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Dezember 2017
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Sonntag, 6. Dezember: Weite Wege - Ein Thementag in 3sat
Programmwoche 50/2009
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6:00
16:9 Format

Rosenkranz, Butterbrezen und wunde Füße

Wallfahrt nach Altötting

Film von Wolfgang Scholz

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Pfingsten 1998: In der gnadenlosen Mittagssonne wälzt sich eine kilometerlange Menschenschlange durch die Landschaft. Von fern hört man monotones Gemurmel: "Maria Hilf, Maria Hilf, gebenedeit bist du unter den Frauen". Die Prozession kommt näher: Es sind Wallfahrer auf ...
(ARD/BR)

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Pfingsten 1998: In der gnadenlosen Mittagssonne wälzt sich eine kilometerlange Menschenschlange durch die Landschaft. Von fern hört man monotones Gemurmel: "Maria Hilf, Maria Hilf, gebenedeit bist du unter den Frauen". Die Prozession kommt näher: Es sind Wallfahrer auf ihrem Weg nach Altötting. Wacker folgen sie dem "Vorbeter", der aus einem Kleinbus über Megaphon den Takt angibt. Viele junge Leute sind dabei. Einige erinnert der lange Fußmarsch an eine "Love Parade mit religiösem Hintergrund". "Du hast ein irres Gemeinschaftsgefühl", sagt ein Teilnehmer, "und den Kick, körperlich an deine Grenzen zu gehen". Ob 16 oder 86 Jahre alt, die 8.000 Pilger werden am Ende des dritten Tags über 100 Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben - umsorgt von einer riesigen Logistik-Maschinerie. Von den Sanitätern, die jeden Abend geschundene Füße verarzten müssen, über die Imbisswagen mit den Butterbrezeln, die mitgeführten grünen Toilettenwagen bis hin zu Extraladungen Matratzen reicht die Service-Palette. Neben den Leibern wollen auch die Seelen betreut werden, und so kümmert sich der Organisator der Münchner Gruppe, Siegfried Mäutner, darum, dass auch geistiger Beistand geleistet wird.
Der Film von Wolfgang Scholz begleitet die spirituelle Tour de Force - von München nach Altötting, vom Aufbruch jeden Morgen um halb sechs bis zum traditionellen Abtanzen der "Laurentia" jeden Abend.

Ob Transport, Handel oder Reisen - alles folgt bestimmten Bahnen, Wegen, Wasserläufen und Seerouten. Sie verbinden Menschen, überwinden Grenzen, verleiten zu Eroberungen, dienen zur Flucht und machen Geschichte. In einem Thementag zeigt 3sat 24 Stunden lang "weite Wege" auf der ganzen Welt.
(ARD/BR)


6:30
Stereo-Ton

Bis ans Ende der Welt

Eine Pilgerwanderung durch die Schweiz

Film von Marion Bornschier

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Die Kirchen sind leer, aber Pilgerwanderungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Um den zahlreichen Anfragen nachzukommen, wandert der Zürcher Pfarrer Theo Bächtold, selbst ein passionierter Pilger, den Jakobsweg mit Gruppen. Ziel dieses mittelalterlichen Pilgerwegs ...

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Die Kirchen sind leer, aber Pilgerwanderungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Um den zahlreichen Anfragen nachzukommen, wandert der Zürcher Pfarrer Theo Bächtold, selbst ein passionierter Pilger, den Jakobsweg mit Gruppen. Ziel dieses mittelalterlichen Pilgerwegs ist das Grab des Jüngers Jacobus im spanischen Santiago de Compostela. Dorthin zogen die Menschen, um sich von ihren Sünden zu befreien, aus Angst vor der Pest und vor religiöser Verfolgung, aber auch, wie heute, auf der Suche nach spiritueller Erfahrung.
Marion Bornschier dokumentiert die Schweizer Etappe mit dem Besuch historischer Pilgerstätten wie etwa der Beatushöhlen über dem Thunersee, der St.-Jakobs-Kapelle in Tafers und der alten Pilgerherbergen in Fribourg.


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Tibet - Mit Pilgern zum heiligen Berg Kailash

Film von Peter Weinert und Dieter Glogowski

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")

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Es ist eine abenteuerliche Aufgabe, mit der ein buddhistischer Mönch in Nepals Hauptstadt Kathmandu den deutschen Fotografen Dieter Glogowski betraut: Der Frankfurter soll eine heilige Statue heimlich über die chinesische Grenze nach Westtibet bringen. Denn dort, in ...
(ARD/SWR/HR)

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Es ist eine abenteuerliche Aufgabe, mit der ein buddhistischer Mönch in Nepals Hauptstadt Kathmandu den deutschen Fotografen Dieter Glogowski betraut: Der Frankfurter soll eine heilige Statue heimlich über die chinesische Grenze nach Westtibet bringen. Denn dort, in einem Kloster am Berg Kailash, war die Statue ursprünglich zuhause. In den Wirren der Kulturrevolution wurde sie von gläubigen Buddhisten außer Landes geschmuggelt und so vor ihrer Zerstörung bewahrt. Glogowski nimmt die Herausforderung an - zusammen mit Filmautor Peter Weinert, Kameramann Jürgen Volz und Tontechniker Manfred de Lorenzi. Offiziell reisen sie als Touristen, denn für das seit 1950 von China besetzte Westtibet vergibt Peking keine Drehgenehmigung. Die Filmausrüstung wird daher auf das Nötigste abgespeckt, die Kamera ist eine kleine HD-Cam, das Team wirkt nach außen wie eine Truppe von Videoamateuren auf Treckingtour. Vor ihnen liegen Tausende Kilometer durch die kaum erschlossenen Hochebenen des Himalajas, Stunden auf holpernden Ladeflächen rostiger Lkws, eiskalte Nächte, anstrengende Aufstiege auf bis zu 6.000 Höhenmeter - und nicht zuletzt ein nervenaufreibendes Versteckspiel mit den chinesischen Sicherheitsbeamten. Ihr Ziel, der Berg Kailash, wird von den Tibetern als das Zentrum des Universums verehrt. Gläubigen Buddhisten gilt er als irdisches Abbild eines kosmischen Mandalas. Seine Umwanderung ist Meditation, ein Wegstück auf der langen spirituellen Reise, die für die Anhänger Buddhas ein Leben lang nicht zu Ende geht. Dieter Glogowski ist ein Kenner des Buddhismus und der tibetischen Kultur. Seit über 20 Jahren reist er in der Himalaja-Region. Den Mount Kailash hat er schon mehrmals umrundet. Doch trotz seiner Erfahrung bringen die Dreharbeiten ihn und das Filmteam wiederholt an ihre physischen und psychischen Grenzen.
Ein Film über eine waghalsige Expedition.
(ARD/SWR/HR)


7:45

Die Gewürzstraße (1/2)

Film von John Lawton

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: die Gewürzstraße, die jahrhundertelang den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken über die Küsten Chinas und Indiens ...
(ARD/NDR)

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: die Gewürzstraße, die jahrhundertelang den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken über die Küsten Chinas und Indiens bis nach Afrika und in den europäischen Mittelmeerraum. Es ist der Weg, den die kostbaren Gewürze einst nahmen, bevor sie in Europa auf die Tische der Reichen kamen. Nelken und Zimt beispielsweise waren so wertvoll, dass sie mit Gold aufgewogen wurden, und es galt als Zeichen besonderen Reichtums, wenn man das Essen, das man seinen Gästen vorsetzte, völlig überwürzte.
Erste Folge des zweiteiligen Films von John Lawton über die Gewürzstraße und ihre Geschichte.

Die zweite Folge der zweiteiligen Dokumentation "Die Gewürzstraße" zeigt 3sat im Anschluss, um 8.30 Uhr.
(ARD/NDR)


8:30

Die Gewürzstraße (2/2)

Film von John Lawton

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: die Gewürzstraße, die jahrhundertelang den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken über die Küsten Chinas und Indiens ...
(ARD/NDR)

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: die Gewürzstraße, die jahrhundertelang den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken über die Küsten Chinas und Indiens bis nach Afrika und in den europäischen Mittelmeerraum. Es ist der Weg, den die kostbaren Gewürze einst nahmen, bevor sie in Europa auf die Tische der Reichen kamen. Nelken und Zimt beispielsweise waren so wertvoll, dass sie mit Gold aufgewogen wurden, und es galt als Zeichen besonderen Reichtums, wenn man das Essen, das man seinen Gästen vorsetzte, völlig überwürzte.
Zweite Folge des zweiteiligen Films von John Lawton über die Gewürzstraße und ihre Geschichte.
(ARD/NDR)


9:15
Stereo-Ton

Der Gotthard

Oder die späte Rache des Teufels

Film von Gieri Venzin

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Der Gotthard ist alles in einem: Pass, Wasserschloss, Bollwerk, die kürzeste Nord-Süd-Verbindung im Herzen Europas, heiliger Berg und, seit der Eröffnung des Straßentunnels 1980, Symbol für Fortschritt und Unabhängigkeit. Sie ist aber auch ein Symbol für ...

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Der Gotthard ist alles in einem: Pass, Wasserschloss, Bollwerk, die kürzeste Nord-Süd-Verbindung im Herzen Europas, heiliger Berg und, seit der Eröffnung des Straßentunnels 1980, Symbol für Fortschritt und Unabhängigkeit. Sie ist aber auch ein Symbol für Verkehrschaos und Umweltprobleme.
Der Film von Gieri Venzin stellt den legendären Pass und seine Geschichte vor: Er erzählt vom Kampf um Macht und Geld, von den großen Pioniertaten am Gotthard und von den grandiosen Tunneldurchstichen und Festungen, in denen sich die Armee im Zweiten Weltkrieg verschanzte.


10:10
Stereo-Ton16:9 Format

mare TV - Alaska

Auf der Wasserstraße der Goldgräber

Film von Jan Hinrik Drevs

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In Südost-Alaska haben Küstengebirge und Tausende von Inseln fast jeden Straßenbau verhindert. Die wichtigste Verkehrsader ist die "Inside Passage": ein geschützter Wasserweg, auf dem um 1900 Massen von Goldsuchern zu den Claims am Yukon und Klondike pilgerten. Eine ...
(ARD/NDR)

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In Südost-Alaska haben Küstengebirge und Tausende von Inseln fast jeden Straßenbau verhindert. Die wichtigste Verkehrsader ist die "Inside Passage": ein geschützter Wasserweg, auf dem um 1900 Massen von Goldsuchern zu den Claims am Yukon und Klondike pilgerten. Eine spektakuläre Landschaft aus Gletschern, Fjorden und dicht bewaldeten Inseln, in der Indianer, Russen und zahlreiche Abenteurer ihre Spuren hinterlassen haben. Wo früher Dampfschiffe kreuzten, ist heute der "Alaska Marine Highway" - eine Nationalstraße auf dem Wasser. Auf den Fähren kampieren die Gäste an Deck, um Wale, Bären und Weißkopfseeadler beobachten zu können. Wasserflugzeuge beliefern die Bewohner der Inseln, zu denen auch der Aussteiger Beaver zählt, der mit seiner Frau auf einem Floß in einer einsamen Bucht lebt. Oder eine Gruppe Holzfäller, die wertvolle Zedernstämme verarbeiten. In Sitka feiern die Nachfahren russischer Einwanderer Seite an Seite mit Tlingit-Indianern die russisch-orthodoxe Messe. Vor 200 Jahren kämpften beide Gruppen noch erbittert um dieses Land.
Der Film aus der Reihe "mare TV" folgt der Spur der Goldsucher von Ketchikan nahe der kanadischen Grenze bis zu den Gletschermassiven im Norden von Alaskas Hauptstadt Juneau.
(ARD/NDR)


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10:55
Stereo-Ton16:9 Format

Venedig - Triest

Im Kahn auf historischen Wasserwegen

Film von Rolf Günter

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Von Venedig sollen verschlungene und geheimnisvolle Wasserwege bis nach Triest führen, der norditalienischen Hafenstadt an der Adria. Hinter den Badestränden von Jesolo existiert im Landesinnern tatsächlich ein uraltes Netz von Kanälen und Flüssen. Rolf Günter hat ...

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Von Venedig sollen verschlungene und geheimnisvolle Wasserwege bis nach Triest führen, der norditalienischen Hafenstadt an der Adria. Hinter den Badestränden von Jesolo existiert im Landesinnern tatsächlich ein uraltes Netz von Kanälen und Flüssen. Rolf Günter hat sich mit einem traditionellen Kahn mit Stehrudern auf die Fahrt durch die verschlungenen Wasserwege begeben. Er fährt im Kielwasser der Schiffe der Etrusker, der Langobarden, Römer, Venezier und Österreicher. Nach der Fahrt durch das einmalige Naturschutzgebiet steuert der Kahn den kürzesten Fluss der Welt an: Der Timavo tritt aus dem Fels und mündet nach zwei Kilometern im Meer. Er galt einst als eine der Pforten zur mythologischen Unterwelt, zum Reich des Todes. Auf seiner abenteuerlichen Reise ankert der Kahn am Schloss Duino, Besitz der Familie von Thurn und Taxis, einst eine der mächtigsten Familien in Europa. Schlossherr Prinz Carlo Alessandro empfängt Ruderkapitän Rolf Günter. Nach drei Wochen erreicht der Kahn schließlich Triest.
Rolf Günter lädt zu einer Reise durch die Wasserstraßen von Venedig nach Triest ein.


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11:45
Stereo-Ton

Die schnellsten Straßen der Welt?

Die Geschichte der Autobahn

Film von Christian Romanowski

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Die Autobahn ist für die Deutschen mehr als nur ein Verkehrswegesystem: Schon die Anfänge des Autobahnbaus trugen zu einer Legendenbildung bei, die der profanen Straße einen Mehrwert verleiht. So beanspruchen die Deutschen die Erfindung der Autobahn gern für sich, ...
(ARD/SWR)

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Die Autobahn ist für die Deutschen mehr als nur ein Verkehrswegesystem: Schon die Anfänge des Autobahnbaus trugen zu einer Legendenbildung bei, die der profanen Straße einen Mehrwert verleiht. So beanspruchen die Deutschen die Erfindung der Autobahn gern für sich, auch wenn das erste längere Teilstück einer "kreuzungsfreien Piste mit getrennten Fahrspuren" 1924 in Italien eingeweiht wurde, zwischen Mailand und Varese. Dass die Autobahn auch heute noch mit Deutschland identifiziert wird, hat mit der Konsequenz zu tun, mit der diese in den 1930er Jahren von den Nationalsozialisten als "nationale Bauaufgabe" in Angriff genommen wurde - und mit den propagandistischen Parolen dieser frühen Zeit, die die Autobahn bis heute zu einem unantastbaren Sinnbild für Fortschritt und Wirtschaftswachstum gemacht haben. "Freie Fahrt für freie Bürger", dieses Motto beschreibt die Seelenlage deutscher Autofahrer und erklärt ihre innige Beziehung zu "ihrer" Autobahn: Die Sehnsucht nach Freiheit und Individualismus scheint nur auf der Autobahn in Erfüllung zu gehen. So ist es bislang auch keiner deutschen Regierung gelungen, ein generelles Tempolimit einzuführen. Doch der Traum von der totalen Mobilisierung steckt im Stau. Die Realität zeigt täglich, dass die "freie Fahrt" in eine Sackgasse führt.
Ein Film über die Autobahn - zwischen dem Mythos der grenzenlosen Mobilität und der Realität des täglichen Verkehrswahnsinns.
(ARD/SWR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Heiße Fahrt ins Ungewisse

Schweizer Oldtimerfans zwischen Peking und Paris

Film von Helen Stehli Pfister

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1907 absolvierten fünf verwegene Abenteurer die erste Rallyefahrt der Welt, von Peking nach Paris. Sieger der legendären Rallye wurde der italienische Fürst Scipione Borghese mit seiner "Itala". Genau 100 Jahre später fahren 30 Oldtimerteams, vorwiegend aus der ...

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1907 absolvierten fünf verwegene Abenteurer die erste Rallyefahrt der Welt, von Peking nach Paris. Sieger der legendären Rallye wurde der italienische Fürst Scipione Borghese mit seiner "Itala". Genau 100 Jahre später fahren 30 Oldtimerteams, vorwiegend aus der Schweiz, denselben Weg. Das "Borghese Memorial Peking-Paris 1907 - 2007" war für sie Herausforderung und Wagnis zugleich. Fast zwei Jahre lang bereiteten sich die meisten Fahrerinnen und Fahrer auf diese 16.000 Kilometer lange Reise vor und machten ihre Wagen flott. Mindestens 40 Jahre alt mussten die Autos sein, um teilnehmen zu dürfen. Am 10. Juni 2007 starteten 30 Oldtimer in Peking, Paris erreichten fast alle am 10. August - wie vor 100 Jahren der italienische Fürst. Die meisten Schweizer Oldtimerfans haben noch nie in ihrem Leben eine solche Distanz bewältigt. Der Weg ist das Ziel, lautete ihre Devise in Basel, wo sie im April 2007 ihre kostbaren Oldtimer für das große Abenteuer in Container verschifften.
Helen Stehli Pfister begleitete die Autonomaden auf ihrer Reise.


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13:25
Stereo-Ton16:9 Format

Das Fest des Schneesterns

Gletscherwallfahrt in Peru

Film von Verena Kalenda

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Alljährlich im Frühjahr pilgern Tausende Menschen zum Ausangate, dem heiligen Berg der Inkas in den peruanischen Anden. Auf einer Höhe von 4.600 Metern begehen sie ein mehrtägiges Fest, in dem sich traditionelles und christliches Brauchtum vermischen. Denn seit vor ...
(ORF)

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Alljährlich im Frühjahr pilgern Tausende Menschen zum Ausangate, dem heiligen Berg der Inkas in den peruanischen Anden. Auf einer Höhe von 4.600 Metern begehen sie ein mehrtägiges Fest, in dem sich traditionelles und christliches Brauchtum vermischen. Denn seit vor etwas mehr als 200 Jahren einem Hirten Jesus Christus als "Herr des Schneesterns" erschienen sein soll, ist der Berg auch eine bedeutende Wallfahrtsstätte für die indigene Bevölkerung Perus.
Die Dokumentation von Verena Kalenda begleitet die Gletscherwallfahrt in Peru.
(ORF)


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13:35
Stereo-Ton16:9 Format

Jäger verlorener Schätze

Teufel auf der Seidenstraße

Film von Bernd Liebner und Cheng Wei

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Kaum hat der Schwede Sven Hedin 1900 die ersten Berichte von seinen sensationellen Entdeckungen im Herzen Asiens veröffentlicht, beginnt der Run auf die sagenhaften Kunstschätze entlang der Seidenstraße. Unter dramatischen Umständen und mit höchst fragwürdigen ...

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Kaum hat der Schwede Sven Hedin 1900 die ersten Berichte von seinen sensationellen Entdeckungen im Herzen Asiens veröffentlicht, beginnt der Run auf die sagenhaften Kunstschätze entlang der Seidenstraße. Unter dramatischen Umständen und mit höchst fragwürdigen Methoden gelingen gelehrten Abenteurern sensationelle Coups. Sie rauben einmalige Zeugnisse einer faszinierenden Geschichtsepoche am Treffpunkt vieler Kulturen und miteinander konkurrierender Religionen. Was die Europäer Finderglück nennen, verurteilen die Chinesen als schamlosen Diebstahl "fremder Teufel". So gruben die Archäologen Albert von Le Coq und Albert Grünwedel in Ruinen von jahrtausendealten Tempelstädten, sägten kostbare Bilder von den Lehmwänden, hackten lebensgroße Buddha-Statuen aus der Verankerung und verschleppten die Beute in Hunderten Containern nach Berlin. Die Hälfte des Schatzes fiel im Zweiten Weltkrieg Bomben zum Opfer, der Rest des einmaligen Kulturguts ist heute im Museum für Indische Kunst in Berlin zu sehen. Den größten Schatz hob der ungarische Forscher Aurel Stein in den Höhlen von Dunhuang, den "Tempeln der tausend Buddhas". Stein fand dort das älteste gedruckte Buch der Welt, die sogenannte Diamanten-Sutra.
Mithilfe von Archivaufnahmen und szenischen Rekonstruktionen dokumentieren Bernd Liebner und Cheng Wei den spannenden Wettlauf um die begehrtesten Schätze der Seidenstraße.


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14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Traumzug durch Afrika (1/2)

Von Kapstadt zum Krüger Park

Film von Christian Gramstadt und York Pijahn

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Ein Mal im Jahr durchquert ein viktorianischer Zug, genannt "Pride of Africa", den afrikanischen Kontinent vom Atlantik bis zum Indischen Ozean, von Kapstadt nach Daressalam. Die Reise führt durch Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania: eine Abenteuerreise durch ...
(ARD/NDR)

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Ein Mal im Jahr durchquert ein viktorianischer Zug, genannt "Pride of Africa", den afrikanischen Kontinent vom Atlantik bis zum Indischen Ozean, von Kapstadt nach Daressalam. Die Reise führt durch Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania: eine Abenteuerreise durch Steppen und Savannen, vorbei an immergrünen Weinlandschaften und schroffen Bergen, klaren Seen und tosenden Wasserfällen, durch Täler und berühmte Nationalparks. Insgesamt sind es gut 6.000 Kilometer. Der "Stolz von Afrika" gleicht einem rollenden Fünf-Sterne-Hotel mit 37 Suiten, zwei Restaurants, einer Lounge und einem Aussichtwagen: Afrika zum Greifen nah und doch in sicherem Abstand.
Der erste Teil der Traumreise führt von Kapstadt zum Krüger Nationalpark.

Den zweiten Teil von "Traumzug durch Afrika" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.00 Uhr.
(ARD/NDR)


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Traumzug durch Afrika (2/2)

Vom Krüger Park nach Daressalam

Film von Christian Gramstadt und York Pijahn

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Ein Mal im Jahr durchquert ein viktorianischer Zug, genannt "Pride of Africa", den afrikanischen Kontinent vom Atlantik bis zum Indischen Ozean, von Kapstadt nach Daressalam. Die Reise führt durch Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania: eine Abenteuerreise durch ...
(ARD/NDR)

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Ein Mal im Jahr durchquert ein viktorianischer Zug, genannt "Pride of Africa", den afrikanischen Kontinent vom Atlantik bis zum Indischen Ozean, von Kapstadt nach Daressalam. Die Reise führt durch Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania: eine Abenteuerreise durch Steppen und Savannen, vorbei an immergrünen Weinlandschaften und schroffen Bergen, klaren Seen und tosenden Wasserfällen, durch Täler und berühmte Nationalparks. Insgesamt sind es gut 6.000 Kilometer. Der "Stolz von Afrika" gleicht einem rollenden Fünf-Sterne-Hotel mit 37 Suiten, zwei Restaurants, einer Lounge und einem Aussichtwagen: Afrika zum Greifen nah und doch in sicherem Abstand.
Der zweite Teil der Traumreise führt vom Krüger Nationalpark nach Daressalam am Indischen Ozean.
(ARD/NDR)


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Der neue Panamakanal

Wirtschaftlicher Motor oder ökologisches Risiko?

Film von Bernd Reufels

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Der Panamakanal wird bis 2014 vertieft und erweitert. Ein gigantisches Projekt für 5,25 Milliarden Dollar. Nicht nur die Zahl der Frachter steigt, auch die Größe der Schiffe nimmt zu, immer häufiger staut es sich an der Transitroute. Die komplette Organisation des ...

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Der Panamakanal wird bis 2014 vertieft und erweitert. Ein gigantisches Projekt für 5,25 Milliarden Dollar. Nicht nur die Zahl der Frachter steigt, auch die Größe der Schiffe nimmt zu, immer häufiger staut es sich an der Transitroute. Die komplette Organisation des Bauprojekts erfordert logistische Höchstleistungen, denn auch an den Engpässen wird gebaggert und gesprengt, der normale Schleusenbetrieb läuft aber während der Bauarbeiten weiter. Künftig sollen Ozeanriesen mit einer Länge von 366 Metern und einem Tiefgang von 15 Metern durch den Kanal fahren können - vor allem sollen doppelt so viele Schiffe wie bisher die Passage nutzen. Der Panamakanal ist eine der bekanntesten künstlichen Wasserstraßen der Welt. Er verbindet den Atlantik mit dem Pazifik und verkürzt die Seeroute von New York nach San Francisco um fast 20.000 Kilometer. Die Passage durch die Landenge von Panama hat eine Länge von 81,6 Kilometern und führt durch den aufgestauten Gatunsee. Bei der Fertigstellung im Jahr 1914 galt der Panamakanal als Weltwunder.
Die "hitec" -Dokumentation von Bernd Reufels stellt das Großprojekt vor, zeigt die spektakulären Bauarbeiten und geht auf Einwände gegen das Mammut-Vorhaben ein. So befürchten Kritiker bei der Erweiterung des Kanals irreversible Schäden an der Natur. Der Gatundamm staut den Fluss Chagres zum Gatunsee. Er ist nicht nur die Lebensader der Emberá-Indios, er ist auch der wichtigste Wasserlieferant des Panamakanals. Bei jedem Schleusengang gehen Tausende Liter Süßwasser verloren. Ob die geplanten Wassersparbecken die zusätzlich benötigte Wassermenge ausgleichen, bezweifeln Umweltschützer.


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mission X: Durchbruch bei Suez

Film von Axel Engstfeld

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Am Morgen des 25. April 1859 versammelt sich eine Handvoll Menschen in der Wüste Ägyptens. Der Franzose Ferdinand de Lesseps führt den ersten Spatenstich zum Baubeginn des Suezkanals aus. Eine Wasserstraße, die Asien mit Europa verbindet, Schiffen aller Länder offen ...

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Am Morgen des 25. April 1859 versammelt sich eine Handvoll Menschen in der Wüste Ägyptens. Der Franzose Ferdinand de Lesseps führt den ersten Spatenstich zum Baubeginn des Suezkanals aus. Eine Wasserstraße, die Asien mit Europa verbindet, Schiffen aller Länder offen steht, Frieden und Wohlstand schafft - das ist de Lesseps Vision. Das Projekt wird 200 bis 300 Millionen Franc verschlingen und die größte Baustelle des Jahrhunderts werden: 160 Kilometer durch die Wüste, von Port Said im Norden bis Suez im Süden. Die Wasserversorgung der Arbeiter stellt eines der Hauptprobleme dar. So wird eigens ein Süßwasserkanal vom Nil bis zur Kanaltrasse gebaut, um die Arbeiterheere mit dem kostbaren Nass zu versorgen. Bis zu 50.000 Fellachen treiben den kleinen Arbeitskanal in mörderischer Handarbeit durch die Wüste. Immer wieder droht das Projekt zu scheitern. Die Engländer versuchen alles, um den Kanal zu verhindern, Choleraepidemien grassieren, doch nie verliert de Lesseps den Glauben an seine Vision. Schließlich gelingt es ihm, genügend Kapital zu beschaffen, um die umfassende Mechanisierung des Kanalprojekts vornehmen zu können. Er lässt dampfbetriebene Bagger und Kräne heranschaffen, Mischmaschinen, Lokomobile, Wasserpumpen, Dampfboote und Förderbänder. In Frankreich entwickeln Ingenieure gigantische Schwimmbagger, für die es keine Vorbilder gibt. Nach zehn Jahren, am 17. November 1869, ist der große Tag gekommen: Die gekrönten Häupter Europas haben sich in Port Said versammelt. Frankreichs Kaiserin Eugenie, Kaiser Franz Josef von Österreich, Kronprinz Friedrich von Preußen, Großfürst Michael aus Russland und Tausende von Ehrengästen sind zur feierlichen Eröffnung des Kanals erschienen. De Lesseps ist zu diesem Zeitpunkt 64 Jahre alt. Jetzt endlich werden ihm Anerkennung und Ehre zuteil.
Der Film von Axel Engstfeld erinnert an den historischen Durchbruch bei Suez.


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17:05

Notizen aus dem Ausland

Türkei : Die gefährlichste Wasserstraße der Welt


Monothematische, kurze Beiträge über die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Eisenbahn-Romantik

Auf dem Dach der Welt - Tibet

Film von Susanne Mayer-Hagmann

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Die Bahnlinie von Peking nach Lhasa wurde am 1. Juli 2006 feierlich eröffnet, eine Meisterleistung chinesischer Ingenieurskunst. Sind doch die letzten 1.000 der insgesamt 4.000 Kilometer langen Strecke, der Abschnitt von Golmud nach Lhasa, komplett neu gebaut worden. ...
(ARD/SWR)

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Die Bahnlinie von Peking nach Lhasa wurde am 1. Juli 2006 feierlich eröffnet, eine Meisterleistung chinesischer Ingenieurskunst. Sind doch die letzten 1.000 der insgesamt 4.000 Kilometer langen Strecke, der Abschnitt von Golmud nach Lhasa, komplett neu gebaut worden. Hunderte Kilometer verlaufen auf Dauerfrostboden. Dies ist Leistung und Problem zugleich, denn im Sommer taut der Boden an der Oberfläche auf. Da die Festigkeit der Strecke darunter leiden kann, wurden Tausende von Kühlstäben in die Erde getrieben. Die höchste Stelle der Linie liegt am Tanggula-Pass auf exakt 5.072 Metern. Niemals zuvor hat eine Eisenbahn eine solche Höhe erreicht.
Der Film von Susanne Mayer-Hagmann berichtet von der Eisenbahnlinie zum Dach der Welt und von den technischen Meisterleistungen, die das Bauwerk erst möglich machten.
(ARD/SWR)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Abschied vom ewigen Eis

Unterwegs durch die Nord-West-Passage

Film von Klaus-Peter Siegloch

Erstausstrahlung

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Schon vor 150 Jahren träumten Entdecker vom Seeweg durch die Arktis, der die Fahrt von Europa nach Asien um rund 6.000 Seemeilen verkürzt. Diesen Traum von der "Nord-West-Passage" haben hunderte Menschen mit ihrem Leben bezahlt. Doch nun taut das "ewige Eis" in ...

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Schon vor 150 Jahren träumten Entdecker vom Seeweg durch die Arktis, der die Fahrt von Europa nach Asien um rund 6.000 Seemeilen verkürzt. Diesen Traum von der "Nord-West-Passage" haben hunderte Menschen mit ihrem Leben bezahlt. Doch nun taut das "ewige Eis" in Rekordtempo. 2009 war die drittgrößte Eisschmelze in den vergangenen 30 Jahren. Viele früher zugefrorene Wasserwege in der Arktis waren in diesem Sommer fast eisfrei. Während den Eisbären ihre Lebensgrundlage unter den Tatzen wegtaut, stellen sich die menschlichen Bewohner der Arktis auf einen kommenden Boom ein: Der Klimawandel macht es möglich, die kostbaren Bodenschätze von Diamanten über Uran bis zu Öl und Gas zu nutzen. Denn in nicht allzu ferner Zukunft könnte die Nord-West-Passage mehrere Monate im Jahr schiffbar sein.
Klaus-Peter Siegloch hatte die Gelegenheit, auf dem größten kanadischen Eisbrecher, der "Louis S. St. Laurent", durch die sagenumwobene Passage zu fahren - zusammen mit führenden Polarforschern aus den USA und Kanada. Die dabei entstandene Reportage "Abschied vom ewigen Eis" zeigt die Hoffnungen und Gefahren, die der Klimawandel in der Arktis mit sich bringt.


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18:30
16:9 Format

Die legendäre "Ruta 40"

Durch Argentinien bis ans Ende der Welt

Film von Carsten Thurau

Erstausstrahlung

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Die Ruta 40 ist eine der längsten und berühmtesten Fernstraßen der Welt. Von der bolivianischen Grenze führt sie insgesamt 5.200 Kilometer durch Argentinien bis tief in den Süden. Sie ist 1935 entstanden, aber noch bis heute wird an der Straße gearbeitet. Von Nord ...

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Die Ruta 40 ist eine der längsten und berühmtesten Fernstraßen der Welt. Von der bolivianischen Grenze führt sie insgesamt 5.200 Kilometer durch Argentinien bis tief in den Süden. Sie ist 1935 entstanden, aber noch bis heute wird an der Straße gearbeitet. Von Nord nach Süd - bis nach Patagonien - ist es eine faszinierende Reise durch sämtliche Klima- und Höhenzonen, durch verschiedene Landschaften, Traditionen und Kulturen. Die Ruta 40 zu befahren, bedeutet eine Abenteuerreise in eine geheimnisvolle und spannende Welt.
Der Film "Die Legendäre  Ruta 40'" von Carsten Thurau zeigt die Ruta 40 auch als wichtige Lebensader: Sie ist vor allem ein wirtschaftlicher Verbindungsweg zwischen Argentinien, Bolivien und Chile. Fernfahrer, die zu Hunderten tags und nachts unterwegs sind, erzählen ihre Geschichten von der legendären Strecke.


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Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

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19:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Fahrten ins Ungewisse

Abora - letzte Position Atlantik

Film von Rudolf Herzog

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Mit einem prähistorischen Schilfboot wagen sich elf Mann auf den offenen Atlantik. Am 11. Juli 2007 sticht das Steinzeitgefährt von New York aus in See. Kurs: Kanarische Inseln. Über 35 Jahre nach Thor Heyerdahls berühmter Atlantiküberquerung mit der "RA II" im Jahr ...

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Mit einem prähistorischen Schilfboot wagen sich elf Mann auf den offenen Atlantik. Am 11. Juli 2007 sticht das Steinzeitgefährt von New York aus in See. Kurs: Kanarische Inseln. Über 35 Jahre nach Thor Heyerdahls berühmter Atlantiküberquerung mit der "RA II" im Jahr 1970 sorgt der junge deutsche Experimentalarchäologe Dominique Görlitz mit diesem Vorhaben für Schlagzeilen. Mit 17 Tonnen Schilf und einem Leinensegel nehmen der Forscher und seine Crew den unberechenbaren Kampf gegen Stürme und Strömungen auf. Sie wollen mit ihrer ambitionierten Tour auf der "Abora III" beweisen, dass es Jahrtausende vor den Wikingern möglich war, von Amerika bis an die spanische Küste zu gelangen. Dominique Görlitz segelt damit gegen die Meinung der Fachwelt an. Bislang gehen Archäologen und Historiker davon aus, dass frühe Seefahrer Europa niemals auf der extrem schwer befahrbaren atlantischen Nordroute erreichen konnten.
Der Film von Rudolf Herzog begleitet diese abenteuerliche Expedition. Er zeigt, wie die Crew quälende Flauten und extreme Unwetter auf dem offenen Meer übersteht, wie sie zwischen Stolz und Verzweiflung schwankt. Außerdem diskutiert der Film das Für und Wider der These von Dominique Görlitz. Die Spurensuche führt von prähistorischen Felsbildern in der Bretagne bis hin zu ägyptischen Pharaonengräbern.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mit dem Zug von Berlin nach Peking (1/2)

Film von Rita Knobel-Ulrich

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Wer mit Muße in die chinesische Hauptstadt reisen will, nimmt den Zug. Man steigt in Berlin ein, in Moskau um und rollt durch bis Peking: eine 10.000 Kilometer lange Reise über fünf Grenzen und sieben Zeitzonen - zunächst durch Polen, dann durch die Wälder ...
(ARD/NDR)

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Wer mit Muße in die chinesische Hauptstadt reisen will, nimmt den Zug. Man steigt in Berlin ein, in Moskau um und rollt durch bis Peking: eine 10.000 Kilometer lange Reise über fünf Grenzen und sieben Zeitzonen - zunächst durch Polen, dann durch die Wälder Weißrusslands. Man überquert den Ural, durchfährt die Taiga Sibiriens, reist am Baikalsee entlang, braust durch die Steppen der Mongolei und die Wüste Gobi und fährt schließlich an der Großen Mauer und an chinesischen Dörfern entlang bis nach Peking. Zehn Tage Transsibirische Eisenbahn heißt: Zeit zum Schauen, Träumen, Lesen, Schlafen, Feiern auf der längsten und legendärsten Eisenbahnstrecke der Welt. Man lernt Menschen kennen, die man im Flugzeug nie getroffen hätte, sieht Landschaften, über die man sonst nur hinübergerauscht wäre, und am Ende finden alle Reisenden, dass es sich gelohnt hat.
Erste Folge des zweiteiligen Films von Rita Knobel-Ulrich über die ungewöhnliche Zugreise mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Die zweite Folge von "Mit dem Zug von Berlin nach Peking" zeigt 3sat im Anschluss, um 21.00 Uhr.
(ARD/NDR)


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21:00
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Mit dem Zug von Berlin nach Peking (2/2)

Film von Rita Knobel-Ulrich

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Wer mit Muße in die chinesische Hauptstadt reisen will, nimmt den Zug. Man steigt in Berlin ein, in Moskau um und rollt durch bis Peking: eine 10.000 Kilometer lange Reise über fünf Grenzen und sieben Zeitzonen - zunächst durch Polen, dann durch die Wälder ...
(ARD/NDR)

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Wer mit Muße in die chinesische Hauptstadt reisen will, nimmt den Zug. Man steigt in Berlin ein, in Moskau um und rollt durch bis Peking: eine 10.000 Kilometer lange Reise über fünf Grenzen und sieben Zeitzonen - zunächst durch Polen, dann durch die Wälder Weißrusslands. Man überquert den Ural, durchfährt die Taiga Sibiriens, reist am Baikalsee entlang, braust durch die Steppen der Mongolei und die Wüste Gobi und fährt schließlich an der Großen Mauer und an chinesischen Dörfern entlang bis nach Peking. Zehn Tage Transsibirische Eisenbahn heißt: Zeit zum Schauen, Träumen, Lesen, Schlafen, Feiern auf der längsten und legendärsten Eisenbahnstrecke der Welt. Man lernt Menschen kennen, die man im Flugzeug nie getroffen hätte, sieht Landschaften, über die man sonst nur hinübergerauscht wäre, und am Ende finden alle Reisenden, dass es sich gelohnt hat.
Zweite Folge des zweiteiligen Films von Rita Knobel-Ulrich über die ungewöhnliche Zugreise mit der Transsibirischen Eisenbahn.
(ARD/NDR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

So weit die Füße tragen

Spielfilm, Deutschland 2001

Darsteller:
Clemens ForellBernhard Bettermann
Dr. StaufferMichael Mendl
KamenevAnatoly Kotenyov
IrinaIrina Pantaeva
KathrinIris Böhm
u.a.
nach dem Roman von: Josef Martin Bauer
Regie: Hardy Martins

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Der deutsche Oberstleutnant Clemens Forell wird 1945 von einem russischen Kriegsgericht zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und zusammen mit 3.000 deutschen Soldaten in ein entlegenes sibirisches Straflager am Kap Deshnev deportiert. Im Gegensatz zu vielen Mitgefangenen ...
(ARD)

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Der deutsche Oberstleutnant Clemens Forell wird 1945 von einem russischen Kriegsgericht zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und zusammen mit 3.000 deutschen Soldaten in ein entlegenes sibirisches Straflager am Kap Deshnev deportiert. Im Gegensatz zu vielen Mitgefangenen kommt Clemens lebend in Sibirien an. Dort, am Ende der Welt und inmitten einer endlosen Eiswüste, sind nicht einmal Wachen nötig, um die Gefangenen an der Flucht zu hindern. Die Funktion des deutschen Lagerarztes Dr. Stauffer beschränkt sich auf das Ausstellen von Totenscheinen: Denn durch die auszehrende Arbeit in den Bleiminen werden die gefangenen Soldaten langsam vergiftet - falls sie nicht zuvor verhungern. Auch der Arzt selbst ist bereits an Krebs erkrankt und verwirft daher seinen detailliert ausgetüftelten Fluchtplan. Er schenkt Clemens seine heimlich zusammengestellte Ausrüstung, mit der dieser wenigstens eine minimale Chance hat, nach Hause zu kommen. Tatsächlich gelingt Clemens im zweiten Anlauf im Oktober 1949 die Flucht. Verfolgt vom Lagerkommandanten Kamenev beginnt eine drei Jahre währende Odyssee durch die Eiswüsten, Tundren und Wälder Russlands, die nach insgesamt 14.208 Kilometern endet. Zuvor wird der Flüchtling, nachdem er in Teheran den sowjetischen Machtbereich hinter sich gelassen hat, unter Spionageverdacht erneut inhaftiert, kann aber nach Identifizierung durch seinen Onkel 1952 - nach acht Jahren in der Fremde - endlich heimkehren.
Josef Martin Bauers 1955 erschienener Tatsachenroman "So weit die Füße tragen" war ein Welterfolg, der den Nerv der Zeit traf und in 15 Sprachen übersetzt wurde. In Hardy Martins' spannender Kinoversion wird der Russlandflüchtling Clemens Forell wieder lebendig.
(ARD)


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23:40
Stereo-Ton16:9 Format

88 - Pilgern auf Japanisch

Dokumentarfilm von Gerald Koll, Deutschland 2008

Erstausstrahlung

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"Hachijuhakkasho" - "Die 88 heiligen Stätten" - ist der Name des längsten und ältesten markierten Pilgerwegs der Erde. Er führt um die japanische Insel Shikoku. Dort pilgern Menschen seit 1.200 Jahren entlang einer Route von 1.300 Kilometern, die durch 88 Tempel ...

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"Hachijuhakkasho" - "Die 88 heiligen Stätten" - ist der Name des längsten und ältesten markierten Pilgerwegs der Erde. Er führt um die japanische Insel Shikoku. Dort pilgern Menschen seit 1.200 Jahren entlang einer Route von 1.300 Kilometern, die durch 88 Tempel markiert ist. In der Regel sind es japanische Buddhisten, die den Weg gehen, nur selten mischt sich ein Ausländer darunter.
Im Frühjahr 2007 ging Gerald Koll diesen Weg. Als Pilger will er sich dem Fremdsein aussetzen, auf der Suche nach "henro boke", dem eigentümlichen, schwer zu beschreibenden Zustand, der beim Gehen erreicht wird. So hatte es ihm eine Japanerin prophezeit, die er seinerzeit auf dem Jakobsweg getroffen hatte. Koll gliedert seinen Film in die vier Teile Erwachen, Disziplin, Erleuchten und schließlich Nirvana. Er filmt unterwegs, was ihm auffällt, seine Begegnungen mit Japanern, aber auch sich selbst.


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1:10
Stereo-Ton16:9 Format

Der Wiener Gürtel - Zwischen Straßenstrich und Szenetreff

Film von Gerald Teufel

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Der Wiener Gürtel ist Verkehrshölle, Rotlichtmeile und Kulturtreffpunkt in einem. Dort, wo zu Zeiten Prinz Eugens der Linienwall die Stadt gegen aufständische Ungarn schützen sollte, wurde die Wiener Stadtbahn gebaut, ein vom berühmten Wiener Architekten Otto Wagner ...
(ORF)

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Der Wiener Gürtel ist Verkehrshölle, Rotlichtmeile und Kulturtreffpunkt in einem. Dort, wo zu Zeiten Prinz Eugens der Linienwall die Stadt gegen aufständische Ungarn schützen sollte, wurde die Wiener Stadtbahn gebaut, ein vom berühmten Wiener Architekten Otto Wagner bis ins Detail geplantes Gesamtkunstwerk. Das "Rote Wien" wollte in den 1920er Jahren am Wiener Gürtel ein Pendant zur bürgerlichen Ringstraße schaffen, einen Boulevard des Proletariats. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Gürtel zur modernsten Betonstraße Wiens und verkörperte damit die Utopie einer autogerechten Stadt. Über 100.000 Fahrzeuge, fünfmal mehr als auf der Brenner-Autobahn, sind dort täglich unterwegs. Für die Pendler bedeutet das morgens und abends Stau, für die 70.000 Anwohner zweimal täglich Schmutz, Gestank und Lärm. Rund um den Gürtel gibt es Kirchen, die größte Bücherei der Stadt Wien, Einkaufszentren und Kaffeehäuser, die während des Kalten Kriegs stadtbekannte Agententreffs waren. In den Theatern am Gürtel werden Musicals und Opern gespielt, in den Szenelokalen werden Trends gesetzt. Gleich daneben locken rotbeleuchtete Bordelle in die Wiener "Unterwelt". Vor allem aber trennt der Wiener Gürtel die teuren Innenbezirke von den äußeren Bezirken, in denen der Migrantenanteil bei bis zu 40 Prozent liegt.
Bei der Stadtexpedition rund um den Wiener Gürtel trifft Gerald Teufel auf Gewinner und Verlierer, auf Kulturschaffende und Gestrauchelte, auf Pfarrer, Polizisten, Zuhälter, Huren, Inländer und Ausländer. Allesamt "Gürteltiere", die in einer äußerst sensiblen Problemzone verkehren, die gleichzeitig großstädtischer ist als die museale Ringstraße und typischer für Wien als Grinzing.
(ORF)


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2:10
Stereo-Ton16:9 Format

Auf der Datumsgrenze durch die Südsee (1/2)

Mit Klaus Scherer auf Inseltour

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Entlang des 180. Längengrads von Norden nach Süden durch den Pazifischen Ozean verläuft die Datumsgrenze. Geht man in Ost-West-Richtung über diese Grenze, so ist das Datum um einen Tag voraus, und man muss in seiner Zeitrechnung einen ganzen Tag überspringen. ...
(ARD/NDR)

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Entlang des 180. Längengrads von Norden nach Süden durch den Pazifischen Ozean verläuft die Datumsgrenze. Geht man in Ost-West-Richtung über diese Grenze, so ist das Datum um einen Tag voraus, und man muss in seiner Zeitrechnung einen ganzen Tag überspringen. Überquert man die Datumsgrenze in West-Ost-Richtung, also der Sonne entgegen, so gelangt man in den Vortag zurück.
Erste Folge der zweiteiligen Reportage über Klaus Scherers Reise entlang der internationalen Datumsgrenze. Die 60.000 Kilometer lange Route führte über Neuseeland und die Cookinseln nach Pukapuka, vom weltgrößten Korallenfelsen Niue ins Königreich Tonga und die ehemalige deutsche Kolonie Samoa, schließlich von den Fidschis über das französische Übersee-Territorium Wallis in die einsamen Weiten Kiribatis, auf die Marshall-Inseln, um das atomtestgeschädigte Bikini-Atoll und zu den Westinseln Hawaiis. Unterwegs lernte der Filmemacher Piloten kennen, denen zwischen den Zeitzonen schon einmal Weihnachten verloren ging.

Den zweiten Teil von "Auf der Datumsgrenze durch die Südsee" zeigt 3sat im Anschluss um 2.55 Uhr.
(ARD/NDR)


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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Auf der Datumsgrenze durch die Südsee (2/2)

Mit Klaus Scherer auf Inseltour

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Entlang des 180. Längengrads von Norden nach Süden durch den Pazifischen Ozean verläuft die Datumsgrenze. Geht man in Ost-West-Richtung über diese Grenze, so ist das Datum um einen Tag voraus, und man muss in seiner Zeitrechnung einen ganzen Tag überspringen. ...
(ARD/NDR)

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Entlang des 180. Längengrads von Norden nach Süden durch den Pazifischen Ozean verläuft die Datumsgrenze. Geht man in Ost-West-Richtung über diese Grenze, so ist das Datum um einen Tag voraus, und man muss in seiner Zeitrechnung einen ganzen Tag überspringen. Überquert man die Datumsgrenze in West-Ost-Richtung, also der Sonne entgegen, so gelangt man in den Vortag zurück.
Erste Folge der zweiteiligen Reportage über Klaus Scherers Reise entlang der internationalen Datumsgrenze. Die 60.000 Kilometer lange Route führte über Neuseeland und die Cookinseln nach Pukapuka, vom weltgrößten Korallenfelsen Niue ins Königreich Tonga und die ehemalige deutsche Kolonie Samoa, schließlich von den Fidschis über das französische Übersee-Territorium Wallis in die einsamen Weiten Kiribatis, auf die Marshall-Inseln, um das atomtestgeschädigte Bikini-Atoll und zu den Westinseln Hawaiis. Unterwegs lernte der Filmemacher Piloten kennen, denen zwischen den Zeitzonen schon einmal Weihnachten verloren ging.
(ARD/NDR)


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3:40

Reisewege Alpenpässe (1/3)

Julier und Maloja

Film von Birgitta Ashoff

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Man weiß heute, dass der Julierpass im schweizerischen Graubünden seit 2000 Jahren begangen und befahren wird. Wahrscheinlich zogen schon vor den Römern Menschen über den Pass. Inzwischen ist der Julierpass ganzjährig befahrbar und die Hauptroute in die beliebten ...
(ARD/SR)

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Man weiß heute, dass der Julierpass im schweizerischen Graubünden seit 2000 Jahren begangen und befahren wird. Wahrscheinlich zogen schon vor den Römern Menschen über den Pass. Inzwischen ist der Julierpass ganzjährig befahrbar und die Hauptroute in die beliebten Nobel-Skiorte St. Moritz und Pontresina. Westlich davon liegen der Wintersportort Sils Maria und der Malojapass. Der Pass führt in das Bergell und an die Grenze zu Italien. Die Gemeinde Soglio, die im Bergell liegt, wurde von Giovanni Giacometti, dem Vater des berühmten Bildhauers und Malers Alberto Giacometti "die Schwelle zum Paradies" genannt. Die Familie Giacometti stammt aus Stampa, gleich neben Soglio. Viele Künstler lebten und arbeiteten in der Region: unter anderen Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Hermann Hesse, Marcel Proust, Stefan Zweig und Kurt Tucholsky.
Erste Folge der dreiteiligen Reihe über Schweizer Alpenpässe.

Die beiden weiteren Folgen von "Reisewege Alpenpässe" zeigt 3sat im Anschluss, ab 4.25 Uhr.
(ARD/SR)


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4:25
Stereo-Ton

Reisewege Alpenpässe (2/3)

San Bernardino

Film von Hans Emmerling

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Touristen, die schnell in den Süden wollen, wählen ihn als bequemen Übergang: den San-Bernardino-Pass. Wer die Schnellstraße und den Tunnel benutzt, kommt zwar bald ans Ziel, verpasst aber eine der interessantesten Regionen der Schweiz. Denn es lohnt sich, sich Zeit ...
(ARD/SR)

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Touristen, die schnell in den Süden wollen, wählen ihn als bequemen Übergang: den San-Bernardino-Pass. Wer die Schnellstraße und den Tunnel benutzt, kommt zwar bald ans Ziel, verpasst aber eine der interessantesten Regionen der Schweiz. Denn es lohnt sich, sich Zeit für die Fahrt durch Graubünden zu nehmen und genau hinzusehen und hinzuhören: Rätoromanisch, eine Sprache, die einst auch nördlich der Alpen gesprochen wurde, hat sich dort als vierte offizielle Sprache der Schweiz erhalten. Aber auch die Walser, deutschsprachige "Einwanderer", haben den Kanton, in dessen südlichem Teil italienisch gesprochen wird, und seine urige Kultur geprägt.
Die zweite Folge der dreiteiligen Reihe über Schweizer Alpenpässe lädt zu einer Tour über den San Bernardino ein. Sie beginnt entlang des Rheintals am Bodensee und endet am Lago Maggiore im Tessin.
(ARD/SR)


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5:10
Stereo-Ton

Reisewege Alpenpässe (3/3)

Bernina

Film von Birgitta Ashoff

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Als den "Festsaal der Alpen" bezeichnen Bergliebhaber das Gebiet um den Bernina mit seinen Gletschern, Gipfeln und den weltberühmten Skiorten St. Moritz und Pontresina. Spleenige Engländer erfanden dort Mitte des 19. Jahrhunderts den Wintersport, als dessen Wiege das ...
(ARD/SR)

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Als den "Festsaal der Alpen" bezeichnen Bergliebhaber das Gebiet um den Bernina mit seinen Gletschern, Gipfeln und den weltberühmten Skiorten St. Moritz und Pontresina. Spleenige Engländer erfanden dort Mitte des 19. Jahrhunderts den Wintersport, als dessen Wiege das mondäne St. Moritz gilt. Im Oberengadin, dem Beginn der Bernina-Route, ist im März Saison. Bernina, Piz Palü, Corvatsch und Diavolezza sind für alle fortgeschrittenen Ski- und Bergspezialisten die erklärten Traumziele. Auch Richard Wagner und Richard Strauss hat die Landschaft inspiriert. Gian Saratz, der Grandseigneur unter den Schweizer Hoteliers, der noch in den 1940er Jahren mit Richard Strauss in Pontresina Skat spielte, kann viel über die skurrilen Gäste und die Entwicklung der Grand-Hotel-Architektur erzählen, die dort ihren Anfang nahm. Auf den schmalen Spuren des feuerroten "Bernina-Express", einem Meisterwerk der Ingenieurskunst, geht der Reiseweg von St. Moritz nach Pontresina. Unterwegs geleiten erfahrene Piloten und Bergführer tief in die gefährliche Gletscherwelt von Bernina, Muottas Muragl und Morteratsch.
Die letzte Folge der dreiteiligen Reihe über Schweizer Alpenpässe stellt die Region rund um den Berninapass vor.
(ARD/SR)

Sendeende: 5:55 Uhr