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Dezember 2017
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Sonntag, 22. März
Programmwoche 13/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Jesuitenstationen in und um Córdoba, Argentinien

(Wh.)


(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Elisabeth Bronfen: Glanz und Elend des Geldes -

Die Ökonomisierung der Fantasien

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In der amerikanischen Filmkomödie "Blondinen bevorzugt" (1953) von Howard Hawks verkörpert Marilyn Monroe eine Erotisierung des Geldes, die in den 1980er Jahren von Madonna - wesentlich ironischer und gebrochener - aufgegriffen wird. Im Umfeld des Börsenkrachs entstehen ...
(ARD/SWR)

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In der amerikanischen Filmkomödie "Blondinen bevorzugt" (1953) von Howard Hawks verkörpert Marilyn Monroe eine Erotisierung des Geldes, die in den 1980er Jahren von Madonna - wesentlich ironischer und gebrochener - aufgegriffen wird. Im Umfeld des Börsenkrachs entstehen in den 1980er Jahren auch Bücher und Filme wie "Wall Street" (1987), in denen die Ökonomisierung unserer Kultur sowie der "homo oeconomicus" kritisch beleuchtet werden. 20 Jahre später fragt die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen, was aus diesen Fantasien im Mainstream-Kino, das als Seismograf unserer zeitgenössischen Kultur verstanden werden kann, geworden ist.
Elisabeth Bronfen ist Buchautorin und lehrt Anglistik an der Universität Zürich.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (167)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Johannes R. Becher (2)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ismail Kadare über Albtraum und Poesie

Gespräch mit Roger de Weck

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Ismail Kadare ist einer der Großen der Weltliteratur, Kandidat für den Nobelpreis und kommt aus Albanien. In dem kleinen Land herrschte bis in die 1980er Jahre eine der brutalsten Diktaturen Europas. Der Totalitarismus ist vorbei, die Wunden bleiben. Ismail Kadare hat ...

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Ismail Kadare ist einer der Großen der Weltliteratur, Kandidat für den Nobelpreis und kommt aus Albanien. In dem kleinen Land herrschte bis in die 1980er Jahre eine der brutalsten Diktaturen Europas. Der Totalitarismus ist vorbei, die Wunden bleiben. Ismail Kadare hat Meisterwerke wie "Der General der toten Armee" und "Chronik in Stein" geschrieben. Ein Dissident war er nicht - sondern ein Schriftsteller, der sich in den Dienst seines Werks stellte, der seine Literatur nicht beschädigen lassen wollte - und sei es um den Preis der Zugeständnisse an das erbarmungslose Regime. Ein Umstand, der den Autor von Weltrang auch zu einem vielfach attackierten Autor von Weltrang macht.
Ein Gespräch über Diktatur und Literatur, über die allgegenwärtige Angst und das Gift des Totalitarismus. Die Fragen stellt Roger de Weck.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Sarah Kuttner

und Bodo Kirchhoff

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"Eine Depression ist ein fucking event" - so fängt Sarah Kuttners Roman "Mängelexemplar" an. Die Moderatorin erzählt amüsant, locker und informativ von etwas, das sich zunächst wie Liebeskummer anfühlt - und dann zur langjährigen Therapiekarriere führt. Auch Bodo ...
(ARD/SWR)

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"Eine Depression ist ein fucking event" - so fängt Sarah Kuttners Roman "Mängelexemplar" an. Die Moderatorin erzählt amüsant, locker und informativ von etwas, das sich zunächst wie Liebeskummer anfühlt - und dann zur langjährigen Therapiekarriere führt. Auch Bodo Kirchhoffs Held in "Erinnerungen an meinen Porsche" braucht Hilfe: Ein Aktienhändler und überzeugter Macho liegt, durch seine Freundin schwer am Penis verletzt, in einem Sanatorium im Schwarzwald und erinnert sich an seine Frauen. Um ihn herum frisst die Rezession das Vermögen der besseren Kreise. Als Schriftsteller ist Bodo Kirchhoff Vollprofi - und so hat er bis wenige Wochen vor der Drucklegung an einem Buch gearbeitet, das scheinbar groschenromanreif, darüber hinaus aber ein erster literarischer Kommentar zur weltweiten Finanzkrise ist.
Die Autoren sind zu Gast bei Felicitas von Lovenberg.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Gast: Ralf Schlatter, Kabarettist und Autor

Moderation: Iris Radisch


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Iris Radisch diskutiert das "Literaturclub"-Team in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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12:00
Zweikanal-Ton16:9 Format

Claude Chalhoub - Singing on the Violin

Film von Boris Penth

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Der libanesische Violinist und Komponist Claude Chalhoub wird 1974 als eines von elf Kindern in einer christlichen Familie in einem kleinen Dorf im Libanon geboren. Fast jeder aus der Familie spielt ein Instrument. Als der Bürgerkrieg eskaliert, ziehen die Chalhoubs nach ...
(ARD/WDR)

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Der libanesische Violinist und Komponist Claude Chalhoub wird 1974 als eines von elf Kindern in einer christlichen Familie in einem kleinen Dorf im Libanon geboren. Fast jeder aus der Familie spielt ein Instrument. Als der Bürgerkrieg eskaliert, ziehen die Chalhoubs nach Beirut. Lange Zeit kann Claude die Schule nicht besuchen und kaum noch auf die Straße gehen. Er bringt sich das Geigenspiel im heimischen Keller selbst bei, während draußen Granaten einschlagen und Gewehrsalven rattern. Die mühevolle Selbstaneignung weckt bei Claude Chalhoub den Wunsch, ein professioneller Geiger zu werden. Dem Autodidakten gelingt es, einen derart hohen akademischen Standard zu erreichen, dass er mit 18 Jahren ein Stipendium erhält. Es erlaubt ihm, sein in Beirut begonnenes Studium in London fortzusetzen. 1999 wird der Dirigent Daniel Barenboim auf ihn aufmerksam und lädt ihn nach Weimar ein. Das "West Eastern Divan Orchestra" hat sich der Förderung junger Musiker aus Palästina, Jordanien, Libanon, dem mittleren Osten und Deutschland verschrieben. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, gemeinsam zu studieren und sich durch ihre Musik auszudrücken - auch als ein kulturpolitisches Symbol der Zusammenarbeit zwischen Christen, Juden und Muslimen. Barenboim überträgt Chalhoub die Position des Konzertmeisters. Während eines Kammerkonzerts begeistert Chalhoub das Publikum mit seiner improvisierten Musik derart, dass er einen Vertrag für sein erstes Album bekommt.
Der Film porträtiert den Musiker Claude Chalhoub, dessen musikalische Entwicklung tief geprägt ist durch die Geschichte seines Landes. Er zeigt ihn in seiner Heimatstadt Beirut, im Gespräch und in Konzertausschnitten bei der Arbeit. Da Chalhoubs Musik Elemente der arabischen und der westlichen Kultur enthält, hat der Film auch die Begegnung dieser Kulturen zum Thema.
(ARD/WDR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Buenos Aires zwischen Leidenschaft und Melancholie

Das Seelenleben einer extravaganten Stadt

Film von Carsten Thurau

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Buenos Aires ist die zweitgrößte Metropole Südamerikas. In der argentinischen Hauptstadt leben zehn Millionen Menschen, die meisten von ihnen sind Nachfahren von europäischen Einwanderern. Sie nennen sich Porteños, "die Menschen am Hafen". Buenos Aires wurde für ...

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Buenos Aires ist die zweitgrößte Metropole Südamerikas. In der argentinischen Hauptstadt leben zehn Millionen Menschen, die meisten von ihnen sind Nachfahren von europäischen Einwanderern. Sie nennen sich Porteños, "die Menschen am Hafen". Buenos Aires wurde für Unzählige von ihnen zu einer neuen Heimat, aber sie fühlen und denken wie Europäer. Mitunter kommen sie nicht zurecht mit der schwierigen Suche nach der eigenen Identität. Wohl auch deshalb gibt es in Buenos Aires so viele Psychologen und Therapeuten wie in New York. Ein Stadtviertel heißt in Anlehnung an den Erfinder der Psychoanalyse sogar "Vila Freud".
In der Reportage "Buenos Aires zwischen Leidenschaft und Melancholie" ist Carsten Thurau mit dem Taxi unterwegs in der argentinischen Hauptstadt. Der 61-jährige Taxifahrer Nicolás Hidalgo, der seit 35 Jahren über die großen Avenidas und kleinen Straßen fährt und das Seelenleben und die Eigenarten seiner Fahrgäste bestens kennt, führt durch die Metropole. Unter anderem macht er im Stadtteil Palermo Viejo Halt, in dem zahlreiche Designer ihre Boutiquen eröffnet haben - darunter auch die 27-jährige New Yorkerin Amanda Knauer. Die Reportage zeigt aber auch die Not der Tausenden, die abends in die Innenstadt strömen und im Müll nach Papier und Verwertbarem suchen, die sogenannten Cartoneros. Wie schmerzhaft die Aufarbeitung der eigenen Geschichte ist, die Zeit der blutigen Militärdiktatur, schildert Enrique Funkman. Er wurde in der berüchtigten Militärschule ESMA inhaftiert und gefoltert.


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14:15
Videotext Untertitel

Diese Drombuschs (11/12)

Die manipulierte Chance

Darsteller:
Siegfried DrombuschHans-Peter Korff
Vera DrombuschWitta Pohl
Onkel LudwigGünter Strack
Oma DrombuschGrete Wurm
ChrisMick Werup
MarionSabine Kaack
ThomiEicke Hagen Schweikhardt
Tina ReiboldMarion Kracht
Frau WerbelhoffJane Tilden
u.a.
Buch: Robert Stromberger
Regie: Claus Peter Witt

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Siegfried Drombuschs Zusammenbruch ist folgenreich: Noch einmal an einem Herzinfarkt vorbeigekommen, muss er sein Leben grundlegend ändern, Belastungen abbauen und sich auf das Wesentliche beschränken. Noch während er im Krankenhaus liegt, beginnt Vera, die Konsequenzen ...

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Siegfried Drombuschs Zusammenbruch ist folgenreich: Noch einmal an einem Herzinfarkt vorbeigekommen, muss er sein Leben grundlegend ändern, Belastungen abbauen und sich auf das Wesentliche beschränken. Noch während er im Krankenhaus liegt, beginnt Vera, die Konsequenzen zu ziehen: Sie kündigt den Vertrag mit dem Tea-House, und den mit dem Tabak-Shop lässt sie erst gar nicht in Kraft treten. Darüber hinaus reduziert sie jeden Ausstattungsluxus auf ein bescheidenes Maß, um so die Baukosten zu senken. Chris hat seine Schwester Marion vom Bahnhof abgeholt und sie zusammen mit ihrem Sohn Daniel in die alte Mühle gebracht. Dort steht Mutter Vera nach der ersten Freude über das Wiedersehen fassungslos ihrem Enkel gegenüber. Onkel Ludwig hat seinen Entschluss, auszuziehen, rückgängig gemacht, weil er jetzt wirklich gebraucht wird. In der Absicht, etwas Gutes zu tun, berichtet er Siegfried im Krankenhaus tröstend, wie prächtig Vera aus allen Verträgen herausgekommen sei. Ludwig merkt nicht, was er damit anrichtet. Allein zurückgeblieben, fühlt sich Vater Siegfried entmündigt und fällt in ein Stimmungstief, aus dem er nur durch eine Überraschung wieder herausfindet.
Elfte Folge der beliebten deutschen Familienserie von Robert Stromberger.


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15:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Dhole - der böse rote Hund

Film von Andrea Rüthlein und Udo A. Zimmermann

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Einst weitverbreitet in Russland, China, Malaysia und Indonesien, findet man Dholes oder Rothunde heute fast nur noch in Indien. Aber auch dort sind sie sehr gefährdet, denn da in Indien allein in den letzten 20 Jahren mehr als vier Millionen Hektar Wald abgeholzt wurden, ...
(ARD/BR)

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Einst weitverbreitet in Russland, China, Malaysia und Indonesien, findet man Dholes oder Rothunde heute fast nur noch in Indien. Aber auch dort sind sie sehr gefährdet, denn da in Indien allein in den letzten 20 Jahren mehr als vier Millionen Hektar Wald abgeholzt wurden, bleibt für den Waldbewohner kaum Lebensraum. Bis vor nicht allzu langer Zeit wurde der Dohle erbarmungslos vom Menschen gejagt oder vergiftet. In Südindiens Periyar-Nationalpark hat Arun Venkataraman die Tiere jahrelang beobachtet. Er ist einer der wenigen Forscher, die ganz nah an den heimlichen Jäger herangekommen sind. Er entdeckte faszinierende Details im Sozialleben einer Rothundgruppe: Alle Mitglieder beteiligen sich an der Aufzucht der Kleinen, Babysitting ist selbstverständlich. Gejagt wird nur, wenn Hunger aufkommt, und von den Resten der Beute profitieren viele andere Bewohner im Periyar-Nationalpark.
Andrea Rüthlein und Udo A. Zimmermann haben die scheuen Tieren im Dschungel von Periyar beobachtet.
(ARD/BR)



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16:35
Stereo-Ton16:9 Format

neues ...

... aus der digitalen Welt

Themen: Musik im Netz, Grimme Online Award: Die heiße Phase

beginnt u.a.

Moderation: Yve Fehring
Erstausstrahlung

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Der weltweite Umsatz mit digitalen Musik-Downloads steigt kontinuierlich. Musik im Netz scheint die Zukunft zu sein, doch wie wird sie sich entwickeln? Noch kommen auf einen legal erworbenen Song 20 illegale, meldete die Internationale Föderation der Phonographischen ...

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Der weltweite Umsatz mit digitalen Musik-Downloads steigt kontinuierlich. Musik im Netz scheint die Zukunft zu sein, doch wie wird sie sich entwickeln? Noch kommen auf einen legal erworbenen Song 20 illegale, meldete die Internationale Föderation der Phonographischen Industrie kürzlich.
"neues ... aus der digitalen Welt" stellt Ideen, Visionen und Projekte rund um Musik im Digitalzeitalter vor. Außerdem begleitet "neues ..." die Nominierungskommission des Grimme Online Award bei ihrer ersten Sitzung und stellt eine Internetseite vor, deren Macher auf eine Auszeichnung hoffen.


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17:05
Stereo-Ton16:9 Format

Überleben in eisiger Kälte

Wie Tiere dem Winter trotzen

Film von Klaus Huber und Erich Pröll

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Tiere erweisen sich im Winter als Überlebenskünstler. Mit raffinierten Strategien wappnen sie sich gegen Schnee und niedrige Temperaturen. Reptilien erstarren in der Kälte, Insektenlarven überleben im Boden, Frösche im Schlamm, Eichhörnchen legen Vorratskammern an ...
(ORF)

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Tiere erweisen sich im Winter als Überlebenskünstler. Mit raffinierten Strategien wappnen sie sich gegen Schnee und niedrige Temperaturen. Reptilien erstarren in der Kälte, Insektenlarven überleben im Boden, Frösche im Schlamm, Eichhörnchen legen Vorratskammern an und wachen nur zum Fressen aus der Winterruhe auf. Andere verschlafen die ganze Kälteperiode, so wie Murmeltiere, oder übersiedeln, wie Zugvögel, gleich in wärmere Gegenden. Wer dableibt, frisst sich einen Winterspeck an, zieht das dickere Winterfell an oder färbt sein Kleid weiß - zum Schutz vor Feinden wie auch vor der Kälte. Die Anpassungsfähigsten haben im Lauf der Evolution gelernt, auch längeren Frostperioden erfolgreich zu trotzen: Viele setzen die Körpertemperatur herab, Rotwild etwa um nicht weniger als 25 Prozent, fressen weniger und beschränken ihre Aktivitäten auf das Nötigste. So sparen sie Energie. Werden sie nicht aufgeschreckt und zur Flucht gezwungen, sind sie auch für harte Winter gut gerüstet.
Die Dokumentation von Klaus Huber und Erich Pröll zeigt eindrucksvolle Aufnahmen von Tieren im harten Überlebenskampf im Winter. Sie gehen aber auch der Frage nach, wie es Zootieren geht, die aus anderen Erdteilen und Klimazonen stammen.
(ORF)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Ein Tag Serengeti

Moderation: Anke Neuzerling

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Im Serengeti-Park in Hodenhagen leben in großen Gehegen Tiere aus allen Kontinenten, nicht nur aus der Serengeti. Die Besucher können mit ihrem eigenen Auto durch die Gehege fahren und dabei Löwen, Tiger und Affen aus nächster Nähe erleben. Zoodirektor Fabrizio Sepe ...

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Im Serengeti-Park in Hodenhagen leben in großen Gehegen Tiere aus allen Kontinenten, nicht nur aus der Serengeti. Die Besucher können mit ihrem eigenen Auto durch die Gehege fahren und dabei Löwen, Tiger und Affen aus nächster Nähe erleben. Zoodirektor Fabrizio Sepe nimmt sich höchstpersönlich eines Findelkinds an: Flippi, ein junges Känguru, wurde von seiner Mutter verstoßen.
Anke Neuzerling springt als Tagesmutter für Flippi ein. Sie begegnet unter anderem einer Schwarzbärenfamilie, findet heraus, wie Paviane ein Straußenei aufbekommen, und geht mit Dr. Michael Boehr auf Visite zu den weißen Tigern.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

Gerichtsreporter berichten

Themen: Mein Parkplatz!!! u.a.

Moderation: Bernd-Ulrich Haagen

Erstausstrahlung

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Der Kampf um Parkplätze tobt täglich in Deutschland. Doch nicht nur auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen wird um Lücken gestritten und werden Falschparker abgeschleppt: Immer öfter stellen Autofahrer ihre Fahrzeuge auch auf privaten Stellplätzen und in ...

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Der Kampf um Parkplätze tobt täglich in Deutschland. Doch nicht nur auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen wird um Lücken gestritten und werden Falschparker abgeschleppt: Immer öfter stellen Autofahrer ihre Fahrzeuge auch auf privaten Stellplätzen und in Einfahrten ab. Welche Rechte haben die Eigentümer in einem solchen Fall? Dürfen sie Falschparker abschleppen lassen, und wer zahlt?
"Recht brisant" zeigt, wie teuer dies werden kann und gibt Tipps, wie man sich gegen Abschleppabzocker erfolgreich zur Wehr setzt.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Holleins Vulcania

Eine Architekturreise zum Mittelpunkt der Erde

Film von Paulus Manker

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Eines der beeindruckendsten Architekturvorhaben Europas hat der österreichische Architekt Hans Hollein, Jahrgang 1934, in St.-Ours-les-Roches in der französischen Auvergne realisiert: Sein sogenanntes Vulkanmuseum, das fantastische Einsichten ins Erdinnere bietet. Das ...
(ORF)

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Eines der beeindruckendsten Architekturvorhaben Europas hat der österreichische Architekt Hans Hollein, Jahrgang 1934, in St.-Ours-les-Roches in der französischen Auvergne realisiert: Sein sogenanntes Vulkanmuseum, das fantastische Einsichten ins Erdinnere bietet. Das Haus - in seiner äußeren Form einem Vulkan nachempfunden - ist großteils unterirdisch, mitten in einen Lavastrom hineingebaut. Die Tiefen des Magmagesteins sollen den Eindruck von Enge und Dunkelheit, aber auch die Fruchtbarkeit der Erde und das atavistische Gefühl der Geborgenheit in einer Höhle vermitteln. Kilometerweit von der Zivilisation entfernt, bietet das Museum einen Rundblick auf die erloschenen Auvergne-Vulkane.
Der Wiener Schauspieler und Regisseur Paulus Manker stellt das einzigartige Bauwerk vor.

3sat zeigt die Dokumentation "Holleins Vulcania" anlässlich des 75. Geburtstags des Architekten Hans Hollein am 30. März.
(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Westöstliche Diwan-Geschichten

Auf den Spuren des Joseph Freiherrn von Hammer-Purgstall

Film von Regina Strassegger

Erstausstrahlung

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Johann Wolfgang von Goethes "West-östlicher Divan" wurde von den Werken des mittelalterlichen, persischen Dichters Hafis inspiriert. Der Orient-Liebhaber Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall (1774 - 1856) lieferte die Übersetzung.
Ilija Trojanow, der literarische ...
(ORF/3sat)

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Johann Wolfgang von Goethes "West-östlicher Divan" wurde von den Werken des mittelalterlichen, persischen Dichters Hafis inspiriert. Der Orient-Liebhaber Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall (1774 - 1856) lieferte die Übersetzung.
Ilija Trojanow, der literarische "Weltensammler", Navid Kermani, der deutsch-persische Intellektuelle, sowie Philipp Hammer-Purgstall, der Ururenkel des Freiherrn begeben sich auf die Spuren des Orientalisten Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall, der vom österreichischen Hof beauftragt wurde, nach den vollständigen Erzählungen von 1.001 Nacht zu fahnden und sie zu übersetzen. Den westöstlichen Exkursen in den Orient der Vergangenheit folgen aktuelle Diskurse der Gegenwart. So fragt das Trio: Ist der Orient eine Erfindung des Westens, eine Projektionsfläche eskapistischer, eurozentristischer Fantasien, die mit dem realen Orient nichts gemein haben? Mit welcher Sprach- sowie Kulturkompetenz wurde übersetzt, weitervermittelt? Welchen Status hat der Kulturimperialismus heute? Auf welcher Augenhöhe fand und findet der westöstliche Kulturaustausch, der christlich-moslemische Dialog statt?
(ORF/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Chinas wilder Westen

Film von Jochen Gräbert

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Auf einer 5.000 Kilometer langen Bahnreise vom buddhistischen Tibet ins Land der islamischen Uiguren präsentiert sich Chinas Westen auf unterschiedlichste Weise: die Tradition auf der einen, die Vergnügungen der neuen Mittelschicht Chinas auf der anderen Seite. ...
(ARD/NDR)

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Auf einer 5.000 Kilometer langen Bahnreise vom buddhistischen Tibet ins Land der islamischen Uiguren präsentiert sich Chinas Westen auf unterschiedlichste Weise: die Tradition auf der einen, die Vergnügungen der neuen Mittelschicht Chinas auf der anderen Seite.
Jochen Gräbert reist durch die unermesslichen Weiten Chinas. Die Reise beginnt in Lhasa, dem einstigen Regierungssitz des Dalai Lama. Mit der neuen Tibetbahn geht es zunächst auf das tibetische Hochplateau, in die Welt der Yak-Hirten, und dann hinunter in die Wüste Gobi, bis an den Gelben Fluss, die Lebensader Nordchinas. Endpunkt ist die alte Handelsstadt Kashgar. Dort, an der Nahtstelle zwischen Ost- und Zentralasien, ist das turkmenische Volk der Uiguren zu Hause. Die Menschen, denen Gräbert begegnet, leben unter Extrembedingungen. Der tibetische Postbote zum Beispiel, der Briefe und Zeitungen in abgelegene Klöster und Bergdörfer auf über 5.000 Metern Höhe bringen muss, oder die uigurischen Bauern, die der Mondlandschaft um Turpan dank eines jahrtausendealten unterirdischen Bewässerungssystems die süßesten Weintrauben Chinas abtrotzen. Die Exotik des Westens lockt neben Touristen vor allem Chinesen an, die mit steigendem Wohlstand beginnen, ihr eigenes Land zu erkunden: In Lhasa stürmen jährlich zwei Millionen Besucher den Potala-Palast, in der Provinz Gansu vergnügt sich Chinas neue Mittelschicht beim Rodeln in den Sanddünen.
(ARD/NDR)


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21:15
Stereo-Ton

Gesichter Asiens

Wenn die Götter reden könnten

Geheimnisvolle Riten im Himalaja

Film von Armin-Paul Hampel

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Neun Monate lang hat der junge Mönch Zawang in einer engen Zelle meditiert, er hat versucht, das Wort Gottes zu vernehmen und vor allem - seine Botschaften zu verstehen. Für Zawang und einen weiteren jungen Glaubensbruder gehört das "Orakel von Mato" - die Weissagung ...
(ARD/MDR)

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Neun Monate lang hat der junge Mönch Zawang in einer engen Zelle meditiert, er hat versucht, das Wort Gottes zu vernehmen und vor allem - seine Botschaften zu verstehen. Für Zawang und einen weiteren jungen Glaubensbruder gehört das "Orakel von Mato" - die Weissagung des göttlichen Willens an die Gläubigen - zu einer dreijährigen Ausbildung, die sie der Erkenntnis der Erleuchtung Buddhas näherbringen soll. Nun, beim großen Mato-Orakel, wollen Tausende von Gläubigen wissen, ob die jungen Mönche die Sprache der Götter wirklich verstanden haben.
Armin-Paul Hampel ist in den Bergen des Himalajas religiösen Riten auf der Spur.
(ARD/MDR)


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21:40
Stereo-Ton16:9 Format

Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez

Die Geschichte des ersten gefallenen US-Soldaten im Irak

Film von Heidi Specogna

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José Antonio Gutierrez war einer von 300.000 Soldaten, die die US-Armee in den Irak-Krieg geschickt hat. Wenige Stunden nach Kriegsbeginn ist sein Foto um die Welt gegangen: Er war der erste tote Soldat auf amerikanischer Seite, der in diesem Krieg ums Leben kam. Er starb ...

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José Antonio Gutierrez war einer von 300.000 Soldaten, die die US-Armee in den Irak-Krieg geschickt hat. Wenige Stunden nach Kriegsbeginn ist sein Foto um die Welt gegangen: Er war der erste tote Soldat auf amerikanischer Seite, der in diesem Krieg ums Leben kam. Er starb durch "Friendly Fire", durch seine eigenen Kameraden also. Gekämpft hat er als sogenannter Green Card Soldier - einer von etwa 32.000 Ausländern und Emigranten, die in den Reihen der US-Armee für ihr fremdes Vaterland kämpfen.
Auf der Suche nach den Bildern und Geschichten dieses Lebens begibt sich der Film auf die Spuren von José Antonio Gutierrez - von Guatemala über Mexiko in die USA. Die Erzähler sind die Menschen, die ihn gekannt haben: seine Freunde von der Straße, die Sozialarbeiter im Waisenhaus, seine Schwester, die amerikanische Pflegefamilie, schließlich die Kameraden bei den US-Marines im Camp Pendleton. Die Erzähler im Film sind aber auch jene Menschen, die sich tagtäglich dem endlosen Strom der Emigranten anschließen, mit nichts anderem im Gepäck als ihrer Arbeitskraft und der Bereitschaft, für eine kleine Chance auf Zukunft ihrer Heimat und Familie für immer den Rücken zu kehren. José Antonio Gutierrez' Geschichte ist nicht die eines Abenteurers. Es ist die Geschichte vom Versuch zu überleben. "Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez" erhielt den Schweizer Filmpreis als bester Dokumentarfilm, eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis LOLA und den Adolf-Grimme-Preis 2008.


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23:10
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Ein rätselhafter Mord

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
GrabertGünther Schramm
HeinesReinhard Glemnitz
KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Frau BassmannMaria Wimmer
HeymannManfred Seipold
Frau SchöneEva-Ingeborg Scholz
Hanni SchöneHansi Jochmann
Rotraut SchallDonata Höffer
Wilfried KaiserBruno Dietrich
Dr. WiegandDieter Borsche
Regie: Wolfgang Staudte

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Auf offener Straße ist ein Student hinterrücks erschossen worden. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei am Tatort ergeben, dass der tödliche Schuss nur aus einem ganz bestimmten Haus gekommen sein kann. Kommissar Keller und seine Assistenten nehmen sofort sämtliche ...

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Auf offener Straße ist ein Student hinterrücks erschossen worden. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei am Tatort ergeben, dass der tödliche Schuss nur aus einem ganz bestimmten Haus gekommen sein kann. Kommissar Keller und seine Assistenten nehmen sofort sämtliche Bewohner des Hauses ins Verhör. Sie geraten in einen Sumpf von Verdächtigungen und Lügen. Nur mit Mühe gelingt es dem Team, die Mauer der Feindseligkeiten zu durchbrechen.
Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Joseph Haydn: Te Deum

für Fürst Nikolaus Esterhazy C-Dur HOB 23


(ORF)


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0:10
Stereo-TonVideotext Untertitel

Am Anfang war die Unterhose

(In principio erano le mutande)

Spielfilm, Italien 1998

Darsteller:
ImmaTeresa Saponangelo
GinaStefania Rocca
MicheleBebo Storti
TascaFilippo Timi
MarcoPao Pei Andreoli
MatteoLuis Molteni
Regie: Anna Negri

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Imma und Gina leben in Genua und sind seit ihrer Kindheit die besten Freundinnen. Ihren Unterhalt verdienen sie mit Gelegenheitsjobs - mal im Nachtklub, mal als Käseverkäuferin. Eigentlich aber sind sie ständig auf der Suche nach der großen, wahren Liebe. So verliebt ...

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Imma und Gina leben in Genua und sind seit ihrer Kindheit die besten Freundinnen. Ihren Unterhalt verdienen sie mit Gelegenheitsjobs - mal im Nachtklub, mal als Käseverkäuferin. Eigentlich aber sind sie ständig auf der Suche nach der großen, wahren Liebe. So verliebt sich Gina in einen Jazzmusiker, der sie bald unsanft abwimmelt. Wenig später findet sie aber in einem Fernfahrer die Liebe ihres Lebens. Nach einem Unfall verliebt sich Imma in den Feuerwehrmann Michele, der sie gerettet hat. Fortan provoziert sie Brandunfälle, um ihm möglichst oft nah zu sein. Während er sich nach Sizilien dienstverpflichten lässt, erfährt Imma, dass sie ein Kind von Michele erwartet. Doch der Versuch, ihn zurückzuholen, misslingt. Schon hat sie sich mit dem Schicksal einer alleinerziehenden Mutter abgefunden, als Michele doch wieder auftaucht und um Immas Hand anhält.
Die kurzweilige und erotische italienische Komödie "Am Anfang war die Unterhose" basiert lose auf dem Roman von Rossana Campo.


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1:35

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:05
VPS 02:04

Stereo-Ton16:9 Format

Joseph Haydn: "Meine Sprache versteht man durch

die ganze Welt"

(Wh.)


(ORF/3sat)



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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.