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Freitag, 24. April
Programmwoche 17/2009
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6:40
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Die Insel der Antilopen

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Die Antilopen auf der Insel Sansibar werden kaum größer als Schoßhündchen. Man nennt die Art Ader's Duiker, und ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Die Antilopen auf der Insel Sansibar werden kaum größer als Schoßhündchen. Man nennt die Art Ader's Duiker, und es gibt sie nur auf Sansibar. Der Lebensraum der kleinen Antilopen wurde im Lauf der letzten Jahrzehnte durch Rodungen und Besiedelung immer stärker eingeschränkt. Außerdem wurde Jagd auf sie gemacht, sodass ihr Fortbestand inzwischen höchst gefährdet ist. Ein Projekt unter der Leitung von Henning Wiesner, Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn, soll die Tiere retten. Felix und sein Kamerateam sind dabei und streifen zunächst einmal mit 15 einheimischen Jägern durch das dichte Unterholz, um Antilopen beiderlei Geschlechts einzufangen. Die Tiere werden dann mit dem Boot auf die kleinere unbewohnte Nachbarinsel Chumbe gebracht und dort freigelassen. Es gibt noch eine weitere Insel-Tierart, über die Felix berichtet: die roten Colobus-Affen. Auch sie sind nur auf Sansibar heimisch und haben, wie die kleinen Duiker-Antilopen, ihren Lebensraum verloren. Erst, als nur noch wenige Tiere übrig waren, wurde ein Schutzgebiet, das Jozani-Reservat, für sie errichtet. Biologen beobachten seither den Bestand der Tiere, der sich erfreulicherweise gut erholt hat: Inzwischen leben im Jozani-Reservat wieder um die 2.000 Colobus-Affen.
(ARD/BR)


7:05
Stereo-Ton16:9 Format

Willi wills wissen

Wer schläft wie ein Murmeltier?

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Reihe "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren. Diesmal muss Willi früh aus den Federn: Er ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Reihe "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren. Diesmal muss Willi früh aus den Federn: Er will alles über den Schlaf erfahren.
Willi beginnt mit seiner Reportage in der Firma "Traumfabrik" in Ulm. Dort zeigt ihm Harald, wie Daunen und Federn in Bettdecken und Kopfkissen kommen und wie viele verschiedene Matratzenarten es gibt. Und wie verbringen eigentlich die Tiere die Nacht? Um das herauszufinden, trifft sich Willy mit Tierpflegerin Astrid im Grzimek-Haus im Frankfurter Zoo, dem größten Nachttierhaus Europas. Willi wundert sich, dass es im Nachttierhaus so dunkel ist, die Tiere aber putzmunter sind. Astrid erklärt ihm, dass das am Schlafrhythmus liege: Manche Tiere sind nachts aktiv und schlafen dafür tagsüber. Für die Fledermäuse ist jetzt Morgen - Zeit für das Frühstück. Müde werden darf Willy noch lange nicht: Erstmal hat er noch eine Verabredung mit Nachtwächter Bernhard. Gemeinsam gehen die beiden durch Kallmünz, eine Stadt in der Nähe von Regensburg, und begeben sich dabei auf eine Zeitreise. Bernhard weiß, wie das Leben im Mittelalter war. Damals waren Nachtwächter sehr wichtig für die Menschen, sie sorgten für Sicherheit, entzündeten Laternen und riefen die Uhrzeit aus. Endlich darf sich auch Willi schlafen legen. Allerdings nicht in seinem eigenen Bett, sondern im Schlaflabor von Dr. Jürgen Zulley. Bevor Willi dort ins Reich der Träume versinken kann, wird er noch verkabelt: Wann Menschen wie tief schlafen, lässt sich nämlich an den Gehirnströmen erkennen.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

selbstbestimmt!

Leben mit Behinderung

Moderation: Mathes Dues

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Er hat es wirklich getan: Regisseur Niko von Glasow posiert splitterfasernackt für einen Akt-Kalender, obwohl der 48-Jährige contergangeschädigt ist und von sich selbst sagt: "Ich sehe aus wie ein rosafarbener Pinguin, und wegen meiner kurzen Arme kann ich mich am ...
(ARD/MDR)

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Er hat es wirklich getan: Regisseur Niko von Glasow posiert splitterfasernackt für einen Akt-Kalender, obwohl der 48-Jährige contergangeschädigt ist und von sich selbst sagt: "Ich sehe aus wie ein rosafarbener Pinguin, und wegen meiner kurzen Arme kann ich mich am Strand kaum überwinden, mein T-Shirt auszuziehen." Mit dem Fotoshooting und dem Dokumentarfilm "NoBody's Perfect" verordnet Niko von Glasow sich nun selbst und dem Zuschauer eine ungewöhnliche Therapie - voller Selbstironie und Humor. Ein Projekt, das jedem mitleidigen Voyeurismus die kalte Schulter zeigt und für den Deutschen Filmpreis 2009, der im April vergeben wird, nominiert wurde. Oft werden geistig behinderte Menschen wie Kinder wahrgenommen und behandelt. Dass sie wie alle erwachsenen Menschen ein Bedürfnis nach Partnerschaft, Liebe und Sexualität haben, ist tabu. Die Partnervermittlung Schatzkiste e.V. nimmt dieses Thema ernst und bietet Beratung und Vermittlung. Ein blinder Hotelpage fragt einen Gast: "Soll ich ihr Auto vorfahren?" Ein einarmiger Mann geht mit einem dreibeinigen Hund im Park spazieren und warnt alle Passanten: "Vorsicht bissig!" "Para-Comedy" heißt eine der wohl ungewöhnlichsten Fernsehshows. Nach dem Prinzip von "Versteckte Kamera" führen körperbehinderte Comedians Passanten mit ihrer Behinderung gezielt in die Irre. Über deren Reaktionen freuen sich die Comedians und die Zuschauer gleichermaßen.
Sexualität und geistige Behinderung, Schönheit trotz körperlicher Einschränkung, Humor über gehandicapte Menschen: All das sind Themen, über die man lieber nicht spricht. "selbstbestimmt!" befasst sich mit diesen Tabus.
(ARD/MDR)


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12:00

Der Weg ins Paradies

Der Vierbergelauf in Kärnten

Film von Helga Ripper

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Vier Berge in der Nähe der Stadt St. Veit an der Glan - im Mittelalter die Hauptstadt Kärntens - spielen bei einem außergewöhnlichen Brauch eine wichtige Rolle: Magdalensberg, Ulrichsberg, Veitsberg und Lorenziberg, benannt nach vier Heiligen. Jedes Jahr am zweiten ...
(ORF)

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Vier Berge in der Nähe der Stadt St. Veit an der Glan - im Mittelalter die Hauptstadt Kärntens - spielen bei einem außergewöhnlichen Brauch eine wichtige Rolle: Magdalensberg, Ulrichsberg, Veitsberg und Lorenziberg, benannt nach vier Heiligen. Jedes Jahr am zweiten Freitag nach Ostern führt über ihre Gipfel eine Wallfahrt, die "Vierbergelauf" heißt. Einige Tausend Pilger legen in etwa 16 Stunden eine Strecke von mehr als 50 Kilometern zurück. Die Teilnehmer erhoffen sich, dass der Wunsch, den sie auf den beschwerlichen Weg mitnehmen, in Erfüllung geht, und dass sie von ihrer Sündenschuld befreit werden. Wer drei Mal am Vierbergelauf teilnimmt, dem soll ein Platz im Paradies gesichert sein.
Helga Ripper hat am Vierbergelauf in Kärnten teilgenommen.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Hexenschule

Film von Martin Betz

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Andreas Starchel lebt auf dem geschichtsträchtigen Magdalensberg in Kärnten und betreibt dort eine ungewöhnliche Ausbildungsstätte: eine Hexenschule. Unterrichtet werden Fächer wie Energielehre, Orakelkunde, Astrologie, Heilkunde und Magie. Nach Studien und Prüfungen ...
(ORF)

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Andreas Starchel lebt auf dem geschichtsträchtigen Magdalensberg in Kärnten und betreibt dort eine ungewöhnliche Ausbildungsstätte: eine Hexenschule. Unterrichtet werden Fächer wie Energielehre, Orakelkunde, Astrologie, Heilkunde und Magie. Nach Studien und Prüfungen schließen seine Studierenden mit einem Diplom ab, das sie als zertifizierte Hexen oder Hexenmeister ausweist. "Hexenschulmeister" Andreas Starchel hat seine Skripte nach streng wissenschaftlichen Kriterien erstellt, denn für ihn sind Hexen Vorläufer moderner Wissenschaftler. Drei Schüler - das Ehepaar Michael und Maria Semmler sowie Patrizia Walther - versuchen, das heiß begehrte Diplom zu erlangen. Sie erkunden mit ihrem Lehrer Kräuterwiesen, destillieren Pflanzen, suchen mit der Wünschelrute nach Kraftplätzen und lernen die Bedeutung von Runen kennen. "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alles erklärbar ist", beschreibt Starchel sein naturwissenschaftliches Weltbild, "auch Magie ist nur so lange Magie, bis sie erklärt wird". Dennoch hängt ein Hauch von Zauberei in der Luft, wenn die Tänzerin Karine LaBel aus Haiti zu Besuch kommt und mit den Hexenschülern eine Voodoo-Reinigung vollzieht. Für alle Teilnehmer ist das ein Genuss, dennoch finden sie kaum eine Erklärung für die Wirkung des sinnlichen Rituals. Gegenüber seinen Schülern betont Starchel stets den heilenden Charakter von Hexen. Bücher und Filme wie "Harry Potter" findet er wichtig, weil "sie das negative Bild der Hexe wieder ins rechte Licht rücken".
Der Film von Martin Betz stellt den Kärtner "Hexenschulmeister" Andreas Starchel vor.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilderbuch: Merseburg

Schlösser, Schlote, Zaubersprüche

Film von Sven Ihden

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Die altehrwürdige Domstadt Merseburg liegt im Zentrum einer in Deutschland einzigartigen Region. Die Braunkohle, die dort im 18. Jahrhundert gefunden wurde, war der Rohstoff für Kunststoff und synthetisches Benzin. Die reichen Kohlevorkommen rund um Merseburg legten ...
(ARD/MDR)

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Die altehrwürdige Domstadt Merseburg liegt im Zentrum einer in Deutschland einzigartigen Region. Die Braunkohle, die dort im 18. Jahrhundert gefunden wurde, war der Rohstoff für Kunststoff und synthetisches Benzin. Die reichen Kohlevorkommen rund um Merseburg legten damit auch der Grundstein für die gigantischen Industriekomplexe Buna und Leuna. Die Tagebauten im nahen Geiseltal sind seit Jahren stillgelegt und geflutet. So entsteht das größte künstliche Binnengewässer Deutschlands. Der neue Geiseltalsee lockt neben neugierigen Zweibeinern auch exotische Vögel an, darunter den bunt schillernden Bienenfresser, der eigentlich eher in mediterranen Gefilden zu Hause ist. Was einst ein Tagebau gigantischen Ausmaßes war, wird so zum Naturparadies. Und an den Hängen der alten Abraumhalde grünt es: Ein tollkühnes Vater- und Sohngespann hat dort erfolgreich Wein angepflanzt, gegen den Rat der Fachwelt. Über all dem thront Merseburg mit seinem eindrucksvollen Dom- und Schlosskomplex. Die Schätze des Gotteshauses bestehen nicht allein aus Gold und Silber. Die dort ausgestellten "Merseburger Zaubersprüche" sind heidnischen Ursprungs, ihre Botschaft gibt den Forschern bis heute Rätsel auf. Vor den Toren der Stadt und längs des Flusses Saale finden sich viele weitere Schätze, darunter das versteckt liegende barocke Wasserschloss in Mücheln. Seine Rettung hat ein denkmalschutzbegeisterter Lehrer in die Hand genommen. Eine weitere Oase der Ruhe ist nicht weit: das von dem großen Dichter gegründete und nach ihm benannte Goethe-Theater. Es liegt in Bad Lauchstädt eingebettet in einen märchenhaften Park. Für die Schauspieler ist es ein Geschenk, auf einer originalen Barockbühne zu spielen.
Der Film von Sven Ihden stellt Merseburg und die umliegende Region vor.
(ARD/MDR)


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14:00
schwarz-weiss monochrom

Zum 100. Geburtstag von Marianne Hoppe

Der Mann meines Lebens

Spielfilm, BRD 1954

Darsteller:
Helga DargatterMarianne Hoppe
Nils AscanRené Deltgen
Schwester AgnesIna Halley
Prof. KühnOtto Gebühr
Dr. NörenbergWilfried Seyferth
Frau MorawskiInge Meysel
u.a.
Regie: Erich Engel

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Der berühmte Geiger Nils Ascan ist bereits ein Weltstar, als er in seine Heimat Korby zurückkehrt. Die Liebe zu Krankenschwester Helga, die er damals verlassen hatte, entflammt sofort von Neuem, und er bewegt sie mit Leichtigkeit dazu, mit ihm aus Korby wegzugehen. Trotz ...

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Der berühmte Geiger Nils Ascan ist bereits ein Weltstar, als er in seine Heimat Korby zurückkehrt. Die Liebe zu Krankenschwester Helga, die er damals verlassen hatte, entflammt sofort von Neuem, und er bewegt sie mit Leichtigkeit dazu, mit ihm aus Korby wegzugehen. Trotz ernster Warnungen der Freunde und Kollegen lässt sich Helga darauf ein. Nach kurzer Zeit jedoch erkrankt ihre beste Freundin schwer, und Helga muss sich den Vorwurf machen, an der Erkrankung eine gewisse Mitschuld zu tragen. Nach einer schwierigen Herzensentscheidung weiß sie aber schließlich, wohin sie gehört.
"Der Mann meines Lebens" bietet gute Unterhaltung mit dem Charme des deutschen Spielfilms der 1950er Jahre. Hauptdarstellerin Marianne Hoppe (1909-2002) hatte sich bereits, bevor sie mit sensiblen Frauenrollen als Star der Ufa berühmt wurde, durch ihre Theaterarbeit an wichtigen deutschen Bühnen einen Namen gemacht. 1936 bis 1946 war sie mit Gustaf Gründgens verheiratet, unter dessen Regie sie bis in die 1950er Jahre große Theaterrollen spielte. In den 1970er Jahren arbeitete Marianne Hoppe mit Regisseuren wie Claus Peymann, Heiner Müller und Robert Wilson zusammen. Außer auf der Bühne war sie nach dem Krieg vor allem im Fernsehen zu sehen.

Am 26. April wäre Marianne Hoppe 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt 3sat eine vierteilige Filmreihe mit der beliebten Schauspielerin. Als nächster Beitrag der Reihe ist am Samstag, 25. April, um 15.55 Uhr, "Auf Wiedersehen Franziska" zu sehen.


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

IL Divo - Der Göttliche


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15:40
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Türkei

Im Hinterland der Schwarzmeerküste

Mehmets Auge zur Welt

Film von Christian und Dorlie Fuchs

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Aus Devrek, im Pontischen Gebirge und inmitten ausgedehnter Nussbaumwälder gelegen, stammen die teuersten Spazierstöcke der Welt. Safranbolu, einst Zentrum des Safrans an der Seidenstraße, heute Weltkulturerbe der UNESCO, und die Hafenstadt Amasra, wo Sultan Mehmet der ...
(ARD/SR)

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Aus Devrek, im Pontischen Gebirge und inmitten ausgedehnter Nussbaumwälder gelegen, stammen die teuersten Spazierstöcke der Welt. Safranbolu, einst Zentrum des Safrans an der Seidenstraße, heute Weltkulturerbe der UNESCO, und die Hafenstadt Amasra, wo Sultan Mehmet der Eroberer eine riesige Festung bauen ließ und sie "Auge zur Welt" nannte, das sind die Schätze des Pontos. Der Pontos, einst ein griechisches Königreich an der Schwarzmeerküste, widerstand dem Expansionsdrang der Römer nach Osten am längsten. Er fiel jedoch 1451, ein Jahrhundert früher als Byzanz, in die Hände der Osmanen. Die Hafenstadt Akçakoca erinnert mit einem Denkmal an einen Militärführer gleichen Namens, der den westlichen Pontos damals erobert hatte.
Der Film von Christian und Dorlie Fuchs berichtet über den Pontos und das Leben der Menschen in dieser Region.
(ARD/SR)


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16:25
Stereo-Ton16:9 Format

ZDF-History

Kindheit hinter Stacheldraht


Die Sendung greift zeitgeschichtliche Themen auf - vom "Stammbaum Adolf Hitlers" über den "Mordfall John Lennon" bis zu den "Sieben größten Lügen der Geschichte".


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16:50
VPS 16:49

Stereo-Ton

ZDF-History

mit Guido Knopp

An der Schwelle zum Atomkrieg - Die Suezkrise 1956

(aus der Reihe "ZDF-History")


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv

Grzimeks Vermächtnis

Serengeti darf nicht sterben

Film von Michael Stocks

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Er ist die deutsche Tierschutzlegende: Bernhard Grzimek (1909 - 1987), der langjährige Direktor des Frankfurter Zoos, Tierarzt und Verhaltensforscher, ist auch über 20 Jahre nach seinem Tod unvergessen. Seine Tiersendungen waren Kult, sein Engagement für den Erhalt der ...
(ARD/SWR)

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Er ist die deutsche Tierschutzlegende: Bernhard Grzimek (1909 - 1987), der langjährige Direktor des Frankfurter Zoos, Tierarzt und Verhaltensforscher, ist auch über 20 Jahre nach seinem Tod unvergessen. Seine Tiersendungen waren Kult, sein Engagement für den Erhalt der Natur Zeit seines Lebens Programm. Vor allem Afrika hatte es ihm angetan. Die Serengeti mit ihrer einmaligen Tierwelt war seine große Leidenschaft. Grzimek setzte sich mit aller Kraft dafür ein, dieses Weltnaturerbe für die Nachwelt zu erhalten. Durch seine Forschungsarbeiten trug er maßgeblich dazu bei, dass die Serengeti bis heute als einer der weltweit wichtigsten Naturschutzparks überlebt hat. Mit seinem legendären Zebraflugzeug waren er und sein Sohn Michael pausenlos unterwegs, um den Bestand der Tiere zu zählen und die Tierwanderungen Hunderttausender von Gnus und Zebras zu erforschen. So entstand auch sein Oscar-preisgekrönter Tierfilm "Serengeti darf nicht sterben" (1959). Bei den Dreharbeiten stürzte Michael Grzimek mit seinem Flugzeug ab und kam ums Leben. Trotz dieses Schicksalsschlags kämpfte Bernhard Grzimek weiter für die Serengeti. Er machte Werbung für den Tourismus, weil er ein öffentliches Bewusstsein für dieses Tierparadies schaffen wollte. Wer Elefanten und Geparden mit eigenen Augen gesehen hat, wird sich dafür einsetzen, dass sie überleben können. Grzimek wusste, dass der Naturpark nur erhalten bleiben würde, wenn er sich selbst aus den Tourismus-Einnahmen finanzieren konnte.
Michael Stocks schaut nach, was aus dem Vermächtnis Bernhard Grzimeks in der Serengeti geworden ist. Mit dem Nachfolger von Grzimek ist er in der Serengeti unterwegs und hat feststellen können, dass die Tierwelt dort immer noch faszinierend ist, aber hoch gefährdet. Schuld sind die Klimaveränderungen und vor allem der ausufernde Tourismus, der mit all seinen Begleiterscheinungen das Naturparadies bedroht. So hatte sich das Bernhard Grzimek sicher nicht vorgestellt.

Der deutsche Tierschützer Bernhard Grzimek wäre am 24. April 100 Jahre alt geworden.
(ARD/SWR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

- Gendiagnostikgesetz verabschiedet
Schutz von Patientendaten hat oberste Priorität
- Hautkrebs bekämpft
Dramatische Erfolge mit körpereigenen Immunzellen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Themen: Köln Reloaded - Anatomie einer archivarischen

Katastrophe (1/6: Albertus Magnus) u.a.

Moderation: Tina Mendelsohn
Weiteres Thema:
Colossal - Mit Jan Hoet durch die Varusschlacht

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Mittelalterliche Schreinsbücher, Ratsprotokolle aus dem 15. Jahrhundert - mit dem Einsturz des Historischen Stadtarchivs in Köln am 3. März wurde das größte Kommunalarchiv nördlich der Alpen zerstört. Zudem waren dort Nachlässe und Dokumente berühmter ...

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Mittelalterliche Schreinsbücher, Ratsprotokolle aus dem 15. Jahrhundert - mit dem Einsturz des Historischen Stadtarchivs in Köln am 3. März wurde das größte Kommunalarchiv nördlich der Alpen zerstört. Zudem waren dort Nachlässe und Dokumente berühmter Schriftsteller wie Heinrich Böll und Günter Wallraff archiviert. Da in Köln zahlreiche Unikate lagerten, schätzen Experten die Katastrophe noch größer ein als die Folgen des Brandes der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar 2004. Die Wissenschaft steht nun vor einer immensen Herausforderung: 8,5 Tonnen Archivmaterial müssen getrocknet, gesäubert, sortiert und restauriert werden. Eine gigantische Puzzlearbeit, die eine ganze Generation von Wissenschaftlern beschäftigen wird.
"Kulturzeit" begleitet die ersten Monate dieses langwierigen Prozesses und stellt in sechs Folgen ausgewählte Kulturgüter vor, die vor der Zerstörung gerettet werden können.

Die weiteren Folgen von "Köln Reloaded - Anatomie einer archivarischen Katastrophe" zeigt 3sat jeweils am vierten Freitag im Monat in "Kulturzeit" ab 19.20 Uhr.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Obama in Afrika - Spurensuche des US-Präsidenten

Film von Bob Hercules und Keith Walker

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte Spezial")

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Mit seinen 47 Jahren ist Barack Obama nicht nur einer der jüngsten US-Präsidenten, er ist auch der erste afroamerikanische Präsident der USA. Als er im August 2006 in seiner Funktion als US-Senator gemeinsam mit seiner Familie nach Afrika reiste, hatte er einen ...
(ORF)

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Mit seinen 47 Jahren ist Barack Obama nicht nur einer der jüngsten US-Präsidenten, er ist auch der erste afroamerikanische Präsident der USA. Als er im August 2006 in seiner Funktion als US-Senator gemeinsam mit seiner Familie nach Afrika reiste, hatte er einen gedrängten Terminplan. Die Reise entpuppte sich als Erfolgstour quer durch den Kontinent. In Kenia, dem Land seiner Vorfahren, wurde er von einer jubelnden Menschenmenge empfangen. Begleitet von einem Medientross traf Obama seine Schwester und seine Großmutter und unterhielt sich mit den Menschen auf der Straße. "Das letzte Mal, als ich Großmutter besucht habe, saßen ein paar Hühner auf meinem Schoß", erzählte er der lachenden Menge vor dem Grundstück der Familie Obama. Als Gesundheitsexperten und Entwicklungshelfer auf das mangelnde Interesse an HIV-Tests aufmerksam machten, unterzogen sich Obama und seine Frau Michelle spontan einem Bluttest. An der Universität in Nairobi prangerte er vor zahlreichen Studenten und Professoren die ausufernde Korruption, die schlechte Sicherheitslage und die mangelnde Gesundheitsvorsorge der kenianischen Regierung an. Auch vor dem Besuch eines Slums scheute er sich nicht und ließ sich von Einheimischen über aktuelle Entwicklungshilfeprojekte informieren. Im Anschluss daran traf er in Südafrika Ahmed Kathrada, einen ehemaligen Mithäftling Nelson Mandelas. Gemeinsam fuhren sie zu der Gefängnisinsel Robben Island und besichtigten die ehemaligen Zellen der Antiapartheids-Aktivisten. Bei seiner Reise durch den Tschad traf Obama mit einer Gruppe Flüchtlingsfrauen zusammen, die von der Ermordung ihrer Männer und Kinder berichteten und die Bedingungen schilderten, unter denen sie im Flüchtlingslager in Darfur lebten.
In "Obama in Afrika - Spurensuche des US-Präsidenten" dokumentieren Bob Hercules und Keith Walker Barack Obamas Reise durch den Schwarzen Kontinent. Der Film wird von Obama persönlich kommentiert und durch Interviews seiner Mitreisenden und zahlreicher Afrikaner ergänzt.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Andrea Gries

- Japan
Zwangsdiäten für japanische Angestellte
- Großbritannien
Leben im Überwachungsstaat
- Marshall Inseln
Auswirkungen des Klimawandels
- Iran
Westlicher Filmkult in Teheran

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Seidenstraße

Moderation: Peter Nemec

Erstausstrahlung

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Die Seidenstraße erlebt ihre Renaissance. Doch heute kommen nicht mehr Gewürze und feine Stoffe über diese alte Handelsroute aus Asien nach Europa, sondern vor allem Öl und Gas. Zentralasien sitzt auf riesigen Rohstoffvorkommen. Allein das Öl würde ausreichen, um ...

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Die Seidenstraße erlebt ihre Renaissance. Doch heute kommen nicht mehr Gewürze und feine Stoffe über diese alte Handelsroute aus Asien nach Europa, sondern vor allem Öl und Gas. Zentralasien sitzt auf riesigen Rohstoffvorkommen. Allein das Öl würde ausreichen, um Deutschland 300 Jahre lang zu versorgen. Länder wie Kasachstan oder Kirgisien sind in den Fokus der Welt gerückt. Die USA suchen dort Verbündete im Kampf gegen den Terror, Europa interessiert sich für Öl und Gas. Geplant ist eine Milliarden teure Pipeline, die Gas an Russland vorbei nach Europa bringt. Zentralasien gewinnt als Ost-West-Achse seine alte Bedeutung zurück. Dem Aufschwung steht jedoch eine große Gefahr entgegen: Der drohende Krieg in Afghanistan.
"3satbörse" berichtet über die wirtschaftliche Situation an der Seidenstraße.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Kinder der Revolution - Junges rumänisches Kino

Wie ich das Ende der Welt erlebte

(Cum mi-am petrecut sfarsitul lumii)

Spielfilm, Rumänien 2006

Darsteller:
EvaDorotheea Petre
LalaliluTimotei Duma
TarzanMarius Stan
SilvicaMarian Stoica
Vomica (Alexandru)Ionut Becheru
AndreiChristian Vararu
u.a.
Regie: Catalin Mitulescu
Erstausstrahlung

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Rumänien 1989, kurz vor dem Ende des Ceausescu-Regimes: Die heranwachsende Eva und ihr siebenjähriger Bruder Lalalilu, die ein inniges Verhältnis haben, leben mit ihren Eltern in einem Viertel von Bukarest. Als Eva und ihr Freund Alex in der Schule eine Ceausescu-Büste ...

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Rumänien 1989, kurz vor dem Ende des Ceausescu-Regimes: Die heranwachsende Eva und ihr siebenjähriger Bruder Lalalilu, die ein inniges Verhältnis haben, leben mit ihren Eltern in einem Viertel von Bukarest. Als Eva und ihr Freund Alex in der Schule eine Ceausescu-Büste vom Podest stoßen, werden sie sehr unterschiedlich behandelt: Alex, dessen Vater Funktionär ist, kommt ungeschoren davon, Eva, die sich nicht entschuldigen möchte, wird in eine andere Schule strafversetzt. Dort lernt Eva den Dissidentensohn Andrei kennen und entdeckt eine starke Geistesverwandtschaft. Beide sehnen sich nach Freiheit und träumen von anderen Ländern. Obwohl Eva an ihrem kleinen Bruder hängt, entwickelt sie mit Alex einen Fluchtplan. Ihr Ziel ist Italien. Doch während Alex eines Nachts zielstrebig den ersten Grenzfluss durchschwimmt, kehrt Eva wegen Lalalilu wieder um. Jetzt ist es der kleine Bruder, der die Initiative ergreift und einen abenteuerlichen Umsturzplan ausheckt. Doch bevor Lalalilu seine Pläne in die Tat umsetzen kann, kommt ihm der Lauf der Geschichte zuvor.
Catalin Mitulescu, 1972 in Bukarest geboren, entwirft in seinem hervorragend fotografierten, berührenden Spielfilmdebüt ein stimmiges Zeitbild des Jahres 1989 in Rumänien - beginnend mit dem Frühjahr, in dem der Umsturz im Dezember noch nicht absehbar war. Seine persönlichen Erfahrungen dieser Monate prägen die für den Film gewählte Perspektive der jungen Eva. Der selbstbewusste Teenager - selbst in einer Art Übergangsstadium zwischen Mädchen und Frau - erlebt mit einer Mischung aus konsequenter Entschlossenheit und gelassenem Staunen eine Zeit, in der das Alte zu Ende geht, das Neue aber noch nicht begonnen hat. In Cannes wurde die Hauptdarstellerin Dorotheea Petre 2006 mit dem "Best Actress Award" ausgezeichnet. Catalin Mitulescu zählt neben Cristian Mungiu, Cristi Puiu und Radu Muntean zu den Vertretern des jungen rumänischen Kinos. Sein Kurzfilm "Trafic" wurde 2004 in Cannes mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet.

Als nächste Beiträge der Filmreihe "Kinder der Revolution - Junges rumänisches Kino" zeigt 3sat im Anschluss, ab 0.05 Uhr, die Kurzfilme "Der alte Fernseher" und "Wenn die Lichter ausgehen".


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0:05
16:9 Format

Kinder der Revolution - Junges rumänisches Kino

Der alte Fernseher

(Lampa cu caciula)

Kurzfilm, Rumänien 2006

Darsteller:
Herr BichescuAlexandru Georgescu
VaterGabriel Spahiu
MarianMarian Bratu
MutterNatalia Calin
u.a.
Regie: Radu Jude

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Sonntagmorgen in der Frühe in einem kleinen Dorf irgendwo in Rumänien: Der siebenjährige Marian weckt seinen Vater. Marian will unbedingt, dass sein Vater den alten Fernseher reparieren lässt, denn am Abend läuft ein Film, den Marian auf keinen Fall verpassen will. ...

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Sonntagmorgen in der Frühe in einem kleinen Dorf irgendwo in Rumänien: Der siebenjährige Marian weckt seinen Vater. Marian will unbedingt, dass sein Vater den alten Fernseher reparieren lässt, denn am Abend läuft ein Film, den Marian auf keinen Fall verpassen will. Ein langer Weg in die nächste Kleinstadt liegt vor ihnen, und ausgerechnet an diesem Tag ist das Wetter schlecht. Allerdings hat der Vater keine Chance, die Reparatur zu verschieben, denn schließlich hat er es seinem Sohn versprochen. Die beiden machen sich mit dem riesigen alten Schwarzweißfernseher auf den Weg über schlammige Wiesen und Bäche bis zur Straße, an der mit etwas Glück ein Bus vorbeikommt. Sie wollen in die Stadt zu Herrn Bichescu, der den Fernseher reparieren soll. Und der schafft es tatsächlich.
"Der alte Fernseher" ist ein unprätentiöser Film über die Bedeutung der kleinen Dinge im Leben, der ganz in der neuen Realismus-Tradition des jungen rumänischen Kinos steht. Der Humor des Kurzfilms von Radu Jude begeisterte Zuschauer in aller Welt: Der Film wurde auf mehr als 50 Festivals gezeigt und gewann zahlreiche Preise, darunter in Montpellier, Los Angeles, Bilbao und beim Sundance-Festival. Radu Jude, 1977 in Bukarest geboren, arbeitete nach seinem Filmstudium als Regieassistent, unter anderem bei "Amen" von Constantin Costa-Gavras und "Der Tod des Herrn Lazarescu" von Cristi Puiu. Selbst Regie führte er bei weiteren Kurzfilmen, darunter "Wrestling" (2003) und "The Black Sea" (2004), bei Fernsehserien und Werbespots. Sein erster Spielfilm "The Happiest Girl in the World" lief im Februar 2009 im Forum der Berlinale und wurde mit dem CICAE-Preis des Internationalen Verbands der Filmkunsttheater ausgezeichnet.


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0:30
Stereo-Ton

Kinder der Revolution - Junges rumänisches Kino

Wenn die Lichter ausgehen

(Cand se stinge lumina)

Kurzfilm, Rumänien 2006

Darsteller:
RomanMihai Ciolac
MihaiSergiu Voloc
AnatolIon Sandu
SlavaSergiu Cretu
ArztLars Bokander
TaxifahrerValeriu Cazacu
PolizistIon Bechet
u.a.
Regie: Igor Cobileanski

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Alles beginnt mit einer Wette, die zwei Mitglieder einer Rockband abschließen, als im Proberaum eine Glühbirne durchbrennt: Der eine bietet dem anderen 100 Dollar, wenn dieser es schafft, sich die Glühbirne in den Mund zu stecken und sie wieder herauszunehmen, ohne sie ...

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Alles beginnt mit einer Wette, die zwei Mitglieder einer Rockband abschließen, als im Proberaum eine Glühbirne durchbrennt: Der eine bietet dem anderen 100 Dollar, wenn dieser es schafft, sich die Glühbirne in den Mund zu stecken und sie wieder herauszunehmen, ohne sie zu zerbrechen. So absurd die Idee auch scheinen mag, sie ist ansteckend.
In einem Land, in dem Armut allgegenwärtig ist und sich daher alles um die Frage dreht, wie man an Geld kommt, sind 100 Dollar eine sehr hohe Summe. Hoch genug jedenfalls, um darüber für ein paar Minuten den Verstand zu verlieren. Regisseur Igor Cobileanski, geboren 1974 in der Republik Moldawien, besuchte nach kleineren Rollen als Schauspieler von 1991 bis 1994 die Film- und Theaterakademie in Bukarest. Ab 1999 arbeitete er als Filmemacher und drehte unter anderem zwei kurze Dokumentarfilme und einen Kurzfilm.


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0:40
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Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.



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Stereo-Ton16:9 Format

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2:15
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (1/10)

Wir sind Helden: "Nur ein Wort" (2005)

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In ihrer Jugend schwärmt Judith immer für die falschen Typen: Sie fällt ständig auf rebellisch wirkende Jungs herein, die schweigsam in der Ecke stehen und grimmig ihr Bier schlürfen. Das Problem an den Jungs zeigt sich zumeist gleich bei der ersten Kontaktaufnahme: ...
(ARD/RBB)

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In ihrer Jugend schwärmt Judith immer für die falschen Typen: Sie fällt ständig auf rebellisch wirkende Jungs herein, die schweigsam in der Ecke stehen und grimmig ihr Bier schlürfen. Das Problem an den Jungs zeigt sich zumeist gleich bei der ersten Kontaktaufnahme: Ihr rebellisches Schweigen ist oftmals nur das äußere Zeichen dafür, dass sie einfach nichts zu sagen haben. Jahre später fällt Judith bei einem Gang über die Schlesische Straße in Berlin eine griffige Zeile für ihr altes Jugendproblem ein. Es ist das Jahr 2002. Die junge Sängerin geht mit der Idee in den Probenraum, um sie ihrer frisch gegründeten Band vorzustellen. Sebastian Roy, Jens Eckhoff und Mark Tavassol sind durchaus angetan von dem Geistesblitz ihrer Frontfrau. Doch beim Jammen stellen sie schnell fest, das irgendetwas daran nicht stimmt. Der Song klingt ihnen zu poppig, zu sehr nach den Jackson Five. Sie packen ihn deshalb 2003 nicht auf ihr Debütalbum "Die Reklamation". Erst eine plötzliche Eingebung von Schlagzeuger Sebastian, der sich inzwischen den Künstlernamen Pola zugelegt hat, bringt die alte Songidee zwei Jahre später wieder ans Licht. Pola schwebt ein neuer Rhythmus vor, der sich mehr an den New-Wave-Klängen der britischen Band The Cure als am poppigen Stil der Jackson Five orientiert. Im Jahr 2005 entwickelt sich das juvenile Kommunikationsproblem von Frontsängerin Judith Holofernes zu einem der größten Hits von Wir sind Helden - "Nur ein Wort".
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe " popsplits - Ein Song und seine Geschichte" die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten. In der ersten Folge erinnern sich die Musiker der Band Wir sind Helden, wie der Song "Nur ein Wort" entstanden ist.

Die weiteren Folgen der zehnteiligen Reihe "popsplits - Ein Song und seine Geschichte" zeigt 3sat im Anschluss, ab 2.35 Uhr.
(ARD/RBB)


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2:35
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (2/10)

Ohrbooten: "An alle Ladies" (2005)

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So richtig kann Ben bei Lia nicht landen. Obwohl sie sich zu dem jungen Straßenmusiker hingezogen fühlt, hält sie ihn auf Distanz. Erst als er ihr einen sehr persönlichen Song widmet, erobert Ben das Herz seiner Angebeteten. "Hippieliebe" erscheint zwar nie auf einem ...
(ARD/RBB)

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So richtig kann Ben bei Lia nicht landen. Obwohl sie sich zu dem jungen Straßenmusiker hingezogen fühlt, hält sie ihn auf Distanz. Erst als er ihr einen sehr persönlichen Song widmet, erobert Ben das Herz seiner Angebeteten. "Hippieliebe" erscheint zwar nie auf einem Album, doch Lia ist tief gerührt. Ergriffen spielt sie den Song und ein paar andere Lieder von Bens Band ihrer WG-Freundin vor. Auch die ist äußerst angetan von dem unbekümmert frischen Sound der vier Berliner Jungs. Doch was noch weit wichtiger ist: Die WG-Freundin hat einen einflussreichen, prominenten Freund in der Musikszene - Frontmann Campino von den Toten Hosen. Als er die ersten Demoaufnahmen von Ben und seinen drei Kumpels hört, erkennt er sofort das enorme Potenzial der Berliner Combo. Er zögert nicht lange, sondern vermittelt die vier Musiker umgehend an das Düsseldorfer Plattenlabel der Toten Hosen JKP. Vor allem ein Song sticht bei den anschließenden Aufnahmen für das Debütalbum der Band hervor. Alle Beteiligten sind überzeugt davon, dass das Gute-Laune-Lied mit dem groovenden Rhythmus ein Verkaufsrenner werden kann. Als der Song schließlich veröffentlicht wird, beweist er auf beeindruckende Weise seine Hit-Tauglichkeit. Er wird zum Sommerhit des Jahres 2005 und zur ersten großen Nummer der Berliner Ohrbooten: "An alle Ladies".
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten. In der zweiten Folge erinnern sich die vier Mitglieder der Band "Ohrbooten", wie der Song "An alle Ladies" entstanden ist.
(ARD/RBB)


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2:50
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (3/10)

Pankow: "Langeweile" (1988)

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Bereits in seiner Kindheit träumt André davon, einmal berühmt zu sein. Als Schauspieler oder Sänger will er auf der Bühne stehen und die Menschen unterhalten. Er ist der festen Überzeugung, dass es nicht genug Unterhaltung und Abwechslung in der DDR geben kann. Das ...
(ARD/RBB)

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Bereits in seiner Kindheit träumt André davon, einmal berühmt zu sein. Als Schauspieler oder Sänger will er auf der Bühne stehen und die Menschen unterhalten. Er ist der festen Überzeugung, dass es nicht genug Unterhaltung und Abwechslung in der DDR geben kann. Das geordnete Leben im Funktionärsstaat langweilt ihn auch später bisweilen furchtbar. In langen Telefongesprächen klagt er seiner Schwester Wera sein Leid. Sie ist es, die ihn in einem der Telefonate zu einem Song über seine Schwermut inspiriert. Doch als er die Idee mit in den Proberaum seiner Band bringt, ist Bandkumpel Jürgen Ehle nur wenig angetan von dem Text. Das Ganze klingt ihm zu sehr nach larmoyantem Weltschmerz. Dennoch lässt sich Ehle davon überzeugen, Andrés Text mit einer Melodie von Keyboarder Rainer Kirchmann zu verbinden und im Tonstudio aufzunehmen. Das Ergebnis erscheint 1988 auf dem Album "Aufruhr in den Augen": der Song "Langeweile". Zum Politikum wird Andrés Weltschmerz, als er noch vor dem Umbruch in der DDR mit seiner Band Pankow in die West-Talkshow "3 nach 9" eingeladen wird. Pankow tritt mit dem Song auf und wird in einem anschließenden Interview zu möglichen regimekritischen Stellen im Text befragt. Da André Herzberg sich nicht eindeutig zu den DDR-Funktionärsidealen bekennt, wird der Song auf dem nächsten Parteitag zum Diskussionsthema. Man beschließt, dass das Lied fortan nicht mehr im DDR-Rundfunk gespielt werden darf. Doch das Verbot schadet dem Song kaum.
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten. In der dritten Folge erinnern sich die Musiker von "Pankow" daran, wie ihr Hit "Langeweile" entstanden ist.
(ARD/RBB)


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3:05
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (4/10)

Turntablerocker: "No melody" (2002)

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Das erste Album ihres Projekts Turntablerocker ist fast komplett, als Thomas "Thomilla" Burchia ein alter Disco-Sampler in die Hände fällt. Vor allem eine Nummer auf der LP geht dem DJ und Soundtüftler aus Stuttgart nicht mehr aus dem Kopf: Ein alter Billy Preston-Song ...
(ARD/RBB)

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Das erste Album ihres Projekts Turntablerocker ist fast komplett, als Thomas "Thomilla" Burchia ein alter Disco-Sampler in die Hände fällt. Vor allem eine Nummer auf der LP geht dem DJ und Soundtüftler aus Stuttgart nicht mehr aus dem Kopf: Ein alter Billy Preston-Song namens "Will It Go Round In Circles" in einer Coverversion der Ikettes. Thomilla ist fasziniert von dem Refrain, in dem Songschreiber Preston freimütig bekennt, zwar einen Song, aber keine Melodie zu haben. Der Stuttgarter DJ zieht das Textfragment heraus, loopt die Zeile und legt einen Schlagzeugbeat darunter. Als er das Ergebnis seinem DJ-Kollegen Michi Beck präsentiert, ist die andere Hälfte der Turntablerocker ebenfalls der Meinung, dass die Nummer unbedingt noch mit auf ihr erstes Album muss. Doch als die beiden weitere Samples in den unfertigen Song einbauen wollen, zeigen sich schnell die Grenzen der Technik: Thomilla und Michi Beck scheitern an einem Songfragment von "Grandmaster Flash & The Furious Five". Doch sie geben nicht auf und werden reich dafür belohnt. Altmeister Scorpio von The Furious Five weilt zur richtigen Zeit in Stuttgart und erklärt sich bereit, die gewünschten Samples einfach nachzurappen. Das Ergebnis überzeugt nicht nur Thomilla und Michi Beck, sondern auch potenzielle Käufer. Gepusht durch ein aufsehenerregendes Video des befreundeten Regisseurs Zoran Bihac wird die Nummer im Jahr 2000 zum größten Hit der Turntablerocker: "No Melody".
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten. Der Song "No Medlody" von der Band Turntablerocker steht im Mittelpunkt der vierten Folge der Reihe.
(ARD/RBB)


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3:20
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (5/10)

Knorkator - "Für meine Fans" (2007)

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Als Schlagzeuger Chrish Chrash zum Fanclubtreffen einer prominenten Band eingeladen wird, ist seine Vorfreude groß. Chrish Chrash erwartet, auf elfengleiche Models zu treffen, die sich jedem Rockmusiker willenlos hingeben. Doch als sich die Tore zum Clubheim öffnen, wird ...
(ARD/RBB)

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Als Schlagzeuger Chrish Chrash zum Fanclubtreffen einer prominenten Band eingeladen wird, ist seine Vorfreude groß. Chrish Chrash erwartet, auf elfengleiche Models zu treffen, die sich jedem Rockmusiker willenlos hingeben. Doch als sich die Tore zum Clubheim öffnen, wird der Extrommler der Berliner Band Knorkator schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Fans sehen nicht im Mindesten so aus, wie er es sich in seinen kühnen Träumen ausgemalt hat. Als er das traumatische Erlebnis seinem Musikerkollegen Alf Ator erzählt, kann dieser nur zustimmend mit dem Kopf nicken. Auch er musste diese bittere Erfahrung bereits vermehrt machen. Vor allem, wenn seine Band Knorkator auf Bikertreffen oder Heavy-Metal-Festivals spielt, stehen statt hübscher Groupies zumeist bärtige Männer mit dicken Bäuchen in der ersten Reihe. Im Jahr 2007 schreibt Alf Ator einen Song über diese bemerkenswerte Erkenntnis. Als der Song veröffentlicht wird, sorgt er bei den Fans für Begeisterung. Bei jedem "Knorkator"-Konzert singen von nun an bärtige Männer mit dicken Bäuchen und hübsche Frauen euphorisch mit, wenn die Band lautstark bekennt, sich für ihre Fans zu schämen: "Für meine Fans".
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten.
Fans sind nicht immer so, wie eine Band sie gern hätte. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand der Song "Für meine Fans" von Knorkator. Die Bandmitglieder erzählen in der fünften Folge der "popsplits" die Entstehungsgeschichte.
(ARD/RBB)


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3:35
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (6/10)

H-Blockx: "Risin' High" (1993)

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Die Konkurrenz zwischen Dave und Henning beginnt bereits in der 7. Klasse auf dem Gymnasium Wolbeck in Münster. Zunächst beschränkt sich der Zweikampf zwischen den beiden Jungen auf sportliche Wettbewerbe. Doch mit den Jahren konkurrieren die Schulfreunde in beinahe ...
(ARD/RBB)

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Die Konkurrenz zwischen Dave und Henning beginnt bereits in der 7. Klasse auf dem Gymnasium Wolbeck in Münster. Zunächst beschränkt sich der Zweikampf zwischen den beiden Jungen auf sportliche Wettbewerbe. Doch mit den Jahren konkurrieren die Schulfreunde in beinahe allen Dingen des täglichen Lebens. Als Dave beschließt, für ein Schuljahr in die USA zu gehen, kann Henning gar nicht anders: Um mit Dave mitzuhalten, muss auch er ein Auslandsjahr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verbringen. Doch als die beiden Freunde 1989 in die westfälische Heimat zurückkehren, hat sich etwas verändert: Das Auslandsjahr hat Hennings Selbstvertrauen gestärkt. Der ewige Zweite tut etwas, bei dem sein Kumpel Dave nicht mit ihm konkurrieren kann: Inspiriert von einem Konzert der Red Hot Chili Peppers in Münster, gründet Henning eine Band. Bei den ersten Auftritten in Schulaulas und Jugendclubs ist Dauerkonkurrent Dave als bester Fan stets in der ersten Reihe der Konzertbesucher. Obwohl er es eigentlich gar nicht will, wird aus dem hartnäckigen Fan schon bald ein festes Mitglied der frisch gegründeten Band. Die Rollen innerhalb der Crossover-Combo sind allerdings klar verteilt: Henning ist eindeutig Chef und Frontmann der H-Blockx. Doch als er einen neuen Song mit in den Proberaum bringt, zeigt sich schnell, dass sein Gesang nicht mit der Melodie harmonieren will. Kurzerhand schnappt sich sein alter Konkurrent Dave ein Megafon und brüllt den Text im Stil der Beasty Boys ein. Das Ergebnis beschert H-Blockx im Jahr 1993 den musikalischen Durchbruch: "Risin' High".
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten. In der sechsten Folge berichten die Mitglieder der Band H-Blockx von der Entstehung ihres Songs "Risin' High".
(ARD/RBB)


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (7/10)

Trio: "Da Da Da" (1981)

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Mit ihrem minimalistischen Sound füllen Stephan Remmler, Peter Behrens und Kralle Krawinkel 1980 die Säle in der norddeutschen Provinz. Doch die drei Musiker wehren sich selbst nach Abschluss eines Plattenvertrags beharrlich dagegen, in großen Hallen zu spielen. ...
(ARD/RBB)

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Mit ihrem minimalistischen Sound füllen Stephan Remmler, Peter Behrens und Kralle Krawinkel 1980 die Säle in der norddeutschen Provinz. Doch die drei Musiker wehren sich selbst nach Abschluss eines Plattenvertrags beharrlich dagegen, in großen Hallen zu spielen. Musikmanager Louis Spillmann muss sich deshalb etwas einfallen lassen - und er fackelt nicht lange: Er schickt das störrische Trio auf Ochsentour durch die kleinen Schallplattenläden der Republik, um die Band bekannter zu machen und das erste Album zu promoten. Ein echter Hit ist noch nicht dabei. Der entsteht erst während der skurrilen Schallplattentournee. Gitarrist Kralle Krawinkel tüftelt auf der Tour an einem neuen Song, der den Arbeitstitel "I Love You Forever" trägt. Doch als Sänger Stephan Remmler die ersten Sequenzen hört, hat er eine andere Idee. Er holt sein kleines Casio-Keyboard heraus und lässt sich einen Text einfallen, der rein gar nichts mehr mit Krawinkels "I Love You Forever" zu tun hat. Als Trio-Produzent Klaus Voormann den Song zum ersten Mal hört, drängt er die Band, das Stück sofort aufzunehmen und nachträglich auf das erste Album zu pressen. Voormann glaubt, dass der Song ein Hit werden könnte. Er soll recht behalten. Nach einem Trio-Auftritt in der Musiksendung "Bananas" schießt der minimalistische Song bis auf Platz zwei der deutschen Charts: "Da Da Da".
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten. Ein Hit der 1980er Jahre steht im Mittelpunkt der siebten Folge der "Popsplits": "Da Da Da" von der Band Trio.
(ARD/RBB)


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4:05
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (8/10)

Kettcar: "Landungsbrücken raus" (2003)

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Ende der 1990er Jahre steht Marcus Wiebusch vor einem Scherbenhaufen: Zum einen ist die Beziehung zu seiner Freundin nach fünf Jahren in die Brüche gegangen. Zum anderen fühlte er sich genötigt, seine Punkband But Alive aufzulösen. But Alive waren durchaus ...
(ARD/RBB)

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Ende der 1990er Jahre steht Marcus Wiebusch vor einem Scherbenhaufen: Zum einen ist die Beziehung zu seiner Freundin nach fünf Jahren in die Brüche gegangen. Zum anderen fühlte er sich genötigt, seine Punkband But Alive aufzulösen. But Alive waren durchaus erfolgreich, doch Wiebusch beschlich mehr und mehr das Gefühl, dass sich der scheppernde Punksound mit den Jahren abgenutzt hatte. Seinen Frust ertränkt der Songwriter in endlos langen Nächten im Hamburger Szenetreff "Molotow" auf der Reeperbahn, oder er schlägt die Zeit gemeinsam mit seinem Musikerfreund Thees Uhlmann bei Tiefkühlpizza und Filterkaffee in seiner Bude tot. Einziger Lichtblick in dieser düsteren Zeit ist der Anblick der Hamburger Landungsbrücken. Immer, wenn Wiebusch die Brücken aus der Entfernung sieht, ist er überwältigt von der Schönheit des Augenblicks. Mit der Gründung einer neuen Band und eines eigenen Plattenlabels zieht sich der Musiker zu Beginn des neuen Jahrtausends selbst aus der Krise. Als im Oktober 2002 das Debütalbum von Kettcar ansteht, steuert Marcus Wiebusch einen Song bei, der ihm eine Herzensangelegenheit ist - einen Song über den Tiefpunkt in seinem Leben und den rettenden Anblick der Hamburger Landungsbrücken: "Landungsbrücken raus".
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten. Der Song "Landungsbrücken raus" und die Band Kettcar stehen im Mittelpunkt der achten Folge der Reihe.
(ARD/RBB)


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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (9/10)

Plan B: "Life's a Beat" (1993)

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Die ganze Band ist überzeugt von Johnny Haeuslers Geniestreich. Inspiriert von der Titelmelodie des 1990er Jahre-Blockbusters "Twin Peaks", hat der Frontmann von Plan B einen Song geschrieben, der unüberhörbar Hitpotenzial besitzt. Doch die Verantwortlichen beim ...
(ARD/RBB)

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Die ganze Band ist überzeugt von Johnny Haeuslers Geniestreich. Inspiriert von der Titelmelodie des 1990er Jahre-Blockbusters "Twin Peaks", hat der Frontmann von Plan B einen Song geschrieben, der unüberhörbar Hitpotenzial besitzt. Doch die Verantwortlichen beim Plattenlabel wollen nicht so recht an den Erfolg der Nummer glauben. Der Background-Gesang wurde zwar kristallklar von Jazz-Diva Jocelyn B. Smith eingesungen. Doch die verzerrte Stimme von Johnny Haeusler missfällt den Musikmanagern. Sie befürchten, dass der Song in dieser Version kaum eine Chance hat, im Radio gespielt zu werden. Doch Haeusler und seine Musikerkollegen von Plan B beharren auf der verzerrten Stimme. In Deutschland kommt die melodiöse Nummer deshalb tatsächlich nicht über den Status eines Underground-Hits hinaus. Dafür trifft der eingängige Sound die Ohren amerikanischer Studenten. In den USA schießt der Titel bis in die Top Ten der College Radio Charts. Für Johnny Haeusler und Plan B ist der internationale Erfolg das Signal, ihr musikalisches Glück vermehrt in den USA zu suchen. Sie touren durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und nehmen ihr drittes Album in New York auf. Doch bereits bei den Aufnahmen fühlen sie sich von ihrer Plattenfirma zunehmend im Stich gelassen. Zurück in Berlin kündigt ihnen Geschäftsführer Thomas M. Stein unvermittelt den Plattenvertrag. Damit ist die Band am Ende. Übrig bleibt von Plan B nur ihr Underground-Hit aus dem Jahr 1993: "Life's a Beat".
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten. In der neunten Folge erzählen die ehemaligen Mitglieder der Band "Plan B" von ihrem Song "Life's a Beat".
(ARD/RBB)


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4:35
Stereo-Ton16:9 Format

popsplits - Ein Song und seine Geschichte (10/10)

In Extremo: "Küss mich" (2003)

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Kurz nach der Wende 1989 ist Michael Rhein mehr als frustriert: Die neu gewonnene Freiheit hat dem Rockmusiker aus Thüringen nicht das erhoffte Glück gebracht. Obwohl Rhein nun nicht mehr befürchten muss, wegen regimekritischer Texte von der Bühne weg verhaftet zu ...
(ARD/RBB)

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Kurz nach der Wende 1989 ist Michael Rhein mehr als frustriert: Die neu gewonnene Freiheit hat dem Rockmusiker aus Thüringen nicht das erhoffte Glück gebracht. Obwohl Rhein nun nicht mehr befürchten muss, wegen regimekritischer Texte von der Bühne weg verhaftet zu werden, ist seine Musikerkarriere ins Stocken geraten. Seine alte Band Noah ist in der neuen gesamtdeutschen Musiklandschaft nicht mehr gefragt. Michael Rhein muss sich mit Gelegenheitsjobs als Barmann in einer ranzigen Kneipe im Prenzlauer Berg über Wasser halten. Als ihm ein Kneipengast das Angebot unterbreitet, Musik auf einem Mittelaltermarkt zu machen, sagt Rhein sofort zu. Er kann das Geld gut gebrauchen. Doch ganz wird er den Rockmusiker in sich nicht los. Ihm schwebt eine Verbindung zwischen der neu kennengelernten Mittelaltermusik und seiner alten Rockmusik vor. Mitte der 1990er Jahre gelingt es ihm, die ersten Veranstalter von Mittelaltermärkten davon zu überzeugen, dass neben den rein akustischen Auftritten auch elektrische Gigs beim Publikum ankommen könnten. Es ist der Beginn der Rockband In Extremo. Im Jahr 2003 nimmt Michael Rhein mit der Gruppe einen Song auf, der wie kaum ein anderer die Verbindung zwischen Mittelalter- und Rockmusik demonstriert und das Publikum auf beiden Seiten gleichermaßen begeistert: "Küss mich".
In 15 Minuten erzählt die zehnteilige Reihe die Geschichte eines Songs und seiner Protagonisten. In der zehnten Folge der reihe erzählt der Musiker Michael Rhein von der Entstehung seiner Band In Extremo und ihrem Song "Küss mich".
(ARD/RBB)



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5:35
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.