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Sonntag, 7. Februar
Programmwoche 06/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Christian Romanowski

Die Jahrhunderthalle in Breslau - Zukunftsweisend,

Polen

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Die Konstruktionstechnik der Jahrhunderthalle in Breslau war bei ihrer Erbauung 1913 für die Bauarbeiter so neu und beängstigend, dass sie sich weigerten, die Verschalung der mächtigen Betonpfeiler zu entfernen. Sie fürchteten, die Riesenkuppel würde zusammenbrechen. ...
(ARD/SWR)

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Die Konstruktionstechnik der Jahrhunderthalle in Breslau war bei ihrer Erbauung 1913 für die Bauarbeiter so neu und beängstigend, dass sie sich weigerten, die Verschalung der mächtigen Betonpfeiler zu entfernen. Sie fürchteten, die Riesenkuppel würde zusammenbrechen. Der Architekt Max Berg musste schließlich einen Passanten dazu überreden, ihm beim Entfernen der Verschalung des ersten Pfeilers zu helfen. Ganz unverständlich war die Befürchtung der Arbeiter nicht: Das Bauwerk ist Beton gewordener Wagemut. Die Spannweite der aus 32 Gewölberippen gebildeten Kuppel beträgt 65 Meter - fast das Doppelte des Pantheons in Rom. Revolutionär war neben der Bauweise auch, dass der Architekt jedes Dekorationselement verweigerte. Die Konstruktion bestimmte die Ästhetik. Errichtet wurde der weltgrößte Kuppelbau aus Stahlbeton als Ausstellungs- und Festhalle zur Hundertjahrfeier der Befreiung von der napoleonischen Herrschaft. In der Halle fanden Wirtschaftsausstellungen, sportliche Wettkämpfe und Theateraufführungen statt. Die Nazis nutzten den monumentalen Raum, der über 6.000 Menschen Platz bietet, außerdem als Bühne für politische Großveranstaltungen.
Der Film von Christian Romanowski stellt das Bauwerk, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, und seine Geschichte vor.
(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher: Faszination Mathematik

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Viele Menschen verbinden mit Mathematik nur ein sprödes Schulfach und haben Hemmungen, sich mit mathematischen Fragen zu beschäftigen. Prof. Albrecht Beutelspacher hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen leichten Zugang zur "Königin der Wissenschaften" zu vermitteln. ...
(ARD/SWR)

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Viele Menschen verbinden mit Mathematik nur ein sprödes Schulfach und haben Hemmungen, sich mit mathematischen Fragen zu beschäftigen. Prof. Albrecht Beutelspacher hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen leichten Zugang zur "Königin der Wissenschaften" zu vermitteln. Seine Meinung ist: "Mathematik muss mit dem Leben zu tun haben. Man kann Mathematik in der Natur und in der Umwelt entdecken. Man kann Experimente machen, Modelle basteln, Knobelaufgaben lösen, an Problemen tüfteln."
In seinem Vortrag zeigt Professor Dr. Albrecht Beutelspacher mit Anekdoten und praktischen Beispielen, dass die Beschäftigung mit der Welt der Zahlen vergnüglich und unterhaltsam sein kann. Beutelspacher lehrt Mathematik an der Universität Gießen und ist Autor zahlreicher Bücher sowie Initiator und Direktor des dortigen Mathematikums.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Film von Sigrun Paas

Caspar David Friedrich: Das Eismeer


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Woher kommt der Hass auf den Westen?

Gret Haller und Jean Ziegler im Gespräch mit

Norbert Bischofberger

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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"Der Hass auf den Westen, diese unausrottbare Leidenschaft, beherrscht heute eine große Mehrheit der Völker in der südlichen Hemisphäre", sagt der bekannte und streitbare Schweizer Soziologe Jean Ziegler. Gründe für diesen Hass sieht Ziegler in der Sklavenzeit, der ...

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"Der Hass auf den Westen, diese unausrottbare Leidenschaft, beherrscht heute eine große Mehrheit der Völker in der südlichen Hemisphäre", sagt der bekannte und streitbare Schweizer Soziologe Jean Ziegler. Gründe für diesen Hass sieht Ziegler in der Sklavenzeit, der kolonialen Besetzung und der heutigen ungleichen Machtverteilung. Ist diese Analyse richtig? Wenn ja, was können die Schweiz und der Westen im Umgang mit den ärmsten Ländern und Menschen besser machen, und wie ließen sich Menschenrechte und Werte wie Freiheit und Demokratie weltweit durchsetzen?
In "Sternstunde Philosophie" diskutiert Jean Ziegler seine Thesen mit der Juristin und Menschenrechtlerin Gret Haller. Sie warnt vor kulturellem Fundamentalismus und plädiert für ein Überwinden von Freund-Feind-Bildern


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Alissa Walser

und Arno Geiger


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Hildegard Behrens - Ausdruck und Schönheit

Film von Eckhart Schmidt

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Hildegard Behrens (1937 - 2009) hat sich besonders als Interpretin von Opern von Richard Wagner und Richard Strauss einen Namen gemacht. Die an allen großen Opernbühnen der Welt gefeierte Sängerin erklärte sich ihren Erfolg mit ihrem intensiven Kontakt zum Publikum ...
(ARD/BR)

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Hildegard Behrens (1937 - 2009) hat sich besonders als Interpretin von Opern von Richard Wagner und Richard Strauss einen Namen gemacht. Die an allen großen Opernbühnen der Welt gefeierte Sängerin erklärte sich ihren Erfolg mit ihrem intensiven Kontakt zum Publikum während des Gesangs, mit ihrer Suche nach dem wahrhaftigen Ausdruck in der Stimme und Gestik und mit ihrem Balance-Akt zwischen Instinkt, Emotion und Ratio. Hildegard Behrens war es wichtig, den authentischen Ausdruck einer Partie nicht nur stimmlich, sondern auch szenisch darzustellen. Schon als Kind wollte sie immer beide Seiten der Medaille haben: das Leben und die Kunst.
Der Film "Hildegard Behrens - Ausdruck und Schönheit", der ein Jahr vor dem Tod von Hildegard Behrens entstand, stellt die Sängerin vor und lässt ihre größten Erfolge Revue passieren.
(ARD/BR)


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11:45
Stereo-Tonschwarz-weiss monochrom

Arturo Toscanini dirigiert Wagner und Verdi

Programm:
Richard Wagner
- Tannhäuser-Ouvertüre - Aufzeichnung vom 4.12.1948
- Prélude 3. Akt "Lohengrin" - Aufzeichnung vom 20.3.1948
- Prélude und Liebestod aus "Tristan und Isolde" -
  Aufzeichnung vom 29.12.1951
- Der Walkürenritt aus dem 3. Akt der Oper "Die Walküre" -
  Aufzeichnung vom 20.3.1948
Giuseppe Verdi
(von Toscanini bearbeitete Version)
- Die Hymne der Nationen - Aufzeichnung von 1944
mit dem Chor des Westminster College und Jan Peerce (Tenor)

Orchester: NBC Sinfonie Orchester

Musikalische Leitung: Arturo Toscanini

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Auch über 50 Jahre nach seinem Tod ist der Dirigent Arturo Toscanini (1867 - 1957) eine Legende. Für den italienischen Maestro nahm Richard Wagner immer eine Sonderstellung ein: Seine erste Spielzeit an der Mailänder Scala begann Toscanini 1898 mit "Die Meistersinger", ...
(ARD/WDR)

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Auch über 50 Jahre nach seinem Tod ist der Dirigent Arturo Toscanini (1867 - 1957) eine Legende. Für den italienischen Maestro nahm Richard Wagner immer eine Sonderstellung ein: Seine erste Spielzeit an der Mailänder Scala begann Toscanini 1898 mit "Die Meistersinger", und bei seinem letzten öffentlichen Auftritt 1954 dirigierte er ein reines Wagner-Programm. Die Affinität des antifaschistischen Dirigenten zu dieser Musik war so groß, dass er sogar von Adolf Hitler das Angebot bekam, die Bayreuther Festspiele zu leiten. Toscanini lehnte jedoch kategorisch ab.
3sat zeigt Highlights aus Arturo Toscaninis Wagner- und Verdi-Aufführungen, die von der National Broadcasting Company zwischen 1948 und 1951 aufgezeichnet wurden.
(ARD/WDR)


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Abgeschminkt: Edgar Selge

beobachtet von Johanna Schickentanz

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Er gilt als einer der besten Schauspieler seiner Generation und ist vielfach mit Preisen geehrt worden. Der 1948 geborene Edgar Selge hat 2000 den Deutschen Filmpreis für eine Nebenrolle in "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" und 2003 als bester Schauspieler für die Rolle ...

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Er gilt als einer der besten Schauspieler seiner Generation und ist vielfach mit Preisen geehrt worden. Der 1948 geborene Edgar Selge hat 2000 den Deutschen Filmpreis für eine Nebenrolle in "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" und 2003 als bester Schauspieler für die Rolle des einarmigen Kommissars Tauber im "Polizeiruf 110" erhalten. Er wurde mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet und erhielt im Mai 2008 den Bayerischen Fernsehpreis für seine Rolle in dem Film "Angsthasen" als bester Schauspieler. Begonnen hat Edgar Selge seine Karriere aber beim Theater. Nach dem Studium der Philosophie und Germanistik in München und Dublin absolvierte er zunächst eine Ausbildung am klassischen Klavier, bevor er die Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München besuchte. Direkt nach seinem Abschluss bekam er 1975 ein Engagement am Berliner Schiller Theater. Von dort wechselte Selge 1978 an die Münchner Kammerspiele, denen er bis 1996 angehörte. Daneben arbeitete er aber auch in Zürich, Wien, Berlin und Salzburg. Mitte der 1980er Jahre startete Edgar Selge seine Karriere beim Fernsehen und im Film. Er
spielte unter Helmut Dietl in der Mediensatire "Kir Royal" und in dem Spielfilm "Rossini" mit, in dem Selge einen biederen Sparkassendirektor gibt.
Porträt des Schauspielers aus der Reihe "Abgeschminkt".


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Überleben in eisiger Kälte

Wie Tiere dem Winter trotzen

Film von Klaus Huber und Erich Pröll

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Viele Tiere erweisen sich im Winter als Überlebenskünstler. Mit raffinierten Strategien wappnen sie sich gegen Schnee und niedrige Temperaturen. Reptilien erstarren in der Kälte, Insektenlarven überleben im Boden, Frösche im Schlamm, Eichhörnchen legen Vorratskammern ...
(ORF)

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Viele Tiere erweisen sich im Winter als Überlebenskünstler. Mit raffinierten Strategien wappnen sie sich gegen Schnee und niedrige Temperaturen. Reptilien erstarren in der Kälte, Insektenlarven überleben im Boden, Frösche im Schlamm, Eichhörnchen legen Vorratskammern an und wachen nur zum Fressen aus der Winterruhe auf. Andere verschlafen die ganze Kälteperiode, so wie Murmeltiere, oder übersiedeln gleich in wärmere Gegenden - wie Zugvögel. Die, die dableiben, fressen sich Winterspeck an, bekommen dickes, helles Winterfell - sowohl zum Schutz vor Feinden als auch vor der Kälte. Die anpassungsfähigsten Tiere haben im Lauf der Evolution gelernt, auch längeren Frostperioden erfolgreich zu trotzen: Viele setzen die Körpertemperatur herab, Rotwild etwa um nicht weniger als 25 Prozent, fressen weniger und beschränken ihre Aktivitäten auf das Nötigste. So sparen sie Energie. Werden sie nicht aufgeschreckt und zur Flucht gezwungen, halten sie auch harte Winter gut durch.
Die Dokumentation "Überleben in eisiger Kälte" zeigt eindrucksvolle Aufnahmen von Tieren im harten Überlebenskampf im Winter. Sie geht auch der Frage nach, wie Zootiere, die aus anderen Erdteilen und Klimazonen stammen, den Winter überstehen.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/HR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Landschaften des Nordens: Die Vorpommersche

Boddenlandschaft

1000 Jahre sind wie ein Augenblick

Film von Gudrun Brigitta Nöh

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Der "Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft" ist ein Refugium für die Tier- und Pflanzenwelt. Zum Territorium des größten Nationalparks an der deutschen Ostseeküste zählen Hiddensee, die Westküste Rügens und die Halbinsel Darß-Zingst. Wind und Wellen bestimmen ...
(ARD/NDR)

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Der "Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft" ist ein Refugium für die Tier- und Pflanzenwelt. Zum Territorium des größten Nationalparks an der deutschen Ostseeküste zählen Hiddensee, die Westküste Rügens und die Halbinsel Darß-Zingst. Wind und Wellen bestimmen jeden Tag die Küstenlinie neu. Seit Jahrtausenden hält der Prozess von Landabtrag und Landgewinnung an und lässt Nehrungen, Buchten, Strandseen, Dünen und Windwatt entstehen. Der Bodden ist eine buchtenreiche Lagune, ein flaches Gewässer. Der Name kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet "Grund" oder "Boden". Tausende Kraniche finden dort ihren Schlafplatz, und auf der kleinen Barther Oie werden etwa 110 Vogelarten von ehrenamtlichen Vogelwärtern geschützt. Der Seeadler ist auch wieder auf Höhenflug. Im Darßwald hat er an verborgenen Orten seinen Horst.
Der Film "Landschaften des Nordens: Die Vorpommersche Boddenlandschaft" geht mit Vogelschützern und Tauchern dort auf eine Entdeckungsreise.
(ARD/NDR)


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15:00

Diese Drombuschs

Prüfung für zwei

Darsteller:
Vera DrombuschWitta Pohl
Onkel LudwigGünter Strack
Dr. Martin SandersMichael Degen
Oma DrombuschGrete Wurm
ChrisMick Werup
MarionSabine Kaack
ThomiEike Hagen Schweikhardt
TinaMarion Kracht
u.a.
Buch: Robert Stromberger
Regie: Michael Meyer

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Zwischen Chris und Tina kommt es zu einer Machtprobe. Tina holt sich Rat bei ihrer Freundin in Mainz. Sie ist sich nicht sicher, ob sie das Kind von Chris zur Welt bringen soll. Als Chris einer Frau bei einem Überfall zu Hilfe eilt, endet das mit einer ...

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Zwischen Chris und Tina kommt es zu einer Machtprobe. Tina holt sich Rat bei ihrer Freundin in Mainz. Sie ist sich nicht sicher, ob sie das Kind von Chris zur Welt bringen soll. Als Chris einer Frau bei einem Überfall zu Hilfe eilt, endet das mit einer Gehirnerschütterung für Chris und einer Wandlung in Tinas Ansichten. Der heimlich verliebte Onkel Ludwig nimmt einen hohen Kredit auf, mit dem er Vera helfen und seine Beziehung zu ihr auf eine solide finanzielle Basis stellen könnte.
Folge der beliebten deutschen Familienserie von Robert Stromberger.



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Fernsehen interaktiv u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Immer häufiger werden Bewegtbildmedien nicht im Fernsehen, sondern über eine schnelle Internetverbindung konsumiert. Ob es die Lieblingssendung in einer virtuellen Online-Videothek oder ein Live-Konzert auf einem Videoportal ist, das klassische Fernsehen hat Konkurrenz ...

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Immer häufiger werden Bewegtbildmedien nicht im Fernsehen, sondern über eine schnelle Internetverbindung konsumiert. Ob es die Lieblingssendung in einer virtuellen Online-Videothek oder ein Live-Konzert auf einem Videoportal ist, das klassische Fernsehen hat Konkurrenz bekommen. Aber nicht nur die Art der Verbreitung von Medien hat sich verändert. Aus den passiven Fernsehzuschauern wird zunehmend ein interaktives Publikum, das Sendungen in unzähligen Kommentaren auf Webseiten diskutiert. Mittlerweile gibt es sogar Internet-Communitys, die Menschen zum gemeinsamen Schauen zusammenbringen. Während die Sendung läuft, unterhalten und kommentieren sie das Gesehene via Internet. Die Medienformen Fernsehen und Internet wachsen zusammen.
Das 3sat-Magazin "neues" berichtet über das interaktive Fernsehen.


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17:00
Stereo-Ton

Unter Bären

Aug in Aug mit Grizzlies in Alaska

Film von David Bittner

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Der Biologe David Bittner aus Bern reist regelmäßig nach Alaska. Mit einem Seekajak und Proviant für die Dauer von drei Monaten wagt er sich in die Wildnis. Auf der Insel Kodiak und an der Katmai-Küste lebt er inmitten der Grizzlys. Bis auf wenige Meter nähert er sich ...

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Der Biologe David Bittner aus Bern reist regelmäßig nach Alaska. Mit einem Seekajak und Proviant für die Dauer von drei Monaten wagt er sich in die Wildnis. Auf der Insel Kodiak und an der Katmai-Küste lebt er inmitten der Grizzlys. Bis auf wenige Meter nähert er sich den Tieren und hält ihr Verhalten mit seiner Kamera in eindrucksvollen Bildern fest. Nachts trennt den Biologen nur ein feiner Elektrozaun von den mächtigen Bären. Ohne diese Vorsichtsmaßnahme wäre er der Neugier der größten Landraubtiere der Erde schutzlos ausgeliefert. Mit seinen Fotos und Videoaufnahmen zieht Bittner anschließend durch Europa. Die Zuschauer seiner Multimediashows können dann mitverfolgen, wie Bittner ein frisch verliebtes Bärenpärchen über Wochen begleitet und wie er selbst in der Wildnis fernab der Zivilisation lebt.
Ein Film über David Bittner und seine Bären in Alaska.


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Kleine Biester

Moderation: Anke Neuzerling

Aus dem Zoo Gelsenkirchen mit Seelöwen, Stachelschweinen,
Mardern, Stinktieren und Erdmännchen

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Sie wirken keineswegs gefährlich, doch sie verfügen über gemeine und hinterhältige Waffen: Stachelschweine und Stinktiere. Stachelschweinen beispielsweise sollte man sich nie von hinten nähern. Dann nämlich fühlen sie sich bedroht und stellen ihre bis zu 40 ...

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Sie wirken keineswegs gefährlich, doch sie verfügen über gemeine und hinterhältige Waffen: Stachelschweine und Stinktiere. Stachelschweinen beispielsweise sollte man sich nie von hinten nähern. Dann nämlich fühlen sie sich bedroht und stellen ihre bis zu 40 Zentimeter langen Dornen auf. Unangenehm können auch die Stinktiere werden. Sie verfügen über eine Drüse im After, aus der sie übel riechendes Sekret absondern können. Auf eine Distanz von zwei Metern können sie damit zielgenau jeden Feind treffen. Die Erdmännchen sehen putzig aus, sind jedoch kleine Rautiere und verfügen über ein scharfes Gebiss.
Anke Neuzerling ist in "Arche Noah" in der "ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen" unterwegs und stellt diesmal "kleine Biester" vor.


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18:00

Fremde Kinder: Kleiner Jäger Gordon

Dokumentarfilm von Jürg Endres,

Deutschland 2004

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Der kleine Gordon erscheint auf den ersten Blick wie ein typisches Eskimokind aus einem Bilderbuch über die kanadische Ostarktis. Im Sommer begleitet er den Vater im Boot zum Fischfang in die tiefen Fjorde um Baffin Island. Im Winter geht es bei minus 40 Grad aufs Packeis ...

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Der kleine Gordon erscheint auf den ersten Blick wie ein typisches Eskimokind aus einem Bilderbuch über die kanadische Ostarktis. Im Sommer begleitet er den Vater im Boot zum Fischfang in die tiefen Fjorde um Baffin Island. Im Winter geht es bei minus 40 Grad aufs Packeis zur Robbenjagd. Sein Traum ist es, einmal ein großer Jäger zu werden. Mit zwölf Jahren, so steht es im ungeschriebenen Ehrenkodex der Inuit, soll der Sohn seine erste selbsterlegte Robbe nach Hause bringen, die die Mutter dann stolz zubereitet. Mit seinen zehn Jahren hat Gordon noch etwas Zeit zum Üben. Doch sein Alltag besteht nicht einmal zur Hälfte aus den Traditionen eines Jäger- und Nomadenvolkes. Auch in dem von den Inuit selbst verwalteten Territorium Nanavut gelten die Gesetze Kanadas. Gordon geht zur Schule, nicht so gerne, aber mit von der Mutter verordneter Regelmäßigkeit. Und wie andere Kinder auch spielt er gerne Tischfußball und wünscht sich eine Playstation. Das Bindeglied zwischen alter und neuer Welt ist Gordons Großmutter, die ihren Enkeln und Urenkeln immer wieder die Märchen der Vorfahren erzählt.
Der Ethnologe Jürg Endres, Jahrgang 1973, lernte Gordon bei den Dreharbeiten zu seinem ersten Film "Caught in the Middle" über drogenabhängige Inuit-Jugendliche kennen. Mit dem lebhaften und gesprächigen Gordon verbrachte er in jenen Tagen seine freie Zeit und hat den Jungen und seine Familie als positive Ausnahmeerscheinung kennen und schätzen gelernt.

"Kleiner Jäger Gordon" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: HR Giger

Magier der Phantastischen Kunst

Film von Beat Kuert und Michael Lang

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HR Gigers Name ist längst ein Synonym für Fantastische Kunst. 1940 wurde er im bündnerischen Chur geboren, studierte Innenarchitektur und Industriedesign. Als Künstler ist er mit seinen surrealistischen Traumlandschaften und dem unverwechselbaren "biomechanischen Stil" ...

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HR Gigers Name ist längst ein Synonym für Fantastische Kunst. 1940 wurde er im bündnerischen Chur geboren, studierte Innenarchitektur und Industriedesign. Als Künstler ist er mit seinen surrealistischen Traumlandschaften und dem unverwechselbaren "biomechanischen Stil" seiner Airbrush-Motive bekannt geworden. Seit dem oscargekrönten Filmdesign für Ridley Scotts Film "Alien" (1979) gilt er auf dem Feld des Sciencefiction- und Horrorkinos als Leitfigur.
Beat Kuert und Michael Lang haben den Künstler für die Reihe "Berg und Geist" in seinem Museum im 400 Jahre alten Schloss St. Germain in Gruyères besucht.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Süsse Schweiz

Film von Heinz Bütler

(aus der SF-Reihe "NZZ Format")

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Rock-Bonbons, so nostalgisch wie ein pinkfarbener Studebaker aus den 1950er-Jahren, werden wie zu Omas Zeiten aus knallbunter Zuckermasse mit der Hand hergestellt. Zu Paolo Careddas Konditorei in Zürich pilgert man für Leckereien aus Marzipan und den Genuss ...

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Rock-Bonbons, so nostalgisch wie ein pinkfarbener Studebaker aus den 1950er-Jahren, werden wie zu Omas Zeiten aus knallbunter Zuckermasse mit der Hand hergestellt. Zu Paolo Careddas Konditorei in Zürich pilgert man für Leckereien aus Marzipan und den Genuss neapaolitanischer Sfogliatelle. Wie sie entstehen, ist kein Geheimnis, aber hohe Konditorenkunst. Kastanien, Orangen und andere Zitrusfrüchte verwandelt Fruits-Confits in Laupen im Kanton Bern in kandierte Delikatessen. Der Schweizer Rolf Mürner wurde 2007 Pâtissier-Weltmeister. Seine Pastry-Kreationen sind süße Hightech-Zaubereien mit einem Hauch Las Vegas.
Der Film von Heinz Bütler stellt besondere Leckereien aus der Schweiz vor.


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19:45
Stereo-Ton

PHOTOsuisse: Alain de Kalbermatten

Porträtfilm von Ursula Meier

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Der Walliser Fotograf Alain de Kalbermatten wurde 1944 im schweizerischen Sitten geboren. Von 1963 bis 1970 studierte er Medizin. Seit 1965 ist er als Fotograf erfolgreich, seine Fähigkeiten erlernte er autodidaktisch. Seine Bilder sind menschenleer, und doch spürt man ...

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Der Walliser Fotograf Alain de Kalbermatten wurde 1944 im schweizerischen Sitten geboren. Von 1963 bis 1970 studierte er Medizin. Seit 1965 ist er als Fotograf erfolgreich, seine Fähigkeiten erlernte er autodidaktisch. Seine Bilder sind menschenleer, und doch spürt man ihre Präsenz. De Kalbermatten findet seine "Sehnsuchtsvisionen" an Orten wie Industriehallen, leer stehenden Hotels und verlassenen Steinbrüchen.
Ursula Meier stellt den Fotografen und seine Arbeit vor.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Berg der Haie

Film von Rolf J. Möltgen

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Weit draußen vor der mittelamerikanischen Küste von Costa Rica ragt die Kokosinsel als Spitze eines einsamen Vulkanbergs aus dem Pazifischen Ozean. Von ihr ließ sich Ende des 19. Jahrhunderts der schottische Schriftsteller Robert L. Stevenson für seinen berühmten ...
(ARD/WDR)

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Weit draußen vor der mittelamerikanischen Küste von Costa Rica ragt die Kokosinsel als Spitze eines einsamen Vulkanbergs aus dem Pazifischen Ozean. Von ihr ließ sich Ende des 19. Jahrhunderts der schottische Schriftsteller Robert L. Stevenson für seinen berühmten Roman "Die Schatzinsel" inspirieren. Zahlreiche Bäche, Wasserfälle und Schluchten prägen das Bild der größten unbewohnten Regenwaldinsel der Welt. Aufgrund einer Abgeschiedenheit konnten sich dort eine einzigartige Fauna und Flora entwickeln. Heute wird die Insel als Nationalpark und Weltnaturerbe der UNESCO von Parkrangern bewacht. Doch die wahren Schätze von Kokos liegen nicht tief im Dschungel vergraben, sondern sind unter Wasser zu entdecken. In der einmaligen Unterwasserwelt wimmelt es von Meerestieren aller Art. Allen voran Hammer-, Riff- und nicht selten Hochseehaie. Während dichte Schnapperschwärme ganze Felsformationen verhüllen, werden draußen im freien Wasser Makrelen von großen Raubfischen auf engem Raum zusammengetrieben. Haie und Thunfische gehen in dieser Ansammlung von Köderfischen gerne auf Jagd. Mit Einbruch der Dunkelheit begeben sich die wendigen Weißspitzenriffhaie auf Beutezug.
Mit der "Deepsee", einem modernen Forschungs-U-Boot, tauchte der Filmemacher Rolf J. Möltgen auf 400 Meter Tiefe. Dabei gelangen ihm Aufnahmen von seltenen Tiefseefisch- und Haiarten.
(ARD/WDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Live

Seitensprung - Kabaretttalk mit Florian Schroeder

Mit den Gästen Sven Plöger, Sebastian Schnoy und Tom Haydn

Fernsehregie: Peter Schönhofer

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Aktuell, politisch und selbstironisch präsentiert Wahl-Berliner Florian Schroeder seinen 3sat-Kabaretttalk "Seitensprung". Dabei bewegt er sich mühelos zwischen Talk, Kabarett, Comedy und Parodie und wurde so zu einem der neuen Stars der jungen deutschen Kabarettszene. ...

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Aktuell, politisch und selbstironisch präsentiert Wahl-Berliner Florian Schroeder seinen 3sat-Kabaretttalk "Seitensprung". Dabei bewegt er sich mühelos zwischen Talk, Kabarett, Comedy und Parodie und wurde so zu einem der neuen Stars der jungen deutschen Kabarettszene.
In der aktuellen Ausgabe von "Seitensprung" begrüßt Florian Schroeder den Hamburger Kabarettisten Sebastian Schnoy, der die Geschichte und Macken der europäischen Völker und ihr ganz spezielles Verhältnis zu Deutschland erklärt. Talkgast Sven Plöger kennt sich mit dem Wetter bestens aus, der Fernseh-Meteorologe plaudert unterhaltsam über Wetterkapriolen und Sturmtiefs. "Gute Aussichten für Morgen" heißt sein Buch über den Klimawandel. Der österreichische Geschichtenerzähler und Chansonnier Tom Haydn singt von "Hundstrümmerl" (Hundehaufen), die zu Seitensprüngen zwingen, von sabbernden Lustgreisen und erotomanen Finanzbeamtinnen. Begleitet wird er von Michael Flügel am Piano und Norbert Nagel an Saxofon, Klarinette und Flöte.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Richter: lebenslänglich

Dokumentarfilm von Sonia Otto und Dieter Ratsch,

Deutschland 2005

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Jugendrichterin Ruth Sieveking ist seit über 30 Jahren im Amt und gilt als "Mutter des Amtsgerichts". Auch bei den jugendlichen Straftätern genießt sie hohes Ansehen, selbst wenn die Strafe mal härter ausfällt. Engagiert kämpft sie für richterliche Unabhängigkeit ...
(ARD/SWR)

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Jugendrichterin Ruth Sieveking ist seit über 30 Jahren im Amt und gilt als "Mutter des Amtsgerichts". Auch bei den jugendlichen Straftätern genießt sie hohes Ansehen, selbst wenn die Strafe mal härter ausfällt. Engagiert kämpft sie für richterliche Unabhängigkeit und gegen Kritik von Medien und Politik. Der 19-jährige Lothar aus Schöneberg steht zum wiederholten Male vor Gericht. Die Anklage: Schwere Körperverletzung. Ob er auch dieses Mal eine Haftstrafe vermeiden kann, ist fraglich. Noch etwas anderes macht ihm Sorgen: Seine Verhandlung wird nicht wie seine früheren Gerichtsverhandlungen von Frau Sieveking geführt werden, zu der er ein großes Vertrauen entwickelt hat, sondern von einem ihm fremden Richter. Richter Rüdiger Warnstädt ist bereits seit einigen Jahren pensioniert. Zu Amtszeiten war er ein kontroverser und viel zitierter Amtsrichter. Jetzt schreibt er über seine Erfahrungen. "Der ungekrönte König vom Amtsgericht" reist seit seiner Pensionierung von einer Lesung zur nächsten. Für Proberichter Lars Fricke steigt der Druck. In wenigen Wochen endet seine Probezeit, dann wird sich entscheiden, ob er zum Richter auf Lebenszeit ernannt wird oder nicht. Für ihn ist Richter ein Traumberuf mit "der Freiheit eines Künstlers und der Sicherheit eines Beamten".
Der Film von Sonia Otto und Dieter Ratsch begleitet Juristen in ihrem Alltag.
(ARD/SWR)


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23:10
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Minuten zu spät

Fernsehfilm, DDR 1972

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Manfred TeichRoland Knappe
Herr TrögerDietmar Richter-Reinick
Herr SchenkGerry Wolff
u.a.
Buch: Horst Bastian
Buch: Manfred Mosblech
Regie: Manfred Mosblech

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Die kleine Karin Berger erzählt ihren Eltern von einem lieben Onkel im Rollstuhl, der sie im Stadtpark gekitzelt und gestreichelt habe. Trotz einiger Zweifel an den ungenauen Schilderungen des Mädchens sucht die Polizei intensiv nach dem Rollstuhlfahrer, der sich Karin ...
(ARD/MDR)

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Die kleine Karin Berger erzählt ihren Eltern von einem lieben Onkel im Rollstuhl, der sie im Stadtpark gekitzelt und gestreichelt habe. Trotz einiger Zweifel an den ungenauen Schilderungen des Mädchens sucht die Polizei intensiv nach dem Rollstuhlfahrer, der sich Karin unsittlich genähert haben soll. Doch unter den Rollstuhlfahrern, die sich im Stadtpark regelmäßig treffen, ist er nicht zu finden. Auch aus den Überprüfungen weiterer Behinderter können Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt keine "heiße Spur" ableiten. Hat sich das lebhafte Kind alles nur ausgedacht? Wochen später bestätigt sich Karins Schilderung auf schreckliche Weise. Von den Rollstuhlfahrern alarmiert, findet die Polizei die Kleine beinahe zu Tode gewürgt im Gebüsch des Stadtparks. Der Fremde konnte den Männern unerkannt mit einem Lieferwagen entkommen. Den Kriminalisten wird klar, dass sie die ganze Zeit auf der falschen Fährte waren: Der Täter benutzte den Rollstuhl nur als Tarnung. Noch einmal überprüfen sie jedes Detail. Die Zeit drängt, denn der Fremde könnte sich schon ein neues Opfer suchen.
"Polizeiruf 110: Minuten zu spät" ist eine Folge der traditionsreichen Krimireihe mit Peter Borgelt und Sigrid Göhler.

3sat zeigt die weiteren Folgen der Reihe "Polizeiruf 110" immer sonntags gegen 23.00 Uhr.
(ARD/MDR)


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0:15
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Nur der Tod ist kälter

(Whiteout)

Spielfilm, Japan 2000

Darsteller:
Chiaki HirakawaNanako Matsushima
Teruo TogashiYuji Oda
Masahiko UtsukiKoichi Sato
u.a.
Regie: Setsurou Wakamatsu

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Zwei Bergsteiger werden in der Nähe des Okutowa-Staudamms vermisst. Trotz Schneesturmwarnung machen sich die befreundeten Techniker Togashi und Yoshioka auf den Weg zur Rettung. Als Yoshioka bei dem Rettungsversuch verletzt wird, muss Togashi allein zurück zum ...

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Zwei Bergsteiger werden in der Nähe des Okutowa-Staudamms vermisst. Trotz Schneesturmwarnung machen sich die befreundeten Techniker Togashi und Yoshioka auf den Weg zur Rettung. Als Yoshioka bei dem Rettungsversuch verletzt wird, muss Togashi allein zurück zum Kontrollzentrum des Staudamms, um Hilfe zu holen. Heftige Schneeverwehungen rauben ihm jedoch die Sicht, er verliert die Orientierung und damit wertvolle Zeit. Die Bergsteiger können gerettet werden, für Yoshioka aber kommt jede Hilfe zu spät. Zwei Monate später fährt Yoshiokas Verlobte Chiaki zum Staudamm, um den Unglücksort zu besuchen. Dort wird sie von Togashi bereits erwartet. Er fühlt sich für den Tod seines Freundes verantwortlich und will das Versprechen einlösen, sich um Chiaki zu kümmern. Doch die Begegnung wird durch Terroristen verhindert, die den Staudamm überfallen. Chiaki und das beschäftigte Personal werden als Geiseln genommen. Anführer Utsugi fordert von der japanischen Regierung fünf Milliarden Yen. Ansonsten droht er damit, die Geiseln zu erschießen und den Staudamm zu sprengen, was 200.000 Familien im Tal das Leben kosten würde.
Fesselnder Actiontriller aus Japan, der durch seine atmosphärisch dichte Inszenierung und atemberaubende Aufnahmen besticht.


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2:15
Stereo-Ton

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Bettelstudent

Komische Operette in drei Akten von Karl Millöcker

Sommerarena Baden, 2006

Es singen Anke Berndt, Frauke Schäfer, Kip Wilburn,
Thomas Sigwald, Jürgen Trekel u.a.

Libretto: Friedrich Zell
Libretto: Richard Genée
Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik
Inszenierung: Robert Herzl

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1704 im sächsisch besetzten Polen: Der sächsische Militäroberst Ollendorf möchte sich als verschmähter Liebhaber an einer polnischen Komtesse rächen und diese sowie die Freiheitsideen des polnischen Adels lächerlich machen.
Nach einem Libretto von Friedrich ...
(ORF)

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1704 im sächsisch besetzten Polen: Der sächsische Militäroberst Ollendorf möchte sich als verschmähter Liebhaber an einer polnischen Komtesse rächen und diese sowie die Freiheitsideen des polnischen Adels lächerlich machen.
Nach einem Libretto von Friedrich Zell und Richard Genée, für das sich übrigens auch Johann Strauß interessierte, siedelte Karl Millöcker das Stück "Der Bettelstudent" über Liebe, Machtmissbrauch und Patriotismus im Polen des frühen 18. Jahrhunderts an. Robert Herzl inszenierte das Stück 2006 in der Sommerarena Baden, die im Kurpark von Baden bei Wien liegt, mit Melodien wie "Ach ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst" und "Ich hab kein Geld, bin vogelfrei".
(ORF)



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4:50
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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5:35
16:9 Format

Die Schneeleoparden vom Issyk Kul

Film von Britta Hilpert

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Der Issyk Kul in Kirgisistan ist der zweitgrößte Gebirgssee der Erde. Sein wildes Nordufer ist die Heimat der Schneeleoparden. Ein Paradies auf Zeit, denn Wilderer machen Jagd auf die Tiere, das Fremdenverkehrsaufkommen steigt, die Landwirtschaft rückt immer weiter vor, ...

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Der Issyk Kul in Kirgisistan ist der zweitgrößte Gebirgssee der Erde. Sein wildes Nordufer ist die Heimat der Schneeleoparden. Ein Paradies auf Zeit, denn Wilderer machen Jagd auf die Tiere, das Fremdenverkehrsaufkommen steigt, die Landwirtschaft rückt immer weiter vor, und der Klimawandel macht sich bemerkbar. Schon jetzt sinkt der Seespiegel, das Wasser für Mensch und Tier wird knapp. Die Bauern rücken mit ihren Herden immer höher die Hänge hinauf, dorthin, wo es kühl ist und es noch Wasser gibt - doch damit wird auch das Territorium des Schneeleoparden und anderer Tiere zuehmend eingeschränkt.
Britta Hilpert begleitet in "Die Schneeleoparden vom Issyk Kul" den deutschen Umweltexperten Thorsten Harder, einen Mitarbeiter des Naturschutzbundes Deutschland, zu einem Reha-Zentrum für Schneeleoparden, auf eine Inspektionsfahrt der "Anti-Wilderer-Einheit" und in eines der letzten Feuchtgebiete, wo Harder bei Dorfvorstehern für ein neues Umweltverständnis bei den Kirgisen wirbt.


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

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