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Montag, 4. Januar
Programmwoche 01/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im Mühlviertel

Film von Peter Giesecke

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Als "Land der herrlichen Wälder" hat der österreicherische Schriftsteller Adalbert Stifter (1805 - 1868) seine Heimat, das Mühlviertel, beschrieben. 1805 in Oberplan geboren, kehrt er, der den Großteil seines Lebens in Wien und Linz verbracht hat, in seinen ...
(ARD/BR)

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Als "Land der herrlichen Wälder" hat der österreicherische Schriftsteller Adalbert Stifter (1805 - 1868) seine Heimat, das Mühlviertel, beschrieben. 1805 in Oberplan geboren, kehrt er, der den Großteil seines Lebens in Wien und Linz verbracht hat, in seinen Erzählungen und Romanen immer wieder in den Böhmerwald zurück: ins Dreiländereck an der deutsch-österreichisch-tschechischen Grenze, in die einsame Landschaft und zu den sanften Hügeln und Bergen, zu dem rauen Klima und den steinigen Böden, denen Fruchtbares abzuringen härter ist als anderswo. Die dichten Wälder sind der größte Reichtum des Mühlviertels, das seinen Namen von der Mühl hat, die durch das Land fließt. Über den berühmten Schwarzenbergschen Schwemmkanal wurde bis ins 20. Jahrhundert Holz in die Metropolen des Habsburger Reichs geschwemmt.
Peter Giesecke erzählt Geschichten und Geschichte einer Kulturlandschaft im Herzen Europas, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht ist. Giesecke besucht unter anderem die Burg Klam, eine der wenigen, die von den einst 400 Burgen dort übriggeblieben ist, und die älteste Brauerei Österreichs in Hofstätten.
(ARD/BR)


6:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Entlang der Eger

Von Karlsbad zur Elbe

Film von Jutta Neupert

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Den "Herzbrunnen Europas" nannten die Romantiker das Fichtelgebirge mit seinen dicht bewaldeten Hügeln und den schroffen, bizarren Felstürmen. Dort entspringt die Eger, die bis zur Grenze Bayerns und dann durch den ganzen Norden Böhmens fließt. Der alte Bergbauort ...
(ARD/BR)

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Den "Herzbrunnen Europas" nannten die Romantiker das Fichtelgebirge mit seinen dicht bewaldeten Hügeln und den schroffen, bizarren Felstürmen. Dort entspringt die Eger, die bis zur Grenze Bayerns und dann durch den ganzen Norden Böhmens fließt. Der alte Bergbauort Weißenstadt ist die erste größere Siedlung am Fluss, in der man heute noch die alten Kartoffelkeller finden kann, in denen die Bewohner auf eigene Faust und wider das Schürfrecht Bergkristalle sammeln wollten. In der Burg Thierstein residierten die Grafen, die aus dem Bergbau, dem Holzreichtum und den Handelsstraßen ihren Gewinn zogen. Nicht weit davon entfernt liegt die Burg Hohenberg: Früher befand sich dort - direkt am Eisernen Vorhang - für Deutsche und Tschechen gleichermaßen das Ende der Welt. Heute bemüht sich dort eine ökologische Bildungsstätte um den Erhalt der Flusslandschaft. Nur wenige Kilometer hinter der Grenze liegt die Stadt Eger. Dort hielt Friedrich Barbarossa als deutscher Kaiser 1190 seinen ersten Reichstag ab, Wallenstein fand dort den Tod. Vorbei an der prächtigen Wallfahrtskirche Maria Kulm und dem Bergbauort Solokov ist Johann Wolfgang von Goethe damals zur gotischen Burg Elbogen gereist, wo er seinen 74. Geburtstag in Gesellschaft der von ihm so verehrten Ulrike von Levetzow feierte. Am Hans-Heiling-Felsen vorbei - einem beliebten Ausflugsziel für Kurgäste - zieht die Eger in Karlsbad ein, wo heute in den Badestuben und in dem frisch renovierten Hotel-Pub sich das Kurleben neu entfaltet hat.
Der Film von Jutta Neupert folgt dem Fluss ein Stück seines Wegs, von der Quelle bis in den berühmten Kurort Karlsbad. Dabei zeigt der Film historische Orte und porträtiert das gegenwärtige Leben der Menschen an der Eger.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

Dichterspuren in Brandenburg

Film von Norbert Wank

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Ob Bettina und Achim von Arnim, Heinrich von Kleist oder Kurt Tucholsky - Brandenburg hat in den vergangenen Jahrhunderten einer Reihe großer Dichter als Wohnort und als Inspirationsquelle gedient. Im flachen Land vor den Toren der Hauptstadt laden Schloss Wiepersdorf, ...

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Ob Bettina und Achim von Arnim, Heinrich von Kleist oder Kurt Tucholsky - Brandenburg hat in den vergangenen Jahrhunderten einer Reihe großer Dichter als Wohnort und als Inspirationsquelle gedient. Im flachen Land vor den Toren der Hauptstadt laden Schloss Wiepersdorf, das Kleistmuseum und Schloss Rheinsberg ein, Leben und Werk der Dichter in idyllischer Umgebung kennenzulernen.
Norbert Wank ist in Brandenburg auf den Spuren der Dichter unterwegs.


9:15

Franziska zu Reventlow - Versuch einer Annäherung

Film von Rainer Wolffhardt

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Franziska Gräfin zu Reventlow entstammt einem alten, holsteinischen Adelsgeschlecht. 1871 in Husum geboren, wendet sie sich schon als junges Mädchen unter dem Einfluss moderner Literatur frühzeitig gegen die Konventionen protestantisch geprägter Erziehung. Nach einer ...
(ARD/BR)

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Franziska Gräfin zu Reventlow entstammt einem alten, holsteinischen Adelsgeschlecht. 1871 in Husum geboren, wendet sie sich schon als junges Mädchen unter dem Einfluss moderner Literatur frühzeitig gegen die Konventionen protestantisch geprägter Erziehung. Nach einer gescheiterten Ehe siedelt sie nach München über, wo sie schnell Zugang findet zu der Welt der Künstler und Literaten - der Welt der Bohème im damaligen Schwabing, dem sie den Namen "Wahnmoching" gibt. Mittelpunkt ihres unsteten Lebens, dessen Unterhalt sie sich kärglich durch Malerei und Schriftstellerei verdient, ist ihr unehelich geborener Sohn Rolf. Den Namen des Vaters gibt sie niemals preis. 1918 stirbt sie in Locarno. Sie hinterlässt eine Reihe von Romanen sowie Tagebücher und Briefe, die ihr posthum zu Ansehen als Schriftstellerin verhelfen.
Der Film von Rainer Wolffhardt beleuchtet das Leben der Schriftstellerin Franziska zu Reventlow. Wesentliche Bestandteile der Dokumentation sind ein Interview mit Rolf von Reventlow, dem Sohn Franziskas, und Zitate aus den Tagebüchern und Briefen, gelesen von Donata Höffer. Sie spielt auch die Titelrolle in "Die Reventlow".

Im Anschluss, um 10.00 Uhr, zeigt 3sat die erste Folge des dreiteiligen Fernsehfilms "Die Reventlow".
(ARD/BR)


10:00

Die Reventlow (1/3)

Fernsehfilm, BRD 1980

Sprung in die Freiheit

Darsteller:
Franziska zu ReventlowDonata Höffer
BaschlMonika Baumgartner
AlexanderHenner Quest
LübkeThomas Astan
FriessGerd Böckmann
Buch: Manfred Grunert
Regie: Rainer Wolffhardt

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Nach dem Tod ihres Vaters Ludwig Graf zu Reventlow, ehemals Landrat in Husum, wo Franziska 1871 geboren wurde, vollzieht sich der endgültige Bruch mit der ganzen Familie. Die 22-Jährige verlobt sich überstürzt mit einem älteren Freund aus dem ...
(ARD/BR)

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Nach dem Tod ihres Vaters Ludwig Graf zu Reventlow, ehemals Landrat in Husum, wo Franziska 1871 geboren wurde, vollzieht sich der endgültige Bruch mit der ganzen Familie. Die 22-Jährige verlobt sich überstürzt mit einem älteren Freund aus dem aufklärerisch-rebellischen Kreis des Lübecker Ibsen-Klubs. Doch dort hält es sie nicht. Mit geborgtem Geld fährt sie nach München, um sich in der damals berühmten Azbe-Malschule ausbilden zu lassen. Ihrem "Sprung in die Freiheit" des Künstlerlebens entspricht auch der Wille, sich eine eigene, neue Identität zu schaffen. Sie legt ihren Taufnamen - Fanny - ab und nennt sich fortan Franziska Reventlow. In der Münchner Maler-Bohème lernt sie, ohne materielle Sicherheiten zu leben und vor allem zu lieben. Sie wird die Geliebte eines jungen, aus ärmlichen Verhältnissen kommenden Malers, ehrgeizig und besessen vom Künstlertraum. Als sie ein Kind von ihm erwartet, überzeugt er sie davon, dass sie "um ihrer selbst und des Kindes willen" ihren ahnungslosen Verlobten heiraten muss. Sie tut es im Bewusstsein, dass ihr Sprung in die ersehnte Freiheit wieder mit einer Lebenslüge endet. Sie will das Kind, aber bald nach der Hochzeit erleidet sie eine Fehlgeburt. Das Wiedersehen mit dem einstigen Geliebten ist schockierend: Er lebt in wilder Ehe mit einem Modell und einem Kind in eben jenen trostlosen Verhältnissen, die sie ihm durch ihr Opfer hatte ersparen wollen. Sie gesteht ihrem Mann die ganze Wahrheit, ihr Geständnis führt zur Trennung.
Erste Folge des dreiteiligen Fernsehfilms "Die Reventlow" über die Schriftstellerin und Malerin Franziska zu Reventlow, der das Leben dieser außergewöhnlichen Frau im Zeitraum von 1893 bis 1903 in München nachzeichnet und gleichzeitig ein Bild jener Aufbruchsjahre entwirft.

Die beiden weiteren Folgen des dreiteiligen Fernsehfilms "Die Reventlow" zeigt 3sat am Dienstag, 5. Januar, um 10.00 und um 11.15 Uhr.
(ARD/BR)


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11:15
Stereo-Ton

Die Gesetze der Lagune

Vom Leben in der Lagune von Venedig

Film von Hermann Peseckas und Heinrich Breidenbach

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Venedig ist mehr als eine Märchenkulisse rund um den Markusplatz: Etwa ein Dutzend der 30 kleineren und größeren Inseln in der 500 Quadratkilometer großen Lagune sind bewohnt. Die Inseln und das Wasser versorgen die Stadt seit jeher mit Fisch, Wein, Gemüse und Obst. ...
(ORF/3sat)

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Venedig ist mehr als eine Märchenkulisse rund um den Markusplatz: Etwa ein Dutzend der 30 kleineren und größeren Inseln in der 500 Quadratkilometer großen Lagune sind bewohnt. Die Inseln und das Wasser versorgen die Stadt seit jeher mit Fisch, Wein, Gemüse und Obst.
Hermann Peseckas und Heinrich Breidenbach zeigen, wie der Alltag in dieser venezianischen Inselwelt aussieht. Auf ihrer Reise per Hausboot treffen sie Lagunenfischer, Inselbauern, Bootsunternehmer, Wirte, Aussteiger und Stadtplaner, die von den Freuden und Leiden des Lebens in der ausgedehnten Wasserwelt erzählen: vom unvermeidlichen Hochwasser, von funktionierender Nachbarschaft, den Problemen mit der Wasserqualität, aufwendigen Transporten, teuren Wohnungen und der touristischen Monokultur.
(ORF/3sat)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Herzen der Zeit

86.406 Sekunden im Leben des Alberto Peratoner

Filmessay von Wolfgang Peschl und Christian Riehs

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

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Alberto Peratoner ist Venezianer, Uhrmacher, Philosoph und Theologe. Bis vor wenigen Jahren war er der Uhrmacher von San Marco, Hüter der Zeit. Seine Wohnung war der Torre dell'Orologio, der Uhrturm am Markusplatz. Er war der Letzte, der in einer Uhr aufwuchs, wohnte und ...
(ORF)

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Alberto Peratoner ist Venezianer, Uhrmacher, Philosoph und Theologe. Bis vor wenigen Jahren war er der Uhrmacher von San Marco, Hüter der Zeit. Seine Wohnung war der Torre dell'Orologio, der Uhrturm am Markusplatz. Er war der Letzte, der in einer Uhr aufwuchs, wohnte und arbeitete. Wie sein Vater, sein Großvater und 27 Uhrmacher zuvor. Doch der Uhrturm von San Marco wurde restauriert, die Uhr modernisiert. Nun zieht ein präzise gesteuerter Elektromotor die Gewichte der jahrhundertealten Pendeluhr hoch, und Alberto musste ausziehen. Heute wohnt er in einer kleinen Wohnung, die jener in der Uhr exakt gleicht. Die langen Nächte in seinem Arbeitszimmer, einer Uhrmacherwerkstatt, sind ausgefüllt mit Gedanken zum Phänomen "Zeit", jenem Thema, das ihn von Kindheit an begleitet hat.
Die Dokumentation "Im Herzen der Zeit" von Wolfgang Peschl und Christian Riehs begleitet Alberto Peratoner einen Tag lang auf seiner Reise durch die Zeit.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Aphrodites geplünderte Insel

Zypern - Steinbruch der Geschichte

Film von Gustav W. Trampitsch

(aus der ORF/3sat-Reihe "Helden, Kult & Küche")

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Zu allen Zeiten bedienten sich Eroberer und Abenteurer an den reichen Kunstschätzen, die alte Kulturen im Mittelmeerraum geschaffen haben. Die Kundschaft reichte dabei von den Phöniziern und Römern über die Kreuzritter und Venezianer bis zu den Türken und einzelnen ...
(ORF/3sat)

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Zu allen Zeiten bedienten sich Eroberer und Abenteurer an den reichen Kunstschätzen, die alte Kulturen im Mittelmeerraum geschaffen haben. Die Kundschaft reichte dabei von den Phöniziern und Römern über die Kreuzritter und Venezianer bis zu den Türken und einzelnen Abenteurern oder international vernetzten Kunstraub-Banden. Sie alle plünderten den Steinbruch der Geschichte und recycelten Kunst und Kultbauten zum eigenen Nutzen. Besonders am Beispiel von Zypern, der "Insel der Aphrodite", zeigt sich Kulturbarbarei durch die Zeiten.
"Aphrodites geplünderte Insel" berichtet über Kunstraub und Kulturbarbarei auf Zypern.
(ORF/3sat)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Städte der Genüsse (5/13)

Graz

Film von Ruth Deutschmann

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Graz, die Landeshauptstadt der Steiermark, war 2003 Europäische Kulturhauptstadt. Seit 2008 trägt sie den Titel "Genuss-Hauptstadt" und zählt somit zu den "Genuss-Regionen" Österreichs. Die Stadt ist geprägt von südlichem Flair und kann auf eine lange kulinarische ...
(ORF)

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Graz, die Landeshauptstadt der Steiermark, war 2003 Europäische Kulturhauptstadt. Seit 2008 trägt sie den Titel "Genuss-Hauptstadt" und zählt somit zu den "Genuss-Regionen" Österreichs. Die Stadt ist geprägt von südlichem Flair und kann auf eine lange kulinarische Geschichte verweisen: 1686 erschien dort beispielsweise das erste gedruckte Kochbuch Österreichs, und viele Namen von Straßen und Plätzen lesen sich wie ein Auszug aus der Speisekarte: Mehlplatz, Kälbernes Viertel, Kapaunplatz - Orte die auch beim kulinarischen Stadtrundgang "Graz in köstlichen Häppchen" aufgesucht werden. Zu den Highlights zählt zweifelsohne das Restaurant "Der Steirer". Die Betreiber der "Vinofaktur-Graz" sind Pioniere bei der Verbindung von Steirischer Traditionskulinarik mit Spezialitäten des südsteirischen Weinlands und Weinkultur auf höchstem Niveau. Im "Landhaus-Keller", einem der kulinarischen Wahrzeichen von Graz, wirkt Küchenchef Lorenz Kumpusch, und im Traditionshaus "Erzherzog Johann" lässt sich Günter Schober einiges einfallen, um seine Gäste zu verwöhnen. Zu den kulturellen Attraktionen der Stadt zählen das Schloss Eggenberg, das Kunsthaus und die von Vito Acconci gestaltete "Insel in der Mur".
Im Mittelpunkt der 13-teiligen Reihe "Städte der Genüsse" stehen die Lebensart der Menschen, die Kultur, die Landschaft in der Umgebung der Städte und vor allem das regionale Essen. Die fünfte Folge führt nach Graz.
(ORF)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Städte der Genüsse (6/13)

Straßburg

Film von Corinne Ibram

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Strasburg, Hauptstadt des Elsass, Hauptstadt Europas, ist verankert im Tal des Rheins. Hinter den Fachwerkfassaden lässt die junge Generation Traditionen und Lebensart neu aufleben: Pauline ist mit ihrer kulinarischen Internetseite bekannt, auf der sie seit 2006 ...
(ARD/SWR)

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Strasburg, Hauptstadt des Elsass, Hauptstadt Europas, ist verankert im Tal des Rheins. Hinter den Fachwerkfassaden lässt die junge Generation Traditionen und Lebensart neu aufleben: Pauline ist mit ihrer kulinarischen Internetseite bekannt, auf der sie seit 2006 wöchentlich köstliche Rezepte veröffentlicht. Sie empfiehlt auch gute Adressen in Strasburg, wie beispielsweise die "Bar à Chocolat", die am Fuß der Kathedrale angesiedelt ist. Johanna, eine weitere Strasburger Bloggerin, hat sogar schon ein Rezeptbuch veröffentlicht. Gegenüber des Europäischen Parlaments erstreckt sich der Park der Orangerie mit dem "Buerehiesel", einem renommierten Restaurant, das Pauline auf ihrer Seite empfiehlt. Anne ist bei einer Tageszeitung verantwortlich für die Bereiche Lebensart und Konsumverhalten. Sie gibt Kurse in den "Gärten des grünen Bergs", einer Institution zur beruflichen Reintegration von Menschen mit Problemen, die dort Arbeit im Bereich des Anbaus von Biogemüse finden. Außerhalb der touristischen Pfade und trotzdem mitten in der Stadt liegt das lebhafte Viertel "Krutenau". Dort gibt es kulinarisch eine ganze Menge zu entdecken. So wird hinter dem Schild "Au pain de mon grand-père" Brot nach einer alten, aber durch Patrick Dinel aktualisierten Art gebacken.
Im Mittelpunkt der 13-teiligen Reihe "Städte der Genüsse" stehen die Lebensart der Menschen, die Kultur, die Landschaft in der Umgebung der Städte und vor allem das regionale Essen. Die sechste Folge führt nach Strasburg.
(ARD/SWR)


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15:00
VPS 14:59

MS Franziska (2/7)

Fernsehserie, BRD 1978

Im grünen Hahn

Darsteller:
Jakob WildePaul Dahlke
Ernst WildeKlaus Knuth
Ruth WildeLiliane Hielscher
Aavje WildeFemke Boersma
Paul WildeUlrich von Dobschütz
u.a.
Buch: Heinz Oskar Wuttig
Regie: Wolfgang Staudte

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Die "Franziska" liegt im Hafen von Duisburg, im größten Binnenhafen Europas. Jakob bemüht sich im Büro der genossenschaftlichen Organisation der Partikuliere um einen Frachtauftrag, eine neue "Reise". Wenig Lukratives ist im Angebot, die Zeiten sind schlecht. In seiner ...
(ARD/SWR/SF)

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Die "Franziska" liegt im Hafen von Duisburg, im größten Binnenhafen Europas. Jakob bemüht sich im Büro der genossenschaftlichen Organisation der Partikuliere um einen Frachtauftrag, eine neue "Reise". Wenig Lukratives ist im Angebot, die Zeiten sind schlecht. In seiner Post, die der Wirt einer Hafenkneipe für ihn sammelt, findet Jakob ein Schreiben, das ihn sehr beunruhigt: Er muss zur amtsärztlichen Untersuchung, da er das entsprechende Alter erreicht hat. Für Niko heißt es in Duisburg erst mal Abschied nehmen von der "Franziska". Er muss für einige Zeit in die Schifferberufsschule auf dem "Schulschiff Rhein". Es ist ein bunter Haufen, der dort wohnt und lernt, und natürlich geht es wild zu. Bei einem nächtlichen, selbstverständlich verbotenen Landgang betrinkt sich Niko und schafft es nicht mehr, rechtzeitig an Bord zu kommen. Am nächsten Morgen ist er nicht wenig erstaunt, wo er die Nacht verbracht hat.
Zweite Folge der siebenteiligen Fernsehserie.
(ARD/SWR/SF)


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16:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mensch Mutter

Spielfilm, Deutschland 2004

Darsteller:
VreniSuzanne von Borsody
HildeRosemarie Fendel
ArnoJan-Gregor Kremp
MikeAndré Kaminski
Dana KosswitzTina Ruland
Regie: Florian Gärtner

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Die erfolgreiche Lektorin Vreni macht eine schwere Zeit durch: Die Trennung von ihrem untreuen Ehemann Manfred verwindet sie nur mit Mühe, ihr geliebter Sohn Mike wird demnächst ebenfalls das Heim verlassen, um für ein Jahr in die USA zu gehen, und im Verlag muss sie ...
(ARD)

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Die erfolgreiche Lektorin Vreni macht eine schwere Zeit durch: Die Trennung von ihrem untreuen Ehemann Manfred verwindet sie nur mit Mühe, ihr geliebter Sohn Mike wird demnächst ebenfalls das Heim verlassen, um für ein Jahr in die USA zu gehen, und im Verlag muss sie sich gegen eine junge, aufstrebende Konkurrentin durchsetzen. Als wären das nicht genug Sorgen, erleidet Vrenis Mutter Hilde völlig unerwartet einen Schlaganfall. Vreni muss ihre Mutter bei sich aufnehmen, bis die alte Dame in ihre eigene Wohnung zurückkehren kann. Spannungen sind vorprogrammiert, da Hilde sich in recht dominanter Weise in das Leben ihrer Tochter einmischt. Sie versucht nicht nur, Vreni in Karrierefragen zu "beraten", sondern hat sich außerdem das Ziel gesteckt, die Ehe ihrer Tochter zu kitten. In ihrem neuen Nachbarn, dem sympathischen Arno, der ebenfalls seine alte Mutter pflegt, findet Vreni einen verständnisvollen Gesprächspartner. Obwohl Hilde spürt, dass Vreni durchaus mehr für Arno empfindet als Freundschaft, macht die Mutter aus ihrem Missfallen an dem etwas introvertierten Mann keinen Hehl. Sie verdächtigt ihn sogar, seine eigene Mutter vergiften zu wollen. Als Exmann Manfred sich eines Tages bei Vreni meldet und um ein Treffen bittet, schöpft sie zaghafte Hoffnung auf eine Versöhnung. Wenig später, ausgerechnet am 75. Geburtstag ihrer Mutter, erfährt Vreni jedoch, dass Manfred sich vor allem auf Bitten Hildes hin mit ihr getroffen hatte. Nun platzt ihr endgültig der Kragen.
"Mensch Mutter" ist eine einfühlsam erzählte Familiengeschichte um eine Frau, der es am Ende gegen alle Widrigkeiten gelingt, neues Glück und eine neue Liebe zu finden. Heitere wie dramatische Mutter-Tochter-Geschichte mit Suzanne von Borsody und Rosemarie Fendel.
(ARD)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh - In den Alpen (4/7)

Vom Allgäu über Neuschwanstein ins Ötztal

Moderation: Ueli Schmezer

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Die siebenteilige Reihe "Fernweh - In den Alpen" unternimmt eine Reise durch das größte und höchste Gebirge Europas und zeigt die faszinierende Kulturlandschaft, wie man sie noch nie gesehen hat. Unterwegs sind sieben Moderatorinnen und Moderatoren.
Ueli Schmezer ...

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Die siebenteilige Reihe "Fernweh - In den Alpen" unternimmt eine Reise durch das größte und höchste Gebirge Europas und zeigt die faszinierende Kulturlandschaft, wie man sie noch nie gesehen hat. Unterwegs sind sieben Moderatorinnen und Moderatoren.
Ueli Schmezer sucht im Allgäu Edelweiß und besucht das Märchenschloss Neuschwanstein. In Österreich macht er in einem Schnapsbrennerdorf Halt und kommt im Ötztal einer Verschwörung rund um den sagenhaften Ötzi auf die Spur.


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten: Java

Vulkaninsel zwischen Mythos und Moderne

Film von Ute Werner

Java

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"Die Milchstraße des Meeres" wird Indonesien genannt. Mehr als 18.000 Inseln sprenkeln den Indischen Ozean, sie sind Teil des "Rings aus Feuer" mit etwa 150 aktiven Vulkanen. Die Menschen profitieren von der fruchtbaren Erde an den Hängen der Feuerberge, andererseits ...
(ARD/SR)

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"Die Milchstraße des Meeres" wird Indonesien genannt. Mehr als 18.000 Inseln sprenkeln den Indischen Ozean, sie sind Teil des "Rings aus Feuer" mit etwa 150 aktiven Vulkanen. Die Menschen profitieren von der fruchtbaren Erde an den Hängen der Feuerberge, andererseits leben sie in ständiger Gefahr durch Ausbrüche und Erdbeben. Java ist die zentrale Insel des indonesischen Archipels, dort liegt auch die Hauptstadt Jakarta. Rund 30 Vulkane gibt es allein auf Java, die ertragreichen Vulkanascheböden ernähren zirka 122 Millionen Menschen - rund 60 Prozent der gesamtindonesischen Bevölkerung. Die Kultur dort ist äußerst komplex: Auf Java stehen einige der größten und ältesten buddhistischen und hinduistischen Tempelanlagen Südostasiens, und auch alte Königreiche und die Kolonialzeit haben ihre Spuren hinterlassen. Die Menschen haben Mythen ersonnen, um die Gefahren zu bannen, die vom heiligen Vulkan Merapi und vom Meer ausgehen. Auch wenn die Republik Indonesien heute ein islamisches Land ist, leben doch die alten Glaubensinhalte weiter.
Der Film "Reisen in ferne Welten: Java" stellt die Insel vor.
(ARD/SR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Die schönsten Opern aller Zeiten

"Carmen" - Die Dokumentation

Film von Jürgen Schindler

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"Auf in den Kampf", das "Lied des Torero" oder die verführerische "Habanera": Man kennt sie, die "Hits" aus Georges Bizets Oper "Carmen". Neben den berühmten Arien ist es aber vor allem die Titelfigur der Carmen selbst, die den Männern - ebenso wie dem Publikum - seit ...

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"Auf in den Kampf", das "Lied des Torero" oder die verführerische "Habanera": Man kennt sie, die "Hits" aus Georges Bizets Oper "Carmen". Neben den berühmten Arien ist es aber vor allem die Titelfigur der Carmen selbst, die den Männern - ebenso wie dem Publikum - seit der Uraufführung der Oper 1875 die Köpfe verdreht. Sinnlich ist sie, wild und unergründlich. Die Projektionsfläche all unserer Fantasien und Sehnsüchte. Selbstbestimmt und getrieben vom Wunsch nach Freiheit. Bizets Meisterwerk berauscht in der exotischer Kulisse Spaniens und einem einzigartigen, musikalischen Feuerwerk voll verzehrender Leidenschaft.
Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Liebe, Eifersucht und Tod in "Carmen".

Um 20.15 Uhr zeigt 3sat die Oper "Carmen".


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19:50
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

Von Maik Platzen

Bright Star

Erstausstrahlung


"Kinotipp" gibt eine qualitative Empfehlung für eine aktuelle Kinoproduktion.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton

Die schönsten Opern aller Zeiten

Carmen

Oper in vier Akten von Georges Bizet

Royal Opera House Covent Garden, London 1991

Darsteller:
CarmenMaria Ewing
Don JosLuis Lima
MicaelaLeontina Vaduva
EscamilloGino Quilico
MercédèsJean Rigby
u.a.
Orchester: Royal Opera House Covent Garde
Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Inszenierung: Núria Espert
Fernsehregie: Barrie Gavin

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Lehmige Bauten türmen sich mit ihren Galerien im Hintergrund, auf der Bühne tummeln sich Massen von Marktweibern, dreckige Jungs, edle Herren, geschniegelte Soldaten. Hitziger Staub liegt in der Luft. Dann erscheint Carmen, die Femme fatale, die mit ihren koketten ...

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Lehmige Bauten türmen sich mit ihren Galerien im Hintergrund, auf der Bühne tummeln sich Massen von Marktweibern, dreckige Jungs, edle Herren, geschniegelte Soldaten. Hitziger Staub liegt in der Luft. Dann erscheint Carmen, die Femme fatale, die mit ihren koketten Blicken und ihrem rot schwingenden Rock die Männerherzen zum Rasen bringt. Die Zigeunerin, die die Männer um den Finger wickelt, die den naiven Soldaten Don José mit ihrer Liebesglut ins Verderben stürzt und zum Mörder werden lässt.
Die Mezzosopranistin Maria Ewing singt in dieser Inszenierung aus dem Royal Opera House Covent Garden eine Carmen voller Sinnlichkeit und Erotik. In ihrer Gegenwart verwandeln sich die Männer - Luis Lima als Don Jos, Gino Quilico als Escamillo - in Nebenfiguren. Die Inszenierung der spanischen Regisseurin Núria Espert überzeugt durch realistische Schärfe. Die Choreografie stammt von der Grand Dame des Flamencos, Christina Hoyos. Mit Zubin Mehta stand für den musikalischen Part dieser gelungenen Inszenierung ein Weltklasse-Dirigent am Pult.

Die Oper "Carmen" erreichte im Zuschauer-Voting Platz zwei der Vorauswahl.


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23:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Kommissar Beck - Die neuen Fälle (7/8)

Spielfilm, Schweden 1997

Todesengel

Darsteller:
Martin BeckPeter Haber
Gunvald LarssonMikael Persbrandt
Lena KlingströmStina Rautelin
Joakim WersenPer Morberg
NachbarIngvar Hirdwall
IngerRebecka Hemse
u.a.
Regie: Morten Arnfred

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Endlich ist es so weit: Kommissar Beck und Lena Klingström fahren gemeinsam in Urlaub. Ein Anruf von Gunvald Larsson, der eine blutige Mordserie in der Stockholmer U-Bahn meldet, sorgt kurz darauf für den ersten Beziehungskrach, denn Lena besteht darauf, den Urlaub ...
(ARD)

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Endlich ist es so weit: Kommissar Beck und Lena Klingström fahren gemeinsam in Urlaub. Ein Anruf von Gunvald Larsson, der eine blutige Mordserie in der Stockholmer U-Bahn meldet, sorgt kurz darauf für den ersten Beziehungskrach, denn Lena besteht darauf, den Urlaub sofort abzubrechen. Beck wird zum Leiter einer Sonderkommission ernannt, die die U-Bahn-Morde aufklären soll. Erik, der U-Bahnfahrer des Zugs, in dem der letzte Mord geschah, ist untergetaucht. Bei einer Durchsuchung von Erics Wohung stößt Beck neben Betriebsplänen der Untergrundbahn auf ein rätselhaftes Zeichen, das Lena Klingström als Internet-Ausdruck für "tot" identifiziert. Als Beck trotz intensiver Ermittlungen nicht vorankommt, wird ihm nach drei weiteren Morden die Leitung der SOKO entzogen. Spezialisten sind der Ansicht, dass die Morde wie bei den Giftgasanschlägen in Tokio auf das Konto religiöser Fanatiker gehen. Der Nachrichtendienst übernimmt den Fall, Spezialeinheiten durchkämmen erfolglos das Tunnelsystem. Beck stöbert derweil den U-Bahnfahrer Erik auf, der sich in einem ausrangierten Waggon versteckt hält. Erik gesteht Beck, dass seine Schwester Annika zu einer Gruppe von jungen Leuten gehört, die Stromausfälle herbeiführen, um sich im Schutz der Dunkelheit mit Nachtsichtgeräten wie in einem Computerspiel bewegen und ihre wehrlosen Opfer "abschießen" zu können. Sinn des Tötens ist es, auf ein "höheres Level" zu kommen.
Der ästhetisch reizvolle und temporeiche Kriminalfilm basiert auf den Figuren der Kultkrimis von Maj Sjöwall und Per Wahlöö und ist mit Peter Haber und Mikael Persbrandt hervorragend besetzt.
(ARD)


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0:00
16:9 Format

Injera, Teff und Berbere - Kulinarisches Äthiopien



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0:25
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:50
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Fisch für 2 (1/4)

Mit Wigald Boning und Frank Baumann

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Anglerlatein und Anekdoten: In der Reihe "Ein Fisch für 2" geht es nicht wirklich um den professionellen Umgang mit Haken und Leine, Blei und Blinker. Sicher: Ab und zu schaut auch mal ein Fisch verwirrt auf den ausgeworfenen Köder, doch meist dümpelt dieser reglos im ...

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Anglerlatein und Anekdoten: In der Reihe "Ein Fisch für 2" geht es nicht wirklich um den professionellen Umgang mit Haken und Leine, Blei und Blinker. Sicher: Ab und zu schaut auch mal ein Fisch verwirrt auf den ausgeworfenen Köder, doch meist dümpelt dieser reglos im Wasser. Dem Schweizer Moderator Frank Baumann geht es auch nicht um die fette Beute für die Pfanne. Er ist interessiert an den "großen Tieren" am anderen Ende der Leine: Er lädt Prominente zum Angeln ein. Mit seinem jeweiligen Gast sucht er skurrile Situationen, das Unvorhersehbare, Ernst und Komik, Schweigen und Gespräch. Mal geht es derb zu, mal ironisch, mal ist Baumann der sensible Frager und mal der geduldige Zuhörer. "Ein Fisch für 2" bürstet gegen die Schuppen - egal ob fetter Karpfen oder toller Hecht. Es ist wenig überraschend, dass die Protagonisten in Wahrheit vom Angeln keine Ahnung haben. Das zeigt auch die Auswahl der potenziellen Jagdgründe - vom Stadtteich in Bayreuth bis zum bloßen Fantasieren über ein Angelabenteuer in Madagaskar.
Gast der ersten Folge ist der deutsche Komiker Wigald Boning. Mit ihm träumt Frank Baumann vom Angeln in Madagaskar. Boning, zunächst erfolglos Sänger in Punkbands, wurde dann Journalist, bevor sein komödiantisches Talent entdeckt wurde. Er ist der "Dadaist unter den Fernsehkomikern", der "aus den Untiefen der kruden Tatsachen die Blumen des Surrealen sprießen" lasse, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Bekannt wurde Boning durch Auftritte in "RTL Samstag Nacht", der SAT.1-Wissensshow "clever!" und "Genial daneben". Wigald Boning ist Free-Jazz-Fan: "Dort gab es immer eine Tradition des Absurden." Frank Baumann, 1957 in der Schweiz geboren, ist Fernsehproduzent, Moderator, Komiker und Werbefilmer. Seine Medienpersiflage "Ventil" im Schweizer Fernsehen erhitzte die Gemüter der Eidgenossen. Von 2006 bis Ende 2007 moderierte er in SF 1 die Schweizer Version von "Genial daneben".

Die drei weiteren Folgen der vierteiligen Reihe "Ein Fisch für 2" zeigt 3sat im Anschluss, ab 1.20 Uhr.


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1:20
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Fisch für 2 (2/4)

Mit Jürgen Tarrach und Frank Baumann

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Anglerlatein und Anekdoten: In der Reihe "Ein Fisch für 2" geht es nicht wirklich um den professionellen Umgang mit Haken und Leine, Blei und Blinker. Sicher: Ab und zu schaut auch mal ein Fisch verwirrt auf den ausgeworfenen Köder, doch meist dümpelt dieser reglos im ...

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Anglerlatein und Anekdoten: In der Reihe "Ein Fisch für 2" geht es nicht wirklich um den professionellen Umgang mit Haken und Leine, Blei und Blinker. Sicher: Ab und zu schaut auch mal ein Fisch verwirrt auf den ausgeworfenen Köder, doch meist dümpelt dieser reglos im Wasser. Dem Schweizer Moderator Frank Baumann geht es auch nicht um die fette Beute für die Pfanne. Er ist interessiert an den "großen Tieren" am anderen Ende der Leine: Er lädt Prominente zum Angeln ein. Mit seinem jeweiligen Gast sucht er skurrile Situationen, das Unvorhersehbare, Ernst und Komik, Schweigen und Gespräch. Mal geht es derb zu, mal ironisch, mal ist Baumann der sensible Frager und mal der geduldige Zuhörer. "Ein Fisch für 2" bürstet gegen die Schuppen - egal ob fetter Karpfen oder toller Hecht. Es ist wenig überraschend, dass die Protagonisten in Wahrheit vom Angeln keine Ahnung haben. Das zeigt auch die Auswahl der potenziellen Jagdgründe - vom Stadtteich in Bayreuth bis zum bloßen Fantasieren über ein Angelabenteuer in Madagaskar.
Mit Jürgen Tarrach sticht Frank Baumann in der Nähe von San Remo an der italienischen Riviera in die unruhige See. Jürgen Tarrach absolvierte seine Schauspielausbildung am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Es folgten Engagements an den Theatern in Münster, Nürnberg und Karlsruhe. Auftritte in den TV-Serien "Um die 30" und seine Rolle in "Die Musterknaben" machen ihn zu einem der gefragtesten deutschen Film- und Fernsehschauspieler. Beste Kritiken bekam er für die Rolle seines Lebens in "Wambo", einem intimen Porträt über den bayerischen Volksschauspieler Walter Sedlmayr. Frank Baumann, 1957 in der Schweiz geboren, ist Fernsehproduzent, Moderator, Komiker und Werbefilmer. Seine Medienpersiflage "Ventil" im Schweizer Fernsehen erhitzte die Gemüter der Eidgenossen. Von 2006 bis Ende 2007 moderierte er in SF 1 die Schweizer Version von "Genial daneben".


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1:50
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Fisch für 2 (3/4)

Mit Bernhard Hoëcker und Frank Baumann

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Anglerlatein und Anekdoten: In der Reihe "Ein Fisch für 2" geht es nicht wirklich um den professionellen Umgang mit Haken und Leine, Blei und Blinker. Sicher: Ab und zu schaut auch mal ein Fisch verwirrt auf den ausgeworfenen Köder, doch meist dümpelt der reglos im ...

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Anglerlatein und Anekdoten: In der Reihe "Ein Fisch für 2" geht es nicht wirklich um den professionellen Umgang mit Haken und Leine, Blei und Blinker. Sicher: Ab und zu schaut auch mal ein Fisch verwirrt auf den ausgeworfenen Köder, doch meist dümpelt der reglos im Wasser. Dem Schweizer Moderator Frank Baumann geht nicht um die fette Beute für die Pfanne. Er ist interessiert an den "großen Tieren" am anderen Ende der Leine: Er lädt Prominente zum Angeln ein. Mit seinem jeweiligen Gast sucht er skurrile Situationen, das Unvorhersehbare, Ernst und Komik, Schweigen und Gespräch. Mal geht es derb zu und mal ironisch, mal ist Baumann der sensible Frager und mal der geduldige Zuhörer. "Ein Fisch für 2" bürstet gegen die Schuppen - egal ob fetter Karpfen oder toller Hecht. Es ist wenig überraschend, dass die Protagonisten in Wahrheit vom Angeln keine Ahnung haben. Das zeigt auch die Auswahl der potenziellen Jagdgründe - vom Stadtteich in Bayreuth bis zum bloßen Fantasieren über ein Angelabenteuer in Madagaskar.
Die geeignete Stelle, um mit dem Komiker Bernhard Hoëcker angeln zu gehen, ist der Teich des Richard-Wagner-Parks in Bayreuth, entscheidet Frank Baumann. 1991 gründete Bernhard Hoëcker gemeinsam mit Keirut Wenzel und Bastian Pastewka die Comedy-Gruppe Comedy Crocodiles. Seitdem ist Hoëcker auch mit seinen Soloprogrammen erfolgreich. Bekannt wurde er vor allem durch die Fernseh-Show "Switch Reloaded" und das Comedy-Quiz "Genial daneben". Von 2002 bis 2004 war Hoëcker Ensemblemitglied der "Springmaus" und spielte unter anderem in dem Fernsehspiel "Die oder Keine" mit. Frank Baumann, 1957 in der Schweiz geboren, ist Fernsehproduzent, Moderator, Komiker und Werbefilmer. Seine Medienpersiflage "Ventil" im Schweizer Fernsehen erhitzte die Gemüter der Eidgenossen. Von 2006 bis Ende 2007 moderierte er in SF 1 die Schweizer Version von "Genial daneben".


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Fisch für 2 (4/4)

Mit Erich Vock und Frank Baumann

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Anglerlatein und Anekdoten: In der Reihe "Ein Fisch für 2" geht es nicht wirklich um den professionellen Umgang mit Haken und Leine, Blei und Blinker. Sicher: Ab und zu schaut auch mal ein Fisch verwirrt auf den ausgeworfenen Köder, doch meist dümpelt der reglos im ...

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Anglerlatein und Anekdoten: In der Reihe "Ein Fisch für 2" geht es nicht wirklich um den professionellen Umgang mit Haken und Leine, Blei und Blinker. Sicher: Ab und zu schaut auch mal ein Fisch verwirrt auf den ausgeworfenen Köder, doch meist dümpelt der reglos im Wasser. Dem Schweizer Moderator Frank Baumann geht nicht um die fette Beute für die Pfanne. Er ist interessiert an den "großen Tieren" am anderen Ende der Leine: Er lädt Prominente zum Angeln ein. Mit seinem jeweiligen Gast sucht er skurrile Situationen, das Unvorhersehbare, Ernst und Komik, Schweigen und Gespräch. Mal geht es derb zu und mal ironisch, mal ist Baumann der sensible Frager und mal der geduldige Zuhörer. "Ein Fisch für 2" bürstet gegen die Schuppen - egal ob fetter Karpfen oder toller Hecht. Es ist wenig überraschend, dass die Protagonisten in Wahrheit vom Angeln keine Ahnung haben. Das zeigt auch die Auswahl der potenziellen Jagdgründe - vom Stadtteich in Bayreuth bis zum bloßen Fantasieren über ein Angelabenteuer in Madagaskar.
Mit dem Komiker Erich Vock steigt Frank Baumann zum Angeln vom Walsertal zum 2.000 Meter hohen Zervrailasee hinauf. "Wer hats erfunden?" - mit dem Werbespot für Ricola wurde Erich Vock bekannt. Nach seiner Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich hatte er Engagements an verschiedenen Schweizer Theatern, unter anderem bei der Zürcher Märchenbühne, die er seit 1994 auch leitet. Vock arbeitet regelmäßig für das Fernsehen. So spielt er den Untermieter Erich in der Sitcom "Fertig Lustig" und stand auch in internationalen Kinoproduktionen wie "Chaos & Cadavers" und "Save Angel Hope" vor der Kamera. Frank Baumann, 1957 in der Schweiz geboren, ist Fernsehproduzent, Moderator, Komiker und Werbefilmer. Seine Medienpersiflage "Ventil" im Schweizer Fernsehen erhitzte die Gemüter der Eidgenossen. Von 2006 bis Ende 2007 moderierte er in SF 1 die Schweizer Version von "Genial daneben".


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2:50
Stereo-Ton16:9 Format

Solveig Slettahjell & Slow Motion Quintet

Mit Solveig Slettahjell (Gesang), Morten Qvenild (Klavier),
Mats Eilertsen (Bass), Sjur Miljeteig (Trompete)
und Per Oddvar Johansen (Schlagzeug)
JazzBaltica-Festival, 2006

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Vom Geheimtipp zur neuen Stimme der Jazzmusik - das ist der Weg von Solveig Slettahjell. Mit einer Mischung aus Jazz, Folklore und Pop kreieren die Norwegerin und ihr Slow Motion Quintet eine Art von Jazz, die in der heutigen Zeit ihresgleichen sucht: nuancenreich und ...

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Vom Geheimtipp zur neuen Stimme der Jazzmusik - das ist der Weg von Solveig Slettahjell. Mit einer Mischung aus Jazz, Folklore und Pop kreieren die Norwegerin und ihr Slow Motion Quintet eine Art von Jazz, die in der heutigen Zeit ihresgleichen sucht: nuancenreich und einfühlsam - trotz der eher karg wirkender Arrangements und langsamer Tempi. Diese kunstvolle Sparsamkeit, gepaart mit Slettahjells Altstimme, lässt Klassiker in neuem Licht erstrahlen. International entdeckt wurden Solveig Slettahjell und ihre Band bei ihrem Deutschlanddebüt auf dem JazzBaltica-Festival 2004.
Auch bei der JazzBaltica 2006 überzeugten die Skandinavier ihr Publikum mit ihrem ganz eigenen Stil.


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3:55
Stereo-Ton16:9 Format

Ulita Knaus & Band

Special Guest: Stefano di Battista

Mit Ulita Knaus (Gesang), Mischa Schumann (Klavier),
Sandra Hempel (Gitarre), Gerold Donker (Bass),
Heinz Lichius (Schlagzeug) und Stefano di Battista (Saxofon)
JazzBaltica-Festival, 2006

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Seit Ulita Knaus 2004 ihr Debüt auf dem JazzBaltica-Festival gab, hat sich die Wahlhamburgerin zu einer der profiliertesten deutschen Jazz-Sängerinnen gemausert. Ausdrucksstark, wandlungsfähig und verführerisch-melancholisch kreieren Ulita Knaus und ihr Ensemble einen ...

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Seit Ulita Knaus 2004 ihr Debüt auf dem JazzBaltica-Festival gab, hat sich die Wahlhamburgerin zu einer der profiliertesten deutschen Jazz-Sängerinnen gemausert. Ausdrucksstark, wandlungsfähig und verführerisch-melancholisch kreieren Ulita Knaus und ihr Ensemble einen ganz eigenen Sound. Ihre klar akzentuierte, facettenreiche Stimme verleiht sowohl Cover-Versionen wie "Bakerstreet" von Gerry Rafferty als auch bemerkenswerten Eigenkompositionen einen intensiven Ausdruck.
Beim JazzBaltica-Festival 2006 stand Ulita Knaus gemeinsam mit dem Jazz-Saxofonisten Stefano di Battista auf der Bühne. Begleitet werden sie von einer "Best of"-Band der Hamburger Jazz-Szene.


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4:50
Stereo-Ton16:9 Format

Milla Kay

Mit Milla Kay (Gesang, Gitarre), Hauke Kliem (Banjo,
Gitarre), Martin Hornung (Keyboards), Philipp Steen
(Bass) und Heinz Lichius (Schlagzeug)
JazzBaltica-Festival, 2008

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Milla Kay und ihr langjähriger Partner, der Multiinstrumentalist Hauke Kliem, verfügen über die seltene Gabe, Emotionen eine große Leichtigkeit zu verleihen. Das Hamburger Duo kommt vom Jazz und hat sich mit dem in London eingespielten Debüt "Out Of Place" eine eigene ...

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Milla Kay und ihr langjähriger Partner, der Multiinstrumentalist Hauke Kliem, verfügen über die seltene Gabe, Emotionen eine große Leichtigkeit zu verleihen. Das Hamburger Duo kommt vom Jazz und hat sich mit dem in London eingespielten Debüt "Out Of Place" eine eigene Nische geschaffen: ausgefeilter Crossover-Pop mit unterschiedlichsten Einflüssen, einem kräftigen Schuss Jazz, Soul und Latin sowie lässigen Ausflügen in Bossa- und Disco-Swing-Gefilde. Dabei fungiert Milla Kays Stimme als Schlüssel zu der stilistischen Gratwanderung. Eine Stimme, die sie geschickt einzusetzen weiß, in eigenen Stücken, aber auch in neu arrangierten Klassikern aus dem Great American Songbook.
Aufzeichnung eines Konzerts vom JazzBaltica-Festival 2008.