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Freitag, 6. November
Programmwoche 45/2009
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6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Ein Wolf gibt nicht auf

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Felix Heidinger ist dieses Mal im Yellowstone Nationalpark einem Wolf auf der Spur, der von vielen Amerikanern ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Felix Heidinger ist dieses Mal im Yellowstone Nationalpark einem Wolf auf der Spur, der von vielen Amerikanern nahezu wie ein Held verehrt wird: Der sogenannte Wolf Nr. 21 hat wie kein anderer dafür gesorgt, dass es heute in dem riesigen US-Nationalpark wieder Wolfsrudel gibt. Fast 70 Jahre lang hatte man dort in den mondhellen Nächten das Wolfsgeheul missen müssen: Die Tiere waren von Jägern restlos ausgerottet worden. 1995 brachte ein Biologe ein gutes Dutzend wilder Wölfe aus Kanada in den Yellowstone Park, damit sie dort heimisch werden. Doch nur ein einziges Wolfspaar bekam Nachwuchs. Unter diesem Wurf war ein kleiner, kräftiger Rüde, der von den Wolfschützern die Nr. 21 erhielt. Wolf Nr. 21 entwickelte sich rasch zu einem erfolgreichen Leitwolf. 20 gesunde Welpen hat er im Laufe der Zeit mit drei Wölfinnen großgezogen. Als Felix Heidinger sich mit der Kamera auf die Fährte dieses legendären Wolfs setzt, ist Nr. 21 bereits alt und ergraut. Sein Rudel hat sich nach schweren Kämpfen geteilt. Der Wolf zieht allein umher. Doch noch gibt er nicht auf.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton

Willis VIPs

Wer war das Volk?

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"Willis VIPs" sind Menschen, die Geschichten erzählen und selbst Geschichte machen. In den Reportagen geht es um Prominente aus Politik, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft, Kultur, Sport und Unterhaltung. Reporter Willi Weitzel interviewt sie in ihrem Umfeld.
"Wir ...
(ARD/BR)

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"Willis VIPs" sind Menschen, die Geschichten erzählen und selbst Geschichte machen. In den Reportagen geht es um Prominente aus Politik, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft, Kultur, Sport und Unterhaltung. Reporter Willi Weitzel interviewt sie in ihrem Umfeld.
"Wir sind das Volk!" riefen im Herbst 1989 immer mehr Bürgerinnen und Bürger der DDR und machten damit ihren Politikern klar, dass diese verspielt hatten. Wichtige Ausgangspunkte der Demonstranten waren die Friedensgebete in der Leipziger Nikolaikirche, die Pfarrer Christian Führer ins Leben gerufen hatte. Jeden Montagabend trafen sich zunächst Hunderte und schließlich Zehntausende Menschen, um protestierend durch die Straßen Leipzigs zu ziehen. Ihr Ziel: ihre Freiheit. 16 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR lebt und arbeitet Christian Führer immer noch in Leipzig und berichtet Willi, was damals geschah. Die Bilder der Demonstranten in den Nachrichten der Welt waren eine Sensation, die der Protestbewegung weiteren Schub gab. Dass sie gesendet wurden, ist unter anderem Siegbert Schefke zu verdanken. Längst waren alle westlichen Journalisten aus dem Land gewiesen worden, weil die Staatsführung nicht wollte, dass Bilder der Demonstrationen öffentlich wurden. Überall waren Sicherheitsbeamte und Polizisten, die zum Teil bereits gewaltsam gegen die Menschen vorgegangen waren. Alle hatten Angst, dass nun sogar Waffen zum Einsatz kommen würden, was letztlich zum Glück nicht geschah. Heimlich filmte Siegbert Schefke von einem Kirchturm aus, wie 70.000 Bürger friedlich durch die Straßen zogen. Die Aufnahmen übergab er einem Diplomaten, der sie, in der Unterhose versteckt, in den Westen schmuggelte. Gemeinsam mit Willi steigt der Journalist noch einmal die Stufen auf den Kirchturm hinauf, von wo aus er die historischen Aufnahmen machte.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
16:9 Format

Aus anderer Sicht

"Für ein Lächeln - Ein Jahr St. Petersburg"

Film von Michael Bernstein

Erstausstrahlung

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Jedes Jahr bewerben sich etwa 5.000 junge Menschen um ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland. Heike Langer und Johann Breiter sind zwei davon. Ihr Einsatzort ist St. Petersburg. Heike Langer arbeitet mit schwer mehrfachbehinderten Kindern, Johann Breiter betreut junge ...

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Jedes Jahr bewerben sich etwa 5.000 junge Menschen um ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland. Heike Langer und Johann Breiter sind zwei davon. Ihr Einsatzort ist St. Petersburg. Heike Langer arbeitet mit schwer mehrfachbehinderten Kindern, Johann Breiter betreut junge behinderte Erwachsene. Das Leben am Finnischen Meerbusen ist für beide in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung. Über anderthalb Stunden sind sie morgens und abends von der Wohnung bis zu ihrer Arbeitsstätte unterwegs. Die Zustände in den russischen Heimen sind für deutschen Jugendlichen gewöhnungsbedürftig. Dennoch sind beide gern in St. Petersburg und bauen zu den von ihnen betreuten Menschen intensive Beziehungen auf.
Der Film begleitet die freiwilligen Helfer durch ein Jahr, das sie entscheidend prägt.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Kann Glaube heilen?

Film von Eva-Maria Berger

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer")

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Glaube kann Berge versetzen, so heißt es. Doch welche Wirkung der Glaube an eine wie auch immer geartete höhere Macht auf die Bewältigung von Krankheiten hat, daran scheiden sich die Geister. Während zahlreiche US-amerikanische Studien belegen wollen, dass Gläubige ...
(ORF)

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Glaube kann Berge versetzen, so heißt es. Doch welche Wirkung der Glaube an eine wie auch immer geartete höhere Macht auf die Bewältigung von Krankheiten hat, daran scheiden sich die Geister. Während zahlreiche US-amerikanische Studien belegen wollen, dass Gläubige bessere Heilungschancen haben, gibt es nach wie vor keine gesicherten Erkenntnisse darüber, dass Religiosität oder Spiritualität bei einer Krankheit tatsächlich automatisch zu einem längeren Überleben oder gar zu einer Heilung führen. Einig ist man sich aber weitgehend darin, dass der Glaube von ausschlaggebender Bedeutung dafür ist, wie ein Patient mit seiner Krankheit umgeht und sein Leben mit oder trotz der Bedrohung gestaltet.
Eva-Maria Berger stellt Menschen vor, die mit einer schweren Erkrankung zu kämpfen haben beziehungsweise durch eine schwere Krankheit hindurchgegangen sind. Betroffene erzählen, wie sehr die Krankheit ihr Leben, ihre Einstellung zum Leben und ihren Lebensstil verändert hat und wie sehr der feste Glaube an eine höhere Macht, an Gott, an Ärzte oder an eine bestimmte Heilmethode ihrer Meinung nach den Verlauf der Krankheit beeinflusst und verändert hat. Zu Wort kommen außerdem der Onkologe Heinz Ludwig vom Wiener Wilhelminenspital, der Energetiker Martin Weber, der Theologe, Autor und Psychoanalytiker Eugen Drewermann sowie der österreichische Physiker Herbert Pietschmann.
(ORF)


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12:50
Stereo-Ton16:9 Format

Rumi - Die Liebe und die schönen Künste

Bericht von Verena Kalenda

(aus der ORF-Reihe "Religionen der Welt")

Mit Gernot Galib Stanfel (Musiker)


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilderbuch: An der Leine

Film von Jess Hansen

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Kleiner Fluss, große Geschichte und Geschichten. Abenteuerliche Naturschutzprojekte, eine archäologische Sensation und ein Feuerwerkswettbewerb in einem barocken Garten - das alles gibt es entlang der 300 Kilometer langen Leine zu sehen. Es gibt viele Geschichten "An der ...
(ARD/NDR)

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Kleiner Fluss, große Geschichte und Geschichten. Abenteuerliche Naturschutzprojekte, eine archäologische Sensation und ein Feuerwerkswettbewerb in einem barocken Garten - das alles gibt es entlang der 300 Kilometer langen Leine zu sehen. Es gibt viele Geschichten "An der Leine" zwischen dem thüringischen Leinefelde und Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover. So versucht Günter Ohnesorge aus Gronau seit Jahren, den atlantischen Lachs in der Leine wieder anzusiedeln. Angefangen hat er ganz allein. Mittlerweile stehen 30.000 Angler hinter seinem Projekt. Der Schäfer Dirk Pieper züchtet im Alleingang das fast ausgestorbene Leineschaf. Mit drei Muttertieren hat er begonnen. Mittlerweile hütet er 500 Leineschafe in der grünen Flusslandschaft rund um Rosdorf. Mitten im Leinetal hat die Archäologin Petra Lönne eine archäologische Sensation ausgegraben: Bei Kalefeld haben sich Römer und Germanen tüchtig geschlagen - und zwar 250 Jahre nach der legendären Varusschlacht. Diese galt bislang als die einzige, archäologisch gesicherte Römerschlacht in Deutschland. Weiter gen Norden erreicht die Leine schließlich Hannover. Eine der bekanntesten Attraktionen der Messestadt: die Herrenhäuser Gärten. In einem der größten barocken Gärten Europas kann man nicht nur herrlich spazieren gehen, sondern jedes Jahr im Sommer auch ein explosives Spektakel erleben. Dann treffen sich Pyrotechniker aus ganz Europa in den Herrenhäuser Gärten und ermitteln beim internationalen Feuerwerkswettbewerb ihren Meister. Auf Knallkörper wird dabei ganz verzichtet. Vielmehr setzen die Feuerwerker auf das Zusammenspiel von Musik, Lichteffekten und der einmaligen Kulisse des Gartens.
Jess Hansen folgt in seinem Film dem Lauf der Leine und stellt die Menschen vor, die an ihren Ufern leben und arbeiten.
(ARD/NDR)


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14:00
VPS 13:59

Zwischen uns die Berge

Spielfilm, Schweiz 1956

Darsteller:
Beat MatterHannes Schmidhauser
Jacqueline EscherNelly Borgeaud
DominikPeter Arens
PosthalterHeinrich Gretler
Korporal RémyFred Tanner
EscherHeinz Woester
u.a.
Regie: Franz Schnyder


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15:30
Stereo-Ton

Zu den Gipfeln der Monte Rosa: Bergführerin auf Hochtouren

Film von Astrid Güldner

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Ski-Hochtourengehen ist die Kombination aus Bergsteigen und Abfahren in unberührtem Pulverschnee. Suzanne Hüsser ist Bergführerin. Als Frau hat sie es in der Männerdomäne Bergsport nicht immer leicht. Aber mit Vorurteilen räumt sie auf: Kompetent und sicher führt ...

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Ski-Hochtourengehen ist die Kombination aus Bergsteigen und Abfahren in unberührtem Pulverschnee. Suzanne Hüsser ist Bergführerin. Als Frau hat sie es in der Männerdomäne Bergsport nicht immer leicht. Aber mit Vorurteilen räumt sie auf: Kompetent und sicher führt sie ihre Kunden durch das Monte-Rosa-Massiv, eines der herausragendsten Skihochtourengebiete, zwischen Italien und der Schweiz gelegen. Startpunkt für die Sechstagetour zu den Gipfeln der Monte Rosa ist Alagna. Von dort geht es zur Mantovahütte inmitten der größten Viertausender-Ansammlung der Alpen. Bis zu acht Viertausender pro Woche sind machbar - auch für Einsteiger.
Der Film begleitet Suzanne Hüsser und ihre Kunden bei der Wanderung im Monte-Rosa-Massiv.


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Spanien (1/2)

Von der Costa Brava in die Pyrenäen

Film von Barbara Dickenberger

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Die zerklüftete und ehemals unwirtliche Felslandschaft, die der katalanische Schriftsteller Ferran Agulló Ende des 19. Jahrhunderts "Costa Brava", wilde Küste, taufte, ist zwar seit Langem vom Tourismus gezähmt, doch die alten Ortskerne und das nahe Hinterland bieten ...
(ARD/SR)

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Die zerklüftete und ehemals unwirtliche Felslandschaft, die der katalanische Schriftsteller Ferran Agulló Ende des 19. Jahrhunderts "Costa Brava", wilde Küste, taufte, ist zwar seit Langem vom Tourismus gezähmt, doch die alten Ortskerne und das nahe Hinterland bieten noch unzerstörte Architektur und unberührte Landschaft. "Mar y Muntanya" ist das Motto des Reisewegs, das von der Costa Brava in die Pyrenäen führt. "Meer und Berge'" heißt auch das Nationalgericht dieser Gegend, eine Kombination von Meeresfrüchten mit Fleischspeisen. Eigentlich ist die "Wilde Küste" schon lange Kulturland: Überreste von Römerstädten und Griechenkolonien, Iberersiedlungen und Klosteranlagen sind dort zu entdecken, nicht zuletzt auch die schöne Provinzhauptstadt Girona mit ihren pastellfarbenen Häuserreihen und dem alten Call, dem besterhaltenen Judenviertel Spaniens. Seit Jahren ist die Küste nicht nur für Touristen, sondern auch für Künstler und Kunstliebhaber attraktiv: Der Maler Josep Niebla bannt die Wellen der Costa Brava in Originalgröße auf die Leinwand, im Schloss Perelada hat der Sammler und Dalí-Freund Miguel Mateu Pla in seiner Bibliothek wertvolle Don-Quichote-Ausgaben zusammengetragen. Im bergigen Hinterland hat sich ursprüngliche katalonische Kultur erhalten: in der Arte Cristiana, einer Manufaktur für Heiligenfiguren, oder beim Schäfer, der die "Perros de Tura", die pyrenäischen Hirtenhunde, züchtet, und beim Almabtrieb der Pferde, der jedes Jahr im Herbst stattfindet.
Der erste Teil von "Reisewege Spanien" führt von der Costa Brava in die Pyrenäen.

Den zweiten Teil von "Reisewege Spanien" zeigt 3sat am Freitag, 13. November, ebenfalls um 15.45 Uhr.

(ARD/SR)


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16:30
VPS 16:29

16:9 Format

Die Rückkehr der Seeadler

Neue Hoffnung am Stettiner Haff

Dokumentation von Michael Wiedemann


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17:15
VPS 17:14

Stereo-Ton16:9 Format

Milch, Macht und Märkte

Film von Mirko Tomic


(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv

Film von Dörte Schipper und Gregor Petersen

Auslaufmodell Landarzt

Wenn sich Kranke nicht mehr rechnen

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Seit 25 Jahren ist Michael Sturm Landarzt in Schleswig-Holstein. Er ist einer von den Allroundern, die es bald nicht mehr geben wird. Von EKG bis Ultraschall - alles hat er unter einem Dach. Das ermöglicht schnelle Diagnosen und erspart seinen Patienten lästige Wege in ...
(ARD/NDR)

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Seit 25 Jahren ist Michael Sturm Landarzt in Schleswig-Holstein. Er ist einer von den Allroundern, die es bald nicht mehr geben wird. Von EKG bis Ultraschall - alles hat er unter einem Dach. Das ermöglicht schnelle Diagnosen und erspart seinen Patienten lästige Wege in die Stadt sowie lange Wartezeiten beim Facharzt. Viele Patienten kennt er von klein auf - sie vertrauen ihrem Arzt. Michael Sturm hat immer ein offenes Ohr, verschreibt nicht nur Pillen. "Durch eine chirotherapeutische Ausbildung", sagt Michael Sturm, "habe ich wieder gelernt, meine Hände zu benutzen." Er fühlt, tastet. Schickt nicht jeden, der Rückenschmerzen hat, gleich in die Röhre oder zum Röntgen. Das Gesundheitssystem spart durch den Doktor, aber belohnt wird er dafür nicht. Vieles von dem, was er seinen Patienten bietet, rechnet sich finanziell für ihn ganz und gar nicht. Auch bei den Hausbesuchen, die der Arzt täglich macht, denkt er besser nicht ans Geld, sondern nur an seine Verantwortung. Schwerkranke und alte Menschen - seine regelmäßige Betreuung ermöglicht ihnen oft, in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Immer weniger Ärzte erklären sich dazu bereit, weil die Arbeit schlecht bezahlt wird. Die Medizin, bedauert Sturm, sei auf einem falschen Weg. Er diagnostiziert, dass die Krankenkassen Kosten sparen, aber an den Kranken möglichst viel verdienen wollen. Für den Landarzt bleibt der Mensch dabei auf der Strecke.
Dörte Schipper und Gregor Petersen haben Landarzt Michael Sturm bei seiner Arbeit begleitet. Sie waren im Sprechzimmer, bei Hausbesuchen und im Pflegeheim mit dabei und zeigen einen Menschen, der sich Zeit für seine Patienten nimmt und dafür vom Gesundheitssystem gestraft wird.
(ARD/NDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

- Importiertes Wissen
Ein Schweizer Forscher sagt Erdbeben in China den Kampf an
- Importierte Adler
Vogelschützer bringen Jungtiere des Schreiadlers nach Deutschland


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Intimrasur und Schönheitsoperationen
Modediktat oder Notwendigkeit?


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Friedenswege - In den Karnischen Alpen

Film von Gernot Stadler

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Entlang des Karnischen Hauptkamms standen sich während des Ersten Weltkriegs zwischen 1915 und 1917 italienische und österreichisch-ungarische Truppen gegenüber. Ein weit verzweigtes Netz an Versorgungswegen, Hochgebirgsstellungen, Kavernen, Stollen und Unterkünften ...
(ORF)

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Entlang des Karnischen Hauptkamms standen sich während des Ersten Weltkriegs zwischen 1915 und 1917 italienische und österreichisch-ungarische Truppen gegenüber. Ein weit verzweigtes Netz an Versorgungswegen, Hochgebirgsstellungen, Kavernen, Stollen und Unterkünften wurde angelegt.
Der Film zeichnet die Geschichte des Gebirgskriegs vor mehr als 90 Jahren an der Kärntner Front nach. Er zeigt aber auch, wie aus den ehemaligen Frontwegen durch den Einsatz zahlreicher Freiwilliger der "Dolomitenfreunde" ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen - die "Friedenswege" - wurden. Das von dem ehemaligen Berufssoldaten und Historiker Major Walther Schaumann (1923 - 2004) vor mehr als 30 Jahren in den Dolomiten ins Leben gerufene Projekt wird jeden Sommer von Freiwilligen aus mehr als 20 Nationen auf dem Gipfelplateau des Kleinen Pal fortgesetzt.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Ina Baltes

- Ukraine
Wenig Mittel gegen die Schweinegrippe
- USA
Obdachlose unter den Straßen von Las Vegas
- Kambodscha
Zwangsenteignungen in Phnom Penh
- Spanien
Ein Kapitän und sein vergessener Frachter
- Abchasien
Eine Nation erfindet sich selbst

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Schlachtfeld Meer

Moderation: Peter Nemec

Erstausstrahlung

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Auf den Weltmeeren kämpfen Konzerne, Piraten und Kleinfischer um die letzten Fischvorkommen. Riesige Fabrikschiffe mit kilometerlangen Fangnetzen haben die Weltmeere weitgehend leergefischt. Die großen Fischarten wie Kabeljau, Lachs und Thunfisch sind auf ein Zehntel ...

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Auf den Weltmeeren kämpfen Konzerne, Piraten und Kleinfischer um die letzten Fischvorkommen. Riesige Fabrikschiffe mit kilometerlangen Fangnetzen haben die Weltmeere weitgehend leergefischt. Die großen Fischarten wie Kabeljau, Lachs und Thunfisch sind auf ein Zehntel ihres Bestands dezimiert. Fisch wird immer rarer - und gleichzeitig immer gefragter. Die Nachfrage übersteigt heute bei Weitem das Angebot des natürlichen Fischfangs. Mit industriellen Fischfarmen versuchen die Lebensmittelmultis, die Nachfragelücke zu schließen. Doch Viren, die sich in den engen Mastkäfigen pestartig ausbreiten, führten zu einem großen Fischsterben. Trotzdem schätzt die Welternährungsorganisation FAO, dass in naher Zukunft Zuchtfisch die klassische Fischerei überflügeln wird. Vor allem in Norwegen, aber auch in Griechenland und Vietnam wird daher mit Fischaktien gehandelt.
"3satbörse" angelt "dicke Fische" fürs Aktiendepot.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Duisburger Filmwoche

Schranken

Dokumentarfilm von Gerd Kroske, Deutschland 2009

Erstausstrahlung

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Nach Feierabend wurde es für Schlosser und Ingenieure der IFA-Werke in Ludwigsfelde spannend: Ende der 1970er Jahre machten sie Überstunden für einen neuen Typ von Straßensperren, die der hohen Zahl von "Fahrzeugdurchbrüchen" Einhalt gebieten sollten. Als Prämie ...

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Nach Feierabend wurde es für Schlosser und Ingenieure der IFA-Werke in Ludwigsfelde spannend: Ende der 1970er Jahre machten sie Überstunden für einen neuen Typ von Straßensperren, die der hohen Zahl von "Fahrzeugdurchbrüchen" Einhalt gebieten sollten. Als Prämie winkten den Fachleuten des DDR-Fahrzeugherstellers pro Kopf 150 Ostmark und eine Dampferfahrt auf dem Müggelsee in Berlin. Was mit den Insassen passierte, die in die Schranken rasten, floss in ihre Berechnungen nicht ein. Die Zahl derjenigen, die sich auf der Flucht aus der DDR in den Sperren verfingen, ist nicht bekannt. Auch die Zahl der Todesfälle wurde nicht offiziell dokumentiert.
Dokumentarfilmer Gert Kroske fand Überlebende, denen das Niederdrücken des Gaspedals und die sich am Limit bewegende Drehzahl ihres Motors zumindest einen kleinen Moment von Freiheit bescherten. Er fand bei seinen Recherchen aber auch die Verantwortlichen, die sich noch heute an ihrem Erfindungs- und Verwaltungsreichtum berauschen und nur gelegentlich Nachdenklichkeit zeigen. Anhand von Plänen, Fotos und alten Archivfilmen rekonstruiert Kroske in "Schranken" nicht nur Konzeption und Erprobung der KFZ-Sperren von damals, sondern spürt mit der suggestiven Kamera von Susanne Schüle auch den Leerstellen nach, die diese Grenzposten in der Landschaft und in den Köpfen der Menschen hinterlassen haben. Gert Kroske wurde 1958 in Dessau geboren und absolvierte in der DDR zunächst eine Lehre als Betonwerker. Später studierte er Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin und Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam. Von 1987 bis 1991 arbeitete er als Autor und Dramaturg im Dokumentarstudio der DEFA. Nach der Wende wurde er freischaffender Autor und Regisseur, der mit mehreren Dokumentarfilmpreisen ausgezeichnet wurde, zuletzt für "Der Boxprinz" beim Filmfestival "Visions du Reel" in Nyon. Beim selben Festival wurde im vergangen Jahr sein Film "Wollis Paradies" mit einer besonderen Erwähnung geehrt.


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0:00
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:30
VPS 00:25

Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


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1:00
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
1:40
VPS 01:35

16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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1:45
VPS 01:40

Stereo-Ton16:9 Format

23. Internationales Jazzfestival Viersen 2009 (2/4)

Kyle Eastwood Quintet - USA

18./19. September 2009

Mit Kyle Eastwood (Bass), Rory Simmons (Trompete),
Richard Beesley (Saxofon), Andrew McCormack (Klavier)
und Martyn Kaine (Schlagzeug)

Erstausstrahlung

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In den USA ist Kyle Eastwood eine feste Größe in der Jazz-Szene. Schon als Kind hielt er sich mit seinem Vater Clint beim Monterey Jazz Festival im Backstage-Bereich auf und lernte dort Größen wie Dizzy Gillespie und Sarah Vaughan kennen. Für die Filme, in denen sein ...
(ARD/WDR/3sat)

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In den USA ist Kyle Eastwood eine feste Größe in der Jazz-Szene. Schon als Kind hielt er sich mit seinem Vater Clint beim Monterey Jazz Festival im Backstage-Bereich auf und lernte dort Größen wie Dizzy Gillespie und Sarah Vaughan kennen. Für die Filme, in denen sein Vater Regie fühlte, darunter "Mystic River" und "Million Dollar Baby", schrieb er die Musik. Kyle Eastwood, der verschiedenen Formen von Musik gegenüber offen ist, arbeitete in Aufnahmestudios, spielte für Popsänger und nahm Filmmusik auf, unter anderem auch die Komposition seines Vaters für "Unforgiven". Konsequenterweise hat er sich mit zahlreichen Stilrichtungen auseinandergesetzt. "Meine Wurzeln bleiben tief im Jazz, aber es macht Spaß, alle möglichen Geschmäcker hinzuzufügen."

Die dritte Folge von "23. Internationales Jazzfestival Viersen 2009" zeigt 3sat am Mittwoch, 11. November, um 2.30 Uhr.
(ARD/WDR/3sat)


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2:45
VPS 02:40

Stereo-Ton16:9 Format

Avril Lavigne: The Best Damn Tour

Air Canada Centre Toronto, Kanada, 2008

Regie: Wayne Isham

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Die 1984 in Napanee in Kanada geborene Avril Lavigne bringt sich mit acht Jahren selbst das Gitarrespielen bei und lernt später auch Klavierspielen. Bei einem Auftritt in einem Buchladen in Kingston, Ontario, wird sie von Cliff Fabri, ihrem späteren ersten Manager, ...

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Die 1984 in Napanee in Kanada geborene Avril Lavigne bringt sich mit acht Jahren selbst das Gitarrespielen bei und lernt später auch Klavierspielen. Bei einem Auftritt in einem Buchladen in Kingston, Ontario, wird sie von Cliff Fabri, ihrem späteren ersten Manager, entdeckt. Mit 15 Jahren zieht sie zusammen mit ihrem Bruder nach New York, erhält sofort einen Plattenvertrag und arbeitet mit dem Produzenten Antonio Reid an ihren Songs. Doch Avril findet die Songs schlecht, fühlt sich in New York nicht wohl, und Plattenchef Reid schickt die junge Musikerin nach Los Angeles. Zusammen mit dem renommierten Songschreiber und Produzenten Cliff Magness arbeitet sie dort an ihrem Debütalbum "Let Go", das 2002 erscheint und mit dem Song "Complicated" aus der unbekannten Sängerin einen Star macht. Das Album erhält 2002 eine Mehrfachplatin-Auszeichnung, und Avril Lavigne gewinnt den MTV Award als "Beste Newcomerin". Im November 2003 erscheint ihre erste DVD "My World", während Avril bereits ihr zweites Studioalbum "Under my Skin" einspielt, das 2004 erscheint und ebenfalls ein großer Erfolg wird. 2007 erscheint ihr drittes Album "The Best Damn Thing" mit dem Hit "Girlfriend", den die Sängerin auch in einer halb-deutsch gesungenen Version aufnimmt. Ihr Musikstil pendelt zwischen Pop, Rock und Hip-Hop. Dabei variiert sie geschickt die Tempi der Songs, produziert mal eine Ballade, mal ein fetziges Stück.
3sat präsentiert Avril Lavigne in einem Konzert vom 7. April 2008 in Toronto im Rahmen ihrer "Best Damn"-Tour, die Anfang Oktober 2008 nach sieben Monaten und 30 Konzerten zu Ende ging.


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3:30
VPS 03:25

Stereo-Ton

Nelly Furtado: Loose - The Concert

Air Canada Centre, Toronto, Kanada, 2007

Regie: Raphael Ouellet

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Die Einflüsse ihrer Musik sind so vielfältig wie die Persönlichkeit der jungen portugiesisch-stämmigen Kanadierin Nelly Furtado, die am 2. Dezember 1978 in Victoria, British Columbia, geboren wird. Für sie hat Musik etwas Göttliches, und sie sieht ihr Talent als ...

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Die Einflüsse ihrer Musik sind so vielfältig wie die Persönlichkeit der jungen portugiesisch-stämmigen Kanadierin Nelly Furtado, die am 2. Dezember 1978 in Victoria, British Columbia, geboren wird. Für sie hat Musik etwas Göttliches, und sie sieht ihr Talent als Gottesgeschenk an. Bereits mit vier Jahren singt sie zweisprachig, englisch und portugiesisch, wirkt in Jazzbands mit und spielt Ukulele, Posaune, Keyboard und Gitarre. Ihr Debütalbum "Whoa, Nelly!" (2000) präsentiert Popmusik vom Feinsten. Mit den beiden Hitsingles "I'm Like a Bird" und "Turn Off the Light" schafft sie den Sprung an die Spitze der internationalen Hitparaden. Nach mehreren Awards, einem Grammy und Platin-Auszeichnungen geht Nelly 2002 auf Tour, schreibt an ihren neuen Songs und begibt sich im Frühsommer 2003 ins Studio. Im Herbst wird sie Mutter und veröffentlicht im November 2003 ihr zweites Album "Folklore", das mit seinen melancholischen Songs nicht den Erfolg des Debütalbums wiederholt. Erst im Juni 2006 erscheint mit "Loose" ihr drittes Album, das überraschenderweise eine Mischung aus Disco, Black Music, Hip-Hop und Latin präsentiert. Die Fans lieben die neue Nelly. Die Single "Maneater" ist zwölf Wochen lang unter den internationalen Top Ten. Für die MTV Video Music Awards in New York wird Nelly Furtado am 31. August 2006 gleich drei Mal nominiert. Aufgrund ihres enormen kommerziellen Erfolgs erklären Vertreter ihrer Heimatstadt Victoria im Rahmen eines Besuchs der Sängerin im Frühjahr 2007 den 21. März zum alljährlichen "Nelly-Furtado-Day".
3sat präsentiert die Sängerin in einem Konzert aus dem Jahr 2007 in Toronto mit alten und neuen Hits.


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4:15
VPS 04:10

Stereo-Ton16:9 Format

Alanis Morissette: Live from Carling Academy Brixton

London, Großbritannien, 2008

Regie: James Russell

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Alanis Morissette, am 1. Juni 1974 in der kanadischen Hauptstadt Ottawa geboren, lernt früh Klavier spielen, schreibt eigene Songs und hat als Zehnjährige ihren ersten Fernsehauftritt. Mit dem verdienten Geld produziert sie 1987 ihre erste Single "Fate Stay with Me" und ...

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Alanis Morissette, am 1. Juni 1974 in der kanadischen Hauptstadt Ottawa geboren, lernt früh Klavier spielen, schreibt eigene Songs und hat als Zehnjährige ihren ersten Fernsehauftritt. Mit dem verdienten Geld produziert sie 1987 ihre erste Single "Fate Stay with Me" und unterschreibt im selben Jahr einen Plattenvertrag bei der kanadischen MCA. 1991 erscheint ihr Debütalbum "Alanis". Für ihren Dancepop erhält sie in kürzester Zeit Doppel-Platin und veröffentlicht schon ein Jahr später ihr zweites, wenig erfolgreiches Album "Now is the Time". Sie verliert ihren Plattenvertrag und trifft in Los Angeles den Produzenten Glen Ballard. Zusammen schreiben sie 1995 das Erfolgsalbum "Jagged Little Pill". Das Album erhält vier Grammys, und im November erscheint Alanis Morissettes nächstes Album "Supposed Former Infatuation Junkie", das mit der Single "Thank U" wieder einen Nummer-1-Hit präsentiert. Danach steht Alanis Morissette für Kevin Smiths groteske Komödie "Dogma" vor der Kamera und hat Gastrollen in den Fernsehformaten "Sex and the City" und "Lass es, Larry!". Erst 2002 erscheint das selbstproduzierte Studioalbum "Under Rug Swept", Alanis steht für das Off-Broadway-Stück "The Exonerated" auf der Bühne und bringt 2004 wieder ein Studioalbum heraus: "So-Called Chaos". 2005 verlobt sie sich mit dem kanadischen Schauspieler Ryan Reynolds, nimmt die US-Staatsbürgerschaft an und trennt sich Anfang 2007 wieder von ihrem Verlobten. Ihre Beziehung verarbeitet sie in ihrem 2008 erschienenden Album "Flavors of Entanglement", das komplett von Alanis geschrieben wurde und auf elektronische Musik setzt.
3sat präsentiert die Liedermacherin in einem Konzert vom 18. August 2008 in London mit ihren alten und neuen Songs.


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Stereo-Ton16:9 Format

Sex Pistols: There'll always be an England

Carling Academy Brixton, London, Großbritannien 2007

Regie: Julien Temple

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In den 1970er Jahren erschüttern die Sex Pistols die Musikszene: Vier britische Haudegen zeigen der Welt den blanken Hintern und prägen mit ihrem Schlachtruf "No Future" eine ganze Generation. Es beginnt alles im Modeladen "Sex" von Malcolm McLaren und seiner Freundin ...

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In den 1970er Jahren erschüttern die Sex Pistols die Musikszene: Vier britische Haudegen zeigen der Welt den blanken Hintern und prägen mit ihrem Schlachtruf "No Future" eine ganze Generation. Es beginnt alles im Modeladen "Sex" von Malcolm McLaren und seiner Freundin Vivienne Westwood in London. Dort trifft sich die Underground-Szene, zu der auch Gitarrist Steve Jones gehört. Auf der Suche nach einem Sänger trifft er John Lydon, den aufgrund des schlechten Zustands seiner Zähne alle "Rotten" nennen. Zusammen mit dem Bassisten Glen Matlock und dem Schlagzeuger Paul Cook ist die Band komplett. Am 8. Oktober 1976 unterschreiben die Sex Pistols ihren ersten Plattenvertrag bei EMI. Ihre erste Single "Anarchy in the UK" wird zum Klassiker des Punk. Bei einem Interview haut Steve Jones so auf die Pauke, dass die Band ihren Plattenvertrag verliert, aber schließlich bei Virgin unterkommt. Dort erscheint die zweite Single "God Save the Queen". Nachdem Sid Vicious Glen Matlock am Bass ersetzt, kommt 1977 das Debütalbum "Nevermind the Bollocks Here's the Sex Pistols" heraus. Trotz des Aufrufs zum Boykott steigt das Album an die Spitze der britischen Hitparade. Die Sex Pistols starten aufgrund eines bestehenden Auftrittsverbots eine geheime Tour und versuchen 1978 den Sprung in die USA. Doch nach acht Shows verlässt Johnny Rotten die Band. Sid Vicious stirbt im Februar 1979 mit 21 Jahren an einer Überdosis Heroin. 1996 geben die Sex Pistols mit ihrem ursprünglichen Bassisten Glen Matlock eine kleine Reunion-Tour und drehen zusammen mit Regisseur Julien Temple den autobiografischen Film "The Filth and the Fury". 2003 geht die Band noch einmal auf Tour, und 2006 werden die Sex Pistols gegen ihren Willen in die Rock And Roll Hall of Fame aufgenommen. Im September 2007 kündigen die Sex Pistols fünf Konzerte zum 30-jährigen Jubiläum des ersten und einzigen Albums der Band an.
3sat präsentiert einen Mitschnitt, der im Rahmen dieser exklusiven und ausverkauften Konzerte entstand.


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