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Christi Himmelfahrt - Donnerstag, 13. Mai
Programmwoche 19/2010
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6:00
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Drei Hochzeiten und ein Todesfall: Albert und Paola

Albert und Paola von Belgien

Film von Annette Tewes und Natalie Steger

(aus der ZDF-Reihe "Majestät!")

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"Langweilen Sie sich?", fragte der belgische Prinz Albert die schöne Italienerin Paola Ruffo di Calabria, als er sie 1958 auf einem Ball in Rom zum ersten Mal sah. "Sehr!", lautete die knappe Antwort der temperamentvollen 20-Jährigen. Paola Ruffo di Calabria sei ...

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"Langweilen Sie sich?", fragte der belgische Prinz Albert die schöne Italienerin Paola Ruffo di Calabria, als er sie 1958 auf einem Ball in Rom zum ersten Mal sah. "Sehr!", lautete die knappe Antwort der temperamentvollen 20-Jährigen. Paola Ruffo di Calabria sei missgelaunt gewesen, weil ihr das Ballkleid nicht gefallen habe, erzählt ihre Freundin und Cousine Prinzessin Fabrizia. Doch der Prinz habe sich nicht abschrecken lassen. An jenem Abend begann eine Liebe, die trotz aller Turbulenzen seit 50 Jahren Bestand hat. Als Prinz Albert seine Paola 1959 vor den Traualtar führte, war noch nicht abzusehen, dass beide einmal König und Königin von Belgien werden würden. Damals war noch Alberts älterer Bruder Baudouin in Amt und Würden. Die Ehe von König Baudouin mit der Spanierin Fabiola war zwar glücklich, blieb aber kinderlos. So kam es, dass nach Baudouins plötzlichem Tod im Jahr 1993 sein Bruder auf den Thron nachfolgte. Seitdem hat Belgien nicht nur einen König, sondern auch zwei Königinnen: Paola und Fabiola.
Der Film "Drei Hochzeiten und ein Todesfall: Albert und Paola von Belgien" stellt das belgische Königspaar vor.

Monarchiefans blicken in diesem Jahr nach Schweden: Am 19. Juni werden sich Kronprinzessin Victoria und ihr bürgerlicher Verlobter Daniel Westling in der Nikolaikirche in Stockholm das Jawort geben. Ob Bernadottes, Windsors oder Grimaldis: Was fasziniert uns noch heute an den großen Adelshäusern? 3sat schaut sich am Thementag "Ihre Majestäten" einen Tag lang in den Königshäusern um.


6:45
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Die Erben der Wikinger:

Harald und Sonja von Norwegen

Film von Anja Greulich und Bernd Reufels

(aus der ZDF-Reihe "Majestät!")

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Eine junge Frau aus bürgerlichem Hause erregte 1968 in Norwegen die Gemüter: Sonja Haraldsen, seit neun Jahren heimliche Freundin des norwegischen Thronfolgers, sollte die künftige Königin werden. "Nähmamsell" wurde die Tochter aus gutem Hause bissig von der ...

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Eine junge Frau aus bürgerlichem Hause erregte 1968 in Norwegen die Gemüter: Sonja Haraldsen, seit neun Jahren heimliche Freundin des norwegischen Thronfolgers, sollte die künftige Königin werden. "Nähmamsell" wurde die Tochter aus gutem Hause bissig von der norwegischen Presse genannt, in Anspielung auf ihre Ausbildung zur Schneiderin. Es war keine leichte Zeit für den damaligen Kronprinzen Harald und seine Sonja, doch sie hielten fest zueinander. "Wir haben damals mehrfach versucht, uns zu trennen, aber irgendwie kamen wir immer wieder zusammen", erinnert sich die Königin im Rückblick. Lange zögerten das Parlament und König Olav, ihre Zustimmung zu der bis dahin ungewöhnlichen Allianz zu geben. Bis Kronprinz Harald einen geschickten Schachzug ausspielte: Wenn er Sonja nicht heiraten dürfe, würde er niemals heiraten. Damit bliebe die norwegische Monarchie ohne Erben. Diesem Druck beugte sich der norwegische Hof schließlich: Sonja und Harald durften heiraten. "Sie sind schon seit vielen Jahren in Liebe zu dem Kronprinzen verbunden. Warum verloben Sie sich gerade jetzt?", fragte ein Journalist auf einer Pressekonferenz. "Es war lange genug!", platzte es aus Sonja heraus - mit dieser Antwort gewann sie viele Sympathien. Dennoch war die Nation zunächst gespalten: Viele begrüßten Sonja als Bindeglied zwischen Volk und Thron. Doch andere sprachen gar vom Ende der Monarchie.
Der Film "Die Erben der Wikinger: Harald und Sonja von Norwegen" stellt das norwegische Königspaar vor.


7:30
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Die Märchenkönigin:

Margrethe und ihr Prinz von Dänemark

Film von Annette von der Heyde und Friedrich Scherer

(aus der ZDF-Reihe "Majestät!")

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"Ich weiß natürlich, dass ich ungeheuer privilegiert bin und sehr viel Glück im Leben habe", sagt Königin Margrethe über sich. Ihr zur Seite steht nun schon seit über 40 Ehejahren Prinzgemahl Henrik, ein gebürtiger Franzose, der einst alles aufgab, um mit seiner ...

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"Ich weiß natürlich, dass ich ungeheuer privilegiert bin und sehr viel Glück im Leben habe", sagt Königin Margrethe über sich. Ihr zur Seite steht nun schon seit über 40 Ehejahren Prinzgemahl Henrik, ein gebürtiger Franzose, der einst alles aufgab, um mit seiner Frau dem dänischen Volk zu dienen. Im Land von Hans Christian Andersen erscheint die royale Erfolgsgeschichte des dänischen Königshauses wie eines der Märchen, die die Königin in ihrer knappen Freizeit so gern inszeniert. Daneben malt sie und illustriert Bücher. "Für mich ist es eben die Kunst, die mich wieder auflädt", bekennt die Königin und fügt ironisch hinzu, "andere gehen Golf spielen, aber für mich ist das nichts."
Der Film "Die Märchenkönigin: Margrethe und ihr Prinz von Dänemark" stellt das dänische Königspaar vor.


8:15
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Die Tränen der Prinzessin:

Masako von Japan

Von Gert Anhalt und Annette Tewes

(aus der ZDF-Reihe "Majestät!")

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Japans Kaiserhaus ist kein Ort für romantische Träumereien, sondern ein Bollwerk der Tradition. Als Masako Owada 1993 den jahrelangen Bemühungen des Kronprinzen Naruhito erlag, war ihre viel versprechende Laufbahn im diplomatischen Dienst beendet und ihre Abschlüsse ...

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Japans Kaiserhaus ist kein Ort für romantische Träumereien, sondern ein Bollwerk der Tradition. Als Masako Owada 1993 den jahrelangen Bemühungen des Kronprinzen Naruhito erlag, war ihre viel versprechende Laufbahn im diplomatischen Dienst beendet und ihre Abschlüsse aus Harvard und Oxford waren nichts mehr wert. Sie hatte nur noch eine Aufgabe: den Fortbestand der Dynastie zu sichern und einen männlichen Thronfolger zu gebären. Zwar wurde Prinzessin Masako im Dezember 2001 endlich Mutter, doch sie bekam "nur" ein Mädchen, wie viele Japaner seufzten. Und Mädchen sind von der Thronfolge ausgeschlossen. Der öffentliche Druck und auch die Erwartungen des Kaiserhofs trieben Prinzessin Masako immer weiter in die Enge und schließlich auch in Depressionen. Nachdem sich die Bevölkerung mehrheitlich für eine Frau auf dem Kaiserthron ausgesprochen und Politiker über eine Reform des Thronfolgegesetzes nachgedacht hatten, trat Masakos Schwägerin, Prinzessin Kiko, als Rivalin auf den Plan.
Der Film "Die Tränen der Prinzessin: Masako von Japan" erzählt die Geschichte der japanischen Kronprinzessin Masako.


9:00
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Herrscher des Orients: Der Sultan von Brunei

und das thailändische Königshaus

Film von Gero von Boehm

(aus der ZDF-Reihe "Paläste der Macht")

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Der Sultan von Brunei ist nicht nur einer der reichsten Männer der Welt. Er gibt sein Geld, das er mit Ölvorkommen in seinem Mini-Staat und mit internationalen Investitionen verdient, auch gern aus. 120 Millionen Dollar für eines seiner zehn Privatflugzeuge sind für ...

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Der Sultan von Brunei ist nicht nur einer der reichsten Männer der Welt. Er gibt sein Geld, das er mit Ölvorkommen in seinem Mini-Staat und mit internationalen Investitionen verdient, auch gern aus. 120 Millionen Dollar für eines seiner zehn Privatflugzeuge sind für den Herrscher kein Problem. Über Diamanten verfügen seine beiden Frauen im Überfluss. Der Palast des Sultans ist mit Abstand der größte der Welt, mit echtem Gold auf den Kuppeln und Platz für 5.000 Gäste. Seine Dynastie gehört zu den ältesten des Orients. Wohl kein orientalischer Herrscher ist besser geschützt, um keinen gibt es so viele Geheimnisse. Das gilt auch für die thailändische Chakri-Dynastie, die ihre Macht nicht zuletzt mit Hilfe des Militärs seit vielen Generationen erhält. Vom Volk werden Königin Sirikit und König Bumiphol als gottgleiche Herrscher verehrt. Die Tempel und Paläste von Bangkok sind auch heute noch ein Zentrum der Macht und Pracht - ohne Gleichen in der Welt Asiens. Wenn das thailändische Herrscherhaus im Grand Palace feiert, sind alle gekrönten Häupter der Welt anwesend.
Gero von Boehm besucht die Paläste der beiden Herrscher und gibt exklusive Einblicke in deren Alltag.


9:40
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Die Herrscherhäuser von Kuwait und Saudi-Arabien

Film von Gero von Boehm

(aus der ZDF-Reihe "Paläste der Macht")

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Die Al Sabahs aus Kuwait sind nicht nur eine der reichsten Familien der Welt, sie gelten - zusammen mit den Al Maktoums aus Dubai - auch als die modernste Herrscherdynastie Arabiens. Die Familie von Scheich Majed Al Sabah, Neffe des Emirs von Kuwait, gelangte mit Öl und ...

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Die Al Sabahs aus Kuwait sind nicht nur eine der reichsten Familien der Welt, sie gelten - zusammen mit den Al Maktoums aus Dubai - auch als die modernste Herrscherdynastie Arabiens. Die Familie von Scheich Majed Al Sabah, Neffe des Emirs von Kuwait, gelangte mit Öl und Investitionen zu ihrem sagenhaften Reichtum. Er und einige andere Mitglieder verkörpern das neue Kuwait: modern, offen und luxuriös. Hussah Al Sabah ist eine der bedeutendsten Kunstsammlerinnen der Welt - ihre Sammlung antiken Schmucks lässt alle großen Museen der Welt vor Neid erblassen. So wie der saudische Prinz Al Waleed-bin-Talal, fünftreichster Mann der Welt, mit seinem Lebensstil alles in den Schatten stellt, was man hinter den Mauern arabischer Paläste vermutet. Allein sein Flugzeug ist ausgestattet wie eines jener Luxushotels, die ihm überall auf der Welt gehören. Nicht nur das Vermögen der saudischen Königsfamilie macht dem Prinzen dies alles möglich: Mit Dynamik und Intelligenz hat er sich als Geschäftsmann ganz nach oben katapultiert.
Gero von Boehm ist zu Besuch in den privaten Palästen dieser neuen Herrschergeneration Kuwaits und Saudi-Arabiens.


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10:25
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Liebe zwischen den Fronten:

Abdullah und Rania von Jordanien

Film von Jörg Müllner

(aus der ZDF-Reihe "Majestät!")

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1999 bestimmt König Hussein seinen 37-jährigen Sohn Abdullah statt des Kronprinzen zu seinem Nachfolger - und die Welt staunte über die Sensation im haschemitischen Königreich von Jordanien. Wie würde ein so junger König die Herausforderungen in der politischen ...

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1999 bestimmt König Hussein seinen 37-jährigen Sohn Abdullah statt des Kronprinzen zu seinem Nachfolger - und die Welt staunte über die Sensation im haschemitischen Königreich von Jordanien. Wie würde ein so junger König die Herausforderungen in der politischen Krisenregion meistern? Wie würde er sich und sein Königreich positionieren? Zehn Jahre später hat Abdullah II. viele Krisen überstanden und sich einen Ruf als Partner des Westens und geduldiger Vermittler im Friedensprozess im Nahen Osten erworben. Ihm zur Seite steht mit Königin Rania eine moderne arabische Frau, die derzeit als schönste Monarchin der Welt gilt und die sich für den Dialog der Religionen, für Frauenrechte und missbrauchte Kinder in der arabischen Welt einsetzt. Ihr großes Engagement wird auch im Ausland gewürdigt. Gemeinsam teilen König und Königin die Überzeugung, dass die royale Familie in Jordanien nicht nur eine zeremonielle Rolle spielt, sondern eine Aufgabe zu erfüllen hat. Für König Abdullah II. ist diese Aufgabe zu einem 24-Stunden-Job geworden. Er ist ein Monarch, der sein Reich beherrscht wie ein politischer Manager. Und er ist ein reformfreudiger König, der ungewöhnliche Wege geht - auch im Umgang mit den Jordaniern. Von Zeit zu Zeit mischt er sich verkleidet unters Volk, um zu erfahren, wie die Menschen in seinem Land leben, was sie bedrückt und wie es um die Monarchie bestellt ist. Das Volk weiß von dieser Vorliebe. Die Berichte, der König sei inkognito unterwegs, entsprechen zwar nicht immer der Wahrheit, aber sie helfen, so manchen Beamten freundlicher zu stimmen oder Warteschlangen aufzulösen.
Der Film "Liebe zwischen den Fronten: Abdullah und Rania von Jordanien" entführt in die Welt der prachtvollen Paläste des jordanischen Königshauses, in denen die über 800-jährige Geschichte der haschemitischen Dynastie, die einst auch über die Heiligen Stätten von Mekka herrschte, überall spürbar ist.


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11:10
Stereo-Ton16:9 Format

Tausendundeine Nacht: Oman

Ute Brucker auf Königswegen

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Weihrauch, Gold und Myrrhe haben die Heiligen Drei Könige der Überlieferung nach dem Jesuskind dargebracht. Der Weihrauch dürfte aus dem Oman gekommen sein. Knapp 2.000 Jahre später, im Jahr 1983, vergibt der omanische Sultan Qabus bin Said al-Said den Auftrag, aus ...
(ARD/SWR)

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Weihrauch, Gold und Myrrhe haben die Heiligen Drei Könige der Überlieferung nach dem Jesuskind dargebracht. Der Weihrauch dürfte aus dem Oman gekommen sein. Knapp 2.000 Jahre später, im Jahr 1983, vergibt der omanische Sultan Qabus bin Said al-Said den Auftrag, aus Weihrauch, Myrrhe und Rosenwasser ein Parfüm herzustellen, das zu den teuersten der Welt gehört. Der Sultan, der 1970 seinen eigenen Vater aus dem Land putschte, hat den Oman in die Moderne geführt, ohne die alten Traditionen zu vergessen. Er hält sich eine königliche Kamelherde und leitet die Geschicke des Landes in autokratischer Manier. Dabei hat es Sultan Qabus bin Said al-Said geschafft, dass im modernen Oman nur wenige Bausünden begangen wurden, im Gegensatz zu anderen Nachbarn am Golf. Das Erdöl und der Tourismus haben die Omanis reich gemacht.
Der Film "Tausendundeine Nacht: Oman" bereist das Sultanat vom Geburtsort seines Herrschers im Süden über das Gebiet der Weihrauchbäume und die Wüstenoasen bis hinauf in das Jebel-Akhdar-Gebirge.
(ARD/SWR)


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11:55
Stereo-Ton16:9 Format

Tausendundeine Nacht: Marokko

Ute Brucker auf Königswegen

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"M6" nennen ihn seine Untertanen in loser Anlehnung an den Namen eines französischen Privatfernsehkanals und wollen damit sagen: "Wir haben einen modernen König". Mohammed VI., König von Marokko, ist ständig auf Reisen, kreuz und quer durch sein Land. Er schiebt ...
(ARD/SWR)

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"M6" nennen ihn seine Untertanen in loser Anlehnung an den Namen eines französischen Privatfernsehkanals und wollen damit sagen: "Wir haben einen modernen König". Mohammed VI., König von Marokko, ist ständig auf Reisen, kreuz und quer durch sein Land. Er schiebt Industrieprojekte an, besucht Krankenhäuser, Schulen und soziale Einrichtungen. Mohammed VI. ist kein Repräsentationskönig wie die europäischen Monarchen, sondern ein wirklicher Herrscher: Er ist ranghöchster Politiker und religiöser Führer aller Muslime in seinem Reich. Aber er will Marokko aus der Vergangenheit in die Gegenwart führen: Während sein Vater der Ehefrau noch nicht gestattete, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen, hat Mohammed VI. eine moderne Akademikerin geheiratet, die, wenn auch vorsichtig, Repräsentationspflichten übernimmt. Prinzessin Lalla Salma ist - zum ersten Mal in der Geschichte Marokkos - von einer Bürgerlichen zur königlichen Hoheit aufgestiegen und hat das Privileg, Mohammeds einzige Frau zu sein.
Der Film "Tausendundeine Nacht: Marokko" reist auf Königswegen durch das Land, besucht jenseits des Atlasgebirges alte Kasbahs, Burgen aus Lehm, in denen noch heute Verwandte der Königsfamilie leben. In den Königsstädten Fes und Meknes blickt der Film in Paläste mit märchenhaften Mosaiken und ist dabei, wenn "M6" in seinem Palast in Rabat beim muslimischen Opferfest einen Hammel schlachtet.
(ARD/SWR)


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12:35
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Der gemachte König

Juan Carlos von Spanien

Von Annette Baumeister und Florian Hartung

(aus der ZDF-Reihe "Majestät!")

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Erst wenige Jahre vor dem Militärputsch 1981 ist Juan Carlos von Diktator Franco als König eingesetzt worden. Es gab Befürchtungen, er sei nur der "Ziehsohn" des rigiden Generals, dessen Erbe er weiterführen sollte. Schon im Alter von zehn Jahren war Juan Carlos von ...

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Erst wenige Jahre vor dem Militärputsch 1981 ist Juan Carlos von Diktator Franco als König eingesetzt worden. Es gab Befürchtungen, er sei nur der "Ziehsohn" des rigiden Generals, dessen Erbe er weiterführen sollte. Schon im Alter von zehn Jahren war Juan Carlos von seinen Eltern getrennt worden. Während die königliche Familie im portugiesischen Exil bleiben musste, lebte der Kronprinz allein in Madrid unter der Kontrolle des Caudillo. In dem Maße, in dem Franco Einfluss auf seine Erziehung nahm, verschlechterte sich das Verhältnis zum Vater. Auch der tragische Tod von Juan Carlos' jüngerem Bruder Alfonso belastete die Familienbande schwer: Beim Spielen mit einer der väterlichen Waffen hatte sich bei Juan Carlos ein Schuss gelöst, der den jüngeren Bruder in die Stirn traf. 1962 heiratete Juan Carlos Sophia von Griechenland, heute ist der König von Spanien Vater von drei erwachsenen Kindern und stolzer Großvater. Streng nach der "Carta Magna" der Monarchie ist sein Sohn Felipe der Thronfolger. Nach zahlreichen Affären hatte der Kronprinz 2004 die Fernsehmoderatorin Letizia Ortiz vor den Traualtar geführt und damit viele Konventionen gesprengt, denn die Braut war bürgerlich und überdies geschieden.
Der Film "Der gemachte König" erzählt die private und öffentliche Geschichte eines ungewöhnlichen Monarchen, der lange schwieg, um schließlich freie Wahlen auszurufen und seine eigene Macht zu beschneiden. Seltenes Filmmaterial und überraschende Einblicke von Freunden und Verwandten wie Placido Domingo und Konstantin von Griechenland skizzieren das Porträt des Juan Carlos von Spanien.


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13:20
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Felipe und Letizia: Die gezähmte Prinzessin

Film von Annette Baumeister und Florian Hartung

(aus der ZDF-Reihe "Die Königskinder")

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Für Letizia von Spanien scheint ein Märchen wahr geworden zu sein. Als Bürgerliche heiratet sie den begehrtesten Junggesellen seiner Zeit, Kronprinz Felipe von Spanien. Seitdem verkehrt die Señorita aus dem Volk, deren Großvater als Taxifahrer arbeitete, mit dem ...

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Für Letizia von Spanien scheint ein Märchen wahr geworden zu sein. Als Bürgerliche heiratet sie den begehrtesten Junggesellen seiner Zeit, Kronprinz Felipe von Spanien. Seitdem verkehrt die Señorita aus dem Volk, deren Großvater als Taxifahrer arbeitete, mit dem europäischen Hochadel, empfängt Staatsgäste und besucht Wohltätigkeitsveranstaltungen. Als im November 2003 die Verlobung der Nachrichtenmoderatorin Letizia mit Kronprinz Felipe bekannt gegeben wird, jubelt zwar das Volk, aber viele Vertreter des Hochadels reagieren entsetzt: eine bürgerliche, dazu geschiedene Frau als Verlobte des spanischen Kronprinzen? Schon bei ihren ersten öffentlichen Auftritten an der Seite Felipes begeht Letizia einen Fehler nach dem anderen. Auch beim Hochzeitskuss wirkt die frischgebackene Prinzessin äußerst angespannt. Und während alle Welt auf einen männlichen Thronfolger wartet, wird die einst selbstbewusste Journalistin immer dünner und dünnhäutiger. Schon bald ist von Magersucht die Rede. Eine Marionette der Monarchie, spotten spanische Medien. Kommt die zukünftige Königin mit ihrer Rolle nicht zurecht? Ist es der übermäßige Druck eines uralten Monarchengeschlechts, der ihr zu schaffen macht?
Der Film "Felipe und Letizia: Die gezähmte Prinzessin" zeigt die spanische Prinzessin auf ihrem mühevollen Weg in die Herzen der Spanier und thematisiert ihr Leben zwischen Pflicht, Disziplin und Liebe. Dabei kommen neben Historikern und prominenten Zeitzeugen auch Mitglieder und enge Vertraute der königlichen Familie zu Wort, wie der Bruder von Königin Sofia, Konstantin von Griechenland, und Prinzessin Marie Luise von Preußen. Auch Freunde, Kollegen und Wegbegleiter von Prinzessin Letizia geben über ihre Erlebnisse und Begegnungen mit der zukünftigen Königin von Spanien Auskunft.


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14:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Victoria und Daniel: Der Prinz aus Ockelbo

Film von Julia Melchior und Sebastian Dehnhardt

(aus der ZDF-Reihe "Die Königskinder")

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Für die Schweden hat das Warten endlich ein Ende: Thronfolgerin Victoria heiratet ihren ehemaligen Fitnesstrainer Daniel Westling. Zum ersten Mal in der Geschichte der schwedischen Monarchie wird damit ein Bürgerlicher zum Prinzgemahl. Seit der Bekanntgabe der Verlobung ...

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Für die Schweden hat das Warten endlich ein Ende: Thronfolgerin Victoria heiratet ihren ehemaligen Fitnesstrainer Daniel Westling. Zum ersten Mal in der Geschichte der schwedischen Monarchie wird damit ein Bürgerlicher zum Prinzgemahl. Seit der Bekanntgabe der Verlobung von Kronprinzessin Victoria und Daniel Westling rollt eine Welle der Begeisterung über das Land. Doch in die Jubelrufe mischen sich auch kritische Stimmen, die ein nahendes Ende der Monarchie prophezeien. Daniel Westling stammt aus der 6.000-Seelengemeinde Ockelbo in Zentralschweden. Als er Victoria kennenlernt, hat er außer der Ausbildung zum Sportlehrer und einer Teilhaberschaft an einem Fitness-Studio nichts vorzuweisen. Ungebildet sei er und ohne Fremdsprachenkenntnisse gänzlich ungeeignet für das diplomatische Parkett, urteilt die Öffentlichkeit. Doch allen Abgesängen zum Trotz hält die Kronprinzessin eisern an ihrer Liebe fest, zumal der "Frosch" aus der Provinz im Lauf der siebenjährigen Beziehung zunehmend Prinzenqualitäten zeigt: Er verschont die Krone mit Skandalen und schüttelt als smarter Geschäftsmann sein Trainerimage langsam ab. Dennoch schien König Carl Gustaf lange mit sich zu ringen, bis er die Zustimmung zur Hochzeit seiner ältesten Tochter gab. Seine Hochzeit mit Silvia Sommerlath 1976 versetzte das Land in einen royalen Rausch und verschaffte dem Königshaus einen unerwarteten Rückhalt in der Bevölkerung. Aber wird Daniel Westling aus Ockelbo die Sympathien des Volkes ebenso für sich gewinnen können wie seine zukünftige deutsch-brasilianische Schwiegermutter?
Der Film "Victoria und Daniel: Der Prinz aus Ockelbo" dokumentiert die gegensätzlichen Lebenswege von Prinz Daniel und Kronprinzessin Victoria. In exklusiven Interviews diskutieren Mitglieder der Königsfamilie, Freunde von Daniel Westling, Befürworter und Kritiker das private Glück des Paares, was die Herausforderung für Daniel Westling bedeutet und wie die Hochzeit das Ansehen der Monarchie verändern könnte.


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14:50
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann - Spezial: Königin Silvia von Schweden


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Sie zählt zu den bekanntesten Deutschen der Gegenwart und genießt auf der ganzen Welt höchstes Ansehen: Königin Silvia von Schweden. Die gebürtige Heidelbergerin lernte den schwedischen Kronprinzen Carl Gustaf während der Olympischen Spiele 1972 kennen. 1976 feierten ...
(ARD/NDR)

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Sie zählt zu den bekanntesten Deutschen der Gegenwart und genießt auf der ganzen Welt höchstes Ansehen: Königin Silvia von Schweden. Die gebürtige Heidelbergerin lernte den schwedischen Kronprinzen Carl Gustaf während der Olympischen Spiele 1972 kennen. 1976 feierten sie Hochzeit - und die gelernte Dolmetscherin eroberte die Herzen der Schweden im Sturm. Helfen betrachtet Königin Silvia als wichtigste menschliche Aufgabe: Sie ist Schirmherrin von 62 karitativen Organisationen.
In "Beckmann-Spezial: Königin Silvia von Schweden" spricht die Monarchin im Königspalast Drottningholm mit Moderator Reinhold Beckmann sehr persönlich über ihr Leben, ihren Glauben und ihre Familie. Die schwedische Monarchin schildert die letzten gemeinsamen Jahre mit ihrer 1997 verstorbenen Mutter Alice Sommerlath, blickt auf die Hochzeit und die künftigen Aufgaben von Kronprinzessin Victoria, berichtet über ihren Kampf gegen Kindesmissbrauch und sagt, warum ihr das Schicksal demenzkranker Menschen ganz besonders am Herzen liegt.
(ARD/NDR)


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Bernadotte-Dynastie

Das Geheimnis der schwedischen Monarchie

Film von Gerold Hofmann

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Bei der Suche der Schweden nach einem Adoptivsohn für ihren greisen und kinderlosen König fällt ihre Wahl auf Jean Baptiste Bernadotte (1763 - 1844). Aus einer bürgerlichen französischen Familie stammend, steigt er im Revolutionsheer der Franzosen bis zum General auf. ...
(ARD/SR/SWR)

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Bei der Suche der Schweden nach einem Adoptivsohn für ihren greisen und kinderlosen König fällt ihre Wahl auf Jean Baptiste Bernadotte (1763 - 1844). Aus einer bürgerlichen französischen Familie stammend, steigt er im Revolutionsheer der Franzosen bis zum General auf. Sein militärisches Geschick und seine Erfahrung als Gouverneur französisch besetzter Gebiete in Deutschland machen ihn zur Idealbesetzung für den schwedischen Thron. 1818 wird er in Stockholm als König Karl XIV. Johan gekrönt. Er begründet eine Dynastie, die das Land zur modernsten Monarchie Europas werden lässt. Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia sind volksnah und beliebt - ganz wie der Stammvater aus Frankreich.
Der Film "Die Bernadotte-Dynastie" zeichnet die Geschichte dieser jungen Dynastie nach.
(ARD/SR/SWR)


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16:55
Stereo-Ton16:9 Format

Der englische Nazi-König

Edward VIII. und Adolf Hitler

Film von Clive Maltby

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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Als der Herzog von Windsor, Edward VIII., und seine Frau im April 1941 in Florida anlegten, glaubten sie, sie könnten mitten während des Zweiten Weltkriegs ein paar entspannte Tage an Amerikas Sonnenküste verbringen. Doch am Vorabend hatte US-Präsident Theodore ...
(ORF)

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Als der Herzog von Windsor, Edward VIII., und seine Frau im April 1941 in Florida anlegten, glaubten sie, sie könnten mitten während des Zweiten Weltkriegs ein paar entspannte Tage an Amerikas Sonnenküste verbringen. Doch am Vorabend hatte US-Präsident Theodore Roosevelt persönlich eine außerordentliche Geheimdienstoperation angeordnet. Die Überwachungsprotokolle wurden erst kürzlich der Öffentlichkeit zugänglich. Auf 227 Seiten zeichnet der FBI-Report ein unglaubliches Bild des abgedankten britischen Königs Edward VIII.: Der Vorfahre von Königin Elizabeth II., der 1936 abdanken musste, war als Marionetten-König vorgesehen, hätte Hitler England besiegt. Neben dem FBI-Report sind zahlreiche weitere Dokumente aufgetaucht, etwa das private Tagebuch von Sir Alan Lascelles, dem Privatsekretär des Herzogs, die beweisen, dass der frühere englische König zum Verrat an seiner Heimat bereit war und seine Sympathien bei Adolf Hitler und dem Nazireich lagen. Auch die Rolle seiner Ehefrau Walli Simpson, einer US-amerikanischen Staatsbürgerin, wird überaus deutlich: Sie hatte enge, auch intime Beziehungen zu hohen Vertretern des NS-Regimes.
Der Film "Der englische Nazi-König" beleuchtet die Rolle von Edward VIII.
(ORF)


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17:40
Stereo-Ton16:9 Format

Der ewige Thronfolger

Prinz Charles wird 60

Film von Thomas Walde

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Am 26. Juli 1958 wurde Charles Philip Arthur George Mountbatten-Windsor von seiner Mutter Elizabeth II. zum Prince of Wales gekrönt. "Das kann eine Menge bedeuten, wenn man es richtig angeht", sagte Charles damals, "das kann eine Symbolbedeutung haben. Für mich bedeutet ...

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Am 26. Juli 1958 wurde Charles Philip Arthur George Mountbatten-Windsor von seiner Mutter Elizabeth II. zum Prince of Wales gekrönt. "Das kann eine Menge bedeuten, wenn man es richtig angeht", sagte Charles damals, "das kann eine Symbolbedeutung haben. Für mich bedeutet es, das eigene Leben offiziell der Sache zu widmen." Seither wartet Charles darauf, britischer König zu werden. So lange wie kein Thronfolger vor ihm. Ganz im Schatten seiner Mutter versucht er, seine eigene Rolle zu finden, für die es keine offizielle Jobbeschreibung gibt. Charles' Verhältnis zum Volk ist vielschichtig: respektiert für seine Wohltätigkeitsarbeit, kritisiert für umstrittene Aussagen. Charles äußert sich zurückhaltend, aber deutlich zu kontroversen Themen. Als sein Sohn Harry vom Einsatz im Afghanistan-Krieg nach Hause zurückkehrte, sagte Charles: "Ich verstehe jetzt, was es für so viele andere Familien und Angehörigen bedeutet, dass ihre Lieben im Ausland dienen - und was sie ertragen müssen." Charles kann auf umfangreiche Arbeit für wohltätige Zwecke verweisen. Andererseits hat er vor laufender Kamera Untreue gegenüber seiner Frau einräumen müssen. Das Warten im Schatten der Mutter, die unklare Rollenbeschreibung, eine gescheiterte Ehe und ein zwiespältiges Verhältnis zur Öffentlichkeit - das alles hat Spuren hinterlassen.
Ein Jahr lang hat Thomas Walde für den Film "Der ewige Thronfolger" Prinz Charles wiederholt bei öffentlichen Auftritten beobachtet und bei Freunden, Biografen und Kritikern nachgefragt, wie Charles seine Rolle definiert hat, was ihn ausmacht und was das britische Volk von ihm hält.


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18:15
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William und Kate: Die Schöne vom Lande

Film von Ulrike Grunewald und Volker Schmidt-Sondermann

(aus der ZDF-Reihe "Die Königskinder")

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Prinz William, der britische Thronanwärter, scheint sich nun doch für seine langjährige Freundin Kate Middleton entschieden zu haben. Nicht ob, sondern wann die beiden vor den Traualtar treten, ist wohl die Frage. Damit geht für Kate Middleton ein Wunsch in Erfüllung, ...

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Prinz William, der britische Thronanwärter, scheint sich nun doch für seine langjährige Freundin Kate Middleton entschieden zu haben. Nicht ob, sondern wann die beiden vor den Traualtar treten, ist wohl die Frage. Damit geht für Kate Middleton ein Wunsch in Erfüllung, den überall auf der ganzen Welt Millionen von Mädchen träumen. Doch "eine Ehe mit einem Mitglied der Royal Family kann wie der Weg ins Gefängnis sein - es ist ein schreckliches Leben", sagt die britische Society-Journalistin Judy Wade. Aufgewachsen ist Catherine Elizabeth Middleton in der Grafschaft Berkshire in Südengland. Ihre Eltern Michael und Carole Middleton - ein Pilot und eine Stewardess - betreiben dort einen Versandhandel für Party-Zubehör. Ihren Traumprinzen William trifft sie 2001 an der Universität im schottischen St. Andrews. Der junge Thronfolger, der genauso wie Kate gerade das Studium der Kunstgeschichte begonnen hat, steckt in einer tiefen seelischen Krise. Noch immer hadert er mit dem Tod seiner Mutter Diana, die 1997 ums Leben kam. Die beiden verlieben sich ineinander, ziehen zusammen in eine WG. Ein Novum in der Geschichte der britischen Thronfolger. Als die Presse Wind von der Beziehung bekommt, wird Kate schnell als künftige Braut des Thronfolgers gehandelt. Während die englischen Medien schon der Traumhochzeit des neuen Jahrtausends entgegenfiebern, beginnt es in der jungen Beziehung zu kriseln. Zu groß ist der Druck, der auf Kate und William lastet. Für kurze Zeit trennt sich das Paar, findet doch schon bald wieder zusammen. Seither wartet Kate - und mit ihr die Presse - auf den Heiratsantrag.
Der Film "William und Kate: Die Schöne vom Lande" zeichnet die Beziehung von Prinz William und Kate Middleton nach. Bis heute hat die junge Frau öffentlich kein Wort gesprochen, ihre Stimme, ihre Ansichten sind für die meisten noch ein Geheimnis.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Diana - Prinzessin der Herzen

mit Guido Knopp

(aus der Reihe "ZDF-History")

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"Mit 19 glaubt man, man sei auf alles vorbereitet" - als Prinzessin Diana 1995 in einem Fernseh-Interview Bilanz zog, hatte sie diesen Glauben längst verloren. Aus "Shy Di", der "scheuen Diana", war ein gewiefter Medienprofi geworden. Von Millionen vergöttert - nur nicht ...

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"Mit 19 glaubt man, man sei auf alles vorbereitet" - als Prinzessin Diana 1995 in einem Fernseh-Interview Bilanz zog, hatte sie diesen Glauben längst verloren. Aus "Shy Di", der "scheuen Diana", war ein gewiefter Medienprofi geworden. Von Millionen vergöttert - nur nicht vom Ehemann. Bis zu ihrem plötzlichen Tod in Paris lebte sie ein Leben voller Extreme: Ihr Einsatz für Landminen-Opfer und arme Kinder verschaffte ihr internationale Anerkennung. Ihre kühl kalkulierte Selbstinszenierung im Ehekrieg mit Charles verschreckte dagegen selbst eingefleischte Fans.
Der Film "Diana - Prinzessin der Herzen" zeichnet das vielschichtige und bewegende Porträt der letzten royalen Ikone des 20. Jahrhunderts.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
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Willi und die Windzors

Fernsehfilm, Deutschland 1996

Darsteller:
Willi BettenbergHape Kerkeling
Queen MumBrigitte Mira
Else BettenbergTana Schanzara
ElizabethIrm Hermann
PhilipCharles Brauer
DianaKatharina Schubert
u.a.
Regie: Hape Kerkeling
Länge: 86 Minuten

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Soeben verkündet das britische Unterhaus die aktuelle Meldung: Die Monarchie ist abgeschafft! Queen Elizabeth und ihre Verwandten sollen umgehend das britische Empire verlassen. Nur Fergie und Andrew müssen im Land bleiben, bis Fergie ihre Schulden abgearbeitet hat. ...
(ARD/NDR)

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Soeben verkündet das britische Unterhaus die aktuelle Meldung: Die Monarchie ist abgeschafft! Queen Elizabeth und ihre Verwandten sollen umgehend das britische Empire verlassen. Nur Fergie und Andrew müssen im Land bleiben, bis Fergie ihre Schulden abgearbeitet hat. Vergeblich bemühen sich die "Gestürzten" bei europäischen Königshäusern um Unterschlupf. Doch überall wird abgewinkt. Als einziger Ausweg bleibt den blaublütigen Heimatlosen, Asyl bei ihren letzten lebenden Verwandten in Hannover, den noch ahnungslosen Möbelhausbesitzern Willi und Else Bettenberg, zu suchen. Gastfreundlich wie die Bettenbergs, pardon: jetzt natürlich "von Bettenbergs" sind, bieten sie der noblen Verwandtschaft ein warmes Plätzchen in ihrem bescheidenen Reihenhaus. Die neuen Lebensumstände der Royals führen zu grotesken Situationen: Elizabeth mag ihren gewohnten Lebensstandard nicht aufgeben, Philip findet während eines Zoobesuchs immer eine Antwort auf "tierische" Fragen, und Margareth ist stets auf der Suche nach einem guten Tropfen. Diana findet ihren Appetit wieder - und eine neue Liebe. Über alles wacht, würdevoll, Queen Mum. Inzwischen knüpft Charles zarte Bande zu Willis Freundin Ulrike, einer zackigen Reitlehrerin. Außerdem interessiert sich der Ex-Thronfolger für die kommunalen Belange der Stadt Hannover. Als die verarmte Noblesse beim Rennen auf das richtige Pferd setzt und Prinz Charles auch noch Kandidat für das Bürgermeisteramt wird, scheinen die Sorgen endgültig vergessen - bis - ja bis sich das britische Unterhaus meldet.
Fernsehfilm mit Hape Kerkeling als Willi Bettenberg und Brigitte Mira als Queen Mum.
(ARD/NDR)


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21:40
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Die Queen - Die Dokumentation

mit Guido Knopp

Film von Ralf-Peter Piechowiak

(aus der Reihe "ZDF-History")

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"Kein Zweifel", urteilt Robert Lacey, Biograf der britischen Queen Elizabeth II, "im September 1997 stand das Überleben der britischen Monarchie auf dem Spiel." Prinzessin Dianas tragischer Unfall Ende August 1997 bringt die mehr als 1.000-jährige britische Monarchie ...

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"Kein Zweifel", urteilt Robert Lacey, Biograf der britischen Queen Elizabeth II, "im September 1997 stand das Überleben der britischen Monarchie auf dem Spiel." Prinzessin Dianas tragischer Unfall Ende August 1997 bringt die mehr als 1.000-jährige britische Monarchie erstmals richtig ins Wanken. Woraus resultiert die gewaltige Sprengkraft? Liegt es daran, dass Diana zur ersten großen Glamour-Ikone einer globalen Multimediawelt erhoben worden ist? Sind die Gefühlskälte und Verständnislosigkeit der Queen im Angesicht der Tragödie ein Grund? Oder ist das Gerangel nach Dianas Tod nur Ausdruck eines überfälligen gesellschaftlichen Umbruchs? Es ist von all dem etwas - aber noch mehr: So instrumentalisieren Premierminister Tony Blair und sein Pressesprecher Alastair Campbell die Trauer um Diana, dem Premier fällt kurzzeitig die Rolle eines "Quasi-Königs von Großbritannien" zu. Hinter dem Rücken der Queen beschließen Prinz Charles, Premierminister Blair und Elizabeths Oberhaushofmeister Lord Airlie eine volksnahe Beerdigung, ohne jede aktive Beteiligung der Monarchin. Die offenkundige Zurückhaltung der Queen und ihre Weigerung, die Flagge über dem Buckingham Palast zu Ehren Dianas auf Halbmast zu senken, schüren den Volkszorn gegen die Krone. Die britische Presse beginnt zum ersten Mal, Legitimation und Autorität der Queen ernsthaft in Zweifel zu ziehen. Premier Blair zwingt die Queen geradezu zur Rückkehr nach London. Der Moment ihrer Ankunft am 5. September 1997 ist voller knisternder Spannung: "Ich fragte mich, was passiert: Würde man die Queen auspfeifen, bewerfen oder würde gar der Aufstand ausbrechen?", erinnert sich ein Vertrauter der Verstorbenen. Die Revolution unterbleibt am Ende.
"Die Queen - Die Dokumentation" zeichnet den Verlauf dieser Schicksalswoche nach, in der die Monarchie wie niemals zuvor auf der Kippe stand.


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22:30
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Die Fürsten von Monaco (1/3)

Film von Marvin Entholt und Ricarda Schlosshan

Albert und Charlene

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Mit den Grimaldis herrscht in Monaco eine der reichsten und ältesten Dynastien Europas. Noch heute ist das Fürstentum "Hotspot" für die Schönen und Gutbetuchten. Seitdem Albert II. 2005 den Thron bestieg, ist es ruhiger geworden: Der Fürst gilt als freundlich, aber ...

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Mit den Grimaldis herrscht in Monaco eine der reichsten und ältesten Dynastien Europas. Noch heute ist das Fürstentum "Hotspot" für die Schönen und Gutbetuchten. Seitdem Albert II. 2005 den Thron bestieg, ist es ruhiger geworden: Der Fürst gilt als freundlich, aber blass. Nach dem Unfalltod seiner Mutter 1982 übernimmt er zunehmend repräsentative Aufgaben, doch Herausforderungen sucht er vorallem im Sport. Albert rast bei fünf Olympischen Spielen als Bob-Pilot durch den Eiskanal, betreibt 14 verschiedene Sportarten und ist Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Auch als Frauenheld macht er von sich reden. Doch die Gerüchte, Albert sei homosexuell, verstummen erst, als er sich 2005 zu zwei unehelichen Kindern von zwei verschiedenen Frauen bekennt. Schon lange spekuliert die Presse, dass die Vermählung von Fürst Albert mit der schönen südafrikanischen Schwimmerin Charlene Wittstock bald verkündet werden könnte. Doch der Fürst hat sich noch immer nicht zur Heirat mit seiner 20 Jahre jüngeren Lebensgefährtin entschieden. Dabei schien die Verlobung so greifbar, als Charlene im vergangenen Jahr bei der Rot-Kreuz Gala von Monaco mit der Grazie einer Prinzessin an der Seite des Fürsten auftrat. Die Miniaturmonarchie am Mittelmeer könnte den Glanz und Glamour eines Traumpaares derzeit gut vertragen.
Die erste Folge der dreiteiligen Dokumentation "Die Fürsten von Monaco" zeigt den Weg des Fürsten Albert II. zwischen Tradition und Moderne. Privataufnahmen aus dem Filmarchiv der Fürstenfamilie, Aussagen von engen Freunden sowie Dreharbeiten an Originalschauplätzen zeichnen ein persönliches und politisches Porträt von Albert II.

Die zwei weiteren Folgen von "Die Fürsten von Monaco" zeigt 3sat im Anschluss, ab 23.15 Uhr.


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23:15
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Die Fürsten von Monaco (2/3)

Film von Ursula Nellessen und Annette Tewes

Grace Kelly und Rainier

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1949 übernahm Fürst Rainier mit 26 Jahren die Regierungsgeschäfte in Monaco. Das Land steckte in einer tiefen Krise, der Staat war pleite. In seiner Not verkaufte Rainier Anteile seiner Casino-Gesellschaft an den griechischen Milliardär Aristoteles Onassis. Er soll es ...

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1949 übernahm Fürst Rainier mit 26 Jahren die Regierungsgeschäfte in Monaco. Das Land steckte in einer tiefen Krise, der Staat war pleite. In seiner Not verkaufte Rainier Anteile seiner Casino-Gesellschaft an den griechischen Milliardär Aristoteles Onassis. Er soll es auch gewesen sein, der den Fürsten zu einer Heirat drängte. 1955 schließlich lernte Rainier die Oscar-Preisträgerin Grace Kelly kennen. Der Fürst aus Monaco war von ihrer Schönheit fasziniert. Schon beim zweiten Treffen nahm Grace seinen Heiratsantrag an. Auf die Frage, ob sie ihren Verlobten liebe, soll sie geantwortet haben: "Ich werde es lernen". Die Hochzeit im April 1956 läutete den großen Aufschwung des Landes ein und geriet zum Medienspektakel. Aus Grace Kelly wurde Fürstin Gracia Patricia, aus dem Filmstar wurde ein Society-Star. Sie schenkte dem Fürstentum den Thronfolger Albert sowie die beiden Töchter Caroline und Stéphanie. Doch es war nicht alles Glanz in ihrem neuen Leben: Die französische Sprache, der ihr eigentlich noch fremde Ehemann und das strenge Hofprotokoll bereiteten ihr Probleme. Erst mit den Jahren lernten Grace und Rainier, sich miteinander zu arrangieren, am Ende wohl auch, sich zu lieben. Im September 1982 stürzte Grace mit dem Auto die steilen Felsen von Monaco herab und starb. Ihre jüngste Tochter, Prinzessin Stéphanie, saß im Wagen und überlebte den Unfall. Den plötzlichen Verlust seiner Frau hat Fürst Rainier nie verwunden, nach dem Tod der Fürstin gab es nie wieder eine Frau an seiner Seite.
Die zweite Folge der dreiteiligen Dokumentation "Die Fürsten von Monaco" gibt persönliche Einblicke in das Familienleben von Grace Kelly und Rainier. In Rückblicken wird die Kindheit von Rainier und Grace erzählt. Außerdem zeigt der Film, wo die Ursprünge der Grimaldi-Dynastie liegen.


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23:55
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Die Fürsten von Monaco (3/3)

Film von Anne Kauth und Bernd Reufels

Caroline und Stéphanie

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Prinz Albert II. gehörte zu den am meisten fotografierten Babys. Doch es dauerte nicht lange, da liefen ihm seine beiden Schwestern, Caroline und Stéphanie, den Rang ab. Der "Mythos Monaco" fasziniert - auch heute noch. Fragt man nach seinem Ursprung, stößt man auf den ...

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Prinz Albert II. gehörte zu den am meisten fotografierten Babys. Doch es dauerte nicht lange, da liefen ihm seine beiden Schwestern, Caroline und Stéphanie, den Rang ab. Der "Mythos Monaco" fasziniert - auch heute noch. Fragt man nach seinem Ursprung, stößt man auf den tragischen Unfalltod von Fürstin Gracia Patricia 1982. Der Verlust trifft die Familie, besonders Stéphanie, die mit ihrer Mutter im Auto saß, tief. Gracia Patricia kümmerte sich rührend um die Kinder und achtete auf eine gute Erziehung. Die Schwestern besuchten kirchliche Schulen. Doch kaum in der "Freiheit", genossen die Prinzessinnen das Leben in vollen Zügen. Caroline heiratete überstürzt den Playboy Philippe Junot, um sich schon bald wieder von ihm scheiden zu lassen. Bald darauf heiratete sie Stefano Casiraghi, bekam drei Kinder. Der Unfalltod von Casiraghi war ein weiterer schwerer Schicksalsschlag. Durch ihre Heirat mit Ernst August von Hannover schaffte Caroline als erste Grimaldi den Sprung in den europäischen Hochadel. Stéphanie dagegen versuchte sich als Model, entwarf Mode und startete eine Karriere als Popstar. Beruflich wie privat führt sie ein turbulentes Leben. Sie heiratete den vom Vater ungeliebten Leibwächter Daniel Ducruet, trennte sich nach dessen Techtelmechtel mit einer Stripperin von ihm, sie bekam mit einem Leibwächter ein uneheliches Kind und hat viele in der Presse diskutierte Liaisons. Auch das Liebesglück mit einem zehn Jahre jüngeren Trapez-Artisten scheiterte. Inzwischen wohnt die Fürstentochter wieder in Monaco, kümmert sich um Wohltätigkeitsbälle und das berühmte Zirkusfestival. Seit dem Tod von Gracia Patricia haben Caroline und Stéphanie mehr und mehr die Aufgaben ihrer Mutter übernommen - und sorgen heute dafür, dass Monaco weiterhin eine Bühne der Reichen und Schönen aus aller Welt bleibt.
Die letzte Folge der dreiteiligen Dokumentation "Die Fürsten von Monaco" zeichnet den Werdegang der beiden Prinzessinnen Caroline und Stéphanie nach und porträtiert die so ungleichen Schwestern. Außerdem rekonstruiert der Film den Unfalltod von Gracia Patricia.


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0:40
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Frederik und Mary: Die perfekte Prinzessin

Film von Annette von der Heyde und Katja Schupp

(aus der ZDF-Reihe "Die Königskinder")

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2000 lernte die Australierin Mary Elizabeth Donaldson den dänischen Kronprinzen Frederik in Sydney kennen. Vier Jahre später machte die Hochzeit sie zu Kronprinzessin Mary von Dänemark - inzwischen beliebtestes Mitglied des dänischen Königshauses. "Wenn mir früher ...

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2000 lernte die Australierin Mary Elizabeth Donaldson den dänischen Kronprinzen Frederik in Sydney kennen. Vier Jahre später machte die Hochzeit sie zu Kronprinzessin Mary von Dänemark - inzwischen beliebtestes Mitglied des dänischen Königshauses. "Wenn mir früher jemand ein Bild von meinem jetzigen Leben gezeigt hätte, hätte ich nur gelacht und gedacht, das ist ein Scherz", sagt sie selbst. Frederik hingegen war sein ganzer Lebensweg schon in die Wiege gelegt. Als ältester Sohn von Königin Margrethe wird er eines Tages den dänischen Thron besteigen. Lange probte er den Aufstand gegen sein royales Schicksal - bis zu dem Tag, an dem er Mary traf. Heute ist der Rebell von einst an der Seite seiner bürgerlichen Frau zum würdigen Thronfolger gereift. "Ein Königshaus muss wie eine Firma geführt und wie eine Marke gepflegt werden." Das ist Marys Konzept für die Monarchie im 21. Jahrhundert. "Auch ein Königshaus muss wie jedes andere Unternehmen Strategien entwickeln in einer von Konkurrenz geprägten Welt." Die bürgerliche Businessfrau, so scheint es, hat ihren Traumberuf gefunden. Ehrgeizig, entschlossen und hochprofessionell bereitete sie sich auf ihre neue Rolle vor, lernte Dänisch, paukte Geschichte und Kultur Dänemarks, machte sich vertraut mit den unzähligen Feinheiten von Hofprotokoll und Etikette auf internationalem Parkett. Zunächst machte Mary durch Diskretion und Zurückhaltung gegenüber den Medien eine gute Figur. Doch dann geriet die "Luxusprinzessin" in die Kritik, weil sich ihr ehrenamtliches Engagement zunächst auf dänisches Modedesign beschränkte.
Der Film "Frederik und Mary: Die perfekte Prinzessin" porträtiert das dänische Thronfolgerpaar und beleuchtet mit Aussagen von Wegbegleitern, Befürwortern und Kritikern die Potenziale und Stolpersteine der Monarchie im 21. Jahrhundert.


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1:25
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Das Aschenputtel und der Prinz:

Mette-Marit und Haakon von Norwegen

Film von Bernd Reufels und Anja Greulich

(aus der ZDF-Reihe "Die Königskinder")

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"Ich war noch nie so schwach und noch nie so stark wie in diesem Moment. Mette-Marit, ich liebe Dich!" Die Worte des Bräutigams rührten nicht nur die schöne Braut zu Tränen, sondern Millionen Zuschauer weltweit vor ihren Fernsehgeräten. Die Trauung des norwegischen ...

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"Ich war noch nie so schwach und noch nie so stark wie in diesem Moment. Mette-Marit, ich liebe Dich!" Die Worte des Bräutigams rührten nicht nur die schöne Braut zu Tränen, sondern Millionen Zuschauer weltweit vor ihren Fernsehgeräten. Die Trauung des norwegischen Thronfolgers gehörte zu den ungewöhnlichsten Ereignissen im Kreis des europäischen Hochadels. Kronprinz Haakon Magnus führte nicht nur eine Bürgerliche vor den Traualtar, darüber hinaus war seine Auserwählte, Mette-Marit Tjessem Hoiby, alleinerziehende Mutter eines kleinen Sohns. Das "Sündenregister" der schönen Braut, die jahrelang in der Osloer Partyszene unterwegs war und angeblich sogar Drogen genommen hatte, spaltete die Nation. Der norwegische Thron schien zu wackeln. Die Hochzeit am 25. August 2001 war daher keineswegs ein Happy End, sondern markierte den Beginn einer harten Bewährungsprobe für das junge Paar: Mette-Marit wirkte in ihrer neuen Rolle als Kronprinzessin überfordert. Bald witterte die Klatschpresse eine Ehekrise, sogar von Scheidung war die Rede. Inzwischen sind Haakon und Mette-Marit zum Traumpaar des Nordens avanciert. Sie verkörpern das junge, fortschrittliche Norwegen und arbeiten hart daran, den Spagat zwischen Tradition und Moderne zu bewältigen. König Haralds Gesundheitszustand hat ihn in den letzten Jahren gezwungen, kürzer zu treten. Das Kronprinzenpaar übernimmt viele repräsentative Aufgaben. Der Generationswechsel ist längst eingeläutet.
Der Film "Das Aschenputtel und der Prinz: Mette-Marit und Haakon von Norwegen" zeichnet ein einfühlsames Porträt des norwegischen Kronprinzenpaars, das einen harten, steinigen Weg ging, um "anzukommen". Interviewpartner, darunter die bekannte Entertainerin Wencke Myhre und der ehemalige norwegische Ministerpräsident Kåre Willoch, sprechen über das besondere Verhältnis der Norweger zu ihrem Königshaus und seinen Thronfolgern.


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2:10
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Tulpen und Tango:

Willem-Alexander und Máxima von Holland

Film von Ursula Nellessen und Annette Tewes

(aus der ZDF-Reihe "Die Königskinder")

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Bei einer Feier in Sevilla lernten sich die Argentinierin Máxima und der holländische Kronprinz Willem-Alexander kennen. Nur drei Wochen nach dem ersten Treffen folgte ein erstes heimliches Rendezvous in New York. "Ich war schon sehr nervös, als er klingelte und ich die ...

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Bei einer Feier in Sevilla lernten sich die Argentinierin Máxima und der holländische Kronprinz Willem-Alexander kennen. Nur drei Wochen nach dem ersten Treffen folgte ein erstes heimliches Rendezvous in New York. "Ich war schon sehr nervös, als er klingelte und ich die Tür öffnete", verriet Máxima später, "denn ich hatte sein Gesicht vergessen." Und doch war es der Anfang einer wunderbaren Liebesgeschichte - wenn auch mit Hindernissen. Denn auf die attraktive Argentinierin fiel ein dunkler Schatten. Ihr Vater Jorge Zorreguieta hatte Ende der 1970er Jahre der berüchtigten Militärjunta unter General Videla als Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium gedient. Mit brachialer Gewalt gingen die Militärs damals gegen ihre Gegner vor, Tausende Oppositionelle verschwanden in geheimen Todeslagern. Von all dem, so behauptete Máximas Vater später, habe er nichts gewusst. In den Niederlanden standen die Zeichen auf Sturm: die Tochter eines zwielichtigen Politikers als Prinzgemahlin? Lange war ungewiss, ob Willem-Alexander seiner Mutter auf den Thron folgen würde. Denn nach geltendem niederländischem Gesetz durfte er Máxima ohne Zustimmung des Parlaments nicht heiraten. Doch Ministerpräsident Wim Kok glaubte an ihr Glück und zog im Verborgenen die Fäden. Für den Politiker gab es nur eine Lösung: Máximas Vater sollte der Trauung fernbleiben, die Verlobung öffentlich bekannt gemacht werden. Das Ganze war ein Wagnis, da das Parlament noch keine Entscheidung getroffen hatte. Am Ende siegte Máximas Charme über alle Bedenken, heute ist sie das beliebteste Mitglied des Königshauses.
Der Film "Tulpen und Tango: Willem-Alexander und Máxima von Holland" erzählt die Geschichte von Willem-Alexander und Máxima Zorreguieta, die schier unüberwindbare Hürden meistern mussten, bevor sie sich das Ja-Wort geben durften. Enge Freunde und Vertraute des Paares berichten über die verschlungenen Wege zum Glück.


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2:55
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Felipe und Letizia: Die gezähmte Prinzessin

(Wh.)


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3:40
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Victoria und Daniel: Der Prinz aus Ockelbo

(Wh.)


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4:25
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William und Kate: Die Schöne vom Lande

(Wh.)


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5:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Liebe zwischen den Fronten:

Abdullah und Rania von Jordanien

(Wh.)