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Sonntag, 9. August
Programmwoche 33/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Air und Ténéré, Niger

Niemandsland in Sand und Felsen

Film von Albrecht Heise

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Zwei Landschaften nebeneinander in der südlichen Sahara: das Air, ein 1.944 Meter hohes Hochgebirge, das aussieht wie eine Mondlandschaft, und gleich daneben die Ténéré, eine Wüste mit ockerfarbenen Dünen. Vereinzelt finden sich dort Wadis, Täler mit spärlicher ...
(ARD/SWR)

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Zwei Landschaften nebeneinander in der südlichen Sahara: das Air, ein 1.944 Meter hohes Hochgebirge, das aussieht wie eine Mondlandschaft, und gleich daneben die Ténéré, eine Wüste mit ockerfarbenen Dünen. Vereinzelt finden sich dort Wadis, Täler mit spärlicher Vegetation, in denen die letzten Wüstenbewohner als Nomaden zu überleben versuchen. Seit 1991 sind die beiden gegensätzlichen Landschaften UNESCO-Weltnaturerbe.
Albrecht Heise begibt sich auf eine Reise durch die Naturparks Air und Ténéré, die weder Straßen noch Wege haben.
(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Susanne Lütz:

Wer regiert die Welt, oder: Wer steuert die Globalisierung?

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Ein funktionierendes Finanzsystem stellt Liquidität für andere Wirtschaftssektoren, private Konsumenten und den Staat bereit. In ihrer Rolle als Vermittler zwischen Kapitalgeber und Kapitalnehmer überbrücken Banken Fristen und Zeiträume beim Verleih von Geld. Der ...
(ARD/SWR)

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Ein funktionierendes Finanzsystem stellt Liquidität für andere Wirtschaftssektoren, private Konsumenten und den Staat bereit. In ihrer Rolle als Vermittler zwischen Kapitalgeber und Kapitalnehmer überbrücken Banken Fristen und Zeiträume beim Verleih von Geld. Der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung des Bankengeschäfts stehen jedoch erhebliche Sicherheitsrisiken gegenüber. Da Banken als Multiplikatoren auftreten, kann ihre Zahlungsunfähigkeit weitreichende Kettenreaktionen nach sich ziehen, wie in der aktuellen Finanzkrise deutlich wurde. Im Krisenfall sind es die Zentralbank oder der Staat, die als Finanziers einspringen müssen und die Kosten privat erzeugter Risiken übernehmen. Die Rahmenbedingungen des Finanzgeschäfts haben sich im Zuge der Globalisierung allerdings grundlegend verändert.
Professor Dr. Susanne Lütz lehrt Internationale Politische Ökonomie an der Freien Universität Berlin. In ihrem Vortrag zeichnet sie die schrittweise Herauslösung der Finanzmarkttransaktionen aus den Grenzen des Nationalstaats nach, zeigt die Entstehungsfaktoren der aktuellen Finanzkrise auf und diskutiert die Möglichkeiten und Grenzen politischer Regulierung des Marktgeschehens auf nationaler und transnationaler Ebene.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (183)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Hans Magnus Enzensberger


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Philosophie der Gefühle (4/5)

Poesie der Emotionen: Welche Sprache sprechen Gefühle?

Gespräch mit dem Sprachtheoretiker Johannes Fehr

und dem Psychologen Dietrich Dörner
(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Wie sagen, was man fühlt? Verfälscht Sprache das unmittelbare Gefühl? Sind Emotionen schon Gefühle? Wie wollen wir uns überhaupt über Gefühle verständigen, wenn sich doch alle einig sind, dass Gefühle eine "andere" Sprache sind? Sprache und Gefühl - zwei ...

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Wie sagen, was man fühlt? Verfälscht Sprache das unmittelbare Gefühl? Sind Emotionen schon Gefühle? Wie wollen wir uns überhaupt über Gefühle verständigen, wenn sich doch alle einig sind, dass Gefühle eine "andere" Sprache sind? Sprache und Gefühl - zwei scheinbar gegensätzliche Systeme, und doch kommt das eine ohne das andere nicht aus, um eine menschliche Verständigung zu gewährleisten.
In der vierten Folge der "Sternstunde Philosophie"-Reihe "Philosophie der Gefühle" geht Nathalie Wappler gemeinsam mit ihren Gästen den literatur- und kognitionswissenschaftlichen Schwierigkeiten auf den Grund, über Gefühle zu sprechen.


10:15

Der Eiserne Vorhang

Theater in Berlin - eine politische Biografie

Film von Ullrich Kasten und Hans-Dieter Schütt

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Winston Churchill gebrauchte 1946 den Begriff "Eiserner Vorhang" als politische Metapher. Was Deutschland in Ost und West trennt, schafft auch zwei Theaterländer, und die Grenze befindet sich mitten in Berlin. Schon im Mai 1945 sind vier Berliner Bühnen wieder ...
(ARD/RBB)

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Winston Churchill gebrauchte 1946 den Begriff "Eiserner Vorhang" als politische Metapher. Was Deutschland in Ost und West trennt, schafft auch zwei Theaterländer, und die Grenze befindet sich mitten in Berlin. Schon im Mai 1945 sind vier Berliner Bühnen wieder spielbereit. Die Stadt liegt in Schutt und Asche, die Leute sind nach Essbarem unterwegs, aber viele stehen auch Schlange: nach Theaterkarten. Die Intelligenz kehrt aus der Emigration zurück, sie kommt aus Amerika, der Schweiz, aus Russland, aus West und Ost nach Berlin.
Das Theater als glänzender und beschlagender Spiegel der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, von der Nachkriegszeit über die politischen Umbrüche der bewegten 1960er Jahre bis in die Gegenwart: Die Dokumentation von Ullrich Kasten und Hans-Dieter Schütt erzählt Berliner Theatergeschichte als dramatische, schicksalhafte, widersprüchliche, komische, illustre Verzahnung von Lebens- und Zeitläufen. Der Film erinnert an ein Theater, das sich in vielen Hoffnungen verlor und immer wieder alles aufs Spiel setzte: von Erwin Piscator bis Thomas Ostermeier, von Peter Stein bis Frank Castorf.
(ARD/RBB)


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

Heimat Moderne

Menschen im Hansaviertel

Dokumentarfilm von Studierenden des Bereichs

Kulturjournalismus der Universität der Künste Berlin,
Deutschland 2008

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Vor rund 50 Jahren entstand das Berliner Hansaviertel im Rahmen der Internationalen Bauausstellung. Berühmte internationale Architekten wie Egon Eiermann, Alvar Aalto und Oscar Niemeyer entwarfen dafür architektonische Visionen und wollten die Idee einer modernen ...
(ARD/RBB)

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Vor rund 50 Jahren entstand das Berliner Hansaviertel im Rahmen der Internationalen Bauausstellung. Berühmte internationale Architekten wie Egon Eiermann, Alvar Aalto und Oscar Niemeyer entwarfen dafür architektonische Visionen und wollten die Idee einer modernen westlichen Stadt mitten im Berliner Tiergarten verwirklichen. "Die Stadt von Morgen" nannte man das ungewöhnlichste Bauvorhaben im sozialen Wohnungsbau der Nachkriegsmoderne - Design und Funktionalität durchdrungen von Grün. Wer dort einziehen durfte, wurde beneidet. Wie lebt es sich heute in dieser Bau-Ikone der 1950er Jahre? Was ist geblieben von den Visionen der Moderne?
Der Dokumentarfilm "Heimat Moderne", den Studierende des Bereichs Kulturjournalismus der Universität der Künste in Berlin erstellt haben, begleitet fünf Menschen im Hansaviertel, wie die quirlige Shirley, die im sogenannten Schwedenhaus die Gemeinschaft zusammenhält, und den jungen Architekten Marc-Philip, der mit viel Mühe den alten Linoleumboden wieder freigelegt hat. Die Protagonisten erzählen von ihrer Kindheit, nachbarschaftlichen Beziehungen und den Besonderheiten dieses noch immer ungewöhnlichen Stadtviertels. Im Porträt der Bewohner entsteht so zugleich ein Porträt dieses städtebaulichen Projekts.
(ARD/RBB)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Monica Bleibtreu

oder Die späte Liebe zum Erfolg

Film von Ulrike Bremer

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Sie war schon Mitte 50, als sie als Schauspielerin berühmt wurde: Monica Bleibtreu (1944 - 2009), die Frau mit den vielen Gesichtern. Sie war uneitel genug, sich per Maske und Beleuchtung die Spuren von Alter und Krankheit verpassen zu lassen, wenn es die Rolle ...
(ARD/HR)

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Sie war schon Mitte 50, als sie als Schauspielerin berühmt wurde: Monica Bleibtreu (1944 - 2009), die Frau mit den vielen Gesichtern. Sie war uneitel genug, sich per Maske und Beleuchtung die Spuren von Alter und Krankheit verpassen zu lassen, wenn es die Rolle erforderte. Sie suchte sich ihre Figuren nicht nach dem Image der erotisch attraktiven reifen Frau aus, ihre Film-Protagonistinnen strahlten oft eher eine herbe Vitalität und einen Lebenstrotz aus, was ihnen eine ganz eigene Faszination und auch Schönheit verlieh. Dabei ist Monica Bleibtreu trotz ihres späten Ruhms seit Jahrzehnten Theaterurgestein und spielte sich viele Jahre quer durchs Bühnen-Repertoire. Ihren wirklichen Durchbruch hatte sie jedoch erst 2002 mit der Darstellung der Katja Mann in Heinrich Breloers preisgekröntem Fernseh-Film "Die Manns - ein Jahrhundertroman". Dann aber hagelte es Charakterrollen für die wandlungsfähige Schauspielerin, die ihre Leidenschaft für die Schauspielerei mit höchster Professionalität zu verbinden wusste. Sie liebte die Rollen von Grenzgängerinnen, wie der krebskranken alten Frau in Rainer Kaufmanns Film "Marias letzte Reise" (2005), für die sie den Deutschen Fernsehpreis erhielt. Oder die Darstellung einer alten Klavierlehrerin in der Chris Kraus' Produktion "Vier Minuten" (2006), die ihr den Deutschen Filmpreis bescherte.
Der Film von Ulrike Bremer geht dem Lebensweg Monika Bleibtreus nach, die von sich sagte: "Erfolg haben immer die anderen, hab ich gedacht, früher bin ich davongelaufen, wenn's zu gut lief."
(ARD/HR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
VPS 13:04

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wien mit allen Sinnen

Film von Doris Hochmayr


(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Hallo Nachbarn (2/2)

Die Brunnenstraße

Film von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich

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Die Brunnenstraße: Zur Kaiserzeit verband sie das Stadtzentrum mit den nördlichen Vororten, in den 1920er Jahren entwickelte sie sich zum Ku'damm des Nordens. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie lange Jahre durch die Mauer geteilt, und bis heute ist die Brunnenstraße von ...
(ARD/RBB)

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Die Brunnenstraße: Zur Kaiserzeit verband sie das Stadtzentrum mit den nördlichen Vororten, in den 1920er Jahren entwickelte sie sich zum Ku'damm des Nordens. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie lange Jahre durch die Mauer geteilt, und bis heute ist die Brunnenstraße von Gegensätzen geprägt. Wie kaum eine andere Berliner Straße versinnbildlicht sie die Teilung der Stadt. An der Bernauer Straße ist der einstige Grenzstreifen nach fast zwei Jahrzehnten immer noch erkennbar: von Gras und Wildblumen überwuchert, zeigen sich die Narben im Stadtbild. Die Straße selbst wechselt ständig ihr Gesicht, an einer Ecke hip, anderswo ein Hauch Provinz, schrill und idyllisch zugleich. Eine Allerweltsgegend ist die Brunnenstraße jedenfalls nicht.
Zweite Folge einer zweiteiligen Reportage über Berliner Straßen und Plätze, die durch den "Eisernen Vorhang" getrennt waren.
(ARD/RBB)


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14:00
Stereo-Ton

Tierspital (2/7)

Das unfolgsame Hundekind

Dokumentarserie von Marianne Pletscher,

Markus Matzner und Regula Tobler

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Kyro, ein junger Mischlingshund unbekannter Herkunft, wird vom Tierspital-Arzt nach einem Beinbruch in die sogenannte Prägungsspielgruppe für Welpen geschickt - eine Art Hundekindergarten. Pferd Curioso erholt sich nur schlecht von seiner Darmoperation und macht ...

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Kyro, ein junger Mischlingshund unbekannter Herkunft, wird vom Tierspital-Arzt nach einem Beinbruch in die sogenannte Prägungsspielgruppe für Welpen geschickt - eine Art Hundekindergarten. Pferd Curioso erholt sich nur schlecht von seiner Darmoperation und macht weiterhin allen Sorgen. Sally, die verunglückte Katze aus Deutschland, wird operiert und scheint großes Glück zu haben. Auch Alissa, das an der Leber operierte Lieblingshündchen der Kleintierabteilung, macht große Fortschritte. Ein spektakulärer Neueintritt ist der Leguan Peterli, der verschiedene unerklärliche Verletzungen hat.
Zweite Folge der siebenteiligen Dokumentarserie "Tierspital".


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14:30
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schlosshotel Orth (12/20)

Fernsehserie, Österreich/Deutschland 1999

Unter Verdacht

Darsteller:
Wenzel HoferKlaus Wildbolz
Fanny StroblNicole R. Beutler
GeorgSascha Wusow
SissyAndrea Lamatsch
Dr. TillmannMarianne Nentwich
u.a.
Buch: Gabriele Weth
Regie: Karl Kases

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Eva und ihre Tochter Lilo kommen im Schlosshotel an. Gleich auf den ersten Blick findet Lilo dort alles ziemlich ätzend: den freundlichen Wenzel und den braven Franzl ebenso wie ihre ewig psychologisierende Mutter. Doch etwas erregt bald Lilos Interesse: Varga, ein ...
(ORF)

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Eva und ihre Tochter Lilo kommen im Schlosshotel an. Gleich auf den ersten Blick findet Lilo dort alles ziemlich ätzend: den freundlichen Wenzel und den braven Franzl ebenso wie ihre ewig psychologisierende Mutter. Doch etwas erregt bald Lilos Interesse: Varga, ein seltsamer Gast, der ihr äußerst verdächtig erscheint. Lukas, der vom ersten Augenblick an von Lilo fasziniert ist, unterstützt sie bei ihren Nachforschungen. Zusammen mit Franzl heften sich die beiden an Vargas Fersen und verfolgen ihn zu Jakobs Grundstück, wo Varga offenbar eine ganz bestimmte Stelle sucht. Schließlich ertappen die drei ihn bei Nacht und Nebel, als er genau dort etwas vergräbt. Sissy geht es zusehends besser. Sogar ein paar Schritte kann sie schon gehen. Georg ist zu einem Vortrag bei einer forstwirtschaftlichen Weiterbildung eingeladen. Dort begegnet er unerwartet Andrea Papst wieder. Nach den ersten Sekunden Unsicherheit beschließen sie, ein Glas Wein zusammen zu trinken. Beide spüren die gegenseitige Zuneigung, und gäbe es Sissy nicht, wäre Georg einer Romanze nicht abgeneigt. Fanny kümmert sich währenddessen um die kleine Rosa. Fanny und Vinzenz haben zwar beschlossen, ein eigenes Kind zu bekommen, aber bis dahin ist Rosa der Mittelpunkt ihres Lebens. Sissy, die sich schon darauf freut, bald nach Hause zu dürfen, bricht plötzlich zusammen. Mit Blaulicht wird sie ins Spital gebracht, die Ärzte kämpfen um ihr Leben. Doch alle Wiederbelebungsversuche misslingen. Sissy stirbt in Georgs Armen.
Zwölfte Folge der Fernsehserie "Schlosshotel Orth".
(ORF)


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Alltag in der Tierklinik Netstal (5/5)

Nacht der Notfälle

Doku-Reihe von Daniel Bodenmann, Regina Buol und

Sibylle Dubs

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Tierarzt Adrian Arquint muss einen Notfall übernehmen: Die Hündin Sina hechelt wie wild und hat starke Schmerzen. Ein Knochen liegt quer in ihrem Magen. Muss sie operiert werden? Ihre Besitzer tun sich schwer damit, ihren Liebling über Nacht in der Klinik ...

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Tierarzt Adrian Arquint muss einen Notfall übernehmen: Die Hündin Sina hechelt wie wild und hat starke Schmerzen. Ein Knochen liegt quer in ihrem Magen. Muss sie operiert werden? Ihre Besitzer tun sich schwer damit, ihren Liebling über Nacht in der Klinik zurückzulassen. Eine Schicksalsgemeinschaft bilden Balu, der bärenstarke Neufundländer, und seine Besitzerin. Balu hat Arthrose und ein künstliches Hüftgelenk. Er muss immer wieder untersucht werden. Die Besitzerin Marijana Goldstein leidet nach einem schweren Autounfall ebenfalls unter schweren Hüftproblemen. Balu ist ihr großer Verbündeter, ohne den sie keinen Schritt aus dem Haus macht.
Wenn die Tiere im Glarnerland verletzt oder krank sind, bekommen sie in der Tierklinik in Netstal Hilfe. Die fünfteilige Serie "Alltag in der Tierklinik Netstal" erzählt berührende Geschichten aus dem Alltag der Schweizer Tierklinik.



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Zukunftsvisionen, Grimme Online Award u.a.

Moderation: Yve Fehring

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Beim sogenannten Cloud Computing werden Gigabytes auf der heimischen Festplatte nie mehr knapp: Daten und Anwendungen lagern irgendwo in der Wolke, der Cloud. Der ein wenig romantisch klingende Begriff der Wolke dient Computerexperten als Metapher für das Internet. ...

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Beim sogenannten Cloud Computing werden Gigabytes auf der heimischen Festplatte nie mehr knapp: Daten und Anwendungen lagern irgendwo in der Wolke, der Cloud. Der ein wenig romantisch klingende Begriff der Wolke dient Computerexperten als Metapher für das Internet. Spannend dabei: Das Rechnen und Speichern in der Wolke widerspricht der Vision von Bill Gates, wonach auf jedem Schreibtisch ein leistungsstarker Rechner mit umfangreicher Software steht. Wohin geht also in Zukunft die Reise?
Das 3sat-Magazin "neues" zeigt in dieser Ausgabe schwerpunktmäßig, welche Zukunftsvisionen für ein Leben mit digitaler Technik es gibt. Das Speichern von Daten ist dabei nur ein Aspekt. Außerdem berichtet "neues" von der Verleihung des "Grimme Online Awards" und stellt die diesjährigen Gewinnerseiten und Preisträger vor. In vier Kategorien werden Webangebote prämiert, die besondere publizistische Qualität bewiesen haben.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Wenn Büffel weinen

Film von Catherine Kanhema

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Wenn es in einem Tierfilm um die Jagd geht, wird das Geschehen fast immer aus der Perspektive des Jägers dargestellt: Wie aber sieht die Sache aus der Sicht des Gejagten aus? Welche Taktik wendet die Gazelle an, um den Verfolgern zu entkommen? Wie wehrt sich ein Büffel ...
(ARD/BR)

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Wenn es in einem Tierfilm um die Jagd geht, wird das Geschehen fast immer aus der Perspektive des Jägers dargestellt: Wie aber sieht die Sache aus der Sicht des Gejagten aus? Welche Taktik wendet die Gazelle an, um den Verfolgern zu entkommen? Wie wehrt sich ein Büffel nachts gegen die unsichtbaren Verfolger, und was empfindet er beim Verlust eines Artgenossen?
Catherine Kanhema hat eine Herde Büffel beobachtet, die jede Nacht ein Tier an die Löwen verloren hat.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Thema: Die Waffen der Tiere

Ein tierisches Magazin

Moderation: Anke Neuzerling

Aus dem Zoo Augsburg, Zoo Köln und dem
Nationalpark Bayerischer Wald
Erstausstrahlung

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Wie verteidigen sich eigentlich Tiere gegen Artgenossen oder Feinde?
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling begibt sich auf eine Tour quer durch Deutschland, um den wehrhaftesten Arten im Tierreich zu begegnen. In Augsburg erfährt sie von Zoodirektorin Barbara ...

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Wie verteidigen sich eigentlich Tiere gegen Artgenossen oder Feinde?
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling begibt sich auf eine Tour quer durch Deutschland, um den wehrhaftesten Arten im Tierreich zu begegnen. In Augsburg erfährt sie von Zoodirektorin Barbara Jantschke die Eigenheiten der riesigen Nashörner, im Nationalpark Bayerischer Wald muss sich Anke Neuzerling vor bissigen Fischottern in Acht nehmen, im Kölner Zoo und im Tiergarten Nürnberg geht es um Schlangen und Frösche, die sich mit Gift verteidigen. Das Besondere an diesen bunten Amphibien ist die Toxizität ihres Gifts: Das Gift der Pfeilgiftfrösche zum Beispiel wirkt tödlich und blitzschnell.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rush-Hour auf dem Mittelmeer

Zwischen Tanger und Tarifa

Film von Thomas Schneider

(aus der ARD-Reihe "Weltreisen")

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Nur 14 Kilometer trennen Afrika und Europa an der Straße von Gibraltar. Vom Surferparadies Tarifa in Spanien blickt man mühelos über das Meer auf die marokkanische Hafenstadt Tanger - und umgekehrt. Im Sommer setzen jeden Tag dort Tausende mit der Fähre über. Beide ...
(ARD/SWR)

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Nur 14 Kilometer trennen Afrika und Europa an der Straße von Gibraltar. Vom Surferparadies Tarifa in Spanien blickt man mühelos über das Meer auf die marokkanische Hafenstadt Tanger - und umgekehrt. Im Sommer setzen jeden Tag dort Tausende mit der Fähre über. Beide Städte sind seit jeher Treffpunkte der Kulturen. Tanger bewahrt bis heute so manches Stück Europa auf dem afrikanischen Kontinent, hat eine bewegte Vergangenheit als Metropole der Schmuggler und Spione - und ist das reale Vorbild des Filmklassikers "Casablanca". Nach jahrzehntelangem Dämmerschlaf brummt die Stadt - als Handelsplatz und bevorzugter Urlaubsort der Reichen aus der gesamten arabischen Welt. Tarifa war jahrhundertelang islamisch geprägt, was man bis heute dem Stadtbild ansieht: Das kleine Städtchen hat internationales Flair.
Der Film von Thomas Schneider erzählt Geschichten von Menschen, die mit und auf dem Meer leben: von Fischern und Fährpersonal, von Pendlern, die auf beiden Kontinenten zuhause sind, von Köchen und Künstlern.
(ARD/SWR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Yin und Yang

Auf den Spuren chinesischer Heilkunst

Film von Jochen Graebert

(aus der ARD-Reihe "Weltreisen")

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Sonntags herrscht in der Guo Yi Tang Klinik in Peking Hochbetrieb. Denn Chinesen gehen nicht während der Arbeitszeit, sondern am Wochenende zum Arzt. Einige 100 Patienten belagern die Kräutertheke. In großen Einkaufstüten tragen sie komplizierte Mischungen nach Hause, ...
(ARD/NDR)

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Sonntags herrscht in der Guo Yi Tang Klinik in Peking Hochbetrieb. Denn Chinesen gehen nicht während der Arbeitszeit, sondern am Wochenende zum Arzt. Einige 100 Patienten belagern die Kräutertheke. In großen Einkaufstüten tragen sie komplizierte Mischungen nach Hause, die ihnen die Ärzte verschrieben haben. Im Wartezimmer wird eifrig diskutiert, was im Behandlungsraum gerade passiert. Denn dort stehen alle Türen offen - egal, ob der Patient nur Schnupfen hat oder gerade seine Sexualprobleme schildert. Intimsphäre ist in China ein Fremdwort beim Arztbesuch. Aber chinesische Heilkunst ist mehr als Ärzte, Akupunktur und Kräuterkunde. Zur chinesischen Heilkunst gehört auch die gesunde Lebensweise, um schon die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. Die Provinz Kanton ist auf der ganzen Welt für ihre Küche berühmt - und so geht Gesundheit dort auch durch den Magen. Wichtiger Bestandteil der kantonesischen Küche sind Gesundheitssuppen. In der Provinz Yunnan liegen die größten Teeplantagen der Welt: Dort wird der bittere Pu-erh-Tee getrunken. Und in Peking heißt der neueste Gesundheitstrend: "Hot Yoga": Yoga-Übungen bei 42 Grad Hitze.
Jochen Graebert reist auf der Suche nach den Wurzeln der chinesischen Gesundheitsmedizin durch China.
(ARD/NDR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Hexen, Heiler, Zauberer

Mythen und Aberglauben in Südafrika

Film von Marion Mayer-Hohdahl

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In Südafrika sind Mythen und Aberglauben allgegenwärtig. Fast jeder Südafrikaner geht vor oder nach einem Hospitalbesuch zu einem der über 200.000 traditionellen Heiler, die in dem Land leben. Die Sangomas, die weiblichen Heiler, und die Inyangas, die männlichen, ...
(ORF/3sat)

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In Südafrika sind Mythen und Aberglauben allgegenwärtig. Fast jeder Südafrikaner geht vor oder nach einem Hospitalbesuch zu einem der über 200.000 traditionellen Heiler, die in dem Land leben. Die Sangomas, die weiblichen Heiler, und die Inyangas, die männlichen, bekämpfen Krankheiten mit Salben, Kräutern, Tierhäuten und -knochen. Nun sollen die Heiler per Gesetz registriert und westlichen Ärzten gleichgestellt werden. Damit will man Scharlatanen das Handwerk legen. Zum Beispiel solchen, die behaupten, sie könnten auch die tödliche Immunkrankheit Aids heilen. Eine Katastrophe in dem Land mit einer der höchsten Aidsraten der Welt. Manche der Infizierten glauben sogar, dass sie ihr "böses Blut" reinigen können, indem sie Kinder vergewaltigen. Nichtregierungsorganisationen bemühen sich um Aufklärung. Aber in den ländlichen Gebieten halten sich der Aberglauben und die Legenden hartnäckig.
Die Dokumentation von Marion Mayer-Hohdahl berichtet über Mythen und Aberglauben in Südafrika.
(ORF/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Marleneken (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 1989

Darsteller:
MarilenaHannelore Hoger
Marilena als JugendlicheNina Hoger
Marilena als KindDaniela Scheicher
MargaKarin Baal
Marga als JugendlicheTherese Lohner
u.a.
Buch: Eva Maria Mieke
Regie: Karin Brandauer

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November 1989: Eine Frau fährt auf der Autobahn kurz vor der Grenze zur DDR. Eine fast endlose Kette von Trabis kommt ihr entgegen. Das ist nicht die erste Wende im Leben der 50-jährigen Marilena. Sie ist auf dem Weg zu ihrer todkranken Mutter in einer Kleinstadt der ...

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November 1989: Eine Frau fährt auf der Autobahn kurz vor der Grenze zur DDR. Eine fast endlose Kette von Trabis kommt ihr entgegen. Das ist nicht die erste Wende im Leben der 50-jährigen Marilena. Sie ist auf dem Weg zu ihrer todkranken Mutter in einer Kleinstadt der DDR. Unterwegs erinnert sie sich: Fünf Jahre alt ist Marilena, als der Krieg zu Ende geht. Sie lebt mit ihrer Mutter und der älteren Schwester Marga in der Stadt, in die die Berliner Restfamilie evakuiert wurde. Für das Kind sind Fliegeralarm und Kanonendonner ebenso real wie das Märchen vom Machandelboom, das Opa Meissner erzählt und weswegen er sie Marleneken nennt. Dann kommen die Amerikaner und nach ihnen die Russen. Als Opa Meissner stirbt, fühlt Marilena sich ganz allein, denn ihre Mutter hat ein engeres Verhältnis zu Marga. Marilena sehnt sich nach dem Vater. Doch der ist vor seinem schlechten Gewissen in ein neues Leben in den Westen geflohen. Vergeblich versucht die Mutter, ihn zurückzugewinnen. So wächst Marilena in dem geteilten Deutschland heran, das sich bald Deutsche Demokratische Republik nennt. Helmut Möller, den neuen Mann der Mutter, mag sie nicht. Als junges Mädchen darf sie endlich ihren Vater besuchen, der als Chefarzt mit seiner neuen Familie in West-Berlin lebt. Das bringt jedoch einige Probleme mit sich.
In dem Fernsehfilm von Karin Brandauer spielt Hannelore Hoger die Hauptrolle.

Die zweite Folge des Fernsehfilms "Marleneken" zeigt 3sat am Dienstag, 11. August, ebenfalls um 20.15 Uhr. 3sat zeigt "Marleneken" anlässlich des 20. Jahrestags des Mauerfalls. Aus dem gleichen Anlass zeigt 3sat außerdem am Montag, 10. August, 18.00 Uhr, die Dokumentation "Aufstand hinter Gittern", am Mittwoch, 12. August, 14.15 Uhr die vierteilige Dokumentation "1989 - Aufbruch ins Ungewisse", am Donnerstag, 13. August, um 22.25 Uhr den Fernsehfilm "Die Schönste aus Bitterfeld" sowie am Sonntag, 16. August, 13.30 Uhr die Dokumentation "Verschwörung unterm Kirchendach".


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21:50
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Prager Frühling

Der letzte Coup des Sowjet-Imperiums

Film von Manfred Christ und Michael Kreihsl

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte Spezial")

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Als die Sowjets Osteuropa noch fest in ihrem Griff hatten, wagten es im Frühling 1968 die Tschechen und die Slowaken, dagegen aufzubegehren. Sie wollten Freiheit und Demokratie, doch das sowjetische Reich fühlte sich bedroht. In den dramatischen Monaten zwischen Januar ...
(ORF)

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Als die Sowjets Osteuropa noch fest in ihrem Griff hatten, wagten es im Frühling 1968 die Tschechen und die Slowaken, dagegen aufzubegehren. Sie wollten Freiheit und Demokratie, doch das sowjetische Reich fühlte sich bedroht. In den dramatischen Monaten zwischen Januar und August 1968 standen sich zwei Männer gegenüber, die Weltgeschichte schrieben und deren Verhältnis zwischen Freundschaft und Knechtschaft angesiedelt war: Leonid Breschnew, der mächtigste Mann des sowjetischen Imperiums, und Alexander Dubcek, der zutiefst menschliche Parteichef der Tschechoslowakei. Breschnew war Dubcek privat zugetan, wollte ihn schützen und ihm "den rechten Weg" weisen. Dubcek wiederum wollte Breschnew nicht enttäuschen, wollte seine Vertrauenswürdigkeit beweisen - und dennoch an seinen Reformideen festhalten. Im Laufe der Monate wurden die verbalen Streicheleinheiten und die gegenseitigen Verständniskundgebungen immer seltener - am Ende standen Drohung, Verweigerung, Abwehr und Gewalt. Die Rebellion Alexander Dubceks und seiner Reformer endete in der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 mit der größten Militäraktion seit dem Zweiten Weltkrieg - dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die damalige Tschechoslowakei. Die gesamte Führungsspitze der Prager Regierung wurde verhaftet. Angesichts der sowjetischen Invasionstruppen blieb den demokratischen Verschwörern in Prag nur eine einzige Verbindungslinie in den Westen - der Österreichische Rundfunk. Dort gaben die Flüchtlinge aus Prag frisch belichtete Filmaufnahmen ab und flehten die Österreicher an: "Bitte sendet das in die freie Welt, wir sind besetzt worden!"
Der Film von Manfred Christ und Michael Kreihsl rekonstruiert das dramatische Geschehen auf Basis jüngster Forschungsergebnisse durch Spielszenen, Interviews und Archivfilme. Zu Wort kommen Zeitzeugen wie Gerd Bacher, Hugo Portisch und Helmut Zilk.
(ORF)


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23:30
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalreihe von Herbert Reinecker

Das Komplott

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
GrabertGünther Schramm
HeinesReinhard Glemnitz
KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Kurt DettmannLeopold Rudolf
Helga BachmannUrsula Schult
Jakob BachmannCharles Regnier
Andreas SteintalerUdo Vioff
Irene DettmannNina Sandt
Waldemar DettmannWolf Roth
Frau WeidingerRose Renee Roth
Herr HoffmannGustl Weishappel
Barbara BachmannIngrid Steeger
u.a.
Regie: Wolfgang Staudte

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Zwei Stunden nach Dienstschluss ruft der reiche Unternehmer Bachmann seinen jungen Mitarbeiter Steintaler, der noch in seinem Büro arbeitet, per Telefon zu sich. Ohne zu zögern macht sich Steintaler auf den Weg und findet seinen Chef, mit dem er gerade eben noch ...

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Zwei Stunden nach Dienstschluss ruft der reiche Unternehmer Bachmann seinen jungen Mitarbeiter Steintaler, der noch in seinem Büro arbeitet, per Telefon zu sich. Ohne zu zögern macht sich Steintaler auf den Weg und findet seinen Chef, mit dem er gerade eben noch gesprochen hat, erschossen vor. Der Tresor steht offen und ist ausgeraubt. Steintaler alarmiert unverzüglich die Kriminalpolizei. Kommissar Keller stellt fest, dass Steintaler für den Weg zu Bachmanns Zimmer genau 54 Sekunden benötigt hat. In dieser Zeit muss der Mörder seine Spuren verwischt haben und geflohen sein. Das erscheint fast unmöglich.
Eine weitere Folge der Krimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode in der Hauptrolle.


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0:25
Stereo-Ton

PsychoWelten

Heavenly Creatures

Spielfilm, Neuseeland/Deutschland 1994

Darsteller:
Pauline ParkerMelanie Lynskey
Juliet HulmeKate Winslet
Honora Parker RieperSarah Peirse
Herbert RieperSimon O'Connor
Hilda HulmeDiana Kent
Dr. Henry HulmeClive Merrison
u.a.
Regie: Peter Jackson

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Christchurch in Neuseeland, 1952: Zwischen Juliet und Pauline, zwei Teenagern völlig unterschiedlicher Herkunft, entwickelt sich eine enge Freundschaft. Der Park von Juliets Eltern und der nahe Wald sind ihr bevorzugtes Spielgebiet: Dort ziehen sich Pauline und Juliet ...

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Christchurch in Neuseeland, 1952: Zwischen Juliet und Pauline, zwei Teenagern völlig unterschiedlicher Herkunft, entwickelt sich eine enge Freundschaft. Der Park von Juliets Eltern und der nahe Wald sind ihr bevorzugtes Spielgebiet: Dort ziehen sich Pauline und Juliet schon einmal übermütig bis auf die Unterwäsche aus, dort geraten sie abends im Schein von Dutzenden von Kerzen ins Schwärmen. Gemeinsam schreiben sie an einem Roman über ein mythisches Königreich, dessen Helden Charles und Deborah sie wie Heilige verehren und in deren Rollen sie schlüpfen. Mehr und mehr fühlen sich die beiden Teenager dem Rest der Welt in jeder Hinsicht überlegen. Eines Tages muss Juliet wegen Tuberkulose für vier Monate in ein Sanatorium. Als Charles und Deborah schreiben sich die Mädchen täglich lange Briefe. Die Fantasien der beiden werden indessen immer aggressiver. Als ihre Eltern die beiden "himmlischen Geschöpfe" endgültig zu trennen versuchen, kommt es zur Katastrophe.
Bereits mit acht Jahren drehte der Neuseeländer Peter Jackson, der mit der "Herr der Ringe"-Trilogie Filmgeschichte schrieb und sich 2005 mit der Regie von "King Kong" einen Kindheitstraum erfüllte, erste Kurzfilme. Seine bizarren und mit großem persönlichem Engagement produzierten Horror- und Fantasyfilme "Bad Taste", "Braindead" und der Puppenfilm "Meet the Feebles" erlangten schnell Kultstatus. In "Heavenly Creatures" zeigte er sich 1994 von einer seriösen und sensiblen Seite, auch wenn das Thema des Films durchaus sein Faible für menschliche Abgründe und Szenarien des Schreckens spiegelt. In diesem poetischen Thriller, der auf einem authentischen Fall basiert, schildert Jackson in verblüffenden und fantasievollen Bildern, wie sich die Grenzen zwischen Romantik und Rache, zwischen Wahn und Wirklichkeit auf gefährliche Weise verwischen. Der Film, in dem Kate Winslet ihre erste große Filmrolle spielte, wurde mit zehn neuseeländischen Filmpreisen und einem Silbernen Löwen in Venedig ausgezeichnet.

Mit "Heavenly Creatures" endet die 3sat-Filmreihe "PsychoWelten".


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2:10
VPS 02:09

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wien mit allen Sinnen

(Wh.)


(ORF)


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2:35
Stereo-Ton16:9 Format

Sprachlos - Wenn plötzlich die Worte fehlen

Film von Reinhard Schädler

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Welche Bedeutung Sprache für uns Menschen hat, merken wir erst, wenn sie plötzlich weg ist. Normalerweise machen wir uns über sie keine Gedanken. Sie ist einfach da, wir benutzen sie, selbstverständlich und vor allem andauernd. Wir teilen uns mit, tauschen uns aus, ...

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Welche Bedeutung Sprache für uns Menschen hat, merken wir erst, wenn sie plötzlich weg ist. Normalerweise machen wir uns über sie keine Gedanken. Sie ist einfach da, wir benutzen sie, selbstverständlich und vor allem andauernd. Wir teilen uns mit, tauschen uns aus, fordern oder schützen uns mit Worten. Doch was geschieht, wenn uns die Worte plötzlich fehlen? Wie es ist, plötzlich ohne Sprache zu leben, das erfahren Jahr für Jahr 80.000 Menschen in Deutschland. Das Krankheitsbild nennt sich Aphasie, und der Zustand der Sprachlosigkeit kommt meist von einem Moment auf den anderen. Ursache ist oft ein Schlaganfall. Nicht nur das Sprechen, sondern auch das Verstehen ist dann gestört. Bei Margarethe Gutsche, einer 58-jährigen technischen Zeichnerin, verursachte ein Schlaganfall einen Bluterguss im Gehirn. Ihr Sprachzentrum wurde stark beeinträchtigt. Sie konnte zwar schnell wieder verständlich sprechen, doch die wahren Ausmaße des Sprachverlusts wurden erst mit dem Beginn der Therapiesitzungen deutlich: Sie hat semantische Lücken und kann manchen Begriffen nicht die richtigen Worte zuordnen. Inzwischen kämpft sie seit Monaten mit Erfolg um die Wiedererlangung ihrer Sprache. Den anstrengenden Kampf gegen den plötzlichen Sprachverlust hat Christian Schruff bereits hinter sich: Der Radiomoderator und Klassik-Experte litt nach einem Schlaganfall über viele Monate an schwerer Aphasie. Inzwischen gelang ihm der Weg zurück ans Mikrofon.
Der Filmemacher Reinhard Schädler durfte Margarethe Gutsche seit den ersten Tagen nach dem Schlaganfall begleiten. Er beobachtete die akute Sprachlosigkeit, aber auch den Schock, den die Erfahrung der Hilflosigkeit bei ihrem Ehemann und den beiden erwachsenen Söhnen auslöste. Im Film erzählt auch Christian Schruff über das Ringen nach Verständigung und davon, wie er seine Sprache wiederfand.


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3:20

Caspar David Friedrich

Die Erfindung der Romantik

Film von Werner Raeune

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Der "Kreidefelsen auf Rügen" ist eines der bekanntesten Landschaftsbilder der Romantik. Geschaffen hat es Caspar David Friedrich (1774 - 1840) auf seiner Hochzeitsreise mit Caroline Brommer. Wie kaum ein anderer Künstler hat er die Epoche beeinflusst. Vor allem der ...

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Der "Kreidefelsen auf Rügen" ist eines der bekanntesten Landschaftsbilder der Romantik. Geschaffen hat es Caspar David Friedrich (1774 - 1840) auf seiner Hochzeitsreise mit Caroline Brommer. Wie kaum ein anderer Künstler hat er die Epoche beeinflusst. Vor allem der Einsatz von Rückenfiguren, die im Gegensatz zur mächtigen Natur stehen, kennzeichnen seine Werke. Noch zu Lebzeiten in Vergessenheit geraten, wurde er zu Beginn des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt.
Werner Raeune stellt Caspar David Friedrich und seine Werke vor.


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Yin und Yang

(Wh.)


(ARD/NDR)


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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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5:05
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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