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Mittwoch, 4. November
Programmwoche 45/2009
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7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Himmel, Polt und Hölle

(Wh.)


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Innovatives Österreich (2/2)

Eine Zeitreise mit Erfindungen aus Österreich

Film von Roswitha und Ronald P. Vaughan

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Güssing im südlichen Burgenland galt stets als eine der ärmsten Gemeinden Österreichs. Heute hat sich Güssing zu einem Europäischen Zentrum für erneuerbare Energie entwickelt. Ein engagierter Bürgermeister, ein Forscher mit Weltruf und die Fördermittel der EU ...
(ORF)

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Güssing im südlichen Burgenland galt stets als eine der ärmsten Gemeinden Österreichs. Heute hat sich Güssing zu einem Europäischen Zentrum für erneuerbare Energie entwickelt. Ein engagierter Bürgermeister, ein Forscher mit Weltruf und die Fördermittel der EU standen am Anfang dieser Erfolgsgeschichte.
Außerdem zeigt diese Folge von "Innovatives Österreich", wie in Weiz in der Steiermark in absolut staubfreien Labors gearbeitet wird, erklärt, was Nanotechnologie ist und schaut sich auf der "Internationale Energiewirtschaftstagung" in Wien um.
(ORF)


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14:00
Stereo-Ton

California Dreamin' (2/4)

Goldrausch

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

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Bodie, 2.000 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, war einmal die zweitgrößte Stadt Kaliforniens. Heute ist Bodie eine Geisterstadt, die von Rangern bewacht wird. Touristen würden Bodie sonst Stück für Stück als Souvenir nach Hause tragen - zur Erinnerung an den ...

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Bodie, 2.000 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, war einmal die zweitgrößte Stadt Kaliforniens. Heute ist Bodie eine Geisterstadt, die von Rangern bewacht wird. Touristen würden Bodie sonst Stück für Stück als Souvenir nach Hause tragen - zur Erinnerung an den ersten kalifornischen Goldrausch Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Gier nach schnellem Geld und schnellem Glück hat man dort zur Weltanschauung erhoben. Rockmillionäre und Hollywood-Mogule, Softwarekönige und Spekulanten - in Kalifornien hofft jeder auf seine Version des Klassikers: vom Tellerwäscher zum Millionär.
Die zweite Folge von "California Dreamin'" zeigt die Sonnen- und Schattenseiten des Goldrauschs.


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14:45
Stereo-Ton

Chinas Ströme - Chinas Zukunft (1/4)

Mao, Macher, Millionäre - Geldrausch am Jangtsekiang

Film von Thomas Euting und Christoph Stolle

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Der Jangtsekiang entspringt in Tibet und fließt dann 6.700 Kilometer weit bis nach Shanghai ins Gelbe Meer. Im Reich der Mitte gilt der "Lange Fluss" als die Seele Chinas. Er durchströmt die acht wichtigsten Provinzen, in denen ein Drittel aller Chinesen leben. "Dieser ...

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Der Jangtsekiang entspringt in Tibet und fließt dann 6.700 Kilometer weit bis nach Shanghai ins Gelbe Meer. Im Reich der Mitte gilt der "Lange Fluss" als die Seele Chinas. Er durchströmt die acht wichtigsten Provinzen, in denen ein Drittel aller Chinesen leben. "Dieser Fluss ist Chinas Schicksal", sagt Kapitän Jing, der 60 Jahre lang den Jangtse befahren hat, zuerst mit Fracht-Dschunken und schließlich auf Passagierschiffen: "Seit jeher sind wir dem Fluss ausgeliefert. Er kann wie ein gütiger Drache sein, der uns Reis, Getreide und Fisch gibt. Aber er kann auch wütend fauchen und mit dem Schwanz Wellen schlagen. So sehr, dass die Wasser über die Ufer treten und Tausende in den Flutwellen ertrinken."
Kapitän Jing hatte das Fernsehteam eingeladen, ihn auf seiner letzten Dienstreise auf dem Jangtse zu begleiten. Fünf Wochen lang waren Thomas Euting, langjähriger Ostasien-Korrespondent des ZDF, Kameramann Christoph Stolle und Shirley Zhao, Shanghai-Chinesin und Dolmetscherin, unterwegs. Ihre Reise beginnt an Bord eines Schiffs der chinesischen Küstenwache, die 20 Kilometer vor Shanghai im riesigen Delta des Jangtse Jagd auf Schmuggler macht. Sie führt aber auch in den 82. Stock des Grand Hyatt in Shanghai, in dem die 34-jährige Finanzberaterin Bao Wen den Abschluss eines 250-Millionen-Euro-Vertrags feiert. Bao Wen und ihre Yuppie-Freunde verkörpern ein China, das so gar nicht mehr zum Bild von Mao passen will. Während die Unternehmerin Bao Wen feiert, putzt Herr Chen die Fenster ihres Apartments, das 10.000 Euro Miete im Monat kostet. Sie zählt zur Luxus-Elite Chinas, er ist einer von Millionen Wanderarbeitern, die aus den Provinzen in die Boom-Städte drängen und für fünf Euro am Tag den Hals riskieren. Heute zählt die drittgrößte Stadt Chinas mit ihren 13 Millionen Bewohnern zu den am schnellsten wachsenden Metropolen Asiens. Eine Erfolgsgeschichte, die Shanghai vor allem auch seiner Bedeutung als Tor zum Jangtse verdankt.

Den zweiten Teil von "Chinas Ströme - Chinas Zukunft" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.30 Uhr.


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15:30

Chinas Ströme - Chinas Zukunft (2/4)

Gefährlicher Ritt auf dem großen Drachen - Die Zähmung

des Jangtsekiang

Film von Thomas Euting und Christoph Stolle

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"Vor ein paar Monaten kam ein Mann von der Provinzregierung ins Dorf", erzählt der alte Obstbauer. "Uns wurde befohlen, alle 70 Häuser zu räumen und eigenhändig abzureißen. Wir mussten selbst zerstören, was wir lieben! Und warum?! - Weil sie irgendwo weiter unten am ...

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"Vor ein paar Monaten kam ein Mann von der Provinzregierung ins Dorf", erzählt der alte Obstbauer. "Uns wurde befohlen, alle 70 Häuser zu räumen und eigenhändig abzureißen. Wir mussten selbst zerstören, was wir lieben! Und warum?! - Weil sie irgendwo weiter unten am Fluss einen riesigen Damm bauen, der dem Jangtse den Weg versperren wird. Dann versinkt hier in den Drei Schluchten alles in einem riesigen, 200 Meter tiefen Stausee. Auch unsere Orangenbäume werden sterben ... und wovon sollen wir dann leben?!" Von dem Bau des Drei-Schluchten-Staudamms sind über zwei Millionen Menschen in 150 Städten betroffen, sie müssen ihre Heimatdörfer verlassen und werden gezwungen, wegzuziehen. Chinas neue Große Mauer ist ein 30-Milliarden-Euro-Projekt, das Chinas boomende Wirtschaft mit Elektrizität im Überfluss versorgen und den Flutkatastrophen am Unterlauf des Jangtse ein Ende bereiten soll, so die Hoffnung der chinesischen Ingenieure. Die Zähmung des Langen Flusses sei ein gefährlicher Ritt auf dem Großen Drachen, meinen dagegen westliche Experten. Sie befürchten jede Menge Pfusch am Bau und sehen die Gefahr eines Dammbruchs und einer Umweltkatastrophe größten Ausmaßes: Weil der durch Landwirtschaft und Industrie hochgradig verschmutzte Jangtse nicht mehr ungehindert zum Gelben Meer fließen kann, wird er seine Schadstoff-Last im Stausee vor dem Damm ablagern. So könnte inmitten der Drei Schluchten, einer der touristischen Perlen Chinas, die größte Kloake der Welt entstehen.
Thomas Euting und Christoph Stolle berichten im zweiten Teil von "Chinas Ströme - Chinas Zukunft" von den Folgen, die der Staudamm für die Menschen und die Umwelt hat: von dem Kapitän, der seinem Enkel den Jangtse noch so zeigt, wie er jahrtausendelang war, und von Norbert Stratkemper, einem deutschen Unternehmer mit einem Vertrieb für Lacke und Lackiermaschinen. Er investiert heute schon in die boomende Stadt Chongqing, um nicht die "größte Chance seines Lebens" zu verpassen.


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16:15
VPS 16:14

Stereo-Ton16:9 Format

Muschelsuche im arktischen Eis

Film von Alix François Meier


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17:00
16:9 Format

Inseln des kalten Windes - Die Falklands

Film von Carsten Thurau

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Die Falklands bestehen aus 200 Inseln und liegen 800 Kilometer von der argentinischen Küste entfernt tief im Südatlantik. Nur knapp 3.000 Menschen leben an diesem Ort, der 1982 durch einen blutigen Krieg zwischen Briten und Argentiniern 74 Tage lang im Mittelpunkt der ...

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Die Falklands bestehen aus 200 Inseln und liegen 800 Kilometer von der argentinischen Küste entfernt tief im Südatlantik. Nur knapp 3.000 Menschen leben an diesem Ort, der 1982 durch einen blutigen Krieg zwischen Briten und Argentiniern 74 Tage lang im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit stand. Gelöst ist der Konflikt bis heute nicht. Für die Regierung in Buenos Aires sind die "Malvinas" nach wie vor argentinisch und sollen es auch bleiben. Die Falkland-Inseln sind inzwischen zum Ziel vieler Südatlantikkreuzfahrten geworden. 70.000 Touristen kommen in der kurzen Sommersaison. Einige besuchen Volunteer Point, wo es eine der größten Königs- und Magellanpinguinkolonien der Welt gibt. Über eine halbe Million Pinguinpaare leben und brüten dort. Eine stattliche Anzahl von Nutztieren haben die Bauern, die auf den Falklands leben. Philip und Sheena besitzen 3.500 Schafe. In der Scher-Saison hat Philip alle Hände voll zu tun: Sämtliche Tiere müssen in Akkordarbeit an drei Wochenenden geschoren werden. Der Wollpreis ist seit Jahren im Keller, viel Geld verdienen Philip und Sheena nicht mit der Schafzucht. Aber woanders als auf den Falkland-Inseln zu leben, käme für sie niemals in Frage.
Carsten Thurau hat die Falklandinseln und ihre Bewohner besucht.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Isabelle Tümena

Erstausstrahlung


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Sex als Schwerarbeit

Reportage von Christine Grabner und Julia Kovarik

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Jeder dritte Mann, so Schätzungen, geht regelmäßig zu einer Prostituierten. Vor allem in Wien können sich zahlungswillige Männer wie im Sexparadies fühlen: Immer mehr Frauen aus Osteuropa, aber auch Asylbewerberinnen aus Afrika, sind bereit, viel zu bieten - und dies ...
(ORF)

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Jeder dritte Mann, so Schätzungen, geht regelmäßig zu einer Prostituierten. Vor allem in Wien können sich zahlungswillige Männer wie im Sexparadies fühlen: Immer mehr Frauen aus Osteuropa, aber auch Asylbewerberinnen aus Afrika, sind bereit, viel zu bieten - und dies wegen der hohen Konkurrenz für immer weniger Geld. Offiziell sind in der Hauptstadt etwa 1.300 Prostituierte gemeldet, ihre Zahl wird aber auf bis zu 7.000 geschätzt. Trotzdem ist das Thema noch immer ein großes Tabu. Kaum jemand weiß, was sich wirklich abspielt im Zwielicht zwischen Nobelpuff und Straßenstrich. Die Leidtragenden sind dabei die Frauen - in einer Gesellschaft, die sich mit der Entscheidung schwer tut, ob Prostitution ein ganz normaler Job sein soll oder nicht. In Österreich ist Prostitution eigentlich "sittenwidrig". Trotzdem gibt es Landesgesetze, die dieses Gewerbe regeln. In der Praxis führt das dazu, dass die Frauen geduldet sind und Steuern zahlen. Rechte haben sie jedoch keine. "Ich habe nie gewusst, ob ich wieder lebendig nach Hause komme, wenn ich in das Auto eines Freiers gestiegen bin", sagt Anna, eine Ex-Prostituierte aus der Slowakei. Jasmin, eine ehemalige Sexarbeiterin, die heute für die rechtliche Gleichstellung der Prostitution mit anderen Berufen kämpft, moniert: "Die Frauen dürfen nicht einmal ihren Verdienst vor Gericht einklagen, wenn ein Mann nicht bezahlt, schließlich gilt die Geschäftsbeziehung offiziell als sittenwidrig". In Deutschland ist Prostitution erlaubt - in Norwegen und Schweden hingegen verboten. In Österreich gibt es nur selten Ansätze, sich überhaupt ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen.
Eine Reportage von Christine Grabner und Julia Kovarik über Prostitution in Österreich.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

- Sinnlose Hysterie
Der Umgang mit der neuen Grippe ist vor allem von Angst
geprägt
- Sinnvolle Investition
Eine Gemeinde in Sachsen setzt auf Ökostrom und finanziert
damit soziale Projekte
- Sinnliche Verführung
Künstliche Düfte verleiten uns im Supermarkt zum Kauf


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Leben mit der Lebenslüge -
Die verlorenen Kinder der Franco-Diktatur


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Blaue Donau - Schwarzes Meer

Film von Paul Reddish

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Es gilt als eines der größten Naturreservate Europas und ist trotz aller Umweltprobleme bis heute weitgehend intakt: das Delta der Donau in Rumänien und der Ukraine. Jener Ort, an dem die Donau ins Schwarze Meer mündet, ist Schauplatz der größten Pelikanversammlung ...
(ORF)

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Es gilt als eines der größten Naturreservate Europas und ist trotz aller Umweltprobleme bis heute weitgehend intakt: das Delta der Donau in Rumänien und der Ukraine. Jener Ort, an dem die Donau ins Schwarze Meer mündet, ist Schauplatz der größten Pelikanversammlung außerhalb des afrikanischen Kontinents. Und auch rund 500.000 Gänse, darunter die 60.000 weltweit verbliebenen Rothalsgänse, kommen jährlich ins Delta, das auch eine große Zahl von Löfflern, Braunsichlern und weitere 300 Vogelarten anzieht. Neben der Vogelwelt beherbergt das Donaudelta 75 Arten von Süßwasserfischen - mehr als die Hälfte aller in Europa vorkommenden Spezies.
Ein filmisches Porträt des Donaudeltas von Paul Reddish.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

König Ohneland

Bei den Stammesfürsten der Roma

Film von Christian Bock

Erstausstrahlung

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Von den 15 Millionen Roma, die in ganz Europa leben, wohnen drei Millionen in Rumänien. Einer ihrer mächtigsten Anführer ist der 71-jährige Julian. Er wurde in einem Planwagen irgendwo in Transsylvanien geboren. Heute wohnt der "Kaiser aller Roma in Rumänien und ...

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Von den 15 Millionen Roma, die in ganz Europa leben, wohnen drei Millionen in Rumänien. Einer ihrer mächtigsten Anführer ist der 71-jährige Julian. Er wurde in einem Planwagen irgendwo in Transsylvanien geboren. Heute wohnt der "Kaiser aller Roma in Rumänien und überall" in einem riesigen Palast in Sibiu. Doch langsam spürt der selbsternannte Kaiser seine Macht schwinden, weil andere Bulibashas, Stammesfürsten, inzwischen reicher sind als er. Auch die EU stellt ihn und andere Bulibashas vor neue Herausforderungen. So sind zum Beispiel die traditionellen Kinderehen der Roma, die oft schon im Alter von 14 Jahren geschlossen werden, inzwischen offiziell verboten. Kaiser Julian soll diesen Bruch mit den Traditionen nun in den ihm zugeordneten Stämmen vermitteln und durchsetzen. Doch mit den Traditionen bröckelt auch die Macht der alten Stammesfürsten. Zumal es häufig gleich mehrere Bulibashas gibt, die Anspruch auf die Krone erheben. So gibt es in Sibiu das Herrscherhaus der Familie Cioaba, die bereits in zweiter Generation einen König - Florin - stellt. Dieser beansprucht die Alleinherrschaft und erklärt alle anderen Könige und den Kaiser für Betrüger und Operettendarsteller. Der Einflussbereich von Kaiser Julian und König Florin endet im Norden der Karpaten, wo die ungarisch-stämmigen Gabor leben. Die Gabor sind eine geschlossene Gemeinschaft, stolz, konservativ, gläubig. Bulibasha Bogdi pflegt dort noch das traditionelle Familienerbe.
Der Film porträtiert drei der mächtigsten Bulibashas Rumäniens und zeigt die rätselhafte, wilde Welt der Sinti und Roma und ihren Wandel. Autor Christian Bock hat Kaiser Julian auf einer Audienzreise durch die Dörfer der rumänischen Walachei begleitet. Er trifft Kesselflicker, Löffelschnitzer, Kupferschmiede und Pferdehändler und ist bei der Beerdigung von König Florins Schwester dabei.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bauerfeind

Moderation: Katrin Bauerfeind

Erstausstrahlung

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Die Mauer fiel - und ganz Berlin tanzte Techno: Viele Raver der ersten Stunde haben den Mauerfall als Beginn der Berliner Clubgeschichte in Erinnerung. In alten Kellern, in besetzten Häusern, sogar in der Kanalisation wurde gefeiert. Die junge DJ- und Clubszene legte ...

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Die Mauer fiel - und ganz Berlin tanzte Techno: Viele Raver der ersten Stunde haben den Mauerfall als Beginn der Berliner Clubgeschichte in Erinnerung. In alten Kellern, in besetzten Häusern, sogar in der Kanalisation wurde gefeiert. Die junge DJ- und Clubszene legte damals den Grundstein für den Aufstieg Berlins zur Welthauptstadt der Clubkultur.
"Bauerfeind" trifft die Aktivisten jener Zeit. "Wikileaks" ist eine Internetplattform, auf der geheime Dokumente anonym publiziert werden, um unethisches Verhalten von Staatsregierungen und multinationalen Konzernen aufzudecken. Mittlerweile finden sich 1,2 Millionen Dokumente auf der Seite, und immer mehr renommierte Zeitungen greifen auf "geleakte" Dokumente zurück. "Bauerfeind" hinterfragt das Prinzip "Wikileaks". Ruth Maria Renner alias Miss Platnum steht für einen eigenen Musikmix: R'n'B trifft auf Zigeunermusik, Elektronik auf Folklore, Beats, Bass und Samples auf Bläser. Peter Fox, Mentor des deutsch-rumänischen Stimmwunders, klingt in diesem Stilmix immer ein bisschen durch. Katrin Bauerfeind trifft Miss Platnum in Berlin.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Duisburger Filmwoche

Sonbol - Rallye durch den Gottesstaat

Eine Rennfahrerin im Iran

Dokumentarfilm von Niko Apel, Deutschland 2008

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Sonbol gehört zu den Schnellsten im Gottesstaat. Die unerschrockene junge Iranerin liebt die Geschwindigkeit, die Piste: Sie ist Rennfahrerin im Iran. Während die Welt ängstlich auf das Land am Persischen Golf schaut, dessen Präsident mal wieder den Untergang Israels ...
(ARD/SWR)

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Sonbol gehört zu den Schnellsten im Gottesstaat. Die unerschrockene junge Iranerin liebt die Geschwindigkeit, die Piste: Sie ist Rennfahrerin im Iran. Während die Welt ängstlich auf das Land am Persischen Golf schaut, dessen Präsident mal wieder den Untergang Israels propagiert und trotz internationaler Proteste sein Land zur Atommacht führen will, trainiert Sonbol für die nächste Tourenwagenmeisterschaft. Sonbol hat in den USA Medizin studiert, arbeitet heute im Iran als Zahnärztin. Sie kennt die Grenzen, die Schikanen, mit denen sie in ihrem Heimatland leben muss, gerade auch als Frau. Was noch lange nicht heißt, dass sie sich damit abfindet. Gerade ihr Hobby hat etwas Provozierendes für die Herrscher im Iran. Ihren Landsleuten macht sie vor, was trotz Überwachungsstaat und Unterdrückung möglich ist. Das ist nicht ungefährlich, denn den Machthabern ist daran gelegen, dass alles so bleibt wie es ist. Sonbol entspricht auch nicht den gängigen Vorstellungen der westlichen Welt über den Alltag im Iran. Ihr Beispiel zeigt, dass in dem von den Mullahs beherrschten Land nicht nur Rückständigkeit und Unterdrückung herrschen. Es ist eine vielschichtige Gesellschaft, die sich ständig weiterentwickelt und in der sich konservative und reformorientierte Kräfte zuweilen erbitterte Kämpfe liefern.
Der Dokumentarfilm von Niko Apel schildert den Alltag der emanzipierten Sonbol in ihrer Heimat Iran.

Im Anschluss, um 23.20 Uhr, zeigt 3sat im Rahmen seines Begleitprogramms zur Duisburger Filmwoche "Zum Vergleich".
(ARD/SWR)


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23:20
Stereo-Ton

Duisburger Filmwoche

Zum Vergleich

Dokumentarfilm von Harun Farocki, Deutschland 2008

Erstausstrahlung

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"In Indien filmten wir in einer Ziegelei, deren Strangmaschine aus den 1930er Jahren war. Sie wurde aufgestellt, als Gandhi den antikolonialen Protest organisierte, und seither gelten für zwei Arbeiter die stets gleichen Verrichtungen. Weil der Transportkostenanteil von ...

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"In Indien filmten wir in einer Ziegelei, deren Strangmaschine aus den 1930er Jahren war. Sie wurde aufgestellt, als Gandhi den antikolonialen Protest organisierte, und seither gelten für zwei Arbeiter die stets gleichen Verrichtungen. Weil der Transportkostenanteil von Ziegeln hoch ist, kann sich auch in Europa eine regionale Produktion halten. Die Anlage, die wir in Nordfrankreich filmten, ist von 1945. Mehrere Generationen von Arbeitern aus Marokko bedienen sie - sie wohnen neben der Ziegelei in Baracken, als wären sie Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter. In Mumbai drehten wir auf Großbaustellen, auf denen Dutzende von Appartement-Hochhäusern errichtet wurden. Die Bausteine wurden von Frauen auf dem Kopf transportiert. In Deutschland filmten wir in hoch mechanisierten Fabriken, in denen von Anfang bis Ende keine Hand mit dem Produkt in Berührung kommt. (...) Von Anfang an hatte ich vor, einen Film ohne einen Kommentar zu machen. Dabei ist es geblieben; es gibt nur Ortsangaben und ein paar Erklärungen in Zwischentiteln. Etwa, was da gebaut wird oder welches Verfahren Anwendung findet. Nach vielem Probieren kam ich auf die einfachste Montage-Form. In kurzen Kapiteln wird die Ziegel-Arbeit an einem Ort, mit ihrem jeweiligen Verfahren, wiedergegeben." (Harun Farocki)
Harun Farocki entlarvt in seinen Arbeiten mit den Mitteln des "Direct Cinema" und des Essayfilms immer wieder die Zusammenhänge zwischen Technik, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. 1944 im sudetendeutschen Neutitschein, dem heutigen Nový Jicín, geboren, studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und war in den 1970er und 1980er Jahren Redakteur und Autor der Zeitschrift "Filmkritik". Früh setzte er sich damit auseinander, wie Bilder unsere Erfahrungen bestimmen, wie sie gelesen, verstanden und manipulierend eingesetzt werden. Viele seiner Produktionen, darunter "Gefängnisbilder" und "Erkennen und Verfolgen", entstanden in Zusammenarbeit mit ZDF/3sat und wurden international ausgezeichnet.

Am Donnerstag, 5. November, 22.25 Uhr, setzt 3sat sein Begleitprogramm zur Duisburger Filmwoche mit "Besprechung" fort.


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Sonne, Wüste, Salz - Unterwegs im Hochland Boliviens



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0:20
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:50
Stereo-Ton16:9 Format

Wir sind Kaiser

Österreich ist wieder Monarchie! - Die Satire-Talkshow

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Österreich ist wieder Monarchie! Zumindest 45 Minuten lang. Seine Majestät Robert Heinrich I. alias Robert Palfrader hält Hof und gewährt in der Satire-Talkshow "Wir sind Kaiser" eine öffentliche Audienz. Denn um sich dem Volk zeitgemäß zu präsentieren, hat seine ...
(ORF)

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Österreich ist wieder Monarchie! Zumindest 45 Minuten lang. Seine Majestät Robert Heinrich I. alias Robert Palfrader hält Hof und gewährt in der Satire-Talkshow "Wir sind Kaiser" eine öffentliche Audienz. Denn um sich dem Volk zeitgemäß zu präsentieren, hat seine Majestät eine eigene TV-Show ins Leben gerufen. Dort möchte Robert Heinrich I. gemeinsam mit seinem Obersthofmeister alias Rudi Roubinek zeigen, wie wichtig ihm die Anliegen des Volks sind. So empfängt er bei den TV-Audienzen sowohl den "kleinen Mann" als auch Prominente. Pro Audienz werden drei Gäste vorgelassen, um dem Kaiser ihre Anliegen vorzubringen oder vom Kaiser zu verschiedenen Themen befragt, gelobt, aber auch getadelt zu werden.
Eine Folge der Satire-Show.
(ORF)



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2:00
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:40
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)



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3:00
Stereo-Ton16:9 Format

23. Internationales Jazzfestival Viersen 2009 (1/4)

Oregon feat. Ralph Towner

18./19. September 2009

Mit Ralph Towner (Gitarre, Klavier), Paul McCandless
(Holzblasinstrumente), Glen Moore (Bass) und Mark Walker
(Schlagzeug, Perkussion)

Erstausstrahlung

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Die Gruppe Oregon, die inzwischen zu den interessantesten akustischen Fusionbands des Jazz zählt, besteht bereits seit 39 Jahren. Mit instrumentellem Variationsreichtum werden Jazz, Avantgarde und ethnische Musik miteinander verschmolzen. Der 1940 geborene ...
(ARD/WDR/3sat)

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Die Gruppe Oregon, die inzwischen zu den interessantesten akustischen Fusionbands des Jazz zählt, besteht bereits seit 39 Jahren. Mit instrumentellem Variationsreichtum werden Jazz, Avantgarde und ethnische Musik miteinander verschmolzen. Der 1940 geborene Multi-Instrumentalist Ralph Towner entwickelte seinen eigenständigen Stil vor allem auf der zwölfsaitigen Gitarre, die er wie ein Tasteninstrument behandelt. Die Pianisten Bill Evans und Paul Bley beeinflussten ihn so stark, dass er deren Art von Musik auf die Gitarre übertrug. Ralph Towner beeindruckt insbesondere durch seine Fähigkeit, zur selben Zeit Rhythmus, Melodie und Improvisation zu spielen.
2009 fand zum 23. Mal das "Internationale Jazzfestival Viersen" statt. 3sat zeigt vier Konzerte des westfälischen Festivals. Die erste Folge präsentiert ein Konzert von Oregon feat. Ralph Towner.

Die zweite Folge von "23. Internationales Jazzfestival Viersen 2009" zeigt 3sat am Freitag, 6. November, um 1.40 Uhr.

(ARD/WDR/3sat)


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4:00
Stereo-Ton16:9 Format

Innovatives Österreich (2/2)

(Wh.)


(ORF)


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4:45
Stereo-Ton16:9 Format

Sex als Schwerarbeit

(Wh.)

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")


(ORF)