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November 2017
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Sonntag, 10. Januar
Programmwoche 02/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Andreas Christoph Schmidt

Die Berliner Moderne

Neues Bauen, Deutschland

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Wer verstehen will, warum sechs Wohnsiedlungen in Berlin - die älteste entstanden am Ende des Kaiserreichs, die jüngsten am Ende der Weimarer Republik - die Weihe des UNESCO-Weltkulturerbes erlangt haben, darf nicht nur auf die Fassaden schauen. Es geht dabei weniger um ...
(ARD/SWR)

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Wer verstehen will, warum sechs Wohnsiedlungen in Berlin - die älteste entstanden am Ende des Kaiserreichs, die jüngsten am Ende der Weimarer Republik - die Weihe des UNESCO-Weltkulturerbes erlangt haben, darf nicht nur auf die Fassaden schauen. Es geht dabei weniger um die Anerkennung kühner Bauästhetik, als um die Würdigung einer Idee: der Idee des genossenschaftlichen Wohnungsbaus. Nicht Geld zu machen mit Mieteinnahmen, sondern Wohnraum, Lebensraum für die vielen zu schaffen, die sich in den Hinterhöfen drängten, das war der Gedanke. Die älteste der Siedlungen, Bruno Tauts Gartenstadt, ist nicht zufällig aus bunten Häusern erbaut: Licht, Luft, Pflanzen, Farbe - Bedingungen des Glücks. In den Jahren der Weimarer Republik wurden die Siedlungen größer, städtischer und monumentaler. Aber immer hielten sie sich an den Gedanken eines durchgrünten städtischen Raums. Gleichzeitig bestimmten Funktionalität, Reihung und Sachlichkeit die Architektur des Neuen Bauens. So entstanden, vor allem in der "Weißen Stadt" in Berlin Reinickendorf, Gebäudekomplexe von großer Überzeugungskraft und zeitloser Modernität. Gleichzeitig jedoch, spätestens in der "Ring-Siedlung" Siemensstadt, einer modernen Stadtlandschaft, kündigt sich die Entwicklung der Nachkriegsjahre an: An ihrem Ende wird die Trabantenstadt stehen, der soziale Brennpunkt.
Andreas Christoph Schmidt unternimmt eine Zeitreise durch unterschiedliche Berliner Wohnsiedlungen.
(ARD/SWR)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Inge Vinçon: Missverstehen im Deutschunterricht

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Dass wir uns sprachlich häufig missverstehen, gehört zu unserem Alltag. Dabei stellt sich jeweils die Frage, ob wir solche Missverstehenssituationen korrigieren oder ob wir schweigend darüber hinweggehen sollen. Besonders gravierend sind Missverständnisse im ...
(ARD/SWR)

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Dass wir uns sprachlich häufig missverstehen, gehört zu unserem Alltag. Dabei stellt sich jeweils die Frage, ob wir solche Missverstehenssituationen korrigieren oder ob wir schweigend darüber hinweggehen sollen. Besonders gravierend sind Missverständnisse im Deutschunterricht, wo es ja darum geht, Sprachbewusstsein zu entwickeln und einen differenzierten Gebrauch der Sprache zu erlernen.
Inge Vinçon beschreibt in diesem Vortrag anhand verschiedener Beispiele Formen des Missverstehens im Deutschunterricht der Sekundarstufe. Sie geht der Frage nach, wie Lehrer und Schüler sich darüber bewusst werden können, dass sie sich missverstehen, und inwieweit sie ihre Kommunikation durch mehr Sprachbewusstsein verbessern können. Professor Dr. Inge Vinçon lehrte bis 2005 Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Peter Maiwald (2/2)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das bahnbrechende 19. Jahrhundert

Der Historiker Jürgen Osterhammel im Gespräch mit

Roger de Weck

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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"Ein Jahrhundert ist eine Scheibe Zeit", sagt Jürgen Osterhammel, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neuste Geschichte in Konstanz. Er blickt zurück auf das 19. Jahrhundert und gewinnt daraus in einer bahnbrechend neuen Form der Geschichtsbetrachtung einen besonnenen ...

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"Ein Jahrhundert ist eine Scheibe Zeit", sagt Jürgen Osterhammel, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neuste Geschichte in Konstanz. Er blickt zurück auf das 19. Jahrhundert und gewinnt daraus in einer bahnbrechend neuen Form der Geschichtsbetrachtung einen besonnenen Blick auf die neuzeitliche Globalisierung in all ihren politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Aspekten. Muss vor diesem weiten Horizont die heutige Migration in Europa beunruhigen? Sind die aktuellen Debatten um den sogenannten Kampf der Kulturen nicht genau das, was ihren Vertretern vorgeworfen wird: letztendlich fundamentalistisch?
Der Historiker Jürgen Osterhammel zeigt in "Sternstunde Philosophie", wie stark unsere Gegenwart im 19. Jahrhundert verwurzelt ist und dass es zukunftsträchtig ist, sie genau zu studieren. Osterhammel hat Ende 2009 den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis erhalten. Der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Preis ist der bedeutendste deutsche Forschungspreis.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Seyran Ates, Lamya Kaddor, Ahmad

Milad Karimi und Hamed Abdel-Samad

Gibt es einen zeitgemäßen Islam?

Gibt es einen zeitgemäßen Islam?

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Frauenrechte, Liebe, Sexualität: Gibt es einen zeitgemäßen Islam? Es melden sich immer mehr gläubige Frauen zu Wort, die Emanzipation, Selbstbestimmung und Religion zugleich fordern. Und sie behaupten, das geht. Aber woher rührt die Unterdrückung der Frauen? Wer ist ...
(ARD/SWR)

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Frauenrechte, Liebe, Sexualität: Gibt es einen zeitgemäßen Islam? Es melden sich immer mehr gläubige Frauen zu Wort, die Emanzipation, Selbstbestimmung und Religion zugleich fordern. Und sie behaupten, das geht. Aber woher rührt die Unterdrückung der Frauen? Wer ist schuld, der Koran oder die Umstände, unter denen er entstanden ist?
In "Literatur im Foyer" spricht Thea Dorn mit der streitbaren Anwältin Seyran Ates ("Der Islam braucht eine sexuelle Revolution"), die schon mit ihren letzten Büchern für wichtige Diskussionen gesorgt hat. Die bekannte Pädagogin Lamya Kaddor ("Muslimisch - weiblich - deutsch"), die schon mit dem "Koran für Kinder und Erwachsene" für eine neue islamische Erziehung gestritten hat, erzählt von ihrem "Weg zu einem zeitgenössischen Islam". Hamed Abdel-Samad ist mit seinem Buch "Mein Abschied vom Himmel" in der Sendung, einer männlichen Emanzipationsgeschichte: Hamed Abdel-Samad erzählt darin eine wahre Odyssee - vom Missbrauch in der Kindheit in Ägypten, der ihn selbst zum Hass und in die Arme der Muslimbrüder getrieben hat, bis zum Aufbruch in den Westen, in die Freiheit. Und schließlich stellt Thea Dorn Ahmad Milad Karimis neue Übersetzung des Korans vor: Der Islamwissenschaftler hat in knapp vier Jahren einen neuen Koran übersetzt - poetisch, vieldeutig, klangschön.
(ARD/SWR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Helmut Schmidt im Gespräch

Erfahrungen und Einsichten

(aus der Reihe "NZZ Standpunkte")

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Er gilt als einer der herausragendsten Politiker in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands und Europas. Wie kein zweiter hat er in den letzten Jahrzehnten die politische und gesellschaftliche Debatte seines Landes als Minister, Regierungschef, Intellektueller, Publizist und ...

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Er gilt als einer der herausragendsten Politiker in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands und Europas. Wie kein zweiter hat er in den letzten Jahrzehnten die politische und gesellschaftliche Debatte seines Landes als Minister, Regierungschef, Intellektueller, Publizist und Herausgeber der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" geprägt: Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt.
Mit Helmut Schmidt, der im Dezember 91 Jahre alt wird, unterhalten sich Markus Spillmann und Marco Färber über die deutsche Wiedervereinigung, die Rolle und die Begrenzung Deutschlands in Europa und der Welt, über Freundschaften und ihren Stellenwert in der internationalen Politik, über die Bedrohung und Herausforderungen der Zukunft und über das Altern und Gott.


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12:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst und Brot

Thomas Hirschhorn, Shirana Shahbazi und Costa Vece

Film von Marion Bornschier

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Am Kunstmarkt boomt die zeitgenössische Kunst. Doch der Shootingstar von heute kann schon morgen vom nächsten verdrängt sein. Thomas Hirschhorn lebt in Paris. Dort musste er eine achtjährige Durststrecke hinter sich bringen, bis der Durchbruch kam. In der Schweiz ...

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Am Kunstmarkt boomt die zeitgenössische Kunst. Doch der Shootingstar von heute kann schon morgen vom nächsten verdrängt sein. Thomas Hirschhorn lebt in Paris. Dort musste er eine achtjährige Durststrecke hinter sich bringen, bis der Durchbruch kam. In der Schweiz löste er mit seinen Installationen Skandale aus. Außerhalb der Schweiz - wo er bis auf weiteres nicht ausstellen will - ist davon jedoch nichts bekannt. Hirschhorn hat es bis ins Museum of Modern Art geschafft. Shirana Shahbazi, geboren im Iran, ist eine Senkrechtstarterin. Gleich nach dem Diplom an der Kunsthochschule Zürich bekam sie ihre erste Einzelausstellung. Heute ist sie mit ihren Fotoserien schon in bedeutenden Museen vertreten. Costa Vece wuchs als Sohn einer Griechin und eines Italieners im Appenzell auf. Er gewann alles, was man an Preisen und Stipendien in der Schweiz bekommen kann. Seine Installation "Mama Goes to Art" war auf der Biennale in Venedig zu sehen und steht heute in einer hochkarätigen Privatsammlung in Turin. Die Schweiz aber, sagt Vece, ist für ihn ein steiniges Pflaster.
Marion Bornschier zeichnet in "Kunst und Brot" den Weg von drei Schweizer Künstlern nach.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Winter-Wildnis

Überleben in Schnee und Kälte

Film von Kurt Mündl

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Der urbane Mensch macht sich heute kaum noch Gedanken darüber, was es heißt, in Kälte und Schnee zu überleben, lange schon verbringen wir die Winter in geschützten Räumen. Doch wie steht es mit den Wildtieren? Wie schaffen sie es alljährlich aufs Neue, die ...
(ORF)

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Der urbane Mensch macht sich heute kaum noch Gedanken darüber, was es heißt, in Kälte und Schnee zu überleben, lange schon verbringen wir die Winter in geschützten Räumen. Doch wie steht es mit den Wildtieren? Wie schaffen sie es alljährlich aufs Neue, die Frostperioden erfolgreich zu überstehen?
Die Dokumentation von Kurt Mündl beschäftigt sich mit den vielfältigen Überlebensstrategien während der kalten Jahreszeit. Anpassungsfähigkeit, Tarnung oder auch der Winterschlaf sind in der Tierwelt einige der Möglichkeiten, um der kalten Jahreszeit zu trotzen. Viele andere Verhaltensweisen sind weit weniger bekannt, wenngleich äußerst spektakulär: Manche Insekten etwa bilden in ihrem Blut ein "Frostschutzmittel" und können dadurch völlig ungeschützt zwischen Gräsern oder im Laub dem Frost widerstehen. Auch zahlreiche Amphibien sind äußerst kälteunempfindlich. So kann etwa der heimische Grasfrosch weite Strecken über Schneefelder zurücklegen, ohne Schaden zu nehmen. Tierarten wie der Fischotter wiederum besitzen eine spezielle Körperbehaarung, die es ihnen erlaubt, auch bei Minusgraden gefahrlos "baden zu gehen". Oder sie haben sich sogar an die weiße Farbe des Schnees angepasst, um besser zu überleben: Der Schneehase ist hierfür eines der bekanntesten Beispiele. Schließlich ist auch das Wild von seiner Anlage her gut auf das Überstehen des Winters vorbereitet, allerdings fordert knappe Nahrung zahlreiche Ausfälle unter kranken und schwachen Tieren. Diese natürliche Auslese wird vom Menschen durch Reh- und Hirsch-Fütterungen unterbrochen. Kurt Mündl macht sich in eindrucksvollen Bildern auch auf die Spur jener Tiere, die durchgehenden Winterschlaf wie der Siebenschläfer oder immer wieder nur kurz unterbrochene Winterruhe wie der Braunbär halten. Und nicht zuletzt ist der Winter für manche Tiere sogar die willkommenste Zeit im Jahr: So brütet beispielsweise der Fichtenkreuzschnabel, ein kleiner Vogel, ausgerechnet in Frost und Schnee.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

scobel extra: Planziel Glück

Ein Gespräch mit dem Glücksökonomen Bruno S. Frey

Erstausstrahlung

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Das Glück fällt nicht einfach vom Himmel. Die Fähigkeit, Glücksmomente zu empfinden und auch als solche wahrzunehmen, lässt sich trainieren und optimieren. Die Techniken und Strategien dafür lehrt die positive Psychologie. Die Trainierbarkeit des Glücks ist eine der ...

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Das Glück fällt nicht einfach vom Himmel. Die Fähigkeit, Glücksmomente zu empfinden und auch als solche wahrzunehmen, lässt sich trainieren und optimieren. Die Techniken und Strategien dafür lehrt die positive Psychologie. Die Trainierbarkeit des Glücks ist eine der großen Erkenntnisse der Glücksforschung. Welche politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Voraussetzungen aber sind besonders glücksfreundlich? Wie viel Reichtum und Gesundheit braucht das Glück? Lange dachte man, Freizeit und Spaß machten glücklich. Heute weiß man, dass viel eher Verantwortung und das Meistern von Problemen uns nachhaltig mit Glück erfüllt.
Gert Scobel spricht mit dem renommierten Schweizer "Glücksökonomen" Bruno S. Frey über die Erkenntnisse der Glücksforschung. Frey hat als erster Wissenschaftler die Kategorie "Glück" in das volkswirtschaftliche Denken eingeführt. Darüber hinaus hat er sich darauf spezialisiert, Erkenntnisse der Ökonomie auf andere Lebensbereiche wie Familie, Psychologie, Soziologie und Kunst zu übertragen. Mit oft überraschendem Erkenntnisgewinn. Mit seinem Lebenswerk ist er der forschungsstärkste Volkswirt im deutschsprachigen Raum. Frey publizierte mehr als 350 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften und gehört zu der Gruppe der "Most Highly Cited Researchers" (ISI Web of Knowledge, Institute, Thomson, seit 2009). Im Januar 2010 erscheint sein Buch: "Glück. Die Sicht der Ökonomie".

Am Donnerstag, 14. Januar, 21.00 Uhr, zeigt 3sat "scobel - Wege zum Glück".


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14:00
VPS 15:30

Stereo-Ton16:9 Format

Trinidad - Von Vampiren, Blattschneidern und Herkuleskäfern

Film von Hans Giffhorn

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Mitten im Regenwald von Trinidad liegt die Simla-Forschungsstation, in der Naturforscher aus aller Welt arbeiten. Eine Amerikanerin untersucht dort die Fressgewohnheiten und den Stoffwechsel von Vampirfledermäusen. Zwei Schotten spüren den Blattschneiderameisen und ihren ...

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Mitten im Regenwald von Trinidad liegt die Simla-Forschungsstation, in der Naturforscher aus aller Welt arbeiten. Eine Amerikanerin untersucht dort die Fressgewohnheiten und den Stoffwechsel von Vampirfledermäusen. Zwei Schotten spüren den Blattschneiderameisen und ihren riesigen Kolonien nach. Ronnie, der Hausmeister der Station, entpuppt sich als begnadeter Erforscher der bizarren und prachtvollen Insektenwelt seiner Heimat. Dank seiner Hilfe gelingt es, den Kampf zweier männlicher Herkuleskäfer zu filmen. Die bis zu 17 Zentimeter langen Tiere mit ihren mächtigen Kiefern gelten zusammen mit dem Riesenbockkäfer als größte Käfer der Welt.
Hans Giffhorn stellt Trinidads Tierwelt und die Simla-Forschungsstation vor.


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Nimm mich mit, Kapitän ...

Per Anhalter auf Deutschlands Wasserstraßen

Film von Ursula Höltermann

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Das Trampen auf Deutschlands Wasserstraßen erfordert Zeit und Muße und kann nur eines bedeuten: "Der Weg ist das Ziel". Das weiß auch Tobias Fischer, der auf dem Wasserweg von Mainz nach Passau trampen will. Als Entschädigung für das oft lange Warten eröffnen sich ...
(ARD/SWR)

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Das Trampen auf Deutschlands Wasserstraßen erfordert Zeit und Muße und kann nur eines bedeuten: "Der Weg ist das Ziel". Das weiß auch Tobias Fischer, der auf dem Wasserweg von Mainz nach Passau trampen will. Als Entschädigung für das oft lange Warten eröffnen sich ungewohnte Perspektiven auf Deutschland und auf eine ganz besondere Spezies Mensch: auf Binnenschiffer und -schifferinnen, auf Fährleute, Schleusenmeister, Lotsen, Kapitäne, Leichtmatrosen und Schiffspfarrer. Der Beginn der Reise ist der schwierigste Teil: Wie kommt man auf ein Schiff? Was die Autobahnraststätte für den normalen Anhalter ist, ist die Schleuse für Schiffstramper: Dort sind die Kapitäne auf Rufweite, und die Nähe zum Ufer ermöglicht den Zugang zum Schiff. Dann muss man sich mit Kohlestaub und Ölgestank arrangieren, darf es nicht eilig haben und muss so manchen Umweg in Kauf nehmen.
Der Film von Ursula Höltermann begleitet den Anhalter Tobias Frisch auf seiner ungewöhnlichen Tramptour auf dem Wasserweg von Mainz nach Passau.
(ARD/SWR)


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15:00
VPS 14:59

MS Franziska (7/7)

Fernsehserie, BRD 1978

Auf Sloophelling

Darsteller:
Jakob WildePaul Dahlke
Ruth WildeLiliane Hielscher
Aavje WildeFemke Boersma
Paul WildeUlrich von Dobschütz
Bruno WildeBruno Dietrich
u.a.
Buch: Heinz Oskar Wuttig
Regie: Wolfgang Staudte

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Jakob gibt auf. Das Leck der "Franziska" ist nicht mehr zu reparieren. Er gibt seine Patente zurück und lässt sein Schiff auf die Abwrackwerft schleppen. Dort beweist er noch einmal seinen Geschäftssinn: Er beginnt, das Boot auszuschlachten, verkauft Motor und ...
(ARD/SWR/SF)

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Jakob gibt auf. Das Leck der "Franziska" ist nicht mehr zu reparieren. Er gibt seine Patente zurück und lässt sein Schiff auf die Abwrackwerft schleppen. Dort beweist er noch einmal seinen Geschäftssinn: Er beginnt, das Boot auszuschlachten, verkauft Motor und Ankerwinden und feilscht um jeden Quadratmeter Plankenholz. Er hat Paul gegenüber ein schlechtes Gewissen und will ihm, dem er mit seinem Starrsinn den rechtzeitigen Absprung verbaut hat, eine Zukunft sichern.
Siebte Folge der siebenteiligen Fernsehserie.
(ARD/SWR/SF)


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16:00
VPS 16:30

Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Unsere Stimme

Ein Phänomen und seine Erforschung

Film von Thomas Hanelt und Christoph Schuch

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Kein Musikinstrument berührt uns mehr als die menschliche Stimme. Wir benutzen unsere Stimme täglich mit Selbstverständlichkeit. Mittlerweile sind in Deutschland ein Drittel aller arbeitenden Menschen sogenannte Sprecharbeiter. Dennoch wissen wir gar nicht so viel über ...

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Kein Musikinstrument berührt uns mehr als die menschliche Stimme. Wir benutzen unsere Stimme täglich mit Selbstverständlichkeit. Mittlerweile sind in Deutschland ein Drittel aller arbeitenden Menschen sogenannte Sprecharbeiter. Dennoch wissen wir gar nicht so viel über unsere Stimme und nehmen sie meist erst wahr, wenn sie nicht so funktioniert, wie sie sollte. Aber wie funktioniert eigentlich die menschliche Stimme? Und seit wann kann der Mensch überhaupt sprechen? Was passiert in unserem Körper während des Stimmbruchs oder bei Heiserkeit? Warum finden wir manche Stimmen sympathisch und andere wiederum nicht?
Die "hitec"-Dokumentation "Unsere Stimme" von Thomas Hanelt und Christoph Schuch besucht Menschen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit der menschlichen Stimme befassen. Der Film gibt einen Einblick in den Körper des Menschen und in die Arbeitsweisen von Stimmforschern, Stimmtrainern sowie professionellen Sängern und Sprechern. Unter ihnen ist Christian Brückner, die deutsche Stimme von Robert de Niro. Der Film zeigt außerdem die Singstunden und die spezielle medizinische Betreuung des weltbekannten, fast 800 Jahre alten Thomanerchors aus Leipzig und erklärt, wie unterschiedlich die Gesangstechniken von Rock-, Pop- und Klassiksängern sind.


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16:30
VPS 16:00

Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Generation Download u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Manchmal scheint es, als könne man heutzutage fast alles downloaden: Musik, Filme, Spiele, Programme. Das ist praktisch. Aber nicht unbedingt schön oder sinnlich. Zum Beispiel kann man sich eine MP3-Datei nicht von seinem Lieblingskünstler signieren lassen. Viele ...

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Manchmal scheint es, als könne man heutzutage fast alles downloaden: Musik, Filme, Spiele, Programme. Das ist praktisch. Aber nicht unbedingt schön oder sinnlich. Zum Beispiel kann man sich eine MP3-Datei nicht von seinem Lieblingskünstler signieren lassen. Viele Musik-Fans werden daher eine ganz normale CD vorziehen. Und viele Film- und Buch-Fans werden ähnlich denken. Dennoch gibt es eine "Generation Download", für die virtuelle Güter mindestens so wertvoll sind, wie für Buchfans eine seltene Sonderausgabe. Sie handelt beispielsweise in Onlinespielen fleißig mit virtuellen Gütern, und seltene Gegenstände sind vielen Spielern einiges wert. So viel, dass inzwischen schon Fälle bekannt wurden, bei denen Spieler den Diebstahl virtueller Güter bei der Polizei angezeigt haben.
Das 3sat-Magazin "neues" beschäftigt sich mit der Frage, wie die zunehmend digitale Verfügbarkeit vieler Güter unseren Umgang mit ihnen verändert.


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17:00
Stereo-Ton

Die Tierklinik (1/4)

Doku-Soap von Claudia Karstedt und Thomas Worms

Von matten Frettchen und molligen Papageien

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In der Tierklinik Düppel der Freien Universität Berlin werden mit modernster Technik jeden Tag über 150 Vier- und Zweibeiner behandelt, darunter Pferde, Esel und seltene Wildtiere. Die vierteilige Doku-Soap "Die Tierklinik" beobachtet den Alltag in der Klinik.
In ...
(ARD/RBB)

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In der Tierklinik Düppel der Freien Universität Berlin werden mit modernster Technik jeden Tag über 150 Vier- und Zweibeiner behandelt, darunter Pferde, Esel und seltene Wildtiere. Die vierteilige Doku-Soap "Die Tierklinik" beobachtet den Alltag in der Klinik.
In der ersten Folge ist eine riesige Wolfshündin in der Klinik eingetroffen. Die fünfjährige Motte hat sich ein Bein gebrochen. Das sieht zunächst harmlos aus, doch die Ursache des Bruchs könnte auch ein lebensbedrohlicher Knochenkrebs sein. Erst eine Zelluntersuchung kann Aufschluss darüber geben, ob Wolfshündin Motte wirklich schwer erkrankt ist. Die junge Besitzerin, die Motte als ihre "beste Freundin" betrachtet, kämpft mit der eigenen Angst um das Tier. Derweil kommt eine aufgeregte Blondine mit ihrem Frettchen Mausi in die Klinik. Sie hat den Verdacht, dass sich das marderähnliche Tier an ihren Haarfärbemitteln vergiftet haben könnte. Eine kurios anmutende Spurensuche beginnt. Im Vogelgehege wird unterdessen die Röntgenaufnahme einer übergewichtigen Papageiendame analysiert. Auf dem Bild sieht sie aus wie ein aufgeblähtes Masthähnchen. Das heißt für den tropischen Vogel: abspecken.

Die weiteren Folgen von "Die Tierklinik" zeigt 3sat an den kommenden Sonntagen jeweils um 17.00 Uhr.
(ARD/RBB)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Thema: Afrika mal anders

Moderation: Anke Neuzerling

Aus dem Zoo Gelsenkirchen mit Flusspferd, Geier,
Hyänen und Roten Varis

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Anke Neuzerling besucht den völlig neu gestalteten Zoo Gelsenkirchen. In der Erlebniswelt Afrika begegnet sie "Kumpel" und "Düse", zwei Geiern, die nicht nur auf Fleisch stehen, sondern auch gern auf dem Traktor und der Schubkarre spazieren fahren. Die Fütterung der ...

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Anke Neuzerling besucht den völlig neu gestalteten Zoo Gelsenkirchen. In der Erlebniswelt Afrika begegnet sie "Kumpel" und "Düse", zwei Geiern, die nicht nur auf Fleisch stehen, sondern auch gern auf dem Traktor und der Schubkarre spazieren fahren. Die Fütterung der Hyänen kostet sie Überwindung, da diese Art eigentümliche Ernährungsgewohnheiten an den Tag legt: Hyänen fressen nicht nur gerne Aas, sondern laben sich auch an stinkendem Eselsdung. Schmusestunden der besonderen Art hält Anke Neuzerling bei den Flusspferden ab. Charmeur Ernie, der Flusspferdbulle und Urgestein des Gelsenkirchener Zoos, lässt sie sogar seine Zähne massieren und bedankt sich mit Schwanzwedeln. Die roten Varis, eine stark gefährdete Lemurenart aus Madagaskar, haben keinerlei Berührungsängste und springen Besuchern sogar auf die Schultern.
"Arche Noah" mit einer Sendung zum Thema "Afrika mal anders".


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Fremde Kinder: Wie alle anderen

Dokumentarfilm von Antonio Guidi, Deutschland 2009

Erstausstrahlung

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Ein Segelboot vor Anker in Sizilien. Zwei Masten auf 26 Meter Länge. An Bord eine italienische Kleinfamilie: Vater, Mutter, Kind und Hund. Bilder einer Ferienreise? Mitnichten: Der elfjährige Niky ist schwer krank, er hat Asthma. Deshalb beschlossen seine Eltern, ein ...

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Ein Segelboot vor Anker in Sizilien. Zwei Masten auf 26 Meter Länge. An Bord eine italienische Kleinfamilie: Vater, Mutter, Kind und Hund. Bilder einer Ferienreise? Mitnichten: Der elfjährige Niky ist schwer krank, er hat Asthma. Deshalb beschlossen seine Eltern, ein Schiff zu bauen und auf dem Meer zu leben, denn dort kann Niky weitestgehend auf schwere Medikamente verzichten. Doch das "Nomadenleben" ist nicht einfach. Die Frasciscos sind auf Sponsoren angewiesen, um ihr Leben und vor allem die aufwendige technische Ausrüstung, die ihrem Sohn die Teilnahme am Schulunterricht per Videokonferenz ermöglicht, zu finanzieren. Niky ist das erste Kind in ganz Italien, das die Schule mit Hilfe einer Satellitenanlage per Videokonferenz besucht. Auch am Musikunterricht nimmt er auf diese Weise teil. Nikys Geschichte sorgte in Italien für großes Aufsehen, das italienische Fernsehen machte sogar einen Spielfilm daraus. Seit 2006 ist Niky Sonderbotschafter der UN und repräsentiert das Recht auf Bildung für gehandicapte Schüler, die nicht physisch am Unterricht teilnehmen können. Nikys Krankheit hat sich zwar in den Jahren auf dem Meer verbessert, aber dafür fühlt er sich oft einsam. Die virtuellen Freundschaften mit anderen Kindern via Internet können den realen, physischen Kontakt mit Freunden nicht ersetzen.
Der Filmemacher Antonio Guidi hat Nikys Alltag auf dem Schiff beobachtet. Entstanden ist das spannende Porträt eines Teenagers, der gern so wäre wie alle anderen. Antonio Guidi wurde 1964 in Rom geboren. Von 1993 bis 2004 studierte er "Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik" an der HFF München. Sein erster langer Dokumentarfilm "Die Jungfrau von Palermo" (2003 - 2005) handelt von der Schutzpatronin der Stadt Palermo, der alljährlich mit einem rauschenden Fest gehuldigt wird. Der in Schwarzweiß gedrehte Film wurde auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt.

"Wie alle anderen" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kabale und Liebe. Im Reich der Mitte

Film von Anne Schmidt

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Die Chinesen lieben Schiller. Der deutsche Klassiker steht bei ihnen so hoch im Kurs wie kein anderer europäischer Dichter. "Wilhelm Tell" ist Pflichtlektüre an den Schulen im Reich der Mitte, und in Peking gibt es sogar eine Schiller-Bar sowie ein Schiller-Restaurant. ...
(ARD/MDR)

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Die Chinesen lieben Schiller. Der deutsche Klassiker steht bei ihnen so hoch im Kurs wie kein anderer europäischer Dichter. "Wilhelm Tell" ist Pflichtlektüre an den Schulen im Reich der Mitte, und in Peking gibt es sogar eine Schiller-Bar sowie ein Schiller-Restaurant. Das Meininger Theater reiste im November 2009 zum 250. Schiller-Geburtstag mit dem Drama "Kabale und Liebe" nach China. Die Chinesen hatten das deutsche Theater eingeladen, da sie es aufs Engste mit Schiller verknüpfen. Schließlich schrieb Schiller im Exil in Bauerbach, nahe Meiningen, seine Dramen "Kabale und Liebe" und "Don Carlos". Alle Kostüme und Requisiten für das Stück haben die Theaterleute im Gepäck, denn das Meininger Theater ist eine fahrende Truppe - wie sie es Ende des 19. Jahrhunderts bereits gab. Der Theaterherzog Georg II. von Sachsen-Meiningen organisierte und finanzierte eine beispiellose 16-jährige Tourneetätigkeit mit 81 Gastspielen in 38 europäischen Städten und machte das Theater somit weltbekannt. Die Meiniger Theatergruppe wird ihre Version von "Kabale und Liebe" in Shanghai und Peking aufführen und hofft, dass die Chinesen sie verstehen.
Der Film von Anna Schmidt zeigt eine ungewöhnliche Schauspieltournee und die noch ungewöhnlichere chinesische Schiller-Manie.
(ARD/MDR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Heiße Nummern - Luftakrobaten

Film von Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Zwischen Himmel und Bahnhofsplatz: Hochseilakrobatik mit dem Motorrad und ein Balance-Akt auf schwankender Mastspitze. Wenn der 50 Meter hohe Mast steht, ist das für die traditionsreiche Artistenfamilie der "Johann Traber Show" ein Stück Heimat. Was gefährlicher ist, ...

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Zwischen Himmel und Bahnhofsplatz: Hochseilakrobatik mit dem Motorrad und ein Balance-Akt auf schwankender Mastspitze. Wenn der 50 Meter hohe Mast steht, ist das für die traditionsreiche Artistenfamilie der "Johann Traber Show" ein Stück Heimat. Was gefährlicher ist, die Arbeit als Flieger oder als Fänger, kann Sergey Borzoi, der Chef der weltberühmten und preisgekrönten Trapeztruppe "Borzovi", nicht beantworten. Aus Erfahrungen aber weiß er, wie hoch das Verletzungsrisiko ist. Er zeigt Perfektion, Eleganz und Timing für den Moment des Zupackens in der Kuppel des "Circus Krone". Und den Tuchakrobaten "Senn & Mehmet" gelingt eine berührende Verbindung zwischen Luftakrobatik und tänzerischer Performance: Eine Liebesgeschichte in luftiger Höhe, erzählt mit kraftvollen und geschmeidigen Bewegungen voller Leichtigkeit und Poesie.
Kurt Widmer stellt Luftakrobaten und ihre heißen Nummern vor.


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19:45
Stereo-Ton

PHOTOsuisse: Alberto Flammer

Porträtfilm von Mohammed Soudani

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Alberto Flammer, Meister der Lichtführung, hat sich auf Architektur- und Kunstfotografie spezialisiert. Die Abzüge des Tessiner Fotografen sind perfekte Handarbeit, denn er verabscheut die digitale Bearbeitung ebenso wie Retuschen. Die Objekte in seinen Werken sind auf ...

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Alberto Flammer, Meister der Lichtführung, hat sich auf Architektur- und Kunstfotografie spezialisiert. Die Abzüge des Tessiner Fotografen sind perfekte Handarbeit, denn er verabscheut die digitale Bearbeitung ebenso wie Retuschen. Die Objekte in seinen Werken sind auf einfache Weise fotografiert, die Lichtverhältnisse dagegen studiert Flammer akribisch. Und selbst nach 40 Berufsjahren ist sein Forscherdrang ungebrochen.
Der Film von Mohammed Soudani aus der Reihe "PHOTOsuisse" stellt den Fotografen und dessen Arbeit vor.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2010

Goldener Wiener Musikvereinssaal und Kunsthistorisches

Museum in Wien, 1.1.2010

Moderation: Barbara Rett

Werke von Hans Christian Lumbye, Otto Nicolai,
Jacques Offenbach und der Familie Strauß
Mit Eleonora Abbagnato und Nicolas Le Riche sowie
dem Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper
Choreographie: Renato Zanella
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Georges Prêtre
Bildregie: Karina Fibich

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Er feierte mit dem Neujahrskonzert 2008 einen so großen Erfolg, dass ihn die Wiener Philharmoniker zwei Jahre später wieder einluden, dieses wohl populärste Konzert zu dirigieren. Das diesjährige Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, die musikalische ...
(ORF)

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Er feierte mit dem Neujahrskonzert 2008 einen so großen Erfolg, dass ihn die Wiener Philharmoniker zwei Jahre später wieder einluden, dieses wohl populärste Konzert zu dirigieren. Das diesjährige Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, die musikalische Grußbotschaft Österreichs, leitet der französische Dirigent Georges Prêtre. Auf dem Programm steht neben der Musik der Strauß-Familie auch Musik aus dem Heimatland des Dirigenten: So sind unter anderem Ohrwürmer des Komponisten Jaques Offenbach zu hören. Alle Balletteinlagen des Neujahrskonzerts 2010 werden im Kunsthistorischen Museum getanzt. Valentino, der große italienische Meister der Haute Couture, hat die Kostüme entworfen, Renato Zanella choreografiert die Balletteinlagen. Zu sehen sind zwei Ballettstücke zur Musik von Johann Strauß Sohn: zur Polka "Ein Herz, ein Sinn", dargeboten von zwei internationalen Gasttänzern, und zum "Morgenblätterwalzer", getanzt von Solisten und dem Corps de ballet der Wiener Staatsoper mit insgesamt acht Paaren.
Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2010 aus dem Goldenen Wiener Musikvereinssaal vom 1. Januar.
(ORF)


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22:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Mädchen am Sonntag

Dokumentarfilm von Rolf Peter Kahl,

Deutschland 2005

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Laura Tonke, Nicolette Krebitz, Katharina Schattier und Inga Birkenfeld sind Vertreterinnen einer neuen jungen Darstellerriege, die versuchen, ihre Leidenschaft und Liebe zum Film zu verwirklichen. Ihre Eigenständigkeit, ihre Besonderheit und ihre Lust, unabhängig und ...
(ARD/WDR)

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Laura Tonke, Nicolette Krebitz, Katharina Schattier und Inga Birkenfeld sind Vertreterinnen einer neuen jungen Darstellerriege, die versuchen, ihre Leidenschaft und Liebe zum Film zu verwirklichen. Ihre Eigenständigkeit, ihre Besonderheit und ihre Lust, unabhängig und sie selbst zu bleiben, macht sie auch über ihren Beruf hinaus interessant. Denn in einer Medienlandschaft der standardisierten Bild- und Charakterwelten gilt es, die eigene Position niemals aus dem Blick zu verlieren.
Der Dokumentarfilm von Rolf Peter Kahl begleitet Laura Tonke, Nicolette Krebitz, Katharina Schattier und Inga Birkenfeld ein Jahr lang durch ihren Alltag. Dabei erzählen die vier jungen Schauspielerinnen mit großer Ehrlichkeit vom Segen und Fluch des Schauspielerberufs. Dabei bleibt der Kampf mit eigenen und fremden Inszenierungen stets sichtbar.
(ARD/WDR)


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Amour fou

9 Songs

Spielfilm, Großbritannien 2004

Darsteller:
MattKieran O'Brien
LisaMargo Stilley
Regie: Michael Winterbottom

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London im Sommer: Matt, ein Klimaforscher, und Lisa, eine amerikanische Austauschstudentin, lernen sich bei einem Konzert kennen. Sie verlieben sich augenblicklich. Sie gehen zusammen aus, besuchen Konzerte, diskutieren, lieben sich - und bauen dabei langsam eine ebenso ...

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London im Sommer: Matt, ein Klimaforscher, und Lisa, eine amerikanische Austauschstudentin, lernen sich bei einem Konzert kennen. Sie verlieben sich augenblicklich. Sie gehen zusammen aus, besuchen Konzerte, diskutieren, lieben sich - und bauen dabei langsam eine ebenso zärtliche wie funkensprühend leidenschaftliche Beziehung auf. Diese geht aber wahrscheinlich für immer zu Ende, als Lisa Ende des Jahres in ihre Heimat zurückfliegt.
Ursprünglich wollte Regisseur Michael Winterbottom den provozierenden Roman "Plattform" des Bestseller-Autors Michel Houellebecq verfilmen. Die visuelle Umsetzung der darin facettenreich geschilderten Sexszenen reizte ihn besonders. Als Winterbottom erfuhr, dass Houellebecq selbst schon an einer Verfilmung arbeitete, entwarf er seine eigene Geschichte, die "9 Songs". Kaum ein anderer Film vor "9 Songs" ging so unverkrampft mit dem Thema Sex um, ohne zu Pornografie zu werden. "Ich habe mich einfach gefragt: Warum kann man nicht Sex im Kino zeigen? Was ist falsch daran? (...) Viele zeitgenössische Romane enthalten sehr freie Beschreibungen von Sex, die Zeitungen sind voll davon, das Fernsehen auch. Nur das Kino scheint all dem in anachronistischer Weise auszuweichen". Strukturiert ist der Film durch die Live-Aufnahmen der "Songs" von Black Rebel Motorcycle Club, The Von Bondies, Elbow, Primal Scream, The Dandy Warhols, Super Furry Animals, Franz Ferdinand und Michael Nyman. Michael Winterbottom ist kein bequemer Filmemacher. Der Brite konzentriert sich auf brisante Themen, die er auf provokative Weise umzusetzen weiß. Mit Erfolg: In Cannes und Berlin sorgten seine Filme regelmäßig für Aufsehen. Nachdem er bereits 2003 mit "In this World" einen Goldenen Bären gewonnen hatte, erhielt er 2006 für "The Road to Guantanamo" in Berlin einen Silbernen Bären.

Als nächsten Film der Reihe "Amour fou" zeigt 3sat am Dienstag, 12. Januar, um 20.15 Uhr, "Wahnsinnig verliebt!".


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1:10
Stereo-Ton16:9 Format

Agua

Spielfilm, Argentinien 2006

Darsteller:
GoyoRafael Ferro
ChinoNicolás Mateo
MariaGloria Carrá
AnaLeonora Balcarce
RoquePablo Testa
u.a.
Regie: Verónica Chen

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Der 34-jährige Goyo hat sich nach einer gescheiterten Schwimmkarriere in die Wüste zurückgezogen. Seit er bei einem Schwimmmarathon zu Unrecht wegen Doping disqualifiziert wurde, gab er sein früheres Leben auf. Acht Jahre später kehrt er jedoch zurück und beginnt zu ...

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Der 34-jährige Goyo hat sich nach einer gescheiterten Schwimmkarriere in die Wüste zurückgezogen. Seit er bei einem Schwimmmarathon zu Unrecht wegen Doping disqualifiziert wurde, gab er sein früheres Leben auf. Acht Jahre später kehrt er jedoch zurück und beginnt zu trainieren, um noch einmal am argentinischen Schwimmmarathon Santa Fe-Coronado teilzunehmen und sich zu rehabilitieren. Dabei wird er auf den jungen Chino aufmerksam, einen talentierten Schwimmer, der jedoch nicht genug Selbstvertrauen hat. Goyo beginnt Chino zu coachen. Beim Marathon, den Goyo schwimmen will, soll Chino sein Begleitboot fahren. Doch dabei passiert etwas Unerwartetes: Auf einem abgelegenen Streckenabschnitt will Goyo erschöpft aufgeben und fordert Chino auf, ihn für ein Teilstück der Strecke, unbemerkt von den Schiedsrichtern, zu ersetzen. Tatsächlich löst er Chino dann aber nicht mehr ab, so dass dieser die Strecke ganz zu Ende schwimmt. Chino wird zwar disqualifiziert, hat aber durch die Herausforderung zu Selbstvertrauen gefunden.
"Agua" ist die Geschichte zweier Männer, die an ihre persönlichen physischen und psychischen Grenzen gehen. Beim Kampf im Wasser müssen sie innere Widerstände überwinden und mit tief sitzenden, verdrängten Ängsten fertig werden. Die argentinische Regisseurin Verónica Chen konzentriert sich in ihrem eigenwilligen Film über die Faszination der körperlichen Extremanstrengung eines Schwimmmarathons ganz auf ihre beiden Hauptfiguren und deren distanzierte Haltung zu ihrer Umwelt und zur Realität allgemein. Durch kunstvolle, beiläufig erscheinende Wechsel in eine subjektive Perspektive wird diese Wahrnehmung besonders in den Schwimmszenen dargestellt, wodurch der Film einen starken Sog entwickelt. Der Regisseurin gelingt es ohne wuchtige Effekte, die traumwandlerische Erlebnisweise zu vermitteln, die einer Rauscherfahrung gleichkommt. Beim Filmfestival in Locarno 2006 zeichnete die Ökumenische Jury "Agua" mit ihrem Hauptpreis aus.


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2:35

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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3:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kabale und Liebe. Im Reich der Mitte

(Wh.)


(ARD/MDR)


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3:35
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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4:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Chinas Schätze (1/2)

Konfuzius, Wok und Maobibeln

Film von Gert Anhalt

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Niemand rührt so erfolgreich im Feuertopf wie Frau He Yongzhi aus Chongqing, die aus einer kleinen Garküche ein Restaurant-Imperium von über 400 Niederlassungen aufgebaut hat und mit der guten Küche einen großen Schatz Chinas verkörpert. In Peking findet sich neben ...

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Niemand rührt so erfolgreich im Feuertopf wie Frau He Yongzhi aus Chongqing, die aus einer kleinen Garküche ein Restaurant-Imperium von über 400 Niederlassungen aufgebaut hat und mit der guten Küche einen großen Schatz Chinas verkörpert. In Peking findet sich neben den Resten der von Abrissbirnen weitgehend vernichteten Altstadt ein weiterer Schatz, ein gut bewachtes architektonisches Juwel: die Verbotene Stadt, der alte Kaiserpalast. An dessen Eingang prangt noch immer das unverwüstliche Porträt des Großen Vorsitzenden Mao Tse-tung. Für viele Chinesen ist dieser Mann auch über 30 Jahre nach seinem Tod noch immer der größte unter Chinas Schätzen.
Die erste Folge der zweiteiligen Reisedokumentation "Chinas Schätze" führt China-Korrespondent Gert Anhalt unter anderem durch einheimische Küchen und in die Verbotene Stadt.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Chinas Schätze" zeigt 3sat im Anschluss um 5.00 Uhr.


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5:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Chinas Schätze (2/2)

Schattenboxer, Teetester und das Qi

Film von Gert Anhalt

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Der 85-jährige Professor Li Hongxiang ist vielleicht der letzte große Meister seines Fachs, der Chinesischen Medizin. In vielen angeblich aussichtslosen Fällen hat er bewiesen, dass Chinas jahrtausendealte Heilkunst noch Alternativen hat, wo die westliche Medizin ...

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Der 85-jährige Professor Li Hongxiang ist vielleicht der letzte große Meister seines Fachs, der Chinesischen Medizin. In vielen angeblich aussichtslosen Fällen hat er bewiesen, dass Chinas jahrtausendealte Heilkunst noch Alternativen hat, wo die westliche Medizin längst die Waffen streckt. Der 60-jährige Wang Guangquan, der vor 30 Jahren an der Seite von Jet Li im ersten großen Kung-Fu-Film auftrat, beherrscht die fast zauberhaft anmutenden Kräfte des Qi als Meister des Kung-Fu und des "Schattenboxens" Taijiquan wie kaum ein Zweiter. Traditionell und auch ein bisschen mystisch geht es weiter, wenn in Schanghai der Feng-Shui-Spezialist Les Zhao erklärt, wie man den "Geldquell" eines Hauses berechnet und so sein Restaurant oder Geschäft in eine Goldgrube verwandeln kann. Die zurzeit wahrscheinlich größte Rechenaufgabe der Welt lösen die chinesischen Denkmalschützer, denen aufgetragen wurde, Chinas wohl bekanntesten Schatz, die Große Mauer, endlich einmal gründlich zu vermessen. Bisher dachte man immer, die Mauer sei ungefähr 5.000 Kilometer lang - nun will man es genau wissen. Viele Tausend Kilometer südlich der Mauer und am äußersten Zipfel des Riesenreichs in der Provinz Yunnan finden sich die Ursprünge des größten flüssigen Schatzes Chinas - des Tees. In der Gegend von Xishuangbanna unweit der laotischen Grenze sollen vor Tausenden von Jahren die ersten Teebäume gezüchtet worden sein. In einem Dorf buchstäblich am Ende der Welt liegt der Ausgangspunkt der sagenumwobenen Tee-Route, auf der die kostbaren Blätter den Weg nach Westen fanden. Dort gibt es noch einen besonderen und unerwarteten Schatz - alte Bauernhäuser, unberührt vom Wandel, die einen Blick zurück ins ganz alte China erlauben.
Im zweiten Teil der Reisedokumentation "Chinas Schätze" erforscht Gert Anhalt unter anderem die Welt der chinesischen Kräutermedizin und des Qi, des geheimnisvollen Lebensatems und Grundgedankens der traditionellen Heilkunde im Reich der Mitte.


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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