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Allerheiligen - Sonntag, 1. November
Programmwoche 45/2009
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6:05

Die Nibelungen I - Siegfried von Xanten

Spielfilm, BRD 1966

Darsteller:
SiegfriedUwe Beyer
König GuntherRolf Henniger
Hagen von TronjeSiegfried Wischnewski
Brunhild, Königin von IslandKarin Dor
KriemhildMaria Marlow
GiselherMario Girotti
u.a.
Regie: Harald Reinl

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Mitte des 5. Jahrhunderts besiegt Siegfried von Xanten Alberich, den König der Unterwelt, und kommt so in den Besitz des Nibelungenschatzes, zu dem auch die sagenumwobene Tarnkappe gehört. Durch das Bad im Blut eines getöteten Drachens wird er außerdem unverwundbar. ...

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Mitte des 5. Jahrhunderts besiegt Siegfried von Xanten Alberich, den König der Unterwelt, und kommt so in den Besitz des Nibelungenschatzes, zu dem auch die sagenumwobene Tarnkappe gehört. Durch das Bad im Blut eines getöteten Drachens wird er außerdem unverwundbar. Danach führt ihn sein Weg an den Hof des Burgunderkönigs Gunther. Dort, in Worms, verliebt er sich in Kriemhild, die Schwester des Königs, den Siegfried auch im Kampf gegen die Dänen unterstützt. Gunther verspricht Siegfried seine Schwester, falls dieser für ihn bei seiner Angebeteten Brunhild, der Königin von Island, vorspricht. Obwohl sie sich mehr zu Siegfried hingezogen fühlt, muss Brunhild in die Heirat mit Gunther einwilligen: In einem Zweikampf wurde die Königin von Siegfried bezwungen. Getrieben von Eifersucht, initiiert Brunhild eine Verschwörung, die in der Ermordung Siegfrieds gipfelt. Als Kriemhild vom Tod ihres Gatten erfährt, schwört sie blutige Rache.
Das "Nibelungenlied", das große Heldenepos des Mittelalters, entstand vermutlich zwischen 1198 und 1204 und gliedert sich in 39 Abschnitte mit etwa 2.400 Strophen. Die heute bekannte Fassung geht auf einen österreichischen Geistlichen zurück, der die mündlich überlieferten Sagen aus verschiedenen germanischen Stämmen im Sinne der zeitgenössischen Dichtung zusammenfasste. 40 Jahre nach der ersten Verfilmung dieser Heldensage von Fritz Lang wagten sich Produzent Artur Brauner und Regisseur Harald Reinl erneut an den klassischen Stoff um Liebe, Verrat, Intrigen und Blutrache. Der zweiteilige Spielfilm wurde vom ZDF farbrestauriert.

Vom Drachentöter bis hin zum Wunder von Bern begibt sich 3sat am Thementag "echt deutsch" 24 Stunden lang in Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen auf eine Reise durch das Land der deutschen Mythen, Legenden und Klischees. Die Fortsetzung "Die Nibelungen II - Kriemhilds Rache" zeigt 3sat im Anschluss, um 7.30 Uhr.


7:30

Die Nibelungen II - Kriemhilds Rache

Spielfilm, BRD 1966

Darsteller:
KriemhildMaria Marlow
König GuntherRolf Henniger
Hagen von TronjeSiegfried Wischnewski
König EtzelHerbert Lom
GiselherMario Girotti
GernotFred Williams
u.a.
Regie: Harald Reinl

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Nach der Ermordung Siegfrieds durch Hagen von Tronje sinnt Kriemhild auf blutige Rache an den Beteiligten der Verschwörung. Um ihr Ziel zu erreichen, willigt sie in die Heirat mit Hunnenkönig Etzel ein. Zu den Hochzeitsfeierlichkeiten lädt Etzel die Burgunder mit König ...

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Nach der Ermordung Siegfrieds durch Hagen von Tronje sinnt Kriemhild auf blutige Rache an den Beteiligten der Verschwörung. Um ihr Ziel zu erreichen, willigt sie in die Heirat mit Hunnenkönig Etzel ein. Zu den Hochzeitsfeierlichkeiten lädt Etzel die Burgunder mit König Gunther und Hagen von Tronje an seinen Hof ein. Als Kriemhild die Auslieferung Hagens fordert, dieses aber von Gunther und seinen Mannen abgelehnt wird, nimmt die Tragödie ihren Lauf: Kriemhild animiert die Hunnen zu einem kriegerischen Angriff gegen die Burgunder, dem alle Burgunder, mit Ausnahme von Gunther und Hagen, zum Opfer fallen. Als Gunther auch keinen Hinweis auf den Verbleib des Nibelungenschatzes gibt, der nach Siegfrieds Ermordung in seinen Besitz übergegangen ist, lässt Kriemhild ihren Bruder töten. Hagen wird durch ihre eigene Hand enthauptet.
3sat zeigt "Die Nibelungen II - Kriemhilds Rache" in einer aufwendig farbrestaurierten Fassung.


8:55
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der Limes, Deutschland

Grenze zu den Barbaren

Film von Willy Meyer

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Fast 550 Kilometer zog sich der Obergermanisch-Raetische Limes, die Grenze Roms zu den Barbaren, quer durch Deutschland durch das heutige Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Zunächst nur ein Postenweg, wurde der Limes ab Mitte des 2. Jahrhunderts nach Christus zu einer ...
(ARD/SWR)

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Fast 550 Kilometer zog sich der Obergermanisch-Raetische Limes, die Grenze Roms zu den Barbaren, quer durch Deutschland durch das heutige Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Zunächst nur ein Postenweg, wurde der Limes ab Mitte des 2. Jahrhunderts nach Christus zu einer imposanten Grenzanlage mit Palisaden, Gräben, Wällen und Wachtürmen ausgebaut. Die Besatzungen der über 900 Wachtürme hatten Sichtkontakt. Denn der Limes war nicht als militärisches Bollwerk konzipiert, sondern als eine ausgeklügelte Überwachungs- und Fernmeldeanlage. Bei Einfällen der Barbaren konnten die über 120 kleineren und größeren Kastelle im Rückraum der Grenze rasch mit Licht- und Hornsignalen alarmiert werden und mittels Eingreiftruppen den Eindringlingen den Rückzug abschneiden. Der Limes war eine gewaltige Ingenieursleistung, von der aber nur noch wenige Spuren erhalten sind.
Der Film von Willy Meyer rekonstruiert mithilfe von Ausgrabungsergebnissen und Computeranimationen das Leben am Limes. 2005 wurde der Obergermanisch-Raetische Limes in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
(ARD/SWR)


9:10
Stereo-TonVideotext Untertitel

Mit Gottes Segen in die Hölle -

Der Dreißigjährige Krieg (1/3)

Film von Luise Wagner-Roos und Martin Papirowski

Mythos Wallenstein

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Millionen Menschen sterben durch Gewalt, Seuchen und Hunger während des Dreißigjährigen Kriegs, der mit dem "Prager Fenstersturz" 1618 seinen Anfang nimmt. 1618 ist auch das Geburtsjahr einer unglaublichen Karriere, die einen einfachen böhmischen Adeligen zum ...

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Millionen Menschen sterben durch Gewalt, Seuchen und Hunger während des Dreißigjährigen Kriegs, der mit dem "Prager Fenstersturz" 1618 seinen Anfang nimmt. 1618 ist auch das Geburtsjahr einer unglaublichen Karriere, die einen einfachen böhmischen Adeligen zum mächtigsten Mann seiner Zeit befördert: Albrecht von Wallenstein. Wallenstein wird zum Schwertarm des Kaisers und seiner Katholischen Liga. Er führt sein mehrere 100.000 Mann starkes Heer von Sieg zu Sieg, sammelt Titel und Fürstentümer. Was trieb und motivierte die Soldaten damals, offenen Auges in den Tod zu gehen: Das Gefühl, für eine gerechte Sache zu kämpfen, der Sold oder die Angst vor Strafe? Was trieb ihren Feldherren Wallenstein: War es allein seine Suche nach Ruhm, Ländereien oder Geld? Lässt ihn tiefer Glaube dieses Titanenstück vollbringen?
Wissenschaftliche Untersuchungen und Experimente, spannende Recherchen und bewegende dokumentarische Bilder sind die Bauteile dieser dreiteiligen Dokumentation über den großen europäischen Krieg. Militärhistoriker rekonstruieren die Schlachten, die Bedeutungen der einzelnen Kampfgruppen, ihre Waffen und Strategien. Ein verschollen geglaubtes Dokument, das verblüffende Einsichten über den geheimnisvollen Generalissimus liefert, wird nach monatelanger hartnäckiger Recherche aufgespürt: Johannes Keplers Horoskop von Wallenstein ist ein faszinierendes Psychogramm des großen Feldherrn.

3sat sendet die beiden weiteren Teile der Dokumentation "Mit Gottes Segen in die Hölle - Der Dreißigjährige Krieg" im Anschluss, ab 9.55 Uhr.


9:55
Stereo-TonVideotext Untertitel

Mit Gottes Segen in die Hölle -

Der Dreißigjährige Krieg (2/3)

Film von Luise Wagner-Roos und Martin Papirowski

Kampf der Giganten

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Als mit Magdeburg während des Dreißigjährigen Krieges eine Hochburg des Protestantismus in einem Meer aus Feuer und Blut untergeht, fordern die Anhänger des reformierten Glaubens Vergeltung. Eine alte Prophezeiung kündet von einem Helden aus dem Norden, der den Kaiser ...

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Als mit Magdeburg während des Dreißigjährigen Krieges eine Hochburg des Protestantismus in einem Meer aus Feuer und Blut untergeht, fordern die Anhänger des reformierten Glaubens Vergeltung. Eine alte Prophezeiung kündet von einem Helden aus dem Norden, der den Kaiser besiegen wird, und sie scheint mit Gustav Adolf II., König von Schweden, Wirklichkeit zu werden. Seine Anhänger feiern ihn als einen Messias, als Retter des Protestantismus, seine Gegner fürchten ihn als genialen Feldherrn. Nichts scheint seinen Triumphzug stoppen zu können. Die Schweden erobern Deutschland bis nach Bayern. Nur einer kann das Erzhaus Habsburg retten: Wallenstein. An der Spitze der größten Streitmacht, die das Deutsche Reich jemals sah, tritt er dem schwedischen Usurpator entgegen. Es kommt zum Kampf der Giganten. Schauplatz ist die mächtige Reichsstadt Nürnberg.
Aus verschiedenen Perspektiven dokumentiert der Film die Wirklichkeit der einfachen Soldaten und ihrer Familien. Er endet mit der Schlacht von Lützen, dem letzten Duell zwischen dem kaiserlichen General und dem königlichen Feldherrn.


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10:40
Stereo-TonVideotext Untertitel

Mit Gottes Segen in die Hölle -

Der Dreißigjährige Krieg (3/3)

Film von Luise Wagner-Roos und Martin Papirowski

Ende eines Rebellen

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Wallenstein ist auf dem Zenit seiner Macht: Seine Truppen und Kanonen eröffnen ihm alle Möglichkeiten, selbst die Kaiserkrone. Doch ein seltsamer Wahn ergreift den Mann, der seine Macht dem Krieg verdankt: Er verhandelt für den Frieden. Die einfachen Menschen leben in ...

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Wallenstein ist auf dem Zenit seiner Macht: Seine Truppen und Kanonen eröffnen ihm alle Möglichkeiten, selbst die Kaiserkrone. Doch ein seltsamer Wahn ergreift den Mann, der seine Macht dem Krieg verdankt: Er verhandelt für den Frieden. Die einfachen Menschen leben in unfassbarem Elend, ganze Landstriche sind buchstäblich menschenleer, allerorten herrscht Hunger. In Niederösterreich verbergen sich die Bauern in unterirdischen Labyrinthen vor den plündernden und mordenden Soldaten. Um Wallenstein beginnt indes ein Intrigenspiel. Seine Gegner kennen keine Gnade: Wallenstein stirbt durch die Hand seiner früheren Getreuen. Fast 400 Jahre nach seinem Tod wird die Krankenakte Wallenstein wieder geöffnet. Ein pathologisches Gutachten liefert die Hintergründe für die seltsame Verwandlung des Feldherrn: Wallenstein litt unter Syphilis.
Der dritte und letzte Teil der Dokumentation zeigt das alltägliche Elend der Menschen und die wachsende Furcht von Wallensteins Gegnern.


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11:25
Stereo-Ton

Majestät brauchen Sonne - Wilhelm II.

Dokumentarfilm von Peter Schamoni, Deutschland 1997

Sprecher: Mario Adorf

Sprecher: Otto Sander

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"Majestät brauchen Sonne" war ein geflügeltes Wort am Hofe Wilhelm II., des letzten deutschen Kaisers. Wenn Seine Majestät auf Reisen ging, Denkmäler einweihte oder Paraden abnahm, hatte Kaiserwetter zu herrschen. Denn nur bei Sonne ließen sich der wilhelminische ...

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"Majestät brauchen Sonne" war ein geflügeltes Wort am Hofe Wilhelm II., des letzten deutschen Kaisers. Wenn Seine Majestät auf Reisen ging, Denkmäler einweihte oder Paraden abnahm, hatte Kaiserwetter zu herrschen. Denn nur bei Sonne ließen sich der wilhelminische Glanz und Prunk von Fotografen und Kameramännern ins rechte Licht setzen. Und da der Kaiser die Selbstdarstellung über alles liebte, sind seine Person und seine öffentlichen Auftritte auf Gemälden, Fotos und in bewegten Bildern des frühen Stummfilms vielfach festgehalten. Nicht nur im Inland, auch im Ausland war der reisefreudige Kaiser regelmäßig unterwegs. Neben pompösen Staatsbesuchen kreuzte er mit seiner Großjacht "Hohenzollern" wochen- und monatelang in den nordischen Fjorden unter der Mitternachtssonne oder in den warmen Gefilden des Mittelmeers. Natürlich wurden auch die kaiserlichen Ausflüge außer Landes auf Film gebannt.
Peter Schamonis ebenso unterhaltsamer wie informativer Film lässt eine Welt lebendig werden, die im Geschützdonner des Ersten Weltkriegs unterging, auch wenn der Kaiser selbst in seinem holländischen Exil noch gute 20 Jahre weiterlebte und dort 1941 im hohen Alter von 82 Jahren friedlich starb - in einer Zeit, da ganz Europa ein zweites Mal in Flammen stand. Peter Schamoni erhielt als Produzent dieses Films den Bayerischen Filmpreis 1999.


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13:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Sphinx: Ludwig II. - Tod des Märchenkönigs

Film von Ray Müller und Matthias Unterburg

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Man nennt ihn den Märchenkönig, weil er sich mit seinen Königsschlössern in Bayern eine eigene Welt baute: König Ludwig II. war eine schillernde Figur. Er liebte die Kunst und wollte ein König sein, wie es noch keinen gab. Doch dieser Traum endete tragisch. Der ...

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Man nennt ihn den Märchenkönig, weil er sich mit seinen Königsschlössern in Bayern eine eigene Welt baute: König Ludwig II. war eine schillernde Figur. Er liebte die Kunst und wollte ein König sein, wie es noch keinen gab. Doch dieser Traum endete tragisch. Der König wurde für geisteskrank erklärt, abgesetzt und inhaftiert. Sein Tod im Starnberger See ist bis heute ein Rätsel. Ein Oberstaatsanwalt rollt den Fall nochmals auf. Er überprüft die alten Polizeiberichte und untersucht die Tatumstände. War es Mord oder Selbstmord?
Vor dem Hintergrund dieser kriminalistischen Recherche rekonstruiert der Film in aufwendigen Inszenierungen die wichtigsten Stationen im Leben des Königs. Außerdem blickt er in die seelischen Abgründe des Märchenkönigs - denn hinter der Fassade von Prunk und Pracht lebte ein unglücklicher Mensch, der an seinen inneren Konflikten zerbrach.


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14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Götterdämmerung

Dokumentarfilm von Michael Kloft und Peter Siebenmorgen,

Deutschland 2008

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Der 88-jährige Wolfgang Wagner hatte nach jahrelangem Zögern am 8. April 2008 erstmals die Bereitschaft signalisiert, sein auf Lebenszeit verliehenes Amt niederzulegen. Zunächst schien die Nachfolge geklärt. Die beiden Wagner-Halbschwestern Eva Wagner-Pasquier, 63, und ...

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Der 88-jährige Wolfgang Wagner hatte nach jahrelangem Zögern am 8. April 2008 erstmals die Bereitschaft signalisiert, sein auf Lebenszeit verliehenes Amt niederzulegen. Zunächst schien die Nachfolge geklärt. Die beiden Wagner-Halbschwestern Eva Wagner-Pasquier, 63, und Katharina Wagner, 29, hatten noch im Januar ein Konzept für die Zukunft der Festspiele vorgelegt. Nachdem aber auch ein weiteres Familienmitglied, die 63-jährige Nike Wagner, eine Bewerbung abgegeben hat, war die Nachfolge wieder offen.
Der Film von Michael Kloft und Peter Siebenmorgen zeichnet ein Porträt eines der berühmtesten Musikfestivals der Welt und dokumentiert den leidenschaftlich geführten Streit um die Nachfolge und den Erhalt der Festspiele.


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15:45
Stereo-Ton

Zeppelin!

Spielfilm, Deutschland 2005

Darsteller:
Matthias, 2005Herbert Schäfer
Karl, 2005Alexander May
Karl, 1929Hendrik Massute
Robert, 1929Olaf Rauschenbach
Thea, 1929Agnieszka Piwowarska
Thea, 2005Christa Dubbert
u.a.
Regie: Gordian Maugg

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Um die Todesumstände seines Großvaters Robert zu klären, der 1937 bei der "Hindenburg"-Katastrophe in Lakehurst ums Leben kam, macht sich Matthias Silcher auf Spurensuche. Diese führt ihn in das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen zu Roberts ehemaligem Kollegen Karl ...

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Um die Todesumstände seines Großvaters Robert zu klären, der 1937 bei der "Hindenburg"-Katastrophe in Lakehurst ums Leben kam, macht sich Matthias Silcher auf Spurensuche. Diese führt ihn in das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen zu Roberts ehemaligem Kollegen Karl Semmle. Doch der alte Mann reagiert äußerst ablehnend und verweigert Matthias zunächst die Auskunft. Robert hatte seine Leben lang nur ein Ziel vor Augen: den Zeppelin, in dem er den einzigen Ausweg aus der Enge der schwäbischen Heimat sah. Er ging damals zur Zeppelinwerft in Friedrichshafen. Dort verwandelte sich seine Liebe zu den Luftschiffen in Fanatismus. Während um ihn herum die Flaggen der Nationalsozialisten gehisst wurden, vergrub Robert sich in die Wissenschaft der Luftschifffahrt. Bis er in den Flammen der "Hindenburg" ums Leben kam. So wirft der Zeppelin seinen Schatten auf die folgenden Generationen. Matthias erlebt seinen einsamen Vater Jakob bei dessen Bemühungen, das Leben Roberts zu rekonstruieren. Doch erst im Jahr 2005, mithilfe von Karl Semmle, erfährt Matthias, was wirklich geschehen ist.
Mit der Kriminalgeschichte "Zeppelin!" schließt Gordian Maugg seine Trilogie über das 20. Jahrhundert "in der Luft" ab, nachdem er es zuvor in "Der olympische Sommer" (1993) "zu Lande" und mit "Hans Warns - Mein 20. Jahrhundert" (2000) "zu Wasser" ausgelotet hatte. Gordian Maugg gelang es, Zugang zu unveröffentlichten Dokumentaraufnahmen zu erhalten, die er mit den farblich angeglichenen Spielszenen verschmelzen lässt. Es geht um die Faszination der Ingenieurskunst, um eine Dreiecksgeschichte und um Hoffnung auf Zukunft in Zeiten des Nationalsozialismus. Für den herausragenden Spielfilm wurde Gordian Maugg 2006 zum zweiten Mal mit dem William Dieterle-Filmpreis ausgezeichnet.


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Stromlinien der Geschichte

Film von Wolfgang Würker

Der Rhein

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Rhenus horridus hatten die Römer den Rhein einst genannt. Sie vermuteten an seinen Ufern das Unwesen der Barbarei. Doch nicht allein die Römer fürchteten ihn, den schauerlichen Rhein. Bedrohlich war der Fluss für seine Anlieger schon immer, so reichlich er ihnen auch ...

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Rhenus horridus hatten die Römer den Rhein einst genannt. Sie vermuteten an seinen Ufern das Unwesen der Barbarei. Doch nicht allein die Römer fürchteten ihn, den schauerlichen Rhein. Bedrohlich war der Fluss für seine Anlieger schon immer, so reichlich er ihnen auch Lebensraum und Nahrung bot. Bedrohlich wegen der unberechenbaren Hochwasser und Eisgänge - und wegen der feuchten Auen, die im Sommer über weite Strecken zur Brutstätte der Malaria werden konnten. Der Willkür des Rheins tritt am Beginn des 19. Jahrhunderts der badische Ingenieur Johann Gottfried Tulla entschlossen entgegen. Er will die kilometerweit verzweigten Flussarme des Oberrheins - ein Labyrinth aus Tausenden Inseln, Sandbänken und gefährlichen Riffen - in einer einzigen Stromlinie bündeln, den Strom berechenbarer, sicherer machen. Der kühne Visionär will die Anlieger vom Diktat des Rheins befreien.
Der Film von Wolfgang Würker konzentriert sich auf die spannenden Entwicklungen am Rhein während der zurückliegenden zwei Jahrhunderte und macht die einzigartige Ingenieursleistung des 19. Jahrhunderts begreifbar. Er erzählt von der Entdeckung des romantischen Mittelrheins und vom aufkommenden Rheintourismus an der Loreley. Es waren 200 Jahre, in denen um den Strom der Ströme - mit nationalistischem Gedankengut überfrachtet - als Grenze zwischen Deutschland und Frankreich erbittert gekämpft und gerungen wurde.


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18:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Krupp - Mythos und Wahrheit

Die Dokumentation

Von Sebastian Dehnhardt und Manfred Oldenburg

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Der Name ist ein Mythos. Ihr Stahl galt als der härteste der Welt: Die Krupps waren über 100 Jahre Deutschlands mächtigste und erfolgreichste Industriellendynastie. Sie herrschten über das größte Rüstungsunternehmen des Deutschen Reichs und schmiedeten die Waffen ...

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Der Name ist ein Mythos. Ihr Stahl galt als der härteste der Welt: Die Krupps waren über 100 Jahre Deutschlands mächtigste und erfolgreichste Industriellendynastie. Sie herrschten über das größte Rüstungsunternehmen des Deutschen Reichs und schmiedeten die Waffen für Preußens Könige, Kaiser und den Diktator Adolf Hitler. In der Familiengeschichte der Krupps spiegelt sich auf dramatische und faszinierende Weise die deutsche Geschichte des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts wider. Die Familienmitglieder selbst galten als scheu und zurückhaltend. Doch der Erfolg verlangte einen hohen Preis. Immer wieder musste das persönliche Glück hinter den Erfordernissen des Unternehmens zurücktreten. Viele Firmeninhaber starben, obwohl reich und angesehen, einsam und verlassen, bis der letzte Krupp 1967 das Unternehmen von der Familie löste.
Die Autoren Sebastian Dehnhardt und Manfred Oldenburg blicken hinter die Kulissen dieser außergewöhnlichen Familie, decken bislang unbekannte Fakten auf und zeigen, welche Tragik hinter dem unaufhaltsamen Aufstieg der Familie steckte. Nachkommen der Krupps äußern sich in überraschender Offenheit vor der Kamera über ihre Familiengeschichte und gewähren intime Einblicke in die Welt ihrer Vorfahren.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton

Mythos Marlene

Die Dietrich und das "Dritte Reich"

Film von Matthias Unterburg und Günther Klein

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Sie war der Hollywood-Star, den Hitler für seine Propaganda gewinnen wollte. Immer wieder versuchten seine Mittelsmänner, Marlene Dietrich (1901 - 1992) zur Rückkehr ins nationalsozialistische Deutschland zu überreden. Sie sollten scheitern. Marlene Dietrich lehnte ...

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Sie war der Hollywood-Star, den Hitler für seine Propaganda gewinnen wollte. Immer wieder versuchten seine Mittelsmänner, Marlene Dietrich (1901 - 1992) zur Rückkehr ins nationalsozialistische Deutschland zu überreden. Sie sollten scheitern. Marlene Dietrich lehnte selbst die lukrativsten Angebote ab. Sie war kein politischer Mensch, aber das Übel des Nationalsozialismus hatte sie früh erkannt. Als lebendes Gegenbeispiel für das nationalsozialistische Frauenbild wurde sie deshalb in Deutschland nach 1933 totgeschwiegen und geächtet. Adolf Hitler blieb trotzdem ihr geheimster Fan. Auf dem "Berghof" sah er sich ihre Filme an, als diese in Deutschland längst verboten waren. 1939, im Jahr des deutschen Überfalls auf Polen, machte Marlene Dietrich den letzten Schritt und wurde amerikanische Staatsbürgerin. Ab 1944 zog sie als Truppenunterhalterin in den Kampf gegen das NS-Regime, folgte den GIs zu den Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkriegs, zeigte ihre berühmten Beine und sang ihre bekanntesten Lieder. Das befreite Deutschland sollte ihr fremd bleiben. Nur einmal, im Jahr 1960, kehrte sie zu einem Gastspiel in die Heimat Berlin zurück. Empfangen wurde sie von Demonstranten mit Plakaten: "Marlene, hau ab!" Eine Kränkung, die sie schwer traf. Sie war eine Frau, die ihre Heimat liebte und an ihr litt, ein Leben lang. Eine Verführerin, die zeigte, dass die Verführbarkeit ihre Grenzen hat. Ein Star mit Grundsätzen.
Zeitzeugen, Verwandte, Freunde und Bekannte erzählen in dem Film von Matthias Unterburg und Günther Klein von ihren Erlebnissen mit Marlene Dietrich. Filmmaterial aus internationalen Archiven zeichnet ein neues Bild ihres Kriegseinsatzes auf der Seite der US-Armee und zeigt weitere Stationen ihres ereignisreichen Lebens.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Wunder von Bern

Die wahre Geschichte

Film von Guido Knopp und Sebastian Dehnhardt

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Am 4. Juli 1954 warteten Millionen Deutsche vor ihren Radiogeräten auf das erlösende Wort: "Aus, aus auuus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister, schlägt Ungarn mit drei zu zwei Toren im Finale in Bern!", jubelte Rundfunkreporter Herbert Zimmermann. Seine ...

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Am 4. Juli 1954 warteten Millionen Deutsche vor ihren Radiogeräten auf das erlösende Wort: "Aus, aus auuus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister, schlägt Ungarn mit drei zu zwei Toren im Finale in Bern!", jubelte Rundfunkreporter Herbert Zimmermann. Seine Stimme erklang an diesem Tag nicht nur in den Wohnzimmern und Kneipen zwischen Kiel und Konstanz, sondern ebenso von Rostock bis Suhl: Die Menschen in der DDR fieberten mit. Es war mehr als eine Sensation, denn die westdeutsche Mannschaft war als Außenseiter in dieses Spiel gegangen. Auf ungarischer Seite hingegen wirbelte ein wahres "Puszta-Ballett", das in über 30 Spielen ungeschlagen war. Diese Top-Mannschaft besiegen - das war wie der Steinschlag Davids gegen Goliath. Eigentlich ein Fußball-Märchen.
Die Dokumentation "Das Wunder von Bern", ausgezeichnet mit dem Deutschen Fernsehpreis 2004, zeichnet ein präzises und zugleich bewegendes Bild der Fußballweltmeisterschaft von 1954 - mit umfangreichen Ausschnitten aus dem Finale, fünf Toren in Farbe, Neuaufnahmen in High Definition sowie Spielern und Zeitzeugen aus Deutschland und Ungarn. Außerdem zeigt die Dokumentation, was aus Siegern und Verlierern geworden ist.


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21:45
Stereo-Ton

Das deutsche Wirtschaftswunder

mit Guido Knopp

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Der Boom schien keine Grenzen zu kennen: Im Land herrschte Vollbeschäftigung, über die Familien schwappte die Fresswelle, über Italien die erste deutsche Reisewelle. Im August 1955 lief der millionste VW-Käfer vom Band - er wurde das Symbol des deutschen ...

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Der Boom schien keine Grenzen zu kennen: Im Land herrschte Vollbeschäftigung, über die Familien schwappte die Fresswelle, über Italien die erste deutsche Reisewelle. Im August 1955 lief der millionste VW-Käfer vom Band - er wurde das Symbol des deutschen Wiederaufstiegs. Nur ein Jahrzehnt nach der totalen Niederlage 1945 war Westdeutschland im "Wirtschaftswunder"-Rausch. Im Osten mauserte sich die junge DDR derweil zum sozialistischen Klassenprimus.
Der Film "Das deutsche Wirtschaftswunder" aus der Reihe "ZDF-History" zeigt, welchen Kraftakt die geschlagene geteilte Nation leistete und fragt, welche Lehren sich daraus für heute ziehen lassen.


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22:30
Stereo-Ton16:9 Format

Muxmäuschenstill

Spielfilm, Deutschland 2004

Darsteller:
MuxJan Henrik Stahlberg
GerdFritz Roth
KiraWanda Perdelwitz
BjörnJoachim Kretzer
u.a.
Regie: Marcus Mittermeier

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Mux, Anfang 30, hat eine Mission: Er will seinen liederlichen Mitmenschen Ideale und Verantwortungsbewusstsein beibringen - zur Not auch mit brachialen Methoden. Denn was Mux nach eigenem Bekunden "ankotzt", ist das mangelnde Rechtsbewusstsein, aus dem heraus jeden Tag ...
(ARD)

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Mux, Anfang 30, hat eine Mission: Er will seinen liederlichen Mitmenschen Ideale und Verantwortungsbewusstsein beibringen - zur Not auch mit brachialen Methoden. Denn was Mux nach eigenem Bekunden "ankotzt", ist das mangelnde Rechtsbewusstsein, aus dem heraus jeden Tag Bagatelldelikte begangen werden. Daran muss sich etwas ändern. Begleitet von dem stoischen Langzeitarbeitslosen Gerd, der die Einsätze mit einer Videokamera dokumentiert, streift Mux durch Berlin, stets auf der Suche nach Schwarzfahrern, Graffitisprayern und Schwimmbad-Pinklern. Einem Raser schraubt der Hobby-Sheriff kurzerhand das Lenkrad ab, den Kopf eines uneinsichtigen Hundebesitzer drückt er mitten auf der Straße in den Kothaufen seines vierbeinigen Lieblings, eine Ladendiebin muss sich in der Umkleidekabine vor Mux entblößen. Die "Rückfallquote" der von ihm überführten Straftäter liege unter zehn Prozent, rechtfertigt Mux seine rabiate Vorgehensweise. Angespornt von diesen Erfolgen gründet er schließlich die "Gesellschaft für Gemeinsinnpflege", stellt Mitarbeiter ein und ermutigt die Berliner Bürger in einem Werbespot, ihre Mitmenschen zu denunzieren. Alles läuft genau "nach Plan". In der Provinzkellnerin Kira scheint Mux schließlich auch privat sein Glück zu finden. Als er jedoch versucht, die lebenslustige junge Frau nach seinen strengen moralischen Prinzipien zu formen, beschwört Mux eine Tragödie herauf.
"Muxmäuschenstill", das bitterböse Kinodebüt von Marcus Mittermeier, wurde bei seiner Premiere von Kritik, Publikum und Filmpreisjurys gleichermaßen begeistert aufgenommen. Das Clevere an dem Film ist die Ambivalenz, mit der Regisseur Mittermeier und sein großartiger Hauptdarsteller und Drehbuchautor Jan Henrik Stahlberg ("Tatort - Herzversagen") ihre Hauptfigur porträtieren. Man stellt sich immer wieder die Frage, ob Mux nun ein idealistischer Weltverbesserer oder ein reaktionärer Spießbürger ist.
(ARD)


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0:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die große Depression

Dokumentarfilm von Konstantin Faigle,

Deutschland 2005

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Die Deutschen leiden an einer kollektiven Depression. Dabei sind sie im internationalen Vergleich sicherlich nicht die Depressivsten. Man denke da nur an die Ungarn, die Finnen oder an die Österreicher. Aber die spezifisch deutsche Schwermut zeichnet sich durch einen ...

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Die Deutschen leiden an einer kollektiven Depression. Dabei sind sie im internationalen Vergleich sicherlich nicht die Depressivsten. Man denke da nur an die Ungarn, die Finnen oder an die Österreicher. Aber die spezifisch deutsche Schwermut zeichnet sich durch einen besonderen Umstand aus: Die Deutschen sind schwermütig, beobachten dabei ihren Zustand und werden darüber noch schwermütiger. Sie leiden und jammern bis ins Unendliche und wollen schließlich alles andere sein, nur nicht hier und jetzt und schon gar nicht deutsch.
Dem Filmemacher Konstantin Faigle ging es wie dem Ex-Teamchef der deutschen Nationalmannschaft, Rudi Völler: Irgendwann konnte er den ganzen "Scheißdreck einfach nicht mehr hören". Und da er Deutschland und seine Sprache liebt und vor allen Dingen Vater wird, hat er beschlossen, mit einem Film der Sache auf den Grund zu gehen: Warum sind die Deutschen so, wie sie sind? Warum haben sie diese immense Lust am Jammern und an der Schwarzmalerei? Und warum sehen sie das Glas immer halb leer? Selbst ein chronischer Hypochonder und laut Diagnose seines Arztes depressiv verstimmt, begibt sich der Filmemacher auf eine ethnologische, historische, soziologische und naturwissenschaftliche Reise kreuz und quer durch seine Heimat. Immer auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage: Wieso sind sie so, wie sie sind, die Deutschen? Und was könnte man daran ändern? Nach dem Erfolg von "Out of Edeka", der 2001 mit dem Bayerischen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet wurde, macht Konstantin Faigle sich mit "Die große Depression" auf eine sehr persönliche Reise.


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1:30
Stereo-Ton

Die ZDF-Kultnacht - Hildegard Knef

Ihre schönsten Chansons, ihre größten Erfolge

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Die Schauspielerin, Sängerin und Bestsellerautorin Hildegard Knef (1925 - 2002) war schon vor ihrem Tod ein Mythos. Ob solistisch oder in der Zusammenarbeit mit der Rockgruppe Extrabreit und dem Jazztrompeter Till Brönner, Hildegard Knef erwies sich stets als ...

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Die Schauspielerin, Sängerin und Bestsellerautorin Hildegard Knef (1925 - 2002) war schon vor ihrem Tod ein Mythos. Ob solistisch oder in der Zusammenarbeit mit der Rockgruppe Extrabreit und dem Jazztrompeter Till Brönner, Hildegard Knef erwies sich stets als unverwechselbare Interpretin und versierte Texterin mit genauer Beobachtungsgabe, treffenden Pointen und einem gehörigen Schuss Selbstironie.
"Die ZDF-Kultnacht - Hildegard Knef" spannt einen Bogen von der Veröffentlichung ihrer ersten Schallplatten 1963 bis zum Jahr 1999, in dem ihre letzte CD erschien. Neben unvergessenen Hits wie "Für mich soll's rote Rosen regnen" und "Eins und eins, das macht zwei" präsentiert die Sendung auch Klassiker wie "So oder ist das Leben", "Mäckie Messer" und Songs aus ihrem Broadwayerfolg "Silk Stockings". Durchsetzt mit Statements und Interviewpassagen entsteht das Bild einer facettenreichen Persönlichkeit, deren Faszination und Beliebtheit ungebrochen bleibt.


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3:25
Stereo-Ton

Zeppelin!

(Wh.)


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5:05
Stereo-Ton

Mythos Marlene

(Wh.)

Sendeende: 5:50 Uhr