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November 2017
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Donnerstag, 4. Februar
Programmwoche 05/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Report

Das politische Magazin des ORF

Moderation: Gabi Waldner


Das Wochenmagazin liefert Hintergrundberichte zum aktuellen politischen Geschehen in Österreich und der EU. Studiogespräche mit führenden Politikern und Experten beleuchten Hintergründe von Entscheidungen und Entwicklungen.
(ORF)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Montafon - Ein Fest fürs Leben

Film von Eva-Maria Berger

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Das kleine Vorarlberger Tal Montafon wurde bereits von den Römern besiedelt, und Ernest Hemingway redigierte dort seinen ersten Bucherfolg "Fiesta". Im kleinen Ort Vandans steht die letzte europäische Krauthobelfabrik, ebenso hat die Holzverarbeitung eine lange Tradition ...
(ORF/3sat)

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Das kleine Vorarlberger Tal Montafon wurde bereits von den Römern besiedelt, und Ernest Hemingway redigierte dort seinen ersten Bucherfolg "Fiesta". Im kleinen Ort Vandans steht die letzte europäische Krauthobelfabrik, ebenso hat die Holzverarbeitung eine lange Tradition im Montafon: Ein Beispiel dafür ist der Montafoner Tisch. Die Herstellung des achteckigen Möbelstücks erfordert handwerkliches Talent. Die Platte ist mit Intarsien verziert, und in der Mitte wird eine Schieferplatte eingelassen. Auch die Stickerei hat im Tal große Bedeutung. Die Trachtenkleider der Montafonerinnen sind aufwendig mit Ornamenten und Blumenmustern bestickt. Die letzte Trachtenstickerin des Tals ist bemüht, ihr Können an die nächste Generation weiterzugeben. Bekannt ist die Region außerdem für die Käseerzeugung. Eine regionale Spezialität ist zum Beispiel der "Sura Kees" - ein Magerkäse mit säuerlichem Geschmack.
Der Film "Montafon - Ein Fest fürs Leben" stellt das Montafon und seine Bewohner vor.
(ORF/3sat)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Nachtcafé

Gäste bei Wieland Backes

Wie käuflich ist die Liebe?

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"Millionär sucht junge Blondine fürs Leben!": Wenn aus so einer Anzeige eine Beziehung hervorgeht, sind die Vorurteile im Umfeld groß. Die einen finden es moralisch verwerflich und schlichtweg nicht möglich, sich Gefühle zu erkaufen. Andere wiederum sind überzeugt, ...
(ARD/SWR)

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"Millionär sucht junge Blondine fürs Leben!": Wenn aus so einer Anzeige eine Beziehung hervorgeht, sind die Vorurteile im Umfeld groß. Die einen finden es moralisch verwerflich und schlichtweg nicht möglich, sich Gefühle zu erkaufen. Andere wiederum sind überzeugt, dass auch aus solch einer Beziehungskonstellation dauerhaftes, wahres Liebesglück erwachsen kann. Geld und Liebe gelten als unvereinbare Gegensätze. Doch dass auch die Ware Liebe zur wahren Liebe werden kann, zeigen immer wieder moderne "Pretty-Woman"-Märchen: Wenn sich zum Beispiel eine Prostituierte in einen Freier verliebt und mit ihm fortan ein glückliches Eheleben führt. Doch dass Gefühle nicht bestellbar sind und Verlockungen des dicken Geldbeutels langfristig nicht ausreichen, zeigen viele gescheiterte Ehen von Asiatinnen, die heiratswillige Männer per Katalog nach Deutschland geordert haben. Ist da die geschiedene Mitvierzigerin, die sich ganz bewusst entspannende, romantische Abende ohne jegliche weitere Verpflichtung mit einem Callboy gönnt, nicht ehrlicher? Welche Form der Liebe ist also käuflich? Kann Geld echte Gefühle hervorrufen? Ist es möglich, dass sich finanzielle Berechnung in Liebesglück wandelt?
Wieland Backes diskutiert unter anderem mit folgenden Gästen: Katy Karrenbauer, die sich nie die Frage stellte: Geld oder Liebe - sie gab ihrem Partner von beidem reichlich und musste dafür bitteres Lehrgeld bezahlen. Dany Ried, für die ein prächtig gefüllter Kontostand Grundvoraussetzung für die Liebe ist. "Geld kann nicht hinderlich sein für die Liebe", sagt die Österreicherin, und so machte sie sich zielgerichtet auf die Suche nach einem Millionär. Und Klatschreporter Michael Graeter, dessen Ehe beide Extreme überstanden hat: Seine Frau stand ihm auch dann zur Seite, als der gefeierte Kolumnist für acht Monate ins Gefängnis musste. Doch wie schnell die Liebe zu Ende sein kann, wenn der Kontostand nicht mehr stimmt, das erlebt Michael Graeter tagtäglich hautnah in der High-Society.
(ARD/SWR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Orientierung

Das Religionsmagazin des ORF

Moderation: Doris Appel


Das Religionsmagazin berichtet über Hintergründe und aktuelle Ereignisse aus den Weltreligionen. Einen Schwerpunkt bildet neben der Berichterstattung aus Österreich die Situation in Afrika und Lateinamerika.
(ORF)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

100% Urlaub

Themen:
*Topziel: Sehnsucht nach Afrika - Mosambik
*Städtetrip: Surakarta - Königsstadt in Ostjava
*Sport & Wellness: Auf den Spuren von Kati Wilhelm
und Michael Greis - Selbstversuch im Biathlon
*Ein Hotel zum Verlieben:
Das Kona Village Resort auf Big Island/Hawai


Das Magazin ist ein Reiseführer mit konkreten Tipps und Infos für den Urlaub und gleichzeitig eine Einladung, von den schönsten Urlaubszielen zu träumen.
(ARD/SR)


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tasmanien

Vom Teufel und der Hölle auf Erden

Film von Peter M. Kruchten

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Der australische Inselstaat Tasmanien ist für die einen "Sträflingsinsel", für die anderen das "Paradies am Ende der Welt". Eine Reise von Europa an die Südostspitze Australiens ist eine Geduldsprobe, die auch heute noch nicht in einem Tag zu bewältigen ist. Die ...
(ARD/SR)

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Der australische Inselstaat Tasmanien ist für die einen "Sträflingsinsel", für die anderen das "Paradies am Ende der Welt". Eine Reise von Europa an die Südostspitze Australiens ist eine Geduldsprobe, die auch heute noch nicht in einem Tag zu bewältigen ist. Die ersten weißen Siedler, die vor rund 200 Jahren nach Australien aufbrachen, waren monatelang unterwegs. Ihr Vorhaben war gefährlich, aber Landgeschenke lockten, und die Fruchtbarkeit des Bodens wurde gerühmt. Ein englischer Landpfarrer und Amateurgeologe verkündete, "dass der verlorene Garten Eden auf Tasmanien gelegen" habe. Tausende haben dort schließlich ihr persönliches Paradies gesucht und es sich geschaffen, oft ohne Rücksicht auf die Natur. Erst in den 1970er Jahren, nachdem es längst keine reinblütigen Aborigines mehr gab, die Hälfte aller Säugetierarten in Australien ausgerottet und die meisten alten Eukalyptuswälder abgeholzt waren, hat ein Umdenken eingesetzt. 1972 wurde in der tasmanischen Hauptstadt Hobart sogar die erste Grüne Partei der Welt gegründet. Jetzt versuchen die Tasmanier, das vom Paradies zu retten, was noch übrig ist: die letzten Quadratkilometer saubere, unberührte Natur. Noch ist es nicht zu spät.
Peter M. Kruchten erzählt die Geschichte des Inselstaats Tasmaniens und stellt Projekte vor, die heute die Natur und die Ureinwohner schützen.
(ARD/SR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Newton

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Moderation: Carolina Inama


Das österreichische Wissenschaftsmagazin informiert aus Labors, Forschungsstätten und von anderen Schauplätzen der Wissenschaft über das Neueste aus Wissenschaft und Forschung.
(ORF)


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13:40
Stereo-Ton16:9 Format

NETZ NATUR: Wildkatzen - eine haarige Geschichte

Die Naturreportage aus der Schweiz

Moderation: Andreas Moser

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Wildkatzen, die kaum bekannten Verwandten unserer Hauskatzen, führen das Leben heimlicher Jäger. Sie ernähren sich hauptsächlich von Mäusen und jagen sie in Konkurrenz mit Bussarden, Füchsen und Hauskatzen. Wildkatzen waren schon lange vor der Domestikation der ...

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Wildkatzen, die kaum bekannten Verwandten unserer Hauskatzen, führen das Leben heimlicher Jäger. Sie ernähren sich hauptsächlich von Mäusen und jagen sie in Konkurrenz mit Bussarden, Füchsen und Hauskatzen. Wildkatzen waren schon lange vor der Domestikation der Hauskatze in Europa heimisch. Einst fast ausgerottet, breiten sie sich heute wieder aus.
In dem Film aus der Reihe "NETZ NATUR" beobachten Tierfilmer und Forscher die Katzen auf freier Wildbahn: Dem Forscher- und Filmautoren-Paar Manfred Trinzen und Ingrid Büttner sind spannende Einblicke ins natürliche Leben der Wildkatzen gelungen. Im nördlichen Jura konnte Biologe und Tierfilmer Felix Labhardt Wildkatzen beim Beutefang filmen. Wildbiologe Darius Weber wollte herausfinden, wie viele "Juratiger" heute unterwegs sind, und lockte die Tiere mit Baldrian an.


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14:35
Stereo-Ton16:9 Format

WEF: Mit den Mächtigen im Schnee

(Wh.)


Schweizer Reporter erzählen außergewöhnliche Geschichten von außergewöhnlichen Menschen aus der ganzen Welt.


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

wissen aktuell: Schaltzentrale Gehirn

Konzept von Katharina Finger

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Es sind aufregende Zeiten, in denen wir leben. Neurowissenschaftler arbeiten an einem virtuellen Modell unseres Denkapparats, in dem sie jede einzelne Nervenfaser und ihre Verknüpfungen zu anderen Nervenfasern darstellen wollen. Sie registrieren jeden elektrischen Impuls, ...

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Es sind aufregende Zeiten, in denen wir leben. Neurowissenschaftler arbeiten an einem virtuellen Modell unseres Denkapparats, in dem sie jede einzelne Nervenfaser und ihre Verknüpfungen zu anderen Nervenfasern darstellen wollen. Sie registrieren jeden elektrischen Impuls, den diese Neuronen untereinander austauschen. Viele Fragen wie die, wo im Gehirn Aggression, Lust oder das Gedächtnis entstehen, können die Wissenschaftler schon heute beantworten. Doch werden die Neurowissenschaftler das Rätsel "Bewusstsein" lösen können? Werden sie das "Ich" finden in diesem gigantischen Neuronencomputer, den wir Gehirn nennen?
"wissen aktuell: Schaltzentrale Gehirn" berichtet von den großen Fortschritten, die die Neurowissenschaft in jüngster Zeit gemacht hat, zeigt aber auch die Grenzen der Erkenntnis auf.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Biber beißt sich durch

Film von Axel Gomille

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Biber sind die größten Nagetiere Europas. Da sie schlecht zu Fuß sind und sich nur im Wasser sicher fühlen, gestalten sie die Welt nach ihren Vorstellungen: Mit Dämmen, die mehrere Hundert Meter lang werden können, regulieren sie den Wasserstand. Doch diese Dämme ...

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Biber sind die größten Nagetiere Europas. Da sie schlecht zu Fuß sind und sich nur im Wasser sicher fühlen, gestalten sie die Welt nach ihren Vorstellungen: Mit Dämmen, die mehrere Hundert Meter lang werden können, regulieren sie den Wasserstand. Doch diese Dämme verursachen nicht selten Überschwemmungen. Da Biber auch ganze Bäume fällen, um an ihre Lieblingsnahrung - Laub und Rinde - zu gelangen, sind sie besonders bei Bauern und Waldbesitzern unbeliebt und wurden lange Zeit als Schädlinge verfolgt. Doch vor allem durch die Jagd nach ihren Pelzen standen sie kurz vor der Ausrottung. In ganz Deutschland hatten nur knapp 200 Tiere in den Auwäldern der mittleren Elbe und ihrer Zuflüsse überlebt. Strenge Schutzmaßnahmen, die schon zu DDR-Zeiten begannen, ließen den Bestand jedoch wieder auf rund 7.000 Tiere ansteigen. Seitdem nehmen auch die Probleme wieder zu. Peter Ibe ist in Sachsen-Anhalt für Biberschutz zuständig. Er kümmert sich um die Nager, denn er weiß, dass Biber mit ihren Fähigkeiten eine Schlüsselrolle in der Natur spielen. Sie legen wertvolle Feuchtgebiete an, von denen viele Tier- und Pflanzenarten profitieren: Abertausende Kaulquappen von Fröschen, Kröten und Molchen entwickeln sich in den Gräben und Tümpeln, die wiederum Spinnen, Libellen und Vögeln als Nahrung dienen. In den von den Bibern geschaffenen Lebensräumen finden sogar stark gefährdete Arten wie Otter und Kraniche eine Zuflucht. Ibe ist überzeugt: "Einen besseren Partner für den Naturschutz als den Biber kann man nicht kriegen!" Die meisten Probleme, die die fleißigen Nager den Menschen gelegentlich bereiten, lassen sich mit recht einfachen Mitteln lösen. Für den Erhalt der Artenvielfalt ist es jedoch von unschätzbarem Wert, dass der Biber wieder auf dem Damm ist.
Der Film "Der Biber beißt sich durch" fragt, ob und wie ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Biber möglich ist.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Berlin und Brandenburg

Moderation: Sabine Kühn

Themen:
* Eiskalte Grüße vom Mars
* Sorben-Schule
* Cinema-Mobile
* Oma malt van Gogh
* Therapie mit Huskies
* Der Kachelsammler
* Süße Tradition
* Ein Auflug in den Spreewald
* Seehundbabys im Zoo

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/RBB/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Themen:
Riskante Vorsorge
Darmspiegelungen sind für die Krebsvorsorge
wichtig, bergen aber auch Gefahren
Reinigende Kälte
Eisige Temperaturen bringen das Ökosystem
an der Nordseeküste wieder ins Gleichgewicht


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Leben im Netz

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Themen: Kulturelle Kernschmelze (2/2) u.a.

Moderation: Tina Mendelsohn

Weiteres Thema:
Leben im Netz - was wird aus dem kulturellen Gedächtnis?

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Von der SMS bis zum Tweet, von Blogs bis zum Handy-Video - unsere Kommunikationskultur hat sich binnen Kurzem dramatisch verändert. Alles scheint nur noch eine Frage der Technik zu sein. Doch wie ist es um die Allianz von Computer, Kreativität und Kultur bestellt? Und ...

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Von der SMS bis zum Tweet, von Blogs bis zum Handy-Video - unsere Kommunikationskultur hat sich binnen Kurzem dramatisch verändert. Alles scheint nur noch eine Frage der Technik zu sein. Doch wie ist es um die Allianz von Computer, Kreativität und Kultur bestellt? Und wie wirken sich die neuen Kommunikationsstrukturen auf unsere Gesellschaft aus? Außer Zweifel steht: Wir befinden uns in einem historischen Moment des Übergangs. In einer Zeit kultureller Kernschmelze. Die neue, nervöse Art der Wissensaneignung, der Speicherung und Verbreitung von Wissen verändert nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern auch unser Denken.
Zweiter Teil des zweiteiligen Essays "Kulturelle Kernschmelze" von Thomas Palzer, das sich mit dem Thema beschäftigt. Außerdem spricht "Kulturzeit" mit Peter Matussek, Lehrstuhlinhaber für Medienästhetik an der Universität Siegen, darüber, wie wir künftig lesen, lernen und denken werden.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Leben im Netz

neues spezial: "Digital Natives" - die Ureinwohner

des World Wide Web

Film von Uta Meyer und Gabi Glasstetter

Erstausstrahlung

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Sie fühlen sich im World Wide Web nicht nur zu Hause, sie sind es: Sie wurden dort hineingeboren - die sogenannten "Digital Natives". Dieser vom amerikanischen Pädagogen Marc Prensky geprägte Begriff bezeichnet, grob gesagt, alle nach 1980 geborenen Weltbürger: ...

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Sie fühlen sich im World Wide Web nicht nur zu Hause, sie sind es: Sie wurden dort hineingeboren - die sogenannten "Digital Natives". Dieser vom amerikanischen Pädagogen Marc Prensky geprägte Begriff bezeichnet, grob gesagt, alle nach 1980 geborenen Weltbürger: Nämlich diejenigen, die nie in einer Welt ohne Internet, Handy, Videospiele und all den anderen "Tools" des digitalen Zeitalters gelebt haben. Für diese "Netzbewohner" sind die Grenzen zwischen Realität und Virtualität fließend. Im übertragenen Sinn werden sie als Muttersprachler in der digitalen Welt bezeichnet, wohingegen "Digital Immigrants", also jene, die erst nachträglich lernen mussten, sich in dieser Welt zu bewegen, ihren Akzent nie verloren haben. Viele der "Immigranten" können sich nicht vorstellen, dass die junge Generation viele Dinge im Netz leichthändig erledigt, die sie Schritt für Schritt abarbeiten müssen. Die jungen "Netzbewohner" kennen sich in der digitalen Welt mindestens genauso gut aus wie in der Realität, wenn nicht sogar besser. Sie beeinflussen in verstärktem Maß die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Medien, Politik und Wirtschaft spüren ihren Einfluss schon deutlich.
Die "neues spezial"-Dokumentation "Digital Natives" zeigt das Leben der "Eingeborenen" des Internets, was sie auszeichnet und wie die von ihnen gestaltete Zukunft aussieht.

Als letzten Beitrag des 3sat-Akzents "Leben im Netz" zeigt 3sat im Anschluss, um 21.00 Uhr, "scobel - Die Welt ist flach".


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Leben im Netz

scobel - Die Welt ist flach

Chancen und Risiken der digitalen Veränderung

Erstausstrahlung

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Erstmals hat sich bei den vergangenen Bundestagswahlen in Deutschland eine Gruppe junger Erwachsener politisch zu Wort gemeldet, die mit der Internet-Revolution groß geworden ist. Die "Piratenpartei", sagen Soziologen, sei analog zur Bewegung der Grünen als Vorhut einer ...

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Erstmals hat sich bei den vergangenen Bundestagswahlen in Deutschland eine Gruppe junger Erwachsener politisch zu Wort gemeldet, die mit der Internet-Revolution groß geworden ist. Die "Piratenpartei", sagen Soziologen, sei analog zur Bewegung der Grünen als Vorhut einer neuen "digitalen Generation" zu verstehen. Menschen werden zunehmend sozial und politisch einfordern, was Computerwelten in ihnen angelegt haben. Dass diese Versprechen widersprüchlicher nicht sein können, zeigt sich an der Idee, dass das Internet einerseits als Geschäftsfeld der Zukunft angepriesen wird, andererseits aber eine "Open Source"- und "No Ecomomy"-Haltung vertreten wird, die alles, was das Internet bietet, als Gratis-Gut versteht. Doch nicht nur wirtschaftlich hat sich der Alltag durch das Web dramatisch verändert. Es gibt auch kaum Modelle, wie durch eine Ordnungskompetenz die Flut von Informationen im Internet sinnvoll genutzt werden könnte. Stattdessen führt die Überflutung ebenso wie die Mehrfachbelastung in der Kommunikation durch E-Mails, Twitter und andere Web-2.0-basierte Dauerkommunikationstechnik zu einem bislang wenig erforschten "digitalen Stress". All diese Phänomene führen zu eingreifenden kulturellen Veränderungen und einem allmählichen Bewusstseinswandel, der mit dem scheinbar wertfreien Gebrauch von Computern einhergeht. Dass der Gebrauch von Computern das Gehirn verändert, ist bekannt. Weniger erforscht sind jedoch die Auswirkungen der Formen und Zwänge, die mit dem Aufbau von Hierarchien und Kontrollmechanismen der digitalen Technik einhergehen und zunehmend das Alltagsdenken prägen.
Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen die Chancen und Risiken der digitalen Veränderung. Dabei stehen Fragen nach der Idee des unendlichen, frei verfügbaren Wirtschaftsraums ebenso im Zentrum wie Fragen nach den durch Computer erzeugten kulturellen Veränderungen in unseren Gesellschaften.

Mit "scobel - Die Welt ist flach" endet der 3sat-Akzent "Leben im Netz".


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Der Sohn

(Le Fils)

Spielfilm, Belgien/Frankreich 2002

Darsteller:
OlivierOlivier Gourmet
FrancisMorgan Marinne
MagaliIsabella Soupart
PhilippoRémy Renaud
OmarNassim Hassaini
RaoulKevin Leroy
SteveFélicien Pitsaer
u.a.
Regie: Jean-Pierre Dardenne
Regie: Luc Dardenne

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Der introvertierte Tischlermeister Olivier ist Lehrmeister in einer Schreinerwerkstatt für schwierige Jugendliche. Ein Junge, der sich um eine Lehrstelle bewirbt, scheint seine besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: der 16-jährige Francis. Nach einer emotional ...

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Der introvertierte Tischlermeister Olivier ist Lehrmeister in einer Schreinerwerkstatt für schwierige Jugendliche. Ein Junge, der sich um eine Lehrstelle bewirbt, scheint seine besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: der 16-jährige Francis. Nach einer emotional aufgeladenen Begegnung zwischen Olivier und seiner geschiedenen Frau Magali wird langsam klar, welch schicksalhafte Herausforderung Olivier zu bewältigen hat: Francis hat vor fünf Jahren Oliviers und Magalis kleinen Sohn in Panik erwürgt, als dieser ihn beim Diebstahl eines Autoradios störte. Nun steht der auf Bewährung aus dem Jugendgefängnis entlassene Francis als Lehrling vor ihm. Olivier nimmt ihn in die Werkstatt auf, baut sogar ein besonderes Vertrauensverhältnis zu dem Jungen auf. Warum, kann sich Olivier selbst kaum erklären. Francis seinerseits ahnt nicht, wer sein Lehrmeister ist. Doch bei einer gemeinsamen Fahrt in ein entfernt liegendes Holzlager kommt es zur Konfrontation.
Filmkunst und Sozialphilosophie vereinen sich auf perfekte Weise in den Filmen der Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne. Nach "Das Versprechen" (1996) und "Rosetta" (1999) haben die Dardenne-Brüder mit "Der Sohn" ihr Kino eines kühnen modernen Sozialrealismus konsequent und verfeinert fortgeführt. Den entgleisenden Alltag, die innere Verkrampfung Oliviers inszenieren sie anfangs mit körpernaher, bewegter Handkamera, lassen allerdings den Figuren die Unberührtheit und den Gesichtern ihr Rätsel. Die ungeheure psychologische Spannung des Films wird dadurch noch gesteigert. Getragen wird der Film besonders durch den belgischen Schauspieler Olivier Gourmet, der immer wieder in Filmen der Dardenne-Brüder zu sehen ist. Neben "Der Sohn" (Darstellerpreis für Olivier Gourmet) wurden auch ihre Filme "Rosetta" (1999) und "Das Kind" (2005) mit einer Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet.


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0:05
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:30
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.



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1:45
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:25
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)



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3:00
Stereo-Ton16:9 Format

Africa Live - Eine Konzert-Kampagne gegen Malaria

Konzert-Dokumentation von Ideale Audience

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Der senegalesische Musiker Youssou N'Dour initiierte in Dakar ein Musik-Event, bei dem im März 2005 die bekanntesten afrikanischen Künstler aus allen Ländern - darunter Angélique Kidjo, Baaba Maal, Awilo Longomba, Tiken Jah Fakoly und Rokia Traore - eine Woche lang vor ...

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Der senegalesische Musiker Youssou N'Dour initiierte in Dakar ein Musik-Event, bei dem im März 2005 die bekanntesten afrikanischen Künstler aus allen Ländern - darunter Angélique Kidjo, Baaba Maal, Awilo Longomba, Tiken Jah Fakoly und Rokia Traore - eine Woche lang vor 40.000 begeisterten Zuschauern spielten. Das Event fand im Demba-Diop-Stadion unter dem Motto "Roll Back Malaria" statt und war Teil einer weltweiten Kampagne zur Bekämpfung von Malaria.
Bisher wurden die meisten Aufnahmen afrikanischer Künstler in Europa und vor europäischem Publikum aufgenommen. Diese Konzertmitschnitte aber entstanden im Heimatland der Protagonisten, vor den Menschen, von denen die Texte handeln. Eine Woche lang wurde das Treffen der besten Musiker Afrikas und deren gemeinsamer Kampf gegen die Malaria aufgezeichnet.


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4:30
Stereo-Ton16:9 Format

Club 2

Thema: Reformschub oder Rechtsruck - was brachte uns

Schwarz-Blau?

Gesprächsleitung: Werner Schneyder


"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - mit Open End. Zu jeder Sendung sind circa sechs Gäste geladen, die etwas zu sagen haben.
(ORF)