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Donnerstag, 13. August
Programmwoche 33/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Salzburger Bergwildnis

Film von Doris Fercher

(aus der Reihe "Stadt - Land - Österreich")

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Die Welt der Dreitausender ist wild, schroff, unzugänglich und lebensfeindlich. Es sind "besonders eindrucksvolle, formenreiche und für Österreich charakteristische Landschaften", so die offizielle Begründung für ihren Schutz als Nationalpark. Im Nationalpark "Hohe ...
(ORF/3sat)

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Die Welt der Dreitausender ist wild, schroff, unzugänglich und lebensfeindlich. Es sind "besonders eindrucksvolle, formenreiche und für Österreich charakteristische Landschaften", so die offizielle Begründung für ihren Schutz als Nationalpark. Im Nationalpark "Hohe Tauern" befinden sich die größten noch erhaltenen und geschützten Naturlandschaften Österreichs. Auch Jugendliche sollen diese Wildnis kennenlernen. Dafür sorgen Nationalpark-Aufseher, sogenannte "Ranger". Sie öffnen den jungen Menschen spielerisch die Augen für die ungewohnte Umgebung. Dass dabei auch einiges gelernt werden kann, ist kein Nachteil.
Die Dokumentation von Doris Fercher führt in den östlichsten Teil des Nationalparks "Hohe Tauern", den Salzburger Lungau.
(ORF/3sat)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Alpen ohne Grenzen

(Wh.)


(ORF)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:40
Stereo-Ton16:9 Format

Erlebnisreisen-Tipp: Baden Württemberg

Bio Urlaub im Kraichgau

Film von Klaus Kuderer


Rund um den Globus, von Friesland bis Neuseeland, stellt die Reihe "Erlebnisreisen-Tipp" interessante Reiseziele vor.
(ARD/WDR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Orientierung

Das Religionsmagazin des ORF

Moderation: Doris Appel


Das Religionsmagazin berichtet über Hintergründe und aktuelle Ereignisse aus den Weltreligionen. Einen Schwerpunkt bildet neben der Berichterstattung aus Österreich die Situation in Afrika und Lateinamerika.
(ORF)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

100% Urlaub

Nordafrika-spezial

Themen:
- Topziel: Libyen - Der Garten Allahs
- Städtetrip: Marrakesch
- Schon gewusst?: Nilkreuzfahrt, Ägypten
- Ein Hotel zum Verlieben: Zelthotel in Tunesien


Das Magazin ist ein Reiseführer mit konkreten Tipps und Infos für den Urlaub und gleichzeitig eine Einladung, von den schönsten Urlaubszielen zu träumen.
(ARD/SR)


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Northumbria - Küste der Pilger und Piraten

Film von Peter M. Kruchten

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Englands Norden - Grenzland, Zankapfel, Schmelztiegel. Kelten, Römer, Wikinger und Normannen haben dort gesiedelt, einander bekämpft, voneinander gelernt. Unweit der Stelle, wo der Fluss Tyne ins Meer mündet, liegt Newcastle, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs ...
(ARD/SR)

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Englands Norden - Grenzland, Zankapfel, Schmelztiegel. Kelten, Römer, Wikinger und Normannen haben dort gesiedelt, einander bekämpft, voneinander gelernt. Unweit der Stelle, wo der Fluss Tyne ins Meer mündet, liegt Newcastle, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Northumbria. Bis hinauf an den Tweed an der schottischen Grenze zog sich das Reich. An der Küste liegen so bedeutende Orte wie Lindisfarne, das Kloster des Heiligen Aidan, der mit seinen irischen Mönchen große Teile Mitteleuropas missionierte, sowie Bamburgh Castle, eine waffenstarrende Grenzlandfestung. Daneben findet man malerische Dörfer und Piratennester. Landeinwärts läuft ein langes, fast gerades Band von Küste zu Küste - Hadrians Wall. Seine Maße waren riesig: fünf Meter hoch, drei Meter breit und über 100 Kilometer lang. Der Sperrriegel sollte die nördlichste Provinz des römischen Kaiserrreichs vor Überfällen barbarischer Keltenstämme schützen.
"Northumbria - Küste der Pilger und Piraten" ist der erste von drei Filmen über den Norden Englands.
(ARD/SR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Landfrauenküche (5/7)

Eine kulinarische Reise

Habsburg, Aargau

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Zusammen mit ihrem Mann Martin, den drei Kindern und den Schwiegereltern lebt Erika Hubeli auf dem Lindenhof in Habsburg im Kanton Argau. Milchwirtschaft und Ackerbau sind die wirtschaftlichen Standbeine des mittelgroßen Familienbetriebs. Bei den Vorbereitungen für das ...

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Zusammen mit ihrem Mann Martin, den drei Kindern und den Schwiegereltern lebt Erika Hubeli auf dem Lindenhof in Habsburg im Kanton Argau. Milchwirtschaft und Ackerbau sind die wirtschaftlichen Standbeine des mittelgroßen Familienbetriebs. Bei den Vorbereitungen für das Landfrauen-Festessen erhält die vielbeschäftigte Bäuerin Verstärkung von der ganzen Familie. Ehemann Martin präpariert den Aargauer Zwetschgenbraten, den Erika Hubeli einige Tage im Voraus marinieren will. Dazu wird sie den Landfrauen ein Kartoffelsoufflé und Gemüsegarnituren servieren. Zur Vorspeise gibt es eine Pizza "à la Hubeli" mit frischem Spinat. Auch die beiden Töchter tragen zum Festessen bei. Sie ernten allabendlich nach Schule und Lehre die reifen roten Himbeeren für das Beerensorbet.
Siebenmal wird um die Wette gekocht: Bäuerinnen aus sieben Regionen der Deutschschweiz lassen die Zuschauer in ihre Töpfe blicken. Die siebenteilige Reihe "Landfrauenküche" porträtiert die jeweilige Gastgeberin, zeigt ihren Alltag und gibt Einblick in die Kulinarik der Region.


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14:10
Stereo-Ton16:9 Format

Newton

Wie funktiioniert das?

Wie funktioniert der Test einer NASA-Rakete, die Herstellung

eines Fernglases und wie wird aus Naturkautschuk ein

Moderation: Carolina Inama
Scheibenwischer gemacht?


Das österreichische Wissenschaftsmagazin informiert aus Labors, Forschungsstätten und von anderen Schauplätzen der Wissenschaft über das Neueste aus Wissenschaft und Forschung.
(ORF)


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14:35
Stereo-Ton

Zoo Zürich (4/6)

Das große Fressen

Dokumentarserie von Marianne Pletscher, Markus Matzner

und Barbara Krieger

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Fütterung im Zoo Zürich: Aus Platzgründen muss ein Wildrind getötet werden. Ein trauriges Ereignis, doch die Tiger und Wölfe freuen sich über diesen unerwartet großen Happen. Bei der Fütterung der Krokodile müssen die Tierpfleger aufpassen, dass die Eltern nicht ...

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Fütterung im Zoo Zürich: Aus Platzgründen muss ein Wildrind getötet werden. Ein trauriges Ereignis, doch die Tiger und Wölfe freuen sich über diesen unerwartet großen Happen. Bei der Fütterung der Krokodile müssen die Tierpfleger aufpassen, dass die Eltern nicht aus Versehen ihre Jungen verschlucken. Der Pinguinpfleger hat es einfacher: Seine Schützlinge stehen schon lange vorher in Reih und Glied und warten, bis er mit den begehrten Fischen kommt.
Vierte Folge der sechsteiligen Dokumentarserie "Zoo Zürich".


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rendezvous im Netz

Film von Katrin Eigendorf und Yvette Gerner

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Sie sind Soldaten, Studenten, Schüler und Auszubildende. Sie gehen auf Partys in Tel Aviv und Berlin, jobben in Sderot und Duisburg, beten in Synagogen, Moscheen und Kirchen zwischen Jerusalem und Berlin. Fünf israelische und fünf deutsche Jugendliche zwischen 16 und 23 ...

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Sie sind Soldaten, Studenten, Schüler und Auszubildende. Sie gehen auf Partys in Tel Aviv und Berlin, jobben in Sderot und Duisburg, beten in Synagogen, Moscheen und Kirchen zwischen Jerusalem und Berlin. Fünf israelische und fünf deutsche Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren zeigen einander ihren Alltag in ihrem Land, die Videokamera ist der ständige Begleiter. Asaad Zoabi ist einer von ihnen. Er stammt aus einem Dorf im Norden Israels, er ist israelischer Araber. Seit Kurzem studiert er in Tel Aviv, jobbt nachts in einem Supermarkt, liebt das Nachtleben der Stadt. "Wenn ihr meine Filme seht, sollt ihr euch fühlen, als ob ihr neben mir säßt, auf der Bank im Park, im Café, ich nehme euch überall mit." Neslihan Dogan ist Deutsche mit türkischen Wurzeln und wohnt in Duisburg. Sie ist bekennende Muslima und trägt ein Kopftuch. Sich in der deutschen Gesellschaft zu behaupten, ist eine ihrer täglichen Herausforderungen.
In der Dokumentation "Rendezvous im Netz" von Katrin Eigendorf und Yvette Gerner schildern fünf deutsche und fünf israelische Jugendliche in selbstgedrehten Videotagebüchern, was ihnen heute wichtig ist, was sie bewegt, was sie ängstigt. Der Blickwinkel ist subjektiv, nah und unverfälscht. Am Ende jedes Tagebuchs steht eine Frage an die anderen, so soll ein Dialog entstehen. "Wovor habt ihr Angst?" möchte Shai aus Sderot wissen, deren größte Angst die Kassam-Raketen sind, die ihre Stadt treffen. "Wo würdet ihr leben wollen, wenn es Israel nicht gäbe?" fragt Marie aus Berlin, ein Dritter interessiert sich einfach für die Zigarettenpreise bei den anderen. Die Fragen und Antworten zeigen, wie ähnlich Interessen und Probleme der Jugendlichen in beiden Ländern sind. Sie dokumentieren aber auch die großen Unterschiede im Alltag beider Länder und führen zu einem besseren Verständnis.


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Jenseits von Frankreich

Alltag in einer Pariser Vorstadt

Film von Susanne Freitag

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"Wenn Du hier Geld verdienst, ist es garantiert illegal erworben", sagt Zone. "Hier", das ist der Pariser Vorort La Courneuve - "Cité des 4.000", das Getto der 4.000. Schon als kleiner Junge war Zone Drogenkurier und hat sich langsam hochgearbeitet. Eine typische ...

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"Wenn Du hier Geld verdienst, ist es garantiert illegal erworben", sagt Zone. "Hier", das ist der Pariser Vorort La Courneuve - "Cité des 4.000", das Getto der 4.000. Schon als kleiner Junge war Zone Drogenkurier und hat sich langsam hochgearbeitet. Eine typische Karriere. "Vielleicht habe ich unschuldigen Menschen geschadet, aber ich musste ja von irgendetwas leben. Entweder die oder ich." Seit ein paar Monaten ist Zone Vater und will raus aus La Courneuve. Er träumt von einer Karriere als Musiker. Ein erstes Album hat er schon herausgegeben, mithilfe seines Jugendfreunds Alibi Montana. Der hat es geschafft, ist mit Musikvideos landesweit bekannt geworden. Früher war Alibi Chef eines Dealerrings. Wegen Mordversuchs hat er im Knast gesessen und fing dort an Musik zu machen. Nicolas Sarkozy hat ihn einmal als Beispiel für das "Gesindel, den Abschaum aus der Banlieue" zitiert. Heute ist er erfolgreich und damit Vorbild für Jugendliche. Radio- und Fernsehstationen laden ihn ein. Alibi ist zur Stimme der Banlieue geworden. Seine Videos spielen in La Courneuve, dort, wo sich ein verkommener Hochhausklotz an den anderen reiht. An die 30 Pläne zur Rettung der Banlieue hat es in Frankreich schon gegeben. Bislang war keiner erfolgreich.
Die Langzeitreportage von Susanne Freitag beginnt vor den großen Jugendkrawallen im Herbst 2005, mit denen La Courneuve wochenlang weltweit für Schlagzeilen sorgte. Fast vier Jahre lang war das Fernsehteam immer wieder dort, hat mehrere Bewohner regelmäßig getroffen. Sie geben einen sehr persönlichen Einblick in ihren Alltag, das Getto, ihr Zuhause wider Willen. Jeder versucht dort auf seine Weise, das Leben, so gut es geht, zu meistern. Der Film zeigt eine Parallelgesellschaft, in der soziales Elend, Armut und Gewalt den Alltag bestimmen. Die Banlieue bleibt ein soziales Pulverfass - nur 15 Kilometer entfernt von der Prachtstraße Champs Elysées.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Chamäleon - Leben in Farbe

Film von Adam Schmedes

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Das europäische Chamäleon lebt in Portugal, Spanien und Griechenland. Auf der Peloponnes wurde kürzlich eine neue Chamäleon-Art entdeckt. Sie wurden für europäische Chamäleons gehalten, bis ein Experte einen Sporn an ihrer Ferse entdeckte, der sie als afrikanische ...

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Das europäische Chamäleon lebt in Portugal, Spanien und Griechenland. Auf der Peloponnes wurde kürzlich eine neue Chamäleon-Art entdeckt. Sie wurden für europäische Chamäleons gehalten, bis ein Experte einen Sporn an ihrer Ferse entdeckte, der sie als afrikanische Chamäleons auswies. Die Europa nächstgelegene Heimat des afrikanischen Chamäleons liegt bei Alexandria, der großen Hafenstadt der Antike. Vielleicht ist die Reptilie mithilfe des Menschen - womöglich bereits in der Antike - übers Mittelmeer gereist. Chamäleons sind faszinierende Tiere. Allein ihre Jagdtechnik ist einzigartig: Das Chamäleon schnellt seine Schleuderzunge wie eine Rakete aus dem Maul. Dank eines Sekrets haftet die Beute an der Zungenspitze und wird ins Maul gezogen. Phänomenal ist auch die Sehfähigkeit. Das Chamäleon kann beide Augen unabhängig voneinander bewegen, also gleichzeitig nach vorn und nach hinten schauen. Und sein Farbwechsel verrät den Stimmungswandel, die Nervosität. Dank seiner Tarnmuster verschmilzt es mit der Umgebung. Doch die Tarnung hilft nur bedingt. Zu häufig endet das Leben der Tiere im Terrarium. Immer wieder werden Exemplare der bedrohten Art verschleppt. Umso wichtiger ist die Arbeit der Naturschützer, die den Lebensraum der Tiere rund um die Lagune auf der Peleponnes bewachen und die Gelege schützen.
Die Dokumentation von Adam Schmedes folgt einem Chamäleonweibchen, das sich auf den Weg zum Strand macht, um im feuchten Sand seine Eier abzulegen. Nach elf Monaten schlüpfen 70 Tiere.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Schleswig-Holstein

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/NDR/3sat)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Mit 200 Kühen sind sie dabei

Eine Bauernfamilie kämpft um ihren Hof

Film von Michael Schatz

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Die Milchbauern Dorothee und Johannes Kruck und ihre sechs Kinder stehen am Scheideweg: Durch den dramatischen Milchpreisverfall können sie sich kaum noch ernähren. Rund um die Uhr sind sie auf ihrem Mehrgenerationenhof im Hohenloher Land im Einsatz. 7.000 Euro Verlust ...

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Die Milchbauern Dorothee und Johannes Kruck und ihre sechs Kinder stehen am Scheideweg: Durch den dramatischen Milchpreisverfall können sie sich kaum noch ernähren. Rund um die Uhr sind sie auf ihrem Mehrgenerationenhof im Hohenloher Land im Einsatz. 7.000 Euro Verlust monatlich sind auch durch noch härteren Arbeitseinsatz der ganzen Familie nicht mehr wettzumachen. Mit ihrem Schicksal sind die Krucks kein Einzelfall: Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 10.000 Höfe und mitten in der Wirtschaftskrise wird die Lage der Landwirte immer schlechter. In dieser schwierigen Situation versucht bei den Krucks nun jeder auf seine Weise, die Gemeinschaft zu retten: Vater Johannes organisiert Protestaktionen beim Bauernverband, Mutter Dorothee spart beim Einkaufen und im Haushalt, und Oma Hedwig bewirtschaftet mit ihren 74 Jahren den Gemüsegarten für die Familie und arbeitet nebenbei noch in der Altenpflege. Selbst die Jüngsten packen mit an und versorgen nach ihren Schulaufgaben die Schweine und Ziegen. Philipp, der älteste Sohn und für den Hof vorgesehene Erbe, hat eine gewagte Idee: Aus dem Mist der 200 Kühe will er Strom erzeugendes Biogas produzieren und dann verkaufen. Greift der Plan, könnte dies den Hof erhalten. Doch schafft es der 19-Jährige, die Bank von der Lukrativität dieses Projekts zu überzeugen und den für den Bau einer Biogas-Anlage nötigen Kredit zu ergattern?
Film über das Schicksal der Bauerfamilie.


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18:30
16:9 Format

nano extra: Illusion der Freiheit

Wie die Neurologie unser Weltbild in die Krise stürzt

Film von Malte Linde

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Der Glaube an den freien Willen ist ein Fundament unserer Kultur: Nur wenn wir davon ausgehen, dass Entscheidungen bewusst und selbstständig getroffen werden können, hat unser Wertesystem Bestand. Kategorien wie "gut" und "böse" verlieren dramatisch an Bedeutung, wenn ...

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Der Glaube an den freien Willen ist ein Fundament unserer Kultur: Nur wenn wir davon ausgehen, dass Entscheidungen bewusst und selbstständig getroffen werden können, hat unser Wertesystem Bestand. Kategorien wie "gut" und "böse" verlieren dramatisch an Bedeutung, wenn der Einzelne nicht in der Lage ist, sich für "richtig" oder "falsch" zu entscheiden. Vor allem Neurologen setzen sich seit einigen Jahren vermehrt mit dieser Frage auseinander. Zahlreiche Experimente legen den Schluss nahe, dass der Mensch keineswegs Herr über seine eigenen Entscheidungen ist. Das berühmte "Libet-Experiment" etwa will beweisen, dass er nicht einmal bei einfachen Aktionen wie dem Heben der rechten oder linken Hand bewusst entscheiden kann. Andere Untersuchungen zeigen, dass das Unterbewusstsein Entscheidungen trifft, weil das bewusste Denken viel zu langsam ist, um verfügbare Informationen tatsächlich zu verarbeiten. Keines dieser Experimente ist in seiner Auslegung unstrittig. Doch selbst wenn eine Versuchsanordnung zweifelsfrei belegen könnte, dass der Wille nicht frei ist - wäre man überhaupt in der Lage, ein solches Ergebnis zu akzeptieren?
"nano extra: Illusion der Freiheit" beleuchtet, was die Wissenschaft über den freien Willen herausgefunden hat. Der Film geht der Frage nach dem freien Willen jedoch nicht nur in einem wissenschaftlichen Sinne nach, sondern beschreibt in einer subjektiven Bildsprache, welche Empfindungen und psychischen Prozesse mit der Sehnsucht nach freien Entscheidungen verknüpft sind.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

 IM -Bürgermeister - die schwierige
Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ile d'Ouessant

Insel der Leuchttürme

Film von Carola Wittrock

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Ouessant, die Insel am Ende der Welt: Einsam liegt sie inmitten der wildesten atlantischen Gewässer. Umgeben von Leuchttürmen, die Schiffen schon seit Jahrhunderten den Weg weisen. Jährlich ziehen 50.000 Containerschiffe, Frachter, Passagierschiffe und Tanker ...
(ARD/HR)

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Ouessant, die Insel am Ende der Welt: Einsam liegt sie inmitten der wildesten atlantischen Gewässer. Umgeben von Leuchttürmen, die Schiffen schon seit Jahrhunderten den Weg weisen. Jährlich ziehen 50.000 Containerschiffe, Frachter, Passagierschiffe und Tanker nordwestlich an der Insel vorbei, um in den Ärmelkanal zu gelangen. Ein atlantischer Highway mit gefährlichen Strömungen und Riffen, auf dem es immer wieder zu Unglücksfällen kommt. Eine der schlimmsten Havarien war der Schiffbruch der "Amoco Cadiz", bei der über 220.000 Tonnen Rohöl ins Meer flossen und die bretonische Küste auf einer Länge von 360 Kilometern verseuchten. Nach dieser Katastrophe wurde Anfang der 1980er Jahre der atlantische Highway rund um die Insel neu geregelt. Es entstand die "Rail d'Ouessant", die "Schiene von Ouessant". Um sie zu überwachen, baute man neben dem ältesten Leuchtturm, dem Stiff, einen 72 Meter hohen Radarturm. Gleichzeitig entstand auf dem Festland, in der Nähe von Brest, das Kontroll- und Überwachungszentrum Cross Corsen, dessen Hauptaufgabe die Koordination der Seenotrettung ist.
Der Film von Carola Wittrock zeigt das Leben auf der Insel der Leuchttürme.
(ARD/HR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

scobel

mehr wissen über: Weisheit

Mit den Gästen:
Prof. Dr. Wolf Singer (Leiter des Max-Planck-Institut
für Hirnforschung, Frankfurt),
Prof. Dr. Ursula Staudinger (Vizepräsidentin der
Jacobs University Bremen und Präsidentin der
Deutschen Gesellschaft für Psychologie) und
Muho Noelke (Abt des japanischen Zen-Klosters Antaiji)

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Was ist Weisheit, und wie wird man weise? Manche meinen, es sind innere Reife und die Lebenserfahrungen, die einen Menschen weise werden lassen. Kann Weisheit erlernt werden - und wenn ja, wäre es vorstellbar, sie als Unterrichtsfach zu lehren?
"scobel" fragt nach ...

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Was ist Weisheit, und wie wird man weise? Manche meinen, es sind innere Reife und die Lebenserfahrungen, die einen Menschen weise werden lassen. Kann Weisheit erlernt werden - und wenn ja, wäre es vorstellbar, sie als Unterrichtsfach zu lehren?
"scobel" fragt nach der Bedeutung von Weisheit in Politik und Gesellschaft. Gäste der Sendung sind der Leiter des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt, Professor Dr. Wolf Singer, die Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Professor Dr. Ursula Staudinger, sowie Muho Noelke, der Abt des japanischen Zen-Klosters Antaiji.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Schönste aus Bitterfeld

Fernsehfilm, Deutschland 2003

Darsteller:
GiselaAstrid Meyerfeldt
MarleneDoreen Jacobi
JanaMarie-Luise Schramm
KattrinWolke Hegenbarth
SchruscheSophie Karbjinski
Stefan BlumHannes Jaenicke
Bruno BergOliver Korittke
u.a.
Buch: Regine Kühn
Buch: Andreas Klich
Buch: Tobias Saalfeld
Regie: Matthias Tiefenbacher

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Bitterfeld kurz vor der Wende: Der Himmel über der Stadt ist ebenso grau wie der Alltag der Arbeiterinnen, die in einem Chemiekombinat ihr Geld verdienen. Auch vom "Internationalen Frauentag" ist nichts zu erwarten außer Kaffee und Kuchen - zumindest dann, wenn die ...
(ARD/WDR)

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Bitterfeld kurz vor der Wende: Der Himmel über der Stadt ist ebenso grau wie der Alltag der Arbeiterinnen, die in einem Chemiekombinat ihr Geld verdienen. Auch vom "Internationalen Frauentag" ist nichts zu erwarten außer Kaffee und Kuchen - zumindest dann, wenn die Feierlichkeiten genauso staatstragend ablaufen werden wie immer. Genau das soll in diesem Jahr jedoch nicht geschehen. Die Frauen - allen voran Gisela - haben nämlich eine Idee: Eine Misswahl soll her -, und damit ein bisschen Glamour in Bitterfeld. Leicht gemacht wird den Frauen der Weg auf den Catwalk aber keinesfalls. Gisela etwa, dreifache alleinerziehende Mutter, plagen jede Menge familiäre Probleme. Die Schwäche ihrer 16-jährigen Tochter Jana für lautstarke Musik scheint sie in Erziehungsangelegenheiten vollkommen taub zu machen. Auch in der Ehe der ältesten Tochter Kattrin läuft einiges schief. Und Giselas mal Freund, mal Exfreund Bruno schafft es nicht, seine Frau zu verlassen. Außer freitags. Dann sind Schäferstündchen mit Gisela angesagt. Und wo soll die Misswahl überhaupt stattfinden? Im Rathaus? Der Bürgermeister ist für weibliche Reize zwar durchaus empfänglich. Aber Misswahlen - kommt so etwas nicht vom Klassenfeind? Schließlich dauert es nicht lange, bis sich auch die Stasi in Gestalt des ungemein verständnisvollen Schnauzbartträgers Mueller für die Causa Bitterfeld zu interessieren beginnt. Doch entschlossen treiben die Schönen aus Bitterfeld die Vorbereitungen zur Misswahl voran.
Fernsehkomödie mit Astrid Meyerfeldt, Doreen Jacobi und Hannes Jaenicke.
(ARD/WDR)


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23:50
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:20
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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1:05
Stereo-Ton16:9 Format

In einem anderen Leben

Fernsehfilm, Deutschland 2003

Darsteller:
Lena TeuschSabrina White
Willi LandgrafMax von Thun
Dr. W. LandgrafHans-Michael Rehberg
Frau LandgrafIrm Hermann
LoreHannah Herzsprung
MarliesImogen Kogge
u.a.
Literarische Vorlage: Willy Purucker
Buch: Willy Purucker
Regie: Manuel Siebermann

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Kriegswinter 1944/45 im besetzten Polen: Lena Teusch, eine deutschstämmige Sintizza, ist die einzige Überlebende ihrer Familie. Alle Familienmitglieder sind im Konzentrationslager ermordet worden. Nur ihr gelang es, von einem KZ-Transporter zu fliehen. Sie findet Arbeit ...
(ARD/BR)

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Kriegswinter 1944/45 im besetzten Polen: Lena Teusch, eine deutschstämmige Sintizza, ist die einzige Überlebende ihrer Familie. Alle Familienmitglieder sind im Konzentrationslager ermordet worden. Nur ihr gelang es, von einem KZ-Transporter zu fliehen. Sie findet Arbeit als Putz- und Küchenfrau in einem deutschen Wehrmachtslazarett und lernt den verletzten junge Soldat Willi Landgraf kennen. Nach einigem Zögern entwickelt sich zwischen Lena und Willi eine Liebesbeziehung. Doch das Glück ist gefährdet, als Lenas Identität vom Zahlmeister entdeckt wird. Zufällig sieht er auf ihrem Unterarm die KZ-Nummer mit dem "Z", das sie als "Zigeunerin" ausweist. Als er zudringlich wird, wehrt sich Lena. Er stürzt und bleibt tot liegen. Sie muss flüchten. Willi hält zu Lena und flieht mit ihr. Auf dieser Flucht wird Willi erneut schwer verletzt und überlebt die darauf folgende Rettungsaktion nicht. Lena findet 1945 Unterschlupf in einem "Zigeunerlager" in einem kleinen Ort bei München. Sie ist inzwischen Mutter und möchte Willis Eltern deren Enkel vorstellen. Als sie jedoch in Eberfing eintrifft, erkennt sie, dass sich an den Vorurteilen gegenüber den Sinti auch nach Kriegsende nichts geändert hat. Lena entscheidet spontan, doch nichts von ihrer Beziehung zu Willi preiszugeben. Aber Mandarina, eine Freundin Lenas, konfrontiert Dr. Landgraf mit den Tatsachen. Wird er den Kontakt zu seinem Enkel suchen - dem Kind seines Sohnes und einer "Zigeunerin"?
Fernsehfilm mit Max von Thun und Sabrina White.
(ARD/BR)


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2:55
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
3:30
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)




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4:25
Stereo-Ton16:9 Format

Club 2

Thema: Droht ein neuer Klassenkampf?

Mit Elmar Altvater (Politikwissenschafter, FU Berlin),
Claus Raidl (Präsident der OENB,
Vorstandsvorsitzender Böhler-Uddeholm AG),
Christian Ortner (Journalist), Christian Felber
(Autor, Attac Österreich) und Tina Leisch
(Regisseurin)
Gesprächsleitung: Michael Köhlmeier


"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - mit Open End. Zu jeder Sendung sind circa sechs Gäste geladen, die etwas zu sagen haben.
(ORF)

Sendeende: 6:05 Uhr