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Ostermontag - Montag, 13. April
Programmwoche 16/2009
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6:15
Stereo-Ton

Zeugen aus Stein (3/3)

Der Dom zu Halberstadt

Film von Ernst-Michael Brandt

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Die Dombauten von Merseburg, Magdeburg und Halberstadt stehen für historische Ereignisse in ihren Städten. Sie erzählen von der Machtstellung in der Region und im Reich, von der Zerstörung im Krieg und von der Bedeutung der Religion und Geisteswissenschaften. Die ...
(ARD/MDR)

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Die Dombauten von Merseburg, Magdeburg und Halberstadt stehen für historische Ereignisse in ihren Städten. Sie erzählen von der Machtstellung in der Region und im Reich, von der Zerstörung im Krieg und von der Bedeutung der Religion und Geisteswissenschaften. Die dreiteilige Reihe stellt die drei Dombauten und ihre Geschichte vor. Im Mittelpunkt der dritten Folge steht der Dom zu Halberstadt.
Der Dom zu Halberstadt ist nicht der größte im Land, aber einer der schönsten. So urteilen nicht nur die Halberstädter, auch Experten bewundern seine architektonische Eleganz. 1236 begann der Bau der Domkirche St. Stephanus und St. Sixtus, und während der gesamten 250-jährigen Bauzeit blieb man dem gotischen Stil treu. Das Jahr 804 gilt als das Stiftungsjahr des Bistums Halberstadt durch Karl den Großen, und nach diesem Datum werden die Jubiläen der Bistumsgründung gefeiert. Der Film stellt das Wahrzeichen der Stadt vor. Er rekonstruiert mittels Computeranimation die Vorgängerbauten und erzählt, wie die Konkurrenz zwischen Magdeburg und Halberstadt zum Bau des jetzigen, des dritten Doms, führte. Berichtet wird auch, wie der Dom Kriege und Brände überstand - bis zu jenem Tag im Jahr 1945, als die Bomben fielen. Außerdem stellt der Film Menschen vor, die an der Entstehung und Erhaltung des Doms beteiligt waren und sind.
(ARD/MDR)


6:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Großstadtkloster

Benediktinerinnen in München

Film von Norbert Göttler

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"Eine Benediktinerin? So sehen Sie aber nicht aus!" So oder ähnlich reagieren die Menschen, die mit den Ordensschwestern der Münchner Kommunität "Venio" ins Gespräch kommen, häufig. Die Benediktinerinnen gehen in Zivil zur Arbeit, fahren Auto, renovieren eigenhändig ...
(ARD/BR)

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"Eine Benediktinerin? So sehen Sie aber nicht aus!" So oder ähnlich reagieren die Menschen, die mit den Ordensschwestern der Münchner Kommunität "Venio" ins Gespräch kommen, häufig. Die Benediktinerinnen gehen in Zivil zur Arbeit, fahren Auto, renovieren eigenhändig ihr altes Bürgerhaus am Nymphenburger Kanal und diskutieren leidenschaftlich über politische und kirchliche Themen. Sie sind Ärztinnen, Professorinnen, Sozialarbeiterinnen - nur wenige üben einen kirchlichen Beruf aus. Zu den Gebetszeiten treffen sie sich in ihrer kleinen Kapelle. Dann streifen sie den schwarzen Habit der Benediktinerinnen über und singen gregorianische Choräle. Die Kommunität "Venio" ist eine Lebensgemeinschaft von 26 Ordensfrauen in München-Nymphenburg. Sie geht auf die Jugendbewegung um 1920 zurück und wurde nach 1945 zu neuem Leben erweckt.
Norbert Göttler hat fünf Benediktinerinnen in ihrem Münchner Großstadtleben begleitet und sie nach ihren Motiven und Erfahrungen, aber auch nach ihren Lebens- und Glaubenskrisen befragt.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Semyon Bychkov dirigiert Werke von Strawinsky, Glasunow,

Schumann und Rachmaninow

Kölner Philharmonie, 12./13. Dezember 2008

Solisten: Hilary Hahn (Violine) und
Kirill Gerstein (Klavier)
Programm:
- Igor Strawinsky: Scherzo fantastique für großes
  Orchester op. 3 "Der Bienenflug"
- Alexander Glasunow: Konzert a-moll für Violine und
  Orchester op. 82
- Robert Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-dur op. 61
- Sergej Rachmaninow: Rhapsodie a-moll über ein Thema
  von Paganini für Klavier und Orchester op. 43

Orchester: Sinfonieorchester Köln
Fernsehregie: Hans Hadulla
Erstausstrahlung

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Um 1900 war Alexander Glasunow der Star der St. Petersburger Schule. Er war der Angelpunkt zwischen den letztlich inkommensurablen Musikwelten Igor Strawinskys und Dmitrij Schostakowitschs. Seine souveräne Beherrschung des kompositorischen Handwerks war Vorbild für die ...
(ARD/WDR/3sat)

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Um 1900 war Alexander Glasunow der Star der St. Petersburger Schule. Er war der Angelpunkt zwischen den letztlich inkommensurablen Musikwelten Igor Strawinskys und Dmitrij Schostakowitschs. Seine souveräne Beherrschung des kompositorischen Handwerks war Vorbild für die jüngere Komponistengeneration. "Jedes neue Werk von Glasunow", so schrieb Strawinsky in seinen Buch "Chronik meines Lebens", "wurde als großes musikalisches Ereignis aufgenommen" - so hoch bewertete man bei ihm die Vollendung der Form, die Makellosigkeit der Polyphonie, die Ungezwungenheit und Stringenz der Satzweise. Glasunows Violinkonzert a-Moll beweist, dass er für die gleichzeitigen Neuerungen eines Claude Debussy oder Richard Strauss wenig übrig hatte. Der Ton ist hochromantisch, bisweilen salonhaft-schwärmerisch und der Solopart überaus knifflig, sodass der legendäre Leopold Auer, dem Glasunow das Konzert widmete, Erleichterungen vorschlug. Auer spielte die Uraufführung des Werks am 19. Februar 1905, auf dem Höhepunkt der Unruhen in St. Petersburg. Robert Schumanns 2. Sinfonie entstand in einer Zeit tiefer Depressionen. Im August 1844 erlitt er einen seelischen Zusammenbruch. "Die Symphonie schrieb ich im Dezember 1845 und noch halb krank, mir ist's, als müsste man ihr das anhören." In der Tat gehört die 2. Sinfonie zu den markantesten Zeugnissen von Schumanns kompositorischen Widersprüchen: seinem Versuch, historische Kontinuität herzustellen, das subjektive, poetisch motivierte Ausdrucksbedürfnis der Romantik mit den alten Formen, dem Prinzip der klassischen Sinfonie zu vereinbaren. Johannes Brahms, Franz Liszt und andere hatten das Thema aus Niccolò Paganinis Caprice op. 1 Nr. 24 als Variationsideal gefunden. Sergej Rachmaninow komponierte es 1934 als Rhapsodie. In 24 Variationen leuchtet er das Caprice-Thema bis in die letzten Winkel aus.
Im Dezember 2008 spielte das WDR Sinfonieorchester Köln unter der musikalischen Leitung von Semyon Bychkov Werke von Strawinsky, Glasunow, Schumann und Rachmaninow. 3sat zeigt eine Aufzeichnung des Konzerts aus der Kölner Philharmonie.
(ARD/WDR/3sat)


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11:00

Joseph Roth

Tarabas (2/2)

Fernsehfilm, Österreich 1981

Darsteller:
TarabasHelmut Lohner
VaterErik Frey
MutterLuise Prasser
AndrejHeinz Fröhlich
Christian PollerGünter Mack
u.a.
nach dem Roman von: Joseph Roth
Regie: Michael Kehlmann

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Im Ersten Weltkrieg bekommt Tarabas wegen seiner Mordlust den Beinamen "Der Schreckliche". Als die russische Armee zerfällt, findet er sich gescheitert und ohne Ziel in der neuen Republik Polen wieder. Brutal versucht er, Ordnung zu schaffen, als sich der Hass der ...
(ORF)

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Im Ersten Weltkrieg bekommt Tarabas wegen seiner Mordlust den Beinamen "Der Schreckliche". Als die russische Armee zerfällt, findet er sich gescheitert und ohne Ziel in der neuen Republik Polen wieder. Brutal versucht er, Ordnung zu schaffen, als sich der Hass der christlichen Bevölkerung gegen die Juden richtet, die ein Heiligtum geschändet haben sollen. Der tiefe Glaube und die Schicksalsergebenheit der Juden rührt Tarabas' Gewissen.
Zweite Folge des zweiteiligen Fernsehfilms "Tarabas" nach Joseph Roth.

Als letzten Beitrag seines Joseph-Roth-Literaturschwerpunkts zeigt 3sat um 21.45 Uhr den Fernsehfilm "Das falsche Gewicht".

(ORF)


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12:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Verrückt nach Venedig

Film von Katharina Rau

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Der einzigartige Charakter des Weltkulturerbes Venedig, geprägt durch 177 Kanäle, über 400 Brücken und 3.000 Gassen, zieht jährlich 21 Millionen Besucher an. Manchen gefällt die Lagunenstadt so gut, dass sie bleiben. Wie die Deutsche Alexandra Hai, deren Kampf um ...

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Der einzigartige Charakter des Weltkulturerbes Venedig, geprägt durch 177 Kanäle, über 400 Brücken und 3.000 Gassen, zieht jährlich 21 Millionen Besucher an. Manchen gefällt die Lagunenstadt so gut, dass sie bleiben. Wie die Deutsche Alexandra Hai, deren Kampf um Anerkennung als Gondoliera durch die Presse ging. In Venedig ist sie die einzige Frau am Ruder. Seit elf Jahren kämpft die junge Hamburgerin um die offizielle Lizenz, Touristen durch die Kanäle zu schippern. Dass sie bereits viermal durch die Prüfung gefallen ist, liegt ihrer Meinung nach am Einfluss ihrer männlichen Kollegen. Denn für sie seien weibliche Gondolieri undenkbar. Alexandras Liebe zur Lagunenstadt kann das jedoch nichts anhaben. Auch Gigi kennt jede Ecke im Labyrinth der Lagune. Der Vollblutvenezianer ist Besitzer eines kleinen Restaurants: Seine kulinarischen Köstlichkeiten sind handverlesen. Morgens um sechs ist er einer der ersten auf dem Rialtomarkt. Er zankt mit den Fischhändlern, sucht unbeirrt frisches Obst und knackiges Gemüse. Gigi legt Wert auf die echte venezianische Kochkunst, die seiner Meinung nach von den Touristen viel zu wenig wahrgenommen wird: Bei ihm kommen deswegen statt Pizza zum Beispiel Polenta und Stockfischpüree auf die Teller. Fabio hingegen beschäftigen Sorgen der ganz anderen Art: Als Kommandant der venezianischen Feuerwehr fällt ihm eine der wichtigsten Aufgaben der Stadt zu. Die jahrhundertealten Holzbauten, eng aneinandergebaut, sind extrem feuergefährdet. Jeder Einsatz ist eine Herausforderung für die Feuerwehr.
Der Film von Katharina Rau nimmt die Zuschauer mit auf einen Streifzug durch die Stadt, ihre Besucher und die Menschen, die dort leben.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Legende vom Hasen und der Sonne

Film von Waltraud Paschinger und Franz Hafner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Aus Aufzeichnungen von Pelztierhändlern lässt sich ablesen, dass der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen zyklisch alle elf Jahre explosionsartig zunimmt. Wissenschaftler haben entdeckt, dass der Anstieg der Hasenpopulation im Rhythmus der Sonne geschieht, die ...
(ORF)

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Aus Aufzeichnungen von Pelztierhändlern lässt sich ablesen, dass der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen zyklisch alle elf Jahre explosionsartig zunimmt. Wissenschaftler haben entdeckt, dass der Anstieg der Hasenpopulation im Rhythmus der Sonne geschieht, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Dann kommt es auf der Sonne zu magnetischen Veränderungen, die das Wetter auf der Erde und damit das Wachstum der Pflanzen im kanadischen Urwald und in Folge die Vitalität der Hasen beeinflussen. Eine Legende erzählt davon, dass sich die Hasen vor langer Zeit mit der Sonne verbündet und mit ihrer Hilfe die Welt und den Mond erschaffen haben. Seit jener Zeit könnten sich die Hasen auch im Sonnenlicht verbergen, wenn sie bedroht würden, und sie könnten wieder aus den Sonnenstrahlen entstehen, wenn die Gefahr vorbei sei.
Waltraud Paschinger und Franz Hafner sind dieser Legende nachgegangen. Die Dreharbeiten führten von Südeuropa bis in den Norden Kanadas.
(ORF)


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13:55
Stereo-Ton16:9 Format

Russische Leidenschaft - Wodka, Tanz und Kaviar

Film von Joachim Bartz


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14:05
Stereo-Ton16:9 Format

Rain - The Beatles Experience

Live in Europa - Aus dem Renaissance Theater Berlin,

April 2008

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Das internationale Erfolgsmusical "Rain - The Beatles Experience" zeichnet den Weg der Beatles vom Hamburger Starclub bis zum Weltruhm in den wichtigsten Etappen nach. Die größten Beatles-Hits werden originalgetreu in einer packenden Live-Show präsentiert. Projektionen, ...
(ARD/RBB)

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Das internationale Erfolgsmusical "Rain - The Beatles Experience" zeichnet den Weg der Beatles vom Hamburger Starclub bis zum Weltruhm in den wichtigsten Etappen nach. Die größten Beatles-Hits werden originalgetreu in einer packenden Live-Show präsentiert. Projektionen, Videoeinspielungen, Kostüme, historische Aufnahmen und Werbespots aus der Zeit der "Fab Four" verstärken den Eindruck einer Reise mit der Beatles-Zeitmaschine. Die angesehene "Washington Post" rühmte "Rain - The Beatles Experience" als "bewundernswerte und eindrucksvolle Hommage". "Boston Herald" sprach von einem "Triumph", während die "Denver Post" "Rain" als "das beste Erlebnis nach den Beatles" bezeichnete.
Eine Aufzeichnung des Musicals aus dem Renaissance Theater Berlin vom April 2008.
(ARD/RBB)


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15:05
Stereo-Ton16:9 Format

Super Troupers - 30 Jahre ABBA

Dokumentarfilm von Steve Cole und Chris Hunt,

Großbritannien 2004

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Am 6. April 1974 fand im englischen Brighton der 19. "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson" statt. Als strahlender Sieger konnte sich das schwedische Quartett ABBA - Agnetha, Benny, Björn und Anni-Fried - feiern lassen. Ihr Song "Waterloo" wurde zum Riesenhit, ABBA ...
(ARD/BR)

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Am 6. April 1974 fand im englischen Brighton der 19. "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson" statt. Als strahlender Sieger konnte sich das schwedische Quartett ABBA - Agnetha, Benny, Björn und Anni-Fried - feiern lassen. Ihr Song "Waterloo" wurde zum Riesenhit, ABBA wurden zu Superstars. Am 6. April 2004 traten die legendären Vier zum ersten Mal nach ihrer Trennung 1982 wieder gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. In London begingen sie nicht nur den 30. Jahrestag ihres "Grand-Prix"-Erfolgs, sondern auch den fünften Jahrestag des Musicals "Mamma Mia", eine opulente Zusammenstellung ihrer größten Hits, das seit 1999 ununterbrochen vor ausverkauften Rängen gespielt wird.
Die Filmemacher Chris Hunt - er hatte 1999 auch den Dokumentarfilm "ABBA - The Winner Takes it All" realisiert - und Steve Cole hatten das Exklusivrecht, ABBA auf ihrer Reise nach London zu begleiten und ihr erstes Zusammentreffen, ihre Probenarbeit für die Gala zum 30. Jahrestag und die Feierlichkeiten selbst zu filmen. Sie ergänzten ihren Film mit Gesprächen mit Benny, Björn, Agnetha und Anni-Fried, mit Interviews mit ihrem Musikproduzenten und ihrem Kostüm-Designer sowie Ausschnitten aus unterschiedlichen "Mamma Mia"-Produktionen, Auftritten der Band aus der Vergangenheit und Szenen aus früheren Dokumentationen über ABBA.
(ARD/BR)


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16:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Alltag im Vatikan

Feuerwehr und Osterlamm

Film von Christel Fomm und Cristina Trebbi

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Der Vatikan fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten. Doch nur selten gelingt ein Blick hinter die dicken Mauern, die den kleinsten Staat der Welt umgeben. Das macht ihn umso geheimnisvoller und führt dazu, dass immer neue Legenden über Vorgänge im Innern des Vatikans ...

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Der Vatikan fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten. Doch nur selten gelingt ein Blick hinter die dicken Mauern, die den kleinsten Staat der Welt umgeben. Das macht ihn umso geheimnisvoller und führt dazu, dass immer neue Legenden über Vorgänge im Innern des Vatikans entstehen.
Christel Fomm und Cristina Trebbi machen sich auf eine Entdeckungsreise durch den Vatikanstaat. Sie blicken den Menschen über die Schultern, die dafür sorgen, dass die riesige Maschinerie Vatikan funktioniert. Sie stöbern in Werkstätten, sind bei einer Übung der vatikanischen Feuerwehr dabei und besuchen den Schneider des Papstes. Sie werfen einen Blick auf den päpstlichen Fuhrpark und klettern mit den Restauratoren in die Kuppel des Petersdoms. Neben der vatikanischen Sternwarte in der päpstlichen Sommerresidenz in Castelgandolfo besuchen sie auch den päpstlichen Bauernhof, der ebenfalls auf dem Gelände der Sommerresidenz liegt. Im Vatikan sind sie bei den Vorbereitungen auf die Osterfeierlichkeiten dabei: Tausende Rosen, Tulpen und Narzissen kommen aus den Niederlanden und verwandeln den Petersplatz in ein kleines Paradies auf Erden.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Castelgandolfo

Die Sommerfrische des Papstes

Film von Claus Singer

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Auf einem kleinen Bauernhof in den Albaner Bergen werden alle Tiere artgerecht gehalten. 600 Liter Milch werden jeden Tag gemolken, abgepackt und dann in die Stadt geliefert - in den Vatikan. Denn der Hof gehört zur päpstlichen Sommerresidenz Castelgandolfo. Papst Pius ...
(ARD/BR)

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Auf einem kleinen Bauernhof in den Albaner Bergen werden alle Tiere artgerecht gehalten. 600 Liter Milch werden jeden Tag gemolken, abgepackt und dann in die Stadt geliefert - in den Vatikan. Denn der Hof gehört zur päpstlichen Sommerresidenz Castelgandolfo. Papst Pius XI. hat ihn 1934 gegründet, weil er zeigen wollte, dass die Kirche sich für die Landwirtschaft interessiert. Außerdem war es praktisch, die Lebensmittel für die päpstliche Küche selbst zu produzieren.
Claus Singer hat Castelgandolfo besucht und die Menschen, die dort arbeiten, kennengelernt. Darunter Saverio Petrillo, der seit vielen Jahren Direktor in Castelgandolfo ist. Stolz zeigt er die Schätze der Sommerresidenz, erzählt die Geschichte der wichtigsten Räume und zeigt die Lieblingsplätze der Päpste im Garten. Don Waldemar, ein polnischer Geistlicher, betreut die Pfarrkirche in Castelgandolfo. Dort besuchte ihn Johannes Paul II. häufig zu einem üppigen und ausgedehnten Frühstück.
(ARD/BR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Notfall in Davos (2/5)

Stress auf der Station

Film von Alain Godet

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Jasmin, das Mädchen aus London, das am Vortag das ganze Spital mit seinen Schmerzensschreien erschüttert hat, ist von Chefarzt Christian Ryf erfolgreich am gebrochenen Oberschenkel operiert worden. Ihr Vater ist an ihrer Seite und tröstet sie, als sie wieder aufwacht. ...

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Jasmin, das Mädchen aus London, das am Vortag das ganze Spital mit seinen Schmerzensschreien erschüttert hat, ist von Chefarzt Christian Ryf erfolgreich am gebrochenen Oberschenkel operiert worden. Ihr Vater ist an ihrer Seite und tröstet sie, als sie wieder aufwacht. Aber Ryf ist nicht nur ein ausgezeichneter Chirurg. Seine Spezialität ist das Einrenken von ausgekugelten Schultern. Im Nu hat er einen Patienten von seinen Schmerzen befreit. Doch dann herrscht plötzlich Alarm: Mit dem Helikopter wird eine Skifahrerin mit einem völlig zertrümmerten Bein eingeliefert. Die Abklärungen laufen auf Hochtouren. Schafft es Chefchirurg Ryf, die Knochensplitter im Bein der jungen Frau wieder zu einem funktionierenden Knie zusammenzufügen?
Zweite Folge der fünfteiligen Dokumentarserie "Notfall in Davos", die Geschichten über reale Schicksale erzählt, die unter die Haut gehen.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst für uns (2/2)

Mit Katty Salié

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In Berlin, der Stadt der Kunst, verzeichnen Ausstellungen Besucherrekorde. Nur wenige verstehen aber wirklich etwas von Kunst, und kaum einer kann es sich leisten, sie zu kaufen. Dabei ist die junge Kunstszene so lebendig wie nie.
Der zweiteilige Film "Kunst für uns" ...
(ARD/RBB)

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In Berlin, der Stadt der Kunst, verzeichnen Ausstellungen Besucherrekorde. Nur wenige verstehen aber wirklich etwas von Kunst, und kaum einer kann es sich leisten, sie zu kaufen. Dabei ist die junge Kunstszene so lebendig wie nie.
Der zweiteilige Film "Kunst für uns" begleitet Menschen beim Kauf eines Kunstwerks. Moderatorin Katty Salié tritt als Verbündete der Kunstinteressierten auf und erkundet mit ihnen die Galerien. Florian Rehn, ein ausgewiesener Kenner der Kunstszene, unterstützt die Suchenden. In dieser Sendung ist Sascha Osmialowski der Kunst-Kandidat.
(ARD/RBB)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton

Das Kreuz des Nordens - Reise durch Karelien (2/2)

Das Grenzland

Film von Klaus Bednarz

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Karelien erstreckt sich von St. Petersburg bis zum Nördlichen Polarkreis, vom Finnischen Meerbusen im Westen bis zum eisbedeckten Weißmeer im Osten. Als "Land der blauen Seen, schroffen Felsen, wilden Flüsse und geheimnisvoll rauschenden Wälder" wird es in unzähligen ...
(ARD/WDR)

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Karelien erstreckt sich von St. Petersburg bis zum Nördlichen Polarkreis, vom Finnischen Meerbusen im Westen bis zum eisbedeckten Weißmeer im Osten. Als "Land der blauen Seen, schroffen Felsen, wilden Flüsse und geheimnisvoll rauschenden Wälder" wird es in unzähligen Liedern und Gedichten beschrieben und ist umrankt von märchenhaften Mythen, die bis in die Vorzeit zurückreichen.
Die zweiteilige Reisereportage von Klaus Bednarz über Karelien wurde zu verschiedenen Jahreszeiten gedreht. Neben der grandiosen Natur Kareliens, den einzigartigen Zeugnissen der Kultur und der Geschichte des Landes zeigt der Journalist vor allem die Schicksale der Menschen, die heute in dieser unwirtlichen Region zu überleben versuchen und von den Unbilden des Klimas - Kälte, Schnee, Dunkelheit - ebenso bedroht sind wie von der sogenannten Zivilisation, dem Raubbau an den natürlichen Ressourcen. Teil zwei führt ins Grenzland zwischen Finnland und Russland.
(ARD/WDR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Krim

Im Reich der Kaiseradler

Film von Rainer Bergomaz und Marion Pöllmann

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Wo Europa und Asien einander berühren, liegt im Schutz rauer Berghänge ein außergewöhnliches Naturparadies: die Krim. Als Sommerresidenz der Zaren und Urlaubsdomizil zu Sowjetzeiten wurde die Halbinsel berühmt - doch ihre wilde und ursprüngliche Seite bleibt den ...
(ARD/NDR)

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Wo Europa und Asien einander berühren, liegt im Schutz rauer Berghänge ein außergewöhnliches Naturparadies: die Krim. Als Sommerresidenz der Zaren und Urlaubsdomizil zu Sowjetzeiten wurde die Halbinsel berühmt - doch ihre wilde und ursprüngliche Seite bleibt den meisten verborgen: Mächtige Felsbögen und leuchtend blaue See prägen die Küsten der Krim. Unter Wasser bieten Felsen und Steine vielen Meeresbewohnern Zuflucht. Doch der Meeresgrund ist nicht nur Lebensraum, er ist auch ein Museum: Leninbüsten und Statuen lagern auf dem Boden der Licht durchfluteten Küstengewässer. Die Erinnerungen an den Sozialismus, von Menschenhand im Meer versenkt, werden heute von Fischen und Algen bewohnt. Im Schutz des Krimgebirges und gewärmt vom Schwarzen Meer, wachsen an der Südküste Palmen und Zypressen. An den Hängen reifen die Trauben für den Krimwein. Nicht weit von den Weinbergen entfernt liegt der Horst des Kaiseradlers - er ist ein gefährlicher Jäger, vor dem sich Nagetiere und kleine Vögel in Acht nehmen müssen. Dabei ist der Kaiseradler nicht der größte Greifvogel auf der Krim: Auch die mächtigen Gänsegeier, Aasfresser mit bis zu 2,80 Metern Flügelspannweite, ziehen dort ihre Jungtiere groß.
Der Film von Rainer Bergomaz und Marion Pöllmann zeigt die Krim als Heimat der Kaiseradler, als geheimnisvolles Land dichter Wälder und Wasserfälle.
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das Flusspferd - Afrikas König der Flüsse

Film von Sylvie Bergerot und Eric Robert


Der Löwe mag der König des Dschungels sein, aber in den afrikanischen Flüssen herrscht das Flusspferd.
In dem Film von Sylvie Bergerot und Eric Robert erfährt der Zuschauer, warum sogar Krokodile diese gewaltigen Tiere fürchten.
(ARD)


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21:45

Joseph Roth

Das falsche Gewicht

Film von Bernhard Wicki, Deutschland 1971

Nach der Erzählung von Joseph Roth

Darsteller:
Anselm EibenschützHelmut Qualtinger
Regina EibenschützAgnes Fink
Leibusch JadlowkerBata Zivojinovic
Euphemia NikitschEvelyn Opela
KapturakKurt Sowinetz
Rosa KapturakAnna Baro
u.a.
Buch: Fritz Hochwälder
Buch: Bernhard Wicki
Regie: Bernhard Wicki

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In einem kleinen, verdreckten Grenzdorf in Galizien, in Zlotogrod, lebt Eichmeister Eibenschütz. Seiner Frau Regina zuliebe hat er seinen Dienst bei der Armee quittiert, in der er als Unteroffizier gedient hatte. Aus dieser geregelten, von Befehlen bemessenen Welt gerät ...
(ZDF/ORF)

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In einem kleinen, verdreckten Grenzdorf in Galizien, in Zlotogrod, lebt Eichmeister Eibenschütz. Seiner Frau Regina zuliebe hat er seinen Dienst bei der Armee quittiert, in der er als Unteroffizier gedient hatte. Aus dieser geregelten, von Befehlen bemessenen Welt gerät er in eine Gesellschaft, in der Betrug, Gaunerei und Lüge Notwendigkeit und Folge einer untergehenden Epoche darstellen. Der Not der kleinen Leute steht er - dem Gesetz gemäß - gnadenlos und hart gegenüber. Die Ehe des Eichmeisters Eibenschütz ist zerstört, als er erfährt, dass seine Frau ihn betrügt und ein Kind von seinem Schreiber erwartet. In Jadlowkers Schenke sieht Eibenschütz die schöne Zigeunerin Euphemia, die Geliebte Jadlowkers. Er verfällt ihr und dem Alkohol. Mit dumpfer Verzweiflung versucht er, wieder der zu werden, der er war. Doch sein Untergang ist nicht aufzuhalten.
Bernhard Wickis Joseph-Roth-Verfilmung "Das falsche Gewicht" erhielt zahlreiche Auszeichnungen: Bundesfilmpreise, Filmbänder in Gold an Bernhard Wicki für die Regie, an Jerzy Lipmann für die Kameraführung, an Helmut Qualtinger für die beste Hauptrolle sowie an Istvan Iglody für die beste Nebenrolle. Die Goldene Kamera 1971 ging an Helmut Qualtinger für seine darstellerische Leistung, desgleichen an Bernhard Wicki für die Regie.

Mit dem Fernsehfilm "Das falsche Gewicht" beendet 3sat seinen Literaturschwerpunkt zum 70. Todestag von Joseph Roth.

(ZDF/ORF)


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0:05

Vor 30 Jahren - Das Wunder von Lengede

oder: Ich wünsch keinem, was wir mitgemacht haben

Film von Hans-Dieter Grabe

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Aus dem Pressetext von 1979: Das Wunder von Lengede vor 35 Jahren war eine Rettungsaktion, die an Dramatik bis heute unübertroffen ist. "Es hat schlimmere Bergkatastrophen gegeben", so der "Spiegel" damals, "aber nie kam es zu einer derart nervenzermürbenden Rettung". ...

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Aus dem Pressetext von 1979: Das Wunder von Lengede vor 35 Jahren war eine Rettungsaktion, die an Dramatik bis heute unübertroffen ist. "Es hat schlimmere Bergkatastrophen gegeben", so der "Spiegel" damals, "aber nie kam es zu einer derart nervenzermürbenden Rettung". Elf Bergleute konnten am 7. November 1963, 14 Tage nach dem verheerenden Wassereinbruch, aus 60 Metern Tiefe geborgen werden - vor den Augen, Mikrophonen und Objektiven von 450 in- und ausländischen Journalisten, Funk- und Fernsehtechnikern.
15 Jahre danach, im November 1978, besuchten Hans-Dieter Grabe und Kameramann Carl Franz Hutterer die Geretteten. Vor der Kamera sprechen diese über die furchtbarsten zwei Wochen ihres Lebens neben toten und sterbenden Kameraden in einem Hohlraum der von Wasser- und Schlamm-Massen überfluteten Eisenerzgrube, vom Wunder ihrer "zweiten Geburt", von den Alpträumen, die geblieben sind, aber auch von den Verwundungen, die rücksichtslose Medienvertreter schon damals arglosen Menschen zufügen konnten.

Im Anschluss, ab 0.50 Uhr, zeigt 3sat sieben weitere Folgen aus der Reihe "Vor 30 Jahren", die an bewegende Momente deutscher Zeitgeschichte erinnern.


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0:50

Vor 30 Jahren - Ein schwarzer September

Fünf Jahre nach dem Massaker von München

Film von Ruprecht Eser

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Aus dem Pressetext von 1977: "Fünf Jahre sind vergangen, und trotzdem fühlen wir, als ob es erst gestern geschehen wäre", "Zum ersten Mal bin ich bereit, darüber zu reden, was der Schock von München für mich bedeutet hat", "Ich kann mich nicht konzentrieren, ich bin ...

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Aus dem Pressetext von 1977: "Fünf Jahre sind vergangen, und trotzdem fühlen wir, als ob es erst gestern geschehen wäre", "Zum ersten Mal bin ich bereit, darüber zu reden, was der Schock von München für mich bedeutet hat", "Ich kann mich nicht konzentrieren, ich bin in psychiatrischer Behandlung. Arbeiten kann ich nur stundenweise": Aussagen von Salomon Friedman, dessen Sohn Zeev beim Überfall auf die israelische Olympiamannschaft getötet wurde, von Dr. Kurt Weigl, dem Mannschaftsarzt, der die elf Leichen identifizieren musste, und von Gad Tsabari, dem ehemaligen Ringer, der in München vor den Terroristen fliehen konnte. Aussagen aus einem Film, der noch einmal die dramatischen Ereignisse vom 5. September 1972 in Erinnerung ruft, als acht Angehörige der palästinensischen Untergrundorganisation "Schwarzer September" die israelische Olympiamannschaft überfielen.
Fünf Jahre nach diesem Massaker hat Ruprecht Eser die Familien der Ermordeten in Israel besucht. Er hat jene Überlebenden getroffen, die auch heute noch sportlich aktiv sind - und die anderen, die nach München nicht mehr weitermachen konnten. Sie alle äußern sich zu den Lehren von München, schildern ihre Einstellung zum internationalen Terrorismus und beschreiben die Folgen des Überfalls auf ihr Leben.


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1:40

Vor 30 Jahren - 106 Stunden: Zwischen Palma und Mogadischu

Die "Landshut"-Passagiere heute

Film von Ruprecht Eser und Wolfgang Salewski

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Aus dem Pressetext von 1978: Die 19-jährige Studentin Gabriela Canellas hat Angst, in ein Flugzeug zu steigen. Ein halbes Jahr nach der Kaperung der Lufthansa-Maschine "Landshut" sagt sie: "Ich habe Angstgefühle, Angst vor dem Alleinsein. Ich kann nicht alleine schlafen. ...

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Aus dem Pressetext von 1978: Die 19-jährige Studentin Gabriela Canellas hat Angst, in ein Flugzeug zu steigen. Ein halbes Jahr nach der Kaperung der Lufthansa-Maschine "Landshut" sagt sie: "Ich habe Angstgefühle, Angst vor dem Alleinsein. Ich kann nicht alleine schlafen. Ich habe Angst, dass mich irgend jemand verfolgt." Die Hausfrau Gisela Fischer hat immer wieder das Bild von der Erschießung des Piloten Jürgen Schumann vor Augen und jenen Augenblick, als die Terroristen mit der Sprengung der Maschine drohten. Der Kaufmann Ernö Kiraly hat auch heute noch das Bedürfnis, sich über die Ereignisse zwischen Palma und Mogadischu auszusprechen. Und der Gastwirt Rhett Waida ist enttäuscht, dass Behörden und Bundesregierung nicht mehr für die 85 befreiten Passagiere und Besatzungsmitglieder getan haben.
Der Bericht von Ruprecht Eser und Wolfgang Salewski über die heutige Situation der - inzwischen weitgehend vergessenen - Geiseln geht auch der Frage nach, was man aus diesem Ereignis lernen kann. Der Münchner Psychologe Salewski war in Mogadischu an den Verhandlungen mit den Entführern beteiligt. Das von ihm geleitete Institut für Konfliktforschung hat in einer Untersuchung über die Situation der "Landshut"-Passagiere ermittelt, dass viele von ihnen unter Schlafstörungen leiden, dass sie Angst vor dem Dunkel, vor größeren Gruppen und vor Menschen haben, die den Entführern ähneln. Ihre Lage schildert dieser Film.


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2:25

Vor 30 Jahren - Eine Woche im Kernkraftwerk

Film von Wolf Konerding

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Aus dem Pressetext von 1977: In den verschiedensten Sendungen und Sendeformen ist schon die Problematik der Kernenergie untersucht worden.
Wolf Konerding nähert sich dem Thema aus einer neuen Richtung: Eine Woche lang will er sich in einem Kernkraftwerk aufhalten, ...

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Aus dem Pressetext von 1977: In den verschiedensten Sendungen und Sendeformen ist schon die Problematik der Kernenergie untersucht worden.
Wolf Konerding nähert sich dem Thema aus einer neuen Richtung: Eine Woche lang will er sich in einem Kernkraftwerk aufhalten, das bereits seit längerer Zeit arbeitet. Er will beobachten, was in diesem Zeitraum passiert, wer welche Funktionen ausübt und vor allem, welches Verhältnis die Beschäftigten dieses Kernkraftwerks zu ihrer Arbeit haben, wie sie persönlich auf die Demonstrationen der Kernenergie-Gegner reagieren. Mitarbeiter des Kernkraftwerks und ihre Familien sollen in der Freizeit gezeigt werden, mögliche Gegner sollen genauso zu Wort kommen wie Anwohner, für die das Kernkraftwerk kein Problem darstellt.


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3:15

Vor 30 Jahren - Die Kontaktmaschine

Diskotheken in Deutschland

Film von Georges T. Paruvanani

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Aus dem Pressetext von 1977: Abend für Abend genießt über eine Viertelmillion junger Leute das laute, aber sprachlose Vergnügen in den rund 8.000 Diskotheken in Deutschland. Sie tanzen zu Soul, Rock und Pop vom Plattenteller. Es wird zwar wenig diskutiert - die Musik ...

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Aus dem Pressetext von 1977: Abend für Abend genießt über eine Viertelmillion junger Leute das laute, aber sprachlose Vergnügen in den rund 8.000 Diskotheken in Deutschland. Sie tanzen zu Soul, Rock und Pop vom Plattenteller. Es wird zwar wenig diskutiert - die Musik übertönt fast alles -, aber dafür um so mehr getanzt, getrunken und geflirtet. Diskotheken sind ein beliebter Treffpunkt am Abend, nicht nur für Jugendliche. Vor etwa zwölf Jahren begann der Diskotheken-Boom in Deutschland. Wie viele andere Modeerscheinungen kam auch diese Idee aus den USA. Heute sind Diskotheken ein Treffpunkt sowohl in den Städten als auch auf dem Land. Jede Disko hat ihr eigenes Publikum. Es gibt Diskotheken für Schüler und Lehrlinge, für Studenten, für Arbeiter und natürlich die "Schickeria-Treffs". Nicht jeder ist in jeder Diskothek willkommen. Die Auslese findet an der Tür statt. Nur diejenigen, die die strenge "Gesichtskontrolle" der Türsteher passieren, können in den Trubel hineinmarschieren.
Georges T. Paruvanani hat über 200 Diskotheken besucht und unterhielt sich mit Discjockeys, Besuchern und Besitzern. Sein Film gibt eine Übersicht über die Diskotheken und ihr Publikum in Deutschland und untersucht ihre soziale Funktion als "Kontaktmaschine".


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3:45

Vor 30 Jahren - Sicherheitsstufe 1

Film von Günter D. Alt

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Aus dem Pressetext von 1978: Wisselsgrund. Ein verlassenes Nest, irgendwo in der Bundesrepublik. Geheimgehalten und deshalb auf keiner Karte zu finden. In Wisselsgrund wird der "Ernstfall" trainiert: ein Attentat auf einen hohen Staatsgast. Die Täter sind Heckenschützen ...

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Aus dem Pressetext von 1978: Wisselsgrund. Ein verlassenes Nest, irgendwo in der Bundesrepublik. Geheimgehalten und deshalb auf keiner Karte zu finden. In Wisselsgrund wird der "Ernstfall" trainiert: ein Attentat auf einen hohen Staatsgast. Die Täter sind Heckenschützen aus Pappe. Das Opfer: ein Double. Echt sind nur die Bonner Bodyguards - jene unauffällig-auffälligen Herren mit der Mini-MP unter dem Anzug. Nur ganz wenige der hohen Bonner Gäste erhalten die "Sicherheitsstufe 1". Im letzten Jahr, 1977, waren es nur zwei von über 300, bei denen ein Anschlag befürchtet wurde. In diesem Jahr werden es einige mehr sein.
Am gleichen Abend, an dem die Bundeshauptstadt wegen des beginnenden "Weltwirtschaftsgipfels" in erhöhter Alarmbereitschaft ist, zeigt "Sicherheitsstufe 1", wie Bonn seine gefährdeten Gäste schützt.


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4:30

Vor 30 Jahren - Szenen aus einer Hauptstadt

Ost-Berlin '78

Film von Dirk Sager

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Aus dem Pressetext von 1978: Berlin ist geprägt von der Geschichte der letzten 50 Jahre, von Nationalsozialismus, Weltkrieg und Nachkriegszeit. In keiner deutschen Stadt blieben die Spuren dieser Geschichte so offenkundig. Aus den Trümmern der alten Reichshauptstadt ...

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Aus dem Pressetext von 1978: Berlin ist geprägt von der Geschichte der letzten 50 Jahre, von Nationalsozialismus, Weltkrieg und Nachkriegszeit. In keiner deutschen Stadt blieben die Spuren dieser Geschichte so offenkundig. Aus den Trümmern der alten Reichshauptstadt wuchsen zwei Städte. Mehr als 30 Jahre nach Kriegsende stehen sie immer noch unter dem Recht der Siegermächte. Sie sind geprägt von den beiden gegensätzlichen Wegen deutscher Nachkriegspolitik, und sie sind geteilt durch die Mauer. Die Regierung der DDR hat den östlichen Torso zur Hauptstadt des anderen deutschen Staats gemacht, baute ein neues Stadtzentrum und neue Wahrzeichen einer - wie sie meint - besseren deutschen Zukunft.
ZDF-Korrespondent Dirk Sager und Kameramann Klaus Kuschke sind auf der Suche nach dem Lebensgefühl der Menschen, die in Ost-Berlin leben. Ihr Film zeigt, was neu entstanden ist, aber er verweilt länger bei dem, was geblieben ist: die Arbeiterbezirke am Prenzlauer Berg, die Vorstadt Pankow mit ihrem Wochenmarkt, die Angler an der Spree. Arbeiter kommen zu Wort, die von ihrem Alltag erzählen, und DDR-Schriftsteller, die in dieser Stadt aufwuchsen und in deren Büchern man von Wunden liest, die viele Ost-Berliner mehr oder weniger verborgen mit sich herumtragen.


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5:15

Vor 30 Jahren - Im Vorzimmer der Macht

Film von Hans Werner Conen

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Aus dem Pressetext von 1978: Die breite Öffentlichkeit registriert sie in der Regel nur, wenn eine von ihnen als Spionin festgenommen wird: die Sekretärinnen der Bundeshauptstadt Bonn. Sonst stehen sie im Schatten ihrer mehr oder minder prominenten Chefs.
Die ...

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Aus dem Pressetext von 1978: Die breite Öffentlichkeit registriert sie in der Regel nur, wenn eine von ihnen als Spionin festgenommen wird: die Sekretärinnen der Bundeshauptstadt Bonn. Sonst stehen sie im Schatten ihrer mehr oder minder prominenten Chefs.
Die Reportage "Im Vorzimmer der Macht" wirft einen Blick in jene geschäftigen Räume der Ministerien, Parlamente und Parteizentralen, durch die jeder - telefonisch oder in eigener Person - hindurch muss, wenn er an die Bonner Bosse heran will: die Vorzimmer. Lilo Schmarsow und Gisela Reitzer, die Sekretärinnen des Bundeskanzlers Helmut Schmidt und des Außenministers Hans-Dietrich Genscher, zeigen "ihr Reich", in dem der Kontakt mit der Macht und den Mächtigen besonders eng ist. Doch auch im Bonner Vorzimmer von Franz Josef Strauß ist Macht kein Fremdwort - auch dort wird gezeigt, wie es die gestressten Bonner Spitzenmänner schaffen, wohl vorbereitet und überall präsent zu sein: Das Vorzimmer macht Termine, organisiert Reisen, vermittelt Kontakte oder wimmelt ab. Dass Bonner Sekretärinnen ihrem Chef auch über dessen Tod hinaus dienen können, zeigt Anneliese Poppinga: Früher war sie die rechte Hand des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer, heute führt sie die Geschäfte der Adenauer-Stiftung in Rhöndorf. Der berufliche Erfolg einer Bonner Sekretärin ist um so enger an den jeweiligen Chef geknüpft, je höher er in der hauptstädtischen Hierarchie aufgestiegen ist. Mit dem Minister und dem Abgeordneten muss im Falle eines Falles auch die Sekretärin gehen.


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

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