Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 1. Februar
Programmwoche 06/2009
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen

6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45

Tele-Akademie

Prof. Adolf Gallwitz: Horrorkids?

Ursachen der Gewalt

Ganzen Text anzeigen
Seit den Morden an Lehrern in Meißen und Bad Reichenhall und dem Amoklauf von Erfurt werden Delinquenz und Gewaltbereitschaft junger Menschen in Deutschland mit großer Besorgnis betrachtet. Subjektive Erklärungen beziehen sich auf die Perspektivlosigkeit von ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Seit den Morden an Lehrern in Meißen und Bad Reichenhall und dem Amoklauf von Erfurt werden Delinquenz und Gewaltbereitschaft junger Menschen in Deutschland mit großer Besorgnis betrachtet. Subjektive Erklärungen beziehen sich auf die Perspektivlosigkeit von arbeitslosen Jugendlichen, soziale Kälte und Anonymität der modernen Industriegesellschaften, die nachlassende Erziehungskraft von Schule und Familie, negative Einflüsse der Massenmedien und Persönlichkeits- oder Drogenprobleme. Wie hoch ist die Zahl jugendlicher Straftäter tatsächlich? Und wie soll diesem Problem begegnet werden? Patentlösungen gibt es nicht. Neue Konzepte sind gefragt.
Professor Adolf Gallwitz lehrt Psychologie und Soziologie an der Hochschule für Polizei Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg. Bis 1992 war er wissenschaftlicher Direktor am Zentrum Innere Führung Koblenz.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (160)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Max Hermann-Neisse, Erika Mann, Theodor Kramer und

Walter Mehring


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wir sind die, auf die ihr gewartet habt!

Die politische Philosophie Barack Obamas

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigen
Mit fast jedem seiner Schritte schreibt er Geschichte: Barack Obama. Der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten wird am 20. Januar vereidigt. Er schwört auf die amerikanische Verfassung mittels der Bibel Abraham Lincolns. Lincoln selbst hatte darauf zuletzt 1861 ...

Text zuklappen
Mit fast jedem seiner Schritte schreibt er Geschichte: Barack Obama. Der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten wird am 20. Januar vereidigt. Er schwört auf die amerikanische Verfassung mittels der Bibel Abraham Lincolns. Lincoln selbst hatte darauf zuletzt 1861 seinen Eid geschworen, bevor er für die Abschaffung der Sklaverei zu Felde zog. Ein Zeichen, das Obama ganz bewusst setzt. In all seinen Reden bezieht er sich auf die amerikanische Tradition und Geschichte.
Der Stanforder Literaturwissenschaftler und Deutsch-Amerikaner Hans Ulrich Gumbrecht geht diesen historischen Wurzeln im "Sternstunde Philosophie"-Gespräch mit Nathalie Wappler nach.


10:15
Stereo-Ton

Manès Sperber - ein treuer Ketzer

Film von Rudolf Isler und Christian Labhart

Ganzen Text anzeigen
Als Kind flüchtete der Schriftsteller Manès Sperber (1905 - 1984) mit seiner Familie vom ukrainischen Zablotow nach Wien, wo er in der Lilienbrunngasse in Leopoldstadt aufwuchs. Dort erlebte er zum ersten Mal eine antisemitische Bewegung und traf im Sophiengymnasium ...
(ORF)

Text zuklappen
Als Kind flüchtete der Schriftsteller Manès Sperber (1905 - 1984) mit seiner Familie vom ukrainischen Zablotow nach Wien, wo er in der Lilienbrunngasse in Leopoldstadt aufwuchs. Dort erlebte er zum ersten Mal eine antisemitische Bewegung und traf im Sophiengymnasium Alfred Adler, den Vertreter der Individualpsychologie. Für Adler ging er 1927 nach Berlin und wurde Mitglied der KPD. Als er in die Schweiz ins Exil ging, wurde er von der Familie Adolf Maurer sehr gut aufgenommen und auch gefördert. "Wie eine Träne im Ozean" entstand im Züricher Exil. Von 1945 an bis zu seinem Tod 1984 lebte Sperber in Paris. Er engagierte sich im Kongress für kulturelle Freiheit, ein Zusammenschluss der nicht-kommunistischen Linken. Die Ablehnung von Jean-Paul Sartre war ihm dadurch gewiss.
Der Film "Manès Sperber - Ein treuer Ketzer" blickt auf das Leben des großen Denkers und Schriftstellers zurück, der 1983 für sein Hauptwerk "Wie eine Träne im Ozean" den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt. Rudolf Isler und Christian Labhart reisen auf der Suche nach seinen Spuren durch Europa: von Zablotow in der Ukraine über Wien, Berlin und Zürich nach Paris. Autobiografische Texte Sperbers begleiten die Bilder. In Interviews beschreiben Wolf Biermann, Daniel Cohn-Bendit und Joschka Fischer Schnittpunkte ihrer eigenen Geschichte mit dem Werk, den Gedanken und dem Menschen Sperber. Sie sprechen über Messianismus, Psychologie, Kommunismus und über die 68er-Bewegung. Auch Manès Sperbers Sohn Dan erinnert sich an seinen Vater.

Mit "Manès Sperber - ein treuer Ketzer" erinnert 3sat an den 25. Todestag des Schriftstellers am 5. Februar.
(ORF)


Seitenanfang
11:10
Stereo-Ton

Zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy

Elias

Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy

nach Worten des Alten Testaments

Münster Zwiefalten, Oktober 2002

Mit Thomas Quasthoff (Bass), Lothar Odinius (Tenor),
Iris Vermillion (Alt), Camilla Nylund (Sopran) und
der Gächinger Kantorei (Bach-Collegium Stuttgart)
Chor: Gächinger Kantorei
Chor: Bach-Collegium Stuttgart
Musikalische Leitung: Helmuth Rilling

Ganzen Text anzeigen
Als Felix Mendelssohn Bartholdy "Elias" mit einem grandiosen Triumph 1846 in Birmingham uraufführte, gab es "nicht enden wollende Applaus-Salven von tosendem Lärm". Dabei ist es kein schönes und frommes Oratorium, sondern ein Drama von großer Wucht. Der Komponist ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Als Felix Mendelssohn Bartholdy "Elias" mit einem grandiosen Triumph 1846 in Birmingham uraufführte, gab es "nicht enden wollende Applaus-Salven von tosendem Lärm". Dabei ist es kein schönes und frommes Oratorium, sondern ein Drama von großer Wucht. Der Komponist charakterisiert Elias als einen Propheten "wie wir ihn heute wieder brauchen könnten, stark, eifrig, auch wohl bös und zornig und finster, im Gegensatz zum Hofgesindel und Volksgesindel, und fast zur ganzen Welt im Gegensatz."
Thomas Quasthoff gestaltete die Partie in dem Konzert im Oktober 2002 mit großer Kraft. Dirigent der Aufführung in der Kathedrale der Engel, im Münster Zwiefalten an der oberschwäbischen Barockstraße, war Helmuth Rilling.

Mit "Elias" erinnert 3sat an den 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy am 5. Februar. Aus demselben Anlass zeigt 3sat um 1.30 Uhr "Georg Solti dirigiert das Chicago Symphony Orchestra".
(ARD/SWR)


Seitenanfang
12:40
Stereo-Ton16:9 Format

Abgeschminkt: Volker Ludwig

beobachtet von Johanna Schickentanz


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

Ganzen Text anzeigen
Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

Text zuklappen
Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


Seitenanfang
13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Wie Architekten wohnen

Die Geheimnisse ihrer eigenen vier Wände

Film von Karin Resetarits und Susanna Schwarzer

Ganzen Text anzeigen
Viele Toparchitekten errichten Hochhäuser aus Stahl, Glas und Beton. Ihre eigenen vier Wände suchen sie sich jedoch in ehemaligen Bauernhöfen oder in historischen Villen. Warum bauen Architekten manchmal so völlig anders für ihre Auftraggeber als für sich selbst? ...
(ORF)

Text zuklappen
Viele Toparchitekten errichten Hochhäuser aus Stahl, Glas und Beton. Ihre eigenen vier Wände suchen sie sich jedoch in ehemaligen Bauernhöfen oder in historischen Villen. Warum bauen Architekten manchmal so völlig anders für ihre Auftraggeber als für sich selbst?
Die Dokumentation "Wie Architekten wohnen" beleuchtet die Wohnverhältnisse von österreichischen Toparchitekten wie Raimund Abraham, Paolo Piva, Boris Podrecca und Adolf Krischanitz.
(ORF)


Seitenanfang
14:15
Videotext Untertitel

Diese Drombuschs (4/12)

Spiel mit dem Feuer

Darsteller:
Siegfried DrombuschHans-Peter Korff
Vera DrombuschWitta Pohl
Chris DrombuschMick Werup
Marion DrombuschSabine Kaack
Thomi DrombuschEicke Hagen Schweikhardt
Oma DrombuschGrete Wurm
Gerd SchräpperPeter Buchholz
und andere
Buch: Robert Stromberger
Regie: Claus Peter Witt

Ganzen Text anzeigen
Auf der Suche nach einem weiteren Betätigungsfeld entdeckt Oma Drombusch den Antiquitätenladen. Aber dort stößt sie auf Siegfrieds entschiedenen Widerspruch. Statt seine gutwillige, aber unkundige Mutter zu bemühen, sucht er eine Kunststudentin, eine hübsche ...

Text zuklappen
Auf der Suche nach einem weiteren Betätigungsfeld entdeckt Oma Drombusch den Antiquitätenladen. Aber dort stößt sie auf Siegfrieds entschiedenen Widerspruch. Statt seine gutwillige, aber unkundige Mutter zu bemühen, sucht er eine Kunststudentin, eine hübsche natürlich. Das ruft Vera auf den Plan: Sie hegt den Verdacht, Siegfried sei ehemüde. Von einem älteren Herrn lässt sich Oma Drombusch im Museum einen Konsoltisch zeigen und schließt daraus, dass künftig sie im Antiquitätenladen aushelfen muss, nicht eine Kunststudentin. Als diese sich vorstellt, ist Veras Eifersucht auf das Mädchen so groß, dass ihr jede andere Aushilfskraft willkommen ist. Oma Drombusch sieht ihre Chance. Aus Südfrankreich zurückgekehrt, erfährt Siegfried nicht nur, dass seine Tochter zu ihrem Freund gezogen ist, er entdeckt darüber hinaus in einer Illustrierten Nacktaufnahmen von Marion. Kurz darauf kommt es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Chris und dem Fotografen.
Vierte Folge der beliebten deutschen Familienserie von Robert Stromberger.


Seitenanfang
15:15

Abenteuer Zoo

Aussies in Melbourne

Wombats, Koalas und Schnabeltiere

Film von Hiltrud Jäschke

Ganzen Text anzeigen
"Aussies" - so nennen sich die Australier. Der Zoo in Melbourne tut viel dafür, die sprichwörtliche Tierliebe auch auf die heimische Fauna zu lenken, die Aussies im Tierreich. Ein Herz für Koalas zu haben, fällt leicht. Die kuscheligen Beutelbären sind äußerst rar ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
"Aussies" - so nennen sich die Australier. Der Zoo in Melbourne tut viel dafür, die sprichwörtliche Tierliebe auch auf die heimische Fauna zu lenken, die Aussies im Tierreich. Ein Herz für Koalas zu haben, fällt leicht. Die kuscheligen Beutelbären sind äußerst rar und bedürfen besonderen Schutzes. Viele Australier pflanzen heute Futterbäume für die wählerischen Eukalyptusfresser. Nur 20 von mehr als 600 Eukalyptusarten kommen dafür infrage. Zoologische Gärten ziehen Koalas auf und wildern sie aus. Wombats dagegen sind äußerst unbeliebt. Wo sie auftauchten, ersannen australische Farmer Strategien, sie schnell wieder loszuwerden. Die rundlichen Beuteltiere mit dem Hang zum Graben unterhöhlen in kürzester Zeit Wege und Weiden. Früher wurden sie deshalb einfach abgeschossen. Im Zoo von Melbourne sieht jeder gern zu, wenn die Kraftpakete ihre Buddelleidenschaft entfalten. Der Tierpfleger häuft täglich ganze Sandberge auf, damit die Haarnasenwombats etwas zu tun haben.
Eine Dokumentation über die Tiere im Zoo in Melbourne.
(ARD/MDR)



Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues...

... aus der digitalen Welt

Themen: Internet und Ökotrend u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Es grünt im Web: Umweltthemen sind in, Bio boomt - und das in vielen Bereichen. Immer mehr Ökosiegel finden sich in den Supermärkten, immer wichtiger werden Diskussionen um Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Politik. Folgt das Internet diesem Trend? Auf welchen ...

Text zuklappen
Es grünt im Web: Umweltthemen sind in, Bio boomt - und das in vielen Bereichen. Immer mehr Ökosiegel finden sich in den Supermärkten, immer wichtiger werden Diskussionen um Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Politik. Folgt das Internet diesem Trend? Auf welchen Websites kann man die besten Tipps zu einem ökologisch sinnvollen Lebensstil finden? Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie "Wikipedia" hat nun mit "Wikia Green" eine Wissensplattform für Umweltthemen gegründet. Auch dort kann jeder interessierte Nutzer mitarbeiten.
"neues" gibt einen Überblick über den grünen Trend im Internet.


Seitenanfang
17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Saw Mosche - Die Elefanten waren mein Leben

Film von Felix Heidinger

Ganzen Text anzeigen
Für die Leute aus Toungoo in Myanmar hat Saw Mosche es geschafft: Vor 50 Jahren hatte er als kleiner Elefantenführer begonnen, als sogenannter "Ouzi". Mit Fleiß, Geschick und Ausdauer arbeitete er unermüdlich, bis er sich den ersten Elefanten kaufen konnte. Heute ist ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Für die Leute aus Toungoo in Myanmar hat Saw Mosche es geschafft: Vor 50 Jahren hatte er als kleiner Elefantenführer begonnen, als sogenannter "Ouzi". Mit Fleiß, Geschick und Ausdauer arbeitete er unermüdlich, bis er sich den ersten Elefanten kaufen konnte. Heute ist Saw Mosche stolzer Besitzer von sieben Arbeitselefanten. Sie arbeiten für ihn in den hohen und schwer zugänglichen Bergwäldern. Zwölf Ouzis unterhalten das Camp und führen die Elefanten. Der Tag ist vom immer gleichen Rhythmus bestimmt. Vor allem in der heißen Zeit müssen sich die Ouzis schon ab Mitternacht in den Wald aufmachen, um in der Nähe ihrer Elefanten zu sein. Die Zeit von der ersten Dämmerung bis nach Sonnenaufgang ist kostbar, denn schon bald ist es zu heiß für die Tiere, und die Arbeit muss abgebrochen werden. Es ist eine sehr harte Arbeit, die die Elefanten und Ouzis tagtäglich verrichten.
Eine Dokumentation über den Alltag von Saw Mosche und seinen Elefanten.
(ARD/BR)


Seitenanfang
17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Wahre Herrscher

Moderation: Anke Neuzerling

Ganzen Text anzeigen
Die beeindruckende Elefantenanlage "Ganesha Mandir" im Leipziger Zoo ist einem indischen Tempel nachempfunden. Die Ausstattung für die größten Landsäugetiere der Erde ist geradezu luxuriös: Sandbad, Beregnungsanlage und Pool. Wie die Elefanten sind auch die Löwen, ...

Text zuklappen
Die beeindruckende Elefantenanlage "Ganesha Mandir" im Leipziger Zoo ist einem indischen Tempel nachempfunden. Die Ausstattung für die größten Landsäugetiere der Erde ist geradezu luxuriös: Sandbad, Beregnungsanlage und Pool. Wie die Elefanten sind auch die Löwen, die Könige der Tiere, nicht mehr aus dem Leipziger Zoo wegzudenken. Dort war einst die produktivste Löwenzucht Deutschlands untergebracht. Zoodirektor Jörg Junhold kümmert sich auch heute noch um die Bestandswahrung, gerade von seltenen Löwenarten wie den Berberlöwen. Doch nicht nur über Wasser gibt es Tiere, denen kaum einer etwas anhaben kann: Die unangefochtenen Herrscher der Meere sind Haie. Im Leipziger Aquarium leben Schwarzspitzenriffhaie einigermaßen friedlich mit Rochen zusammen.
Wer sind die "wahren Herrscher" im Tierreich, die einen Lebensraum dominieren? Anke Neuzerling geht dieser Frage nach.


Seitenanfang
18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Expedition Wissen (2/4)

Nadelöhr Gotthard - Neue Wege durch den Berg

Film von Michael Wech

Ganzen Text anzeigen
Mit 57 Kilometern wird er der längste Tunnel der Welt sein: Der Gotthard-Basistunnel, der durch das Bergmassiv der Schweizer Zentralalpen führen soll. Noch nie zuvor wurde eine so lange Verbindung so tief unter einem Gebirge gebaut. Durch zwei Tunnelröhren sollen eines ...

Text zuklappen
Mit 57 Kilometern wird er der längste Tunnel der Welt sein: Der Gotthard-Basistunnel, der durch das Bergmassiv der Schweizer Zentralalpen führen soll. Noch nie zuvor wurde eine so lange Verbindung so tief unter einem Gebirge gebaut. Durch zwei Tunnelröhren sollen eines Tages Hochgeschwindigkeitszüge und der Güterverkehr fahren, um den alten Gotthard-Straßentunnel zu entlasten. Der seit seiner Eröffnung 1980 bisher wichtigste Schweizer Alpenübergang ist durch den steigenden Transitverkehr vor allem für Güter ständig vom Stauinfarkt bedroht. Um die LKW-Lawine einzudämmen, beschlossen die Schweizer 1992 in einer Volksabstimmung den Bau einer neuen Eisenbahnalpentransversale. Die Verkehrsverlagerung wurde Bestandteil der Schweizer Verfassung. Doch der Bau des neuen Verkehrswegs durch die Alpen zieht auch Verlierer nach sich: Auf der gesamten Strecke ist keine einzige Haltestelle vorgesehen, und schon jetzt sind in abgelegenen Regionen wie zum Beispiel Surselva im Kanton Graubünden mehrere Dörfer vom Aussterben bedroht, weil sie nicht an die Hauptverkehrsnetze angeschlossen sind.
Michael Wech war für "Expedition Wissen" bei den nicht ungefährlichen Arbeiten am Gotthard-Basistunnel dabei und zeigt in seinem Film die technischen Herausforderungen des gigantischen Bauvorhabens, bei dem die Ingenieure immer wieder an die Grenzen des Machbaren stoßen. Darüber hinaus spricht er mit Verkehrsplanern über die besondere verkehrspolitische Situation in der Schweiz und geht den möglichen ökologischen Folgen des Großprojekts "Neue Eisenbahn Alpentransversale" auf den Grund.


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Meisterwerke der Menschheit (1/6)

Bhutan: Die Maske des Schneelöwen

Film von Wolfgang Groh-Bourgett

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Im Königreich Bhutan feiern die Mönche des Klosters Drametse jeden Herbst das "Ngacham". Es ist das wichtigste Fest des Jahres. Den Höhepunkt bildet die Aufführung des Maskentanzes der Trommler, den die UNESCO als "Meisterwerk der Menschheit" ausgezeichnet hat. Doch ...

Text zuklappen
Im Königreich Bhutan feiern die Mönche des Klosters Drametse jeden Herbst das "Ngacham". Es ist das wichtigste Fest des Jahres. Den Höhepunkt bildet die Aufführung des Maskentanzes der Trommler, den die UNESCO als "Meisterwerk der Menschheit" ausgezeichnet hat. Doch diesmal ist die Aufführung gefährdet: Mönch Jigme wartet auf die Rückgabe der wertvollen Maske des Schneelöwen, die er als Tanzmeister der Gruppe tragen soll. Sie wurde in die Hauptstadt Thimpu ausgeliehen. Am dortigen Institut für Landesgeschichte nehmen der Historiker Karma Dorje und sein Assistent Rinchen auf, was bisher nie niedergeschrieben wurde. Sie erforschen das 500 Jahre alte Erbe des Tanzes, dessen traditionelle Gewänder und Masken einzigartig sind. Doch ihre Arbeit verzögert sich. Erst zwei Tage vor Beginn des Maskenfests können sie aufbrechen, um die Maske des Schneelöwen zurück nach Drametse zu bringen. Das Kloster ist nur über eine schwierige Passstraße zu erreichen, die in über 3.000 Metern Höhe durch den östlichen Himalaja führt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Die erste Folge der sechsteiligen Reihe zeigt das UNESCO-Meisterwerk in all seiner farbenfrohen Pracht und Vielfalt, aber auch seiner Gefährdung durch die Globalisierung. Faszinierende Aufnahmen der Landschaft des Himalaja-Königreichs bilden den Rahmen. Seit 2003 stellt die UNESCO neben Bauwerken und Naturstätten auch immaterielle Weltkulturgüter unter ihren Schutz. Die Reihe "Meisterwerke der Menschheit" stellt sechs von ihnen vor.

Die weiteren fünf Folgen der sechsteiligen Reihe "Meisterwerke der Menschheit" zeigt 3sat sonntags um 18.30 Uhr.


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Das blaue Wunder

Jeans von der Cowboykluft zum Kultobjekt

Film von Annette Frei Berthoud

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigen
Einst war Jane Birkin Werbeträgerin für Lee Cooper. Heute entwirft ihre Tochter Lou Doillon für die 100-jährige englische Jeansmarke eine ganze Kollektion aus Denim. Ob Rapper oder Banker, Enkelin oder Großmutter - alle haben mindestens eine Jeans im Schrank, und ...

Text zuklappen
Einst war Jane Birkin Werbeträgerin für Lee Cooper. Heute entwirft ihre Tochter Lou Doillon für die 100-jährige englische Jeansmarke eine ganze Kollektion aus Denim. Ob Rapper oder Banker, Enkelin oder Großmutter - alle haben mindestens eine Jeans im Schrank, und immer noch definiert man sich über die Marke. Alte Jeansmarken erfinden sich neu, und junge Kultlabels besinnen sich auf den Ursprung. Im Mittelalter war Genua das Zentrum des blauen Stoffes. An der Londoner Börse wurde "Blu di Genova" zum "Blu Genes" und als Cowboyhose zur "Blue Jeans". Mit der kostbaren Indigopflanze färbte man auch sakrale Tücher aus Leinen - wie die "Christuspassion", ein außergewöhnliches Kunstwerk aus dem 16. Jahrhundert.
Der Film zeichnet den Weg der Jeans von der Cowboykluft zum Kultobjekt nach und zeigt vom Design zur Fabrikation, wie eine Jeans entsteht.

3sat zeigt weitere Ausgaben der Dokumentationsreihe "NZZ Format" jeden ersten und dritten Sonntag im Monat um 19.10 Uhr.


Seitenanfang
19:45
Stereo-Ton

PHOTOsuisse: Olaf Breuning

Porträtfilm von Stefan Zucker

Ganzen Text anzeigen
Bevor er abdrückt, muss eine Szene arrangiert, eine Story erfunden werden: Der Schweizer Fotograf Olaf Breuning ist ein Geschichtenerzähler. Mit selbst gebastelten Requisiten inszeniert er Stereotypen aus Film, Werbung und Musikvideos und führt sie in Porträt- und ...

Text zuklappen
Bevor er abdrückt, muss eine Szene arrangiert, eine Story erfunden werden: Der Schweizer Fotograf Olaf Breuning ist ein Geschichtenerzähler. Mit selbst gebastelten Requisiten inszeniert er Stereotypen aus Film, Werbung und Musikvideos und führt sie in Porträt- und Gruppenbildern ad absurdum. Breunings Bilderwelten weckten auf Anhieb das Interesse der Kunstwelt. Der 1970 in Schaffhausen geborene Künstler lebt heute in New York.
Der Film aus der Reihe "PHOTOsuisse" stellt den Künstler Olaf Breuning vor.


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Neues aus der Anstalt

Politsatire mit Priol und Schramm

Gäste: Andreas Rebers, Uwe Steimle und Kay Ray

Ganzen Text anzeigen
Urban Priol und Georg Schramm begeben sich auf ihre satirische Monatsvisite: In ihrer Sendung "Neues aus der Anstalt" betrachten die beiden Kabarettisten die nationale und internationale Politik aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik. Dort wird in einem Zustand ...

Text zuklappen
Urban Priol und Georg Schramm begeben sich auf ihre satirische Monatsvisite: In ihrer Sendung "Neues aus der Anstalt" betrachten die beiden Kabarettisten die nationale und internationale Politik aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik. Dort wird in einem Zustand zwischen politischer und psychischer Verstörtheit über den Status quo des Landes und seiner Mächtigen gewettert, geklagt, gelacht, werden die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse des Monats satirisch-bissig aufs Korn genommen.
Zu einem satirisch-therapeutischen Kurzaufenthalt sind in dieser Ausgabe von "Neues aus der Anstalt" Andreas Rebers, Uwe Steimle und Kay Ray eingeladen.


Seitenanfang
21:05
VPS 21:00

Stereo-Ton16:9 Format

Live

"Seitensprung"

Kabaretttalk mit Florian Schroeder

Mit: Desiree Nick, Simone Solga und der Gruppe BASTA

Fernsehregie: Peter Schönhofer

Ganzen Text anzeigen
Aktuell, politisch und selbstironisch präsentiert der 29-jährige Wahl-Berliner Florian Schroeder seine neue 3sat-Kabaretttalk-Show "Seitensprung". Dabei bewegt er sich mühelos zwischen Talk, Kabarett, Comedy und Parodie und wurde so zu einem der neuen Stars der jungen ...

Text zuklappen
Aktuell, politisch und selbstironisch präsentiert der 29-jährige Wahl-Berliner Florian Schroeder seine neue 3sat-Kabaretttalk-Show "Seitensprung". Dabei bewegt er sich mühelos zwischen Talk, Kabarett, Comedy und Parodie und wurde so zu einem der neuen Stars der jungen deutschen Kabarettszene.
In dieser Ausgabe von "Seitensprung" wird Florian Schroeder dem Fegefeuer entgehen, denn er trifft auf Désirée Nick, gefeierte Entertainerin, "RTL-Dschungelqueen" und Autorin von "Liebling, ich komm später. Das große Buch vom Seitensprung". Der blonde Comedy-Engel gehört zum Feinsten und Gemeinsten, was deutsche Bühnen und Bildschirme zu bieten haben und kann dem forschen Jungkabarettisten garantiert Paroli bieten. Außerdem ist "Kanzlersouffleuse" Simone Solga zu Gast und gibt Einblicke in das Berliner Machtgeflecht. Den musikalischen Teil übernehmen die fünf A-cappella-Profis der Gruppe BASTA aus Köln, die in ihrem neuen Programm verkünden: "Wir sind wie wir sind".

Die nächste Ausgabe der 3sat-Kabaretttalk-Show "Seitensprung" zeigt 3sat am Sonntag, 5. April um 21.00 Uhr.


Seitenanfang
21:50
VPS 21:45

Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Iran - Dokumentarfilmzeit

City Walls

Drei Frauengenerationen im Iran

Dokumentarfilm von Afsar Sonia Shafie, Schweiz 2006

Ganzen Text anzeigen
Sie haben eindeutig die Hosen an - trotz Schleier: die Frauen in der Familie von Afsar Sonia Shafie. Seit fünf Jahren lebt die iranische Filmemacherin in der Schweiz. Nun besucht sie in Begleitung ihres Mannes, dem Schweizer Kameramann Martin Frei, die Frauen, die ihr ...

Text zuklappen
Sie haben eindeutig die Hosen an - trotz Schleier: die Frauen in der Familie von Afsar Sonia Shafie. Seit fünf Jahren lebt die iranische Filmemacherin in der Schweiz. Nun besucht sie in Begleitung ihres Mannes, dem Schweizer Kameramann Martin Frei, die Frauen, die ihr Leben geprägt haben: ihre Großmutter, ihre Mutter und ihre Schwester Sona. Männer sind in dieser Familiengeschichte rar. Seit Generationen sorgen die Frauen nach Kräften für das Wohl der Familie. Und so findet die Oma für ihren Mann, der früher alkohol- und opiumsüchtig war und sie schlug, auch noch tröstende Wort: "Du musst dich nicht schämen", sagt sie, "die Ausländer verstehen kein Persisch."
Intim und bewegend erzählt "City Walls" vom Leben dreier Frauengenerationen im Iran. In Zeiten, in denen vom "Kampf der Kulturen" geredet wird, stimmt Afsar Sonia Shafie in ihrem Film leisere Töne an und eröffnet dem westlichen Betrachter erstaunliche Erkenntnisse. Afsar Sonia Shafies Familiengeschichte bricht mit gängigen Vorurteilen und zeichnet ein ungleich reicheres Bild der islamischen Gesellschaft.

"City Walls" ist der letzte Beitrag der 3sat-Themenwoche "Im Fokus: Iran".


Seitenanfang
22:45
VPS 22:35

Der Kommissar

Kriminalreihe von Herbert Reinecker

Lisa Bassenges Mörder

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
Walter GrabertGünther Schramm
Robert HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Leo BaderKlausjürgen Wussow
Alfred BaderBoy Gobert
Erich HasselPeter Ehrlich
Lisa BassengeDiana Körner
Herr FechtnerGert Haucke
Regie: Wolfgang Staudte

Ganzen Text anzeigen
Wie gewöhnlich winkt Lisa ihrem Geliebten, dem Lokführer Leo Bader, vom Fenster ihrer an der Bahn gelegenen Wohnung zu, als er nach Beendigung seiner Tour nach Hause kommt. Wenig später findet er Lisa in ihrer Wohnung erwürgt auf. Da hinter Lisa, der hübschen, ...

Text zuklappen
Wie gewöhnlich winkt Lisa ihrem Geliebten, dem Lokführer Leo Bader, vom Fenster ihrer an der Bahn gelegenen Wohnung zu, als er nach Beendigung seiner Tour nach Hause kommt. Wenig später findet er Lisa in ihrer Wohnung erwürgt auf. Da hinter Lisa, der hübschen, aufreizenden Kellnerin des Bahnhofcafés, alle Männer her waren, liegt das Motiv der Eifersucht nahe. Kommissar Keller hat die Aufgabe, den Täter aus einem großen Kreis Verdächtiger herauszufinden. Dabei kann nur der Zufall helfen. Keller versucht, den Mörder zu einer Unvorsichtigkeit zu provozieren.
Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


Seitenanfang
23:45
VPS 23:35

Stereo-Ton

Gnadenlose Verführung

(Sekten)

Spielfilm, Dänemark 1997

Darsteller:
MonaSofie Gråbøl
AnneEllen Hillingsø
Dr. Birger LackSverre Anker Ousdal
KarenStina Ekblad
SchwiegermutterGhita Nørby
u.a.
Regie: Susanne Bier

Ganzen Text anzeigen
Kopenhagen an einem schönen Sommerabend: In ausgelassener Stimmung genießt Mona mit ihren Freundinnen die letzte Zeit vor ihrer Hochzeit und lässt sich von einer Wahrsagerin die Zukunft deuten, die in ihrem Fall nichts Gutes verheißt. Kurz darauf bestätigen sich die ...

Text zuklappen
Kopenhagen an einem schönen Sommerabend: In ausgelassener Stimmung genießt Mona mit ihren Freundinnen die letzte Zeit vor ihrer Hochzeit und lässt sich von einer Wahrsagerin die Zukunft deuten, die in ihrem Fall nichts Gutes verheißt. Kurz darauf bestätigen sich die Weissagungen: Anne, die ihrer besten Freundin das Hochzeitskleid schneidern wollte, gerät unter den unerklärlichen Einfluss des umstrittenen Psychiaters Dr. Lack und seiner Frau Karen. Beide sind die Anführer einer Sekte, die am Rand der Legalität agiert. Da sich Polizei und Ärztekammer merkwürdig bedeckt halten, stellt Mona auf eigene Faust Erkundungen an. Anne ist inzwischen gänzlich Dr. Lack verfallen, der die junge Frau in seinen Sitzungen zu einem vollkommenen Menschen erziehen will, ebenso wie die übrigen Patienten, die immer mehr zu ängstlichen und willenlosen Wesen mutieren. Mona ist entschlossen, ihrer Freundin auch ohne fremde Unterstützung zu helfen und die Machenschaften des Psychiaters aufzudecken, der nicht davor zurückschreckt, das eigene Kind mit Psychoterror zu erziehen.
In der Filmgeschichte hat das skandinavische und insbesondere das dänische Kino immer wieder für Überraschungen gesorgt. Zu den interessantesten Künstlern der jungen Generation zählt zweifellos die 1960 geborene Dänin Susanne Bier, die seit 1991 als Regisseurin, Autorin und Schauspielerin arbeitet und in ihrem preisgekrönten Spielfilm "Gnadenlose Verführung" (1997) das Thema "Psychosekten" behandelt. Mit suggestiver Kraft erzählt dieser Psychothriller, wie die Suche nach dem Wesen der Dinge und dem Sinn des Lebens in Verführung, Folter, Gehirnwäsche und Selbstaufgabe enden kann. Das Grauen ist umso schrecklicher, als es ganz nah, ganz alltäglich ist.


Seitenanfang
1:10
VPS 01:00

Stereo-Ton16:9 Format

Wochenschau

(Wh.)


(ORF)


Seitenanfang
1:35
VPS 01:30

Zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy

Georg Solti dirigiert das Chicago Symphony Orchestra

Konzertaufzeichnung, 1976

"Ein Sommernachtstraum" op. 21
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 "Italienische"

Fernsehregie: Humphrey Burton

Ganzen Text anzeigen
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847) in Hamburg geboren. Der Sohn eines einflussreichen Bankiers und Enkels des Philosophen Moses Mendelssohn begann seine musikalische Karriere schon sehr früh: Bereits mit 17 Jahren gelang ihm mit dem "Sommernachtstraum" ein ...

Text zuklappen
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847) in Hamburg geboren. Der Sohn eines einflussreichen Bankiers und Enkels des Philosophen Moses Mendelssohn begann seine musikalische Karriere schon sehr früh: Bereits mit 17 Jahren gelang ihm mit dem "Sommernachtstraum" ein Geniestreich. Der begeistert aufgenommenen Uraufführung in Stettin folgte 1829 eine triumphale Aufführung in London, die das Ansehen Mendelssohns in dieser Metropole und seine Verbundenheit mit der britischen Insel zeitlebens sicherte. Ein Jahr später sorgte eine Aufführung des "Sommernachtstraums" in New York für den Beginn eines amerikanischen Mendelssohn-Kults.
3sat zeigt eine Konzertaufzeichnung aus dem Jahr 1976, bei der Georg Solti das Chicago Symphony Orchestra dirigiert.

Zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy zeigt 3sat am Samstag, 7. Februar, um 21.45 Uhr "Mendelssohns 'Erste Walpurgisnacht'".


Seitenanfang
2:35
VPS 02:30

16:9 Format

Der Mann, der Venedig hieß

(Poliziotti solitudine e rabbia)

Spielfilm, Deutschland/Italien 1980

Darsteller:
Nicholas SannisMaurizio Merli
VivienJutta Speidel
Klaus BeitzArtur Brauss
TonyFrancisco Rabal
StollReinhard Koldehoff
Regie: Stelvio Massi

Ganzen Text anzeigen
Um einen italienischen Wirtschaftsboss in Venedig zu schützen zu können, ruft der in jüngster Zeit vom Pech verfolgte Bodyguard Tony den früheren Polizisten Nicholas Sannis zu Hilfe. Doch die sorgfältig durchgeführte Aktion läuft schief: Ein Trupp skrupelloser ...

Text zuklappen
Um einen italienischen Wirtschaftsboss in Venedig zu schützen zu können, ruft der in jüngster Zeit vom Pech verfolgte Bodyguard Tony den früheren Polizisten Nicholas Sannis zu Hilfe. Doch die sorgfältig durchgeführte Aktion läuft schief: Ein Trupp skrupelloser Gangster verübt einen Mordanschlag auf den Wirtschaftsboss, bei dem auch Tony tödlich verletzt wird. Rachedurstig verfolgt Nick die Spur der Killer, die ihn bis nach Berlin führt, wo er sich unerkannt von den Gangstern rekrutieren lässt - und sich dabei in die so attraktive wie undurchschaubare Vivien verliebt.
Venedig und Berlin vor dem Fall der Mauer sind die Schauplätze dieses Gangsterfilms von 1980, der die deutschen Schauspieler Artur Brauss und Jutta Speidel in jungen Jahren zeigt. Die Karriere des in Deutschland weniger bekannten Hauptdarstellers Maurizio Merli wurde zu Beginn durch seine verblüffende Ähnlichkeit mit Franco Nero gefördert, dessen Rollenfach des stahlharten Kämpfers er für den Rest seiner Laufbahn teilen sollte. Drei Jahre nach seinem letzten internationalen Auftritt als Mönch in "Der Name der Rose" erlag der Schauspieler 1989 während eines Tennisspiels im Alter von 49 Jahren einem Herzinfarkt.


Seitenanfang
3:55
VPS 03:50

Stereo-Ton16:9 Format

"Seitensprung"

(Wh.)


Seitenanfang
4:40
VPS 04:35

Stereo-Ton16:9 Format

Meisterwerke der Menschheit (1/6)

(Wh.)


Seitenanfang
5:10
VPS 05:05

Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)

Sendeende: 6:00 Uhr