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Oktober 2017
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Volkstrauertag - Sonntag, 15. November
Programmwoche 47/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Rhätische Bahn, Schweiz/Italien

(Wh.)


(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Walter Hinderer:

Schiller und das Theater als politische Anstalt

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Für Friedrich Schiller (1759 - 1805) bedeutete das Theater eine Fortsetzung seiner zeitgeschichtlichen und politischen Einsichten mit ästhetischen Mitteln. Seit der Entdeckung William Shakespeares durch die junge Generation des sogenannten "Sturm und Drang" erhielt auch ...
(ARD/SWR)

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Für Friedrich Schiller (1759 - 1805) bedeutete das Theater eine Fortsetzung seiner zeitgeschichtlichen und politischen Einsichten mit ästhetischen Mitteln. Seit der Entdeckung William Shakespeares durch die junge Generation des sogenannten "Sturm und Drang" erhielt auch das Theater in Deutschland eine politische Brisanz. Selbstbewusst beschrieb Schiller 1784 die Ziele der Schaubühne als einen "Wegweiser durch das bürgerliche Leben", als eine "Schule der praktischen Weisheit".
Walter Hinderer legt in diesem Vortrag dar, wie hellsichtig und kritisch Schiller Psychogramme von machtbesessenen Charakteren zeichnet, die nur aus Kopf und Kalkül zu bestehen scheinen. Probleme von Herrschaft und Gesellschaft, Herrschaft und Freiheit oder von Legitimität der Herrschaft führt Schiller weniger auf Fehler der jeweiligen Institutionen oder Verfassungen als vielmehr auf die Mängel im Charakter der politischen Führer und ihrer Untertanen zurück. Professor Dr. Walter Hinderer ist Professor of German an der Princeton University, New Jersey. Von 1996 bis 2001 war er Präsident der Internationalen Erich-Fried-Gesellschaft für Sprache und Literatur.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (194)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Heinz Erhardt


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

20 Jahre Mauerfall

Richard von Weizsäcker im Deutschland-Gespräch

mit Roger de Weck

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Er war der erste Bundespräsident des vereinten Deutschlands: Richard von Weizsäcker, 1920 als Spross der berühmten Familie Weizsäcker geboren, verkörpert die Tugenden der Bundesrepublik: Augenmaß und Verantwortungsgefühl, Bereitschaft zur Vergangenheitsbewältigung ...

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Er war der erste Bundespräsident des vereinten Deutschlands: Richard von Weizsäcker, 1920 als Spross der berühmten Familie Weizsäcker geboren, verkörpert die Tugenden der Bundesrepublik: Augenmaß und Verantwortungsgefühl, Bereitschaft zur Vergangenheitsbewältigung und zur Versöhnung mit den Nachbarn, Rechtsstaatlichkeit und Rechtschaffenheit, demokratische Gesinnung und Liberalität. Bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen war er Strafverteidiger seines Vaters, der unter Adolf Hitler Staatssekretär im Auswärtigen Amt gewesen war. Später wurde Richard von Weizsäcker CDU-Bürgermeister von Westberlin. Nachdem die Berliner Mauer fiel, war er Staatsoberhaupt der Ost- und Westdeutschen: "Sich zu vereinen, heißt teilen lernen", mahnte er damals seine Landsleute. Soeben hat er seine Erinnerungen an die Wiedervereinigung geschrieben: "Der Weg zur deutschen Einheit".
In dem Beitrag der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" zum Thema "20 Jahre Mauerfall" kritisiert der 89-jährige Richard von Weizsäcker offen die deutschen Parteien, einschließlich der eigenen, und zeigt sich ganz als Europäer.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Sturm und Drang

Schiller und seine Brüder

Auf der Suche nach dem schwäbischen Dichter-Gen

Film von Andreas Geiger

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Bereits 1927 stellte der Ahnenforscher Johann Wolfgang Rath fest, dass gut ein Dutzend schwäbische Dichter und Denker miteinander verwandt sind und sich auf eine gemeinsame "Urmutter" zurückverfolgen lassen: Unter anderen sind Wilhelm Hauff, Ludwig Uhland und Georg ...
(ARD/SWR)

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Bereits 1927 stellte der Ahnenforscher Johann Wolfgang Rath fest, dass gut ein Dutzend schwäbische Dichter und Denker miteinander verwandt sind und sich auf eine gemeinsame "Urmutter" zurückverfolgen lassen: Unter anderen sind Wilhelm Hauff, Ludwig Uhland und Georg Wilhelm Friedrich Hegel Vettern von Friedrich Schiller. Bei so viel Prominenz liegt die Frage nach der Existenz eines gemeinsamen Dichter-Gens nahe. Ein Ergebnis ist auf jedem Fall, dass für Schiller die geistige Verwandtschaft, die Freundschaft im Geiste, weit wichtiger war als alle Familienbande.
Andreas Geiger macht sich in seinem Film "Schiller und seine Brüder" auf die Suche nach dem schwäbischen Dichter-Gen. Schiller-Nachfahren, Namensvettern, Professoren, Archivare und Genetiker sollen darauf eine Antwort finden. Dabei trifft er unter anderem auf glühende Schiller-Verehrer, die inbrünstig seine Verse zitieren, auf Sammler von Memorabilien, die von der Schillerstraße bis zum Schillerplätzchen alles Sinnige und Irrsinnige über ihr Idol besitzen, oder auf eine Exterroristin, die Schillers freigeistige Gedanken in die Realität umsetzen wollte und sich gegen die Obrigkeit auflehnte.

Im Anschluss, um 11.00 Uhr, zeigt 3sat mit "Clavi, go! Karriere! Leidenschaft! Goethe!" die zweite Aufführung des Schüler- und Jugendtheaterwettbewerbs "Schüler spielen Sturm und Drang".
(ARD/SWR)


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11:00
Stereo-Ton16:9 Format

Sturm und Drang

Clavi, go! Karriere! Leidenschaft! Goethe!

Frei nach Johann Wolfgang Goethe

liOteater Darmstadt

Darsteller:
Josef ClavigoPhilipp Saueracker
Carlos EscobarLothar Beck
Jacques BeaumarchaisMichael Bay
Sophie Guilbert-BeaumarchaisSophie Blümel
Marie BeaumarchaisFrederike Klimm
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg,
Ludwigsburg
Ausstattung: liOteater
Chor: Steffen Link
Chor: Amelie Vogel
Chor: Christian Ihringer
Regie: Hanno Hener
Fernsehregie: Peter Behle
Erstausstrahlung

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Rund 70 Schüler- und Jugendtheatergruppen haben sich am Theaterwettbewerb "Schüler spielen Sturm und Drang - das ZDF filmt mit" beteiligt.
3sat zeigt die zweite von vier ausgewählten Inszenierungen des Wettbewerbs im Rahmen des Literaturschwerpunkts "Sturm und ...

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Rund 70 Schüler- und Jugendtheatergruppen haben sich am Theaterwettbewerb "Schüler spielen Sturm und Drang - das ZDF filmt mit" beteiligt.
3sat zeigt die zweite von vier ausgewählten Inszenierungen des Wettbewerbs im Rahmen des Literaturschwerpunkts "Sturm und Drang".

Am Sonntag, 22. November, 11.30 Uhr, setzt 3sat seinen Literaturschwerpunkt mit der Inszenierung "Wiener Räuber" aus dem Schüler- und Jugendtheaterwettbewerb "Schüler spielen Sturm und Drang" fort.


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12:05
Stereo-Ton

Phänomen Karajan

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester

D-Dur op. 61

Berliner Philharmonie, 1984

Karajan-Nachlass

Instrumentalist: Anne-Sophie Mutter
Orchester: Berliner Philharmoniker
Musikalische Leitung: Herbert von Karajan


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Doppeladler und Halbmond

Altes Österreich - Neues Europa

Film von Werner Freudenberger

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Um das neue Europa kennenzulernen und die Spuren der alten Heimat Österreich-Ungarn zu entdecken, hat sich der Geschichtsverein für Kärnten auf den Weg gemacht, um die Gebiete der k.-u.-k.-Doppelmonarchie im Osten zu bereisen. Die Route ging durch Kroatien, Serbien, ...
(ORF)

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Um das neue Europa kennenzulernen und die Spuren der alten Heimat Österreich-Ungarn zu entdecken, hat sich der Geschichtsverein für Kärnten auf den Weg gemacht, um die Gebiete der k.-u.-k.-Doppelmonarchie im Osten zu bereisen. Die Route ging durch Kroatien, Serbien, Rumänien und über Ungarn wieder zurück nach Kärnten. Einige der Reiseteilnehmer haben in diesen Gebieten ihre Kindheit verbracht, mussten später flüchten und hatten nun die Gelegenheit, die Region wiederzusehen.
Der Film "Doppeladler und Halbmond" begleitet die Reise.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton

Heilige Kriege (1/2)

Im Namen Allahs

Film von Dirk Pohlmann

(aus der 3sat-Reihe "Zeitreisen - Geschichte entdecken")


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14:00

Leben wie zu Gotthelfs Zeiten (3/5)


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Anlässlich des 150. Todestags des Emmentaler Schriftstellers Jeremias Gotthelf 2004 lebt und arbeitet Familie Zuppiger aus Bollingen - Vater Josef, Mutter Mirta und die Kinder Anina, Quirin und Niklas - unter bäuerlichen Alltagsbedingungen wie zu Mitte des 19. ...

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Anlässlich des 150. Todestags des Emmentaler Schriftstellers Jeremias Gotthelf 2004 lebt und arbeitet Familie Zuppiger aus Bollingen - Vater Josef, Mutter Mirta und die Kinder Anina, Quirin und Niklas - unter bäuerlichen Alltagsbedingungen wie zu Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Haus Sahlenweidli in Röthenbach bei Eggiwil ist für drei Wochen ihr Zuhause. Im Stall stehen Kühe, und es sind einige Schweine und Hühner zu betreuen. Auch für das eigene leibliche Wohl muss gesorgt werden: Eier aus dem Hühnerstall, Gemüse vom Pflanzgarten, Kartoffeln vom Feld - nur die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln ist sichergestellt.
Die dritte Folge der Reihe "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten" zeigt erste Ermüdungserscheinungen bei Familie Zuppiger, bedingt durch den harten Arbeitsalltag auf dem Bauernhof in Röthenbach bei Eggiwil. Glücklicherweise gibt es den Sonntag, an dem die meisten Arbeiten ruhen dürfen. Familie Zuppiger begibt sich in gotthelfscher Manier auf den Kirchgang ins benachbarte Dorf. Ob dabei heimliche Stoßgebete erhört wurden, ist nicht sicher. Sicher ist aber, dass der überraschend auftauchende Taglöhner gerne zur Mithilfe beim Grasschnitt verpflichtet wird.


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14:35
Stereo-Ton16:9 Format

Der Weg der Diamanten (1/3)

Ein Traum

Film von Nisha Pahuja und John Kramer

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, DeBeers, ist es im 20. Jahrhundert durch eine geschickte Marketingstrategie gelungen, eine große Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ihren ...

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, DeBeers, ist es im 20. Jahrhundert durch eine geschickte Marketingstrategie gelungen, eine große Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ihren bescheidenen Lebensunterhalt.
Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentation "Der Weg der Diamanten" dokumentiert das Marketing, das die Edelsteine erst zu dem macht, was sie für viele Menschen bedeuten. Der Film stellt aber auch Diamantenschürfer aus Sierra Leone vor, einen kanadischen Indianerhäuptling, der eine Diamantenmine auf dem Land seines Volks besucht, einen US-amerikanischer General, der eine Firma zur Herstellung künstlicher Diamanten gegründet hat, sowie den Unternehmer Martin Rapaport, der sich für einen fairen Diamantenhandel engagiert.

Die weiteren Teile der dreiteiligen Dokumentation "Der Weg der Diamanten" zeigt 3sat sonntags, um 14.30 Uhr.


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Auf und davon (3/5)

Stress und Ärger

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Alles aufgeben in der Schweiz, um ein neues Leben im Ausland zu beginnen. Rund 30.000 Schweizerinnen und Schweizer wagen jedes Jahr diesen Schritt. Die fünfteilige Reihe "Auf und davon" begleitet Familien und Einzelpersonen beim Abenteuer Auswandern.
Nicht alles ist ...

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Alles aufgeben in der Schweiz, um ein neues Leben im Ausland zu beginnen. Rund 30.000 Schweizerinnen und Schweizer wagen jedes Jahr diesen Schritt. Die fünfteilige Reihe "Auf und davon" begleitet Familien und Einzelpersonen beim Abenteuer Auswandern.
Nicht alles ist in der neuen Heimat einfach, das müssen die Auswanderer am eigenen Leib erfahren: In Australien hat Dina Schmid ordentlich den Koller. Ihr Mann Cabot ist häufig weg, und so ist sie mit der vierjährigen Amira und dem einjährigen Rohan oft allein. Die Familie diskutiert sogar über eine Rückkehr in die Schweiz. In Venezuela haben Claudio Candrian und Teres Brunett nur Ärger. Zwar klappt endlich der Landkauf, dafür haben die Bauarbeiter keine Lust auf Arbeit. Im Emirat Dubai haben die zehnjährige Selina und die achtjährige Chiara ihren ersten Schultag in der Greenfield Community School mitten in der Wüste. Der Anfang ist hart, denn beide Mädchen sprechen kein Englisch. Im Kongo ist Hansjörg Enz frustriert. Er kann zwar in ein wunderschönes Haus am See ziehen, doch im Innern sieht es eher aus wie in einer Bruchbude.



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Cybercrime - die digitale Gefahr u.a.

Moderation: Lukas Koch

Erstausstrahlung

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Die globale Vernetzung über das Internet lässt unsere Welt kleiner werden. In Sekundenschnelle kann man virtuell den Globus bereisen, Einkäufe tätigen, Onlinebanking machen und mit anderen Menschen kommunizieren. Doch bei allen Vorteilen des Netzes: Dort lauern auch ...

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Die globale Vernetzung über das Internet lässt unsere Welt kleiner werden. In Sekundenschnelle kann man virtuell den Globus bereisen, Einkäufe tätigen, Onlinebanking machen und mit anderen Menschen kommunizieren. Doch bei allen Vorteilen des Netzes: Dort lauern auch zahlreiche Gefahren. Viren, Würmer und Trojaner, die sich millionenfach über das Netz verbreiten, sind nur die Spitze des Eisbergs. Professionelle Hackerbanden bieten ihre Dienste an, um über das Netz Firmenspionage zu betreiben. Onlinebanking-Konten werden geplündert, gestohlene EC- und Kreditkartendaten werden verkauft. Viele Staaten bilden mittlerweile spezielle militärische Truppen aus, um sich gegen Attacken aus dem Netz zu schützen.
Das 3sat-Magazin "neues" geht in dieser Ausgabe auf die Bedrohungen und Gefahren ein, die in der vernetzten Welt lauern.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Experiment Verwandtschaft (1/2)

Mensch Affe

Film von Axel Wagner

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Genetisch gleichen sich Mensch und Schimpanse zu fast 99 Prozent. Aber was haben wir mit unseren nächsten Verwandten gemeinsam? Was trennt uns von ihnen? Sina und Oliver sollen das in einem außergewöhnlichen Experiment beantworten. Sina ist ein Schimpanse, Oliver ...
(ARD/SWR)

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Genetisch gleichen sich Mensch und Schimpanse zu fast 99 Prozent. Aber was haben wir mit unseren nächsten Verwandten gemeinsam? Was trennt uns von ihnen? Sina und Oliver sollen das in einem außergewöhnlichen Experiment beantworten. Sina ist ein Schimpanse, Oliver Sandrock ein Wissenschaftler. Der Paläontologe beschäftigt sich mit den Wurzeln des Menschen, also auch mit seiner eigenen Herkunft und dem Unterschied zwischen Menschen und Affen. Seine Spurensuche beginnt vor rund dreieinhalb Millionen Jahren, als unsere Vorfahren das Laufen auf zwei Beinen lernten. Durch Zeitreisen, die Oliver Sandrock zu den Urahnen des Menschen unternimmt, sucht er Antworten auf die Frage, ob der Mensch vom Affen abstammt und warum sich beide so ähnlich sehen.
Die erste Folge der zweiteiligen Reihe "Experiment Verwandtschaft" sucht in der Vergangenheit nach den gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Affe.

Die zweite Folge von "Experiment Verwandtschaft" zeigt 3sat sonntags, um 17.00 Uhr.

(ARD/SWR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Das liebe Federvieh

Aus dem Zoo Augsburg und dem Nationalpark Bayerischer Wald

Moderation: Anke Neuzerling

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Sie sind verwandt mit Reptilien und fast die einzigen Tiere, die fliegen können: Vögel sind eine besondere Tierklasse.
"Arche Noah" berichtet in dieser Ausgabe über Laufvogelarten wie Emus und Nandus ebenso wie über heimische Vogelarten. "Arche Noah"-Moderatorin ...

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Sie sind verwandt mit Reptilien und fast die einzigen Tiere, die fliegen können: Vögel sind eine besondere Tierklasse.
"Arche Noah" berichtet in dieser Ausgabe über Laufvogelarten wie Emus und Nandus ebenso wie über heimische Vogelarten. "Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling beobachtet unter anderem, wie junge Habichtskäuze gezüchtet werden, die dann über eine Auswilderungsstation im Bayerischen Wald auf ihr Leben in Freiheit vorbereitet werden. Dabei erfährt sie viel Neues über die gefährdete Eulenart, die nur durch solche Kooperationen vom Aussterben bewahrt werden kann.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Fremde Kinder: Tabakmädchen

Dokumentarfilm von Biljana Garvanlieva, Deutschland 2009

Erstausstrahlung

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Mumine ist ein 14-jähriges Mädchen, das zur Minderheit der Yörüken in Makedonien gehört. Vor 600 Jahren kamen ihre Vorfahren aus Anatolien. Yörük heißt: "der, der zu Fuß kam". Seitdem leben die Yörüken in den Bergen Süd-Makedoniens, ihre Traditionen und ...

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Mumine ist ein 14-jähriges Mädchen, das zur Minderheit der Yörüken in Makedonien gehört. Vor 600 Jahren kamen ihre Vorfahren aus Anatolien. Yörük heißt: "der, der zu Fuß kam". Seitdem leben die Yörüken in den Bergen Süd-Makedoniens, ihre Traditionen und Bräuche haben sie bis heute beibehalten. Mumine wird, seit sie neun Jahre alt ist, von ihrer Familie für die harte Arbeit auf den Tabakfeldern gebraucht - es ist die einzige Einnahmequelle. In dieser Region wächst außer Tabak nichts, der aber dafür, so heißt es, der beste der Welt sei. So wie man den Tabak verkauft, wird auch Mumine bald an ihren zukünftigen Mann verkauft werden. Ein Kilo Tabak für drei Euro - ein Mädchen für 3.000. So ist es Sitte bei den Yörüken. Mumine rebelliert gegen diese Tradition, hat jedoch keine wirkliche Alternative: Entweder sie heiratet gleich, oder sie besucht eine Schule - das aber auch nur, um später zu einem höherem Preis verkauft werden zu können. Mumines Leben verläuft zwischen der Arbeit auf den Feldern und kurzen Dorf-Spaziergängen, um dabei mit ihrer Freundin heimlich Jungs zu treffen. Ein großes Ereignis ist eine Fahrt in die Großstadt Skopje, wo Mumine ihre ältere Schwester besucht. Ein Hauch von Freiheit: Mumine träumt davon, das Gymnasium in der Stadt zu besuchen, um Türkischlehrerin zu werden. Sie wäre die Erste aus dem Dorf - aber natürlich nur, wenn der Vater es erlaubt.
Der Film beobachtet Mumine ein Jahr lang, begleitet das Mädchen auf ihrem Weg, ihren Platz im Leben zu finden, und gibt dabei einen Einblick in den Alltag der Yörüken. Biljana Garvanlieva wurde 1973 in Skopje, Makedonien, geboren. Nach einem Dramaturgie- und Regiestudium in Skopje erhielt sie 1999 ein DAAD-Stipendium für Theater- und Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Biljana Garvanlieva lebt und arbeitet heute als freie Autorin in Berlin. Für 3sat realisierte sie 2006 für die Reihe "Mädchengeschichten" den mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm "Die Akkordeonspielerin".

"Tabakmädchen" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Impressionismus - Wie das Licht auf die Leinwand kam

Film von Eva Klimek

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Vom 11. September 2009 bis 10. Januar 2010 ist in der Wiener Albertina die Ausstellung "Impressionismus. Wie das Licht auf die Leinwand kam" zu sehen. 170 Exponate zeigen die faszinierende Welt der impressionistischen und postimpressionistischen Malerei. Zahlreiche ...
(ORF)

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Vom 11. September 2009 bis 10. Januar 2010 ist in der Wiener Albertina die Ausstellung "Impressionismus. Wie das Licht auf die Leinwand kam" zu sehen. 170 Exponate zeigen die faszinierende Welt der impressionistischen und postimpressionistischen Malerei. Zahlreiche Gemälde des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Köln, werden durch hochkarätige Werke der Albertina und der Sammlung Batliner sowie durch Leihgaben aus Privatbesitz und aus internationalen Museen für die Ausstellung ergänzt. Dabei präsentiert die Ausstellung auch 40 originale Künstlerobjekte, Malutensilien und -behelfe, die den Alltag eines Künstlers, die Annäherung an sein Motiv sowie die Vorbereitung und Ausführung eines Gemäldes näherbringen sollen.
Eva Klimek geht in ihrer Dokumentation der Entstehungsgeschichte, den Techniken und den Malweisen des Impressionismus auf den Grund und zeigt die Ausstellung, die bereits 2008 im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln zu sehen war.
(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Italienische Traumautos - Maserati & Co.

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Die Region um die norditalienische Stadt Modena ist das Zentrum der Supersportwagen-Produktion. Maserati, Ferrari und Lamborghini sind nur die bekannteren Marken. Daneben gibt es dort auch Kleinsthersteller wie Stanguellini und Pagani sowie unzählige hochspezialisierte ...

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Die Region um die norditalienische Stadt Modena ist das Zentrum der Supersportwagen-Produktion. Maserati, Ferrari und Lamborghini sind nur die bekannteren Marken. Daneben gibt es dort auch Kleinsthersteller wie Stanguellini und Pagani sowie unzählige hochspezialisierte Zulieferbetriebe. Allen gemeinsam ist die Leidenschaft für Hochleistungsmotoren, traditionelle Handwerkskunst und emotionsgeladene Ästhetik.
Am Beispiel der Marke Maserati zeichnet der Film von Basil Gelpke die wechselvolle Geschichte des Automobilbaus in der Region um Modena nach und wirft einen nostalgischen Blick zurück auf die Geschichte des Automobilrennsports.


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19:45
Stereo-Ton16:9 Format

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Erstausstrahlung


Die unmoderierte Sendung stellt bis zu drei ausgewählte neue Sachbücher vor, spricht mit Autoren und wirft einen kritischen Blick auf die nationalen und internationalen Bestsellerlisten.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

3sat-Zuschauerpreis 2009

Schatten der Gerechtigkeit

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
MariaYvonne Catterfeld
EdgarRichy Müller
KohlerOliver Korittke
ChrisStephan Kampwirth
Edgars ChefinKatja Mitchell
u.a.
Buch: Stefan Kolditz
Regie: Hans-Günther Bücking

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Maria Teiss ist eine außergewöhnlich konsequente und kompromisslose Polizistin. Ihr Chef erteilt ihr einen Spezialauftrag: Sie wird in eine andere Abteilung versetzt, um mit Edgar Feindt zusammenzuarbeiten. Edgar hat seinen Partner verloren, ob durch Selbstmord oder ...

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Maria Teiss ist eine außergewöhnlich konsequente und kompromisslose Polizistin. Ihr Chef erteilt ihr einen Spezialauftrag: Sie wird in eine andere Abteilung versetzt, um mit Edgar Feindt zusammenzuarbeiten. Edgar hat seinen Partner verloren, ob durch Selbstmord oder Mord, ist ungeklärt. Maria soll mit ihm dessen Ermittlungen zu Ende bringen: die Suche nach einem mehrfach verurteilten Kinderschänder, der spurlos verschwunden ist und mit ihm ein kleines Mädchen, das nächste Opfer. Sieben Tage bleiben ihr bis zum Tod - wie den Kindern vor ihr. Doch Maria hat noch einen zweiten Auftrag: Die Dienstaufsicht will wissen, ob Edgar möglicherweise am Tod seines Partners beteiligt war. Für den Auftrag gibt es keine Bessere: Nicht nur, dass Edgar während der Ausbildung Marias Lehrer war, er war auch ihr Liebhaber. In ihrer Arbeitsweise könnten die beiden unterschiedlicher nicht sein. Während für Edgar nicht Dienstvorschriften, sondern Ergebnisse zählen, gibt es für Maria nur einen Weg: den geraden. Die enge Zusammenarbeit mit Edgar erweckt Marias alte Gefühle für ihn. Die Lage spitzt sich zu, und die Lösung der beiden Aufgaben wird für Maria immer schwieriger.

3sat zeigt von Sonntag, 15., bis Freitag, 20. November, jeweils um 20.15 und um 22.25 Uhr, zwölf Fernsehfilme, die beim "Fernsehfilm-Festival Baden-Baden" von einer Fachjury bewertet werden. Unabhängig davon können die 3sat-Zuschauer ihren eigenen Favoriten im Internet unter www.3sat.de/zuschauerpreis oder per Telefon wählen. Jeder in 3sat ausgestrahlte Film erhält hierzu eine Telefonnummer. Den 3sat-Zuschauerpreis gewinnt der Film, der die meisten Stimmen erhält. Am Sonntag, 22. November, 18.30 Uhr, berichtet 3sat in "Best of - Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2009" über die Highlights und Hintergründe des Festivals.
Für den Fernsehfilm "Schatten der Gerechtigkeit" können Zuschauer vom 15. November, 20.15 Uhr, bis zum 16. November, 12.00 Uhr, unter der Telefonnummer 0137/4141-01 oder im Internet unter www.3sat.de/zuschauerpreis stimmen. Ein Anruf im Festnetz der Deutschen Telekom kostet 0,14 Euro. Mobilfunk kann abweichen. Für Anrufe aus Österreich und der Schweiz gilt die Vorwahl +49. Bei dem Gespräch entstehen die üblichen Kosten für ein Auslandsgespräch.


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21:50
VPS 21:49

Stereo-Ton16:9 Format

Sonne, Wüste, Salz - Unterwegs im Hochland Boliviens

Film von Carsten Thurau

Erstausstrahlung

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Die leuchtendweiße Salzwüste von Uyuni im Hochland Boliviens ist eine der unwirtlichsten, aber auch faszinierendsten Landschaften der Erde. Bis zu 30 Meter dick ist die Salzschicht. Schätzungsweise zehn Milliarden Tonnen Salz lagern dort. Doch der Salzabbau ist ein ...

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Die leuchtendweiße Salzwüste von Uyuni im Hochland Boliviens ist eine der unwirtlichsten, aber auch faszinierendsten Landschaften der Erde. Bis zu 30 Meter dick ist die Salzschicht. Schätzungsweise zehn Milliarden Tonnen Salz lagern dort. Doch der Salzabbau ist ein Knochenjob in fast 3.500 Metern Höhe.
Carsten Thurau begleitet eine der vielen Familien, die eine Konzession zum Salzabbau besitzen.


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21:55
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Frank Hertweck und H. Jürgen Grundmann

Frankreichs Süden

Arles und Avignon

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"Sur le pont d'Avignon", das Volkslied über die alte Steinbrücke von Avignon, hat die französische Stadt weltbekannt gemacht. Doch wahre Bedeutung erlangte sie im 14. Jahrhundert als Sitz der Päpste. Kriegerische Unruhen in Italien trieben damals den Papst zur Flucht ...
(ARD/SWR)

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"Sur le pont d'Avignon", das Volkslied über die alte Steinbrücke von Avignon, hat die französische Stadt weltbekannt gemacht. Doch wahre Bedeutung erlangte sie im 14. Jahrhundert als Sitz der Päpste. Kriegerische Unruhen in Italien trieben damals den Papst zur Flucht aus Rom. Die Kurie geriet unter den Einfluss des französischen Königs, und der Papst wurde nach Avignon gezwungen. Um dem päpstlichen Exil Glanz zu verleihen, wurde eine prächtige gotische Festung gebaut, die Kirche und Palast zugleich war. Sieben französische Päpste residierten dort. 67 Jahre lang war die Stadt Zentrum der Christenheit. In dieser Zeit wirtschaftlicher und kultureller Blüte zeigte sich aber auch die Vergänglichkeit des Reichtums: Die Verschwendungssucht der Päpste, Korruption und Ämterschacher beschleunigten den Autoritätsverlust des "Heiligen Stuhls" von Avignon, und 1376 wurde Rom wieder Sitz der Päpste. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Papstpalast zum nationalen Kulturerbe. Arles dagegen ist von römischer Kultur und romanischem Erbe geprägt. Die ältesten Bauwerke stammen aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, als Arles die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums war. Herausragende Bauwerke der antiken Epoche sind das Amphitheater, im Mittelalter als Steinbruch genutzt und dann in ein befestigtes Stadtviertel umgewandelt, die unterirdisch angelegten Gänge des Krypto-Porticus und die Thermen des Konstantin. Arles ist aber auch die Stadt Vincent van Goghs, der dort seine bekanntesten Werke schuf und zusammen mit Paul Gauguin eine Künstlerkolonie gründen wollte.
Der Film erzählt die Geschichte der UNESCO-Welterbestätten Avignon und Arles im Süden Frankreichs.
(ARD/SWR)


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

3sat-Zuschauerpreis 2009

Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben

Fernsehfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Marcel (16 - 38 Jahre)Matthias Schweighöfer
TosiaKatharina Schüttler
Helene ReichMaja Maranow
David ReichJoachim Król
Gerda ReichFriederike Becht
u.a.
Buch: Michael Gutmann
Regie: Dror Zahavi

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Warschau, 1949: Dem 29-jährigen Marcel Ranicki wird vorgeworfen, seine Position als polnischer Generalkonsul und Geheimdienstmitarbeiter in London missbraucht und mit "zersetzenden Elementen" kollaboriert zu haben. Er wird nach Warschau zitiert und dort von Krzysztof ...
(ARD/WDR)

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Warschau, 1949: Dem 29-jährigen Marcel Ranicki wird vorgeworfen, seine Position als polnischer Generalkonsul und Geheimdienstmitarbeiter in London missbraucht und mit "zersetzenden Elementen" kollaboriert zu haben. Er wird nach Warschau zitiert und dort von Krzysztof Kawalerowicz, Offizier des polnischen Ministeriums für öffentliche Sicherheit (MBP), verhört. Im Lauf der Gespräche erzählt Marcel Ranicki, der seinen Geburtsnamen Reich auf Drängen der kommunistischen Partei abgelegt hatte, seine bewegende Lebensgeschichte. Mit seiner Mutter Helene, einer Jüdin deutscher Herkunft, seinem Vater David, einem polnischen Juden, und seinen älteren Geschwistern Gerda und Alexander lebt er im polnischen Wloclawek. Als die kleine Baumaterial-Fabrik des Vaters kurz vor dem Bankrott steht, wird Marcel zum wohlhabenden Bruder Helenes nach Berlin geschickt. Der Empfang ist frostig, in der Schule wird Marcel wegen seines Akzents und seiner Herkunft gehänselt. Seine Mutter, die ihrem Sohn nachgereist ist, schärft ihm ein, immer der Beste sein zu müssen: Nur so könne er sich als Außenseiter behaupten. Marcel wird der beste Schüler im Deutschunterricht. Seine Liebe zu Literatur und Theater gibt ihm Kraft, auch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nicht den Mut zu verlieren. Trotz des sich ausbreitenden Antisemitismus will er in Berlin studieren, um später Literaturkritiker werden zu können. Doch ein Studienplatz wird ihm aufgrund seiner jüdischen Herkunft verwehrt. Im Herbst 1938, wenige Monate nach seinem Abitur, wird Marcel Reich nach Warschau deportiert. Dort lebt er wieder bei seiner Familie. Am 1. September 1939 überfällt die deutsche Wehrmacht Polen. Was mit den Plünderungen ihrer Wohnungen beginnt, mündet nach der Errichtung des Gettos im Jahre 1940 für die meisten in Deportation und Tod. Marcel Reich-Ranicki jedoch kann 1942 gemeinsam mit seiner Frau Tosia fliehen.
Verfilmung der Autobiografie von Deutschlands einflussreichstem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki.

Für den Fernsehfilm "Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben" können Zuschauer vom 15. November, 22.25 Uhr, bis zum 16. November, 14.00 Uhr, unter der Telefonnummer 0137/4141-02 oder im Internet unter www.3sat.de/zuschauerpreis stimmen. Ein Anruf im Festnetz der Deutschen Telekom kostet 0,14 Euro. Mobilfunk kann abweichen. Für Anrufe aus Österreich und der Schweiz gilt die Vorwahl +49. Bei dem Gespräch entstehen die üblichen Kosten für ein Auslandsgespräch.
(ARD/WDR)


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23:55
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Domanns Mörder

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
GrabertGünther Schramm
HeinesReinhard Glemnitz
KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Ernst FaberErich Schellow
Gerda FaberGisela Uhlen
Luise SteinGustl Halenke
Ulrich FaberPeter Chatel
IrmiIrina Wanka
HanneloreGitty Djamal
DomannMichael Maien
u.a.
Regie: Wolfgang Becker

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Zufällig treffen sich Herr Faber und sein Sohn Ulrich vor ihrer Haustür. Sie gehen gemeinsam ins Haus. Dabei machen sie eine entsetzliche Entdeckung: Mitten im Wohnzimmer liegt ein Mann, der offensichtlich umgebracht wurde. Keines der übrigen Familienmitglieder befindet ...

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Zufällig treffen sich Herr Faber und sein Sohn Ulrich vor ihrer Haustür. Sie gehen gemeinsam ins Haus. Dabei machen sie eine entsetzliche Entdeckung: Mitten im Wohnzimmer liegt ein Mann, der offensichtlich umgebracht wurde. Keines der übrigen Familienmitglieder befindet sich im Haus, aber der Mord muss vor wenigen Minuten geschehen sein. Vater und Sohn überlegen, was passiert sein könnte, und beschließen, die Sache zu vertuschen.
Eine weitere Folge der Krimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode in der Hauptrolle.


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0:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Doppeladler und Halbmond

(Wh.)


(ORF)


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1:20
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Blumen vom Mars

Dokumentarfilm von Andrea Asch, Deutschland 2008

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Alexandra Nicolaescu lebt mit ihren Eltern in einer Einzimmerwohnung in einer Plattenbausiedlung in Bukarest. Die heute 17-Jährige ist seit ihrer Geburt spastisch gelähmt, auf ihren Rollstuhl und ständige Hilfe von anderen angewiesen. Wegen der Hänseleien und ...

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Alexandra Nicolaescu lebt mit ihren Eltern in einer Einzimmerwohnung in einer Plattenbausiedlung in Bukarest. Die heute 17-Jährige ist seit ihrer Geburt spastisch gelähmt, auf ihren Rollstuhl und ständige Hilfe von anderen angewiesen. Wegen der Hänseleien und Demütigungen ihrer Klassenkameraden haben die Eltern Alexandra aus der Schule genommen und lassen das intelligente Mädchen von einer Privatlehrerin zu Hause unterrichten. Die Kosten für den Unterricht und die notwendige Krankengymnastik verschlingen den Großteil des Einkommens der Familie. Höhepunkte in Alexandras Freizeit sind die täglichen kleinen Besorgungen, die sie zusammen mit ihrer Mutter erledigt. Während ihre Mutter im Laden einkaufen geht, muss Alexandra jedoch draußen warten, weil die Läden zu enge Eingangstüren und keine Rampen für Rollstühle haben. Manchmal träumt Alexandra von einem großen Haus, einer eigenen Familie und einer Karriere als Anwältin, Psychologin und Heilerin. Denn Alexandra hat eine besondere Gabe: Sie kann Engel sehen und mit ihnen sprechen. Sie glaubt, ihre Mission auf Erden sei es, den Menschen durch ihre Behinderung zu zeigen, was echte Probleme sind. Außerdem sei sie dazu berufen, mithilfe positiver Energie, die sie von Gott bekommt, Menschen zu heilen. Manchmal sitzt Alexandra stundenlang auf ihrem Balkon und beobachtet den Himmel durch ihr Teleskop. Tagsüber winken ihr dann Engel zu, und nachts sieht sie die Blumen auf dem Planeten Mars.
Die Autorin Andrea Asch, 1977 in Bukarest, Rumänien, geboren, studierte Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Sie kennt Alexandra seit Jahren und hat das begabte und willensstarke Mädchen für ihren Film mit der Kamera begleitet. Bereits mit ihrem Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München - dem Dokumentarfilm "Der rote Teppich", der 2007 mit dem FFF-Förderpreis und dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet wurde - ist ihr das berührende Porträt eines behinderten Menschen gelungen.

"Blumen vom Mars" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.
Im Anschluss, ab 1.45 Uhr, zeigt 3sat drei weitere Filme aus der 3sat-Reihe "Mädchengeschichten".


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1:45
Stereo-Ton

Mädchengeschichten: Tanja rockt!

Dokumentarfilm von Christiane Büchner, Deutschland 2008

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Tanja lebt in Moskau. Mit Leichtigkeit bewegt sie sich durch die Zehn-Millionen-Metropole, stets in musikalischer Begleitung von The Doors, Blondie und den Ramones. Sie genießt den schnellen Takt ihrer Heimatstadt. Seichten russischen Pop kann sie nicht ausstehen. Tanja ...

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Tanja lebt in Moskau. Mit Leichtigkeit bewegt sie sich durch die Zehn-Millionen-Metropole, stets in musikalischer Begleitung von The Doors, Blondie und den Ramones. Sie genießt den schnellen Takt ihrer Heimatstadt. Seichten russischen Pop kann sie nicht ausstehen. Tanja hat einen Traum: Nach dem Abitur will sie Dokumentarfilmregisseurin werden und Filme über ihre Generation und ihre Stadt drehen. Filme, die das Leben zeigen, wie es ist - immer in Bewegung und voller Musik. Tanja will Regie studieren, und in Russland gibt es da vor allem eine Adresse: die VGIK, die älteste Filmhochschule der Welt. Schon Sergej Eisenstein hat dort unterrichtet. Aber es gibt kaum einen Studienplatz, der schwerer zu bekommen ist - besonders für ein Mädchen. Tanja will es trotzdem versuchen. Monatelang besucht sie neben der Schule einen Kurs an der VGIK, um sich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Doch irgendwie passt die lässige Tanja nicht so recht in das traditionsreiche Institut.
Filmemacherin Christiane Büchner ("Das Haus der Regierung") begleitete Tanja von ihrem 17. Geburtstag über den Schulabschluss bis zur Zulassung für die Aufnahmeprüfung an der VGIK mit der Kamera. Sie kennt Tanja und deren Familie, die zur russischen Intelligenzija gehört, seit einigen Jahren. Tanjas Mutter Olga Stolpovskaya hat sich als Filmemacherin und Künstlerin international einen Namen gemacht. Für die Reihe "Mädchengeschichten" erzählt Christiane Büchner von einer eigenwilligen jungen Frau, die sich selbstbewusst und eigenständig auf den Weg in ihre Zukunft begibt.

"Tanja rockt!" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Tarja aus Finnland

Dokumentarfilm von Kaija Juurikkala,

Deutschland/Finnland 1999

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Tarja lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Kuhmo im Nordosten Finnlands, unweit der Grenze zu Russland. In dieser Region mit der höchsten Arbeitslosenquote spiegelt sich die wirtschaftliche Situation von ganz Finnland wider. Wie ihre Familie, die seit Generationen ...

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Tarja lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Kuhmo im Nordosten Finnlands, unweit der Grenze zu Russland. In dieser Region mit der höchsten Arbeitslosenquote spiegelt sich die wirtschaftliche Situation von ganz Finnland wider. Wie ihre Familie, die seit Generationen in dieser Gegend lebt, fühlt sich auch Tarja mit ihrer Heimat verbunden. Sie liebt es, sich um die Tiere der Farm zu kümmern oder mit ihren Hunden herumzustreunen. Doch für Jugendliche wie sie bietet diese Gegend kaum eine Zukunft. Außerdem ist Tarja neugierig, andere Länder kennenzulernen, besonders Afrika. Zum ersten Mal fährt sie mit einigen Freunden nach Helsinki, um ein Musikfestival und einen Workshop zu afrikanischer Musik zu besuchen. Diese Erlebnisse öffnen ihr die Augen für die Welt jenseits ihres kleinen Dorfs, aber sie machen Tarja auch klar, wie sehr sie ihre Heimat liebt. Das Mädchen steht vor einer schweren Entscheidung.
Der Film begleitet Tarja durch vier Jahreszeiten, angefangen mit ihrem 17. Geburtstag. Die finnische Regisseurin Kaija Juurikkala hat sich mit Filmen über und für Jugendliche einen Namen gemacht. Dazu gehören zahlreiche Kurz- und Spielfilme sowie eine Dokumentar-Serie. Für ihren Spielfilm "Rosa war hier" erhielt sie mehrere Preise in Finnland.

"Tarja aus Finnland" ist ein Beitrag aus der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


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3:00
16:9 Format

Mädchengeschichten: Nightgirl

Dokumentarfilm von Yingli Ma, Deutschland 2001

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Die 17-jährige Han Lin wurde in Peking geboren und ist im Zentrum der Metropole aufgewachsen. Das Mädchen lebt gemeinsam mit seiner Familie in einer Wohnung, die seit 50 Jahren Han Lins Angehörigen gehört und die bald abgerissen werden soll. Drei Generationen treffen ...

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Die 17-jährige Han Lin wurde in Peking geboren und ist im Zentrum der Metropole aufgewachsen. Das Mädchen lebt gemeinsam mit seiner Familie in einer Wohnung, die seit 50 Jahren Han Lins Angehörigen gehört und die bald abgerissen werden soll. Drei Generationen treffen dort täglich unter einem Dach aufeinander. Das Zusammenleben, das grundsätzlich von einem starken Bedürfnis nach Harmonie geprägt ist, gestaltet sich nicht immer einfach. Besonderen Druck erfährt Han Lin wegen ihrer Arbeit als Go-go-Tänzerin, die andererseits der Familie das finanzielle Überleben sichert. Außerdem liebt das Mädchen einen Mann, der verheiratet ist und Kinder hat. Trotz dieser angespannten Situation strahlt Han Lin eine bemerkenswerte Ruhe aus und erscheint für ihr Alter fast schon zu reif.
"Nightgirl" ist neben dem Porträt eines Mädchen aus Peking auch ein Film über gesellschaftliche Umbrüche, Generationskonflikte und die Existenz der "einfachen" Menschen im heutigen China. Regisseurin Yingli Ma stieß erst während ihrer Recherchen auf Han Lin, die in einer ganz normalen chinesischen Familie lebt, deren Alltag aber trotzdem - oder gerade deshalb - Einblicke in die gesellschaftlichen Veränderungen Chinas ermöglicht. Yingli Ma, geboren 1965, studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Sowohl ihr dort entstandener Kurzfilm "Ein schweigsamer Sommer" als auch ihr Abschlussfilm "Days of Miandi" wurden von 3sat bereits ausgestrahlt.

"Tarja aus Finnland" ist ein Beitrag aus der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


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3:45
Stereo-Ton16:9 Format

Impressionismus - Wie das Licht auf die Leinwand kam

(Wh.)


(ORF)


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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5:00
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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