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Samstag, 5. September
Programmwoche 37/2009
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6:30
Stereo-Ton16:9 Format

7:00

Portugal - Land, Leute und Sprache (4/13)

Die nördliche Estremadura

Reihe von Werner Tobias

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In Porto arbeitet, in Braga betet, in Coimbra studiert und in Lissabon lebt man, heißt es nach einem alten portugiesischen Sprichwort. Algarve, Estremadura, Beira und Madeira sind bei den Touristen bekannt. Von den Regionen Alentejo, Trásos-Montes und der Provinz Minho ...
(ARD/WDR)

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In Porto arbeitet, in Braga betet, in Coimbra studiert und in Lissabon lebt man, heißt es nach einem alten portugiesischen Sprichwort. Algarve, Estremadura, Beira und Madeira sind bei den Touristen bekannt. Von den Regionen Alentejo, Trásos-Montes und der Provinz Minho dagegen haben die wenigsten etwas gehört.
In 13 Folgen stellt die Reihe "Portugal - Land, Leute und Sprache" das Land und seine Menschen vor.
(ARD/WDR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

kulturplatz

Das Magazin für Kultur des Schweizer Fernsehens

Moderation: Eva Wannenmacher

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:40
Stereo-Ton

Kleine historische Städte

Film von Ernst A. Grandits

(aus der ORF-Reihe "Stadt - Land - Österreich")

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17 Städte, unverwechselbare architektonische Kleinode, verteilt auf ganz Österreich, haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen. Eine vom österreichischen Auto- und Motorradfahrerclub überprüfte Strecke von 3.000 Kilometern - die "Austria Classic Tour" - ...
(ORF/3sat)

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17 Städte, unverwechselbare architektonische Kleinode, verteilt auf ganz Österreich, haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen. Eine vom österreichischen Auto- und Motorradfahrerclub überprüfte Strecke von 3.000 Kilometern - die "Austria Classic Tour" - verbindet diese Städte. Sie führt durch die attraktivsten und unterschiedlichsten Landschaften Österreichs. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: kurvige Panoramastrecken entlang hoher Schneewände, zahlreiche Alpenpässe, romantische Wege durch das Salzkammergut, liebliche Strecken entlang der Donau, durch die Wachau und auf der steirischen Weinstraße mit ihren sanft geschwungenen Hügeln.
Der Film "Kleine historische Städte" von Ernst A. Grandits stellt einige dieser historischen Kleinstädte vor: die einstige Salzmetropole Hall, Kufstein, Imst, Bad Ischl und Bad Radkersburg.
(ORF/3sat)


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10:20
Videotext Untertitel

Wenn das die Nachbarn wüssten (1/12)

Fernsehserie, Österreich 1990

Haus sucht Familie

Darsteller:
Chris WächterTowje Kleiner
Lilo FlohrAnja Kruse
Susi HolleinGusti Wolf
Enkelin BillySusanne Nowotny
WerbeleiterKurt Weinzierl
KaufhausdirektorinChristine Kaufmann
PutzfrauAnne Mertin
u.a.
Regie: Peter Hajek

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Der Reisebüroangestellte Chris Wächter, die Schaufensterdekorateurin Lilo Flohr, die Souffleuse Susi Hollein und ihre Enkelin Billy gewinnen als "zehnmillionste Kundenfamilie" einer Kaufhauskette ein Haus und - sind ganz aus dem Häuschen. Erstens, weil das Haus ...
(ORF)

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Der Reisebüroangestellte Chris Wächter, die Schaufensterdekorateurin Lilo Flohr, die Souffleuse Susi Hollein und ihre Enkelin Billy gewinnen als "zehnmillionste Kundenfamilie" einer Kaufhauskette ein Haus und - sind ganz aus dem Häuschen. Erstens, weil das Haus tatsächlich ein Traumhaus ist, und zweitens, weil sie gar keine richtige Familie sind - sie haben das Kaufhaus nur gleichzeitig betreten und wurden für eine solche gehalten. Chris Wächter und Lilo Flohr kennen einander nicht, und auch Billy und Omi haben die anderen beiden noch nie vorher gesehen. Doch als sie den Irrtum aufklären wollen, ist es zu spät: Nicht zuletzt aus werbetechnischen Gründen ist es dem schusseligen Werbeleiter ganz egal, ob die vier eine Familie sind oder nicht, ihm geht es in erster Linie um Gewinner zum Vorzeigen. Chris, Lilo, Omi und Billy beschließen also, Familie zu spielen und gemeinsam in ihr Traumhaus einzuziehen. Ein Unternehmen mit Komplikationen: Nicht nur, dass sich das Zusammenleben als äußert problematisch erweist, es gibt auch misstrauische Nachbarn, eine nervöse Kaufhausdirektorin, eine besonders neugierige Putzfrau - und die Noch-Ehefrau von Chris.
Towje Kleiner, Anja Kruse, Gusti Wolf und Susanne Nowotny sorgen in "Wenn das die Nachbarn wüssten" für vergnügliche Unterhaltung. In zwölf Folgen dreht sich alles um die zusammengewürfelte Familie, die gemeinsam unter einem Dach ihres gewonnenen Traumhauses lebt und für die Außenwelt heiles Familienleben spielen muss.

In Anschluss, um 11.10 Uhr, zeigt 3sat die zweite Folge von "Wenn das die Nachbarn wüssten". Die weiteren Folgen der zwölfteiligen Serie sind samstags um 10.20 Uhr und 11.10 Uhr in 3sat zu sehen.
(ORF)


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11:10
Videotext Untertitel

Wenn das die Nachbarn wüssten (2/12)

Fernsehserie, Österreich 1990

Man wohnt immer neben wem

Darsteller:
Chris WächterTowje Kleiner
Lilo FlohrAnja Kruse
Susi HolleinGusti Wolf
Georg AltschillerAndreas Vitasek
ErichFritz Muliar
Frau ReimannIda Krottendorf
u.a.
Regie: Peter Hajek

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Der Schwindel geht los: Chris, Lilo, Billy und Omi, die in Wirklichkeit gar keine Familie sind, ziehen tatsächlich in das gewonnene Traumhaus ein. Und damit beginnen die Probleme: Chris ist noch verheiratet, Lilos frischgebackener Ex-Freund ist eifersüchtig, und die ...
(ORF)

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Der Schwindel geht los: Chris, Lilo, Billy und Omi, die in Wirklichkeit gar keine Familie sind, ziehen tatsächlich in das gewonnene Traumhaus ein. Und damit beginnen die Probleme: Chris ist noch verheiratet, Lilos frischgebackener Ex-Freund ist eifersüchtig, und die neureichen Nachbarn sind misstrauisch.
Towje Kleiner, Anja Kruse, Gusti Wolf und Susanne Nowotny sorgen in "Wenn das die Nachbarn wüssten" für vergnügliche Unterhaltung. In zwölf Folgen dreht sich alles um die zusammengewürfelte Familie, die gemeinsam unter einem Dach ihres gewonnenen Traumhauses lebt und für die Außenwelt heiles Familienleben spielen muss.
(ORF)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Südtirol



Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Thadeusz - Best of

Gesprächssendung mit Jörg Thadeusz

mit Hans-Dietrich Genscher, Marcel Reich-Ranicki,
Gunda Niemann-Stirnemann, Christian Ulmen, Ingo Appelt
und Jens Weißflog


Das Beste aus 2008 hat Jörg Thadeusz in einem "Best of" zusammengefasst. Nach über 150 Sendungen blickt Thadeusz zurück auf die bewegendsten, ehrlichsten und komischsten Momente seiner Talkshow. Er präsentiert überraschende Bekenntnisse und erstaunliche Leidenschaften.
(ARD/RBB)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10
Stereo-Ton16:9 Format

Notizen aus dem Ausland

Geschichtsbild Russland


Monothematische, kurze Beiträge über die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Pflegeengel aus Osteuropa

Film von Alexia Späth

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"Manchmal möchte ich in den Wald gehen und einfach nur schreien", aber selbst das kann Iris D. schon lange nicht mehr. Seit zehn Jahren ist sie wegen Multipler Sklerose an den Rollstuhl gefesselt, kann nur noch ihre rechte Hand bewegen und braucht rund um die Uhr Hilfe. ...
(ARD/BR)

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"Manchmal möchte ich in den Wald gehen und einfach nur schreien", aber selbst das kann Iris D. schon lange nicht mehr. Seit zehn Jahren ist sie wegen Multipler Sklerose an den Rollstuhl gefesselt, kann nur noch ihre rechte Hand bewegen und braucht rund um die Uhr Hilfe. Auf der Suche nach geeigneter und finanzierbarer Pflege hat Iris D. eine Odyssee hinter sich. Im Altersheim hielt sie es eine Woche aus, danach, so sagt sie, "hätte man mich in die Klapse sperren können". Jetzt hat Iris D. über eine Vermittlung Frauen aus Polen gefunden, die sie abwechselnd pflegen. Rund 100.000 Pflegekräfte aus Osteuropa betreuen derzeit alte und kranke Menschen in Deutschland. Die meisten dieser Patienten wollen in den eigenen vier Wänden bleiben. Eine "legale Hilfe" ist kaum zu finanzieren. Für durchschnittlich 1.000 Euro leben und arbeiten die Pflegekräfte im Haus. Doch nur wer bei der Agentur für Arbeit gemeldet ist, arbeitet legal - und das sind die wenigsten. Die deutschen Pflegedienste können im Preisvergleich mit den Kräften aus Osteuropa nicht konkurrieren. So stellt sich inzwischen das Problem auch für die Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie. Diese konnten auch Renate Göpfert nicht helfen. Sie hatte ihre Professorenstelle aufgegeben, um ihren Mann zuhause zu pflegen. Nach einem Nervenzusammenbruch musste sie erkennen, dass sie dringend Unterstützung brauchte. Ein Münchner Anwalt vermittelte ihr zwei Ungarinnen, angeblich "völlig legal". Kurz darauf wurde er als illegaler Vermittler angezeigt. Er und Renate Göpfert wurden zu einer Geldstrafe verurteilt.
Der Film von Alexia Späth schildert die Notlage, in die Familien durch einen Pflegefall geraten können, und wie der deutsche Sozialstaat bei der Pflegefrage an seine Grenzen stößt.
(ARD/BR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Hessenreporter

Zwischen Stau und Rasern

Die Autobahnmeister

Film von Rütger Haarhaus

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Großeinsatz für Gerhard Schmermund von der Autobahnmeisterei Baunatal: Die A5 muss gesperrt werden, weil eine Brücke neu vermessen werden soll. Da ist Ärger vorprogrammiert, auch wenn die Arbeiten in den verkehrsarmen Abendstunden gemacht werden. Auch im Raum Frankfurt ...
(ARD/HR)

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Großeinsatz für Gerhard Schmermund von der Autobahnmeisterei Baunatal: Die A5 muss gesperrt werden, weil eine Brücke neu vermessen werden soll. Da ist Ärger vorprogrammiert, auch wenn die Arbeiten in den verkehrsarmen Abendstunden gemacht werden. Auch im Raum Frankfurt am Main sind die Männer von der Autobahnmeisterei Tag und Nacht unterwegs. Ob Leitplanken austauschen, Unfallstellen absichern, Straßen flicken oder Grünstreifen mähen - sie schuften oft unter Einsatz ihres Lebens. Manche Autofahrer rasen rücksichtslos an den Arbeitern vorbei. In der Verkehrsleitzentrale Frankfurt versuchen die Controller an Computern und Videomonitoren, den Straßenarbeitern mit Hilfe des Verkehrsleitsystems den Rücken so gut wie möglich freizuhalten. Mit ihren 80 Überwachungskameras haben sie den Verkehr ständig im Blick.
Rütger Haarhaus ist mit den Männern unterwegs und erfährt viel über die Arbeiten auf deutschen Autobahnen.
(ARD/HR)


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14:35
Stereo-Ton16:9 Format

Eine Stadt baut ihre Synagoge

Jüdisches Leben kehrt zurück nach Schwerin

Film von Ulrike Steinbach

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70 Jahre nach der Pogromnacht wird auf den Fundamenten der alten Synagoge in Schwerin ein neues Gotteshaus gebaut. Am 3. Dezember 2008 wurde das neue jüdische Gotteshaus eingeweiht.
Ulrike Steinbach hat die Bauarbeiten ein halbes Jahr lang begleitet. Während der ...
(ARD/NDR)

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70 Jahre nach der Pogromnacht wird auf den Fundamenten der alten Synagoge in Schwerin ein neues Gotteshaus gebaut. Am 3. Dezember 2008 wurde das neue jüdische Gotteshaus eingeweiht.
Ulrike Steinbach hat die Bauarbeiten ein halbes Jahr lang begleitet. Während der Dreharbeiten hat sie die Menschen kennengelernt, die am Bau beteiligt sind und denen die neue Synagoge am Herzen liegt, darunter der Architekt Joachim Brenncke, der seine Vision in der Architektur verwirklicht, der englische Rabbiner William Wolff, für den ein Traum wahr wird, und Mitglieder der russischen Gemeinde, die zaghaft ihre jüdischen Wurzeln entdecken.
(ARD/NDR)


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15:05
Stereo-Ton16:9 Format

laVita

Regensburg - ein Sommertag am Donaustrudel

Film von Andrea Bräu, Nicole Hillgruber und Andrea Koeppler

Moderation: Janina Nottensteiner


Gesellschaftspolitik, Alltagspraxis und Lifestyle sind die Themen von "laVita". Bunt, bewegend, lebensnah berichtet das Gesellschaftsmagazin monothematisch über Menschen und ihr Leben. Moderatoren sind Heike Götz und Tobias Ranzinger.
(ARD/BR)


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15:50
Stereo-Ton16:9 Format

Nie wieder Krieg?

Auf Wiedersehen, Kinder

(Au revoir les enfants)

Spielfilm, Frankreich 1987

Darsteller:
JulienGaspard Manesse
BonnetRaphael Fejtö
Madame QuentinFrancine Racette
Pater JeanPhilippe Morier-Genoud
MüllerPeter Fitz
u.a.
Regie: Louis Malle

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Frankreich im Januar 1944: Der elfjährige Fabrikantensohn Julien trennt sich nur widerwillig von seiner geliebten Mutter. Sie hat ihn aus dem unsicheren Paris in ein katholisches Internat bei Fontainebleau geschickt, gemeinsam mit seinem großen Bruder François. Der ...

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Frankreich im Januar 1944: Der elfjährige Fabrikantensohn Julien trennt sich nur widerwillig von seiner geliebten Mutter. Sie hat ihn aus dem unsicheren Paris in ein katholisches Internat bei Fontainebleau geschickt, gemeinsam mit seinem großen Bruder François. Der sensible Julien langweilt sich im Unterricht und kann mit den rauen Spielen der anderen wenig anfangen. Ihm fällt der neue Mitschüler Bonnet auf, ein stiller und intelligenter Junge, der mysteriös wirkt. Julien ist fasziniert und eifersüchtig, als er sieht, wie Bonnet mit seinem musikalischen Talent die attraktive Klavierlehrerin Mademoiselle Davenne erfreut. Während der Internatsalltag mit gelegentlichen Luftangriffen und Razzien der Miliz-Kollaborateure weitergeht, spioniert Julien Bonnet nach. Er entdeckt, dass dieser in Wirklichkeit Kippelstein heißt und als jüdischer Waisenjunge von den Padres vor den Besatzern versteckt wird. Dieses Geheimnis macht die beiden Schüler fortan zu unzertrennlichen Freunden. Ihre Idylle ist jedoch in Gefahr: Als der Küchenjunge Joseph entlassen wird, weil er mit einigen Schülern einen Schwarzhandel betrieb, schwört er Rache. Wenig später erscheint der Gestapo-Mann Müller. Er sucht drei jüdische Schüler.
Nach zehn Jahren in den USA kehrte der Filmemacher Louis Malle für einen ganz persönlichen Film nach Frankreich zurück. "'Auf Wiedersehen, Kinder' basiert auf einer Erinnerung aus meiner Kindheit, die sich mir als die dramatischste eingeprägt hat", sagt Malle, der 1944 als Elfjähriger auf ein Internat in Fontainebleau ging. Der gerade durch seine unspektakuläre Inszenierung beklemmend authentische Film erhielt eine Oscar-Nominierung, den europäischen Filmpreis Felix für das beste Drehbuch und 1987 den Goldenen Löwen bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig.

Um 20.15 Uhr setzt 3sat sein Programm zur Themenwoche "Nie wieder Krieg?" mit "Der Kick" fort.


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Das andere Servicemagazin

Thema: Kita-Kids - Gut betreut oder schlecht gefördert?

Moderation: Annabelle Mandeng

Erstausstrahlung

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Früher wurde im Kindergarten gebastelt und gemalt, gesungen und gespielt. Der "Ernst des Lebens" fing nicht vor dem ersten Schultag an. Das hat sich in vielen Einrichtungen geändert. Denn seit man erkannt hat, in welchem Maße gerade kleine Kinder lernfähig sind, will ...

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Früher wurde im Kindergarten gebastelt und gemalt, gesungen und gespielt. Der "Ernst des Lebens" fing nicht vor dem ersten Schultag an. Das hat sich in vielen Einrichtungen geändert. Denn seit man erkannt hat, in welchem Maße gerade kleine Kinder lernfähig sind, will man sie so früh wie möglich fördern. Kindergärten werden zu Bildungsstätten, mit dem Auftrag, Neugier und Forschergeist der Kleinsten zu motivieren.
Deutschland soll im europäischen Bildungsvergleich mithalten können, daher stehen Schulen und Bildungseinrichtungen zurzeit im Blickpunkt. Doch das große Angebot neuer Bildungsideen und innovativer Förderkonzepte überfordert viele Kinder und ihre ratlosen Eltern. In der ersten Folge des vierteiligen Schwerpunkts "Schule und Bildung" nimmt "vivo" aktuelle Ansätze in der frühkindlichen Pädagogik unter die Lupe und fragt: Wie sinnvoll sind Fremdsprachenkurse für Vorschulkinder? Brauchen Kleinkinder wirklich noch mehr Anregung, oder sollte man ihnen mehr Freiraum geben, um eigene Erfahrung zu sammeln? Wie lernen sie am besten, und wie können Erzieherinnen und Erzieher sie darin sinnvoll unterstützen? Das Magazin berichtet über Elterninitiativen, männliche Erzieher und die "FasTracKids", die Kindergarten-Überflieger. "vivo"-Reporter Gregor Steinbrenner besucht das "Haus der kleinen Forscher" und "vivo"-Moderatorin Annabelle Mandeng fragt, was "Bildung" im Kindergartenalter überhaupt bedeutet.

"vivo" widmet sich an vier Samstagen im September dem Thema "Schule und Bildung" - vom Kindergarten bis zum Abitur. Die nächste Folge, am 12. September, 17.30 Uhr, hat das Thema: "Grundschule: Lernfrust oder Lernlust?".


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Tagestour ins Schnäppchenparadies

Mit Bustouristen auf dem Vietnamesenmarkt

Film von Jürgen Flettner

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Es gibt alles, und alles ist billig: Kleidung, Schuhe, Taschen, Uhren, DVDs, CDs, Lebensmittel, Alkohol, Zigaretten, Glasschmuck und sogar Waffen. Wer auf den großen Straßenbasaren kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze einkauft, ist auf der Suche nach dem großen ...
(ARD/SWR)

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Es gibt alles, und alles ist billig: Kleidung, Schuhe, Taschen, Uhren, DVDs, CDs, Lebensmittel, Alkohol, Zigaretten, Glasschmuck und sogar Waffen. Wer auf den großen Straßenbasaren kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze einkauft, ist auf der Suche nach dem großen Schnäppchen. Dass die Qualität der Waren oft zu wünschen übrig lässt, interessiert die massenhaft anreisenden deutschen Kunden wenig. Hauptsache billig, und das richtige Label weist das Produkt als edle Marke aus. Natürlich ist so gut wie nichts davon echt. Wer auf den Märkten in Tschechien einkauft, ersteht Imitate. Die "Dragon Bazars", wie sie zumeist heißen, sind fest in der Hand von vietnamesischen Händlerbanden. Von den tschechischen Behörden werden sie geduldet. Ab und an gibt es eine Razzia, denn offiziell ist der Verkauf von gefälschten Waren auch in Tschechien verboten. Zumeist schert das allerdings die Beteiligten nicht: Kaum sind die Plagiate weggeräumt und die Zivilpolizisten wieder abgefahren, geht der Verkauf weiter. Das ist dem Einzelhandel, dem Zoll und den Markenherstellern auf deutscher Seite zunehmend ein Dorn im Auge. Trotzdem ziehen vor allem am Wochenende Buskarawanen mit deutschen Tagestouristen gen Osten.
Jürgen Flettner hat eine Kaffeefahrt ins Schnäppchenparadies mitgemacht, Käufern und Verkäufern auf den beiden größten der sogenannten Vietnamesenmärkte im tschechischen Eger beim Feilschen und Handeln über die Schulter geschaut, eine Razzia erlebt und einen Produkt-Scout des deutschen Schuhherstellers Adidas auf seiner Suche nach Raubkopien begleitet.
(ARD/SWR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Freiwillig im Slum

Schweizer Hilfe für die Armen in Manila

Reportage von Hugo Rämi

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Dreck, Lärm, Gestank und Gewalt charakterisieren die übervölkerten Slums der philippinischen Hauptstadt Manila. Wer dort Unterschlupf sucht, ist entweder bettelarm, gesucht oder von allen guten Geistern verlassen. Die Aargauer Krankenschwester Regula Hauser und der ...

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Dreck, Lärm, Gestank und Gewalt charakterisieren die übervölkerten Slums der philippinischen Hauptstadt Manila. Wer dort Unterschlupf sucht, ist entweder bettelarm, gesucht oder von allen guten Geistern verlassen. Die Aargauer Krankenschwester Regula Hauser und der Bündner Elektroniker Dani Wartenweiler sind jedoch nichts davon: Sie leben mitten in den Armenvierteln, ganz so wie die Menschen, denen sie zu helfen versuchen. Inmitten von Abwasser-Kloaken und übervölkerten Bretterbuden helfen die beiden den Ärmsten der Armen, nehmen Straßenkinder auf, machen Gefangenenbesuche und unterstützen die Slumbewohner im Kampf gegen ihr eigenes Elend. Dani macht dies seit sechs, Regula schon seit 16 Jahren. Ihr Glaube ist ihre Motivation, aber sie sind keine Missionare. Die Förderung des Positiven im Menschen ist ihre Lebensaufgabe.
Hugo Rämi hat Regula Hauser und Dani Wartenweiler eine Woche lang bei ihrer Arbeit im Slum begleitet.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Benin

Sklaven, Könige, Voodoopriester

Film von Peter Schreiber

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Benin gilt als Wiege des Voodookults. Die Rituale um Götter und Geister sind quasi Staatsreligion und weiter verbreitet als Christentum und Islam. Zurückgekehrte Sklaven sind stolz auf ihre brasilianischen Nachnamen und tanzen die afrikanische Version von Samba und Bossa ...
(ARD/WDR)

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Benin gilt als Wiege des Voodookults. Die Rituale um Götter und Geister sind quasi Staatsreligion und weiter verbreitet als Christentum und Islam. Zurückgekehrte Sklaven sind stolz auf ihre brasilianischen Nachnamen und tanzen die afrikanische Version von Samba und Bossa Nova. Traditionelle Könige sind nach wie vor Respektspersonen mit großem Einfluss: Ein königlicher Prinz ist heute Bürgermeister der Stadt Abomey. Er wechselt flott zwischen Nadelstreifenanzug und traditionellem Gewand.
In Peter Schreibers Film "Benin" erklärt ein Voodoopriester die Zeremonien und widerlegt manche Vorurteile und Klischees, die dem Kult immer noch anhängen. Außerdem zeigt er den Alltag in Gauvié, der größten Pfahlbausiedlung Afrikas, und besucht das Volk der Somba in ihren Lehmburgen.
(ARD/WDR)


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19:50
Stereo-Ton16:9 Format

bookmark

Erstausstrahlung


Die unmoderierte Sendung stellt bis zu drei ausgewählte neue Sachbücher vor, spricht mit Autoren und wirft einen kritischen Blick auf die nationalen und internationalen Bestsellerlisten.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Nie wieder Krieg?

Der Kick

Film von Andres Veiel nach dem gleichnamigen Theaterstück

von Andres Veiel und Gesine Schmidt, Deutschland 2005

am Maxim Gorki Theater Berlin / Theater Basel
Mit Susanne-Marie Wrage und Markus Lerch

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In Potzlow, einem Dorf in der Uckermark, misshandelten drei junge Männer aus dem rechtsradikalen Milieu einen befreundeten 17-Jährigen. Sie ermordeten ihn nach dem Vorbild einer Szene aus dem Spielfilm "American History X". Obwohl es in dem Dorf Zeugen und Mitwisser gab, ...

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In Potzlow, einem Dorf in der Uckermark, misshandelten drei junge Männer aus dem rechtsradikalen Milieu einen befreundeten 17-Jährigen. Sie ermordeten ihn nach dem Vorbild einer Szene aus dem Spielfilm "American History X". Obwohl es in dem Dorf Zeugen und Mitwisser gab, blieb die Tat fünf Monate lang unentdeckt.
In einer dokumentarisch-theatralen Rekonstruktion entwirft die Inszenierung "Der Kick" das Psychogramm eines grausamen Mords, der 2002 landesweit Entsetzen auslöste. In intensiven Gesprächen mit den Familien der Täter und den Freunden des Opfers rekonstruierten Andres Veiel und seine Koautorin Gesine Schmidt Hintergründe und Umstände der Tat. Hinter den erwarteten Klischees des rechtsradikalen Milieus entdeckten die beiden Autoren vielschichtige menschliche Konflikte: Es geht um eine verlorene Generation in Ostdeutschland, um Unsicherheit nach der Wende, um Fremdenfeindlichkeit, Arbeitslosigkeit und Alkoholkonsum. Es geht auch um die Hilflosigkeit der Eltern, die mangelnde Orientierung und die Verlorenheit zwischen allen Ideologien. In der vieldiskutierten Inszenierung, die aus Rechercheprotokollen entstanden ist, schlüpfen die beiden Darsteller Susanne-Marie Wrage und Markus Lerch ohne Requisiten in die Rollen der Täter, ihrer Eltern, des Opfers sowie der Freunde, Mitwisser, Lehrer, des Pfarrers, des Bürgermeisters und des Gerichts. Die hochgelobte Theaterinszenierung bildet die Grundlage für diesen Film, der die Inszenierung unverändert, aber leicht verkürzt wiedergibt. Durch behutsame Montage und die einfühlsame Kameraarbeit von Jörg Jeshel wird das Stück auch auf der Leinwand zu einer bedrückenden Bestandsaufnahme des zivilisatorischen Verfalls am Rande der Gesellschaft. Der Theaterfilm "Der Kick" von Andres Veiel wurde unter anderem mit dem Grand Prix des renommierten internationalen Festivals Visions Du Reel 2006, Nyon, ausgezeichnet. Die Jury des Evangelischen Medienwerks wählte ihn zum "Film des Jahres 2006".

Im Anschluss, um 21.40 Uhr, setzt 3sat mit "Der Truppenunterhalter" sein Programm zur Themenwoche "Nie wieder Krieg?" fort. Mit der Dokumentation "Leben für den Augenblick", um 22.10 Uhr, beschließt 3sat seine Themenwoche.


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21:40
Stereo-Ton16:9 Format

Nie wieder Krieg?

Der Truppenunterhalter

Der Schauspieler Clemens Schick in Afghanistan

Film von Jobst Knigge

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Der Schauspieler Clemens Schick ("Casino Royal"), ist derzeit mit seinem Solo-Programm "Windows oder: Müssen wir uns Bill Gates als einen glücklichen Menschen vorstellen?" auf deutschen Bühnen unterwegs. Das Stück setzt sich mit der Person des Windows-Erfinders ...

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Der Schauspieler Clemens Schick ("Casino Royal"), ist derzeit mit seinem Solo-Programm "Windows oder: Müssen wir uns Bill Gates als einen glücklichen Menschen vorstellen?" auf deutschen Bühnen unterwegs. Das Stück setzt sich mit der Person des Windows-Erfinders auseinander, doch Schick webt bei seinen Auftritten auch Improvisationen zu tagesaktuellen Fragen ein. Mit diesem Stück reiste Clemens Schick im September 2008 auf eigene Initiative nach Afghanistan, um bei den dort stationierten deutschen Soldaten drei Gastspiele in Kundus, Kabul und Mazar-e-Sharif zu geben und mit ihnen in Diskussion zu treten.
Der Film des Berliner Journalisten und Filmemachers Jobst Knigge begleitet Clemens Schick bei seinen Auftritten und Begegnungen. Schick spricht offen über die Beweggründe für seine Reise nach Afghanistan, seine Gespräche mit den deutschen Soldaten und gibt so einen Einblick in den Kriegsalltag.


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22:10
Stereo-Ton16:9 Format

Nie wieder Krieg?

Leben für den Augenblick

Die Kriegsfotografin Ursula Meissner

Film von Christian Hattensen

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Ursula Meissner ist eine unerschrockene Frau. Seit mehr als 20 Jahren zieht es die Fotografin aus dem rheinhessischen Wörrstadt zu den Krisenherden der Welt, um für Zeitschriften und Hilfsorganisationen das zu dokumentieren, was sich die meisten Menschen hierzulande ...
(ARD/SWR)

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Ursula Meissner ist eine unerschrockene Frau. Seit mehr als 20 Jahren zieht es die Fotografin aus dem rheinhessischen Wörrstadt zu den Krisenherden der Welt, um für Zeitschriften und Hilfsorganisationen das zu dokumentieren, was sich die meisten Menschen hierzulande nicht einmal vorstellen können. Mit ihren Bildern möchte Ursula Meissner zeigen, was Krieg und Zerstörung für die Opfer bedeuten, vor allem für Frauen und Kinder - ganz gleich ob in Afghanistan, im Kosovo, in Gaza oder im Sudan. Fliegende Kugeln interessieren sie nicht, sagt sie, sondern die Menschen und ihre ganz persönlichen Schicksale. Früher war sie das blonde Mädchen in der rosa Bluse, das sich die Zeit auf dem Tennisplatz vertrieb. Doch dann kam alles ganz anders: 1986 zog die junge Fotografin als Mann verkleidet mit den Mudschaheddin durch die kargen Gebirgsketten Afghanistans. Damals wurde noch gegen die Russen gekämpft. Es war ihr erstes Kriegserlebnis. "Nie wieder", schwor sie sich damals - mittlerweile war sie schon 18 Mal in dem von Kriegen gebeutelten Land am Hindukusch. Ursula Meissner lebt mit ihrer Kamera und für ihre Fotos, auch wenn das Erlebte sie oft noch im Schlaf verfolgt. Sie ist eine von ganz wenigen Frauen unter den Fotojournalisten, die weltweit in Krisengebieten unterwegs sind. Ihr Job ist nicht nur gefährlich, sondern auch kräftezehrend. Doch schlechtes Essen, miserable Unterkünfte und die ständige Anspannung nimmt sie immer wieder in Kauf, um Fotos zu schießen, die - so hofft sie - die Welt ein bisschen besser machen.
Christian Hattensen porträtiert die Fotografin Ursula Meissner.

Die Dokumentation "Leben für den Augenblick" ist der letzte Beitrag der 3sat-Themenwoche "Nie wieder Krieg?".

(ARD/SWR)


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22:35
VPS 22:30

Stereo-Ton16:9 Format

1000 Jahre Mainzer Dom -

ballettmainz tanzt im Dom

Mainz, 2009

Fernsehregie: Peter Schönhofer

Erstausstrahlung

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"ballettmainz", das sind ein Ensemble von 20 ausdrucksstarken Tänzerpersönlichkeiten und ein Ballettchef, der die Ballettszene immer wieder mit seinen Choreografien bereichert. Nach zehn Jahren in Mainz zieht der Choreograf Martin Schläpfer zur neuen Saison mit seinem ...

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"ballettmainz", das sind ein Ensemble von 20 ausdrucksstarken Tänzerpersönlichkeiten und ein Ballettchef, der die Ballettszene immer wieder mit seinen Choreografien bereichert. Nach zehn Jahren in Mainz zieht der Choreograf Martin Schläpfer zur neuen Saison mit seinem Ensemble nach Düsseldorf, an die Deutsche Oper am Rhein. Eine seiner letzten Vorstellungen in Mainz inszenierte Martin Schläpfer in einem ungewöhnlichen Rahmen: Im Ostchor, dem ältesten Teil des Mainzer Willigis-Doms. "Tanzen an und für sich kann ein Gebet sein ... die Ausdrehung des Körpers, der Beine, der Arme beinhaltet als Symbol ein Sichöffnen ... ein Erhöhen ...", so das Credo des Ballettdirektors, der den Veranstaltungsrahmen als Herausforderung sah. Das Programm gestaltete Schläpfer in einem Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer Provokation und Tradition. In einer Art Patchwork tanzt das "ballettmainz" Choreografien aus unterschiedlichen Programmen der vergangenen Jahre, webt Brücken von der Moderne zur Klassik. Beispielhaft sind Schläpfers Choreografien zu Neuer Musik, wie das erste, achtminütige Solo des Abends: "Ramifications" wirkt zur Musik von György Ligeti und in der ausdrucksstarken Körpersprache von Marlucia do Amaral wie ein lebendiges Symbol von Menschlichkeit und Emotion. Die Walzer-Variationen "Pezzi und Tänze" gestaltet Schläpfer als Miniaturen zu "Tre pezzi" für Sopransaxofon von Giacinto Scelsi und Walzerstücken von Franz Schubert. Es sind Geschichten über eine Frau und einen Mann zwischen Melancholie, Witz und Freude. Eine Komposition von Franz Schubert in Kombination mit einem Stück von Salvatore Sciarrino bildet die musikalische Grundlage für die Choreografie "Obelisco". Skurril und tiefgründig erscheinen Schläpfers "Sinfonien", Reflektionen über Gebundenheit und Freiheit zur Musik von Wilhelm Killmayer.
3sat zeigt diesen Ballettabend als einen Beitrag zum 1.000-jährigen Jubiläum des Willigis-Doms zu Mainz.

3sat sendet "1000 Jahre Mainzer Dom. ballettmainz tanzt im Dom" als Beitrag zum 1.000-jährigen Jubiläum des Mainzer Willigis-Doms. Am Sonntag, 6. September, setzt 3sat ab 10.15 Uhr mit "1000 Jahre Mainzer Dom - Die Wise Guys Open Air" sein Jubiläumsprogramm fort.


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Menschen bei Maischberger

Thema: Wahlkampf ohne Wahrheit - Ist der Wähler der Dumme?

Mit den Gästen: Heiner Geißler (CDU), Rudolf Dreßler (SPD),
Oswald Metzger (Ex-Grüner), Michel Friedman (Publizist),
Marion Drögsler (Arbeitslosenverband) und Richard David
Precht (Philosoph und Bestsellerautor)


Sandra Maischberger diskutiert mit Top-Gästen aus Politik, Gesellschaft, Boulevard und Sport über das Thema der Woche - journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend.
(ARD/WDR)


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1:15
VPS 01:14

Stereo-Ton16:9 Format

Hart aber herzlich

Matthias Hartmann, der neue Burgherr

Porträt von Susanne Schwarzer

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

Erstausstrahlung


(ORF)


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1:45
Stereo-Ton16:9 Format

Akkorde aus dem Süden

40 Jahre Carinthischer Sommer

Film von Helga Suppan

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Der Carinthische Sommer, Kärntens bedeutendstes Musikfestival, feiert 2009 sein 40-jähriges Bestehen. Mit etwa 50 Veranstaltungen jeweils im Juli und August zieht das Kärntner Festival jährlich an die 20.000 Besucher aus aller Welt in die Region um den Ossiacher See. ...
(ORF)

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Der Carinthische Sommer, Kärntens bedeutendstes Musikfestival, feiert 2009 sein 40-jähriges Bestehen. Mit etwa 50 Veranstaltungen jeweils im Juli und August zieht das Kärntner Festival jährlich an die 20.000 Besucher aus aller Welt in die Region um den Ossiacher See. Zentrum des Veranstaltungsreigens ist das einstige Benediktinerstift Ossiach, wo seit Anfang der 1970er Jahre die Tradition der Kirchenoper gepflegt wird. Inzwischen sind die Aufführungen von Kirchenopern zum Markenzeichen des Carinthischen Sommers geworden. Mit Programmideen abseits künstlerischer Alltagskost ist es dem Intendanten und Komponisten Thomas Daniel Schlee, der das Festival seit 2003 leitet, gelungen, auch eine stets wachsende junge Fangemeinde für die sommerliche Konzertreihe zu begeistern.
Die Dokumentation von Helga Suppan erzählt die Geschichte des Carinthischen Sommers.
(ORF)


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2:10
Stereo-Ton16:9 Format

das aktuelle sportstudio



Das Neueste aus dem Sport - mit Spielergebnissen, Bewertungen und Hintergrundgesprächen mit Spitzensportlern und Funktionären.


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3:25
Stereo-Ton16:9 Format

Adam Green

AVO Session Basel 2008

Mit Adam Green (Gesang), Steven Mertens (Bass),
Chris Egan (Schlagzeug), Jon Wiley (Gitarre),
Omer Shemesh (Keyboard), Hannah Khemoh (Hintergrund-
Gesang) und Leysha Gordon (Hintergrund-Gesang)

Erstausstrahlung

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Nach zwei weniger erfolgreichen Alben ist Adam Green mit seinem neusten Werk "Sixes & Sevens" auf dem besten Weg, an seinen Anfangserfolg anzuknüpfen. Mit seinen vielschichtigen, lakonischen Texten und seinem Humor grenzt er sich von anderen aktuellen Songwritern ab. ...

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Nach zwei weniger erfolgreichen Alben ist Adam Green mit seinem neusten Werk "Sixes & Sevens" auf dem besten Weg, an seinen Anfangserfolg anzuknüpfen. Mit seinen vielschichtigen, lakonischen Texten und seinem Humor grenzt er sich von anderen aktuellen Songwritern ab. Als aufmerksamer Beobachter seiner Umgebung erzählt er witzige Geschichten. Im Gegensatz zu seinem leicht verschlafen wirkenden Äußeren, ist Adam Green hellwach und blitzgescheit. Seine Shows leben von seiner Person. Er ist ein Selbstdarsteller und Entertainer, der aber nie penetrant wirkt, weil er sich selbst nicht zu ernst nimmt.
3sat zeigt ein Konzert des amerikanischen Künstlers Adam Green von der AVO Session Basel 2008.


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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

The Song Circus

Coal & Band mit Gästen, Luzern 2009

Mit Coal (Gesang), Reto Burrell (Gesang), Philipe Burrell
("Marygold"), Tobi Gmür ("Mothers Pride"), Sämi Gallati
("Mothers Pride"), Chris Wicky ("Favez"), Pink Pedrazzi
("The Moondog Show"), Heidi Happy (Gesang), Marco Zappa
(Gitarre), Valeska Steiner (Gesang), Shirley Grimes
(Gesang), Arno Troxler (Schlagzeug), Charlie Zimmermann
(Gitarre), Claudio Strebel (Bass) und Christoph Heule
(Keyboard)

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The Song Circus ist nicht nur ein Tribut an den unverfälschten, puren Song: Es ist auch ein Schweizer Projekt, das kulturelle Brücken schlägt. Im Mittelpunkt stehen dabei das gemeinsame Singen und Musikmachen. Die Idee stammt von dem Singer-Songwriter Coal. Zusammen mit ...

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The Song Circus ist nicht nur ein Tribut an den unverfälschten, puren Song: Es ist auch ein Schweizer Projekt, das kulturelle Brücken schlägt. Im Mittelpunkt stehen dabei das gemeinsame Singen und Musikmachen. Die Idee stammt von dem Singer-Songwriter Coal. Zusammen mit seiner Band ist der Innerschweizer Gastgeber des Liederzirkus', der zusammen mit bekannten und weniger bekannten Schweizer Acts durchs Land zieht.
3sat zeigt eine Konzertaufzeichnung aus Luzern vom April 2009.

Sendeende: 6:00 Uhr