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Karfreitag - Freitag, 2. April
Programmwoche 13/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das andere Ende der Welt -

Winterreise durch Neuseeland (1/2)

Film von Peter Kunz

Den Kiwis auf der Spur

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Neuseeland ist die Heimat der "Kiwis", wie die Neuseeländer sich selbst nennen. Schon immer zogen die Inseln im Pazifischen Ozean Siedler, Sucher und Auswanderer an. Neuseeland bietet noch immer Raum zur Selbstverwirklichung: Nur wenig mehr als vier Millionen Menschen ...

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Neuseeland ist die Heimat der "Kiwis", wie die Neuseeländer sich selbst nennen. Schon immer zogen die Inseln im Pazifischen Ozean Siedler, Sucher und Auswanderer an. Neuseeland bietet noch immer Raum zur Selbstverwirklichung: Nur wenig mehr als vier Millionen Menschen bevölkern eine der grandiosesten Ansammlungen von Landschaften auf dieser Erde. Peter Kunz reist mit seinem Team sieben Wochen lang von der Nordspitze Neuseelands, dem Cape Reinga, bis nach Stewart Island, der Insel, die den südlichsten Ausläufer des Landes bildet.
Im ersten Teil des zweiteiligen Films "Das andere Ende der Welt - Winterreise durch Neuseeland" geht es von Cape Reinga bis nach Wellington, der Hauptstadt Neuseelands. Auf der Nordinsel steigt Peter Kunz mit einem Maoriführer auf den Ruapehu, den höchsten Vulkan des Landes, der nach der Überlieferung der Maoris heilig ist. In dieser Landschaft wurde der Erfolgsfilm "Herr der Ringe" gedreht. Das Team schläft unter anderem auch im Hobbit-Hotel, schaut zu, wie die Originalumhänge der Elben gewebt werden und trifft den Oscar-Preisträger Joe Letteri, der die Figur des Gollum erfunden hat. Am Ninety Mile Beach begleitet Peter Kunz Wildpferdejäger, in Auckland trifft er zwei junge deutsche Frauen, die sich mit ihrem klapprigen Minivan auf den Weg machen, um sich Neuseeland durch "Work and Travel", durch Arbeit und Reisen, zu erobern. In der Rugby-Universität von Rotorua wird das Team mit den Ritualen des alten Kriegstanzes Haka vertraut gemacht, ohne den in Neuseeland keine Begegnung des Nationalsports angepfiffen würde. Außerdem treffen sie den Forscher Björn Oback, einen von 1.500 Deutschen, die nach Neuseeland ausgewandert sind. Er arbeitet am wohl ehrgeizigsten neuseeländischen Forschungsprojekt: der Klonfarm in Hamilton.

Den zweiten Teil von "Das andere Ende der Welt - Winterreise durch Neuseeland" zeigt 3sat im Anschluss, um 6.45 Uhr.


6:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das andere Ende der Welt -

Winterreise durch Neuseeland (2/2)

Film von Peter Kunz

Nächster Stop Antarktis

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Neuseeland ist immer ein Land der Erfinder gewesen, der Leute mit schrulligen, aber oft erfolgreichen Ideen. So wie der Entwickler des ersten Raketenantriebs für Menschen, der in Christchurch lebt und als Sechsjähriger mit seinen ersten selbstgebastelten Flügeln vom ...

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Neuseeland ist immer ein Land der Erfinder gewesen, der Leute mit schrulligen, aber oft erfolgreichen Ideen. So wie der Entwickler des ersten Raketenantriebs für Menschen, der in Christchurch lebt und als Sechsjähriger mit seinen ersten selbstgebastelten Flügeln vom Dach der elterlichen Scheune sprang. Oder wie ein junger Millionär und Unternehmer, der aus dem Wasser von Kläranlagen Öl gewinnt und Treibstoff herstellen will. Fluggesellschaften stehen bereits Schlange für diese Erfindung. Die "Boyracer" von Christchurch hingegen verbrennen ihr Benzin nutzlos: Zu Hunderten rasen sie durch die Innenstadt und sammeln Strafmandate als Zeichen der Ehre. Auf "Perfect Woman", die beste Schäferin Neuseelands, wartet dafür eine Palette Bier als Preisgeld.
Der zweite Teil von "Das andere Ende der Welt - Winterreise durch Neuseeland" führt auf die Südinsel, wo mehr Schafe als Menschen leben. Dort trifft Peter Kunz Erfinder und Visionäre.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Vietnams schwimmende Dörfer

Touristenmagnet und Elendsquartier

Film von Petra Schulz

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Die "Bucht des herabsteigenden Drachen", die 1.500 Quadratkilometer große Halong-Bucht im Chinesischen Meer, gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde - ein enges Labyrinth aus Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und geschützten Grotten. ...

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Die "Bucht des herabsteigenden Drachen", die 1.500 Quadratkilometer große Halong-Bucht im Chinesischen Meer, gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde - ein enges Labyrinth aus Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und geschützten Grotten. Mehr als 300 Fischerfamilien leben in der Bucht. Seit die UNESCO die Bucht 1994 zum Weltnaturerbe erklärt hat, ist das Siedeln auf den Inseln verboten. So leben die Familien auf hölzernen Hausbooten. Die Wasserdörfer liegen in geschützten Buchten in der Nähe großer Grotten, in die die Bewohner sich zurückziehen können, wenn ein Taifun aufkommt. Die Boat People in der Halong Bucht waren immer arm, aber sie haben sich arrangiert. Fischfang und Perlenzucht sichern ihnen ein geringes Einkommen - ebenso wie die Tagestouristen, die die Region besuchen. Auch in Haiphong leben Menschen in schwimmenden Dörfern, sie aber stehen vor großen Problemen: Im durch den Hafen und Fabriken verschmutzten Wasser des Flusses gibt es immer weniger Fische. Außerdem gehören viele zur Minderheit der Christen und wollen sich als solche nicht der vietnamesischen Zwei-Kind-Politik unterordnen. Doch wer in diesem Land mehr als zwei Kinder hat, muss mit Nachteilen rechnen. Da der Schulbesuch nur für zwei Kinder kostenlos ist, streunen viele durch die Straßen, putzen Schuhe und verdienen ein wenig Geld, anstatt zum Unterricht zu gehen. Um ihnen einen Ausweg aus der Armut und Enge zu bieten, finanziert das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" eine Schule für die Kinder der Boat People.
Der Film stellt "Vietnams schwimmende Dörfer" vor.


9:35
VPS 09:34

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Jesus von Assisi

Franziskus und das Geheimnis der Stigmata

Film von Friedrich Klütsch


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10:20
Stereo-Ton16:9 Format

Geheiligtes Gebein

Film von Dominik Wessely

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Als die gebrechliche und tiefkatholische Tante Hedwig ihren Neffen eines Tages bittet, sie in eine beinah okkult anmutende Christmesse zu begleiten, wird dies für ihn zum Beginn einer wunderlichen Reise in die Welt der Märtyrerverehrung. Er trifft Reliquiensammler, die ...
(ARD/WDR/SWR)

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Als die gebrechliche und tiefkatholische Tante Hedwig ihren Neffen eines Tages bittet, sie in eine beinah okkult anmutende Christmesse zu begleiten, wird dies für ihn zum Beginn einer wunderlichen Reise in die Welt der Märtyrerverehrung. Er trifft Reliquiensammler, die in ihren Wohnzimmern voller Gebeine eine untergehende Heilswelt bewahren. Außerdem versucht er, im Internet eine Reliquie für die Tante zu ersteigern, und recherchiert eine der größten Fälschungsaktionen des Mittelalters: Die Legende von der Heiligen Ursula und den mit ihr in Köln getöteten 11.000 Jungfrauen, die den Märtyrertod starben. Die Nachforschungen führen ihn kreuz und quer durch Deutschland und in die Schweiz, doch sie führen ihn auch zurück zu den blutrünstigen Heiligengeschichten seiner eigenen Kindheit, von denen er sich eigentlich gründlich verabschiedet hatte. Er wird nicht nur mit den schillernden Blüten verborgener Volksfrömmigkeit konfrontiert, sondern auch mit Lebensentwürfen, die ihm am Ende weniger abwegig vorkommen, als er anfangs dachte.
"Geheiligtes Gebein" ist ein heiterer Film über das schwere Leben vor dem Tod.
(ARD/WDR/SWR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Zeugen aus Stein

St. Stephan zu Tangermünde

Film von Matthias Schmidt

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Es gibt zwei Dinge, an denen man in Tangermünde nicht vorbeikommt. Das erste ist die Kirche St. Stephan, das höchste Gebäude der Stadt. Ihr Turm ist weithin sichtbar, und genau so wollten es die Bürger der Hansestadt Tangermünde im 14. Jahrhundert auch haben: Man ...
(ARD/MDR)

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Es gibt zwei Dinge, an denen man in Tangermünde nicht vorbeikommt. Das erste ist die Kirche St. Stephan, das höchste Gebäude der Stadt. Ihr Turm ist weithin sichtbar, und genau so wollten es die Bürger der Hansestadt Tangermünde im 14. Jahrhundert auch haben: Man wollte der Konkurrenz in der Nachbarstadt Stendal zeigen, dass Tangermünde die bedeutendere Stadt ist. Womit die zweite Besonderheit der Stadt benannt wäre: die Tangermünder selbst. Sie erzählen ihren Gästen nicht ohne Stolz, dass die kleine Stadt an der Mündung des Tanger in die Elbe unter Kaiser Karl IV. beinahe zur Hauptstadt des Heiligen Römischen Reichs geworden wäre. Dass Prag diese Funktion behielt, sei nur dem frühen Tod des Kaisers 1378 geschuldet, der sich in Tangermünde am wohlsten gefühlt habe.
Der Film "Zeugen aus Stein" stellt die Stadt Tangermünde, ihre Kirche und ihre Bewohner vor.
(ARD/MDR)


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12:00
Stereo-Ton

Phänomen Karajan

Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll, KV 626

Wiener Musikverein, 1986 - Karajan-Nachlass

Mit den Solisten Anna Tomowa-Sintow (Sopran), Helge Müller-
Molinari (Alt), Vinson Cole (Tenor) und Paata Burchuladze (Bass)

Chor: Singverein der Gesellschaft

Chor: der Musikfreunde
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Herbert von Karajan


(ORF)


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12:55

Sturmfahrt nach Alaska

(The World in His Arms)

Spielfilm, USA 1952

Darsteller:
Jonathan ClarkGregory Peck
Marina SelanovaAnn Blyth
Deacon GreathouseJohn McIntire
Manuel, der PortugieseAnthony Quinn
Prinz SemyonCarl Esmond
Regie: Raoul Walsh

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Jonathan Clark, genannt der "Boston-Mann", ist mit seinem Schiff in San Francisco vor Anker gegangen. Clark ist ein Freigeist, der mit Robbenfellen handelt und davon träumt, Alaska dem Zaren abzukaufen und zu einem Teil der Vereinigten Staaten zu machen. Nach ...

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Jonathan Clark, genannt der "Boston-Mann", ist mit seinem Schiff in San Francisco vor Anker gegangen. Clark ist ein Freigeist, der mit Robbenfellen handelt und davon träumt, Alaska dem Zaren abzukaufen und zu einem Teil der Vereinigten Staaten zu machen. Nach erfolgreichem Beutezug hat er sich und seine Leute im feinen Hotel "Okzidental" untergebracht. Dort trifft er eine wunderschöne Frau: Marina Selanova. Marina ist eine russische Gräfin, die vor der Zwangsverheiratung mit dem russischen Prinzen Semyon nach Alaska geflüchtet ist. Jonathan ist bald bis über beide Ohren verliebt und macht Marina einen Heiratsantrag. Doch die Hochzeit platzt, weil Semyon im "Okzidental" auftaucht und Marina zwingt, ihn auf seinem Kanonenboot nach Sitka zu begleiten. Jonathan ist am Boden zerstört. Er lässt sich auf eine Wette mit dem Portugiesen Manuel ein: eine wochenlange Seefahrt zu den Pribilofs, abgeschiedene, von riesigen Seehundkolonien bewohnte Inseln in der Nähe von Sitka. Wer die Küste zuerst erreicht, dem sollen die Beute und das Boot des anderen gehören. Jonathan und seine Männer machen reiche Beute, doch dann taucht Prinz Semyon mit seinem Kanonenboot in der Bucht auf.
"Sturmfahrt nach Alaska" ist vor dem historischen Hintergrund des Erwerbs Alaskas durch die USA angesiedelt. Offizielles Kaufdatum ist der 30. März 1867. Damit wurde das an Bodenschätzen und grandioser Natur reiche Land hoch im Norden des amerikanischen Kontinents der 49. Bundesstaat der USA. Die Liebesgeschichte des ungleichen Paares, das Gregory Peck und Ann Blyth verkörpern, beginnt einige Jahre zuvor in San Francisco.


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14:35
Stereo-Ton16:9 Format

Und immer wieder der Pumuckl

Ellis Kaut

Film von Christine Kehrer

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Ellis Kaut, die "Mutter" des kleinen rothaarigen Kobolds Pumuckl, ist mit ihm und durch ihn berühmt geworden. Und berühmt werden, das wollte Ellis Kaut schon als Kind. Ans Schreiben hat sie dabei allerdings nie gedacht. Als "Künstlerin vielleicht, als Klaviervirtuosin ...
(ARD/BR)

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Ellis Kaut, die "Mutter" des kleinen rothaarigen Kobolds Pumuckl, ist mit ihm und durch ihn berühmt geworden. Und berühmt werden, das wollte Ellis Kaut schon als Kind. Ans Schreiben hat sie dabei allerdings nie gedacht. Als "Künstlerin vielleicht, als Klaviervirtuosin oder auch als Heilige", so hat sie sich ihr Leben ausgemalt. Ihren kleinen Kobold hat sie jedoch erst mit 42 Jahren erfunden. Vorher absolvierte sie eine Schauspielausbildung und studierte Bildhauerei. Daneben fotografierte, töpferte und malte sie auch, denn Kreativität ist ihr Lebenselement. Der Pumuckl und sein Name sind ganz zufällig entstanden. 1961, während eines Winterspaziergangs, bewarf sie bei einer Balgerei ihren Mann mit Schnee, der ihr dann zugerufen hat "Du bist ein echter Pumuckl!" Zu dieser Zeit arbeitete Ellis Kaut bereits für den Bayerischen Rundfunk und schrieb das Erfolgsbuch "Kater Musch". Dann bot sie den "Pumuckl" an - ohne allerdings auch nur eine Zeile geschrieben zu haben. 1962 wurden bereits die ersten Hörspiele ausgestrahlt, und als sie 1988 beim Radio ausstieg, hatte sie über 100 Folgen geschrieben. Heute lebt Ellis Kaut in München-Obermenzing.
"Und immer wieder Pumuckl" ist ein vielschichtiges Porträt der Schriftstellerin Ellis Kaut.

Im Anschluss, um 15.20 Uhr, zeigt 3sat den Spielfilm "Pumuckl und sein Zirkusabenteuer" nach Ellis Kaut.
(ARD/BR)


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15:20
Stereo-Ton16:9 Format

Pumuckl und sein Zirkusabenteuer

Spielfilm, Deutschland 2002

Darsteller:
Ferdinand EderHans Clarin
Henriette StraubChristine Neubauer
Frau MagiaroSunnyi Melles
Herr MagiaroNikolaus Paryla
HausmeisterinErni Singerl
Markus StraubRoland Schreglmann
u.a.
Regie: Peter Weissflog

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"Wo steckt denn bloß der Meister Eder?" Als Pumuckl von seinen aufregenden Abenteuern mit dem Schiffskoch Odessi wieder nach München zurückkehrt, findet er die Werkstatt seines alten Freundes leer vor. Doch gerade als der rothaarige Kobold so richtig traurig wird, ...
(ARD/BR)

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"Wo steckt denn bloß der Meister Eder?" Als Pumuckl von seinen aufregenden Abenteuern mit dem Schiffskoch Odessi wieder nach München zurückkehrt, findet er die Werkstatt seines alten Freundes leer vor. Doch gerade als der rothaarige Kobold so richtig traurig wird, betritt ein Mann die Werkstatt - Ferdinand Eder. Er ist der Vetter von Pumuckls verstorbenem Meister Eder. Ferdinand ist vorbeigekommen, um noch einige Hinterlassenschaften aus dem Haus zu holen, darunter auch Pumuckls Bettchen und seine Schaukel. Wutentbrannt springt Pumuckl auf den Pritschenwagen und lässt sich als blinder Passagier mitnehmen. Kurze Zeit später geschehen im Hause von Ferdinand Eder merkwürdige Dinge: Wie von Geisterhand bewegen sich plötzlich Gegenstände. Doch dann löst sich das Rätsel: Pumuckl bleibt am klebrigen Leimtopf hängen und wird deshalb sichtbar. Ferdinand kann es nicht glauben und will rein gar nichts mit dem rothaarigen Kobold zu tun haben. Bei nächster Gelegenheit erzählt er seiner Nachbarin Henriette Straub und ihrem Sohn Markus von seinem unsichtbaren Mitbewohner. Ein verhängnisvoller Fehler, denn die Nachbarin plaudert munter über das "Heinzelmännchen" des Nachbarn. Henriette Straub hilft bei einem Zirkus aus, der gerade in der Stadt gastiert, und die beiden Zauberkünstler, Herr und Frau Magiaro, horchen bei dem Bericht auf: Dieser kleine Kobold kann sich unsichtbar machen? Mit einem solchen Partner könnte man eine neue ultimative Zaubershow starten! Bei einem Besuch in der Werkstatt gelingt es Frau Magiaro, den heftig protestierenden Pumuckl zu kidnappen. Gemeinsam mit Frau Straub und ihrem Sohn Markus macht sich Ferdinand auf die Suche. Ob es ihm gelingen wird, seinen Pumuckl aus den Händen der ehrgeizigen Zauberkünstler zu befreien, bevor die Zirkusleute abreisen?
"Pumuckl und sein Zirkusabenteuer" ist ein lustiger Spielfilm nach der Geschichte von Ellis Kaut.
(ARD/BR)


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16:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Hamburg - New York: Kreuzfahrt in die Kälte (1/2)

Film von Steffen Bayer und Hilde Buder-Monath

Zur Insel aus Feuer und Eis

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Nach New York mit dem Schiff. Nicht auf direktem Weg, sondern mit Zwischenstopps auf Europas rauen Inseln und an der Ostküste Kanadas: Für die Gäste an Bord der "Aidaaura" geht ein Traum in Erfüllung.
Die zweiteilige Dokumentation "Hamburg - New York: Kreuzfahrt ...

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Nach New York mit dem Schiff. Nicht auf direktem Weg, sondern mit Zwischenstopps auf Europas rauen Inseln und an der Ostküste Kanadas: Für die Gäste an Bord der "Aidaaura" geht ein Traum in Erfüllung.
Die zweiteilige Dokumentation "Hamburg - New York: Kreuzfahrt in die Kälte" begleitet die Fahrt des Urlaubsdampfers und erzählt in opulenten Bildern Geschichten auf dem Wasser und entlang der Nordroute in die Neue Welt. Im ersten Teil empfängt Hafenmeister Iain Dunderdale im schottischen Invergordon die Gäste aus Deutschland im Schottenrock. Kreuzfahrttouristen haben seiner Stadt wieder Geld und Arbeit gebracht, so zum Beispiel Kerstin und Carsten, die die schottischen Highlands erleben wollen. Auf Foula, einer der entlegensten Shetland-Inseln, bereitet sich Amy Ratter auf ihre Hochzeit mit Schlachter Wullie vor, der ihretwegen nach Foula gezogen ist. Denn Landwirtin Amy schwört auf das einfache Leben. Weiter geht es nach Island. Die nächste Station wollen Carsten und Kerstin auf eigene Faust im Jeep erkunden. Geysire, Vulkane und gigantische Wasserfälle sind nicht nur für Touristen eindrucksvolle Naturschauspiele. Der isländische Starfotograf Ragnar Axelsson ist in seiner Cessna immer auf der Suche nach neuen Motiven. Island gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Europas. Für Einsamkeit hat der Gletscher-Experte Gunnar Steijnbjörnsson viel übrig. Regelmäßig erforscht er den größten isländischen Gletscher, den Vatnajöküll, um Erkenntnisse über dessen Schmelzen zu gewinnen - ein Gradmesser für die globale Klimaerwärmung. Sonja Krebs ist von Deutschland nach Island ausgewandert. Gemeinsam mit ihrem isländischen Mann Bragi züchtet sie Schafe und Island-Pferde. Bereut hat sie ihren Schritt nie. Den Kreuzfahrern Carsten und Kerstin wäre so ein Leben zu einsam. Doch der Zauber des Nordens hat sie erfasst.

Den zweiten Teil von "Hamburg - New York: Kreuzfahrt in die Kälte" zeigt 3sat im Anschluss, um 17.30 Uhr.


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Hamburg - New York: Kreuzfahrt in die Kälte (2/2)

Film von Steffen Bayer und Hilde Buder-Monath

Die Eisbergroute

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Nach New York mit dem Schiff. Nicht auf direktem Weg, sondern mit Zwischenstopps auf Europas rauen Inseln und an der Ostküste Kanadas: Für die Gäste an Bord der "Aidaaura" geht ein Traum in Erfüllung.
Die zweiteilige Dokumentation "Hamburg - New York: Kreuzfahrt ...

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Nach New York mit dem Schiff. Nicht auf direktem Weg, sondern mit Zwischenstopps auf Europas rauen Inseln und an der Ostküste Kanadas: Für die Gäste an Bord der "Aidaaura" geht ein Traum in Erfüllung.
Die zweiteilige Dokumentation "Hamburg - New York: Kreuzfahrt in die Kälte" begleitet die Fahrt des Urlaubsdampfers und erzählt in opulenten Bildern Geschichten auf dem Wasser und entlang der Nordroute in die Neue Welt. Im zweiten Teil geht es durch den Prinz-Christian-Sund Richtung Qaqortoq, der Hauptstadt Südgrönlands. Doch in Qaqortoq erwartet die Passagiere eine Enttäuschung: Sie müssen an Bord bleiben. Zu stark sind Wind und Wellengang. Kapitän Friedhold Hoppert will kein Risiko eingehen auf dieser Kreuzfahrt, die sich zu einem Teil mit der historischen Route des Unglücksdampfers "Titanic" deckt. Auch Frederik Lange hat mit dem Wetter zu kämpfen: Der Grönländer will mit seinem Fjordtaxi Fahrgäste in einem entlegenen Ort abholen. Doch er bleibt im Treibeis stecken. An Bord der "Aidaaura" bringen Künstler aus aller Welt jeden Abend eine neue Musical-Show auf die Bühne. Tanja Krauth und Jenny Pöll nehmen die Härte des Geschäfts in Kauf, weil sie auf Erfolg am Broadway hoffen. Der Trip mit der "Aidaaura" soll sie ihrem Ziel näher bringen. Nächste Station ist St. Johns, die Hauptstadt Neufundlands. Dort beschreiten ehemalige Fischerfamilien neue Wege, seit der Kabeljau sie nicht mehr ernährt. Von Bord des Trawlers der Familie Sollow kann man Wale beobachten. Im kanadischen Halifax, wohin damals die Mehrzahl der Überlebenden des Schiffsuntergangs gebracht wurde, wird für die Kreuzfahrttouristen die Geschichte der Katastrophe im Titanic-Museum lebendig.


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18:15
Stereo-Ton

Wo Ostern begonnen hat

Film von Richard Bedser und Anthony Geffen

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer Spezial")

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Tausende Christen pilgern jedes Jahr an Ostern nach Jerusalem. Die Pilgerreise startet meist in der kleinen Franziskanerkirche in Bethpage, in der sich der Stein befindet, von dem aus Jesus einen Esel bestiegen haben soll, um nach Jerusalem zu reiten. Vermutlich handelt es ...
(ORF)

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Tausende Christen pilgern jedes Jahr an Ostern nach Jerusalem. Die Pilgerreise startet meist in der kleinen Franziskanerkirche in Bethpage, in der sich der Stein befindet, von dem aus Jesus einen Esel bestiegen haben soll, um nach Jerusalem zu reiten. Vermutlich handelt es sich nur um eine fromme Legende, dennoch strömen Menschenmassen mit Palmwedeln in den Händen zu dieser Stätte, um von dort aus auf dem gleichen Weg wie einst Jesus nach Jerusalem zu ziehen. Weiter führt die Route auf den Ölberg in den Garten Gethsemane mit seinen alten Ölbäumen. In der Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion soll das letzte Abendmahl stattgefunden haben. Wenn die Pilger schließlich die Via Dolorosa erreichen, kochen die Emotionen hoch: Menschenmassen drängen sich entlang der Kreuzwegstationen, manche wollen die Passion hautnah miterleben. Überwältigt von der Fülle ihrer Emotionen brechen sie zusammen. Am Ende der Via Dolorosa geht es schließlich zur Grabeskirche. Sie wurde an jener Stelle errichtet, an der Jesus ans Kreuz geschlagen wurde. Im Inneren der Kirche befindet sich die sogenannte Grabeskapelle, das Grab Jesu, die 14. und letzte Kreuzwegstation.
"Wo Ostern begonnen hat" ist eine Geschichte über Leiden und Auferstehung und auch eine Geschichte über die vielen Menschen, die zu den heiligen Stätten der Christenheit pilgern.
(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Heilige Lanze

Schicksalsspeer der Mächtigen

Film von Ingrid Götz und Franz-Leopold Schmelzer

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Die Geschichte Europas ist geprägt von Rätseln und Legenden. Eines der größten Geheimnisse birgt die Heilige Lanze: eine Speerspitze, die angeblich nicht nur verwundet, sondern auch heilt, die Schlachten entscheidet, Kaiser legitimiert und Macht verleiht. Der Legende ...

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Die Geschichte Europas ist geprägt von Rätseln und Legenden. Eines der größten Geheimnisse birgt die Heilige Lanze: eine Speerspitze, die angeblich nicht nur verwundet, sondern auch heilt, die Schlachten entscheidet, Kaiser legitimiert und Macht verleiht. Der Legende nach ist es jene Lanze, die ein römischer Söldner benutzte, um den Tod Jesus' am Kreuz festzustellen. Neben Krone und Zepter ist die Heilige Lanze Teil der Insignien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, des ältesten Kronschatzes Europas. Als Machtsymbol und Reliquie zugleich brachte sie später den Städten Prag und Nürnberg Reichtum und Ruhm. Nach Reformation und Dreißigjährigem Krieg verschwand sie im Dunkel der Geschichte. Von Richard Wagners Romantik wiederentdeckt, von Adolf Hitler für das "Dritte Reich" missbraucht und wieder nach Nürnberg geholt, wird sie heute in der Schatzkammer des Kunsthistorischen Museums in der Wiener Hofburg zur Schau gestellt - ein Kultobjekt im Spannungsfeld von Religion und Politik.
Der Film "Die Heilige Lanze" erzählt die Geschichte der Waffe und spürt ihrem Geheimnis nach. In opulent inszenierten Spielszenen mit aufwendigen Computeranimationen führt er durch 2.000 Jahre europäischer Geschichte.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenklöster (3/3)

Film von Christian Kugler

Abtei Mehrerau

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"Die Mönche in der Mehrerau sind schon ein richtig bunter Haufen": Die Bregenzerin, die das sagt, kennt das Zisterzienserkloster am Bodensee gut. Denn die Mehrerau ist seit 1097 eine Institution in Bregenz. Eine internationale Gemeinschaft von Mönchen bewohnt das Kloster ...
(ORF/3sat)

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"Die Mönche in der Mehrerau sind schon ein richtig bunter Haufen": Die Bregenzerin, die das sagt, kennt das Zisterzienserkloster am Bodensee gut. Denn die Mehrerau ist seit 1097 eine Institution in Bregenz. Eine internationale Gemeinschaft von Mönchen bewohnt das Kloster und betreibt nebenbei eine Schule und ein Krankenhaus. Wenn sie nicht beten, dann arbeiten diese Männer als Pförtner und Fremdenführer, als Operationsgehilfen und Krankenpfleger, als Erzieher und Tauchlehrer, als Gärtner und Köche, als Pfarrer und Klostermanager. Das Zisterzienserkloster Mehrerau in Bregenz scheint den Spagat zwischen Weltlichkeit und Kontemplation leicht zu bewältigen. Der seit wenigen Monaten im Amt befindliche Abt Anselm ist mit seinen 38 Jahren weltweit der jüngste Zisterzienserabt und wahrscheinlich der derzeit jüngste Klostervorsteher überhaupt. Anselm stammt aus Südafrika und hat eine bewegte Lebens- und Berufungsgeschichte hinter sich. Aufgewachsen auf einer Farm nahe Pretoria, fand der calvinistisch erzogene junge Mann unter persönlicher Mithilfe des Papstes seinen Weg zum Katholizismus und in das Kloster in den Bergen.
Die letzte Folge der dreiteiligen Reihe "Alpenklöster" stellt das Leben im Zisterzienserkloster Mehrerau vor.
(ORF/3sat)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Matthäuspassion

von Johann Sebastian Bach

Kölner Philharmonie, 28.3.2010

Mit den Solisten: Christoph Prégardien (Evangelist),
Simon Kirkbride (Christusworte), Dorothée Mields (Sopran),
Hana Blaziková (Sopran), Damien Guillon (Altus),
Robin Blaze (Altus), Colin Balzer (Tenor), Hans Jörg
Mammel (Tenor), Matthew Brook (Bass) und Stephan MacLeod
(Bass)

Chor: Collegium Vocale Gent
Orchester: Collegium Vocale Orchestra
Musikalische Leitung: Philippe Herreweghe
Erstausstrahlung

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Die Matthäuspassion für Soli, zwei Chöre und Orchester ist neben der h-Moll-Messe das bedeutendste Opus Johann Sebastian Bachs (1685 - 1750) und eines der größten Werke der barocken Musikgeschichte. Sie schildert die Leidensgeschichte Jesu auf der Grundlage von ...
(ARD/WDR/3sat)

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Die Matthäuspassion für Soli, zwei Chöre und Orchester ist neben der h-Moll-Messe das bedeutendste Opus Johann Sebastian Bachs (1685 - 1750) und eines der größten Werke der barocken Musikgeschichte. Sie schildert die Leidensgeschichte Jesu auf der Grundlage von Textstellen aus dem 26. und 27. Kapitel des Matthäus-Evangeliums. Der Dirigent Philippe Herreweghe, der für seine Aufnahmen der Werke Bachs mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, interpretiert das monumentale Werk in einem Konzert in der Kölner Philharmonie. Unter seiner Leitung musizieren das Collegium Vocale Gent und das Collegium Vocale Orchestra. Solisten sind unter anderen Christoph Prégardien, Simon Kirkbride, Dorothée Mields und Hana Blazíková.
3sat zeigt eine Aufzeichnung der Aufführung vom 28. März 2010 in der Kölner Philharmonie.
(ARD/WDR/3sat)


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23:45
Stereo-Ton16:9 Format

Meine beste Freundin

(Me Without You)

Spielfilm, Großbritannien 2001

Darsteller:
MarinaAnna Friel
HollyMichelle Williams
DanielKyle MacLachlan
NatOliver Milburn
LindaTrudie Styler
IsabelMarianne Denicourt
u.a.
Regie: Sandra Goldbacher

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England 1973: Die introvertierte, 13-jährige Jüdin Holly und ihre gleichaltrige Busenfreundin Marina schwören einander ewige Treue. Die ungleichen Nachbarstöchter ahnen nicht, dass sie trotz wechselnder Lebenslagen, Freundschaften und Moden schmerzhaft aufeinander ...
(ARD)

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England 1973: Die introvertierte, 13-jährige Jüdin Holly und ihre gleichaltrige Busenfreundin Marina schwören einander ewige Treue. Die ungleichen Nachbarstöchter ahnen nicht, dass sie trotz wechselnder Lebenslagen, Freundschaften und Moden schmerzhaft aufeinander fixiert bleiben werden. Als es 1978 Zeit zu werden scheint, die Jungfräulichkeit zu verlieren, schleppt Marina ihre schüchterne Freundin mit auf eine "angesagte" Party, wo beide Erfahrungen mit Sex und Drogen sammeln. Holly schläft mit Marinas älterem Bruder Nat, in den sie seit der Kindheit heimlich verliebt ist. Doch schon am nächsten Tag verschwindet Nat mit seiner festen Freundin auf eine lange Griechenlandreise. Vier Jahre später, als "Joy Division" und Strukturalismus in Mode sind, wohnen die Unzertrennlichen in einer kunterbunten WG. Mauerblümchen Holly ist inzwischen aus Marinas Schatten getreten und teilt das Bett mit dem charmanten amerikanischen Tutor Daniel. Doch als ihre große Liebe Nat zurückkehrt und sie ihm zuliebe mit dem Amerikaner Schluss machen will, erfährt sie, dass auch Marina mit Daniel eine Affäre hat. Von ihrer intriganten Freundin und der Welt enttäuscht, verpasst Holly die Chance, endlich mit Nat zusammenzukommen. So ziehen die Jahre ins Land. Beide Frauen sind fest liiert, lieben ihre Männer nicht - und telefonieren täglich dreimal miteinander. Bis Nat eines Tages mit seiner französischen Frau Isabel nach fünfjährigem Amerikaaufenthalt zurückkommt.
Mit großem Einfühlungsvermögen erzählt Sandra Goldbacher die bewegende Geschichte einer Mädchen- und Frauenfreundschaft im Spannungsfeld zwischen grenzenloser Zuneigung und zerstörerischer Eifersucht. Außerdem wird der Zuschauer auf eine detailgenau beobachtete Zeitreise durch die Irrungen und Wirrungen der Popkultur des ausgehenden 20. Jahrhunderts entführt.
(ARD)


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1:20
Stereo-Ton

Der Duft der grünen Papaya

(L'odeur de la papaya verte)

Spielfilm, Vietnam/Frankreich 1993

Darsteller:
Mùi, 10 JahreLou Man San
Mùi, 20 JahreTran Nu Yên-Khê
MutterTruong Thi Lôc
die alte ThiNguyen Anh Hoa
KhuyenVuong Hoa Hôi
u.a.
Regie: Tran Anh Hung

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Mùi zieht 1951 als Zehnjährige vom Land in die Stadt Saigon, wo sie im Haus einer Kaufmannsfamilie als Dienstmädchen arbeitet. In der alten Dienstmagd Trung findet Mùi eine treue Freundin, die sie mit gewissenhafter Strenge in die Hausarbeit einweist. Für die Mutter, ...

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Mùi zieht 1951 als Zehnjährige vom Land in die Stadt Saigon, wo sie im Haus einer Kaufmannsfamilie als Dienstmädchen arbeitet. In der alten Dienstmagd Trung findet Mùi eine treue Freundin, die sie mit gewissenhafter Strenge in die Hausarbeit einweist. Für die Mutter, die vor Kurzem ein Kind verloren hat, wird die beflissene Mùi bald zum Tochterersatz. Dennoch bleibt das Leben für Mùi beschwerlich: Die Söhne piesacken das Dienstmädchen mit rüden Späßen, und als der lethargische Vater wieder einmal die Ersparnisse mit anderen Frauen durchbringt, muss die ganze Familie Hunger leiden. Von den Turbulenzen um sie herum kaum berührt, empfindet Mùi große Freude daran, ihre kleine Welt in Haus und Garten genau in Augenschein zu nehmen. Sie beobachtet Ameisen und Frösche und verwendet besondere Sorgfalt auf die Zubereitung der grünen Papaya. Als sich die finanzielle Situation der Familie zuspitzt, wird die nun 20-jährige Mùi an den wohlhabenden jungen Komponisten Khuyen vermittelt. Der Musiker ist vom stillen Wesen Mùis fasziniert, verliebt sich in sie und ermöglicht ihr so den gesellschaftlichen Aufstieg.
"Der Duft der grünen Papaya" war das Regiedebüt des in Frankreich lebenden Vietnamesen Tran Anh Hung ("Cyclo") und wurde 1993 auf dem Filmfestival in Cannes mit der "Caméra d'Or" ausgezeichnet. Der von der Kritik als "reine Kinopoesie" gefeierte Film besticht durch seine ruhige Kameraführung. Genau und detailliert beobachtete Bilder der nächsten Umgebung, in denen visuelle Strukturen von Holz, Stoffen und üppig grünen Blättern intensiv ausgekostet werden, spiegeln auf spannende Weise das Innenleben der Charaktere.


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3:00
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Meisterwerke der Menschheit (1/6)

Bhutan: Die Maske des Schneelöwen

Film von Wolfgang Groh-Bourgett

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Im Königreich Bhutan feiern die Mönche des Klosters Drametse jeden Herbst das "Ngacham". Es ist das wichtigste Fest des Jahres. Den Höhepunkt bildet die Aufführung des Maskentanzes der Trommler, den die UNESCO als "Meisterwerk der Menschheit" ausgezeichnet hat. Doch ...

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Im Königreich Bhutan feiern die Mönche des Klosters Drametse jeden Herbst das "Ngacham". Es ist das wichtigste Fest des Jahres. Den Höhepunkt bildet die Aufführung des Maskentanzes der Trommler, den die UNESCO als "Meisterwerk der Menschheit" ausgezeichnet hat. Doch diesmal ist die Aufführung gefährdet: Mönch Jigme wartet auf die Rückgabe der wertvollen Maske des Schneelöwen, die er als Tanzmeister der Gruppe tragen soll. Sie wurde in die Hauptstadt Thimpu ausgeliehen. Am dortigen Institut für Landesgeschichte nehmen der Historiker Karma Dorje und sein Assistent Rinchen auf, was bisher nie niedergeschrieben wurde. Sie erforschen das 500 Jahre alte Erbe des Tanzes, dessen traditionelle Gewänder und Masken einzigartig sind. Doch ihre Arbeit verzögert sich. Erst zwei Tage vor Beginn des Maskenfests können sie aufbrechen, um die Maske des Schneelöwen zurück nach Drametse zu bringen. Das Kloster ist nur über eine schwierige Passstraße zu erreichen, die in über 3.000 Metern Höhe durch den östlichen Himalaja führt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Die erste Folge der sechsteiligen Reihe zeigt das UNESCO-Meisterwerk in all seiner farbenfrohen Pracht und Vielfalt, aber auch seiner Gefährdung durch die Globalisierung. Faszinierende Aufnahmen der Landschaft des Himalaja-Königreichs bilden den Rahmen. Seit 2003 stellt die UNESCO neben Bauwerken und Naturstätten auch immaterielle Weltkulturgüter unter ihren Schutz. Die Reihe "Meisterwerke der Menschheit" stellt sechs von ihnen vor.

Die zweite bis vierte Folge der sechsteiligen Reihe "Meisterwerke der Menschheit" zeigt 3sat im Anschluss, ab 3.30 Uhr. Die letzten beiden Folgen sind am Sonntag, 4. April, ab 3.40 Uhr in 3sat zu sehen.


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3:30
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Meisterwerke der Menschheit (2/6)

Vanuatu: Die Sprache der Südsee

Film von Wolfgang Groh-Bourgett

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Vanuatu - das sind 83 Inseln und Archipele. Beinahe jede dieser Südseeinseln kennt ihre eigene Sprache. Nirgendwo sonst auf der Welt existiert diese Sprachendichte. Bevor man eine gemeinsame Lautsprache fand, verständigten sich die Insulaner mithilfe von Sandzeichnungen, ...

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Vanuatu - das sind 83 Inseln und Archipele. Beinahe jede dieser Südseeinseln kennt ihre eigene Sprache. Nirgendwo sonst auf der Welt existiert diese Sprachendichte. Bevor man eine gemeinsame Lautsprache fand, verständigten sich die Insulaner mithilfe von Sandzeichnungen, die sie in Asche oder Sand malten. Dieses jahrtausendealte Erbe des Inselstaats Vanuatu hat die UNESCO zum "Meisterwerk der Menschheit" ausgezeichnet. Simon Godin ist Begründer einer kleinen Schule für Zeichnungen auf der Insel Pentecoast, die zum Südseestaat Vanuatu gehört. Zweimal in der Woche kommen seine Schüler zum Unterricht. Zwei Schülerinnen üben täglich, denn Simon Godin hat Florida und Jenila zu seinen besten Schülern ausgewählt, die mit ihm zum Nationalen Sandzeichnungs-Festival reisen. Die beiden Freundinnen rechnen sich gute Chancen aus, zu gewinnen. Das Vorhaben hat nur einen Haken: Das Festival findet auf der Vulkaninsel Ambrym statt, einer mystischen Insel, die wegen des unheimlichen Brauchtums seiner Bewohner von allen gefürchtet wird. Doch das Abenteuer lockt. Mit ihrem Lehrer verlassen Florida und Jenila erstmals in ihrem Leben ihre Insel Pentecoast. In einem traditionellen Langboot erreichen sie Ambrym, wo sie von einem alten Häuptling in die Geschichte der Sandzeichnung eingeweiht werden. Doch dann breitet sich Furcht aus, als die Gruppe zu einer geheimen Vorführung des Rom-Tanzes eingeladen wird.
Der Film zeigt die verschlungenen Muster der Sandzeichnungen, die von den Mythen der jahrtausendalten Südseekultur geprägt sind, und erklärt ihre Bedeutung, die tief in die Geschichte des Südpazifiks zurückgehen. Gleichzeitig gibt der Film einen Einblick in die einzigartige Südseekultur. Seit 2003 stellt die UNESCO neben Bauwerken und Naturstätten auch immaterielle Weltkulturgüter unter ihren Schutz. Die Reihe "Meisterwerke der Menschheit" stellt sechs von ihnen vor.


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4:00
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Meisterwerke der Menschheit (3/6)

Indien: Das Geheimnis der Tempeldiener

Film von Norbert Busè

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Es ist noch dunkel, erst fünf Uhr morgens, dennoch liegt schon eine große Schwüle über dem kleinen Übungsraum im südindischen Kerala. 15 Jungen sind dorthin gekommen, um sich zu dehnen und um ihre Gelenke geschmeidig zu machen für einen der schwierigsten Tänze ...

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Es ist noch dunkel, erst fünf Uhr morgens, dennoch liegt schon eine große Schwüle über dem kleinen Übungsraum im südindischen Kerala. 15 Jungen sind dorthin gekommen, um sich zu dehnen und um ihre Gelenke geschmeidig zu machen für einen der schwierigsten Tänze überhaupt. Die Rede ist von Kuttiyatam, dem über 2.000 Jahre alten Tempeltanz aus Indien, der auch heute noch seine Zuschauer mit prächtigen Masken und stilisierten Gesten fasziniert. Die UNESCO hat diesen Tanz als "Meisterwerk der Menschheit" unter ihren Schutz gestellt. An diesem Morgen ist auch Sangit in den Übungsraum gekommen. Der gläubige 19-jährige Hindu stammt aus einer Künstlerkaste, sein Vater war selbst ein bekannter Tempeltänzer. Sangit muss in einer Woche seine erste Vorführung bestehen, gewissermaßen sein Abschlussexamen. Auf die Tanzschule dürfen nur die Besten, und nur ganz wenigen steht eine Zukunft als professioneller Tänzer bevor. Zu den Auserwählten zählt auch Shalini. Sie träumt davon, eines Tages mit Sangit aufzutreten. Wie wird Sangit erfahren, dass er eine Verehrerin hat? Werden sich die beiden überhaupt treffen können, um für die Zukunft gemeinsam Pläne zu schmieden?
Der Film von Norbert Busè verfolgt die komplizierte und komplexe Präsentationsform des Tempeltanzes Kuttiyatam. Allein das Auftragen der aufwendigen Masken, die teilweise gemalt und aufgeklebt werden, dauert Stunden. Der Tanz ist ohne die Kenntnis der mythologischen Götter- und Sagenwelt nicht zu verstehen. Die Verehrung der Lehrer als Gurus, der tägliche Gang der Schüler zum Tempel Shivas gehört zum Alltag der Tanzschule. Daher ist auch das tägliche Studium der heiligen Schriften ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Seit 2003 stellt die UNESCO neben Bauwerken und Naturstätten auch immaterielle Weltkulturgüter unter ihren Schutz. Die Reihe "Meisterwerke der Menschheit" stellt sechs von ihnen vor.


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4:25
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Meisterwerke der Menschheit (4/6)

Brasilien: Das Herz des Samba

Film von Wolfgang Groh-Bourgett

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Die Schüler der berühmten brasilianischen Samba-Lehrerin Dalva Damiana De Freitas möchten ihr zum 80. Geburtstag ein besonderes Geschenk überreichen: eine handgefertigte Viola, das wichtigste Musikinstrument des Samba da Roda, den die UNESCO zum "Meisterwerk der ...

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Die Schüler der berühmten brasilianischen Samba-Lehrerin Dalva Damiana De Freitas möchten ihr zum 80. Geburtstag ein besonderes Geschenk überreichen: eine handgefertigte Viola, das wichtigste Musikinstrument des Samba da Roda, den die UNESCO zum "Meisterwerk der Menschheit" erklärt hat. Heute werden fast alle Violen im brasilianischen Bundesstaat Bahia industriell gefertigt. Nur noch ein Instrumentenbaumeister in der Region Cachoeira baut die kunstvoll handgefertigten Instrumente. Doch den Schülern fehlt das Geld für ein solch kostbares Geschenk. Sie beschließen, in der Nachbarschaft zu sammeln. Unter dem Schutz der heiligen Patrone Cosme und Damiao ziehen sie von Haus zu Haus. Die Menschen geben gern, doch sie sind arm, und so kommt nur eine kleine Summe zusammen. Aber Dona Dalvas Geburtstag rückt näher. Deshalb soll ein Los über Glück oder Unglück entscheiden: Werden sie die Viola schenken können? Der Samba da Roda gilt als Urform des brasilianischen Sambas. Dona Dalva hat ihr Leben diesem Kreistanz gewidmet: Vor 50 Jahren gründete sie an ihrem Arbeitsplatz in einer Zigarrenfabrik eine Samba-da-Roda-Gruppe, um die vielschichtigen Traditionen ihres Tanzes zu pflegen. Sie bewahrte damit eine Kunstform, die ohne sie wahrscheinlich verschwunden wäre. Der Tanz ist ein Erbe der afro-brasilianischen Einwohner von Bahia, deren Vorfahren als Sklaven von Afrika nach Brasilien verschleppt wurden. Als die UNESCO Samba da Roda zum "Meisterwerk der Menschheit" auszeichnete, war das auch eine Bestätigung für Dona Dalvas Lebenswerk.
Der Film stellt Dona Dalva und den Samba da Roda vor und begleitet die Schülerinnen und Schüler der Tanzlehrerin bei ihren Vorbereitungen für deren 80. Geburtstag. Seit 2003 stellt die UNESCO neben Bauwerken und Naturstätten auch immaterielle Weltkulturgüter unter ihren Schutz. Die Reihe "Meisterwerke der Menschheit" stellt sechs von ihnen vor.


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4:55
Stereo-Ton

Wo Ostern begonnen hat

(Wh.)


(ORF)


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