümer Sozialkritik und überbordender Kreativität zwischen Reggae und Hip-Hop. 2001 erscheint das Album "Searching for ...
(ZDF/ARD/SWR/3sat)

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Geboren 1976 in Hamburg-Eppendorf, gründet Jan-Philipp Eißfeldt 1991 mit anderen Musikern die Absoluten Beginner. Es folgen Schallplatten voll ungestümer Sozialkritik und überbordender Kreativität zwischen Reggae und Hip-Hop. 2001 erscheint das Album "Searching for the Jan Soul Rebels", aus Eißfeldt wird Jan Delay, und 2006 erobert sein Funk-Album "Mercedes-Dance" ganz Deutschland. Mit dem Song "Feuer" gewinnt Jan Delay am 9. Februar 2007 für das Bundesland Hamburg den zweiten Platz beim 3. Bundesvision Song Contest, am 7. Juli 2007 tritt er in Hamburg bei "Live Earth" auf. 2009 arbeitet er mit dem Radiosender 1 Live zusammen und gibt für den Gewinner eines Schul-Duells ein Konzert mit 1.500 Schülern, Abiturienten und Lehrern. Nach seiner Zusammenarbeit mit Udo Lindenberg an dessen Comeback-Album "Stark wie Zwei" veröffentlicht Jan Delay im August 2009 sein drittes Album "Wir Kinder vom Bahnhof Soul". Im Stil der Musik der späten 1970er und frühen 1980er Jahre thematisiert Jan Delay Liebe, Moral und das Leben.
3sat präsentiert den dynamischen Sänger Jan Delay in einem Konzert vom November 2009 in der Mainzer Phoenix-Halle.
(ZDF/ARD/SWR/3sat)


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

Matthew Barney

Dokumentarfilm von Alison Chernick, USA/Frankreich 2005

Regie: Alison Chernick

Länge: 72 Minuten

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Für das letzte Glied seiner Kunstserie "Drawing Restraint" begibt sich Matthew Barney an Bord des japanischen Wal-Trawlers "Nisshin Maru" und inszeniert dort sowohl die Fabrikation seiner Skulptur als auch den Schaffensprozess als solchen. Barney selbst gibt unumwunden ...

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Für das letzte Glied seiner Kunstserie "Drawing Restraint" begibt sich Matthew Barney an Bord des japanischen Wal-Trawlers "Nisshin Maru" und inszeniert dort sowohl die Fabrikation seiner Skulptur als auch den Schaffensprozess als solchen. Barney selbst gibt unumwunden zu, dass die Entstehung des Kunstwerks interessanter als der Gegenstand seiner Arbeit sei. Zwar hatte der Amerikaner in einer Halle in Brooklyn schon mehrmals die Besonderheiten seines Materials in mehreren Probeläufen erkundet, doch der Ernstfall sieht in der abgeschlossenen Welt der Seefahrer dann anders aus: Barney ist auf dem Schiff zwar geduldet, muss aber auch auf die Wünsche des Kapitäns und die Besonderheiten der Mannschaft Rücksicht nehmen. Die isländische Sängerin Björk, Barneys Lebensgefährtin, rundet das Gesamtkunstwerk musikalisch ab. Schon bei seinen frühen Arbeiten zur Reihe "Drawing Restraint", die Matthew Barney noch in den 1980er Jahre begann, legte sich der Künstler bestimmte Beschränkungen bei der Anfertigung auf. So musste er etwa erst mit Hilfe eines Trampolins die Schwerkraft überwinden, um zu seiner Leinwand zu gelangen.
Alison Chernick, die bereits mit einem Film über Jeff Koons Aufmerksamkeit erregt hat, gestaltet mit "Matthew Barney" ein ungewöhnliches Kunstporträt über den Multimedia-Künstler.


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3:30
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Meine Heimat - Deine Heimat (1/2)

Mit Wolf von Lojewski durch Ostpreußen

Suleyken gibt es wirklich

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Heimat - was ist das eigentlich? Politisch, literarisch und gesellschaftlich wird an diesem Begriff seit jeher viel herumgezerrt. Für viele Deutsche ist Heimat seit der dunklen Zeit des Zweiten Weltkrieges ein heikles Thema. Kann, darf eine Region wie das ehemalige ...

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Heimat - was ist das eigentlich? Politisch, literarisch und gesellschaftlich wird an diesem Begriff seit jeher viel herumgezerrt. Für viele Deutsche ist Heimat seit der dunklen Zeit des Zweiten Weltkrieges ein heikles Thema. Kann, darf eine Region wie das ehemalige Ostpreußen den heutigen Bewohnern Heimat sein und gleichzeitig auch den Menschen und ihren Nachkommen, die dort früher einmal wohnten? Eines ist sicher: Das ehemalige Ostpreußen ist eine zerrissene Region. Ermland und Masuren, der größte Teil dessen, was einmal Ostpreußen war, sind heute polnisch, ein Streifen entlang der Ostsee an der Memelmündung gehört zu Litauen. Königsberg, die einstige Hauptstadt der Region, ist eine russische Insel, ringsum von der EU umflutet, was die Aussicht auf gute Nachbarschaft in diesem Drei-Länder-Eck im Nordosten Europas erheblich trübt.
Wolf von Lojewski hat schon einmal seine alte Heimat Ostpreußen bereist. Seitdem hat ihn das Land seiner Eltern nicht mehr losgelassen. Jetzt ist er für den zweiteiligen Film "Meine Heimat - Deine Heimat" wieder in Ostpreußen unterwegs. In der ersten Folge reist er ans Frische Haff und trifft Angehörige seiner Generation, denen die Flucht, im Gegensatz zu ihm, nicht mehr gelang. Von Ukrainern, die man nach dem Krieg gegen ihren Willen in die leeren Dörfer im Norden Masurens umsiedelte, wird das Team zu einem Vertriebenenfest eingeladen. Vor allem aber begegnet er Freunden wie dem Polen Piotr Ciszek und dem Deutschen Christian von Redecker. Gemeinsam erwecken sie ein Gutshaus wieder zum Leben, das auf den Fundamenten einer 700 Jahre alten Ritterburg schon viele Stürme überstand.

Den zweiten Teil von "Meine Heimat - Deine Heimat" zeigt 3sat im Anschluss, um 4.15 Uhr.


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4:15
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Meine Heimat - Deine Heimat (2/2)

Mit Wolf von Lojewski durch Ostpreußen

Kaliningrader Klopse

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An jedem Sonnabend im Frühling und im Sommer haben die Standesämter Kaliningrads Hochkonjunktur. Anschließend ziehen die Hochzeitsgesellschaften durch die Stadt und lassen sich vor dem Schiller-Denkmal, dem Königsberger Dom und dem Grabmal Immanuel Kants fotografieren. ...

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An jedem Sonnabend im Frühling und im Sommer haben die Standesämter Kaliningrads Hochkonjunktur. Anschließend ziehen die Hochzeitsgesellschaften durch die Stadt und lassen sich vor dem Schiller-Denkmal, dem Königsberger Dom und dem Grabmal Immanuel Kants fotografieren. Geschichte, das ist für die jungen Leute in Kaliningrad vor allem Kulisse. Die Jugend schaut nach vorn, Richtung Westen: Pommes Frites und Coca-Cola statt Königsberger Klopse. Wer das alte Königsberg kannte, wird es heute schwer haben, sich in dieser modernen Stadt zu orientieren. Die Zeiten der Tristesse sind vorbei. Durch britische Luftangriffe und heftige Kämpfe zerstört und nach dem Krieg in sozialistischem Grau wieder aufgebaut, hatte Kaliningrad den Ruf, eine der hässlichsten Städte Europas zu sein. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Aber in vielen der kleineren Städte des Verwaltungsbezirks Kaliningrad sieht es auch über 60 Jahre nach dem Krieg noch trostlos aus.
In der zweiten Folge "Meine Heimat - Deine Heimat" besucht Wolf von Lojewski unter anderem Kalingrad und Zeleznodoroznyj, das ehemalige Gerdauen. Wolf von Lojewski hat schon einmal seine alte Heimat Ostpreußen bereist. Seitdem hat ihn das Land seiner Eltern nicht mehr losgelassen. Jetzt ist er für den zweiteiligen Film "Meine Heimat - Deine Heimat" wieder in Ostpreußen unterwegs.


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5:00

Die Erben der Maharadschas

Indiens Könige in Ruhestand

Film von Albrecht Heise

(aus der ZDF-Reihe "Indien - Der Elefant erwacht")

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Indische Maharadschas haben keine Königreiche und keine Untertanen mehr, ihre Privilegien sind abgeschafft, einige sind inzwischen sogar verarmt. Der Mehrzahl der alten Herrscherfamilien aber geht es finanziell noch immer glänzend, dank des ererbten Familienbesitzes. ...

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Indische Maharadschas haben keine Königreiche und keine Untertanen mehr, ihre Privilegien sind abgeschafft, einige sind inzwischen sogar verarmt. Der Mehrzahl der alten Herrscherfamilien aber geht es finanziell noch immer glänzend, dank des ererbten Familienbesitzes.
Der Film "Die Erben der Maharadschas" besucht sieben der rund 300 noch lebenden ehemaligen Herrscher, die sich auch lange nach Gründung der indischen Demokratie noch Maharadscha - König - nennen. Er zeigt, wie es den Erben der alten Dynastien heute geht, was von ihrem Glanz und von ihrer Macht übrig geblieben ist und welche Rolle sie noch in Indiens Politik und Gesellschaft spielen.


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5:45
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3satTextVision



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