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Freitag, 27. Februar
Programmwoche 09/2009
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6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Auf den Spuren der Dinosaurier

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
In dieser Folge berichtet Felix Heidinger von der Entwicklungsgeschichte der Tiere auf der Erde. Die bekanntesten ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
In dieser Folge berichtet Felix Heidinger von der Entwicklungsgeschichte der Tiere auf der Erde. Die bekanntesten ausgestorbenen Tiere sind die Dinosaurier. Sie lebten vor rund 250 Millionen Jahren auf der Erde. In ihren besten Zeiten erreichten die Saurier gigantische Körpergrößen: Der räuberische Tyrannosaurus Rex wurde 15 Meter lang und fünf Meter hoch, der Prontosaurus erreichte gar eine Länge von 30 Metern und wog 60 Tonnen, obwohl er ein Pflanzenfresser war. Neben diesen Großechsen konnten sich die Säugetiere nur schwer entwickeln. Die meisten waren klein wie Mäuse und führten ein Leben im Schutze der Nacht. Doch eines hatten die kleinen Säugetiere den Dinos voraus: ein wärmendes Fellkleid und eine gleichbleibende Körpertemperatur von circa 37 Grad Celsius. Und als die Dinos ausstarben, gewannen die Säugetiere die Oberhand und entwickelten sich zu den vielfältigen Arten, wie man sie heute kennt: So entstanden zum Beispiel Affen, Antilopen, Bären, Elefanten und Tiger.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton

Willi wills wissen

Wer wacht am Berg?

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In dieser Folge begleitet Willi die ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In dieser Folge begleitet Willi die Bergwacht bei ihrer Arbeit. Pulverschnee und Sonnenschein treiben nicht nur die Wintersportler auf die Pisten, sondern auch die Bergwacht. Willi ist mit Hermann und Michel unterwegs, sie steigen auf das Nebelhorn im Allgäu. Denn um die Wintersportler vor Lawinen zu schützen, müssen die beiden "Bergwachtler" vorsorglich ein Schneebrett absprengen. Um auf tatsächliche Lawinenunglücke vorbereitet zu sein, üben die Teams der Bergwacht das Aufspüren Verschütteter. Peilgeräte und Suchhunde sind bei der Ausrüstung das wichtigste. Willi ist dabei, als Alexandra sich in einem extra aufgeschütteten Schneefeld in einer gut getarnten Höhle eingraben lässt. Bald hat Schäferhund Jake "die Verschüttete" aufgespürt. Da düsen Nina und Hannes auf einem Motorschlitten der Bergwacht an. Eine Skifahrerin hat sich das Knie verletzt. Willi hilft mit, ihr Bein zu schienen und sie sicher und warm in den Rettungsschlitten zu packen.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
16:9 FormatVideotext Untertitel

Stolperstein

Wenn Phantasie das Licht ersetzt

Film von Brigitte Hausner

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Douglas Yates errang als Baritonsänger den "National Council Award" an der Metropolitan Opera in New York. Heute, mit 40, unterrichtet er Nachwuchstenöre, Sopranistinnen und gesangsbegabte Kinder. Ein Augenleiden ließ den erfolgreichen Bariton Douglas Yates nahezu ...
(ARD/BR)

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Douglas Yates errang als Baritonsänger den "National Council Award" an der Metropolitan Opera in New York. Heute, mit 40, unterrichtet er Nachwuchstenöre, Sopranistinnen und gesangsbegabte Kinder. Ein Augenleiden ließ den erfolgreichen Bariton Douglas Yates nahezu erblinden. Den Traum von der ganz großen Karriere an der Oper aber hat er im Grunde seines Herzens nie aufgegeben, doch der Amerikaner, der heute in Franken lebt, muss sich erst wieder erneut seinen festen Platz in der Musikwelt erobern. Yates ist immer für einen Scherz zu haben, und auf die Musik angesprochen, gerät er umgehend ins Schwärmen. Dabei wirkt der Texaner durch und durch unprätentiös und natürlich - eine Art, mit der er auch spielend das Vertrauen von Kindern gewinnt. Eine ganze Gruppe von Kindern zu unterrichten, ist für den Sänger allerdings Neuland. Zwischen acht und 14 Jahren sind die Buben und Mädchen, die an der Musikakademie in Hammelburg mit ihm zusammen Mozarts Zauberflöte erarbeiten.
Brigitte Hausner porträtiert den Bariton. In Gesprächen blickt er zurück auf seine Kindheit, sein Elternhaus und seine Jugendzeit. Die Musik der Romantiker Schubert, Schumann, Brahms, Ravel und Richard Strauß, aber auch George Gershwin liegen Douglas Yates besonders am Herzen. Ganz wichtig sind für ihn auch Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, so schnell lässt er sich nichts aus der Hand nehmen, nicht einmal seinen Umzug in Fürth.
(ARD/BR)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ein schräger Vogel auf der Flucht

Reportage von Christian Lipp

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Erich Schlatter, in Schaffhausen stadtbekannt, saß fast vier Jahre lang im Gefängnis und in der geschlossenen Psychiatrie. Vor einem Jahr ist er untergetaucht. Er hat kein Geld, lebt aus dem Müll und von milden Gaben. Aber es geht ihm viel besser als in der Psychiatrie. ...

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Erich Schlatter, in Schaffhausen stadtbekannt, saß fast vier Jahre lang im Gefängnis und in der geschlossenen Psychiatrie. Vor einem Jahr ist er untergetaucht. Er hat kein Geld, lebt aus dem Müll und von milden Gaben. Aber es geht ihm viel besser als in der Psychiatrie. Für die Schaffhauser Behörden ist er ein Querulant, Störenfried und Risiko für die Gesellschaft. Doch Schlatter hat auch Freunde. Sie halten ihn wohl für verschroben, aber nicht für gefährlich. Was er brauche, sei Hilfe, nicht Knast.
Christian Lipp hat Erich Schlatter in seinem Versteck aufgestöbert. Ein Bericht über einen Menschen, der nicht den Normen entspricht.


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12:25
Stereo-Ton16:9 Format

Der mit den Toten spricht

Aus dem Leben des Mediums Pascal Voggenhuber

Reportage von Simon Christen

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Pascal Voggenhuber sagt, er sehe Verstorbene und könne mit ihnen reden: Er ist mit seinen 28 Jahren das jüngste hauptberufliche Medium der Schweiz. Wer eine Sitzung bei ihm möchte, muss bis zu sechs Monate Wartezeit in Kauf nehmen, eine Stunde seiner medialen Dienste ...

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Pascal Voggenhuber sagt, er sehe Verstorbene und könne mit ihnen reden: Er ist mit seinen 28 Jahren das jüngste hauptberufliche Medium der Schweiz. Wer eine Sitzung bei ihm möchte, muss bis zu sechs Monate Wartezeit in Kauf nehmen, eine Stunde seiner medialen Dienste kostet 160 Franken. Lisbeth und Albin Ziltener haben bereits drei solcher Sitzungen besucht. Ihre Tochter Mirjam ist gestorben, aber anscheinend nicht verstummt: Sie sende durch Pascal Voggenhuber Nachrichten, davon ist das Ehepaar überzeugt.
Der Film von Simon Christen stellt das Medium Pascal Voggenhuber und seine Arbeit vor.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilderbuch: Habichtswald

Erlebnislandschaft um den Kasseler Herkules

Film von Elisabeth Weyer

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Der Habichtswald oberhalb von Kassel zählt nicht nur zu den schönsten Naherholungsgebieten Hessens, er ist auch einzigartig in seiner Mischung aus Natur- und Kulturlandschaft, die beide sanft ineinander übergehen. Ein hessischer Barockfürst war es, der die Idee hatte, ...
(ARD/HR)

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Der Habichtswald oberhalb von Kassel zählt nicht nur zu den schönsten Naherholungsgebieten Hessens, er ist auch einzigartig in seiner Mischung aus Natur- und Kulturlandschaft, die beide sanft ineinander übergehen. Ein hessischer Barockfürst war es, der die Idee hatte, mitten in der Wildnis einen spektakulären Bergpark zu errichten, den größten Europas: Park Wilhelmshöhe. Barocke Kaskaden und andere grandiose Wasserspiele, geschlungene Wanderpfade, herrliche Bäume und Blumen, Schlösser und eine "Raubritterburg" locken den Besucher in eine Traumlandschaft. Den Bergpark Wilhelmshöhe krönt das mächtige Denkmal des Herkules, das Wahrzeichen von Kassel. Jenseits des Herkules erstrecken sich in einer Gebirgslandschaft vulkanischen Ursprungs weitläufige Nadel- und Laubwälder, die zum Wandern einladen.
Der Film stellt den Habichtswald und den Park Wilhelmshöhe vor. Unter anderem weihen ein Gärtner und Landschaftsarchitekt in die Geheimnisse der Gestaltung des Parks Wilhelmshöhe ein.
(ARD/HR)


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14:00

Geliebte Bestie

Spielfilm, Österreich 1958

Darsteller:
RudaGerhard Riedmann
BeatrixMargit Nünke
CameronWilly Birgel
JohnFred Bertelmann
MarianneMady Rahl
Carl de VriesGustav Knuth
u.a.
Regie: Arthur Maria Rabenalt

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Die hübsche Beatrix war noch ein Kind, als ihre Eltern bei einer waghalsigen Seiltanznummer ums Leben kamen. Seither schlägt sie sich als mittelprächtige Tänzerin durch, hat jedoch die Hoffnung nicht aufgegeben, sich als Artistin einen Namen zu machen. Als sie sich in ...
(ARD)

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Die hübsche Beatrix war noch ein Kind, als ihre Eltern bei einer waghalsigen Seiltanznummer ums Leben kamen. Seither schlägt sie sich als mittelprächtige Tänzerin durch, hat jedoch die Hoffnung nicht aufgegeben, sich als Artistin einen Namen zu machen. Als sie sich in den berühmten Dompteur Ruda verliebt, kommt ihr die verwegene Idee, mit ihm als Tänzerin im Tigerkäfig aufzutreten. Doch Ruda, ein leichtlebiger Frauentyp, weist sie brüsk ab - in eine Tigernummer gehöre kein Klimbim. Doch so schnell gibt Beatrix nicht auf. Als der umtriebige Agent Carl de Vries - Freund und Bewunderer ihrer Eltern - eine Varieté-Schau für eine glanzvolle Europatournee zusammenstellt, überredet Beatrix den Dompteur Cavalli zur Zusammenarbeit. Mit Erfolg: Als "La belle Beatrice" wird ihr Auftritt im Raubtierkäfig zur Glanznummer der gesamten Show. Bis die Tiger eines Tages verrückt spielen, den Dompteur schwer verletzen, und nur eine Kugel des Kunstschützen Cameron Beatrix davor bewahrt, von den Wildkatzen zerfleischt zu werden. Aus Dankbarkeit wird sie seine Assistentin - eine Zusammenarbeit, die nicht weniger gefährlich ist als ihr Auftritt im Tigerkäfig: Man munkelt, Cameron habe seine frühere Assistentin auf offener Bühne erschossen, weil sie ihn verlassen wollte. Diese Situation scheint sich nun zu wiederholen, denn als de Vries als Ersatz für Cavalli den Dompteur Ruda engagiert, hat Beatrix nur noch Augen für ihn. Rasend vor Eifersucht schickt Cameron seinen Diener Taula heimlich zu Rudas Tigern, um die Tiere durch Verabreichung von Kokain nervös zu machen.
"Geliebte Bestie" ist ein spannend und glanzvoll inszeniertes Liebesdrama, bei dem das detailliert beobachtete Zirkusmilieu nicht nur Hintergrund, sondern eine Hauptattraktion ist.
(ARD)


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15:40
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

Von Beate Schaaf

Milk


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege

Die bayerischen Voralpen - Land der Herzöge und Künstler

Film von Vera Meyer-Matheis

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Der 1.731 Meter hohe Herzogstand bietet ein einmaliges Panorama und gibt den Blick frei auf eine alpine Seenlandschaft mit Kochel-, Walchen- und Staffelsee. Diese Aussicht haben sich auch die Herren der Berge und Seen nicht entgehen lassen. So fand unter anderen der ...
(ARD/SR)

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Der 1.731 Meter hohe Herzogstand bietet ein einmaliges Panorama und gibt den Blick frei auf eine alpine Seenlandschaft mit Kochel-, Walchen- und Staffelsee. Diese Aussicht haben sich auch die Herren der Berge und Seen nicht entgehen lassen. So fand unter anderen der schwermütige König Ludwig II. in dieser abgelegenen Bergwelt einen Zufluchtsort. Der Walchensee auf 800 Metern Höhe ist der tiefste Gebirgssee Deutschlands. An seinem Ufer entlang führte früher der kürzeste Weg nach Italien. So reiste auch Johann Wolfgang von Goethe zwei Mal die 1492 erbaute Straße entlang. Kochel- und Walchensee weckten wegen ihres Fischreichtums viele Begehrlichkeiten. Die größten Grundbesitzer der Gegend waren die Klöster Benediktbeuern und Schlehdorf, die durch Jahrhunderte um die Fischrechte stritten. Die einzigartige Schönheit der Landschaft hat Künstler angezogen, die zu den bedeutendsten des 20. Jahrhunderts gehören, darunter Gabriele Münter, Wassily Kandinsky und Franz Marc. Das einfache bäuerliche Leben fand Niederschlag in ihren Werken und inspirierte zu einem neuen expressiven Malstil.
Der Film zeigt die Landschaft und die Sehenswürdigkeiten der Region. Er erzählt die Geschichte und spürt den Menschen nach, die heute an den Seen leben, den Bauern, die noch Holzwirtschaft betreiben, und den vielen ehrenamtlichen Naturschützern, ohne die diese einzigartige Landschaft bereits großen Schaden genommen hätte.
(ARD/SR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

ZDF-History

Die großen Komiker


Die Sendung greift zeitgeschichtliche Themen auf - vom "Stammbaum Adolf Hitlers" über den "Mordfall John Lennon" bis zu den "Sieben größten Lügen der Geschichte".


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Inka Schneider

Themen:
- Große Solidarität: ZDF wehrt sich gegen politische Intrigen
- Mediale Offensive: Politiker inszenieren sich als
  Firmenretter
- Peinliche Details: Journalisten liefern Informationen
  an BND
- Gefährdete Vielfalt: Verleger streiten sich um
  Pressegrosisten


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
VPS 17:59

Stereo-Ton16:9 Format

Mit der Bambusbahn durch Kambodscha

Film von Hartmut Idzko

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Nach drei Jahrzehnten Bürgerkrieg war in Kambodscha das öffentliche Verkehrssystem völlig zusammengebrochen. Die feindlichen Kämpfer der Roten Khmer hatten die einzige Eisenbahnlinie des kleinen südostasiatischen Lands völlig zerstört, nur die Gleise blieben ...
(ARD/WDR)

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Nach drei Jahrzehnten Bürgerkrieg war in Kambodscha das öffentliche Verkehrssystem völlig zusammengebrochen. Die feindlichen Kämpfer der Roten Khmer hatten die einzige Eisenbahnlinie des kleinen südostasiatischen Lands völlig zerstört, nur die Gleise blieben erhalten - sie sind zu fest in der Erde verankert. Findige Bauern besorgten sich alte Felgen und Achsen, setzten eine einfache Plattform aus Bambus darauf und rollten los, um endlich wieder ihre Waren zu den Märkten zu transportieren. Anfangs stießen sie ihre simplen Wagen mit Bambusstangen ab, doch als die UN-Friedenstruppen kleine Motoren für die Wasserpumpen ins Land brachten, funktionierten sie diese einfach um und treiben seitdem ihre "Bahn" damit an. Zwar hat die offizielle königlich-kambodschanische Eisenbahngesellschaft ihre alten Lokomotiven und Waggons inzwischen wieder fahrtüchtig gemacht, doch sie kann ihre Lokführer nur einmal die Woche auf die Reise schicken - für mehr Fahrten fehlt das Geld. So kann die richtige, große Bahn mit der illegalen Konkurrenz nicht mithalten. Ihre Wagen bleiben leer.
Hartmut Idzko fährt mit der Bambusbahn durch Kambodscha und erzählt Geschichten über die Menschen am Rande der Bahnlinie.
(ARD/WDR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Thema:
Böse Witwen- wie das geistige Erbe von Künstlern und Denkern
vereinnahmt wird

Mitwirkender: Andrea Meier


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mätressen - Die geheime Macht der Frauen (1/3)

Die Geliebte des Königs

Film von Jan Peter und Yuri Winterberg

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Ludwig XIV., "Sonnenkönig" und mächtigster Herrscher seiner Zeit, besitzt mehrere Schlafzimmer: In einem kleidet er sich vor den Augen der Höflinge zum Aufstehen an und zum Schlafengehen aus. In einem anderen Schlafzimmer besucht er die Königin. Doch wenn die Höflinge ...
(ARD/MDR)

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Ludwig XIV., "Sonnenkönig" und mächtigster Herrscher seiner Zeit, besitzt mehrere Schlafzimmer: In einem kleidet er sich vor den Augen der Höflinge zum Aufstehen an und zum Schlafengehen aus. In einem anderen Schlafzimmer besucht er die Königin. Doch wenn die Höflinge nach der abendlichen Zeremonie den König verlassen haben, schleicht er sich in den benachbarten Flügel des Schlosses - und verbringt die Nacht im Bett seiner Mätresse. Dort findet er mehr als ein erotisches Abenteuer: Verständnis und Vertrauen. Die erste Mätresse Ludwig XIV. 1661 ist Louise, eine schüchterne Amazone, die von moralischen Skrupeln geplagt wird. Ihre enge Freundin Madame de Montespan (1641-1707) ist der Ansicht, der König brauche eine ihm ebenbürtige Mätresse. Und damit meint sie sich selbst. Sie erobert das Herz des Königs mit Schönheit, Witz, guten Manieren und einer starken Persönlichkeit. Außerdem besitzt sie ein außergewöhnliches Talent zum Intrigieren. In den 14 Jahren als Mätresse des Sonnenkönigs bringt die Montespan sieben Kinder zur Welt. Zur Erzieherin erwählt sie ihre Freundin Madame de Maintenon. Ausgerechnet diese verbündet sich mit der Königin und dem Klerus, um den König von seinem ehebrecherischen Lebenswandel abzubringen. Und ausgerechnet die scheinbar so sittenstrenge Maintenon wird nach dem Fall der Montespan die neue Mätresse des Königs - und bringt ihn sogar dazu, sie heimlich zu heiraten.
Gesellschaftliche oder politische Gründe standen bei der Heirat hoher Würdenträger und Adeliger vergangener Zeiten im Vordergrund. Für die Liebe hatten Kaiser, Könige, Herzöge und hohe Kirchenmänner die Mätressen. Die dreiteilige Reihe erzählt die Geschichte von drei dieser Frauen. Die erste Folge berichtet von Madame de Montespan, der Mätresse Ludwigs XIV.

Die weiteren zwei Folgen von "Mätressen - Die geheime Macht der Frauen" zeigt 3sat jeweils freitags um 20.15 Uhr.
(ARD/MDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Katrin Eigendorf

- Großbritannien
Auf Leben und Tod: Sparzwang im Gesundheitssystem
- Simbabwe
Um Grund und Boden: Die Enteignung weißer Farmer
- Marshall Inseln
Aus Fleisch und Blut: Deutsche Nachkommen im Südsee-Paradies
- China
Für Lohn und Brot: Millionen Wanderarbeiter auf Jobsuche

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Zug um Zug

Moderation: Peter Nemec

Erstausstrahlung

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Mit dem Börsengang der Deutschen Bahn wollte sich Hartmut Mehdorn ein Denkmal setzen. Doch dieser Plan ist erst einmal unter die Räder gekommen. Bahngesellschaften anderer Länder haben dagegen den erfolgreichen Börsengang längst vorgemacht. Japans Eisenbahnen sind ...

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Mit dem Börsengang der Deutschen Bahn wollte sich Hartmut Mehdorn ein Denkmal setzen. Doch dieser Plan ist erst einmal unter die Räder gekommen. Bahngesellschaften anderer Länder haben dagegen den erfolgreichen Börsengang längst vorgemacht. Japans Eisenbahnen sind dabei wegweisend. Seit Jahren an der Börse, transportiert allein East Japan Railways täglich 60 Millionen Menschen auf einem der dichtesten Streckennetze der Welt. Ein Vorbild par excellence für Hartmut Mehdorn.
"3satbörse" über Bahnunternehmen auf dem gesamten Globus.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton

Das Begräbnis

(The Funeral)

Spielfilm, USA 1996

Darsteller:
Ray TempioChristopher Walken
Chez TempioChris Penn
Johnny TempioVincent Gallo
Jean TempioAnnabella Sciorra
Clara TempioIsabella Rossellini
Gaspare SpogliaBenicio Del Toro
u.a.
Regie: Abel Ferrara

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Johnny Tempio wurde auf offener Straße erschossen. Sein ältester Bruder Ray, Oberhaupt der Familie und des Mafia-Clans, lässt den Leichnam zu Hause aufbahren. Freunde und Bekannte kommen vorbei, um der Familie zu kondolieren. Während die Frauen um Johnny trauern, denkt ...

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Johnny Tempio wurde auf offener Straße erschossen. Sein ältester Bruder Ray, Oberhaupt der Familie und des Mafia-Clans, lässt den Leichnam zu Hause aufbahren. Freunde und Bekannte kommen vorbei, um der Familie zu kondolieren. Während die Frauen um Johnny trauern, denkt Ray bereits an Rache und beginnt, seine Vertrauten um sich zu sammeln. Vergeblich versucht Jean, ihren Mann davon abzuhalten. Sie hat längst erkannt, dass Ray, der sich für unabhängig und souverän hält, ein Getriebener seiner Erziehung und eines bizarren Ehrgefühls ist. Ray und sein Bruder Chez verdächtigen den Mafioso Gaspare, den Mord begangen zu haben. Erst als Gaspare vor den Sarg gezerrt wird und Johnnys Schusswunden nicht zu bluten anfangen, beginnt Ray an Gaspares Schuld zu zweifeln: Denn es heißt, dass die Verletzungen eines Opfers wieder bluten, wenn der Mörder zurückkommt. Da trifft die Nachricht ein, bei dem Täter handele es sich um einen jungen Automechaniker. Dieser gibt tatsächlich zu, Johnny wegen einer Demütigung getötet zu haben. Nach dem Geständnis erschießt Ray den Jungen. Nachdem Chez die Leiche verscharrt hat und nach Hause zurückgekehrt ist, erschießt er zuerst seine Söhne, dann Ray und richtet die Waffe zuletzt gegen sich selbst.
Wie sonst wohl nur die "Paten"-Trilogie von Francis Ford Coppola beschreibt Abel Ferraras Film die menschliche Dimension, also die Abgründe der italo-amerikanischen Mafia-Welt mitsamt ihrer menschenverachtenden "Traditionen" und ihres Ehrenkodexes, der immer nur eine Spirale der Gewalt nach sich zieht. In Rückblenden entsteht eine Geschichte, die von Figuren vorangetrieben wird, die alles andere als frei in ihrer Entscheidung sind, sondern selbst Opfer in einer langen Kette von falsch verstandenen Idealen. Die Wucht des Films verdankt sich neben der konzentrierten, schnörkellosen Inszenierung vor allem dem hervorragenden Darsteller-Ensemble mit Christopher Walken, Christopher Penn, Annabella Sciorra und Isabella Rossellini an der Spitze.


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0:00
Dolby-Digital Audioschwarz-weiss monochrom

Motodrom

Kurzfilm, Deutschland 2006

Mit Hugo Dabbert, Jagath Perera, Tomasz Wyszomirski

Regie: Jörg Wagner

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Die Kunst des Steilwandfahrens ist eine allmählich aussterbende Disziplin des Schaustellergewerbes.
Der Kurzfilm "Motodrom" von Jörg Wagner fängt Eindrücke dieser artistischen Sportart ein. Der Film zeigt drei Fahrer, die sich auf der Bahn mit aberwitziger ...

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Die Kunst des Steilwandfahrens ist eine allmählich aussterbende Disziplin des Schaustellergewerbes.
Der Kurzfilm "Motodrom" von Jörg Wagner fängt Eindrücke dieser artistischen Sportart ein. Der Film zeigt drei Fahrer, die sich auf der Bahn mit aberwitziger Umdrehungszahl den Gesetzen der Schwerkraft widersetzen, und beobachtet das Publikum, das sich dieser rauschartigen Faszination nicht entziehen kann.


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0:10
Stereo-Ton

Berlin - Beirut

Kurzfilm, Deutschland 2003

(Originalfassung mit Untertiteln)

Regie: Myrna Maakaron

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Berlin und Beirut wurden durch Kriege völlig zerstört, in Ost und West geteilt und wieder aufgebaut.
Regisseurin Myrna Maakaron stellt die Gemeinsamkeiten und Kontraste der beiden Städte gegenüber und lässt dabei die beiden Orte in beinahe fantastischer Weise zu ...

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Berlin und Beirut wurden durch Kriege völlig zerstört, in Ost und West geteilt und wieder aufgebaut.
Regisseurin Myrna Maakaron stellt die Gemeinsamkeiten und Kontraste der beiden Städte gegenüber und lässt dabei die beiden Orte in beinahe fantastischer Weise zu einer Stadt verschmelzen. Auf ihrer Erkundungstour mit dem Fahrrad spielt - neben den persönlichen Betrachtungen der Filmemacherin - vor allem die ähnlich bewegte Vergangenheit der Städte eine große Rolle. "Berlin - Beirut" ist eine besinnliche, aber auch humorvolle Hommage an die alte und die neue Heimat von Myrna Maakaron. 1974 im Libanon geboren, erwarb sie 1997 ihr Diplom in Kommunikationswissenschaften und Film an der "Lebanese Academy of Fine Arts". Sie verließ das Land im Jahr 2000, um in Paris an der Sorbonne Theaterwissenschaften zu studieren. Seit 2002 lebt sie in Berlin. "Berlin - Beirut" wurde unter anderem auf der Berlinale 2004, auf dem Dokumentarfilmfestival in Leipzig und auf der Biennale des Arabischen Films in Paris ausgezeichnet.


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0:35
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.




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1:30
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
2:10
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kinseher kimmt (1/5)

... nach Windischeschenbach

Film von Nicole Hillgruber

(aus der ARD-Reihe "Geschichten")

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei ...
(ARD/BR)

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei diesen Auftritten lernt sie auch die Menschen aus der Gegend kennen, nicht nur die, die am Abend in ihre Vorstellung kommen. Und diesem Menschenschlag, den Einheimischen, gibt sie eine Plattform. In der fünfteiligen Reihe "Die Kinseher kimmt" macht sie eine ganz eigene Tour durch Bayern - ein bayerisches Roadmovie.
Windischeschenbach ist die erste Station von Luise Kinseher - und so haben die Oberpfälzer endlich einmal Gelegenheit, ihr Image als maulfaule Hinterwäldler gründlich zu widerlegen.

Die weiteren vier Folgen von "Die Kinseher kimmt" zeigt 3sat im Anschluss ab 2.45 Uhr.

(ARD/BR)


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2:45
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kinseher kimmt (2/5)

... nach Amberg

Film von Nicole Hillgruber

(aus der ARD-Reihe "Geschichten")

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei ...
(ARD/BR)

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei diesen Auftritten lernt sie auch die Menschen aus der Gegend kennen, nicht nur die, die am Abend in ihre Vorstellung kommen. Und diesem Menschenschlag, den Einheimischen, gibt sie eine Plattform. In der fünfteiligen Reihe "Die Kinseher kimmt" macht sie eine ganz eigene Tour durch Bayern - ein bayerisches Roadmovie.
Auf der Suche nach weltberühmten Stars trifft die Kinseher in Amberg auf Metzgermeister Herbert Hottner, der über einen tief sitzenden Hang zum Theatralisch-Erotischen verfügt - und köstliche Bratwürste herstellt. In der Stadt soll auch schon der oscargekrönte amerikanische Schauspieler Nicolas Cage die Sauren Zipfel vom Metzger Hottner probiert und mit 19 Euro Trinkgeld honoriert haben. Denn Nicolas Cage zieht es neuerdings in die Oberpfalz, und so sucht die Kinseher nach seinen Spuren. Im benachbarten Luftmuseum bestaunt sie hingerissen eine Knutschfleck-Maschine und das pfurzende Luftkunstwerk vom Koch Willi. Der hat außerdem ein Luftboottreffen veranstaltet, bei dem die Dudelsackgröße Peter Schmidt sich von der Kinseherin instrumental begleiten lässt - und zwar mit unanständigen Geräuschen. Der berühmte Schriftsteller Eckhard Henscheid ist Amberger und Schafkopfexperte. Er entführt die Kinseherin schließlich zum Wanderkarteln - so richtig mit Wenz und Contra -, bis ihr vor lauter "Hochzeiten" fast die Luft ausgeht.
(ARD/BR)


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3:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kinseher kimmt (3/5)

... ins Allgäu

Film von Nicole Hillgruber

(aus der ARD-Reihe "Geschichten")

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei ...
(ARD/BR)

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei diesen Auftritten lernt sie auch die Menschen aus der Gegend kennen, nicht nur die, die am Abend in ihre Vorstellung kommen. Und diesem Menschenschlag, den Einheimischen, gibt sie eine Plattform. In der fünfteiligen Reihe "Die Kinseher kimmt" macht sie eine ganz eigene Tour durch Bayern - ein bayerisches Roadmovie.
Auf der Suche nach Stille, Abgeschiedenheit und echten Allgäuer Kühen verschlägt es die Kinseherin ins Allgäu in ein vermeintlich ruhiges Industriegebiet in Neugablonz. Zufällig trifft sie dort auf eine Gruppe feuriger junger Männer, die auf unberechenbaren "Instrumenten" proben, nämlich auf Winkelschleifern, im Volksmund "Flex" genannt. Es beginnt ein musikalischer Funkenflug, der die Kabarettistin völlig außer Atem bringt, sie aber nicht vom Jodeln abhält. Bei Josef Kienle findet sie keineswegs die erhoffte Verschnaufpause. Der Holzbauunternehmer und Landwirt überredet die Kabarettistin zu einem Hubschrauberflug über das Ostallgäu in seinem kleinen Helikopter namens Biene Maja. Und das, obwohl die Kinseherin an Flugangst leidet. Schließlich landet sie im beschaulichen Weiler Weicht. Dort spannt sie Künstler Björn Rainer gleich ein. Denn eines seiner Holzobjekte muss mithilfe des Teleskopradladers auf das Scheunendach - für die Kinseherin nicht mehr als ein Problemchen. Kaum der Rede wert.
(ARD/BR)


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3:45
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kinseher kimmt (4/5)

... ins Fränkische

Film von Nicole Hillgruber

(aus der ARD-Reihe "Geschichten")

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei ...
(ARD/BR)

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei diesen Auftritten lernt sie auch die Menschen aus der Gegend kennen, nicht nur die, die am Abend in ihre Vorstellung kommen. Und diesem Menschenschlag, den Einheimischen, gibt sie eine Plattform. In der fünfteiligen Reihe "Die Kinseher kimmt" macht sie eine ganz eigene Tour durch Bayern - ein bayerisches Roadmovie.
Im Fränkischen ist alles anders, als manch einer vielleicht zuerst mal denkt: Peter Lindl aus Lauf an der Pegnitz ist Keramiker und leidet darunter, dass er nie gelernt hat, ein Instrument zu spielen. Deshalb hat er sich eines Tages selbst Instrumente gebaut - und zwar so, dass er sie auch selbst spielen kann. Das lockt die Kinseher auf den Plan, ist sie doch immer für einen gewagten musikalischen "Saitensprung" zu haben, und wenn es sein muss, auch auf der Kürbis-Geige. Ihre Entdeckungslust treibt die Kinseherin in die Tiefe, nämlich in die Felsenkeller der Altstadt. Dort zwängt sie sich mit grabwütigen Freiwilligen zum Schuttaufräumen in die ehemaligen Laufer Bierkeller, wo sie auf einen historisch äußerst bedeutsamen Fund stößt. Eine musikalische Entdeckung der ganz besonderen Art macht die Kinseherin mit der Musikkapelle "Egschiglen" aus Ulaan Baator in der Mongolei, die sie zielsicher im fränkischen Lauf aufstöbert. Die Gruppe interpretiert traditionelles bayerisches Liedgut in bisher nie gehörter Weise mit original mongolischer Pferdekopfgeige und röhrendem Kehlkopfgesang. Nach dieser Einlage versucht sich die Kinseherin dann in der hohen Kunst des Tierbändigens: Im malerischen Eltersdorf misst sie ihr Durchsetzungsvermögen mit dem von kleinen unberechenbaren Eseln.
(ARD/BR)


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4:10
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kinseher kimmt (5/5)

... in den Bayerischen Wald

Film von Nicole Hillgruber

(aus der ARD-Reihe "Geschichten")

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei ...
(ARD/BR)

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Luise Kinseher ist Kabarettistin. Ihr Markenzeichen: die niederbayerische Mundart. Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen sind ihre bevorzugten Auftrittsorte. Mit ihrem Kombi, voll gepackt mit Utensilien für ihre Auftritte, fährt sie auch in die hintersten Ecken Bayerns. Bei diesen Auftritten lernt sie auch die Menschen aus der Gegend kennen, nicht nur die, die am Abend in ihre Vorstellung kommen. Und diesem Menschenschlag, den Einheimischen, gibt sie eine Plattform. In der fünfteiligen Reihe "Die Kinseher kimmt" macht sie eine ganz eigene Tour durch Bayern - ein bayerisches Roadmovie.
Die Kinseherin unternimmt eine Expedition in einen Landstrich, in dem es noch Urwald gibt und wilde Tiere - und freundliche, wenngleich auch etwas wortkarge Menschen, die sich Waldler nennen. Ihre scheue, bodenständige Art reizt die Kinseherin zu allerlei Nachstellungen. In Hinter-Bayern, wie die Gegend oft zu unrecht genannt wird, findet sie in Frauenau die Männerhaut. So nennt sich eine dortige Werkgemeinschaft: der Alex, der Stefan, der Atschi, der Fischer und der Hruschka. Fünf Männer, eine Glaswerkstatt und dazu die Kinseherin - eine fragile Angelegenheit. Dort, wo der Wald sich etwas lichtet, in Bodenmais, trifft die Kinseherin die Gastwirtin und Österreicherin Michaela Trauner. Im Kochduell bereiten die beiden Flammkuchen zu, verfeinert mit einem kräftigen Schuss einheimischen Blutwurzes. In der Gaststube sitzt derweil der "Schleiderer", der früher Wäscheschleudern - daher auch der Spitzname - verkauft hat, am Flügel und schmettert Wiener Operetten. Da geht der Kinseherin das Herz auf.
(ARD/BR)


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4:40
Stereo-Ton16:9 Format

Ein irrer Hauch von Welt

Tanz- und Folkfest Rudolstadt 2008

Film von Eva Hempel

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Drei Tage lang trafen sich vom 4. bis zum 6. Juli 2008 in Rudolstadt zehntausende Besucher zum Tanz & Folkfest Rudolstadt, dem größten Folk-Roots-Weltmusik-Festival Deutschlands. Die Künstler und ihre Musik kommen von allen Kontinenten. Der Länderschwerpunkt 2008 ...
(ARD/MDR)

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Drei Tage lang trafen sich vom 4. bis zum 6. Juli 2008 in Rudolstadt zehntausende Besucher zum Tanz & Folkfest Rudolstadt, dem größten Folk-Roots-Weltmusik-Festival Deutschlands. Die Künstler und ihre Musik kommen von allen Kontinenten. Der Länderschwerpunkt 2008 war Israel. Tanz des Jahres war der Rock-'n'-Roll, der weitaus mehr ist, als allgemein darunter verstanden wird, und die Magic Tamburin Men veranstalteten ein rhythmisches Feuerwerk.
Ein Film über die Höhepunkte des Festivals, unter anderem über die Verleihung des Deutschen Musikpreises RUTH.
(ARD/MDR)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

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