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Freitag, 4. September
Programmwoche 36/2009
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6:40
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Ein Königreich für Schmetterlinge

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In dieser Folge stellt Felix Heidinger die bunten Gaukler von Taiwan vor.
Die Insel Taiwan galt einst als ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In dieser Folge stellt Felix Heidinger die bunten Gaukler von Taiwan vor.
Die Insel Taiwan galt einst als Königreich der Schmetterlinge: Sie leben dort in riesigen Schwärmen und großer Artenvielfalt. Zu Zeiten, als man sich noch nicht mit Artenschutz befasste, entdeckten die Menschen auf Taiwan, dass sich mit Schmetterlingen ein gutes Geschäft im Kunsthandwerk machen ließ und fingen Millionen der Tiere ein. Mit ihren prächtigen, bunten Flügeln verzierte man Teller, Schüsseln und Vasen, die in viele Länder verkauft wurden. Als binnen weniger Jahrzehnte viele Schmetterlingsarten auf Taiwan vom Aussterben bedroht waren, wurden die Tiere per Gesetz unter Schutz gestellt. Heute werden die Schmetterlinge auf der Insel in großem Stil nachgezüchtet und in Plantagen mit Futterpflanzen gehegt und gepflegt. Ihr Werdegang wird genau beobachtet - vom Ei zur Raupe, die sich verpuppt, bis aus dem Kokon ein fertiger Schmetterling schlüpft. Im Süden der Insel gibt es inzwischen erneut ein Königreich für Schmetterlinge. Es ist ein von Menschen unbewohntes Schutzgebiet. Darin leben besonders seltene tropische Exemplare, darunter 50 Arten von Faltern, die ausschließlich auf Taiwan vorkommen. Sie werden von der Insektenforscherin Lan bewacht, einer jungen Frau, deren Arbeit unter anderem darin besteht, täglich durch den Regenwald zu streifen und ihre Schützlinge zu zählen und zu fotografieren. Die Forscherin ist bei ihren Erkundungsgängen selten allein: Oben in den Bäumen bewegen sich Affen und beobachten ihrerseits die Wissenschaftlerin bei ihrer Tätigkeit. Die neugierigen Affen gehören zu einer Unterart der Makaken, die es, so wie manche Schmetterlinge, nur auf der Insel Taiwan gibt.
(ARD/BR)


7:05
Stereo-Ton16:9 Format

Willi wills wissen

Alles cool in Istanbul!

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Reihe "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Wie schmeckt der Döner in Istanbul? Gibt ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Reihe "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Wie schmeckt der Döner in Istanbul? Gibt es fliegende Teppiche? Wie erzielt man bei türkischen Händlern den besten Preis, und wie beten Muslime? Um das und noch viel mehr herauszufinden, reist Willi nach Istanbul, in die faszinierende Millionenmetropole am Bosporus. Istanbul ist die einzige Stadt der Welt, die auf zwei Kontinenten liegt: Europa und Asien. Die Grenze verläuft genau im Wasser. Im Getümmel der Stadt geht Willi erstmal essen. Der Döner wird dort nicht im, sondern auf dem Fladenbrot serviert, und das Eis lässt sich ziehen wie Kaugummi. Wenige Kilometer außerhalb kommt Willi dem Geheimnis fliegender Teppiche auf die Spur und lässt sich von Nurhan und dessen Kolleginnen die traditionelle Kunst des Teppichknüpfens erklären. Unglaublich, wie viele der kleinen, feinen Knoten geknüpft werden müssen, bis ein Teppich fertig ist. Zurück in der Stadt trifft Willi einen berühmten Gelehrten des Islams, Münib Engin. Ein guter Zeitpunkt, gerade ruft nämlich der Muezzin der Blauen Moschee die Gläubigen zum Gebet, und Münib nimmt Willi mit hinein. Im Gespräch mit Münib erfährt der Reporter viel Interessantes über den Islam. Zum Beispiel, warum Männer und Frauen in der Moschee getrennt sitzen, weshalb sich Muslime beim Beten tief verneigen und welche Rolle dabei die Stadt Mekka spielt. Für den nächsten Tag ist Willi bei Münibs Familie zum Frühstück eingeladen. Es findet um vier Uhr morgens statt, denn es ist Ramadan. Einen Monat lang essen und trinken gläubige Muslime während des Fastenmonats nur zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Hölle im Kopf - Leben mit Migräne

Film von Thomas Greh

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Das Wort "Migräne" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "halber Schädel". Sehr treffend, denn ein wesentliches Merkmal der Migräne sind die extrem starken halbseitigen Kopfschmerzen. Migräne ist keine Zivilisationskrankheit. Sie ist eine vererbbare neurologische ...
(ARD/NDR)

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Das Wort "Migräne" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "halber Schädel". Sehr treffend, denn ein wesentliches Merkmal der Migräne sind die extrem starken halbseitigen Kopfschmerzen. Migräne ist keine Zivilisationskrankheit. Sie ist eine vererbbare neurologische Erkrankung und existiert überall auf der Welt. Allein in Deutschland leiden über zehn Millionen Menschen unter Migräne. Ein Drittel davon sind Männer. Andreas Sommer arbeitet als freier Architekt. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine erste heftige Migräneattacke bekam Andreas Sommer vor der Abiturprüfung. Mittlerweile hat er mindestens 16 Tage im Monat Migräne - sein halbes Leben verbringt Andreas Sommer unter Schmerzen. Er ist Patient in der Migräneklinik in Bad Königstein, die mit einem ganzheitlichen Konzept arbeitet. Krassimira Marzog ist Anfang 50, hat zwei Kinder, ist zum zweiten Mal verheiratet und arbeitet als kaufmännische Angestellte. Ihre erste Migräneattacke bekam sie vor 26 Jahren, als sie sich von ihrem damaligen Mann trennte und vor der Frage stand, ob sie ihre Kinder und ihren Beruf behalten kann. Krassimira Marzogs Migräneanfälle werden durch ihre Hormone ausgelöst - jeden Monat zum Eisprung und zu Beginn der Menstruation. Seit Einsetzen der Menopause nimmt die Häufigkeit der Attacken ab. Auch Kinder haben Migräne: Acht bis zehn Prozent aller Schulkinder leiden unter Spannungskopfschmerzen oder Migräne, so eine Untersuchung der Universität Göttingen. Ärzte erkennen Migräne bei Heranwachsenden noch unzuverlässiger als bei Erwachsenen. Viel zu häufig wird ihnen einfach Unlust auf die Schule unterstellt. Doch selbst eine richtige Diagnose hilft noch nicht unbedingt weiter.
Die Dokumentation von Thomas Greh setzt sich mit den Ursachen und den Symptomen von Migräne auseinander. Thomas Greh stellt Menschen vor, die mit Migräne leben, und unterhält sich mit Medizinern über Behandlungsmöglichkeiten.
(ARD/NDR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dick durch Diät?

Warum Abnehmen-wollen manchmal aussichtslos ist

Film von Tilman Jens und Bettina Oberhauser

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Joachim Werner hat seit zwei Jahren seine Wohnung nicht mehr verlassen. Er kann nicht mehr aufstehen und nicht mehr richtig gehen, er hat Beschwerden in den Gelenken, alle Körperfunktionen sind eingeschränkt. Wenn nichts geschieht, wird Joachim Werner sterben. Er ist 39 ...
(ARD/HR)

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Joachim Werner hat seit zwei Jahren seine Wohnung nicht mehr verlassen. Er kann nicht mehr aufstehen und nicht mehr richtig gehen, er hat Beschwerden in den Gelenken, alle Körperfunktionen sind eingeschränkt. Wenn nichts geschieht, wird Joachim Werner sterben. Er ist 39 Jahre alt und wiegt 270 Kilo. Seine Krankheit: Adipositas. Joachim Werner ist kein Einzelfall: Fast epidemieartig breitet sich weltweit die Fettleibigkeit aus. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen nimmt die Zahl der Übergewichtigen stetig zu. Gesundheitsorganisationen schlagen Alarm.
Warum gibt es so viele Dicke? Warum helfen alle Diäten und alle Aufrufe, sich mehr zu bewegen und gesünder zu essen, nichts? Warum steigt die Zahl der Übergewichtigen weiter, sodass inzwischen jeder dritte erwachsene Europäer zu viele Pfunde mit sich herumträgt und die durch Fettleibigkeit verursachten Krankheiten fast fünf Prozent der Gesundheitskosten verschlingen? Tilman Jens und Bettina Oberhauser gehen diesen Fragen nach.
(ARD/HR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Aus anderer Sicht

"Einfach mal gefragt: Warum sollen wir Sie wählen?"

Film von Bernd Thomas

Erstausstrahlung

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Vielen Menschen nutzt ihr Recht auf Information nicht, denn sie können sich vor Wahlen aufgrund der unverständlichen Sprache von Politikern kein eigenes Bild machen. Außerdem werden viele Fragen, die sie interessieren und betreffen, erst gar nicht gestellt. Aber diese ...

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Vielen Menschen nutzt ihr Recht auf Information nicht, denn sie können sich vor Wahlen aufgrund der unverständlichen Sprache von Politikern kein eigenes Bild machen. Außerdem werden viele Fragen, die sie interessieren und betreffen, erst gar nicht gestellt. Aber diese Menschen wollen ihre Standpunkte vertreten wissen wie andere auch. Hierzu zählen geistig Behinderte und Menschen mit Lernschwierigkeiten ebenso wie Migranten und Ältere. Gerade auch weil viele Menschen nichts mehr von Politik wissen wollen, ist es deshalb wichtig, dass die Spitzenkandidaten der großen Parteien auch ihnen Rede und Antwort stehen.
In dem Film aus der Reihe "Aus anderer Sicht" führen vor der Bundestagswahl Reporter und Reporterinnen mit Lernschwierigkeiten Interviews mit Spitzenpolitikern und stellen außergewöhnliche und überraschende Fragen.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Kalte Krieger rüsten ab

Der Kampf gegen neue Atomwaffen

Film von Heinz Greuling

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In den letzten Jahren hat sich in den USA eine neue Friedensbewegung formiert. Mit dabei sind Menschen, die man nicht vermuten würde: die ehemaligen US-Außenminister George P. Shultz und Henry Kissinger sowie Senatoren aus sonst verfeindeten politischen Lagern. Gemeinsam ...
(ARD/WDR)

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In den letzten Jahren hat sich in den USA eine neue Friedensbewegung formiert. Mit dabei sind Menschen, die man nicht vermuten würde: die ehemaligen US-Außenminister George P. Shultz und Henry Kissinger sowie Senatoren aus sonst verfeindeten politischen Lagern. Gemeinsam veröffentlichten sie am 19. Januar 2008 einen Appell im "Wallstreet"-Journal, dem inzwischen weitere frühere Minister beigetreten sind. Ihr Ziel lautet: "Hin zu einer Welt ohne Nuklearwaffen". Sie sind nicht die einzigen, die in den USA eine neue Debatte über die Strategie der US-Regierung zum Einsatz von Atomwaffen fordern. Auch 1.800 Physiker von Weltrang, darunter sieben Nobelpreisträger, haben gegen die Entwicklung neuartiger Atomwaffen und Sprengköpfe in den amerikanischen Nuklearlaboren protestiert. Darunter Wissenschaftler, die selbst Atombombenforschung betrieben haben. Die Politiker und Physiker verlangen, dass die USA einseitig und ohne Vorbedingungen die Zahl der Atomsprengköpfe drastisch verringern. Mehr noch: Die US-Regierung solle in jedem Fall auf den Ersteinsatz von Nuklearwaffen verzichten. Nur durch ein solches Vorbild und Transparenz könne es gelingen, Staaten wie Pakistan und Iran zur Abkehr von ihren Atomprogrammen zu bewegen. Die neue amerikanische Friedensbewegung fordert auch neue vertrauenerweckende Signale an Russland, denn die Gefahr eines nuklearen Schlagabtauschs zwischen Ost und West habe in den letzten Jahren nicht abgenommen.
Der Film von Heinz Greuling zeigt, warum sich in den USA eine neue Friedensbewegung formiert. Zu Wort kommen der ehemalige Außenminister George P. Shultz ebenso wie der Physiker Richard Garwin. Außerdem bekam Heinz Greuling Zugang zu den geheimen Forschungslaboren der US-Militärs in Los Alamos.
(ARD/WDR)


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12:45

Leben am Fließ

Die Jahreszeiten im Spreewald

Film von Dagmar Lembke

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Das kleine Spreewalddörfchen Lehde ist eine Lagunenstadt im Taschenformat: Lehde ist komplett von Wasser umgeben, Fließe umspülen jedes Grundstück. Die Bewohner kennen es nicht anders und leben damit. Ohne Kahn kommen weder sie noch ihr Vieh trockenen Fußes ans andere ...
(ARD/RBB)

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Das kleine Spreewalddörfchen Lehde ist eine Lagunenstadt im Taschenformat: Lehde ist komplett von Wasser umgeben, Fließe umspülen jedes Grundstück. Die Bewohner kennen es nicht anders und leben damit. Ohne Kahn kommen weder sie noch ihr Vieh trockenen Fußes ans andere Ufer.
Dagmar Lembke beobachtet das Dörfchen im Spreewald zu allen Jahreszeiten und zeigt das Leben am und mit dem Fließ.
(ARD/RBB)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilderbuch: Pfaffenwinkel

Film von Sigrid Esslinger

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Wer im Voralpenland auf den Hohenpeißenberg steigt, hat einen atemberaubenden Blick über den Pfaffenwinkel. Seinen Namen verdankt der Pfaffenwinkel der Tatsache, dass sich bis zur Säkularisation 1803 die Klöster und Filialkirchen der verschiedensten Orden dicht an ...
(ARD/BR)

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Wer im Voralpenland auf den Hohenpeißenberg steigt, hat einen atemberaubenden Blick über den Pfaffenwinkel. Seinen Namen verdankt der Pfaffenwinkel der Tatsache, dass sich bis zur Säkularisation 1803 die Klöster und Filialkirchen der verschiedensten Orden dicht an dicht reihten. So war der Pfaffenwinkel seit Jahrhunderten auch die Heimat von Stukkateuren, Bildhauern, Baumeistern und Freskomalern. Sie führten im Barock und Rokoko die Kirchenbaukunst zu unerhörter Blüte. Zu ihnen gehörte der meisterhafte Maler und Stukkateur Johann Baptist Zimmermann (1680 - 1758), der die Decke der Wieskirche mit einem strahlenden Himmel freskierte. Die Augustinerchorherren im nah gelegenen Rottenbuch entdeckten nach dem theologischen den realen Himmel und begründeten die moderne Wetterforschung am Hohenpeißenberg. Im Weilheimer Becken steht eine Satellitenbodenstation, von der aus nationale Forschungssatelliten überwacht werden. Nicht weit entfernt ist die Erdfunkstelle in Raisting mit ihren riesigen Radar-Antennen zu finden. Mit ihnen begann die Globalisierung des Kommunikationszeitalters. Man konnte in den Himmel hinausschauen und von Kontinent zu Kontinent hören.
Der Film von Sigrid Esslinger berichtet von den kulturellen und landschaftlichen Schönheiten des Pfaffenwinkels und zeigt, wie spannend die Begegnung mit den Menschen ist, die in der Tradition des alten "Himmelslandes" stehen.
(ARD/BR)


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14:05

Liebe, Jazz und Übermut

Spielfilm, BRD 1957

Darsteller:
Peter HagenPeter Alexander
Britta JohnsenBibi Johns
Clothilde HimmelreichGrethe Weiser
Professor HaberlandRudolf Platte
Sängerin Jane RichardsJune Richmond
Anwalt Dr. ParkerHans Olden
u.a.
Regie: Erik Ode

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Das malerische Barockschloss Tiefenstein ist dank der großherzigen Stiftung eines Amerikaners ein Internat für musikbegabte Waisenkinder geworden. Als Dr. Parker, einer der Treuhänder der Stiftung, in einem Telegramm seinen Besuch ankündigt, versetzt dies die gewitzte ...

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Das malerische Barockschloss Tiefenstein ist dank der großherzigen Stiftung eines Amerikaners ein Internat für musikbegabte Waisenkinder geworden. Als Dr. Parker, einer der Treuhänder der Stiftung, in einem Telegramm seinen Besuch ankündigt, versetzt dies die gewitzte Leiterin des Internats, Clothilde Himmelreich, in Panik, denn sie hat ihr Lehrpersonal aus Sparsamkeitsgründen drastisch reduziert. Als Retter in der Not entpuppt sich eine Jazzkapelle unter der Leitung von Peter Hagen. Peter verliebt sich in die Musiklehrerin Britta, und statt klassischer Musik steht nun Jazz auf dem Stundenplan. Als Dr. Parker und der Broadwaystar Jane Richards auf Tiefenstein eintreffen, überschlagen sich die Ereignisse. Da aber alle Beteiligten das Herz auf dem rechten Fleck haben, findet die durch diverse Täuschungsmanöver gestiftete Verwirrung ein glückliches Ende, und am Schluss triumphieren Liebe, Jazz und Übermut.
In diesem Musikfilm der späten 1950er Jahre spielen die Orchester Kurt Edelhagen und Erwin Lehn Lieder von Heinz Gietz. Neben den Solisten singen die Moonlights, das Comedien-Quartett und die Schöneberger Sängerknaben.


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Korsika

Mit dem Zug von Calvi nach Ajaccio

Film von Julia Leiendecker

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Es wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der "Trinighellu", der kleine Zug Korsikas, auf den Weg macht. Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern über die Insel rattert. Mal führt die Strecke ...
(ARD/SR)

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Es wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der "Trinighellu", der kleine Zug Korsikas, auf den Weg macht. Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern über die Insel rattert. Mal führt die Strecke direkt am Meer entlang, dann wieder geht es über tiefe Schluchten, vorbei an spektakulären Abhängen. Korsika mit dem Zug - das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahnnostalgie.
Julia Leiendecker reist mit dem Zug durch Korsika. Auf ihrer Reise trifft sie Einheimische, die ihr das Lebensgefühl der Insel vermitteln, darunter den Schaffner Francois, den Bergführer André und den Koch Andy aus Bastia. In seinem kleinen Laden "A Casarella" verwöhnt er seine Gäste mit ausgefallenen Delikatessen wie "sardines farcies au brocciu" - Sardinen mit Frischkäse gefüllt.
(ARD/SR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

ZDF-History

1917 - Deutsches Geld für Russlands Revolution

mit Guido Knopp


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Inka Schneider

Themen:
- Abgründe: Der Fall Heinze im NDR
- Doppelleben: Journalistin im Jemen


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv

Bargeld für den Brilli

Hochkonjunktur im Pfandleihhaus

Film von Uli Gehring

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"Hierher kommt das ganze Spektrum, vom Arbeitslosen bis zum selbstständigen Unternehmer. Manchmal war bloß eine Kundenrechnung nicht bezahlt worden, und schon ist es passiert", erzählt Sabine Voigt, während sie einen Brillantring auf seine Echtheit prüft. Wenn die ...
(ARD/SWR)

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"Hierher kommt das ganze Spektrum, vom Arbeitslosen bis zum selbstständigen Unternehmer. Manchmal war bloß eine Kundenrechnung nicht bezahlt worden, und schon ist es passiert", erzählt Sabine Voigt, während sie einen Brillantring auf seine Echtheit prüft. Wenn die Kunden zum ersten Mal in das Ladengeschäft in der Fußgängerzone von Ulm gehen, kostet es sie oft noch Überwindung. Aber die Zeiten, in denen sich das Gewerbe eher versteckt hat, sind spätestens seit einigen Monaten vorbei. Susanne Rothfuss und ihr Mann Gunnar Wamsler sind pünktlich zur Krise mit der Traditionspfandleihe aus dem Hinterhof in die erste Reihe der Geschäftshäuser gezogen. Die Kunden geben sich die Klinke in die Hand, um Altgold zu verkaufen, Ringe zu versetzen, Goldkettchen oder Schmuck zu "verlängern". Die Pfandstücke verschwinden in kleinen Pappschächtelchen, während ihre Besitzer Bargeld dafür ausleihen. Mitunter spüren die fünf Mitarbeiter in dem dreistöckigen Pfandleihhaus, welche Dramen sich bei ihren Kunden abspielen: Arbeitslosigkeit, plötzliche Engpässe bei Kleinunternehmen, private Schulden. Freiwillig geht kaum jemand ins Pfandleihhaus - es sei denn, er ist als Käufer auf "Schnäppchenjagd": Ein Pfand, das durch den Besitzer nicht verlängert oder ausgelöst wird, wird unweigerlich versteigert, oft zu Preisen, die dem Warenwert nicht einmal annähernd entsprechen. Nicht von ungefähr warten deshalb bei Versteigerungsterminen schon eine Stunde vor Beginn schwäbische Stammkundinnen im Rentenalter auf Feingold, Perlenkettchen und Brillanten.
Ulrike Gehring ist es gelungen, einen Blick in die Welt der Pfandleihhäuser und damit hinter die Kulissen einer verschwiegenen Branche zu werfen, die von den Krisenzeiten besonders profitiert.
(ARD/SWR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

- Vernetzte Technik
Wie Handy, Navi und Computer künftig zusammenfinden
- Quälende Stiche
Wie sich der Clusterkopfschmerz wirksam behandeln lässt


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Teheran Revolutionsstraße - Amir Hassan Cheheltan
beschreibt den unbekannten Iran


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
VPS 20:14

Stereo-Ton16:9 Format

Nie wieder Krieg?

Hitlers Angriff - Wie der Zweite Weltkrieg begann

Film von Nadine Klemens

Erstausstrahlung

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Am frühen Morgen des 1. September 1939 griff die deutsche Luftwaffe das polnische Städtchen Wielun an und legte es in Schutt und Asche. Es war der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Seine Auswirkungen sind noch heute, 70 Jahre später, deutlich zu sehen und zu spüren. ...
(ARD/SWR/3sat)

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Am frühen Morgen des 1. September 1939 griff die deutsche Luftwaffe das polnische Städtchen Wielun an und legte es in Schutt und Asche. Es war der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Seine Auswirkungen sind noch heute, 70 Jahre später, deutlich zu sehen und zu spüren.
Eine Premiere in der Fernsehgeschichte: Erstmals ist ein Film über den Beginn des Zweiten Weltkriegs in deutsch-polnischer Zusammenarbeit entstanden. Er beleuchtet die Hintergründe des Militärschlags und schildert, wie die Bewohner der polnischen Stadt Wielun den Angriff der deutschen Soldaten erlebt haben. Außerdem kommen Zeitzeugen mit ihren ganz persönlichen Erinnerungen zu Wort.
(ARD/SWR/3sat)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Jasmin Hekmati

- Russland
Das Stalin-Bild im Wandel
- Pakistan
US-Drohnen gegen Taliban
- Libanon
Die Bundeswehr vor der libanesischen Küste
- Afghanistan
Entführungsindustrie am Hindukusch

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Flüsse - die großen Wirtschaftswege

Moderation: Dorette Segschneider

Erstausstrahlung

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Sie sichern Trinkwasser- sowie Stromversorgung und sind zugleich wichtigster Verkehrsweg - bis heute stellen Flüsse die Lebensadern vieler Länder dar. An der Wolga zum Beispiel, Europas längstem Fluss, liegen fast alle bedeutenden russischen Industriestädte. Der ...

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Sie sichern Trinkwasser- sowie Stromversorgung und sind zugleich wichtigster Verkehrsweg - bis heute stellen Flüsse die Lebensadern vieler Länder dar. An der Wolga zum Beispiel, Europas längstem Fluss, liegen fast alle bedeutenden russischen Industriestädte. Der Jangtse, Asiens längster Fluss, bewässert die Kornkammer Chinas. Dort wird mehr als ein Drittel der landwirtschaftlichen Produktion des ganzen Landes erzeugt, und mit der Wasserkraft des Jangtse will China bald zehn Prozent seines Strombedarfs decken. Um Flüsse werden künftig sogar Kriege geführt, fürchten Experten, denn viele sind länderübergreifend. Allein der Nil fließt durch zehn Länder und versorgt 250 Millionen Menschen. Als Äthiopien vor Jahren den Nil stauen wollte, drohten die Ägypter, die Baustellen zu bombardieren. Deutschland hingegen gehört beim Thema "Wasser" zu den Glücklichen - dank seiner großen Flüsse wie Rhein und Elbe. Mittlerweile ist das Flusswasser wieder so sauber, dass Lachse, Forellen und Störe zurückkehren.
"3satbörse" über Flüsse als Wirtschaftsmotoren ganzer Kontinente.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Nie wieder Krieg?

Wag the Dog

Spielfilm, USA 1997

Darsteller:
Conrad BreanRobert De Niro
Stanley MotssDustin Hoffman
Winifred AmesAnne Heche
Sgt. William SchumannWoody Harrelson
u.a.
Regie: Barry Levinson

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Panik im Weißen Haus: Nur wenige Tage verbleiben dem US-Präsidenten bis zur erhofften Wiederwahl - und ausgerechnet jetzt wird der sicher geglaubte Sieg durch einen peinlichen Sex-Skandal gefährdet. Der mächtigste Mann der Welt soll eine minderjährige Praktikantin im ...

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Panik im Weißen Haus: Nur wenige Tage verbleiben dem US-Präsidenten bis zur erhofften Wiederwahl - und ausgerechnet jetzt wird der sicher geglaubte Sieg durch einen peinlichen Sex-Skandal gefährdet. Der mächtigste Mann der Welt soll eine minderjährige Praktikantin im Oval Office unsittlich berührt haben. Um die drohende Medien-Schlammschlacht zu verhindern, ruft der Beraterstab einen Mann nach Washington, der sein Handwerk versteht: Conrad Brean ist ein "Spin Doctor" der Spitzenklasse: Schon manches Mal hat sich der gewiefte Publicity-Spezialist in heiklen Situationen als findiger Krisenmanager erwiesen. Auch jetzt hat Brean die zündende Idee: Presse und Öffentlichkeit müssen von der Intimsphäre des Präsidenten abgelenkt werden. Und was ist dafür besser geeignet als ein kleiner Krieg, zum Beispiel in Albanien? Man muss der Welt nur die richtigen Bilder liefern, dann wird auch das Unglaubliche sofort real, meint Conrad Brean.
"Warum wackelt ein Hund mit dem Schwanz? Weil der Hund schlauer ist als sein Schwanz. Wäre der Schwanz schlauer, würde er mit dem Hund wackeln." In seiner preisgekrönten Kino-Komödie "Wag the Dog" lässt Regisseur Barry Levinson ("Rain Man") den Schwanz ausgiebig mit dem Hund wackeln. Im Klartext: Ein cleverer Marketing-Experte hält Politiker und Medien zum Narren, indem er einen fiktiven "Krieg" inszeniert, um die Weltöffentlichkeit von den Sex-Praktiken des US-Präsidenten abzulenken. Auch wenn Ähnlichkeiten zu Bill Clintons Lewinsky-Affäre nicht nur nahe liegend, sondern unvermeidlich sind: Diese Satire entstand nicht nach, sondern vor der mittlerweile legendären Liebschaft.

Am Samstag, 5. September, setzt 3sat die Themenwoche "Nie wieder Krieg?" um 15.50 Uhr mit dem französischen Spielfilm "Auf Wiedersehen, Kinder" von Louis Malle fort.


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Eure Kinder werden so wie wir

Dokumentarfilm von Andree Korpys und Markus Löffler,

Deutschland 2007

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Die Landschaft am Entstehungsort der "Freien Republik Wendland", in den 1980er Jahren ein Zentrum der Anti-Atombewegung: In der Nacht zum 14. November 2006 durchquert ein Castor-Transport die wendländischen Dörfer zum Zwischenlager Gorleben. Auf den Straßen protestiert ...

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Die Landschaft am Entstehungsort der "Freien Republik Wendland", in den 1980er Jahren ein Zentrum der Anti-Atombewegung: In der Nacht zum 14. November 2006 durchquert ein Castor-Transport die wendländischen Dörfer zum Zwischenlager Gorleben. Auf den Straßen protestiert eine kleine Schar von Atomkraftgegnern in ritualisierten Sitzblockaden gegen den Transport. Ein Großaufgebot Polizei patrouilliert in den Wäldern und Wiesen der Elblandschaft, die teilweise in gleißendes Scheinwerferlicht gehüllt ist. Im Mai 2007 findet das Treffen der G-8-Staaten im Ostseebad Heiligendamm statt - hinter einem 13 Kilometer langen Metallzaun, der die Demonstranten fernhält. Auch dort steht ein enormes technisches und personelles Aufgebot von Polizei und Militär einer Gruppe von zumeist jugendlichen Menschen gegenüber, die sich mit dem identifizieren, was sie für Friedlichkeit und Naturverbundenheit halten.
Die beiden Medienkünstler und Filmemacher Andree Korpys und Markus Löffler haben diese beiden öffentlichen Ereignisse in einem kühlen "Direct Cinema"-Stil mit einer distanziert beobachtenden Kamera in ungewöhnlichen Ausschnitten und Perspektiven dokumentiert. Ihre Sympathie für den friedlichen zivilen Widerstand zeigen sie nur sehr dezent durch ihre präzise, subtil kommentierende Bild- und Tonmontage. Die beiden 1966 und 1963 in Bremen geborenen Künstler bekamen 1994 den Förderpreis für Bildende Kunst Bremen, waren unter anderem zu Gast in der Villa Massimo Rom und hatten seit dem Jahr 2000 zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen. 2007 zeigten Korpys und Löffler im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Oldenburg, ihre Arbeiten zusammen mit Corinna Schnitt, die 2000 mit "Raus aus seinen Kleidern" bei den Kurzfilmtagen Oberhausen den 3sat-Förderpreis gewann.


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0:25
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.



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1:25
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:05
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:10

Coup de Boule

Kurzfilm, BRD 1987

Regie: Romuald Karmakar

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Romuald Karmakar musste in Frankreich seinen Wehrdienst ableisten. Mit einer eingeschmuggelten Super-8-Kamera filmte er ein "Ritual", das in Frankreich verbreiteter ist als in Deutschland: "Coup de Boule", das Austeilen von Kopfstößen. Aber die jungen Soldaten, die er ...

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Romuald Karmakar musste in Frankreich seinen Wehrdienst ableisten. Mit einer eingeschmuggelten Super-8-Kamera filmte er ein "Ritual", das in Frankreich verbreiteter ist als in Deutschland: "Coup de Boule", das Austeilen von Kopfstößen. Aber die jungen Soldaten, die er vor die Kamera bittet, treten nicht gegeneinander an. Sobald sie ihren Namen, Alter und Dienstgrad genannt haben, schlagen sie mit dem Kopf gegen einen Spind, hart, laut, schnell: für ihre Kameraden, für ein Lachen. Sie tragen ihre Beulen wie Auszeichnungen und lächeln, wenn sie gegen den Spind krachen. Der Realität des Aufpralls bleibt es überlassen, die Lust an der Deformation, die befremdliche Wucht dieser Selbstdarstellung zu kommentieren. Der Film brachte Karmakar zwei Wochen Militärgefängnis ein.
Der Filmemacher Romuald Karmakar, 1965 in Wiesbaden als Sohn einer Französin und eines Iraners geboren, drehte mehrere ungewöhnliche Dokumentarfilme, bevor er 1995 für seinen ersten Spielfilm "Der Totmacher" mit einer Oscar-Nominierung - neben drei deutschen Filmpreisen, darunter der Bundesfilmpreis in Gold - auch internationale Anerkennung erreichte. Karmakars "Himmler-Projekt" aus dem Jahr 2000 gewann den Preis der Duisburger Filmwoche, den 3sat-Dokumentarfilmpreis und den Adolf-Grimme-Preis. Es folgten weitere Spiel- und Dokumentarfilme, darunter "Die Nacht singt ihre Lieder" (2002-2004).

3sat würdigt den Regisseur Romuald-Karmakar in einer dreiteiligen langen Filmnacht sowie mit der Ausstrahlung seines Films "Hamburger Lektionen" am Sonntag, 6. September, 21.00 Uhr. Im Rahmen der Romuald-Karmakar-Nacht folgen um 2.15 und um 3.45 Uhr die Dokumentarfilme "Between the Devil and the Wide Blue Sea" und "Hunde aus Samt und Stahl".


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2:20

Hunde aus Samt und Stahl

Dokumentarfilm von Romuald Karmakar, Deutschland 1989

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Bei seinen Gesprächen mit Kampfhundhaltern vom Hamburger Kiez entdeckt Romuald Karmakar etwas, das das Klischee vom Kampfhundbesitzer geflissentlich unterschlägt: eine Gemütslage, die den Pitbull-Liebhaber nur graduell vom liebenden Normalhundbesitzer unterscheidet. ...

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Bei seinen Gesprächen mit Kampfhundhaltern vom Hamburger Kiez entdeckt Romuald Karmakar etwas, das das Klischee vom Kampfhundbesitzer geflissentlich unterschlägt: eine Gemütslage, die den Pitbull-Liebhaber nur graduell vom liebenden Normalhundbesitzer unterscheidet. Dabei verhehlt "Hunde aus Samt und Stahl" nicht die Unberechenbarkeit der porträtierten Hundehalter. Aber Karmakars außergewöhnliche Begabung, Fragen zu stellen, die nicht denunzieren, Blicke zu riskieren, die nicht richten, gibt Raum für eigene Erkenntnisse.


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3:10
Stereo-Ton

Between the Devil and the Wide Blue Sea

Dokumentarfilm von Romuald Karmakar, Deutschland 2005

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In "Between the Devil and the Wide Blue Sea" beobachtet Filmemacher Romuald Karmakar die hochkarätige elektronische Musikszene Europas 2004/2005. Zu sehen sind Bühnenauftritte von Alter Ego, Fixmer/McCarthy, Cobra Killer, Tarwater, T.Raumschmiere Lotterboys, Xlover und ...

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In "Between the Devil and the Wide Blue Sea" beobachtet Filmemacher Romuald Karmakar die hochkarätige elektronische Musikszene Europas 2004/2005. Zu sehen sind Bühnenauftritte von Alter Ego, Fixmer/McCarthy, Cobra Killer, Tarwater, T.Raumschmiere Lotterboys, Xlover und Rechenzentrum: in langen Einstellungen, ohne Kommentar, ohne Interviews. Karmakars Film dokumentiert eine Gegenkultur jenseits gängiger Clip-Ästhetik. Dafür erhielt er bei der Duisburger Filmwoche 2005 den ARTE-Preis für den besten deutschen Dokumentarfilm. In der Begründung der Jury heißt es: "Die konzeptuelle Strenge des Films - radikale Plansequenzen, ungeschnittene Einstellungen mit nur einer Kamera - setzt sich in Opposition zur üblichen visuellen Repräsentation von Musik in MTV-Clips, Konzertmitschnitten oder Bandporträts. Die offenkundige Faszination am Gegenstand selbst äußert sich in einer überbordenden Energie, die via Bild und Ton direkt den Körper der Zuschauer erreicht. (...) Die subtile Dramaturgie des rohen, kaum bearbeiteten Materials erlaubt es, sich mitten im Geschehen wiederzufinden und es zugleich von außen zu beobachten. Auf diese Weise eröffnet Karmakar in unerhörter Geistesgegenwart neue Räume für das Wahrnehmen von Musik im Kino und für bislang wenig genutzte Möglichkeiten des Dokumentarfilms."
Romuald Karmakar wurde für "Between the Devil and the Wild Blue Sea" in der Kategorie "Special Mention - Video" beim Internationalen Film Festival Locarno 2005 ausgezeichnet.

Am Sonntag, 6. September, um 21.00 Uhr, zeigt 3sat in der "Dokumentarfilmzeit" Romuald Karmakars "Hamburger Lektionen".


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4:40

Vor 30 Jahren - Kanadas andere Seite

Ansichten aus Vancouver

Film von Günther Geisler

(Erstsendung 19.8.1979)


Dokumentationen und Reportagen, die vor 30 Jahren zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen waren und ein besonderer Spiegel der Zeitgeschichte sind.


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5:10

Vor 30 Jahren - Singles in Amerika

Das Geschäft mit der Einsamkeit

Film von Georges T. Paruvanani


Dokumentationen und Reportagen, die vor 30 Jahren zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen waren und ein besonderer Spiegel der Zeitgeschichte sind.


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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