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Sonntag, 8. November
Programmwoche 46/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Schwebefähre in Portugalete, Spanien

Wenn Brücken Gondeln tragen

Film von Christina Brecht-Benze

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Am Anfang war sie nur ein kühner Einfall des Architekten Alberto de Palacio (1856 - 1939). Als sich der Einfall in ein gewaltiges Monument aus Eisen und Stahl verwandelt hatte, war sie eine Sensation, denn eine so eigenwillige Konstruktion zur Überquerung eines Flusses ...
(ARD/SWR)

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Am Anfang war sie nur ein kühner Einfall des Architekten Alberto de Palacio (1856 - 1939). Als sich der Einfall in ein gewaltiges Monument aus Eisen und Stahl verwandelt hatte, war sie eine Sensation, denn eine so eigenwillige Konstruktion zur Überquerung eines Flusses hatte die Welt noch nicht gesehen: Bis heute ist die Brückenkonstruktion "Puente Vizcaya", die 1893 in Portugalete bei Bilbao, Spanien, ihren Betrieb aufnahm, eine der größten Attraktionen im Baskenland. Rund um die Uhr schwebt ihre Gondel, an einer Brücke hängend, über den Fluss Nervíon und transportiert Menschen und Fahrzeuge hin und her. Dass die Konstruktion einzigartig ist, zeigt auch die sprachliche Hilflosigkeit: "Schwebefähre" wird sie im Deutschen genannt. Neben ihrem pragmatischen Nutzen sollte die gigantische Stahlfachwerk-Konstruktion laut Palacio auch einen "eleganten und grandiosen Akzent" an der Bucht von Biscaya setzen. Er wollte mit seinem Wunder der Ingenieurskunst ein Symbol für eine ganze Region schaffen, eine ästhetische Illustration des industriellen Booms, den die expandierende Eisenindustrie in der Gegend um Bilbao ausgelöst hatte. Das ist ihm auf besondere Weise gelungen.
Christina Brecht-Benze erzählt die Geschichte des UNESCO-Welterbes in Portugalete.
(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Peter Gülke:

Vergänglichkeit als Leben der Musik

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Musik ist eine "Zeitkunst". Sie weitet den von uns als Jetzt, als Gegenwart erlebten kurzen Augenblick nach beiden Richtungen hin aus, zieht Erinnerung und Erwartung in ihn hinein und vermag Dauer und Vergänglichkeit zu verschränken. Insofern darf sie die philosophisch ...
(ARD/SWR)

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Musik ist eine "Zeitkunst". Sie weitet den von uns als Jetzt, als Gegenwart erlebten kurzen Augenblick nach beiden Richtungen hin aus, zieht Erinnerung und Erwartung in ihn hinein und vermag Dauer und Vergänglichkeit zu verschränken. Insofern darf sie die philosophisch reklamierte Ambivalenz, dass, wer sterben lernt, zugleich leben lernt, auch für sich in Anspruch nehmen.
Vortrag von Professor Dr. Peter Gülke, der Kapellmeister der Staatsoper Dresden und Generalmusikdirektor der Städte Weimar und Wuppertal war. Bis 2000 lehrte er Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg. Außerdem gehört er zu den profiliertesten Musikschriftstellern seiner Zeit.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (193)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Reiner Kunze


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Zweikanal-Ton16:9 Format

Umberto Eco: Perpetuum mobile der Literatur

Der Schriftsteller und Philosoph Umberto Eco im Gespräch mit

Norbert Bischofberger

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Seine historischen Romane "Der Name der Rose" (1980) und "Das Foucaultsche Pendel" (1988) sind Kult: Der italienische Schriftsteller und Universalgelehrte Umberto Eco ist einer der bedeutendsten Intellektuellen der Gegenwart. Bereits als Sprachphilosoph hat er sich einen ...

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Seine historischen Romane "Der Name der Rose" (1980) und "Das Foucaultsche Pendel" (1988) sind Kult: Der italienische Schriftsteller und Universalgelehrte Umberto Eco ist einer der bedeutendsten Intellektuellen der Gegenwart. Bereits als Sprachphilosoph hat er sich einen Namen gemacht und eine eigene Kulturtheorie entworfen. Regelmäßig mischt sich der 1932 geborene Philosoph zudem mit luzid-humorvollen Essays in aktuelle gesellschaftspolitische Diskussionen ein. In seinem neuen Buch "Die Kunst des Bücherliebens" spürt der literarische Tausendsassa der Bedeutung von Listen und Katalogen in Literatur und Kunst nach und inszeniert dazu gleich noch eine thematisch angelehnte Ausstellung im Louvre in Paris.
Was hat die Liebe zu Menschen mit der Liebe zu Büchern zu tun? Inwiefern spiegelt sich die Gegenwart in der Vergangenheit, das Diesseits in den Jenseits-Fantasien? In "Sternstunde Philosophie" gewährt Umberto Eco Einblick in sein literarisches Kabinett und erzählt, wie es sich in Italien unter Berlusconi lebt.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Frank Schätzing


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

les.art

Moderation: Dieter Moor


Das Lesemagazin will beweisen, dass Niveau und Unterhaltung einander nicht ausschließen müssen. Dieter Moor stellt Neuerscheinungen vor, begrüßt bekannte Autorinnen und Autoren und gibt Tipps für Lesende und Lesemuffel.
(ORF)


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11:40
Stereo-Ton16:9 Format

Sturm und Drang

Wiener Räuber

Nicht ganz frei nach Schillers "Die Räuber"

Theater in der Hegelgasse, Wien

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg,
Ludwigsburg
Mit Sebastian Merkl, Au Wait, Fabian Gruntorad,
Shireen Nicolic, Thomas Höller, Julia Kästenbauer,
Hannah Nestlinger, Olivera Milosevic, Zaira Kessler,
Therese Munteanu, Rebecca Sachadonig, Nicola Floss,
Julia Sauer, Dragana Jovanovic, Marian Momen,
Negar Tahmasebi und Tobias Bogner

Regie: Dorotty Szalma
Fernsehregie: Peter Behle
Gesamtleitung: Stephan Engelhardt
Erstausstrahlung

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Karl und Franz Moor sind Brüder. Franz, der jüngere, hasst Karl. Er neidet ihm das Erbe, die Liebe des Vaters und Amalia. Mittels einer Intrige gelingt es ihm, das Band zwischen dem Vater und Karl zu zerschneiden. Der alte Moor droht darüber zu sterben, und Karl wird ...

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Karl und Franz Moor sind Brüder. Franz, der jüngere, hasst Karl. Er neidet ihm das Erbe, die Liebe des Vaters und Amalia. Mittels einer Intrige gelingt es ihm, das Band zwischen dem Vater und Karl zu zerschneiden. Der alte Moor droht darüber zu sterben, und Karl wird zum Räuber.
Im Vordergrund der "Wiener Räuber" aus Österreich, einer Adaption von Friedrich Schillers Drama "Die Räuber", steht die Beschäftigung mit den Figuren, ihrer Psychologie und deren Entwicklung. Dabei verteilen die Schüler des Bundesoberstufenrealgymnasiums, die sich im "Theater in der Hegelgasse" zusammengefunden haben, die widersprüchlichen inneren Anteile einer Figur auf mehrere Personen. Dreh- und Angelpunkt ist Amalia. "Wiener Räuber" wurde im Rahmen des Schultheaterwettbewerbs "Schüler spielen Sturm und Drang" zusammen mit vier weiteren Inszenierungen aus 70 Bewerbungen ausgewählt. Alle Produktionen zeichnen sich durch eine eigenständige Herangehensweise an den Sturm und Drang aus und schaffen es auf originelle Art, einen Bezug zur eigenen Lebenswirklichkeit der Jugendlichen herzustellen.

Am Sonntag, 22. November, 11.50 Uhr, setzt 3sat seinen Literaturschwerpunkt mit der Inszenierung "Generation 2.0" aus dem Schüler- und Jugendtheaterwettbewerb "Schüler spielen Sturm und Drang" fort.


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12:30
VPS 12:25

Stereo-Ton16:9 Format

Theaterlandschaften extra: Theater Basel

vorgestellt von Esther Schweins

Film von Niels Negendank


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Versteckt und vergessen

Fundort Dachboden

Film von Nicole Aigner

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Dunkel, verlassen, verstaubt und vergessen: Alte Dachböden sind von einer eigenartigen und geheimnisvollen Aura umgeben. Leerstehende Dachböden gibt es immer seltener, weil sie als Wohnraum ausgebaut werden. Schätze werden jedoch immer noch entdeckt. Unter Staub und ...
(ORF)

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Dunkel, verlassen, verstaubt und vergessen: Alte Dachböden sind von einer eigenartigen und geheimnisvollen Aura umgeben. Leerstehende Dachböden gibt es immer seltener, weil sie als Wohnraum ausgebaut werden. Schätze werden jedoch immer noch entdeckt. Unter Staub und Spinnweben warten kostbare Antiquitäten, Krimskrams und vergessene Erinnerungsstücke.
Die Dokumentation von Nicole Aigner führt durch den Fundort Dachboden.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/WDR)


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14:00

Leben wie zu Gotthelfs Zeiten (1/5)

Familie Zuppiger lebt den Bauernalltag des 19. Jahrhunderts

Ein Fernsehexperiment in fünf Folgen

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Anlässlich des 150. Todestags des Emmentaler Schriftstellers Jeremias Gotthelf 2004 lebt und arbeitet Familie Zuppiger aus Bollingen - Vater Josef, Mutter Mirta und die Kinder Anina, Quirin und Niklas - unter bäuerlichen Alltagsbedingungen wie zu Mitte des 19. ...

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Anlässlich des 150. Todestags des Emmentaler Schriftstellers Jeremias Gotthelf 2004 lebt und arbeitet Familie Zuppiger aus Bollingen - Vater Josef, Mutter Mirta und die Kinder Anina, Quirin und Niklas - unter bäuerlichen Alltagsbedingungen wie zu Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Haus Sahlenweidli in Röthenbach bei Eggiwil ist für drei Wochen ihr Zuhause. Im Stall stehen Kühe, und es sind einige Schweine und Hühner zu betreuen. Auch für das eigene leibliche Wohl muss gesorgt werden: Eier aus dem Hühnerstall, Gemüse vom Pflanzgarten, Kartoffeln vom Feld - nur die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln ist sichergestellt.
Die erste Folge der Reihe "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten" zeigt die Vorbereitungen und stellt die Familie, die Tiere und das Haus vor.

Den zweiten Teil der fünfteiligen Reihe "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten" zeigt 3sat im Anschluss um 14.30 Uhr. Die weiteren Folgen sendet 3sat an den kommenden Sonntagen jeweils um 14.00 Uhr.


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14:30

Leben wie zu Gotthelfs Zeiten (2/5)


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Anlässlich des 150. Todestags des Emmentaler Schriftstellers Jeremias Gotthelf 2004 lebt und arbeitet Familie Zuppiger aus Bollingen - Vater Josef, Mutter Mirta und die Kinder Anina, Quirin und Niklas - unter bäuerlichen Alltagsbedingungen wie zu Mitte des 19. ...

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Anlässlich des 150. Todestags des Emmentaler Schriftstellers Jeremias Gotthelf 2004 lebt und arbeitet Familie Zuppiger aus Bollingen - Vater Josef, Mutter Mirta und die Kinder Anina, Quirin und Niklas - unter bäuerlichen Alltagsbedingungen wie zu Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Haus Sahlenweidli in Röthenbach bei Eggiwil ist für drei Wochen ihr Zuhause. Im Stall stehen Kühe, und es sind einige Schweine und Hühner zu betreuen. Auch für das eigene leibliche Wohl muss gesorgt werden: Eier aus dem Hühnerstall, Gemüse vom Pflanzgarten, Kartoffeln vom Feld - nur die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln ist sichergestellt.
Die zweite Folge der Reihe "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten" zeigt die Ankunft der Familie im 200-jährigen Haus auf der Sahlweid. Die Familie hat alle Hände voll zu tun. Die Tiere reißen aus, und die Milchkuh hat ein entzündetes Euter. Eines ist klar: Aller Anfang ist schwer.


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Rückkehr der Wölfe

Film von Axel Gomille

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Fast unbemerkt sind Wölfe aus Polen wieder in den Osten Deutschlands eingewandert. Auf dem sächsischen Truppenübungsplatz Oberlausitz haben sie ein Rückzugsgebiet gefunden. Im Jahr 2000 kam ein Wurf im Schutz des militärischen Sperrgebiets zur Welt - es waren die ...

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Fast unbemerkt sind Wölfe aus Polen wieder in den Osten Deutschlands eingewandert. Auf dem sächsischen Truppenübungsplatz Oberlausitz haben sie ein Rückzugsgebiet gefunden. Im Jahr 2000 kam ein Wurf im Schutz des militärischen Sperrgebiets zur Welt - es waren die ersten in Deutschland geborenen wilden Wölfe seit 150 Jahren. Zuvor waren sie hierzulande systematisch ausgerottet worden. Die Rückkehr der Wölfe ist deshalb eine Sensation. Inzwischen leben fünf Rudel im Osten Sachsens. Insgesamt dürften es 30 bis 40 Tiere sein - so genau weiß das keiner, denn Wölfe lassen sich nur schwer beobachten. Vor allem die jüngeren Tiere, die sich auf die Suche nach neuen Revieren machen, sind äußerst scheu. Die Angst vorm bösen Wolf sitzt dennoch tief: Viele Lausitzer fühlen sich durch die Anwesenheit der Raubtiere gefährdet. Einer der wenigen, der schon Begegnungen mit Wölfen hatte, ist der Schäfer Frank Neumann. Er hat die Raubtiere bereits einige Dutzend Male an seiner Herde gesehen und hätte allen Grund, schlecht auf sie zu sprechen zu sein. Immerhin haben sie schon 45 seiner Tiere getötet. Trotz solcher Verluste versucht der Schäfer, sich mit den Wölfen zu arrangieren. Pyrenäen-Berghunde, die speziell für das Hüten von Schafen gezüchtet sind, bewachen seine Herden. Viele Jäger der Region haben weniger Verständnis für die Wölfe, weil sie durch die Tiere seltener zum Schuss kommen: Das Wild ist vorsichtiger, seit die Raubtiere wieder die Wälder durchstreifen, und einige gönnen dem Wolf nicht seinen Anteil an "ihrer" Jagdstrecke. Wölfe werden deshalb immer wieder illegal abgeschossen - obwohl sie streng geschützt sind. Dabei könnten sie Verbündete der Jäger sein: Wo der Wolf jagt, wächst der Wald. Die Raubtiere reduzieren die Anzahl von Pflanzenfressern, deswegen können sich mehr Pflanzentriebe entfalten.
Der Film von Axel Gomille beobachtet die Wölfe in der Oberlausitz und widerlegt den Mythos des "bösen Wolfs".


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Auf und davon (2/5)

Kulturschock

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Alles aufgeben, um ein neues Leben im Ausland zu beginnen: Rund 30.000 Schweizerinnen und Schweizer wagen jedes Jahr diesen Schritt. Doch nicht für alle erfüllt sich dabei ein Lebenstraum. Der ehemalige "Tagesschau"-Mann Hansjörg Enz zum Beispiel gerät in den ersten ...

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Alles aufgeben, um ein neues Leben im Ausland zu beginnen: Rund 30.000 Schweizerinnen und Schweizer wagen jedes Jahr diesen Schritt. Doch nicht für alle erfüllt sich dabei ein Lebenstraum. Der ehemalige "Tagesschau"-Mann Hansjörg Enz zum Beispiel gerät in den ersten Tagen nach der Ankunft in der Demokratischen Republik Kongo mitten in einen Bürgerkrieg. In Venezuela haben Claudio Candrian und Teres Brunett Pech: Obwohl sie bereits 10.000 Franken für ein Baugrundstück angezahlt haben, will die Verkäuferin unerwartet mehr Geld. Dann haben plötzlich noch ganz andere Leute ihre Finger im Spiel. Sandra und Duncan Gano kaufen in Kanada ihre neue Farm - und setzen dafür ihre gesamten Ersparnisse ein. Doch auch die beiden erleben eine böse Überraschung. Schließlich bereitet der zehnjährigen Selina Maccioni der Besuch ihrer neuen Schule in Dubai ordentlich Bauchweh - denn sie spricht kein Wort Englisch.
Die fünfteilige Reihe "Auf und davon" begleitet Familien und Einzelpersonen beim Abenteuer Auswanderung. Die zweite Folge thematisiert den Kulturschock nach der Ankunft am neuen Ort.



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

Moderation: Lukas Koch

Erstausstrahlung

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Bislang musste man sich um Archivmaterial nicht so sehr kümmern: Bücher, Dokumente und Akten überdauern lange Zeiträume besonders gut, wenn man sie unter optimalen Umgebungsbedingungen in Ruhe lässt. Doch zunehmend liegen Dokumente in digitaler Form vor, und das ...

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Bislang musste man sich um Archivmaterial nicht so sehr kümmern: Bücher, Dokumente und Akten überdauern lange Zeiträume besonders gut, wenn man sie unter optimalen Umgebungsbedingungen in Ruhe lässt. Doch zunehmend liegen Dokumente in digitaler Form vor, und das stellt Bibliotheken und Archive vor völlig neue Herausforderungen. Digitale Inhalte verlangen nach ständiger Pflege, oft gibt es für Datenträger nach wenigen Jahrzehnten keine geeigneten Lesegeräte mehr. Formate und Plattformen ändern sich, der Zugang zu digitalen Dokumenten ist wegen Rechtefragen ungleich komplizierter. Außerdem wächst die Datenfülle rasant. Dieses Jahr führte eine Gesetzesänderung dazu, dass Millionen Akten aus dem aktuellen Bestand verschiedener Behörden an die jeweiligen Archive von Bund, Ländern und Gemeinden flossen. Hilft die Digitalisierung, diese Datenmassen zu bewältigen? Welche Chancen und Risiken bietet die Archivierung von Daten im Netz für unsere Gesellschaft?
Das 3sat-Magazin "neues" zeigt die Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Datensammelns auf.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Unterwasser-Welten

Tauchexpeditionen im Rhein

Film von Serge Dumont und Benoit Licht

(aus der ARD-Reihe "Viertel nach Sechs")

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Ein Hecht, so nah, wie man ihn selten zu sehen bekommt, Pflanzen, die im Wasser tanzen, sprudelnde Quellen, die aus dem geheimnisvollen Erdinnern drängen, Schwärme winziger Süßwassergarnelen: Es sind beeindruckende Bilder von der Unterwasserwelt des Rheins und seiner ...
(ARD/SWR)

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Ein Hecht, so nah, wie man ihn selten zu sehen bekommt, Pflanzen, die im Wasser tanzen, sprudelnde Quellen, die aus dem geheimnisvollen Erdinnern drängen, Schwärme winziger Süßwassergarnelen: Es sind beeindruckende Bilder von der Unterwasserwelt des Rheins und seiner benachbarten Gewässer, die der französische Forscher und passionierte Taucher Serge Dumont schießt. Hunderte von Tauchgängen hat der Biologe aus dem Elsass schon in den Rheinauen und Baggerseen absolviert - auch im Dunkeln und bei eisigen Minusgraden unter einer dicken Eisfläche. Dumont benutzt eine spezielle Ausrüstung, die auch von Armeetauchern verwendet wird, und über die Jahre hat er eine ganz eigene Aufnahmetechnik entwickelt. So hat er schon ganz erstaunliche Entdeckungen unter Wasser gemacht, zum Beispiel das Vorkommen von "Hemimysis Anomala", der Schwebegarnele. Dieser winzige Süßwasserkrebs könnte womöglich ein Zeichen dafür sein, dass die sensiblen Ökosysteme sich gerade verändern. Auch spektakuläre Aufnahmen von Unterwasser-Süßwasserquellen hat er mit seiner Kamera gemacht. Serge Dumont ist Perfektionist. Jeder seiner Tauchgänge erfolgt an einem ganz bestimmten Platz, zu einer ganz bestimmten Zeit und zu einem ganz bestimmten Zweck. Die Klarheit der Sonne, die Temperatur - das alles berücksichtigt er bei seinen Naturbeobachtungen. Mit seinen Unterwasserfilmen möchte Serge Dumont die Menschen für die Schönheit der heimischen Gewässer sensibilisieren. Er will zeigen, wie fragil die wertvollen Ökosysteme am Rhein sind. Denn nur was man kennt, davon ist der passionierte Taucher überzeugt, das kann man auch schützen.
Der Film von Serge Dumont und Benoit Licht zeigt in erstaunlichen Bildern das Ökosystem Rhein.
(ARD/SWR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Thema: Mit Klauen und Tatzen

Moderation: Anke Neuzerling

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Sie gehören zu den gefährlichsten Bewohnern in Zoos: Raubkatzen. Doch wie werden sie in Zoos gehalten? Die Sumatratiger im Frankfurter Zoo müssen täglich mit Frischfleisch versorgt und bei Laune gehalten werden. Größtmöglichen Spaß haben die Katzen, wenn ...

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Sie gehören zu den gefährlichsten Bewohnern in Zoos: Raubkatzen. Doch wie werden sie in Zoos gehalten? Die Sumatratiger im Frankfurter Zoo müssen täglich mit Frischfleisch versorgt und bei Laune gehalten werden. Größtmöglichen Spaß haben die Katzen, wenn Tierpfleger das Pony aus dem Nachbargehege vor dem Revier der Tiger spazieren führen.
"Arche Noah" zeigt, was es bedeutet, Großkatzen in Zoos zu halten, und welche Eigenheiten die Raubatzen haben. Dazu besucht Anke Neuzerling die Sumatratiger im Frankfurter Zoo und die Sibirischen Tiger im Tierpark Eberswalde.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Im Wandel der Zeit

25 Jahre Mainzer Stadtschreiberpreis

Film von Thomas Hocke

Erstausstrahlung

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1985 erhielt die Schriftstellerin Gabriele Wohmann den Stadtschreiberpreis, den ZDF, 3sat und die Stadt Mainz seitdem jährlich vergeben. Im Preis inbegriffen sind 12.500 Euro, freies Wohnen im Stadtschreiber-Domizil im Mainzer Gutenberg-Museum und die Möglichkeit, einen ...

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1985 erhielt die Schriftstellerin Gabriele Wohmann den Stadtschreiberpreis, den ZDF, 3sat und die Stadt Mainz seitdem jährlich vergeben. Im Preis inbegriffen sind 12.500 Euro, freies Wohnen im Stadtschreiber-Domizil im Mainzer Gutenberg-Museum und die Möglichkeit, einen Film nach einem Thema freier Wahl zu drehen. Die Themen der vergangenen 25 Jahre sind so unterschiedlich wie die Schriftsteller selbst: Ludwig Harig drehte 1987 einen Film über seine Heimatstadt Mainz, Erich Loest wollte 1998 in Afrika über Indianer drehen, Tilman Spengler bereitete 1999 die Schicksale der Opfer der Bosnienkriege filmisch auf, Patrick Roth näherte sich 2006 den Filmproduktionen von Hollywood, und Ilija Trojanow nahm sich 2007 vor, die Erinnerungen der Opfer der kommunistischen Herrschaft in Bulgarien aufzuzeichnen.
"Im Wandel der Zeit" lässt möglichst viele Preisträger mit Kurzausschnitten ihrer Filme zu Wort kommen und spricht noch einmal mit ihnen über das Schriftstellern und das Filmen.

Im Anschluss, um 19.10 Uhr, folgt mit "Rückkehr nach Bitterfeld" der Stadtschreiber-Film der diesjährigen Preisträgerin Monika Maron.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rückkehr nach Bitterfeld

Film von Monika Maron

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Bitterfeld galt zu DDR-Zeiten als dreckigste Stadt Europas, als Symbol einer verhehrenden Umweltpolitik. Darüber schrieb die Schriftstellerin Monika Maron 1981 ihren vielbeachteten Debütroman "Flugasche". Über Nacht wurde sie berühmt - nur in der DDR, in der sie lebte, ...

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Bitterfeld galt zu DDR-Zeiten als dreckigste Stadt Europas, als Symbol einer verhehrenden Umweltpolitik. Darüber schrieb die Schriftstellerin Monika Maron 1981 ihren vielbeachteten Debütroman "Flugasche". Über Nacht wurde sie berühmt - nur in der DDR, in der sie lebte, durfte das kritische Buch nie erscheinen. Zwar ist Bitterfeld schon lang nicht mehr dreckig, aber, das hatte laut Monika Maron seinen Preis: "Die Befreiung vom Gift in ihrer Atemluft bezahlten die Bitterfelder, Wolfener, Thalheimer und Greppiner mit ihren Arbeitsplätzen, wie sie zuvor die sicheren Arbeitsplätze mit ihrer Gesundheit bezahlt hatten." Und doch hat sich Erstaunliches getan. Zahlreiche neue Arbeitsplätze sind rund um Bitterfeld wieder entstanden, im sogenannten "Solar Valley". Der Solarzellenproduzent Q-Cells, der sich vor zehn Jahren mit einer kleinen Firma mit 40 Mitarbeitern in Thalheim bei Bitterfeld angesiedelt hat und inzwischen zum weltgrößten Solarenergieproduzenten gewachsen ist, hat nun jedoch spürbar unter der Wirtschaftskrise zu leiden.
Monika Maron, die herausragende Chronistin deutsch-deutscher Erinnerungen, hat sich als Grundlage für ihren Film ihr 2009 erschienenes, vielbeachtetes Buch "Bitterfelder Bogen" ausgewählt. Nüchtern und poetisch zugleich berichtet sie von der Entstehungsgeschichte der Solar-Firma, von mutigen Gründern, genialen Tüftlern und visionären Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die eine sterbende Industrieregion grundlegend verändert haben. Eine deutsch-deutsche Erfolgsgeschichte, meint Monika Maron. Der Film ist Teil des Mainzer Stadtschreiberpreises, der vom ZDF, 3sat und der Stadt Mainz vergeben wird. Monika Maron ist 2009 als 25. Preisträgerin geehrt worden. Neben dem Preisgeld und freier Wohnung im Mainzer Gutenberg-Museum hat die Preisträgerin die Gelegenheit, zusammen mit dem ZDF eine Dokumentation nach freier Themenwahl zu produzieren.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Neues aus der Anstalt

Politsatire mit Priol und Schramm

Mit den Gästen: Hagen Rether, Uwe Steimle
und Michael Altinger

Regie: Frank Hof

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Urban Priol und Georg Schramm begeben sich auf ihre satirische Monatsvisite: In ihrer Sendung "Neues aus der Anstalt" betrachten die beiden Kabarettisten die nationale und internationale Politik aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik. Dort wird in einem Zustand ...

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Urban Priol und Georg Schramm begeben sich auf ihre satirische Monatsvisite: In ihrer Sendung "Neues aus der Anstalt" betrachten die beiden Kabarettisten die nationale und internationale Politik aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik. Dort wird in einem Zustand zwischen politischer und psychischer Verstörtheit über den Status quo des Landes und seiner Mächtigen gewettert, geklagt, gelacht, werden die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse des Monats satirisch-bissig aufs Korn genommen.
Zu einem satirisch-therapeutischen Kurzaufenthalt sind in dieser Ausgabe von "Neues aus der Anstalt" Hagen Rether, Uwe Steimle und Michael Altinger eingeladen.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Live

Seitensprung

Kabaretttalk mit Florian Schroeder und seinen Gästen

Steffen Möller, Chin Meyer und der Gruppe LaLeLu

Live aus dem ZDF-Sendezentrum, Studio 3

Regie: Peter Schönhofer

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Aktuell, politisch und selbstironisch präsentiert der 30-jährige Wahl-Berliner Florian Schroeder seine 3sat-Kabaretttalk-Show "Seitensprung". Dabei bewegt er sich mühelos zwischen Talk, Kabarett, Comedy und Parodie und wurde so zu einem der neuen Stars der jungen ...

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Aktuell, politisch und selbstironisch präsentiert der 30-jährige Wahl-Berliner Florian Schroeder seine 3sat-Kabaretttalk-Show "Seitensprung". Dabei bewegt er sich mühelos zwischen Talk, Kabarett, Comedy und Parodie und wurde so zu einem der neuen Stars der jungen deutschen Kabarettszene.
Beim "Seitensprung" im November trifft Florian Schroeder auf den Kabarettisten Steffen Möller, der seit 1994 in Polen lebt und dort zum zweitbekanntesten Deutschen avanciert. Er stellt sein Talent in einer wöchentlichen TV-Comedyshow unter Beweis und moderierte auch die polnische Ausgabe von "Wetten, dass ...?". Mit "Viva Polonia" ist ihm ein länderübergreifender Buch-Bestseller gelungen. Der Berliner Chin Meyer befasst sich unter anderem mit dem Thema "20 Jahre Mauerfall" und tritt in der Rolle eines Steuerfahnders als Anwalt des kleinen Mannes auf. Musikalisches bietet die A-cappella-Formation LaLeLu aus Hamburg, die mit ihrem neuen Programm "Grundlos eitel" Deutschland parodiert.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

The Invisible Frame

Essayfilm von Cynthia Beatt, Deutschland 2009

Erstausstrahlung

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1988 unternahm die in Berlin lebende britische Filmregisseurin Cynthia Beatt mit der damals noch wenig bekannten Schauspielerin Tilda Swinton eine filmische 160-Kilometer-Fahrradtour entlang der Berliner Mauer, die am Brandenburger Tor begann und endete. Heute ist "Cycling ...

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1988 unternahm die in Berlin lebende britische Filmregisseurin Cynthia Beatt mit der damals noch wenig bekannten Schauspielerin Tilda Swinton eine filmische 160-Kilometer-Fahrradtour entlang der Berliner Mauer, die am Brandenburger Tor begann und endete. Heute ist "Cycling the Frame" ein ungewöhnliches historisches Dokument, und Tilda Swinton, die im letzten Jahr mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, gehört zu den begehrtesten Darstellerinnen weltweit.
21 Jahre nach dem ersten Film und kurz nach ihrer Berlinale-Teilnahme als Vorsitzende der Internationalen Jury kam Tilda Swinton wieder nach Berlin, um diese Reise entlang der inzwischen über weite Strecken schwer auffindbaren Mauerlinie unter der Regie von Cynthia Beatt zu wiederholen. Dabei ging es um die vergessenen und übersehenen Orte und Landschaften, die auf ihre eigene Art Zeichen der Veränderung und der Erinnerung in sich tragen. Die Bilder und Töne ihrer Spurensuche sowie persönliche Reflexionen verarbeitete die Regisseurin mit einem ungewöhnlichen Soundtrack zu dem poetischen Essayfilm "The Invisible Frame". Die Kamera führte Ute Freund, die aus Originalton-Geräuschen entwickelte "Soundscape" des Films schuf der britische Komponist, Musiker und Schauspieler Simon Fisher Turner, der in den 1980er und 1990er Jahren mit dem Regisseur Derek Jarman zusammenarbeitete ("Caravaggio", "The Last of England", "The Garden"). "Die Wiederholung dieser Reise ermöglichte uns, über die Komplexität von Grenzen, Geschichte, Adaption und natürliche Entwicklungskreisläufe und über unzählige weitere konzeptuelle und existenzielle Gebiete zu meditieren." (Tilda Swinton) Cynthia Beatt arbeitet seit den 1970er Jahren als Regisseurin, Darstellerin und Drehbuchautorin. 1991 drehte sie den Spielfilm "The Party: Nature Morte" mit Tilda Swinton und Féodor Atkine in den Hauptrollen.

3sat zeigt Cynthia Beatts Essayfilm zum 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Im Anschluss, um 22.45 Uhr, folgt "Cycling the Frame" aus dem Jahr 1988.


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22:45

Cycling the Frame

Film von Cynthia Beatt

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Die britische Schauspielerin Tilda Swinton macht sich 1988 auf den Weg, Berlin aus einer ungewohnten Perspektive zu betrachten. Mit dem Fahrrad unterwegs, fährt sie an drei Tagen die Berliner Mauer ab: 160 Kilometer, vom Brandenburger Tor aus nach Norden in einem weiten ...
(ARD/RBB)

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Die britische Schauspielerin Tilda Swinton macht sich 1988 auf den Weg, Berlin aus einer ungewohnten Perspektive zu betrachten. Mit dem Fahrrad unterwegs, fährt sie an drei Tagen die Berliner Mauer ab: 160 Kilometer, vom Brandenburger Tor aus nach Norden in einem weiten Bogen in den Westen durch Vororte über die Grenzen der Alliierten Westsektoren hinweg nach Süden und durch Kreuzberg wieder zurück zum Brandenburger Tor. Meist mit sich selbst allein, mit ihren Gedanken und Eindrücken, erlebt sie die Mauer wie einen Rahmen um die Stadt herum. Einen Rahmen, der vieles deutlich macht und vergrößert.
Der Dokumentarfilm von Cynthia Beatt ist eine manchmal etwas unbequeme Entdeckungsreise durch Berlin, bei der man die Orientierung verlieren, aber auch neue Einsichten gewinnen kann.
(ARD/RBB)


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23:10
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Tod eines Buchhändlers

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
Walter GrabertGünther Schramm
Robert HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Herta KappJudy Winter
Richard KappWerner Bruhns
Georg KappPeter Carsten
Roland BeyfussPierre Franckh
Martha BeyfussEva Brumby
Grete BeyfussRenate Grosser
Gertrud SchulteMarilene von Bethmann
u.a.
Regie: Theodor Grädler

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In den frühen Morgenstunden wird in den Isarauen ein Ertrunkener gefunden. Zuerst glaubt die Polizei an einen Unfall, denn der Mann muss sinnlos betrunken gewesen sein. Bald aber ergeben sich Anhaltspunkte, die auf einen Mord hinweisen. Keine leichte Aufgabe für ...

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In den frühen Morgenstunden wird in den Isarauen ein Ertrunkener gefunden. Zuerst glaubt die Polizei an einen Unfall, denn der Mann muss sinnlos betrunken gewesen sein. Bald aber ergeben sich Anhaltspunkte, die auf einen Mord hinweisen. Keine leichte Aufgabe für Kommissar Keller, denn er kann kein Motiv erkennen und alle Bekannten und Verwandten schweigen sich aus. Nur mühsam gelingt es, diese Mauer des Schweigens zu durchbrechen.
Eine weitere Folge der Krimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode in der Hauptrolle.


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0:10
Stereo-Ton16:9 Format

Harter Mann in Uniform

(I Love a Man in Uniform)

Spielfilm, Kanada 1993

Darsteller:
Henry AdlerTom McCamus
CharlieBrigitte Bako
Henrys VaterDavid Hemblen
FrankKevin Tighe
BruceAlex Karzis
Mr. PearsonGraham McPherson
u.a.
Regie: David Wellington

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Henry Adler jobbt bei einer Bank, doch als ausgebildeter Schauspieler hat er eigentlich andere Ziele. So ist er hocherfreut, als er die Rolle eines Polizisten in der beliebten Fernsehserie "Crime Wave" erhält. Fasziniert von den Insignien der Macht betreibt Henry ein ...
(ARD)

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Henry Adler jobbt bei einer Bank, doch als ausgebildeter Schauspieler hat er eigentlich andere Ziele. So ist er hocherfreut, als er die Rolle eines Polizisten in der beliebten Fernsehserie "Crime Wave" erhält. Fasziniert von den Insignien der Macht betreibt Henry ein fanatisches Rollenstudium. Er lebt regelrecht mit seiner Uniform, gibt sich sogar auf der Straße als Cop aus und sieht endlich eine Chance, mit der Gewalt und dem "Dreck" um ihn herum aufzuräumen. Als Henrys Liebe zu seiner Schauspielkollegin Charlie nicht erwidert wird, verliert der unsichere Einzelgänger immer mehr den Boden unter den Füßen. Bei der illegalen Beteiligung an einer Rauschgift-Razzia erschießt Henry mit Unterstützung eines rassistischen Polizisten einen Dealer. Nun gibt es für ihn kein Zurück mehr.
Regisseur David Wellington schildert die Exkursionen des "Helden" als Gratwanderung zwischen Wahn und Wirklichkeit, auf der moralischer Rigorismus und obskure Allmachtsfantasien ausgelebt werden. Dem Kanadier Wellington, der auch das Drehbuch schrieb, gelang mit seinem eindringlichen Psychothriller eine interessante Variante von Martin Scorseses "Taxi Driver". Tom McCamus, der Darsteller der Hauptfigur, wurde 1993 für seine Leistung mit dem "Genie Award" ausgezeichnet.
(ARD)


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1:45

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:10
Stereo-Ton

Phänomen Karajan

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-Moll "Dem lieben Gott"

Berliner Philharmonie, 1985 - Karajan-Nachlass

Orchester: Berliner Philharmoniker

Musikalische Leitung: Herbert von Karajan

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Anton Bruckners 9. Symphonie kann als sein Abschied vom Leben angesehen werden. 1887 begann er mit der Komposition und hinterließ bei seinem Tod 1896 drei Sätze und sechs unvollendete Versionen des Finales. Trotz seiner Unvollständigkeit ist die Symphonie monumental. ...
(ORF)

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Anton Bruckners 9. Symphonie kann als sein Abschied vom Leben angesehen werden. 1887 begann er mit der Komposition und hinterließ bei seinem Tod 1896 drei Sätze und sechs unvollendete Versionen des Finales. Trotz seiner Unvollständigkeit ist die Symphonie monumental.
Es spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan.
(ORF)


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3:15
Stereo-Ton

Phänomen Karajan

Richard Strauss: Eine Alpensymphonie, op. 64

Berliner Philharmonie, 1983 - Karajan-Nachlass

Orchester: Berliner Philharmoniker

Musikalische Leitung: Herbert von Karajan

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Die Tondichtung von Richard Strauss' "Eine Alpensymphonie" entstand zwischen 1911 und 1915 und gilt als eine der überzeugendsten Naturschilderungen in der Musik: Hochvirtuos vermittelt der selbst naturbegeisterte Komponist mit musikalischen Mitteln die Eindrücke einer ...
(ORF)

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Die Tondichtung von Richard Strauss' "Eine Alpensymphonie" entstand zwischen 1911 und 1915 und gilt als eine der überzeugendsten Naturschilderungen in der Musik: Hochvirtuos vermittelt der selbst naturbegeisterte Komponist mit musikalischen Mitteln die Eindrücke einer Bergtour, mit Glücksmomenten und Anstrengungen. Zugleich schöpft er dabei alle Möglichkeiten der Orchestrierung aus.
Herbert von Karajans Interpretation gilt vielen als Referenz für die Umsetzung dieses Werks.
(ORF)


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4:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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4:55

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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