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Karfreitag - Freitag, 10. April
Programmwoche 15/2009
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6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Drillinge und dann ... (5/5)

Das Leben geht weiter

Doku-Serie von Sabine Brand und Caroline Goldie

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Alle zwei Wochen muss Natalie zur Chemotherapie in die Uniklinik. Kaum ist sie wieder zu Hause, holt sie der Alltag ein - Drillinge kennen keine Gnade. Aber so sehr ihre Kinder Natalie körperlich fordern, so gut ist es für sie, jetzt nicht zuviel Zeit zum Nachdenken zu ...
(ARD/SWR)

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Alle zwei Wochen muss Natalie zur Chemotherapie in die Uniklinik. Kaum ist sie wieder zu Hause, holt sie der Alltag ein - Drillinge kennen keine Gnade. Aber so sehr ihre Kinder Natalie körperlich fordern, so gut ist es für sie, jetzt nicht zuviel Zeit zum Nachdenken zu haben. Glücklicherweise verträgt Natalie die Therapie gut, aber die drängenden Fragen bleiben: Was werden die Kontrolluntersuchungen ergeben? Und dann, nach sechs Wochen, endlich die erlösende Botschaft: Die Chemo hat angeschlagen, die Tumore sind verschwunden. Natalie hat nicht viel Zeit, sich über die gute Nachricht zu freuen. Der Mageneingang von Luca muss gedehnt werden - er muss also wieder in die Klinik. Aber auch bei Ingrid läuft es nicht rund - obwohl sie mit Markus eine Auszeit von den Kindern genommen hat. Eine Depression holt sie ein, sie muss sich teilstationär behandeln lassen, um die Kinder kümmern sich die Großeltern. Die Taufe der drei Mädchen schafft sie nur mit Mühe. Wochen später ist Ingrid wieder richtig auf dem Damm. Auch für Natalie und Luca beginnen bessere Zeiten: Natalies Chemotherapie ist vorbei, Luca trinkt immer besser und macht insgesamt deutliche Fortschritte. Gründe genug für ein Sommerfest der beiden Drillingsfamilien - aber Ingrid kommt ohne Markus.
Zwei Frauen bekommen Drillinge. In derselben Stadt, in derselben Klinik, fast zur selben Zeit. Ein Jahr lang hat die fünfteilige Doku-Serie sie begleitet.
(ARD/SWR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Gartenparadiese in Bayern mit Ilse Neubauer (5/5)

Exotengärten

Film von Andrea Koeppler, Astrid Schwarzenberger
und Sabine Frühbuss

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In der fünfteiligen Reihe macht sich Ilse Neubauer mit Zug und Fahrrad auf in die bayerischen Landschaften, um stolze Gartenbesitzer zu treffen.
In der letzten Folge macht sich die Schauspielerin auf die Suche nach Exotengärten. Einen findet sie bei Augsburg, es ist ...
(ARD/BR)

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In der fünfteiligen Reihe macht sich Ilse Neubauer mit Zug und Fahrrad auf in die bayerischen Landschaften, um stolze Gartenbesitzer zu treffen.
In der letzten Folge macht sich die Schauspielerin auf die Suche nach Exotengärten. Einen findet sie bei Augsburg, es ist ein Palmengarten. Außerdem entdeckt sie, dass der Himalaja neuerdings direkt hinter Regensburg liegt.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)



9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton

Phänomen Karajan

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

Musikverein in Wien, 1985 - Karajan-Nachlass

Mit Kathryn Battle (Sopran) und José van Dam (Bass)

Chor: Singverein der Gesellschaft

Chor: der Musikfreunde
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Herbert von Karajan


(ORF)


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11:35
Stereo-Ton16:9 Format

Schöner reisen: Rom

Film von Thomas Knoglinger


Rom, die ewige Stadt, lockt mit ihrer lebendigen, Jahrtausende alten Geschichte jedes Jahr Unmengen von Besuchern an.
Thomas Knoglinger sieht sich in der italienischen Hauptstadt um. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem "Scherbenviertel".
(ORF)


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11:45
Stereo-Ton

Neapel, London, Wien

Eine Tournee des WDR Sinfonieorchesters Köln

mit Semyon Bychkov

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Seit 1997 leitet Semyon Bychkov das WDR Sinfonieorchester Köln. Der gebürtige Russe ist auf den Bühnen der großen Konzert- und Opernhäuser dieser Welt zu Hause. Mit seiner Ernennung zum Chefdirigenten konnte das Kölner Orchester seine Tourneetätigkeit deutlich ...
(ARD/WDR)

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Seit 1997 leitet Semyon Bychkov das WDR Sinfonieorchester Köln. Der gebürtige Russe ist auf den Bühnen der großen Konzert- und Opernhäuser dieser Welt zu Hause. Mit seiner Ernennung zum Chefdirigenten konnte das Kölner Orchester seine Tourneetätigkeit deutlich ausweiten. Es zählt heute zu den international renommierten Klangkörpern.
Der Film begleitet das Orchester auf einer Konzertreise durch Europa. Während der Tournee lernen sich die Musiker besser kennen und beschäftigen sich intensiv mit einem ausgewählten Repertoire, was auch für die Entwicklung des Orchesters sehr wertvoll ist. Auf dem Programm stehen unter anderem die 7. und die 10. Sinfonie von Dimitri Schostakowitsch sowie das Violinkonzert von Max Bruch.
(ARD/WDR)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Weg des Taifuns

Film von Michael Wolff und Michael Hänel

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Im Pazifik heißt ein Wirbelsturm Taifun: der große Wind. Er wütet mit der Energie mehrerer Atombomben. Die Geschichte aller bisherigen Taifune ist eine Geschichte voller Überraschungen. Kreisläufe schlagende Wolkenmassen von 1.000 Kilometern Durchmesser sind der ...
(ARD/RB)

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Im Pazifik heißt ein Wirbelsturm Taifun: der große Wind. Er wütet mit der Energie mehrerer Atombomben. Die Geschichte aller bisherigen Taifune ist eine Geschichte voller Überraschungen. Kreisläufe schlagende Wolkenmassen von 1.000 Kilometern Durchmesser sind der Alptraum aller Taifun-Vorhersager. Mithilfe von Supercomputern, Satelliten und Messflügen durch die Stürme ist es ihnen in den letzten 30 Jahren gelungen, wenigstens auf 150 Kilometer genau ihre Zugbahn zu bestimmen. Wie stark ein Sturm wird, welche Höchstgeschwindigkeit und welche Regenmassen er erzeugt, bleibt weiter ein Rätsel. Hitzig streiten die Forscher darüber, ob die Taifune durch den Klimawandel verstärkt werden. Eine wichtige Frage - leben doch jeden Sommer immerhin eine Milliarde Menschen im Bannkreis der Taifune.
Der Film von Michael Wolff und Michael Hänel zeigt die Entstehung, den Zug, das Wüten und die Folgen eines Taifuns. Außerdem dokumentiert der Film, wie Asiens Taifunforscher versuchen, das Phänomen zu erklären.
(ARD/RB)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

Wo ist Gott?

Altenberg - Mauthausen - Hartheim:

Gottesfinsternis im Werk von Herbert Friedl

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Das Spannungsfeld zwischen Kefermarkt mit seinem berühmten Flügelaltar und Mauthausen mit dem ehemaligen Konzentrationslager ist Lebensraum und Schaffenswelt des oberösterreichischen Malers und Grafikers Herbert Friedl, der 1943 in Unterweitersdorf im Mühlviertel ...
(ORF)

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Das Spannungsfeld zwischen Kefermarkt mit seinem berühmten Flügelaltar und Mauthausen mit dem ehemaligen Konzentrationslager ist Lebensraum und Schaffenswelt des oberösterreichischen Malers und Grafikers Herbert Friedl, der 1943 in Unterweitersdorf im Mühlviertel geboren wurde. Der prägende Mensch in Friedls Leben war seine Großmutter. In einer Gegend, in der sich auch Zivilisten an der Ermordung von entkommenen KZ-Häftlingen beteiligten, wies sie in den letzten Kriegstagen keinen einzigen Flüchtling aus dem Osten ab. In den Nachkriegsjahren brachten Briefe aus aller Welt den Dank der Geretteten in den kleinen Mühlviertler Hof. Schon als Kind erfuhr Friedl von seiner Großmutter, was sich in der Gegend zugetragen hat. Als Jugendlicher ist er mit dem eisernen Schweigen über die Verbrechen jener Zeit konfrontiert. Der Drang in ihm wächst, die Spuren des Leids freizulegen: Für den Kreuzweg, den er für die Pfarrkirche Altenberg gestaltete, verwendet Friedl Bretter und Balken aus dem KZ Mauthausen. Die Stationen symbolisieren den Leidensweg des Menschen Jesus, wenn auch auf höchst unkonventionelle Weise. Gebrochene Holzstücke in unterschiedlichen Anordnungen drücken "verurteilen", "stolpern", "tragen", "beistehen", "festnageln", "töten" aus.
Der Film stellt die Arbeit des Künstlers Herbert Friedl vor.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Liebe bis zum Tod

Spuren der Passion Christi

Film von Dorit Vaarning

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An verschiedenen Orten wie zum Beispiel in Rom und Wien, in Scheyern und Bamberg werden sogenannte Passionsreliquien aufbewahrt und verehrt: Splitter des Kreuzes Christi, Kreuzesnägel, Dornen der Dornenkrone, die heilige Lanze, die Geißelsäule, das Schweißtuch der ...
(ARD/BR)

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An verschiedenen Orten wie zum Beispiel in Rom und Wien, in Scheyern und Bamberg werden sogenannte Passionsreliquien aufbewahrt und verehrt: Splitter des Kreuzes Christi, Kreuzesnägel, Dornen der Dornenkrone, die heilige Lanze, die Geißelsäule, das Schweißtuch der Veronika und das Grabtuch von Turin. In der Geschichte des christlichen Abendlands spielen diese Berührungsreliquien Jesu als stumme Zeugen seines Leidens und Sterbens eine große Rolle. Die Frage ist allerdings: Sind diese Gegenstände überhaupt echt? Was erzählen sie über den Tod von Jesus? Was haben sie den Menschen heute noch zu sagen?
Der Film von Dorit Vaarning folgt den Spuren der Passion Christi und versucht, diese Fragen zu beantworten.
(ARD/BR)


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14:00

Auferstehung

Spielfilm, BRD/Italien/Frankreich 1958

Darsteller:
KatjuschaMyriam Bru
Fürst DmitrijHorst Buchholz
FedosiaEdith Mill
Marja PawlownaLea Massari
BriefträgerGünther Lüders
AgrafenaElisabeth Flickenschildt
u.a.
Regie: Rolf Hansen

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Der junge Fürst Dmitrij Iwanowitsch Nechljudow ist Geschworener vor Gericht und tief betroffen, als er in der Angeklagten Jekaterina Maslova die hübsche Katjuscha wiedererkennt. Sie wuchs auf dem Gut seiner Tanten auf, wo Dmitrij sie während eines Besuchs verführte und ...
(ARD)

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Der junge Fürst Dmitrij Iwanowitsch Nechljudow ist Geschworener vor Gericht und tief betroffen, als er in der Angeklagten Jekaterina Maslova die hübsche Katjuscha wiedererkennt. Sie wuchs auf dem Gut seiner Tanten auf, wo Dmitrij sie während eines Besuchs verführte und schnell wieder vergaß. Katjuscha wird beschuldigt, zusammen mit zwei Mitangeklagten den Kaufmann Smjelkow vergiftet zu haben. Um nicht über sie urteilen zu müssen, lässt der Fürst sich bei der entscheidenden Gerichtssitzung vertreten. Die junge Frau wird zu zwölf Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt, obwohl ihre Schuld gering ist. Erst zu diesem Zeitpunkt erfährt Dmitrij, dass Katjuscha seinerzeit ein Kind von ihm zur Welt brachte und sich nach dessen Tod verzweifelt der Prostitution ergab. Er begreift seine Schuld am Schicksal der jungen Frau und nutzt seine hohe gesellschaftliche Stellung, um ihr zu helfen, obwohl die meisten seiner Standesgenossen sich darüber mokieren. Als Katjuscha zusammen mit anderen Sträflingen und politischen Häftlingen den Weg nach Sibirien antreten muss, begleitet er den Gefangenentransport. Aus dem hochmütigen Aristokraten ist ein mitfühlender Mensch geworden, der sogar bereit ist, Katjuscha zu heiraten, um seine Schuld zu sühnen.
Leo Tolstois 1899 erschienener Roman "Auferstehung" bezieht seine Kraft aus dem Glaubensbekenntnis des russischen Dichters, der unter dem Widerspruch seiner religiös-sozialen Ideen und seiner Stellung als reicher Gutsbesitzer litt. Das Drehbuch schrieb Renato Castellani, der sich in seiner Heimat Italien schon vor der Blütezeit des Neorealismus mit einfühlsamen Literaturverfilmungen einen Namen als Regisseur gemacht hatte. Rolf Hansen betonte in seiner Inszenierung die melodramatischen Elemente des Stoffs, ohne dass Tolstois moralisches Anliegen darüber zu kurz kommt.
(ARD)


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Das Wunder von Vasia

Karfreitagsspiel in einem ligurischen Dorf

Film von Richard Blank

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Vasia, ein kleines ligurisches Bergdorf nahe San Remo, hat vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs regelmäßig sein Passionsspiel "La Tragedia" aufgeführt. Dann geriet das Spiel in Vergessenheit. 1997 wurde es zum ersten Mal nach dem Krieg wieder gezeigt. ...
(ARD/BR)

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Vasia, ein kleines ligurisches Bergdorf nahe San Remo, hat vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs regelmäßig sein Passionsspiel "La Tragedia" aufgeführt. Dann geriet das Spiel in Vergessenheit. 1997 wurde es zum ersten Mal nach dem Krieg wieder gezeigt. Der italienische Fernsehsender RAI und die Süddeutsche Zeitung berichteten euphorisch darüber.
Richard Blank begleitete 2005 die Vorbereitungen und die Aufführung des Karfreitagsspiels in Vasia.
(ARD/BR)


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16:30
VPS 16:25

Stereo-Ton16:9 Format

Zum Osterfest in die Taiga

Eine Reise ins Land der Verbannten

Film von Juri Rescheto

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Wenn die Glocken läuten, kommen sie alle: Jung und Alt, Akademiker und Arbeitslose. Der nächtliche Gang um die Kirche vereint das ganze Dorf. Nach vielen Jahrzehnten Kirchenverfolgung feiert Russland wieder Ostern. Auf einer abgelegenen Insel mitten in der Taiga bereiten ...
(ARD/WDR)

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Wenn die Glocken läuten, kommen sie alle: Jung und Alt, Akademiker und Arbeitslose. Der nächtliche Gang um die Kirche vereint das ganze Dorf. Nach vielen Jahrzehnten Kirchenverfolgung feiert Russland wieder Ostern. Auf einer abgelegenen Insel mitten in der Taiga bereiten sich die Sibirier auf dieses Fest vor, einen Monat lang. Mit strengen Ritualen, auserwählten Speisen und mystischen Bräuchen. Dort, wohin früher Millionen verbannt wurden, im kleinen Dorf Mogotschino bei Tomsk, leben heute Nonnen und Mönche in einem Kloster, dem wohl ungewöhnlichsten des Landes. Die anderen leben vor der Klostermauer und machen schon um zehn Uhr morgens ihre erste Wodkaflasche auf. Beide Welten könnten nicht unterschiedlicher sein, sie existieren in einem Paralleluniversum.
Einen Monat verbrachte Juri Rescheto, selbst in Sibirien groß geworden, auf der Insel Mogotschino. Es gelangen ihm sehr persönliche Einblicke in das Innenleben eines Gotteshauses und in die Wohnstuben der einfachen Russen - in eine Welt, die sonst verborgen bleibt.
(ARD/WDR)


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17:15
VPS 17:14

Stereo-Ton16:9 Format

Das Meer war aus Gold

Kunstreisen an der Ostsee

Film von Peter J. Harke

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Die berühmte Klosterruine Eldena bei Greifswald an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern ist das wohl berühmteste Motiv des romantischen Malers Caspar David Friedrich. Auch der Nationalpark Jasmund mit seinen Steilküsten, Kreidefelsen und dunklen Buchenwäldern war ...
(ARD/NDR)

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Die berühmte Klosterruine Eldena bei Greifswald an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern ist das wohl berühmteste Motiv des romantischen Malers Caspar David Friedrich. Auch der Nationalpark Jasmund mit seinen Steilküsten, Kreidefelsen und dunklen Buchenwäldern war ein Ort, den Romantiker gern aufsuchten, ebenso wie das Fischerörtchen Vitte unweit von Kap Arkona. Die größte Sammlung von Gemälden mit Rügener Motiven hängt in Schloss Ralswiek der Grafen Douglas, heute ein beliebtes Hotel über dem Großen Jasmunder Bodden. Das Besondere dort: Große Teile der Inneneinrichtung stammen aus der Werkstatt des bedeutenden Jugendstilkünstlers Henry van der Velde. In der Nähe von Putbus befindet sich eine Perle des norddeutschen Klassizismus, das Badehaus Goor. Von dort geht es weiter nach Loddin, Seedorf, Benz und Krummin auf Usedom, wo der deutsch-amerikanische Maler Lyonel Feininger viele Sommer verbrachte, um seine kubistischen Bilder und Aquarelle mit Küsten- und Schiffsmotiven zu malen. Oben im Norden von Usedom wohnte während der nationalsozialistischen Herrschaft, aber auch zu DDR-Zeiten, der Künstler Otto Niemeyer-Holstein, der sich mit seinem ganz persönlichen Stil der Landschaftsmalerei allen politischen Ansprüchen des jeweils herrschenden Regimes entzog. In den Depotkellern des Staatlichen Museums Schwerin befinden sich Werke des mecklenburgischen Naturalisten Carl Malchin, der außerhalb des Landes erst noch entdeckt werden muss.
Auf den Spuren dieser Künstler war Peter J. Harke an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Namibia - Die Rückkehr der Wüstenlöwen

Film von Owen Newman und Amanda Barrett

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Wüstenlöwen sind sicher die geheimnisvollsten Raubkatzen der Welt. Jahrhundertelang durchstreiften sie die einsame Dünenlandschaft und die schroffen Bergregionen entlang der Skelettküste Namibias. Doch vor mehr als zwei Jahrzehnten verschwanden die Könige der Wildnis ...
(ARD/WDR/NDR)

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Wüstenlöwen sind sicher die geheimnisvollsten Raubkatzen der Welt. Jahrhundertelang durchstreiften sie die einsame Dünenlandschaft und die schroffen Bergregionen entlang der Skelettküste Namibias. Doch vor mehr als zwei Jahrzehnten verschwanden die Könige der Wildnis und galten fortan als ausgestorben. Erst vor kurzem machte der Biologe Philip Stander eine sensationelle Entdeckung: Eine Handvoll Löwen hatte in einem abgelegenen Tal überlebt.
Der Film verfolgt, wie Philip Stander diese Tiere aufspürt und ihr Verhalten erforscht. Zum ersten Mal ist zu sehen, wie die Löwen ihre Beute jagen, um in der Wüste zu überleben. Stander machte noch eine weitere überraschende Entdeckung. Er hat herausgefunden, dass die Tiere sich anders verhalten als ihre Verwandten in der Savanne: Wüstenlöwen jagen meist am Tag, und der Nachwuchs eines Löwenmännchens wird nicht von Konkurrenten getötet - als ob die Katzen wüssten, dass in dieser extremen Umgebung jeder kleine Löwe wichtig für die Erhaltung der Art ist. Auch die Ursache für das einstige Verschwinden der ungewöhnlichen Löwen fand der Raubtierexperte: Schuld daran sind die Menschen. Um ihre Herden zu schützen, töteten sie die Raubkatzen. Jetzt versucht der Forscher, die Einheimischen davon zu überzeugen, die Tiere als Touristenattraktion am Leben zu lassen, um damit Geld zu verdienen. So hofft Stander, dass Namibias Wüstenlöwen eines Tages wieder die ganze Skelettküste in Besitz nehmen werden.
(ARD/WDR/NDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Happy Birthday Tel Aviv

Liebeserklärung an eine hundertjährige Stadt

Film von Gerd Helbig

Erstausstrahlung

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Welche Stadt kann schon ihre Geburtsstunde auf den Tag genau angeben? Tel Aviv! Die israelische Stadt wurde am 12. April 1909 gegründet. Belegt durch Urkunden und ein altes Foto, das Vertreter der 60 jüdischen Familien zeigt, die aus der Enge und Unbequemlichkeit der ...

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Welche Stadt kann schon ihre Geburtsstunde auf den Tag genau angeben? Tel Aviv! Die israelische Stadt wurde am 12. April 1909 gegründet. Belegt durch Urkunden und ein altes Foto, das Vertreter der 60 jüdischen Familien zeigt, die aus der Enge und Unbequemlichkeit der uralten Hafenstadt Jaffa ausbrachen, um Grundstücke am Meer zu erwerben. Noch heute versammeln sich die Nachkommen regelmäßig an einem Gedenkstein. Aus den Hütten am Strand wurden Hochhäuser, es begann der atemberaubende Aufstieg Tel Avivs. Heute ist die "weiße Stadt am Mittelmeer" eine lebendige, bunte, lebenslustige, kulturbeflissene, innovative, unterhaltsame Metropole. Es ist die erste rein zionistische Stadtgründung. Tel Aviv ist das Gegenstück zu Jerusalem. Prunkstück ist der fünf Kilometer lange Sandstrand mit seiner Promenade, die für die Jahrhundertfeier herausgeputzt wurde. Überhaupt haben die Stadtväter tief in die Tasche gegriffen, um Tel Aviv noch anziehender zu machen. Immer neue Glaspaläste schießen in die Höhe und bilden einen aufregenden Kontrast zu den "alten" Vierteln - wie dem fast dörflichen Neve Zedek - und zur Bauhaus-Kultur. Die 4.000 Bauhaus-Gebäude aus den 1930er Jahren sind jetzt Tel Avivs größter Schatz und UN-Weltkulturerbe. Erbaut wurden sie von Architekten, die von den Nazis vertrieben wurde. Liebevoll restauriert ist auch die alte Bahnstation Jaffa, von der vor 100 Jahren die Züge nach Jerusalem und Kairo abfuhren. Auch das 4.000 Jahre alte Jaffa ist zu neuem Leben erwacht. Es wurde von Tel Aviv eingemeindet. Deshalb heißt es jetzt auf allen Verkehrsschildern Tel Aviv-Yafo. Jaffa - so sagen die Araber - hat aber seine Distanz und seinen eigenen Charakter bewahrt. Heute ist die Altstadt auf dem Weg zu einem attraktiven Touristenzentrum - allerdings auf Kosten der Araber, die es einst bewohnten.
In Gerd Helbigs Film sprechen Einwohner Tel Avivs über ihre Stadt.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Geheimakte Jesus

Die Evangelien der Ketzer

Film von Jens-Peter Behrend

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Als vor 20 Jahren ein ägyptischer Händler dem internationalen Kunsthandel eine jahrtausendealte Schriftensammlung anbietet, ahnen Experten, dass sich dahinter eine Sensation verbirgt. Eins der Manuskripte trägt nämlich den Titel: "Das Judas-Evangelium". Zehn Millionen ...

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Als vor 20 Jahren ein ägyptischer Händler dem internationalen Kunsthandel eine jahrtausendealte Schriftensammlung anbietet, ahnen Experten, dass sich dahinter eine Sensation verbirgt. Eins der Manuskripte trägt nämlich den Titel: "Das Judas-Evangelium". Zehn Millionen Dollar verlangt der Ägypter - eine Summe, die keiner aufbringen kann. Die Verkaufsgeschäfte, die zwischen Kairo, der Schweiz und den USA hin und her gehen, scheinen dem Szenario eines Krimis entnommen zu sein: Betrug, Zahlungen von Schmiergeldern und Raub. Am Ende erwirbt eine wohlhabende Stiftung das mittlerweile in Tausende von Fragmenten zerfallene Manuskript. Heute wird es in der Schweiz in mühseliger Detailarbeit rekonstruiert.
Der Film von Jens-Peter Behrend wirft anhand der sensationellen Funde in Ägypten Licht auf die Frühzeit des Christentums und stellt unser Wissen vom "historischen" Jesus in Frage.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Requiem

Aufzeichnung aus dem Hohen Dom zu Köln, 8.4.2009

Solisten: Marco Blaauw (Trompete), Ulrich Löffler
(Klavier), Ruth Ziesak (Sopran) und
Winfried Bönig (Orgel)

Chor: Choralschola des Kölner Domcho

Orchester: musikFabrik
Musikalische Leitung: Eberhard Metternich
Musikalische Leitung: Emilio Pomárico
Erstausstrahlung

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Unter dem Signum "Requiem" veranstaltete der WDR gemeinsam mit der Kunststiftung NRW, der Stadt Köln und dem Domkapitel ein Konzert im Kölner Dom. Im Zentrum standen dabei die gregorianischen Requiem-Vertonungen des Mittelalters in Verbindung mit dem Requiem von Hans ...
(ARD/WDR/3sat)

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Unter dem Signum "Requiem" veranstaltete der WDR gemeinsam mit der Kunststiftung NRW, der Stadt Köln und dem Domkapitel ein Konzert im Kölner Dom. Im Zentrum standen dabei die gregorianischen Requiem-Vertonungen des Mittelalters in Verbindung mit dem Requiem von Hans Werner Henze aus den Jahren 1990 bis1992. Damit wurde ein Bogen über 800 Jahre geschlagen, der durch die strenge liturgische Form des Liber Usualis zusammengehalten wird. Zusätzlich erklang Musik von Claudio Monteverdi, Giovanni Batista Pergolesi und Johann Sebastian Bach. Es musizierten die Choralschola am Kölner Dom unter der Leitung von Eberhard Metternich, das auf zeitgenössische Musik spezialisierte Ensemble musikFabrik unter Emilio Pomarico sowie die Sopranistin Christina Landshamer und der Organist Winfried Bönig.
3sat zeigt eine Aufzeichnung des Konzerts aus dem Kölner Dom.
(ARD/WDR/3sat)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der Kölner Dom

Film von Josef Becker

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Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom den Typus der hochgotischen Kathedrale am reinsten und vollkommensten. Nur wenige große Bauten sind in allen Teilen so einheitlich ausgeführt wie er, und das trotz einer Bauzeit von 632 Jahren. Von 1248 bis ...
(ARD/SWR)

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Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom den Typus der hochgotischen Kathedrale am reinsten und vollkommensten. Nur wenige große Bauten sind in allen Teilen so einheitlich ausgeführt wie er, und das trotz einer Bauzeit von 632 Jahren. Von 1248 bis 1560 mühten sich die mittelalterlichen Meister um das riesige Werk, das sie schließlich nur zur Hälfte fertigstellen konnten. Doch schon damals prägte der Dom mit seiner eigenwilligen, unvollendeten Gestalt das Bild der Stadt. Anfang des 19. Jahrhunderts sorgte die romantische Begeisterung für das Mittelalter und für den "deutschen Stil" - wofür man die Gotik hielt - für neuen Schwung. 1818 fand man die Originalzeichnungen für die Westfassade des Doms wieder, und 1842 wurde der Bau endlich fortgesetzt. 1880 wurde der Dom in Gegenwart Kaiser Wilhelms I. geweiht. Mit den 156 Meter hohen Türmen war der Dom, der den Schrein mit den Gebeinen der Heiligen Drei Könige beherbergt das damals höchste Bauwerk der Welt. Er ist bis heute eine der größten Kirchen der Christenheit und das geliebte Wahrzeichen der Stadt.
Der Film von Josef Becker stellt den Kölner Dom vor.
(ARD/SWR)


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22:25

Joseph Roth

Hiob (3/3)

Fernsehfilm, BRD/Österreich 1977

Darsteller:
Mendel SingerGünter Mack
Deborah SingerMartha Wallner
MiriamDespina Pajanou
SchemarjahLudwig Hirsch
JonasErnst Cohen
u.a.
nach dem Roman von: Joseph Roth

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Mendel Singer hat seine beiden Söhne im Weltkrieg verloren, seine Frau starb aus Gram darüber. Als schließlich seine Tochter Miriam wahnsinnig wird, ist seine Kraft zu dulden und zu glauben erschöpft. Aus Demut und Frömmigkeit werden Rebellion und Trotz. Er schwört ...
(ORF)

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Mendel Singer hat seine beiden Söhne im Weltkrieg verloren, seine Frau starb aus Gram darüber. Als schließlich seine Tochter Miriam wahnsinnig wird, ist seine Kraft zu dulden und zu glauben erschöpft. Aus Demut und Frömmigkeit werden Rebellion und Trotz. Er schwört Gott ab, betet von nun an nicht mehr und lebt still, ein wenig wunderlich, von seinen jüdischen Freunden unterstützt, in deren Mitte dahin. Doch jetzt, da er an Gott verzweifelt, wird ihm die Gnade des Herrn zuteil. Die Prophezeiung des Wunderrabbis, der einst gemeint hatte, dass Mendels kranker Menuchim Sohn gesund würde, erfüllt sich: Als begabter Komponist und Dirigent Alexej Kossak bereist Menuchim Amerika: Ständig auf der Suche nach seinem Vater, trifft er Mendel schließlich beim Osterfest im Haus des Musikalienhändlers Skowronnik und nimmt ihn zu sich.
Letzter Teil des dreiteiligen Films nach dem gleichnamigen Roman von Joseph Roth.

Als nächsten Beitrag des Literaturschwerpunkts anlässlich des 70. Todestags von Joseph Roth zeigt 3sat am Samstag, 11. April, um 22.30 Uhr das Theaterstück "Hiob" nach dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers.
(ORF)


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23:55
Zweikanal-Ton16:9 Format

Dunkle Wasser (9/13)

Krimiserie, Belgien 2002

Plötzliche Wende

Darsteller:
Jana MeyerAntje De Boeck
Alexander VorlatJo De Meyere
Fährmann StanJan Decleir
Rob de LaetKoen De Bouw
Tobie VorlatPeter Seyenaeve
u.a.
Buch: Ward Hulselmans
Regie: Mark De Geest

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Jana hat den Verdacht, dass Herman etwas mit dem Mord an den Kindern zu tun hat. In einem Gespräch mit dessen Frau erfährt sie, dass Herman - selbst Opfer eines Pädophilen - die beiden Jungen betrunken gemacht und sie missbraucht hat. Jana informiert den ...
(ARD/WDR)

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Jana hat den Verdacht, dass Herman etwas mit dem Mord an den Kindern zu tun hat. In einem Gespräch mit dessen Frau erfährt sie, dass Herman - selbst Opfer eines Pädophilen - die beiden Jungen betrunken gemacht und sie missbraucht hat. Jana informiert den Untersuchungsrichter, Herman wird verhaftet. Deprimiert stellt Jana den Fährbetrieb ein und kehrt nach Antwerpen zurück. Nachdem ihre Scheckkarte gestohlen wurde und sie ihr ganzes Geld verloren hat, arbeitet sie als Kellnerin in einer Kneipe. Alexander Vorlat und der Prostituierten Wendy wird klar, dass beide mehr als nur der Sex verbindet. Eines Tages will Vorlat Wendy zu sich holen. Noch aber wird die gesellschaftliche Form weitgehend gewahrt, und so feiert die Familie Vorlat die Verlobung von Cathy und Tobias im großen Stil.
Neunte Folge der 13-teiligen Krimiserie "Dunkle Wasser".

Im Anschluss, ab 0.40 Uhr, zeigt 3sat zwei weitere Folgen der 13-teiligen Krimiserie "Dunkle Wasser".
(ARD/WDR)


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0:40
Zweikanal-Ton16:9 Format

Dunkle Wasser (10/13)

Krimiserie, Belgien 2002

Neue Verbündete

Darsteller:
Jana MeyerAntje De Boeck
Alexander VorlatJo De Meyere
Fährmann StanJan Decleir
Rob de LaetKoen De Bouw
Tobie VorlatPeter Seyenaeve
u.a.
Buch: Ward Hulselmans
Regie: Mark De Geest

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Jana beschließt, die Fähre als Alteisen zu verkaufen: Aber auf dem Weg mit dem Schiff nach Antwerpen erinnert sie sich so intensiv an ihren Pflegevater, dass sie umkehrt. Sie nimmt den Fährbetrieb wieder auf. Eines Tages erhält sie einen anonymen Brief mit der ...
(ARD/WDR)

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Jana beschließt, die Fähre als Alteisen zu verkaufen: Aber auf dem Weg mit dem Schiff nach Antwerpen erinnert sie sich so intensiv an ihren Pflegevater, dass sie umkehrt. Sie nimmt den Fährbetrieb wieder auf. Eines Tages erhält sie einen anonymen Brief mit der Information, dass an Vorlats Händen das Blut von zwei kleinen Mädchen klebe. Die dazu gehörende Ortsbeschreibung ist identisch mit dem Motiv auf einem Gemälde in Stans Schlafzimmer. Jana spricht mit Tobie über diesen Brief, die beiden kommen sich näher. Tobie bittet Jana um ihre Hilfe, damit er nicht so wird wie sein Vater. Alexander Vorlat bleibt geschäftlich vom Pech verfolgt: Ein wichtiger Kunde springt ab, und die Umweltbehörde macht ihm zu schaffen.
Zehnte Folge der 13-teiligen Krimiserie "Dunkle Wasser".
(ARD/WDR)


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1:30
Zweikanal-Ton16:9 Format

Dunkle Wasser (11/13)

Krimiserie, Belgien 2002

Stans Geheimnis

Darsteller:
Jana MeyerAntje De Boeck
Alexander VorlatJo De Meyere
Fährmann StanJan Decleir
Rob de LaetKoen De Bouw
Tobie VorlatPeter Seyenaeve
u.a.
Buch: Ward Hulselmans
Regie: Frank Van Mechelen

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Frau Van der Meersch, eine resolute Dame von der Umweltbehörde, konfrontiert Alexander Vorlat mit der Tatsache, dass seine Firma Grundwasser und Böden verseucht hat. Es werden enorme Kosten entstehen. Vorlat spekuliert darauf, dass Eric Van Brabant, der Vater von Tobies ...
(ARD/WDR)

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Frau Van der Meersch, eine resolute Dame von der Umweltbehörde, konfrontiert Alexander Vorlat mit der Tatsache, dass seine Firma Grundwasser und Böden verseucht hat. Es werden enorme Kosten entstehen. Vorlat spekuliert darauf, dass Eric Van Brabant, der Vater von Tobies Verlobter Cathy, staatliche Gelder in Millionenhöhe für ihn besorgt. Aber es sieht nicht gut aus: Tobie, sehr verliebt in Jana, trennt sich von Cathy. Inzwischen kommt durch den anonymen Brief, den Jana erhalten hatte, die ganze, schreckliche Wahrheit ans Licht. Jana deckt die verhängnisvolle Verbindung zwischen der irren "Madame Charette", ihrem Stiefvater und Alexander Vorlat auf.
Elfte Folge der 13-teiligen Krimiserie "Dunkle Wasser".

Die letzten beiden Folgen der 13-teiligen Krimiserie "Dunkle Wasser" zeigt 3sat am Samstag, 11. April, ab 0.10 Uhr.
(ARD/WDR)


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2:20

Der Fall Serrano

(Mort d'un pourri)

Spielfilm, Frankreich 1977

Darsteller:
XavierAlain Delon
ValerieOrnella Muti
ChrisStéphane Audran
PhilippeMaurice Ronet
MädchenMireille Darc
TonskiKlaus Kinski
LucienDaniel Ceccaldi
InspektorMichel Aumont
u.a.
Regie: Georges Lautner

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Der Abgeordnete Philippe Dubaye gesteht seinem Freund Xavier den Mord an dem Politiker und Immobilien-Magnaten Serrano. In einem Streit hat er ihn erschlagen, da dieser ihn unter Drohungen zum Rücktritt von seinem Mandat gezwungen hat. Serrano hatte über Jahre hinweg ...

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Der Abgeordnete Philippe Dubaye gesteht seinem Freund Xavier den Mord an dem Politiker und Immobilien-Magnaten Serrano. In einem Streit hat er ihn erschlagen, da dieser ihn unter Drohungen zum Rücktritt von seinem Mandat gezwungen hat. Serrano hatte über Jahre hinweg lückenlose Dossiers über Politiker, darunter auch Philippe, angelegt, die viele einflussreiche Menschen der Korruption überführen. Es stellt sich heraus, dass Philippe diese Akten an sich genommen hat. Als es Xavier gelingt, in den Besitz der brisanten Papiere zu gelangen, löst er damit eine Kette von blutigen Morden aus, denen diejenigen zum Opfer fallen, bei denen die Dossiers vermutet werden. Als Philippe ermordet wird, will Xavier den Täter finden. Er zieht im Alleingang gegen eine skrupellose Bande einflussreicher Industrieller und konservativer Politiker zu Felde und findet sich in einem übermächtigen System von Korruption und Verbrechen wieder. Er und Philippes Geliebte Valerie werden zur Zielscheibe etlicher Angriffe.
Als Regisseur und Drehbuchautor hat George Lautner mit "Der Fall Serrano" einen fesselnden Polit-Krimi mit leicht zynischem Unterton inszeniert. In seinem Drehbuch stützt er sich nicht nur auf den zugrundeliegenden Roman von Raf Vallet, sondern auch auf authentische Ereignisse des Falls Briglie. Der Politiker De Briglie wurde 1976 erschossen. Obwohl der Täter gefasst wurde, blieben die Hintergründe des Mords ungeklärt. In der Hauptrolle brilliert Alain Delon als Xavier. Delon versteht es, die Problematik der Figur in ihrem aussichtlosen Kampf in einem Netz aus Korruption darzustellen.


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4:20

Ein Mann rechnet ab

(The Human Factor)

Spielfilm, USA 1975

Darsteller:
John KinsdaleGeorge Kennedy
Mike McAllisterJohn Mills
Dr. LupoRaf Vallone
General FullerArthur Franz
JaniceRita Tushingham
u.a.
Regie: Edward Dmytryk

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Der Computerspezialist der NATO John Kinsdale kommt vom Einkaufen zurück in sein Haus in Neapel, wo ihn eine gespenstige Kulisse erwartet: Sein Haus ist umlagert von Polizei und Krankenwagen. Seine Frau und die drei Kinder wurden Opfer eines brutalen Mordanschlags. Als ...

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Der Computerspezialist der NATO John Kinsdale kommt vom Einkaufen zurück in sein Haus in Neapel, wo ihn eine gespenstige Kulisse erwartet: Sein Haus ist umlagert von Polizei und Krankenwagen. Seine Frau und die drei Kinder wurden Opfer eines brutalen Mordanschlags. Als Kinsdale den ersten Schock überwunden hat, klinkt er sich auf eigene Faust in die Ermittlungen ein und will die Tat gnadenlos rächen. Als ein weiteres gleichgeartetes Verbrechen geschieht, wird eine Terroristengruppe ausgemacht, die durch ihre mörderischen Aktionen vom US-Präsidenten die Freilassung einiger in Europa inhaftierter Terroristen erzwingen will. Mit Hilfe seiner Computerkenntnisse und der Unterstützung seines Kollegen Mike weiß Kinsdale die Täter einzukreisen und Mann für Mann zu liquidieren. Alle Mahnungen seiner Kollegen, zur Ahndung des Massakers Polizei und Justiz einzuschalten, weist der von unauslöschlichem Hass erfüllte Rächer schroff zurück.
Regisseur Edward Dmytryk schuf mit dem Thriller "Ein Mann rechnet ab" einen überaus spannenden, harten Actionfilm vor einem fiktiven politischen Hintergrund. George Kennedy spielt einen Mann, dessen ganze Familie brutal ermordet wird und der daraufhin den falschen Weg einschlägt und in blindem Hass die Selbstjustiz bis zum bitteren Ende durchführt. Damit knüpft der Film an die Thematik des erfolgreichen Spielfilms "Ein Mann sieht rot" mit Charles Bronson aus dem Jahr 1974 an.


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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