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Samstag, 1. August
Programmwoche 32/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Max Lässer und das Überlandorchester

Konzertaufzeichnung aus dem Casino Herisau, 2008

Mit Max Lässer (Gitarre), Corina Curschellas (Gesang),
Töbi Tobler (Hackbrett), Markus Flückiger (Schwyzer-
örgeli), Anton Bruhin (Trümpi), Daniel Häusler (Kla-
rinette), Kaspar Rast (Percussion, Schlagzeug), Walter
Keiser (Percussion, Schlagzeug) und Philipp Küng (Bass)

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"Überland", das ist die Auseinandersetzung mit der Musik des Alpenraums. Das Ausloten der verschiedenen Aspekte und Möglichkeiten der Schweizer Volksmusik und deren Instrumente in Kombination mit einem zeitgenössischen Sound bilden das eigentliche Rezept dieser Musik. ...

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"Überland", das ist die Auseinandersetzung mit der Musik des Alpenraums. Das Ausloten der verschiedenen Aspekte und Möglichkeiten der Schweizer Volksmusik und deren Instrumente in Kombination mit einem zeitgenössischen Sound bilden das eigentliche Rezept dieser Musik.
3sat zeigt ein Konzert von Max Lässer und dem Überlandorchester.

3sat zeigt am 1. August, dem Schweizer Nationalfeiertag, 24 Stunden lang ebenso vielfältige wie unterhaltsame "Schweizer Ansichten" und präsentiert ab 6.00 Uhr zahlreiche Reportagen, Dokumentationen und Spielfilme, die sich auf besondere Weise mit der Schweizer Gesellschaft und Kultur beschäftigen.


7:35
Stereo-Ton

Berg und Geist: Kurt Felix

Die Legende der TV-Unterhaltung in den Tessiner Bergen

Film von Beat Kuert und Michael Lang

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Mit der legendären Sendung "Verstehen Sie Spaß?", die er von 1980 bis 1990 moderierte, schrieb Kurt Felix im deutschsprachigen Raum Fernsehgeschichte und zählt bis heute zu den populärsten Persönlichkeiten der Branche. 2003 erhielt er den Bambi für sein Lebenswerk. ...

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Mit der legendären Sendung "Verstehen Sie Spaß?", die er von 1980 bis 1990 moderierte, schrieb Kurt Felix im deutschsprachigen Raum Fernsehgeschichte und zählt bis heute zu den populärsten Persönlichkeiten der Branche. 2003 erhielt er den Bambi für sein Lebenswerk.
Beat Kuert und Michael Lang haben Kurt Felix auf den Monte San Salvatore bei Lugano im Kanton Tessin begleitet, wo der Entertainer über seine Beziehung zu den Bergen und sein Leben erzählt.


8:05
Stereo-Ton

Berg und Geist: Emil Steinberger

Der Kabarettist EMIL im alpinen Urgestein

Film von Beat Kuert und Michael Lang

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Der Kabarettist Emil Steinberger wurde 1933 in Luzern geboren. Schon vor Jahren hat er sich von der Bühne verabschiedet und ist heute als Buchautor und kritischer Zeitgenosse aktiv und gefragt.
Beat Kuert und Michael Lang haben Emil Steinberger im Kanton Uri in die ...

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Der Kabarettist Emil Steinberger wurde 1933 in Luzern geboren. Schon vor Jahren hat er sich von der Bühne verabschiedet und ist heute als Buchautor und kritischer Zeitgenosse aktiv und gefragt.
Beat Kuert und Michael Lang haben Emil Steinberger im Kanton Uri in die wilde Schöllenenschlucht, auf die sagenumwobene Teufelsbrücke und zum Staudamm auf der Göscheneralp begleitet.


8:35
Stereo-Ton16:9 Format

Der Kampf um die Engstlenalp

Film von Beat Bieri und Ruedi Leuthold

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Die Engstlenalp, hoch über Innertkirchen in einem Kessel auf 1.850 Meter gelegen, ist eine der schönsten Alpen der Schweiz. Doch um das archaische Alpdörfchen ist ein heftiger Streit entbrannt. Was soll aus der Engstlenalp werden? Inwieweit soll sie dem Tourismus ...

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Die Engstlenalp, hoch über Innertkirchen in einem Kessel auf 1.850 Meter gelegen, ist eine der schönsten Alpen der Schweiz. Doch um das archaische Alpdörfchen ist ein heftiger Streit entbrannt. Was soll aus der Engstlenalp werden? Inwieweit soll sie dem Tourismus erschlossen werden? Da ist Fritz Immer, Besitzer des Hotels Engstlenalp, das im Sommer mit 14 Angestellten die Touristen empfängt. Im Winter solle die Natur ruhen, sich erholen können, findet er, und lehnt deshalb alle Ausbaupläne ab. Da ist Hanspeter Wenger, Garagist aus Interlaken, der ganz andere Ideen hat und den Wintertourismus auf der Engstlenalp entwickeln möchte. Immer und Wenger sind von Kindesbeinen an mit der Engstlenalp verbunden, doch ihre Träume von der Zukunft der Alp könnten unterschiedlicher nicht sein. Die zwei eigenwilligen Berner Oberländer sprechen heute nicht mehr miteinander. Außerdem wollen die Betreiber der Titlisbahnen aus dem benachbarten Engelberg die Engstlenalp dem winterlichen Massentourismus erschließen. Denn ihnen fehlen an den steilen Nordhängen des Titlis die sonnenbeschienenen Pisten. Die Engstlenalp, von feinsinnigen Menschen als Ort der Kraft geschätzt, ist zu einem Ort des Unfriedens, des Streits geworden. Sogar die Älpler im Sommer sind nicht mehr gut aufeinander zu sprechen.
Der Film von Beat Bieri und Ruedi Leuthold zeigt, wie um ein Bergidyll gerungen wird.


9:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturplatz

Moderation: Nicole Salathé

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "Kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "Kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:55

Der Garten des Daniel Spoerri

Film von Magdalena Kauz

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Der Schweizer Künstler Daniel Spoerri hat sich in der Toskana, unter dem 1.700 Meter hohen Monte Amiata, niedergelassen und zwischen Ginsterbüschen und Kastanienwäldern einen Skulpturengarten eingerichtet, der seinesgleichen sucht: Mit eigenen Bronzeskulpturen und ...

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Der Schweizer Künstler Daniel Spoerri hat sich in der Toskana, unter dem 1.700 Meter hohen Monte Amiata, niedergelassen und zwischen Ginsterbüschen und Kastanienwäldern einen Skulpturengarten eingerichtet, der seinesgleichen sucht: Mit eigenen Bronzeskulpturen und Arbeiten seiner besten Künstlerfreunde wie etwa Jean Tinguely, Bernhard Luginbühl und Eva Aeppli hat er einen Irrgarten angelegt.
Der Film von Magdalena Kauz dokumentiert die Entstehung dieses Gartens.


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10:50
Stereo-Ton16:9 Format

Circus Knie

Wie ein neues Programm entsteht

Film von Beat Wieser und Kurt Frischknecht

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Der Schweizer Nationalzirkus Knie ist eine bunte und verrückte Welt für sich: ein multikulturelles Fürstentum auf Rädern. 200 Menschen aus 15 Nationen ziehen mit Zelt und Wagen neun Monate durch die Schweiz und öffnen an 48 Orten für einige Augenblicke ihre Welt für ...

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Der Schweizer Nationalzirkus Knie ist eine bunte und verrückte Welt für sich: ein multikulturelles Fürstentum auf Rädern. 200 Menschen aus 15 Nationen ziehen mit Zelt und Wagen neun Monate durch die Schweiz und öffnen an 48 Orten für einige Augenblicke ihre Welt für das Publikum. Bereits während der laufenden Tournee 2007 wurde am Programm für das kommende Jahr gearbeitet. Die Elefanten und Pferde absolvierten Tag für Tag ihren Auftritt und studierten nebenbei mit ihren Trainern die neuen Nummern ein. 2008 gehört das deutsche Komikerduo Chaostheater Oropax zur Tournee.
Beat Wieser und Kurt Frischknecht waren seit Herbst 2007 bei den Aufführungen und Proben für das Zirkusprogramm 2008 dabei. Ihr Film zeigt unter anderem, wie Franco Knie senior und junior mit ihren Elefanten das neue Programm entwickeln und wie sie den zweijährigen Sohn von Franco Junior in die Show mit einbeziehen. Eine Gruppe von Tierschützern fordert, die Haltung von Elefanten in Zirkussen und Zoos abzuschaffen. Wie reagiert man bei Knie auf die Forderung?


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11:40
Stereo-Ton16:9 Format

Landfrauenküche (1/7)

Eine kulinarische Reise

Maienfeld, Graubünden

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Brigitte Enderlin aus Maienfeld führt zusammen mit ihrem Mann in der vierten Generation den Weinbaubetrieb Enderlin. Als Selbstkelterer produzieren sie den klassischen Maienfelder Blauburgunder und Spezialitäten wie den Weißburgunder, Zweigelt und Gewürztraminer. Wie ...

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Brigitte Enderlin aus Maienfeld führt zusammen mit ihrem Mann in der vierten Generation den Weinbaubetrieb Enderlin. Als Selbstkelterer produzieren sie den klassischen Maienfelder Blauburgunder und Spezialitäten wie den Weißburgunder, Zweigelt und Gewürztraminer. Wie es sich für eine Weinbäuerin gehört, kocht sie viel mit Wein: Maienfelder Rieslingschaumsuppe, Entrecôte mit Kräuterrahmsauce und Pizokel. Zum Dessert bereitet sie eine Zimtglace mit Rotweinzwetschgen.
Siebenmal wird um die Wette gekocht: Bäuerinnen aus sieben Regionen der Deutschschweiz lassen die Zuschauer in ihre Töpfe blicken. Die siebenteilige Reihe "Landfrauenküche" porträtiert die jeweilige Gastgeberin, zeigt ihren Alltag und gibt Einblick in die Kulinarik der Region.

Die zweite und dritte Folge von "Landfrauenküche" zeigt 3sat um 12.25 und um 14.00 Uhr.


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12:25
Stereo-Ton16:9 Format

Landfrauenküche (2/7)

Eine kulinarische Reise

Schmitten, Freiburg

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Pia Jungo aus Schmitten im Kanton Freiburg bewirtschaftet zusammen mit ihrem Mann Thomas Jungo ihren Ackerbau- und Schweinemastbetrieb. Ihr hauseigenes "Stärkerli", das sogenannte "44erli", macht müde Helfer wieder munter. Pia Jungo geizt nicht mit ihren Kochtipps, und ...

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Pia Jungo aus Schmitten im Kanton Freiburg bewirtschaftet zusammen mit ihrem Mann Thomas Jungo ihren Ackerbau- und Schweinemastbetrieb. Ihr hauseigenes "Stärkerli", das sogenannte "44erli", macht müde Helfer wieder munter. Pia Jungo geizt nicht mit ihren Kochtipps, und was sie auf den Tisch bringt, lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ihr Drei-Gänge-Menü ist ein kulinarischer Höhepunkt.
Siebenmal wird um die Wette gekocht: Bäuerinnen aus sieben Regionen der Deutschschweiz lassen die Zuschauer in ihre Töpfe blicken. Die siebenteilige Reihe "Landfrauenküche" porträtiert die jeweilige Gastgeberin, zeigt ihren Alltag und gibt Einblick in die Kulinarik der Region.


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13:10
Stereo-Ton16:9 Format

Des Strahlers Glück

Kristallsuche in den Bündner Alpen

Film von Gieri Venzin

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In Giuv und Cavradi im Kanton Graubünden hängen Jahr für Jahr Kristallsucher in steilen Felswänden am Seil. Mit einfachen Werkzeugen suchen sie nach unentdeckten Klüften. Die einen haben sich auf schmalen Bänken eingerichtet, bohren mit Kompressoren Löcher in den ...

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In Giuv und Cavradi im Kanton Graubünden hängen Jahr für Jahr Kristallsucher in steilen Felswänden am Seil. Mit einfachen Werkzeugen suchen sie nach unentdeckten Klüften. Die einen haben sich auf schmalen Bänken eingerichtet, bohren mit Kompressoren Löcher in den Berg und sprengen riesige Mengen Gestein in die Tiefe. Andere haben Dutzende von Gasbrennern an die Gletscherränder geschleppt, um das Eis zu schmelzen, unter dem sie Kristalle vermuten - eine Erfolg versprechende Methode, seitdem die Gletscher stark zurückgegangen sind. Unter ihnen die Berufsstrahler Dosi Venzin und die beiden Brüder Luis und Damian Curschellas. Sie waren in den letzten Jahren mit ihrer Kristallsuche sehr erfolgreich.
Gieri Venzins Film beleuchtet die Kristallsuche in den Bünder Alpen und hinterfragt, worin das Glück dieser Männer, die monatelang in einer dunklen Kluft verharren, eigentlich besteht.


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Landfrauenküche (3/7)

Eine kulinarische Reise

Gonten, Appenzell

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Zusammen mit ihrem Mann Franz und den sechs gemeinsamen Kindern lebt die Appenzellerin Agnes Koch auf dem Hof Rüti in Gonten. Milchwirtschaft, Schweinezucht und eine Alp sind die wirtschaftlichen Standbeine des kleinen Betriebs. Agnes tischt ihren Konkurrentinnen in ihrem ...

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Zusammen mit ihrem Mann Franz und den sechs gemeinsamen Kindern lebt die Appenzellerin Agnes Koch auf dem Hof Rüti in Gonten. Milchwirtschaft, Schweinezucht und eine Alp sind die wirtschaftlichen Standbeine des kleinen Betriebs. Agnes tischt ihren Konkurrentinnen in ihrem Dreigangmenü viele einheimische Spezialitäten auf: von der Siedwurst über das Mostbröckli, vom Appenzellerkäse bis zum typischen Appenzeller Biberfladen.
Siebenmal wird um die Wette gekocht: Bäuerinnen aus sieben Regionen der Deutschschweiz lassen die Zuschauer in ihre Töpfe blicken. Die siebenteilige Reihe "Landfrauenküche" porträtiert die jeweilige Gastgeberin, zeigt ihren Alltag und gibt Einblick in die Kulinarik der Region.

Die weiteren vier Folgen von "Landfrauenküche" zeigt an den kommenden Donnerstagen jeweils um 13.15 Uhr.


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14:50
Stereo-Ton

Feierabend & Söhne

Eine Familiensaga zwischen der Karibik und dem Kanton Uri

Film von Christoph Müller, Schweiz 2008

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Karl Feierabend wollte Großfarmer in der Dominikanischen Republik werden und endete als karibischer Kleinbauer. Vor über 20 Jahren war er ausgewandert und hatte auf der tropischen Insel eine Farm gekauft. Doch er wurde betrogen und machte nach nur einem Jahr Pleite. ...

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Karl Feierabend wollte Großfarmer in der Dominikanischen Republik werden und endete als karibischer Kleinbauer. Vor über 20 Jahren war er ausgewandert und hatte auf der tropischen Insel eine Farm gekauft. Doch er wurde betrogen und machte nach nur einem Jahr Pleite. Dennoch blieb er und lebte auf einem kleinen Bauernhof, wo er sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlug. Mit seiner Frau Marina bekam er vier Söhne, die später alle nur eines im Kopf hatten: Sie wollten weg aus diesem armen Land. Inzwischen leben die vier Söhne und Marina Feierabend in der Schweiz. Dort versuchen sie, sich zu integrieren, um sich in das zu verwandeln, was in ihrem Pass steht: in "richtige" Schweizer. Aber das ist nicht ganz einfach.
Die Fortsetzung der Familiengeschichte, die Christoph Müller seit 1988 verfolgt, erzählt vom Schicksal der vier Söhne und der Witwe Karl Feierabends.


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16:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kleine Fluchten

(Les petites fugues)

Spielfilm, Schweiz 1979

Darsteller:
PipeMichel Robin
JosianeFabienne Barraud
JohnFred Personne
LuigiDore de Rosa
RoseMista Préchac
AlainLaurent Sandoz
MarianneNicole Vautier
u.a.
Regie: Yves Yersin

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Seit 30 Jahren arbeitet Pipe als Knecht bei der Bauernfamilie Duperrex. Willig erledigt er, was man ihm aufträgt. Mit seinem kärglichen Leben in totaler Abhängigkeit scheint er sich abgefunden zu haben. Doch dann kommt er ins Rentenalter und erhält vom Staat bares Geld ...

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Seit 30 Jahren arbeitet Pipe als Knecht bei der Bauernfamilie Duperrex. Willig erledigt er, was man ihm aufträgt. Mit seinem kärglichen Leben in totaler Abhängigkeit scheint er sich abgefunden zu haben. Doch dann kommt er ins Rentenalter und erhält vom Staat bares Geld ausbezahlt. Er spart. Nach einem Jahr kauft sich Pipe zum Erstaunen und Entsetzen seiner Umgebung ein Moped. Luigi, der italienische Saisonarbeiter auf dem Hof, bringt ihm das Fahren bei, und bald wagt der Knecht seine ersten Ausflüge. Damit beginnt Pipe sich zu wandeln. Er überwindet seine bisherige Passivität und Abhängigkeit, wird zusehends aktiver und eigenständiger. Mit listigem Schalk verfolgt er seinen Weg zur Freiheit.
Der Film von Yves Yersin ist geprägt von starken Bildern, intensiver Stimmung, Heiterkeit und Zuversicht. "Kleine Fluchten" wurde im In- und Ausland eine der erfolgreichsten Produktionen der Schweizer Filmgeschichte, und zwar sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Platz auf Wolke sieben

Die erste Jetpilotin der Schweiz

Reportage von Mani Koller

(aus der SF-Reihe "Reportage")

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Sie war die erste Jetpilotin, die erste Gletscherpilotin und die erste Akrobatikpilotin der Schweiz: Ursula Bühler Hedinger (1941 - 2009), eine Kämpfernatur, die sich schon als junge Frau gegen die Männerwelt im Flugbusiness behaupten musste. Sie erreichte alles, was ...

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Sie war die erste Jetpilotin, die erste Gletscherpilotin und die erste Akrobatikpilotin der Schweiz: Ursula Bühler Hedinger (1941 - 2009), eine Kämpfernatur, die sich schon als junge Frau gegen die Männerwelt im Flugbusiness behaupten musste. Sie erreichte alles, was man als Frau im Cockpit erreichen kann - nur die Aufnahme ins Korps der damaligen Swissair blieb ihr verwehrt. Als Linienpilotin hatte Ursula Bühler als Frau keine Chance. Als Jetpilotin bei der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega baute sie die Auslandsrettung auf. Bis zuletzt galt sie als kompetente Fluglehrerin und bildete auch die Piloten der Swiss aus.
Reporter Mani Koller hat Ursula Bühler Hedinger während der letzen Monate ihres Lebens begleitet.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Eisenbahn-Märchen aus Rumänien

"Ferrosexuelle" Schweizer in den Karpaten

Reportage von Roland Huber

(aus der SF-Reihe "Reporter")


Eine Gruppe von Eisenbahnfreunden, die sich selbst als "ferrosexuell", als eisenbahnverrückt, bezeichnet, rettet die letzte Waldbahn für rumänische Holzarbeiter: die Wassertalbahn.
Reporter Roland Huber begleitet die Retter der Wassertalbahn in die rumänischen Karpaten.


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19:50
Stereo-Ton16:9 Format

Angy Burri, der Schweizer Indianer

Das Leben des "helvetischen Häuptlings" als Kunstwerk

Bericht von Markus Wicker

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Mit seiner Harley und dem Federschmuck gehört Angy Burri längst zum Stadtbild von Luzern. Mit fünf Jahren hat er sich sein erstes Indianerkostüm gebastelt. Seither hat ihn die Indianer-Obsession nicht mehr losgelassen: Sie drückt sich in seiner Musik oder Malerei ...

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Mit seiner Harley und dem Federschmuck gehört Angy Burri längst zum Stadtbild von Luzern. Mit fünf Jahren hat er sich sein erstes Indianerkostüm gebastelt. Seither hat ihn die Indianer-Obsession nicht mehr losgelassen: Sie drückt sich in seiner Musik oder Malerei ebenso aus wie in seiner Art zu leben. Die Stadt Luzern ehrt den "helvetischen Häuptling" zu seinem 70. Geburtstag mit einer Ausstellung.
Der Film stellt den Schweizer Indianer vor.


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20:00
Stereo-Ton16:9 Format

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bergauf, bergab

Ein Jahr mit der Bergbauernfamilie Kempf im Schächental

Film von Hans Haldimann, Schweiz 2008

Erstausstrahlung

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Die Bergbauernfamilie Kempf bewirtschaftet drei Höfe im Urner Schächental in der Schweiz. Je nach Jahreszeit leben sie auf einem andern Hof: mal im Talboden, mal im Bieler auf 1.120 Metern oder ganz oben, im Pfaffen, an der Baumgrenze. Zusammen mit ihrem Vieh ziehen sie ...

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Die Bergbauernfamilie Kempf bewirtschaftet drei Höfe im Urner Schächental in der Schweiz. Je nach Jahreszeit leben sie auf einem andern Hof: mal im Talboden, mal im Bieler auf 1.120 Metern oder ganz oben, im Pfaffen, an der Baumgrenze. Zusammen mit ihrem Vieh ziehen sie von Hof zu Hof, im Frühling bergwärts, im Herbst talwärts. Zuoberst, im Pfaffen, will Bauer Max Kempf trotz ausbleibender staatlicher Unterstützung einen neuen Stall errichten, den er braucht, um überleben zu können. Der Alltag ist hart, die ganze Familie hilft mit. Doch fernab der Hektik der Städte entfaltet sich das Glück auf andere Weise: als die innere Zufriedenheit, sein eigener Herr zu sein, eins zu sein mit dem Vieh in einer einmaligen Berglandschaft.
Der Film "Bergauf, bergab" von Hans Haldimann berichtet vom Leben in der Abgeschiedenheit der Täler der Innerschweizer Berge und von den Veränderungen und Gefahren, die den Bergbauern drohen. Er zeigt auch ihren Mut, gegen die Widerstände einer globalisierten Welt, der das Naheliegende allmählich abhanden kommt, an traditioneller Lebensweise festzuhalten.


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21:55
Stereo-Ton16:9 Format

Snow White

Spielfilm, Schweiz 2005

Darsteller:
Juli FournierNico
Zoé MikuWanda
Carlos LealPaco
Sunnyi MellesNicos Mutter
Benedict FreitagNicos Vater
Stefan KurtTheaterregisseur
Pascal UlliGreg
u.a.
Regie: Samir

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Die 21-jährige Nico, Tochter aus reichem Haus, lebt in den Tag hinein und vertreibt sich ihre Freizeit mit Partys. Am liebsten geht sie mit ihrer besten Freundin Wanda aus. Wanda ist im Zürcher Arbeitervorort Schwamendingen aufgewachsen und wild entschlossen, mit ihrer ...

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Die 21-jährige Nico, Tochter aus reichem Haus, lebt in den Tag hinein und vertreibt sich ihre Freizeit mit Partys. Am liebsten geht sie mit ihrer besten Freundin Wanda aus. Wanda ist im Zürcher Arbeitervorort Schwamendingen aufgewachsen und wild entschlossen, mit ihrer jugendlichen Schönheit viel Geld zu verdienen. Ihre wechselnden Liebhaber nennt sie passend Sponsoren. Nico wiederum hat gerade eine Affäre mit dem Klubbesitzer Boris. Das verleiht den beiden Mädchen unbeschränkten Zutritt zu ihrer Lieblingsdisco "Casanova". Eines Abends tritt dort die Genfer Hip-Hop-Band Menace Evasion auf. Der Leadsänger Paco, der aus einer spanischen Migrantenfamilie stammt, singt Songs mit kämpferischen Texten, die in diesem Lokal niemand hören will. Als es zum Eklat kommt - Paco hat das Publikum gegen Boris aufgestachelt -, stellt sich Nico dem Bandleader in den Weg. Sie ist fasziniert von dessen Lust an der Provokation und besucht ihn nach dem abgebrochenen Konzert hinter der Bühne. Als am nächsten Tag ein Videoclip für die Band gedreht werden soll, treffen sich die zwei wieder und verlieben sich ineinander. Das verwöhnte Mädchen will ab sofort Sinn in ihr Leben bringen und beginnt Theater zu spielen. Paco, der von Nicos sorgloser und spontaner Art begeistert ist, will für sie ebenfalls sein Leben ändern und nur noch die Dinge tun, die er selbst besingt. Vorerst muss er aber noch die Tournee mit seiner Band beenden und dafür seine geliebte Nico oft allein lassen. Nico fängt an, Pacos rebellische Ideen in ihre Welt zu übertragen. Mit ungeheurer Kraft und Naivität kämpft sie gegen sich selbst und stürzt tief ab. Ihre Freundin Wanda bezahlt das Abenteuer mit dem Leben.
Das Liebesdrama "Snow White" ist ein modernes Märchen. Split-Screens und eine unkonventionelle Erzählstruktur weisen auf die unverkennbare Handschrift des Zürcher Regisseurs Samir hin.


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23:45
Stereo-Ton16:9 Format

CH-INA: Schweiz/China

Zwei Kulturen im Inter-View

Film von Milan Büttner

Erstausstrahlung

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Bei einem interkulturell-kommunikativen Experiment begegnen sich chinesische und Schweizer Autoren auf Reisen in beiden Ländern und tauschen ihre heimatspezifischen Erfahrungen aus. Die Region des Perlflussdeltas in Chinas Südosten mit den Metropolen Hongkong, Shenzhen, ...

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Bei einem interkulturell-kommunikativen Experiment begegnen sich chinesische und Schweizer Autoren auf Reisen in beiden Ländern und tauschen ihre heimatspezifischen Erfahrungen aus. Die Region des Perlflussdeltas in Chinas Südosten mit den Metropolen Hongkong, Shenzhen, Guanzhou und Macau ist das Ziel der ersten Reise. Vier Schweizer Autoren - aus jeder Sprachregion eine oder einer - erkunden eine der am dichtest besiedelten Regionen der Welt: Wo vor 30 Jahren Reisfelder waren, erstrecken sich nun Hochhäuser bis zum Horizont. Ein enormer wirtschaftlicher Aufschwung veränderte radikal das Leben in und um die beiden ehemaligen Kolonien Hong Kong und Macau. Die Region hat etwa die gleiche Fläche der Schweiz, mittlerweile aber fast zehnmal so viele Einwohner. Einige Monate später bereisen die chinesischen Autoren die Schweiz. Sowohl die kulturelle, als auch die sprachliche Vielfalt auf kleinstem Raum überraschen und es stellen sich grundsätzliche Fragen zum Umgang mit Sprache, Vergangenheit und Zukunft, Heimat und Fremde.
Ein Gespräch zwischen Hochhäusern und Bergen.


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0:15
Stereo-Ton

Max Frisch

Filmische Collage von Ernst Buchmüller

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In Dokumenten aus vier Jahrzehnten äußert sich Max Frisch (1911 - 1991) über Bertolt Brecht, Ingeborg Bachmann und Friedrich Dürrenmatt sowie über Themen wie Architektur, Heimat, Identität und Alter, die für ihn und sein Werk zentral waren.
Ernst Buchmüller ...

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In Dokumenten aus vier Jahrzehnten äußert sich Max Frisch (1911 - 1991) über Bertolt Brecht, Ingeborg Bachmann und Friedrich Dürrenmatt sowie über Themen wie Architektur, Heimat, Identität und Alter, die für ihn und sein Werk zentral waren.
Ernst Buchmüller hat in den Fernseharchiven recherchiert. Die gefundenen Dokumente verband der Videodesigner Paul Avondet mit Bildern aus der Gegenwart. Entstanden ist eine multimediale Begegnung mit Max Frisch, ein Beispiel dafür, wie aktuell, zeitlos und exemplarisch der Schweizer Schriftsteller und sein Werk sind.


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1:00

"Wenn es keine Geschichten mehr gäbe ..."

Stichwörter zu Peter Bichsel

Film von Peter K. Wehrli

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1964 wurde Peter Bichsel mit seinem Buch "Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen" bekannt. Seitdem gehört Bichsel, 1935 in Luzern geboren, zu den meistgelesenen Schweizer Schriftstellern. Sein Name ist selbst jenen vertraut, die seine Bücher nicht ...

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1964 wurde Peter Bichsel mit seinem Buch "Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen" bekannt. Seitdem gehört Bichsel, 1935 in Luzern geboren, zu den meistgelesenen Schweizer Schriftstellern. Sein Name ist selbst jenen vertraut, die seine Bücher nicht lesen. Sein politisches Eingreifen, das sein literarisches Werk begleitet, verschafft ihm doppelte Aufmerksamkeit.
Die Dokumentation von Peter K. Wehrli stellt den Autor und sein Werk vor.


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2:00
Stereo-Ton16:9 Format

Jean-Christophe Ammann: der Kunstimpresario

Eine Reise durch 40 Jahre Gegenwartskunst

Film von Edith Jud

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"Das Museum ist und bleibt ein kollektives Gedächtnis und die Werke Teil der kollektiven Biografie": Dieser persönlichen These ist Jean-Christophe Ammann bei der Führung des Kunstmuseums Luzern, der Kunsthalle Basel und des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt ...

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"Das Museum ist und bleibt ein kollektives Gedächtnis und die Werke Teil der kollektiven Biografie": Dieser persönlichen These ist Jean-Christophe Ammann bei der Führung des Kunstmuseums Luzern, der Kunsthalle Basel und des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt gefolgt. Drei Häuser, die er zu international renommierten Institutionen aus- und aufbaute, und zwar mit junger, nichtarrivierter und provokativer Kunst. Der Kunsthistoriker tat dies nach dem Grundsatz, dass "jedes Kunstwerk, wenn es eines ist, zu jeder Zeit erklärungsbedürftig war". Pausenlos ist er deshalb auch heute unterwegs - als Ausstellungsmacher, Kunstvermittler mit seinen Studenten, zu Besuch in Ateliers und im Fernsehen.
Der Film von Edith Jud begleitet Jean-Christophe Ammann.


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2:55
Stereo-Ton

Der Künstler Jean Tinguely

Es bewegt sich alles

Film von Peter K. Wehrli

(aus der SF-Reihe "Sternstunde")

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Verschmitzt und spielerisch hat er die Kunst in Bewegung versetzt, das Rattern und Klappern seiner Maschinen ist fast jedermann im Ohr. Durch ihn ist die Avantgarde zum Volksgut geworden. Es gibt wohl keinen zweiten Künstler, der wie Jean Tinguely (1925 - 1991) in der ...

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Verschmitzt und spielerisch hat er die Kunst in Bewegung versetzt, das Rattern und Klappern seiner Maschinen ist fast jedermann im Ohr. Durch ihn ist die Avantgarde zum Volksgut geworden. Es gibt wohl keinen zweiten Künstler, der wie Jean Tinguely (1925 - 1991) in der Schweiz höchste künstlerische Achtung und gleichzeitig allergrößte Popularität gewonnen hat.
Der Film verfolgt Jean Tinguelys Weg über fast vier Jahrzehnte und zeigt, wie der Kunstrebell zum Prominenten wurde.


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3:50

Ein Fest für Ernesto

Der Künstler Bernhard Luginbühl und seine Familie

Film von Peter K. Wehrli

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Hunderttausende schon haben im Stationssignet des Schweizer Fernsehens DRS den Mann gesehen, aus dessen Kopf ein Vulkan Funken sprüht. Doch nur wenige haben in ihm den 1929 in Bern geborenen Künstler Bernhard Luginbühl erkannt, den seine spektakulären ...

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Hunderttausende schon haben im Stationssignet des Schweizer Fernsehens DRS den Mann gesehen, aus dessen Kopf ein Vulkan Funken sprüht. Doch nur wenige haben in ihm den 1929 in Bern geborenen Künstler Bernhard Luginbühl erkannt, den seine spektakulären Verbrennungsaktionen populär machten.
Der zurzeit bekannteste Schweizer Künstler hat die Tore seines Werkgeländes im bernischen Dorf Mötschwil geöffnet. Dort dokumentiert der Film das Entstehen und das Ende der Großplastik "Ernesto": In einem Feuerfest Iöst sie sich in Flammen und Rauch auf.


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4:45

Die wirklichere Wirklichkeit

Der Künstler Franz Gertsch

Film von Peter K. Wehrli

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Franz Gertsch, 1930 im Kanton Bern geboren, ist einer der prominentesten Schweizer Künstler und ein Hauptvertreter des Foto- und Hyperrealismus. Berühmt geworden ist er mit riesigen Gemälden der Rockpoetin Patti Smith. Seine künstlerische Entwicklung führte ihn vom ...

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Franz Gertsch, 1930 im Kanton Bern geboren, ist einer der prominentesten Schweizer Künstler und ein Hauptvertreter des Foto- und Hyperrealismus. Berühmt geworden ist er mit riesigen Gemälden der Rockpoetin Patti Smith. Seine künstlerische Entwicklung führte ihn vom Zelebrieren des Glamours der Jugendlichkeit hin zur Feier der Natur: Heute malt er in großformatigen Bildern vor allem Pflanzen.
Zur ersten umfassenden Retrospektive seines Werks 2002 im Museum Franz Gertsch in Burgdorf und im Kunstmuseum Bern porträtierte Peter K. Wehrli den Künstler Franz Gertsch.


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format
Sendeende: 6:00 Uhr