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Oktober 2017
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Sonntag, 22. November
Programmwoche 48/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Nationalpark Thingvellir, Island

(Wh.)


(ARD/SWR)


6:16
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

"Die ästhetische Erziehung des Menschen" -

antiquierte Utopie oder aktuelle Strategie?

Prof Dr. Jürgen Wertheimer:

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250 Jahre Schiller bringen selbstverständlich auch zahlreiche Schiller-Legenden, Schiller-Irrtümer und Schiller-Missbrauch mit sich. Schiller als Schwabe, Schiller als Weimarer, Schiller aus Klassik-Gips, Schiller als Moralist, Idealist, deutscher Jüngling. Die ...
(ARD/SWR)

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250 Jahre Schiller bringen selbstverständlich auch zahlreiche Schiller-Legenden, Schiller-Irrtümer und Schiller-Missbrauch mit sich. Schiller als Schwabe, Schiller als Weimarer, Schiller aus Klassik-Gips, Schiller als Moralist, Idealist, deutscher Jüngling. Die Wirklichkeit findet sich nicht in seiner "Weltanschauung", nicht in seinen Perücken oder Pantoffeln oder was man sonst an Nippes und Souvenirs noch exponiert. Sie findet sich dort, wo Schiller als Mensch aufhört und Schiller als Autor beginnt: im Text. Das Vermächtnis jedes Autors liegt dort. Alles andere ist Zubehör oder Privatsache. Und diese Texte sind alles andere als tot! Schillers Credo besteht in einem vehementen Sturmlauf in Richtung Dasein, Leben, Lebendigkeit - intellektuell und emotional.
Professor Dr. Jürgen Wertheimer lehrt Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Universität Tübingen.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (195)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Volker von Törne


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Zukunft der Städte

Der Urbanist und Historiker Angelus Eisinger im Gespräch

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Sie wird geliebt und gehasst, besungen und verflucht - die moderne Stadt. Ihre Erfolgsgeschichte im 20. Jahrhundert ist atemberaubend: Während um 1900 noch zehn Prozent der Weltbevölkerung in Städten wohnten, sind es heute 50, und in 50 Jahren werden es 75 Prozent sein. ...

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Sie wird geliebt und gehasst, besungen und verflucht - die moderne Stadt. Ihre Erfolgsgeschichte im 20. Jahrhundert ist atemberaubend: Während um 1900 noch zehn Prozent der Weltbevölkerung in Städten wohnten, sind es heute 50, und in 50 Jahren werden es 75 Prozent sein. Allerdings werden bald auch 1,4 Milliarden Menschen in Slums leben - das Wachstum der Moloche in Dritte-Welt-Ländern scheint sich jeder Kontrolle zu entziehen. Gleichzeitig kann man in den westlichen Staaten einerseits schrumpfende Städte, andererseits eine wahre Renaissance der Stadt als Lebensform beobachten. Was sind die Chancen, was die Gefahren der Stadt im 21. Jahrhundert? Welche neuen Konzepte und Strategien sind im Zeitalter der explodierenden Megacitys und ausufernden Agglomerationen gefragt? Wie meistern die Städte die Probleme, mit denen sie Globalisierung, Migration und ökologische Krise konfrontieren, und wie werden unsere Städte am Ende des 21. Jahrhunderts aussehen?
Der Schweizer Stadtforscher Angelus Eisinger, Professor für Geschichte und Kultur in Hamburg, entwickelt aus der historischen Analyse des Phänomens "Stadt" Zukunftsperspektiven. Befragt wird er von Michael Pfister.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Georg Diez und Tilman Jens


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg 2009

Moderation: Rainer Jilg

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Jedes Jahr Mitte November treffen sich beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg junge Filmemacher aus der ganzen Welt und stellen ihre Debütfilme vor. Sie enthüllen fremde Lebenswelten und Gesellschaften, geben Einblicke in die Gedanken und Gefühle einer ...
(ARD/SWR)

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Jedes Jahr Mitte November treffen sich beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg junge Filmemacher aus der ganzen Welt und stellen ihre Debütfilme vor. Sie enthüllen fremde Lebenswelten und Gesellschaften, geben Einblicke in die Gedanken und Gefühle einer neuen Generation von Regisseuren.
Rainer Jilg stellt neue Spielfilme, junge Regisseure und kommende Stars vom Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg 2009 vor.
(ARD/SWR)


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11:30
VPS 11:29

Stereo-Ton16:9 Format

Gartenträume in Südengland

Eine Reise durch Kent und Sussex

Film von Wolfgang Felk


(ARD/SR)


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11:50
Stereo-Ton16:9 Format

Generation 2.0

Jugendclub Theater Basel

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg,
Ludwigsburg
Mit Matthias Holzer, Delia Keller, Jael Mittelbach,
Fiona Schreiner, Nina Wagner, Joris Wundwyler

Regie: Patrick Gusset

Fernsehregie: Peter Behle
Erstausstrahlung

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Wer sind die Jugendlichen des 21. Jahrhunderts? Wer sind sie in den Augen der Erwachsenen und der Medien? Und wie erleben sie sich selbst? Sind sie die letzten Terroristen oder die letzten Romantiker, Stürmer und Dränger oder einfach Produkte des perfekt rationalisierten ...

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Wer sind die Jugendlichen des 21. Jahrhunderts? Wer sind sie in den Augen der Erwachsenen und der Medien? Und wie erleben sie sich selbst? Sind sie die letzten Terroristen oder die letzten Romantiker, Stürmer und Dränger oder einfach Produkte des perfekt rationalisierten Bildungssystems? Das waren die Ausgangsfragen, mit denen der Regisseur, der Schauspieler Patrick Gusset, die Jugendlichen in den Probenprozess zu "Generation 2.0" schickte. Sein Ensemble will die Theatersituation nutzen, um ein eigenes Bild von sich zu schaffen und nicht andere das Bild der Jugend definieren zu lassen, in deren Beschreibungen sie sich nicht finden.
"Generation 2.0" wurde im Rahmen des Schultheaterwettbewerbs "Schüler spielen Sturm und Drang" zusammen mit vier weiteren Inszenierungen aus 70 Bewerbungen ausgewählt. Alle Produktionen zeichnen sich durch eine eigenständige Herangehensweise an den Sturm und Drang und schaffen es auf originelle Art, einen Bezug zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit herzustellen.


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Theaterlandschaften: Theater Augsburg

vorgestellt von Esther Schweins

Film von Dag Freyer

Erstausstrahlung

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Augsburg hat viel zu bieten, die Stadt zählt zu den ältesten Deutschlands und hat durch die Jahrhunderte viel von sich Reden gemacht. Auf den Spuren der Geschichte der Stadt und des Theaters stößt man auf viele prominente Namen und - wer hätte es gedacht - auf ...

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Augsburg hat viel zu bieten, die Stadt zählt zu den ältesten Deutschlands und hat durch die Jahrhunderte viel von sich Reden gemacht. Auf den Spuren der Geschichte der Stadt und des Theaters stößt man auf viele prominente Namen und - wer hätte es gedacht - auf unzählige Liebesgeschichten: Der berühmteste Sohn der Stadt, Bertolt Brecht, war nicht nur durch eine sehr zwiespältige Gefühlslage mit seiner Heimat verbunden, er schien auch so mancher Dame durchaus zugeneigt gewesen zu sein. Und auch Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Vater Augsburger war, hat sich dort offensichtlich vergnügt. Natürlich erscheinen diese beiden Herren auch regelmäßig auf den Spielplänen des Schauspiels und der Oper. Und noch ein anderes Theater bedient sich gern dieser großen Geschichten: die Augsburger Puppenkiste. "Don Giovanni" und "Die Zauberflöte" wurden dort schon gespielt, allerdings in einer ganz eigenen Fassung. Und wer kennt sie nicht, die Stars des Hauses: Urmel, Jim Knopf und Co.? Über 6.000 Marionetten gibt es in der Puppenkiste und einige von ihnen werden tatsächlich neu zum Leben erweckt. Bei einer Zusammenarbeit mit dem Theater Augsburg stehen dann sogar echte Tänzer und tanzende Puppen gemeinsam auf der Bühne. Aber nicht nur für Brecht, Mozart und die Puppenkiste ist Augsburg bekannt, auch die Familie der Fugger ist untrennbar mit der Augsburger Geschichte verbunden. Zur Zeit der Renaissance galt Jakob Fugger als der wohlhabendste Mann der Welt, er brachte die Bauweise der Epoche von Italien nach Augsburg und zeigte zudem großes soziales Engagement. Bis heute erhalten ist die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt. Für einen sehr geringen Geldbetrag und drei Gebete täglich konnten Bedürftige dort leben - und das gilt noch immer: 88 Cent im Jahr beträgt heute die Miete. Und auch die Gebete stehen nach wie vor im Mietvertrag.
Esther Schweins führt durch das abwechslungsreiche Augsburg, die Brecht- und Mozartstadt, Renaissance- und Fuggerstadt, aber eben auch: Theaterstadt.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Franzensfeste in Südtirol

Eine Festung und ihre Geschichte

Film von Friedrich Moser und Ingrid Silbernagl

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Eine Festung für einen Krieg, der nie geführt wurde, für jeden sichtbar, aber für niemanden zugänglich, ein Ort voller Mythen und Geheimnisse. Nach 170 Jahren als militärisches Sperrgebiet hat sie jetzt ihre Pforten für das Publikum geöffnet: die Franzensfeste in ...
(ORF)

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Eine Festung für einen Krieg, der nie geführt wurde, für jeden sichtbar, aber für niemanden zugänglich, ein Ort voller Mythen und Geheimnisse. Nach 170 Jahren als militärisches Sperrgebiet hat sie jetzt ihre Pforten für das Publikum geöffnet: die Franzensfeste in Südtirol. Die Festung ist ein Werk der Superlative: 20 Millionen Ziegel wurden verbaut, 255.000 Kubikmeter Granit, 300.000 Festmeter Holz. Sie ist die mächtigste Festung im Alpenraum und eine der größten auf dem gesamten Kontinent. Der Bau der Franzensfeste ist ein Werk von Erzherzog Johann. Die Anlage ist das einzige Monument einer Militärstrategie, die der damals 19-jährige Bruder von Kaiser Franz im Kampf gegen Napoleon entwickelt: die Alpenfestung. Doch es dauert 30 Jahre bis Johann die Genehmigung zum Bau der Festung erhält, und als sie 1838 nach fünfjähriger Bauzeit von Kaiser Ferdinand ihrer Bestimmung übergeben wird, wissen die Eingeweihten bereits eins: Die teuerste Verteidigungsanlage, die je auf deutschsprachigem Gebiet gebaut wurde, ist militärisch nutzlos. Bald schon wird sie herabgestuft zum Munitionsdepot. Erst im Zweiten Weltkrieg erlangt sie als Schatzkammer für Italiens Goldreserven Bedeutung. Seit dieser Zeit ist sie von einem Mythos umgeben: Gold soll noch in ihr verborgen sein, irgendwo in den Gängen und Kasematten, im Stausee zu ihren Füßen oder in den Bunkern in den Bergen ringsherum. Funde wurden bisher jedoch keine gemacht.
"Die Franzensfeste in Südtirol" von Friedrich Moser und Ingrid Silbernagl erzählt die Geschichte von Planung, Bau und Niedergang dieses Meisterwerks der Festungsbaukunst und, wie dieser Bau jetzt als Kulturbastion eine zweite Chance erhält.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton

Heilige Kriege (2/2)

Im Namen Christi

Film von Dirk Pohlmann

(aus der 3sat-Reihe "Zeitreisen - Geschichte entdecken")

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Um 1100 nach Christus breitete sich die weströmische Christenheit in alle Himmelsrichtungen aus - unter anderem durch die Kreuzzüge. Sie traf auf islamische Reiche, die den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht hatten. Währenddessen verlor das Oströmische Reich an ...

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Um 1100 nach Christus breitete sich die weströmische Christenheit in alle Himmelsrichtungen aus - unter anderem durch die Kreuzzüge. Sie traf auf islamische Reiche, die den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht hatten. Währenddessen verlor das Oströmische Reich an Bedeutung. Es war kein Kampf der Kulturen, kein Kampf des Christentums gegen den Islam, sondern ein chaotisches Gegeneinander der einzelnen Fürsten und Reiche. Der große Erfolg der Kreuzfahrer, die Eroberung Jerusalems, war nur von kurzer Dauer. Die erste Einnahme geriet zu einem Blutbad, das bis heute berüchtigt ist. Auch die folgenden Kreuzzüge sind kein Ruhmesblatt für das Abendland.
Der Film von Dirk Pohlmann erzählt die Geschichte der Kreuzzüge.


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14:00

Leben wie zu Gotthelfs Zeiten (4/5)


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Anlässlich des 150. Todestags des Emmentaler Schriftstellers Jeremias Gotthelf 2004 lebt und arbeitet Familie Zuppiger aus Bollingen - Vater Josef, Mutter Mirta und die Kinder Anina, Quirin und Niklas - unter bäuerlichen Alltagsbedingungen wie zu Mitte des 19. ...

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Anlässlich des 150. Todestags des Emmentaler Schriftstellers Jeremias Gotthelf 2004 lebt und arbeitet Familie Zuppiger aus Bollingen - Vater Josef, Mutter Mirta und die Kinder Anina, Quirin und Niklas - unter bäuerlichen Alltagsbedingungen wie zu Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Haus Sahlenweidli in Röthenbach bei Eggiwil ist für drei Wochen ihr Zuhause. Im Stall stehen Kühe, und es sind einige Schweine und Hühner zu betreuen. Auch für das eigene leibliche Wohl muss gesorgt werden: Eier aus dem Hühnerstall, Gemüse vom Pflanzgarten, Kartoffeln vom Feld - nur die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln ist sichergestellt.
Die vierte Folge der fünfteiligen Reihe "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten" zeigt, wie Familie Zuppiger in Gewissenskonflikte gerät: Bedingung der Organisatoren war, dass ein Schlachttag auf dem Programm steht, doch Vater Zuppiger will und kann kein Tier töten, Tochter Anina ist Vegetarierin. Die Stimmung auf der Sahlenweid sinkt auf den Nullpunkt. Weniger Mühe hat Familie Zuppiger mit dem Waschtag, auch wenn die körperliche Anstrengung eine Herausforderung ist.


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Weg der Diamanten (2/3)

Geheimnisse von Diamantenhändlern

Film von Nisha Pahuja und John Kramer

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Zwölf Milliarden Dollar werden allein jährlich in den USA, dem größten Diamantenmarkt der Welt, mit dem Verkauf der Edelsteine umgesetzt. Es gibt kaum eine Ehe, die nicht mit einem solchen Juwel besiegelt wird, der Ewigkeit verspricht. New York ist eins dieser Zentren. ...

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Zwölf Milliarden Dollar werden allein jährlich in den USA, dem größten Diamantenmarkt der Welt, mit dem Verkauf der Edelsteine umgesetzt. Es gibt kaum eine Ehe, die nicht mit einem solchen Juwel besiegelt wird, der Ewigkeit verspricht. New York ist eins dieser Zentren. Dort werden vor allem die großen, die ungewöhnlichen und die seltenen Diamanten gehandelt. Jacob Zupnick ist einer der Mittelsmänner, durch dessen Hände Millionenwerte gehen. Ihn bittet auch Andy Cohen aus Genf um Hilfe. Bei der großen Schmuckauktion von Christie's will er Los 334 ersteigern. Zupnick soll den Stein taxieren, damit Andy Cohen eine reelle Chance hat, sich gegen die Internet-Millionäre und Ölscheichs behaupten zu können. Der frühere Diamantenhändler Martin Rapoport, der sich jetzt für Fair Trade auch bei Edelsteinen einsetzt, ist nach Sierra Leone aufgebrochen, und Chris Aire hat sich mit ihm zusammen auf den Weg gemacht. Anfang der 1990er hat der Edeldesigner aus Benin noch Burger gebraten und auf dem Rücksitz seines Autos geschlafen. Heute macht er Millionen mit diamantbesetzten Kleidern und zählt eine wachsende Zahl von Superreichen, Rappern, Hollywoodstars und Sportlern zu seinen Kunden.
Die dreiteilige Dokumentationsreihe "Der Weg der Diamanten" macht sich auf die Suche nach der Bedeutung von Diamanten für all die Menschen, die ihren Weg zum Endverbraucher säumen. Der zweite Teil begleitet Diamantenhändler und zeigt das hoffnungsvolle, manchmal aber auch enttäuschende Leben hinter den schillernden Kulissen der Diamantenwelt.


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Auf und davon (4/5)

Harter Alltag

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Alles aufgeben in der Schweiz, um ein neues Leben im Ausland zu beginnen. Rund 30.000 Schweizerinnen und Schweizer wagen jedes Jahr diesen Schritt. Die fünfteilige Reihe "Auf und davon" begleitet Familien und Einzelpersonen beim Abenteuer Auswandern.
In der vierten ...

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Alles aufgeben in der Schweiz, um ein neues Leben im Ausland zu beginnen. Rund 30.000 Schweizerinnen und Schweizer wagen jedes Jahr diesen Schritt. Die fünfteilige Reihe "Auf und davon" begleitet Familien und Einzelpersonen beim Abenteuer Auswandern.
In der vierten Folge der Reihe "Auf und davon" leben nun alle Auswanderer in der Ferne, das neue Leben bringt aber auch viele Tücken mit sich: In Australien müssen Cabot und Dina Schmid mit den Kindern aus ihrem schönen Haus ausziehen, weil ihnen gekündigt wurde. Die junge Familie muss eine neue Bleibe finden. Im Emirat Dubai fahren Maccionis in die Wüste und entdecken, dass ein solcher Trip nicht ganz ohne Tücken ist. In Venezuela beginnen zwar endlich die Bauarbeiten am Traumhaus von Claudio Candrian und Teres Brunett, doch die beiden müssen um das Leben ihrer kleinen Katze bangen, die sie vor Kurzem aufgelesen haben. In Kanada bei den Ganos spielen sich dramatische Szenen ab: Ein Kalb will nicht trinken und wird immer schwächer, Duncan Gano kommt an seine Grenzen. Und im Dschungel Kongos entdeckt Hansjörg Enz eine Gorillafamilie.




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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Thema: Digital Fatal: Skurrilitäten der digitalen Welt

Moderation: Lukas Koch

Erstausstrahlung

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Amerikanische Ärzte informieren Angehörige neuerdings per Twitter-Nachricht über den Stand von OPs. Das erscheint vielleicht skurril, hat aber durchaus praktischen Nutzen. Der Digitalisierungswahn geht aber noch weiter. Die Grenze zwischen realem und digitalem Leben ...

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Amerikanische Ärzte informieren Angehörige neuerdings per Twitter-Nachricht über den Stand von OPs. Das erscheint vielleicht skurril, hat aber durchaus praktischen Nutzen. Der Digitalisierungswahn geht aber noch weiter. Die Grenze zwischen realem und digitalem Leben scheint sich zusehends zu verschieben. Manches Szenario klingt nach Science-Fiction, ist aber real und nicht mal neu: Schon 2006 konnten sich spanische Diskothekenbesucher einen kleinen Chip unter die Haut pflanzen lassen. Der Funkchip kann über kurze Entfernung ausgelesen werden und gewährte exklusiven Zugang in einen angesagten Club Barcelonas. Ein anderes Beispiel aus Australien: Eine Internetseite bietet die Möglichkeit, Nachrichten und Dokumente zu speichern, die nach dem Ableben an Angehörige und Freunde gesendet werden.
Das 3sat-Magazin "neues" gibt einen augenzwinkernden Einblick in die Skurrilitäten der digitalen Welt.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Experiment Verwandtschaft (2/2)

Das Tier in Dir

Film von Axel Wagner

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Unser Körper ist ein Archiv der Evolution. Die Wirbelsäule etwa verdanken wir Ur-Verwandten, die einst als Fische die Meere besiedelten. Unsere Arme und Beine stammen wiederum aus der Zeit, als Amphibien vor Millionen Jahren das Wasser verließen, um den langen Weg der ...
(ARD/SWR/WDR/SF)

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Unser Körper ist ein Archiv der Evolution. Die Wirbelsäule etwa verdanken wir Ur-Verwandten, die einst als Fische die Meere besiedelten. Unsere Arme und Beine stammen wiederum aus der Zeit, als Amphibien vor Millionen Jahren das Wasser verließen, um den langen Weg der Entwicklung zum Homo sapiens zu beschreiten. Unsere Haare sind ein Relikt aus unserer Säugetier-Vergangenheit im Schatten der Dinosaurier. Der Mediziner Aart Gisolf, Paläontologe Oliver Sandrock und Biologe und Wissenschaftsjournalist Axel Wagner machen sich auf die abenteuerliche Suche nach jenen inneren Verwandten, die uns in der Anatomie des menschlichen Körpers, als versteinerte Zeitzeugen und mitunter auch in ihren seit Urzeiten unverändert noch heute lebenden Nachfahren begegnen. Mit ihren Zeitreisen und Experimenten liefern die Wissenschaftler interessante Antworten auf die Frage, warum wir heute so sind, wie wir sind.
Die zweite Folge der zweiteiligen Reihe "Experiment Verwandtschaft" zeigt den Menschen als Wasserwesen. Denn wie vor Millionen Jahren beginnt jeder von uns in einem kleinen Urozean, dem Fruchtwasser, seinen Lebensweg.
(ARD/SWR/WDR/SF)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Moderation: Anke Neuzerling

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Wie verteidigen sich eigentlich Tiere gegen Artgenossen oder Feinde?
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling begibt sich auf eine Tour quer durch Deutschland, um den wehrhaftesten Arten im Tierreich zu begegnen. In Augsburg erfährt sie von Zoodirektorin Barbara ...

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Wie verteidigen sich eigentlich Tiere gegen Artgenossen oder Feinde?
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling begibt sich auf eine Tour quer durch Deutschland, um den wehrhaftesten Arten im Tierreich zu begegnen. In Augsburg erfährt sie von Zoodirektorin Barbara Jantschke die Eigenheiten der riesigen Nashörner, im Nationalpark Bayerischer Wald muss sich Anke Neuzerling vor bissigen Fischottern in Acht nehmen, im Kölner Zoo und im Tiergarten Nürnberg begegnet sie Schlangen und Fröschen, die sich mit Gift verteidigen. Das Besondere an diesen bunten Amphibien ist die Toxizität ihres Gifts: Das Gift der Pfeilgiftfrösche zum Beispiel wirkt tödlich und blitzschnell.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

Gerichtsreporter berichten

Themen: Wenn Mitarbeiter klauen - Job in Gefahr u.a.

Moderation: Bernhard Töpper

Erstausstrahlung

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Ob ein kleines Stückchen Kuchen, Pfandbons im Wert von 1,30 Euro oder etwas Brotaufstrich: Wenn Mitarbeiter sich einfach bei ihrem Arbeitgeber bedienen, ohne ihn vorher um Erlaubnis zu fragen, steht der Arbeitsplatz auf dem Spiel. Doch rechtfertigt der Verzehr von ...

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Ob ein kleines Stückchen Kuchen, Pfandbons im Wert von 1,30 Euro oder etwas Brotaufstrich: Wenn Mitarbeiter sich einfach bei ihrem Arbeitgeber bedienen, ohne ihn vorher um Erlaubnis zu fragen, steht der Arbeitsplatz auf dem Spiel. Doch rechtfertigt der Verzehr von übriggebliebenen Maultaschen oder das Einlösen eines Pfandbons die fristlose Kündigung?
"Recht brisant" gibt einen Überblick über die spektakulärsten Fälle aus dem Arbeitsrecht und klärt über die Rechtslage auf.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Best of - Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2009

Die Highlights des Deutschen Fernsehfilms

Reportage mit Rainer Jilg

Erstausstrahlung

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Jedes Jahr Ende November stehen im Wettbewerb des Fernsehfilmfestivals Baden-Baden die besten Fernsehfilme des Jahres. Eine Jury entscheidet in öffentlicher Diskussion darüber, wer den renommierten "Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste" und ...
(ARD/SWR/3sat)

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Jedes Jahr Ende November stehen im Wettbewerb des Fernsehfilmfestivals Baden-Baden die besten Fernsehfilme des Jahres. Eine Jury entscheidet in öffentlicher Diskussion darüber, wer den renommierten "Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste" und weitere Preise bekommt. 2009 findet der Wettbewerb vom 17. bis zum 21. November im Kurhaus Baden-Baden statt. Von der ARD unter anderem dabei: "Romy", der Film über die legendäre Schauspielerin Romy Schneider, gespielt von Jessica Schwarz, und "Mogadischu", ein Film über die Flugzeugentführung von 1977 durch Terroristen sowie die spektakuläre Geiselbefreiung. Der ORF zeigt mit "Ein halbes Leben" die Folgen eines Sexualverbrechens, dessen Täter nach 20 Jahren endlich überführt wird. Von ProSieben kommt der Schocker "Gonger - das Böse vergisst nie". Basierend auf einer alten nordfriesischen Legende, versucht ein Enkel, einen vergangenen Mord aufzuklären. Vom ZDF sind der Krimi "Todsünde" und der Film "Ein Dorf schweigt" mit Katharina Böhm in der Hauptrolle im Rennen. Die weiteren der insgesamt zwölf nominierten Filme kommen vom Schweizer Fernsehen, von Sat.1 und den Landesrundfunkanstalten der ARD. In der Jury sind diesmal unter anderem die Regisseure Michael Verhoeven, Aelrun Goette und Dani Levy.
Die Reportage mit Rainer Jilg stellt die Preisträger des Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden 2009 vor und berichtet über die wichtigsten Filme.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Die wilden Siebziger

Der Beginn des modernen Profi-Alpinismus

Film von Wolfgang Rebernik und Axel Traun

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Sie waren "wilde Hunde", die meisten von ihnen wurden in Tirol geboren und kannten einander schon lange: Männer wie Reinhold Messner, Peter Habeler und Wolfgang Nairz gelten als die österreichischen Erfinder des Profi-Alpinismus. Am 3. Mai 1978 standen Wolfgang Nairz, ...
(ORF)

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Sie waren "wilde Hunde", die meisten von ihnen wurden in Tirol geboren und kannten einander schon lange: Männer wie Reinhold Messner, Peter Habeler und Wolfgang Nairz gelten als die österreichischen Erfinder des Profi-Alpinismus. Am 3. Mai 1978 standen Wolfgang Nairz, Robert Schauer und Horst Bergmann gemeinsam mit Ang Phu am Gipfel des höchsten Bergs der Welt. Nur fünf Tage später erreichten Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff. Diese Leistung markierte einen Meilenstein und Wendepunkt in der Entwicklung des internationalen Alpinismus.
"Die wilden Siebziger" von Wolfgang Rebernik und Axel Traun ist ein Film über jene Aufbruchszeit, in der eine kleine bergsteigerische Elite miteinander gelernt, Expeditionen durchgeführt, die medizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens erforscht und das alpine Sponsoring eingeführt hat. Mit ihren Erfahrungen haben sie den Grundstein für professionelles Bergsteigen gelegt. In dem Film blicken sie auf jene Zeit zurück und erzählen von ihren Erfahrungen in den vergangenen drei Jahrzehnten.
(ORF)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Yellowstone - Bären, Bisons, Wölfe

Film von Dominic Weston und Paul Schullery

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Im Herzen Nordamerikas liegt eine einzigartige Wildnis: der Yellowstone Nationalpark. Im letzten Moment vor dem Zugriff der modernen Zivilisation gerettet, ist er ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie die Natur mit ein wenig Hilfe engagierter Naturschützer ihr Terrain ...
(ARD/WDR/NDR)

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Im Herzen Nordamerikas liegt eine einzigartige Wildnis: der Yellowstone Nationalpark. Im letzten Moment vor dem Zugriff der modernen Zivilisation gerettet, ist er ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie die Natur mit ein wenig Hilfe engagierter Naturschützer ihr Terrain zurückerobert. Alles begann mit Forschungsreisenden im 19. Jahrhundert. Sie waren überwältigt von der Ursprünglichkeit dieser Landschaft. Das war die Geburtsstunde einer beispiellosen Idee: Yellowstone wurde 1872 zum ersten Nationalpark der Welt erklärt. In den Anfangsjahren seiner Gründung wurden etliche Fehler begangen, so war etwa die Jagd auf Raubtiere nicht verboten. Die Konsequenz: Puma und Wolf wurden ausgerottet. Heute sind die großen Räuber zurück und haben in dieser urwüchsigen Landschaft eine neue Heimat gefunden. So spielen sich in Yellowstone wieder die alten Dramen zwischen Jägern und Gejagten ab: Auf leisen Sohlen nähert sich ein Puma seinem Opfer, Wölfe bringen im Kollektiv einen Kojoten zur Strecke, und Bären gehen auf die Jagd nach Wapitihirschen. Die Gesetze der Wildnis sind brutal. Fressen und gefressen werden, Leben und Tod bedingen einander. Doch Yellowstone ist nicht nur rau, sondern auch von erhabener Schönheit. Neben dichten Wäldern und farbenfrohen Bergwiesen sind es die über 300 Geysire, die den Landstrich so einmalig machen. Für die amerikanischen Ureinwohner war Yellowstone seit jeher ein heiliger Ort - lange, bevor die weißen Siedler ins Land kamen.
In einem eindrucksvollen Porträt zeigt der Film von Dominic Weston und Paul Schullery die faszinierende Natur Yellowstones und den harten Überlebenskampf seiner tierischen Bewohner.
(ARD/WDR/NDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Toki - Ein Gepard wird erwachsen

Film von Simon King

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Nach dem Tod seines Bruders muss der Gepard Toki allein im Lewa-Reservat im Norden Kenias zurechtkommen. Auf seinem Weg in ein selbstständiges Leben warten auf den jungen Geparden viele gefährliche Abenteuer: So kommt auch Toki immer wieder Löwen in die Quere. Zudem ...
(ARD/WDR/NDR)

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Nach dem Tod seines Bruders muss der Gepard Toki allein im Lewa-Reservat im Norden Kenias zurechtkommen. Auf seinem Weg in ein selbstständiges Leben warten auf den jungen Geparden viele gefährliche Abenteuer: So kommt auch Toki immer wieder Löwen in die Quere. Zudem streifen drei andere Gepardenmännchen in seinem Revier herum, das bedeutet zusätzlichen Ärger. Noch einmal wird er den Schutz seines "Ziehvaters" Simon King in Anspruch nehmen müssen. Der Tierfilmer hat eine harte Entscheidung zu treffen: Toki muss in ein neues Reservat umziehen.
Der Film ist die Fortsetzung des Films "Gepardenwaisen", in dem Simon King die Gepardenwaisen Sambu und Toki begleitet hat. Der britische Tierfilmer zog die beiden Raubkatzen-Babys mit der Flasche groß, brachte ihnen das Jagen bei und beobachtete ängstlich ihre ersten Schritte in der freien Wildbahn. Seine Sorge war berechtigt: Sambu wurde von einem Löwen angegriffen und getötet. Von den unzertrennlichen Brüdern blieb Toki zurück.
(ARD/WDR/NDR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Kolonialmama

Dokumentarfilm von Peter Heller, Deutschland 2009

Erstausstrahlung

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"Unser Afrika!": Peter Hellers Mutter, 99 Jahre alt, wuchs in Swakopmund auf, im heutigen Namibia. Ihr Vater war Beamter der Eisenbahngesellschaft und zeigte sich, vielleicht, allzu tapfer im Kampf gegen den Aufstand der Hereros. Als Filmemacher war Peter Heller unzählige ...

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"Unser Afrika!": Peter Hellers Mutter, 99 Jahre alt, wuchs in Swakopmund auf, im heutigen Namibia. Ihr Vater war Beamter der Eisenbahngesellschaft und zeigte sich, vielleicht, allzu tapfer im Kampf gegen den Aufstand der Hereros. Als Filmemacher war Peter Heller unzählige Male nach Afrika gereist und hatte nach "vergessenen" deutschen Kolonialgeschichten gesucht. Namibia jedoch ließ er aus. Die frühere Heimat seiner Mutter zu besuchen, lag ihm fern. Zusammen mit ihrer Familie musste sie Afrika nach Ende des Ersten Weltkriegs verlassen und war nie mehr zurückgekehrt. Die lebendigen Erinnerungen der hochbetagten Mutter an ihre Kindheit in Afrika bewegen den Autor dazu, sich nach all den Jahren mit der Geschichte "seiner Kolonialmama" zu befassen. Es ist für ihn eine letzte Gelegenheit, mit sich und seiner Mutter ins Reine zu kommen - sich mit der Vergangenheit seiner Familie in "Deutsch-Südwest" auseinanderzusetzen. Bei seinen Recherchen findet Heller am Ende ein verstörendes Dokument, das ihn die Rolle seines Großvaters bei der Niederschlagung des Herero-Aufstands hinterfragen lässt: Kaiser Wilhelm hatte Orden verliehen, auch an ihn.
Der Dokumentarfilm "Kolonialmama" ist eine persönliche Spurensuche, in der Peter Heller einen intimen Einblick auf ein Stück Kolonialgeschichte am Beispiel der eigenen Familie gewährt. Der renommierte Filmemacher, Jahrgang 1946, Autor von mehr als 40 langen Dokumentarfilmen, hat für 3sat die Langzeitbeobachtungen "Mama General" (Spezialpreis Prix Europa 1998) und "Mutterjahre" (2004) realisiert. Sein Film "Kolonialmama" entstand während der vergangenen zehn Jahre.


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23:05
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Ein Anteil am Leben

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In ihrer verkommenen Wohnung wird die leichtlebige Bedienung eines Münchner Bierlokals ermordet aufgefunden. Für Kommissar Keller scheint der Fall klar: Als Täter kommt nur in Frage, wer abends im Bierkeller von der bewussten Dame bedient wurde und sie zu später Stunde ...

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In ihrer verkommenen Wohnung wird die leichtlebige Bedienung eines Münchner Bierlokals ermordet aufgefunden. Für Kommissar Keller scheint der Fall klar: Als Täter kommt nur in Frage, wer abends im Bierkeller von der bewussten Dame bedient wurde und sie zu später Stunde nach Hause brachte. Die Kriminalpolizei stößt auf einen Stammtisch von reputierlichen Bürgern. Keiner von ihnen will etwas gesehen oder gehört haben. Außerdem stellt sich für die Kripo die Frage, wieso ausgerechnet die Aufwartefrau Anna Bergmann, die von Zeit zu Zeit in der Wohnung der Ermordeten übernachtet, auf einmal über so viel Geld verfügt.
Eine weitere Folge der Krimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode in der Hauptrolle.


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0:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Messias - Im Zeichen der Angst

(Messiah III: The Promise - Part 1)

Spielfilm, Großbritannien/USA 2004

Darsteller:
Red MetcalfeKen Stott
Kate BeauchampFrances Grey
Duncan WarrenNeil Dudgeon
Susan MetcalfeMichelle Forbes
Philip RyderTom Ellis
Pace TierneyLiam Cunningham
u.a.
Regie: David Drury

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Bei einem Verhör in einem Londoner Gefängnis werden Sergeant Kate Beauchamp und ihr Kollege Duncan Warren in eine Gefangenenrevolte verwickelt. Während Duncan entkommen kann, wird Kate mit einigen anderen als Geisel genommen. Chief Inspector Red Metcalfe hat den ...

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Bei einem Verhör in einem Londoner Gefängnis werden Sergeant Kate Beauchamp und ihr Kollege Duncan Warren in eine Gefangenenrevolte verwickelt. Während Duncan entkommen kann, wird Kate mit einigen anderen als Geisel genommen. Chief Inspector Red Metcalfe hat den Anführer der Gefangenen, Pace Tierney, in schlechter Erinnerung: Tierney hatte auch ihn vor elf Jahren als Geisel genommen. Als die Situation eskaliert, ein Gefangener bei lebendigem Leib verbrannt wird und Kate in Lebensgefahr schwebt, lässt Metcalfe den Gefängnistrakt stürmen. Etliche Verletzte werden ins nahe gelegene St.-Paul's-Krankenhaus gebracht, wo sich der junge Arzt Dr. Philip Ryder um Kate kümmert, während Direktorin Clare Fenton und Chefarzt Carl Henderson die Gefangenen am liebsten so schnell wie möglich loswerden würden. Kurz darauf wird Tierney ermordet. Der Verdacht fällt auf den Gefangenen Sal Meti, der gemeinsam mit Gerry White gegen Tierney aussagen wollte. Als White kurz darauf ebenfalls umgebracht wird, fürchtet Meti um sein Leben.
Schaurige Morde, ein hartnäckiger Ermittler und verschüttete Wahrheiten, die mit Macht ans Licht drängen: Die Markenzeichen der "Messias"-Thriller sorgen auch im dritten Zweiteiler der bekannten BBC-Reihe für Hochspannung. Dieses Mal steht die britische Fernsehschauspielerin Frances Grey in der Rolle von Sergeant Kate Beauchamp im Zentrum des Geschehens.

Die Fortsetzung des Zweiteilers "Messias - Der Tod tilgt alle Schuld" zeigt 3sat am Sonntag, 29. November, um 23.55 Uhr.


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1:30

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:00
Stereo-Ton

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8 c-Moll

Wiener Musikverein, 1988

Karajan-Nachlass

Orchester: Wiener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Herbert von Karajan


(ORF)


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3:30
Stereo-Ton16:9 Format

Best of - Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2009

(Wh.)


(ARD/SWR/3sat)


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4:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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4:45
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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