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Dezember 2017
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Sonntag, 3. Januar
Programmwoche 01/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die vergessenen Berge

Das Reichraminger Hintergebirge

Film von Jürgen Eichinger

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Das Reichraminger Hintergebirge ist das größte und dabei nahezu vollständig unbesiedelte Waldgebiet der Nördlichen Kalkalpen im Südosten Oberösterreichs. Kaum eine Landschaft ist so vom Wasser geprägt wie das Hintergebirge. Nach wie vor weisen die insgesamt 180 ...
(ARD/BR)

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Das Reichraminger Hintergebirge ist das größte und dabei nahezu vollständig unbesiedelte Waldgebiet der Nördlichen Kalkalpen im Südosten Oberösterreichs. Kaum eine Landschaft ist so vom Wasser geprägt wie das Hintergebirge. Nach wie vor weisen die insgesamt 180 Kilometer langen Wildbäche beste Trinkwasserqualität auf und bilden damit das größte zusammenhängende und fast unbelastete Bachökosystem Oberösterreichs. Im Herzen des Reichraminger Hintergebirges existiert eine "grüne Wildnis" mit zahlreichen verwinkelten Gräben, Felswänden und wilden Schluchten. Die Holzwirtschaft und die Nutzung der vorhandenen Bodenschätze prägten durch Jahrhunderte Land und Leute. Eisen, das vom nahe gelegenen steirischen Erzberg kam, wurde dort zu Sensen und Messern, Maultrommeln und Nägeln verarbeitet.
Jürgen Eichinger zeichnet mit seinem Film ein Porträt dieses weithin unbekannten Berglands im Südosten Oberösterreichs. Ein Nationalpark-Ranger, eine Sennerin, ein Förster und ein Biologe öffnen den Blick in die nahezu vergessene Welt des Reichraminger Hintergebirges.
(ARD/BR)


6:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Dem Schweizer Himmel nah - Im Simmental und Saanenland

Film von Heio Letzel

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Die Gebirgsflüsse Simme und Saane gaben dem Simmental und dem Saanenland den Namen. Beide Flüsse entspringen in den Zentralalpen des Berner Oberlands. Die Simme - gespeist aus sieben Quellen - wendet sich nach Norden und mündet in den Thunersee, die Saane fließt ...
(ARD/BR)

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Die Gebirgsflüsse Simme und Saane gaben dem Simmental und dem Saanenland den Namen. Beide Flüsse entspringen in den Zentralalpen des Berner Oberlands. Die Simme - gespeist aus sieben Quellen - wendet sich nach Norden und mündet in den Thunersee, die Saane fließt westwärts dem Genfer See zu. Alte Zimmermannskunst und Hausmalerei ließen in der Region die schönsten Chalets der Welt entstehen. Wohlstand und Kunstsinn wurzeln in einer früh entwickelten Wirtschaftskraft, basierend auf Milchwirtschaft und Viehzucht. Aus dem Simmental kamen einst die besten Pferde für das Heer. Simmentaler Alpkäser und ihre Erzeugnisse waren selbst am Hof der russischen Zaren geschätzt. Ihre Spezialität ist bis heute der "Hobelchäs". Berühmt wurden die "Simmentalerinnen" - Kühe aus dieser Region. Vor mehr als 150 Jahren reisten ein Wirtssohn aus Gmund am Tegernsee und dessen Freund mit Ross und Wagen in das Schweizer Simmental. Sie führten eine kleine Herde der begehrten Simmentaler Kühe mit nach Hause und legten damit das Fundament für das heute in aller Welt vertretene "Alpenfleckvieh". Im Simmental und im Saanenland hat der Tourismus eine lange Tradition, und auch die Schweizer selbst verbringen dort gern ihren Urlaub. Im Angebot stehen alle Freizeit- und Sportaktivitäten, von der Folklore bis zur hohen Kultur, vom Jazzfestival von Lenk über das "Schwingfest" in St. Stephan bis zum Menuhin Festival in Gstaad. Berühmt ist das Gebiet auch wegen seiner Höhenwege. In allen Schwierigkeitsgraden ziehen sie sich sanft über grüne Bergrücken bis hinauf in brüske Klettersteige der Gletscherregionen.
Heio Letzel stellt die Schweizer Simmental und Saanenland.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Peter Maiwald (1/2)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Keine Identität ohne Liebe

Der Bestsellerautor Richard David Precht im Gespräch

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Mit dem unvergesslichen Titel "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" hat der Philosoph und Publizist Richard David Precht 2007 zehntausende von Leser dazu verführt, sein Buch zu kaufen. Darin lässt er keine der großen philosophischen Fragen aus: "Was ist Wahrheit? ...

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Mit dem unvergesslichen Titel "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" hat der Philosoph und Publizist Richard David Precht 2007 zehntausende von Leser dazu verführt, sein Buch zu kaufen. Darin lässt er keine der großen philosophischen Fragen aus: "Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein?" 2009 folgte, gleichsam als Antwort auf die Suche nach sich selbst und wiederum in Großauflage: "Liebe. Ein unordentliches Gefühl". Darin räumt Precht mit den herkömmlichen Beziehungsratgebern auf. Er erklärt, warum man die Liebe nicht auf biologische Muster reduzieren kann und warum es nett, aber falsch ist, glauben zu machen: "Die Liebe will nichts von dem anderen, sondern alles für den anderen". Auf die Frage "Wer bin ich?" gäbe es ohne Liebe keine Antwort, sagt der 1964 in Solingen geborene Precht. "Die Liebe ist der privilegierte Spiegel, in dem sich der Einzelne auch in der modernen, fragmentarisierten Gesellschaft als etwas Ganzes erfährt."
Der Bestsellerautor im Gespräch in der Reihe "Sternstunde Philosophie".


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Mit dem Gast Egon Amman, Verleger

Moderation: Iris Radisch


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Iris Radisch diskutiert das "Literaturclub"-Team in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Shanghai-Konzert der Wiener Philharmoniker 2009

Shanghai Oriental Art Center, 27.9.2009

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre "Le Nozze di Figaro",
KV 492
Joseph Haydn: Sinfonie D-Dur Hob. I.104
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Orchester: Wiener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Fernsehregie: Ge Xiaohong


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Erzähl' mir was von der Welt

Film von Doris Hochmayr

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Es gibt viele Gründe, ins Wiener Museumsquartier zu kommen: Um aktuelle Kunstausstellungen zu sehen, um modernen Tanz zu erleben oder auch der Kinder wegen. Zum Beispiel, um mit ihnen ins ZOOM Kindermuseum zu gehen, wo sie die Welt erforschen, Abenteuer erleben und in ...
(ORF)

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Es gibt viele Gründe, ins Wiener Museumsquartier zu kommen: Um aktuelle Kunstausstellungen zu sehen, um modernen Tanz zu erleben oder auch der Kinder wegen. Zum Beispiel, um mit ihnen ins ZOOM Kindermuseum zu gehen, wo sie die Welt erforschen, Abenteuer erleben und in verschiedene Rollen schlüpfen können. Wo sie Spaß haben und ganz nebenbei auch noch etwas dazulernen können. Doch jährlich etwa 100.000 Kinder mit immer neuen Themen und Aktivitäten zu unterhalten, ist keine leichte Aufgabe für Elisabeth Menasse-Wiesbauer, die 2003 die Leitung des Museums übernommen hat. Neben Workshops werden auch eine Kunstwerkstatt und Sonderausstellungen geboten.
Der Film von Doris Hochmayr stellt das ZOOM Kindermuseum in Wien und seine Leiterin Elisabeth Menasse-Wiesbauer vor.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kostbarkeiten im Nebelwald

Von Brillenbären und Kolibris

Film von Hans Giffhorn

Erstausstrahlung

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Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Schillernde Kolibris sammeln Nektar von seltsam geformten Blüten und fremdartigen Orchideen, Insekten und Brillenbären durchforsten das Unterholz.
Hans Giffhorn ...

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Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Schillernde Kolibris sammeln Nektar von seltsam geformten Blüten und fremdartigen Orchideen, Insekten und Brillenbären durchforsten das Unterholz.
Hans Giffhorn beobachtet das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der Anden-Wälder und stellt die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Städte der Genüsse (3/13)

Prag

Film von Dieter Zeppenfeld

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Im Westen Tschechiens, an der Moldau, liegt Prag, die Goldene Stadt. Ihre Pracht lockt jährlich Millionen Touristen an. Touristisches Highlight ist der Hradschin, die größte Burganlage der Welt. Mächtig erhebt sie sich am linken Moldauufer über die Stadt. Die ...
(ORF)

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Im Westen Tschechiens, an der Moldau, liegt Prag, die Goldene Stadt. Ihre Pracht lockt jährlich Millionen Touristen an. Touristisches Highlight ist der Hradschin, die größte Burganlage der Welt. Mächtig erhebt sie sich am linken Moldauufer über die Stadt. Die Karlsbrücke ist das Zentrum Prags. Sie verbindet die Kleinseite mit der Altstadt, die ein wahres Architekturmuseum ist. In den engen Gassen reihen sich prächtige Bauten der Gotik, des Barocks und des Jugendstils aneinander, ein Juwel der Gegenwart ist das "Tanzende Haus" des Stararchitekten Frank Gehry. Zum Lebensstil der Prager gehören die Cafés. Im "Slavia" treffen sich seit 1891 Künstler und Intellektuelle. Köstliche Kuchen, aber auch einen Absinth-Likör kann man sich dort bestellen. Bei Einbruch der Nacht beginnt dann die Zeit der Bierkneipen. Im "U Fleku" zum Beispiel werden Touristen mit dem hauseigenen dunklen Bier und mit Schunkelmusik versorgt. Getrunken wird bis zum Umfallen.
Im Mittelpunkt der 13-teiligen Reihe "Städte der Genüsse" stehen die Lebensart der Menschen, die Kultur, die Landschaft in der Umgebung der Städte und vor allem das regionale Essen. Die dritte Folge führt nach Prag.
(ORF)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Städte der Genüsse (4/13)

Innsbruck

Film von Ruth Deutschmann

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Mit etwa 120.000 Einwohnern gehört Innsbruck mit Wien und Graz zu den größten Städten Österreichs. Josef Hackl, Koch und Besitzer des Traditionshauses "Goldener Adler", setzt mit seinem Küchenchef Gottfried Zlöbl bewusst auf Tiroler Spezialitäten. Ein Besuch in ...
(ORF)

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Mit etwa 120.000 Einwohnern gehört Innsbruck mit Wien und Graz zu den größten Städten Österreichs. Josef Hackl, Koch und Besitzer des Traditionshauses "Goldener Adler", setzt mit seinem Küchenchef Gottfried Zlöbl bewusst auf Tiroler Spezialitäten. Ein Besuch in Alfred Millers Wirtshaus "Schöneck" ist immer ein Augen- und Gaumenschmaus. Zu den Spezialitäten des Hauses zählt Hirschkalbsrückenfilet. Das "Gumpp-Haus", einst das Wohnhaus der berühmten Innsbrucker Barockbaumeisterfamilie Gumpp, ist seit 1803 der Sitz von Tirols ältester Café-Konditorei, dem "Munding". Längst kein Geheimtipp mehr ist das "Speckladele", Innsbrucks wohl kleinster Laden. Zu Innsbrucks Sehenswürdigkeiten zählen das Schloss Ambras mit seinen wertvollen Sammlungen ebenso wie das Goldene Dachl und die Hofkirche mit dem Grabmal Kaiser Maximilians. Dieses Grabmal gilt als das größte europäische Kaiserdenkmal aller Zeiten und als das bedeutendste Denkmal Tirols.
Im Mittelpunkt der 13-teiligen Reihe "Städte der Genüsse" stehen die Lebensart der Menschen, die Kultur, die Landschaft in der Umgebung der Städte und vor allem das regionale Essen. Die vierte Folge führt nach Innsbruck.
(ORF)


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15:00
VPS 14:59

MS Franziska (1/7)

Fernsehserie, BRD 1978

Familientag

Darsteller:
Jakob WildePaul Dahlke
Ernst WildeKlaus Knuth
Ruth WildeLiliane Hielscher
Aavje WildeFemke Boersma
Paul WildeUlrich von Dobschütz
u.a.
Buch: Heinz Oskar Wuttig
Regie: Wolfgang Staudte

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Die siebenteilige Serie "MS Franziska" dreht sich um das in die Jahre gekommene Schiff "Franziska", auf dem Jakob Wilde, sein Sohn Paul, Schwiegertocher Aavje sowie Enkel Nico und Christa flussabwärts schippern.
In der ersten Folge gelingt es dem Schiffseigner Jakob ...
(ARD/SWR/SF)

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Die siebenteilige Serie "MS Franziska" dreht sich um das in die Jahre gekommene Schiff "Franziska", auf dem Jakob Wilde, sein Sohn Paul, Schwiegertocher Aavje sowie Enkel Nico und Christa flussabwärts schippern.
In der ersten Folge gelingt es dem Schiffseigner Jakob Wilde nur mit knapper Not, einem steuerlosen Schiff, das im Rhein treibt, auszuweichen. Aber die Maschine nimmt das plötzliche Manöver krumm und streikt. Die Reparatur bringt den Zeitplan der Wildes durcheinander, denn bei Tante Martha ist Familientag, und alle wollen rechtzeitig dort sein. Jakobs Söhne Bruno und Ernst kommen, und auch Schwiegertochter Ruth findet sich ein. Eine gemütliche Feier wird es trotzdem nicht. Ernst will seinen Vater dazu überreden, soll endlich den unrentablen Kahn zu verschrotten, denn er braucht Geld für einen Hausbau. Aber Jakob will davon nichts wissen.

Die weiteren sechs Folgen der siebenteiligen Serie "MS Franziska" zeigt 3sat, mit Ausnahme vom Mittwoch, 6. Januar, an den kommenden Tagen jeweils um 15.00 Uhr.

(ARD/SWR/SF)


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16:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Von Müttern und Töchtern

Spielfilm, Deutschland 2007

Darsteller:
Lena SchneiderAnna Loos
Elisabeth MöllerEleonore Weisgerber
Johanna SchneiderLuise Risch
Leo KochFelix Eitner
Felix HeilmannJürg Löw
Regie: Olaf Kreinsen

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Die ebenso erfolgreiche wie attraktive Bauleiterin Lena ist frisch verliebt: In dem reifen, überaus kultivierten Steuerberater Felix glaubt die alleinerziehende Mittdreißigerin endlich den Mann fürs Leben gefunden zu haben. Die beiden wollen den nächsten Schritt wagen ...
(ARD)

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Die ebenso erfolgreiche wie attraktive Bauleiterin Lena ist frisch verliebt: In dem reifen, überaus kultivierten Steuerberater Felix glaubt die alleinerziehende Mittdreißigerin endlich den Mann fürs Leben gefunden zu haben. Die beiden wollen den nächsten Schritt wagen und zusammenziehen. Lenas 13-jährige Tochter Johanna allerdings kann den schulmeisterlich-steifen Felix nicht leiden und ist damit überhaupt nicht einverstanden. Aber das Schicksal macht Lenas großen Plänen ohnehin einen Strich durch die Rechnung: Völlig überraschend nämlich taucht ihre Mutter Elisabeth auf und quartiert sich bei Lena und Johanna ein. Was als netter Besuch geplant war, entwickelt sich schon bald zu einem echten Problem. Vom ersten Tag an mischt sich die sympathische, aber auch ziemlich dominante Elisabeth in alles ein und wirbelt das Leben ihrer Tochter gehörig durcheinander. Die sonst so selbstbewusste Lena traut sich nicht einmal mehr, ihrer Mutter von Felix zu erzählen. Dann aber hat Lena die rettende Idee: Ihre alleinstehende Mutter braucht einen Freund. Doch während sie versucht, über das Internet den passenden Partner für Elisabeth zu finden, verliebt diese sich auf dem Golfplatz Hals über Kopf - und zwar in Felix. Derweil schmiedet Johanna mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Oma einen Plan, um ihre Mama mit ihrem Deutschlehrer zu verkuppeln.
Mit "Von Müttern und Töchtern" hat Regisseur Olaf Kreinsen eine temporeiche Romantikkomödie inszeniert. Anna Loos und Eleonore Weisgerber glänzen als Mutter-Tochter-Paar.
(ARD)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh - In den Alpen (3/7)

Vom Wallis über Liechtenstein nach Bayern

Moderation: Thomas Bucheli

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Die siebenteilige Reihe "Fernweh - In den Alpen" unternimmt eine Reise durch das größte und höchste Gebirge Europas und zeigt die faszinierende Kulturlandschaft, wie man sie noch nie gesehen hat. Unterwegs sind sieben Moderatorinnen und Moderatoren.
Die dritte ...

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Die siebenteilige Reihe "Fernweh - In den Alpen" unternimmt eine Reise durch das größte und höchste Gebirge Europas und zeigt die faszinierende Kulturlandschaft, wie man sie noch nie gesehen hat. Unterwegs sind sieben Moderatorinnen und Moderatoren.
Die dritte Etappe führt vom Wallis nördlich über die Alpen nach Liechtenstein und Bayern. Fernseh-Meteorologe Thomas Bucheli startet unterirdisch in einem Gasstollen, taucht im Wallis auf, fliegt über die Alpen, landet im Alpstein und fährt über Liechtenstein nach Bayern. Dabei sitzt er selbst am Steuer der Cessna, denn er war in jungen Jahren ein begeisterter Pilot. Außerdem trifft er auf den kernigen Wirt Beny Knechtle und dessen Familie und spricht mit seinem Wetterkollegen aus Balderschwang, auch bekannt als "Bayrisch Sibirien".


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten: Der Zauber der Südsee

Fidschi, Vanuatu und die Cook Islands

Film von Ulli Weisbach und Peter Ring

Erstausstrahlung


(ARD/SR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Die schönsten Opern aller Zeiten

"Die Zauberflöte" - Die Dokumentation

Film von Nicole Kraak

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Für viele ist Wolfgang Amadeus Mozarts "Zauberflöte" bis heute vor allem eines: rätselhaft. Text und Partitur beschäftigen ganze Wissenschaftlergenerationen, die versuchen, das Geheimnis der Oper zu lüften. Betrachtet man sie über ihren "Märchentellerrand" hinaus, ...

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Für viele ist Wolfgang Amadeus Mozarts "Zauberflöte" bis heute vor allem eines: rätselhaft. Text und Partitur beschäftigen ganze Wissenschaftlergenerationen, die versuchen, das Geheimnis der Oper zu lüften. Betrachtet man sie über ihren "Märchentellerrand" hinaus, entdeckt man verborgene Rätsel für Eingeweihte: Denn Mozart und auch sein Textdichter Emanuel Schikaneder sind Freimaurer. Und ihr gemeinsames Meisterwerk, "Die Zauberflöte", ist gespickt von den Idealen, den Ideen und Riten der geheimen Bruderschaft. Die Oper entsteht 1791 - im Zeitalter der Aufklärung und zwei Jahre nach Ausbruch der Französischen Revolution. Das 18. Jahrhundert ist auch die Ära der Freimaurer und Illuminaten. Ranken heute zahlreiche Verschwörungstheorien um die Geheimbünde, so sind sie zu jener Zeit eine Art "geistige Elite". Sie tragen wesentlich dazu bei, der Aufklärung zum Durchbruch zu verhelfen. Vor diesem Hintergrund wirft der Inhalt der "Zauberflöte" zahlreiche Fragen auf: Hat das Reich des Sarastros etwas mit der Freimaurerei zu tun? Warum kommen in der "Zauberflöte" Tempel und Priester vor? Welchen Sinn haben die Prüfungen, die Tamino und Pamina und auch Papageno zu bestehen haben?
Die Dokumentation begibt sich auf die spannende Spurensuche nach den Geheimnissen hinter der "Zauberflöte".

Um 20.15 Uhr zeigt 3sat die Oper "Die Zauberflöte".


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19:50
Stereo-Ton16:9 Format

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Erstausstrahlung


Die unmoderierte Sendung stellt bis zu drei ausgewählte neue Sachbücher vor, zeigt Gespräche mit Autoren und wirft einen kritischen Blick auf die nationalen und internationalen Bestsellerlisten.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die schönsten Opern aller Zeiten

Die Zauberflöte

Eine deutsche Oper in zwei Akten, K. 620

von Wolfgang Amadeus Mozart

Darsteller:
Königin der NachtElena Mosuc
SarastroMatti Salminen
TaminoChristoph Strehl
PaminaJulia Kleiter
PapagenoRuben Drole
Opernhaus Zürich, 2007
Orchester: Orchester der Oper Zürich
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Inszenierung: Martin Kusej
Fernsehregie: Stephan Brüllhart

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Wolfgang Amadeus Mozart war ein Theatergenie. Seine Oper "Die Zauberflöte" ist eine Welt voller Abenteuer und Erfindung, erfüllt von einer unkomplizierten Musik. Mozart konnte ein menschliches Wesen in wenigen Strichen zeichnen, seine Figuren sind klar umrissen und von ...

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Wolfgang Amadeus Mozart war ein Theatergenie. Seine Oper "Die Zauberflöte" ist eine Welt voller Abenteuer und Erfindung, erfüllt von einer unkomplizierten Musik. Mozart konnte ein menschliches Wesen in wenigen Strichen zeichnen, seine Figuren sind klar umrissen und von umwerfender Frische: Papageno ist liebenswert, Tamino ein Tugendbold, die Königin der Nacht die Kraft des Bösen.
Bei der hochkarätig besetzten Premiereninszenierung der "Zauberflöte" aus dem Opernhaus Zürich im Jahr 2007 lag die musikalische Leitung in den Händen des Mozart-Spezialisten Nikolaus Harnoncourt. Für die Inszenierung der Oper zeichnete der Kärtner Regisseur Martin Kusej verantwortlich, einer der gefragtesten Exponenten des deutschsprachigen Gegenwartstheaters. Dem Züricher Publikum präsentierte er seine eigene, zeitgenössische Sicht auf "Die Zauberflöte". Dem Gesangsensemble gehörten unter anderen Elena Mosuc als Königin der Nacht, Matti Salminen als Sarastro, Christoph Strehl als Tamino und Ruben Drole als Papageno an.

Die Oper "Die Zauberflöte" erreichte im Zuschauer-Voting Platz drei der Vorauswahl.


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23:20
Stereo-TonVideotext Untertitel

Kommissar Beck - Die neuen Fälle (6/8)

Spielfilm, Schweden 1997

Die Todesfalle

Darsteller:
Martin BeckPeter Haber
Gunvald LarssonMikael Persbrandt
Lena KlingströmStina Rautelin
Joakim WersenPer Morberg
Sören NordmarkJan Nyman
Regie: Harald Hamrell

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Kommissar Becks Tochter Inger steht kurz vor ihrer Niederkunft, und so hat der Polizist kein offenes Ohr für seinen Kollegen Nordmark, den etwas zu bedrücken scheint. Tags darauf wird Nordmark erschossen auf einer Parkbank aufgefunden. Aus einem Abschiedsbrief an den ...
(ARD)

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Kommissar Becks Tochter Inger steht kurz vor ihrer Niederkunft, und so hat der Polizist kein offenes Ohr für seinen Kollegen Nordmark, den etwas zu bedrücken scheint. Tags darauf wird Nordmark erschossen auf einer Parkbank aufgefunden. Aus einem Abschiedsbrief an den Strichjungen Leonard erfährt Beck, dass der Tote unter seiner geheim gehaltenen Homosexualität gelitten hatte. Lena Klingström fällt auf, dass Nordmark regelmäßig Daten aus dem Polizeicomputer abgefragt hat, die mit seinen Fällen nichts zu tun hatten. Der misstrauisch gewordene Beck findet heraus, dass der Abschiedsbrief des Toten eine Fälschung ist: Nordmark wurde ermordet. Mit seiner Homosexualität war er dazu erpresst worden, als Maulwurf zu arbeiten. Ausgerechnet den Großkriminellen Gavling, gegen den die Polizei seit Jahren erfolglos ermittelt, hat Nordmark mit Informationen versorgt. Der skrupellose Gangster ist ein alter Bekannter des Kommissars: Vor 19 Jahren war er der Hauptverdächtige in Becks erstem Mordfall, wurde aufgrund eines Formfehlers vor Gericht jedoch freigesprochen. Es gelingt Lena, die Zeugin Gunilla Enmark ausfindig zu machen, die von Gavling damals durch massive Drohungen mundtot gemacht worden war. Beck kann sie dazu bewegen, jetzt doch noch gegen Gavling auszusagen. Aber der Kommissar ahnt nicht, dass Gavling in der Zwischenzeit einen neuen Informanten bei der Polizei hat und über die Ermittlungen gegen ihn bestens informiert ist.
Der ästhetisch reizvolle und temporeiche Kriminalfilm basiert auf den Figuren der Kultkrimis von Maj Sjöwall und Per Wahlöö und ist mit Peter Haber und Mikael Persbrandt hervorragend besetzt.
(ARD)


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0:45
schwarz-weiss monochrom

Der vierte Mann

(Kansas City Confidential)

Spielfilm, USA 1952

Darsteller:
Joe RolfeJohn Payne
Helen FosterColeen Gray
Timothy FosterPreston Foster
Pete HarrisJack Elam
Tony RomanoLee Van Cleef
Regie: Phil Karlson

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Der Plan für den Bankraub scheint perfekt: Nur Männer, die einander nicht kennen und ihr Gesicht immer hinter einer Maske versteckt halten, sind daran beteiligt. Damit hat jedoch auch ein Unschuldiger, der durch Zufall in den Raub verwickelt wird, kaum eine Chance, seine ...
(ARD)

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Der Plan für den Bankraub scheint perfekt: Nur Männer, die einander nicht kennen und ihr Gesicht immer hinter einer Maske versteckt halten, sind daran beteiligt. Damit hat jedoch auch ein Unschuldiger, der durch Zufall in den Raub verwickelt wird, kaum eine Chance, seine Unschuld zu beweisen. Ein Stück von einer Spielkarte und ein Flugticket sind Wegweiser zur Beute - und zum Anführer der Bande.
Ein eindrucksvoller Action-Thriller, stimmungsvoll in Szene gesetzt, über einen Mann, der versucht, seine Unschuld zu beweisen und dabei sein Leben aufs Spiel setzt.
(ARD)


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

Feinkost: Klaus Hoffmann & Band (1/2)

Admiralspalast, Dezember 2008

Moderation: Andrea Günther

Mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg

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Klaus Hoffmann, der Mann mit der zeitlosen Stimme, erzählt in seinem Album "Spirit" (2008) in wundersamen Liedern seine Welt. Mehr als 360 Lieder hat Hoffmann inzwischen öffentlich gemacht, auf Vinyl, CDs und in zahlreichen Konzerten. Hoffmann ist seit mehr als 30 Jahren ...
(ARD/RBB)

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Klaus Hoffmann, der Mann mit der zeitlosen Stimme, erzählt in seinem Album "Spirit" (2008) in wundersamen Liedern seine Welt. Mehr als 360 Lieder hat Hoffmann inzwischen öffentlich gemacht, auf Vinyl, CDs und in zahlreichen Konzerten. Hoffmann ist seit mehr als 30 Jahren Liedermacher. Mit seiner psychologisch tiefgründigen, sprachlich fein ziselierten, facettenreichen und dabei stets griffigen Alltagspoesie lockt Klaus Hoffmann immer wieder ins wahre Leben - genauso wie ins Reich der Fantasie.
Im Mai 2008 startete Klaus Hoffmann zu einer großen Tournee durch die gesamte Republik. Erster Teil der Aufzeichnung des Konzerts im Admiralspalast im Dezember 2008, bei dem ihn neben seiner Band auch Solisten des Deutschen Filmorchesters Babelsberg begleiten. Gastgeberin ist Andrea Günther.

Den zweiten Teil von "Feinkost: Klaus Hoffmann & Band" zeigt 3sat im Anschluss um 3.20 Uhr.
(ARD/RBB)


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3:20
Stereo-Ton16:9 Format

Feinkost: Klaus Hoffmann & Band (2/2)

Admiralspalast, Dezember 2008

Moderation: Andrea Günther

Mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg

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Klaus Hoffmann, der Mann mit der zeitlosen Stimme, erzählt in seinem Album "Spirit" (2008) in wundersamen Liedern seine Welt. Mehr als 360 Lieder hat Hoffmann inzwischen öffentlich gemacht, auf Vinyl, CDs und in zahlreichen Konzerten. Hoffmann ist seit mehr als 30 Jahren ...
(ARD/RBB)

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Klaus Hoffmann, der Mann mit der zeitlosen Stimme, erzählt in seinem Album "Spirit" (2008) in wundersamen Liedern seine Welt. Mehr als 360 Lieder hat Hoffmann inzwischen öffentlich gemacht, auf Vinyl, CDs und in zahlreichen Konzerten. Hoffmann ist seit mehr als 30 Jahren Liedermacher. Mit seiner psychologisch tiefgründigen, sprachlich fein ziselierten, facettenreichen und dabei stets griffigen Alltagspoesie lockt Klaus Hoffmann immer wieder in das wahre Leben - genauso wie ins Reich der Fantasie.
Im Mai 2008 startete Klaus Hoffmann zu einer großen Tournee durch die gesamte Republik. Zweiter Teil der Aufzeichnung des Konzerts im Admiralspalast im Dezember 2008, bei dem ihn neben seiner Band auch Solisten des Deutschen Filmorchesters Babelsberg begleiten. Gastgeberin ist Andrea Günther.
(ARD/RBB)


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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

Charlotte Roche unter Bestattern

Film von Eric Pfeil und Jochen Schmitz

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Sehr verhalten tritt Charlotte Roche ihr "Praktikum" im Bestattungsunternehmen von Ferdinand Pfahl an. Dass dieser Tag für sie kein Spaß ist, ist ihr anzusehen. "Ich bin ja hart im Nehmen, aber mehr verbal. Natürlich gibt es für jeden Menschen eine Grenze", erklärt ...

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Sehr verhalten tritt Charlotte Roche ihr "Praktikum" im Bestattungsunternehmen von Ferdinand Pfahl an. Dass dieser Tag für sie kein Spaß ist, ist ihr anzusehen. "Ich bin ja hart im Nehmen, aber mehr verbal. Natürlich gibt es für jeden Menschen eine Grenze", erklärt sie. Ferdinand Pfahl hat den Betrieb in Rheinbach bei Bonn von seinem Vater übernommen, seit Generationen sind die Pfahls Bestatter. "So viele Mitarbeiter - und die sehen alle so fröhlich aus", stellt Charlotte Roche fest, als sie ihre Kollegen trifft. Im Verlauf des Tages lernt sie alle Aspekte dieses Berufs kennen, der letztendlich eine Serviceleistung erbringt, wie Ferdinand Pfahl erklärt. Bei der Besichtigung der Särge und Urnen ist Charlotte überrascht über die große Auswahl. Ferdinand Pfahl bietet eine ganze Palette von Fußballurnen an, es gibt Urnen in Herzform und Särge vom Pappsarg bis zum Luxusmodell in changierendem Grün. Beim Anbringen der Sarggriffe beweist Charlotte handwerkliches Geschick, und auch das Ausschlagen des Sargs geht ihr leicht von der Hand. Trotzdem ist sie beunruhigt, als sie einen Sarg mit einem Toten zu seiner Beerdigung bringen. Auf ihr Geständnis "Ich bin aufgeregt, und ich habe Angst", beruhigt Herr Pfahl sie: "Der Tote tut doch keinem was." In der Kapelle schmücken sie den Sarg, anschließend inspizieren sie die Grabstelle. Schließlich soll die Beerdigung ohne Pannen vonstatten gehen. Dann kommt Charlottes schwerster Gang: Es geht in die Kühlkammer, um einen Verstorbenen für seine Beerdigung herzurichten. "Das ist echt beeindruckend", sagt sie. "Ich habe das Gefühl, dass der gleich die Augen aufmacht." Sie fragt, ob es für Ferdinand Pfahl einen Unterschied macht, wenn er den Verstorbenen kannte. Dann sei es eine Ehre für ihn, antwortet er.
Jäger, Bestatter und Trucker: Improvisationstalent Charlotte Roche lernt in der Reihe "Charlotte Roche unter ..." ganz unterschiedliche Menschen und ihre Berufe kennen. Alles ist spontan, nichts inszeniert.

Zwei weitere Folgen von "Charlotte Roche unter ..." zeigt 3sat im Anschluss ab 4.50 Uhr.


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4:50
Stereo-Ton16:9 Format

Charlotte Roche unter Jägern

Film von Eric Pfeil und Jochen Schmitz

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An einem sonnigen Wintertag trifft Charlotte Roche auf Revieroberjäger Christoph Hildebrandt und seine Hündin Asja. Vom Hochsitz aus blicken sie in der Dämmerung des ausklingenden Tages auf das Gehölz bei Osthofen in Rheinhessen und hoffen auf Wildschweine. "Sie machen ...

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An einem sonnigen Wintertag trifft Charlotte Roche auf Revieroberjäger Christoph Hildebrandt und seine Hündin Asja. Vom Hochsitz aus blicken sie in der Dämmerung des ausklingenden Tages auf das Gehölz bei Osthofen in Rheinhessen und hoffen auf Wildschweine. "Sie machen beruflich nichts als schießen?", fragt Charlotte Roche und wird eines Besseren belehrt. Gemeinsam mit Christoph Hildebrandt besichtigt sie eine Wiese, die von Wildschweinen "umgedreht" wurde, die "Rotte" hat die Wiese auf ihren Pfaden zertrampelt. Auf Beschwerde des Landwirts muss der Jäger dafür sorgen, dass der Schaden behoben wird: Er ist verantwortlich für seine Wildschweine. Charlotte Roche und Christoph Hildebrandt steigen im Morgengrauen des nächsten Tages wieder auf den Hochsitz und beobachten in der klirrenden Kälte das Wild, verteilen Rüben und veranstalten eine "Volkszählung" der Feldhasen für den Artenschutz. Sie errichten eine Schutzhütte für Rebhühner und kontrollieren Fuchsfallen. In der Wildkammer treffen sie auf Kollegen, die Jagdglück hatten. Beim Ausweiden der Tiere zeigt Charlotte Roche, dass sie nicht zimperlich ist. Sie schaut zu, wie ein Reh "aus der Decke geschlagen" wird - ihm wird im wahrsten Sinne des Wortes das Fell über die Ohren gezogen. Auch das Entfernen der Innereien schreckt sie nicht. "Jagen ist nichts anderes als Nutzen der freilebenden Ressourcen", erklärt Christoph Hildebrandt. "Was macht denn der Bauer mit seinen Schweinen? Er zieht auf, füttert und schlachtet - genau wie wir." Nur, dass die Wildschweine in Christoph Hildebrandts Revier vorher viel Freiheit genießen.
Jäger, Bestatter und Trucker: Improvisationstalent Charlotte Roche lernt in der Reihe "Charlotte Roche unter ..." ganz unterschiedliche Menschen und ihre Berufe kennen. Alles ist spontan, nichts inszeniert.


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5:20
Stereo-Ton16:9 Format

Charlotte Roche unter Müllmännern

Film von Eric Pfeil und Jochen Schmitz

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Duisburg im Ruhrgebiet: Um 5.55 Uhr meldet sich Charlotte Roche zum Dienststart bei Michael Wolski, kurz Michi genannt, von der Müllabfuhr. Ausgestattet mit einem orangenen Overall, Arbeitsschuhen und dicken Handschuhen steigt sie auf den Müllwagen, um die Tonnen in ...

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Duisburg im Ruhrgebiet: Um 5.55 Uhr meldet sich Charlotte Roche zum Dienststart bei Michael Wolski, kurz Michi genannt, von der Müllabfuhr. Ausgestattet mit einem orangenen Overall, Arbeitsschuhen und dicken Handschuhen steigt sie auf den Müllwagen, um die Tonnen in Duisburgs Innenstadt zu leeren. Für die zierliche Charlotte Roche eine anstrengende Arbeit. Der Ton unter den Müllmännern ist hart, aber herzlich. Ohne Pause geht es bis neun Uhr von Haus zu Haus, von Hinterhof zu Hinterhof. Bei den Häusern, die "Vollservice" gebucht haben, müssen sie die schweren Mülltonnen aus dem Keller schleppen. Da trifft man auch schon mal eine Ratte, was Michi nur ein cooles "na, sicher!" entlockt. Nach jedem Keller heißt es: "Licht ausmachen, Türe zu und wech!" Das macht Krach. Aber, wie Michi lakonisch sagt: "Man kann's nicht leiser machen." Ihn bringen auch ungeduldige Autofahrer nicht aus der Ruhe. "Da können die hupen und schreien, es geht ja doch nicht schneller." Die Stimmung unter den Leuten bei der Müllabfuhr ist familiär. Für die Kaffeepause geht es in die Kantine zu Doris, die macht die besten Brötchen. Charlotte Roche braucht zwei davon, denn sie ist fix und fertig. Um elf Uhr geht es nach Oberhausen, dort gibt es eine Müllverbrennungsanlage. "Das ist ein ganz schöner Gestank, alter Schwede!", entfährt es Charlotte Roche, als "die Tour leer gemacht" wird. In der Mülltrockenhalle türmen sich die Müllberge die Wände hoch. Mit einem Greifkran wird der Müll bewegt, bevor er verbrannt werden kann. Charlotte Roche ist beeindruckt. Andächtig sagt sie: "Hier ist wirklich Hardcore. Wie in einer Fantasy-Welt." Am Schichtende ist Charlotte Roche geschafft und so müde wie noch nie nach einem Dreh.
Jäger, Bestatter und Trucker: Improvisationstalent Charlotte Roche lernt in der Reihe "Charlotte Roche unter ..." ganz unterschiedliche Menschen und ihre Berufe kennen. Alles ist spontan, nichts inszeniert.


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