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Samstag, 11. April
Programmwoche 16/2009
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6:15
Stereo-Ton

Zeugen aus Stein (1/3)

Der Dom zu Merseburg

Film von Ernst-Michael Brandt

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Die Dombauten von Merseburg, Magdeburg und Halberstadt stehen für historische Ereignisse in ihren Städten. Sie erzählen von der Machtstellung in der Region und im Reich, von der Zerstörung im Krieg und von der Bedeutung der Religion und Geisteswissenschaften. Die ...
(ARD/MDR)

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Die Dombauten von Merseburg, Magdeburg und Halberstadt stehen für historische Ereignisse in ihren Städten. Sie erzählen von der Machtstellung in der Region und im Reich, von der Zerstörung im Krieg und von der Bedeutung der Religion und Geisteswissenschaften. Die dreiteilige Reihe stellt die drei Dombauten und ihre Geschichte vor. Im Mittelpunkt der ersten Folge steht der Dom zu Merseburg.
Als Otto der Große im Jahr 955 die Ungarn auf dem Lechfeld besiegte, schwor er, zum Dank ein Bistum in Merseburg zu errichten. Er löste sein Versprechen ein, und Merseburg wurde in den folgenden Jahrhunderten zu einem geistigen und politischen Zentrum. Immer wieder fanden sich die Könige des ostfränkischen-deutschen Reichs dort ein, um Hoftage und hohe Festtage mit prachtvollen Gottesdiensten zu feiern. Zahlreiche Schätze aus dieser Zeit sind bis heute erhalten geblieben. Die vieltürmige Domburg thront über der Stadt, ist ihre Schatztruhe und ihr architektonischer Höhepunkt. Sie ist auch seit jeher ein Ort gewesen, der Kräfte und Ideen freisetzte, der Gemeinschaft und Identität stiftete. Gerade auch in der jüngsten Vergangenheit, in der Krieg und Stadtplanung ihre Spuren hinterließen, haben sich Menschen für den Dom begeistert, haben ihn gepflegt und erhalten. Letzter Beweis ist die gelungene, aufwendige Restaurierung der Merseburger Domorgel, eines der größten und schönsten Instrumente des Orgelbauers Friedrich Ladegast. Vor allem der Initiative eines Merseburger Freundeskreises ist ihre "Wiederauferstehung" zu verdanken.

Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Zeugen aus Stein" zeigt 3sat an den beiden folgenden Tagen jeweils um 6.15 Uhr.

(ARD/MDR)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Istrien - Zwischen Land und Meer

Film von Bettina Hausler

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Für viele, die nur zum Baden nach Istrien kommen, ist das Innere der kroatischen Halbinsel eine Überraschung: eine Landschaft mit verträumten und verschlafenen Renaissancestädtchen, Bergfestungen, verfallenen Steinhäusern, Zikaden und Macchia. Kaum ein Landstrich ...
(ARD/BR)

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Für viele, die nur zum Baden nach Istrien kommen, ist das Innere der kroatischen Halbinsel eine Überraschung: eine Landschaft mit verträumten und verschlafenen Renaissancestädtchen, Bergfestungen, verfallenen Steinhäusern, Zikaden und Macchia. Kaum ein Landstrich Europas hat so oft die Herrscher gewechselt, hatte so viele Kriege auf kleinstem Raum zu ertragen, wurde so oft an den Rand des Weltgeschehens gedrängt, verraten und verkauft. Geschichte und Geschichten, Menschenschicksale und Völkerbewegungen sind dort ineinander verwoben. An der Südwestküste liegen die venezianisch anmutenden Hafenstädte mit ihren Zeugnissen vergangener Hochkulturen wie dem römischen Amphitheater in Pula und der byzantinischen Kathedrale in Porec. Aufgrund der bewegten Vergangenheit ist man in Istrien polyglott. Mit dem Onkel spricht man Kroatisch, mit der Oma Italienisch, und das eine oder andere deutsche Wort ist auch dabei. Denn Istrien gehörte lange Zeit zur Donaumonarchie, der auch der erste touristische Aufschwung zu verdanken ist. Die Landflucht und der Fremdenverkehr, der die Einwohner an die Küste lockte, hätten beinahe dazu geführt, dass das Landesinnere vereinsamt und verödet. Heute besinnen sich die Menschen auf ihre Wurzeln und widmen sich dem Erhalt ihres kulturellen Erbes. So erlangte das istrische Olivenöl wieder Weltruhm, und die Boskarin-Rinder, die einst den Pflug zogen, wurden vor dem Aussterben bewahrt.
Ein Film über Istrien und die Menschen, die auf der kroatischen Halbinsel leben.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

kulturplatz

Das Magazin für Kultur des Schweizer Fernsehens

Moderation: Eva Wannenmacher

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:40

Die Leute von St. Benedikt (11/13)

Fernsehserie, Österreich/Deutschland 1993

Hochzeitsglocken

Darsteller:
Sylvia PrantnerBarbara Wussow
Hubert BucheggerAlbert Fortell
Toni PrantnerToni Sailer
HenrietteHilke Ruthner
Franz XaverAnton Pointecker
u.a.
Buch: Paul Kaufmann
Regie: Susanne Zanke

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Nun ist es tatsächlich soweit: Der Ex-Bürgermeister von St. Benedikt heiratet seine langjährige Freundin Elisabeth. Sylvia und Hubert heiraten ebenfalls. Dem allgemeinen Glück stünde nichts im Wege, wäre nicht die Frage offen, wo die junge Buchegger-Familie fortan ...
(ORF)

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Nun ist es tatsächlich soweit: Der Ex-Bürgermeister von St. Benedikt heiratet seine langjährige Freundin Elisabeth. Sylvia und Hubert heiraten ebenfalls. Dem allgemeinen Glück stünde nichts im Wege, wäre nicht die Frage offen, wo die junge Buchegger-Familie fortan wohnen wird. An der Hochzeitstafel scheint ein Eklat unausweichlich, als Franz Xaver seinen Sohn Hubert als Nachfolger ankündigt.
Elfte Folge der 13-teiligen Serie "Die Leute von St. Benedikt".
(ORF)


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10:25

Die Leute von St. Benedikt (12/13)

Fernsehserie, Österreich/Deutschland 1993

Zeichen und Wunder

Darsteller:
Sylvia PrantnerBarbara Wussow
Hubert BucheggerAlbert Fortell
Toni PrantnerToni Sailer
HenrietteHilke Ruthner
Franz XaverAnton Pointecker
StefanoWalter Sachers
u.a.
Buch: Paul Kaufmann
Regie: Susanne Zanke

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Franz Xaver findet keinen passenden Nachfolger für das Bürgermeisteramt, denn sein Sohn Hubert weigert sich entschieden. Dafür sieht Lehner die Chance seines Lebens gekommen, da weit und breit kein anderer Kandidat zur Diskussion steht. Aber auch in St. Benedikt ...
(ORF)

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Franz Xaver findet keinen passenden Nachfolger für das Bürgermeisteramt, denn sein Sohn Hubert weigert sich entschieden. Dafür sieht Lehner die Chance seines Lebens gekommen, da weit und breit kein anderer Kandidat zur Diskussion steht. Aber auch in St. Benedikt geschehen manchmal noch Zeichen und Wunder.
Zwölfte Folge der 13-teiligen Serie "Die Leute von St. Benedikt".
(ORF)


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11:10

Die Leute von St. Benedikt (13/13)

Fernsehserie, Österreich/Deutschland 1993

Die Feuertaufe

Darsteller:
Sylvia PrantnerBarbara Wussow
Hubert BucheggerAlbert Fortell
Toni PrantnerToni Sailer
HenrietteHilke Ruthner
Franz XaverAnton Pointecker
u.a.
Buch: Paul Kaufmann
Regie: Susanne Zanke

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Sylvia gewinnt die Wahl zur Bürgermeisterin. Dieses Amt nötigt ihr alle Kraft, Hubert und der Familie einige Toleranz ab. Mit Henriette vereinbart Sylvia, ihrer Stiefmutter weitgehend den Hotel- und Gastbetrieb zu überlassen. Henriette glaubt sich am Ziel ihrer Träume ...
(ORF)

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Sylvia gewinnt die Wahl zur Bürgermeisterin. Dieses Amt nötigt ihr alle Kraft, Hubert und der Familie einige Toleranz ab. Mit Henriette vereinbart Sylvia, ihrer Stiefmutter weitgehend den Hotel- und Gastbetrieb zu überlassen. Henriette glaubt sich am Ziel ihrer Träume angelangt.
Letzte Folge der 13-teiligen Serie "Die Leute von St. Benedikt".
(ORF)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Südtirol



Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Verrückt nach Sieg

Beim Palio in Siena

Film von Thomas Endl und Klaus Reichold

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Zweimal im Sommer verwandelt sich Siena in einen brodelnden Hexenkessel. Dann drängen sich Zehntausende auf der Piazza del Campo und fiebern einem Spektakel entgegen, das erst bei Sonnenuntergang beginnt, keine zwei Minuten dauert und die Emotionen bis zum Siedepunkt ...
(ARD/BR)

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Zweimal im Sommer verwandelt sich Siena in einen brodelnden Hexenkessel. Dann drängen sich Zehntausende auf der Piazza del Campo und fiebern einem Spektakel entgegen, das erst bei Sonnenuntergang beginnt, keine zwei Minuten dauert und die Emotionen bis zum Siedepunkt bringt: Der Palio gilt als eins der härtesten Pferderennen weltweit. Er ist ein erbitterter Wettkampf der sienesischen Contraden, der einzelnen Stadtviertel. Das Rennen findet zwar unter dem Patronat der heiligen Maria statt, und die Trophäe des Siegers ist ein Seidenbanner mit der Darstellung der Gottesmutter. Doch es geht nicht zimperlich zu. Erlaubt ist alles, was den Gegner behindert. Dazu kommt die atemberaubende Geschwindigkeit. An den Abenden vor dem Palio ist die ganze Stadt mit ihren Gassen und Plätzen eine Kulisse üppiger Festmahle, an denen Tausende von Menschen teilnehmen. Der Festzug am Tag des Palio läutet endgültig den Ausnahmezustand ein: Jede Contrade ist mit Fahnenschwingern, Trommlern, Pagen, Feldherren und Fußvolk vertreten, die in bunten Kostümen zur Piazza del Campo ziehen. Ihnen folgt ein ochsenbespannter Kriegswagen mit der Siegestrophäe, dem Seidenbanner. Wenn sich dann Pferd und Reiter todesmutig in die mit Sand aufgeschüttete Bahn stürzen, dann - so beschreibt es der Schriftsteller Kasimir Edschmid - kommt wieder "alles zum Ausbruch, was seit Jahrhunderten an Kämpfertradition, an Ehrgeiz, an alten Zerwürfnissen, an Ehren, Niederlagen und Triumphen noch im Bewusstsein der Bevölkerung dieser stolzen Stadt vorhanden ist".
Der Film von Thomas Endl und Klaus Reichold verfolgt das traditionelle Pferderennen in Siena.
(ARD/BR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Trödelfieber (5/5)

Ein Zimmer auf Reisen

Film von Sherif Hafzalla

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"Das sollte alles auf den Sperrmüll", sagt Frau Steinert aus Gelenau im Erzgebirge. In ihrer Garage stapeln sich antike Möbelstücke bis zur Decke. Die Stühle, Vitrinenschränke, Sessel und Tische gehören zusammen. Das sieht man auf den ersten Blick. Wie die Steinerts ...
(ARD/MDR)

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"Das sollte alles auf den Sperrmüll", sagt Frau Steinert aus Gelenau im Erzgebirge. In ihrer Garage stapeln sich antike Möbelstücke bis zur Decke. Die Stühle, Vitrinenschränke, Sessel und Tische gehören zusammen. Das sieht man auf den ersten Blick. Wie die Steinerts schon herausgefunden haben, handelt es sich bei den seltenen Familienerbstücken um ein komplettes französisches Mädchenzimmer aus dem 19. Jahrhundert. Aber ist es echt, und was ist es wert? Mit dieser Frage ist die sächsische Familie überfordert. Ein Fall für den "Trödelfieber"-Experten Thomas Wolff. "Den ideellen Wert dieser Sachen kann mir wahrscheinlich niemand ersetzen." Michael Grimme wird ein wenig sentimental, wenn er von den Erbstücken seiner Großeltern spricht. Der Neuruppiner steckt mitten im Umzug. Er will in eine kleinere Wohnung ziehen. Da muss er sich aus Platzgründen schweren Herzens von ein paar lieb gewonnenen Stücken trennen. Um den finanziellen Wert zu ermitteln, hat er Thomas Wolff um Hilfe gebeten.
Die fünfteilige Reihe "Trödelfieber" hilft beim Verkauf alter Schätze, die in Kellern und auf den Dachböden lagern, sowie bei der Suche nach ungewöhnlichen Trödelschätzen. Trödelexperte Thomas Wolf handelt schon seit über 20 Jahren mit Flohmarktstücken und berät An- und Verkäufer.
(ARD/MDR)


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13:45
Stereo-Ton16:9 Format

Entdecker der Wellness (1/3)

Das alte Rom

Film von Kurt Langbein und Peter Bardehle

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Der Traum von ewiger Schönheit, das Bedürfnis nach einem guten Leben, der Wunsch, den Tod zu besiegen: Die großen Hochkulturen der Antike entwickelten ausgefeilte Fähigkeiten, um diese Sehnsüchte einzulösen. Erfahrungswerte von Jahrtausenden flossen in die ...
(ARD/WDR/MDR/ORF)

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Der Traum von ewiger Schönheit, das Bedürfnis nach einem guten Leben, der Wunsch, den Tod zu besiegen: Die großen Hochkulturen der Antike entwickelten ausgefeilte Fähigkeiten, um diese Sehnsüchte einzulösen. Erfahrungswerte von Jahrtausenden flossen in die Heilsysteme des alten Chinas, Indiens und Roms. Ihre Bedeutung wird durch die moderne Wissenschaft nach und nach wiederentdeckt. Für die dreiteilige Reihe über die Geschichte der Wellness in China, Indien und Rom haben sich die Wissenschaftsjournalisten Peter Bardehle und Kurt Langbein auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise gemacht: Sie suchten die Spuren der umfassenden Gesundheitskonzepte in den alten Kulturen.
Teil eins führt in das alte Rom. Im römischen Reich waren öffentliche Bäder luxuriöse Wellness-Tempel, so groß wie Kathedralen. Der tägliche Besuch war eine Selbstverständlichkeit. Es ging nicht nur um Hygiene, sondern auch um Gesundheitsvorsorge, wie sie heute wieder praktiziert wird.

Die beiden weiteren Teile der dreiteiligen Dokumentation "Entdecker der Wellness" zeigt 3sat im Anschluss, ab 14.30 Uhr.
(ARD/WDR/MDR/ORF)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Entdecker der Wellness (2/3)

Das alte China

Film von Kurt Langbein und Peter Bardehle

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Der Traum von ewiger Schönheit, das Bedürfnis nach einem guten Leben, der Wunsch, den Tod zu besiegen: Die großen Hochkulturen der Antike entwickelten ausgefeilte Fähigkeiten, um diese Sehnsüchte einzulösen. Erfahrungswerte von Jahrtausenden flossen in die ...
(ARD/WDR/MDR/ORF)

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Der Traum von ewiger Schönheit, das Bedürfnis nach einem guten Leben, der Wunsch, den Tod zu besiegen: Die großen Hochkulturen der Antike entwickelten ausgefeilte Fähigkeiten, um diese Sehnsüchte einzulösen. Erfahrungswerte von Jahrtausenden flossen in die Heilsysteme des alten Chinas, Indiens und Roms. Ihre Bedeutung wird durch die moderne Wissenschaft nach und nach wiederentdeckt. Für die dreiteilige Reihe über die Geschichte der Wellness in China, Indien und Rom haben sich die Wissenschaftsjournalisten Peter Bardehle und Kurt Langbein auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise gemacht: Sie suchten die Spuren der umfassenden Gesundheitskonzepte in den alten Kulturen.
China ist das Ziel der zweiten Reise. Die Spurensuche führt zu den historischen Wurzeln der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Unter Qin Shi Huang, dem ersten Kaiser von China, entstand vor 2.300 Jahren eine "Gesundheitsbibel", die bis heute Grundlage für die TCM-Ausbildung ist. In den alten Kaisergräbern wurden nicht nur die weltberühmten Terracotta-Soldaten entdeckt, sondern auch Akupunkturnadeln. Neben historischen Fakten liefert der Film wissenschaftliche Nachweise über die Wirksamkeit der Akupunktur. Besonders spektakulär ist die Erfolgsgeschichte des Beifußkrauts, das in der Chinesischen Medizin schon vor 2.000 Jahren eingesetzt wurde: Es ist vermutlich das beste Malariamittel der Welt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO setzt nach umfangreichen Studien all ihre Hoffnungen in die Pflanze.
(ARD/WDR/MDR/ORF)


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Entdecker der Wellness (3/3)

Das alte Indien

Film von Kurt Langbein und Peter Bardehle

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Der Traum von ewiger Schönheit, das Bedürfnis nach einem guten Leben, der Wunsch, den Tod zu besiegen: Die großen Hochkulturen der Antike entwickelten ausgefeilte Fähigkeiten, um diese Sehnsüchte einzulösen. Erfahrungswerte von Jahrtausenden flossen in die ...
(ARD/WDR/MDR/ORF)

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Der Traum von ewiger Schönheit, das Bedürfnis nach einem guten Leben, der Wunsch, den Tod zu besiegen: Die großen Hochkulturen der Antike entwickelten ausgefeilte Fähigkeiten, um diese Sehnsüchte einzulösen. Erfahrungswerte von Jahrtausenden flossen in die Heilsysteme des alten Chinas, Indiens und Roms. Ihre Bedeutung wird durch die moderne Wissenschaft nach und nach wiederentdeckt. Für die dreiteilige Reihe über die Geschichte der Wellness in China, Indien und Rom haben sich die Wissenschaftsjournalisten Peter Bardehle und Kurt Langbein auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise gemacht: Sie suchten die Spuren der umfassenden Gesundheitskonzepte in den alten Kulturen.
Die dritte Reise führt nach Indien. Dort konnten bereits vor 4.000 Jahren mit einem speziellen "Röntgen"-Verfahren Knochenbrüche und innere Krankheiten auf der Haut sichtbar gemacht werden. In Gujarat entdeckten Archäologen Nachweise für die Anfänge des Ayurveda. Die Erfolge der indischen Heilsysteme können mit modernen, wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen werden. Rätselhaft und unheimlich bleibt hingegen die Macht der Marma-Gurus, die mit ihrem Wissen über besonders empfindliche Körperstellen durch bloßes Handaufdrücken angeblich heilen oder töten können. Bis heute praktizieren solche Marma-Gurus in Indien. Ihren Vorgängern wurden unter der britischen Besatzungszeit die Hände abgehackt - aus Furcht vor ihren magischen Kräften.
(ARD/WDR/MDR/ORF)


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16:00

Die Schatzinsel

(Treasure Island)

Spielfilm, Spanien/Italien/Frankreich/BRD/

Großbritannien 1972

Darsteller:
Long John SilverOrson Welles
Jim HawkinsKim Burfield
Squire TrelawneyWalter Slezak
Kapitän SmollettRik Battaglia
Dr. LiveseyÁngel del Pozo
Billy BonesLionel Stander
u.a.
Regie: John Hough

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England, 1765: Der junge Jim Hawkins lebt bei seiner Mutter, die einen Gasthof an der Küste betreibt. Als eines Tages der alte Ex-Kapitän Billy Bones in der Herberge auftaucht, kommt es zu merkwürdigen Ereignissen: Bones bekommt Besuch von dem unheimlichen Seemann Blind ...
(ARD)

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England, 1765: Der junge Jim Hawkins lebt bei seiner Mutter, die einen Gasthof an der Küste betreibt. Als eines Tages der alte Ex-Kapitän Billy Bones in der Herberge auftaucht, kommt es zu merkwürdigen Ereignissen: Bones bekommt Besuch von dem unheimlichen Seemann Blind Pew - und stirbt noch in der gleichen Nacht unter fürchterlichen Angstzuständen. Kurz vor seinem Tod vertraut er Jim eine Landkarte an. Der Junge entkommt Pew und dessen Männern und sucht Rat und Hilfe bei dem Gutsherrn Trelawney und bei Dr. Livesey. Mit ihrer Hilfe findet er heraus, dass es sich bei der Karte um einen Lageplan handelt, der den Weg zum legendären Schatz des berüchtigten Piraten Flint weist. Das Trio besorgt ein Schiff, die "Hispaniola", stellt eine Crew zusammen und macht sich auf den Weg zu der "Schatzinsel", um Captain Flints versteckte Beute zu heben. Jim, Trelawney und Livesey ahnen jedoch nicht, dass einige der Mannschaftsmitglieder ebenfalls hinter dem Schatz her sind, allen voran der finstere Schiffskoch Long John Silver. Als Jim zufällig ein Gespräch Silvers belauscht und von der geplanten Meuterei erfährt, kann er Kapitän Smollett warnen. Bei der Insel angekommen, schickt Smollett Silver und dessen Männer unter einem Vorwand an Land und verschanzt sich mit der loyalen Crew an Bord der "Hispaniola". Jim, der mit Silver an Land gehen musste, flüchtet in den Dschungel, wo er auf den alten, verwirrten Ben Gunn trifft, einen ehemaligen Gefährten von Captain Flint.
Mit der Leinwandadaption von Robert Louis Stevenson berühmtem Klassiker "Die Schatzinsel" hat Regisseur John Hough einen packenden Abenteuerfilm für die ganze Familie inszeniert. In der Hauptrolle brilliert Leinwandlegende Orson Welles.
(ARD)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Das andere Servicemagazin

Thema: Kochen extrem

Moderation: Annabelle Mandeng

Erstausstrahlung

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Essen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen.
Das 3sat-Magazin "vivo" schaut Köchen in die Töpfe, die unter besonderen Umständen arbeiten. So zeigt "vivo", was Smutje Steve Heller erwartet, wenn er in seiner sechs Quadratmeter kleinen U-Bootküche Schnitzel ...

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Essen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen.
Das 3sat-Magazin "vivo" schaut Köchen in die Töpfe, die unter besonderen Umständen arbeiten. So zeigt "vivo", was Smutje Steve Heller erwartet, wenn er in seiner sechs Quadratmeter kleinen U-Bootküche Schnitzel für 40 Leute brät, und beobachtet Harald Wohlfahrt bei der Zubereitung eines Astromenüs: Im Auftrag der ESA schießt der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Spitzenkoch ab März 2009 seine Gerichte ins All. Das "vivo"-Porträt stellt Cornelia Poletto vor, die zu den wenigen Sterneköchinnen Deutschlands gehört. Sie wurde mit einem Michelin-Stern und 16 Gault-Millau-Punkten gewürdigt und erhielt 2006 den internationalen Eckart Witzigmann Preis als beste Nachwuchsköchin.


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18:00
16:9 Format

Freude ist schwere Arbeit

Orthodoxe Lebenskünstler in Israel

Film von Richard Chaim Schneider

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Sie sind orthodoxe Juden, tragen Bart, Kippa und Schläfenlocken, doch ihren Glauben zeigen sie mit spontanen Freudenfesten, Tanz und Gesang - mitten auf Straßenkreuzungen oder in spontanen Happenings im Zentrum großer Städte. Sie sind Anhänger des Rabbi Nachman von ...
(ARD/WDR)

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Sie sind orthodoxe Juden, tragen Bart, Kippa und Schläfenlocken, doch ihren Glauben zeigen sie mit spontanen Freudenfesten, Tanz und Gesang - mitten auf Straßenkreuzungen oder in spontanen Happenings im Zentrum großer Städte. Sie sind Anhänger des Rabbi Nachman von Bratzlaw (1772 - 1810), einer der größten und charismatischsten Rabbiner des osteuropäischen Judentums in Israel. Neben den fröhlichen orthodoxen Lebenskünstlern der klassischen Gemeinden gibt es die Gruppe der "Na-Nachs", genannt nach ihrem großen Vorbild, Rabbi Nachman. In Israel gelten sie als "Freaks", ähnlich "ausgeflippt" wie einst die Anhänger des Bhagwans. Sie nehmen die Lehre des Rabbis wörtlich und singen und tanzen den ganzen Tag. Sie fahren mit ihren Bussen durch die Städte und feiern bei 35 Grad Celsius stundenlang auf den Straßen zu selbstproduzierten Techno-Liedern mit religiösen Texten. Oder sie gehen allein in den Wald, um wie einst Rabbi Nachman, mit "Gott zu reden". Ihr Zentrum liegt in Safed, einer kleinen Stadt in Galiläa. Doch jedes Jahr zu Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahrsfest, fliegen sie wie Tausende andere Bratzlawer in die Ukraine, um am Grab von Rabbi Nachman in der Kleinstadt Uman Rosch Haschana zu verbringen. Zwischen sowjetischen Plattenbauten tanzen und singen und beten diese Chassidim - ein bizarres Bild und zugleich der Höhepunkt ihres jährlichen Lebenszyklus'.
Richard Chaim Schneider ist es gelungen, die sonst ausgesprochen kamerascheuen Orthodoxen in ihrem bunten Alltag in Israel und auf ihrer großen Pilgerreise zu begleiten.
(ARD/WDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Klatschtante mit Stil

Mit Hildegard Schwaninger am Zürcher Opernball

Reportage von Roland Huber

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Niemand gibt es zu, aber alle interessiert es kolossal: Wer mit wem und wer ohne wen in Zürichs High Society unterwegs ist. Und so gehört Hildegard Schwaningers Kolumne "Notizen zu Namen" im "Tages-Anzeiger" zu den meistgelesenen Zeilen in der Presse. Manch einer würde ...

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Niemand gibt es zu, aber alle interessiert es kolossal: Wer mit wem und wer ohne wen in Zürichs High Society unterwegs ist. Und so gehört Hildegard Schwaningers Kolumne "Notizen zu Namen" im "Tages-Anzeiger" zu den meistgelesenen Zeilen in der Presse. Manch einer würde viel bezahlen, wenn er auch in ihren Spalten erscheinen könnte. Die gebürtige Salzburgerin, die den Zürcherinnen und Zürchern seit 30 Jahren unter die Bettdecke schaut, behauptet, Klatsch sei "nicht einfach üble Nachrede, sondern eine Art Soziologie".
Reporter Roland Huber begleitet Hildegard Schwaninger zum Zürcher Opernball.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Biblische Genüsse

Eine kulinarische Reise durch

Israel mit Starkoch Wini Brugger

Film von Gerhard Rosska

Erstausstrahlung

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Pitabrot und Wiener Schnitzel, Humus und Apfelstrudel, Hammelreis und Wok-Gemüse - in der Küche hat Israel seine Probleme längst gelöst. Ganz unorthodox sitzen Araber und Juden an einem Tisch beim Palästinenser "Abu Shukri" in Jerusalem zusammen, in Tel Aviv treffen ...
(ORF/3sat)

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Pitabrot und Wiener Schnitzel, Humus und Apfelstrudel, Hammelreis und Wok-Gemüse - in der Küche hat Israel seine Probleme längst gelöst. Ganz unorthodox sitzen Araber und Juden an einem Tisch beim Palästinenser "Abu Shukri" in Jerusalem zusammen, in Tel Aviv treffen sich alle beim Chinesen. Streng orthodox sind nur der tiefe Süden und der hohe Norden: In der Wüste Negev versuchen Palästinenser, ihre Beduinen-Tradition zu bewahren und kochen den ganz "halal" geschlachteten Hammel im Zelt im Vorgarten. Am Fuß der Golan-Höhen bereiten ultra-orthodoxe Rabbiner ganz "koscher" den Tscholent zu und philosophieren über eine Welt, die ebenso harmonisch zusammenlebt wie Rindfleisch und Erdäpfel in ihrem Sabbat-Eintopf.
Mit einer kulinarischen Reise beweist Starkoch Wini Brugger, dass Weltoffenheit und Tradition kein Widerspruch sind, dass Juden und Araber mehr eint als trennt.
(ORF/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Händel

Orest

Oper von Georg Friedrich Händel

Darsteller:
OrestCharlotte Hellekant
HermioneValentina Farcas
IphigenieMaria Bengtsson
PyladesFinnur Bjarnason
ThoasJames Creswell
PhiloktetMaria Streijffert
Komische Oper Berlin, 2006
Libretto: Giovanni Gualberto Barlocci
Orchester: Komische Oper Berlin
Musikalische Leitung: Thomas Hengelbrock
Inszenierung: Sebastian Baumgarten
Fernsehregie: Andreas Morell

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Vom Mord an der eigenen Mutter traumatisiert, landet Orest auf Tauris. Dort hofft er, vor den Furien, die ihn verfolgen, Ruhe zu finden. Was er nicht weiß: Seine Schwester Iphigenie wird von Thoas, dem Herrscher der Insel, gezwungen, alle Fremden der Göttin Artemis zu ...

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Vom Mord an der eigenen Mutter traumatisiert, landet Orest auf Tauris. Dort hofft er, vor den Furien, die ihn verfolgen, Ruhe zu finden. Was er nicht weiß: Seine Schwester Iphigenie wird von Thoas, dem Herrscher der Insel, gezwungen, alle Fremden der Göttin Artemis zu opfern. Orest, seine Frau Hermione und sein bester Freund Pylades werden gefangen genommen. Statt Frieden zu finden, geraten alle Figuren in ein explosives Gefühlsgemisch aus Angst, Liebe und Begehren.
Georg Friedrich Händels 1734 uraufgeführtes Pasticcio vereint die schönsten Arien aus neun Opern des Komponisten. Als Pasticcio, zu deutsch Pastete, bezeichnet man Opern, deren Musik zum größten Teil aus bereits existierenden Werken stammt und zur Vertonung eines neuen Librettos zusammengestellt wird. Regisseur Sebastian Baumgarten und der musikalische Leiter Thomas Hengelbrock arbeiten die Aktualität des Stücks um den Muttermörder Orest heraus: Flucht, Fremdenhass und Diktatur sind die zentralen Problemfelder der aus der griechischen Mythologie entlehnten Handlung. Die archaischen und barbarischen Züge der Antike verdeutlicht die Inszenierung dabei genauso wie ihre Parallelen zur Gegenwart. Mit der Aktualität des Stoffs und der mitreißenden Musik auf höchstem Niveau wird Händels Modernität sinnlich erfahrbar.

3sat zeigt die Oper "Orest" zum 250. Todestag des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel am 14. April. Aus demselben Anlass folgen am Sonntag, 12. April, um 2.30 Uhr eine Aufführung von Händels Oratorium "Das Alexanderfest" aus dem Stift Melk 2001 sowie am Dienstag, 14. April, um 20.15 Uhr die Dokumentation "Händel - Der Film".


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22:30
Stereo-Ton16:9 Format

Joseph Roth

Hiob

nach dem Roman von Joseph Roth in einer Fassung von Koen

Tachelet

Darsteller:
Mendel SingerAndré Jung
Deborah, seine FrauHildegard Schmahl
Menuchim, sein SohnSylvana Krappatsch
Mirjam, seine TochterWiebke Puls
Schemarjah, sein SohnEdmund Telgenkämper
Groschel, MusikhändlerSteven Scharf
Jonas, sein Sohn/KosakeWalter Hess
Mac, Amerikaner/Skowronnek/
Schuhmacher Menkes, Bibelschreiber
Münchner Kammerspiele, 2009
Bühnenbild: Bert Neumann
Kostüme: Dorothee Curio
Musik: Paul Koek
Inszenierung: Johan Simons
Regie: Peter Schönhofer
Erstausstrahlung

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"Hiob", Joseph Roths berühmtester Roman, ist eine Familiensaga, beginnend in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Mendel Singers ältester Sohn folgt bereitwillig der Einberufung zum russischen Militär, der jüngere desertiert, wird von Schleusern und Schleppern außer ...

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"Hiob", Joseph Roths berühmtester Roman, ist eine Familiensaga, beginnend in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Mendel Singers ältester Sohn folgt bereitwillig der Einberufung zum russischen Militär, der jüngere desertiert, wird von Schleusern und Schleppern außer Landes gebracht und wandert nach Amerika aus. Um die Tochter, die sich allzu leichtfertig mit Kosaken einlässt, von solchem Umgang fern zu halten, folgt die Familie dem inzwischen erfolgreichen Sohn nach New York und lässt Menuchim, das behinderte jüngste Kind, zurück. Angekommen in der Neuen Welt, ereilt die Familie Schlag auf Schlag neues Unglück: Der eine Sohn fällt im Krieg, der andere gilt als vermisst, die Mutter stirbt aus Verzweiflung, die Tochter wird wahnsinnig. In einem zornigen Aufbegehren gegen Gott sagt sich Mendel Singer von seinem Glauben los. Doch dann kommt es zu einer wundersamen Wendung: Der zurückgelassene Sohn kommt gesund und als begnadeter Musiker und Dirigent nach New York und schließt seinen alten Vater in die Arme. Und Mendel "ruhte aus von der Schwere des Glücks und der Größe der Wunder".
Mit dem Wissen darüber, wie die Geschichte des 20. Jahrhunderts weiterging, ist es ein Glück zum Verzweifeln. Der niederländische Regisseur Johan Simons, der ab 2010 die Intendanz der Münchner Kammerspiele übernimmt, hat "Hiob" in einer Bearbeitung von Koen Tachelet auf die Bühne der Kammerspiele gebracht. Die Schauspieler bringen in Simons' bestechend kluger Arbeit den Überdruck unleidlicher Verhältnisse in den jeweils knappst möglichen Haltungen und Gesten zum Ausdruck. André Jung als Mendel macht den Abdruck sichtbar, den unfassbare Schicksalsschläge auf der Seele eines Menschen hinterlassen - und steht damit exemplarisch für das Leiden der gesamten Menschheit.

Im Rahmen des Joseph-Roth-Literaturschwerpunkts folgt am Sonntag, 12. April, um 11.00 Uhr die erste Folge des zweiteiligen Fernsehfilms "Tarabas".


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0:10
Zweikanal-Ton16:9 Format

Dunkle Wasser (12/13)

Krimiserie, Belgien 2002

Doppeltes Spiel

Darsteller:
Jana MeyerAntje De Boeck
Alexander VorlatJo De Meyere
Fährmann StanJan Decleir
Rob de LaetKoen De Bouw
Tobie VorlatPeter Seyenaeve
u.a.
Buch: Ward Hulselmans
Regie: Frank Van Mechelen

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Alexander Vorlat steht vor den Trümmern seines Lebens: Seine Frau Claudine ist ausgezogen und hat sämtliche Möbel mitgenommen. Die ersehnte hohe Subvention bleibt aus, und sein Sohn Tobie zwingt ihn dazu, mit seiner Unterschrift die Firma, das Haus und das Grundstück ...
(ARD/WDR)

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Alexander Vorlat steht vor den Trümmern seines Lebens: Seine Frau Claudine ist ausgezogen und hat sämtliche Möbel mitgenommen. Die ersehnte hohe Subvention bleibt aus, und sein Sohn Tobie zwingt ihn dazu, mit seiner Unterschrift die Firma, das Haus und das Grundstück an ihn zu übertragen. Vorlat hält vor den Arbeitern seine Abschiedsrede. Tobie, der Jana gegenüber vom Heiraten spricht, hat gleichzeitig wieder etwas mit seiner ehemaligen Verlobten Cathy angefangen. Er erweist sich seinem Vater an Raffiniertheit zunehmend als ebenbürtig. Jana erfährt, dass der Untersuchungsrichter einer Zivilklage gegen Vorlat keinerlei Chancen einräumt - zwischen Gerechtigkeit und Rechtssprechung liegen Welten.
Zwölfte Folge der preisgekrönten 13-teiligen Krimiserie "Dunkle Wasser".
(ARD/WDR)


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1:10
Zweikanal-Ton16:9 Format

Dunkle Wasser (13/13)

Krimiserie, Belgien 2002

Ein neuer Anfang

Darsteller:
Jana MeyerAntje De Boeck
Alexander VorlatJo De Meyere
Fährmann StanJan Decleir
Rob de LaetKoen De Bouw
Tobie VorlatPeter Seyenaeve
u.a.
Buch: Ward Hulselmans
Regie: Frank Van Mechelen

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Alexander Vorlat versucht, sein Leben neu zu ordnen, Fehler wieder gutzumachen: Er besucht Albert, seinen Vater, zu dem er seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr hatte. Der Vater verzeiht ihm. Wendy entschließt sich dazu, das Bordell zu verlassen und mit Vorlat zu leben. ...
(ARD/WDR)

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Alexander Vorlat versucht, sein Leben neu zu ordnen, Fehler wieder gutzumachen: Er besucht Albert, seinen Vater, zu dem er seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr hatte. Der Vater verzeiht ihm. Wendy entschließt sich dazu, das Bordell zu verlassen und mit Vorlat zu leben. Zufällig erfährt Jana, dass Tobie heimlich wieder mit seiner ehemaligen Verlobten Cathy zusammen ist: Die Frauen sprechen sich aus, Jana trennt sich schweren Herzens von Tobie. Tobie will als neuer Chef im Sägewerk durch Entlassungen - es trifft auch Lou und Pierre - und mithilfe von Subventionen die Konkurrenz vom Markt fegen. Alexanders Vater Albert stirbt allein in seiner Küche. Bei seinem Begräbnis findet Alexander Vorlat endlich die Kraft, Jana seine Schuld am Tod von Stan einzugestehen. Sie nimmt seine Bitte um Entschuldigung an. Einem Impuls folgend fährt Jana in die entlegene Waldregion, in der ihr Exfreund Rob arbeitet.
Letze Folge der preisgekrönten 13-teiligen Krimiserie "Dunkle Wasser".
(ARD/WDR)


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

das aktuelle sportstudio

Moderation: Katrin Müller-Hohenstein


Das Neueste aus dem Sport - mit Spielergebnissen, Bewertungen und Hintergrundgesprächen mit Spitzensportlern und Funktionären.


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3:20
Stereo-Ton

Queen: Live at Wembley Stadium

London, England, 1986

Regie: Gavin Taylor

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Freddie Mercury, John Deacon, Brian May und Roger Taylor sind seit 1972 Queen. Ihren Durchbruch schaffen sie Ende 1974 mit dem Hit "Killer Queen". 1975 führt Queen mit "Bohemian Rhapsody" neun Wochen lang die Hitparade in Großbritannien an, obwohl das ...

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Freddie Mercury, John Deacon, Brian May und Roger Taylor sind seit 1972 Queen. Ihren Durchbruch schaffen sie Ende 1974 mit dem Hit "Killer Queen". 1975 führt Queen mit "Bohemian Rhapsody" neun Wochen lang die Hitparade in Großbritannien an, obwohl das Sechs-Minuten-Stück mit seinem melodramatischen Kunstgesang und seinen harten Gitarrenriffs keineswegs hitparadentauglich komponiert war. Queen war und ist eine Hard-Rock-Formation mit einem starken künstlerischen Anspruch, großen Melodien und bombastischen Arrangements: "We are the Champions" ist das beste Beispiel dafür. Am 23. November 1991 bestätigt Freddy Mercury auf einer Pressekonferenz, dass er an der Immunschwächekrankheit Aids leide, nur einen Tag später stirbt der 45-Jährige im Schlaf an den Folgen einer Lungenentzündung. Zu seinem Gedenken organisieren die übrigen Bandmitglieder am Ostermontag 1992 im Londoner Wembley Stadion ein Tribute Concert zusammen mit Guns N' Roses, George Michael und Elton John. 72.000 Zuschauer im Wembley Stadion und rund 1,5 Milliarden an den Fernsehgeräten erleben das Spektakel weltweit. 1995 erscheint an Freddies Todestag mit "Made in Heaven" das vorerst letzte Queen-Album mit melancholischen Songs, die kurz vor seinem Tod entstanden. 2005 präsentieren Brian May und Roger Taylor dann einen neuen Sänger für die Band: Paul Rodgers nimmt den Platz am Mikro ein. Die Reaktionen der Fans sind gemischt, doch die Konzerte werden unter dem Titel "Return of the Champions" ein großer Erfolg. Zum Gedenken an Freddie Mercurys 60. Geburtstag finden am 5. September 2006 in vielen Städten Gedächtnispartys statt. Das Queen-Label EMI veröffentlicht das Frühwerk des Sängers auf der Solo-CD "Very Best of Freddie Mercury Solo". Zeitgleich erscheint die DVD "Lover of Life, Singer of Songs" mit einer zweistündigen Dokumentation über Mercurys bewegtes Leben.
3sat präsentiert Queen in einem Open-Air-Konzert von 1986 in der Londoner Wembley Arena mit ihren großen Hits.


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mike & The Mechanics & Paul Carrack:

Live at Shepherds Bush

London, England, 2004

Regie: Perry Joseph

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1985 gründen der Genesis-Gitarrist Mike Rutherford und die Sänger Paul Carrack und Paul Young die britische Rock-Pop-Band Mike & The Mechanics. Schon ein Jahr später werden die Singles "Silent Running" und "All I Need Is a Miracle" in den USA zum Erfolg. Der Hit ...

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1985 gründen der Genesis-Gitarrist Mike Rutherford und die Sänger Paul Carrack und Paul Young die britische Rock-Pop-Band Mike & The Mechanics. Schon ein Jahr später werden die Singles "Silent Running" und "All I Need Is a Miracle" in den USA zum Erfolg. Der Hit "The Living Years" vom zweiten Album macht die Band 1988 dann weltweit bekannt. Nach dem weniger erfolgreichen Album "Word of Mouth" aus dem Jahr 1991, schafft die Band 1995 mit den Hits "Another Cup of Coffee" und "Over My Shoulder" wieder den Sprung an die Spitze der internationalen Hitparaden. Mit dem Tod des Sängers Paul Young im Juli 2000 scheint das Ende von Mike & The Mechanics gekommen zu sein, da der zweite Sänger Paul Carrack inzwischen eine erfolgreiche Karriere als Solokünstler begonnen hat. Doch die Band hält zusammen, nennt sich nun Mike & The Mechanics feat. Paul Carrack und veröffentlicht 2004 das Album "Rewired". Es könnte das letzte Album gewesen sein, denn im November 2006 erklärt Paul Carrack in einem Interview, dass er kein weiteres Album mehr mit der Band aufnehmen will, weil er für sein eigenes Greatest-Hits-Album keine Songs von Mike & The Mechanics benutzen darf.
3sat präsentiert Mike & The Mechanics & Paul Carrack in einem Konzert aus dem Jahr 2004 im Londoner Club Shepherds Bush Empire mit den großen Hits der Band.


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5:00
Stereo-Ton16:9 Format

Wolf Maahn: Direkt ins Blut 2

Dierks-Studios in Stommeln, Deutschland 2007

Regie: Gerd F. Schultze

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Schon als Neunjähriger bastelt Wolf Maahn in seinem Münchner Kinderzimmer an eigenen Songs. Zwei Jahre später sieht er die Beatles live und gründet, inspiriert von den Pilzköpfen, seine erste Band X-Rays. Später wird er Sänger der deutschsprachigen Gruppe Foodband. ...

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Schon als Neunjähriger bastelt Wolf Maahn in seinem Münchner Kinderzimmer an eigenen Songs. Zwei Jahre später sieht er die Beatles live und gründet, inspiriert von den Pilzköpfen, seine erste Band X-Rays. Später wird er Sänger der deutschsprachigen Gruppe Foodband. Mit ihr veröffentlicht er Anfang der 1980er Jahre zwei Alben und tritt im Vorprogramm der Bob-Marley-Tour auf. Nach der Veröffentlichung seines Solodebüts "Deserteure" (1982) erhält er einen Plattenvertrag und veröffentlicht 1983 das zweite Album "Bisse und Küsse". Sein Experiment, der deutschen Rockmusik ein paar Rhythm-and-Blues-Elemente zu verpassen, geht auf, und Maahn entwickelt sich zu einem der erfolgreichsten deutschen Rocker. Das Album "Irgendwo in Deutschland" hält sich neun Monate lang in den Top 75, und als erste deutsche Band erhält Maahn 1985 eine Einladung zur legendären WDR-Rockpalast-Nacht. Lange vor seinem Benefiz-Open-Air "Rock For Bosnia" im Jahr 1996 stellt der Künstler bereits 1986 sein soziales Engagement mit dem Song "Tschernobyl" unter Beweis: Er spendet den Erlös der Platte für eine unabhängige Messstelle für Radioaktivität in Berlin. Doch die Radiostationen boykottieren den Song auf Grund seiner Kritik an der deutschen Atomindustrie. Im Jahresrhythmus veröffentlicht Wolf Maahn weitere Alben und begeistert seine Fans mit temperamentvollen Live-Konzerten. Im Dezember 1993 veröffentlicht er mit "Direkt ins Blut" das erste Unplugged-Album eines deutschen Künstlers, dessen Konzertvideo trotz deutscher Sprache in 164 Länder verkauft wird. 2001 nimmt Wolf Maahn an der Vorentscheidung zur Teilnahme am Eurovison Song Contest teil und verliert gegen Michelle. Es folgen weitere Alben und 2007 wird das Unplugged-Projekt fortgesetzt: "Direkt ins Blut 2" steht seit kurzem in den Plattenläden.
3sat präsentiert den sympathischen Liedermacher mit den Höhepunkten seines Unplugged-Konzerts "Direkt ins Blut 2" mit musikalischen Überraschungsgästen und seinen großen Hits.


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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