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Oktober 2017
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Freitag, 30. Oktober
Programmwoche 44/2009
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6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Die Dingos sind los!

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Wenn Dingo "Narbengesicht" und seine Gefährten durch ihr Revier streifen, stoßen sie auch auf Menschen: Angler ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Wenn Dingo "Narbengesicht" und seine Gefährten durch ihr Revier streifen, stoßen sie auch auf Menschen: Angler stehen am Meer, Badegäste besetzen den Strand, und auf eingezäunten Grillplätzen verzehren Familien ihr Picknick. Australiens letzte reinrassige Dingos, die auf Frazer Island leben, haben sich längst an die Touristen gewöhnt. Seit diese Insel der Wildhunde zum Nationalpark wurde, kommen jährlich Hunderttausende von Besuchern. Felix Heidinger berichtet über das veränderte Verhalten der Wildhunde, in deren Revieren die Menschen sich breit gemacht haben: Die Tiere sind Wegelagerer geworden, auf Campingplätzen und Stränden, überall dort, wo die Aussicht besteht, Futter zu bekommen. Eigentlich sind Wildhunde ungefährlich, im Gegensatz zu den meisten Haushunden reagieren sie aber agressiv, wenn man ihnen zu nahe kommt. Gebührend Abstand von Dingos zu halten fällt aber vor allem Kindern schwer. In den letzten Jahren ist mit der Besucherzahl auch die Anzahl der Dingo-Angriffe auf Menschen gestiegen.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Willis VIPs

Wer war schlauer als die Mauerbauer?

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"Willis VIPs" sind Menschen, die Geschichten erzählen und selbst Geschichte machen. In den Reportagen geht es um Prominente aus Politik, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft, Kultur, Sport und Unterhaltung. Reporter Willi Weitzel interviewt sie in ihrem Umfeld.
In ...
(ARD/BR/RBB)

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"Willis VIPs" sind Menschen, die Geschichten erzählen und selbst Geschichte machen. In den Reportagen geht es um Prominente aus Politik, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft, Kultur, Sport und Unterhaltung. Reporter Willi Weitzel interviewt sie in ihrem Umfeld.
In dieser Sendung spricht Willi mit Menschen, denen die Flucht aus der DDR in den Westen gelang - und das oft auf spektakuläre Art und Weise: Sie buddelten heimlich Tunnel, versteckten sich hinter Geheimklappen in Autos oder bastelten Heißluftballons. Einer von ihnen war der Fußballtrainer Jörg Berger, der in Leipzig aufwuchs. Mit einem gefälschten Pass gelang ihm 1979 die Flucht in den Westen. Willi trifft Jörg Berger in Berlin, wo bis 1989 mitten durch die Stadt die fast unüberwindbare Grenzmauer zwischen Ost und West verlief. An den Resten dieser Mauer erzählt Berger, warum er unbedingt gehen musste: In der DDR wurden viele Menschen von Mitarbeitern des Staatssicherheitsdienstes, der Stasi, überwacht. Telefongespräche wurden abgehört, heimlich Fotos geschossen und Freunde und Verwandte dazu gebracht, einander anzuschwärzen und geheime Berichte übereinander zu verfassen. Vor dieser ständigen Kontrolle ist Jörg Berger geflohen. Im Westen wurde er ein erfolgreicher Bundesliga-Trainer. Auch Peter Strelczyk floh in den Westen: 1979 baute er zusammen mit seiner Familie einen Ballon und flog über die Grenze. Willi und Peter Strelczyk gehen in einem Heißluftballon in die Luft. Hoch über dem Erdboden erfährt Willi, wie die Strelcyzks monatelang kleine Stoffstücke in der ganzen DDR zusammenkauften, um daraus den Ballon zu nähen. Hätte die Stasi von dem Plan erfahren, wären die Strelcyzks sofort ins Gefängnis gesteckt worden. Doch die Flucht gelang. Heute weiß Peter Strelczyk, dass auch sein bester Freund im Westen eigentlich sein Feind war. Die Stasi hatte ihn geschickt, um ihm sogar noch dort das Leben schwer zu machen.
(ARD/BR/RBB)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
16:9 Format

Stolperstein

Ein tierisch gutes Team

Film von Brigitte Hausner

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Karin Flößer hat sich immer einen schwarzen Labrador gewünscht, auch deshalb ist die 18 Monate alte Daika ihr Traumhund. Die junge Hündin hat eine hervorragende Schule besucht: Außer "Sitz", "Platz" und "Fuß" kennt sie mindestens 30 weitere Befehle. Karin Flößer ...
(ARD/BR)

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Karin Flößer hat sich immer einen schwarzen Labrador gewünscht, auch deshalb ist die 18 Monate alte Daika ihr Traumhund. Die junge Hündin hat eine hervorragende Schule besucht: Außer "Sitz", "Platz" und "Fuß" kennt sie mindestens 30 weitere Befehle. Karin Flößer muss auf die Zuverlässigkeit ihres künftigen Begleiters vertrauen können, denn sie ist blind. Auf ihrem rechten Auge hat sie noch eine Sehkraft von knapp zwei Prozent. "Das ist immer noch besser, als wenn man gar nichts mehr sieht", meint die Nürnbergerin. Aber sie macht sich keine Illusionen. Auch diesen Sehrest wird sie verlieren, und darauf will sie vorbereitet sein. "Mobil bleiben" hat sie zu ihrem wichtigsten Ziel erklärt. Mit der Bewilligung eines Blindenhunds ist sie diesem ein Stück nähergekommen. Aber die 44-Jährige und ihre neue vierbeinige Begleiterin müssen erst eine Probezeit bestehen. Bei einem einwöchigen Aufenthalt in einer Schweizer Blindenführhundeschule lernt Karin nicht nur Daika kennen, sondern alles, was ein Hund im Allgemeinen und ein Führhund im Besonderen braucht: angefangen von der Pflege über das Anlegen des Führgeschirrs bis hin zu den Befehlen, die Daika schon kennt. Aber erst, wenn Daika und Karin gemeinsam die sogenannte Gespannprüfung bestanden haben, können sie ein Team auf Lebenszeit werden.
Der Film aus der Reihe "Stolperstein" stellt Karin Flößer und ihren Hund Daika vor.
(ARD/BR)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Doris Koch - Ein Leben mit Toten

Reportage von Christina Pollina und Mani Koller

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Doris Koch, 54, ist Expertin, was den Tod betrifft. Die Bestatterin richtet durchschnittlich 20 Tote im Monat so schön wie möglich her, bevor Familie und Freunde von den Verstorbenen Abschied nehmen. Das letzte Bild einer Person sei sehr wichtig für die Angehörigen, um ...

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Doris Koch, 54, ist Expertin, was den Tod betrifft. Die Bestatterin richtet durchschnittlich 20 Tote im Monat so schön wie möglich her, bevor Familie und Freunde von den Verstorbenen Abschied nehmen. Das letzte Bild einer Person sei sehr wichtig für die Angehörigen, um den Verlust besser zu verarbeiten, sagt sie. Ein besonderes Ereignis im Leben der Bestatterin ist es, wenn sie mit dem Leichenwagen auf die Reise geht. Das kommt nur ein bis zwei Mal im Jahr vor.
Christina Pollina und Mani Koller haben Doris Koch in ihrem Alltag im aargauischen Wohlen und auf dem langen Weg mit dem Leichenwagen in den tiefen Süden Italiens begleitet.


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12:30
16:9 Format

Jeder Schritt ein Funken Hoffnung

Das Friedensdorf San Josesito in Kolumbien

Film von Eva Jacobi

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Das Friedensdorf San Josesito in Kolumbien stellt eine Ausnahme dar im seit Jahrzehnten von gewalttätigen Konflikten geplagten Land. 1997 beschlossen die rund 1.200 Einwohner der Gemeinde, aus dem Kreislauf der Gewalt auszusteigen und ihr Dorf zu einem Symbol des Friedens ...

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Das Friedensdorf San Josesito in Kolumbien stellt eine Ausnahme dar im seit Jahrzehnten von gewalttätigen Konflikten geplagten Land. 1997 beschlossen die rund 1.200 Einwohner der Gemeinde, aus dem Kreislauf der Gewalt auszusteigen und ihr Dorf zu einem Symbol des Friedens zu machen. In Zusammenarbeit mit der Friedenskämpferin Gloria Cuartas setzen die Dorfbewohner Zeichen. Gloria Cuartas wurde wegen ihres Muts und ihrer bahnbrechenden Friedensstrategien in einer Situation des bewaffneten Bürgerkriegs von der UNESCO zu einer der zehn wichtigsten Frauen des 20. Jahrhunderts ernannt.
Der Film von Eva Jacobi erzählt die Geschichte von Gloria Cuartas, dem Friedensdorf San Josesito und dem Kampf gegen den bewaffneten Konflikt in Kolumbien.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilderbuch: Elsass - Die nördliche Weinstraße

Film von Willy Meyer

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Der nördliche Teil der elsässischen Weinstraße führt durch eine idyllische Landschaft, die seit den Römern vom Weinbau geprägt ist. Bis hoch zu den Vogesen reichen die Rebhänge, romantische Weindörfer wechseln mit mittelalterlichen Städtchen. Nahe der Weinstraße ...
(ARD/SWR)

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Der nördliche Teil der elsässischen Weinstraße führt durch eine idyllische Landschaft, die seit den Römern vom Weinbau geprägt ist. Bis hoch zu den Vogesen reichen die Rebhänge, romantische Weindörfer wechseln mit mittelalterlichen Städtchen. Nahe der Weinstraße liegt Sélestat. Zu Zeiten der Renaissance war das frühere Schlettstadt ein Zentrum des Humanismus. Ganz im Sinne dieser Tradition findet sich dort heute ein einzigartiges Projekt: Mit Mitglieder des Ensembles L'Evasion sind alle geistig behindert, fest angestellt und werden in verschiedenen musischen Disziplinen - Musik, Grafik, Plastik und Theater - von professionellen Künstlern ausgebildet. Bei Kaysersberg produziert ein Winzerinnentrio Weine von Weltformat, denen Experten eine gewisse "weibliche Note" nachsagen. Ganz oben auf den Vogesen blickt die Hochkönigsburg in die Rheinebene. Wilhelm II. war ein Fan von mittelalterlichen Bauwerken und ließ 1899 die im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Burg mit gewaltigem Aufwand wieder aufbauen. Heute zieht es die Mächtigen und Reichen in die "Auberge de L'Ill", den zweitältesten Drei-Sterne-Gourmet-Tempel der Welt. Die Ill und das Große Ried bilden eine einzigartige Feuchtlandschaft. Man kann dort Brachvögel, Reiher und Eisvögel beobachten. An den Ufern stehen architektonische Kleinode wie die ehemalige Benediktinerabtei von Ebersmünster mit ihrer Barockkirche. Im Herzen von Straßburg steht das Museum Tomi Ungerer. Noch nie hat die französische Nation einem noch lebenden Künstler ein solches Denkmal gesetzt.
Der Film von Willy Meyer stellt den nördlichen Teil der elsässischen Weinstraße vor.
(ARD/SWR)


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14:00

Die Nibelungen I - Siegfried von Xanten

Spielfilm, BRD 1966

Darsteller:
SiegfriedUwe Beyer
König GuntherRolf Henniger
Hagen von TronjeSiegfried Wischnewski
Brunhild, Königin von IslandKarin Dor
KriemhildMaria Marlow
GiselherMario Girotti
u.a.
Regie: Harald Reinl

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Mitte des 5. Jahrhunderts besiegt Siegfried von Xanten Alberich, den König der Unterwelt, und kommt so in den Besitz des Nibelungenschatzes, zu dem auch die sagenumwobene Tarnkappe gehört. Durch das Bad im Blut eines getöteten Drachens wird er außerdem unverwundbar. ...

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Mitte des 5. Jahrhunderts besiegt Siegfried von Xanten Alberich, den König der Unterwelt, und kommt so in den Besitz des Nibelungenschatzes, zu dem auch die sagenumwobene Tarnkappe gehört. Durch das Bad im Blut eines getöteten Drachens wird er außerdem unverwundbar. Danach führt ihn sein Weg an den Hof des Burgunderkönigs Gunther. Dort, in Worms, verliebt er sich in Kriemhild, die Schwester des Königs, den Siegfried auch im Kampf gegen die Dänen unterstützt. Gunther verspricht Siegfried seine Schwester, falls dieser für ihn bei seiner Angebeteten Brunhild, der Königin von Island, vorspricht. Obwohl sie sich mehr zu Siegfried hingezogen fühlt, muss Brunhild in die Heirat mit Gunther einwilligen: In einem Zweikampf wurde die Königin von Siegfried bezwungen. Getrieben von Eifersucht, initiiert Brunhild eine Verschwörung, die in der Ermordung Siegfrieds gipfelt. Als Kriemhild vom Tod ihres Gatten erfährt, schwört sie blutige Rache.
Das "Nibelungenlied", das große Heldenepos des Mittelalters, entstand vermutlich zwischen 1198 und 1204 und gliedert sich in 39 Abschnitte mit etwa 2.400 Strophen. Die heute bekannte Fassung geht auf einen österreichischen Geistlichen zurück, der die mündlich überlieferten Sagen aus verschiedenen germanischen Stämmen im Sinne der zeitgenössischen Dichtung zusammenfasste. 40 Jahre nach der ersten Verfilmung dieser Heldensage von Fritz Lang wagten sich Produzent Artur Brauner und Regisseur Harald Reinl erneut an den klassischen Stoff um Liebe, Verrat, Intrigen und Blutrache. Der zweiteilige Spielfilm wurde vom ZDF farbrestauriert.

Die Fortsetzung "Die Nibelungen II - Kriemhilds Rache" zeigt 3sat am Samstag, 31. Oktober 2009, um 16.05 Uhr.


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15:25
16:9 Format

Kulinarische Spurensuche: Brasilien

Film von Carsten Thurau


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege

Die Ostseebäder im Wandel - Von Heiligendamm bis Hiddensee

Film von Maria C. Schmitt

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Seit ihrer Entstehung zu Beginn des 19. Jahrhunderts haben die Ostseebäder viele Zeitenwenden erlebt und doch haben sie durch alle Epochen ihre Beliebtheit nie verloren. Heute, 20 Jahre nach dem Mauerfall, erstrahlen die Ostseebäder wieder in alter Schönheit, nicht ...
(ARD/SR)

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Seit ihrer Entstehung zu Beginn des 19. Jahrhunderts haben die Ostseebäder viele Zeitenwenden erlebt und doch haben sie durch alle Epochen ihre Beliebtheit nie verloren. Heute, 20 Jahre nach dem Mauerfall, erstrahlen die Ostseebäder wieder in alter Schönheit, nicht zuletzt durch das Engagement einzelner Bauherren, die alte Villen und Hotels aufwendig restaurieren und neu gestalten ließen. Beispielhaft ist die Wiedererstehung von Heiligendamm, das einst der mecklenburgische Großherzog Friedrich Franz I. als klassizistisches Gesamtkunstwerk erbauen ließ und das von einer vernachlässigten Ruine in ein mondänes Glanzstück der Architektur verwandelt wurde. Weitere beliebte Ziele an der ostdeutschen Ostseeküste sind Bad Doberan mit seinem berühmten Münster und Binz auf der Insel Rügen, wo sich entlang der Promenade ein Juwel der Bäderarchitektur an das andere reiht. Das einstige kleine Fischerdorf Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland, 1889 von dem Maler Paul Müller-Kaempff entdeckt, blieb selbst zu DDR-Zeiten eine idyllische Enklave, in der die Kunstschaffenden ihren Urlaub verbrachten. Nicht vergessen werden darf Hiddensee: Die autofreie Insel wird im Sommer von vielen Touristen besucht, die eine unberührte Natur genießen wollen.
Der Film von Maria C. Schmitt lässt Unternehmer, Erben, Künstler und alteingesessene Bürger über ihr Verhältnis zu ihrer Heimat an der Ostsee zu Wort kommen. Er erzählt Geschichten und Anekdoten über frühere Gäste und Sommerfrischler, wie zum Beispiel den Dichterfürsten Gerhard Hauptmann, der Hiddensee, eine bis dahin unscheinbare Insel, als inspirierendes Refugium für sich entdeckte.
(ARD/SR)


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16:30
VPS 16:29

Stereo-Ton

Die Rückkehr der Inka

(Wh.)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Inka Schneider

Themen:
* Die unglaubliche Geschichte der Wundersalbe
* Das Informationschaos rund um die Schweinegrippe
* Das Geschäft mit falschen Promi-Nachrichten


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

ARD-exclusiv

Die Armutsindustrie

Film von Eva Müller

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Florian Schneider ist ohne Job und hat trotzdem jede Menge zu tun. Er nutzt die Angebote, die sich für ihn und all die anderen Arbeitslosen bieten: den Ein-Euro-Job beim privaten Träger, das kostenlose Bewerbungstraining, den Kurs zur gesunden Ernährung. All diese ...
(ARD/WDR)

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Florian Schneider ist ohne Job und hat trotzdem jede Menge zu tun. Er nutzt die Angebote, die sich für ihn und all die anderen Arbeitslosen bieten: den Ein-Euro-Job beim privaten Träger, das kostenlose Bewerbungstraining, den Kurs zur gesunden Ernährung. All diese Einrichtungen geben Florian Schneiders Leben einen Rhythmus. Ob diese Angebote dafür sorgen, dass er wieder Arbeit bekommt, ist fraglich, aber die Anbieter verdienen, oft vom Staat subventioniert, gut mit an seiner Misere.
Der Film von Eva Müller erzählt, wie sich das Geschäft mit der Armut schleichend entwickelt.
(ARD/WDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Themen:
- Es scheint
Europas Strom kommt künftig aus der Sahara
- Es spukt
"nano" jagt die Geister auf der
niederösterreichischen Schallaburg
- Es hilft
der Patientensimulator Igor legt sich unters Messer


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Ernst A. Grandits

Thema:
Geschichten aus dem realen Leben
Die neue Produktion von Alvis Hermanis  Die Familie


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Es lebe der Zentralfriedhof

Film von Manfred Corrine

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Unter Wiens Sehenswürdigkeiten zwischen Stephansdom, Schloss Schönbrunn und Staatsoper wird eine Attraktion oft übersehen: der Zentralfriedhof. Schon allein die Ausmaße des Friedhofs im Südosten Wiens sind außergewöhnlich: 2,5 Millionen Quadratmeter bieten nicht nur ...
(ORF)

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Unter Wiens Sehenswürdigkeiten zwischen Stephansdom, Schloss Schönbrunn und Staatsoper wird eine Attraktion oft übersehen: der Zentralfriedhof. Schon allein die Ausmaße des Friedhofs im Südosten Wiens sind außergewöhnlich: 2,5 Millionen Quadratmeter bieten nicht nur eine Ruhestätte für drei Millionen Menschen, sondern auch viel Raum für Tiere. Turmfalken brüten auf den Zinnen der Karl-Borromäus-Kirche, Rehe naschen vom immergrünen Efeu auf dem alten jüdischen Friedhofsteil, Steinmarder und Waldkauze jagen sich gegenseitig die fettesten Mäuse ab, und die Feldhamster kommen den Mitarbeitern der städtischen Bestattung beim Ausheben neuer Gräber regelmäßig in die Quere. Es ist allerdings kein Zufall, dass sich im Simmeringer Biotop eine ungewöhnlich große natürliche Vielfalt bilden konnte. Spezielle Schutzprogramme fördern anspruchsvolle Arten wie Neuntöter oder Grünspechte, die sonst selten geworden sind. So sind die auf dem Zentralfriedhof weit verbreiteten Feldhamster auf der österreichischen "Roten Liste" bereits als gefährdet eingestuft.
Der Film von Manfred Corrine erzählt Tiergeschichten vom Wiener Zentralfriedhof.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Jasmin Hekmati

Themen:
Frankreich
Kinder der Schande: Vergangenheitsbewältigung
der Wehrmachtsnachkommen
Japan
Die Geisterinsel: Wiederbelebung der Industrieruine Hashima
USA
Nicht ohne meine Waffe: Renaissance des Wilden Westens?
Großbritannien
Wahlverwandtschaften: Rückkehr der Anglikaner in die
katholische Kirche?
Mexiko
Von Göttern und Geistern: Wiedergeburt des
Totenkults

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Korea - Asiens Musterländle

Moderation: Peter Nemec

Erstausstrahlung

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Im Schatten von Japan und China hat sich Südkorea unbemerkt zu einer der leistungsstärksten High-Tech-Nationen der Welt aufgeschwungen. Mit ihrer inzwischen hohen Produktqualität gelten die Koreaner als die "Schwaben Asiens". Regierung und Unternehmen des rohstoffarmen ...

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Im Schatten von Japan und China hat sich Südkorea unbemerkt zu einer der leistungsstärksten High-Tech-Nationen der Welt aufgeschwungen. Mit ihrer inzwischen hohen Produktqualität gelten die Koreaner als die "Schwaben Asiens". Regierung und Unternehmen des rohstoffarmen Landes haben voll auf die digitale Revolution gesetzt. Dank der Erfolge seiner Elektronikkonzerne Samsung und LG Electronics sowie den Automarken Hyundai und Kia sind Konsumartikel aus Korea heute weltweit bekannt. Dieses Jahr wurde im Handstreich das Autoland Deutschland erobert: Denn die koreanischen Autohersteller wurden zu den großen Gewinnern der deutschen Abwrackprämie. Im Schiffbau hat Südkorea dem einstigen Erzfeind Japan die Weltmarktführerschaft streitig gemacht. Und mit einem neuen Freihandelsabkommen mit Indien verschaffte sich Korea Zutritt auf einen der wichtigsten kommenden Exportmärkte. Die Kehrseite all dieser Aufstiegsmeldungen: Das wirtschaftliche Schicksal Koreas liegt fast ausschließlich im Export. Von Krise will Südkorea trotzdem nichts wissen. Dank seiner weltweit gefragten Konsumartikel ist Südkorea nicht in die Rezession abgerutscht und verspricht für 2010 schon wieder ein Wachstum von vier Prozent.
"3satbörse" beleuchtet die wirtschaftliche Situation Koreas.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
16:9 Format

Network

Spielfilm, USA 1976

Darsteller:
DianeFaye Dunaway
Max SchumacherWilliam Holden
Howard BealePeter Finch
Frank HackettRobert Duvall
Nelson ChaneyWesley Addy
Arthur JensenNed Beatty
u.a.
Regie: Sidney Lumet

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Bei der amerikanischen Fernsehgesellschaft USB will man den alternden Nachrichten-Moderator Howard Beale feuern, weil die Einschaltquoten seines Programms gefallen sind. Am nächsten Abend fordert Beale die Zuschauer auf, die Abendnachrichten am kommenden Dienstag ja nicht ...

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Bei der amerikanischen Fernsehgesellschaft USB will man den alternden Nachrichten-Moderator Howard Beale feuern, weil die Einschaltquoten seines Programms gefallen sind. Am nächsten Abend fordert Beale die Zuschauer auf, die Abendnachrichten am kommenden Dienstag ja nicht zu versäumen, er werde sich dann vor der Kamera eine Kugel in den Kopf schießen. Seine Ankündigung macht Schlagzeilen und bringt die zynische Karrieristin Diane Christenson auf eine Idee, wie sich aus dem Wirbel um den verzweifelt aufbegehrenden Moderator Kapital schlagen lässt: Sie baut die Nachrichtensendung zu einer Sensations-Show um, in der Beale als "zorniger Prophet des Fernsehens" die große Attraktion wird und gigantische Einschaltquoten einbringt. Als der Moderator wieder in der Zuschauergunst sinkt, findet sie eine blutige, aber publikumswirksame Lösung.
Sidney Lumet ("Die zwölf Geschworenen", "Hundstage") hat in seinen Filmen immer wieder Fragen nach persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortung gestellt. Mit seiner vehementen Attacke auf das kommerzielle Fernsehen in "Network" machte er mit satirischer Überspitzung schon vor über 30 Jahren deutlich, wohin der Kampf um Einschaltquoten führen kann, wenn wirtschaftliche Interessen das Programm bestimmen. Peter Finch erhielt für seine Rolle in diesem Film posthum einen Oscar, die gleichen Auszeichnungen gingen an Faye Dunaway und Drehbuchautor Paddy Chayefsky.


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0:20
Stereo-Ton16:9 Format

Auf der Strecke

Kurzfilm, Schweiz/Deutschland 2007

Darsteller:
RolfRoeland Wiesnekker
SarahCatherine Janke
SvenLeonardo Nigro
MikeHanspeter Bader
RonnieAndré Meyer
u.a.
Regie: Reto Caffi

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Der Kaufhausdetektiv Rolf hat ein Auge auf die Kollegin aus der Buchabteilung geworfen und beobachtet sie laufend mit der Überwachungskamera. Er freut sich, wenn er sie ab und zu in der S-Bahn sieht. Eines Abends beobachtet Rolf zu seinem Verdruss, dass sie mit einem ...

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Der Kaufhausdetektiv Rolf hat ein Auge auf die Kollegin aus der Buchabteilung geworfen und beobachtet sie laufend mit der Überwachungskamera. Er freut sich, wenn er sie ab und zu in der S-Bahn sieht. Eines Abends beobachtet Rolf zu seinem Verdruss, dass sie mit einem jungen Mann die Bahn betritt. Zu seiner Genugtuung kommt es auf der Fahrt zwischen den beiden zum Streit, und die junge Frau steigt aus. Als sich danach zwischen ihrem Begleiter und mehreren aggressiven Jugendlichen eine Schlägerei anbahnt, verlässt er ebenfalls die S-Bahn. Ein Schritt, den er bereuen wird.
Reto Caffi, 1971 in Zürich geboren, studierte englische Literatur und Journalismus an der Universität Fribourg, arbeitete als Film- und Kulturjournalist für verschiedene Schweizer Medien, bis er 2004 sein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln aufnahm. Sein Abschlussfilm "Auf der Strecke" wurde weltweit auf über 100 Festivals gezeigt und gewann mehr als 50 Preise, unter anderem den Grand Prix beim Festival in Clermont-Ferrand 2008, den Studenten-Oscar als beste ausländische Produktion und den Schweizer Filmpreis.


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0:50
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.



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1:50
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:30
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:35
Stereo-Ton

Kazuo Ohno: Just Visiting this Planet

(Just Visiting this Planet)

Experimentalfilm, Deutschland 1991

Mit Kazuo Ohno, Chie Ohno, Yoshito Ohno, Tama, Blixa Bargeld,
Nina Hagen und Jonas Mekas

Regie: Peter Sempel

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Der 1906 geborene japanische Tänzer Kazuo Ohno gilt als Mitbegründer und lebende Legende des Butoh-Tanzes. Aus dem traditionellen Stil seines Landes, beeinflusst vom deutschen Ausdruckstanz, von christlichen Passionsmotiven und westlicher Musik, hat Ohno eine eigene ...

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Der 1906 geborene japanische Tänzer Kazuo Ohno gilt als Mitbegründer und lebende Legende des Butoh-Tanzes. Aus dem traditionellen Stil seines Landes, beeinflusst vom deutschen Ausdruckstanz, von christlichen Passionsmotiven und westlicher Musik, hat Ohno eine eigene Ausdruckskunst entwickelt.
Der Hamburger Filmemacher Peter Sempel spürt mit seinem 1991 entstandenen experimentellen Film an der Schnittstelle zwischen Dokumentar- und Spielfilm der Butoh-Tanzkunst des damals 84-jährigen Japaners Kazuo Ohno nach. Angelegt als assoziative Bild- und Tonkomposition, die ihre Spannung auch aus dem Gegensatz verschiedener Kulturräume bezieht, zeigt Sempels Film den noch heute lebenden Meister bei verträumten Improvisationen in der freien Natur und in den Straßen von New York, bei Tanzproben in einem japanischen Kindergarten und beim Unterrichten seiner Studenten. Dabei werden Szenen aus Ohnos Choreografien mit Musik von Schuberts "Winterreise" bis zu den Einstürzenden Neubauten und Nick Cave verbunden. Der poetische Film, den die Filmbewertungsstelle Wiesbaden als "integriertes Kunstwerk" und einen "Steinbruch von Ideen und Assoziationen, aus dem jeder Zuschauer etwas für sich herausholen kann" lobt, wurde im Programm des Internationalen Forums der Berlinale uraufgeführt und auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt.


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4:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Masuren (1/2)

In der fernen Heimat

Eine Reise mit Wolf von Lojewski

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Gemeinsam vor dem wieder aufgebauten Schloss in Galiny sitzen zwei befreundete Familien: Udo Graf zu Eulenburg mit Frau und Sohn und die polnische Familie Powiska. Der eine ist Kosmetikfabrikant und heute der Besitzer des Schlosses, der andere wäre der Besitzer gewesen, ...

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Gemeinsam vor dem wieder aufgebauten Schloss in Galiny sitzen zwei befreundete Familien: Udo Graf zu Eulenburg mit Frau und Sohn und die polnische Familie Powiska. Der eine ist Kosmetikfabrikant und heute der Besitzer des Schlosses, der andere wäre der Besitzer gewesen, wenn Deutschland seine Nachbarn und die Welt nicht mit Krieg überzogen hätte. Der Pole brachte das Geld, der Deutsche seine Erinnerungen und die Geschichte des Schlosses ein, um das Gebäude zu retten. Im Herzen Masurens, in Nikolaiken, findet die gemeinsame Taufe eines deutschen und eines polnischen Kindes statt. Und in einem Gymnasium, das den Namen Marion Gräfin Dönhoffs trägt, lernen junge Polinnen und Polen Deutsch.
Der Fernsehjournalist Wolf von Lojewski hatte von seinen Eltern einst die Mahnung mit auf den Weg bekommen, nie seine Heimat aus den Augen zu verlieren. Nach vielen Jahren geht er nun auf die Reise in seine Vergangenheit und in die Gegenwart und Zukunft Masurens. Erste Etappe der zweiteiligen Reise.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Masuren" zeigt 3sat im Anschluss, um 5.00 Uhr.


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5:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Masuren (2/2)

Im russischen Grenzland

Eine Reise mit Wolf von Lojewski

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Die deutsche Sprache und das Erinnern an die Zeit, als Masuren deutsch gewesen ist, sind heute kein Tabu mehr. Nicht in Polen und nicht einmal nördlich der Grenze im heutigen Russland. Im russischen Verwaltungsgebiet Kaliningrad fahren Touristenführer mit deutschen ...

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Die deutsche Sprache und das Erinnern an die Zeit, als Masuren deutsch gewesen ist, sind heute kein Tabu mehr. Nicht in Polen und nicht einmal nördlich der Grenze im heutigen Russland. Im russischen Verwaltungsgebiet Kaliningrad fahren Touristenführer mit deutschen Stadtplänen und Messtischblättern durch die Gegend und helfen Besuchern, das ehemalige Haus oder Gehöft ihrer Familien zu finden. Selbst in den staatlichen Hotels mit dem Charme aus sowjetischer Zeit liegen Plakate und Broschüren aus, die zum Heimattreffen der Gumbinner in Bielefeld oder der Kreisgemeinschaft Gerdauen in Rendsburg einladen. Im kleinen Städtchen Mragowo findet ein besonderes Fest statt: In malerischen Trachten ziehen Musik- und Tanzgruppen durch die Straßen. Es ist ein Heimattreffen von Polen, die heute noch verstreut in der Ukraine, in Weißrussland oder in Litauen leben. In Insterburg ist Nadirscha Adamovna zuhause, die gerade aus Kirgisien zugezogen ist. Auf dem Dachboden ihrer kleinen Wohnung fand sie einen Karton voller Feldpostbriefe.
Der Fernsehjournalist Wolf von Lojewski hatte von seinen Eltern einst die Mahnung mit auf den Weg bekommen, nie seine Heimat aus den Augen zu verlieren. Nun geht er auf die Reise in seine Vergangenheit und in die Gegenwart und Zukunft Masurens. Zweite Etappe der Reise.


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