Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Freitag, 30. April
Programmwoche 17/2010
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen

6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Die Dingos sind los!

Ganzen Text anzeigen
Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Wenn Dingo "Narbengesicht" und seine Gefährten durch ihr Revier streifen, stoßen sie auch auf Menschen: Angler ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Wenn Dingo "Narbengesicht" und seine Gefährten durch ihr Revier streifen, stoßen sie auch auf Menschen: Angler stehen am Meer, Badegäste besetzen den Strand, und auf eingezäunten Grillplätzen verzehren Familien ihr Picknick. Australiens letzte reinrassige Dingos, die auf Fraser Island leben, haben sich längst an die Touristen gewöhnt. Seit diese Insel der Wildhunde zum Nationalpark wurde, kommen jährlich Hunderttausende von Besuchern. Felix Heidinger berichtet über das veränderte Verhalten der Wildhunde, in deren Revieren die Menschen sich breit gemacht haben: Die Tiere sind auf Campingplätzen, Stränden und überall dort, wo die Aussicht besteht, Futter zu bekommen, zu Wegelagerern geworden. Eigentlich sind Wildhunde ungefährlich, im Gegensatz zu den meisten Haushunden reagieren sie aber aggressiv, wenn man ihnen zu nahe kommt. Gebührend Abstand von Dingos zu halten fällt aber vor allem Kindern schwer. In den letzten Jahren ist mit der Besucherzahl auch die Anzahl der Dingo-Angriffe auf Menschen gestiegen.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Willi wills wissen

Wie erfinden Erfinder?

Ganzen Text anzeigen
Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Diesmal möchte Willi wissen, wie ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Diesmal möchte Willi wissen, wie Erfinder erfinden. Vieles, was heute selbstverständlich ist, gab es früher nicht. Ob Auto, Teebeutel oder Kletterverschluss - diese Dinge mussten erst von schlauen Menschen geschaffen werden. Doch wie geht das Erfinden eigentlich vor sich? Um auf diese Frage eine Antwort zu bekommen, trifft sich Willi mit Bruno Gruber aus Olching. Er hat vor 30 Jahren sein Hobby zum Beruf gemacht und verdient sein Geld mit Basteln, Tüfteln und Erfinden. Damit kein anderer eine Erfindung klaut und damit Geld verdient, sollte man seine Idee anmelden, und zwar beim Deutschen Patent- und Markenamt. Dort, in dem großen Gebäude mitten in München, ist Willi genau richtig, denn auch er hatte einen Geistesblitz: Er will eine Naschhilfe erfinden, ein Gerät, mit dem man kleine Leckereien ganz einfach vom Tisch in den Mund katapultieren kann. Sachbearbeiterin Inge erklärt dem Reporter, dass sie und ihre Kollegen jede eingereichte Idee überprüfen, um auszuschließen, dass es sie bereits gibt. Erst dann wird ein Patent erteilt, und der Erfinder hat die Chance, reich zu werden. Gleich nebenan im Deutschen Museum gibt es berühmte Erfindungen und Erfinder zu bestaunen, die das Leben der Menschen total verändert haben. Zum Beispiel Otto Lilienthals Flugapparat, den Vorgänger der heutigen Flugzeuge. Wie der mutige Pionier mit diesem Gerät zum ersten Mal abhob und ob er auch heil wieder am Boden ankam, das erfährt der Reporter von Thomas Brandlmeier. Aber im Museum kann man nicht nur altbekannte, sondern auch junge, noch unbekannte Erfinder kennenlernen. So stellen dort die engagierten Teilnehmer des Wettbewerbs "Jugend forscht" der Jury und auch Willi ihre Errungenschaften vor.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext UntertitelGebärdensprache

Sehen statt Hören

Moderation: Susanne Genc

- Susanne & Kids aus Hamburg fragen siche: Wie sparen
wir Energie?
- Warum erwärmt sich die Erde?
- Wo kommt der Müll hin?
- Was machen die Fleetenkieker?
- Und was passiert mit Maulwurf Grabowski?

Ganzen Text anzeigen
Das Magazin bereitet Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt über Kultur bis hin zu politischen und behindertenspezifischen Themen für Hörbehinderte auf. Die Beiträge des Magazins werden durch Gebärdensprache und Untertitel für ...
(ARD/BR/WDR)

Text zuklappen
Das Magazin bereitet Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt über Kultur bis hin zu politischen und behindertenspezifischen Themen für Hörbehinderte auf. Die Beiträge des Magazins werden durch Gebärdensprache und Untertitel für Schwerhörige und Ertaubte verständlich gemacht.
(ARD/BR/WDR)


Seitenanfang
12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mein Gott. Dein Gott. Kein Gott. (3/6)

Film von Yusuf Yesilöz

Muslime in der Schweiz

Ganzen Text anzeigen
Zahlreiche Menschen aus muslimischen Ländern leben in der Schweiz, mittlerweile sind es über 300.000. Sie gehören verschiedenen Nationen und kulturellen Traditionen an. Viele Schweizer sind beunruhigt, Schlagwörter wie "Islamisierung" geistern durch die Köpfe, ...

Text zuklappen
Zahlreiche Menschen aus muslimischen Ländern leben in der Schweiz, mittlerweile sind es über 300.000. Sie gehören verschiedenen Nationen und kulturellen Traditionen an. Viele Schweizer sind beunruhigt, Schlagwörter wie "Islamisierung" geistern durch die Köpfe, zusätzlich angeheizt durch weltweite terroristische Aktivitäten im Namen des Islam. Doch den einen Islam gibt es nicht, ebenso wenig wie es "die Muslime" gibt. Auch in dieser Religion sind die Wertehaltungen und der Umgang mit den religiösen Überlieferungen sehr unterschiedlich. Ein mazedonischer Imam in Kreuzlingen, eine Türkin in Winterthur und ein bosnischer Informatiker stehen für die Vielfalt des Islam.
Die sechsteilige Reihe "Mein Gott. Dein Gott. Kein Gott." dokumentiert den Umbruch der Religionslandschaft Schweiz und rückt neben Menschen aus wachsenden religiösen Gemeinschaften wie Freikirchen, Islam, Judentum, Hinduismus, Buddhismus und Migrationskirchen auch Atheisten in den Mittelpunkt. Folge drei hat den Islam zum Thema.


Seitenanfang
12:30
Stereo-Ton16:9 Format

"Maria hilf!"

Eine Reise der Hoffnung nach Lourdes

Reportage von Pino Aschwanden

(aus der SF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigen
Anfang April 2008 reisten 2.500 Schweizer Pilger mit vier Sonderzügen nach Lourdes in die "Welthauptstadt der Wunderheilungen", darunter 300 Behinderte. Auch wenn die wenigsten an Wunder glauben, sitzt die Hoffnung auf Heilung tief.
Für "'Maria hilf!'" hat Pino ...

Text zuklappen
Anfang April 2008 reisten 2.500 Schweizer Pilger mit vier Sonderzügen nach Lourdes in die "Welthauptstadt der Wunderheilungen", darunter 300 Behinderte. Auch wenn die wenigsten an Wunder glauben, sitzt die Hoffnung auf Heilung tief.
Für "'Maria hilf!'" hat Pino Aschwanden den Pilgerzug begleitet. Eine Reportage über ein Grundgefühl des Menschen: das Hoffen wider alle Wahrscheinlichkeit.


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Anja Reschke

Themen:
- Aygül Özkan: Gefeiert und gefallen
- Hells Angels: Verherrlicht und verharmlost
- Dutschke-Doku: Wahres und Widersprüche


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
13:45
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv: Wenn das Leben am Seil hängt

Unterwegs mit den Industriekletterern

Film von Alexander Noodt


"ARD-exclusiv" bietet spannende Geschichten aus den Themenbereichen Gesellschaft, Wissenschaft, Medizin, Technologie, Kriminalität oder Auto und Verkehr. Die Reportagen geben neue Einblicke und behandeln ein Thema mit einem außergewöhnlichen Zugang.
(ARD)


Seitenanfang
14:15
schwarz-weiss monochrom

Der Engel mit der Posaune

Spielfilm, Österreich 1948

Darsteller:
Sophie AltHedwig Bleibtreu
Otto Eberhard AltPaul Hörbiger
Selma RosnerMaria Schell
Hans AltHans Holt
Franz AltAttila Hörbiger
Hermann AltOskar Werner
PaulineAlma Seidler
Henriette SteinPaula Wessely
u.a.
Literarische Vorlage: Ernst Lothar
Regie: Karl Hartl
Länge: 132 Minuten

Ganzen Text anzeigen
"Der Engel mit der Posaune" ist die symbolische, glücksbringende Familienfigur der österreichischen Klavierbauer-Familie Alt, deren wechselhafte Geschichte der Film vom Niedergang der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt. Im ...
(ORF)

Text zuklappen
"Der Engel mit der Posaune" ist die symbolische, glücksbringende Familienfigur der österreichischen Klavierbauer-Familie Alt, deren wechselhafte Geschichte der Film vom Niedergang der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt. Im Zentrum der Handlung steht die Ehefrau des Klavierproduzenten Hans Alt, die Jüdin Henriette. Als die Gestapo sie verhaften will, stürzt sich Henriette aus dem Fenster - noch ehe ihr Sohn Hermann, ein fanatischer Nazi, eingreifen kann.
Karl Hartls erste Regiearbeit nach zehnjähriger Pause gab 1948 den Stars Paula Wessely und Attila Hörbiger die Möglichkeit, sich vom NS-Regime zu distanzieren. Das österreichische Publikum honorierte die "Rehabilitierung des Österreichertums", wie es Franz Antel formulierte, indem es "Der Engel mit der Posaune" zum besten Film des Jahres erkor.

3sat zeigt "Der Engel mit der Posaune" anlässlich des fünften Todestages der Schauspielerin Maria Schell am 26. April. Aus demselben Anlass folgt am Sonntag, 2. Mai, um 21.45 Uhr, Maximilian Schells Dokumentarfilm "Meine Schwester Maria".
(ORF)


Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Maibaumdiebe

Film von Ludwig Ott und Corbinian Lippl

Ganzen Text anzeigen
Maibaumdiebstahl ist ein Brauch, der im Kalender des Monats April inzwischen fest verankert ist. Ein recht zweifelhafter allerdings, wenn man die Geschichte dieses "Dorfsports" betrachtet. Vor 50 Jahren gab es nur gelegentliche Versuche, Maibäume zu stehlen, heute ist ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Maibaumdiebstahl ist ein Brauch, der im Kalender des Monats April inzwischen fest verankert ist. Ein recht zweifelhafter allerdings, wenn man die Geschichte dieses "Dorfsports" betrachtet. Vor 50 Jahren gab es nur gelegentliche Versuche, Maibäume zu stehlen, heute ist daraus fast ein Kleinkrieg geworden: Dorf kämpft gegen Dorf, mit perfekter Organisation und Maibaumwachen in Kompaniestärke. Keiner stiehlt Maibäume so elegant wie die Burschen aus dem kleinen Dorf Unterbrunn im Landkreis Starnberg. Nächtelang sind sie unterwegs, um Verstecke auszuspionieren und dann plötzlich zuzuschlagen. Über 50 Maibäume haben die Unterbrunner seit 1950 gestohlen. Ein Ruf, der Jahr für Jahr verteidigt werden muss.
Der Film "Die Maibaumdiebe" stellt diesen Brauch und seine Anhänger vor.
(ARD/BR)


Seitenanfang
17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze entdecken


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten anschließend die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


Seitenanfang
17:43
Stereo-Ton16:9 Format

ZDF-History

mit Guido Knopp

Mandela! - Südafrikas langer Weg zur Freiheit


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Themen:
Verlängerte Jugend
Russische Wissenschaftler wollen mit
einem künstlichen Molekül den Alterungsprozess verlangsamen
Heilendes Lachen
Am Deutschen Institut für Humor
untersucht man die positiven Wirkungen des Frohsinns


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Thema:
Die verlorene Kindheit des Alexander Homes - 30 Jahre später


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Vorwerker

Klopfen, Bürsten, Saugen

Film von Birgit Schulz

(aus der ARD-Reihe "Industriedynastien in NRW")

Ganzen Text anzeigen
Es klingelt, und vor der Tür steht der Staubsaugervertreter, Vorwerker genannt. Man will ihn loswerden und sich nichts aufschwatzen lassen. Und dann kauft man doch. Bereits seit 1930 geht der Vorwerk-Vertreter von Haus zu Haus. Heute ist Vorwerk das drittgrößte ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Es klingelt, und vor der Tür steht der Staubsaugervertreter, Vorwerker genannt. Man will ihn loswerden und sich nichts aufschwatzen lassen. Und dann kauft man doch. Bereits seit 1930 geht der Vorwerk-Vertreter von Haus zu Haus. Heute ist Vorwerk das drittgrößte Direktvertrieb-Unternehmen weltweit. Angefangen hat alles mit Teppichen, als 1883 die Brüder Carl und Adolf Vorwerk in Wuppertal-Barmen die Teppichfabrik Vorwerk & Co. gründeten. Seitdem liegt der Hauptsitz des Familienunternehmens im Bergischen Land. Ab 1904 übernimmt die angeheiratete Familie Mittelsten Scheid die Führung. Aus den Teppichen werden Grammofonlaufwerke, aus Grammofonlaufwerken der handliche Kleinstaubsauger "Kobold". Ab 1930 findet er an deutschen Türen reißenden Absatz. Bereits 1937 wurde der Verkauf des 500.000. Kobolds gefeiert, und 1938 mit Vorwerk Folletto in Italien die erste Auslandsgesellschaft gegründet. Heute ist die Firma in ganz Europa, den USA, Lateinamerika und China vertreten. Der Jahresumsatz beträgt 2,2 Milliarden Euro. Allein in Deutschland besitzen rund neun Millionen Haushalte einen "Kobold". Pro Jahr werden dort rund 350.000 Sauger verkauft - und das, obwohl das Gerät mit Zubehör stolze 850 Euro kostet. Die Firma verdient ihr Geld aber nicht nur mit dem "Kobold", sondern auch mit dem berühmten "Thermomix", Bügeleisen, Teppichen und Kosmetika. Verkaufspartys und der Tür-zu-Tür-Verkauf sind die Geheimwaffe des Unternehmens. Stets im Fokus steht die Hausfrau, die von der Firma in einem Werbespot gefeiert und im Wettbewerb "Familienmanagerin des Jahres" ausgezeichnet wird.
In dem Film "Die Vorwerker" geben Mitglieder der Familie Mittelsten Scheid einen spannenden Einblick in die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens - von der Vertreterschulung bis zum Verkaufsgespräch.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Katrin Eigendorf

Themen:
China
Zu Besuch auf der Expo in Schanghai
Weltweit
Wie leben wir in der Stadt der Zukunft?

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


Seitenanfang
21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Kunststoffe - Segen und Fluch

Moderation: Dorette Segschneider

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Immer weniger Alltagsgegenstände kommen ohne Kunststoff-Komponenten aus. Die Produktpalette ist schier unerschöpflich: Von der CD-Hülle bis zum Kinderplanschbecken, vom Klebstoff bis zum Autoteil - der moderne Mensch verbringt einen Großteil seines Lebens umgeben von ...

Text zuklappen
Immer weniger Alltagsgegenstände kommen ohne Kunststoff-Komponenten aus. Die Produktpalette ist schier unerschöpflich: Von der CD-Hülle bis zum Kinderplanschbecken, vom Klebstoff bis zum Autoteil - der moderne Mensch verbringt einen Großteil seines Lebens umgeben von Plastik. Kunststofftechnik und Kunststoffindustrie boomen. Der Bund fördert die Forschung an neuartigen Kunststoffen, die Herstellung von zukunftsträchtigen Carbon-Produkten schafft schon jetzt viele Arbeitsplätze. Dabei sind viele Inhaltsstoffe der modernen Werkstoffe noch nicht erforscht. Zweifelsfrei fest steht aber, dass Plastikmüll nur sehr schwer abbaubar ist. Dennoch gibt es, anders als etwa beim Elektroschrott, so gut wie keine Entsorgungsvorschriften. Das hat Folgen: Von den jährlich produzierten 225 Millionen Tonnen Kunststoff landen etwa zehn Prozent als Abfall im Meer. Im Pazifik treibt ein riesiger Plastikmüllstrudel, der mittlerweile das Ausmaß Zentraleuropas erreicht hat.
"3satbörse" über einen Werkstoff, der die Welt erobert und dessen Entsorgung mittlerweile zur Mammut-Aufgabe geworden ist.


Seitenanfang
22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Swingers - Sex auf Bestellung

Spielfilm, Niederlande 2002

Darsteller:
DianaEllen van der Koogh
JulianDanny De Kok
AlexNienke Brinkhuis
TimoJoep Sertons
u.a.
Regie: Stephan Brenninkmeijer
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Zwei Paare, ein Wochenende, ein wunderschönes Ambiente und keine Tabus: Mit Partnertausch und Gruppensex wollen die beiden Eheleute Diana und Julian der Langeweile, die sich in ihr Ehebett geschlichen hat, Paroli bieten. Per Kontaktanzeige lernen sie Alex und Timo kennen ...

Text zuklappen
Zwei Paare, ein Wochenende, ein wunderschönes Ambiente und keine Tabus: Mit Partnertausch und Gruppensex wollen die beiden Eheleute Diana und Julian der Langeweile, die sich in ihr Ehebett geschlichen hat, Paroli bieten. Per Kontaktanzeige lernen sie Alex und Timo kennen und laden das Paar in die Nobelvilla von Dianas Eltern ein. Voll nervöser Ungeduld und geplagt von Selbstzweifeln erwarten sie die Ankunft der Gäste, und die haben es in der Tat in sich: Der gutaussehende Arzt Timo und seine sinnliche Frau Alex sind offenbar wahre Experten in Sachen Swinger-Sex. Nach anfänglichem Zögern kommt es schließlich zur erhofften erotischen Begegnung, die aber auch die massiven Beziehungsprobleme von Alex und Timo erkennen lässt. Timo hat nämlich den Partnertausch, den die beiden schon seit Jahren betreiben, gründlich satt und fühlt sich plötzlich von Dianas zarten Annährungsversuchen deutlich mehr angezogen als von den brachialen Sexpraktiken seiner Lebensgefährtin. Im weiteren Verlauf der zwei Tage durchleben die beiden Paare noch allerhand Überraschungen. Am Ende gehen sie auseinander, nicht ohne für dieses außerordentliche Abenteuer mächtig Lehrgeld bezahlt zu haben.
"Swingers - Sex auf Bestellung" ist ein glaubhaftes Beziehungsdrama mit einem deftigen Schuss sinnlicher Erotik, dessen facettenreiche Charaktere und zwischenmenschliche Spielarten immer neue Spannung garantieren. Dabei sorgt sowohl das authentische Spiel der Darsteller wie auch das psychologisch ausgefeilte Drehbuch des Film-Debütanten Stephen Brenninkmeijer dafür, dass der frivole Stoff nicht zu einem seichten Sex-Filmchen verkommt, sondern zu einer cineastischen Entdeckung wurde.


Seitenanfang
0:00

Kurzfilmtage Oberhausen

Hit the Floor

Kurzfilm, Deutschland 2006

Regie: Kays Khalil

Länge: 12 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Der Brasilianer Jean Charles de Menezes lebt als Austauschstudent in London, als die Anschläge vom 7. Juli 2005 passieren. Das ist sein Verhängnis: Er wird aufgrund von Missverständnissen und Fehlinformationen von der Londoner Polizei als Terrorverdächtiger erschossen. ...

Text zuklappen
Der Brasilianer Jean Charles de Menezes lebt als Austauschstudent in London, als die Anschläge vom 7. Juli 2005 passieren. Das ist sein Verhängnis: Er wird aufgrund von Missverständnissen und Fehlinformationen von der Londoner Polizei als Terrorverdächtiger erschossen.
Kays Khalils Animationsfilm weist am Beispiel des unschuldig getöteten Studenten Jean Charles de Menezes auf die Nebeneffekte der erhöhten Alarmbereitschaft der westlichen Staaten in den Zeiten des islamistischen Terrors hin und zeigt, wie Vorurteile, Kommunikationsprobleme und fehlende Informationen zu fatalen Ergebnissen führen können. Der Filmemacher und Grafiker Kays Khalil erzählt die wahre Geschichte mit ungewöhnlichen, kreativ eingesetzten Mitteln: Dokumentarisches Material - vor allem monochrom und im Blue-Screen-Verfahren bearbeitete Fotos - montierte er zu einer ungewöhnlichen Collage aus Bildern und Texten. Der Film wurde auf den 53. Kurzfilmtagen Oberhausen von der Jury des Deutschen Wettbewerbs mit dem 3sat-Förderpreis ausgezeichnet. Vergeben wird die Auszeichnung an eine talentierte Filmemacherin oder einen talentierten Filmemacher für einen Beitrag im Deutschen Wettbewerb, der sich durch eine neue Sichtweise auszeichnet.

Bei den 56. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen (29. April bis 4. Mai) verleiht 3sat als Medienpartner zum zwölften Mal den 3sat-Förderpreis und begleitet das Festival in seinem Programm. Am Dienstag, 4. Mai, sind ab 22.25 Uhr Filme aus dem aktuellen Deutschen Wettbewerb sowie der 3sat-Förderpreisträger des vergangenen Jahres in 3sat zu sehen.


Seitenanfang
0:10
Stereo-Ton16:9 Format

Kurzfilmtage Oberhausen

n.n.

Kurzfilm, Deutschland 2009

Regie: Michel Klöfkorn

Länge: 11 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Sogenannte "Taubenstopper" - Drahtvorrichtungen, die in vielen Städten Gebäude und Denkmäler vor Tauben schützen - werden per Tricktechnik zum Leben erweckt: Wie ein gigantischer Insektenschwarm ziehen sie durch die Lande und richten ein kreatives Durcheinander an. ...

Text zuklappen
Sogenannte "Taubenstopper" - Drahtvorrichtungen, die in vielen Städten Gebäude und Denkmäler vor Tauben schützen - werden per Tricktechnik zum Leben erweckt: Wie ein gigantischer Insektenschwarm ziehen sie durch die Lande und richten ein kreatives Durcheinander an.
"Ich will nicht wie eine Taube leben in eurem Europa", kommentiert der Filmemacher Michel Klöfkorn seinen Animationsfilm. Klöfkorn, Absolvent der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, hat sich einen Namen als Regisseur von Animationsfilmen und Musikvideos gemacht. Er wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Musikvideopreis Oberhausen 1999 und dem Hessischen Filmpreis 2002.


Seitenanfang
0:20
16:9 Format

Kurzfilmtage Oberhausen

I Killed the Butterflies

Kurzfilm, Deutschland 2007

Regie: Cyrill Lachauer

Länge: 6 Minuten

Ganzen Text anzeigen
In dem dokumentarischen Performance-Video befreit der Autor und Regisseur Cyrill Lachauer auf einer mythisch-rituellen Wanderung in den bayerischen Alpen die von ihm als Kind gefangenen und getöteten Schmetterlinge.
Der Film wurde auf den 54. Kurzfilmtagen Oberhausen ...

Text zuklappen
In dem dokumentarischen Performance-Video befreit der Autor und Regisseur Cyrill Lachauer auf einer mythisch-rituellen Wanderung in den bayerischen Alpen die von ihm als Kind gefangenen und getöteten Schmetterlinge.
Der Film wurde auf den 54. Kurzfilmtagen Oberhausen 2008 von der Jury des Deutschen Wettbewerbs ex aequo mit dem mit 2.500 Euro dotierten 3sat-Förderpreis ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: "'I Killed the Butterflies' findet archaische Bilder für ein Befreiungsritual im winterlichen Gebirge. Die raue, ungeschlachte Kameraführung entspricht der körperlichen Direktheit dieses Films." Cyrill Lachauer, geboren 1979 in Rosenheim, studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen, absolvierte ein Magisterstudium in Ethnologie und studierte an der Akademie der Bildenden Künste München und an der Universität der Künste Berlin.


Seitenanfang
0:30
Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10



Seitenanfang
1:25
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:05
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


Seitenanfang
2:10
Stereo-Ton16:9 Format

Das Rätsel von Tunguska

Film von Ute Mügge-Lauterbach und Christoph Schuch

Ganzen Text anzeigen
Vor 100 Jahren, am 30. Juni 1908 um 7.17 Uhr Ortszeit, erschütterte die bisher größte Explosion der Menschheitsgeschichte unseren Planeten: Tunguska. Die Explosion in Zentralsibirien entsprach 1.000 Hiroshima-Bomben und löschte in der Taiga ein Waldgebiet von der ...

Text zuklappen
Vor 100 Jahren, am 30. Juni 1908 um 7.17 Uhr Ortszeit, erschütterte die bisher größte Explosion der Menschheitsgeschichte unseren Planeten: Tunguska. Die Explosion in Zentralsibirien entsprach 1.000 Hiroshima-Bomben und löschte in der Taiga ein Waldgebiet von der Größe des Saarlands aus. Der Druck fällte etwa 60 Millionen Bäume, und noch in einer Entfernung von mehreren 100 Kilometern sahen Augenzeugen ein blendendes Glühen am Himmel und vernahmen ohrenbetäubende Schläge. Überall auf der Erde gerieten die Kompassnadeln durcheinander, und mit einer Geschwindigkeit von mehr als 500 Metern in der Sekunde rasten Schockwellen um die Welt. Ein Meteoriteneinschlag? Keiner weiß genau, was passiert ist, bis heute streiten die Wissenschaftler. Es gibt keinen Krater oder nachweisbares extraterrestrisches Material in der Taiga. Aus diesem Grund kursieren neben seriösen Theorien auch Dutzende von spekulativen und skurrilen Erklärungen.
Der Film "Das Rätsel von Tunguska" von Ute Mügge-Lauterbach und Christoph Schuch untersucht die möglichen Erklärungen für das Ereignis und begleitet eine Expedition nach Sibirien.


Seitenanfang
3:00
16:9 Format

Die Schneeleoparden vom Issyk Kul

Film von Britta Hilpert

Ganzen Text anzeigen
Der Issyk Kul in Kirgisistan ist der zweitgrößte Gebirgssee der Erde. Sein wildes Nordufer ist die Heimat der Schneeleoparden. Ein Paradies auf Zeit, denn Wilderer machen Jagd auf die Tiere, das Fremdenverkehrsaufkommen steigt, die Landwirtschaft rückt immer weiter vor, ...

Text zuklappen
Der Issyk Kul in Kirgisistan ist der zweitgrößte Gebirgssee der Erde. Sein wildes Nordufer ist die Heimat der Schneeleoparden. Ein Paradies auf Zeit, denn Wilderer machen Jagd auf die Tiere, das Fremdenverkehrsaufkommen steigt, die Landwirtschaft rückt immer weiter vor, und der Klimawandel macht sich bemerkbar. Schon jetzt sinkt der Seespiegel, das Wasser für Mensch und Tier wird knapp. Die Bauern rücken mit ihren Herden immer höher die Hänge hinauf, dorthin, wo es kühl ist und es noch Wasser gibt - doch damit wird auch das Territorium des Schneeleoparden und anderer Tiere zuehmend eingeschränkt.
Britta Hilpert begleitet in "Die Schneeleoparden vom Issyk Kul" den deutschen Umweltexperten Thorsten Harder, einen Mitarbeiter des Naturschutzbundes Deutschland, zu einem Reha-Zentrum für Schneeleoparden, auf eine Inspektionsfahrt der "Anti-Wilderer-Einheit" und in eines der letzten Feuchtgebiete, wo Harder bei Dorfvorstehern für ein neues Umweltverständnis bei den Kirgisen wirbt.


Seitenanfang
3:15

Hunde aus Samt und Stahl

Dokumentarfilm von Romuald Karmakar, Deutschland 1989

Länge: 51 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Bei seinen Gesprächen mit Kampfhundhaltern vom Hamburger Kiez entdeckt Romuald Karmakar etwas, das das Klischee vom Kampfhundbesitzer geflissentlich unterschlägt: eine Gemütslage, die den Pitbull-Liebhaber nur graduell vom liebenden Normalhundbesitzer unterscheidet. ...

Text zuklappen
Bei seinen Gesprächen mit Kampfhundhaltern vom Hamburger Kiez entdeckt Romuald Karmakar etwas, das das Klischee vom Kampfhundbesitzer geflissentlich unterschlägt: eine Gemütslage, die den Pitbull-Liebhaber nur graduell vom liebenden Normalhundbesitzer unterscheidet. Dabei verhehlt "Hunde aus Samt und Stahl" nicht die Unberechenbarkeit der porträtierten Hundehalter. Aber Karmakars außergewöhnliche Begabung, Fragen zu stellen, die nicht denunzieren, Blicke zu riskieren, die nicht richten, gibt Raum für eigene Erkenntnisse.
Dokumentarfilm von Romuald Karmakar.


Seitenanfang
4:05

Coup de Boule

Kurzfilm, BRD 1987

Regie: Romuald Karmakar

Länge: 8 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Romuald Karmakar musste in Frankreich seinen Wehrdienst ableisten. Mit einer eingeschmuggelten Super-8-Kamera filmte er ein "Ritual", das in Frankreich verbreiteter ist als in Deutschland: "Coup de Boule", das Austeilen von Kopfstößen. Aber die jungen Soldaten, die er ...

Text zuklappen
Romuald Karmakar musste in Frankreich seinen Wehrdienst ableisten. Mit einer eingeschmuggelten Super-8-Kamera filmte er ein "Ritual", das in Frankreich verbreiteter ist als in Deutschland: "Coup de Boule", das Austeilen von Kopfstößen. Aber die jungen Soldaten, die er vor die Kamera bittet, treten nicht gegeneinander an. Sobald sie ihren Namen, Alter und Dienstgrad genannt haben, schlagen sie mit dem Kopf gegen einen Spind, hart, laut, schnell: für ihre Kameraden, für ein Lachen. Sie tragen ihre Beulen wie Auszeichnungen und lächeln, wenn sie gegen den Spind krachen. Der Realität des Aufpralls bleibt es überlassen, die Lust an der Deformation, die befremdliche Wucht dieser Selbstdarstellung zu kommentieren. Der Film brachte Karmakar zwei Wochen Militärgefängnis ein.
Der Filmemacher Romuald Karmakar, 1965 in Wiesbaden als Sohn einer Französin und eines Iraners geboren, drehte mehrere ungewöhnliche Dokumentarfilme, bevor er 1995 für seinen ersten Spielfilm "Der Totmacher" mit einer Oscar-Nominierung - neben drei deutschen Filmpreisen, darunter der Bundesfilmpreis in Gold - auch internationale Anerkennung erreichte. Karmakars "Himmler-Projekt" aus dem Jahr 2000 gewann den Preis der Duisburger Filmwoche, den 3sat-Dokumentarfilmpreis und den Adolf-Grimme-Preis. Es folgten weitere Spiel- und Dokumentarfilme, darunter "Die Nacht singt ihre Lieder" (2002-2004).


Seitenanfang
4:15
Stereo-Ton

Between the Devil and the Wide Blue Sea

Dokumentarfilm von Romuald Karmakar, Deutschland 2005

Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigen
In "Between the Devil and the Wide Blue Sea" beobachtet Filmemacher Romuald Karmakar die hochkarätige elektronische Musikszene Europas 2004/2005. Zu sehen sind Bühnenauftritte von Alter Ego, Fixmer/McCarthy, Cobra Killer, Tarwater, T. Raumschmiere Lotterboys, Xlover und ...

Text zuklappen
In "Between the Devil and the Wide Blue Sea" beobachtet Filmemacher Romuald Karmakar die hochkarätige elektronische Musikszene Europas 2004/2005. Zu sehen sind Bühnenauftritte von Alter Ego, Fixmer/McCarthy, Cobra Killer, Tarwater, T. Raumschmiere Lotterboys, Xlover und Rechenzentrum: in langen Einstellungen, ohne Kommentar, ohne Interviews. Karmakars Film dokumentiert eine Gegenkultur jenseits gängiger Clip-Ästhetik.
Romuald Karmakar wurde für "Between the Devil and the Wide Blue Sea" in der Kategorie "Special Mention - Video" beim Internationalen Film Festival Locarno 2005 und bei der Duisburger Filmwoche 2005 mit dem ARTE-Preis für den besten deutschen Dokumentarfilm ausgezeichnet.


Seitenanfang
5:45
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Duffy: Live at LSO St. Luke's

LSO St. Luke's, London, Großbritannien 2008

Regie: Julian Smith

Ganzen Text anzeigen
1984 im Norden von Wales geboren, wächst Aimee Anne Duffy völlig abgeschieden von den musikalischen Strömungen der 1990er Jahre auf und sieht sich stattdessen Video-Mitschnitte der 1960er-Jahre-Musikshow "Ready, Steady, Go!" an - bis die Kassette in ihre Einzelteile ...

Text zuklappen
1984 im Norden von Wales geboren, wächst Aimee Anne Duffy völlig abgeschieden von den musikalischen Strömungen der 1990er Jahre auf und sieht sich stattdessen Video-Mitschnitte der 1960er-Jahre-Musikshow "Ready, Steady, Go!" an - bis die Kassette in ihre Einzelteile zerfällt. Die Beatles und die Rolling Stones werden ihre Vorbilder. Duffy singt im Schulchor und schlägt sich nach der Schule mehr recht als schlecht als Sängerin durch. 2003 erreicht sie den zweiten Platz einer TV-Castingshow und wird von Jeanette Lee entdeckt, die Duffys Mentorin und Managerin wird. Im Dezember 2007 erscheint Duffys Debütalbum "Rockferry", das 2008 zum meistverkauften Album des Jahres wird. Die Single "Mercy" im Stil der 1960er Jahre wird ein internationaler Erfolg. 2009 erhält Duffy für ihr Album einen Grammy in der Kategorie "Bestes Gesangsalbum Pop", wird viermal bei den Brit Awards 2009 nominiert und gewinnt drei Preise.
3sat präsentiert Duffy in einem Konzert aus dem Jahr 2008 in der ehemaligen Kirche St. Luke's in London mit ihren Hits und neuen Songs.

Am 1. Mai zeigt 3sat in seinem Programm "Pop around the clock": Mehr als 24 Stunden lang sind Stars nonstop in Konzerten zu sehen. Mit dabei sind unter anderen Robbie Williams, die Söhne Mannheims in einem Konzert mit Xavier Naidoo, Michael Jackson, George Michael, P!nk, Jan Delay und Green Day.

Sendeende: 5:45 Uhr