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November 2017
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Samstag, 21. November
Programmwoche 48/2009
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6:05
16:9 Format

Gesichter Europas

Film von Michael Grotenhoff

Ein Laden in Sillerud, Schweden

Rikard Ohlins Landhandel

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Er ist der Knotenpunkt für Handel und Kommunikation in den dünn besiedelten Gebieten Schwedens: der Landhandel. Ob auf abgelegenen Schären, im einsamen Gebirge, in dichten Wäldern oder auf dem platten Land - er ist für die Menschen lebenswichtig. Dort kaufen sie ihre ...

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Er ist der Knotenpunkt für Handel und Kommunikation in den dünn besiedelten Gebieten Schwedens: der Landhandel. Ob auf abgelegenen Schären, im einsamen Gebirge, in dichten Wäldern oder auf dem platten Land - er ist für die Menschen lebenswichtig. Dort kaufen sie ihre Lebensmittel und ihre Zeitung, nehmen Post und Pakete in Empfang, holen ihre Bestellungen vom staatlichen Alkoholladen oder der Apotheke ab, leihen sich ein Video für den einsamen Samstagabend aus oder tanken Benzin, um anschließend wieder in ihre Einöde zu entschwinden.
Der Film stellt Rikard Ohlins Landhandel in Sillerud vor.


6:35
16:9 Format

Gesichter Europas

Ein Laden in Porto

Film von Antonio Cascais und Eberhard Rühle

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Als Antero Braga vor zwölf Jahren die Livraria Lello übernahm, ging sein Lebenstraum in Erfüllung. Doch die bekannteste und älteste Buchhandlung Portos war ziemlich heruntergekommen und stand kurz vor der Pleite. Nur durch das zähe Engagement des erfahrenen ...

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Als Antero Braga vor zwölf Jahren die Livraria Lello übernahm, ging sein Lebenstraum in Erfüllung. Doch die bekannteste und älteste Buchhandlung Portos war ziemlich heruntergekommen und stand kurz vor der Pleite. Nur durch das zähe Engagement des erfahrenen Buchhändlers konnte eine der schönsten Buchhandlungen Europas gerettet werden. Antero Braga ließ das Geschäft von Grund auf renovieren, organisierte Lesungen und viele andere Kulturveranstaltungen und hauchte dem traditionsreichen Buchladen wieder neues Leben ein. In den vergangenen Jahren haben die berühmtesten zeitgenössischen Schriftsteller Portugals auf der prächtigen edelholzverzierten Galerie des Buchladens aus ihren Werken gelesen. Wie schon vor 100 Jahren ist die Livraria Lello wieder ein Wahrzeichen und eine Kulturinstitution der Stadt.
Der Film von Antonio Cascais und Eberhard Rühle stellt die Buchhandlung Livraria Lello in Porto vor und begleitet Antero Braga durch seine Heimatstadt.


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Extra en español (1/13)

Sitcom in spanischer Sprache

La llegada de Sam

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Lola bekommt Post von Sam, ihrem ehemaligen Brieffreund aus den USA. Er kündigt sein Kommen für den 14. Juli an. Mit Entsetzen stellen Lola und ihre Freundin Ana fest, dass dies heute ist, da klingelt es auch schon an der Tür. Enttäuscht stellen die beiden Mädchen ...
(ARD/SWR/WDR)

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Lola bekommt Post von Sam, ihrem ehemaligen Brieffreund aus den USA. Er kündigt sein Kommen für den 14. Juli an. Mit Entsetzen stellen Lola und ihre Freundin Ana fest, dass dies heute ist, da klingelt es auch schon an der Tür. Enttäuscht stellen die beiden Mädchen fest, dass Sam merkwürdig aussieht und auch noch sehr schlecht spanisch spricht. Schnell sind sie genervt und überlassen Sam ihrem Nachbarn Pablo, der Sam Spanisch beibringen soll. Pablo nutzt die Gelegenheit, um Sam Sätze beizubringen, die die Mädchen ärgern werden. Prompt stolpert Sam von einem Fettnäpfchen ins nächste. Lola und Ana beschließen deshalb, Sam zu sagen, dass er wieder gehen muss. Sie ändern ihre Meinung aber schlagartig, als er leicht bekleidet aus dem Badezimmer kommt. Sie sind einfach hingerissen von seinem tollen Körper. Pablo entdeckt währenddessen auf der Titelseite einer Zeitschrift, dass Sam zu einer der reichsten Familien Amerikas gehört. Sam bittet Pablo, sein Geheimnis für sich zu behalten, weil er versuchen will, echte Freunde zu gewinnen, die sich nicht nur seines Geldes wegen für ihn interessieren.
Erste Folge eines 13-teiligen spanischen Sprachkurses in Form einer Sitcom.

3sat zeigt die 13-teilige Reihe "Extra en español" samstags um 7.00 Uhr.
(ARD/SWR/WDR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

kulturplatz

Das Magazin für Kultur des Schweizer Fernsehens

Moderation: Eva Wannenmacher

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:40

Ferdinand von Saar - Chronist des alten Österreich

Film von Brigitte Vacha

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Der Erzähler, Lyriker und Dramatiker Ferdinand Ludwig Adam von Saar wurde am 30. September 1833 in Wien geboren. Er ist nur drei Jahre jünger als Kaiser Franz Josef, dessen Ära sich mit der Lebens- und Schaffenszeit des Dichters deckt. Als 15-Jähriger erlebt Saar die ...
(ORF)

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Der Erzähler, Lyriker und Dramatiker Ferdinand Ludwig Adam von Saar wurde am 30. September 1833 in Wien geboren. Er ist nur drei Jahre jünger als Kaiser Franz Josef, dessen Ära sich mit der Lebens- und Schaffenszeit des Dichters deckt. Als 15-Jähriger erlebt Saar die Revolution 1848, als reifer Schriftsteller die großen baulichen und gesellschaftlichen Veränderungen der Kaiserstadt während des Ringstraßenbaus. Dem Alten zugetan, dem Neuen skeptisch entgegentretend, schreibt er seine berühmten "Wiener Elegien". In seinen "Novellen aus Österreich" wird er zum unbestechlichen Augenzeugen der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, des Niedergangs des Adels und des Militärs. Saar profitiert vom Mäzenatentum des Wiener Großbürgertums, das Wissenschaft und Kunst gleichermaßen fördert. Er ist in den Salons ebenso zu Hause wie auf den Schlössern. Doch nie verlässt er die Position des bürgerlichen Chronisten, des stillen Beobachters am Rand der Gesellschaft. Als Dichter steht Saar zwischen den Generationen - rund 40 Jahre jünger als Franz Grillparzer, etwa 30 Jahre älter als Arthur Schnitzler. Er spürt den Niedergang der alten Welt, aber die Moderne ist für ihn noch nicht angebrochen. Seine Zeit ist der Historismus, seine geistige Heimat der Skeptizismus typisch österreichischer Prägung, sein Stil der Realismus: klarsichtig und wehmütig zugleich. Im Alter von 73 Jahren erkrankt Ferdinand von Saar unheilbar an Krebs, 1906 begeht er Selbstmord. Seinen Tod wie den Niedergang einer ganzen Epoche bedauern Sigmund Freud, Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal und viele andere. Heute gilt Ferdinand von Saar neben Marie von Ebner-Eschenbach als der bedeutendste realistische Erzähler der österreichischen Literatur gegen Ende des 19. Jahrhunderts und Wegbereiter der Wiener Moderne.
Die Dokumentation von Brigitte Vacha stellt den Chronisten des alten Österreichs vor.
(ORF)


10:05

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk (8/13)

Von Eckart Hachfeld nach dem Roman von Jaroslav Hasek,

Österreich 1975

Darsteller:
SchwejkFritz Muliar
MarieBrigitte Swoboda
Frau MüllerHelly Servi
Frau PalivecBibiana Zeller
BretschneiderHeinrich Schweiger
PolizeipräsidentRobert Dietl
u.a.
Regie: Wolfgang Liebeneiner

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Prag während der Kriegstage: So gut es in diesen schlechten Zeiten eben geht, versuchen Frau Müller und das Straßenmädchen Anna, das Leben ihres Helden schön zu gestalten. Schwejk versucht sich in verschiedenen Berufen, um seiner Marie nicht auf der Tasche zu liegen. ...
(ORF)

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Prag während der Kriegstage: So gut es in diesen schlechten Zeiten eben geht, versuchen Frau Müller und das Straßenmädchen Anna, das Leben ihres Helden schön zu gestalten. Schwejk versucht sich in verschiedenen Berufen, um seiner Marie nicht auf der Tasche zu liegen. Erst arbeitet er in einer Drogerie, dann als Friseur. Wieder stößt er mit der Polizei und natürlich mit dem Agenten Bretschneider zusammen, entgeht mit knapper Not den Nachstellungen einer Dame namens Julia und wird schließlich, der besseren Kontrolle wegen, von der Polizei zur Abrichtung von Dienst- und Meldehunden eingestellt. Es gelingt ihm, einen Hund so fabelhaft zu dressieren, dass der Polizeipräsident sich nur durch kopflose Flucht vor dem Zerfleischtwerden retten kann.
Die Fernsehserie "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" von Eckart Hachfeld misst den zeitgeschichtlichen und zeitkritischen Elementen des zugrunde liegenden Romans von Jaroslav Hasek ebenso viel Gewicht bei wie den Abenteuern der Titelfigur.
(ORF)


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11:05

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk (9/13)

Von Eckart Hachfeld nach dem Roman von Jaroslav Hasek,

Österreich 1975

Darsteller:
SchwejkFritz Muliar
MarekHeinz Marecek
WoditschkaFranz Gary
Feldkurat KatzKurt Sowinetz
BretschneiderHeinrich Schweiger
Leutnant DubRainer Artenfels
u.a.
Regie: Wolfgang Liebeneiner

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Schwejk erweist sich wahrhaftig als braver Soldat: Vor den Nachstellungen Bretschneiders flüchtet er zum Militär. An der italienischen Front feiert er ein Wiedersehen mit dem Feldkuraten Katz. Dann wird Schwejk zur Marine versetzt und bewacht ein Munitionsdepot so ...
(ORF)

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Schwejk erweist sich wahrhaftig als braver Soldat: Vor den Nachstellungen Bretschneiders flüchtet er zum Militär. An der italienischen Front feiert er ein Wiedersehen mit dem Feldkuraten Katz. Dann wird Schwejk zur Marine versetzt und bewacht ein Munitionsdepot so perfekt, dass es in die Luft fliegt. Schließlich fliegt er selbst in die Luft - aus Versehen, versteht sich, mit einem Doppeldecker des österreichischen Heers und mit einem rumänischen Waffenbruder an Bord, der Gott sei Dank noch rechtzeitig mit dem Fallschirm abspringt, ehe Schwejk irgendwo in Ungarn bruchlanden kann und auf gefährlichen Umwegen zu seiner Truppe und seinem Oberleutnant Lukasch zurückfindet.
Die Fernsehserie "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" von Eckart Hachfeld misst den zeitgeschichtlichen und zeitkritischen Elementen des zugrunde liegenden Romans von Jaroslav Hasek ebenso viel Gewicht bei wie den Abenteuern der Titelfigur.
(ORF)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Südtirol



Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Thadeusz - Best of

Gesprächssendung mit Jörg Thadeusz


Das Beste aus der Gesprächssendung "Thadeusz" mit Moderator Jörg Thadeusz.
(ARD/RBB)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10

Notizen aus dem Ausland



Monothematische, kurze Beiträge über die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

quer

... durch die Woche mit Christoph Süß


Die Magazinsendung mit Christoph Süß - von Querköpfen für Querdenker, die in spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen auf besondere Weise den Ereignissen der Woche auf den Grund geht.
(ARD/BR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Hessenreporter



Reportagen aus dem hessischen Alltagsleben.
(ARD/HR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bunte Götter

Vom Farbrausch der Antike

Film von Rudolf Schmitz

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Betrachtet man die künstlerischen Hinterlassenschaften der Antike, so geht man davon aus, dass sie marmorweiß war. Viele der Skulpturen und Tempelarchitekturen der Antike waren jedoch nicht nur farbig, sondern von greller Buntheit, und zeigten eine höchst irritierende ...
(ARD/HR)

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Betrachtet man die künstlerischen Hinterlassenschaften der Antike, so geht man davon aus, dass sie marmorweiß war. Viele der Skulpturen und Tempelarchitekturen der Antike waren jedoch nicht nur farbig, sondern von greller Buntheit, und zeigten eine höchst irritierende und suggestive Bemalung. Kronzeuge der "farbigen Antike" ist der Archäologe Vinzenz Brinkmann. Gemeinsam mit einer Gruppe von Wissenschaftlern erforscht er seit mehr als 25 Jahren dieses Thema. Mit den neuesten Techniken wurden Farbreste auf originalen Skulpturen analysiert, Originalabdrücke von den Plastiken genommen und diese authentisch bemalt. Heraus kam ein greller Figurenreigen, der eher Disneyland als Alt-Athen vermuten lässt. Eine beeindruckende Sammlung dieser Rekonstruktionen zeigte zum Jahreswechsel 2008/2009 das Frankfurter Museum Liebighaus, dessen Antikensammlung Vinzenz Brinkmann leitet.
Der Film von Rudolf Schmitz erzählt vom langen Weg der Erkenntnis, den die Kunsthistoriker seit dem 19. Jahrhundert gegangen sind, und konfrontiert mit der erheiternd verstörenden Wahrheit einer popfarbenen Antike. Am Beispiel des sogenannten Perserreiters, der einst auf der Akropolis stand, wird gezeigt, wie die Bemalung der Repliken zustande kommt. Rudolf Schmitz begleitet Vinzenz Brinkmann bei seiner Spurensuche in Griechenland, reist zum Aphaia-Tempel auf der Insel Ägina und erhält schließlich eine Sondergenehmigung für Dreharbeiten im noch nicht eröffneten neuen Akropolis-Museum in Athen. Wie geht man heute mit der bunten Wahrheit um, mit der schockfarbenen Antike, der verblüffenden Pop Art im Antikenmuseum? Will man die Sinnlichkeit der Antike wirklich sehen, will man ihre Erzähllust genießen, ins pralle Leben eintauchen? Oder verletzt es die Gefühle, die bisherige Auffassung von abendländischer Kultur?
(ARD/HR)


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Glamour, Gicht und Grandhotels

Böhmens berühmte Bäder

Film von Arndt Wittenberg

(aus der Sendereihe "Wir in Europa - Nachbarn")

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Jahrhundertelang kurten Monarchen und sonstiger Adel, Reiche und Schöne, Dichter und Denker in Böhmens prächtigen Bädern. Doch mit dem Zweiten Weltkrieg brach dort der Kurbetrieb zusammen. Über die prunkvollen Fassaden in Karlsbad, Marienbad und Franzensbad legte sich ...
(ARD/BR)

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Jahrhundertelang kurten Monarchen und sonstiger Adel, Reiche und Schöne, Dichter und Denker in Böhmens prächtigen Bädern. Doch mit dem Zweiten Weltkrieg brach dort der Kurbetrieb zusammen. Über die prunkvollen Fassaden in Karlsbad, Marienbad und Franzensbad legte sich sozialistisches Einheitsgrau. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer erstrahlt das Bäderdreieck wieder in altem Glanz. Karlsbad, das mondänste der drei böhmischen Bäder, ist mittlerweile fest in russischer Hand. Neureiche Russen haben den Kurort zu einer teuren Einkaufsoase gemacht. Marienbad und Franzensbad dagegen sind Wellness-Paradiese für jedermanns Geldbeutel. Viele deutsche Kurgäste verweilen dort im Winter wochenlang - die Preise sind niedrig, und die Krankenkasse zahlt dazu.
Der Film von Arndt Wittenberg stellt Böhmens berühmte Bäder vor.
(ARD/BR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Frau-TV

Moderation: Lisa Ortgies


Das Frauenmagazin mit spannenden Porträts, viel Service und aktuellen Themen - nicht nur für Frauen interessant.
(ARD/WDR)


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16:00
16:9 Format

Kinotipp

Von Peter Paul Huth

Erstausstrahlung


"Kinotipp" gibt eine qualitative Empfehlung für eine aktuelle Kinoproduktion.


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16:05

Caprona - Das vergessene Land

(The Land That Time Forgot)

Spielfilm, Großbritannien 1974

Darsteller:
Bowen TylerDoug McClure
Kapitän Von SchoenvortsJohn McEnery
Lisa ClaytonSusan Penhaligon
BradleyKeith Barron
DietzAnthony Ainley
BorgGodfrey James
Regie: Kevin Connor

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Die an einer englischen Küste angespülte Blechdose mit einer alten Nachricht bringt eine unglaubliche Geschichte an den Tag: Nachdem ein britischer Frachter von einem deutschen U-Boot des Ersten Weltkriegs torpediert worden ist, gelingt es einigen Schiffbrüchigen, unter ...

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Die an einer englischen Küste angespülte Blechdose mit einer alten Nachricht bringt eine unglaubliche Geschichte an den Tag: Nachdem ein britischer Frachter von einem deutschen U-Boot des Ersten Weltkriegs torpediert worden ist, gelingt es einigen Schiffbrüchigen, unter Führung des Amerikaners Bowen Tyler, an Bord des U-Boots zu gelangen und das Kommando an sich zu reißen. Der deutsche Kapitän kann jedoch den Kompass verstellen, und so nimmt das Schiff Kurs auf die Antarktis. Der gemeinsame Kampf ums Überleben macht die Kriegsgegner bald zu Kameraden. Die Besatzung wird in den Südatlantik verschlagen und entdeckt dort das von James Cook erstmals gesichtete Caprona. Die Insel ist nur durch einen unterirdischen Fluss zu erreichen und zeigt sich zunächst als blühendes Paradies. Doch der Frieden wird bald durch Dinosaurier und Eingeborene gestört. Während die Mannschaft mit dem Filtern eines Erdölvorkommens beschäftigt ist, bricht ein Vulkan aus. Einzig Tyler und die englische Biologin Lisa Clayton überleben das Inferno. Sie machen sich auf, die geheimnisvolle Insel zu erforschen.
Liebevoll gestalteter Fantasyfilm nach einem Roman des "Tarzan"-Schöpfers Edgar Rice Burroughs mit beachtlichen Tricks. "Caprona - Das vergessene Land" war einer der letzten Filme der englischen Amicus-Produktion, mit Horror-Episodenfilmen wie "Die Todeskarten des Dr. Schreck" und "Geschichten aus der Gruft" eine der großen Konkurrentinnen der Hammer-Filme.


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Moderation: Annabelle Mandeng

Erstausstrahlung

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Die Scheidungsrate in Deutschland schwankt auf einem dauerhaft hohen Niveau. Seit einiger Zeit jedoch zeichnet sich eine neue Entwicklung ab: In der Gruppe der Älteren nimmt die Scheidungsrate rapide zu. Immer mehr Paare trennen sich nach 20, 30, manchmal sogar nach 40 ...

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Die Scheidungsrate in Deutschland schwankt auf einem dauerhaft hohen Niveau. Seit einiger Zeit jedoch zeichnet sich eine neue Entwicklung ab: In der Gruppe der Älteren nimmt die Scheidungsrate rapide zu. Immer mehr Paare trennen sich nach 20, 30, manchmal sogar nach 40 Ehejahren. In etwa zwei Dritteln der Fälle sind es die Frauen, die das Zusammenleben mit ihrem Partner nicht länger ertragen wollen oder können. Doch was kommt danach? Eine Trennung nach so langer Zeit ist immer ein Schock, nicht nur für den verlassenen Partner, sondern auch für den, der geht.
"vivo" fragt: Welche Probleme schafft der Entschluss, nach einem langen gemeinsamen Leben getrennte Wege zu gehen - und wie kann man sie lösen? Moderatorin Annabelle Mandeng trifft Menschen, die sich nach vielen Ehejahren zur Scheidung entschlossen haben und zeigt, dass auch der Mut zur späten Trennungen für beide Partner eine Chance sein kann. Eine Alternative zur Trennung ist das Modell "Living Apart Together", das bislang eher unter jüngeren Paaren angesagt war. Jetzt entdecken auch die Älteren die Vorteile von getrennten Wohnungen. "vivo" stellt ein Ehepaar vor, das sich nach langer Ehe und nach vielen Krisen entschlossen hat, zusammenzubleiben - in verschiedenen Wohnungen.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Not am Mann

Film von Konrad Herrmann

(aus der ARD-Reihe "Sachsen-Anhalt Spezial - Die Reportage")

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Bitte nicht schon wieder diese Geschichten von der Abwanderung junger Frauen in die alten Bundesländer. Viel spannender ist doch die Frage: Wer bleibt eigentlich - im Wortsinne - zurück? Sind es nicht die Männer, besonders die jungen? Wird der männliche Held der Arbeit ...
(ARD/MDR)

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Bitte nicht schon wieder diese Geschichten von der Abwanderung junger Frauen in die alten Bundesländer. Viel spannender ist doch die Frage: Wer bleibt eigentlich - im Wortsinne - zurück? Sind es nicht die Männer, besonders die jungen? Wird der männliche Held der Arbeit nicht mehr gebraucht? In Sachsen-Anhalt gerät etwas in Bewegung, das noch belächelt wird, aber schon bald Vorbild werden könnte: Matthias (18) aus Nachterstedt lernt Arzthelfer, Marcel (26) ist Kindergärtner in Magdeburg und Sebastian (23) Sekretär einer Chefin in Köthen. Berufe, in denen eigentlich Frauen dominieren, aber die sind ja bekanntlich weg. Für Matthias ist es wunderbar, in der Berufsschule als einziger Junge in einer Klasse mit 23 Mädchen zu sitzen und bei Marcel freuen sich die Fünfjährigen im Kindergarten besonders, wenn er mit ihnen kocht. Oft fehlt ihren Müttern zu Hause die Zeit dafür und ein Vater ist auch nicht überall Standard. Wenn dann noch Sebastian jeden Morgen die schmutzigen Tassen aus den Büros in die Küche bringt und neuen Kaffee kocht, verschieben sich schon mal die gewohnten Bilder. Können das die Männer überhaupt: Spritzen setzen, behutsam mit Vorschulkindern spielen oder den Büroalltag leiten? Damit nicht alle Klischees zusammenbrechen: Matthias trainiert jeden Tag boxen, und Sebastian steigt nach Diktat und Blumen gießen in seinen tiefer gelegten Opel und fährt röhrend davon. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Wandel in den Geschlechterrollen überall zu spüren ist. Unterschätzen sollten Männer diese Entwicklungen nicht. Sonst wird man vielleicht eines Tages wirklich fragen: Not am Mann?
Die Reportage erzählt die Geschichte dreier junger Männer aus Sachsen-Anhalt, die mit dem "Zurückbleiben" auf äußerst ungewöhnliche Weise umgehen.
(ARD/MDR)


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18:30
Stereo-Ton

Schuld und Sühne: Witali Kalojew

Geschichte eines Täters und eines Opfers

Reportage von Gregor Sonderegger, Christof Franzen

und Christoph Müller
(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Witali Kalojew verlor 2002 beim Flugzeugzusammenstoß von Überlingen seine gesamte Familie. Im Februar 2004 brachte er im Affekt den zum Zeitpunkt der Katastrophe diensthabenden Fluglotsen um. Mittlerweile hat der Russe seine Straße verbüßt: Am 12. November 2007 wurde ...

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Witali Kalojew verlor 2002 beim Flugzeugzusammenstoß von Überlingen seine gesamte Familie. Im Februar 2004 brachte er im Affekt den zum Zeitpunkt der Katastrophe diensthabenden Fluglotsen um. Mittlerweile hat der Russe seine Straße verbüßt: Am 12. November 2007 wurde er in die Freiheit entlassen.
"Schuld und Sühne: Witali Kalojew" begleitet Kalojew nach seiner Haftentlassung zurück in seine russische Heimat, wo er als Märtyrer begrüßt wurde.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen im Visier (7/7)

Der Lehrermord von St. Gallen

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Im Januar 1999 wurde im schweizerischen St. Gallen der Lehrer Paul Spirig ermordet. Der Täter: Ded Gecaj, ein Kosovo-Albaner und Vater einer Schülerin. Gecaj erschoss Spirig aus nächster Nähe. Das Besprechungszimmer 103 im Schulhaus Engelwies wurde zum Tatort. Schüler ...

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Im Januar 1999 wurde im schweizerischen St. Gallen der Lehrer Paul Spirig ermordet. Der Täter: Ded Gecaj, ein Kosovo-Albaner und Vater einer Schülerin. Gecaj erschoss Spirig aus nächster Nähe. Das Besprechungszimmer 103 im Schulhaus Engelwies wurde zum Tatort. Schüler und Lehrpersonen standen unter Schock. Nachdem Gecaj seine eigene Familie von der Tat informiert hatte, setzte er sich in seine Heimat ab, wo er seither lebt. Mit dieser Flucht entzieht sich Gecaj bis heute erfolgreich der Schweizer Justiz. Paul Spirig unterrichtete eine Realschul-Klasse mit 20 Jugendlichen. Eine seiner Schülerinnen war Besarta Gecaj, die Tochter von Ded Gecaj. Gecaj, ein katholischer Patriarch, isolierte seine Tochter und verbot ihr wiederholt die Teilnahme an Schulaktivitäten. Besarta wandte sich oft an ihren Lehrer, erzählte ihm von den Problemen, die sie mit ihrem Vater hatte. Irgendwann muss sie den Lehrer auch in ihr bedrückendstes Problem eingeweiht haben: den sexuellen Missbrauch durch ihren eigenen Vater. Andy Prinzing, heute Leiter des Engelwies-Schulhauses, hält das Verbrechen deshalb nicht für ein Integrationsproblem, sondern für ein "Vertuschungsverbrechen, um eigene Schandtaten unter den Tisch zu wischen". Davon gehen auch die Ermittlungsbehörden aus. Ursula Brasey, zuständige Untersuchungsrichterin: "Ich will den Missbrauch nicht im Detail schildern. Doch für mich ist es - und ich bin schon lange in der Strafverfolgung tätig - der schlimmste Fall, der mir je begegnet ist."
Die letzte Folge der siebenteiligen Reihe "Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen im Visier" rollt den Lehrermord von St. Gallen noch einmal auf - ein Fall, der auch zehn Jahre später noch nicht erledigt ist: weder juristisch noch gesellschaftlich.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Haydns Kopf

Film von Ute Gebhardt

Erstausstrahlung

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Joseph Haydn starb am 31. Mai 1809. Sein Kopf wurde Opfer des spektakulärsten Schädelraubs in der Geschichte. Haydn war erst fünf Tage tot, als ein Totengräber sein Grab öffnete und den Komponisten enthauptete: Auftakt für eine wirre Odyssee des Schädels und einen ...

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Joseph Haydn starb am 31. Mai 1809. Sein Kopf wurde Opfer des spektakulärsten Schädelraubs in der Geschichte. Haydn war erst fünf Tage tot, als ein Totengräber sein Grab öffnete und den Komponisten enthauptete: Auftakt für eine wirre Odyssee des Schädels und einen wahren Haydn-Krimi. Erst mit Haydns Umbettung nach Eisenstadt elf Jahre später, wird das kopflose Skelett entdeckt. Der Kopf des Komponisten ging durch viele Hände. Die "Reise" des Schädels endete erst 1954 mit einer zweiten Bestattung Haydns in Eisenstadt. Unklar ist, ob damals wirklich der echte Haydn-Schädel in den Marmorsarkophag der Bergkirche gelegt wurde.
Ute Gebhardt folgt der seltsamen Geschichte des Schädels und legt dabei die Motive der Handelnden zwischen hemmungslosem Wissensdurst und überkommener Reliquienverehrung frei. Präzise entschlüsselt sie die historische Geschichte und lässt die Echtheit des Schädels mit modernsten gerichtsmedizinischen Methoden überprüfen. Eine Gesichtsrekonstruktion der Freiburger Anthropologin Ursula Wittwer-Backofen löst den Fall. Der Schädel selbst wird zur Spur, die in Haydns Leben führt. Wie sah Haydns Gesicht wirklich aus? Welche Krankheiten könnten Spuren am Schädel hinterlassen haben? Was ist über Haydns Gewohnheiten, seine alltäglichen Lebensverhältnisse zu erfahren? Der Musikhistoriker Peter Wehle führt an die biografischen Schauplätze des großen Komponisten in Österreich und Ungarn. Humorvoll und pointiert erzählt er aus Haydns Leben. Der Historiker Otto E. Plettenbacher und der Wiener Medizinhistoriker Anton Neumayr stellen profunde Analysen zur Schädelproblematik.

2009 jährt sich Joseph Haydns Todestag zum 200. Mal. 3sat stellt aus diesem Anlass Zeit, Leben und Musik des Komponisten vor. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, zeigt 3sat das Oratorium "Die Schöpfung HOB.XXI:2" aus dem Haydnsaal im Schloss Esterházy. Ein Konzert vom Mai 2009. Um 22.50 Uhr folgt die Dokumentation "Haydn reloaded".


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21:00
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Die Schöpfung HOB.XXI:2

Oratorium von Joseph Haydn

Haydnsaal im Schloss Esterházy, Mai 2009

Darsteller:
Annette DaschSopran
Christoph StrehlTenor
Thomas QuasthoffBassbariton
Chor: Wiener Kammerchor
Orchester: Österreichisch-Ungarische
Orchester: Haydn-Philharmonie
Musikalische Leitung: Adam Fischer

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Das 1798 zunächst in privatem Rahmen in Wien uraufgeführte Oratorium "Die Schöpfung" war das Resultat einer langen schöpferischen Gedankenarbeit Joseph Haydns (1732 - 1809). Er fasste in diesem Werk seine jahrzehntelange kompositorische Erfahrung zusammen und ...
(ORF)

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Das 1798 zunächst in privatem Rahmen in Wien uraufgeführte Oratorium "Die Schöpfung" war das Resultat einer langen schöpferischen Gedankenarbeit Joseph Haydns (1732 - 1809). Er fasste in diesem Werk seine jahrzehntelange kompositorische Erfahrung zusammen und behandelte besonders den Orchestersatz in einer vorausschauenden Weise, die weit ins 19. Jahrhundert hineinreichte. Drei Solisten repräsentieren die Erzengel und erzählen und kommentieren die sechs Tage der Schöpfung, die Entstehung der Elemente und der Natur. Der dritte Teil beschreibt den Garten Eden und die ersten Stunden von Adam und Eva.
In der Aufzeichnung aus dem akustisch besonders kostbaren Haydnsaal in Eisenstadt vom Mai 2009 übernehmen Annette Dasch (Gabriel) und Thomas Quasthoff (Raphael) neben ihren Engelrollen auch die Partien von Eva und Adam. Den Uriel gestaltet Christoph Strehl. Der Wiener Kammerchor singt die monumentalen Chorpassagen, begleitet von der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie unter der Leitung von Adam Fischer.
(ORF)


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22:50
Stereo-Ton16:9 Format

Haydn reloaded

Film von Theo Roos

Erstausstrahlung

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Beethoven schrieb für die Götter, heißt es, und Haydn für die Menschen. Joseph Haydn verbreitet das Image einer väterlichen Heiterkeit. Als Sohn eines Wagenbauers hat er es weit gebracht. Die Verlage reißen sich um ihn, seine Musik wird in Kneipen gesungen, auf der ...

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Beethoven schrieb für die Götter, heißt es, und Haydn für die Menschen. Joseph Haydn verbreitet das Image einer väterlichen Heiterkeit. Als Sohn eines Wagenbauers hat er es weit gebracht. Die Verlage reißen sich um ihn, seine Musik wird in Kneipen gesungen, auf der Gasse gepfiffen und in Sälen getanzt. Die Leichtigkeit in Haydns Kompositionen lässt leicht vergessen, von welchen Spannungen sein Leben und sein Schaffen begleitet waren. Wer war dieser Mann, der oft mit jovialem Schulterklopfen als "Papa Haydn" bezeichnet wird? Verkörpert er die Leichtigkeit der Wiener Klassik? War er ein Experimentierer, ein Arbeitsgenie, ein Wanderer zwischen zwei Welten?
Der Film von Theo Roos entstaubt das naive Bild des "Papa Haydn". Ausgangspunkt ist Haydns Oratorium "Die Schöpfung", ein Werk, das die Klischees Lügen straft und die Widersprüche des Wiener Klassikers spiegelt. Der Film folgt Haydn zu den Schlüsselorten seiner Biografie: nach Rohrau und Eisenstadt, ins Schloss Esterházy, das für die Jahre der Isolation des Komponisten und größter künstlerischer Schaffensdichte steht, und in die Musikmetropolen London und Wien. Es war die Ambivalenz zwischen Dorf und Welt, in der sich der berühmte Komponist bewegte. Trotz der Enge des höfischen Lebens konnte Haydn experimentieren und unnachahmlich werden. Er findet den Tonfall, der den Zeitgeschmack Europas trifft. Im Studio gedrehte Spielszenen mit Helge Schneider lassen die Biografie und Eigenheiten des großen Komponisten lebendig werden. Teresia Bardi, Sophie von Kessel, Otto Biber und andere äußern sich zum Leben des Komponisten, zu seinem Charakter, seiner Zeit und seiner Musik aus verschiedenen Blickwinkeln.


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23:40
Stereo-Ton16:9 Format

Menschen bei Maischberger



Sandra Maischberger diskutiert mit Top-Gästen aus Politik, Gesellschaft, Boulevard und Sport über das Thema der Woche - journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend.
(ARD/WDR)


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1:00
Stereo-Ton16:9 Format

lebens.art


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Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv. Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere ...
(ORF)

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Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv. Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.
(ORF)


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2:00
Stereo-Ton16:9 Format

das aktuelle sportstudio

Moderation: Katrin Müller-Hohenstein


Das Neueste aus dem Sport - mit Spielergebnissen, Bewertungen und Hintergrundgesprächen mit Spitzensportlern und Funktionären.


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3:15
Stereo-Ton16:9 Format

Tina Turner: One Last Time in Concert

Wembley Stadion, London, Großbritannien, 2000

Regie: David Mallet

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Tina Turner wird am 26. November 1939 in Nutbush bei Brownsville, Tennessee, geboren. In der Clubszene von St. Louis trifft sie 1956 den Gitarristen Ike Turner, bei dem sie Aushilfssängerin wird. Als 1959 bei einer Plattenaufnahme die vorgesehene Sängerin ausfällt, ...

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Tina Turner wird am 26. November 1939 in Nutbush bei Brownsville, Tennessee, geboren. In der Clubszene von St. Louis trifft sie 1956 den Gitarristen Ike Turner, bei dem sie Aushilfssängerin wird. Als 1959 bei einer Plattenaufnahme die vorgesehene Sängerin ausfällt, springt Tina Turner kurzfristig ein und singt "Fool in Love". Der Song wird ein großer Erfolg. Ike Turner, den sie wenig später heiratet, verpflichtet sie nun fest als Leadsängerin und gibt ihr den Künstlernamen "Tina". Mit ihrer "Ike and Tina Turner Revue" erobern sie nicht nur die Südstaaten der USA, sondern auch das weiße Publikum. 1971 wird ihre Show mit einem Grammy ausgezeichnet. Nachdem sich Tina und Ike im Juli 1976 trennen, wird es still um Tina Turner. Ein Comeback zeichnet sich erst ab, als 1981 die englische Techno-Pop-Band Heaven 17 mit ihr den Temptations-Klassiker "Ball of Confusion" aufnimmt und für ihr späteres Soloalbum einige Songs produziert. Es ist der Beginn ihrer großen zweiten Karriere. Schließlich erlebt Tina Turner mit ihrem am 1. November 1999 erschienen Album "Twenty Four Seven" ihre größten Erfolge seit Jahren. Im März 2000 startet die dazugehörige Tournee in den USA und kommt im Juli desselben Jahres nach Europa.
3sat zeigt eine Konzertaufzeichnung im Rahmen dieser Tournee aus dem Wembley Stadion in London.


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3:55
Stereo-Ton16:9 Format

Céline Dion: Live in Las Vegas - A New Day

The Colosseum, Caesars Palace, 2007

Regie: Franco Dragone

Regie: Jean Lamoureux

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Mit 13 Jahren lernt Céline Dion den 26 Jahre älteren Produzenten René Angélil kennen, mit dem sie 1981 das Debütalbum "La Voix du Bon Dieu" veröffentlicht. Um ihre ersten beiden Alben zu finanzieren, verpfändet Angélil sogar sein Haus. 1983 wird Céline Dion die ...

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Mit 13 Jahren lernt Céline Dion den 26 Jahre älteren Produzenten René Angélil kennen, mit dem sie 1981 das Debütalbum "La Voix du Bon Dieu" veröffentlicht. Um ihre ersten beiden Alben zu finanzieren, verpfändet Angélil sogar sein Haus. 1983 wird Céline Dion die erste Kanadierin, die in Frankreich eine Goldene Schallplatte erhält. 1988 nimmt sie für die Schweiz am Eurovision Song Contest 1988 in Dublin Teil und gewinnt den ersten Platz. 1990 erobert das englischsprachige Album "Unison" den amerikanischen Markt, und mit dem Titelstück des Disney-Films "Die Schöne und das Biest" kommt 1992 der internationale Durchbruch. Ihr erster Nummer-1-Hit in den USA gelingt Céline 1994 mit "The Power of Love", einer Coverversion des erfolgreichen Titels von Jennifer Rush. Die Single verkauft sich weltweit über zwei Millionen Mal, und Céline Dion wird für den Grammy und den American Music Award nominiert. Im selben Jahr heiraten Céline und René, es folgen weitere Alben, und 1997 steigt die Sängerin mit ihrem oscarprämierten Titelsong "My Heart Will Go On" aus dem "Titanic"-Blockbuster endgültig in den Pop-Olymp auf. Anfang 1999 bricht eine Welt für die Künstlerin zusammen, als bei ihrem Mann Krebs diagnostiziert wird. Sie zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück und verarbeitet ihre Trauer in der Autobiografie "Mein Leben, Mein Traum" (2000). 2001 kommt ihr Sohn René Charles zur Welt, und nach längerer Pause veröffentlicht Céline Dion 2002 das Studioalbum "A New Day Has Come". 2003 nimmt sie ein Engagement im Caesars Palace in Las Vegas an und erfüllt sich einen Kindheitstraum: eine mit Spezialeffekten ausgestattete Show im Theater zu präsentieren.
3sat präsentiert den Superstar Céline Dion in einem Konzert im Rahmen ihres Gastspiels in Las Vegas.


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4:45
Stereo-Ton

Frank Sinatra: In Concert at Royal Festival Hall

London, Großbritannien, 1970

Regie: Stanley Dorfman

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Mit über 1.800 Songs, 60 Filmen, neun Grammys und einem Oscar sprengt Frank Sinatra alle Rekorde der Unterhaltungsbranche. Der Entertainer wird am 12. Dezember 1915 als Francis Albert Sinatra in Hoboken, New Jersey, geboren. 1935 gründet er die Gesangsgruppe "The Hoboken ...

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Mit über 1.800 Songs, 60 Filmen, neun Grammys und einem Oscar sprengt Frank Sinatra alle Rekorde der Unterhaltungsbranche. Der Entertainer wird am 12. Dezember 1915 als Francis Albert Sinatra in Hoboken, New Jersey, geboren. 1935 gründet er die Gesangsgruppe "The Hoboken Four". Auf seine erste Plattenaufnahme 1939 folgen über 180 weitere Aufnahmen. 1942 startet Sinatra seine Solokarriere. Doch bald überschatten private Probleme seine Laufbahn: 1951 lässt sich Sinatra von seiner Frau Nancy Barbato scheiden und heiratet die Sexbombe Ava Gardner. Im folgenden Jahr erkrankt er schwer an den Stimmbändern und gerät in eine Schaffenskrise. Aber Sinatra gibt nicht auf: 1953 nimmt er für ein Taschengeld eine Rolle in dem Film "From Here to Eternity" ("Verdammt in alle Ewigkeit") an. Er gewinnt den Oscar für die beste Nebenrolle und wirkt von da an in anspruchsvollen Hollywood-Produktionen mit. In den 1960er Jahren gründet Sinatra seine eigene Plattenfirma, stürmt die Hitparaden mit Songs wie "Strangers in the Night" und verdient viel Geld mit Immobilienfirmen, Kasinos und Rennbahnen. Er spendet Millionen Dollar an Hilfsorganisationen, schickt Geld an Bedürftige und kämpft in der McCarthy-Zeit gegen die Schwarzen Listen Hollywoods. Nach seiner Scheidung von Ava Gardner im Jahr 1957 heiratet der 50-Jährige 1966 die 20 Jahre junge Mia Farrow. Die Ehe dauert nur zwei Jahre. 1969 komponiert Paul Anka den Gassenhauer "My Way" für Frank Sinatra. Dieses Lied wird zu seinem Markenzeichen. 1977 gelingt ihm sein letzter großer Hit mit "New York, New York", dem Titelsong zum gleichnamigen Film. Im Jahr davor heiratet er Barbara Marx, die ehemalige Frau von Komiker Zeppo Marx. 1995 zieht er sich 80-jährig aus dem Showbusiness zurück. Drei Jahre später, am 14. Mai 1998, stirbt Frank Sinatra an einem Herzanfall.
3sat präsentiert Frank Sinatra in einem Konzert aus dem Jahr 1970 in London.


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5:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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