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Samstag, 19. Dezember
Programmwoche 52/2009
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6:00

Die neue Seidenstraße (2/3)

Mit Claus Richter unterwegs

Highway im Himmel

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Auf der Südroute der neuen Seidenstraße liegt die Stadt Khotan, für China ein magischer Name, verbindet man damit doch zwei Kostbarkeiten: Seide und Jade. In Khotan wird noch heute in kleinen Familienbetrieben Seide produziert wie vor 4.000 Jahren. Von Khotan geht die ...

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Auf der Südroute der neuen Seidenstraße liegt die Stadt Khotan, für China ein magischer Name, verbindet man damit doch zwei Kostbarkeiten: Seide und Jade. In Khotan wird noch heute in kleinen Familienbetrieben Seide produziert wie vor 4.000 Jahren. Von Khotan geht die Reise weiter nach Kaschgar, dem alten und neuen Dreh- und Angelpunkt der Seidenstraße mit dem berühmtesten Basar Asiens. Wer Kaschgar erreicht hat, der hat die Wüsten Gobi und Takla Makan überwunden. Dort teilt sich die Seidenstraße: Die Zentralroute führt in die ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgistan und Usbekistan. Die Südroute führt durch Pakistan auf den indischen Subkontinent. Folgt man der Südroute, gelangt man auf Pässe in mehr als 4.000 Metern Höhe. Erst in den 1980er Jahren ist der Karakorum-Highway, der sogenannte "Highway im Himmel", fertig geworden, der als zweispurige Straße parallel zu den Trampelpfaden der Vergangenheit verläuft. Der Highway gilt zu Recht als eine der gefährlichsten und abenteuerlichsten Straßen der Welt: Man fährt entlang schwindelerregender Abgründe, ständig bedroht von Lawinen und Steinschlag. Doch der Weg lohnt sich: Er führt ins Herz Asiens, eine Landschaft von atemberaubender Schönheit, in der die Ausläufer von Karakorum, Hindukusch und Himalaja zusammenkommen.
Auf seiner monatelangen Reise ist Claus Richter dem einstigen Glanz, aber auch dem Mythos der neuen Seidenstraße begegnet. Packend zeichnet er in der dreiteiligen Reihe "Die neue Seidenstraße" das lebendige Bild einer Region, für die der Begriff "Seidenstraße" nicht nur Vergangenheit ist, sondern auch Aufbruch in die Zukunft bedeutet, Hoffnung auf Wohlstand und eine neue Rolle zwischen Ost und West.

Die dritte und letzte Folge zeigt 3sat im Anschluss, um 6.45 Uhr.


6:45

Die neue Seidenstraße (3/3)

Mit Claus Richter unterwegs

Pforten zum Paradies

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Auf der Zentralroute der Seidenstraße überwindet man von Kaschgar aus den Hohen Pamir. Wieder geht es über Pässe auf 4.000 Meter Höhe. Durch die ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgisistan und Usbekistan führt der Weg weiter bis zu den Ufern des Amu Darja, dem ...

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Auf der Zentralroute der Seidenstraße überwindet man von Kaschgar aus den Hohen Pamir. Wieder geht es über Pässe auf 4.000 Meter Höhe. Durch die ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgisistan und Usbekistan führt der Weg weiter bis zu den Ufern des Amu Darja, dem "Schicksalsfluss Asiens". Alexander der Große und die Mongolen haben ihn überquert, um die Welt zu erobern - aus unterschiedlicher Richtung. Die Öffnung Chinas und der Zusammenbruch der Sowjetunion hatten für ganz Zentralasien weitreichende Konsequenzen. Nach dem Tod des "großen Bruders" schlitterten die neuen zentralasiatischen Republiken in ein wirtschaftliches Chaos und ein politisches Vakuum. Das zur Staatsdoktrin erhobene Projekt "Neue Seidenstraße" soll einen Ausweg weisen. Ziel dieses 1998 unterzeichneten Abkommens ist es, die Verbindungen zwischen China und Europa auszubauen und in allen Transitländern Zollschranken zu beseitigen - mit anderen Worten: einen gigantischen Freihandelskorridor zwischen Ost und West einzurichten. In allen Staaten entlang der Seidenstraße kommt es verstärkt zu einer Rückbesinnung auf Traditionen der Vor-Sowjetzeit. Dazu gehört vor allem die Wiedergeburt des Islams. Samarkand und Buchara, in der islamischen Welt fast so wichtig wie Mekka, beginnen nach den finsteren Jahren der Sowjetzeit ihre Vergangenheit zu entdecken. Die "Pforten zum Paradies" genannten heiligen Stätten erstrahlen heute in neuem Glanz.
Auf seiner monatelangen Reise ist Claus Richter dem einstigen Glanz, aber auch dem Mythos der neuen Seidenstraße begegnet. Packend zeichnet er in der dreiteiligen Reihe "Die neue Seidenstraße" das lebendige Bild einer Region, für die der Begriff "Seidenstraße" nicht nur Vergangenheit ist, sondern auch Aufbruch in die Zukunft bedeutet, Hoffnung auf Wohlstand und eine neue Rolle zwischen Ost und West.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

kulturplatz

Das Magazin für Kultur des Schweizer Fernsehens

Moderation: Eva Wannenmacher

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:30
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

"Die Erfindung der Freiheit" - Friedrich Schiller zum

250. Geburtstag

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Friedrich
Dieckmann, Felicitas Hoppe, Sibylle Lewitscharoff
und Rüdiger Safranski

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Er war der Mann der starken Sprüche, der großen Worte, der mächtigen Leidenschaft: Friedrich Schiller - der Dramatiker par excellence. Der Dichter des deutschen Bürgertums hat mehr Helden erfunden als jeder andere. Doch wie wird man überhaupt ein Held? Wie entsteht ...
(ARD/SWR)

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Er war der Mann der starken Sprüche, der großen Worte, der mächtigen Leidenschaft: Friedrich Schiller - der Dramatiker par excellence. Der Dichter des deutschen Bürgertums hat mehr Helden erfunden als jeder andere. Doch wie wird man überhaupt ein Held? Wie entsteht ein großer Einzelner - vor allem in der auf das Mittel- und Gleichmaß fixierten bürgerlichen Gesellschaft? Können Freiheit und Gleichheit zusammengehen? Schillers Fragen sind auch heute noch modern.
Zum 250. Geburtstag Friedrich Schillers im November 2009 spricht Felicitas von Lovenberg mit Gästen, die ein Buch über den großen deutschen Dichter geschrieben haben. Rüdiger Safranski erzählt in "Goethe & Schiller" die Geschichte einer Freundschaft, mit allen Konflikten und Spannungen. Die Schriftstellerinnen Sybille Lewitscharoff und Felicitas Hoppe haben sich immer wieder mit Schiller beschäftigt. "Freiheit ist nur in dem Reich der Träume" heißt das neue Buch des Essayisten Friedrich Dieckmann. Schillers Jahrhundertwende steht im Zentrum seiner dokumentarischen Erzählung.
(ARD/SWR)


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10:30
Stereo-Ton

Von d'Karpfen, d'Erdäpfel und 'm Mohn

Eine Winterreise durch ein neues Waldviertel

Film von Andreas Leitner

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Lange Jahre waren Karpfen, Erdäpfel und Mohn die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte des "stillen Landes" im Norden Niederösterreichs. Mehr gab es damals nicht. Heute zählen ausgerechnet Waldviertler Karpfen, Erdäpfel und Graumohn zu jenen Delikatessen, die sich ...
(ORF)

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Lange Jahre waren Karpfen, Erdäpfel und Mohn die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte des "stillen Landes" im Norden Niederösterreichs. Mehr gab es damals nicht. Heute zählen ausgerechnet Waldviertler Karpfen, Erdäpfel und Graumohn zu jenen Delikatessen, die sich kein kosmopolitischer Gourmet mehr entgehen lassen will.
Eine Winterreise durch das Waldviertel von Andreas Leitner.
(ORF)


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11:00
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

Das ewige Lied

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 1997

Darsteller:
Josef MohrTobias Moretti
Franz GruberHeio von Stetten
NöstlerErwin Steinhauer
SchlagererMichael Mendl
BurgschwaigerJörg Hube
u.a.
(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Um das Jahr 1820 wird die Grenze zwischen Bayern und Österreich neu gezogen. Der Grenzfluss Salzach trennt nicht nur zwei Ortschaften - Laufen und Oberndorf -, er trennt auch reich und arm: Denn in Bayern sind die Zölle gefallen, und die Laufener Händler erleben einen ...
(ORF/ARD)

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Um das Jahr 1820 wird die Grenze zwischen Bayern und Österreich neu gezogen. Der Grenzfluss Salzach trennt nicht nur zwei Ortschaften - Laufen und Oberndorf -, er trennt auch reich und arm: Denn in Bayern sind die Zölle gefallen, und die Laufener Händler erleben einen ungeahnten Aufschwung. Den Oberndorfern hingegen geht es zunehmend schlechter. Darüber hinaus unternimmt der reiche, skrupellose Großkaufmann Burgschwaiger alles, um das Monopol des Oberndorfer Schiffer-Anführers Hans Schlagerer zu brechen, weil er nur so den Bau einer Eisenbahn verwirklichen kann. In dieser Zeit des Umbruchs wird der Hilfspfarrer Josef Mohr beauftragt, dem Oberndorfer Pfarrer Nöstler beizustehen, die vom Glauben abgefallenen Oberndorfer wieder zu bekehren. Als Mohr in dem kleinen Salzburger Ort ankommt, gerät er geradewegs in die Auseinandersetzung der Schiffer mit dem reichen Burgschwaiger. Die Schiffer kämpfen verzweifelt um ihr Monopol, während der selbstgefällige und intrigante Pfarrer Nöstler sich dem reichen Burgschwaiger anbiedert, der ihm ein angenehmes Leben für seine Dienste bietet. Mohr stellt sich auf die Seite der Schiffer. Seine Verbündeten sind der Lehrer Franz Gruber, der kleine Hannes und der draufgängerische Schlagerer-Sohn Markus. Die Gegner erscheinen übermächtig, und doch erreicht Josef Mohr sein Ziel und schenkt den Oberndorfern gemeinsam mit Franz Gruber ein unsterbliches Lied, das ihnen neue Kraft und neues Gottvertrauen gibt: "Stille Nacht, heilige Nacht".
Franz Xaver Bogner inszenierte 1997 die fiktive Entstehungsgeschichte des wohl berühmtesten Weihnachtslieds der Welt, zu der er auch das Drehbuch schrieb. In den Hauptrollen sind Tobias Moretti, Heio von Stetten und Erwin Steinhauer zu sehen.
(ORF/ARD)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
16:9 Format

Kulturgut Essen

Film von Alexander von Sobeck, Stephan Merseburger

und Susanne Freitag

Eine kulinarische Tour de France

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In Europa geben die Franzosen am meisten Geld für Essen aus - immerhin 15 Prozent ihres Einkommens. Kein Wunder, denn für unsere Nachbarn ist das Essen vielleicht die zweitwichtigste Sache der Welt. Frankreichs Küche ist berühmt: für ihre Zutaten und für ihre ...

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In Europa geben die Franzosen am meisten Geld für Essen aus - immerhin 15 Prozent ihres Einkommens. Kein Wunder, denn für unsere Nachbarn ist das Essen vielleicht die zweitwichtigste Sache der Welt. Frankreichs Küche ist berühmt: für ihre Zutaten und für ihre Qualität. Auch wenn manche behaupten, in Italien und in New York würde man besser essen, und die chinesische Küche sei abwechslungsreicher - auf ihre Esskultur lassen die Franzosen nichts kommen. Immerhin hat die französische Nationalversammlung per Gesetz festgelegt, dass es sich dabei nicht um schnöde Nahrungsaufnahme handelt, sondern um ein nationales Kulturgut. Ganz nebenbei wurden damit französische Lebensmittel den strengen Auflagen der Brüssler Bürokraten entzogen.
Alexander von Sobeck, Stephan Merseburger und Susanne Freitag sind ein Jahr lang kreuz und quer in Frankreich unterwegs gewesen und haben dabei untersucht, was die "Cuisine française" wirklich zu bieten hat. Sie haben mit Lebensmittelerzeugern gesprochen, Köchen über die Schultern geschaut und auf den Wochenmärkten eingekauft. Dabei haben sie festgestellt, dass in Frankreich Essen auch Politik ist und manchmal sogar großes Theater.


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14:00
Stereo-Ton

Wally und die wilden Wiggles

(The Wiggles Movie)

Spielfilm, Australien 1998

Darsteller:
MurrayMurray Cook
JeffJeff Fatt
GregGreg Page
AnthonyAnthony Field
WallyTony Harvey
u.a.
Regie: Dean Covell

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Der chaotische aber liebenswürdige Zauberlehrling Wally träumt davon, beim Wettbewerb der Zauberer den ersten Preis zu gewinnen. Doch die Konkurrenz ist groß. Während der Möchtegern-Magier Wally schon an den simpelsten Übungen scheitert, beherrscht Roland der ...
(ARD)

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Der chaotische aber liebenswürdige Zauberlehrling Wally träumt davon, beim Wettbewerb der Zauberer den ersten Preis zu gewinnen. Doch die Konkurrenz ist groß. Während der Möchtegern-Magier Wally schon an den simpelsten Übungen scheitert, beherrscht Roland der Bemerkenswerte die unglaublichsten Tricks. Wally resigniert. Trübsal blasend radelt er durch die Lande, als er zufällig Zeuge wird, wie der Sänger Greg bei einem Auftritt mit den "Wiggles" wundervolle Zaubertricks vorführt. Kurzerhand stiehlt Wally Gregs Zauberstab. Doch das sprechende Dinosaurier-Mädchen Dorothy, eine gute Freundin der "Wiggles", stellt den Dieb - aber dabei geht leider der Zauberstab in die Brüche. Während die "Wiggles" sich auf die Suche nach Dorothy machen, für die sie eine Überraschungs-Party organisiert haben, versuchen Dorothy und Wally, den magischen Stab bei Freunden reparieren zu lassen. Aber weder Wags noch Käpt'n Federschwert können den zerbrochenen Zauberstab flicken. Jetzt gibt es nur noch eine Möglichkeit: Wally muss den Wettbewerb der Magier gewinnen - denn als Hauptpreis erhält der Sieger den legendären Zauberstab von Wallys Großvater.
"Wally und die wilden Wiggles" ist ein vergnüglich inszenierter, märchenhafter Kinder-Abenteuerfilm mit zahlreichen Gesangs- und Show-Darbietungen der berühmten australischen Band "The Wiggles", die seit über 15 Jahren weltweit erfolgreiche Kinder-Unterhaltung macht.
(ARD)


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15:20
Stereo-Ton16:9 Format

Marco Tempest

Zauberer

Film von Adrian Zschokke

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Für Marco Tempest ist bereits als Siebenjähriger das Berufsziel klar: Auf seinem ersten Selbstporträt versieht er sich mit Zylinder und Zauberstab. Und er arbeitet beharrlich auf sein Wunschziel hin. Mit zwölf Jahren tritt er im Kinderzirkus Robinson auf, mit 18 ...

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Für Marco Tempest ist bereits als Siebenjähriger das Berufsziel klar: Auf seinem ersten Selbstporträt versieht er sich mit Zylinder und Zauberstab. Und er arbeitet beharrlich auf sein Wunschziel hin. Mit zwölf Jahren tritt er im Kinderzirkus Robinson auf, mit 18 gewinnt er vor einem Fachpublikum in New York den World Cup of Magic. Heute ist Marco Tempest ständig in Bewegung: Vom Männlichen in den Berner Alpen nach Dubai, von Brasilien nach Korea, überall begeistert der Schweizer sein Publikum. Er hat sich auf Technozauberei spezialisiert: Einmal montiert er sich einen Flachbildschirm als Kopf, dann wieder lässt er den Schweizer Moderator Beni Thurnherr auf Daumengröße schrumpfen. Oder er verwandelt das iPhone in einen Röntgenapparat. Als "virtueller Magier" biegt er Löffel und geht über Wasser. Im Sommer 2007 öffnet Tempest ein neues Kapitel seiner Karriere: die Phone-Cam-Tricks. Er realisiert kleine Zaubereien, nimmt sie mit seiner Handykamera auf und stellt sie ohne Nachbearbeitung direkt ins Internet. In kurzer Zeit erreichen die Kurzfilme Kultstatus, sie werden mehrmals unter die besten zehn YouTube-Filme gewählt. CNN und der US-amerikanische Talker Jay Leno werden auf den Schweizer aufmerksam und präsentieren Tempest mit seinen Tricks. Wieder folgen Einladungen zu Fernsehshows in aller Welt. Insbesondere die Asiaten reißen sich um den Technozauberer.
Marco Tempest spricht im Film über seine Herkunft, seine Arbeit und seine Lebenseinstellung.


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16:10
Stereo-Ton16:9 Format

Historische Seilbahnen der Schweizer Alpen

Film von Rolf Günter

Erstausstrahlung


Seilbahnen sind wertvolle Zeugen der Schweizer Technik- und Tourismusgeschichte. Stilllegungen, auslaufende Betriebsbewilligungen und Erneuerungen gefährden die historischen Seilbahnen jedoch akut.
Der Film von Rolf Günter stellt wertvolle und abenteuerliche Anlagen vor.


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16:35
Stereo-Ton

Rent-A-Kid - Familie auf Probe

(Rent-A-Kid)

Spielfilm, USA 1995

Darsteller:
Harry HaberLeslie Nielsen
Russ SyracuseMatt McCoy
Valerie SyracuseSherry Miller
Lawrence "Larry" KayveyChristopher Lloyd
Molly WardTabitha Lupien
Brandon WardAmos Crawley
Kyle WardCody Jones
Cliff HaberTony Rosato
u.a.
Regie: Fred Gerber

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In Vertretung für seinen Sohn übernimmt Harry Haber kurzzeitig die Leitung eines Kinderheims und wird auf eine vermeintliche Marktlücke aufmerksam: Durch Zufall verfolgt er ein Gespräch zwischen Russ Syracuse und seiner Frau Valerie, in dem die beiden die ...

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In Vertretung für seinen Sohn übernimmt Harry Haber kurzzeitig die Leitung eines Kinderheims und wird auf eine vermeintliche Marktlücke aufmerksam: Durch Zufall verfolgt er ein Gespräch zwischen Russ Syracuse und seiner Frau Valerie, in dem die beiden die obligatorische Kinderfrage erörtern. Dabei wird Harry klar, dass man alles mieten kann, was man sich nur vorstellen kann. Warum also nicht auch Kinder? Das Ehepaar könnte also das Zusammenleben als Familie proben - und Harry hat sogar ein Sonderangebot parat: Die drei Geschwister Molly, Kyle und Brandon sind ab sofort zu haben. Für das verwöhnte und in Sachen Kinder unerfahrene Ehepaar und ihr Luxus-Apartment brechen harte Zeiten an, nach kurzer Zeit regiert das Chaos. Russ und Valerie sind total überfordert. Aber dann legen sich die Kinder noch einmal mächtig ins Zeug, denn sie wissen, dass sie bald voneinander getrennt werden, falls sich niemand findet, der sie alle drei adoptiert.
Temporeiche Komödie für die ganze Familie mit überzeugenden und sympathischen Darstellern. Leslie Nielsen ("Die nackte Kanone") sorgt in seiner Paraderolle als liebenswerter Chaot wieder einmal für beste Unterhaltung. Unterstützung erhält er dieses Mal unter anderem von Christopher Lloyd, dem Doc Brown aus der "Zurück in die Zukunft"-Trilogie. Leslie Nielsen, geboren 1926 in Kanada, hatte seinen Durchbruch mit der Rolle als chaotischer Cop Frank Drebin - zuerst in der TV-Serie (1982), dann in den drei "Die nackte Kanone"-Kinofilmen (1988 - 1995).

Am Mittwoch, 23. Dezember, 14.15 Uhr, zeigt 3sat mit "Die verrückte Kanone" einen weiteren Spielfilm mit Leslie Nielsen als Familienvater Harry Haber.


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18:05
Stereo-Ton16:9 Format

Eiszeit: Schneeaffen, Pistenraupen und Warmduscher

Film von Mario Schmitt, Heribert Roth, Claudia Buckenmaier

und Stephan Stuchlik

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Haushohe Schneeberge und Eiszapfen vorm Fenster - was wir in Deutschland oft vermissen, ist anderswo auf dem Globus Realität. In den japanischen Hakkoda-Bergen schneien die Bewohner jedes Jahr komplett ein. Von Dezember bis März sind sie ständig damit beschäftigt, ihre ...
(ARD/WDR)

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Haushohe Schneeberge und Eiszapfen vorm Fenster - was wir in Deutschland oft vermissen, ist anderswo auf dem Globus Realität. In den japanischen Hakkoda-Bergen schneien die Bewohner jedes Jahr komplett ein. Von Dezember bis März sind sie ständig damit beschäftigt, ihre Hauseingänge freizuschaufeln. Sie tun das erstaunlich gut gelaunt - obwohl es drinnen kaum Heizungen zum Aufwärmen gibt. In Grönland leben Forscher einsam im Eis, ohne Familie und Fernsehen. Ständiger Begleiter ist nur die Kälte. Da wird die warme Dusche zum Gipfel des Glücks - es gibt sie einmal in der Woche. In Moskau wärmt sich Jura erst mal mit 20 Tassen Tee auf, bevor er zum Eisfischen geht. Stundenlang wartet er mit seiner Angel auf der zugefrorenen Moskwa - und kommt abends fast steifgefroren nach Hause. Trotzdem freut er sich jedes Jahr wieder darauf, dass der Fluss zufriert.
Korrespondenten berichten in drei Beiträgen von Eiseskälte und Schneebergen im Winter in Japan, Grönland und Russland.
(ARD/WDR)


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18:30
Stereo-Ton

Das kälteste Dorf der Welt

1000 Kilometer durch die sibirische Wildnis

Reportage von Marius Born

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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800 Einwohner zählt das sibirische Bauerndorf Oimjakon. Das Leben der Menschen dort wird im Wesentlichen durch die Kälte bestimmt. Minus 71,2 Grad Celsius beträgt der Rekord, der 1926 gemessen wurde, bei minus 20 Grad Celsius kommen im kältesten Dorf der Welt bereits ...

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800 Einwohner zählt das sibirische Bauerndorf Oimjakon. Das Leben der Menschen dort wird im Wesentlichen durch die Kälte bestimmt. Minus 71,2 Grad Celsius beträgt der Rekord, der 1926 gemessen wurde, bei minus 20 Grad Celsius kommen im kältesten Dorf der Welt bereits Frühlingsgefühle auf. In den Holzhäusern gibt es zwar kein fließend Wasser, aber inzwischen Internet.
Marius Born hat eine Reise an einen Ort gewagt, zu dem weder Zug noch Bus hinführen. Er musste die 1.000 Kilometer per Autostopp bewältigen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Rasen und Rotieren im Kopf

Porträt von Friederike Mayröcker zum 85. Geburtstag

Film von Katja Gasser

Erstausstrahlung

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"Ich bin lebenssüchtig und zugleich melancholisch, das geht gut zusammen", sagt Friederike Mayröcker, eine der wichtigsten Dichterinnen der Gegenwart im deutschsprachigen Raum. Ihr literarisches Werk umfasst mehr als 80 Titel, Gedichte und experimentelle Prosa, Romane, ...
(ORF/3sat)

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"Ich bin lebenssüchtig und zugleich melancholisch, das geht gut zusammen", sagt Friederike Mayröcker, eine der wichtigsten Dichterinnen der Gegenwart im deutschsprachigen Raum. Ihr literarisches Werk umfasst mehr als 80 Titel, Gedichte und experimentelle Prosa, Romane, Kinderbücher, Hörspiele und Bühnentexte sowie poetologische Aufsätze. Ihre stets schwarze Kleidung, ihre immer in die Augen frisierten Stirnfransen, ihre zettelübersäte Wohnung und die manische Arbeitsweise - das alles hat die 1924 geborene Schriftstellerin zu einer Art Legende gemacht. Auch wenn der Körper gebrechlicher geworden ist: Das Rasen und Rotieren im Kopf hat nicht nachgelassen. "Mit dem Schreiben kämpfe ich nicht zuletzt gegen den Tod an", sagt die Grande Dame der österreichischen Nachkriegsliteratur.
Katja Gasser porträtiert die Schriftstellerin Friederike Mayröcker, die zurückgezogen in Wien lebt.

3sat zeigt "Rasen und Rotieren im Kopf" anlässlich des 85. Geburtstags von Friederike Mayröcker am 20. Dezember.
(ORF/3sat)



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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Festliche Operngala für die Aids-Stiftung 2009

Deutsche Oper Berlin, 7.11.2009

Moderation: Max Raabe

Mit Werken von Gaetano Donizetti, Wolfgang Amadeus Mozart,
Johann Adolf Hasse, Giuseppe Verdi, Antonin Dvorak,
Ambroise Thomas, Franz Lehar und Johann Strauß
Solisten: Lawrence Brownlee, Ailyn Pérez, Renata Pokupic,
Denyce Graves, Simone Kermes, Christine Schäfer,
Petra Maria Schnitzer, Peter Seiffert und Michael Volle

Chor: Deutsche Oper Berlin
Orchester: Deutsche Oper Berlin
Musikalische Leitung: Andrij Yurkevych

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Zum 16. Mal findet im November 2009 in der Deutschen Oper Berlin die jährliche Gala zugunsten der Deutschen Aids-Stiftung statt, mit der bis heute Erlöse von über fünf Millionen Euro für notleidende Männer, Frauen und Kinder mit HIV und Aids erzielt werden konnten. ...
(ARD/RBB)

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Zum 16. Mal findet im November 2009 in der Deutschen Oper Berlin die jährliche Gala zugunsten der Deutschen Aids-Stiftung statt, mit der bis heute Erlöse von über fünf Millionen Euro für notleidende Männer, Frauen und Kinder mit HIV und Aids erzielt werden konnten. Wieder ist die Benefizgala ein exquisiter Opernabend wie auch ein glanzvolles gesellschaftliches Ereignis, bei dem die Prominenz aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Medien ihre Solidarität mit den Betroffenen zeigen. International gefeierte Stars wie Simone Kermes, Christine Schäfer, Peter Seiffert und Lawrence Brownlee treten ohne Gage für den guten Zweck auf. Das öffentliche Engagement, mit dem viele Künstler und Prominente aus Wirtschaft und Politik die Arbeit der Deutschen Aids-Stiftung unterstützen, ist ebenso wichtig wie die anhaltende Spendenbereitschaft. Gerade weil Aids sein Image als tödliche Krankheit verloren hat, sind die Erfolge von Aufklärung und Vorbeugung bei der jüngeren Generation wieder gefährdet. Zurzeit leben rund 33 Millionen Menschen mit dem HIV-Virus, weltweit sterben jährlich rund zwei Millionen Menschen an Aids, knapp drei Millionen stecken sich neu an. In Deutschland selbst sterben jährlich zirka 650 Menschen an Aids, rund 3.000 infizieren sich neu. Mit den Spenden soll die Arbeit der Deutschen Aids-Stiftung für bedürftige Menschen mit HIV und Aids unterstützt werden.
Aufzeichnung der Gala vom 7. November 2009, die von Max Raabe präsentiert wird. Mit dabei sind wieder der Chor und das Orchester der Deutschen Oper Berlin. Am Dirigentenpult steht Andrij Yurkevych.
(ARD/RBB)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Charlie Haden

Rambling Boy

Film von Reto Caduff

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Musiker, Bandleader, Komponist, Produzent, Lehrer, Aktivist: Der amerikanische Jazz-Bassist Charlie Haden, Jahrgang 1937, versucht Zeit seines Lebens, Grenzen zu überschreiten. Er beschränkt sich dabei nicht auf einzelne musikalische Genres, sondern spielt sich von Jazz ...

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Musiker, Bandleader, Komponist, Produzent, Lehrer, Aktivist: Der amerikanische Jazz-Bassist Charlie Haden, Jahrgang 1937, versucht Zeit seines Lebens, Grenzen zu überschreiten. Er beschränkt sich dabei nicht auf einzelne musikalische Genres, sondern spielt sich von Jazz über Country, Pop und Klassik bis hin zu den zeitgenössischen E-Komponisten. Ende der 1950er Jahre spielte Charlie Haden im Ornette Coleman Quartett, jener Band, die den Jazz um die Facette "Free Jazz" erweiterte und wesentlich von der Persönlichkeit und der Stärke Hadens geprägt war. Haden definierte von Anfang an die Rolle des Bassisten nicht als die eines Begleiters, sondern als die einer eigenen Stimme. Hört man ihn von seiner Arbeit erzählen, merkt man sofort, dass hier einer an die Macht der Musik glaubt.
Reto Caduffs Film schildert nicht nur Charlie Hadens Lebensgeschichte, sondern nähert sich auch Hadens Philosophie an und macht deren Einfluss auf sein Musikschaffen deutlich. Dank Zugang zum Privatarchiv von Charlie Haden, Filmsequenzen während Konzerten, Studioaufnahmen und durch eine reiche Auswahl an Interviews mit Musikern und Weggefährten, darunter Keith Jarrett, Pat Metheny, Bruce Hornsby und Carla Bley, gelang es Caduff während der dreijährigen Dreharbeiten in Los Angeles, New York, Paris, Zürich und Nashville, ein subtiles Porträt dieses Ausnahmetalents gestalten.


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23:10
Stereo-Ton16:9 Format

Bilderstreit

Kunst im Gespräch

- Sandro Botticelli (13.11.09 - 28.02.10, Städel Museum,
  Frankfurt)
- Arno Fischer (05.11.09 - 03.01.10, Kunst- und
  Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn)
- Jenny Holzer (01.11.09 - 24.01.10, Fondation Beyeler,
  Riehen/Basel)
- László Moholy-Nagy (08.10.09 - 07.02.10, Schirn
  Kunsthalle, Frankfurt)
Es diskutieren:
Dorothee Baer-Bogenschütz (Journalistin, Wiesbaden),
Carla Schulz-Hoffmann (Leiterin der Pinakothek der Moderne,
München),
Julian Heynen (Künstlerischer Leiter für besondere Aufgaben,
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen)

Erstausstrahlung


Die Kunst-Experten Ursula Bode, Carla Schulz-Hoffmann, Stephan Berg und Julian Heynen diskutieren pointiert, klar, aber immer kontrovers über aktuelle Ausstellungen und geben einem breiten Publikum einen spannenden Einblick in die Welt der Kunst.
(ARD/SWR/3sat)


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Notizen aus dem Ausland

Südafrika: Elefanten-Flüsterer


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0:10
Stereo-Ton16:9 Format

Menschen bei Maischberger



Sandra Maischberger diskutiert mit Top-Gästen aus Politik, Gesellschaft, Boulevard und Sport über das Thema der Woche - journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend.
(ARD/WDR)


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1:25
Stereo-Ton16:9 Format

Couch - Ein Heimatabend

Kabarett-Komödie

Kom(m)ödchen Düsseldorf

Mit Christian Ehring, Maike Kühl und Heiko Seidel

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Ein Unternehmensberater ohne Freunde, eine allein erziehende Mutter ohne Liebesleben, eine Studentin ohne Job, ein verhinderter Terrorist und ein Ehepaar, das von Tag zu Tag immer langweiliger oder zunehmend "beige" wird - sie alle bilden die moderne Form der Großfamilie ...
(ARD/WDR)

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Ein Unternehmensberater ohne Freunde, eine allein erziehende Mutter ohne Liebesleben, eine Studentin ohne Job, ein verhinderter Terrorist und ein Ehepaar, das von Tag zu Tag immer langweiliger oder zunehmend "beige" wird - sie alle bilden die moderne Form der Großfamilie oder das, was davon übrig blieb: eine bunt zusammen gewürfelte Hausgemeinschaft, in der man einander liebt, hasst und leidenschaftlich ignoriert. Mittendrin, im Auge des Taifuns: Christian, ein unterbeschäftigter Komiker. In seiner Wohnung treffen die unterschiedlichen Charaktere aufeinander, auf seiner Couch kulminieren die privaten Minidramen und führen zu immer abstruseren Verwicklungen. Dabei kann gerade er so viel geballtes Leben am wenigsten gebrauchen, muss er doch dringend Witze für seinen Auftritt beim "Verband kritischer Metzger" schreiben.
"Couch - Ein Heimatabend" ist das Ensembleprogramm des Düsseldorfer "Kom(m)ödchen" aus dem Jubiläumsjahres 2007, in dem das Kabarett-Ensemble 60 Jahre alt wurde. Eine virtuos komponierte Kabarett-Komödie für drei Akteure in sieben Rollen. Vor stets ausverkauftem Haus und einem begeisterten Publikum spielten sich Christian Ehring, Maike Kühl und Heiko Seidel in die Herzen der Zuschauer.
(ARD/WDR)


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3:10
Stereo-Ton

Rent-A-Kid - Familie auf Probe

(Wh.)


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4:35
schwarz-weiss monochrom

Der Mann im weißen Anzug

(The Man in the White Suit)

Spielfilm, Großbritannien 1951

Darsteller:
Sidney StrattonAlec Guinness
Alan BirnleyCecil Parker
Daphne BirnleyJoan Greenwood
Michael CorlandMichael Gough
Sir John KierlawErnest Thesiger
u.a.
Buch: Roger MacDougall
Regie: Alexander MacKendrick

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Der Chemiker Sidney Stratton ist ein verkanntes Genie mit abgebrochenem Studium in Cambridge. Niemand gibt dem ambitionierten Wissenschaftler einen Job im Laboratorium. Also greift Sidney zu einem Trick und lässt sich in der Textilfabrik von Alan Birnley als einfacher ...
(ARD)

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Der Chemiker Sidney Stratton ist ein verkanntes Genie mit abgebrochenem Studium in Cambridge. Niemand gibt dem ambitionierten Wissenschaftler einen Job im Laboratorium. Also greift Sidney zu einem Trick und lässt sich in der Textilfabrik von Alan Birnley als einfacher Arbeiter anstellen. In der Anonymität und Hektik des Großbetriebs kann er heimlich seine chemischen Experimente durchführen. Als Daphne Birnley, die Tochter des Fabrikbesitzers, ihm zufällig auf die Schliche kommt, fleht er sie an, ihn nicht zu verraten. Daphne ist beeindruckt von dem merkwürdigen jungen Mann und seinem Projekt: Sidney arbeitet an der Herstellung einer revolutionären Kunstfaser, die weder verschleißt noch schmutzig wird. Dank Daphnes Fürsprache gibt ihr Vater dem visionären Chemiker eine Chance. Sidney hat tatsächlich Erfolg, doch nun fangen die Probleme erst an: Birnley will den neuen Stoff auf den Markt bringen, doch die Vereinigung der Textilfabrikanten, allen voran der greise Sir John Kierlaw, ist von dieser Idee wenig angetan. Um das drohende Ende der Textilproduktion abzuwenden, bieten die Fabrikbesitzer Sidney eine horrende Summe für das Patent, das sie tunlichst unter Verschluss halten wollen. Doch Sidney ist nicht einverstanden. Als auch die Arbeiter von seiner Erfindung erfahren, fürchten sie um ihre Jobs und treten in Streik. Der unglückliche Erfinder, der sich als Wohltäter der Menschheit wähnte, gerät zwischen alle Fronten.
"Der Mann im weißen Anzug" ist eine fein pointierte, typisch britisch-unterkühlte Komödie, in der die Logik des Kapitalismus augenzwinkernd persifliert wird. Alec Guinness ("Oliver Twist", "Krieg der Sterne") brilliert in dieser frühen Rolle als naiver und genialer Erfinder, der mit seiner bahnbrechenden Entdeckung niemandem einem Gefallen tut. Das Drehbuch, an dem Roger MacDougall, Autor der Bühnenvorlage, mitschrieb, wurde für einen Oscar nominiert.
(ARD)

Sendeende: 6:00 Uhr