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Donnerstag, 10. September
Programmwoche 37/2009
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6:00

Wozu leben?

Frauen in Indien

Film von Marion Mayer-Hohdahl

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400 Millionen Einwohner Indiens, fast die Hälfte der Bevölkerung, verdienen weniger als einen Dollar pro Tag und essen zu wenig, um gesund zu sein. In Bombay, Kalkutta und Delhi hausen mehr als die Hälfte der Einwohner in Slums und auf den Straßen. Die Zahl der Elenden ...
(ORF/3sat)

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400 Millionen Einwohner Indiens, fast die Hälfte der Bevölkerung, verdienen weniger als einen Dollar pro Tag und essen zu wenig, um gesund zu sein. In Bombay, Kalkutta und Delhi hausen mehr als die Hälfte der Einwohner in Slums und auf den Straßen. Die Zahl der Elenden erhöht sich um fast zehn Millionen im Jahr. Die Kindersterblichkeit ist hoch, Kinderarbeit an der Tagesordnung. Mädchen werden heute noch nach ihrer Geburt erwürgt, vergiftet oder lebend verscharrt, denn sie bedeuten nur eine Bürde für die Familie. Indien ist eines der ganz wenigen Länder, in denen die Frauen in der Minderheit sind. Wenn sie überleben, bekommen sie weniger Nahrung und sind zu harter Arbeit verdammt. Sie werden bereits als Kleinkinder verheiratet, obwohl das verboten ist. Weder die Eltern noch die Behörden kümmern sich um die Einhaltung der entsprechenden Gesetze. Selten können Mädchen zur Schule gehen, Jungen fast immer. Die allgemeine Schulpflicht ist zwar in der Verfassung vorgesehen, doch um die Armen kümmert sich die Regierung nicht. In der Verfassung steht auch, dass Männer und Frauen gleich sind und Mitgift von den Eltern der Braut nicht verlangt werden darf. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Töchter kosten Geld. Die Familie muss eine Mitgift aufbringen, wenn sie einen Mann für ihre Tochter finden will. Dabei verschuldet sie sich auf Jahre. Tausende von Frauen sind von ihren Männern und Schwiegereltern ermordet worden, weil zusätzliche Mitgiftforderungen nicht erfüllt wurden. Der Tod wird als Unfall kaschiert, die Schuldigen werden nur selten angeklagt. Das Kastenwesen trägt Vieles zu den Ungerechtigkeiten bei.
Der Film von Marion Mayer-Hohdahl beleuchtet die Situation in Indien.
(ORF/3sat)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Hexen, Heiler, Zauberer

Mythen und Aberglaube in Südafrika

Film von Marion Mayer-Hohdahl

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In Südafrika sind Mythen und Aberglaube allgegenwärtig. Fast jeder Südafrikaner geht vor oder nach einem Hospitalbesuch zu einem der über 200.000 traditionellen Heiler, die in dem Land leben. Die Sangomas, die weiblichen Heiler, und die Inyangas, die männlichen, ...
(ORF/3sat)

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In Südafrika sind Mythen und Aberglaube allgegenwärtig. Fast jeder Südafrikaner geht vor oder nach einem Hospitalbesuch zu einem der über 200.000 traditionellen Heiler, die in dem Land leben. Die Sangomas, die weiblichen Heiler, und die Inyangas, die männlichen, bekämpfen Krankheiten mit Salben, Kräutern, Tierhäuten und -knochen. Nun sollen die Heiler per Gesetz registriert und westlichen Ärzten gleichgestellt werden. Damit will man Scharlatanen das Handwerk legen. Zum Beispiel solchen, die behaupten, sie könnten auch die tödliche Immunkrankheit Aids heilen - eine Katastrophe in dem Land mit einer der höchsten Aidsraten der Welt. Manche der Infizierten glauben sogar, dass sie ihr "böses Blut" reinigen können, indem sie Kinder vergewaltigen. Nichtregierungsorganisationen bemühen sich um Aufklärung. Aber in den ländlichen Gebieten halten sich der Aberglauben und die Legenden hartnäckig.
Die Dokumentation von Marion Mayer-Hohdahl berichtet über Mythen und Aberglaube in Südafrika.
(ORF/3sat)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:40
Stereo-Ton16:9 Format

Erlebnisreisen-Tipp: Ahrtal

Auf alter Trasse unterwegs

Film von Gunther Weis


Rund um den Globus, von Friesland bis Neuseeland, stellt die Reihe "Erlebnisreisen-Tipp" interessante Reiseziele vor.
(ARD/WDR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Orientierung

Das Religionsmagazin des ORF

Moderation: Doris Appel


Das Religionsmagazin berichtet über Hintergründe und aktuelle Ereignisse aus den Weltreligionen. Einen Schwerpunkt bildet neben der Berichterstattung aus Österreich die Situation in Afrika und Lateinamerika.
(ORF)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

100% Urlaub

Themen:
- Topziel: Zu Fuß über die Alpen
- Städtetrip: Bastia auf Korsika
- Sport & Wellness: Lamatrekking und Radeln entlang der
  Rieslingroute im Rheingau
- Schlemmen & Genießen: Feine englische Landküche


Das Magazin ist ein Reiseführer mit konkreten Tipps und Infos für den Urlaub und gleichzeitig eine Einladung, von den schönsten Urlaubszielen zu träumen.
(ARD/SR)


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Madagaskar - Naturparadies im Indischen Ozean

Film von Karl-Heinz Walter


(ARD/SR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Abspecken am Zauberberg

Wie Kinder gegen Kilos kämpfen

Film von Helen Issler

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Der 14-jährige Samuel wiegt 140, die 15-jährige Saskia 110 Kilogramm. Sie schämen sich für ihr Übergewicht und werden deswegen auch ausgelacht. Beide zeigen erste körperliche Folgeschäden und sind alles andere als fit. In einer Therapie in der Alpinen Kinderklinik ...

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Der 14-jährige Samuel wiegt 140, die 15-jährige Saskia 110 Kilogramm. Sie schämen sich für ihr Übergewicht und werden deswegen auch ausgelacht. Beide zeigen erste körperliche Folgeschäden und sind alles andere als fit. In einer Therapie in der Alpinen Kinderklinik Davos sollen Samuel und Saskia abspecken, ein gesundes Verhalten erlernen und neue Lebensfreude gewinnen. Die ersten Pfunde purzeln rasch. Dafür sorgen die 1.600-Kalorien-Diät und das intensive Sportprogramm. Viel schwieriger aber wird es, das in wenigen Wochen Erlernte auch im Alltag konsequent umzusetzen. Bei der Nachkontrolle ein halbes Jahr nach der Therapie zeigt sich, ob Samuel und Saskia ihr Ziel erreicht haben.
Helen Issler hat die zwei übergewichtigen Kinder vor, während und nach dem Klinikaufenthalt neun Monate lang begleitet und ihre Erfolge und Rückschläge beobachtet. Der Film zeigt auch, wie die Eltern einbezogen werden und dass auch sie ihr Essverhalten verändern müssen.


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14:05
Stereo-Ton16:9 Format

Newton

Wie funktioniert das?

Moderation: Carolina Inama


Das österreichische Wissenschaftsmagazin informiert aus Labors, Forschungsstätten und von anderen Schauplätzen der Wissenschaft über das Neueste aus Wissenschaft und Forschung.
(ORF)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Biotop der Dichter - Santa Maddalena in der Toskana

Film von Gero von Boehm

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Etwa eine Stunde von Florenz entfernt befindet sich inmitten der sanften Hügellandschaft der Toskana ein Ort, an dem die Zeit scheinbar inne hält. Ein Ort mit einem ganz eigenen Lebensrhythmus: Santa Maddalena. Dorthin zieht es Dichter, Schriftsteller, Regisseure, ...

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Etwa eine Stunde von Florenz entfernt befindet sich inmitten der sanften Hügellandschaft der Toskana ein Ort, an dem die Zeit scheinbar inne hält. Ein Ort mit einem ganz eigenen Lebensrhythmus: Santa Maddalena. Dorthin zieht es Dichter, Schriftsteller, Regisseure, Sachbuchautoren und Botaniker aus aller Welt. Wer das Privileg hatte, einmal dort zu logieren, dem zaubert die Erwähnung der Santa-Maddalena-Stiftung einen magischen Glanz in die Augen - Bernardo Bertolucci ebenso wie Isabella Rossellini und Daniel Kehlmann. Im letzten Jahrhundert pflegte dort der bukowinische Schriftsteller Gregor von Rezzori einen Dialog mit anderen Autoren - Bruce Chatwin etwa schrieb im Turm von Santa Maddalena seine Reisereportagen. Nun verteidigt Rezzoris Frau Beatrice Monti della Corte die Stiftung im Gedenken an den 1998 gestorbenen "Grischa" von Rezzori gegen die Unbilden einer immer atemloseren Welt. So hat sich das Landgut zu einem Rückzugsgebiet der Kultur entwickelt, "Writers in Residence" profitieren vom Genius loci. Allein schon die Landschaft, die Natur, das gute Essen, der private Rahmen und der ruhige Lebensrhythmus machen diesen Ort zu einem Biotop für Künstler. Die wechselnden Bewohner gewähren einen fruchtbaren Ideenfluss, die immer wiederkehrenden Stammgäste garantieren die Kontinuität eines Diskurses auf hohem Niveau. Da erklärt der irische Autor Colm Toibin seinem russischen Kollegen Viktor Jerofejew die Gedichte von John Keats, und Volker Schlöndorff diskutiert beim Mittagessen neue Drehbuchideen.
Gero von Boehm gibt Einblicke in die fruchtbare Atmosphäre von Santa Maddalena.


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rap, Koran und Oma Bonke (1/3)

Film von Ulrike Brödermann, Torsten Mehltretter, Matthias

Pupat, Silvana Rosenzweig und Gülseren Sengezer-Dogan

Nordstadt - ein deutsches Viertel

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Die Dortmunder Nordstadt, einst Arbeiterstadtteil und Geburtsstätte des Fußballklubs Borussia Dortmund, wird heute als Problembezirk bezeichnet. 54.000 Einwohner leben dort, fast jeder Zweite hat ausländische Wurzeln. Familienzusammenführungen in den 1970er Jahren, ...

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Die Dortmunder Nordstadt, einst Arbeiterstadtteil und Geburtsstätte des Fußballklubs Borussia Dortmund, wird heute als Problembezirk bezeichnet. 54.000 Einwohner leben dort, fast jeder Zweite hat ausländische Wurzeln. Familienzusammenführungen in den 1970er Jahren, Asylbewerber in den 1980ern, Aussiedler und Kriegsflüchtlinge in den 1990ern ließen die Geschichte der Nordstadt zu einer Geschichte der Zuwanderung und Integration werden. Fast jeder dritte Nordstädter ist arbeitslos, das Armuts- und Kriminalitätsniveau hoch, das Bildungsniveau niedrig. Der Müllwagen kommt dreimal so oft wie in anderen Stadtteilen, regelmäßig fliegen die Fäuste, tiefer gelegte Luxuslimousinen "cruisen" durch das Viertel, aus den Boxen schallen laute orientalische Musik und amerikanischer Hip-Hop. Das Image der Dortmunder Nordstadt ist angekratzt, die Postleitzahl 44145 ein Stigma für Job-Suchende. Dabei hat jede Stadt hat ihre "Nordstadt", nur vielleicht im Süden, Westen oder Osten. Es sind Stadtteile, die für die Mehrheit der Deutschen eine fremde Welt darstellen.
Für den dreiteiligen Film haben sich fünf Reporter für mehrere Monate in der Dortmunder Nordstadt einquartiert. Sie zeigen, um welche Menschen es geht, wenn über Integration oder Zuwanderung gesprochen wird, welche Chancen sich den Menschen bieten und welche sie nutzen. Die Reporter erleben die üblichen Klischees, aber auch, welche neuen Möglichkeiten das Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eröffnet.

Die weiteren zwei Teile von "Rap, Koran und Oma Bonke" zeigt 3sat im Anschluss, ab 15.45 Uhr.


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Rap, Koran und Oma Bonke (2/3)

Film von Ulrike Brödermann, Torsten Mehltretter, Matthias

Pupat, Silvana Rosenzweig und Gülseren Sengezer-Dogan

Nordstadt - ein deutsches Viertel

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Die Dortmunder Nordstadt, einst Arbeiterstadtteil und Geburtsstätte des Fußballklubs Borussia Dortmund, wird heute als Problembezirk bezeichnet. 54.000 Einwohner leben dort, fast jeder Zweite hat ausländische Wurzeln. Familienzusammenführungen in den 1970er Jahren, ...

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Die Dortmunder Nordstadt, einst Arbeiterstadtteil und Geburtsstätte des Fußballklubs Borussia Dortmund, wird heute als Problembezirk bezeichnet. 54.000 Einwohner leben dort, fast jeder Zweite hat ausländische Wurzeln. Familienzusammenführungen in den 1970er Jahren, Asylbewerber in den 1980ern, Aussiedler und Kriegsflüchtlinge in den 1990ern ließen die Geschichte der Nordstadt zu einer Geschichte der Zuwanderung und Integration werden. Fast jeder dritte Nordstädter ist arbeitslos, das Armuts- und Kriminalitätsniveau hoch, das Bildungsniveau niedrig. Der Müllwagen kommt dreimal so oft wie in anderen Stadtteilen, regelmäßig fliegen die Fäuste, tiefer gelegte Luxuslimousinen "cruisen" durch das Viertel, aus den Boxen schallen laute orientalische Musik und amerikanischer Hip-Hop. Das Image der Dortmunder Nordstadt ist angekratzt, die Postleitzahl 44145 ein Stigma für Job-Suchende. Dabei hat jede Stadt hat ihre "Nordstadt", nur vielleicht im Süden, Westen oder Osten. Es sind Stadtteile, die für die Mehrheit der Deutschen eine fremde Welt darstellen.
Für den dreiteiligen Film haben sich fünf Reporter für mehrere Monate in der Dortmunder Nordstadt einquartiert. Sie zeigen, um welche Menschen es geht, wenn über Integration oder Zuwanderung gesprochen wird, welche Chancen sich den Menschen bieten und welche sie nutzen. Die Reporter erleben die üblichen Klischees, aber auch, welche neuen Möglichkeiten das Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eröffnet.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Rap, Koran und Oma Bonke (3/3)

Film von Ulrike Brödermann, Torsten Mehltretter, Matthias

Pupat, Silvana Rosenzweig und Gülseren Sengezer-Dogan

Nordstadt - ein deutsches Viertel

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Die Dortmunder Nordstadt, einst Arbeiterstadtteil und Geburtsstätte des Fußballklubs Borussia Dortmund, wird heute als Problembezirk bezeichnet. 54.000 Einwohner leben dort, fast jeder Zweite hat ausländische Wurzeln. Familienzusammenführungen in den 1970er Jahren, ...

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Die Dortmunder Nordstadt, einst Arbeiterstadtteil und Geburtsstätte des Fußballklubs Borussia Dortmund, wird heute als Problembezirk bezeichnet. 54.000 Einwohner leben dort, fast jeder Zweite hat ausländische Wurzeln. Familienzusammenführungen in den 1970er Jahren, Asylbewerber in den 1980ern, Aussiedler und Kriegsflüchtlinge in den 1990ern ließen die Geschichte der Nordstadt zu einer Geschichte der Zuwanderung und Integration werden. Fast jeder dritte Nordstädter ist arbeitslos, das Armuts- und Kriminalitätsniveau hoch, das Bildungsniveau niedrig. Der Müllwagen kommt dreimal so oft wie in anderen Stadtteilen, regelmäßig fliegen die Fäuste, tiefer gelegte Luxuslimousinen "cruisen" durch das Viertel, aus den Boxen schallen laute orientalische Musik und amerikanischer Hip-Hop. Das Image der Dortmunder Nordstadt ist angekratzt, die Postleitzahl 44145 ein Stigma für Job-Suchende. Dabei hat jede Stadt hat ihre "Nordstadt", nur vielleicht im Süden, Westen oder Osten. Es sind Stadtteile, die für die Mehrheit der Deutschen eine fremde Welt darstellen.
Für den dreiteiligen Film haben sich fünf Reporter für mehrere Monate in der Dortmunder Nordstadt einquartiert. Sie zeigen, um welche Menschen es geht, wenn über Integration oder Zuwanderung gesprochen wird, welche Chancen sich den Menschen bieten und welche sie nutzen. Die Reporter erleben die üblichen Klischees, aber auch, welche neuen Möglichkeiten das Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eröffnet.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus dem Saarland

Moderation: Joachim Weyand

Erstausstrahlung

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Am 30. August entscheidet sich an der Saar, ob es die erste Rot-Rote Regierung in einem westlichen Bundesland geben wird - oder ob die Union in einer neuen Konstellation weiterregieren kann. Da die Landtagswahl auch als Gradmesser für die Bundestagswahlen gilt, wird sie ...
(ARD/SR/3sat)

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Am 30. August entscheidet sich an der Saar, ob es die erste Rot-Rote Regierung in einem westlichen Bundesland geben wird - oder ob die Union in einer neuen Konstellation weiterregieren kann. Da die Landtagswahl auch als Gradmesser für die Bundestagswahlen gilt, wird sie auch außerhalb des Saarlands mit großem Interesse verfolgt.
Die Landtagswahl im Saarland ist eines der Themen in dieser Ausgabe des "Ländermagazins". Weitere Themen sind unter anderem die Wirtschaftkrise, von der das Saarland als Industrie- und Autoland besonders betroffen ist, sowie die Musikfestspiele Saar, bei denen auch Cat Stevens zu Gast ist.
(ARD/SR/3sat)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Nochmal richtig Gas geben

Männer in der Midlife Crisis

Film von Jana Matthes und Andrea Schramm

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Harry steht in 70 Metern Höhe am Abgrund und will springen. Einen kurzen Moment zögert er: "Ich muss es mir noch mal beweisen, dass ich noch nicht zum alten Eisen gehöre!" Mit einem Schrei springt er am Bungeeseil in die Tiefe. Danach tun ihm alle Knochen weh. Wenn ...

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Harry steht in 70 Metern Höhe am Abgrund und will springen. Einen kurzen Moment zögert er: "Ich muss es mir noch mal beweisen, dass ich noch nicht zum alten Eisen gehöre!" Mit einem Schrei springt er am Bungeeseil in die Tiefe. Danach tun ihm alle Knochen weh. Wenn Harry sich etwas wünschen dürfte, wäre er gerne noch mal 20. Harry kämpft gegen das Altwerden und hat seine Jugend konserviert. Er sieht jünger aus und will noch mit 80 Motorradfahren. Lieber renne er mit den 30-Jährigen in die Disko als mit Gleichaltrigen um eine Bingoente zu spielen. Wer rastet, der rostet - so sein Lebensmotto. Doch auch er wird des Jagens müde. Nur was soll noch kommen? Stefan fühlt sich wie 30, obwohl er fast 44 ist. Zu verdanken hat er das seiner jungen Freundin, die ihm gefühlte 15 Jahre seines Lebens schenkt. Klamotten, in denen er aussieht wie ein Opa, werden kurzerhand von ihr aussortiert. Trotz ihrer Gegenwart hat Stefan Angst vor dem Alter und findet Älterwerden einfach "scheiße". Robert dagegen versucht, dem Alter etwas Positives abzugewinnen. Irgendwann hatte er alles, was er sich immer gewünscht hatte: ein Haus, Kinder, eine Familie, einen Job als Möbeldesigner. Doch das hat ihm an einem bestimmten Punkt nicht gereicht. Er sucht Sinn und Erfüllung im Leben und tritt eine spannende Reise nach innen an. Zwischen 40 und 50 ist "Halbzeit" im Leben, und auch bei Männern fängt die Uhr an zu ticken: "Was will ich noch erreichen? Welche Träume habe ich nicht gelebt?", sind die Fragen, die sie sich stellen.
Der Film aus der Reihe "37 Grad" hat drei Männer in der Lebensmitte porträtiert.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kreml, Kaviar und Milliarden (2/2)

Russlands neue Zaren

Film von Gero von Boehm

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Keine Krise ohne Kaviar - Russlands neue Zaren lieben das Feiern, ihr Land und vor allem Moskau. Aber längst haben sie auch andere europäische Metropolen für sich entdeckt und spielen in der Weltliga der Superreichen und des Jet Set eine Hauptrolle. Britische ...

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Keine Krise ohne Kaviar - Russlands neue Zaren lieben das Feiern, ihr Land und vor allem Moskau. Aber längst haben sie auch andere europäische Metropolen für sich entdeckt und spielen in der Weltliga der Superreichen und des Jet Set eine Hauptrolle. Britische Fußballclubs und Schlösser stehen ebenso auf der Einkaufsliste der russischen Tycoone wie mitteleuropäische Traditionsunternehmen. Die Zeit der großen, geheimnisumwitterten Oligarchen, die das Erbe des Kommunismus unter sich aufteilten, scheint zu Ende zu gehen. Eine neue Generation der Superreichen, weltläufig und entscheidungsfreudig, ist aus den weltweiten Machtspielen um Firmen und Finanzen nicht mehr wegzudenken. Oft sind es Bergarbeitersöhne aus Sibirien, die binnen kurzer Zeit beeindruckende Imperien aufgebaut haben und nun zu "Global Playern" werden wollen. Westeuropa, das mit einer solchen Dynamik kaum mithalten kann, sieht zu, wie Zeitungsverlage und ganze Straßenzüge des historischen London und Paris fest in russische Hand geraten.
Im zweiten Teil von "Kreml, Kaviar und Milliarden" zeigt Gero von Boehm, wie die neue Elite lebt und wie sie ihre Zukunft in einer Welt sieht, in der alles in Bewegung geraten ist.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

scobel

Thema: Tiefer gelegt

Mit Cordula Caspary (Kulturwissenschaftlerin und
Bestatterin, Bremen),
Prof. Dr. Thilo Hofmann (Umweltgeowissenschaftler, Wien),
Michael Schomers (Journalist und Autor, Unkel)
und Prof. Dr. Reiner Sörries (Archäologe und Direktor
des Museums für Sepulkralkultur, Kassel)

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Es klingt makaber: Die deutsche Bevölkerung schrumpft, und in den Städten fehlt der Platz für die Toten. 821.627 Verstorbene verzeichnete das Statistische Bundesamt allein für das Jahr 2006. Übrig bleibt die sichtbare Hülle, und die muss bestattet werden. Doch ...

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Es klingt makaber: Die deutsche Bevölkerung schrumpft, und in den Städten fehlt der Platz für die Toten. 821.627 Verstorbene verzeichnete das Statistische Bundesamt allein für das Jahr 2006. Übrig bleibt die sichtbare Hülle, und die muss bestattet werden. Doch Bestattungen sind teuer und werfen ökologische Probleme auf: Pro Verstorbenem fallen 30-40 Liter Körperflüssigkeit an, die im Erdreich versickert, Unmengen an Amalgamfüllungen, Titanschrauben, Herzschrittmachern und radioaktiv bestrahlter Materie, aber auch Gifte von Sarglackierungen und Beschlägen werden täglich im Boden versenkt oder als Gase aus Krematorien in die Luft gelassen. Eine große Belastung für die Atmosphäre, das Erdreich und das Grundwasser. Erst nach etwa 50 Jahren gilt ein Körper als "verrottet". Grund genug, die herkömmliche Bestattungskultur auf den Prüfstand zu stellen. Was tun mit den Toten? Wie kann eine würdige Verabschiedung aussehen, die auch noch eine friedvolle Trauerarbeit zulässt und trotzdem ökologisch unbedenklich bleibt? Schwedens Regierung plädiert für das Gefriertrocknen von sterblichen Hüllen, mit anschließender Pulverisierung: die "Instantleiche", sozusagen. Das ökologisch völlig unbedenkliche Verfahren ist in christlich religiös geprägten Kulturen denkbar, in deren Vorstellungswelt sich Seele und Körper nach dem Tode trennen. Andere Verfahren sind die Umwandlung der leiblichen Hülle in Diamanten, das Verstreuen der Asche vom Fesselballon aus oder das Versenken im Meer.
"scobel" zeigt Bestattungsmethoden anderer Religionen und diskutiert Alternativen aus Sicht von Philosophie, Religion, Psychologie, Ökologie und Kulturanthropologie.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Zweikanal-Ton

Das Schöne ist mein Dämon

Der Filmemacher Bruno Dumont

Film von Geremia Carrara, Gisella Gaspari und

Brigitte Schumacher

(aus der ARD-Reihe "Kinomagazin")

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"Das Schöne ist mein Dämon", sagt der französische Regisseur Bruno Dumont und versucht, in seinen Filmen die gewollten, schönen Kameraeinstellungen und den gesuchten, malerischen Dekor zu vermeiden. Bewusst meidet er auch die Arbeit mit routinierten, professionellen ...
(ARD/WDR)

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"Das Schöne ist mein Dämon", sagt der französische Regisseur Bruno Dumont und versucht, in seinen Filmen die gewollten, schönen Kameraeinstellungen und den gesuchten, malerischen Dekor zu vermeiden. Bewusst meidet er auch die Arbeit mit routinierten, professionellen Schauspielern. Die Landschaften seiner Filme - sei es das flandrische Nordfrankreich in "La vie de Jésus" (1997) und "L'humanité" (1999) oder die kalifornische Wüste in "Twentynine Palms" (2003) - sind Räume des Innenlebens seiner Protagonisten. Unfähig zur Selbstreflexion führen diese ein sinnentleertes Dasein, in dem sich ständig die Frage nach einem Zeitvertreib stellt. Laut Dumont gibt es zwei Möglichkeiten: "Man geht essen oder man bumst." In langen, zähen Einstellungen zeigt Dumont den Horror dieser Leere, die Versehrtheit seiner Figuren und ihre Menschlichkeit, "jene sanfte Fähigkeit, die sich tief innen in jedem Menschen befindet". Ein bestimmtes Thema haben diese Filme nicht. "Der Zuschauer darf nicht aus dem Kino gehen und sagen, hier gibt es ein Sujet." Die Darstellungen von roher Sexualität und Gewalt in seinen Filmen wurden von Publikum und Kritik nicht nur mit Lob bedacht. Dumonts Film "Flandres" wurde 2006 in Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, "Hadewijch" (2009) ist sein aktuellster Film.
In "Das Schöne ist mein Dämon" aus der Reihe "Kinomagazin" spricht Bruno Dumont über seine Haltung zum Kino und äußert sich dabei durchaus selbstkritisch über seine Arbeit.

Im Anschluss, um 23.10 Uhr, zeigt 3sat Bruno Dumonts "Twentynine Palms" in Erstausstrahlung.
(ARD/WDR)


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23:10
Stereo-Ton16:9 Format

Twentynine Palms

Spielfilm, Frankreich/Deutschland 2003

Darsteller:
DavidDavid Wissak
KatiaKatia Golubeva
Regie: Bruno Dumont
Erstausstrahlung

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Auf der Suche nach Motiven reisen der Fotograf David und seine russische Freundin Katia durch die kalifornische Mojave-Wüste, nahe der Stadt Twentynine Palms. Das Paar verbindet eine von Missverständnissen und wechselnden Stimmungen geprägte Beziehung. Es wird wenig ...

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Auf der Suche nach Motiven reisen der Fotograf David und seine russische Freundin Katia durch die kalifornische Mojave-Wüste, nahe der Stadt Twentynine Palms. Das Paar verbindet eine von Missverständnissen und wechselnden Stimmungen geprägte Beziehung. Es wird wenig gesprochen, Begegnungen mit anderen Menschen sind selten. Der schwelende Konflikt des Paares mündet in leidenschaftlich anmutendem, aber eher brutalem Sex. Je mehr die beiden auf sich selbst zurückgeworfen werden, desto mehr nimmt Davids Aggressivität zu. Als sie nach einem Streit gerade wieder halbwegs versöhnt sind, werden die beiden in der Einsamkeit der Landschaft von drei Männern überfallen. Katia muss zusehen, wie David vergewaltigt wird. David steht unter Schock und will sich nicht helfen lassen. Zurück im Motel attackiert er plötzlich Katia, tötet sie mit zahlreichen Messerstichen und geht dann selbst zum Sterben in die Wüste.
Der französische Filmemacher Bruno Dumont gehört seit "La vie de Jésus" und "L'humanité" zur ersten Garde europäischer Autorenfilmer. In eindringlichen Bildern geht er Fragen nach dem menschlichen Sein, Beziehungen und der Vergänglichkeit nach. "Twentynine Palms" ist sein bislang kontroversestes Werk: Eine kompromisslose Meditation über das Scheitern zwischenmenschlicher Kommunikation, entfremdete Sexualität und Kränkungen der modernen männlichen Psyche. Sein Film zeigt aber auch ein "anderes" Amerika jenseits tradierter Bildklischees, dessen Weite eine latente Bedrohung innewohnt. Diese schwelende Gefahr - subtil eingefangen auf der Tonspur - bestimmt auch den Grundton des Films, der in einer verstörenden Gewalteruption kulminiert.


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1:05
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:05
Stereo-Ton16:9 Format

10 vor 10 Meteo



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1:35
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.



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2:50
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

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3:30
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)




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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

Club 2



"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - mit Open End. Zu jeder Sendung sind circa sechs Gäste geladen, die etwas zu sagen haben.
(ORF)


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.