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Sonntag, 26. April
Programmwoche 18/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Das Opernhaus von Sydney, Australien

Entdeckungsreise ins Unbekannte

Film von Werner Meyer

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Als 1973 nach 14-jähriger Bauzeit das Opernhaus von Sydney eröffnet wurde, war es ein visionäres Gebäude. Das Bauwerk wurde bald kultureller Mittelpunkt der jungen australischen Nation. Besonders beeindruckend ist seine Außenseite. Mit den mehr als eineinhalb ...
(ARD/SWR)

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Als 1973 nach 14-jähriger Bauzeit das Opernhaus von Sydney eröffnet wurde, war es ein visionäres Gebäude. Das Bauwerk wurde bald kultureller Mittelpunkt der jungen australischen Nation. Besonders beeindruckend ist seine Außenseite. Mit den mehr als eineinhalb Millionen lichtreflektierenden Fliesen hat das Opernhaus eine der bekanntesten Fassaden der Welt. Zudem ist es eines der vielseitigsten Zentren der Darstellenden Künste mit über 1.600 Veranstaltungen und 1,2 Millionen Zuschauern im Jahr. Das kreative Genie jedoch, der dänische Architekt Jørn Utzon, hat sein Meisterwerk nie mit eigenen Augen gesehen. 1956 veranstaltete die Regierung einen internationalen Wettbewerb für die Errichtung eines "nationalen Opernhauses". Utzon gewann - und benötigte mehr als vier Jahre, um die technischen Probleme der Dachkonstruktion zu lösen. Das führte zu Kostensteigerungen und Bauverzögerungen. Ihm wurden die finanziellen Mittel gesperrt. Im Februar 1966 legte er seine Arbeit nieder, in der Annahme, er würde zurückgebeten. Die Regierung übergab die Fertigstellung des Opernhauses jedoch an ein Team australischer Architekten. Utzon kehrte niemals nach Australien zurück.
Ein Film über das Opernhaus von Sydney und seinen Erbauer.
(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Bernd Guggenberger: Arbeit und Lebenssinn -

Identität nach der Arbeitsgesellschaft

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Wir stehen am Ende der alten Fleiß- und Arbeitsgesellschaft. Es gibt vermutlich kein Zurück zur Vollbeschäftigung. Grund für diese Krise ist eine Vielzahl von Aspekten, Symptomen und Ursachen. Aber was kommt nach der alten Arbeitsgesellschaft? Können wir eine ...
(ARD/SWR)

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Wir stehen am Ende der alten Fleiß- und Arbeitsgesellschaft. Es gibt vermutlich kein Zurück zur Vollbeschäftigung. Grund für diese Krise ist eine Vielzahl von Aspekten, Symptomen und Ursachen. Aber was kommt nach der alten Arbeitsgesellschaft? Können wir eine Identität entwickeln, die nicht die Erwerbsarbeit in den Mittelpunkt der Existenz stellt?
Diesen Fragen geht Professor Dr. Bernd Guggenberger, Rektor der Lessing-Hochschule in Berlin und Autor des Buchs "Wenn uns die Arbeit ausgeht", nach.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (170)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Gottfried Benn (3/3)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Sprache der Gewalt

Kriegsreporterin und Autorin Carolin Emcke im Gespräch

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Im November 1989, wenige Tage nach dem Fall der Berliner Mauer, wurde der deutsche Bankmanager Alfred Herrhausen durch eine Bombe getötet - wahrscheinlich einer der letzten Morde der Roten Armee Fraktion (RAF). Fast zwei Jahrzehnte später schrieb Herrhausens Patentochter ...

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Im November 1989, wenige Tage nach dem Fall der Berliner Mauer, wurde der deutsche Bankmanager Alfred Herrhausen durch eine Bombe getötet - wahrscheinlich einer der letzten Morde der Roten Armee Fraktion (RAF). Fast zwei Jahrzehnte später schrieb Herrhausens Patentochter Carolin Emcke das Buch "Stumme Gewalt", in dem sie den Tod des Patenonkels betrauert und gleichzeitig die Ursprünge der Gewalt reflektiert. Entstanden ist ein berührender, vor allem aber zum Nachdenken anregender Essay, der sich von der üblichen RAF-Literatur abhebt. Weil es sie irritiert, dass eine Sprache fehlt, in der Terrorismus zu verstehen wäre, plädiert Emcke für eine Amnestie, allerdings um den Preis, dass die Täter ihr Schweigen brechen: "Freiheit gegen Aufklärung". Carolin Emcke ist promovierte Philosophin und Politikwissenschaftlerin und hat an der Yale University gelehrt. Als Kriegsreporterin besucht sie - früher für den "Spiegel", jetzt vor allem für das "Zeit"-Magazin - die Konfliktherde der Welt. Im Buch "Von den Kriegen. Briefe an Freunde" schrieb sie über ihre Erlebnisse. Die Fragen, die Emcke umtreiben, sind auch hier: Wie drückt sich Gewalt durch ihre Akteure aus? Wie nehmen die Augenzeugin, wie der Medienkonsument Terror und Krieg war? Wie lässt sich darüber sprechen und schreiben? Gibt es eine Sprache, in der das Phänomen Gewalt wenigstens annähernd erfasst werden kann?
Mit Carolin Emcke sprechen Monika Maria Trost und Michael Pfister.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Über Lyrik (nicht nur) von heute

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Marcel Reich-Ranicki,
Ulrike Draesner, Nico Bleutge, Peter von Matt
und Albert Ostermaier


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Moderation: Iris Radisch

Gast: Sunnyi Melles (Schauspielerin)
Folgende Bücher werden besprochen:
- Natascha Wodin: "Nachtgeschwister", Kunstmann Antje GmbH
- Dinaw Mengestu: "Zum Wiedersehen der Sterne",
  Claassen Verlag
- Willy Vlautin: "Northline", Berlin Verlag


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Iris Radisch diskutiert das "Literaturclub"-Team in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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12:30
Stereo-Ton

Robert Schumann: Konzert für

Violoncello und Orchester a-Moll op. 129

Solist: Mischa Maisky

Orchester: Wiener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Leonard Bernstein


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/BR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Klosterurlaub - Zeit fürs Ich

Film von Norbert Wank

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Urlaub im Kloster ist ideal für Menschen, die sich vom hektischen Alltag zurückziehen möchten: Ob katholisch, evangelisch oder ohne konfessionelle Verwurzelung, das Angebot ist breit gefächert.
Norbert Wank begleitet Klostergäste bei ihren Aufenthalten im ...

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Urlaub im Kloster ist ideal für Menschen, die sich vom hektischen Alltag zurückziehen möchten: Ob katholisch, evangelisch oder ohne konfessionelle Verwurzelung, das Angebot ist breit gefächert.
Norbert Wank begleitet Klostergäste bei ihren Aufenthalten im österreichischen Stift Göttweig, im Kloster Arenberg bei Koblenz, auf dem Schwanberg nahe Würzburg und im ehemaligen Benediktinerkloster Gerode im Harz.


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14:35
schwarz-weiss monochrom

Zum 100. Geburtstag von Marianne Hoppe

Capriolen

Spielfilm, Deutschland 1937

Darsteller:
Jack WarrenGustaf Gründgens
Mabel AtkinsonMarianne Hoppe
Peggy MacFarlandFita Benkhoff
William BaxterVolker von Collande
Dorothy HopkinsMaria Bard
NevilleHans Leibelt
u.a.
Regie: Gustaf Gründgens

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Mabel Atkinson ist eine bekannte Fliegerin. Sie hält allerdings nichts von Presserummel und startet deshalb unter strengster Geheimhaltung zum Flug von Paris nach New York. Ihre Freundin und Vertraute Peggy MacFarland möchte jedoch, dass diese Sensation in der Zeitung ...

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Mabel Atkinson ist eine bekannte Fliegerin. Sie hält allerdings nichts von Presserummel und startet deshalb unter strengster Geheimhaltung zum Flug von Paris nach New York. Ihre Freundin und Vertraute Peggy MacFarland möchte jedoch, dass diese Sensation in der Zeitung steht. Sie sorgt dafür, dass ein Reporter zum Flugplatz geschickt wird, der Mabel interviewen soll. Dem Journalisten Jack Warren passiert aber ein Missgeschick: Er hält die Filmschauspielerin Dorothy Hopkins für die Fliegerin und bringt sie dazu, sein fingiertes Interview ungelesen zu unterschreiben. Als dies herauskommt, verlangt sein Chef, dass Jack das Interview nachholt. Inzwischen hat Jack sich im Wartezimmer seines Zahnarztes ausgerechnet in Mabel Atkinson verliebt. Das versprochene Interview will sie ihm im Flugzeug geben, da Jack von Fliegerinnen so wenig hält. Um sich zu rächen, lehrt sie ihn auf dem Kunstflug so das Fürchten, dass er ihr in der Luft einen Heiratsantrag macht.
"Capriolen" gehört zu den gelungensten deutschen Gesellschaftskomödien und muss sich hinter den großen Vorbildern aus Hollywood nicht verstecken. Wortwitz, pointierte Dialoge, überzeugende Darsteller und Regisseur Gustaf Gründgens sorgen für ein Feuerwerk der Unterhaltung.

Als nächsten Film der Marianne-Hoppe-Reihe zeigt 3sat am Samstag, 2. Mai, um 15.55 Uhr, "13 kleine Esel und der Sonnenhof".



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Computer und die Mensch-Maschine-Schnittstelle u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Es klingt wie eine Science-Fiction-Idee, doch in der Realität wird bereits zu sogenannten Mensch-Maschine-Schnittstellen geforscht: Menschen sollen direkt mit einem Computer verbunden sein, per Chip oder Gedankensteuerung zum Beispiel. Bis so etwas zur alltäglichen ...

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Es klingt wie eine Science-Fiction-Idee, doch in der Realität wird bereits zu sogenannten Mensch-Maschine-Schnittstellen geforscht: Menschen sollen direkt mit einem Computer verbunden sein, per Chip oder Gedankensteuerung zum Beispiel. Bis so etwas zur alltäglichen Anwendung gedeiht, ist es noch lange hin. Doch natürlich kommunizieren wir auch heute schon mit Maschinen: per Knopfdruck zum Beispiel. Die bekannteste Schnittstelle von Mensch zu Computern ist sicher die grafische Benutzeroberfläche, wie wir sie von Windows kennen. Auch über Sprache stehen Mensch und Computer schon recht gut in Verbindung. Die Community-Plattform Second Life wurde von manchen bereits als das Web von morgen oder intuitive grafische Oberfläche gefeiert. Ähnliche Oberflächen für das Internet, mit virtuellen Büro- und Bibliotheksgebäuden, sollten bereits Mitte der 1990er den Webbrowser ablösen - doch daraus wurde nichts.
Das Internet feiert in diesen Tagen 20. Geburtstag. Das 3sat-Magazin "neues" zeigt Ideen und Visionen für Benutzeroberflächen und wirft einen Blick auf die Geschichte des "www".


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island

Film von Felix Heidinger

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Als Babys verloren sie ihre Familien, danach lebten sie unter erbärmlichsten Bedingungen, wurden als Streicheltiere in engen Käfigen gehalten oder außer Landes geschmuggelt, um in dubiosen Zoos ihr Dasein zu fristen: In Uganda gibt es noch immer einen illegalen Handel ...
(ARD/BR)

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Als Babys verloren sie ihre Familien, danach lebten sie unter erbärmlichsten Bedingungen, wurden als Streicheltiere in engen Käfigen gehalten oder außer Landes geschmuggelt, um in dubiosen Zoos ihr Dasein zu fristen: In Uganda gibt es noch immer einen illegalen Handel mit Schimpansenbabys. Noch immer werden ganze Schimpansenfamilien niedergemetzelt, um der Babys habhaft zu werden. Wenn es der Polizei gelingt, solche Tiere zu beschlagnahmen, war bislang das Primatenzentrum von Entebbe Auffangstation für die Schimpansenwaisenkinder. Doch dort gewöhnen sich die Tiere mehr an Menschen als an ihre Artgenossen und man kann sie nicht mehr dort freilassen, wo sie einmal gefangen wurden. Auch wenn die Primatenstation in Entebbe die Schimpansen vor Schlimmerem rettete - ein Leben in Freiheit konnte sie nicht ersetzen. Jetzt könnte Ngambe Island eine neue wilde Heimat für diese Tiere werden, denn 19 Schimpansen, allesamt als Babys gefangen, sollen auf der Insel Ngambe wieder lernen, in Freiheit unter ihren Artgenossen leben. Bei diesem Experiment werden zuerst die Weibchen, Jungtiere und Babys auf die Insel gebracht, einige Wochen später folgen die jungen Männchen. Der schrittweise "Einzug" ist eine Vorsichtsmaßnahme, denn im neuen Lebensraum muss sich das Sozialsystem der Schimpansen allmählich aufbauen und ordnen.
Der Film von Felix Heidinger beobachtet das Experiment.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Rettet die Panzer

Moderation: Anke Neuzerling

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Auf dem Gelände des Allwetterzoos in Münster befindet sich das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz. 15 verschiedene Schildkrötenarten sind in dem modernen Schildkrötenhaus untergebracht, die meisten von ihnen sind in der Wildbahn bereits ausgestorben. ...

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Auf dem Gelände des Allwetterzoos in Münster befindet sich das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz. 15 verschiedene Schildkrötenarten sind in dem modernen Schildkrötenhaus untergebracht, die meisten von ihnen sind in der Wildbahn bereits ausgestorben.
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling erlebt einen Tag, was es heißt, Schildkrötenschutz zu betreiben und erfährt, warum die Panzerechsen so wichtig sind und geschützt werden müssen. Dabei begegnet ihr auch Schmuggelware: Sternschildkröten, die im Koffer von Hongkong nach Europa transportiert, aber vom Zoll aufgegriffen wurden. Die sichergestellten Schildkröten sind ein entscheidender Baustein zur Arterhaltung der fast ausgerotteten Landschildkrötenart. Ihre Nachkommen sollen wieder ausgewildert werden und so den Bestand in der freien Wildbahn sichern. Gemeinsam mit Tierpfleger Reinhold Ewels besucht Anke Neuzerling den Kindergarten der Sternschildkröten. Dort erfährt sie, warum die Schildkrötenzucht so schwierig ist und warum man ein Schildkrötenei nicht wenden darf.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

Gerichtsreporter berichten

Themen: Tierischer Ärger - Nachbarstreit um Hund, Katze

und Co. u.a.

Moderation: Bernd-Ulrich Haagen
Erstausstrahlung

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Längst nicht jede Katze schleicht auf Samtpfoten durch ihr Revier. Und so mancher Hund beißt zwar nicht, bellt dafür aber zum Ärger genervter Nachbarn umso lauter. Welche Rechte haben die Anwohner, wenn Frösche lauthals quaken, Hühner ständig gackern oder der neue ...

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Längst nicht jede Katze schleicht auf Samtpfoten durch ihr Revier. Und so mancher Hund beißt zwar nicht, bellt dafür aber zum Ärger genervter Nachbarn umso lauter. Welche Rechte haben die Anwohner, wenn Frösche lauthals quaken, Hühner ständig gackern oder der neue Mieter unbedingt eine giftige Vogelspinne halten will? In Sachen "Tierhaltung" gibt es fast so viele Regeln wie Tierarten. Ratten zum Beispiel sind nur mit ausdrücklicher Willigung des Vermieters geduldet, Wellensittiche sind hingegen immer erlaubt.
"Recht brisant" schlägt sich durch das Dickicht der Vorschriften und Gerichtsentscheidungen, schildert alltägliche und kuriose Streitfälle, gibt Tipps für Tierbesitzer, Vermieter und Nachbarn.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Von Stiftern und Anstiftern

Das Kunstmuseum Winterthur

Film von Horst Brandenburg

Erstausstrahlung

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Das Kunstmuseum Winterthur ist ein Kleinod unter den großen Museen der Welt mit einer Sammlung von internationalem Rang. Meisterwerke von Vincent van Gogh, Pierre Bonnard, Claude Monet, Auguste Rodin, Pablo Picasso, Georges Braque, Wasslily Kandinsky, Paul Klee und ...
(ARD/SWR/3sat)

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Das Kunstmuseum Winterthur ist ein Kleinod unter den großen Museen der Welt mit einer Sammlung von internationalem Rang. Meisterwerke von Vincent van Gogh, Pierre Bonnard, Claude Monet, Auguste Rodin, Pablo Picasso, Georges Braque, Wasslily Kandinsky, Paul Klee und Alberto Giacometti sind dort zu finden. Eine überraschende Kontinuität, eine erhellende Entwicklung in der Kunst wird sichtbar, wenn man durch das Kunstmuseum Winterthur flaniert. Es zeigt den Weg von Malerei und Plastik vom Aufbruch der Moderne im 19. Jahrhundert in die Abenteuer und Extreme der zeitgenössischen Kunst. "Ein außergewöhnliches Haus, in dem die Kunst und nicht das Spektakel des Kulturbetriebes im Mittelpunkt steht. Mein Lieblingsmuseum", sagt der Künstler Gerhard Richter. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine einzigartige Geschichte, denn das Haus geht aus dem bereits 1848 gegründeten Kunstverein hervor, dessen Trägerschaft bis heute privat geblieben ist. Eine Gemeinschaft wie die der Gründer des Kunstmuseums Winterthur ist ohne Beispiel in der internationalen Museumslandschaft. Ihr Anliegen: als Stifter die Menschen zur Begeisterung für die zeitgenössische Kunst und deren Liberalität anzustiften. Am 2. Januar 1916 wurde das Kunstmuseum Winterthur eingeweiht, mitten in den Wirren des Ersten Weltkriegs. Mit hochkarätiger Kunst aus vielen Ländern Europas, die damals miteinander im Krieg lagen. Bis heute ist es ein Ort der Grenzenlosigkeit und Offenheit. Die Kunst der größten europäischen Maler verbindet sich dort zu einem orchestralen Gesamtklang. Die besondere Konzeption der noch original erhaltenen Ausstellungsräume mit ihren Jugendstildekors lässt die Sammlung in einem beinahe privaten Ambiente erscheinen. Nicht zuletzt besticht die einzigartige Verbindung von Architektur und ausgestellter Kunst.
Ein Film anlässlich der Ausstellung "Gipfeltreffen der Moderne" in der Bundeskunsthalle Bonn mit 250 Exponaten aus dem Kunstmuseum Winterthur.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Scharf und hautnah - die Brille

Film von Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Die Hoffnungen auf den Laser als Wunderwaffe gegen Fehlsichtigkeiten aller Art haben sich nicht erfüllt.
Der Besuch in einer führenden Augenklinik gibt Antwort auf die Frage, für wen eine Laserbehandlung geeignet ist, und stellt die modernste und schonendste ...

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Die Hoffnungen auf den Laser als Wunderwaffe gegen Fehlsichtigkeiten aller Art haben sich nicht erfüllt.
Der Besuch in einer führenden Augenklinik gibt Antwort auf die Frage, für wen eine Laserbehandlung geeignet ist, und stellt die modernste und schonendste Operationsmethode vor. Außerdem begibt sich der Film beim deutschen Marktführer Rodenstock auf die Suche nach dem perfekten Brillenglas.


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19:45
Stereo-Ton

PHOTOsuisse: Alberto Flammer

Porträtfilm von Mohammed Soudani

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Alberto Flammer, Meister der Lichtführung, hat sich auf Architektur- und Kunstfotografie spezialisiert. Die Abzüge des Tessiner Fotografen sind perfekte Handarbeit, denn er verabscheut die digitale Bearbeitung ebenso wie Retuschen. Die Objekte in seinen Werken sind auf ...

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Alberto Flammer, Meister der Lichtführung, hat sich auf Architektur- und Kunstfotografie spezialisiert. Die Abzüge des Tessiner Fotografen sind perfekte Handarbeit, denn er verabscheut die digitale Bearbeitung ebenso wie Retuschen. Die Objekte in seinen Werken sind auf einfache Weise fotografiert, die Lichtverhältnisse dagegen studiert Flammer akribisch. Und selbst nach 40 Berufsjahren ist sein Forscherdrang ungebrochen.
Der Film von Mohammed Soudani aus der Reihe "PHOTOsuisse" stellt den Fotografen und dessen Arbeit vor.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schwedens Bären - Geliebt und gehasst

Film von Ivo Nörenberg und Oliver Goetzl

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In Mitteleuropa ist der Braunbär längst ausgerottet. Als "blutrünstige Bestie" verschrien, wurde er gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit ...
(ARD/NDR)

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In Mitteleuropa ist der Braunbär längst ausgerottet. Als "blutrünstige Bestie" verschrien, wurde er gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit Meister Petz. Wagt sich beispielsweise ein Bär über unsere Grenzen, wird er schnell zum "Problembär" und abgeschossen - wie der Fall JJ1, besser bekannt als Bruno, belegt. In Schweden ist die Situation anders: Im Norden und im Zentrum des Landes konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten, die Grizzlys. Sie sind in der Regel scheu und meiden Menschen.
Ivo Nörenberg und Oliver Goetzl gelang es, Braunbären und andere Tiere in den skandinavischen Wäldern zu beobachten. Sie filmten nur wenige Tage alte Bärenjungen, Bären, die mit Wölfen um Nahrung streiten, und die nicht immer freiwilligen Konfrontationen mit den Menschen.
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Wisente und Wölfe

Film von Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz

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Wisente sind die Giganten Osteuropas. Kein anderes Säugetier in Europa ist größer und gewaltiger als sie. Die Jagd hatte sie an den Rand der Ausrottung gebracht und nur intensive Züchtungsprogramme haben diese Tiere gerettet. In der Grenzregion zwischen der Slowakei, ...
(ARD/NDR)

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Wisente sind die Giganten Osteuropas. Kein anderes Säugetier in Europa ist größer und gewaltiger als sie. Die Jagd hatte sie an den Rand der Ausrottung gebracht und nur intensive Züchtungsprogramme haben diese Tiere gerettet. In der Grenzregion zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine im Gebirge der Karpaten ziehen die letzten freilebenden Wisente der Welt durch die weiten Wälder.
Der Film begleitet über zwei Jahre das Leben des kleinen Wisentkalbs Marisha. Ihre Mutter hatte nicht ausreichend Milch und so wird es mit der Flasche großgezogen. Als junge Kuh wird sie in die Freiheit entlassen. Nach Startschwierigkeiten in der Wildnis wird Marisha schließlich in eine Herde aufgenommen, und schon bald bekommt sie ihr erstes eigenes Kalb. Als die Tiere im Herbst zu tieferen Weidegründen ziehen, begleitet sie dabei ein Wolfsrudel. Doch auch andere Jäger, wie etwa Bären, warten auf eine günstige Gelegenheit. Werden Mutter und Kalb den Winter überleben?
(ARD/NDR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Westside Kanaken

Dokumentarfilm von Peter Schran, Deutschland 2008

Erstausstrahlung

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"Westside Kanaken" nennen sich eine handvoll Rapper aus Köln, die ihren türkischen Migrationshintergrund mit Kalkül als Marke einsetzen. Im Gegensatz zu Bushido und den anderen coolen Jungs aus Berlin legt die Kölner Westside-Szene um den Videoproduzenten Malic offen ...

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"Westside Kanaken" nennen sich eine handvoll Rapper aus Köln, die ihren türkischen Migrationshintergrund mit Kalkül als Marke einsetzen. Im Gegensatz zu Bushido und den anderen coolen Jungs aus Berlin legt die Kölner Westside-Szene um den Videoproduzenten Malic offen Wert darauf, echte "Gangsta-Rapper" zu vermarkten. Und so können einige Kiez-Stars wie die La Honda Boys aus Ossendorf auf beträchtliche Vorstrafenregister verweisen, was für sie "Street-Credibility" bedeutet und somit zum guten Ton gehört. Ob die schiefe Bahn der Zuhälter, Waffenhändler und Dealer mit Hilfe der Musik wieder zurecht gerappt werden kann, bleibt offen.
Ein Jahr lang begleitete der renommierte Dokumentarist Peter Schran den Alltag bodygestylter Männer Ende 20, die größtenteils ihren bisherigen Lebensunterhalt als "Verticker" (Dealer) oder im "Security-Bereich" verdienten, wobei das Geschäft mit der Sicherheit im bürgerlichen Sprachgebrauch durchaus auch Zuhälterei bedeuten kann. Sie haben das Geld, ihre Musikvideos selbst zu bezahlen, in denen sie sich als gesellschaftliche Außenseiter und Straßenschläger inszenieren, und sie träumen von einer Karriere als Popstars. Mit ihren frauenfeindlichen und gewaltverherrlichenden Texten haben sie im Internet bereits Kultstatus erreicht und präsentieren sich als Sprachrohr einer wachsenden bildungsfernen männlichen Unterschicht, die von Medien und Eliten in Deutschland Schran zufolge bislang unterschätzt wird. Ohne Vorurteile, aber auch ohne Sentimentalität führt der Filmemacher in eine archaische Macho-Welt ein, die zwar von einem starken Ehrenkodex geprägt ist, sich aber jenseits der etablierten gesellschaftlichen Ordnung konstituiert. Dabei gelingt es Schran, hinter den muskelbepackten Antihelden und ihren coolen Posen die Fragilität einer ins Abseits geratenen maskulinen Parallelgesellschaft aufscheinen zu lassen.


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23:10
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Die Tote im Park

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
GrabertGünther Schramm
HeinesReinhard Glemnitz
KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Herr HalondeMartin Held
GertiHeidelinde Weis
ErikaGabi Gasser
Herr FelzSiegfried Lowitz
Frau FelzAnn Höling
Bernie DewangerSiegfried Wischnewski
Nina DewangerEthel Reschke
RotterManfred Spies
u.a.
Regie: Wolfgang Staudte

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Ein Callgirl ist ermordet worden. Für Kommissar Keller und seine Assistenten stellt sich die fast unlösbare Aufgabe, aus dem großen Bekanntenkreis der Ermordeten den möglichen Täter herauszufinden. Doch die umfangreichen Untersuchungen lassen den Kreis der ...

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Ein Callgirl ist ermordet worden. Für Kommissar Keller und seine Assistenten stellt sich die fast unlösbare Aufgabe, aus dem großen Bekanntenkreis der Ermordeten den möglichen Täter herauszufinden. Doch die umfangreichen Untersuchungen lassen den Kreis der Verdächtigen sehr schnell zusammenschrumpfen.
Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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0:10
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Eiskalte Stille

(Silence)

Spielfilm, USA 2002

Darsteller:
Dr. Julia CraigKristy Swanson
Detective Steve BanksVincent Spano
Agent PrestonBruce Boxleitner
JosefVladimir Kulich
RachelDaveigh Chase
u.a.
Regie: Tom Whitus

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Die kleine Rachel Pressman wird in einem Parkhaus in Kansas City Zeugin eines brutalen Mordes. Der Sterbende flüstert ihr das Wort "Diwan" zu. Völlig verängstigt verschließt sich das Mädchen gegenüber der Außenwelt. Dies führt zu Konflikten zwischen ihren ...

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Die kleine Rachel Pressman wird in einem Parkhaus in Kansas City Zeugin eines brutalen Mordes. Der Sterbende flüstert ihr das Wort "Diwan" zu. Völlig verängstigt verschließt sich das Mädchen gegenüber der Außenwelt. Dies führt zu Konflikten zwischen ihren Pflegeeltern. Der Pflegevater lehnt es ab, ein so schwieriges Kind zu adoptieren. Die Polizeipsychologin Dr. Julia Craig kann Rachels Vertrauen gewinnen und versucht gemeinsam mit Detektive Steve Banks, dem Mädchen alle wichtigen Informationen zu entlocken. Der Killer, der versuchte, einen Raubmord vorzutäuschen, ist der Handlanger eines über jeden Verdacht erhabenen Börsenmagnaten aus Washington D. C. und soll nun auch die lästige Zeugin beiseite schaffen. Er dringt nachts in ihr Zuhause ein, tötet ihre Pflegeeltern, kann aber Rachel nicht finden. Nun schickt das FBI Nicholas Preston nach Kansas City. Gelingt es, das Verbrechen aufzuklären?
Höchst spannend inszenierte Regisseur Tom Whitus ("Control") den Thriller "Eiskalte Stille" und verbindet die Krimihandlung mit der Geschichte der kleinen Rachel. Einfühlsam versetzt Whitus den Zuschauer in die Kinderseele und vermag das Ausmaß des Entsetzens deutlich zu machen, das die Konfrontation mit dem Mord in der Garage auslöst.


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1:35

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

Cyberlove

Die große Liebe im Internet

Film von Paul Riniker

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Was vor einigen Jahren erst für ein paar wenige Computerfreaks infrage kam, ist heute Alltag: Auch in der Schweiz suchen immer mehr Menschen ihre Partner fürs Leben im Internet. Zehntausende finden sich täglich auf den einschlägigen Internetseiten und schreiben sich ...

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Was vor einigen Jahren erst für ein paar wenige Computerfreaks infrage kam, ist heute Alltag: Auch in der Schweiz suchen immer mehr Menschen ihre Partner fürs Leben im Internet. Zehntausende finden sich täglich auf den einschlägigen Internetseiten und schreiben sich E-Mails. Einigen Studien zufolge sollen Liebesbeziehungen heute nach dem Arbeitsplatz am häufigsten im Netz geknüpft werden.
Paul Rinikers Film stellt Frauen und Männer vor, die im Internet einen Partner oder eine Partnerin fürs Leben suchen - und solche, die ihr Glück auf diesem Weg bereits gefunden haben. Menschen verschiedenen Alters und aus unterschiedlichen Schichten erzählen freimütig von schönen, aber auch von schmerzhaften Erfahrungen auf der Suche nach dem Liebesglück. Erfahrene User erteilen Tipps, wie sich der Frust im Netz in Grenzen halten lässt und was man bei der elektronischen Partnersuche besonders beachten soll.


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3:00
Stereo-Ton

Weiße Frau - Schwarzer Mann

Auf der Suche nach dem Glück in Afrika

Film von Barbara Lüthi

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Wer sind die Frauen, die sich auf ein Abenteuer mit einem Afrikaner einlassen? Oft sind es Witwen, Frauen im dritten Lebensabschnitt, einsame Frauen, die einen Mann wollen, der Zeit für sie hat. Hohe Erwartungen und Wünsche auf Seite der Touristinnen treffen auf ganz ...

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Wer sind die Frauen, die sich auf ein Abenteuer mit einem Afrikaner einlassen? Oft sind es Witwen, Frauen im dritten Lebensabschnitt, einsame Frauen, die einen Mann wollen, der Zeit für sie hat. Hohe Erwartungen und Wünsche auf Seite der Touristinnen treffen auf ganz reale, soziale Probleme wie die Arbeitslosigkeit der Männer. Die Bedürfnisse beider Seiten verknüpfen sich auf eigene Art. Die Baslerin Beatrice Schwob ist seit vielen Jahren verwitwet. Seit zwei Jahren führt sie eine Beziehung mit einem jungen Kenianer, verbringt drei Monate im Jahr in Afrika: "In der Schweiz bist du ab einem gewissen Alter abgeschrieben. Ich bin die ältere gesetzte Frau, ein Grufti eben. In Kenia fühle ich mich viel jünger und aktiver. Ich werde als Frau wahrgenommen - und als Mensch." Gabi Meyer aus Luzern ist Arzthelferin. Sie hat seit sechs Jahren einen Freund in Kenia, einen Samburu-Krieger. Gabi lockt das Wilde, das Fremde: "Diese Männer haben unendlich viel Zeit für dich. Hier fühle ich mich aufgehoben und akzeptiert. In Afrika kann ich atmen. Ich fühle mich frei." Und die Männer? Die sind dankbar für den besseren Lebensstandard, der ihnen durch die Bekanntschaften zukommt. Aus einer Zweckgemeinschaft kann auf diese Weise eine Beziehung entstehen, die oft jahrelang hält.
Barbara Lüthi begleitet die beiden Schweizerinnen Beatrice Schwob und Gabi Meyer nach Kenia, wo sie zweimal im Jahr ihre afrikanischen Freunde besuchen. Der Film zeigt aber auch die "Marketingstrategien" der kenianischen Männer, die an den Stränden von Mombasa nach weißen Frauen suchen. Die Kamera begleitet die Männer an den Strand, zeigt ihre Anmachmethoden, aber auch ihr Alltagsleben und die schwierigen Lebensumstände.


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3:55
Stereo-Ton16:9 Format

Von Stiftern und Anstiftern

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(ARD/SWR/3sat)


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Rundschau

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Tele-Akademie

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