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Heiligabend - Donnerstag, 24. Dezember
Programmwoche 52/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Traumhäuser (10/10)

Ein Haus im Haus

Film von Eva Wollschläger

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Ob mitten in Schwabing oder tief im Bayerischen Wald, ob in Passau, bei Nürnberg, in Eggenfelden oder im Altmühltal: In ganz Bayern waren Kamerateams unterwegs, um die Entstehung ungewöhnlicher neuer Bauprojekte zu dokumentieren. Die ausgewählten Projekte der ...
(ARD/BR)

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Ob mitten in Schwabing oder tief im Bayerischen Wald, ob in Passau, bei Nürnberg, in Eggenfelden oder im Altmühltal: In ganz Bayern waren Kamerateams unterwegs, um die Entstehung ungewöhnlicher neuer Bauprojekte zu dokumentieren. Die ausgewählten Projekte der zehnteiligen Reihe "Traumhäuser" illustrieren aktuelle baupolitische Themen wie ökologisches Bauen, Bauen im Bestand, Mehrgenerationenhäuser, Bauen in der Stadt und den Umgang mit schwierigen Bauplätzen.
Ein altes, verwittertes Bauernhaus tief im Bayerischen Wald bei Viechtach, klein, ärmlich, windschief, eng, dunkel und vollkommen heruntergekommen - doch für Jutta Görlich und Peter Haimerl war es die ideale Vorlage für die Verwirklichung ihrer Wohnträume. Ein Haus mit Geschichte, mit Tradition, in dem schon viele Generationen gelebt haben, das gewachsen war mit den Bedürfnissen seiner Bewohner. Fast 170 Jahre war es alt, das sah man ihm auch an. Architekt Haimerl sucht nach Wegen, ursprüngliche Architektur authentisch zu bewahren und sinnvoll mit Neuem zu verknüpfen. Im eigenen Haus wurde die halb verfallene alte Bausubstanz erhalten und dient nun als kontrastreicher Rahmen für das Neue. Auch an der den bäuerlichen Bedürfnissen angepassten Raumaufteilung und den für heutige Verhältnisse eher kleinen Fensteröffnungen wurde fast nichts verändert. Durch das Einfügen von unverputzten Betonkuben in die bestehende Struktur entstand ein Haus im Haus. So wie ihre Vorgänger im Lauf der Jahrzehnte Teile an- und umgebaut oder Innenwände mit zusätzlichen Schichten versehen hatten, ergänzten die neuen Bewohner eine weitere Schicht, die an vielen Stellen kontrastreich mit der historischen Bausubstanz korrespondiert.
(ARD/BR)


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Winterwandern in Tirol (1/2)

(aus der ARD-Reihe "Rucksack")

Am Achensee

Film von Eva Hempel

Moderation: Heike Opitz
Moderation: Robby Mörre

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Blauer Himmel, weiße Schneehänge, rote Frostnasen: So stellt man sich Winterwandern in Tirol vor. Heike Opitz und Robby Mörre zieht es gen Süden, über den Achenpass hinunter an den größten Tiroler See, den Achensee. Die Tour startet im Rofangebirge auf der "Erfurter ...
(ARD/MDR)

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Blauer Himmel, weiße Schneehänge, rote Frostnasen: So stellt man sich Winterwandern in Tirol vor. Heike Opitz und Robby Mörre zieht es gen Süden, über den Achenpass hinunter an den größten Tiroler See, den Achensee. Die Tour startet im Rofangebirge auf der "Erfurter Hütte" in 1.834 Meter Höhe. Voller Elan zieht es die Wanderer noch höher hinauf. "Abheben wie ein Adler" - die Hoffnung auf beste Sicht lässt sie in den Skyglider Airofan klettern und dem Wandergebiet an die Achensee-Südspitze entgegenfliegen. Auf dem Notburga-Weg laufen Heike und Robby dem Dorf Eben entgegen. Unübersehbar ist die Kirche, die der Heiligen Notburga geweiht ist, der bekannten Nationalheiligen Tirols. Demut und Glaube, Sichelwunder und Ochsenwunder werden mit ihr in Verbindung gebracht. Langsam geht es zum Seeufer. Der Achensee ist das Bindeglied zwischen Karwendel im Westen und Rofan im Osten. Die Schiffsanlegestelle ist verlassen, der Wasserspiegel im Wintertief. Der natürliche Stausee wird als "Kronjuwel in den Tirolischen Alpen" gerühmt, als Sportparadies geliebt und von Wasservögeln als Winterbleibe geschätzt. Heike und Robby verlassen den See auf einem alten Weg mit neuer Bestimmung: dem Dien-Mut-Besinnungsweg, der mit Bibelzitaten auf Tischen, Baumriesen und Steinkapellen aufwartet. Im Falzthurntal endet ihre Tagestour.
Der zweiteilige Film lädt zu einer Winterwanderung in Tirol mit den Moderatoren Heike Opitz und Robby Mörre ein.

Den zweiten Teil von "Winterwandern in Tirol" zeigt 3sat im Anschluss, um 7.00 Uhr
.
(ARD/MDR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Winterwandern in Tirol (2/2)

(aus der ARD-Reihe "Rucksack")

Durch die Wildschönau

Film von Eva Hempel

Moderation: Heike Opitz
Moderation: Robby Mörre

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Hochtal statt Seetal - für die zweite Winterwanderung in Tirol haben sich Heike Opitz und Robby Mörre das Hochtal der Wildschönau ausgesucht. 24 Kilometer lang, eingebettet in die Kitzbüheler Alpen. Ungefähr 4.000 Einwohner leben in den vier Taldörfern, die alle ...
(ARD/MDR)

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Hochtal statt Seetal - für die zweite Winterwanderung in Tirol haben sich Heike Opitz und Robby Mörre das Hochtal der Wildschönau ausgesucht. 24 Kilometer lang, eingebettet in die Kitzbüheler Alpen. Ungefähr 4.000 Einwohner leben in den vier Taldörfern, die alle während der Tour erkundet werden. Die Wanderung beginnt in Niederau, dem Eingangstor ins Tal. Die Skulpturen des Franziskuswegs sind geschwungen und fließend, eine Hymne an die Schöpfung, bezogen auf den Sonnengesang des Heiligen Franziskus. Sie begleiten die Wanderer auf den ersten Kilometern, führen sie nach Oberau. Das Dorf ist voller Geschichten - von schneebedeckten Rübenfeldern und dem "Krautinger", vom Wildschönauer Dom samt Dreizwiebelhaube, vom "fünften Taldorf", das in Brasilien wuchs. An der östlichen Talseite wandern Heike und Robby immer weiter hinauf, heran an die höher gelegenen Hänge. Vor ihnen liegt das Panorama der Kitzbüheler Alpen: Gratlspitz und Schatzberg, Lämpersberg und Joelspitze. Auf den Schatzberg fahren die beiden per Gondelbahn und verlassen ihn in rasanter Rodelabfahrt. Fünf Kilometer weiter liegt das romantische Thierbach. Das Dorf hat die kleinste Volkschule Tirols und eine geschichtsträchtige Wirtshausstube. Dort endet die winterliche Tagestour, auf der den Wanderern die Heilige Margaretha und Andreas Hofer begegnen, ein lebendiges Museum besuchen und auf einen sagenhafter Drache treffen, ohne den es die Wildschönau gar nicht geben würde.
Der zweiteilige Film lädt zu einer Winterwanderung in Tirol mit den Moderatoren Heike Opitz und Robby Mörre ein.
(ARD/MDR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kleines Kindlein, großer Gott

Über die Verehrung des Jesuskindes

Film von Martin Posselt und Michael Wandt

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In der Adventszeit wird eine schöne Landschaft aufgebaut, an Heiligabend das Kindlein liebevoll in die Krippe gelegt und dann steht die Weihnachtskrippe bis Mariä Lichtmess am 2. Februar an ihrem Ehrenplatz. Mit dem Ende des Weihnachtsfestkreises verschwinden Figuren und ...
(ARD/BR)

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In der Adventszeit wird eine schöne Landschaft aufgebaut, an Heiligabend das Kindlein liebevoll in die Krippe gelegt und dann steht die Weihnachtskrippe bis Mariä Lichtmess am 2. Februar an ihrem Ehrenplatz. Mit dem Ende des Weihnachtsfestkreises verschwinden Figuren und Bauwerke, Rinde und Moos wieder in Schachteln und Schränken. Die Weihnachtskrippe ist der volkstümlichste Ausdruck der Jesuskindverehrung. In seiner heutigen Form als private Wohnzimmerkrippe ist sie allerdings erst seit zwei Jahrhunderten gebräuchlich. Die Tradition der Jesuskindverehrung reicht in die früheste Zeit des Christentums zurück. Die vor 1600 Jahren geschaffenen Mosaike der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom geben ein eindrucksvolles Zeugnis davon. Vom heiligen Franziskus berichten die Quellen, dass er in der Heiligen Nacht 1223 im Wald bei Greccio das erste Krippenspiel inszenierte. In den Frauenklöstern des Spätmittelalters blühte eine mystische Jesuskindverehrung, die sich mitunter recht sinnlichen Ausdruck verschaffte. In der Barockzeit finden Wallfahrten zu Gnadenbildern wie dem Prager Jesulein, dem Münchner Augustinerkindl und dem Reutberger Kindl weiteste Verbreitung. In immer neuen Formen bringt die Frömmigkeit des Volks die Freude über jene erlösende Botschaft zum Ausdruck: Gott ist für uns Mensch geworden.
Martin Posselt und Michael Wandt berichten über die Verehrung des Jesuskinds.
(ARD/BR)


9:50
VPS 09:45

Stereo-Ton16:9 Format

Festliches Gala-Konzert zugunsten der Aids-Stiftung

Philharmonie Essen, 22.11.2008

Mit Melanie Diener (Sopran), Mojca Erdmann
(Sopran), Franz Hawlata (Bass), Simone Kermes
(Sopran), Susan Neves (Sopran), Peter Rose (Bass),
Andrea Rost (Sopran), Nikolai Schukoff (Tenor),
Michaela Selinger (Mezzosopran), Anja Silja (Sopran)
und Carl Tanner (Tenor)

Orchester: Essener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Stefan Soltesz
Fernsehregie: Andreas Morell

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Bereits zum dritten Mal laden die Deutsche Aids-Stiftung, die Philharmonie Essen und die Essener Philharmoniker zu einem Gala-Konzert in die Philharmonie Essen. In einem der schönsten Konzertsäle Deutschlands geben Stars der Opernwelt berühmte Arien zum Besten. Die 1987 ...

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Bereits zum dritten Mal laden die Deutsche Aids-Stiftung, die Philharmonie Essen und die Essener Philharmoniker zu einem Gala-Konzert in die Philharmonie Essen. In einem der schönsten Konzertsäle Deutschlands geben Stars der Opernwelt berühmte Arien zum Besten. Die 1987 gegründete Deutsche Aids-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen von Menschen mit HIV/Aids zu verbessern: Sowohl durch unterschiedliche Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen und zahlreiche Wohn-Pflege-Projekte als auch durch viele internationale Hilfs- und Präventionsprojekte wird die Arbeit der Deutschen Aids-Stiftung sichtbar. Der Erlös des Gala-Konzerts soll dieses Engagement der Deutschen Aids-Stiftung unterstützen. Die Schirmherrschaft für diesen Abend liegt zum ersten Mal bei Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert.
Aufzeichnung aus der Philharmonie Essen vom 22. November 2008.


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11:20
Stereo-Tonschwarz-weiss monochrom

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur "Eroica"

Deutschland 2009

Neubearbeitung der Aufzeichnung von 1972

Orchester: Berliner Philharmoniker

Musikalische Leitung: Herbert von Karajan


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12:10
VPS 12:15

Stereo-Ton

Camelot

Zeichentrickfilm, USA/Australien 1997

Regie: Richard Slapczynski

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Auf dem Totenbett vertraut König Gerlach seinen einzigen Sohn Artus dem Zauberer Merlin an, seinem engen Freund und Verbündeten. Kaum ist der Monarch tot, entbrennt um Camelots Thronfolge ein erbitterter Machtkampf, der das blühende Land ins Chaos stürzt. Dank seiner ...
(ARD)

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Auf dem Totenbett vertraut König Gerlach seinen einzigen Sohn Artus dem Zauberer Merlin an, seinem engen Freund und Verbündeten. Kaum ist der Monarch tot, entbrennt um Camelots Thronfolge ein erbitterter Machtkampf, der das blühende Land ins Chaos stürzt. Dank seiner Zauberkräfte beschützt Merlin den Thronfolger und bringt ihn an einen magischen Ort. Unter der Obhut Merlins wächst Artus dort zu einem jungen Mann heran, der nur einen Wunsch hat: Er will unbedingt auch ein großer Zauberer werden wie Merlin. Leider hat Artus aber nicht das geringste Talent für die Magie und richtet in Merlins Zauberküche immer wieder ein heilloses Durcheinander an. Enttäuscht verlässt Artus seinen Ziehvater, um seine wahre Bestimmung zu finden. Der temperamentvolle junge Königssohn ahnt nicht, dass er eines Tages den Thron seines Vaters erben und das von Machtkämpfen ausgeblutete Land in Frieden einen soll. Aber das Volk wird nur denjenigen als seinen rechtmäßigen König anerkennen, dem es gelingt, das seit einer Ewigkeit tief in einem Granitblock steckende Schwert Excalibur herauszuziehen. Die Stärksten des Landes sind an dieser Prüfung schon gescheitert, und der junge Artus ist kein Muskelprotz. Als sich dennoch das Gerücht verbreitet, Artus sei der Auserwählte, wird er ins Verlies geworfen und muss gegen einen Feuer speienden Drachen kämpfen. Doch Artus ist nicht ganz alleine: Ein Dachs, ein Igel, ein Falke und eine Ratte zählen zu seinen Verbündeten.
"Camelot" ist ein liebevoll animierter und humorvoller Zeichentrickfilm, der die Legende um den sagenumwobenen König Artus aus dem Blickwinkel eines jungen, chaotischen Zauberlehrlings erzählt.
(ARD)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schmaler Grat und weiter Blick

Abenteuertour im Allgäu

Film von Barbara Lueg

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Er ist das "Glanzlicht" der Höhenwege in den nördlichen Alpen und zugleich ein herrliches Stück Deutschland: Der Heilbronner Weg verbindet die Rappenseehütte mit der Kemptner Hütte - und ist damit eine hochalpine Strecke im Allgäu und zugleich der meistbegangene ...

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Er ist das "Glanzlicht" der Höhenwege in den nördlichen Alpen und zugleich ein herrliches Stück Deutschland: Der Heilbronner Weg verbindet die Rappenseehütte mit der Kemptner Hütte - und ist damit eine hochalpine Strecke im Allgäu und zugleich der meistbegangene Klettersteig in Europa. Über 10.000 Bergwanderer wagen sich jährlich auf die Route. Fast 100 Jahre ist der Heilbronner Weg inzwischen alt - benannt nach Heilbronner Bergfreunden, die den Bau des Wegs damals finanzierten. Dem Kemptner Alpenverein war nach dem Bau seiner beiden Berghütten Ende des 19. Jahrhunderts das Geld ausgegangen. Für den Bau eines Verbindungswegs zwischen den Gipfeln Hohes Licht (2.051 Meter) und Mädelegabel (2.645 Meter) suchte er daraufhin dringend einen Sponsor - und fand ihn schließlich in Heilbronn.
Der Film begleitet eine deutsche Bergwandergruppe auf diesem Weg. Er zeigt die Mühsal, die Plackerei, aber natürlich auch die Schönheiten der Tour.


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Knut, Flocke & Co.

Eisbären als Flaschenkinder

Film von Georg Berger und Reinhard Joksch

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Am 5. Dezember 2006 bringt Eisbärin Tosca im Berliner Zoo zwei Junge zur Welt. Ein Tier stirbt, das zweite wird vom Pfleger gerettet. Der gibt dem 810 Gramm leichten Winzling den Namen Knut. Seine Überlebenschancen sind gering, die ersten Wochen dramatisch. Als im Januar ...
(ARD/RBB)

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Am 5. Dezember 2006 bringt Eisbärin Tosca im Berliner Zoo zwei Junge zur Welt. Ein Tier stirbt, das zweite wird vom Pfleger gerettet. Der gibt dem 810 Gramm leichten Winzling den Namen Knut. Seine Überlebenschancen sind gering, die ersten Wochen dramatisch. Als im Januar 2007 seine Existenz öffentlich wird, setzt eine wahre Eisbären-Hysterie ein. Angela Merkel, Georg W. Bush, Leonardo di Caprio - alle schwärmen von Knut, der nun bei Konferenzen als Symbol für den Kampf gegen die Klimakatastrophe dient. Mittlerweile ist die Knut-Show vorbei, aus dem kleinen Bären ein ganz normales Zootier geworden. So wie aus den Eisbären Klondike und Snow. Sie wurden 1995 im Zoo von Denver geboren. Von der Mutter nicht angenommen, wurden die Kleinen abwechselnd von Pflegern und dem Tierarzt David Kenny zu Hause aufgezogen. Als sie zwei Monate alt waren, musste David Kenny die beiden in die Klinik des Zoos bringen, weil sie immer schwächer wurden. Eisenmangel wurde diagnostiziert. Heute sind beide Eisbären erwachsen und die Stars in Seaworld Orlando. Dort haben sie ein großes Areal mit einem riesigen Wasserbecken bezogen. Nach dem jüngsten Weltklimabericht der UNO ist der Eisbär stark bedroht. Noch in diesem Jahrhundert könnte der Mensch dem arktischen Bären durch die hausgemachte Erwärmung der Atmosphäre die Lebensgrundlage entziehen. Sollte das Landraubtier bald nur noch in Zoos anzutreffen sein? Doch wie erfolgreich können Eisbären überhaupt gezüchtet werden und gibt es für sie eine artgerechte Zoohaltung?
Die Dokumentation berichtet über fünf Eisbären, die von Pflegern in Berlin, Denver, Basel und Tokio groß gezogen wurden.
(ARD/RBB)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Live aus Tirol:

Mei liabste Weihnachtsweis - Licht ins Dunkel 2009

Ein Weihnachts-Wunschkonzert

Moderation: Franz Posch

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Das volksmusikalische Konzert für "Licht ins Dunkel", Österreichs größte humanitäre Hilfskampagne, findet 2009 bereits zum 21. Mal statt. Franz Posch und seine Musikanten stimmen auf den Heiligen Abend ein und bitten um Spenden für Hilfsbedürftige. Dieses Jahr ...
(ORF/3sat)

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Das volksmusikalische Konzert für "Licht ins Dunkel", Österreichs größte humanitäre Hilfskampagne, findet 2009 bereits zum 21. Mal statt. Franz Posch und seine Musikanten stimmen auf den Heiligen Abend ein und bitten um Spenden für Hilfsbedürftige. Dieses Jahr singen und musizieren das Blechbläserquartett "Die Angerberger Weisenbläser", die Stubenmusiker "Die Vielsaitigen", das Gesangsterzett "Familiendreigesang Kröll" und die "Holzbläsergruppe".
3sat zeigt das Konzert live aus Tirol.
(ORF/3sat)


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15:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Zwerg Nase

Märchenspielfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Zwerg NaseMichael Markfort
Fee KräuterweisMechthild Großmann
Jakob (als Kind)Justus Kammerer
Herzog AloisMarkus Majowski
Gräfin WilhelmineInga Busch
u.a.
Regie: Felicitas Darschin

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Der zehnjährige Jakob, ein hübscher, verträumter und behüteter Junge, geht lieber seiner Mutter an ihrem Gemüsestand auf dem Markt zur Hand als dem Vater in der Schusterwerkstatt zu helfen. Eines Tages erscheint dort eine hässliche alte Frau, deren Verhalten Jakob ...
(ARD/BR)

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Der zehnjährige Jakob, ein hübscher, verträumter und behüteter Junge, geht lieber seiner Mutter an ihrem Gemüsestand auf dem Markt zur Hand als dem Vater in der Schusterwerkstatt zu helfen. Eines Tages erscheint dort eine hässliche alte Frau, deren Verhalten Jakob kritisch und zugleich furchtsam betrachtet. Es ist die Fee Kräuterweis, die den Knaben mit einer List von seinen Eltern weg- und in ihr Haus lockt. Dort beginnt für ihn eine siebenjährige harte Lehrzeit, die ihn in mehreren Etappen in die Hexenküche führt. Unter der strengen Anleitung der Fee entwickelt sich Jakob am Ende zu einem wahren Meister der Kochkunst.
Als er aus seinem vermeintlichen Traum erwacht und endlich fliehen kann, sieht Jakob sich in einen missgestalteten Zwerg mit langer Nase verwandelt. Von seinen Eltern, die ihn nicht wiedererkennen, entsetzt zurückgestoßen und von den Mitbürgern wegen seines Aussehens verspottet, gelangt der Unglückliche schließlich an den Hof des Herzogs Alois. Dieser zeigt sich von Jakobs Kochkünsten begeistert und nimmt ihn in seine Dienste auf. Fortan wird er Zwerg Nase genannt und erfährt zum ersten Mal seit seiner Verwandlung fachliche Anerkennung, als Mensch bleibt er jedoch ein einsamer Außenseiter. Erst als er Mimi, einem in eine Gans verwandelten jungen Mädchen begegnet, gibt es ein Wesen, mit dem er offen über sein Schicksal sprechen kann. Neues Unheil braut sich zusammen, nachdem die anspruchsvolle Gräfin Wilhelmine zu Besuch gekommen ist. Herzog Alois will seine Angebetete zur Heirat überreden, und Zwerg Nase soll sie mit seiner Kochkunst verführen. Als die Dame ausgerechnet eine Pastete verlangt, deren Rezept Jakob nicht kennt, gerät der Meisterkoch in Lebensgefahr. Doch die ebenfalls verzauberte Mimi weiß glücklicherweise Rat.
Märchenfilm nach der berühmten literarischen Vorlage von Wilhelm Hauff.
(ARD/BR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Winter in Ostpreußens Zauberwald

Film von Wolfgang Wegener

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Beinahe legendär wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen. Dort gibt es noch Tiere, die in vielen Teilen Europas nicht mehr vorkommen wie ...
(ARD/RBB/NDR)

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Beinahe legendär wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen. Dort gibt es noch Tiere, die in vielen Teilen Europas nicht mehr vorkommen wie Elche, Wölfe, Fischotter und Luchse. Die Bauern in diesem Teil Polens leben noch mit den Jahreszeiten. Ende November, Anfang Dezember wird ein Schwein geschlachtet, das die Familien über den Winter bringt. In den Dörfern verdienen sich einige Familien ein Zubrot. Die Frauen haben sich auf die Herstellung von Baumkuchen spezialisiert. In vielen Teilen Polens und auch im ehemaligen Ostpreußen hat das eine lange Tradition.
Der Film lädt zu einer Reise durch die Rominter Heide im Winter ein, stellt Tiere und Menschen, die dort leben, vor.
(ARD/RBB/NDR)


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17:15
Stereo-Ton

Winterromantik im Salzburger Land


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Die Fuschlsee-Region im Salzkammergut ist kein klassisches Wintersportgebiet, sondern eher so etwas wie das "Hintertürl zum Paradies". Rings um den See kann man den Winter von seiner romantischen, ruhigen und beschaulichen Seite genießen - sowohl auf geräumten ...
(ARD/SR)

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Die Fuschlsee-Region im Salzkammergut ist kein klassisches Wintersportgebiet, sondern eher so etwas wie das "Hintertürl zum Paradies". Rings um den See kann man den Winter von seiner romantischen, ruhigen und beschaulichen Seite genießen - sowohl auf geräumten Wanderwegen als auch auf den Hügeln in der näheren Umgebung.
Der Film lädt zu einem Spaziergang in der Fuschlsee-Region ein.
(ARD/SR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh - Rund ums Mittelmeer (4/7)

Türkei und Griechenland

Moderation: Mona Vetsch

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Jährlich pilgern 200 Millionen Touristen ans Mittelmeer. Doch das Mittelmeer ist viel mehr als eine Feriendestination: Es ist die Wiege der abendländischen Zivilisation. An seinen Küsten entstanden Christentum, Islam und Judentum. Lange Zeit war das Mittelmeer das ...

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Jährlich pilgern 200 Millionen Touristen ans Mittelmeer. Doch das Mittelmeer ist viel mehr als eine Feriendestination: Es ist die Wiege der abendländischen Zivilisation. An seinen Küsten entstanden Christentum, Islam und Judentum. Lange Zeit war das Mittelmeer das Zentrum der Welt - "mediterraneo" bedeutet wörtlich "Mitte der Erde". Das Mittelmeer steht seit Tausenden von Jahren für blauen Himmel und klares Wasser, für ein fruchtbares Küstenland voller Trauben, Oliven und Zitronen.
"Fernweh - Rund ums Mittelmeer" nimmt mit auf eine abenteuerliche Tour entlang der Mittelmeerküste. Bikini und Burkas, Terrorismus und Tourismus, Sandburgen und versunkene Städte, Flüchtlingslager und Ferienbungalows: Mona Vetsch und die "Fernweh"-Reporter berichten vom vielfältigen und kontrastreichen Leben entlang der Mittelmeerküste von Gibraltar über Marokko, Israel und Syrien bis Griechenland, durch den Balkan nach Italien, Frankreich und Spanien zurück nach Gibraltar. Die vierte Folge führt durch die Türkei und Griechenland.


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18:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Bibelrätsel (4/4)

Erzählt von Maximilian Schell

Der Mann aus Nazareth

Film von Jens-Peter Behrend

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Fast zwei Milliarden Menschen bekennen sich heute zum Glauben an Jesus Christus. Das ist gut ein Drittel der Menschheit. Man verehrt ihn als Sohn Gottes. Aber sah er sich selbst jemals so, dieser jüdische Wanderprediger aus dem Provinznest Nazareth? Keine andere ...

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Fast zwei Milliarden Menschen bekennen sich heute zum Glauben an Jesus Christus. Das ist gut ein Drittel der Menschheit. Man verehrt ihn als Sohn Gottes. Aber sah er sich selbst jemals so, dieser jüdische Wanderprediger aus dem Provinznest Nazareth? Keine andere Persönlichkeit der Weltgeschichte, von der man so wenig weiß, hat so viel bewirkt. Dieses Missverhältnis zwischen den epochalen Folgen seines Lebens und den dürftigen historischen und archäologischen Spuren hält bis auf den heutigen Tag die Forschung in Atem. Wer war dieser Jesus von Nazareth - Sohn Gottes, Messias, König der Juden, Wunderheiler, Magier, Sektenmitglied oder Sozialkritiker? Schon die Bezeichnungen der Evangelien für Jesus sind nicht eindeutig, ihre Interpretationen durch Bibelwissenschaftler und Theologen noch widersprüchlicher. Auch seine Zeitgenossen nahmen Jesus unterschiedlich wahr: Von den einen wurde er ignoriert, verlacht und verachtet, von anderen als der Erretter der Menschheit angesehen.
Die letzte Folge der Reihe "Das Bibelrätsel" begibt sich auf die Suche nach dem historischen Jesus.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt ins Morgenland (1/2)

Von Ägypten ins Reich der Königin von Saba

Film von Thomas Hies und Daniela Hoyer

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Es ist eine Reise ins Reich von 1001 Nacht: die 14-tägige Kreuzfahrt rund um die Arabische Halbinsel mit den Stationen Ägypten, Jordanien, Jemen, Oman, Abu Dhabi und Dubai. Der Orient lockt mit seinen Scheichtümern und Königreichen, den Zeugnissen einer ...

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Es ist eine Reise ins Reich von 1001 Nacht: die 14-tägige Kreuzfahrt rund um die Arabische Halbinsel mit den Stationen Ägypten, Jordanien, Jemen, Oman, Abu Dhabi und Dubai. Der Orient lockt mit seinen Scheichtümern und Königreichen, den Zeugnissen einer jahrtausendealten Kultur und atemberaubenden Landschaften. Zugleich verkörpert die Arabische Halbinsel einen Kontrast zwischen Tradition und Moderne wie kaum eine andere Region der Erde. Noch heute prägen die Dhaus, jene orientalischen Holzschiffe, die mit ihrem Dreieckssegel seit Sindbad dem Seefahrer auf den großen Handelsrouten kreuzen, das Bild an den Küstenlinien. Außerhalb der boomenden Metropolen wie Dubai treiben Nomadenvölker ihre Kamelherden auf uralten Pfaden durch die schier grenzenlose Wüstenlandschaft.
Die zweiteilige Dokumentation von Thomas Hies und Daniela Hoyer ist eine Reise ins Morgenland.

Die zweite Folge von "Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt ins Morgenland" zeigt 3sat am Freitag, 25. Dezember, 19.10 Uhr.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton

Schwanensee

Ballett in vier Akten

Wiener Staatsoper, 1967

Darsteller:
Odette/OdileMargot Fonteyn
SiegfriedRudolf Nurejew
Mitglieder des Wiener Staatsopernballetts
Libretto: V. P. Begitscheb
Libretto: Wasily Geltzer
Choreographie: Rudolf Nurejew
Musik: Peter Iljitsch Tschaikowsky
Orchester: Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: John Lanchbery

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Die "Schwanensee"-Produktion aus dem Jahr 1967, in der Rudolf Nurejew (1938 - 1993) nicht nur als Tänzer, sondern auch als Choreograf tätig war, gilt mittlerweile als der Tanz-Klassiker schlechthin. In der dramaturgisch gestrafften und von allem Beiwerk befreiten ...
(ORF)

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Die "Schwanensee"-Produktion aus dem Jahr 1967, in der Rudolf Nurejew (1938 - 1993) nicht nur als Tänzer, sondern auch als Choreograf tätig war, gilt mittlerweile als der Tanz-Klassiker schlechthin. In der dramaturgisch gestrafften und von allem Beiwerk befreiten Inszenierung verwendete Nurejew 1953 im Tschaikowsky-Archiv entdeckte Fragmente der "Schwanensee"-Partitur. Er vermied jegliche Pantomime, Jagdgesellschaft und Hofnarren kamen in dieser Inszenierung nicht vor. Nurejew und seine Tanzpartnerin Margot Fonteyn (1919 - 1991) galten als das Traumpaar des Balletts im 20. Jahrhundert. Die englische Tänzerin zeichnete tiefes Musikverständnis, außerordentliches technisches Können und eine immense Bühnenpräsenz aus. Neben "Schwanensee" feierte sie große Erfolge in "Dornröschen", "Giselle" und "Romeo und Julia".
3sat zeigt eine Aufzeichnung der legendären Ballett-Produktion aus der Wiener Staatsoper.
(ORF)


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22:00
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Christmas in Vienna 2008

Weihnachtliches Galakonzert

Großer Saal des Wiener Konzerthauses, 2008

Moderation: Barbara Rett

Mit Genia Kühmeier (Sopran), Elina Garanca (Sopran),
Juan Diego Flórez (Tenor) und Paul Armin Edelmann (Bariton)
Chor: Wiener Sängerknaben
Chor: Chorus Viennensis
Orchester: Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: Karel Mark Chichon

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"Christmas in Vienna" ist das traditionelle Weihnachtskonzert im Wiener Konzerthaus, bei dem jedes Jahr international gefeierte Opernsänger weihnachtliche Melodien aus aller Welt zu Gehör bringen. 2008 waren Elina Garanca, Genia Kühmeier, Juan Diego Flórez und Paul ...
(ORF)

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"Christmas in Vienna" ist das traditionelle Weihnachtskonzert im Wiener Konzerthaus, bei dem jedes Jahr international gefeierte Opernsänger weihnachtliche Melodien aus aller Welt zu Gehör bringen. 2008 waren Elina Garanca, Genia Kühmeier, Juan Diego Flórez und Paul Armin Edelmann zu Gast. Außerdem standen die Wiener Sängerknaben und der Chorus Viennensis auf der Bühne. Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger von den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Karel Mark Chichon. Die musikalische Bandbreite reicht dabei von Georg Friedrich Händels "Joy to the world" über Jester Hairstons "Mary's Boy Child" bis hin zu traditionellen Liedern.
3sat zeigt eine Aufzeichnung des Konzerts aus dem Großen Saal des Wiener Konzerthauses.
(ORF)


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23:35
Stereo-Ton

Die schönste Geschichte der Welt

(La belle histoire)

Spielfilm, Frankreich 1991

Darsteller:
JésusGérard Lanvin
OdonaBéatrice Dalle
PierrePatrick Chesnais
MarieMarie-Sophie L
SimonVincent Lindon
u.a.
Regie: Claude Lelouch

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Jésus und die schöne Odona sind einander schon in einem früheren Leben begegnet. Beide wussten, dass sie füreinander bestimmt sind, doch ihre Liebe konnte sich auf tragische Weise nicht erfüllen. Aber das Leben dreht sich weiter, Jésus wird als Anführer einer ...
(ARD)

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Jésus und die schöne Odona sind einander schon in einem früheren Leben begegnet. Beide wussten, dass sie füreinander bestimmt sind, doch ihre Liebe konnte sich auf tragische Weise nicht erfüllen. Aber das Leben dreht sich weiter, Jésus wird als Anführer einer Zigeunersippe wieder geboren, Odona schlägt sich als vagabundierende Ladendiebin durch. Als Opfer einer heimtückischen Intrige verbringt Jésus ein Jahr unschuldig im Gefängnis. Er verliert dadurch seinen Job in einer Stierkampf-Arena und muss sich als Hilfsarbeiter auf einem Jahrmarkt verdingen. Doch der Zigeuner hat Glück im Unglück, durch einen geschickt eingefädelten Handel gelingt es ihm, seine Sippe im leerstehenden Schloss eines verarmten Aristokraten unterzubringen. Jésus verliebt sich in die Lehrerin Marie, die den Kindern seiner großen Familie das Alphabet und manches mehr beibringt. Marie hat einen Traum, sie glaubt an den uralten Mythos der "Bienen von Israel". Um dieser sagenumwobenen Geschichte auf den Grund zu gehen, bricht sie ins Heilige Land auf. Unterdessen hat Odona sich in den Kunsthändler Pierre Lhermitte verliebt, der ebenfalls nach Israel reist, um in Tel Aviv für die französische Polizei zwielichtige Geschäfte mit einem Mafioso abzuwickeln. Pierre und Marie haben denselben Rückflug nach Paris gebucht und lernen einander im Flugzeug kennen. Als die Maschine durch ein Bombenattentat über Frankreich explodiert, kommen die beiden ums Leben. Auf dem Weg zur Unglücksstelle laufen Jésus und Odona einander - zufällig? - in die Arme. Beide wissen sofort: Das ist nicht ihre erste Begegnung.
In seinem romantischen Liebesdrama "Die schönste Geschichte der Welt" spannt der französische Altmeister Claude Lelouch einen erzählerischen Bogen, der die Zeitgrenzen außer Kraft setzt und von der Passion Christi bis hinein in die Gegenwart reicht.
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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Zeit fürs Ich - Klosterleben auf dem Schwanberg



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2:35

Die romantische Engländerin

(The Romantic Englishwoman)

Spielfilm, Großbritannien/Frankreich 1975

Darsteller:
Elizabeth FieldingGlenda Jackson
Lewis FieldingMichael Caine
Thomas HursaHelmut Berger
David FieldingMarcus Richardson
SwanMichel Lonsdale
CatherineBéatrice Romand
u.a.
Regie: Joseph Losey

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Der erfolgreiche Romanautor Lewis Fielding steckt tief in einer Krise: Mit dem Schreiben will es zurzeit überhaupt nicht klappen, die Ehe mit seiner Frau Elizabeth ist langweilig und öde. Das empfindet Elizabeth auch so und reist für einige Tage nach Baden-Baden, um ...
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Der erfolgreiche Romanautor Lewis Fielding steckt tief in einer Krise: Mit dem Schreiben will es zurzeit überhaupt nicht klappen, die Ehe mit seiner Frau Elizabeth ist langweilig und öde. Das empfindet Elizabeth auch so und reist für einige Tage nach Baden-Baden, um dort einem kleinen Wellness-Trip zu machen. Schnell lernt sie den charmanten Gigolo und gelegentlichen Heroinschmuggler Thomas kennen. Während einer gemeinsamen Fahrstuhlfahrt kommen sich die beiden näher - das glaubt zumindest der eifersüchtige Lewis. Um sich von seinem vermeintlichen Konkurrenten ein Bild machen zu können, lädt er Thomas kurzerhand - gegen den Willen von Elizabeth - ein, einige Tage in seinem großzügigen Landhaus zu verbringen. Das lässt sich der Schmarotzer nicht zweimal sagen, muss jedoch schnell feststellen, dass Lewis nichts anderes im Sinn hat, als ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu demütigen. Doch als gerissener Gigolo weiß Thomas sich durchaus zu wehren - sowohl verbal als auch praktisch. Ehe Lewis sich versieht, steht seine Ehe auf dem Spiel.
Der Exil-Amerikaner Joseph Losey - er geriet wegen angeblicher kommunistischer Tendenzen auf die Schwarze Liste Hollywoods - inszenierte mit "Die romantische Engländerin" ein ebenso amüsantes wie dramatisches Kammerspiel. Dabei setzte er auf innovative Schnitttechnik und seine herausragenden Darsteller, allen voran Oscar-Preisträger Michael Caine. Als Gigolo und Bonvivant ist der aus Bad Ischl stammende Schauspieler Helmut Berger ("Das Bildnis des Dorian Gray", "Ludwig II") zu sehen, eine Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert war. Die weibliche Hauptrolle verkörpert die renommierte Schauspielerin und Politikerin Glenda Jackson, die bis heute als einziges Mitglied des britischen Parlaments einen Academy Award ihr Eigen nennen darf.
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4:25
schwarz-weiss monochrom

Liebe und andere Geschäfte

(She Had To Say Yes)

Spielfilm, USA 1933

Darsteller:
FlorenceLoretta Young
Daniel DrewLyle Talbot
Tommy NelsonRegis Toomey
MaizieWinnie Lightner
HainesHugh Herbert
BirdieSuzanne Kilborn
u.a.
Regie: George Amy
Regie: Busby Berkeley

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Die Geschäfte der Textilfirma Sol Glass & Co. gehen schlecht. Verkaufsleiter Tommy Nelson macht seinem Chef daher den Vorschlag, einige hübsche Stenotypistinnen für die Kundenbetreuung einzusetzen. Die blonde Birdie ist sofort dafür zu haben, doch als sich der ...
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Die Geschäfte der Textilfirma Sol Glass & Co. gehen schlecht. Verkaufsleiter Tommy Nelson macht seinem Chef daher den Vorschlag, einige hübsche Stenotypistinnen für die Kundenbetreuung einzusetzen. Die blonde Birdie ist sofort dafür zu haben, doch als sich der Geschäftsmann Haines Tommys Sekretärin Florence als Betreuerin wünscht, redet dieser ihm das aus, denn schließlich ist er mit Florence verlobt und möchte sie nicht mit solch verfänglichen Geschäftspraktiken in Verbindung bringen. Das ändert sich allerdings, als Birdie ihn umgarnt. Tommy zuliebe lässt Florence sich von dem erfolgreichen Geschäftsmann Daniel Drew aus Chicago ausführen und beeindruckt diesen sehr, als er merkt, dass sie alles andere als ein leichtes Mädchen ist. Kurz darauf erfährt die junge Frau, dass Tommy sich mit Birdie eingelassen hat. Sie bricht mit ihm und lässt sich nun gern von dem verliebten Daniel Drew umwerben. Sie ist auch bereit, ihm bei seinem Wunsch auf eine Fusion mit Mr. Haines behilflich zu sein und zeigt sich dabei sehr geschickt. Unglücklicherweise gerät sie dadurch bei Drew in falschen Verdacht.
Amüsante Liebeskomödie.
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5:30
Stereo-Ton16:9 Format

Nervenkitzel am Steilhang

Extrem-Skifahrer in den Alpen

Film von Michael Strompen

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Das Abenteuer wartet auf tief verschneiten Steilhängen jenseits aller gewalzten und präparierten Pisten in der Ferienregion Disentis in den Schweizer Alpen: Direkt unterhalb der mächtigen Dreitausender-Gipfel, dort, wo der Pulverschnee so weich wie ein Federbett ist, ...

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Das Abenteuer wartet auf tief verschneiten Steilhängen jenseits aller gewalzten und präparierten Pisten in der Ferienregion Disentis in den Schweizer Alpen: Direkt unterhalb der mächtigen Dreitausender-Gipfel, dort, wo der Pulverschnee so weich wie ein Federbett ist, geraten Extrem-Skifahrer, sogenannte "Freerider", ins Schwärmen: "Die Fahrt abseits des Ski-Rummels ist reines Genuss-Skifahren", sagt der Kemptener Stefan Neuhauser. Er ist Bergführer und Skilehrer und mit einer Gruppe von Freeridern im Tiefschnee unterwegs. Doch es ist auch immer die Herausforderung Mensch gegen Berg, denn wer die 40 Grad steilen Rinnen herunterfährt, muss ein extrem guter Skifahrer sein. Auch Stefans Bruder, Andi Neuhauser, ist rund um Disentis im Einsatz. Er führt eine Gruppe junger Leute, die das besondere Erlebnis suchen. Sie wagen den "Jump", den Sprung über einen Felsvorhang oder eine Felsnase. Der Sprung kann bis zu zehn Meter weit sein. Jede nicht einsehbare Stelle kann zur Gefahr werden. Die Profis der Freerider-Szene springen sogar bis zu 50 Meter weit. Im Freeriden steckt alles: Carven, Springen, Tiefschnee fahren und Drehungen machen. Mit den Freeridern ist das klassische Skifahren, das in den letzten Jahren hinter dem Snowboarden kam, wieder schick geworden. Schon jetzt weiten viele Orte ihren Betrieb auf diesen Zweig des Wintersports aus. Auch die Skiverbände haben diese "neue Schule" als Alternative für den Nachwuchs entdeckt. Doch längst sind es nicht mehr nur die 18- bis 25-Jährigen, die der Sport anlockt: Auch ältere Skifahrer suchen das Abenteuer.
Der Film begleitet deutsche Freerider im Disentis in den Schweizer Alpen.


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

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