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November 2017
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Ostersonntag - Sonntag, 12. April
Programmwoche 16/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Colonia del Sacramento, Uruguay

(Wh.)


(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton

Zeugen aus Stein (2/3)

Der Dom zu Magdeburg

Film von Sabine Barth

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Die Dombauten von Merseburg, Magdeburg und Halberstadt stehen für historische Ereignisse in ihren Städten. Sie erzählen von der Machtstellung in der Region und im Reich, von der Zerstörung im Krieg und von der Bedeutung der Religion. Die dreiteilige Reihe stellt die ...
(ARD/MDR)

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Die Dombauten von Merseburg, Magdeburg und Halberstadt stehen für historische Ereignisse in ihren Städten. Sie erzählen von der Machtstellung in der Region und im Reich, von der Zerstörung im Krieg und von der Bedeutung der Religion. Die dreiteilige Reihe stellt die drei Dombauten und ihre Geschichte vor. In der zweiten Folge steht der Dom zu Magdeburg im Mittelpunkt.
Trotzig steht er mitten in Magdeburg: der Dom. Weit mehr als viele andere Gotteshäuser hat er die Geschichte der Stadt und des Landes geprägt. In Kriegszeiten sowie bei Natur- und Feuerkatastrophen wurde der Bau oft beschädigt, einmal ist er sogar bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Doch die Magdeburger haben ihr Gotteshaus immer wieder neu aufgebaut. Der Film lässt die letzten Tausend Jahre der Geschichte des Doms wieder lebendig werden. Mit aufwendigen Animationen setzt er Architektur sowie künstlerische und historische Bedeutung des Bauwerks in Szene.
(ARD/MDR)


6:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Über vier heilige Berge

Eine Wallfahrt in Kärnten

Film von Andrea Kammhuber

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Es liegt ein Knistern in der Luft, wenn die Wallfahrer am Dreinagelfreitag, dem zweiten Freitag nach Ostern, um Mitternacht bei Neumond vom Magdalensberg aufbrechen. Ihr Weg über die vier heiligen Berge Kärntens rund um Sankt Veit an der Glan ist für Jung und Alt eine ...
(ARD/BR)

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Es liegt ein Knistern in der Luft, wenn die Wallfahrer am Dreinagelfreitag, dem zweiten Freitag nach Ostern, um Mitternacht bei Neumond vom Magdalensberg aufbrechen. Ihr Weg über die vier heiligen Berge Kärntens rund um Sankt Veit an der Glan ist für Jung und Alt eine Herausforderung. Innerhalb von 16 Stunden sind etwa 50 Kilometer zurückzulegen und fast 2.000 Höhenmeter zu bewältigen. Unterwegs sammeln die Pilger Wacholder-, Bärlapp-, Efeu- und Fichtenzweige, das "Vierbergelaub" - als Immergrün ein Symbol des ewigen Lebens. In der Ruine auf dem Ulrichsberg steht ein Korb mit geweihten Körnern bereit. Im Morgengrauen tauschen die Wallfahrer eine Hand voll gegen eine Spende ein. Später werden sie das Getreide zu Hause aussäen. Fünf Gottesdienste und drei Andachten feiern "die Vierberger" auf dem Weg bis zum letzten der vier Berge, dem Lorenziberg, den sie rechtzeitig zum Schlusssegen vor 17.00 Uhr erreichen müssen. Dann erst ist die Wallfahrt gelungen, und ein geheimer Wunsch geht in Erfüllung - so sagt es der Volksmund.
Andrea Kammhuber begleitet die Pilger auf dem traditionsreichen Weg über die vier heiligen Berge und erzählt, weshalb sie diese außerordentlichen Strapazen des Vierbergelaufs auf sich nehmen.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (169)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Gottfried Benn (2/3)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Hannah Arendt - Handeln in Freiheit

Antonia Grunenberg im Gespräch mit Monika Maria Trost

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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"Perspektiven politischen Denkens" - dieser Buchtitel klingt wie gemacht für die Zeiten der globalen Finanzkrise. Das politische Selbstverständnis ist in hohem Maße herausgefordert, Fragen nach der Rolle von Politik stellen sich. Das Buch hat Antonia Grunenberg ...

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"Perspektiven politischen Denkens" - dieser Buchtitel klingt wie gemacht für die Zeiten der globalen Finanzkrise. Das politische Selbstverständnis ist in hohem Maße herausgefordert, Fragen nach der Rolle von Politik stellen sich. Das Buch hat Antonia Grunenberg publiziert, Professorin für Politische Philosophie und Hannah-Arendt-Spezialistin. Die Menschen der Gegenwart sind Zeitzeugen eines Umbruchs, in dem Gedankenhorizonte gefragt sind, die über den Glauben an einen selbstregulierenden Markt hinaus eine Ethik des Handelns in Sichtweite bringen. Für eine solche Ethik der gegenseitigen Verpflichtung aller Bürgerinnen und Bürger hat sich Hannah Arendt zeit ihres Lebens in theoretischen Texten und politischen Beiträgen eingesetzt. Sind bei Arendt, einer der wichtigsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts, Aufschlüsse zu finden für das menschliche Handeln insbesondere in der heutigen Zeit?
Für Antonia Grunenberg bedeutete die Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Werk Hannah Arendts "eine Öffnung sondergleichen". Warum das für die Leiterin des Hannah-Arendt-Zentrums so ist, erzählt sie Monika Maria Trost in "Sternstunde Philosophie".


10:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Jesus von Assisi

Franziskus und das Geheimnis der Stigmata

Film von Friedrich Klütsch

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Am 7. Mai 1318 werden in Marseille vier Ordensmänner als Ketzer verbrannt. Sie hatten nach der Regel des Heiligen Franziskus leben wollen. 100 Jahre nach dem Tod Franz von Assisis gilt dies als Verbrechen. Das Inquisitionsurteil von Marseille setzt den Schlusspunkt unter ...

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Am 7. Mai 1318 werden in Marseille vier Ordensmänner als Ketzer verbrannt. Sie hatten nach der Regel des Heiligen Franziskus leben wollen. 100 Jahre nach dem Tod Franz von Assisis gilt dies als Verbrechen. Das Inquisitionsurteil von Marseille setzt den Schlusspunkt unter eine Kampagne, mit der die Römische Kirche das wahre Franziskanertum auslöschen wollte. Zuvor waren bereits alle Lebensbeschreibungen, die nicht dem kirchenkonformen Bild des Heiligen von Assisi entsprachen, vernichtet worden. Aus einem radikalen Wanderprediger, der die Kirche zu Frieden und Besitzlosigkeit verpflichten wollte, hatte man einen sanftmütigen Tierfreund und den Erfinder der Weihnachtskrippe gemacht. Aus dem bescheidenen Grab, das Franziskus wollte, wurde nach seinem Tod eine monumentale Pilgerstätte.
Die dramatisierte Dokumentation geht den Spuren des größten Volksheiligen in der Geschichte der Römischen Kirche nach: Worin bestand die Botschaft des Franziskus, und warum verstanden die Päpste sie als existenzielle Bedrohung für die Kirche? Mit Professor Helmut Feld aus Tübingen und Professor Chiara Frugoni aus Padua geben zwei ausgewiesene Experten Auskunft über Leben und Werk des Franziskus. Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts aus Berlin besuchen die Basilika von Assisi, um die Möglichkeiten einer Rekonstruktion der beim Erdbeben 1997 zerstörten Fresken zu prüfen. Nuklearphysikalische Untersuchungen von Kleidungsstücken, die Franziskus getragen haben soll, klären die Echtheit der Reliquien. Recherchen unter heute lebenden franziskanischen Ordensleuten zeigen, inwieweit die ursprüngliche Botschaft des Franziskus noch lebendig ist.


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11:00

Joseph Roth

Tarabas (1/2)

Fernsehfilm, Österreich 1981

Darsteller:
TarabasHelmut Lohner
VaterErik Frey
MutterLuise Prasser
AndrejHeinz Fröhlich
Christian PollerGünter Mack
u.a.
nach dem Roman von: Joseph Roth
Regie: Michael Kehlmann

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Tarabas, Sohn russischer Großgrundbesitzer, schließt sich weniger aus echter Gesinnung denn aus Leidenschaft einer revolutionären Gruppe an. Sein Vater verstößt ihn daraufhin. Tarabas geht nach Amerika und entdeckt in New York die Lust an der Gewalttätigkeit. Als ihm ...
(ORF)

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Tarabas, Sohn russischer Großgrundbesitzer, schließt sich weniger aus echter Gesinnung denn aus Leidenschaft einer revolutionären Gruppe an. Sein Vater verstößt ihn daraufhin. Tarabas geht nach Amerika und entdeckt in New York die Lust an der Gewalttätigkeit. Als ihm eine Zigeunerin voraussagt, er werde ein Mörder und auch ein Heiliger werden, fühlt er sich einem unentrinnbaren Schicksal ausgeliefert. Die Meldung vom Krieg zwischen Österreich und Russland erweckt in ihm den Wunsch, nach Russland zurückzukehren, um am Krieg teilzunehmen.
Erste Folge des zweiteiligen Fernsehfilms "Tarabas" nach dem gleichnamigen Roman von Joseph Roth.

Den zweiten Teil des Fernsehfilms "Tarabas" zeigt 3sat am Montag, 13. April, um 11.00 Uhr im Rahmen seines Joseph-Roth-Schwerpunkts.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05

Großes Maul und viel dahinter

Flusspferde im Westen Ugandas

Film von Ernst Sasse

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Flusspferde werden oft als putzige Tollpatsche verniedlicht. Doch die vermeintlich plumpen Dickhäuter bewegen sich elegant und wendig im Wasser und sind alles andere als wehrlos. In Uganda kommen immer wieder Fischer ums Leben, die sich im Edwardsee zu dicht an die ...

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Flusspferde werden oft als putzige Tollpatsche verniedlicht. Doch die vermeintlich plumpen Dickhäuter bewegen sich elegant und wendig im Wasser und sind alles andere als wehrlos. In Uganda kommen immer wieder Fischer ums Leben, die sich im Edwardsee zu dicht an die Kolosse herangewagt haben. Die Gewässer im Queen-Elisabeth-Nationalpark sind heute ein Paradies für Flusspferde. Nach jahrzehntelanger Verfolgung und wahllosem Abschlachten während der langen Kriegszeiten ist in Uganda nun auch Frieden für die Tiere eingekehrt. Lediglich die Viehbauern bedauern diese Entwicklung, denn jedes dieser "Großmäuler" frisst pro Tag über 30 Kilogramm Gras auf den Weiden rund um die Seen.
Die Dokumentation "Großes Maul und viel dahinter" von Tierfilmer Ernst Sasse zeigt das Leben von Flusspferden in Uganda.


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13:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Chinas Schätze (1/2)

Konfuzius, Wok und Maobibeln

Film von Gert Anhalt

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Niemand rührt so erfolgreich im Feuertopf wie Frau He Yongzhi aus Chongqing, die aus einer kleinen Garküche ein Restaurant-Imperium von über 400 Niederlassungen aufgebaut hat und mit der guten Küche einen großen Schatz Chinas verkörpert. In Peking findet sich neben ...

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Niemand rührt so erfolgreich im Feuertopf wie Frau He Yongzhi aus Chongqing, die aus einer kleinen Garküche ein Restaurant-Imperium von über 400 Niederlassungen aufgebaut hat und mit der guten Küche einen großen Schatz Chinas verkörpert. In Peking findet sich neben den Resten der von Abrissbirnen weitgehend vernichteten Altstadt ein weiterer Schatz, ein gut bewachtes architektonisches Juwel: die Verbotene Stadt, der alte Kaiserpalast. An dessen Eingang prangt noch immer das unverwüstliche Porträt des Großen Vorsitzenden Mao Tse-tung. Für viele Chinesen ist dieser Mann auch über 30 Jahre nach seinem Tod noch immer der größte unter Chinas Schätzen.
Die erste Folge der zweiteiligen Reisedokumentation "Chinas Schätze" führt China-Korrespondent Gert Anhalt unter anderem durch einheimische Küchen und in die Verbotene Stadt.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Chinas Schätze" zeigt 3sat im Anschluss, um 14.15 Uhr.


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14:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Chinas Schätze (2/2)

Schattenboxer, Teetester und das Qi

Film von Gert Anhalt

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Der 85-jährige Professor Li Hongxiang ist vielleicht der letzte große Meister seines Fachs, der Chinesischen Medizin. In vielen angeblich aussichtslosen Fällen hat er bewiesen, dass Chinas jahrtausendealte Heilkunst noch Alternativen hat, wo die westliche Medizin ...

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Der 85-jährige Professor Li Hongxiang ist vielleicht der letzte große Meister seines Fachs, der Chinesischen Medizin. In vielen angeblich aussichtslosen Fällen hat er bewiesen, dass Chinas jahrtausendealte Heilkunst noch Alternativen hat, wo die westliche Medizin längst die Waffen streckt. Der 60-jährige Wang Guangquan, der vor 30 Jahren an der Seite von Jet Li im ersten großen Kung-Fu-Film auftrat, beherrscht die fast zauberhaft anmutenden Kräfte des Qi als Meister des Kung-Fu und des "Schattenboxens" Taijiquan wie kaum ein Zweiter. Traditionell und auch ein bisschen mystisch geht es weiter, wenn in Schanghai der Feng-Shui-Spezialist Les Zhao erklärt, wie man den "Geldquell" eines Hauses berechnet und so sein Restaurant oder Geschäft in eine Goldgrube verwandeln kann. Die zurzeit wahrscheinlich größte Rechenaufgabe der Welt lösen die chinesischen Denkmalschützer, denen aufgetragen wurde, Chinas wohl bekanntesten Schatz, die Große Mauer, endlich einmal gründlich zu vermessen. Bisher dachte man immer, die Mauer sei ungefähr 5.000 Kilometer lang - nun will man es genau wissen. Viele Tausend Kilometer südlich der Mauer und am äußersten Zipfel des Riesenreichs in der Provinz Yunnan finden sich die Ursprünge des größten flüssigen Schatzes Chinas - des Tees. In der Gegend von Xishuangbanna unweit der laotischen Grenze sollen vor Tausenden von Jahren die ersten Teebäume gezüchtet worden sein. In einem Dorf buchstäblich am Ende der Welt liegt der Ausgangspunkt der sagenumwobenen Tee-Route, auf der die kostbaren Blätter den Weg nach Westen fanden. Dort gibt es noch einen besonderen und unerwarteten Schatz - alte Bauernhäuser, unberührt vom Wandel, die einen Blick zurück ins ganz alte China erlauben.
Im zweiten Teil der Reisedokumentation "Chinas Schätze" erforscht Gert Anhalt unter anderem die Welt der chinesischen Kräutermedizin und des Qi, des geheimnisvollen Lebensatems und Grundgedankens der traditionellen Heilkunde im Reich der Mitte.


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15:00
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

König der Könige

(King of Kings)

Spielfilm, USA 1960

Darsteller:
Jesus ChristusJeffrey Hunter
MariaSiobhan McKenna
Johannes der TäuferRobert Ryan
Lucius, der CenturioRon Randell
ClaudiaViveca Lindfors
JosefGerard Tichy
JudasRip Torn
Pontius PilatusHurd Hatfield
u.a.
Regie: Nicholas Ray

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Palästina, im Jahr 63 vor Christus: Mit der Eroberung Jerusalems beginnt eine bittere Zeit für das jüdische Volk. Der römische Kaiser macht Herodes zum König der Juden. In seine Regierungszeit fällt die Geburt Jesu. Herodes befiehlt den schrecklichen Kindermord, vor ...
(ARD)

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Palästina, im Jahr 63 vor Christus: Mit der Eroberung Jerusalems beginnt eine bittere Zeit für das jüdische Volk. Der römische Kaiser macht Herodes zum König der Juden. In seine Regierungszeit fällt die Geburt Jesu. Herodes befiehlt den schrecklichen Kindermord, vor dem Josef und Maria mit dem Kind Jesus nach Ägypten fliehen. Als sie nach Galiläa zurückkehren, herrscht Herodes Antipas, römischer Prokurator ist Pontius Pilatus. Immer öfter hören die Römer man von einem Mann namens Jesus, der mit einer Schar von Jüngern im Land umherzieht, hilft, heilt und eine Botschaft der Liebe verkündet. Als Jesus in Jerusalem einzieht, wagt der jüdische Freiheitskämpfer Barabas mit seinen Rebellen einen neuen Aufstand. Er wird blutig niedergeschlagen. Judas will Jesus zwingen, Judäa vom römischen Joch zu befreien, und verrät ihn. Jesus wird festgenommen. Das Volk entscheidet sich für Barabas, als Pilatus einen von beiden freigeben will. Jesus stirbt am Kreuz.
Die Aufnahmen dieses eindrucksvollen Monumentalfilms fanden in Spanien statt. Regisseur Nicholas Ray ("Johnny Guitar", "Denn sie wissen nicht, was sie tun") bediente sich auf den verschiedenen Ebenen des Films unterschiedlicher Stilmittel: vom Passionsspiel bis zu Elementen des russischen Revolutionsfilms.
(ARD)


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17:35
Stereo-Ton

Paris en rose

Film von Frédérique Veith

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Ob Monets Garten in Giverny, L'Hay les Roses, Pithiviers oder der Rosengarten von André Eve: Im Frühjahr erwachen die Pariser Rosengärten zu neuer Pracht. Sie sind das Ziel von Gartenreisen - eine Form des Reisens, die zunehmend neue Freunde und selbstverständlich auch ...
(ARD/SR)

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Ob Monets Garten in Giverny, L'Hay les Roses, Pithiviers oder der Rosengarten von André Eve: Im Frühjahr erwachen die Pariser Rosengärten zu neuer Pracht. Sie sind das Ziel von Gartenreisen - eine Form des Reisens, die zunehmend neue Freunde und selbstverständlich auch neue Reiseveranstalter findet.
Frédérique Veith stellt die Rosengärten von Paris und eine neue Art des Reisens vor.
(ARD/SR)


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17:50
Stereo-Ton16:9 Format

Notfall in Davos (1/5)

Pech auf der Piste

Film von Alain Godet

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In Davos herrscht perfektes Wintersportwetter. Doch der Sonnentag nimmt für die neunjährige Anna einen fatalen Ausgang: Nach einem Skiunfall hat sie kein Gefühl mehr in den Beinen. Die junge Assistenzärztin Barbara Wirth kümmert sich in der Notfallstation um das ...

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In Davos herrscht perfektes Wintersportwetter. Doch der Sonnentag nimmt für die neunjährige Anna einen fatalen Ausgang: Nach einem Skiunfall hat sie kein Gefühl mehr in den Beinen. Die junge Assistenzärztin Barbara Wirth kümmert sich in der Notfallstation um das Mädchen. Wird Anna für immer an den Rollstuhl gefesselt bleiben? Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega fliegt das Spital an. Christian Ryf, Chefarzt Chirurgie und eine Kapazität auf seinem Gebiet, wird alarmiert: Die zwölfjährige Jasmin aus London hat sich eine Oberschenkelfraktur zugezogen. Ryf entschließt sich zur sofortigen Operation. Oberarzt Martin Gerber bekommt es mit einem offenen Beinbruch zu tun. Jörn, der Sturzpilot aus München, ist auf Schlittschuhen in einem Eiskanal gestürzt. Gerber bereitet ihn auf die schwere Operation vor: Das Schienbein von Jörn kann nur mit einem langen Titanium-Nagel geflickt werden. Dany Kistler vom Pistenrettungsdienst, der seine Patienten wie selbstverständlich duzt, kann sich an diesem Tag über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Mit dem Schlitten fährt er einen am Handgelenk verletzten Snowboarder ins Tal, wo dieser mit dem Krankenwagen zum Spital transportiert wird.
Erste Folge der fünfteiligen Dokumentarserie "Notfall in Davos" über das Notfallteam des Spitals Davos, das während der Wintersaison pausenlos im Einsatz ist.

Die weiteren vier Folgen der fünfteiligen Dokumentarserie "Notfall in Davos" zeigt 3sat an den kommenden Tagen jeweils um 17.45 Uhr.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst für uns (1/2)

Mit Katty Salié

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In Berlin, der Stadt der Kunst, verzeichnen Ausstellungen Besucherrekorde. Nur wenige verstehen aber wirklich etwas von Kunst, und kaum einer kann es sich leisten, sie zu kaufen. Dabei ist die junge Kunstszene so lebendig wie nie.
Der zweiteilige Film "Kunst für uns" ...
(ARD/RBB)

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In Berlin, der Stadt der Kunst, verzeichnen Ausstellungen Besucherrekorde. Nur wenige verstehen aber wirklich etwas von Kunst, und kaum einer kann es sich leisten, sie zu kaufen. Dabei ist die junge Kunstszene so lebendig wie nie.
Der zweiteilige Film "Kunst für uns" begleitet Menschen beim Kauf eines Kunstwerks. Moderatorin Katty Salié tritt als Verbündete der Kunstinteressierten auf und erkundet mit ihnen die Galerien. Florian Rehn, ein ausgewiesener Kenner der Kunstszene, unterstützt die Suchenden. In dieser Sendung ist Kristian Müller der Kunstliebhaber. Er lebt in Berlin-Tiergarten und fühlt sich bei den 600 Galerien und Hunderten von Ateliers überfordert, ein passendes Bild zu finden.

Den zweiten Teil von "Kunst für uns" zeigt 3sat am Montag, 13. April, ebenfalls um 18.30 Uhr.
(ARD/RBB)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton

Das Kreuz des Nordens - Reise durch Karelien (1/2)

Vom Onega-See zum Polarkreis

Film von Klaus Bednarz

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Karelien erstreckt sich von St. Petersburg bis zum Nördlichen Polarkreis, vom Finnischen Meerbusen im Westen bis zum eisbedeckten Weißmeer im Osten. Als "Land der blauen Seen, schroffen Felsen, wilden Flüsse und geheimnisvoll rauschenden Wälder" wird es in unzähligen ...
(ARD/WDR)

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Karelien erstreckt sich von St. Petersburg bis zum Nördlichen Polarkreis, vom Finnischen Meerbusen im Westen bis zum eisbedeckten Weißmeer im Osten. Als "Land der blauen Seen, schroffen Felsen, wilden Flüsse und geheimnisvoll rauschenden Wälder" wird es in unzähligen Liedern und Gedichten beschrieben und ist umrankt von märchenhaften Mythen, die bis in die Vorzeit zurückreichen.
Die zweiteiligen Reisereportage von Klaus Bednarz über Karelien wurde zu verschiedenen Jahreszeiten gedreht. Neben der grandiosen Natur Kareliens, den einzigartigen Zeugnissen der Kultur und der Geschichte des Landes zeigt der Journalist vor allem die Schicksale der Menschen, die heute in dieser unwirtlichen Region zu überleben versuchen. Sie sind von den Unbilden des Klimas - Kälte, Schnee, Dunkelheit - ebenso bedroht wie von der sogenannten Zivilisation, dem Raubbau an den natürlichen Ressourcen. Teil eins führt vom Onega-See zum Polarkreis.

Den zweiten Teil der Reisereportage über Karelien zeigt 3sat am Montag, 13. April, um 19.15 Uhr.
(ARD/WDR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Margarete Steiff

Fernsehfilm, Deutschland 2005

Darsteller:
MargareteHeike Makatsch
Margarete, 10 JahreAnnika Luksch
FritzFelix Eitner
Fritz, 7 JahreNiklas Ehrensperger
MutterSuzanne von Borsody
VaterHerbert Knaup
JuliusHary Prinz
Dr. WernerHarald Krassnitzer
u.a.
Buch: Thomas Eifler
Buch: Susanne Beck
Regie: Xaver Schwarzenberger

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Die kleine Margarete ist ein aufgewecktes Kind. Aber sie leidet an den Folgen einer Kinderlähmung und kann ihre Beine nicht bewegen. Doch sie kämpft dafür, ein Leben wie die anderen Kinder zu führen. Nach einer misslungenen Operation in Wien hat sich die erwachsene ...
(ARD/SWR/BR/ORF)

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Die kleine Margarete ist ein aufgewecktes Kind. Aber sie leidet an den Folgen einer Kinderlähmung und kann ihre Beine nicht bewegen. Doch sie kämpft dafür, ein Leben wie die anderen Kinder zu führen. Nach einer misslungenen Operation in Wien hat sich die erwachsene Margarete endlich damit abgefunden, dass sie nie laufen kann. Zu ihrem Glück kommt Julius Tichy, ein Handlungsreisender, den sie auf ihrer Fahrt nach Wien kennengelernt hat, nach Giengen. Jetzt sieht sie ihre Chance gekommen. Mit der finanziellen Unterstützung von Margaretes Freundin Charlotte wird eine Nähmaschine angeschafft. Neben dem Start in die Selbstständigkeit glaubt Margarete, auch ihr privates Glück gefunden zu haben. Sie verliebt sich in Julius und wagt schließlich zu hoffen, dass er ihre Gefühle erwidert. Während Julius unterwegs ist, um eine zweite Nähmaschine für ihr neu gegründetes Konfektionsgeschäft anzuschaffen, lenkt sich Margarete mit der Herstellung von Filzelefanten ab. Beim Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt sind diese Elefanten als Kinderspielzeug ein Renner. Nach dem unerwarteten Erfolg trifft es sie umso härter, dass Julius eine andere liebt. Margarete ist am Boden zerstört und stürzt sich in die Arbeit. Aus dem Unternehmen wird eine florierende Spielzeugfabrik.
Bewegender Film über die Erfinderin des Teddybären. Für ihre Darstellung der Margarete Steiff wurde Heike Makatsch mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.
(ARD/SWR/BR/ORF)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Marie Antoinette

Spieldokumentation, Kanada/Großbritannien 2005

Darsteller:
Marie AntoinetteCaroline Bernard
Louis XVI., Cardinal de RohanPhilippe Altier
Marie-ThereseMarie-Agnes Brigot
u.a.
Regie: David Grubin

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Marie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten. Dies soll die angespannte Beziehung zwischen Österreich und Frankreich beruhigen ...
(ORF)

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Marie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten. Dies soll die angespannte Beziehung zwischen Österreich und Frankreich beruhigen und den Frieden festigen. Ihrer Familie, ihrem Land und ihrer Kultur entrissen, sucht Marie Antoinette, die mit 19 Jahren Königin wird, nach Zerstreuung. Sie verspielt riesige Summen und verschuldet sich bei Vergnügungen, ungeachtet der politischen Lage im Land. Während Marie Antoinette ein Leben im Müßiggang führt, gärt es längst im Volk. Auf die Ratschläge ihrer Mutter, sich zu mäßigen, reagiert Marie Antoinette nicht. Erst, als es zu ersten Aufständen kommt, erkennt sie die Lage, in der sie und der König sich befinden. Der Sturm auf die Bastille, ihre Inhaftierung, die Schreckensherrschaft der Jakobiner, ihre in Varènnes vereitelte Flucht, der Krieg gegen Österreich und die Hinrichtung des Königs sind nur weitere Etappen ihres Schicksals. "Erst im Leid erfährt man sein wahres Ich", schreibt Marie Antoinette, die sich im Angesicht des Todes ihrer eigentlichen Existenz bewusst wird. Die letzte Königin Frankreichs wird 1793 im Alter von 38 Jahren enthauptet.
Die Spieldokumentation von David Grubin zeichnet den tragischen Lebensweg von Marie Antoinette nach und schildert die Entwicklung eines unbedarften und lebensfrohen Mädchens bis zum gewaltvollen Tod der Königin.
(ORF)


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23:20
Stereo-Ton16:9 Format

Chantal Michel

Körper als Inszenierung und Irritation

Film von Alain Godet

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Chantal Michel hat mit hervorragenden Arbeiten in den Bereichen Video, Fotografie und Performance international auf sich aufmerksam gemacht. Sie gehört zu jener mittleren Generation von Schweizer Künstlerinnen, die den Sprung über die Grenze geschafft haben. Typisch ...

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Chantal Michel hat mit hervorragenden Arbeiten in den Bereichen Video, Fotografie und Performance international auf sich aufmerksam gemacht. Sie gehört zu jener mittleren Generation von Schweizer Künstlerinnen, die den Sprung über die Grenze geschafft haben. Typisch für Chantal Michel sind Bildserien, in denen sie ihren eigenen Körper im Raum inszeniert. Ihre ungewöhnlichen Arbeiten sind stets doppelbödig und irritierend.
Alain Godet hat Chantal Michel zwei Jahre lang mit der Kamera begleitet und ein ebenso intimes wie fesselndes Porträt geschaffen, das dicht an das Lebensgefühl und die Arbeitsprozesse der öffentlichkeitsscheuen Künstlerin heranführt.


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0:15

Der Stoff, aus dem die Träume sind

Spielfilm, BRD 1972

Darsteller:
Bertie EngelhardtHerbert Fleischmann
Walter RolandPaul Neuhaus
Luise GottschalkEdith Heerdegen
IrinaHannelore Elsner
HerfordArno Assmann
GarnotKonrad Georg
SeerosePaul Edwin Roth
u.a.
nach dem Roman von: Johannes Mario Simmel
Regie: Alfred Vohrer

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Thomas Hem ist Chefredakteur einer großen Boulevard-Illustrierten aus Frankfurt. Er zwingt seinen Starreporter Walter Roland, billige Sexgeschichten zu schreiben, die die Auflage steigern sollen. Roland willigt unter der Bedingung ein, gleichzeitig eine Geschichte über ...
(ARD)

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Thomas Hem ist Chefredakteur einer großen Boulevard-Illustrierten aus Frankfurt. Er zwingt seinen Starreporter Walter Roland, billige Sexgeschichten zu schreiben, die die Auflage steigern sollen. Roland willigt unter der Bedingung ein, gleichzeitig eine Geschichte über ein elfjähriges tschechisches Flüchtlingskind schreiben zu dürfen. Mit dem Fotografen Bertie Engelhardt fährt Roland nach Bremen in ein Flüchtlingslager. Dort werden die beiden zufällig Zeugen, wie der Hamburger Zuhälter Concon die Tschechin Irina entführen will. Irina ist aus der Tschechoslowakei geflohen, um ihrem Geliebten Jan Bilka zu folgen, von dem sie ein Kind erwartet. Roland und Engelhardt fahren mit Irina nach Hamburg, doch Bilka lässt sich verleugnen. Der desertierte tschechische Soldat hat die für den Kriegsfall in Mitteleuropa vorgesehenen Aufmarschpläne der Warschauer-Pakt-Staaten an sich gebracht und will sie an den amerikanischen Geheimdienst verkaufen. Roland und Engelhardt wittern eine Story und bleiben Bilka auf den Fersen. Dabei geraten sie zwischen die Fronten von KGB, CIA und deutschem Verfassungsschutz. Roland kehrt nach Frankfurt zurück, um Hem davon zu überzeugen, dass er die Geschichte sofort drucken muss. Doch Hem lehnt ab. Inzwischen wird Engelhardt ermordet. Als Roland nur knapp einem Sprengstoffanschlag entgeht, verlässt er mit Irina das Land mit unbekanntem Ziel. Jahre später stellt er seine Aufzeichnungen einem gewissen Johannes Mario Simmel zur Verfügung.
"Der Stoff, aus dem die Träume sind" wirft einen kritischen Blick auf die Machenschaften der Boulevardpresse und ist eine spannende und aufwendig verfilmte Agentengeschichte nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Johannes Mario Simmel.
(ARD)


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2:30
Stereo-Ton16:9 Format

Händel

Das Alexanderfest

Oratorium von Georg Friedrich Händel

Benediktiner-Stift Melk 2001

Programm:
Georg Friedrich Händel - Alexanderfest HWV 75
Solisten: Dorothea Röschmann, Michael Schade und Gerald Finley

Chor: Arnold Schönberg Chor
Orchester: Concentus Musicus
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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Georg Friedrich Händels Oratorium "Das Alexanderfest" beruht auf dem Gedicht "Alexander's Feast" von John Dryden aus dem Jahr 1697. Aufbauend auf den Berichten des antiken Historikers Plutarch erzählt das Gedicht von dem Fest, das Alexander der Große im Jahr 330 vor ...
(ORF)

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Georg Friedrich Händels Oratorium "Das Alexanderfest" beruht auf dem Gedicht "Alexander's Feast" von John Dryden aus dem Jahr 1697. Aufbauend auf den Berichten des antiken Historikers Plutarch erzählt das Gedicht von dem Fest, das Alexander der Große im Jahr 330 vor Christus in der eroberten Stadt Persepolis gab. Die rachsüchtige Rede der Athenerin Thaïs auf diesem Fest verleitete Alexander dazu, die Hauptstadt seines Kriegsgegners Xerxes in Brand zu stecken, doch dann bereute er diesen Befehl und ließ das Feuer wieder löschen. Händels Freund Newburgh Hamilton schrieb das Libretto.
Nikolaus Harnoncourt führt das berühmte barocke Oratorium "Das Alexanderfest" von Georg Friedrich Händel in einem der schönsten österreichischen Barockstifte, der Stiftskirche Melk auf. Seit 50 Jahren bemühen sich Harnoncourt und der von ihm gegründete Concentus Musicus um eine möglichst originalgetreue Wiederbelebung der sogenannten Alten Musik. Der Vorsatz, epochengetreue Instrumente zu verwenden, stand am Anfang der historischen Aufführungspraxis, die inzwischen weltweite Publikumsresonanz gefunden hat.

3sat zeigt Händels Oratorium "Das Alexanderfest" zum 250. Todestag des Komponisten.

(ORF)


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4:05
Stereo-Ton16:9 Format

Wenn es Nacht wird

Von Menschen, die im Dunkeln leben

Film von Michael Schatz

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Wenn es Nacht wird, beginnt für sie der Tag: Menschen, die die Dunkelheit lieben, Menschen, für die "die Nacht einen eignen Sang" hat, wie es Joseph von Eichendorff beschrieb. Mal scheuen sie bewusst Licht und Menschen. Mal sind es Menschen, die das Schicksal ins Dunkle ...

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Wenn es Nacht wird, beginnt für sie der Tag: Menschen, die die Dunkelheit lieben, Menschen, für die "die Nacht einen eignen Sang" hat, wie es Joseph von Eichendorff beschrieb. Mal scheuen sie bewusst Licht und Menschen. Mal sind es Menschen, die das Schicksal ins Dunkle gespült hat. Und manchmal sind es auch skurrile Spleens, die Menschen zu Geschöpfen der Nacht werden lassen. Gemeinsam ist allen, dass ihr Lebensrhythmus dem ihrer Umwelt zuwider läuft, was zwangsläufig zu Problemen im Berufsleben und in zwischenmenschlichen Beziehungen führt.
Die Dokumentation "Wenn es Nacht wird" von Michael Schatz begleitet drei solcher Nachtmenschen durch ihren Alltag. Den Comic-Zeichner Jan Michael Richter, der fast so lange er denken kann, um 15.00 Uhr aufsteht und erst im Morgengrauen ins Bett findet. Den Gothic-Musiker und DJ Bruno Kramm, den der Reiz des Düsteren gefangen hält. Und schließlich den Hamburger Astronomen Martin Wendt, der nur beim Blick in den tiefschwarzen Nachthimmel die Unendlichkeit und ganz zu sich findet.


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4:35
Stereo-Ton

In eisiger Höhe

Film von Christoph Felder

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Mit 2.962 Metern Höhe ist die Zugspitze der höchste Berg Deutschlands. Die Winde wehen dort mit bis zu 320 Stundenkilometern, die Temperaturen fallen auf Arktisniveau. Dennoch gibt es ein paar Menschen, die dort leben und arbeiten: der technische Leiter des Gipfels ...

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Mit 2.962 Metern Höhe ist die Zugspitze der höchste Berg Deutschlands. Die Winde wehen dort mit bis zu 320 Stundenkilometern, die Temperaturen fallen auf Arktisniveau. Dennoch gibt es ein paar Menschen, die dort leben und arbeiten: der technische Leiter des Gipfels Manfred Feldmeier und seine Lebensgefährtin Annelies Buchwieser, der Leiter der Bergwetterwarte Manfred Kristen und der Hüttenwirt des "Münchner Hauses" Hans-Jörg Barth.
Christoph Felder hat die wenigen Bewohner der Zugspitze und ihre Einsamkeit auf Deutschlands höchstem Gipfel porträtiert.


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5:05
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

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