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Oktober 2017
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Montag, 31. August
Programmwoche 36/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

(Wh.)


(ARD/WDR)



7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

NDR Talk Show

Moderation: Barbara Schöneberger

Moderation: Hubertus Meyer-Burckhardt


Zwei Stunden spannende und anregende Unterhaltung mit Prominenten und anderen Menschen, die Schlagzeilen machen. Die Moderatoren Hubertus Meyer-Burckhardt und Barbara Schöneberger stellen Fragen zu persönlichen, beruflichen und aktuellen Themen.
(ARD/NDR)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

sonntags

TV fürs Leben

mit Alexandra Vacano

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und ...

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und Grenzerfahrungen. Es geht um Fragen rund um das Leben.


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Fraser Island, Australien

(Wh.)


(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton

Von Dichtern und Druiden - Englands Nordwesten

(Wh.)


(ARD/SR)


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13:30
Stereo-Ton

Safran - Die Farbe der Sonne

(Wh.)


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14:15
Stereo-Ton

Reise zum Heiligen Berg der Indianer

Film von Michael Albus

(aus der ZDF-Reihe "Wohnungen der Götter")

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Im Südwesten der USA, im Bundesstaat Arizona, erheben sich die fast 4.000 Meter hohen San-Francisco-Peaks. Sie sind die Heiligen Berge der Navajo-Indianer, die dort ihr Reservat haben. Die Indianer praktizieren eine Naturreligion. Berge, Seen, Flüsse, Wälder und Tiere ...

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Im Südwesten der USA, im Bundesstaat Arizona, erheben sich die fast 4.000 Meter hohen San-Francisco-Peaks. Sie sind die Heiligen Berge der Navajo-Indianer, die dort ihr Reservat haben. Die Indianer praktizieren eine Naturreligion. Berge, Seen, Flüsse, Wälder und Tiere sind ihnen heilig. Ihre religiösen Riten sind voller Geheimnisse, die sie vor den Augen der Weißen verbergen. Doch die mit Macht eindringende amerikanische Lebensart bedroht die alte Kultur. Dagegen kämpfen einige wenige Medizinmänner wie der ehemalige FBI-Beamte Alfred Yazzie und seine Schüler. Sie wollen die Kultur und die Religion ihrer Vorfahren in die neue Zeit hinüberretten.
In der Dokumentation über die Heiligen Berge der Navajo-Indianer geben Michael Albus und Reinhold Messner Einblick in den Glauben und das Leben des Indianer-Stamms. Albus und Messner haben die Heiligen Berge bestiegen und berichten in eindringlichen Bildern von einer alten Religion, die der westlichen Zivilisation kritisch den Spiegel vorhält.


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15:00
Stereo-Ton

Bergsommer

Film von Lutz Maurer und Brita Steinwendtner

(aus der ORF-Reihe "Land der Berge")

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"Schöne Sennin, noch einmal singe deinen Ruf ins Tal, dass die frohe Felsensprache deinem hellen Ruf erwache ..." dichtete einst Nikolaus Lenau (1802 - 1850) in Erinnerung an einen Bergsommer auf einer Alm im Toten Gebirge. Er schrieb dies zu einer Zeit, in der Hunderte ...
(ORF)

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"Schöne Sennin, noch einmal singe deinen Ruf ins Tal, dass die frohe Felsensprache deinem hellen Ruf erwache ..." dichtete einst Nikolaus Lenau (1802 - 1850) in Erinnerung an einen Bergsommer auf einer Alm im Toten Gebirge. Er schrieb dies zu einer Zeit, in der Hunderte Sennerinnen und Senner - im Salzkammergut "Almerinnen" und "Halter" genannt - die Sommer mit dem Vieh auf den Hochweiden verbrachten. Nur an den Wochenenden stiegen sie zu Tal, brachten ihren Bauern Butter und Käse und kehrten mit Mehl und Zucker beladen wieder auf die Almen zurück. Doch der Fremdenverkehr, der bäuerliche Strukturwandel und das Bergbauernsterben führten zu dramatischen Veränderungen: Die ohnedies immer weniger werdenden Arbeitskräfte wurden in den Tälern benötigt, die Almen verödeten, die Natur eroberte jahrhundertealtes alpines Kulturland zurück. Heute finden sich trotz EU-Zuschüssen nur noch wenige Menschen, die die harte Arbeit am Berg auf sich nehmen. Alte Bäuerinnen zumeist, manchmal auch Menschen aus der Stadt. Der Wiener Bodo Hell zum Beispiel, 55 Jahre alt, hütet seit 20 Jahren auf der Grafenbergalm am Dachstein mehr als 100 Rinder, 700 Schafe, sechs bis acht Pferde und seit einigen Jahren auch etliche Geißen. Elf Hütten standen einst auf seiner Alm, eine ist übrig geblieben - Hells Wohnort von Mitte Juli bis Mitte September. Der Musiker Anton Burger, 34, weidet sein Vieh auf der Henar-Alm im Toten Gebirge oberhalb des Grundlsees. Beide machen sich Sorgen um die Zukunft der Almen: Werden die Berge in wenigen Jahrzehnten nur noch "alpine Disneyländer" sein, wie es sich ein Tiroler Fremdenverkehrsmanager wünscht?
Lutz Maurer und Brita Steinwendtner zeigen, wie sich das Leben auf der Alm gewandelt hat.
(ORF)


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15:45
Stereo-Ton

Himmelsloch und Teufelsschlucht

Film von Lutz Maurer

(aus der ORF-Reihe "Universum"/"Land der Berge")

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In Jahrmillionen fraßen Gebirgsbäche bizarre Schluchten und tiefe Klammen in Österreichs Berge. Jahrhundertelang waren sie sagenumwobene Orte des Schreckens. Nur gelegentlich verirrten sich Hirten auf der Suche nach verstiegenem Vieh zu ihnen, durchstreiften Jäger sie, ...
(ORF)

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In Jahrmillionen fraßen Gebirgsbäche bizarre Schluchten und tiefe Klammen in Österreichs Berge. Jahrhundertelang waren sie sagenumwobene Orte des Schreckens. Nur gelegentlich verirrten sich Hirten auf der Suche nach verstiegenem Vieh zu ihnen, durchstreiften Jäger sie, waren sie Zufluchtsorte lichtscheuen Gesindels, wurden sie von Schmugglern begangen. Erst mit dem Beginn des modernen Alpinismus wurden sie touristisch erschlossen. Man entdeckte die bizarre Schönheit dieser Orte, versah ihre markantesten Plätze mit klingenden Namen.
Die Dokumentation "Himmelsloch und Teufelsschlucht" von Lutz Maurer zeigt einige der schönsten Klammen Österreichs.
(ORF)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

einfachluxuriös - zwei Frauen unterwegs

Sizilien

Mit Nina Havel und Pascale Bruderer

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Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
Sonne, Feuer, Leidenschaft - Sizilien bietet jede ...

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Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
Sonne, Feuer, Leidenschaft - Sizilien bietet jede Menge mediterrane Erlebnisse. Atemberaubende Naturschauplätze, zerklüftete Küsten und Traumstrände gehören dazu. Der Ätna, der größte Vulkan Europas, thront stolz über der Insel und sorgt mit seiner Daueraktivität für Spannung. Eine Reise wert sind aber vor allem die Sizilianer. Ein Volk, das seit Jahrhunderten die verschiedensten Besucher über sich ergehen lassen musste: Griechen, Römer, Vandalen, Byzantiner, Araber, Normannen, Franzosen und Spanier haben ihre Spuren hinterlassen. Man sagt über die Sizilianer, sie seien ein typisches Inselvolk: misstrauisch, introvertiert und doch überaus gastfreundlich. Die Schweizer Nationalrätin Pascale Bruderer ist luxuriös auf der Insel unterwegs. Sie trifft den berühmten Exbürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, besucht das exklusive Weingut Donnafugata in Marsala und wird von der letzten Gräfin von Palermo, Contessa Federico, zu einer Übernachtung in den Gemächern des Palazzo Conte Federico eingeladen. Nina Havel ist als Rucksacktouristin auf einfache Verkehrsmittel angewiesen: Die Vespa gehört dazu, aber auch die schon fast nostalgische dreirädrige "Ape" ist ein ideales Fortbewegungsmittel. Die Moderatorin trifft auf ihrer Reise die Familie von Sänger Piero Esteriore in Ciminna. Zu ihren Ehren spielt die Dorfkapelle vor der berühmten Chiesa Madre einen Walzer. Außerdem hilft Nina Havel mit beim traditionellen Fischfang auf der Insel Favignana. Höhepunkt der Reise ist der gemeinsame Ausflug der beiden Frauen auf den 3.200 Meter hohen Ätna. Sie besteigen den Vulkan zu Fuß und erleben hochalpine Verhältnisse im südlichen Sizilien.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Natur im Garten

Moderation: Karl Ploberger

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Karl Ploberger verrät die besten Tipps und Tricks rund um den Garten. Der jeweiligen Jahreszeit entsprechend zeigt er, was gerade gemacht werden muss - wobei ein möglichst chemiefreier Garten angestrebt wird. Karl Ploberger demonstriert in Privatgärten, wie mit ...
(ORF)

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Karl Ploberger verrät die besten Tipps und Tricks rund um den Garten. Der jeweiligen Jahreszeit entsprechend zeigt er, was gerade gemacht werden muss - wobei ein möglichst chemiefreier Garten angestrebt wird. Karl Ploberger demonstriert in Privatgärten, wie mit möglichst wenig Aufwand ein Garten optimal versorgt werden kann. Prachtvolle Ergebnisse von bewusster Gartenarbeit sind in der "Vorher-nachher"-Rubrik zu bestaunen.
(ORF)


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17:40
Stereo-Ton

Lebens(t)räume

Wohnen mit allen Sinnen

Das schmale Haus

Präsentiert von Robert Reumann

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Als ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel von Innen- und Außenraum lässt "das schmale Haus" kaum einen Kubikzentimeter des eigenen "Hoheitsbereichs" ungenutzt. An seiner schmalsten Stelle ist es nur etwa vier Meter breit.
"Lebens(t)räume" stellt außergewöhnliche ...
(ORF)

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Als ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel von Innen- und Außenraum lässt "das schmale Haus" kaum einen Kubikzentimeter des eigenen "Hoheitsbereichs" ungenutzt. An seiner schmalsten Stelle ist es nur etwa vier Meter breit.
"Lebens(t)räume" stellt außergewöhnliche Wohnobjekte vor, die oft in jahrelanger Arbeit umgesetzt wurden. Dabei dreht sich alles um qualitätsvolles, komfortables, individuelles und trotzdem bezahlbares Wohnen.
(ORF)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schreiende Seelen

Die posttraumatische Belastungsstörung PTBS

Film von Herbert Singer

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Weltweit hat das Militär ein sehr traditionelles Männerbild: Soldaten dürfen keine Schwäche zeigen. Das gilt ebenfalls für Polizisten und Feuerwehrleute. Psychische Erkrankungen wie die Posttraumatische Belastungsstörung PTBS passen nicht in dieses Bild. Der Mythos ...
(ARD/BR)

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Weltweit hat das Militär ein sehr traditionelles Männerbild: Soldaten dürfen keine Schwäche zeigen. Das gilt ebenfalls für Polizisten und Feuerwehrleute. Psychische Erkrankungen wie die Posttraumatische Belastungsstörung PTBS passen nicht in dieses Bild. Der Mythos vom "harten Mann" ist gerade für Soldaten äußerst folgenreich. Wenn der Sinn des Auslandseinsatzes in Frage gestellt wird und sich die Öffentlichkeit zuhause für die Leistung der Soldaten nicht interessiert, ist das zusätzlich belastend. Denn das Gefühl der Sinnhaftigkeit der beruflichen Tätigkeit ist von höchster Bedeutung. Gerade für die Verarbeitung von schwierigen Erfahrungen ist es ausschlaggebend, dass die Umwelt anerkennt, dass die Soldaten etwas Bedeutendes geleistet haben. Soldaten, die verwundet wurden oder Kameraden verloren haben, sind da oftmals besonders empfindlich. Experten glauben, dass nur rund ein Viertel der Erkrankten den Mut aufbringt, sich behandeln zu lassen. Bei den meisten Menschen ist die Scham stärker. An einer psychischen Erkrankung leidet man - und schweigt. Damit macht man sich und seinem sozialen Umfeld das Leben nicht selten zur Hölle. Es gibt viele Kranke, die große Angst haben, dass ihre Karriere durch die Bekanntgabe der Krankheit Schaden nehmen könnte. Gerade im Hinblick auf Traumata sollte aber eine Behandlung möglichst zeitnah erfolgen, um die rasche und vollständige Heilung zu ermöglichen.
Der Film "Schreiende Seelen" von Herbert Singer zeigt am Beispiel von Soldaten, eines ehemaligen Berufsfeuerwehrmanns und einer früheren Rettungsassistentin, wie sich ein Leben durch einen extremen oder durch viele kleine Vorfälle verändern kann.
(ARD/BR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

- Ausgebrannt
Das Ende der 100-Watt-Birne. nano auf der Suche nach
dem Leuchtstoff der Zukunft
- Ausgetüftelt
Der Bioniker Ingo Rechenberg will von den Überlebens-
strategien lernen
- Ausgegrenzt
Wissenschaftler gehen neue Wege um Schizophrenie besser
zu verstehen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Die Ordnung des Krieges - Werte für den bewaffneten Kampf?


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Nie wieder Krieg?

Für Danzig sterben?

Film von Andrzej Klamt

Erstausstrahlung

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In Danzig begann am 1. September 1939 mit den Schüssen der "Schleswig-Holstein" auf den polnischen Militärstützpunkt Westerplatte der Zweite Weltkrieg. 41 Jahre später wurde in Danzig, das nun offiziell Gdansk hieß, die freie Gewerkschaft "Solidarnosc" gegründet - ...

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In Danzig begann am 1. September 1939 mit den Schüssen der "Schleswig-Holstein" auf den polnischen Militärstützpunkt Westerplatte der Zweite Weltkrieg. 41 Jahre später wurde in Danzig, das nun offiziell Gdansk hieß, die freie Gewerkschaft "Solidarnosc" gegründet - die erste unabhängige Gewerkschaft innerhalb des einstigen Ostblocks. Sie kanalisierte den Widerstand der polnischen Arbeiter und läutete den Anfang vom Ende der von Stalin und den Westmächten in Jalta festgelegten politischen Teilung Europas ein. Die Stadt Danzig steht damit symbolisch für zwei zentrale historische Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Sie ist einer der wichtigsten Orte des Erinnerns in Europa. Wenn es ein Leitmotiv in der Geschichte Danzigs gibt, so ist es die "Freiheit". In der Zeit zwischen den Weltkriegen hieß sie "Freie Stadt Danzig". Als diese im September 1939 ans Deutsche Reich angeschlossen wurde, erklärten die Nationalsozialisten, dass erst jetzt die Stadt wahrhaft "frei" und deutsch sei. Kurz nach dem Krieg verkündeten die siegreiche Sowjetmacht und die polnischen Kommunisten, die Stadt sei nun "befreit". 1980 gründeten die polnischen Arbeiter in Danzig die erste freie und unabhängige Gewerkschaft im Ostblock und erreichten für knapp 18 Monate eine im sowjetischen Machtbereich bis dato nicht gekannte Freiheit des Wortes. Bis 1989 ebenfalls in Danzig durch Arbeiterstreiks und Verhandlungen mit den Machthabern der Beginn der friedlichen Revolution in Osteuropa eingeläutet wurde, die Freiheit und Demokratie brachte.
Der Film "Für Danzig sterben?" von Andrzej Klamt spürt mit einer Collage aus Interviews, seltenen Archivaufnahmen und Stadtimpressionen des heutigen Danzigs der Frage nach, wieso gerade die Stadt an der Mündung der Weichsel in die Ostsee Schauplatz zweier so folgenreicher Ereignisse des 20. Jahrhunderts wurde. Bedeutende Danziger wie Günter Grass, Pawel Huelle und Lech Walesa schildern ihre jeweils einzigartige Sicht auf die Stadt und deren bewegte Geschichte.

"Für Danzig sterben?" ist der Auftakt der Themenwoche "Nie wieder Krieg?" (31.8. - 5.9.2009), die zum 70. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs den Blick auf die gewalttätigen Konflikte auf unserem Globus richtet. Im Rahmen dieser Themenwoche folgt im Anschluss, um 21.00 Uhr, "Kulturzeit extra: Plessa. Partisanendorf".


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Nie wieder Krieg?

Kulturzeit extra: Plessa.Partisanendorf

Film von Siegfried Ressel

Erstausstrahlung

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Wenn Danzig für den Beginn des Zweiten Weltkriegs steht, kann Plessa für das Ende stehen. Von Plessa aus war das Kriegsgeschehen bis 1945 nur am Horizont sichtbar. Ende April aber wird das Dorf in wenigen Tagen zum Zentrum von Einnahme, Rückeroberung und brutaler ...

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Wenn Danzig für den Beginn des Zweiten Weltkriegs steht, kann Plessa für das Ende stehen. Von Plessa aus war das Kriegsgeschehen bis 1945 nur am Horizont sichtbar. Ende April aber wird das Dorf in wenigen Tagen zum Zentrum von Einnahme, Rückeroberung und brutaler Niederlage, ein Schauplatz gnadenloser Gefechte und Massaker. Nachdem die Rote Armee Plessa eingenommen hat, erobern es 500 Mitglieder der Waffen-SS zurück. Sie ermorden gemeinsam mit einigen Dorfbewohnern im Glauben an den Endsieg dort zurückgebliebene Sowjetsoldaten. Aber die Rotarmisten kommen wieder, brennen das "Partisanendorf" Plessa nieder, mehrere Familien begehen kollektiven Selbstmord. "Partisanendorf" nannten Russen das brandenburgische Provinznest noch Jahre nach dem Krieg. Wie kam es, dass sich das kleine Dorf kurz vor Kriegsende gegen die übermächtigen, russischen Besatzer auflehnte? Woher nahmen die Dörfler die wahnwitzige Vorstellung, das Ruder doch noch herumreißen, den Krieg noch gewinnen zu können?
Das Feature geht der Geschichte dieser bisher unerzählten sogenannten Partisanenkämpfe in Plessa nach. Der Potsdamer Autor Siegfried Ressel beleuchtet die verdrängten Spuren der selbsternannten Helden in Brandenburg und ein zu DDR-Zeiten nie aufgearbeitetes Kapitel deutscher Kriegsgeschichte.

Als nächsten Beitrag der Themenwoche "Nie wieder Krieg?" zeigt 3sat am Dienstag, 1. September, um 20.15 Uhr die erste Folge des zweiteiligen Fernsehfilms "Der Untergang".


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Tod aus dem Labor

Film von John A. Kantara

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Vor sieben Jahren wurde im Umfeld der Flugzeuganschläge des 11. September 2001 der 63-jährige Journalist Bob Stevens aus Florida getötet, weil er einen Brief mit Milzbranderregern öffnete. Außer Stevens starben durch die Brief-Anschläge im September und Oktober 2001 ...

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Vor sieben Jahren wurde im Umfeld der Flugzeuganschläge des 11. September 2001 der 63-jährige Journalist Bob Stevens aus Florida getötet, weil er einen Brief mit Milzbranderregern öffnete. Außer Stevens starben durch die Brief-Anschläge im September und Oktober 2001 noch vier weitere Menschen. Von den 17 Personen, die "nur" infiziert wurden, haben sich einige bis heute nicht erholt. Erkenntnisse über die Täter wurden nicht bekannt, aber man geht davon aus, dass Mitarbeiter der an Milzbrand forschenden Labore die Täter sein könnten. Erst durch doe Forschung an Bio-Kampfstoffen und deren Abwehr sind in solchen Laboren gefährlichere Varianten bekannter Erreger entstanden. Wissenschaftler haben es geschafft, Milzbranderreger gentechnisch so zu verändern, dass aus einem harmlosen Mäusepockenvirus ein gefährlicher Menschenkiller wird. Viele dieser Experimente sind "normale" Versuche an amerikanischen und europäischen Universitäten. Denn der Rechtsstaat müsse sich vor potenziellen Bio-Gefahren schützen, so das Argument. Doch seit dem Anschlag vor sieben Jahren hat es weltweit keinen weiteren Terrorangriff mit Bio-Waffen gegeben. Alles nur Panikmache?
Filmautor John A. Kantara geht in der "hitec"-Dokumentation "Tod aus dem Labor" der Frage nach, ob die Forschung mit den tödlichen Bio-Waffen notwendige Forschung ist, um die Bevölkerung zu schützen, oder ob diese Forschung nicht zu rechtfertigende Risiken in sich birgt und möglicherweise eine neue todbringende Gefahr überhaupt erst in die Welt entlässt.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Kreuz & Quer: Gebetsteppich und Dancefloor

Türkische Jugendkultur in Wien

Film von Thomas Grusch

Moderation: Doris Appel

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Sie kennen die neuesten Klingeltöne und surfen gern im Netz. Sie wissen, was "in" ist, ihr MP3-Player ist voll mit US-Hits, und sie sind politisch informiert. Türkischstämmige Jugendliche bekennen sich zum Islam und meistern den Spagat zwischen Dancefloor und ...
(ORF)

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Sie kennen die neuesten Klingeltöne und surfen gern im Netz. Sie wissen, was "in" ist, ihr MP3-Player ist voll mit US-Hits, und sie sind politisch informiert. Türkischstämmige Jugendliche bekennen sich zum Islam und meistern den Spagat zwischen Dancefloor und Gebetsteppich anscheinend auf ganz selbstverständliche Weise. Doch die beiden Kulturen zu verbinden und vielleicht auch an deren Schnittstelle zu leben, ist nicht immer ganz einfach.
Der Film von Thomas Grusch begibt sich auf die Suche nach dem Lebensgefühl türkischstämmiger Jugendlicher in Wien und begleitet drei Protagonisten aus verschiedenen sozialen Schichten durch einen Tag und eine Nacht. Sie sprechen über ihr Verständnis von Liebe, ihre Karrierepläne, ihre Heimat, ihr Leben in Wien, über Musik und darüber, ob und wie sich die Religion ihrer Eltern auf ihr eigenes Leben auswirkt.

Im Anschluss, um 23.00 Uhr, folgt in der Reihe "Kreuz & Quer" eine Diskussion zum Thema "Islam - europatauglich?".
(ORF)


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23:00
Stereo-Ton16:9 Format

Kreuz & Quer: Islam - europatauglich?

Mit Amani Abouzahra (Muslimische Jugend Österreich),
Mouhanad Khorchide (Soziologe), Rabeya Müller (islamische
Religionspädagogin) und Bassam Tibi (Islamwissenschaftler)
Gesprächsleitung: Günter Kaindlstorfer

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Die Migration von Muslimen nach Europa in den vergangenen Jahrzehnten ist eine Herausforderung sowohl für Europa als auch für den Islam selbst. Millionen Muslime haben in Europa ein neues Zuhause gefunden - und sind doch kulturell und religiös Fremde geblieben.
Wie ...
(ORF)

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Die Migration von Muslimen nach Europa in den vergangenen Jahrzehnten ist eine Herausforderung sowohl für Europa als auch für den Islam selbst. Millionen Muslime haben in Europa ein neues Zuhause gefunden - und sind doch kulturell und religiös Fremde geblieben.
Wie viel kulturelle Anpassung und religiöse Reform kann, ja muss Europa von ihnen fordern? Wie viel Verständnis für ihr Anderssein erwarten die Muslime? Oder aber hat der Islam als Religion und Lebensform trotz aller Rhetorik vom "Kampf der Zivilisationen" seine "Europatauglichkeit" längst bewiesen? Ohne eine kulturelle Anpassung, die religiöse Reformen erfordert, wird ein sogenannter "Euro-Islam" nicht möglich sein, sagen Befürworter eines adaptierten Islams. Aber braucht es überhaupt so etwas wie einen "Euro-Islam"? Ist es einer muslimischen Gesellschaft möglich, die Werteorientierung des Pluralismus und der Demokratie anzunehmen? Über diese und andere Fragen diskutiert Günter Kaindlstorfer in der Reihe "Kreuz & Quer" mit Musliminnen und Muslimen.
(ORF)


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:25
16:9 Format

Seitenblicke - Revue

Kult und Kultur des Beisammenseins


Die besten Beiträge der Woche des österreichischen Gesellschaftsmagazins "Seitenblicke".
(ORF)



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1:25
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:05
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)




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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Kreuz & Quer: Gebetsteppich und Dancefloor

(Wh.)


(ORF)


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3:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kreuz & Quer: Islam - europatauglich?

(Wh.)


(ORF)



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4:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Wälderhaus

(Wh.)


(ORF)



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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.