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Samstag, 6. März
Programmwoche 10/2010
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Urknall

Die Jagd nach Gottes Plan

Film von Christian Friedl

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Hätte sich der Urknall vor etwa 15 Milliarden Jahren ein klein wenig anders abgespielt, wäre möglicherweise eine Welt ohne Leben entstanden. War die Feinabstimmung der Naturgesetze im Urknall das planvolle Werk Gottes oder einfach nur Zufall? Denn die Geschwindigkeit, ...
(ARD/BR)

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Hätte sich der Urknall vor etwa 15 Milliarden Jahren ein klein wenig anders abgespielt, wäre möglicherweise eine Welt ohne Leben entstanden. War die Feinabstimmung der Naturgesetze im Urknall das planvolle Werk Gottes oder einfach nur Zufall? Denn die Geschwindigkeit, mit der sich das Universum ausdehnt, hätte weder wesentlich schneller noch langsamer sein dürfen. Wäre die Ausdehnung schneller gewesen, hätte die Materie keine Chance gehabt, zu verklumpen - die Gravitationskraft hätte nicht gereicht. Umgekehrt wäre die Gravitationskraft zu hoch gewesen, wenn die Ausdehnung langsamer gewesen wäre. Dann wäre das Universum einfach wieder kollabiert. Bis Edwin Hubble 1929 zufällig den Urknall entdeckte, gingen die Forscher davon aus, dass das Universum ohne Anfang und Ende sei.
Der Film "Der Urknall" berichtet über die Erforschung der Entstehung der Welt.

Wenn die Welt einen Tag alt wäre, wäre die Geschichte der Menschheit nicht älter als zwei Minuten. Von den 3,5 Milliarden Jahren, in denen sich das Leben auf unserem Planeten entwickelte, hat der Mensch nur sechs Millionen Jahre erlebt. Doch wie sah die Erde davor aus? Mit welchen Tieren war sie bevölkert, welche Pflanzen gab es, und wie lebten die ersten Menschen? 3sat erkundet am Thementag "Rätsel der Urzeit" einen Tag lang in Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen die Geheimnisse der Urzeit.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Geboren aus dem Chaos

Film von Jeremy Hogarth und Angelika Sigl


(ARD/BR)


7:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Kontinent - Die Geburt Europas

Film von Klaus Feichtenberger und Ian Gray

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Vor 500 Millionen Jahren waren die Einzelteile des späteren Europas noch über den ganzen südlichen Planeten zerstreut: Skandinavien lag weit südlich des Äquators, England und die Niederlande am südlichen Polarkreis und fast alle übrigen Teile rund um den Südpol. ...

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Vor 500 Millionen Jahren waren die Einzelteile des späteren Europas noch über den ganzen südlichen Planeten zerstreut: Skandinavien lag weit südlich des Äquators, England und die Niederlande am südlichen Polarkreis und fast alle übrigen Teile rund um den Südpol. Alle Stücke kontinentaler Kruste waren in Bewegung, und der junge Kontinent begab sich auf eine lange Reise. Vor 300 Millionen Jahren überquerte er schließlich den Äquator. Das Land war von dichten Wäldern bedeckt, überall wimmelte es von Insekten. Tektonische Kräfte aus dem Erdinneren hoben und senkten die Landmassen. Mehrfach begruben riesige Ozeane und Schlammlawinen alles unter sich. Europa, eingekeilt zwischen anderen Platten, wurde zum Zentrum des Riesenkontinents Pangaea. Fernab jeder Küste war das Klima heiß und trocken. Die Wälder verdorrten unter glühender Sonne. Europa wurde zur Wüste. Dort, wo heute Metropolen wie Moskau und St. Petersburg unter den kalten russischen Wintern leiden, breiteten sich vor 200 Millionen Jahren Sanddünen aus. Am Rande dieser Wüste entstand eine neue Tiergruppe, die Dinosaurier. In der Kreidezeit, am Ende der Ära der riesenhaften Reptilien, bestand der Kontinent nur aus wenigen Inseln. Der steigende Meeresspiegel hatte Europa unter Wasser gesetzt. Die berühmten Kreidefelsen von Dover sind Zeugen dieser Zeit. Doch schließlich erreichte Europa seine heutige Position und tauchte aus dem Meer. Bald war seine Oberfläche von dichten Wäldern überzogen, in denen die ersten Säugetiere lebten.
"Der Kontinent - Die Geburt Europas" begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch die Vorgeschichte Europas. Mit modernsten Computeranimationen und Naturaufnahmen werden Aufstieg und Niedergang der Dinosaurier und Europas früheste Naturlandschaften nachgezeichnet.


8:30
Stereo-TonVideotext Untertitel

Die Entstehung der Alpen

Rastlose Gipfel

Film von Kurt Mayer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Alpen sind das empfindliche ökologische Rückgrat Europas, eine unverwechselbare Natur- und Kulturlandschaft. Doch ihre Entstehung und ihr Ursprung sind erst seit wenigen Jahren richtig erforscht. Vor 300 Millionen Jahren begann ihre Geschichte mit dem Zerbrechen des ...
(ORF)

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Die Alpen sind das empfindliche ökologische Rückgrat Europas, eine unverwechselbare Natur- und Kulturlandschaft. Doch ihre Entstehung und ihr Ursprung sind erst seit wenigen Jahren richtig erforscht. Vor 300 Millionen Jahren begann ihre Geschichte mit dem Zerbrechen des Urkontinents Pangaea in einzelne Schollen. Das führte zu den heute bekannten Landmassen und Kontinentalplattenbewegungen. Die aktiven Vulkane Islands - Nahtstelle zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Kontinentalsockel - lassen direkte Rückschlüsse auf die geologischen Aktivitäten in der erdgeschichtlichen Vergangenheit zu.
Der Film "Die Entstehung der Alpen" macht eine Zeitreise 300 Millionen Jahre zurück in die Urgeschichte der Erde und schildert anhand von Computeranimationen die Entstehungsgeschichte des Alpenbogens.
(ORF)


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Wasser aufs Land

Film von Jeremy Hogarth und Angelika Sigl

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Vor 450 Millionen Jahren boomte in den warmen und seichten Bereichen der Ozeane das Leben. Bis dahin hatten die Lebewesen von Algen und Plankton gelebt. Doch nun bereiteten sich Organismen darauf vor, das Land zu erobern und sich zu Räubern und Jägern zu entwickeln. ...
(ARD/BR)

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Vor 450 Millionen Jahren boomte in den warmen und seichten Bereichen der Ozeane das Leben. Bis dahin hatten die Lebewesen von Algen und Plankton gelebt. Doch nun bereiteten sich Organismen darauf vor, das Land zu erobern und sich zu Räubern und Jägern zu entwickeln. Somit waren auch neue Schutzstrategien erforderlich: Panzer entstanden und Beweglichkeit und Schnelligkeit wurden optimiert, um an Land flüchten zu können. Außerdem wuchsen den ursprünglichen Meeresbewohnern Beine und Lungen.
Der Film "Vom Wasser aufs Land" zeigt anhand moderner Computersimulationen, geologischer Funde und aktueller Forschungsergebnissen, wie sich die Lebewesen vom Wasser ans Land bewegten.
(ARD/BR)


10:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Fenster zur Urzeit

Die Grube Messel

Film von Götz Balonier

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Heute wird sie als Weltnaturerbe gefeiert, vor zwei Jahrzehnten sollten Müll, Schlacke und Schutt ihre Einmaligkeit für immer verdecken: Die Grube Messel bei Darmstadt gilt als "Pompeji der Paläontologie". Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es derart viele Fossilien auf ...
(ARD/HR)

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Heute wird sie als Weltnaturerbe gefeiert, vor zwei Jahrzehnten sollten Müll, Schlacke und Schutt ihre Einmaligkeit für immer verdecken: Die Grube Messel bei Darmstadt gilt als "Pompeji der Paläontologie". Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es derart viele Fossilien auf so engem Raum, und fast nirgendwo sind sie so gut erhalten. Der Messeler See war schon in der Urzeit ein ruhiges Gewässer, in den unteren Lagen sauerstoffarm. Was dahin absank, verweste nicht, sondern wurde zu Stein. So erhielten sich nicht nur einzelne Knochen, sondern ganze Skelette, mitunter auch Haut und sogar Mageninhalt. Das bekannteste Fossil ist das Propalaeotherium parvulum, das Messeler Urpferdchen.
Der Film "Ein Fenster zur Urzeit" von Götz Balonier zeigt den Versuch einer naturgetreuen digitalen Rekonstruktion des Urpferdchens und seiner natürlichen Umgebung vor 47 Millionen Jahren.
(ARD/HR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tierische Flugpioniere

Film von Jan Haft

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Kaum hatten die Tiere den Lebensraum Land erobert, gingen auch schon einige von ihnen in die Luft. Im Verlauf der Erdgeschichte haben verschiedene Tiergruppen auf unterschiedliche Weise das Fliegen gelernt und sich so neue Fluchtmöglichkeiten, Nahrungsquellen und ...
(ARD/SWR/WDR)

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Kaum hatten die Tiere den Lebensraum Land erobert, gingen auch schon einige von ihnen in die Luft. Im Verlauf der Erdgeschichte haben verschiedene Tiergruppen auf unterschiedliche Weise das Fliegen gelernt und sich so neue Fluchtmöglichkeiten, Nahrungsquellen und Lebensräume erschlossen. Bei den einen entwickelten sich bewegliche Tragflächen am Rücken, bei anderen wuchsen Flughäute zwischen den Klauen oder Federn an den Gliedmaßen. Noch heute scheinen manche Tierarten gerade die ersten Schritte in den Luftraum zu unternehmen: Kurze Gleitflüge von Baum zu Baum gelingen bereits den sonst eher bodenständigen Flugdrachen, Fluggeckos und Gleithörnchen.
Der Film "Tierische Flugpioniere" begibt sich auf die Suche nach den ersten Fluginsekten, Flugsauriern, Fledermäusen und einem berühmten Vorläufer der heutigen Vögel - dem Archaeopteryx.
(ARD/SWR/WDR)


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11:15
Videotext Untertitel

Auf den Spuren der Dinosaurier

Film von Felix Heidinger

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Steven Spielbergs Film "Jurassic Park" (1993) brachte Millionen Zuschauer ins Kino, Kunststoff-Dinosaurier aus Amerika zogen Hunderttausende Schaulustige in eine Wanderausstellung. Was macht die Dinosaurier so attraktiv? Dass sie vor 150 Millionen Jahren - weit vor dem ...
(ARD/BR)

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Steven Spielbergs Film "Jurassic Park" (1993) brachte Millionen Zuschauer ins Kino, Kunststoff-Dinosaurier aus Amerika zogen Hunderttausende Schaulustige in eine Wanderausstellung. Was macht die Dinosaurier so attraktiv? Dass sie vor 150 Millionen Jahren - weit vor dem ersten Menschen - die Erde beherrschten? Oder dass sie ausgestorben sind, wie es auch heute vielen Tier- und Pflanzenarten droht?
Felix Heidinger geht auf Spurensuche. Im Zoo stellt er Tiere vor, die als Art älter sind als die Dinosaurier und sich seit dem Zeitalter der Saurier in ihrem Aussehen kaum verändert haben. Als sogenannte "lebende Fossilien" kann man an diesen Tieren die Entwicklung des Lebens auf der Erde studieren. An den Bewohnern des Zoos kann man den Weg der Evolution verfolgen: von den lebenden Fossilien zu den frühen Säugetierarten und schließlich zu den Vertretern der höchsten Stufe der Artentwicklung, den Primaten.
(ARD/BR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kampf der Dinosaurier (1/2)

Film von Nigel Paterson

Könige der Urzeit

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T-Rex ist der Star unter den Dinosauriern. Doch der Gigant war kein flinker Jäger. Zu groß, um wirklich schnell zu sein, lauerte er seiner Beute aus einem Versteck auf. Triceratops, ein stämmiger Pflanzenfresser, gehörte zur Beute der großen Räuber. Doch wenn er sich ...

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T-Rex ist der Star unter den Dinosauriern. Doch der Gigant war kein flinker Jäger. Zu groß, um wirklich schnell zu sein, lauerte er seiner Beute aus einem Versteck auf. Triceratops, ein stämmiger Pflanzenfresser, gehörte zur Beute der großen Räuber. Doch wenn er sich geschickt wehrte, konnte er dem großen Jäger ernsthafte Wunden zufügen.
Der erste Teil des zweiteiligen Films "Kampf der Dinosaurier" taucht in die Lebenswelt der Saurier ein und zeigt, wie sich damals ein Zweikampf der beiden Giganten ereignet haben könnte.

Den zweiten Teil von "Kampf der Dinosaurier" zeigt 3sat im Anschluss, um 12.30 Uhr.


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12:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kampf der Dinosaurier (2/2)

Film von Peter Leonhard

Superjäger

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Viele Dinosaurier der späten Kreidezeit waren nicht mehr groß und plump. Es gab schnelle und intelligente Jäger wie den Velociraptor, der möglicherweise im Rudel jagte. An seinen Füßen hatte er als gefährliche Waffe eine Sichelklaue, die angeblich dazu diente, die ...

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Viele Dinosaurier der späten Kreidezeit waren nicht mehr groß und plump. Es gab schnelle und intelligente Jäger wie den Velociraptor, der möglicherweise im Rudel jagte. An seinen Füßen hatte er als gefährliche Waffe eine Sichelklaue, die angeblich dazu diente, die Beute wie mit messerscharfer Klinge aufzuschlitzen. Ein weiterer Saurier der Kreidezeit ist der Ankylosaurus. Er ist das am stärksten gepanzerte Tier aller Zeiten. Dank seiner Leichtbauweise war er erstaunlich beweglich, und mit seinem Keulenschwanz konnte er auch wesentlich größeren Angreifern schmerzhafte Verletzungen zufügen.
Der zweite Teil von "Kampf der Dinosaurier" begleitet Wissenschaftler bei der genauen Analyse des Velociraptors und Ankylosaurus.


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Dinosaurierland Schweiz

Die wahre Geschichte von Jurassic Park

Film von Michèle Sauvain und Fiona Strebel

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Auf einer der weltweit größten Ausgrabungsstätten im Kanton Jura kämpfen Paläontologe Daniel Marty und Geologe Wolfgang Hug mit ihrem Team gegen die Zeit. Der geplante Autobahnbau, der diese Grabung überhaupt erst möglich machte, schreitet unerbittlich voran. Es ...

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Auf einer der weltweit größten Ausgrabungsstätten im Kanton Jura kämpfen Paläontologe Daniel Marty und Geologe Wolfgang Hug mit ihrem Team gegen die Zeit. Der geplante Autobahnbau, der diese Grabung überhaupt erst möglich machte, schreitet unerbittlich voran. Es gilt zu retten, was noch zu retten ist: Tausende von Spuren und Fährten, darunter Fußabdrücke der kleinsten Sauropoden und der größten Raubsaurier der Jurazeit auf der ganzen Welt. Aus diesen Spuren lassen sich wichtige Erkenntnisse über das Verhalten und die Lebensumstände der Dinosaurier ableiten. Aber nicht nur in der Spurenforschung sind die Schweizer Paläontologen weltweit führend. Die bekannten Dinosaurierexperten Christian A. Meyer und Daniela Schwarz haben auch am einzigen Schweizer Dinosaurierskelett aus der Jurazeit wichtige Forschungsergebnisse erzielt. Endlich konnten sie das Geheimnis der langen Hälse und des immensen Gewichts der Giganten der Urzeit lüften. Auch Knorpelfragmente an einem Knochen haben die internationale Forschung weitergebracht. Und vielleicht können die Paläontologen mit Knochenanalysen sogar ihre These erhärten, dass Dinosaurier vor allem Algen gefressen haben.
Für den Film "Dinosaurierland Schweiz" haben Michèle Sauvain und Fiona Strebel die Forscher ein Jahr lang begleitet.


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14:05
Dolby-Digital Audio

T. Rex

(Theodore Rex)

Spielfilm, USA 1995

Darsteller:
Katie ColtraneWhoopi Goldberg
Theodore "Teddy" RexPons Maar
Elizar KaneArmin Mueller-Stahl
Kommissar LynchRichard Roundtree
AlaricJack Riley
Dr. ShadeJuliet Landau
u.a.
Regie: Jonathan Betuel

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Das New Yorker Stadtbild hat sich im Jahr 2013 ziemlich verändert: Geklonte Dinosaurier, auf menschliche Größe reduziert und mit Intelligenz ausgestattet, bevölkern die Straßen. Im Gegensatz zu ihren ausgestorbenen Urahnen sind die Dinosaurier jedoch friedfertige, ...
(ARD)

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Das New Yorker Stadtbild hat sich im Jahr 2013 ziemlich verändert: Geklonte Dinosaurier, auf menschliche Größe reduziert und mit Intelligenz ausgestattet, bevölkern die Straßen. Im Gegensatz zu ihren ausgestorbenen Urahnen sind die Dinosaurier jedoch friedfertige, pflegeleichte Zeitgenossen: Sie gehen in ihre eigenen Nachtclubs, haben ihre eigene Subkultur und fressen nicht einmal Fleisch. Umso rätselhafter ist es, als einer der harmlosen Dinosaurier ermordet aufgefunden wird. Katie Coltrane soll den Fall aufklären. Nicht gerade begeistert ist die abgebrühte Polizistin , als man ihr dafür einen neuen "Partner" zuteilt - einen Dinosaurier. Theodore "Teddy" Rex, vormals stellvertretender Pressesprecher der Polizei, soll Katie bei den Ermittlungen unterstützen, denn der Bürgermeister will kurz vor den Wahlen ein Signal für die "Verständigung der Arten" setzen. Katie hat ihre Schwierigkeiten mit dem sanftmütigen, wohlerzogenen und stets höflichen Partner, weil er sich mit seinem langen, gezackten Schwanz wie ein Elefant im Porzellanladen bewegt. Außerdem konzentriert sich Teddy weniger auf den Fall als auf die flotte Dinosaurier-Sängerin Molly - und er hat Mundgeruch. Doch in Teddy schlummern ungeahnte Talente. So kommt das ungleiche Ermittlerpaar dem prominenten Genwissenschaftler Elizar Kane auf die Spur. Der Schöpfer der Dinosaurier will die Menschheit durch eine neue Eiszeit auslöschen, um die Evolution anschließend nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten.
"T. Rex" ist eine originelle Science-Fiction-Krimikomödie, die mit Whoopi Goldberg ("Die Farbe Lila", "Sister Act - Eine himmlische Karriere") und Armin Mueller-Stahl ("Momo", "Das Geisterhaus") prominent besetzt ist. Die liebenswürdige Persiflage auf Steven Spielbergs Kinohit "Jurassic Park" basiert auf der beliebten Fernsehserie "Die Dinos".
(ARD)


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15:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Odyssee des Menschen

Es begann in Afrika

Film von Manfred Baur und Hannes Schuler

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Vor rund zwei Millionen Jahren begann in Afrika eine Entwicklung, die zum modernen Menschen führte. Der aufrechte Gang war das erste große Ereignis in dieser Evolutionsgeschichte. Im afrikanischen Koobi Fora wurden schon viele Nachweise für die frühe Existenz unserer ...

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Vor rund zwei Millionen Jahren begann in Afrika eine Entwicklung, die zum modernen Menschen führte. Der aufrechte Gang war das erste große Ereignis in dieser Evolutionsgeschichte. Im afrikanischen Koobi Fora wurden schon viele Nachweise für die frühe Existenz unserer Vorfahren gefunden. Zum Beispiel "Lucy", ein fast vollständig erhaltenes Skelett, das sichere Auskunft darüber gibt, dass es vor etwa drei Millionen Jahren Lebewesen gab, die den aufrechten Gang praktizierten. Als das Klima in der Region trockener wurde und die Lebensräume sich änderten, waren Lucys Nachfahren gezwungen, auf der Suche nach Nahrung neue Gebiete zu erobern. Vor etwa 2,5 Millionen Jahren begann - ebenfalls in Afrika - eine Entwicklung, die, wenn auch keineswegs geradlinig, zum modernen Menschen führt. Der aufrechte Gang war das erste große Ereignis in der Evolutionsgeschichte, der Gebrauch des Feuers war ein weiterer großer Schritt. Es folgte die Herstellung einfacher Werkzeuge, der Bau "primitiver" Unterkünfte, um sich vor der Witterung zu schützen, die gemeinsame Nahrungssuche: All diese Tätigkeiten setzten bereits ein bewusstes Handeln voraus.
Der Film "Die Odyssee des Menschen" ist eine Spurensuche, die weit in die Vergangenheit führt. Sie verfolgt den Weg, auf dem der Mensch zu dem wurde, was er heute ist, ausgehend von Afrika, der Wiege der Menschheit.


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

Herr Mettmann

Der Neandertaler erhält ein Gesicht

Film von Georg Wieghaus

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Er gilt als das berühmteste Fossil der Welt und hat einem kompletten Menschentypus den Namen gegeben: der Neandertaler. Über 40.000 Jahre lag er in einer Grotte bei Mettmann, die Kleine Feldhofer Grotte genannt wurde, bis es im Sommer 1856 mit seiner Totenruhe vorbei ...
(ARD/WDR)

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Er gilt als das berühmteste Fossil der Welt und hat einem kompletten Menschentypus den Namen gegeben: der Neandertaler. Über 40.000 Jahre lag er in einer Grotte bei Mettmann, die Kleine Feldhofer Grotte genannt wurde, bis es im Sommer 1856 mit seiner Totenruhe vorbei war: Zwei italienische Steinbrucharbeiter hackten ihn buchstäblich aus dem Boden. Die plötzlich auftauchenden Knochen schmissen sie weg, der Abraum fiel 20 Meter hinab ins Neandertal. Wenige Tage später sicherte Johann Carl Fuhlrott, ein Lehrer aus dem benachbarten Elberfeld, 15 Knochen und ein Schädeldach. Man sei auf "Höhlenbärenknochen" gestoßen, war ihm mitgeteilt worden. Doch der Lehrer erkannte schon bald, dass es sich um die Knochen eines "Urmenschen" handelte. 150 Jahre später erhalten Alfons und Adrie Kennis, zwei holländische Künstler, den Auftrag, die komplette Gestalt des Neandertalers aus der Grotte bei Mettmann zu rekonstruieren. Das war zuvor noch nie versucht worden. Auch wenn vor einigen Jahren bei Nachgrabungen weitere Knochenfragmente gefunden wurden, ist der größte Teil seines Skeletts verschwunden. Auf dieser Basis eine authentische Skulptur zu schaffen, erscheint fast unmöglich. Die beiden Zwillingsbrüder aus Arnheim machten sich trotzdem an das Projekt.
Der Film "Herr Mettmann" hat sie bei dieser komplizierten Arbeit, die sich über einen Zeitraum von sechs Monaten hinzog, beobachtet.
(ARD/WDR)


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Steinzeit - Über die Alpen wie Ötzi

Film von Harold Woetzel

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Mitten im verregneten August 2006 starten zwei Männer zu einer ungewöhnlichen Expedition: Ingo Schuster, 51, und Henning Fenner, 35, wollen die Alpen überqueren - aber so, wie es ihre Vorfahren in der Jungsteinzeit gemacht haben, ohne moderne Hilfsmittel wie Karte, ...
(ARD/SWR)

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Mitten im verregneten August 2006 starten zwei Männer zu einer ungewöhnlichen Expedition: Ingo Schuster, 51, und Henning Fenner, 35, wollen die Alpen überqueren - aber so, wie es ihre Vorfahren in der Jungsteinzeit gemacht haben, ohne moderne Hilfsmittel wie Karte, Schlafsack oder Goretex. Das Vorbild dazu lieferte "Ötzi", der Gletschermann, dessen Leichnam rund 5.000 Jahre im Eis des Hauslabjochs überdauert hatte. Renommierte Archäologen rekonstruierten minutiös seine Ausrüstung: Von der Rückenkraxe über Kupferbeil und Grasmatte bis hin zu den Fell- und Lederschuhen waren die beiden Abenteurer genau so ausgerüstet wie der Mann in der Jungsteinzeit. Steinzeitlich waren auch die Rahmenbedingungen dieser Alpenüberquerung, die vom Bodensee bis nach Bozen führten: Schuster und Fenner sollten sich ausschließlich aus der Natur ernähren und unter freiem Himmel übernachten - so gut es eben ging. 30 Tage dauerte die Tour der beiden Wanderer, rund 300 Kilometer und viele Tausend Höhenmeter kämpften sie sich durch Dauerregen und Neuschnee.
Der Film " Steinzeit - Über die Alpen wie Ötzi" begleitet das außergewöhnliche Experiment.
(ARD/SWR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Rätsel der Urzeit

Moderation: Kristina zur Mühlen

Erstausstrahlung

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Die Urzeit erstreckt sich vom Urknall über die Entstehung des Lebens bis hin zum Steinzeit-Menschen. Aber woher kommen wir Menschen wirklich? Ist an der Bibelaussage "Du bist Staub" etwas Wahres dran? Fest steht: Die chemischen Elemente, aus denen der Mensch besteht, ...
(ARD/SWR)

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Die Urzeit erstreckt sich vom Urknall über die Entstehung des Lebens bis hin zum Steinzeit-Menschen. Aber woher kommen wir Menschen wirklich? Ist an der Bibelaussage "Du bist Staub" etwas Wahres dran? Fest steht: Die chemischen Elemente, aus denen der Mensch besteht, haben ihren Ursprung im All.
Die Spezial-Ausgabe des 3sat-Wissenschaftsmagazins "nano" beschäftigt sich mit den Rätseln der Urzeit. Unter anderem erklärt der Arzt und langjährige Charité-Chef Detlev Ganten, dass der Mensch noch immer an ein Leben als Jäger und Sammler angepasst ist und warum die Urzeit noch heute Auswirkungen auf den Menschen hat. Außerdem zeigt "nano spezial", mit welchen Methoden man gefälschten Fossilien auf die Spur kommen kann.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton

Geheimnis Urmensch

Film von Roel Oostra und Robert Bauval

(aus der ARD-Reihe "Die großen Rätsel")

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Der Urmensch glaubte daran, dass die Welt ein großes Ganzes ist, dass das Universum und die Erde magisch verbunden sind. Heutige Forscher können anhand von archäologischen Funden erkennen, dass die Urmenschen über ein komplexes Wissen über den Mechanismus des ...
(ARD/WDR)

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Der Urmensch glaubte daran, dass die Welt ein großes Ganzes ist, dass das Universum und die Erde magisch verbunden sind. Heutige Forscher können anhand von archäologischen Funden erkennen, dass die Urmenschen über ein komplexes Wissen über den Mechanismus des Universums verfügten. Es mehren sich die Hinweise darauf, dass der Urmensch aus der Deutung der Sterne und des Himmel sein Kulturbewusstsein bezogen hat. Die Funde lassen ein komplexes Wissen vom Mechanismus des Universums erkennen.
Der Film "Geheimnis Urmensch" begibt sich auf die Suche nach den Quellen der Astronomie und Astrologie und besucht Orte auf der ganzen Welt: die Höhle von Lascaux in Frankreich, Schottland, Malta, Irland, Ägypten, Türkei, Peru, Japan, China, Indien und Sri Lanka. Experten, besonders aus dem Bereich der Archäoastronomie, analysieren die astronomischen Inhalte der Grabungsstätten. Dabei stützen sie sich auf hochentwickelte Computerprogramme, die in der Lage sind, die Himmel der Vergangenheit zu rekonstruieren.
(ARD/WDR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kathedralen der Steinzeit

Europas frühe Monumente

Film von Wolfgang Würker

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Verstreut über ganz Mitteleuropa finden sich geheimnisvolle Spuren aus der Vergangenheit. In Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Ungarn entdeckten Archäologen rätselhafte Ringe: kreisrunde Gräben, gewaltig in ihren Ausmaßen, mit einem Durchmesser von bis ...

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Verstreut über ganz Mitteleuropa finden sich geheimnisvolle Spuren aus der Vergangenheit. In Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Ungarn entdeckten Archäologen rätselhafte Ringe: kreisrunde Gräben, gewaltig in ihren Ausmaßen, mit einem Durchmesser von bis zu 200 Metern. Man weiß inzwischen, dass sie fast 7.000 Jahre alt sind und am Ende der Steinzeit, lange vor Stonehenge und den Pyramiden, entstanden sind. Während sich die Wissenschaftler weitgehend darin einig sind, wie diese riesigen Erdwerke einmal ausgesehen haben - tief eingeschnittene kreisrunde Gräben, blickdichte Palisaden aus Holz, mit Toren, die über Erdbrücken zu erreichen waren - sind Bedeutung und Funktionen der Monumente noch immer umstritten. Waren es, so die ersten Hypothesen, Fliehburgen oder Krale, in denen Vieh zusammengetrieben wurde? Oder dienten sie als Versammlungsort, als Opferplatz oder anderweitige Kultstätte? Waren sie eine Art steinzeitliche Kathedrale? Nicht zuletzt finden sich viele Indizien dafür, dass die kreisrunden Anlagen auch astronomische Bezüge hatten. Es könnten Kalenderbauten gewesen sein, Orte, an denen der Himmel beobachtet wurde, um den besten Zeitpunkt für Aussaat oder Ernte abzulesen.
Der Film "Kathedralen der Steinzeit" fragt nach der ursprünglichen Bestimmung dieser Monumente.


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21:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die geheime Entdeckung

Film von Anthony Geffen

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In der Grube Messel bei Darmstadt wurde eine nahezu vollständig erhaltene Versteinerung eines Lebewesens gefunden, das vor rund 47 Millionen Jahren lebte und laut wissenschaftlicher Analyse der bei Weitem älteste Vorfahre des Menschen ist. Zwar wurden in der Grube Messel ...

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In der Grube Messel bei Darmstadt wurde eine nahezu vollständig erhaltene Versteinerung eines Lebewesens gefunden, das vor rund 47 Millionen Jahren lebte und laut wissenschaftlicher Analyse der bei Weitem älteste Vorfahre des Menschen ist. Zwar wurden in der Grube Messel schon viele berühmte Versteinerungen, darunter die des Urpferdchens, gefunden, die aber jetzt durch die neue Entdeckung des Uräffchens alle in den Schatten gestellt werden. "Für mich ist dieses Fossil das achte Weltwunder, so was hat die Welt noch nicht gesehen", sagt Dr. Jens Franzen, ein führender Paläontologe und ausgewiesener Spezialist für Fossilien vom Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt am Main. Dabei ist der Fund nicht neu: Schon vor knapp 30 Jahren hat ein anonymer privater Sammler das Fossil gefunden, jedoch für sich behalten. Erst vor zwei Jahren bot er es zum Verkauf an. Es kam in die Hände des norwegischen Paläontologen Jörn Hurum, und gemeinsam ihm und international bekannten Experten hat Dr. Franzen zwei Jahre lang unter größter Geheimhaltung das Fossil untersucht. Mit Hilfe modernster Technik haben die Spezialisten die Knochenstruktur, die Zähne und selbst den Mageninhalt des Fossils analysiert. Sie fanden heraus, dass es sich um ein junges Weibchen handelte, das gut klettern konnte und vermutlich auf Bäumen lebte. Auf den ersten Blick hat das Wesen Ähnlichkeit mit Lemuren, Halbaffen, die heute noch auf Madagaskar leben. Doch die typischen Lemurenmerkmale fehlten. Dafür entdeckten die Wissenschaftler eindeutige Kennzeichen, die in Richtung der Entwicklung des Menschen weisen, wie der Sprunggelenksknochen, den das Fossil aufweist.
Der Film "Die geheime Entdeckung" zeigt die Entdeckung des Fossils und wie die Forscher mithilfe modernster Technik zu ihrem spektakulären Forschungsergebnis gelangten.


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21:40
Stereo-Ton16:9 Format

Experiment Verwandtschaft

Mensch Affe

Film von Axel Wagner

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Genetisch gleichen sich Mensch und Schimpanse zu fast 99 Prozent. Aber was haben wir mit unseren nächsten Verwandten gemeinsam? Was trennt uns von ihnen? Der Paläontologe Oliver Sandrock will diese Frage beantworten. Zur Seite dabei steht ihm die Schimpansin Sina. Der ...
(ARD/SWR)

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Genetisch gleichen sich Mensch und Schimpanse zu fast 99 Prozent. Aber was haben wir mit unseren nächsten Verwandten gemeinsam? Was trennt uns von ihnen? Der Paläontologe Oliver Sandrock will diese Frage beantworten. Zur Seite dabei steht ihm die Schimpansin Sina. Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit der Herkunft des Menschen, also auch mit seinen eigenen Wurzeln, und dem Unterschied zwischen Menschen und Affen. Seine Spurensuche beginnt vor rund dreieinhalb Millionen Jahren, als unsere Vorfahren den aufrechten Gang lernten. Oliver Sandrock fragt, ob der Mensch wirklich vom Affen abstammt und warum sich beide so ähnlich sehen.
Der Film "Experiment Verwandtschaft" sucht in der Vergangenheit nach den gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Affe.
(ARD/SWR)


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22:10
Stereo-Ton16:9 Format

Am Anfang war das Feuer

(La guerre du feu)

Spielfilm, Frankreich/Kanada 1981

Darsteller:
NoahEverett McGill
IkaRae Dawn Chong
AmoukarRon Perlman
GawNameer El-Kadi
RoukaGary Schwartz
u.a.
Regie: Jean-Jacques Annaud

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Die Erde vor circa 75.000 Jahren: Die ersten Urmenschen haben gelernt, die Kraft des Feuers für sich zu nutzen. Wer im Besitz einer Feuerstätte ist, hat Macht. Doch wie man selbst ein Feuer entzündet, haben die Urmenschen noch nicht herausgefunden. Es entbrennen ...
(ARD)

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Die Erde vor circa 75.000 Jahren: Die ersten Urmenschen haben gelernt, die Kraft des Feuers für sich zu nutzen. Wer im Besitz einer Feuerstätte ist, hat Macht. Doch wie man selbst ein Feuer entzündet, haben die Urmenschen noch nicht herausgefunden. Es entbrennen zwischen den einzelnen Stämmen immer wieder blutige Kämpfe um das Feuer. Als der Stamm der Ulam von einer Horde Neandertaler überfallen wird und in ein Sumpfgebiet fliehen muss, geschieht das Unglück: Ihre Feuerquelle erlischt. Von Hunger und dem Erfrierungstod bedroht, entsendet der Stamm drei Männer, die neues Feuer holen sollen. Die Krieger Noah, Amoukar und Gaw begeben sich auf eine gefährliche Reise. Sie stoßen auf eine Horde von Kannibalen, die im Besitz von Feuer ist. In einem blutigen Kampf gelingt es, die Menschenfresser in die Flucht zu schlagen und die Feuerquelle an sich zu nehmen. Ika, eine Gefangene der Kannibalenhorde, schließt sich den Männern an. Sie führt Noah, der sich in sie verliebt, zu ihrem Stamm, der sich auf einer höheren Entwicklungsstufe befindet. Dort lernt Noah, wie man selbst Feuer entfacht. Ika verlässt schließlich ihren Stamm, um Noah zu folgen. Der Stamm der Ulam ist außer sich vor Freude, als die Männer mit dem Feuer zurückkehren. Doch im Überschwang des Freudentaumels fällt die Feuerquelle abermals ins Wasser und erlischt. Nun kann Noah voller Stolz zeigen, was er gelernt hat.
Mit "Am Anfang war das Feuer" hat Jean-Jacques Annaud einen faszinierenden historischen Abenteuerfilm inszeniert. In grandiosen, beinahe dokumentarisch anmutenden Bildern erzählt der akribisch recherchierte Film, für den Annaud eigens eine "Urmenschensprache" entwickeln ließ, wie das Leben in grauer Vorzeit ausgesehen haben mag. Dabei zeichnet sich der Film durch seine zutiefst humanistische Aussage aus.
(ARD)


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23:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Ötztalmann und seine Welt

Das Jahr bevor er schlief

Film von Kurt Mündl

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Als man 1991 am Tiroler Similaungletscher eine vollständig erhaltene Mumie fand, hielt die wissenschaftliche Welt auf der ganzen Welt den Atem an: Zum ersten Mal wurde ein nahezu perfekt konservierter Mensch samt Kleidung und Gebrauchsgegenständen gefunden, der aus der ...
(ORF)

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Als man 1991 am Tiroler Similaungletscher eine vollständig erhaltene Mumie fand, hielt die wissenschaftliche Welt auf der ganzen Welt den Atem an: Zum ersten Mal wurde ein nahezu perfekt konservierter Mensch samt Kleidung und Gebrauchsgegenständen gefunden, der aus der Jungsteinzeit stammt und somit vor 5.300 Jahren gelebt hat. Der Gletschermann vom Ötztal war bald so populär, dass er weltweit nur noch "Ötzi" genannt wurde. Die Mumie ist wohl der "bestuntersuchteste Patient aller Zeiten": Mehr als 60 Wissenschaftsteams forschten an ihr. Was allerdings für immer verborgen bleiben wird, ist die längst versunkene Welt des Gletschermannes. Wie hat er gelebt, gegessen, gejagt? Wie sah die Landschaft aus, in der sein Dorf stand, und welche Tiere und Pflanzen gab es zu seiner Zeit?
Der Film "Der Ötztalmann und seine Welt" versucht, das letzte Lebensjahr des berühmten Steinzeitmannes und seiner Sippe nachzuzeichnen.
(ORF)


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1:15
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Jenseits von Eden: Lifestyle in der Steinzeit

Film von Gerhard Thiel

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1994 macht der Archäologe Klaus Schmidt in Anatolien, tief im Osten der Türkei und nahe der Grenze zu Syrien, bei einer Geländebegehung eine sensationelle Entdeckung: In den sperrigen Steinbrocken, die Bauern beim Pflügen ihrer Felder achtlos beiseite geschafft haben, ...

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1994 macht der Archäologe Klaus Schmidt in Anatolien, tief im Osten der Türkei und nahe der Grenze zu Syrien, bei einer Geländebegehung eine sensationelle Entdeckung: In den sperrigen Steinbrocken, die Bauern beim Pflügen ihrer Felder achtlos beiseite geschafft haben, erkennt er Überreste einer steinzeitlichen Kultanlage. Ein Fund, der die bisherigen Erkenntnisse der urgeschichtlichen Wissenschaft umgekrempelt hat. In mehreren Grabungskampagnen schälte das Team des Deutschen gewaltige Bauten aus der Erde. Der altsteinzeitliche Ruinenhügel von Göbekli Tepe hält die Urgeschichtler in Atem, denn das Werk prähistorischer Ingenieurskunst entstand vor etwa 11.000 Jahren - 5.000 Jahre vor der ersten Stadtgründung im Zweistromland und 7.000 Jahre vor der Existenz der Pyramiden. Die Theorie, erst der sesshafte Farmer habe mit dem Hausbau die Immobilie ins Spiel gebracht und damit die neolithische Revolution angezettelt, fällt mit der Freilegung der Anlage von Göbekli Tepe in sich zusammen. Ihre Entdeckung belegt außerdem, dass die Wiege der Zivilisation weder - wie bisher angenommen - in Mesopotamien noch in Palästina stand, sondern in der heutigen Türkei.
Der Film "Jenseits von Eden: Lifestyle in der Steinzeit" erzählt die weithin unbekannte Geschichte vom "Lifstyle" der Menschen in der Altsteinzeit.


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2:00
Stereo-Ton

hitec: Knochenfunde im Genlabor

Film von André Rehse

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Was wir über unsere Vorfahren und Artgenossen, Neandertaler, Affen und Säugetiere wissen, leiteten Forscher bislang aus der Gestalt von Knochenfunden und aus Klimadaten ab. Insbesondere die Paläontologie beschäftigt sich mit der frühen Entwicklung der Lebewesen und ...

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Was wir über unsere Vorfahren und Artgenossen, Neandertaler, Affen und Säugetiere wissen, leiteten Forscher bislang aus der Gestalt von Knochenfunden und aus Klimadaten ab. Insbesondere die Paläontologie beschäftigt sich mit der frühen Entwicklung der Lebewesen und ihrer Lebensbedingungen. Durch neue Methoden der Gentechnik ist in den vergangenen Jahren eine Tür zu einem völlig neuartigen Forschungsfeld aufgestoßen worden, der Paläogenetik. DNA aus Fossilien kann beispielsweise mit heutiger DNA verglichen werden. Die Paläogenetik eröffnet so einen faszinierenden Blick auf die Geschichte des Lebens.
"hitec: Knochenfunde im Genlabor" besucht einen der weltweit anerkanntesten Spezialisten auf dem Gebiet der Paläogenetik, den Leipziger Forscher Svante Pääbo, ein Schwede, der vorher in Uppsala und München gearbeitet hat. International bekannt wurden Pääbo und sein Team, als sie 1997 in München zum ersten Mal DNA aus einem Oberarmknochen des Original-Neandertalers isolieren konnten.


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2:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Urmensch von Heidelberg

Film von Tamara Spitzing

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Am 21. November 1907 stürzte der Sandgrubenarbeiter Daniel Hartmann aus Mauer bei Heidelberg in seine Stammkneipe. "Ich hab de Adam gfunne!", verkündete er seinen verblüfften Stammtischbrüdern. Hartmann hatte bei der Arbeit den Unterkiefer eines frühen Menschen ...
(ARD/SWR)

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Am 21. November 1907 stürzte der Sandgrubenarbeiter Daniel Hartmann aus Mauer bei Heidelberg in seine Stammkneipe. "Ich hab de Adam gfunne!", verkündete er seinen verblüfften Stammtischbrüdern. Hartmann hatte bei der Arbeit den Unterkiefer eines frühen Menschen freigelegt, ein Stück, das bis heute zu den wichtigsten Funden der menschlichen Evolution zählt und sogar einer ganzen Gattung den Namen gegeben hat: Homo Heidelbergensis. 1907 war der Unterkiefer von Mauer eine Sensation, denn es gab bis dahin kaum Funde von Urmenschen. Außer dem Neandertaler und dem Javamenschen war nichts bekannt, sämtliche afrikanischen Funde waren noch nicht gemacht. Noch heute beschäftigt der Homo Heidelbergensis die Forschung, denn mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen verändert sich auch die Stellung des Urmenschen von Heidelberg im menschlichen Stammbaum. Heute sieht man ihn als Vorfahren des Neandertalers an.
Der Film "Der Urmensch von Heidelberg" zeigt die neuesten Ergebnisse zu einem der wichtigsten archäologischen Funde, die in Baden-Württemberg je gemacht wurden. Und er entführt auf eine Zeitreise in die spannende Lebenswelt des Homo Heidelbergensis, der vor 600.000 Jahren die Auen des Urneckars durchstreifte - zusammen mit Elefanten, Säbelzahntigern und Flusspferden.
(ARD/SWR)


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3:00
Stereo-Ton16:9 Format

Spurensuche in Tansania

Die Kohl-Larsen-Expeditionen

Film von Annette Wagner

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Ludwig Kohl-Larsen, ein Pionier der Anthropologie, hat sich 1934 zusammen mit seiner Frau Margit in das einstmalige Deutsch-Ostafrika aufgemacht und zwei Afrika-Expeditionen unternommen. Das Ehepaar wollte die letzten dort noch lebenden Ureinwohner, die Hadzabe, ...
(ARD/SWR)

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Ludwig Kohl-Larsen, ein Pionier der Anthropologie, hat sich 1934 zusammen mit seiner Frau Margit in das einstmalige Deutsch-Ostafrika aufgemacht und zwei Afrika-Expeditionen unternommen. Das Ehepaar wollte die letzten dort noch lebenden Ureinwohner, die Hadzabe, erforschen. Die Anthropologie verdankt ihren Unternehmungen sogar Filmaufnahmen dieses auch heute noch fast wie in der Steinzeit lebenden Volkes. Lange Zeit blieb Kohl-Larsens Filmarbeit unbeachtet. Fast 70 Jahre später erfuhr die Filmemacherin Annette Wagner von den alten Filmdosen im Keller der Universität von Tübingen. Mit den restaurierten Filmaufnahmen im Gepäck reiste sie ins Stammesgebiet der Hadzabe.
Der Film "Auf Spurensuche in Tansania" begleitet die Autorin auf ihrer Reise.
(ARD/SWR)


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4:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das Rätsel von Herxheim: Der Totenkult der Steinzeitmenschen

Der Totenkult der Steinzeitmenschen

Film von Utz Kastenholz

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Anfang der 1990er Jahre kam in der Nähe des südpfälzischen Herxheim eine jungsteinzeitliche Siedlung ans Licht. Die Funde gaben den damaligen Archäologen Rätsel auf: Sie fanden von Menschenhand bearbeitete Skelettteile und Schädeldächer, die darauf schließen ...
(ARD/SWR)

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Anfang der 1990er Jahre kam in der Nähe des südpfälzischen Herxheim eine jungsteinzeitliche Siedlung ans Licht. Die Funde gaben den damaligen Archäologen Rätsel auf: Sie fanden von Menschenhand bearbeitete Skelettteile und Schädeldächer, die darauf schließen ließen, dass die Leichen verstümmelt worden waren. Waren es die Überreste eines Massakers unter Steinzeitmenschen? Oder war dort Kannibalismus im Spiel? Jetzt konnten diese Fragen beantwortet werden: Das neolithische Dorf bei Herxheim war über Jahrtausende besiedelt. Offensichtlich kamen die Menschen von weit her, um dort ihre Toten ein zweites Mal rituell zu bestatten. Das würde die zerschlagenen Knochen erklären. Ein einzigartiger Fund, der in der mitteleuropäischen Jungsteinzeit ohne Beispiel ist.
Der Film "Das Rätsel von Herxheim" dokumentiert die Ausgrabungen, besucht Spezialisten und stellt das Museum in Herxheim vor. Nachgestellte Szenen der Bestattungsrituale lassen den Totenkult unserer Vorfahren lebendig werden.
(ARD/SWR)


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4:30

Der adlige Schwertschwanz


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Jedes Jahr im Frühsommer taucht an der Ostküste der Vereinigten Staaten ein lebendes Fossil auf: der Schwertschwanz, eine der ältesten Tierarten der Welt. Sein Alter wird auf 350 Millionen Jahre geschätzt. Für viele Menschen sieht das prähistorische Meerestier nicht ...
(ARD/SWR)

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Jedes Jahr im Frühsommer taucht an der Ostküste der Vereinigten Staaten ein lebendes Fossil auf: der Schwertschwanz, eine der ältesten Tierarten der Welt. Sein Alter wird auf 350 Millionen Jahre geschätzt. Für viele Menschen sieht das prähistorische Meerestier nicht gerade sympathisch aus: Er hat spitze Stacheln, einen Rückenpanzer und sein dünner Schwanzstachel ist scharf wie ein Dolch. Doch im Grunde genommen ist der Schwertschwanz ein harmloses Wesen. Die Menschen haben es allerdings nicht immer gut mit ihm gemeint. Früher machte man Dünger aus dem Schwertschwanz, und noch heute wird er als Köder für Aale verwendet, denen die Eier der Weibchen schmecken. Auch für Zugvögel sind diese Eier auf ihrer langen Reise von Südamerika in Richtung Arktis eine nötige Futterquelle. Ohne den Schwertschwanz könnten sie nicht überleben. Deshalb will man nun das prähistorische Meerestier schützen. Auf der Halbinsel Cape Cod interessiert man sich aus einem anderen Grund für den Gliederfüßer. Ein pharmazeutisches Labor hat dort vor 30 Jahren etwas Besonderes über den Schwertschwanz herausgefunden: Sein Blut ist blau, und es gerinnt beim Kontakt mit Bakterien. Dank dieser Eigenschaften hat man einen Test entwickelt, mit dem man die Sterilität von medizinischen Lösungen und Geräten untersuchen kann. Zu diesem Zweck nimmt man täglich ein paar 100 Blaublütern etwa ein Drittel ihres wertvollen Blutes ab und gibt sie dann der Natur zurück.
"Der adlige Schwertschwanz" ist ein Film über das lebende Fossil.
(ARD/SWR)


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4:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Utila - ein Überlebender der Urzeit

Film von Felix Heidinger

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Vor der Nordküste Honduras' erhebt sich die Inselkette Islas de la Bahia. Deren westlichste und kleinste Hauptinsel Utila ist nur 41 Quadratkilometer groß und bietet einer imposanten Großleguan-Art, dem Utila-Schwarzleguan, Lebensraum. Leguane gehören zu den ältesten ...
(ARD/BR)

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Vor der Nordküste Honduras' erhebt sich die Inselkette Islas de la Bahia. Deren westlichste und kleinste Hauptinsel Utila ist nur 41 Quadratkilometer groß und bietet einer imposanten Großleguan-Art, dem Utila-Schwarzleguan, Lebensraum. Leguane gehören zu den ältesten Tierarten der Erde. Es gab sie schon zu Zeiten der Dinosaurier - und sie haben diese überlebt. Als Biologen im Jahre 1994 den Schwarzleguan auf Utila entdeckten, stellte sich schnell heraus, dass die Art vom Aussterben bedroht ist. Der massiven Jagd auf die Tiere und ihre Eier wäre der Utila-Schwarzleguan innerhalb weniger Jahre zum Opfer gefallen, hätten die Biologen nicht das "Schutzprojekt Utila-Leguan" ins Leben gerufen.
Felix Heidinger stellt im Film "Utila - ein Überlebender der Urzeit" den Großleguan vor und lässt sich von den Naturschützern erklären, wie sie das Tier vor dem Aussterben schützen.
(ARD/BR)


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Gabi Reich

Vézère, Frankreich

Das Wunder von Lascaux

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Das Tal der Vézère im französischen Périgord ist eine besonders üppige Schatzkammer der Urzeit. Spätestens seitdem dort die Höhle von Lascaux, die sogenannte Sixtinische Kapelle der Vorgeschichte, entdeckt wurde, muss sich die Wissenschaft von der Idee des ...
(ARD/SWR)

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Das Tal der Vézère im französischen Périgord ist eine besonders üppige Schatzkammer der Urzeit. Spätestens seitdem dort die Höhle von Lascaux, die sogenannte Sixtinische Kapelle der Vorgeschichte, entdeckt wurde, muss sich die Wissenschaft von der Idee des primitiven Vorfahren aus der Eiszeit verabschieden. Vor über 30.000 Jahren entstanden dort die frühesten bekannten Kunstwerke der Menschheit in Europa. Der Vorfahre des modernen Menschen, der Cro-Magnon, schmückte Felsen und Höhlen mit Malereien, Gravuren und Skulpturen. Doch was bedeuten die Darstellungen von Tieren, Menschen, Zeichen? Aus welcher Zeit stammen sie? Welche Rolle spielten die Höhlen in der sozialen Gemeinschaft der Cro-Magnons? Welche Ziele verfolgten die Künstler mit ihren Werken? Die Fragen der Forschung haben eher zu- als abgenommen, seit der Wissenschaftler Abbé Breuil vor über 100 Jahren mit seinen Studien begann.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" zeigt eine spannende Zeitreise von der Eiszeit mitten hinein in das Denken der Neuzeit.
(ARD/SWR)

Sendeende: 6:00 Uhr