Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Freitag, 23. April
Programmwoche 16/2010
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen

6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Ein Königreich für Schmetterlinge

Ganzen Text anzeigen
Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In dieser Folge stellt Felix Heidinger die bunten Gaukler von Taiwan vor.
Die Insel Taiwan galt einst als ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In dieser Folge stellt Felix Heidinger die bunten Gaukler von Taiwan vor.
Die Insel Taiwan galt einst als Königreich der Schmetterlinge: Sie leben dort in riesigen Schwärmen und großer Artenvielfalt. Als man sich noch nicht mit Artenschutz befasste, entdeckten die Menschen auf Taiwan, dass sich mit Schmetterlingen ein gutes Geschäft im Kunsthandwerk machen ließ und fingen Millionen der Tiere ein. Mit ihren prächtigen, bunten Flügeln verzierte man Teller, Schüsseln und Vasen, die in viele Länder verkauft wurden. Binnen weniger Jahrzehnte waren viele Schmetterlingsarten auf Taiwan vom Aussterben bedroht, und die Tiere wurden per Gesetz unter Schutz gestellt. Heute werden die Schmetterlinge auf der Insel in großem Stil nachgezüchtet und in Plantagen mit Futterpflanzen gehegt und gepflegt. Ihr Werdegang wird genau beobachtet - vom Ei zur Raupe, die sich verpuppt, bis aus dem Kokon ein fertiger Schmetterling schlüpft. Im Süden der Insel gibt es inzwischen erneut ein Königreich für Schmetterlinge. Es ist ein von Menschen unbewohntes Schutzgebiet. Darin leben besonders seltene tropische Exemplare, darunter 50 Arten von Faltern, die ausschließlich auf Taiwan vorkommen. Sie werden von der Insektenforscherin Lan bewacht, einer jungen Frau, deren Arbeit unter anderem darin besteht, täglich durch den Regenwald zu streifen und ihre Schützlinge zu zählen und zu fotografieren. Die Forscherin ist bei ihren Erkundungsgängen selten allein: Oben in den Bäumen bewegen sich Affen und beobachten ihrerseits die Wissenschaftlerin bei ihrer Tätigkeit. Die neugierigen Affen gehören zu einer Unterart der Makaken, die es, so wie manche Schmetterlinge, nur auf der Insel Taiwan gibt.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton

Willi wills wissen

Achtung, Achtung! Hier spricht die Polizei!

Ganzen Text anzeigen
Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Reihe "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren. Diesmal will er wissen, welche Aufgaben die ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Reihe "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren. Diesmal will er wissen, welche Aufgaben die Polizei hat.
Ein Mann hat ein Portemonnaie gestohlen. Er wird von der Polizei verfolgt und festgenommen. Bei dieser Verfolgungsjagd lernt Willi die Polizistin Geli kennen, mit der er anschließend auf Streife fährt. Die beiden ertappen eine Frau, die mit einem kaputten Fahrrad auf dem Bürgersteig fährt. In der Polizeidirektion Augsburg wirft Willi einen Blick in die Arrestzellen, erlebt eine erkennungsdienstliche Behandlung und bestaunt das Prinzip eines "Venezianischen Spiegels". Die Erfolge der Polizei sind aber nicht nur auf Ermittlungsarbeit und Kriminaltechnik, sondern auch auf Spürsinn zurückzuführen. Dabei ist Polizeihündin Isi behilflich. Alle Polizisten müssen für ihren Job fit und gut trainiert sein. Damit die Beamten Angriffe abwehren und Menschen schützen können, besuchen sie regelmäßig das so genannte PE-Training, in dem das polizeiliche Einsatzverhalten geübt wird. Im Ernstfall müssen Polizisten natürlich auch mit ihrer Waffe umgehen können. Das lernen sie beim Schießtraining mit Armin, der noch eine ganz besondere Überraschung für Willi bereithält.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Stolperstein

Film von Kai Schubert

Ein geschenktes Leben

Ganzen Text anzeigen
Ein geschenktes Leben ist es für den, der im Rahmen einer schweren Erkrankung von einer Organspende profitiert. Doch nur etwa jeder sechste der 12.000 Kandidaten, die auf ein neues Herz, eine Niere, Lunge, Leber oder Bauchspeicheldrüse warten, hat dieses Glück. Tag für ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Ein geschenktes Leben ist es für den, der im Rahmen einer schweren Erkrankung von einer Organspende profitiert. Doch nur etwa jeder sechste der 12.000 Kandidaten, die auf ein neues Herz, eine Niere, Lunge, Leber oder Bauchspeicheldrüse warten, hat dieses Glück. Tag für Tag sterben drei Menschen, denen mit einem neuen Organ geholfen werden könnte. Ernüchternde Zahlen, die oft vergessen lassen, dass sich hinter jeder "Ziffer" ein menschliches Schicksal verbirgt. Für die, die eine zweite Chance erhalten, ist das Leben nach der Transplantation nicht einfach: Medikamente mit gravierenden Nebenwirkungen, eine erhöhte Infektionsgefahr und die Angst, dass der Körper das fremde Organ abstößt, machen jeden Tag zu einer echten Herausforderung. Doch gerade deshalb gibt es auch ganz besondere Momente des Glücks, der dankbaren Freude über die Geburt des Sohnes oder darüber, doch noch den ersehnten Berggipfel erklommen zu haben.
"Stolperstein" begleitet drei Menschen, die dank eines neuen Organs eine Chance auf ein zweites Leben haben.
(ARD/BR)


Seitenanfang
12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Nach dem Infarkt

Begegnungen mit Herzpatienten

Film von Gerhard Widmer

Ganzen Text anzeigen
Der Herzinfarkt kommt meist am frühen Morgen und fast immer ohne Vorwarnung. Etwa 200 Menschen, so die nüchterne Statistik, sterben jeden Tag in Deutschland an einem Herzinfarkt - ein Drittel von ihnen bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Herzinfarkt ist somit die ...
(ARD/HR)

Text zuklappen
Der Herzinfarkt kommt meist am frühen Morgen und fast immer ohne Vorwarnung. Etwa 200 Menschen, so die nüchterne Statistik, sterben jeden Tag in Deutschland an einem Herzinfarkt - ein Drittel von ihnen bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Herzinfarkt ist somit die häufigste Todesursache in Deutschland. Wer die Attacke überlebt, hat einen guten Schutzengel. Dörte Boll, Reinhard Brandau und Hermann Harms gehören zu diesen Glücklichen. Dabei wurde Hermann Harms dreimal wiederbelebt. Reinhard Brandau lag tagelang im Koma, nur Dörte Boll schien ihre "koronare Betriebsstörung" zunächst "mit links" wegzustecken. Doch drei Monate nach ihrer Rehabilitationskur mussten ihr zwei weitere Stents eingesetzt werden - kleine Drahtröhrchen, die garantieren sollen, dass die Gefäße im Herzen genug Blut durchlassen. Infarkte sind einschneidende Ereignisse im Leben der Betroffenen und ihrer Familien - und es dauert meist einige Zeit, bis die Menschen begreifen, was sich da ereignet hat. Es ist ein langer und oft mühsamer Prozess, die Konsequenzen des Ereignisses akzeptieren zu lernen.
Der Film "Nach dem Infarkt" erzählt von drei Menschen, die eine Herzattacke überlebt haben, und begleitet sie auf ihrem Weg zurück ins Leben.
(ARD/HR)


Seitenanfang
12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schlucken und Schweigen

Abhängig von Tabletten

Film von Petra Cyrus

Ganzen Text anzeigen
"Manchmal überlege ich, ob ich nicht doch wieder mit den Tabletten anfangen sollte. Es ging mir damit viel besser. Ich war umnebelt, aber meine Stimmung war gut", sagt Birgit F. und wischt sich eine Träne aus dem Auge. Nach einer Bandscheibenoperation begann sie 2005, ...
(ARD/RBB)

Text zuklappen
"Manchmal überlege ich, ob ich nicht doch wieder mit den Tabletten anfangen sollte. Es ging mir damit viel besser. Ich war umnebelt, aber meine Stimmung war gut", sagt Birgit F. und wischt sich eine Träne aus dem Auge. Nach einer Bandscheibenoperation begann sie 2005, starke Schmerz- und Beruhigungsmittel zu nehmen. Schon ein halbes Jahr später war sie abhängig von den Medikamenten und musste einen Entzug machen. Danach kamen Depressionen. Als ehemalige Krankenschwester gab sich Birgit selbst die Schuld an ihrer Sucht. Sie hat ihr Leben lang gern und viel gearbeitet. Nun, mit 52 Jahren, ist das vorbei. Sie muss von einer Rente leben. Nur mühsam gelingt es Birgit, das zu akzeptieren und wieder Freude am Leben zu finden. "Schlucken und Schweigen", das war auch für Christine M., 51, jahrelang Alltag. Beruhigungsmittel sollten ihr helfen, in Familie und im Job perfekt zu funktionieren. Als die Ehe zerbrach und sich Christine ihre Sucht eingestand, fand sie im christlichen Kreuzbund Hilfe und seelischen Beistand. Birgit F. und Christine M. sind zwei von 1,2 Millionen medikamentensüchtigen Frauen in Deutschland. Den Betroffenen merkt man die Sucht nicht sofort an. So können viele ihre Krankheit verstecken.
In dem Film "Schlucken und Schweigen" sprechen Birgit F. und Christine M. offen über ihre Erfahrungen, um anderen Mut zu machen, sich ihrem Problem zu stellen. Sie wenden sich aber auch an die Ärzte, denn jede Sucht beginnt mit einem Rezept.
(ARD/RBB)


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Anja Reschke

Themen:
- Fake TV: Reklame statt Recherche
- GEZ: Überzeugen statt überprüfen
- Kriegsreporter: verdrängen statt verarbeiten


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
13:45
VPS 13:44

Stereo-Ton16:9 Format

Trommeln, Träume, Totemtiere

Neue Schamanen in Deutschland

Film von Christoph Peters, Patrick Becker und Dirk Böttcher


(ARD/MDR)


Seitenanfang
14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilderbuch: Aachen

Film von Martina Müller

Ganzen Text anzeigen
Die geografische Lage Aachens im Dreiländereck bestimmt die Atmosphäre der Stadt: ein bisschen deutsche Biederkeit, viel belgische Leichtigkeit mit französischem Touch und das total Coole der Holländer. Eigentlich hieß die Stadt früher "Bad Aachen", denn in den ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Die geografische Lage Aachens im Dreiländereck bestimmt die Atmosphäre der Stadt: ein bisschen deutsche Biederkeit, viel belgische Leichtigkeit mit französischem Touch und das total Coole der Holländer. Eigentlich hieß die Stadt früher "Bad Aachen", denn in den heißen Quellen nördlich der Alpen badeten schon rheumageplagte Römer. Karl der Große ließ auf römischen Thermen das karolingische Oktogon seiner Pfalzkapelle bauen. Aachen selbst nannte sich "Heiliger Stuhl", und dass Carolus Magnus in jedem alten Pfuhl oder Weiher gebadet und auf jedem großen Feldstein gesessen haben soll, darüber spotteten Besucher schon im 19. Jahrhundert. Dass auch die berühmten Printen ein Grund sind, nach Aachen zu fahren, steht außer Zweifel. Frischer Wind weht von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen: 40.000 Studenten erlebten dort einen Höhenflug, als die Auszeichnung als "Exzellenz-Universität" die Hochschule im Jahr 2007 an die Spitze der deutschen Eliteschulen katapultierte. Wer dort seinen Abschluss macht, hat gute Karriere-Chancen. Ob Karlspreis, Exzellenz-Uni oder karnevalistische Ordensverleihung, die Stadt am Rande der Republik hat sich im Zentrum Westeuropas positioniert - ein Schwergewicht auf der Route Charlemagne.
"Bilderbuch: Aachen" stellt die Stadt und ihre Bewohner vor.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
15:00
schwarz-weiss monochrom

Helmut Käutner

Wir machen Musik

Spielfilm, Deutschland 1942

Darsteller:
Anni PichlerIlse Werner
Karl ZimmermannViktor de Kowa
Trude, MusikstudentinEdith Oss
Franz, MusikstudentGeorg Thomalla
Frau BratzbergerGrethe Weiser
u.a.
Regie: Helmut Käutner
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Der arme, aber ambitionierte Opernkomponist Karl Zimmermann heiratet seine ehemalige Klavierschülerin Anni. Weil Karls Komponieren allein nichts einbringt, verarbeitet Anni heimlich die eine oder andere Melodie aus seiner neuen Oper zu einem leichten Musikstück, für die ...
(ARD)

Text zuklappen
Der arme, aber ambitionierte Opernkomponist Karl Zimmermann heiratet seine ehemalige Klavierschülerin Anni. Weil Karls Komponieren allein nichts einbringt, verarbeitet Anni heimlich die eine oder andere Melodie aus seiner neuen Oper zu einem leichten Musikstück, für die sie in der Schlagerabteilung eines großen Musikverlages etwas Geld erhält. Endlich stellt Karl seine fertige Oper vor, doch sein Werk wird als nicht originell erachtet und abgelehnt. Als Anni hinter Karls Rücken beim Chef des Musikverlages ihren Einfluss geltend macht, glaubt Karl, dass seine Frau ihn betrügt.
"Wir machen Musik" ist eine schwungvolle Komödie von Helmut Käutner, die mit Ilse Werner, Viktor de Kowa und Georg Thomalla neben großen Hollywood-Musicals bestehen kann.

Als letzten Beitrag der Helmut-Käutner-Reihe sendet 3sat am Samstag, 24. April, um 15.25 Uhr den Spielfilm "Romanze in Moll".
(ARD)


Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Champagne

Eine Reise für die Sinne

Film von Julia Leiendecker

Ganzen Text anzeigen
Die Champagne, das sind endlose Weinfelder, tiefrote Mohnblumen und sanfte Hügellandschaften. Es sind Eindrücke wie gemalt und von unglaublicher Weite. Schon Auguste Renoir war von dieser Gegend so begeistert, dass er immer mehr Zeit in seinem Atelier in Essoyes ...
(ARD/SR)

Text zuklappen
Die Champagne, das sind endlose Weinfelder, tiefrote Mohnblumen und sanfte Hügellandschaften. Es sind Eindrücke wie gemalt und von unglaublicher Weite. Schon Auguste Renoir war von dieser Gegend so begeistert, dass er immer mehr Zeit in seinem Atelier in Essoyes verbrachte. Auch Charles de Gaulle verliebte sich in die Champagne und zog mit seiner Familie in das abgeschiedene Dorf Colombey Les Deux Églises. Natürlich spielt in der Champagne auch der Champagner eine Rolle. Im "La Cave au Champagne" hat sich Küchenchef Bernard Ocio ganz auf Champagner spezialisiert. Das edle Getränk begleitet dort jedes Menü und ist zugleich wichtigste Zutat. Im Département Aube kann man ein traditionsreiches Champagnerhaus, das seit über 200 Jahren in Familienbesitz ist, besuchen. Kellermeister Christophe Bayen gewährt Einblicke in die Produktion und in sein zeitintensives Hobby. Er ist passionierter Sammler der kunstvoll gestalteten Metallkapseln, die jede Champagnerflasche verschließen. Am Wochenende fährt er hunderte von Kilometern, um auf Flohmärkten echte Raritäten zu erstehen.
Eine sinnliche Reise durch die Champagne.
(ARD/SR)


Seitenanfang
17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze entdecken


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten anschließend die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


Seitenanfang
17:40
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus - Shanghai

John Rabe - Der gute Deutsche von Nanking

mit Guido Knopp

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigen
Ein Nazi als Retter? In Chinas alter Hauptstadt Nanking vollzog sich Ende 1937 die heute fast vergessene Wandlung des deutschen Kaufmanns und NSDAP-Mitglieds John Rabe. Japanische Truppen hatten kurz zuvor Nanking erobert und nach Schätzungen mehr als 300.000 Einwohner ...

Text zuklappen
Ein Nazi als Retter? In Chinas alter Hauptstadt Nanking vollzog sich Ende 1937 die heute fast vergessene Wandlung des deutschen Kaufmanns und NSDAP-Mitglieds John Rabe. Japanische Truppen hatten kurz zuvor Nanking erobert und nach Schätzungen mehr als 300.000 Einwohner der Stadt ermordet. Rabe nutzte die guten deutsch-japanischen Kontakte und richtete rund um sein Haus eine Schutzzone ein, in der mehr als 200.000 Menschen Zuflucht fanden. Es war der einzige sichere Ort in Nanking - schon von weitem gut sichtbar mit Hakenkreuzflaggen gekennzeichnet. Seitdem wird Rabe in China als "zweiter Schindler" und "deutscher Buddha" geehrt. In seiner Heimat allerdings stieß er auf Unverständnis. Sein Appell an Adolf Hitler, gegen die japanischen Kriegsverbrecher in China vorzugehen, brachte ihm eine Verhaftung durch die Gestapo ein.
Der Film "John Rabe - Der gute Deutsche von Nanking" aus der Reihe "ZDF-History" erzählt die wahre Geschichte des "zweiten Schindlers".

Als letzten Beitrag der Themenwoche "Im Fokus - Shanghai" zeigt 3sat um 20.15 Uhr die Dokumentation "Flucht nach Shanghai".


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Themen:
Tickende Zeitbombe
Warum die Lagerung von Atommüll in Gorleben so riskant ist
Künstliche Leber
Wie das im Labor gezüchtete Organ qualvolle Tierversuche ersetzt


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton

Im Fokus - Shanghai

Flucht nach Shanghai

Als Fotograf im Ghetto

Film von Dietmar Schulz

Ganzen Text anzeigen
Sie befürchteten Verhaftung und Konzentrationslager, sie mussten aus Deutschland fliehen - aber wohin? Für 20.000 Juden aus Deutschland und Österreich gab es Ende der 1930er Jahre nur ein Fluchtziel: Shanghai. Es war der einzige Ort auf der Welt, wo sie ohne Visum ...

Text zuklappen
Sie befürchteten Verhaftung und Konzentrationslager, sie mussten aus Deutschland fliehen - aber wohin? Für 20.000 Juden aus Deutschland und Österreich gab es Ende der 1930er Jahre nur ein Fluchtziel: Shanghai. Es war der einzige Ort auf der Welt, wo sie ohne Visum problemlos einreisen und bleiben konnten. Unter ihnen war die Berliner Familie Eisfelder. Als junger Mann war Horst Eisfelder mit einer geliehenen Kamera in Shanghai unterwegs gewesen. Er hatte fotografiert, obwohl es eigentlich verboten war. So entstanden einzigartige Bilddokumente, die er 1947 mit nach Australien, in seine neue Heimat, nehmen konnte.
Dietmar Schulz hat Horst Eisfelder bei der Rückkehr in die Stadt seines Exils begleitet. Im Gepäck hat Horst Eisfelder etliche Fotos, die er damals aufgenommen hat. Am Ende seiner Reise bekannte Eisfelder voller Dankbarkeit gegenüber Japanern und Chinesen: "Shanghai hat uns das Leben gerettet. Hier konnten wir die Nazi-Zeit überleben. Ohne Shanghai würden wir vermutlich auch zu den Holocaust-Opfern gehören."

Mit "Flucht nach Shanghai" endet die Themenwoche "Im Fokus - Shanghai" in 3sat.


Seitenanfang
21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Katrin Eigendorf

Thema:
Belgien
Das belgische Parlament plant Burka-Verbot
Afghanistan
Die Bundeswehr am Hindukusch
Japan
Japans Passion für den technisierten Abort
Russland
Neue Perspektiven für Waisenkinder
USA
Trainingscamps für zivile Aufbauhelfer

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


Seitenanfang
21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Avanti Polonia! Warschaus Weg nach Westen

Film von Eva Schmidt

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Polen schreibt als einziges EU-Land 2009 keine roten Zahlen und weist ein enormes Wirtschaftswachstum auf. Das deutsche Nachbarland hat sich zu einem wirtschaftlichen Zugpferd in Osteuropa entwickelt. Mit knapp 40 Millionen Einwohnern hat Polen nicht nur einen beachtlichen ...

Text zuklappen
Polen schreibt als einziges EU-Land 2009 keine roten Zahlen und weist ein enormes Wirtschaftswachstum auf. Das deutsche Nachbarland hat sich zu einem wirtschaftlichen Zugpferd in Osteuropa entwickelt. Mit knapp 40 Millionen Einwohnern hat Polen nicht nur einen beachtlichen Binnenmarkt, sondern auch eine konsumfreudige Bevölkerung. Dass die internationale Krise den Polen die Einkaufslust kaum vermiesen konnte, hat die Konjunktur an der Weichsel gestützt. Zudem ließen polnische Banken weitgehend die Finger von Hochrisikopapieren: Das ersparte dem Land Bankenrettungspläne und Konjunkturprogramme. Das technologische Niveau vieler polnischer Unternehmen kann mittlerweile mit dem Westen mithalten, das macht polnische Produkte international konkurrenzfähig. Polnische Unternehmen expandieren Richtung Westen, Deutschland ist für sie oft der erste Testmarkt. Ein Beispiel dafür ist die polnische Softwarefirma "Comarch", die inzwischen als Bundesliga-Sponsor auftaucht. Das börsennotierte Unternehmen stammt aus Krakau, einer traditionsreichen Universitätsstadt, die als Zentrum der polnischen Hightech- und IT-Branche gilt. Doch Polen liegt zwar ökonomisch im grünen, ökologisch aber im roten Bereich. Wenn es ums Klima geht, gilt Polen als "das China Europas".
Der Film "Avanti Polonia! Warschaus Weg nach Westen" von Eva Schmidt nimmt die polnische Wirtschaft ins Visier.


Seitenanfang
22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25
Stereo-Ton16:9 Format

goEast

Alisa, das Meermädchen

Spielfilm, Russland 2007

Darsteller:
AlisaMascha Schalajewa
SaschaJewgenij Tsyganow
MutterMaria Sokowa
RitaIrina Skrinitschenko
GroßmutterAlbina Jewtuschewskaja
die junge AlisaAnastasija Dontsowa
u.a.
Regie: Anna Melikian
Länge: 114 Minuten
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Das Mädchen Alisa lebt mit Mutter und Großmutter in einem Dorf am Meer. Vom Vater weiß sie nur, dass er Matrose war und nach der Liebesgeschichte mit der Mutter für immer verschwand. Alisa besitzt die wunderbare Fähigkeit, Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Mit ...

Text zuklappen
Das Mädchen Alisa lebt mit Mutter und Großmutter in einem Dorf am Meer. Vom Vater weiß sie nur, dass er Matrose war und nach der Liebesgeschichte mit der Mutter für immer verschwand. Alisa besitzt die wunderbare Fähigkeit, Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Mit 18 Jahren hat Alisa die Nase voll vom langweiligen Leben in dem Heim für geistig Behinderte, in das man sie gesteckt hat, weil sie nicht mehr sprechen wollte. Sie setzt ihre magischen Kräfte ein und lässt einfach das ganze Dorf wegblasen. Danach zieht Alisa mit ihrer Familie nach Moskau. Das Leben dort ist hart, aber das Meermädchen nimmt sein Schicksal in die Hand. In einem zynischen und lebensmüden jungen Geschäftsmann, den sie vor dem Ertrinken rettet, findet Alisa ihren widerspenstigen Märchenprinzen.
Mit ihrem zweiten Spielfilm nach "Mars" (2004) gelang der in Aserbaidschan geborenen Regisseurin Anna Melikian ein fantastisch leichter, melancholischer und komischer Film. In ihrem Kino-Märchen "Alisa, das Meermädchen" verbindet sie den Stoff von Hans Christian Andersens "kleiner Seejungfrau" und Fantasy-Imagination zu einer surrealen Großstadtromanze. Melikian erzählt mit viel Menschenliebe von den heute in Russland lebenden, liebenden und leidenden Menschen. Der Film wurde mit zahlreichen Festivalpreisen ausgezeichnet, unter anderem bei der Berlinale 2008.


Seitenanfang
0:20
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


Seitenanfang
0:50
Stereo-Ton

goEast

Die einfachen Dinge

Spielfilm, Russland 2006

Darsteller:
Sergej MaslowSergej Puskepalis
Katja, seine FrauSwetlana Kamynina
Lena, seine TochterDinara Kutujewa
SchuralewLeonid Bronewoj
PiotrIwan Ospipow
WasinIwan Tschedoff
u.a.
Regie: Aleksej Popogrebskij
Länge: 105 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Den Anfang macht ein verpatzter Ampelstart: Sergej Maslow sitzt am Steuer seines Autos und lächelt sein leises Lächeln, während das Petersburger Leben um ihn herum rauscht. Seine Tochter Lena ist aus der Enge der elterlichen Wohnung zu ihrem Freund geflohen, seine Frau ...

Text zuklappen
Den Anfang macht ein verpatzter Ampelstart: Sergej Maslow sitzt am Steuer seines Autos und lächelt sein leises Lächeln, während das Petersburger Leben um ihn herum rauscht. Seine Tochter Lena ist aus der Enge der elterlichen Wohnung zu ihrem Freund geflohen, seine Frau Katja überrascht ihn mit einer unverhofften Schwangerschaft. Sein Gehalt als Anästhesist in einem städtischen Krankenhaus reicht gerade für ein bescheidenes Auskommen, und ein zweites Kind ist ihm nicht willkommen. Aber Sergejs Leben wird von den einfachen Dingen bestimmt: der Treue seiner Freunde, Aufrichtigkeit in seiner Ehe, Sorge für seine Patienten. Ein zwielichtiger Pflegedienst, der alternde Kranke gegen Beteiligung an ihrem Nachlass versorgt, bietet Sergej überraschend ein zusätzliches Einkommen an. Aber auch durch die Aussicht, das neue Familienmitglied in bessere Verhältnisse aufnehmen zu können, lässt sich Sergej nur widerwillig überzeugen. Ein eigenwilliger Patient, der Schauspieler Schuralew, unterbreitet ihm schon bald ein weiteres unmoralisches Angebot, das eine Lösung der Geldsorgen verheißt: Für eine üppige Entschädigung soll Sergej ihm einen kleinen Dienst erweisen.
Aleksej Popogrebskij erzählt seine Geschichte aus dem Petersburger Alltag in einem ruhigen, lakonischen Ton. "Die einfachen Dinge" wurde zu einem bemerkenswerten Film der leisen Töne und kleinen Gesten. Aleksej Popogrebskij, 1972 in Moskau geboren, studierte Psychologie in Moskau. 2003 drehte er gemeinsam mit Boris Chlebnikow seinen ersten Spielfilm "Der Weg nach Koktebel", der viele internationale Preise gewann, darunter 2004 den Hauptpreis bei "goEast". In der russischen Filmreihe zeigt 3sat "Die einfachen Dinge", dessen Schauspielerensemble bei "goEast" 2008 ausgezeichnet wurde. Popogrebskijs neuer Film "How I Ended This Summer" lief im Februar 2010 im Wettbewerb der Berlinale.


Seitenanfang
2:35
Stereo-Ton16:9 Format

Terminal

Kurzfilm, Deutschland 2009

Regie: Jörg Wagner

Länge: 9 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Die Arbeitsabläufe in einem Containerhafen, porträtiert in einer kunstvollen, poetisch-musikalischen Bild-Ton-Collage.
Jörg Wagner, der für seine Kurzfilme "Staplerfahrer Klaus - Der erste Arbeitstag" (2001) und "Motodrom" (2006) mit zahlreichen Preisen ...

Text zuklappen
Die Arbeitsabläufe in einem Containerhafen, porträtiert in einer kunstvollen, poetisch-musikalischen Bild-Ton-Collage.
Jörg Wagner, der für seine Kurzfilme "Staplerfahrer Klaus - Der erste Arbeitstag" (2001) und "Motodrom" (2006) mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, lebt als freier Regisseur und Drehbuchautor in Hamburg. "Terminal" lief nach seiner Premiere bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 2009 weltweit auf zahlreichen weiteren Filmfestivals.



Seitenanfang
3:15
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
3:50
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


Seitenanfang
4:00
VPS 03:59

16:9 Format

Asiens Ströme - Asiens Zauber

Der Mekong - Die Mutter aller Wasser (1/2)

Film von Peter Kunz


Seitenanfang
4:40
VPS 04:39

16:9 Format

Asiens Ströme - Asiens Zauber

Der Mekong - Die Mutter aller Wasser (2/2)

Film von Peter Kunz


Seitenanfang
5:25
VPS 05:24

Stereo-Ton16:9 Format

Das Matterhorn von Hamburg

Eine Reise durch das größte Miniaturparadies

Film von Michael Petsch


Seitenanfang
5:40
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.