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Christi Himmelfahrt - Donnerstag, 21. Mai
Programmwoche 21/2009
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6:05
Stereo-Ton16:9 Format

Rom und der Anspruch auf Weltherrschaft

Film von Jörg Röttger

(aus der Sendereihe "Schauplätze der Weltkulturen")

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Rom war sowohl in der Antike als auch in der Neuzeit Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. In dieser Stadt erhoben Kaiser den Anspruch, Herrscher der Welt durch den Willen der Götter zu sein, und einige Jahrhunderte später glaubten Päpste, die Kirchenfürsten, durch den ...
(ARD/BR)

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Rom war sowohl in der Antike als auch in der Neuzeit Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. In dieser Stadt erhoben Kaiser den Anspruch, Herrscher der Welt durch den Willen der Götter zu sein, und einige Jahrhunderte später glaubten Päpste, die Kirchenfürsten, durch den Willen des Christengottes als oberste Machtinstanz eingesetzt zu sein. Rom und die Macht, Rom und die Weltherrschaft - ein Kapitel der Weltgeschichte, in dem Ströme von Blut vergossen wurden, zugleich aber zeitlose Werke der Kunst entstanden, deren Schönheit und Pracht ihresgleichen suchen.
Ein Film über die Ewige Stadt, die Ausgangspunkt vieler Eroberer und Entdecker war.

3sat nimmt am Thementag "Die großen Entdecker" in Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen mit auf Forschungsreise - von der Arktis bis nach Afrika, von Südamerika bis in den Orient. 24 Stunden lang entführt 3sat an die entlegensten Orte, begleitet Expeditionen rund um den Erdball und stellt Forscher, Seefahrer und Entdecker vor.

(ARD/BR)


7:05
VPS 07:04

Stereo-Ton

Wettlauf zur Venus

Film von Martin Papirowski und Peter Leippe


7:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Schatz Alexander des Großen

Film von Gisela Graichen und Peter Prestel

(aus der ZDF-Reihe "Schliemanns Erben")

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323 vor Christus stirbt Alexander der Große mit 32 Jahren und hinterlässt ein Riesenreich. Seine Feldherren - die Diadochen - teilen sich die Beute, doch die Erbstreitigkeiten, die sogenannten Diadochenkämpfe, prägen die nächsten Jahrhunderte. Es geht um Einfluss, ...

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323 vor Christus stirbt Alexander der Große mit 32 Jahren und hinterlässt ein Riesenreich. Seine Feldherren - die Diadochen - teilen sich die Beute, doch die Erbstreitigkeiten, die sogenannten Diadochenkämpfe, prägen die nächsten Jahrhunderte. Es geht um Einfluss, Macht und vor allem um Geld. Die antiken Geschichtsschreiber Diodor und Strabon berichten von einer geheimnisvollen versteckten Bergfestung Kyinda, die irgendwo in Kilikien den Kriegsschatz des Diadochen Seleukos' behüten soll. Bis heute ist der Ort unentdeckt, vom Schatz fehlt jede Spur. Nun wurden auf dem beinahe 2.000 Meter hohen Berg Karasis die Ruinen einer gewaltigen Festungsanlage entdeckt. Die Forscher trauten ihren Augen nicht, als sie vor bis zu 15 Meter hoch anstehenden Mauern, Türmen und ausgedehnten Kasematten standen. Wer hat die Burg auf dem Karasis gebaut, wann und vor allem, wozu? Professor Adolf Hoffmann vom Deutschen Archäologischen Institut, Abteilung Istanbul, und sein türkischer Kollege Professor Mustafa Sayar machen sich an die Enträtselung der versteckten Bergfestung. Schnell erkennen sie, dass es sich um ein Bauwerk aus der Zeit der Diadochenkämpfe handeln muss, und als der Inschriftenforscher Sayar ein Elefantenrelief entdeckt, liegt der Schluss nahe: Das muss eine seleukidische Burg gewesen sein. Mit modernsten archäologischen und naturwissenschaftlichen Methoden setzen die Forscher ihre Arbeit fort. Auf dem Karasis haben Hoffmanns Mitarbeiter einen großen Speicherbau vermessen, 60 Meter lang und zwölf Meter breit, auf einer steilen Felsnadel gelegen. Nach ihren Berechnungen konnten dort 700 Tonnen Getreide gelagert werden. Dank eines ausgeklügelten Belüftungssystems herrschten perfekte Lagerbedingungen. So konnte sich die Burgbesatzung jahrelang verteidigen. Für die Archäologen verdichten sich die Anzeichen, dass es sich dort um das sagenhafte Kyinda handelt.
Der Film aus der Reihe "Schliemanns Erben" von Gisela Graichen und Peter Prestel begibt sich auf die Spurensuchen.


8:30
Stereo-Ton16:9 Format

Jakob Philipp Fallmerayer - Dreimal Orient und zurück

Film von Peter Prestel und Rudolf Sporrer

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In den Jahren 1840 bis 1842 bekamen die Leser der Augsburger Allgemeinen Zeitung regelmäßig Reiseberichte aus dem Vorderen Orient zu lesen. Diese Artikel stammten von dem in Tschötsch bei Brixen geborenen Jakob Philipp Fallmerayer (1790 - 1861), der sich auf ...
(ARD/BR)

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In den Jahren 1840 bis 1842 bekamen die Leser der Augsburger Allgemeinen Zeitung regelmäßig Reiseberichte aus dem Vorderen Orient zu lesen. Diese Artikel stammten von dem in Tschötsch bei Brixen geborenen Jakob Philipp Fallmerayer (1790 - 1861), der sich auf Entdeckungsreise begeben hatte und als einer der ersten Geschichtswissenschaftler auch die Welt der sogenannten Neugriechen, der Nachkommen Alexanders, erforschte. Fallmerayers Berichte sorgten für großes Aufsehen und sie bereiteten in spannender Weise erstmals profundes Wissen über das Leben, die Landschaft, die Geschichte und Organisation des Osmanischen Reichs auf - und erlaubten endlich einen wissenschaftlichen Blick auf den Orient, dessen Bild bisher vorwiegend von Legenden und Propaganda geprägt war. Denn der jahrhundertelange Kampf Europas mit den Türken hatte Spuren hinterlassen. Fallmerayers Verdienst war es, vor Ort aus erster Hand Informationen zu sammeln und einzuordnen. Sein 1845 erschienenes zweibändiges Werk "Fragmente aus dem Orient" hatte bald den Rang eines Klassikers und begründete die Fächer Orientalistik und Byzantinistik. Als Geschichtsprofessor gab Fallmerayer in München sein vielschichtiges, lebendiges Wissen an seine Schüler weiter.
Peter Prestel und Rudolf Sporrer zeichnen Leben und Werk des Geschichtswissenschaftlers Jakob Philipp Fallmerayer nach.
(ARD/BR)


9:15
Stereo-Ton

Im Banne des ewigen Eises

Der Polarforscher Erich von Drygalski

Film von Peter Prestel und Rudolf Sporrer

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Roald Amundsen, Robert Falcon Scott, Robert Edwin Peary, Fridtjof Nansen - diese Namen fallen einem ein, wenn man an Polarforschung denkt. Einer der ersten Polarforscher und in seiner Zeit eine weltweite Autorität auf diesem eisigen Gebiet ist dagegen heute in ...
(ARD/BR)

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Roald Amundsen, Robert Falcon Scott, Robert Edwin Peary, Fridtjof Nansen - diese Namen fallen einem ein, wenn man an Polarforschung denkt. Einer der ersten Polarforscher und in seiner Zeit eine weltweite Autorität auf diesem eisigen Gebiet ist dagegen heute in Vergessenheit geraten: Erich von Drygalski (1865 - 1949). Das Wenige, was heute noch an ihn erinnert, ist eine Allee in Münchens Süden und ein umfangreiches Archiv mit seinen Forschungsdaten im Geographischen Institut an der Ludwig-Maximilians-Universität. Erich von Drygalski leitete von 1901 bis 1903 die erste deutsche Antarktis-Expedition. Er war der erste Mensch, der das antarktische Territorium erkundete. Er nannte es Kaiser-Wilhelm-II.-Land. Der Kaiser in Berlin war stolz auf Drygalski und seine "Gaußmänner". Nach ihrem Schiff, der "Gauß", wurden die Polarpioniere genannt. Die Expedition erreichte im wilhelminischen Deutschland solche Popularität, dass sie sogar im Schulunterricht besprochen wurde und in "Büchern für die Jugend" große Verbreitung fand. Trotz der Euphorie winkte Drygalski ab, als der Wettlauf der Nationen zum Südpol begann. Er war zu sehr Forscher, als dass er sich für ein derartiges Rennen interessiert hätte. "Für die Polarforschung ist es unerheblich, wer als erster am Pol ist", soll er seinen Mitarbeitern gesagt haben.
Peter Prestel und Rudolf Sporrer berichten über das Leben des Polarforschers Erich von Drygalski.
(ARD/BR)


10:00

Geschichte(n) aus Amerika: Als Alaska noch russisch war

Film von Peter Prestel und Rudolf Sporrer

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Pioniergeist, Wilder Westen, Bürgerkrieg, Sklaverei und Indianerkriege: Das 19. Jahrhundert war das aufregendste Jahrhundert in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Seit 1867 gehörte Alaska zu Amerika. Bis dahin war es die einzige Überseekolonie Russlands gewesen. ...
(ARD/BR)

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Pioniergeist, Wilder Westen, Bürgerkrieg, Sklaverei und Indianerkriege: Das 19. Jahrhundert war das aufregendste Jahrhundert in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Seit 1867 gehörte Alaska zu Amerika. Bis dahin war es die einzige Überseekolonie Russlands gewesen.
Peter Prestel und Rudolf Sporrer berichten von der Kolonisierung Alaskas durch russische Pelzjäger bis zum Verkauf des Territoriums für 7,2 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten.
(ARD/BR)


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10:45
Stereo-Ton

Ein Preuße in Asien

Adolf Bastian erfindet Indonesien

Film von Jochen Trauptmann

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Adolf Bastian (1826 - 1905), Pionier der Indonesienforschung und Gründer des Völkerkundemuseums in Berlin, gilt als der Namensgeber Indonesiens und Begründer der modernen Ethnologie in Deutschland. Bastian bereiste in ausgedehnten Expeditionen zwischen 1861 und 1898 die ...
(ARD/RBB)

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Adolf Bastian (1826 - 1905), Pionier der Indonesienforschung und Gründer des Völkerkundemuseums in Berlin, gilt als der Namensgeber Indonesiens und Begründer der modernen Ethnologie in Deutschland. Bastian bereiste in ausgedehnten Expeditionen zwischen 1861 und 1898 die Inseln der damals niederländischen Kolonie. Tausende Zeugnisse der Alltagskultur der Völker Ostindiens, die Bastian von seinen Reisen mitbrachte, lagern heute im Ethnologischen Museum Berlin-Dahlem.
Der Film "Ein Preuße in Asien" von Jochen Trauptmann begibt sich auf Adolf Bastians Spuren nach Südostasien.
(ARD/RBB)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Geschichten von der Seefahrt

Maritime Greenwich und Angra do Heroismo

Großbritannien/Portugal

Film von Dominik Wessely und Eva Witte

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Einige Kilometer östlich von London, flussabwärts an der Themse, liegt Maritime Greenwich. Von dort eroberten Francis Drake, James Cook und Lord Nelson die Weltmeere zum Ruhm der englischen Krone. Noch heute ist der kleine Ort ein Begriff für die Seefahrer aller ...
(ARD/SWR)

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Einige Kilometer östlich von London, flussabwärts an der Themse, liegt Maritime Greenwich. Von dort eroberten Francis Drake, James Cook und Lord Nelson die Weltmeere zum Ruhm der englischen Krone. Noch heute ist der kleine Ort ein Begriff für die Seefahrer aller Länder. Durch Maritime Greenwich verläuft der Nullmeridian, der die Erdkugel in eine östliche und eine westliche Hälfte teilt. Herzstück der weitläufigen Anlage ist ein Observatorium, das Sir Charles Wren, Architekt der Londoner St. Paul's Cathedral, 1675 im Auftrag von König Charles I. entwarf. Durch genaue Kenntnis der Sterne versprach man sich damals eine Lösung des Längengradproblems. Die Kapitäne jener Zeit wussten bei ihren Fahrten nie, wo sie sich genau befanden. Gelöst wurde dieses Problem erst gut 100 Jahre später durch einen Tischlermeister: John Harrison ging davon aus, dass man auf hoher See jederzeit wissen muss, wie spät es im Heimathafen ist. Aus der Differenz dieser Zeit und der Bordzeit kann man dann die Lage des Schiffes in Längengraden und Minuten berechnen. John Harrison baute die erste Uhr, die unabhängig von Temperatur und Klimaschwankungen, Feuchtigkeit und Schiffsbewegungen auf hoher See die Zeit messen konnte.
Zwei Folgen der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" erzählen Geschichten von der Seefahrt. Die erste Folge erzählt die Geschichte von Maritime Greenwich, die zweite Folge berichtet von der Entdeckung der "Acores", neun sturmumtosten Inseln 1.000 Meilen von der portugiesischen Küste entfernt. Angra do Heroismo auf der Insel Terceira hält über 300 Jahre eine Schlüsselrolle als Knotenpunkt zwischen drei Kontinenten, als Versorgungshafen für die Entdecker, als Zwischenstation für Schätze beladene Karavellen als hochmoderne Stadt des 16. Jahrhunderts.
(ARD/SWR)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte

Vorstoß nach Afrika

Film von Luc Cuyvers

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Im Juli 1497 brach der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama von Lissabon aus zu einer der abenteuerlichsten Entdeckungsfahrten der Weltgeschichte auf. Mit vier Schiffen wollte der 28-jährige Kapitän den Seeweg nach Indien finden - auf der Ostroute, um Afrika herum. ...
(ARD/NDR)

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Im Juli 1497 brach der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama von Lissabon aus zu einer der abenteuerlichsten Entdeckungsfahrten der Weltgeschichte auf. Mit vier Schiffen wollte der 28-jährige Kapitän den Seeweg nach Indien finden - auf der Ostroute, um Afrika herum. Fünf Jahre zuvor hatte sein Konkurrent Christoph Kolumbus im Dienst des spanischen Königs den Weg nach Indien in westlicher Richtung gefunden - und Amerika entdeckt. Vasco da Gama war einer der berühmtesten portugiesischen Entdecker, die halfen, ein Weltreich aufzubauen.
In vier Folgen schildert Dokumentarfilmer Luc Cuyvers Portugals Aufstieg zur reichen Kolonial-, Handels- und Weltmacht, der Anfang des 15. Jahrhunderts mit den ersten Fahrten entlang der westafrikanischen Küste begann und am 31. Dezember 1999 mit der Rückgabe der letzten Kolonie - Macau - an die Volksrepublik China endete.

Die weiteren drei Teile von "Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte" zeigt 3sat im Anschluss ab 12.45 Uhr.

(ARD/NDR)


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte

Ums Kap der Guten Hoffnung

Film von Luc Cuyvers

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Jahr um Jahr stießen die Portugiesen weiter nach Süden vor - immer am äußersten Rand des unbekannten Kontinents Afrika entlang. Die Tapferkeit der Kapitäne und ihrer Mannschaften ist Legende. Der Verlauf der Küste wurde von ausgebildeten Kartografen akribisch genau ...
(ARD/NDR)

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Jahr um Jahr stießen die Portugiesen weiter nach Süden vor - immer am äußersten Rand des unbekannten Kontinents Afrika entlang. Die Tapferkeit der Kapitäne und ihrer Mannschaften ist Legende. Der Verlauf der Küste wurde von ausgebildeten Kartografen akribisch genau festgehalten. Schreiber brachten die Entbehrungen, Erfahrungen und Entdeckungen zu Papier. Auch im Bau von Schiffen verschaffte sich Portugal eine Vormachtstellung. Aber die Passage nach Indien wurde immer noch nicht gefunden. Dafür erbeuteten die Portugiesen Gold, Elfenbein - und Sklaven. Die dunklen Kapitel der Entdeckung des Seewegs nach Indien begannen. Mit dem Tod Prinz Heinrichs 1460 gerieten Afrikareisen ins Stocken. Auf mehreren dieser Touren verdiente sich ein Mann namens Christoph Kolumbus seine ersten Sporen. Dann umrundete Bartholomeu Diaz die Südspitze Afrikas - und bemerkte es zunächst nicht einmal. Auf der Rückreise - auch er hatte Indien nicht gefunden - gerieten seine Schiffe in schwere Unwetter. Diaz gab dem Ort den Namen "Kap der Stürme". Sein König aber tilgte diesen Begriff und ordnete an, die Südspitze Afrikas das "Kap der guten Hoffnung" zu nennen.
In vier Folgen schildert Dokumentarfilmer Luc Cuyvers Portugals Aufstieg zur reichen Kolonial-, Handels- und Weltmacht, der Anfang des 15. Jahrhunderts mit den ersten Fahrten entlang der westafrikanischen Küste begann und am 31. Dezember 1999 mit der Rückgabe der letzten Kolonie - Macau - an die Volksrepublik China endete.
(ARD/NDR)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte

Der Seeweg nach Indien

Film von Luc Cuyvers

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Niemand weiß genau, wann Vasco da Gama geboren wurde. Vermutlich aber kam er Ende 1469 als Sohn des Gouverneurs von Sines an der portugiesischen Atlantikküste zu Welt. Der junge Mann aus reichem Haus erwarb sich sehr schnell den Ruf eines guten Kapitäns. 1497, mit 28 ...
(ARD/NDR)

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Niemand weiß genau, wann Vasco da Gama geboren wurde. Vermutlich aber kam er Ende 1469 als Sohn des Gouverneurs von Sines an der portugiesischen Atlantikküste zu Welt. Der junge Mann aus reichem Haus erwarb sich sehr schnell den Ruf eines guten Kapitäns. 1497, mit 28 Jahren, erhielt Vasco da Gama von seinem König den Auftrag, endlich den so lange gesuchten Seeweg nach Indien zu finden - und zwar auf der Route nach Osten, um die Südspitze Afrikas herum. Mit vier großen neuentwickelten Schiffen und 160 Mann machte sich da Gama auf die Suche. Einer seiner Soldaten, Alvaro Velho, schrieb das Tagebuch dieser Expedition. Es blieb die einzige schriftliche Überlieferung der abenteuerlichen Reise. Die "Reiseroute zu den Gewürzländern" sei unter Benutzung des Seewegs beträchtlich kürzer als die von Marco Polo über Land gefundene, meinte man damals - und das rechtfertigte jedes Abenteuer und jede Menge Kosten.
In vier Folgen schildert Dokumentarfilmer Luc Cuyvers Portugals Aufstieg zur reichen Kolonial-, Handels- und Weltmacht, der Anfang des 15. Jahrhunderts mit den ersten Fahrten entlang der westafrikanischen Küste begann und am 31. Dezember 1999 mit der Rückgabe der letzten Kolonie - Macau - an die Volksrepublik China endete.
(ARD/NDR)


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14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte

Der Ferne Osten

Film von Luc Cuyvers

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1510 eroberten die Portugiesen die indische Hafenstadt Goa und machten sie zur Hauptstadt ihres neuen "Königreichs". Vasco da Gama, der zwölf Jahre zuvor den Seeweg nach Indien entdeckt hatte, wurde Vizekönig der Kolonie. Am 24. Dezember 1524 starb der große Seefahrer ...
(ARD/NDR)

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1510 eroberten die Portugiesen die indische Hafenstadt Goa und machten sie zur Hauptstadt ihres neuen "Königreichs". Vasco da Gama, der zwölf Jahre zuvor den Seeweg nach Indien entdeckt hatte, wurde Vizekönig der Kolonie. Am 24. Dezember 1524 starb der große Seefahrer im "Goldenen Goa", das heute Panaji heißt. Von Goa aus drangen die Portugiesen über die Südspitze des indischen Subkontinents weiter nach Osten vor. Gold und Gewürze, Silber und Seide - der Handel blühte und machte Eroberer und Abenteurer zu reichen Leuten. Einer von ihnen war Fernao Mendes Pinto, der 1538 in Indien ankam. Er war Kaufmann, Pirat, Sklave, Jesuit, Diplomat und Schriftsteller.
In vier Folgen schildert Dokumentarfilmer Luc Cuyvers Portugals Aufstieg zur reichen Kolonial-, Handels- und Weltmacht, der Anfang des 15. Jahrhunderts mit den ersten Fahrten entlang der westafrikanischen Küste begann und am 31. Dezember 1999 mit der Rückgabe der letzten Kolonie - Macau - an die Volksrepublik China endete.
(ARD/NDR)


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15:00
VPS 17:15

Stereo-Ton16:9 Format

wissen aktuell: auf Humboldts Spuren


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Vor 150 Jahren, am 6. Mai, starb Alexander von Humboldt (1769 - 1859). Sein Ruhm war schon zu Lebzeiten legendär. Man nannte ihn den "zweiten Kolumbus", den "neuen Aristoteles" und den "Wissenschaftsfürsten". Bis heute gilt Alexander von Humboldt als einer der größten ...
(ARD/SWR/ZDF)

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Vor 150 Jahren, am 6. Mai, starb Alexander von Humboldt (1769 - 1859). Sein Ruhm war schon zu Lebzeiten legendär. Man nannte ihn den "zweiten Kolumbus", den "neuen Aristoteles" und den "Wissenschaftsfürsten". Bis heute gilt Alexander von Humboldt als einer der größten Universalgelehrten der Geschichte. Er leistete Beiträge zu fast allen Gebieten der zeitgenössischen Wissenschaft: unter anderem zu Zoologie und Botanik, zu Physik und Astronomie, Chemie, Geologie, Mineralogie und Vulkanologie, zu Ethnologie und Wirtschaftsgeografie. Sein Forscherdrang führte ihn nach Nord- und Südamerika, nach Zentralasien, in zahlreiche Länder, zu fremden Kulturen, durch feucht-heiße Regenwälder und hinauf auf eisige Hochgebirgsgipfel. Der Lohn seiner Forschermühe war ein "Weltgemälde" ungeheurer Kraft, seine wissenschaftlich-literarischen Reiseberichte. Aber Humboldt war auch ein großer Moralist, der seine politisch-ethischen Positionen gegen den Zeitgeist vertrat. Er wandte sich gegen jede Form von Sklaverei, Rassismus und Fremdenhass und geißelte den menschenverachtenden Kolonialismus seiner Epoche. Damit ist er so modern und so aktuell wie kaum ein anderer großer Gelehrter in der Geschichte.
"wissen aktuell" widmet sich anlässlich seines 150. Todestags dem großen Wissenschaftler und Entdecker. Nach einem Porträt des Naturforschers geht die Sendung den Spuren Humboldts nach: der Welt der tropischen Wälder, die Humboldt durchquerte und die auch nach 200 Jahren Forschung viele Geheimnisse bergen. Dann folgt "wissen aktuell" der Reiseroute des Entdeckers auf den über 6.000 Meter hohen Chimborazo in Ecuador. Unter der Rubrik "Humboldts Erben" stellt "wissen aktuell" Forscher vor, die heute in seiner Tradition arbeiten. Und schließlich fragt die Sendung danach, was von Humboldt geblieben ist, welche Bedeutung das Humboldtsche Bildungsideal in der heutigen Zeit hat und ob seine Prinzipien auch als Leitlinien einer modernen Wissenschaft dienen können.
(ARD/SWR/ZDF)


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16:45
VPS 15:00

Der Nil

Wettlauf zu den Quellen

Film von Richard Klug

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Sie waren eines der großen Mysterien im Zeitalter der Entdeckungen: die Quellen des Nils. Schon die alten Römer sandten zwei Zenturien aus, um die Quellen des längsten Flusses der Erde zu finden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts machten sich französische, ...
(ARD/SWR)

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Sie waren eines der großen Mysterien im Zeitalter der Entdeckungen: die Quellen des Nils. Schon die alten Römer sandten zwei Zenturien aus, um die Quellen des längsten Flusses der Erde zu finden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts machten sich französische, deutsche und britische Forscher auf den Weg. Missionare, Wissenschaftler und Abenteurer zogen durch ein bis dahin unbekanntes Afrika. Unter ihnen war auch der berühmte David Livingstone. Die weißen Entdecker wurden von der einheimischen Bevölkerung misstrauisch beäugt und amüsiert verfolgt. Wie konnte man eine Quelle "entdecken", die die Schwarzen schon jahrhundertelang kannten?
Der Film "Der Nil" von Richard Klug erzählt vom Wettlauf zu den Quellen des Nils, einer Abenteurergeschichte aus dem 19. Jahrhundert.
(ARD/SWR)


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17:30
VPS 15:45

Auf den Spuren des Dr. Livingstone

Eine Reise durch Afrika

Film von Stefan Schaaf

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Er ist zum Inbegriff des Afrika-Forschers geworden: der Schotte David Livingstone (1813 - 1973), der sich 1840 im südafrikanischen Kuruman niederließ und von dort aus das Innere des Kontinents erkundete. Der Missionar berichtete entsetzt von der Praxis der Sklaverei, er ...
(ARD/SWR)

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Er ist zum Inbegriff des Afrika-Forschers geworden: der Schotte David Livingstone (1813 - 1973), der sich 1840 im südafrikanischen Kuruman niederließ und von dort aus das Innere des Kontinents erkundete. Der Missionar berichtete entsetzt von der Praxis der Sklaverei, er suchte lange vergeblich nach den Quellen des Nils und er galt für mehrere Jahre als verschollen, bis ihn der Amerikaner Henry Morton Stanley mit dem weltberühmten Begrüßung "Dr. Livingstone, I presume" in dem kleinen Dorf Ujiji wiederfand.
Stefan Schaaf hat sich auf die Spuren von David Livingstone begeben und Orte, die der Schotte als erster Europäer sah, heute noch einmal besucht. Auf der Reise durch Botswana trifft Schaaf auf atemberaubenden Tierreichtum: Mehr als 80.000 Elefanten gibt es allein im Chobe-Nationalpark. In Sambia begegnet das Fernsehteam Häuptling Mukuni, dem eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten der Welt gehört: In seinem Stammesgebiet liegen die sagenhaften Viktoriafälle. "Mein Ururgroßvater hat vor genau 150 Jahren David Livingstone freundschaftlich empfangen", erzählt Chief Mukuni, "und wir profitieren noch bis zum heutigen Tag von seinem Besuch." Auf der anderen Seite der Viktoriafälle liegt Simbabwe. Dort hat man eine andere Meinung vom Erbe Livingstones: "Er hat dem Kolonialismus Tür und Tor geöffnet", wettert Lot Mumpande von der regierenden ZANU-PF-Partei, "bis zum heutigen Tag leidet Afrika unter seinem Vermächtnis."
(ARD/SWR)


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18:15
VPS 16:30

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wagnis im Dschungel -

Mary Kingsley unter Kannibalen

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

(aus der ZDF-Reihe "Tropenfieber")

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1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch ...

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1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch Chancen zu haben, beschließt sie, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Allein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als Pionierin der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterrock und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfs frische Leichenteile findet, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley angst und bange. Die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt.
Der Film stellt das Lebenswerk von Lady Mary Kingsley vor.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
VPS 19:20

Heinrich Harrer: Der letzte Entdecker

Film von Hans Peter Stauber

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Kaum ein anderer Alpinist hatte ein so bewegtes Leben wie Heinrich Harrer (1912 - 2006). Der Sohn eines Kärntner Postbeamten verdiente sich sein Studiengeld als Skilehrer und Bergführer auf der steirischen Tauplitzalm, wurde Skirennläufer der Extraklasse und erreichte ...
(ORF)

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Kaum ein anderer Alpinist hatte ein so bewegtes Leben wie Heinrich Harrer (1912 - 2006). Der Sohn eines Kärntner Postbeamten verdiente sich sein Studiengeld als Skilehrer und Bergführer auf der steirischen Tauplitzalm, wurde Skirennläufer der Extraklasse und erreichte als Erstbesteiger der Eiger-Nordwand, gemeinsam mit einer deutsch-österreichischen Seilschaft, Weltruhm. Eine Expedition zum Nanga Parbat scheiterte am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, legte aber den Grundstein zum Leben Heinrich Harrers als Forscher und Entdecker. Nach der Flucht aus einem englischen Gefangenenlager in Indien gelangte Harrer gemeinsam mit Peter Aufschnaiter in die tibetische Hauptstadt Lhasa, wo er Freund, Erzieher und Lehrer des Dalai Lama wurde. Der Welterfolg seines Buches "7 Jahre in Tibet" ermöglichte Heinrich Harrer in den Jahrzehnten danach, als Entdecker viele noch weiße Flecken der Welt zu erforschen.
Der Film "Heinrich Harrer: Der letzte Entdecker" von Hans Peter Stauber zeichnet das Leben des großen Alpinisten nach.
(ORF)



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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Unterm Kreuz des Südens

Die glückseligen Inseln

Film von Stephan Koester und Uwe Kersken

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James Cook (1728 - 1779) war einer der ersten Forscher, die in die Südsee geschickt wurden, um die Ozeane aus wissenschaftlichem Ehrgeiz zu durchkreuzen. Kein Forscher hat so viele weiße Flecken von der Landkarte getilgt, so viele Inseln und Küsten entdeckt und ...

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James Cook (1728 - 1779) war einer der ersten Forscher, die in die Südsee geschickt wurden, um die Ozeane aus wissenschaftlichem Ehrgeiz zu durchkreuzen. Kein Forscher hat so viele weiße Flecken von der Landkarte getilgt, so viele Inseln und Küsten entdeckt und vermessen und dabei so große Entfernungen zurückgelegt wie der englische Seeheld. James Cook, der während seiner drei Weltumsegelungen die Natur der Dinge erforscht und dem Wesen des Menschen nachspürt, gilt als zweiter Entdecker der Südsee. Denn die Polynesier waren die ersten Entdecker der Hunderten Inseln in einem Ozean von der Größe der Mondoberfläche - und besiedelten das Land.
Stephan Koester und Uwe Kersken waren mit der Endeavour II, dem originalgetreuen Nachbau des berühmten Forschungsschiffs von James Cook, in der Südsee unterwegs und stellen die Welt der Polynesier und James Cooks einander gegenüber.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Jäger verlorener Schätze

Teufel auf der Seidenstraße

Film von Bernd Liebner und Cheng Wei

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Kaum hat der Schwede Sven Hedin 1900 die ersten Berichte von seinen sensationellen Entdeckungen im Herzen Asiens veröffentlicht, beginnt der Run auf die sagenhaften Kunstschätze entlang der Seidenstraße. Unter dramatischen Umständen und mit höchst fragwürdigen ...

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Kaum hat der Schwede Sven Hedin 1900 die ersten Berichte von seinen sensationellen Entdeckungen im Herzen Asiens veröffentlicht, beginnt der Run auf die sagenhaften Kunstschätze entlang der Seidenstraße. Unter dramatischen Umständen und mit höchst fragwürdigen Methoden gelingen gelehrten Abenteurern sensationelle Coups. Sie rauben einmalige Zeugnisse einer faszinierenden Geschichtsepoche am Treffpunkt vieler Kulturen und miteinander konkurrierender Religionen. Was die Europäer Finderglück nennen, verurteilen die Chinesen als schamlosen Diebstahl "fremder Teufel". So gruben die Archäologen Albert von Le Coq und Albert Grünwedel in Ruinen von Jahrtausende alten Tempelstädten, sägten kostbare Bilder von den Lehmwänden, hackten lebensgroße Buddhastatuen aus der Verankerung und verschleppten die Beute in Hunderten Containern nach Berlin. Die Hälfte des Schatzes fiel im Zweiten Weltkrieg Bomben zum Opfer, der Rest des einmaligen Kulturguts ist heute im Museum für Indische Kunst in Berlin zu sehen. Den größten Preis, den die Seidenstraße zu vergeben hat, erschleicht sich ein ungarischer Forscher in englischen Diensten. Für Aurel Stein wurden die Höhlen von Dunhuang, die "Tempel der tausend Buddhas", zum Sesam-öffne-dich: 469 Räume waren dort am westlichen Ausgangstor in den Fels geschlagen und mit kostbaren Fresken und Skulpturen geschmückt. Am Ende der Großen Mauer entstand zu Beginn des ersten Jahrtausends ein unvergleichliches buddhistisches Zentrum, die Schatzkammer einer untergegangenen Hochkultur. Stein gelingt es in skrupelloser Verschwörermanier, das älteste Papierarchiv der Welt zu entführen, darunter das älteste gedruckte Buch, die Diamanten-Sutra. Das in alle Himmelsrichtungen verstreute Weltkulturerbe wird zurzeit elektronisch gespeichert und ist danach von jedermann im Internet abrufbar.
Mithilfe von Archivaufnahmen und szenischen Rekonstruktionen dokumentieren Bernd Liebner und Cheng Wei den spannenden Wettlauf nach den begehrtesten Schätzen der Seidenstraße.


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21:40
VPS 21:39

Stereo-TonVideotext Untertitel

Gigant der Meere: Die Flotte des Admirals Zheng He

Film von Chen Quian

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Im Jahr 1405 verlässt eine der gewaltigsten Flotten der Weltgeschichte ihren Heimathafen: 300 Schiffe mit über 28.000 Mann Besetzung brechen in die unbekannte Welt jenseits des Chinesischen Meeres auf, beladen mit Seide, Porzellan und anderen Kostbarkeiten des ...

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Im Jahr 1405 verlässt eine der gewaltigsten Flotten der Weltgeschichte ihren Heimathafen: 300 Schiffe mit über 28.000 Mann Besetzung brechen in die unbekannte Welt jenseits des Chinesischen Meeres auf, beladen mit Seide, Porzellan und anderen Kostbarkeiten des chinesischen Kaiserreichs. Kommandiert werden die Mannschaften von dem kaiserlichen Groß-Eunuchen Zheng He. Der Ming-Kaiser Yong-le hatte den Bau der gewaltigen Flotte befohlen, und es wird seinen Schiffen tatsächlich gelingen, in friedlicher Mission bis nach Afrika vorzudringen. Es ist die erste von sieben Entdeckungsreisen, mit der die Chinesen Seefahrergeschichte schreiben werden. 500 Jahre vor den Europäern entwickelten sie die Schottenbauweise, die die Schiffe unsinkbar machte, und sie schafften Navigationsleistungen, die den Europäern erst 100 Jahre später in ähnlicher Weise gelangen. Admiral Zheng He besiegte auch den Skorbut, die tödliche Seefahrerkrankheit: Auf mitsegelnden Agrarschiffen wurden frisches Gemüse und Sojasprossen mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt angebaut. Nach sieben erfolgreichen, friedvollen Fahrten bis nach Afrika befahl der Kaiser plötzlich die Einstellung aller Übersee-Expeditionen. Die stolze Flotte des Zheng He verrottete in den Häfen, das Reich der Mitte hatte sich wieder in seine Grenzen zurückgezogen. Zheng He, dieser so einfallsreiche Befehlshaber, wird noch heute wie ein Pop-Idol von den Chinesen verehrt. Seine Expeditionen sind ein Kapitel der Weltentdeckung und bieten faszinierende Einblicke in die kulturellen und technischen Errungenschaften Chinas.
Der Film von Chen Quian stellt die Entdeckungsreisen und die Lebensgeschichte des Admirals Zheng He nach. Mithilfe von Computeranimationen wird die Expeditionsflotte zum Leben erweckt. Teile der Werftanlagen und des gigantischen Flaggschiffs der Armada wurden eigens für den Film nachgebaut.


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kolumbus letzte Reise - Spurensuche im Karibischen Meer

Film von Marc Brasse und Karl Vandenhole

(aus der ZDF-Reihe "Tauchfahrt in die Vergangenheit")

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Am 11. Mai 1502 bricht der Seefahrer Christoph Kolumbus zu seiner vierten und letzten Reise auf. Doch "El Alto Viaje", die "Hohe Reise", wie Kolumbus sie voller Ehrfurcht nennt, endet in einer Katastrophe. In der Neuen Welt sucht der Genueser eine Durchfahrt nach Westen. ...

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Am 11. Mai 1502 bricht der Seefahrer Christoph Kolumbus zu seiner vierten und letzten Reise auf. Doch "El Alto Viaje", die "Hohe Reise", wie Kolumbus sie voller Ehrfurcht nennt, endet in einer Katastrophe. In der Neuen Welt sucht der Genueser eine Durchfahrt nach Westen. Seine kleine Flotte stößt auf Maya-Indianer, die auf ihren großen Kanus Handel treiben und von Gold, Perlen und Gewürzen berichten. Die Spanier folgen ihren Hinweisen und fahren weiter Richtung Süden. Kolumbus wähnt sich auf dem Weg nach China. Nach Erkunden der Gegend und einer erfolglosen Suche nach Gold muss er an der Küste des heutigen Panamas zwei seiner Schiffe zurücklassen - der Beginn seines Desasters in der Karibik: Krankheit, Stürme, sintflutartige Niederschläge, Schiffbruch, Übergriffe von Indianern und zuletzt die Meuterei der total erschöpften Matrosen lassen Kolumbus über zwei Jahre später geschwächt und krank nach Spanien zurückkehren. 500 Jahre nach seiner vierten Reise in die Neue Welt weckt nun ein Wrack in der Karibik das Interesse von Historikern und Archäologen.
Fast zwei Jahre lang begleiteten Marc Brasse und Karl Vandenhole internationale Wissenschaftler vor Ort in Panama, unter Wasser und in den Laboratorien Europas bei der "Expedition Kolumbus".


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23:10
Stereo-Ton16:9 Format

Wettlauf mit dem Eis (1/2)

Mit Arved Fuchs durch die Nordwestpassage

Film von Gunther Scholz

(aus der ARD-Reihe "Länder-Menschen-Abenteuer")

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500 Jahre lang haben Menschen versucht, eine Passage durch die kanadische Arktis zu finden, um den zeitraubenden Seeweg nach Asien zu verkürzen. Hunderte Seeleute kamen dabei ums Leben. 100 Jahre nach der Erstdurchsegelung durch den Norweger Roald Amundsen will der ...
(ARD/SWR)

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500 Jahre lang haben Menschen versucht, eine Passage durch die kanadische Arktis zu finden, um den zeitraubenden Seeweg nach Asien zu verkürzen. Hunderte Seeleute kamen dabei ums Leben. 100 Jahre nach der Erstdurchsegelung durch den Norweger Roald Amundsen will der Abenteurer Arved Fuchs die Nordwestpassage mit einem Segelschiff bezwingen. Temperaturen bis minus 40 Grad, Stürme und ein Gewirr aus Inseln und Eisfeldern machen die 2.800 Seemeilen lange Nordwestpassage zu einer Herausforderung selbst für den erprobten Abenteurer. Die Route führt durch den nördlichsten Teil Kanadas, entlang des Polarkreises. Im Winter unpassierbar, öffnet sich die Passage im Sommer während eines ungefähr sechs Wochen langen Zeitfensters, in der das Eis taut und Rinnen freimacht. Dann wechselt auch die Landschaft ihren Charakter und wird von einer Eiswüste zu einer beeindruckend weiten braungrünen Tundra, die von Rentieren, Eisbären, Moschusochsen, Füchsen, Hasen und anderen Tieren bevölkert ist.
Der Film schildert in zwei Teilen die Expedition von Arved Fuchs. Im September 2003 beginnt die Expedition in der Beringstraße und führt über zwei Drittel der Strecke, bevor ihr Schiff, die "Dagmar Aaen", plötzlich vom Eis eingeschlossen wird. In einer dramatischen Rettungsaktion kommt sie mit Hilfe eines Eisbrechers frei und kann einen Winterhafen ansteuern. Die Expedition ist jedoch für fast ein Jahr unterbrochen. Die Abenteurer sitzen in Cambridge Bay fest, einer der wenigen festen Siedlungen der Inuit in der Region. Im Juni 2004 beginnen die Vorbereitungen für einen erneuten Versuch. Arved Fuchs und die Crew hoffen darauf, dass diesmal die Bedingungen besser sind. Als Mitte August in Cambridge Bay der Anker gelichtet wird, schwebt die Crew der "Dagmar Aaen" zwischen Bangen und Hoffen.

Den zweiten Teil des Films "Wettlauf mit dem Eis" zeigt 3sat im Anschluss um 23.55 Uhr.
(ARD/SWR)


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23:55
Stereo-Ton16:9 Format

Wettlauf mit dem Eis (2/2)

Mit Arved Fuchs durch die Nordwestpassage

Film von Gunther Scholz

(aus der ARD-Reihe "Länder-Menschen-Abenteuer")

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500 Jahre lang haben Menschen versucht, eine Passage durch die kanadische Arktis zu finden, um den zeitraubenden Seeweg nach Asien zu verkürzen. Hunderte Seeleute kamen dabei ums Leben. 100 Jahre nach der Erstdurchsegelung durch den Norweger Roald Amundsen will der ...
(ARD/SWR)

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500 Jahre lang haben Menschen versucht, eine Passage durch die kanadische Arktis zu finden, um den zeitraubenden Seeweg nach Asien zu verkürzen. Hunderte Seeleute kamen dabei ums Leben. 100 Jahre nach der Erstdurchsegelung durch den Norweger Roald Amundsen will der Abenteurer Arved Fuchs die Nordwestpassage mit einem Segelschiff bezwingen. Temperaturen bis minus 40 Grad, Stürme und ein Gewirr aus Inseln und Eisfeldern machen die 2.800 Seemeilen lange Nordwestpassage zu einer Herausforderung selbst für den erprobten Abenteurer. Die Route führt durch den nördlichsten Teil Kanadas, entlang des Polarkreises. Im Winter unpassierbar, öffnet sich die Passage im Sommer während eines ungefähr sechs Wochen langen Zeitfensters, in der das Eis taut und Rinnen freimacht. Dann wechselt auch die Landschaft ihren Charakter und wird von einer Eiswüste zu einer beeindruckend weiten braungrünen Tundra, die von Rentieren, Eisbären, Moschusochsen, Füchsen, Hasen und anderen Tieren bevölkert ist.
Der Film schildert in zwei Teilen die Expedition von Arved Fuchs. Nach dem ersten vergeblichen Versuch, die Nordwestpassage zu durchqueren und einem erzwungenen Aufenthalt von fast einem Jahr in Cambridge Bay, fällt im August 2004 der erneute Startschuss. Von Anfang an ist die Expedition nicht nur ein Kraftakt, sondern auch ein strategisches Spiel um die richtige Route zur richtigen Zeit. Die Prognosen sind schlecht, das Eis taut nicht in dem Maße, wie es um diese Jahreszeit sollte. Viele Kanäle sind noch zugefroren, immer wieder verliert die Crew Zeit durch Warten. Als dann auch noch der Winter früher als erwartet einbricht, zweifelt fast jeder auf dem Schiff, dass sie noch durchkommen werden. Die Temperatur fällt, neues Eis bildet sich bereits auf dem Wasser. Die Gefahr einer Überwinterung mitten in der Arktis droht. Doch Arved Fuchs setzt alles auf eine Karte. Seine Hoffnung ist ein aufziehender Sturm, der das Eis aufwirbelt und Rinnen freimacht.
(ARD/SWR)


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0:40
schwarz-weiss monochrom

Meuterei auf der Bounty

(Mutiny on the Bounty)

Spielfilm, USA 1935

Darsteller:
Kapitän BlighCharles Laughton
Fletcher ChristianClark Gable
Roger ByamFranchot Tone
BurkittDonald Crisp
SmithHerbert Mundin
u.a.
Regie: Frank Lloyd

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Das kleine englische Kriegsschiff "Bounty" sticht 1787 unter Kapitän Bligh vom englischen Portsmouth in Richtung Tahiti in See, von wo aus eine Ladung Brotbäume nach Westindien transportiert werden soll. Schon bald nach dem Auslaufen kommt es zu Unruhen in der ...
(ARD)

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Das kleine englische Kriegsschiff "Bounty" sticht 1787 unter Kapitän Bligh vom englischen Portsmouth in Richtung Tahiti in See, von wo aus eine Ladung Brotbäume nach Westindien transportiert werden soll. Schon bald nach dem Auslaufen kommt es zu Unruhen in der Mannschaft. Die Besatzung hasst Bligh, der zwar ein hervorragender Seemann, aber auch ein skrupelloser Menschenschinder ist. Als sich herausstellt, dass er zwecks Kostenersparnis obendrein minderwertigen Proviant eingekauft hat, kann der erste Offizier Fletcher Christian die Matrosen nur noch mit Mühe beruhigen. Als Bligh auf der Rückfahrt von Tahiti einige vermeintliche Deserteure in Ketten legen und beinahe verhungern lässt, bricht unter der Anführung Christians eine Meuterei aus. Der grausame Kapitän wird mit einigen Getreuen auf hoher See in einem Boot ausgesetzt. Wie durch ein Wunder erreicht Bligh den nächsten Hafen, von wo aus er sofort die Verfolgung der Meuterer aufnimmt. Doch als Bligh mit dem Kriegsschiff "Pandora" zum zweiten Mal Tahiti erreicht, hat sich die Mannschaft der "Bounty" bereits auf die Südseeinsel "Pitcairn" abgesetzt. Bligh nimmt einige Kadetten gefangen, die wie Roger Byam aus Loyalität nicht an der Meuterei teilnahmen. Er lässt sie in England vor das Kriegsgericht stellen. Zum Tode verurteilt, offenbart Byam endlich die Wahrheit über Bligh und die Zustände auf der Bounty.
Der Abenteuerklassiker "Meuterei auf der Bounty" basiert auf einer historisch verbürgten Gegebenheit, Noch heute leben Nachkommen der einstigen Meuterer auf der Südseeinsel Pitcairn. Nicht nur Cineasten schätzen Frank Lloyds Verfilmung von 1935 dank der hervorragenden Darstellung von Charles Laughton und Clark Gable höher ein als die Neuverfilmungen von 1961 mit Trevor Howard und Marlon Brando und 1983 mit Anthony Hopkins und Mel Gibson.
(ARD)


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2:45
Stereo-Ton16:9 Format

Annapurna (1/2)

Film von Helmut Kilian

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1980 startete eine bayerische Expedition Richtung Himalaya. Sieben Männer und eine Frau wollen von Katmandu in Nepal aus die gefürchtete Annapurna bezwingen. Sie ist zwar mit einer Gipfelhöhe von 8.091 Metern der "kleinste" der acht Achttausender, aber der am meisten ...
(ARD/BR)

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1980 startete eine bayerische Expedition Richtung Himalaya. Sieben Männer und eine Frau wollen von Katmandu in Nepal aus die gefürchtete Annapurna bezwingen. Sie ist zwar mit einer Gipfelhöhe von 8.091 Metern der "kleinste" der acht Achttausender, aber der am meisten wegen seiner Lawinen gefürchtete Eisriese. Bis dato hatte noch kein deutscher Bergsteiger den Gipfel erreicht. Mit dabei war damals ein Kameramann, der diesen langen und gefährlichen Aufstieg filmte.
Mehr als 20 Jahre später suchte Moderatorin Carolin Nyhuis nach der Bergsteigerin von damals und fand sie in der Nähe von München. In einem spannenden Interview erfährt sie von Erika Heimrath vor der Kulisse des Osterfelderkopfes Einzelheiten, die im damaligen Film nicht gezeigt werden konnten. Der zweiteilige Film "Annapurna" von Helmut Kilian verfolgt im Gespräch mit den Beteiligten noch einmal den Aufstieg. Im ersten Teil geht es Mitte März 1980, für die meisten Träger barfuß trotz Schnee und Eis, von Pokhara bis zum Basislager auf 4.300 Meter Höhe.

Den zweiten Teil von "Annapurna" zeigt 3sat im Anschluss um 3.15 Uhr.
(ARD/BR)


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3:15
Stereo-Ton16:9 Format

Annapurna (2/2)

Film von Helmut Kilian

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1980 startete eine bayerische Expedition Richtung Himalaya. Sieben Männer und eine Frau wollen von Katmandu in Nepal aus die gefürchtete Annapurna bezwingen. Sie ist zwar mit einer Gipfelhöhe von 8.091 Metern der "kleinste" der acht Achttausender, aber der am meisten ...
(ARD/BR)

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1980 startete eine bayerische Expedition Richtung Himalaya. Sieben Männer und eine Frau wollen von Katmandu in Nepal aus die gefürchtete Annapurna bezwingen. Sie ist zwar mit einer Gipfelhöhe von 8.091 Metern der "kleinste" der acht Achttausender, aber der am meisten wegen seiner Lawinen gefürchtete Eisriese. Bis dato hatte noch kein deutscher Bergsteiger den Gipfel erreicht. Mit dabei war damals ein Kameramann, der diesen langen und gefährlichen Aufstieg filmte.
Mehr als 20 Jahre später suchte Moderatorin Carolin Nyhuis nach der Bergsteigerin von damals und fand sie in der Nähe von München. In einem spannenden Interview erfährt sie von Erika Heimrath vor der Kulisse des Osterfelderkopfes Einzelheiten, die im damaligen Film nicht gezeigt werden konnten. Der zweiteilige Film "Annapurna" von Helmut Kilian verfolgt im Gespräch mit den Beteiligten noch einmal den Aufstieg. Der zweite Teil zeichnet den eisigen, steilen Anstieg vom Hauptlager über mehrere Zwischenlager auf den Gipfel nach.
(ARD/BR)


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3:45
Stereo-Ton16:9 Format

Magellanstraße

Film von Ebbo Demant

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Zwischen Patagonien und Feuerland, im tiefen Süden des amerikanischen Kontinents, liegt eine der wichtigsten Seestraßen der Welt: die Magellanstraße. Sie verbindet den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean. Ihren Namen hat sie nach ihrem Entdecker Fernando Magellan. ...
(ARD/SWR)

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Zwischen Patagonien und Feuerland, im tiefen Süden des amerikanischen Kontinents, liegt eine der wichtigsten Seestraßen der Welt: die Magellanstraße. Sie verbindet den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean. Ihren Namen hat sie nach ihrem Entdecker Fernando Magellan. Auf der Suche nach einer Ost-West-Passage zu den Gewürzinseln fand der Portugiese im Dienst des spanischen Königs im Jahr 1520 diesen neuen Seeweg. Das Land beiderseits der Straße war unwirtlich und rau, für die Europäer damals war es das Ende der Welt. Ihre größte Bedeutung hatte die Magellan-Straße in der Zeit vor dem Bau des Panama-Kanals, aber auch heute noch wird sie von vielen Schiffen, vor allem von riesigen Öltankern und Containerschiffen, angelaufen. Punta Arenas, der große Hafen an der Magellanstraße, ist Ausgangspunkt der Versorgungsschiffe für die zahlreichen Antarktis-Stationen.
Der Film von Ebbo Demant erzählt die Geschichte der Magellanstraße, die auch die Geschichte eines grausamen Kolonialismus ist, einer radikalen Vernichtung der indianischen Ureinwohner. Er erzählt von den Menschen, die als Eroberer, Goldsucher, Viehzüchter an die Magellanstraße kamen, oft Flüchtlinge aus Europa, und von den Spuren, die sie hinterlassen haben. Er erzählt von deren Nachkommen, denen heute dieses menschenabweisende Land zur Heimat geworden ist. Und er erzählt vor allem auch von den einzigartigen Naturlandschaften Patagoniens und Feuerlands, die die mehr als 300 Kilometer lange Meeresstraße säumen.
(ARD/SWR)


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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Cook-Inseln

Film von Gerd Aschmann

(aus der Sendereihe "Fernweh")

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Selbst Captain James Cook (1728 - 1779), der legendäre britische Forschungsreisende, soll sich ungläubig die Augen gerieben haben, als er sah, was plötzlich vor seinem Schiff auftauchte: Inseln von märchenhafter Schönheit. Und in der Tat zählen die Lagunen der ...
(ARD/BR)

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Selbst Captain James Cook (1728 - 1779), der legendäre britische Forschungsreisende, soll sich ungläubig die Augen gerieben haben, als er sah, was plötzlich vor seinem Schiff auftauchte: Inseln von märchenhafter Schönheit. Und in der Tat zählen die Lagunen der Cook-Inseln heute noch zum Erlesensten, was die Südsee zu bieten hat: 15 Mini-Inseln auf fast zwei Millionen Quadratkilometer verstreut. Auf der Hauptinsel Avarua aber hat sich nicht nur Südseetradition erhalten, dort ist auch Lifestyle westlicher Prägung eingezogen. Kein Wunder: Das Insel- und Blumenparadies lebt in enger Verbindung mit dem fünf Flugstunden entfernten Neuseeland.
Der Film von Gerd Aschmann erzählt die Geschichte der Inseln, die von James Cook entdeckt wurden, und zeigt das Leben auf den Eilanden in der Südsee.
(ARD/BR)


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Troja, Türkei

Schicksalshügel der Archäologie

Film von Gabi Reich

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Zwei Jahrtausende galt Troja als sagenumwobene Metropole ägäischer Hochkultur. Dort, wohin Paris, Sohn des Priamos, die schöne Helena entführte, die Frau des Menelaos, König von Mykene. Ein literarischer Ort, den es wirklich gegeben hat: Trojas Ruinen, die Heinrich ...
(ARD/SWR)

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Zwei Jahrtausende galt Troja als sagenumwobene Metropole ägäischer Hochkultur. Dort, wohin Paris, Sohn des Priamos, die schöne Helena entführte, die Frau des Menelaos, König von Mykene. Ein literarischer Ort, den es wirklich gegeben hat: Trojas Ruinen, die Heinrich Schliemann entdeckte, liegen auf dem Hügel Hisarlik bei Canakkale an den Dardanellen in der Türkei. Neun Siedlungsschichten lagen übereinander, von der frühen Bronzezeit bis ins Römische Reich. Heute zählt Troja zu den modernsten Ausgrabungsstätten. Und bei den Forschungen stellte sich heraus, dass Homers Troja zum Hethiterreich gehörte. Das antike Epos von Homer, Grundlage und Quelle europäischer Literatur, könnte ein Zeugnis anatolischer Hochkultur sein. Noch dazu ein ziemlich genaues.
Gabi Reich zeichnet die Geschichte Trojas nach.
(ARD/SWR)