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Sonntag, 13. Dezember
Programmwoche 51/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Das Haus Tugendhat, Tschechien

Leben im Kunstwerk

Film von Christiane Brecht-Benze

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Es gilt als ein Meisterwerk der klassischen modernen Architektur und ist der bedeutendste Bau Ludwig Mies van der Rohes (1886 - 1969) auf europäischem Boden: das Haus Tugendhat im tschechischen Brünn. Als es Ende der 1920er Jahre gebaut wurde, war die mährische ...
(ARD/SWR)

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Es gilt als ein Meisterwerk der klassischen modernen Architektur und ist der bedeutendste Bau Ludwig Mies van der Rohes (1886 - 1969) auf europäischem Boden: das Haus Tugendhat im tschechischen Brünn. Als es Ende der 1920er Jahre gebaut wurde, war die mährische Metropole bereits ein Zentrum der architektonischen Avantgarde. Mit dem Haus Tugendhat kam ein funktionalistischer Bau für die gehobene Schicht hinzu. Da für das Fabrikantenehepaar Grete und Fritz Tugendhat Geld keine Rolle spielte, konnte Mies van der Rohe bei ihrem Haus seine ästhetischen Prinzipien zur Vollendung entwickeln. Dazu gehören der freie Grundriss, den Stahlskelettstützen ermöglichen, Wände aus Glas, die versenkbar sind, sowie Wandelemente aus kostbaren Materialien wie Ebenholz und Onyx. "Die Einfachheit der Konstruktion, die Klarheit der tektonischen Mittel und die Reinheit des Materials", diese Grundsätze hat Mies van der Rohe am Haus Tugendhat so konsequent umgesetzt, dass die Villa zu einem Schlüsselwerk der Moderne wurde.
Christina Brecht-Benze führt durch Mies van der Rohes Meisterwerk und erzählt die Geschichte des Gebäudes.
(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Rainer Wimmer: Reflektierter Sprachgebrauch

als Ziel der Sprachkritik

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Sprachkritik gehört zum natürlichen Sprachgebrauch wie das Fragen und Antworten, wie das Behaupten und das Begründen. Im Spracherwerb lernt der Mensch ganz selbstverständlich auch eine Distanz zu seinem Sprechen. Natürlich denkt man im Alltag nicht ständig über sein ...
(ARD/SWR)

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Sprachkritik gehört zum natürlichen Sprachgebrauch wie das Fragen und Antworten, wie das Behaupten und das Begründen. Im Spracherwerb lernt der Mensch ganz selbstverständlich auch eine Distanz zu seinem Sprechen. Natürlich denkt man im Alltag nicht ständig über sein Reden nach, man folgt den Regeln seiner Sprache in den allermeisten Fällen "blind", wie Ludwig Wittgenstein es formulierte. Wenn Sprachkritik gefragt ist, hat man es mit Situationen zu tun, die durch Zweifel, Unsicherheiten oder Missverständnisse gekennzeichnet sind.
Professor Dr. Rainer Wimmer beschreibt in seinem "Tele-Akademie"-Vortrag große und kleinere Anlässe für ein solches Nachdenken über unsere Sprache. Rainer Wimmer lehrt germanistische Linguistik an der Universität Trier. Von 1982 bis 1994 war er Direktor des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (197)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Robert Gernhardt


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Über die Freundschaft

Rüdiger Safranski im Gespräch mit Roger de Weck über

die unzertrennlichen Freunde Goethe & Schiller

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller: zwei Genies, die einander erst beargwöhnten und dann engste Freunde wurden. Im Austausch mit Schiller hatte Goethe das Gefühl, sein eigenes Werk neu zu entdecken. Dank Goethe kam Schiller auf den Stoff seines ...

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Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller: zwei Genies, die einander erst beargwöhnten und dann engste Freunde wurden. Im Austausch mit Schiller hatte Goethe das Gefühl, sein eigenes Werk neu zu entdecken. Dank Goethe kam Schiller auf den Stoff seines Meisterwerks "Wilhelm Tell". Der große Biograf und Erzähler Rüdiger Safranski hat die Geschichte dieser Freundschaft - und letztlich auch eines Idealbilds jeder Freundschaft - veröffentlicht.
Roger de Weck befragt Rüdiger Safranski in "Sternstunde Philosophie" über jenes Gefühl, über das Kurt Tucholsky sagte: "Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein."


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit David Grossman und Hans

Christoph Buch


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der alte Dom völlig neu

Mainzer Gotteshaus ersteht als Modell

Film von Andreas Berg

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Zum 1000-jährigen Bestehen des Mainzer Doms im Jahr 2009 haben sich Bistum und Dombauhütte etwas Besonderes ausgedacht. Anlässlich des Jubiläums wird der Willigisdom im Maßstab 1:20 in Kalkstein detailgetreu nachgebaut. Fast ein halbes Jahr lang waren gleich mehrere ...
(ARD/SWR)

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Zum 1000-jährigen Bestehen des Mainzer Doms im Jahr 2009 haben sich Bistum und Dombauhütte etwas Besonderes ausgedacht. Anlässlich des Jubiläums wird der Willigisdom im Maßstab 1:20 in Kalkstein detailgetreu nachgebaut. Fast ein halbes Jahr lang waren gleich mehrere Dombauhütten mit der Erstellung des fünf Meter langen und drei Meter breiten Modells beschäftigt. Parallel dazu entstand, gestiftet von Mainzer Bürgern, ein weiteres Dom-Minimodell in Bronze. Beide Kleinstdome sollen wichtigen Zwecken dienen: Anhand des kleinen Steingotteshauses sollen Fremdenführer Touristen und Einheimischen zeigen können, wie die Domanlage einmal ursprünglich - zu Zeiten ihrer Entstehung - aussah. Das metallene Modell ist für Blinde gedacht. Sie sollen mit ihm die Architektur des Bauwerks ertasten können und so eine bessere Vorstellung von seinen baulichen Dimensionen erhalten.
Die launige Reportage "Der alte Dom völlig neu" von Andreas Berg schildert die komplizierte und aufwendige Entstehung der Modelle, stellt die Macher im Hintergrund und einen blinden Domfan vor, der sich erhofft, über die Mainzer Minidome etwas mehr über das stattliche Bauwerk zu erfahren.
(ARD/SWR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Deutscher Theaterpreis - DER FAUST

Preisgala aus dem Staatstheater Mainz

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Am 28. November 2009 wird im Rahmen einer feierlichen Gala im Staatstheater Mainz der Deutsche Theaterpreis "DER FAUST" vergeben. Den Preis für das Lebenswerk geht an die in diesem Jahr verstorbene Choreografin Pina Bausch. Sie führte das von ihr begründete Tanztheater ...

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Am 28. November 2009 wird im Rahmen einer feierlichen Gala im Staatstheater Mainz der Deutsche Theaterpreis "DER FAUST" vergeben. Den Preis für das Lebenswerk geht an die in diesem Jahr verstorbene Choreografin Pina Bausch. Sie führte das von ihr begründete Tanztheater Wuppertal zu Weltruhm und ist eine der herausragenden Persönlichkeiten des modernen Tanztheaters. Den Preis des Präsidenten erhält Hans Tränkle, der langjährige Geschäftsführende Intendant des Staatstheaters Stuttgart. Er habe sich um "die Balance zwischen Kunst und Ökonomie" in herausragender Weise verdient gemacht, heißt es in der Begründung der Jury. Außerdem wird der Preis in acht weiteren Kategorien vergeben.
3sat zeigt die Aufzeichnung der Preisgala, bei der auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck zugegen sein wird.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Vom Himmel hoch ...

Advent mit den Florianer Sängerknaben

Film von Klaus Huber

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Kurz vor dem Heiligen Abend singt Oberösterreichs berühmtester Knabenchor, die St. Florianer Sängerknaben, einige der beliebtesten Weihnachtslieder. Zur festlichen Stimmung tragen die Schauplätze in Österreichs größtem Barockkloster bei. Das Kloster entstand im 8. ...
(ORF)

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Kurz vor dem Heiligen Abend singt Oberösterreichs berühmtester Knabenchor, die St. Florianer Sängerknaben, einige der beliebtesten Weihnachtslieder. Zur festlichen Stimmung tragen die Schauplätze in Österreichs größtem Barockkloster bei. Das Kloster entstand im 8. Jahrhundert und wurde 1071 von den Augustiner-Chorherren übernommen wurde. Seit damals ist das "St. Florianer Sängerknabeninstitut" nachgewiesen. Heute leitet Franz Farnberger die Sängerknaben. Behutsam führt er die Schar begabter Zehn- bis 14-Jähriger durch Entwicklungsjahre zwischen Kunst und Sport, Freizeit und Proben. Er lässt sie "disziplinierte Lausbuben" sein und erreicht so immer wieder das Ziel, einen Knabenchor auf hohem Niveau zu formen.
Der zwölfjährige Sängerknabe Alois Mühlbacher führt die Zuschauer in die Basilika des Augustiner-Chorherrenstifts, in die Krypta zum Sarkophag des berühmtesten Sängerknaben Anton Bruckner, in Prunkräume, ins Internat, wo die Jungen schlafen, spielen, singen und lernen, und auch in die Keksbackstube. Die St. Florianer Sängerknaben singen unter anderem "Es ist ein Ros entsprungen", "Süßer die Glocken nie klingen", "O Jesulein süß", "Morgen, Kinder, wird's was geben" und "Im Wald is's so stad". Sie singen vor dem Hochaltar, bei der Bruckner-Orgel, im Chorgestühl, in der Marienkapelle, in altehrwürdigen Salons und in der Küche. Zwei Sängerknaben lesen Weihnachtstexte in der Stiftsbibliothek, und am Schluss ziehen die Florianer nochmals feierlich in die Basilika ein und singen "Es wird scho glei dumpa".
(ORF)


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13:30
16:9 Format

Pina Bausch

Film von Anne Linsel

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Die Choreografin Pina Bausch (1940 - 2009) und ihr Tanztheater Wuppertal sind in aller Welt bekannt. Gastspiele führten sie viele Jahre in die großen Städte in Europa, Amerika und Asien. Überall feierte die Tanzkompanie mit ihrer Leiterin Triumphe. Auch in der ...
(ARD/WDR)

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Die Choreografin Pina Bausch (1940 - 2009) und ihr Tanztheater Wuppertal sind in aller Welt bekannt. Gastspiele führten sie viele Jahre in die großen Städte in Europa, Amerika und Asien. Überall feierte die Tanzkompanie mit ihrer Leiterin Triumphe. Auch in der Heimatstadt des Tanztheaters, in Wuppertal, gehörten stehende Ovationen zu jeder Vorstellung. Das war nicht immer so. Denn Pina Bausch, die 1972 als Ballettchefin nach Wuppertal kam, hat mit ihren Tänzerinnen und Tänzern eine neue, ungewöhnliche, eigenständige Körpersprache entwickelt, fernab vom klassischen Ballett. Ein Theater aus Tanz, Sprache und Musik. In den Anfängen waren das Publikum und die meisten Kritiker irritiert und verstört. Dieses Unverständnis schlug lange Zeit um in Aggressionen. Tumultartige Szenen im Zuschauerraum waren keine Seltenheit.
Ein Film von Anne Linsel über die Choreografin Pina Bausch und ihr Wirken auf und hinter der Bühne: Pina Bausch spricht über die Anfänge des Tanztheaters und den Weg, den sie trotz aller Schwierigkeiten und Verletzungen gegangen ist. Sie erzählt von Proben, Stücken, Koproduktionen mit anderen Städten und Ländern und von Erlebnissen während der Tourneen. Einige ihrer Tänzerinnen und Tänzer, Bühnenbildner Peter Pabst und Kostümbildnerin Marion Cito äußern sich zu der Arbeit mit Pina Bausch. Gedreht hat Anne Linsel bei Gastspielen in Venedig, in Lissabon, in Brüssel und natürlich in Wuppertal.
(ARD/WDR)


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14:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Vorleser

mit Amelie Fried und Ijoma Mangold

Gast: Volker Schlöndorff


Amelie Fried und Ijoma Mangold geben in der Literatursendung "Der Vorleser" vielfältige Buchtipps. Jede Sendung hat ein besonderes Thema, zu dem Romane, Erzählungen und Sachbücher, von bekannten und noch zu entdeckenden Autoren, vorgestellt werden.


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Panther

Tragikomödie von Felix Mitterer

Wiener Kammerspiele, 2008

Darsteller:
Der PantherFritz Muliar
Alte DameElfriede Ott
NeffeMichael Dangl
u.a.
Inszenierung: Wolf-Dietrich Sprenger

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Eine alte Dame fährt einen alten Mann beim Einparken an. Sie nimmt ihn mit nach Hause, um die Unfallfolgen zu klären. Im folgenden Gespräch erkennen sie viele Gemeinsamkeiten. Ist es ein generationsbedingter Gleichklang oder verbindet sie mehr? Ist es ein Spiel zwischen ...
(ORF)

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Eine alte Dame fährt einen alten Mann beim Einparken an. Sie nimmt ihn mit nach Hause, um die Unfallfolgen zu klären. Im folgenden Gespräch erkennen sie viele Gemeinsamkeiten. Ist es ein generationsbedingter Gleichklang oder verbindet sie mehr? Ist es ein Spiel zwischen den beiden, oder erinnern sie sich nur nicht mehr an alles, was vielleicht noch war?
Fritz Muliar (1919 - 2009) zog alle Register seines komödiantischen Könnens und stellte ein Paradebeispiel eines alten Mannes zwischen Charmeur und Grantler, zwischen Altersweisheit und Demenz auf die Bühne. Elfriede Ott ist Muliar eine kongeniale Partnerin. Leise, drastisch, komisch, berührend und witzig. Der sonst eher charmante Michael Dangl spielt als Dritter im Bund einen durchaus glaubwürdigen, widerlich erbschleicherischen Neffen. Wolf-Dietrich Sprenger führte die Darsteller einfühlsam und witzig zu einer äußerst wirkungsvollen Gestaltung. Nach dem Stück "Sibirien" aus dem Jahr 1989, mit dem Fritz Muliar in der Rolle eines alten Mannes einen seiner größten Erfolge hatte, schrieb Felix Mitterer zu Muliars 88. Geburtstag und 70. Bühnenjubiläum mit "Der Panther" wieder ein Stück, das sich mit den Problemen alter Menschen auseinandersetzt. Ein nachdenklich stimmender und trotzdem amüsanter Theaterabend der besonderen Art, denn amüsant und berührend zugleich überträgt das Stück die Verwirrung der beiden Alten auch auf das Publikum.

Mit "Der Panther" erinnert 3sat an Fritz Muliar, der am 12. Dezember 90 Jahre alt geworden wäre.
(ORF)



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Cloud-Computing - Große Datenwolken u.a.

Moderation: Lukas Koch

Erstausstrahlung

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IT-Experten hängen derzeit mit ihren Köpfen in den Wolken: Cloud-Computing. Mithilfe des Cloud-Computing soll dem Computernutzer viel mehr Rechenleistung und Speicherplatz zur Verfügung gestellt werden, als der PC zuhause bieten kann. Daten und Anwendungen lagern beim ...

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IT-Experten hängen derzeit mit ihren Köpfen in den Wolken: Cloud-Computing. Mithilfe des Cloud-Computing soll dem Computernutzer viel mehr Rechenleistung und Speicherplatz zur Verfügung gestellt werden, als der PC zuhause bieten kann. Daten und Anwendungen lagern beim Cloud-Computing im Internet, sinnbildlich in einer "Wolke". Für Computerspieler ist das besonders interessant, weil die rasant komplexer werdenden Spiele, die Spieler schon jetzt dazu zwingen, ständig ihre Hardware aufzurüsten.
Das 3sat-Magazin "neues" zeigt, wie Cloud-Computing funktioniert. "neues" besucht unter anderem das IT-Unternehmen "Gakai" in den Niederlanden. Denn dort setzt man bereits voll darauf, die Computerspiele in einem externen Rechenzentrum laufen zu lassen.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Rückkehr der Auerochsen

Wie Urrinder die Elbaue retten sollen

Film von Anne Mesecke

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Andreas Wenk ist Landwirt und Naturschützer zugleich und derzeit in einer ganz besonderen Mission an den Ufern der Elbe unterwegs: Seine Heckrinder, eine Nachzüchtung der ausgestorbenen Auerochsen, sollen künftig auf den Weiden der Elbtalaue grasen. Wenks Rinder sind ...
(ARD/MDR)

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Andreas Wenk ist Landwirt und Naturschützer zugleich und derzeit in einer ganz besonderen Mission an den Ufern der Elbe unterwegs: Seine Heckrinder, eine Nachzüchtung der ausgestorbenen Auerochsen, sollen künftig auf den Weiden der Elbtalaue grasen. Wenks Rinder sind deutlich größer und robuster als das normale Milchvieh, mit gewaltigen Hörnern. Jeden Morgen kontrolliert Andreas Wenk deshalb die Zäune. Nicht auszudenken, welche Folgen ein freilaufender Heckrind-Bulle auf Sachsen-Anhalts Straßen hätte. Der Verbiss der großen Pflanzenfresser auf den Weiden lässt offene Wiesenlandschaften entstehen, Heimat für viele seltene Pflanzen und Vogelarten. Den Vorteil der Heckrinder hat nun auch die Wissenschaft erkannt. Deshalb ist Landwirt Wenk im Auftrag der Fachhochschule Anhalt und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Oranienbaumer Heide im Biosphärenreservat Mittelelbe unterwegs. Das Gebiet nahe Dessau war zu DDR-Zeiten Sperrzone. Dort gruben sich bis zur Wende Panzer durch die Elbaue. Minensicherung, bevor die Tränken und Zäune für seine Tiere im Boden verankert werden, das ist auch für Andreas Wenk Neuland. Nun fehlen nur noch die Tiere - der spannendste und zugleich schwierigste Teil der Vorbereitungen.
Der Film von Anne Mesecke stellt ein Projekt zur Rettung der Elbtalaue mit Hilfe von Urrindern vor.
(ARD/MDR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo-Reportage: Der Hund an meiner Seite

Vom Welpen zum Behindertenbegleithund

Film von Christine Geier

Erstausstrahlung

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Der 7-jährige Levin sitzt im Rollstuhl. Diagnose: Tetraspastik. Seine Arme und Beine sind ganz oder teilweise gelähmt. Für jeden Stift, der herunterfällt und jede Türklinke, die er nicht erreicht, muss er nach seiner Mama rufen. Ein Assistenzhund könnte den Alltag ...

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Der 7-jährige Levin sitzt im Rollstuhl. Diagnose: Tetraspastik. Seine Arme und Beine sind ganz oder teilweise gelähmt. Für jeden Stift, der herunterfällt und jede Türklinke, die er nicht erreicht, muss er nach seiner Mama rufen. Ein Assistenzhund könnte den Alltag der Familie sehr erleichtern. Anders als ein Blindenhund wird ein Assistenzhund aber nicht von der Krankenkasse bezahlt. Die Anschaffung eines Hundes kostet 1.500 bis 2.000 Euro, die Ausbildung zum Assistenzhund durchschnittlich 25.000 Euro. Der gemeinnützige Verein "Vita" wird über Spenden und Fördermitglieder finanziert und schafft Hilfe. Levin ist einer von den Menschen mit Behinderungen, die Hilfe im Ausbildungszentrum von "Vita" suchen, dort findet er die Golden-Retriever-Hündin Ashley. Die körperlich behinderte Studentin Nina trainiert seit einem halben Jahr mit Labradorhündin Emily. Ein Test soll zeigen, dass sie sich aufeinander verlassen können. Der Retriever-Welpe Homer verbringt sein erstes Lebensjahr bei einem ehrenamtlichen Helfer des Vereins. Ein wöchentlicher Besuch in der Welpenschule des Vereins ist Pflicht. Erst, wenn Homer die Grundlagen erlernt hat, kann er im "Vita"-Ausbildungszentrum gezielt trainiert und schließlich vermittelt werden.
"vivo-Reportage: Der Hund an meiner Seite" begleitet drei Hunde des Vereins "Vita" in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung, von der Welpenschule bis zur Assistenzhund-Prüfung.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

Gerichtsreporter berichten

Themen: Computersicherheit - Ausgespäht und abgezockt u.a.

Moderation: Bernd-Ulrich Haagen

Erstausstrahlung

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Immer mehr Computerbesitzer setzen bei ihrem Internet-Zugang auf kabelloses "W-LAN". Doch was viele nicht wissen: Werden diese Funknetze nicht richtig verschlüsselt, können Unbefugte auf Kosten der Betreiber im Internet surfen. Laden die "Eindringlinge" dabei ...

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Immer mehr Computerbesitzer setzen bei ihrem Internet-Zugang auf kabelloses "W-LAN". Doch was viele nicht wissen: Werden diese Funknetze nicht richtig verschlüsselt, können Unbefugte auf Kosten der Betreiber im Internet surfen. Laden die "Eindringlinge" dabei verbotswidrig verbotene Daten herunter, haftet der Internet-Nutzer, weil er seinen Internet-Zugang nicht ausreichend geschützt hat.
"Recht brisant" zeigt die Gefahren bei "W-LAN" sowie für normale Computeranschlüsse und schildert den Fall eines Geschädigten. Rechtsexperten klären über juristische Folgen auf, und Verbraucherschützer und Computer-Experten geben Tipps, wie man sich davor schützt, ausgespäht und abgezockt zu werden.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Über-Maler: Arnulf Rainer

Porträt von Claudia Teissig

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

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Einst Enfant terrible - heute Establishment. Zeit seines Lebens hat er provoziert, agitiert und polarisiert. Trotzdem oder gerade deswegen ist Arnulf Rainer in den internationalen Kunst-Olymp aufgestiegen. "Das Werk des Anderen ist Humus für das eigene", notiert der ...
(ORF)

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Einst Enfant terrible - heute Establishment. Zeit seines Lebens hat er provoziert, agitiert und polarisiert. Trotzdem oder gerade deswegen ist Arnulf Rainer in den internationalen Kunst-Olymp aufgestiegen. "Das Werk des Anderen ist Humus für das eigene", notiert der Autodidakt 1962. Mit seinen wilden Übermalungen, witzigen Grimassenfotos, den sogenannten "Face Farces" oder "Body Poses" oder seinen Überzeichnungen von Leonardo, Messerschmidt, Rembrandt oder Goya hat er Kunstgeschichte geschrieben. Heute zählt Arnulf Rainer zu Österreichs führenden Vertretern am internationalen Kunstmarkt. Bereits im Herbst 2009 wird Rainer anlässlich seines 80. Geburtstags am 8. Dezember gewürdigt. Die Wiener Albertina und das Salzburger Rupertinum widmen ihm umfangreiche Ausstellungen. Rainers Geburtsstadt Baden bei Wien widmet dem Meister gar ein eigenes Museum - das Arnulf Rainer Museum, das seit dem 25. September seine Pforten geöffnet hat. Mehr als zwei Millionen Euro hat Stadt und Land sich den Umbau des historischen Frauenbades kosten lassen. Weder als Denkmal, schon gar nicht als Mausoleum will der große Selbstdarsteller sein Museum verstanden wissen, sondern als lebendigen Ort der Kunst. Zur Eröffnung zeigt Rainer einen Querschnitt seines Frühwerks. Und 2010 zeigt die Pinakothek der Moderne in München eine Werkschau des Künstlers.
Das Porträt von Claudia Teissig zeigt den Weg des früheren Bürgerschrecks Arnulf Rainer zum Staatskünstler mit eigenem Museum.

Mit "Der Über-Maler: Arnulf Rainer" gratuliert 3sat dem österreichischen Künstler zum 80. Geburtstag am 8. Dezember.
(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Edelschrott zum Prunkstück - Oldies in neuem Glanz

Film von Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Die Bücker Jungmeister Antares, Baujahr 1940, war schon zu Edelschrott verdammt, da kam die Rettung. Viel mehr als ein Haufen verbogener Rohre und einige verbeulte Einzelteile waren nach dem Absturz nicht mehr vorhanden. Heute fliegt sie wieder. Reine Routine und trotzdem ...

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Die Bücker Jungmeister Antares, Baujahr 1940, war schon zu Edelschrott verdammt, da kam die Rettung. Viel mehr als ein Haufen verbogener Rohre und einige verbeulte Einzelteile waren nach dem Absturz nicht mehr vorhanden. Heute fliegt sie wieder. Reine Routine und trotzdem immer wieder eine Herausforderung: Josef Griener zählt sie nicht mehr, die Oldtimer-Flugzeuge, die er im Laufe seines Lebens schon restauriert hat.
Kurt Widmer zeigt atemberaubende Akrobatikaufnahmen und Bilder aus der Schweizer Produktionsstätte des legendären Doppeldeckers und Ausbildungsflugzeugs der 1930er- und 40er-Jahre und weitere Oldies in neuem Glanz.


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19:45
Stereo-Ton

PHOTOsuisse: Gian Paolo Minelli

Porträtfilm von Silvano Repetto

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Der Tessiner Fotograf Gian Paolo Minelli hat Buenos Aires zu seiner Wahlheimat gemacht. Er durchstreift die argentinische Hauptstadt und fotografiert die Wunden, die 21 Jahre Militärjunta hinterlassen haben. Parallel dazu arbeitet Minelli an einer Porträtreihe von ...

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Der Tessiner Fotograf Gian Paolo Minelli hat Buenos Aires zu seiner Wahlheimat gemacht. Er durchstreift die argentinische Hauptstadt und fotografiert die Wunden, die 21 Jahre Militärjunta hinterlassen haben. Parallel dazu arbeitet Minelli an einer Porträtreihe von Argentiniens Jugend. Er fotografiert die jungen Menschen in Hinterhöfen, vor ihren Wohnblocks, zeigt sie selbstbewusst und stolz in die Kamera schauend.
Der Film aus der Reihe "PHOTOsuisse" stellt den Tessiner Fotografen Gian Paolo Minelli vor.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Satire Gipfel

von und mit Mathias Richling

Gäste: Alfred Dorfer, Frank Lüdecke,
Sigi Zimmerschied und Tobias Mann

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - Kabarett und Comedy treffen sich beim "Satire Gipfel". Mathias Richling und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
In dieser Folge ...
(ARD/BR/RBB)

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - Kabarett und Comedy treffen sich beim "Satire Gipfel". Mathias Richling und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
In dieser Folge wird Mathias Richling von Alfred Dorfer, Frank Lüdecke, Sigi Zimmerschied und Tobias Mann unterstützt.
(ARD/BR/RBB)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Seitensprung

Kabaretttalk mit Florian Schroeder und seinen Gästen

Jörg Thadeusz, Hans-Hermann Thielke und Carmela de Feo

Aufzeichnung vom 6.12.2009

Fernsehregie: Peter Schönhofer
Erstausstrahlung

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Aktuell, politisch und selbstironisch präsentiert der 30-jährige Wahl-Berliner Florian Schroeder seinen 3sat-Kabaretttalk "Seitensprung". Dabei bewegt er sich mühelos zwischen Talk, Kabarett, Comedy und Parodie und wurde so zu einem der neuen Stars der jungen deutschen ...

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Aktuell, politisch und selbstironisch präsentiert der 30-jährige Wahl-Berliner Florian Schroeder seinen 3sat-Kabaretttalk "Seitensprung". Dabei bewegt er sich mühelos zwischen Talk, Kabarett, Comedy und Parodie und wurde so zu einem der neuen Stars der jungen deutschen Kabarettszene.
Beim "Seitensprung" im Dezember trifft Florian Schroeder auf den Berliner Talkmaster Jörg Thadeusz. Dass auch er ein Meister der Satire ist, bewies der Grimme-Preisträger unter anderem als Moderator des Magazins "extra drei". Hans-Hermann Thielke war jahrelang Deutschlands bekanntester TV-Postmitarbeiter. Nun ist er ein Post-postmoderner Held, der unbeirrt seine skurrilen Geschichten weiterspinnt. Außerdem geht Carmela de Feo, der heißeste Flirt seit der Erfindung des Akkordeons, als "La Signora" auf Partnersuche.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Gladys' Reise

"Im Herzen waren wir Indonesier"

Film von Christa Miranda und Stéphane Kleeb

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Als 80-Jährige reist die Bernerin Gladys nach Indonesien und in ihre eigene Vergangenheit: Ein Vierteljahrhundert hat ihre Familie in Niederländisch-Indien gelebt. Ihr Vater war dort Tropenarzt, ihre Mutter war fasziniert von den lokalen Kulturen und schrieb Tagebücher. ...

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Als 80-Jährige reist die Bernerin Gladys nach Indonesien und in ihre eigene Vergangenheit: Ein Vierteljahrhundert hat ihre Familie in Niederländisch-Indien gelebt. Ihr Vater war dort Tropenarzt, ihre Mutter war fasziniert von den lokalen Kulturen und schrieb Tagebücher. Die koloniale Idylle ging abrupt zu Ende, als im Verlauf des Zweiten Weltkriegs die Japaner das Land besetzten. Die Brutalität der Besatzer erfuhren Gladys und ihre Mutter am eigenen Leibe. Trotzdem knüpfte die Familie auch persönliche Beziehungen zu den Japanern.
Die Zeugnisse von Gladys in dem Film "Gladys' Reise" von Christa Miranda und Stéphane Kleeb geben einen beeindruckenden Einblick in die Kolonialzeit und die Dramen, die sich vor über 65 Jahren im fernen Asien abspielten.


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22:45
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Spur von kleinen Füßen

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
GrabertGünther Schramm
HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Erwin KleinElmar Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Eva ThammSabine Sinjen
Herr ThammHans Hermann Schaufuss
Frau ThammMaria Paudler
Betty WagnerElfriede Kuzmany
u.a.
Regie: Theodor Grädler

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Ein Rangierarbeiter wird zufällig Zeuge, wie von einer Brücke ein Gegenstand in einen langsam vorbeifahrenden Eisenbahnzug geworfen wird. Die alarmierte Polizei findet die Leiche eines jungen Mädchens mit auffallend zierlichen Füßen. Da keinerlei Papiere oder andere ...

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Ein Rangierarbeiter wird zufällig Zeuge, wie von einer Brücke ein Gegenstand in einen langsam vorbeifahrenden Eisenbahnzug geworfen wird. Die alarmierte Polizei findet die Leiche eines jungen Mädchens mit auffallend zierlichen Füßen. Da keinerlei Papiere oder andere Identitätshinweise gefunden werden, bleibt Kommissar Keller nur der Weg an die Öffentlichkeit. Die Presseberichte haben Erfolg, es melden sich Zeugen. Station für Station kann die Kripo die letzten Monate im Leben der jungen Eva Thamm verfolgen, bis zu dem Augenblick, in dem sie ihrem Mörder begegnete. Da aber wird die Suche schwierig, und nur durch einen Trick gelingt es, den Täter zu überführen.
Eine weitere Folge der Krimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode in der Hauptrolle.


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23:45
Stereo-Ton16:9 Format

Mistakes - Tödliche Fehler

(Cause of Death)

Spielfilm, Kanada 2000

Darsteller:
Taylor LewisPatrick Bergin
Angela CarterJoan Severance
Missy BaldwinMaxim Roy
Jonas PhiferMichael Ironside
u.a.
Regie: Marc S. Grenier

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Staatsanwalt Taylor Lewis wird auf einen neuen Mordfall angesetzt. Der Cousin der Bürgermeisterin wurde vor dessen Pool erschossen. Als Täter gerät schnell Angela Carter, die Frau des Opfers, unter Verdacht, zumal sie Nutznießerin einer hohen Versicherungspolice ist. ...

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Staatsanwalt Taylor Lewis wird auf einen neuen Mordfall angesetzt. Der Cousin der Bürgermeisterin wurde vor dessen Pool erschossen. Als Täter gerät schnell Angela Carter, die Frau des Opfers, unter Verdacht, zumal sie Nutznießerin einer hohen Versicherungspolice ist. Mit Nachdruck will deshalb Jonas Phifer, der Vorgesetzte von Lewis, den Fall mit einer Verurteilung Angelas abschließen. Doch Lewis hatte schon einmal während eines Prozesses entlastendes Beweismaterial zurückgehalten und so zugelassen, dass die damalige Angeklagte zu Unrecht verurteilt wurde. Diesen Fehler will er kein zweites Mal begehen. Zudem hat er allen Grund, seine Ermittlungen zu vertiefen, denn wider Willen hat er sich in die schöne Witwe verliebt. Dabei stößt Lewis auf ein kaum entwirrbares Geflecht aus Korruption und Erpressung.
Regisseur Marc S. Grenier gelang mit "Mistakes - Tödliche Fehler" ein spannender Erotikthriller, der mit seiner gelungenen Mixtur aus Sex und Crime den Zuschauer bis zuletzt in Atem hält. Der irische Hauptdarsteller Patrick Bergin wurde unter anderem durch "Der Feind in meinem Bett" bekannt, wo er den bis zur Besessenheit eifersüchtigen Ehemann von Julia Roberts verkörperte. 1991 stand Bergin als legendenumwobener englischer Bandit in "Robin Hood - Ein Leben für Richard Löwenherz" vor der Kamera. Bis heute ist er immer wieder in Nebenrollen im Kino und Fernsehen zu sehen. Joan Severance startete ihre Schauspielerlaufbahn mit einer Rolle in "Zwei stahlharte Profis". Michael Ironside verschrieb sich in seinen über 100 Filmen meist der Rolle des Bösewichts. Zu seinen erfolgreichsten Auftritten gehören die in "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel", "Total Recall - Die totale Erinnerung" und "Starship Troopers".


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hitec: Der Kalte Krieg der Überschallflieger

Tupolev TU-144 vs. Concorde

Film von Michael Wech

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Am 3. Juni 1973 wird der Flugplatz von Le Bourget in Frankreich zum Schauplatz des Kalten Kriegs. Ost und West wollen ihre technische Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die Sowjetunion präsentiert ihr Überschallflugzeug, die Tupolev TU-144, Frankreich wartet mit ...

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Am 3. Juni 1973 wird der Flugplatz von Le Bourget in Frankreich zum Schauplatz des Kalten Kriegs. Ost und West wollen ihre technische Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die Sowjetunion präsentiert ihr Überschallflugzeug, die Tupolev TU-144, Frankreich wartet mit der Concorde auf. Das Kräftemessen endet in einer Katastrophe: Während eines Sinkflugs explodiert die TU-144 vor laufenden Kameras - unter Umständen, die bis heute nicht vollständig geklärt sind. Es war der spektakuläre Höhepunkt eines erbitterten Zweikampfs. Mitte der 1960er Jahre arbeiteten Wissenschaftler auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs an einer Revolution der zivilen Luftfahrt: 1962 legten Franzosen und Briten den Grundstein für das Concorde-Projekt. Nur wenige Jahre später begann der sowjetische Chefingenieur Andrei Tupolev mit dem Bau des Überschallfliegers. Ende 1968 ging der Prototyp TU-144 erstmals in die Luft - drei Monate vor dem Jungfernflug der Concorde. Doch bald war klar: Die Tupolev TU-144 und die Concorde waren sich nicht nur optisch, sondern auch technisch äußerst ähnlich. Im Westen war schnell von Industriespionage die Rede. Dennoch: Die Tupolev war technisch unausgereift. Im Vergleich zur Concorde war sie schwerer, die Landegeschwindigkeit höher. Richtig erholt hat sich die Tupolev nie von dem Unfall in Le Bourget: Schon 1978 wurde der Linienbetrieb eingestellt. Die Concorde gewann den Wettkampf und transportierte knapp drei Jahrzehnte lang Passagiere mit Rekordgeschwindigkeiten. Nach dem Absturz einer Concorde im Juli 2000, bei dem 113 Menschen starben, wurde auch sie 2003 in den Ruhestand geschickt.
Die "hitec"- Dokumentation "Der Kalte Krieg der Überschallflieger" von Michael Wech zeigt den Ingenieurszweikampf zwischen der Tupolev TU-144 und der Concorde. Sie stellt die verschiedenen Konstruktionsansätze vor und thematisiert die politische Brisanz. Russische und englische Ingenieure, die die Überschallflieger mitkonzipiert haben, beleuchten in Interviews Hintergründe.

Im Anschluss, um 2.15 Uhr, richtet die "hitec"-Dokumentation "Wettlauf um den Überschallflieger der Zukunft" den Blick auf einen neuen Anlauf, Überschallflugzeuge zu konstruieren. Um 2.45 Uhr zeigt 3sat "hitec: Bomben aus dem All".


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Wettlauf um den Überschallflieger der Zukunft

Film von Michael Fräntzel

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Trotz des Scheiterns der Concorde entwickeln Forscher weltweit Ideen für eine neue zivile Überschallluftfahrt. Ihr Ziel: schneller, billiger und leiser zu fliegen. Englische Ingenieure konzipieren derzeit ein Modell, das künftig 300 Passagiere in nur viereinhalb Stunden ...

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Trotz des Scheiterns der Concorde entwickeln Forscher weltweit Ideen für eine neue zivile Überschallluftfahrt. Ihr Ziel: schneller, billiger und leiser zu fliegen. Englische Ingenieure konzipieren derzeit ein Modell, das künftig 300 Passagiere in nur viereinhalb Stunden von Europa nach Australien bringen soll: die A2. Angetrieben von flüssigem Wasserstoff könnte sie fünfmal schneller fliegen als der Schall und dabei umweltfreundlicher sein als herkömmliche Maschinen. Denn bei der Verbrennung entsteht kein CO2, sondern nur Wasserdampf. Der Jet soll eine neue Ära in der zivilen Überschallluftfahrt einläuten. In etwa 25 Jahren, so das Ziel der Entwickler, soll das Flugzeug startbereit sein. Parallel tüfteln Wissenschaftler an zahlreichen anderen Überschallprojekten - vom kleinen Businessflieger in den USA bis zur Grundlagenforschung für sogenannte Hyperschalljets. Die sollen einmal in bis zu achtfacher Schallgeschwindigkeit fliegen und die Entfernung zwischen Europa und Australien in nur zweieinhalb Stunden überbrücken. Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln und an der TU München werden bereits Antriebe und Materialien getestet, die den enormen Belastungen standhalten könnten. Noch stehen viele Experten mit ihren technologischen Visionen am Anfang. Um zivile Überschallflugzeuge wirtschaftlich betreiben zu können, müssen sie noch viele Probleme lösen. So wie beispielsweise den Überschallknall, einen umweltgerechten Betrieb und viele Sicherheitsfragen.
Die "hitec"-Dokumentation "Wettlauf um den Überschallflieger der Zukunft" von Michael Fräntzel begleitet Wissenschaftler bei der Entwicklung und Grundlagenforschung von Überschallprojekten und zeigt den aktuellen Stand der Forschung.


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2:45
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Bomben aus dem All

Kosmische Strahlung

Film von Michael Hänel

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Kosmische Strahlung ist unser ständiger Begleiter. Erst seit 100 Jahren weiß der Mensch um ihre Existenz. Noch ahnen wir nur, was diese Partikel beim Zusammenprall mit der Erde anrichten. Ganz sicher sind sie ein wichtiger Antrieb der Evolution, sicher auch eine Gefahr ...

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Kosmische Strahlung ist unser ständiger Begleiter. Erst seit 100 Jahren weiß der Mensch um ihre Existenz. Noch ahnen wir nur, was diese Partikel beim Zusammenprall mit der Erde anrichten. Ganz sicher sind sie ein wichtiger Antrieb der Evolution, sicher auch eine Gefahr für unser Erbgut. Die "Bomben aus dem All" legen außerdem Stromnetze lahm, sind eine Gefahr für die Luftfahrt und bedrohen die Elektronik von Satelliten. Jetzt tritt eine ganze Heerschar von Wissenschaftlern an, das Rätsel der kosmischen Strahlung zu lösen. Wie ein Puzzle setzen sie ihr Wissen zusammen, beobachten das Universum und wollen dabei existenzielle Fragen klären: Woher kommt das Leben? Wie entstand das Universum? Was geschieht mit uns im Strom kosmischer Teilchen? Im argentinischen Malargue versuchen Wissenschaftler jetzt, die genaue Herkunft hochenergetischer kosmischer Strahlung zu ergründen. Der deutsche Physiker Johannes Blümer vom Forschungszentrum Karlsruhe hat über Jahre ein großes Experiment in der argentinischen Pampa mit aufgebaut: "Kosmische Strahlung erlebt derzeit einen Boom in der physikalischen Forschung. Früher hat man mit Teleskopen ins All hinein geschaut. Heute nehmen wir die gesamte Erdatmosphäre als Teilchendetektor, quasi als Teleskop. Wir versuchen derzeit herauszufinden, wo die kosmischen Teilchen mit der größten Energie herkommen. 2005 haben wir angefangen, tappten im Dunklen. Heute wissen wir, welchen Bereich des Himmels wir genauer ansehen müssen."
Die "hitec"-Dokumentation "Bomben aus dem All" von Michael Hänel berichtet über einen jungen Forschungszweig, in dem Astronomie, Meteorologie und Klimaforschung immer mehr verschmelzen.


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3:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Über-Maler: Arnulf Rainer

(Wh.)


(ORF)


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3:40
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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4:30
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:10
Stereo-Ton16:9 Format

Die Farben Afrikas

Die Häuser der Ndebele und Zulus

Film von Marion Mayer-Hohdahl


(ORF/3sat)

Sendeende: 5:55 Uhr